Vorschau: 34. Glemsgau-Pokalturnier in Hirschlanden

Vorbericht und Einladung zum 34. Glemsgau-Pokalturnier in Hirschlanden

Am Samstag, den 2.Juli 2016, findet die 34. Auflage des Glemsgau-Pokalturniers statt. Die Teilnehmer werden in diesem Jahr „nur“ mit einem Turnier Vorlieb nehmen dürfen, doch der TKC 71 wird wieder einmal für das ein oder andere Highlight sorgen. Zum einen wird ein Amateurturnier ausgerichtet werden, bei dem die Teilnehmer die Fußball-Europameisterschaft nachspielen dürfen. Die traditionelle „Hocketse“ (für Nichtschwaben: gemütliche Zusammenkunft) wird ebenfalls an diesem Samstag stattfinden, damit sich das Grillanwerfen auch wirklich lohnt!

Und die hoffentlich zahlreichen Teilnehmer (meldet euch bitte an, bisher haben wir nur die überschaubare Anzahl von 18 Teilnehmern) haben die Gelegenheit, unserem Tipp-Kick-Urgestein und Präsidenten Andreas Sigle persönlich zum 60. Geburtstag zu gratulieren!

Präsident des TKC 71 – Andreas Sigle – in Aktion

 

Alle weitere Informationen zum Turnier unter www.tkc71.de / den sportlichen Teil findet ihr unter Arturs Turnierseite!

 

Key Facts

Veranstalter: TKC 71 Hirschlanden

Spielort: Karl-Koch-Halle, Schwabstr. 1, 71254 Ditzingen-Hirschlanden

Modus: 10 Runden Schweizer System mit Endrunde

Beginn: 09.30 Uhr

voraussichtliches Ende: 18:00 Uhr

Preise: Pokale und Sachpreise

DTKV-Pokalfinale 2015/16: Der zweite Frankfurter Streich!

Neben der deutschen Mannschaftsmeisterschaft wurde in Gevelsberg auch der DTKV-Pokal ausgespielt. Nachdem sich die Truppe vom TKC Gallus Frankfurt am Samstag abermals zum Meister krönte, folgte am Sonntag der Gewinn des zweiten Mannschaftstitels mit einer Demonstration der eigenen Stärke. Die mutig aufspielende Mannschaft vom TKV Jerze I hatte beim 20:12 im Finale keine Chance gegen diese Übertruppe vom Main.

Vorrunde

Die Vorrunde wurde in vier 4er-Gruppen bestritten, wobei sich die Erst- und Zweitplatzierten einen Platz im Viertelfinale sicherten. Insbesondere gab es keine Setzliste, so dass bereits in dieser Runde Top-Teams aufeinander trafen.


Gruppe A

In Gruppe A waren die Rollen klar verteilt: Die Bundesligisten aus Kaiserlautern und Grönwohld spielten untereinander den Gruppensieg aus und qualifizierten sich problemlos für das Viertelfinale. Im direkten Duell behielten die Pfälzer mit einem deutlichen 22:10 die Oberhand, so dass sie sich als Gruppenerster durchsetzten. Gegen die Underdogs von Tornado Dortmund und die zweite Mannschaft des Ausrichters gaben sich die etablierten Teams keine Blöße und machten mit deutlichen Siegen den Klassenunterschied sichtbar. Im Duell um die Ehre setzte sich der Meister der Regionalliga West mit einem 19:13 gegen Gevelsberg durch. Damit sprang für die Dortmunder der dritte Platz in der Endabrechnung heraus.

Gruppe A
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 1. TKC Kaiserslautern ’86 6 : 0 79 : 17 228 : 114 114
2 TKV Grönwohld 4 : 2 64 : 32 203 : 144 59
3 Tornado Dortmund 2 : 4 29 : 67 135 : 183 -48
4 TKC 1986 Gevelsberg II 0 : 6 20 : 76 121 : 246 -125

 

Gruppe B

Die Hammergruppe B mit 2 Bundesligisten und 2 Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga NordOst brachte hochdramatische Spiele. Im ersten Durchgang gewann Celtic deutlich gegen Kiel, während Drispenstedt eine klare 14:6 Führung gegen Waltrop nicht ins Ziel retten konnte und noch 14:18 verlor. Im 2. Durchgang gewannen die Waltroper souverän gegen Kiel und glaubten sich mit 4:0 Punkten schon qualifiziert zu haben, als auf den parallelen Platten Drispenstedt sensationell Celtic Berlin überrannte.

Im letzten Durchgang war allen Beteiligten klar, dass das Spielpunktverhältnis entscheidend sein würde. Und so kam es schließlich auch. Drispenstedt war schnell auf Siegkurs gegen Kiel, ebenso Celtic gegen Waltrop. Am Ende lagen überraschend die Drispenstedter mit 54 Spielpunkten vor Celtic, die 51 Punkte erzielten. Waltrop lag mit 50 Punkten knapp dahinter und musste überraschend die Segel bereits in der Vorrunde streichen. Auch der junge Club aus Kiel musste mit leeren Taschen den Heimweg antreten, doch die rasante Entwicklung der Jungs von der Kieler Förde ist sicher noch nicht beendet.

Gruppe B
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 TFB 77 Drispenstedt 4 : 2 54 : 42 157 : 159 -2
2 Celtic Berlin I 4 : 2 51 : 45 153 : 141 12
3 Preußen Waltrop I 4 : 2 50 : 46 146 : 130 16
4 Balltick Kiel I 0 : 6 37 : 59 133 : 159 -26

 

Gruppe C

Die Bundesligisten aus Frankfurt und Jerze dürften bei der Auslosung aufgeatmet haben, weil sie mit der zweiten Mannschaft von Preußen Waltrop und Rheinland United machbare Aufgaben serviert bekamen. Die Außenseiter hingegen haderten mit dem Pech, gegen zwei der besten Teams der abgelaufenen Saison spielen zu müssen. Erwartungsgemäß setzte sich Gallus Frankfurt mit drei Siegen an die Tabellenspitze vor Jerze, die mit 4:2 Punkten zufrieden sein konnten. Die Preußen schieden ebenso chancenlos wie die Rheinländer aus, doch konnte die Bundesligareserve beim 20:12 Sieg im direkten Duell überzeugen. Hervorzuheben gilt der Comebacker Leon Böttger, der in diesem Spiel mit 8:0 Punkten und sage und schreibe 16:2 Toren glänzte.

Gruppe C
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 TKC Gallus Frankfurt 6 : 0 73 : 23 218 : 115 103
2 TKV Jerze I 4 : 2 65 : 31 195 : 134 61
3 TKC Preußen Waltrop II 2 : 4 37 : 59 165 : 219 -54
4 Rheinland United 0 : 6 17 : 79 106 : 216 -110

 

Gruppe D

In dieser ausgeglichenen Gruppe hatte jedes Team die Chance weiterzukommen. Die Tabellenspitze war für den Bundesligaabsteiger Hannover reserviert, der mit 6:0 Punkten seine Konkurrenten auf die Plätze verwies und unspektakulär in die Runde der letzten acht einzog.

Etwas überraschend konnte sich das zweite Team vom TKV Jerze gegen die Mannschaften aus Gießen und Gevelsberg durchsetzen. Insbesondere die Gießener hatten sich in dieser Konstellation mehr ausgerechnet, zeigten sie doch auf den letzten Turnieren ansprechende Leistungen. Doch scheinbar hatten die Jerzer beim knappen 17:15 Erfolg ein Mittel gegen die berühmt berüchtigten Ylipullies gefunden.

Dem Team des Veranstalters vom TKC 1986 Gevelsberg merkte man die Doppelbelastung aus Organisation und Wettbewerb an, so dass sie sich mit dem letzten Platz zufrieden geben mussten.

Gruppe D
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 SG 94 Hannover 6 : 0 77 : 19 218 : 117 101
2 TKV Jerze II 4 : 2 49 : 47 156 : 154 2
3 Spieltrieb

Ylipulli Gießen

2 : 4 47 : 49 174 : 173 1
4 TKC 1986 Gevelsberg I 0 : 6 19 : 77 126 : 230 -104

 

 

Viertelfinale

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 18:14

Im für viele Tipp-Kicker vorgezogenen Pokalfinale trafen die Mannschaften vom Main und von der Spree aufeinander. Zunächst gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen und zur Halbzeit stand ein 8:8 Unentschieden zu Buche. Doch dann punkteten Kaus gegen Malesssa und Buza gegen Gottschalk doppelt für die Frankfurter. Diesen Vorsprung sollten die erfahrenen Kicker nicht mehr hergeben, so dass sich die jungen Wilden von Celtic Berlin mit 18:14 geschlagen geben und ohne Titel abreisen mussten.

TFB 77 Drispenstedt – SG 94 Hannover 12:20
Das Duell der Niedersachen versprach ein Duell auf Augenhöhe: So kam es auch, dass die Drispenstedter anfangs mit 7:5 in Führung gehen konnten. Allerdings ließen sich die Hannoveraner davon nicht beeinflussen, so dass sie das Ergebnis noch in einen deutlichen 20:12 Erfolg drehen konnten. Auf Seiten der Gewinner überzeugte Jens König mit 7:1 Punkten, während auf Seiten der Drispenstedter das Familiengespann Bialk insgesamt nur vier Punkte beisteuern konnte.

TKV Jerze I – TKV Jerze II 20:12
Im vereinsinternen Viertelfinale der Jerzer Teams konnte sich standesgemäß die erste Garde durchsetzen. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung bestätigte das erste Team seine gute Form und ließ beim 20:12 Erfolg keine Zweifel aufkommen. Insbesondere auf Marcel Kreuzweiß war wiederum Verlass: Er konnte 6 Punkte zum Sieg beitragen.

TKC ’86 Kaiserslautern – TKV Grönwohld 19:13
Das zweite Bundesliga-Duell gestaltete sich anfangs sehr ausgeglichen, doch dies sollte sich sehr schnell ändern, als die Lauterer einen Zahn zulegten. Über 8:4 und 11:5 setzten sich die Pfälzer ab und zum Schluss stand ein ungefährdeter 19:13 Sieg auf dem Spielbogen. Mit 7:1 Punkten knüpfte Mathias Hahnel an seine starken Leistungen in den vergangenen Monaten an. Der Titelverteidiger musste ersatzgeschwächt bereits im Viertelfinale die Segel streichen, was nicht an Michal Zaczek lag, der mit ebenfalls 7:1 Punkten versuchte, die Niederlage abzuwenden.

Halbfinale

TKC Gallus Frankfurt – SG 94 Hannover

Das Spiel des Mannschaftsmeisters gegen die Hannoveraner versprach Tipp-Kick auf höchstem Niveau, schließlich standen sich Akteure mit elf deutschen Einzelmeistertiteln und zahlreichen weiteren Erfolgen in Einzel und Mannschaft gegenüber. Umso überraschender war, welches Feuerwerk die favorisierten Frankfurter abbrannten. Die ersten beiden Runden gingen durch die Bank sehr deutlich an die Hessen, so dass die Hannoveraner schon jetzt mit dem Rücken zur Wand standen. Von diesem Schock konnten sich die Außenseiter nie erholen, wodurch ein nie gefährdeter 19:13 Erfolg für die Frankfurter zustande kam.

Überragender Akteur war ein weiteres Mal Frank Hampel, der lediglich ein Unentschieden gegen Jens König hinnehmen musste. Dieser überzeugte als einziger auf Seiten des Bundesligaabsteigers mit 5:3 Punkten.

 

TKV Jerze I – 1. TKC ’86 Kaiserslautern

Das Duell der beiden Überraschungsmannschaften der Bundesliga versprach große Spannung: In der Saison setzte sich Jerze mit einem 18:14 knapp gegen den Halbfinalgegner durch. Allerdings spielte Lautern damals in Bestbesetzung, heute waren mit Michael Kalentzi und Fabian Werle Aktive aus der zweiten bzw. dritten Mannschaft im Kader. Für die eingespielte Truppe um Altmeister Hacky Jüttner war es ein Leichtes, diese Schwächung auszunutzen. Bis zum Stand von 10:10 war die Partie sehr ausgeglichen, doch in der entscheidenden Runde gewannen Ihme und Kreuzweiß ihre Duelle gegen Baadte und Kalentzi, wovon sich die Jungs vom Ausrichter der deutschen Einzelmeisterschaft 2016 nicht mehr erholen konnte.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gewannen die Niedersachsen wiederum das Duell mit den Pfälzern. Auf Seiten der Jerzer holten drei Akteure 5:3 Punkte und selbst der vierte Mann Tobias Witte punktete mit 4:4, was die Ausgeglichenheit der Mannschaft belegt. Hinzu kam, dass der deutsche Einzelmeister Philipp Baadte mit 2:6 Punkten hinter den Erwartungen blieb.

 

Finale

TKV Jerze I – TKC Gallus Frankfurt 12:20

In der Neuauflage des Halbfinales der deutschen Mannschaftsmeisterschaft vom Vorabend waren die Rollen klar verteilt. Nach dem eindeutigen K.O. in der fünften Runde erwarteten die Zuschauer abermals ein einseitiges Spiel zugunsten der Frankfurter. Anfangs schien es gar so, als würden die Hessen einfach da weitermachen, wo sie am Samstag aufgehört hatten: Mit zwei Siegen starteten sie in das Duell. Doch dieses Mal ließen sich die Jerzer nicht abschütteln, denn sie hielten mit und glichen bis zur Halbzeit zum 8:8 aus. In der nächsten Runde standen folgende Partien auf dem Spielbögen: Während Andreas Hofert beim 2:6 gegen Beni Buza chancenlos war, besiegte Frank Hampel auf der anderen Platte Tobias Witte mit 3:0. Von diesem Rückschlag konnte sich die junge Truppe nicht mehr erholen, so dass sie sich letztlich mit 12:20 dem Favoriten geschlagen geben musste.

Aus dem ausgeglichenen Siegerteam stach Frank Hampel heraus, indem er 6:2 Punkte bei 12:5 Toren holte und damit den Grundstein für den Erfolg legte. Auf Seiten des TKV Jerze I konnte lediglich Marcel Kreuzweiß mit dem Tempo mithalten und mit 6 Punkte eine beachtliche Leistung zeigen.

 

 

Meisterschafts-Play-Offs 2015/16: Gallus Frankfurt triumphiert

Die deutsche Mannschaftsmeisterschaft ist das Team-Highlight im professionellen Tipp-Kick. Von klein auf streben viele Tipp-Kicker danach, zumindest einmal den begehrten Henkelpott in den Händen zu halten. In spannenden Spielen setzten sich in diesem Jahr die Favoriten vom TKC Gallus Frankfurt durch. Im Finale hatte der TKC ’71 Hirschlanden beim 11:21 nicht den Hauch einer Chance. Unsere Glückwünsche gehen an Alex Beck, Beni Buza, Frank Hampel, Michael Kaus und Freddy Mozelewski!

 

Das Halbfinale

TKV Jerze – TKC Gallus Frankfurt 9:23 (37:60)
Spielverlauf: 0:4 | 2:6 | 2:10 | 2:14 | 2:18 | 6:18 | 9:19 | 9:23

Das Duell des Viertplatzierten gegen den Erstplatzierten nach der regulären Saison versprach große Spannung: Einzig gegen Celtic Berlin und eben die Niedersachen mussten die Frankfurter jeweils ein Unentschieden hinnehmen. Die Jerzer haben in der Vorrunde gezeigt, dass sie mit den Favoriten mithalten können und deshalb war die Truppe um Alex Beck gewarnt, die Underdogs nicht zu unterschätzen.

Dementsprechend gingen die Frankfurter konzentriert ans Werk: Die ersten Partien konnten Hampel gegen Kreuzweiß und Buza gegen Ihme für sich entscheiden und damit sofort klar machen, wer der Favorit war. Mit den Unentschieden zwischen Witte und Beck sowie Jüttner und Kaus konnten die Jerzer in der folgenden Runde nochmals punkten und Hoffnung schöpfen. Doch dann legte Gallus los wie die Feuerwehr: Bis zum Stand von 2:18 ließen sie keine Federn und gewannen jedes Spiel! Dass das Spiel so eindeutig enden würde, war nicht zu erwarten. Diese Dominanz war auf den Fokus und die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen. In den letzten drei Runden betrieben die Jerzer noch Ergebniskorrektur und die Frankfurter schonten ihre Akkus fürs kommende Finale, so dass letztlich ein 9:23 zu Buche stand.

Überragender Spieler war auf Seiten der Frankfurter Beni Buza, der 7 Punkte zum Sieg beisteuerte. Auf Seite der Jerzer konnte kein Akteur mithalten, geschweige denn positiv punkten.

 

Celtic Berlin – TKC ’71 Hirschlanden I 15:17 (40:44)
Spielverlauf: 3:1 | 4:4 | 7:5 | 11:5 | 13:7 | 13:11 | 15:13 | 15:17

Im Duell der beiden Tabellennachbarn war im Vorfeld kein echter Favorit auszumachen. Für die Schwaben gingen mit Harald Füßinger und Artur Merke zwei absolute Topspieler, mit Rainer Schlotz und Max Daub allerdings auch zwei große Enttäuschungen der abgelaufenen Saison an die Platten. Für die Berliner sprach vor allem ihr unbändiger Team- und Kampfgeist.

Anfangs gestaltete sich die Partie wie zu erwarten sehr ausgeglichen, sodass es nach zwei Runden unentschieden stand. Dann setzten sich die Berliner jedoch durch drei Siege und ein Unentschieden auf 11:5 Punkte ab. Davon ließ sich die Truppe um Harry Füßinger aber nicht unterkriegen. Sie schlug zurück und war nach 2 weiteren Runden wieder an den Kontrahenten dran.

Die letzten Runden waren geprägt von enormer Spannung: Vor den Partien Lorenzen vs. Schlotz und Horchers vs. Füßinger lagen die Celticer mit 15:13 in Front. Doch durch starke Leistungen konnten die Schwaben die Partie nochmals drehen: Während Lorenzen auf der einen Platte gegen Schlotz kein Land zu sehen bekam und mit 2:7 unterging, trennten sich Horchert und Füßinger 1:3. Ohne zuvor in der Partie geführt zu haben, zog der TKC ’71 Hirschlanden also abermals in ein Finale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft ein.

An Christian Kuch lag es nicht, dass Celtic den Finaleinzug verpasste: Er konnte mit 7:1 Punkten glänzen. Auf Seiten der Hirschlandener war Harry Füßinger mit 6:2 Punkten und dem Sieg in der letzten Runde gegen Horchert der Matchwinner.

 

Das Finale

TKC ’71 Hirschlanden I – TKC Gallus Frankfurt 11:21 (36:49)
Spielverlauf: 0:4 | 0:8 | 4:8 | 8:8 | 8:12 | 9:15 | 9:19 | 11:21

Für Beni Buza war das Finale ein besonderes Spiel: In der vergangenen Saison trug er noch das Trikot der Schwaben. Doch nicht nur deshalb war der TKC ’71 Hirschlanden besonders motiviert. Vor allem wegen der deutlichen 9:23 Niederlage am zweiten Spieltag der regulären Saison waren die Hirschlandener heiß auf dieses Finale, denn sie wollten diese Schmach unbedingt vergessen machen.

Doch die guten Vorsätze waren bereits nach den ersten beiden Runde wie weggeblasen: die ersten vier Spiele gingen allesamt an die Frankfurter, sodass es nach zwei Runden 0:8 stand. Was danach geschah oder wie Teamkapitän Artur Merke seine Mannschaft nochmals aufweckte, bleibt wohl ein Geheimnis. Denn wie schon im Halbfinale gegen Celtic bewiesen die Schwaben Kampfgeist, so dass sie zur Halbzeit ausglichen.

Eigentlich hatten sie das Momentum auf ihrer Seite und hätten mit weiteren Siegen den Widerstand der Frankfurter brechen können, doch die Frankfurter erholten sich von den Niederlagen und schlugen zurück. Die Schlüsselspiele lauteten Daub vs. Buza und Füßinger vs. Hampel. Während Buza gegen Daub einen mehrfachen Rückstand in ein 7:5 drehte, setzte Hampel mit einem 3:0 gegen den Sieger der Einzelwertung noch einen drauf. Mit drei Siegen und einem Unentschieden in den nächsten beiden Runden ließen die Favoriten keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen, sodass das Finale bereits vor der letzten Runde beim Stand von 9:19 entschieden war.

Garanten für den klaren Erfolg waren Beni Buza und Frank Hampel mit jeweils 6:2 Punkten, während auf Seiten der Verlierer kein Akteur positiv punkten konnte.

Mit dem TKC Gallus Frankfurt fand die Bundesliga einen verdienten Meister, der überlegen die Play-Offs und zuvor auch schon die Vorrunde für sich entscheiden konnte.

Am 13.5.2017 gibt es ein Wiedersehen in Delligsen, wo die nächsten Bundesliga Play-Offs stattfinden. Dort werden die Frankfurter versuchen, ihren Titel zu verteidigen. Doch zuerst gilt es, sich über die Vorrunde für die begehrten Tickets zu qualifizieren. Der erste Spieltag der Saison 2016/2017 findet am 25.9.2016 statt.

 

Die besten Spieler im Play-Off

  • Beni Buza (61,5 %)
  • Michael Kaus (15,4 %)
  • Frank Hampel und Marcel Kreuzweiß (TKV Jerze) (7,7 %)

 

Die Überraschungsmannschaft des Play-Offs

TKC ’71 Hirschlanden I (53,8 %)

 

Die komplette Übersicht zu Vorrunde und Play-Offs findet ihr bald hier

 

 

 

 

 

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DTKV-Pokalfinale und Meisterschafts-Play-Offs 2015/16: Die Stimmen zu den Wettbewerben

Die Rundschau-Redaktion interviewte Benjamin Buza, einen der Garanten für den Frankfurter Doppelerfolg. Beni war erst zum Saisonanfang vom TKC ’71 Hirschlanden zum TKC Gallus Frankfurt gewechselt. Im Team mit Alex Beck, Frank Hampel, Michael Kaus sowie den Ersatzspielern Freddy Mozelewski und Stefan Heinze konnten die Frankfurter die Teamwettbewerbe aufgrund ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit dominieren. Zum vierten Mal trugen sich die Hessen in die Siegerlisten der Mannschaftsmeisterschaft, den Pokal gewannen sie einmal mehr.

Erstmals herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Doubles. Gleich die Frage aller Fragen: Welcher Titel fühlt sich besser an und ist mehr wert?
Vielen lieben Dank für die Glückwünsche. Na für mich hat der Meistertitel einen höheren Stellenwert, aber natürlich freue ich mich sehr über den Pokalsieg. Meister werden ist einfach geil. Ich habe bisher noch nie das Double geholt und freue mich sehr über unsere starke Saison mit einem noch stärkeren Abschluss.

 


Wie habt ihr es geschafft, euch nach der Meisterschaft nochmals für den Pokal am Sonntag zu motivieren?
Frank Hampel hat über nichts anderes gesprochen als das Double. Er wollte unbedingt beide Titel nach Frankfurt holen. Das hat die ganze Mannschaft motiviert, auch für den Sonntag.

Wie habt ihr die Titel jeweils gefeiert? Habt ihr euch am Samstagabend gefeiert oder euch wieder direkt auf den Pokal fokussiert?
Also mir war klar, dass wir nach dem Sieg der Meisterschaft feiern werden. Das hatten wir dann auch gemacht. Ich denke aber, dass es im Rahmen geblieben ist, so dass wir am Sonntag relativ fit waren. Außerdem haben wir im Hotel ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen und uns so auf den Pokal eingeschworen. Wir wussten ja auch, wer auf uns wartet.

Im Finale der deutschen Meisterschaft ging es gegen deinen Ex-Verein Hirschlanden, bei dem du immer noch trainierst. War es ein komisches Gefühl, gegen die alten Weggefährten zu spielen und wirst du auch in Zukunft im Training willkommen sein?
Es war überhaupt kein komisches Gefühl, da ich ja schon früher mit Hirschlanden II gegen die Jungs spielen musste. Außerdem spielt man ja auf Turnieren auch gegeneinander. Mir war es sogar sehr recht, gegen meine Hirschlandener zu spielen, da mir die Jungs besser liegen als die Berliner. Ich hoffe sehr, dass ich noch ins Training darf 🙂 Ich werde einfach mal hingehen und schauen, was passieren wird 🙂

Ihr wart nach der Vorrunde in der Meisterschaft ungeschlagen auf Platz 1 und großer Favorit. Seid ihr mit dem Druck ins Rennen gegangen, gewinnen zu müssen oder hat euch das gestärkt?
Ich denke, ein gewisser Druck ist immer da in einem Play-Off. Wir vier Jungs waren alle bis in die Haarspitzen motiviert, diesen Titel zu holen. Uns hat es gestärkt, wie man auch an den Ergebnissen sehen konnte. Das Halbfinale war eine Demonstration, wir wollten unbedingt zeigen, dass das 16:16 im Ligaspiel ein Ausrutscher war. Dies hat uns zusätzlich motiviert.

Werdet ihr im nächsten Jahr mit gleichem Kader versuchen, das Double zu verteidigen?
Davon gehe ich aus 🙂

In den letzten Jahren hast du die Kurve von einem guten Bundesligaspieler zu einem der weltbesten Kicker gekriegt. Welche Ziele hast du nach den vielen Erfolgen noch im Einzel und mit der Mannschaft?
Im Einzel würde ich gerne noch einmal Deutscher Meister werden. Das wäre der Hammer. Mit der Mannschaft will ich noch sehr oft die Meisterschaft gewinnen, aber das primäre Ziel für die nächste Saison ist die Titelverteidigung, bestehend aus Meisterschaft und Pokal. Das hat nur Lübeck geschafft und das auch nur einmal. Es wäre toll, mit dem bestem Team aller Zeiten in dieser Kategorie gleich zu ziehen.

Was sagst du zum Rahmen der Veranstaltung? Sollte der Pokal auch in Zukunft in Kombination mit den Play-Offs ausgespielt werden?
Ein ganz klares JA. Schon allein die Zuschauerbeteiligung bei den Meisterschaftsplay-Offs ist wirklich geil. Nicht zu vergessen, was man sich dadurch an Zeit und Geld spart.

 

Statement des Veranstalters TKC 86 Gevelsberg

„Als Veranstalter waren wir mit dem Event zufrieden. Wegen der Doppelbelastungen der letzten und auch kommenden Wochen waren wir sicher nicht die frischesten, aber letztlich haben alle ihren Job gut gemacht. Aus sportlicher Sicht war es für unsere Teams sehr schwer positive Akzente zu setzen, da beide 86er Teams krasse Außenseiter waren. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Ehrgeiz, den unsere Jugendspieler an den Tag gelegt haben. Insgesamt sind wir in Gevelsberg auf einem mehr als erfolgreichen Weg, den wir selbstverständlich auch weitergehen.“

Siggi Gies (TKC 86 Gevelsberg)

Weitere Stimmen zur Veranstaltung

„Gute Doppelveranstaltung, die am Ende einen verdienten Double-Sieger hat!“

„Gelungene Veranstaltung, nette und freundliche Bedienung. Veranstalter gab sich sehr große Mühe. Essen sehr gut, aber für das Wetter zu deftig (sehr heißer Tag).“

„Statement zur Pokal-Vorrunde: Die Hammergruppe „B“ mit 2 Bundesligisten und 2 Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga Nord-Ost brachte hochdramatische Spiele. Im ersten Durchgang gewann Celtic souverän gegen Kiel, während Drispenstedt eine klare 14:6 Führung gegen Waltrop nicht ins Ziel retten konnte und noch 14:18 verlor. Im 2. Durchgang gewannen die Waltroper souverän gegen Kiel und glaubten sich mit 4:0 Punkten schon qualifiziert zu haben, als auf den parallelen Platten Drispenstedt sensationell die Celticer von Berlin überrannten. Alleine A. Bialk und D. Bialk holten zusammen 12 von 16 möglichen Punkten, während alle 4 Celticer ingesamt nur 12 Spielpunkte zu Stande brachten. Im letzten Durchgang war allen Beteiligten klar, dass das Spielpunktverhältnis entscheiden könnte. Und so kam es. Drispenstedt war schnell auf Siegkurs gegen Kiel, ebenso Celtic gegen Waltrop. Am Ende lagen überraschend die Drispenstedter mit 55 Spielpunkten vor Celtic, die 54 Punkte erzielten. Waltrop lag mit 50 Punkten knapp dahinter und musste überraschend die Segel bereits in der Vorrunde streichen.“

„Tag 1: schlechte Organisation mit 2 Stunden Startverschiebung. Tag 2 schon viel besser“

„Gelungenes Wochenende mit viel Spaß und spannenden Spielen“

„Neben den Frankfurter muss man vor allem die Teams aus Jerze hervorheben, die beide aus den Turnieren das Maximale rausgeholt haben.“

 

 

 

 

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Regionalliga Ost – 2015/16: Der Meister steht fest

Die Regionalliga Ost hat ihren Meister gefunden. Celtic Berlin III feiert die nächste Meisterschaft, die den Schritt in die 2. Bundesliga bedeutet, nachdem bereits im letzten Jahr die zweite Mannschaft aufgestiegen war. Den Aufstieg hat Celtic III ohne Punktverlust geschafft und somit spielen die Berliner in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga NordOst.

Der Mitfavorit um den Aufstieg setzte sich gegen seine Kontrahenten von Flamengo III und Halbau I durch. Die Mannschaft formierte sich am Anfang der Saison mit Michael Grützner, David Hopp, Julian Meyn, Adrian v. Schmude und Christian Rödder, wobei letzterer aus beruflichen Gründen vom Tipp-Kick zurücktrat. Für Christian Rödder trat Kristin Mozelewski nach einer Baby-Pause wieder an die Platte.

Bester Spieler der Celticer über die Saison war Michael Grützner, aber bei der starken Mannschaftsleistung kann man nur „Hut ab“ sagen. Insbesondere das starke Comeback von David Hopp war ebenso wie Tormaschine Julian Meyn ein Garant für den souveränen Aufstieg.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung war das Erfolgsrezept.
Für Flamengo III und Halbau I geht es nach dem verpassten Aufstieg in den letzten Spielen um einen guten Saisonabschluss und die Neuausrichtung für die kommende Saison. Die restlichen verbleibenden Mannschaften kämpfen gegen die rote Laterne, wobei Halbau II wohl das schlechteste Los gezogen hat: Im Duell mit Neukölln II wird es für die erfahrenen Mannen enorm schwer zu punkten.

Das Restprogramm der Regionalliga Ost
Für die neue Saison wünschen wir uns, dass Celtic Berlin wieder eine vierte Mannschaft an den Start bringen kann, damit es im Osten weiterhin spannend bleibt. Denn nach jetzigem Stand steigt keine Mannschaft der Sektion Ost aus der 2. Bundesliga ab, wobei die letzten Spiele in der 2. Bundesliga NordOst erst Mitte Juni gespielt werden und der dortige Abstiegskampf viel Spannung verspricht.

Wir gratulieren Celtic III zum Aufstieg und wünschen Ihnen viel Erfolg in der kommenden Saison!
Zur Ligaübersicht geht es hier.

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Vorschau: DTKV-Pokal und Meisterschafts-Play-Offs 2015/16 in Gevelsberg

Am kommenden Wochenende treffen sich Teams aus ganz Deutschland in Gevelsberg, um den deutschen Pokalsieger zu krönen. Wie schon in den Jahren zuvor wird der Pokal in Kombination mit dem Bundesliga Play-Off an einem Wochenende ausgespielt. Der DTKV-Pokal ist seit den 70er Jahren ein integraler Bestandteil der Mannschaftswettbewerbe in der Tipp-Kick Szene. Ausrichter ist der TKC 1986 Gevelsberg, welcher sich über Zuschauer und Interessenten freut.

 

Die Teilnehmer

Während im Süden ein regionales Qualifikationsturnier in Balingen stattfand, mussten sich die Teams aus den anderen Sektionen über ein zweistufiges Verfahren für das Event qualifizieren. Neben Titelverteidiger TKV Grönwohld, der sich sehr knapp auf den letzten Drücker im Duell mit der TKG Wolfsburg II das Ticket sichern konnte, sind auch die Play-Off Teilnehmer aus Frankfurt, Berlin und Jerze am Start. Gespannt darf man auf die jeweiligen Aufstellungen sein, da die Pokalkader häufig breiter aufgestellt sind, sodass es auch hierbei Überraschungen geben wird. Während manche Teams mit einem Vier-Mann Kader anreisen, werden andere Vereine die Rotation nutzen, um Kräfte für die Finalspiele zu schonen.

Sektion Nord:

SG 94 Hannover, TFB 77 Drispenstedt, TKV Jerze I, TKV Jerze II, Balltick Kiel I, TKV Grönwohld

Sektion Ost:

Celtic Berlin I

Sektion Süd:

1.TKC Kaiserslautern, TKC Gallus Frankfurt, Spieltrieb Ylipulli Gießen, Rheinland United

Sektion West:

TKC Preußen Waltrop I, TKC Preußen Waltrop II, TKC 1986 Gevelsberg I, TKC 1986 Gevelsberg II, Tornado Dortmund

 

Der Modus

In den regionalen Qualifikationsrunden haben sich 16 Teams für den DTKV-Pokal qualifiziert. Diese werden am Samstag in vier 4er-Gruppen im Modus jeder gegen jeden antreten, wobei sich die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren. Dieses findet ebenso wie die Halbfinalspiele und das Finale am Sonntag statt, wobei am Samstagabend die Bundesliga Play-Offs eingeschoben werden (siehe hier), sodass den Zuschauern rund um die Uhr Tipp-Kick-Sport vom Feinsten geboten wird.

 

Die Favoriten

Laut einer Umfrage unter Tipp-Kick-Profis wird sich Celtic Berlin durchsetzen und sich zum zweiten Mal nach 2010 in die Siegerlisten eintragen. Ebenfalls heiß gehandelt wird das Team vom TKC Gallus Frankfurt, wobei viele denken, dass Frankfurt das Double bestehend aus Pokal und Mannschaftsmeisterschaft holen wird. Auch den Grönwohldern wird die Titelverteidigung von den Experten durchaus zugetraut, die sich am Samstagabend im Vergleich zu den anderen Favoriten entspannt zurücklehnen dürfen, was sicherlich einen Vorteil darstellt. Als Geheimtipps werden die Mannschaften von der SpVgg Balltick Kiel, dem 1. TKC Kaiserslautern `86 und dem TKC Gevelsberg II gehandelt, wobei man gespannt sein darf, wie sich das Regionalliga-Team des Gastgebers gegen die starke Konkurrenz schlägt.

Eine andere Meinung stammt von einem Tipp-Kick Funktionär aus Rheinland-Pfalz: „Ich kann mich leider nicht zu 100% festlegen, aber es wird eine Überraschung geben: Drispenstedt, Berlin oder Grönwohld (vorausgesetzt in Bestbesetzung)“. In den letzten Jahren gab es immer wieder Überraschungen, was zeigt, dass auch der DTKV-Pokal seine eigenen Gesetze hat.

 

Key Facts

Ablauf:

Samstag

10:00 Uhr – Beginn der Gruppenphase

17:30 Uhr – Beginn der Bundesliga Play-Offs

Sonntag

10:00 Uhr – Viertelfinale

13:15 Uhr – Halbfinale

15:45 Uhr – Finale

Spielort:

Aula der RS Alte Geer

Alte Geer 4, 58285 Gevelsberg

Veranstalter:

TKC 1986 Gevelsberg

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Regionalliga West – 2015/16: Derby um den Aufstieg

Die Regionallga-Saison 2015/16 im Westen neigt sich dem Ende zu. Aber was für einem Ende…

Während sich im Abstiegskampf nie großartig Spannung aufbauen konnte, bedingt durch die bedauerlichen Rückzüge vom Spielbetrieb der Essener Löwen und Dynamo Düsseldorf II, so könnte der Kampf um die Tabellenspitze wohl nicht spannender sein. Während der Rest der Liga relativ eng beisammen liegt, marschierten zwei Vereine von Sieg zu Sieg und lieferten sich bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Platz an der Sonne. Folgerichtig stehen sich nun also im letzten Saisonspiel Tornado Dortmund und die Schlachtenbummler Bochum ungeschlagen und punktgleich gegenüber. Beide haben eine starke Saison hinter sich und wollen diese nun mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die 2. Liga Süd-West krönen. Für Dortmund würde dies die Rückkehr in alte Gefilde, für Bochum den größten Erfolg der 1 Jahr jüngeren Vereinsgeschichte bedeuten. Es handelt sich also in jeglicher Hinsicht um ein lupenreines Endspiel und obendrein noch um ein Lokal-Derby erster Güte.

Tornado wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte sich mit konstant guten Leistungen im Saisonverlauf den Vorteil des besseren Spielpunkteverhältnis sichern, so dass ihnen im direkten Vergleich nun auch ein Unentschieden zum Erfolg genügen würde. Außerdem haben die Dortmunder den Heimvorteil auf ihrer Seite.

Die Schlachtenbummler taten sich insgesamt zwar etwas schwerer, kamen ein ums andere mal erst über den Kampf ins Spiel und mussten ihre Siege zum Teil mit einem Kraftakt erzwingen. Sie bewiesen dabei aber, dass sie auch unter Druck ihre Nervenstärke behalten und bereit sind bis zur letzten Sekunde zu kämpfen. In Bochum gibt’s also keinen Grund sich mit Rechenspielchen aufzuhalten, hier gilt das Motto „Sieg oder Spielabbruch!“ – natürlich im allerfairsten Sinne!

Trotz aller sportlichen Brisanz und lokalen Rivalität pflegen beide Vereine einen absolut respektvollen Umgang miteinander und man freut sich beiderorts gemeinsam auf dieses besonders spannende Saison-Finale. Insbesondere seit dem nun auch andere Vereine ihr Interesse an diesem Spiel bekundet haben und man wohl den ein oder anderen Schaulustigen vor Ort erwarten darf, ist das für beide Mannschaften nicht nur ein weiterer Ansporn, sondern auch eine große Ehre eine tolle Saison vor einer würdigen Kulisse abzuschließen. Wer nun am Ende das Glück auf seiner Seite hat und in der nächsten Saison überregional spielen darf, entscheidet sich am 31.05.2016 in Dortmund!

Ob es den Bochumer Underdogs gelingt die Dortmunder Titelfavoriten auf der Zielgeraden abzufangen, oder ob der Klassenprimus die Konkurrenz auf die Plätze verweist ist in einem solchen „Alles oder nichts“-Spiel so gut wie unmöglich vorherzusagen. Sicher ist nur eins: Beide Vereine werden alles in die Waagschalen werfen und vielleicht ist es am Ende nur die Tagesform, die den entscheidenden Ausschlag in eine Richtung gibt!

Freuen wir uns also auf ein spannendes Spiel auf mit offenem Visier, auf geiles Tipp-Kick mit schönen Toren und starken Paraden, auf ein hart umkämpftes aber sportlich-faires Finale!

In diesem Sinne, Glück Auf!

 

 

1. Bundesliga – 2015/16: Showdown um die Play-Offs

Nachdem der deutsche Fußballmeister schon seit einigen Wochen feststeht, herrscht in der Tipp-Kick-Gemeinschaft noch Spannung über die Frage, wer der Nachfolger vom deutschen Mannschaftsmeister TKV Grönwohld wird. Nach einer sehr spannenden Saison im Tipp-Kick Oberhaus mit einigen Überraschungen dürfen sich die Zuschauer auf heiße Duelle bei den Play-Offs freuen. Können die Favoriten aus Frankfurt die Nordlichter beerben, die sich dieses Jahr sehr knapp nicht für die Play-Offs qualifizieren konnten, was für eine enorme hohe Leistungsdichte im Tipp-Kick-Sport spricht? Anstoß erfolgt am Samstag, den 4.6.2016, um 17:30 Uhr in Gevelsberg.

Die Rundschau-Redaktion hat die Teilnehmer genauer unter die Lupe genommen. Viele Einzelspieler können bereits Play-Off Erfahrung aufweisen, andere hingegen geben ihr Debüt in diesem Wettbewerb. Gerade die jungen Wilden aus Berlin, die nunmehr zum dritten Mal in Folge dabei sind, dürften sehr motiviert sein, endlich den ganz großen Wurf zu landen.

 

TKC Gallus Frankfurt

Kader:                        A. Beck, F. Hampel, B. Buza, M. Kaus, F. Mozelewski

Letztes Jahr erreichten die Frankfurter das Play-Off Finale, in dem sie sich den Grönwohldern geschlagen geben mussten. Angespornt von dieser Niederlage legten die Jungs starke Leistungen auf den Einzelturnieren hin, sodass die Stammformation Stand heute unter den Top 15 der Einzelrangliste zu finden ist. Insbesondere durch die Verpflichtung des zweimaligen deutschen Meisters Beni Buza konnte nochmals die Qualität gesteigert werden. Die Frankfurter konnten die reguläre Saison ohne Niederlage auf Platz 1 abschließen und in der Einzelwertung befindet sich jeder Akteur unter den Top 10. Lediglich in den Duellen mit den Play-Off Konkurrenten Berlin und Jerze mussten sie sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dies zeigt, dass auch die Hessen zu schlagen sind, obwohl sie natürlich als großer Favorit antreten werden.

 

TKC `71 Hirschlanden I

Kader:                       A. Merke, M. Daub, H. Füßinger, R. Schlotz

Mit enormer Erfahrung geht das Team aus dem Schwabenland ins Play-Off. Gerade Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung, hat eine seiner besten Saisons gezeigt und somit den Grundstein für die Play-Off Teilnahme gelegt. Können er und Artur Merke an die Leistungen aus der regulären Saison anknüpfen, sind sie ein unangenehmer Gegner. Allerdings müssen Max Daub und Rainer Schlotz nachlegen: Nach einer negativen Punktausbeute in der Einzelwertung bedarf es einer enormen Leistungssteigerung, um ganz oben mitzuspielen. Max hat in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass er in den Play-Offs sowie in den Spielen gegen die ganz Großen zu seiner Topform findet. Bei keinem anderen Team hängt so viel von der Tagesform ab.

 

 

Celtic Berlin

Kader:                       P. Malessa, C. Kuch, M. Horchert, C. Lorenzen

Hochmotiviert geht die Truppe um Clubchef Christian Lorenzen an die Platten. Nach 2 Jahren Play-Off Schnupperphase soll nun endlich der Titel folgen. Mit der nötigen Erfahrung und dem unbeschreiblichen Willen können die Berliner an einem Sahnetag jeden schlagen. Denn sportlich läuft es auch rund: Insbesondere bei der Berlin Open konnten Christian Kuch und Patrick Malessa nach Belieben dominieren und ein vereinsinternes Endspiel bestreiten. Die Stärken der Berliner liegen sicherlich in ihrem Kampfgeist, der gerade im Play-Off Gold wert sein und Spiele entscheiden kann. Insbesondere bei Fehlern der Konkurrenz wäre dieses konstante Team erster Nutznießer.

 

TKV Jerze

Kader:                       A. Hofert, H. Jüttner, T. Witte, C. Ihme, M. Kreuzweiß

Jerze ist schon jetzt die Überraschung der Saison: Angetreten mit dem Ziel Klassenerhalt, sprang letzten Endes knapp ein Play-Off Ticket heraus. Jetzt folgt die Kür. Ein Sieg im Halbfinale gegen Frankfurt wäre ein Wunder. Doch warum sollte nach so einer tollen Saison nicht noch mehr möglich sein? An einem guten Tag ist alles möglich, wie das Unentschieden am letzten Spieltag gegen Frankfurt zeigt. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent verspricht auf jeden Fall die Chance, die Konkurrenz zu ärgern. Gerade Marcel Kreuzweiß und Christoph Ihme konnten in letzter Zeit durch starke Auftritte auf den Einzelturnieren Selbstvertrauen für die Play-Offs tanken.

 

 

Prognose der DTKV-Rundschau

Alles andere als ein Sieg der Frankfurter wäre eine Sensation. Nachdem sich die Mannen um Alex Beck im letzten Jahr mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben mussten, sind sie insbesondere durch die Verpflichtung von Beni Buza qualitativ stärker und motivierter denn je. Allerdings gab es ja in den letzten Jahren bereits einige Überraschungen, sodass man keine verlässliche Prognose abgeben kann. Insbesondere Celtic Berlin wird bereit stehen, sollten die Hessen straucheln. Letztlich wird die jeweilige Tagesform entscheidend sein. Wenn diese stimmt, kann auch Hirschlanden ganz oben landen. Jerze hingegen ist der große Außenseiter.

Der DTKV wünscht allen Akteuren viel Erfolg und den Zuschauern spannende Fights um die Tipp-Kick-Mannschaftskrone! Des Weiteren danken wir dem Veranstalter TKC 1986 Gevelsberg, der sich in den letzten Jahren zu einem vorbildlichen Turnierveranstalter und mitgliederstarken Verein entwickelt hat.

 

Key Facts

Halbfinale (17:30):

TKC Gallus Frankfurt – TKV Jerze

TKC `71 Hirschlanden I – Celtic Berlin

Finale (19:30):

Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Spielort:

Aula der RS Alte Geer

Alte Geer 4, 58285 Gevelsberg

Veranstalter:

TKC 1986 Gevelsberg

 

Fotos: TKV Jerze, Max Gottschalk