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Talentschmiede: Ivan Pulice

Bei der Suche nach dem aktuell größten Tipp-Kick-Talent im Westen Deutschlands wird man beim TKC 1986 Gevelsberg fündig. Dort kickt nämlich der 16-jährige Ivan Pulice in der zweiten Mannschaft, einer reinen Jugendmannschaft.

Im Jahre 2007 kam der Jugendliche durch seinen Vater Roberto, der schon lange Tipp-Kick aktiv betreibt, zum TKC Gevelsberg. Dort spielt er in der zweiten Mannschaft, auch wenn er im letzten Jahr auf Einzelturnieren die besten Leistungen seines Vereins ablieferte. Bei der U18 DEM im vergangen Jahr musste er sich Daniel Bialk erst in der Verlängerung geschlagen geben, nachdem er sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand wieder ins Spiel zurückgekämpft hatte. Außerdem belegte er beim 2. Herner Ruhrpott-Cup einen starken 8. Platz, wobei bis zum letzten Spiel in der Endrunde noch der Finaleinzug möglich gewesen wäre.

Spannung bis zum Schluss bei der U18 DEM: Ivan (l.) gegen Daniel

Ivan zeichnet sich vor allem durch seine Kampfstärke aus. Selbst bei Rückständen wie im Finale der U18 DEM oder in knappen Situation bleibt er cool. Dadurch kann er wichtige Punkte für sich und seine Mannschaft erspielen. Im familiären Umfeld in Gevelsberg fühlt er sich sehr wohl und wird dort durch eine große Anzahl an Gegnern gefördert. Durch das Training und die Turnierteilnahmen feilt Ivan ständig an seinem Spielstil, um immer besser zu werden.

 

Steckbrief

Name: Ivan Pulice

Alter bzw. Geburtsdatum: 16 Jahre / 04.04.2000

Beim Tipp-Kick seit: 2007

Bisherige Vereine: TKC Gevelsberg

Lieblingsschuss: Innendreher

Erfolge: Vize-Vereinsmeister, 2. Platz bei der U18 DEM, 7.Cult Classics 2015, Zahlreiche „Bester U-18“-Titel

Vorbild: Mein Vater Roberto, Siggi Gies

Andere Hobbies: Freunde treffen

Lieblingsmusik: Ich höre eigentlich alles, Hauptsache das Lied gefällt mir.

Ivan (Mitte) bei der Siegerehrung der U18 DEM 2016

 

Fragebogen

Wie bist du eigentlich zum Tipp-Kick gekommen?
Mein Vater spielte es und ich wollte es auch mal ausprobieren.

Wie und wie oft trainierst du?
Eigentlich jeden Dienstag.

Beschreibe doch mal bitte, was dich an Tipp-Kick so sehr fasziniert.
Was mich am meisten daran fasziniert, ist, dass man seinen eigenen Spielstil entwickeln kann und dass man es weit bringen kann, wenn man sich stark genug anstrengt und man immer wieder die Herausforderung bekommt, gegen Stärkere zu spielen und man sogar bei einer Niederlage viel lernen kann.

Du hast Anfang Oktober das Finale der Deutschen U18 Meisterschaft nach der Verlängerung verloren. Warst du sehr enttäuscht darüber?
Enttäuscht war ich eigentlich nicht, ich fand es wenn überhaupt nur schade. Ich war sehr froh, dass ich es so weit gebracht habe. Und es war auch sehr knapp, von daher bin ich eigentlich sehr zufrieden, weil mein Gegner auch ein sehr guter Spieler war.

Du teilst dein Hobby mit deinem Papa Roberto. Was hast du dir alles von ihm abgeschaut?
Anfangs habe ich mir alles bei ihm abgeschaut. Doch ich finde, wenn lange genug dabei ist, entwickelt man sein eigenes Spiel. Aber am Anfang hat mir mein Vater sehr geholfen.

Von welchen Tipp-Kickern außerdem deinem Papa hast du viel gelernt?
Ich habe angefangen auf Turnieren zu spielen, da wurde mir schon sehr viel gezeigt, aber unter anderem hat mir Siggi Gies viel gezeigt.

„Bei Turnieren lernt man am meisten!“ versichert das Talent.

In deinem Verein, dem TKC 1986 Gevelsberg, läuft es bei der Jugendarbeit sehr gut! Beschreib doch mal bitte, wie bei euch das Vereinsleben ausschaut.
Die Atmosphäre im Verein ist sehr gut, wir machen auch vieles privat. Beim Training wird sich auch nicht nur auf Tipp-Kick konzentriert, sondern auch einfach unterhalten. Manchmal kommt es mir auch so vor, als würden sich Freunde treffen, die einfach zusammen Zeit verbringen. Ich würde sagen, wir sind wie eine große Familie.

Wie kann der DTKV mehr Jugendliche für unser Hobby begeistern?
Ich weiß nicht genau. Ich glaube, man muss es für sich selber finden, weil die meisten meiner Freunde können es sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, egal wie oft ich es ihnen gezeigt habe.

Welchen Tipp würdest du einem Jugendlichen geben, der gerade mit dem Tipp-Kick angefangen hat?
Wenn es ihm wirklich Spaß macht, sollte er immer versuchen am Ball zu bleiben und versuchen so viele Turniere zu spielen, weil das das beste Training ist, weil man bei Turnieren am besten seinen Spielstil entwickeln kann.

Vervollständige bitte folgenden Satz: Tipp-Kick werde ich in zwanzig Jahren noch spielen, weil…
 es immer kreativer wird und es nie das gleiche Spiel bleibt, man immer was Neues versuchen kann und die anderen Vereine sich auch weiterentwickeln und man immer eine Herausforderung oder einen Ansporn hat.

 

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Vorschau: Südpokal 2017 – wer macht’s?

81 Teilnehmer beim Einzelturnier der Headbangers Balingen. Das Turnier ist quasi schon seit Wochen ausgebucht und wurde zwischenzeitlich schon von 61 auf 81 Teilnehmer aufgestockt. Ein Grund für diese Teilnehmerzahl ist sicherlich das besondere, familiäre Flair bei den sympathischen Headbangers, welches sich offensichtlich schon weit über die Grenzen der südwestlich angesiedelten Tipp-Kick Gemeinde herumgesprochen hat. Zum anderen findet aber auch ein Tag später die Qualifikation zum DTKV-Pokal in Form eines Mannschaftsturniers statt, dem Südpokal.

Schaut man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturnieres an, so darf man sicherlich schon rein spekulativ einige Schlüsse auf die Mannschaftsaufstellungen am Sonntag riskieren.

Auf alle Fälle wird es eine spannendere Angelegenheit als noch 2016. Hier qualifizierten sich am Ende die vier gestarteten Top-Teams und Überraschungen blieben aus.

Betrachtet man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturniers, fällt sofort das Fehlen von Beni Buza (Frankfurt) auf. Daher dürfte es dieses Jahr schwieriger sein, den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg auszumachen, auch wenn der amtierende Titelträger aus Frankfurt mit Beck, Hampel und Kaus alleine schon immer für 17 Punkte gut ist. Laut Meldeliste würde momentan noch Thomas Bittmann als vierter Mann zur Verfügung stehen.

In Bestbesetzung und mit sehr guten Chancen, eben weil in Bestbesetzung, tritt der OTC Amberg an. Tuma, Krätzig, der junge Dominik Steib und nichtzuletzt Sebi Wagner können jeden schlagen und am Ende für die mögliche Überraschung sorgen.

FFB steht laut Meldeliste an diesem Wochenende mit Höhn, Jähnert, Ruchti, Schönlau und Samabor zwar ein Team zur Verfügung, das sicher den ein oder anderen ärgern kann, jedoch ohne möglichen Einsatz von Routinier Peter Funke keine Chance für ganz oben haben wird. Die Qualifikation scheint möglich, mit Funke sicherlich noch mehr.

PWR Wasseralfingen wird sicherlich in doppelter Brüderkonstellation an den Platten stehen und für Furore sorgen wollen. 2x Weber und 2x Weishaupt gilt es erstmal zu schlagen. Zwar werden die Aalener am Ende nicht den Pokal in Händen halten, die Qualifikation jedoch scheint realistisch.

Gießen stehen mit Jepp, Jilo und Schäl die wohl stärksten Leute aus den eigenen Reihen auf dem Plan. Schwierig einzuschätzen und abzuwarten, ob Ylipulli wirklich nur zu dritt spielt oder wer das Quartett komplettiert. Mit einem vierten Mann ein weiterer Kandidat für die Quali.

Kann das Gießener Team um Jens Jepp noch einen vierten Mann aus dem Hut zaubern?

Rheinland mit Biel, Lortz, Lennemann, Hansen sowie Koegel dürfte bei etwas Losglück die Qualifikation zum DTKV-POKAL in Aussicht gestellt bekommen. Dieses Losglück bräuchte sicherlich auch Kaiserslautern, das mit Hahnel nur einen Spieler aus der 1. Mannschaft zum Turnier angemeldet hat. Link und Werle aus der Zweiten sowie Harald Geier aus der Dritten können sicherlich nur schwer Lauterns Punktejäger Phil Baadte, Flo Wagner und Jens König ersetzen.

Der schweizerischen Spielgemeinschaft Baden / Leppard und auch den Kickern aus Nürnberg müsste wohl auch das Losglück zu mehr verhelfen.

Schwierig sind im Moment die Aufstellungen aus Balingen zu erkennen. Toll aber, dass sie, um einen ordentlichen Turnierablauf zu gewährleisten, noch ein weiteres Team gemeldet haben.

 

Die Plätze 1-5 qualifizieren sich für den DTKV-Pokal. Tipp des Authors nach Grundlage der Anmeldungen zum Einzelturnier:

Mögliche Südpokal-Sieger: Frankfurt oder Amberg

Weitere Teams mit sehr guten Qualifikationschancen: FFB und PWR

Teams, die etwas Losglück bräuchten: Gießen, Rheinland, Kaiserslautern

Teams, die mehr als Losglück bräuchten: SG Baden / Leppard, Nürnberg, Balingen

 

Natürlich ist abzuwarten ob die Meldeliste die Aufstellungen der Teams widerspiegelt, aber möglich ist das schon, wenn man bedenkt, dass in den darauffolgenden Wochen mit der NDEM und dem 3. Bundesliga Spieltag für viele zwei weitere Wochenenden für Ihr geliebtes Hobby folgen. Gut möglich, dass der ein oder andere Top-Kicker seine Prioritäten auf diese beiden Wochenenden legt und hier die Familie dem Balinger Wochenende vorzieht.

 

Regionalliga Nord – 2016/17: TKG Adersheim – Durchmarsch in Liga 2?

Der Absteiger aus der 2. Bundesliga-Nord-Ost hat bisher eine makellose Bilanz aufzuweisen. Vier Siege, 8:0 Punkte, 74:54 Spielpunkte, das macht einen Schnitt von 24 Punkten und 71,8 Toren pro Spiel. Bei dem Kader war das zu erwarten. Baumgart, Käthner, Pfaff … Namen, die bei Turnieren in den letzten Jahren auch des Öfteren unter den letzten 24 oder gar in Endrunden auftauchten. Mit Simon Becker und Hasi Saust stehen noch Spieler im Kader, die auch nicht erst seit gestern Tipp-Kick spielen.
 
Wer könnte für die TKG Adersheim zum Stolperstein werden? Diese Frage lässt sich nach der Hälfte der Saison nicht unbedingt beantworten, da einige der Verfolger gerade mal zwei Spiele absolviert haben und noch diverse ernstzunehmende Gegner vor der Brust hat.
TFC Phöbus Cuxhaven 82 zum Beispiel. Auch wenn sie sich selbst vielleicht nicht zum Favoritenkreis zählen, wenn man Berichten auf http://www.tippkick-liga.de Glauben schenkt, ist das Duo Völlmecke+Krage eigentlich in der Lage, genug Punkte zu sammeln, damit Kruse, Ferreira oder Wölk quasi „den Rest erledigen“. Jedoch gab es gegen TKV Jerze II einen Dämpfer. Mit 15:17 mussten sich die Kicker von der Nordsee den Jerzern geschlagen geben. Kai Völlmecke (2 Punkte) und Marcus Krage (6 Punkte) konnten zusammen leider nicht genügend Punkte erspielen. Ferreira und Wölk konnten mit 4 bzw. 3 Punkten nicht genug Punkte zum möglichen Sieg beisteuern.
Aber TFB 77 Drispenstedt II wurde klar mit 26:6 geschlagen und somit stehen 2:2 Punkte auf dem Konto. Man darf gespannt sein, ob Cuxhaven nochmal angreift oder nicht.
Hierfür bedarf es einer Steigerung von Kai Völlmecke, der wie viele wissen, kaum in der Lage ist, im Airbus eine Tipp-Kick-Platte aufzubauen, um öfter zu trainieren.
Der 3er-Spieltag mit der TKG Adersheim und TKG Wolfsburg konnte leider auch nicht stattfinden, da die winterlichen Temperaturen in der nördlichsten Spielstätte der RL Nord kein Spiel zulassen in der kalten Jahreszeit.
TKG Wolfsburg 1 hat auch erst zwei Spiele auf dem Konto und steht mit 3:1 Punkten auf Rang 5 der Tabelle. Durch diverse Absagen war es leider nicht möglich, bereits Gegner aus Hannover und Cuxhaven an die Platte zu bringen, um sich in der Tabelle nach vorne zu schieben. Die Mail-Server laufen heiß und hoffentlich können die Kicker um Detlef Bastian bald wieder ihre Tipp-Kick-Koffer öffnen, um oben anzugreifen. Mit Tobias Schleiß und Detlef Bastian stehen zwei sehr erfahrene Kicker im Kader, die an einem guten Tag jeweils  7-8 Punkte machen können. Jedoch müssen auch Thomas Radmer und Michael Lemke Punkte holen und dürfen sich nicht auf die Nr. 1 und 2 verlassen. Der große Kracher TKG Adersheim kommt erst am Ende der Saison nach Wolfsburg. Doch die 1. Mannschaft aus Wolfsburg sollte von Spiel zu Spiel denken und sich Schritt für Schritt nach oben kämpfen bis zum heißen Finale gegen Adersheim. Bis dahin müssen auch Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2 besiegt werden, die bei ihren Niederlagen gegen die 2. Mannschaft aus Wolfsburg (jeweils 14:18) gezeigt haben, dass sie keine leichten Gegner sind. Detlef Bastian sagt zum Aufstiegsrennen: „Sehe alle 3 Teams gleichauf, die Tagesform wird entscheiden.“
TKG Wolfsburg 2 hingegen hat bereits fünf Spiele absolviert. Nach wichtigen und heiß umkämpften Siegen gegen SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2, die erst in der letzten bzw. vorletzten Runde entschieden wurden, stehen sie nicht zu Unrecht mit oben. Mit einem Spiel mehr hat sich die Zweitvertretung aus Wolfsburg an Adersheim vorbeigeschlängelt und steht mit 9:1 Punkte auf Platz 1 der Tabelle mit 99:62 Spielpunkten.
In Kürze wird Wolfsburg 2 bereits das 6. Spiel gespielt haben, wenn Anfang März Pegasus Hannover 1 anreist. Dies wird im Vergleich zum 25:7 – Sieg gegen Drispenstedt nicht leicht. Weichelt und Genz sind erfahrene Spieler, die erstmal geschlagen werden müssen, um zu gewinnen. „Alles geht, nix muss“ heißt es in der Zweiten. Niemand erwartet, dass die 2. Mannschaft, die mit Joachim Kipper eine Perle des Tipp-Kick-Sports in die eigenen Reihen holen konnte, nach Cuxhaven reist und dort sowohl Cuxhaven und Adersheim schlägt, um dann als Überraschungsteam in die 2. Bundesliga-Nord-Ost aufzusteigen. Wie gesagt: „Alles geht, nix muss.“ sagt Marcel Becker kurz und knapp.
TKG Adersheim hat vom Kader her die größten Aufstiegschancen. Wie bereits erwähnt, stehen große Namen im Kader. Bisher konnte kein Gegner den Adersheimern auch nur annährend gefährlich werden. Die verlorenen Spielpunkte waren bisher alle im einstelligen Bereich. Die stärkeren Gegner kommen jedoch noch. Cuxhaven, TKG Wolfsburg 1 und 2 und auch TKV Jerze 2 könnten noch zum Stolperstein werden.
Was sagt Teamchef Myrko Baumgart zu den Aufstiegs-Chancen der TKG Adersheim? „Na ja bei 8-0 Punkten ganz gut, wobei mit Wolfsburg und Cuxhaven erst die Schwergewichte kommen, aber ich denke, wenn wir am Spieltag einen guten Baumgart haben, sollte uns keiner aufhalten können.“
Was macht der Rest?
Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg, TKV Jerze 2, Fortuna Düdinghausen werden sowohl mit dem Aufstieg, als auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben und das gesicherte Mittelfeld bilden. Für alle Teams wird es aber sicherlich das Ziel sein, so weit wie möglich nach oben in der Tabelle zu stehen und vielleicht kann der eine oder andere Große da oben noch geärgert werden.
Beim Abstieg wird es beim Spiel Pegasus Hannover gegen TFB Drispenstedt 2 zur Entscheidung kommen. Beide Teams haben bisher alle Spiele verloren. Hier könnte das Duo Weichelt + Genz mit ihrer langjährigen Erfahrung der entscheidende Faktor sein.
Zwischenfazit:
Die diesjährige Regionalliga Nord ist extrem stark. Um den Aufstieg spielen drei Mannschaften, zwei Teams duellieren sich im Kampf um den Nicht-Abstieg. Das breit gefächerte Mittelfeld kann jedem der Aufstiegskandidaten gefährlich werden, siehe Jerze gegen Cuxhaven. Der Weg in die 2. Bundesliga Nord-Ost führt nicht nur über Adersheim, sondern auch gegen die vermeintlich leichteren Gegner wie Jerze, Buxtehude und Düdinghausen. TKG Wolfsburg 1 und TFC Phöbus Cuxhaven fehlen zwei Spiele, um zur Halbzeit auszumachen, in welche Richtung es für beide Teams geht. Dieses Spiel wird im April stattfinden.
Enttäuschung:
TKC Fortuna Düdinghausen: Spielte man vor einigen Jahren noch in der 2. Bundesliga-Nord-Ost, stehen die Kicker um Michael Schuster derzeit mit 2:6 Punkten auf Platz 7. Der Start mit 0:4 gegen beide Wolfsburger ging voll in die Hose.
Mit Siegen gegen Jerze, Buxtehude könnte man diese beiden Gegner noch hinter sich lassen und gegen Cuxhaven ist sicherlich auch noch was drin. Mit Carsten Brandes wurde ein erfahrener Spieler ins Team geholt, der nach langer Pause wieder gut in den Punktspielbetrieb kam. Hier hängt aber nahezu alles vom Duo Schuster-Stapel ab. Finden Sie zu alter Stärke zurück, ist vielleicht sogar noch Platz 4 möglich, und nächste Saison vielleicht sogar noch mehr.
Überraschung:
TKG Wolfsburg 2: Joachim Kipper passt nicht nur menschlich gut ins Team, er holt im Punktspiel wichtige Punkte und ist auch mental eine Verstärkung für das Team, der mit seiner Erfahrung seine Teamkollegen zum Sieg führen kann.
Sollte Pegasus Hannover 1 geschlagen werden, wird sich beim 3er-Spieltag mit Cuxhaven und Adersheim zeigen, ob das Team reif für den Aufstieg ist. Kehrt man mit 4 Punkten im Gepäck zurück, könnte nur noch die 1. Mannschaft aus dem eigenen Verein gefährlich werden.
Prognose:
TKG Adersheim steigt als Meister der RL Nord auf. Mit Pfaff, Käthner und Baumgart stehen drei Top-Spieler im Kader. Da müssten schon alle drei einen ganz miserablen Tag haben bzw. sich zur Halbzeit die Finger brechen (entweder selbst oder vom Gegner verursacht), um die noch ausstehenden Spiele zu verlieren. Andere Teams sollten einen Blick auf die 1. und 2. Bundesliga riskieren. Bei drei Absteigern aus der 2. Bundesliga Nord-Ost bzw. falls das eine oder andere Team aus Berlin nächstes Jahr keine Mannschaft meldet, könnte es zu einem Relegationsspiel mit dem Tabellenzweiten der RL Ost geben.
TFB Drispenstedt 2 wird sehr wahrscheinlich in die Verbandsliga Nord absteigen. Letztes Jahr konnte der Abstieg nur abgewendet werden, weil TFG Hildesheim kein Team gemeldet hat. Dieses Jahr wird der Abstieg kaum vermeidbar sein.
Zu sehr werden wichtige Punkte von Dirk Kandziora vermisst. Ob nochmal ein Überraschungssieg wie im Vorjahr gegen Hildesheim drin ist, wird sich zeigen. Hier werden Weichelt und Genze von Pegasus evtl. den Unterschied machen.
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DTKV-Pokal – 2016/17: Vorschau zum Südpokal 2017 in Balingen

Am 5.März kommt es in Balingen zum Showdown um die 5 Startplätze der Sektion Süd für die Pokal-Endrunde am 13. und 14.Mai in Delligsen.

Bei der Ausspielung des Süd-Pokals sind insgesamt 12 Teams vertreten, die in 4 Dreier-Gruppen die Teilnehmer an der Endrunde in Niedersachsen ermitteln werden. Durch die freie Auslosung ohne gesetzte Teams ist es durchaus möglich, dass ein Außenseiter das Endturnier um den DTKV-Pokal errreichen kann.

Als Favoriten sind natürlich die 3 teilnehmenden Bundesligisten zu nennen, mit dem Titelverteidiger und Doublesieger TKC Gallus Frankfurt und dem 1.TKC Kaiserslautern zwei Hochkaräter, der OTC 90 Amberg sollte aber bei dem gegebenen Starterfeld auch gute Chancen auf einen Platz unter den bundesweit letzten 16 haben.

Titelverteidiger TKC Gallus Frankfurt: Südpokalsieger, Deutscher Mannschaftsmeister und DTKV-Pokalsieger 2016

Die drei Zweitliga-Teams PWR ´78 Wasseralfingen, Flinke Finger Bruck und SG Rheinland/Düsseldorf sind zusammen mit Ylipulli Gießen auch in der Lage, sich zu qualifizieren. Das Ganze wird natürlich sehr durch die spannende Auslosung kippen können, denn bei dem Modus „die 4 Gruppensieger sind qualifiziert, die 4 Gruppen-Zweiten spielen in einem Halbfinale und Finale den 5. Teilnehmer aus“ ist es durchaus möglich, dass z.B. die 3 Bundesligisten in eine Gruppe gelost werden und demnach wäre definitiv eines der drei Teams bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Anders herum ist es demnach auch möglich, dass 3 Verbandsligisten (Nürnberg, Balingen II, Balingen III) in eine Gruppe gelost werden und sich einer der drei sicher für Delligsen qualifiziert.

Es bleibt also zunächst abzuwarten, was die Losfee sich für die Teilnehmer ausgedacht hat.

Am Tag zuvor findet der Zollern-Alb-Pokal statt. Alle Informationen zum Turnierwochenende der Headbangers findet ihr auf deren Homepage.

 

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2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Vorschau zum 3. Spieltag

Am Sonntag, den 26. Februar, kommt es in der 2. Bundesliga-Nordost zu 9 reizvollen Duellen. Die beiden großen Fragen sind: Erledigen die beiden Aufstiegsaspiranten Hannover und Kiel ihre Pflichtaufgaben, um dann im großen Finale am 4. Spieltag den Aufsteiger zu küren? Gibt es bereits am 3. Spieltag deutliche Weichenstellungen in der Abstiegsfrage?

Die Ansetzungen lauten:

6 Begegnungen finden in Berlin statt, 3 in Grönwohld. Im Einzelnen:

– in Friedenau bei Flamengo:

Hannover-Flamengo       11.00 Uhr

Neukölln-Hannover         13.00 Uhr

Flamengo-Neukölln         15.00 Uhr

 

– in Spandau bei den Filzteufeln:

Filzteufel-Neumünster     11.00 Uhr

Neumünster-Celtic II       13.00 Uhr

Celtic II-Filzteufel          15.00 Uhr

 

– in Grönwohld bei Grönwohld:

Celtic III-Grönwohld II   11.00 Uhr

Kiel-Celtic III                 13.00 Uhr

Grönwohld II-Kiel           15.00 Uhr

 

Zur Ausgangssituation:

Hannover und Kiel, die zur Zeit mit je 8:0 Punkten auf Platz 1 und 2 stehen, dürften den Aufsteiger am 4. Spieltag im direkten Vergleich ausspielen. In der Abstiegsfrage geht es noch spannender zu: Falls Jerze und Drispenstedt aus der 1. Bundesliga absteigen, steigen sogar 3 Mannschaften der 2. Bundesliga-Nordost in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Plätze 6 bis 9 (Neukölln 2:6, Neumünster 2:6, Celtic III mit 0:8 und die Spandauer Filzteufel mit 0:8) werden noch deutlich punkten müssen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch woher die Punkte bekommen? Neukölln ist gegen Hannover und Flamengo nur Außenseiter, Neumünster könnte mit 2:2 Punkten der große Gewinner des 3. Spieltages werden, die Filzteufel und Celtic III werden höchstwahrscheinlich nach dem 3. Spieltag mit 0:12 Punkten das Tabellenende zieren.

Flamengo, Grönwohld II und Celtic II können dagegen locker aufspielen und das Zünglein an der Waage bilden. Nach oben und nach unten. Insbesondere Celtic II, die Peter Deckert für den verhinderten Olli Baer einsetzen werden und vielleicht auch Andreas Pallwitz für den verhinderten Jan Komareck, wird noch ein Sprung nach oben zugetraut.

 

Statements einzelner Spieler:

Fred Elesbao (SG Hannover): „Wir haben große Erwartungen an den nächsten Spieltag. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung ausbauen. Schließlich trainieren wir hart!!! Ich habe extra ein neues Stadion, das „Ernst-Thälmann-Stadion“, gebaut. In meinem Keller findet jetzt regelmäßig Training statt. Natürlich wird es schwer gegen Flamengo, insbesondere auswärts und bei Flamengo ist es immer schwierig. Außerdem traue ich Flamengo ebenso den Aufstieg zu. Kiel könnte auch ein Kandidat sein. Aber ehrlich gesagt, gucke ich noch nicht in Richtung Aufstieg, sondern ich konzentriere mich aufs nächste Spiel. So wie die anderen Jungs aus Hannoi auch!“

Oliver Wegener (Kiel): „Flamengo hat durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, weil es sehr erfahrene Akteure sind. Sie sind zudem taktisch klug und clever. Ich glaube, dass Flamengo das Spiel gegen Hannover nicht abschenken wird und sich in der leichten Außenseiterrolle pudelwohl fühlt, um dem Bundesligaabsteiger ein Bein zu stellen … Unser Spieltag in Grönwohld sieht einfacher aus, als es ist, denn es kommt darauf an, mit welchen Spielern Grönwohld und Celtic III antreten … Es gibt ja genügend Potential für eventuelle Nachmeldungen … Normalerweise steigt Celtic III gleich wieder ab, außer sie melden starke Akteure nach und gewinnen gegen Grönwohld. Dann wäre wieder alles drin.“

Martin Leinz (Flamengo Berlin): „Wir werden versuchen am 3. Spieltag Hannover zu schlagen. Dann haben wir noch alle Chancen aufzusteigen. Gegen Kiel haben wir unglücklich 15:17 verloren, ein Unentschieden wäre, objektiv gesehen, gerecht gewesen. Wir sind also dran an der Spitze. Wir werden auf den Punkt fit sein!“

Tobias Stock (Grönwohld): „Also, bis auf unseren Käpt’n Steve sind alle an Bord. Wir werden vor Ort nach Gefühl festlegen, wer spielt und werden darauf achten, dass jeder zumindest in einem Spiel eingesetzt wird. Für diesen Spieltag ist ein Sieg gegen Celtic Pflicht. Gegen Kiel wäre aus meiner Sicht – wenn Kiel mit der Topbesetzung antritt – selbst ein Punkt für uns eine große Überraschung. Insgesamt sind wir mit einem gesicherten Mittelfeldplatz sehr zufrieden. Als Aufsteiger sehe ich ganz klar die Kieler. Sie haben mit Olli einen routinierten Bundesligaspieler. Dahinter mit Simon und Robert zwei aufstrebende Top-Talente und auch Florian oder Christoph wissen wo das Tor steht. Für mich die Mannschaft mit dem besten Gesamtpaket und auch mit die Sympathischste.“

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln): „Pocki und Jogi [die Redaktion: gemeint sind Andreas Pockrandt und Jürgen Marquardt] hören tatsächlich auf. Beide wollen aber noch gelegentlich Turniere besuchen. Insgesamt werden wir nächste Saison 5 Abgänge haben, damit bleibt die Zukunft von Germania 09 Neukölln tatsächlich in der Schwebe. Vielleicht gelingt es uns noch den einen oder anderen Spieler zu angeln … Erst Ende der Saison werden wir dann entscheiden, ob wir weiterhin 2. Bundesliga oder nur Regionalliga-Ost spielen. Für die beiden letzten Spieltage steht bei uns der Spaß im Vordergrund und wir wollen uns mit einem Lächeln und einem Dankeschön von der 2. Liga verabschieden.“

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats Januar 2017 und gewinne einen Materialgutschein!

Im Januar fand nur ein Turnier statt, der 2. AVU Winter Cup in Gevelsberg. Der Sieger Christoph Ihme (TKV Jerze) wurde natürlich als Kandidat nominiert. Im Ligen-Spielbetrieb schaffte es die 2. Bundesliga Südwest den ersten Spieltag abzuschließen. Der beste Einzelspieler des ersten Spieltages, Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern), wurde daher ebenso nominiert (die bereits stattgefundenen Spiele des 2. Spieltages wurden nicht berücksichtigt). Auch die Regionalliga Nord schloß im Januar, wenn auch verspätet, die 1. Runde ab. Auch hier wurden die bereits stattgefundenen Spiele der 2. Runde herausgerechnet. Bester Einzelspieler war demnach Myrko Baumgart (TKG Adersheim).

Da die beiden Turniersieger des Dezember 2016 wegen der etwas speziellen Nominierung für den letzten Monat des Jahres nicht berücksichtigt wurden, sind sie hier nun als Kandidaten nachträglich aufgestellt: Jonathan Weber (PWR 1978 Wasseralfingen) gewann die 36. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft und Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen) kurz vor Silvester den 2. Schloß Strünkede-Cup.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 28. Februar läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten:

Myrko Baumgart (TKG Adersheim)

Der zweifache Wolfsburger Stadtmeister und dreifacher Sieger von Regionalturnieren erzielte in der 1. Runde der Regionalliga Nord makellose 16:0 Punkte und 50:20 Tore. Tolle Leistung!

Christoph Ihme (vereinslos)
Sieger des Regionalturnieres von Gevelsberg (2. AVU Winter Cup). Sein 2. Turniersieg, Glückwunsch!

Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Sieger des Regionalturnieres von Herne (2. Schloß Strünkede-Cup). Sein 1. Turniersieg, Glückwunsch!

 Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern)

Das Lauterer Urgestein und vierfacher Vizesieger von Regionalturnieren erzielte in der ersten Runde der 2. Bundesliga Südwest beachtliche 15:1 Punkte und 36:13 Tore. Tolle Leistung!

Jonathan Weber (PWR 1978 Wasseralfingen)

Sieger des Regionalturnieres von Karlsruhe (36. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft). Sein 5. Turniersieg, Glückwunsch!

 

STIMME AB!
Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Januar abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.

Abstimmungsschluss: Dienstag, 28. Februar 2017, 23:59:59 Uhr

 

 

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Tipp fürs Vereinstraining: Das Dänische System

In Hirschlanden wird seit Anfang 2016 im Training gelegentlich das sogenannte Dänische System gespielt. In diesem Artikel erfahrt ihr, was es damit auf sich hat:

Das Dänische System ist eine Sonderform des Rundenturniers. In der ersten Runde können die Paarungen zufällig bestimmt werden. Ist eine Einstufung der Gegner nach Stärke vor der ersten Runde von 1 bis N gegeben, so kann man auch

1 gegen N/2+1,

2 gegen N/2+2,

N/2 gegen N

ansetzen (für N gerade).

Nach jeder weiteren Runde gibt es eine neue Rangliste. Laut dieser Rangliste mit den Rängen 1 bis N werden die neuen Paarungen bestimmt, es spielen IMMER:

1 gegen 2

3 gegen 4

N-1 gegen N (für N gerade).

Die Schwaben aus Hirschlanden (v.l.: Max Daub und Artur Merke) haben Gefallen am Dänischen System gefunden!

Bei einer ungeraden Anzahl N von Spielern, werden zuerst alle Spieler betrachtet, welche am wenigsten pausiert haben. Von diesen Spielern hat der am schlechtesten Platzierte eine Runde Pause. Damit ist sichergestellt, dass sich die Pausen gleichmäßig auf alle Spieler verteilen. Die besten Spieler können je nach Anzahl der Runden ein Spiel mehr haben. Bei einer ungeraden Anzahl von Spielern wir daher die Rangliste gemäß der erzielten Durchschnittpunkte/Durschnittstore etc. bestimmt.

Vom Schweizer System unterscheidet sich das Dänische System dadurch, dass es ein mehrmaliges Aufeinandertreffen derselben Spieler erlaubt. Der Vorteil dieser Turnierform besteht darin, dass immer etwa gleich starke Spieler gegeneinander spielen. Die Rangliste ist zumindest im oberen Bereich recht aussagekräftig.

Als nachteilig wird machmal angesehen, dass schwächere Spieler u.U. nie gegen die besten Spieler spielen, und damit quasi nicht so schnell von den Besten lernen (wobei der Lernerfolg bei einer 0:8-Klatsche auch etwas fraglich ist). Das Lernen gegen bessere Gegener findet allerdings graduell statt. Mit jeder stetigen Verbesserung steigt auch die Chance, im oberen Bereich der Rangliste zu spielen.

Für starke Spieler hat diese Turnier- bzw. Trainingsform den Vorteil, dass sie immer gefordert sind und sie fast keine Spiele haben, die quasi von vornherein entschieden sind und es nur noch um die Höhe des Ergebnisses geht. Dies kann selbst im Schweizer System mit wenigen Teilnehmern durchaus vorkommen. Sind z.B. nur 11 Spieler am Start, so werden gegen Ende eines 8-Runden-Turniers die Gegner für den Bestplatzierten immer leichter und dieser damit fast uneinholbar (wird in der Regel durch ein nachfolgendes Playoff vermieden).

Das ist im Dänischen System nicht so. Ein weiterer Vorteil ist dabei auch noch, dass es immer möglich ist, eine vorgegebene Anzahl von Runden zu spielen. Sind z.B. nur 8 Spieler im Training, so würde eine einfache Runde nur 7 Spiele für jeden Spieler bedeuten. Eine Hin- und Rückrunde würde 14 Spiele bedeuten, was u.U. zu langen dauern würde.

Im Dänischen System kann man unabhängig von der Spielerzahl die Anzahl der Runden auf z.B. 10 festlegen. In der Regel gibt es auch kein anschließendes Playoff, denn das letzte Spiel ist oft ein quasi Finale, in dem der Beste gegen den Zweitbesten um den Turniersieg spielt. Es kann natürlich vorkommen, dass der beste Spieler in der letzten Runde uneinholbar ist, aber dann ist dieser Vorsprung während des Turniers erspielt worden, und dann war u.U. die vorletzte Runde ein quasi Finale. Das Dänische System spiegelt die wahren Kräfteverhältnisse wider.

In Hirschlanden wird das Dänische System seit Anfang 2016 gelegentlich gespielt. Die Resonanz schwank zwischen absoluter Begeisterung und „ich will nicht schon wieder X mal gegen Gegner so und so spielen“. Letzendlich entscheidet aber die eigene Leistung über die Spielstärke des nächsten Gegners.

Am besten probiert ihr es selber in eurem Training aus. Für den Anfang kann man die Ranglisten und Paarungen manuell berechnen. Für Linux kann eine angepasste Version des Schweizer System Programms beim Autor (Kontakt über www.artbot.de/dtkv) angefordert werden. Eine Version für Windows ist momentan nicht ohne tiefgreifende Computerkenntnisse möglich, wird aber angestrebt.

Vorschau: 51. Norddeutsche Einzelmeisterschaft in Delligsen

Premiere in Delligsen! Zum ersten Mal richtet der Delligser SC mit der 51. Norddeutschen Einzelmeisterschaft eine Sektionsmeisterschaft aus. Doch nicht genug: Neben dem Hauptevent werden am 11. und 12. März vier weitere Wettbewerbe angeboten. Hier findet ihr alle Infos zum Mega-Event.

Um den Teilnehmern optimale Rahmenbedingungen zu bieten, haben sich die Delligser um Arndt Schotmann kräftig ins Zeug gelegt: Im Vorfeld des Turniers werden 16 (!) komplett neue Platten angefertigt und der Verein wird auf Böcke verzichten und nur auf Tischen spielen lassen. Außerdem ermöglicht der Verein die Übernachtung in einem nahgelegenen Saal für 10 € pro Nacht und Person.

Arndt Schotmann (rechts) und sein Team laden zum Mega-Event ein!

Ganz gespannt darf man auf die 1. Norddeutsche Amateurmeisterschaft sein. Unterstützt von der Firma Mieg wird Materialguru Bernd Weber in Kooperation mit dem Delligser SC ein Turnier speziell für Hobbykicker anbieten. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der aktuell nicht in der DTKV-Turnierrangliste geführt wird oder für einen Verein in der Liga gemeldet ist. Dabei können die Teilnehmer entweder auf ihre eigenen Figuren setzen oder vor Ort die Grundausrüstung der ProKicker-Serie nutzen, die freundlicherweise von Mathias und Jochen Mieg zur Verfügung gestellt wird. Dem Gewinner dieses Turniers winkt ein Tipp-Kick-Sachpreis und Interessierte können sich am Sonntag beim Profiturnier noch den ein oder anderen Tipp von den Cracks holen.

 

Allgemeine Informationen

  • Veranstalter: Delligser SC
  • Spielort: Sporthalle an der August-Reuter-Straße, Delligsen
  • Anmeldung unter: tippkick-delligsen.jimdo.com
  • Bei Fragen, Interesse und Verspätungen bei Arndt Schotmann unter 0171 6893552 anrufen
  • Startgebühr bei Teilnahme an beiden Turnieren: 15 €; 5 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Kostenfreie Teilnahme an der 1. Norddeutschen Amateurmeisterschaft
  • Amature können am Sonntag auch am Delligser Hils Cup teilnehmen und sich vor Ort Spielmaterial ausleihen

 

  1. Norddeutsche Einzelmeisterschaft
  • Samstag, 11. März 2017
  • Beginn: 9:00 Uhr
  • Anmeldeschluss: 10. März, 18 Uhr
  • Startgeld: Bei Anmeldung bis zum 18.02.: 8 €, sonst 10 €; 3 € Damen; Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei an der 4. Delligser Ortsmeisterschaft teilnehmen, welche parallel zur 3. Runde der NDEM beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Titelverteidiger: Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)

Titelverteidiger Max Daub hat sich bereits angemeldet!

 

  1. Delligser Hils Cup
  • Sonntag, 12. März 2017
  • Beginn: 9:30 Uhr
  • Anmeldeschluss: 11. März, 21 Uhr
  • Startgeld: 8 €; 3 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei am 1. Delligser Wispe Cup teilnehmen, welcher parallel zur 3. Runde des Hils Cups beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er- Endrunde

Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

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Andreas Sigle (TKC 71 Hirschlanden) – Clubchef seit 1972!

Bei der Wahl „Spieler des Monats Dezember“ wurden ungewöhnlich viele Kandidaten nominiert, die dafür sorgen, dass viele Hundert Tipp-Kicker Woche für Woche Spaß an unserem Hobby bzw. Randsportart haben. Auch wenn es eine Rekordzahl an Stimmen gab, war die Stimmenverteilung so ausgeglichen, dass die Rundschau-Redaktion beschlossen hat, dieses Votum anzuerkennen und bedankt sich stellvertretend für die Teilnehmer an der Wahl bei allen, die sich ehrenamtlich Woche für Woche für unser aller Wohl einbringen! DANKE!

Wir haben stellvertretend für alle Kandidaten bzw. Teams, den Clubchef von TKC 71 Hirschlanden, Andreas Sigle, um ein Interview gebeten.

 

Hallo Andreas, schön dich zu hören. Du bist, glaube ich, der dienstälteste Clubchef der deutschen Tipp-Kick-Szene. Wie lange führst du schon deinen Verein?

Seit 1972.

Was bereitet Dir einen besonderen Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit? Oder gibt es auch Anlässe für Kummer?

Mit den richtigen Mitstreitern an meiner Seite macht es mir Freude einen Club zu führen. Natürlich kann es bei Gruppen von Menschen immer mal zu Konflikten und Streitigkeiten kommen, was auch bei uns ab und an schon mal vorkam. Hier ist es besonders wichtig, dass man als Führungsperson ausgleichend wirken kann und nicht polarisiert.

Der Verein bringt aus der Jugend, Spieler wie jüngst Florian Stähle in Serie hervor, wie gestaltet sich eure Jugendarbeit konkret?

Wir machen in 14-tägigem Rhythmus ein separates Jugendtraining zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Anleitung erfahrener Aktiver mit einem gewählten Jugendleiter. Die Jugendabteilung wurde nach unserem Verbandseintritt im Jahre 1982 gegründet. Wir nehmen in der Regel Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr auf. Wir sehen in der Jugendabteilung eine Abteilung, welche auch finanziell gefördert wird. Der Jugendliche bezahlt bei uns 12 € Jahresbeitrag und braucht bei Mannschafts- und Turnierspielbetrieb kein Fahrt- und Startgeld entrichten. Sollte ein Jugendlicher besonders talentiert sein, darf er mit dem Einverständnis der Eltern auch im Erwachsenentraining mitmachen, welches bei uns zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr gespielt wird.

Stimmt es, dass du für deine ehrenamtliche Arbeit als Club-Chef eine Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg bekommen hast?

Ja, das ist richtig! 1988 wurde ich von unserer Stadtverwaltung für über 15 Jahre aktive Vereinsarbeit im Ehrenamt des TKC 71 Hirschlanden für die Verleihung der „Silbernen Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg“ vorgeschlagen, welche mir vom damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth verliehen und vom Oberbürgermeister unserer Stadt bei einer Zeremonie in der stadthalle mit anderen zu Ehrenden überreicht wurde.

Der TKC 71 Hirschlanden ist als Verein sportlich unglaublich erfolgreich. In den letzten 8 Jahren holte man 3 Deutsche Mannschaftstitel, eine Rekordzahl, und war in dieser Zeit ebenfalls 8 Mal in den Mannschafts-Playoff, ebenso Rekord! Ohne die vielen verschiedenen Einzeltitel unterschlagen zu wollen, wie kommt dieser nachhaltige Erfolg zustande?

Da muss man bis auf unsere erste Saison zurückgehen. Wir waren von Anfang an bestrebt, sportlich erfolgreich zu sein. Dabei kam uns zu Gute, dass wir aus dem nahen Umfeld von Stuttgart kommen und uns Spieler des damals aufgelösten und ein Jahr später wieder gegründeten Spitzenclubs SSG Stuttgart auf sportlichem Gebiet geholfen haben relativ schnell nach oben zu kommen. Hier seien vor allem Klaudio Lange, Beno Garstka, Werner Glück und Dietmar Häfner zu nennen. Eine mitentscheidende Rolle fiel hier sicherlich Beno Garstka zu. Er stieß in unserer zweiten Saison zu uns, als er vom damaligen Bundesligisten Kirchheim zu uns in die Regionalliga wechselte. Er übernahm die Jugendabteilung mit damals etwa 15 Jugendlichen. Unter seiner Führung wurde einige Jugendspieler in die Spitze geführt. Unter anderem Benjamin Buza, Harald Füßinger, Rainer Schlotz und Stefan Poetsch. Es war die Basis unseres Erfolges. Später kamen noch Sascha Bareis, Jochen Härterich, Markus Laich, Max Daub, Lukas Emmrich, Luca Kraus, Tim Hecker oder Florian Stähle dazu.

Auch kamen immer wieder externe Topspieler dazu, wie Klaudio Lange, Dietmar Häfner, Werner Glück, Franz Kleofasz, Robin Loew-Albrecht, Andreas Schneider, Oliver Bacher, Frank Hampel, Stefan Wenzel, Michael Steinfeld, Jens König, die Wagnerbrüder, Artur Merke und William Schwaß. Das Entscheidende für den dauerhaften Erfolg war und ist sicherlich die Balance zwischen Eigengewächsen, fest integrierten Aktiven ehemaliger Vereine aus dem Stuttgarter Umland, sowie externen Spielern. Natürlich auch Kontinuität im Vereinsleben, wie eigene Turnierveranstaltungen, jährlich veranstaltete Vereinsmeisterschaften, Vereinsfeiern, und ein geregelter Trainingsbetrieb. Alles was einen Verein ausmachen sollte.

Wenn Du deine persönliche Supermannschaft des TKC 71 Hirschlanden der letzten 4 Jahrzehnte aufstellen dürftest, wen würdest du nominieren?

Benjamin Buza, Harald Füßinger, Andreas Schneider, Florian Wagner

Es gibt allerdings auch einige Hirschlandener Spitzenspieler wie Buza, Schwaß, die Wagner-Brüder usw., die Hirschlanden verlassen haben. Besorgt dich das entstehende „Legionärstum“ im deutschen Tipp-Kick?

Es ist natürlich immer schade, wenn Leute einen Verein verlassen, um woanders hin zu wechseln. Für einen Verein wie uns bedeutet das aber noch keine Krise, sondern ist eher eine Zäsur. Problematisch wird es erst, wenn diese Leute eine verantwortliche Position über das Sportliche hinaus im Verein ausübten und wenn diese Abgänge kleine Clubs betreffen.

Peter Funke, unser DTKV-Präsident, hat jüngst in einem Interview hervorgehoben, dass du „der“ Statistiker des deutschen Tipp-Kicks par excellence bist. Gib uns doch bitte mal eine Kostprobe. Wer führt nach Punkten die ewige Tabelle der 1. Bundesliga seit Bestehen an? Lübeck oder Hirschlanden?

Lübeck.

In den vielen Interviews der letzten Monate habe ich stets den Interviewten gebeten seine Meinung darüber abzugeben, ob uns Tipp-Kick langfristig erhalten bleibt und wie der Interviewte die zunehmende Überalterung der Szene einschätzt. Was denkst du?

Es ist schwierig zu beurteilen. Wie andere Sportarten bleibt auch unsere Hobbybewegung im Computerzeitalter nicht vor Nachwuchsproblemen verschont. Hier möchte ich aber nicht weiter als 20 Jahre vorausblicken wollen. Wichtig wird sein, dass es trotz der Überalterung immer ein paar Vereine geben wird, welche durch ihre Konstanz in der Vereinsarbeit und darüber hinaus den DTKV am Leben erhalten werden. Natürlich müssen die Leute auch in Zukunft Kinder und Jugendliche für den Tipp-Kick-Sport begeistern können.

Es wurde im Januar über eine Gründung einer U 18-Nationalmannschaft intensiv nachgedacht. Ich selbst habe bereits einige Gespräche zu diesem Thema geführt. Könntest du dir vorstellen, dass der Verein TKC 71 Hirschlanden, der für seine tollen Turnierausrichtungen bekannt ist, ein U 18-Länderspiel z.B. gegen die Schweizer A-Mannschaft ausrichtet? Für alle anderen, die zu diesem Event kommen, könnte man drumherum z.B. ein Kombiturnier Tipp-Kick und Darts anbieten, eine Idee, die jüngst von Peter Funke geäußert wurde. Vielleicht kann man auch Spieler aus dem Darts-Lager für unseren Sport begeistern. Was hältst du von dieser Idee?

Sicherlich ist es für uns machbar. Ein Versuch wäre es wert. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob Hirschlanden dafür der richtige Veranstaltungsort wäre? Schließlich repräsentieren wir seit nahezu 30 Jahren Tipp-Kick-Sport in der obersten Kategorie. Da würde es mir als Veranstalter schwer fallen ein Länderspiel zwischen der Schweiz und der U 18 nur annähernd ähnlich zu hypen wie beispielsweise ein Bundesliga-Play-Off mit zwei unserer Mannschaften, zu welchem die Besten der Besten nach Hirschlanden kommen, um die Deutsche Meisterschaft auszuspielen.

Vielen Dank, Andreas, für das Interview!

Regionalliga Ost – 2016/17: Halbzeitbilanz

Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 TKC Flamengo II 4 3 1 0 7:1 95:33 292:195 97
2 SpVgg Halbau I 3 2 1 0 5:1 65:31 220:146 74
3 Spandauer Filzteufel 09 II 4 2 0 2 4:4 65:63 226:237 -11
4 Germania 09 Neukölln II 3 1 0 2 2:4 34:62 178:207 -29
5 SpVgg Halbau II 4 0 0 4 0:8 29:99 179:310 -131

 

Fast alle Spiele der Hinrunde wurden gespielt, lediglich das Spiel Neukölln II –  Halbau I fehlt. Hier wechselte in Absprache mit dem Staffelleiter Ost das Heimrecht auf die Halbauer, da den Neuköllnern keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Als neuer Termin wurde nun der 20. Februar festgelegt.

Wie bereits in dem Vorbericht zu Beginn der Saison vermutet, spielen Halbau I und Flamengo II um den Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nordost. Wenn man davon ausgeht, dass Halbau I das Spiel gegen Neukölln II gewinnt, stünden beide Mannschaften mit 7:1 Punkten an der Tabellenspitze. Vermutlich wird erst der direkte Vergleich in der Rückrunde die Aufstiegsfrage klären.

Platz 3 und somit im Niemandsland scheint für die Spandauer Filzteufel reserviert. Ihr Motto lautet: „Die beiden Großen ärgern, so gut wie es geht.“ Vielleicht gelingt die eine oder andere Überraschung.

Um die rote Laterne, in der RL Ost also um Platz 5, streiten sich Neukölln II und Halbau II. Neukölln II hat bereits 2 Punkte auf dem Habenkonto und ist somit im leichten Vorteil gegenüber den Halbauern. Doch auch hier wird erst der direkte Vergleich in der Rückrunde entscheiden, wer die Laterne erhält.

 

Regionalliga Ost – Einzelwertung

Pl. Name Verein M Sp. S U N Punkte Tore Diff.
1 RÖßGER, Rüdiger TKC Flamengo II 4 16 14 1 1 29:3 73:43 30
2 KREßIN, Sven TKC Flamengo II 3 12 10 1 1 21:3 68:30 38
3 SCHULZ, Stephan Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 8 4 4 20:12 63:49 14
4 MIELKE, Gabriel Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 9 1 6 19:13 62:58 4
5 KÄHLING, Gerrit SpVgg Halbau I 3 12 9 0 3 18:6 53:30 23
6 SCHWARZ, Henk SpVgg Halbau I 3 12 7 3 2 17:7 58:35 23
7 BREUß, Alexander Germania 09 Neukölln II 3 12 7 3 2 17:7 51:32 19
8 VOLKMANN, Torsten SpVgg Halbau I 3 12 8 1 3 17:7 56:40 16
9 SCHEFFLER, Uwe Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 4 6 6 14:18 59:63 -4
10 MÖHLE, Henning SpVgg Halbau I 3 12 5 3 4 13:11 53:41 12
11 KELLNER, Frank TKC Flamengo II 2 8 5 2 1 12:4 37:28 9
12 LANGHOFF, Rudolf SpVgg Halbau II 4 16 3 5 8 11:21 51:68 -17
13 MIETKE, Wilfried TKC Flamengo II 2 8 4 1 3 9:7 29:17 12
14 SCHWARZKOPF, Christian TKC Flamengo II 2 8 4 1 3 9:7 38:39 -1
15 JAENISCH, Marco TKC Flamengo II 1 4 4 0 0 8:0 18:10 8
16 LINKE, Andreas Spandauer Filzteufel 09 II 3 12 4 0 8 8:16 30:52 -22
17 ZINGERLE, Christian TKC Flamengo II 2 8 2 3 3 7:9 29:28 1
18 KAPSCHIES, Kevin Germania 09 Neukölln II 3 12 1 5 6 7:17 47:60 -13
19 HEIDENREICH, Peter SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 30:59 -29
20 DREYER, Roland SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 55:97 -42
21 SCHMÖLLING, Frank SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 43:86 -43
22 SCHONAT, Volkmar Germania 09 Neukölln II 2 8 2 1 5 5:11 32:38 -6
23 MIELKE, Daniel Spandauer Filzteufel 09 II 1 4 2 0 2 4:4 12:15 -3
24 GNADT, Thorsten Germania 09 Neukölln II 3 12 1 1 10 3:21 38:62 -24
25 STERNBERG, Wolfgang Germania 09 Neukölln II 1 4 1 0 3 2:6 10:15 -5

 

Die Einzelwertung führt Rüdiger Rößger souverän mit 29:3 Punkten an. Dahinter folgt sein Vereinskamerad Sven Kreßin mit 21:3 Punkten. Doch die Tabelle ist „schief“: Es fehlt nicht nur ein Punktspiel, sondern die Mannschaften setzten unterschiedlich viele Spieler ein. Flamengo präsentierte in 4 Punktpielen gleich 7 Spieler, die Filzteufel 5 Spieler, ebenso wie die 2. Mannschaft der Neuköllner. Also, diese Tabelle ist und bleibt in dieser Saison nur bedingt aussagekräftig.

 

Wie geht es weiter in der Regionalliga Ost 2017/18?

„Die Gerüchteküche kocht“, und genaueres wird man vermutlich erst zur neuen Saison sagen können. Die erste Frage, die sich stellt, ist die Frage nach der Anzahl der Absteiger aus der 2. Bundesliga Nordost. Da diese Liga zu 60 Prozent aus Berliner Vereinen besteht, was natürlich gleichzeitig etwas über die spielerische Qualität der Berliner Vereine aussagt, ist die Chance besonders nach jetzigem Tabellenstand groß, dass mindestens 2 Berliner Vereine die Regionalliga Ost in der kommenden Saison bereichern werden (Tabelle siehe unten). Aber: Es wird vermutet, dass die Kelten von Celtic und auch die Filzteufel bereits in der laufenden Saison ihre Mannschaften verstärken werden, um diese Abstiege zu verhindern. Auch ist es nocht nicht völlig klar, wie Germania Neukölln in der kommenden Saison an den Start gehen wird. Es wird ferner gemunkelt, dass die beiden Spitzenspieler des Vereins sich aus dem Tipp-Kick-Geschehen zurückziehen werden. Steigt Neukölln I dann freiwillig ab? Auch Flamengo könnte in der in der kommenden Saison in der Regionalliga Ost wieder eine 3. Mannschaft stellen, Spieler ständen genügend zur Verfügung. Man sieht, alles im Fluß, stetig und immer, im Osten zumindest.

Hier die Tabelle der 2. Bundesliga Nordost, um sich ein Bild über die momentane Situation machen zu können. Die Berliner Vereine sind rot eingefärbt und zeigen deutlich ihre quantitative Dominanz im Nordosten der Tipp-Kick-Republik.

 

  1. Bundesliga Nordost – Tabelle
Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 SG Hannover I 4 4 0 0 8:0 105:23 248:124 124
2 SpVgg Balltick Kiel I 4 4 0 0 8:0 82:46 267:197 70
3 Flamengo Berlin I 4 3 0 1 6:2 82:46 246:200 46
4 TKV Grönwohld II 4 3 0 1 6:2 63:65 210:219 -9
5 Celtic Berlin II 4 2 0 2 4:4 65:63 231:202 29
6 Germania Neukölln I 4 1 0 3 2:6 54:74 215:236 -21
7 TFC Alemannia Neumünster I 4 1 0 3 2:6 50:78 189:231 -42
8 Celtic Berlin III 4 0 0 4 0:8 38:90 179:282 -103
9 Spandauer Filzteufel 09 I 4 0 0 4 0:8 37:91 161:255 -94