1. Bundesliga 2017/18: Der 2. Spieltag

Das letzte verlustpunktfreie Team der 1. Bundesliga heißt TKC Gallus Frankfurt. Die Hessen konnten beide Spiele gewinnen, mussten aber gegen Celtic Berlin bis zur letzten Runde zittern. Ohne Fortune agierten die Kicker aus Grönwohld, die nach zwei Schlappen in der Tabelle bis auf Rang 6 abgerutscht sind. Spieler des Tages: Harry Füßinger war mit 14:2 Punkten maßgeblich am Super-Spieltag seines TKC 71 Hirschlanden beteiligt.


Spiele in Hirschlanden

Mann des Tages! Mit 14:2 Punkten führte Harald Füßinger (links) seinen TKC Hirschlanden zu zwei Siegen. (Foto: W. Renninger)

TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H) 14:18 (50:65)

Die Schwaben, mit Nachwuchstalent Stähle für Daub, schienen sich ihrer Ausgangsposition gegen die bis dato verlustpunktfreien Nordlichter bewusst. Zur Halbzeit  sah es bei einer 12:4 Führung der Schwaben nach einer am Ende wohl deutlichen Angelegenheit aus. Nach Punkteteilungen in den zwei folgenden Runden zum zwischenzeitlichen 16:8 schien die Partie dann gelaufen, doch de Nicolo (gegen Stähle) und Arp (gegen Merke) wollten ihren Farben die Möglichkeit eines Punktgewinns erhalten und verkürzten auf 16:12. Als Zazcek noch gegen Schlotz nachlegte, war es ein mit 8:0 Punkten überragender Harald Füßinger, der gegen Kai Schäfer die Nerven behielt und für den am Ende doch knappen Erfolg sorgte.

1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I  23:9 (59:40)

Der bis dato höchste Saisonsieg gelang dem Vizemeister aus Kaiserslautern gegen Grönwohld. Die Pfälzer unterstrichen damit ihre Ambitionen auf die Play-Offs. Zur Halbzeit stand es bereits 13:7 für die Truppe um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte, in der Folge reichte es schon in der ersten Runde der zweiten Hälfte zum Sieg.  Während sich die Pfälzer mannschaftlich geschlossen präsentierten, konnte auf Seiten der Hamburger nur Zazcek überzeugen, der allein sieben der neun Grönwohlder Punkte holte.

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I  18:14 (44:40)

Wer in dieser Partie einen ausgeglichenen und spannenden Verlauf erwartete, obwohl man den Lauterer Buben eine zumindest kleine Favoritenrolle sicher nicht absprechen konnte, der sah sich eines Besseren belehrt. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, führten nach einem zwischenzeitlichen 11:1 zur Halbzeit dann 13:3. Mit 7:1 Punkten in Folge konnte Kaiserslautern nochmal seine Klasse zeigen, allerdings waren es Merke (7:2 gegen König) und Füßinger – mit 6:2 Punkten einmal mehr bester Hirschlander – (5:2 gegen Hahnel), die die Partie entschieden. Mit 7:1 Punkten war Philipp Baadte bester Lauterer.


Spiele in Waltrop

Liganeuling Sebastian Baadte konnte für seinen TKC Kaiserslautern II mit 9:7 positiv punkten. (Foto: W. Renninger)

 

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II  22:10 (52:38)

Die Dortmunder wurden von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit nur wenig Gegenwehr stand es folgerichtig schnell 11:1 für die Hausherren. Mit zwei knappen 2:1 Siegen von Baadte und Link jeweils gegen Wölk und Hahnel konnte auf Seiten des Aufsteigers kurzzeitig etwas fürs Selbstvertrauen gemacht werden. So kam es, dass auch Werle (5:5 gegen Hahnel) und Meyer (3:1  gegen Müller) zu ihren ersten Punkten kamen. Beim Stand von 14:10 ließen die Preußen aber nichts mehr anbrennen, schalteten einen Gang hoch und fuhren das Spiel nach Hause. Waltrop überzeugte als Team (2x 6:2, 2x 5:3 Punkte). Bei Lautern waren es Baadte (4:4) und Link (3:5), die zeitweise Paroli boten.

1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I  16:16 (56:57)

Das Duell der Aufsteiger, beide schon vor der Saison naturgemäß als erste Abstiegskandidaten genannt, sollte einen überraschenden und nicht weniger spannenden Verlauf nehmen. Kiel, welches als stärkerer Aufsteiger genannt werden konnte, steckte wohl noch die Anreise in den Knochen, da führten die Pfälzer zur Halbzeit bereits mit 10:6. Nach weiteren Zwischenständen von 11:9 und 13:11 musste man aus Sicht des Außenseiters den Gegner erstmals in der Vorschlussrunde in Führung gehen sehen (13:15). Baadte (4:3 gegen F. Hansen) und Link (3:3 gegen Wegener) behielten die Nerven und konnten so wenigstens noch den Punkt fürs Team sichern. Überragend auf Kieler Seite war mit 7:1 Punkten Oli Wegener. Lautern zeigte sich geschlossen.

SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)  18:14 (49:47)

Die Vorzeichen standen klar auf Sieg für Waltrop, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach der 3:1 und 5:3 Führung der Kieler sah es schon so aus, als könnte  das Team um Holger Wölk das Ruder noch rumreißen. Einer 4:0-Runde folgten zwei Punkteteilungen zum 11:9 für die Westfalen. Ein weiteres Beben erschütterte die Dortmunder dann beim Sieg von Robert gegen Müller und einem Remis von Hansen F. gegen Müller (12:12). In den letzten Spielen holte Wegener seinen einzigen Punkt der Partie und Florian erarbeitete sich sein drittes Unentschieden. Siege von Robert gegen Gotzhein und vom in dieser Begegnung überragenden Simon Hansen (8:0 Punkte) sorgten letztendlich für die Überraschung und den möglichen Klassenerhalt für die von ganz oben auf der Landkarte angereisten Aufsteiger.


Spiele in Drispenstedt

(Foto: W. Renninger)

Frank Hampel war mit 12:4 Punkten aus zwei Partien bester Kicker des TKC Gallus Frankfurt. (Foto: W. Renninger)

 

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt  12:20 (43:52)

Nach drei Punkteteilungen in den ersten drei Blöcken konnte der Außenseiter aus Niedersachsen erstmals zur Halbzeit mit 9:7 in Führung gehen. Als hätten die Mainstädter den Schalter umgelegt – und das zeichnet ein Spitzenteam mit dieser Klasse aus – wollte man den Gastgebern in der Folge nur noch 3 Punkte zugestehen. Während die Frankfurter bei einer ausgeglichenen Leistung und starken 7:1 Punkten von Hampel mit dem Ausgang dann durchaus zufrieden sein konnten, waren es auf Seite des TFB nur Lungela und Socha, die positiv bzw. ausgeglichen punkten konnten.

TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I  17:15 (48:46)

Wie vorhergesagt verlief dieses Spitzenspiel auf Augenhöhe. Der Spielverlauf (2:2, 5:3, 5:7, 9:7, 13:7, 13:11, 15:13) lässt erahnen, welche Spannung  im Raum geherrscht haben muss. Bester Akteur bei den Hessen war Kaus mit 6:2 Punkten. Bei den Berlinern wussten Lorenzen und Gottschalk mit 5:3 zu gefallen. Nicht auszuschließen, dass diese Begegnung eine Neuauflage im letzten Spiel der Saison findet.

Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)  21:11 (56:40)

Wenig beeindruckt von der knappen Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister zeigten die Hauptstädter von Beginn an, wo die Reise hingehen sollte. Zwar keimte nach den Zwischenergebnissen von 9:3 und 10:6 zur Halbzeit  beim Team um Routinier Socha noch einmal Hoffnung auf, allerdings wussten die Favoriten diese schon vor der letzten Runde im Keime zu ersticken. Dem 17:11 folgte der 21:11 Endstand.


Die Tabelle

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten der Tabellenführer Frankfurt (8:0 Punkte) und die Verfolger aus Berlin und Hirschlanden (jeweils 6:2) nicht die Play-Offs erreichen. Drei weitere Kandidaten streiten sich mit aktuell jeweils 4:4 Punkten wohl um den verbleibenden vierten Platz. Hier dürften dem aktuellen Vizemeister Kaiserslautern 1 sicher die besten Chancen eingeräumt werden. Grönwohld hatte im direkten Aufeinandertreffen recht deutlich das Nachsehen, doch können sich die Hanseaten, anders als die Preußen aus Waltrop, bei einem Ausrutscher der Pfälzer noch berechtigte Hoffnungen machen. Waltrop, dem angesichts des Restprogramms gegen die aktuellen Plätze 1-4 kaum noch ein Punktgewinn zugetraut werden kann, dürfte eigentlich davon ausgehen, dass vier Punkte reichen werden, um die Klasse zu halten. Auf dem Weg zu diesem Ziel hat Aufsteiger Kiel sensationelle 3:1 Punkte einfahren können. Mit nunmehr 3:5 Punkten kann das Team um Spitzenspieler Robert von Hering entspannter in die verbleibenden Spiele gehen. Diese werden für Kaiserslautern 2 – denen zumindest im Duell der Aufsteiger mit einem Remis ein Achtungserfolg gelang – und den TFB Drispenstedt möglicherweise schon zur Abschiedstour aus Liga Eins.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!


Die nächsten Spiele

Am 22.4. finden in Kaiserslautern und Grönwohld die Spiele des 3. Spieltags der 1. Bundesliga statt.

 

Spiele in Kaiserslautern:

1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H) – TKC Preußen Waltrop I

TKC Preußen Waltrop I – Celtic Berlin I

Celtic Berlin I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H)

1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H) – TKC 71 Hirschlanden I

TKC 71 Hirschlanden I – TFB ’77 Drispenstedt I

TFB ’77 Drispenstedt I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H)

 

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld I (H) – TKC Gallus Frankfurt I

TKC Gallus Frankfurt I – SpVgg Balltick Kiel I

SpVgg Balltick Kiel I – TKV Grönwohld I (H)

 

Tipp-Kick-Imagefilm!

Für alle diejenigen, die nicht auf Facebook unterwegs sind:

Bei der SDEM in Hirschlanden war ein Filmteam, das unter dem Motto „Mache Facebook zu deinem Facebook“ einen Imagefilm über Tipp-Kick für Facebook als Kunden gedreht hat.

Der Spot läuft jetzt schon auf einigen Sendern in der TV-Werbung, demnächst soll er auch in die Kinos kommen.

Hier könnt ihr ihn ansehen:

Vorschau: 1. Bundesliga 2017/18 – Der 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (26.11.2017) treffen sich in Hirschlanden, Waltrop und Drispenstedt die Teams der 1. Bundesliga zum zweiten Spieltag. Mit Gallus Frankfurt, Grönwohld und Celtic Berlin haben sich am ersten Spieltag drei Teams schadlos gehalten, bei denen der Sprung in die Play-Offs am Ende keine Überraschung wäre. Dahinter folgen Hirschlanden, Kaiserslautern I und Waltrop mit ausgeglichenem Punktekonto. Drispenstedt und die beiden Aufsteiger Kiel und Kaiserslautern II stehen nach jeweils zwei Auftaktschlappen schon unter Zugzwang, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

Die aktuelle Tabelle


Spiele in Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I
1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I
TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H)

Können Artur Merke und sein TKC Hirschlanden Zünglein an der Waage spielen? (Foto: W. Renninger)

In Hirschlanden (2:2 Punkte) werden mit Kaiserslautern 1 (2:2) und Grönwohld  (4:0) zwei Anwärter auf die Play-Offs erwartet. Schwierig, bei diesen Begegnungen einen klaren Favoriten auszumachen. Nimmt man die letzten Turnierergebnisse als Maßstab, dürfte Kaiserslautern hauchdünn vorne liegen. Die Gastgeber könnten ihrerseits den Heimvorteil nutzen, um den beiden in die Suppe zu spucken. Sollten aber sowohl die Schwaben als auch die Pfälzer nicht mindestens einmal doppelt punkten, könnte der weitere Saisonverlauf für beide schwieriger als vielleicht vermutet werden. Grönwohld hat durch einen makellosen Saisonstart etwas Luft und kann eigentlich ohne großen Druck in die beiden Spiele gehen. Ein Punkt sollte schon ausreichen, um den Klassenerhalt klar zu machen und das Saisonziel Play-Offs zu bestätigen. Mit einem Marc Koschenz in der Aufstellung würde es für jeden Gegner schwer werden.


Spiele in Waltrop

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II
1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I
SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)

(Foto: W. Renninger)

Seine Defensivkünste werden gefragt sein: Robert von Hering tritt mit Balltick Kiel in Waltrop an. (Foto: W. Renninger)

Waltrop (2:2) empfängt mit den Aufsteigern aus Kiel und Kaiserslautern zwei Teams, die erwartungsgemäß mit 0:4 Punkten in die Saison gestartet sind und als Neulinge von vornherein zu den ersten Abstiegskandidaten zählen. Sollten die Westfalen die zu erwartenden 4 Punkte einfahren, könnte das Team um Holger Wölk zur Überraschung der Saison werden. Wenn man bedenkt, dass sich mit Oliver Hahne noch ein richtig guter Kicker im „Stand-by-Modus“ befindet, könnte man sich durchaus für die Play-Offs empfehlen. Unter den Aufsteigern darf das Team aus Kiel sicherlich als das stärkere eingeschätzt werden. Ein Sieg gegen die Zweitvertretung aus Lautern sollte da schon auf der „To-Do-Liste“ stehen, möchte man möglichst lange die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Für die Pfälzer steht wohl am Ende der weitere Saisonverlauf schon fest.


Spiele in Drispenstedt

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt
TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I
Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)

(Foto: W. Renninger)

Können Max Gottschalk und seine Berliner Kumpels dem Topfavoriten aus Frankfurt Paroli bieten? (Foto: W. Renninger)

In Drispenstedt werden mit Frankfurt und Berlin zwei Teams erwartet, die man am Ende sicherlich in den Play-Offs wiedersehen wird. Erwartungsgemäß waren beide mit 4:0 Punkten in die Saison gestartet. Für die Gastgeber, mit 0:4 Punkten bereits unter Zugzwang, nicht gerade die beste Ausgangslage. Es darf davon ausgegangen werden, dass der ´77 gegründete Club aus Niedersachsen nach dem Spieltag mit 0:8 Punkten und mitten im Abstiegskampf dasteht. Dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger muss immer die Favoritenrolle zugesprochen werden. Dies wird auch im Spiel gegen die Hauptstädter der Fall sein, doch verfügen diese an einem guten Tag durchaus über die Klasse, die Hessen zu schlagen.



Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

DTKV: Ausschreibung Bundesmitgliederbetreuer

Hallo liebe Tipp-Kick-Gemeinde,

beim DTKV ist der Posten des Bundesmitgliederbetreuers neu zu besetzen. Bislang wird die Position noch von Georg Schwartz parallel zu seinem Amt als Bundesspielleiter kommissarisch weitergeführt.

Neben der Betreuung der Mitglieder des DTKV, dem Erstkontakt zu Interessierten bzw. der Beantwortung von Anfragen beinhaltet das Aufgabenprofil auch die Betreuung der DTKV-Info-Seite und die verbindliche Teilnahme an den jährlich stattfindenden Bundestagen. Dort verfügt der Bundesmitgliederbetreuer über zwei Stimmen.

Eventuelle Detailfragen können gerne vorab persönlich mit mir geklärt werden unter:

Peter Funke
Präsident des DTKV und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
0178 202 3274
p.funke@gmx.de

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15.12.2017, Bewerbungen bitte direkt an mich.

Es ist vorgesehen, nach Ablauf der Bewerbungsfrist durch das Präsidium einen geeigneten Kandidaten zu wählen, der dann das Amt vorerst bis zum Bundestag am 10. März 2018 übernimmt. Dort wird dann über die Vergabe noch einmal abgestimmt werden.

Herzliche Grüße,

Euer
Peter Funke.

2. Bundesliga Südwest 2017/18: Der 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag hat Topfavorit Wasseralfingen mit der SG Karlsruhe/Mainz den nächsten Titelkonkurrenten in die Schranken verwiesen. Die Flinken Finger aus Bruck bleiben in Schlagdistanz, auch wenn sie ausgerechnet gegen Aufsteiger Hirschlanden III nicht ganz so flink hantierten und ganz schön ins Zittern gerieten. Am Tabellenende könnte für den SV Kelheimwinzer das Abo auf den Klassenerhalt zum Saisonende auslaufen. Spieler des Tages: Jonathan Weber, der beim PWR-Doppelsieg mit 16:0 Punkten den Takt vorgab.


Spiele in Kelheimwinzer

In Kelheim trafen der Bundesliga-Absteiger aus Amberg, die Zweitvertretung aus Hirschlanden und die „unabsteigbaren“ Hausherren aufeinander.

Ambergs Sebi Wagner war mit 14 Punkten maßgeblich am Doppelerfolg der Oberpfälzer beteiligt. (Foto: W. Renninger)

 

SV Kelheimwinzer (H) – TKC 1971 Hirschlanden II:  11:21 (39:52)

Im Duell der Niederbayern mit den Schwaben schien es zeitweise darauf hinauszulaufen, dass die kampfstarken Gastgeber, die wieder mit ihren Routiniers Prem und Brunner antraten, am Ende die Punkte erzwingen könnten: Nach drei Runden und einem krachenden 7:3 von Prem über Schwabenkapitän Bräuning stand die erste Führung für den SVK. Doch nach einer Drei-Punkte-Runde von Poetsch (4:1 gegen Meier) und Stähle (2:2 gegen Huhnholz) zum 8:8-Ausgleich fungierten dann Bräuning (4:1 gegen Meier) und der Ex-Lauterer Haag (6:3 gegen Prem) als Dosenöffner zur 12:8 Führung der Bundesligareserve. In der Folge lief es für Hirschlanden wie geschnitten Brot, am Ende stand ein Sieg mit zehn Punkten Vorsprung. Matchwinner waren dabei Stähle und Bräuning jeweils mit 6:2, bei Kelheim konnten nur Huhnholz und Prem ausgeglichen punkten.

TKC 1971 Hirschlanden II – OTC 90 Amberg:  14:18 (60:61)

In der zweiten Partie schaffte es Hirschlanden nach dem Auftakterfolg, Ambergs Peter Tuma (am Ende 1:7) beinahe komplett aus der Partie zu nehmen. Auch deswegen konnten die Mannen um Michael Bräuning nach der 3:1 Führung in Runde eins (Haag 6:2 gegen Tuma und Stähle 4:4 gegen Kraus) lange auf Schlagdistanz bleiben. Für die Vorentscheidung zugunsten der Oberpfälzer sorgte allerdings die fünfte Runde: Routinier Thomas Krätzig schickte Bräuning mit 7:3 ins Kino, auf der Nebenplatte ließ Sebi Wagner beim 3:1 gegen Christoph Haag nichts anbrennen. Die Folge war ein Sechs-Punkte-Rückstand, von dem sich Hirschlanden bis zum knappen Endstand nicht mehr erholen konnte. In der torreichen Partie gab es vier Begegnungen, in denen mindestens zehn Treffer fielen: Stähle – Tuma 9:5, Bräuning – Krätzig 3:7, Bräuning – Kraus 9:4, Poetsch – Wagner 4:9. Matchwinner bei Amberg waren Krätzig und Wagner mit jeweils 6:2, Liganeuling Christian Kraus konnte auf Anhieb mit 5:3 Punkten den Beinahe-Totalausfall von Peter Tuma kompensieren. Bester Spieler der Partie allerdings der Hirschlander Florian Stähle mit überragenden 7:1 Punkten.

OTC 90 Amberg – SV Kelheimwinzer (H):  24:8 (71:41)

Im abschließenden Match zwischen Amberg und Kelheimwinzer war die Messe bereits nach der sechsten Runde gelesen. Peter Tuma – der sich mit 8:0 Punkten für seine ungewohnt schlechte Ausbeute gegen Hirschlanden rehabilitierte – sorgte bei seinem 3: 2 gegen Youngster Michael Meier für die Punkte 17 und 18. Amberg spulte humorlos sein Programm ab, nur Alexander Huhnholz konnte mit 3:5 Punkten einigermaßen mithalten. Bei Amberg neben Peter Tuma auch Sebi Wagner mit 8:0 Punkten, Thomas Krätzig erreichte am Ende 7:1 Zähler.


Spiele in St. Katharinen

Das Überraschungsteam der Vorsaison aus dem Rheinland empfing neben den oberbayerischen Vertretern um Altmeister Peter Funke auch die Aufsteiger aus dem Schwabenland.

Volle Konzentration: Vincent Höhn stellte seine Extraklasse unter Beweis und steuerte 15:1 Punkte zum Doppelerfolg seiner Brucker bei. (Foto: W. Renninger)

 

SG Rheinland/Düsseldorf (H) – Flinke Finger Bruck:  11:21 (39:57)

Im Auftaktmatch landeten die Mannen um Peter Funke, der erstmals in der Saison an der Platte stand, einen Start-Ziel-Sieg. Gegen das Überraschungsteam der letzten Spielzeit, das bis zum Ende um den Aufstieg in die 1. Bundesliga mitgespielt hatte, konnte man im Anschluss an die 4:0 Auftaktrunde (Höhn 3:2 gegen Hansen und Renninger 3:1 gegen Biehl) den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Nach der dritten Runde, in der Vincent Höhn den Rheinländer Andreas Helbig mit 7:0 abfertigte, war der Vorsprung erstmals auf sechs Punkte gewachsen. Im Schlussdurchgang bauten Thomas Ruchti (5:3 gegen Andreas Helbig) und Peter Funke (6:0 gegen Dirk Hansen) den Abstand schließlich bis auf zehn Punkte aus. Bei Rheinland konnte einzig Felix Lennemann überzeugen, der sich bei 6:2 Punkten nur Brucks Topspieler Vincent Höhn beugen musste. Der Gewinner der Einzelrangliste des letzten Jahres stellte mit 8:0 Zählern einmal mehr unter Beweis, dass er zu Höherem berufen ist. Neben ihm kam Thomas Ruchti nach seinem 16:0 Durchmarsch vom ersten Spieltag auf 6:2 Punkte.

Flinke Finger Bruck – TKC 1971 Hirschlanden III:  18:14 (52:40)

Wer jetzt gedacht hatte, die Flinken Finger könnten mit dem Aufsteiger aus Hirschlanden kurzen Prozess machen, sah sich von Beginn an eines Besseren belehrt: Für Bruck, die rotiert hatten und Peter Funke mit Rainer Schönlau ersetzten, entwickelte sich die Begegnung zur Zitterpartie. Hirschlanden III dagegen leckte Blut und witterte die große Überraschung. Über ein 2:2 in Runde eins erzwangen die Schwaben durch Kleofasz (3:2 gegen Ruchti) und Schmidt (4:2 gegen Renninger) in Runde zwei die erste Führung, die sie anschließend vier Runden lang mit Bravour verteidigten. Erst in Runde sechs schaffte Matchwinner Vincent Höhn mit einem 5:3 gegen Michael Kleofasz die Wende. Als Höhn anschließend auch noch Volker Herbers mit 6:2 von der Platte schickte und Renninger nach 0:2 zur Pause Andreas Sigle noch mit 7:3 bezwang, stand es 16:12 und Hirschlanden schien geschlagen. In der letzten Runde schwammen Thomas Ruchti allerdings schnell die Felle davon (2:5 gegen Markus Schmidt), so dass sich an der Nebenplatte Rainer Schönlau mit Michael Kleofasz ein Duell der Nerven um Sieg oder Unentschieden lieferte. Der Routinier blieb cool: Am Ende stand ein deutliches 4:1 und laut hörbar plumpsten fünf dicke Steine von den Brucker Herzen.

TKC 1971 Hirschlanden III – SG Rheinland/Düsseldorf (H):  10:22 (43:73)

Im dritten Spiel des Tages ballerte sich anschließend die SG aus dem Rheinland nach drei Niederlagen in den ersten drei Saisonpartien den Frust von der Seele. Nur in den ersten beiden Runden (4:0/4:4) konnte Hirschlanden III den Anschluss halten, ab Runde drei zog Rheinland/Düsseldorf unaufhaltsam davon. Am Ende stand ein Sieg mit 12 Zählern Vorsprung und einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Ausgerechnet Zugpferd Felix Lenneman holte „nur“ 4:4 Punkte, Biehl, Hansen und Helbig beendeten die Partie mit 6:2 Zählern. Bei Hirschlanden III erwischte der Ex-Remsecker Markus Schmidt einen ganz starken Tag: In beiden Partien holte er insgesamt 12:4 Punkte und musste sich nur dem Rheinländer Dirk Hansen geschlagen geben. Chapeau!


Spiele in Bochum

In Bochum bekamen es die heimischen Schlachtenbummler mit Zweitliga-Dauerbrenner Karlsruhe und Rekordvizemeister Wasseralfingen gleich mit zwei Aufstiegskandidaten zu tun.

Volle Power: Jonathan Weber war mit der Maximalausbeute von 16:0 Punkten der Turbolader des PWR.

 

Schlachtenbummler Bochum (H) – SG Karlsruhe/Mainz:  12:20 (53:65)

Keine Überraschung gab es beim Match der Gastgeber gegen die Kicker aus Karlsruhe und Mainz. Die gewannen geschlossen ihre ersten vier Partien. Erst in Runde drei konnten die Schlachtenbummler mit einem 3:2 Sieg von Achim Schmidt gegen Georg Schwartz und dem 6:4 von Michael Kalentzi gegen Daniel Meuren die ersten Ausrufezeichen setzen. Näher als vier Punkte (4:8) ließ die SG den Aufsteiger im Verlauf der Partie aber nicht mehr herankommen. Die nicht unbedingt vorhersehbaren Siege von Youngster Alexis Kalentzi gegen Daniel Meuren (5:4) und Matthias Wietoska gegen Marco Bittmann (6:2) dürften den Blau-Weißen die Niederlage etwas erträglicher gemacht haben. Achim Schmidt und Michael Kalentzi spielten bei Bochum immerhin ausgeglichen, bei der SG war einmal mehr Georg Schwartz Punktbester mit 6:2 Zählern.

SG Karlsruhe/Mainz – PWR 1978 Wasseralfingen:  12:20 (43:64)

Im Duell der beiden bislang verlustpunktfreien Teams konnte sich der Aufstiegsaspirant aus dem Ostalbkreis erstmals in Runde drei absetzen. Uli Weishaupt (5:4 gegen Marco Bittmann) und Jonathan Weber (6:2 gegen Christian Steuer) stellten das Ergebnis auf 8:4 und die Weichen auf Sieg. Wasseralfingen hielt die SG in der Folge konsequent bei mindestens vier Punkten Abstand. Am Ende stand ein souveräner Sieg des Favoriten mit acht Punkten Vorsprung. Matchwinner für Wasseralfingen waren Jonathan Weber (8:0) und Uli Weishaupt (7:1), für die SG konnten Georg Schwartz (5:3) und Marco Bittmann (4:4) am besten punkten. Interessante Details am Rande: nur zwei der 16 torreichen Partien endeten, ohne dass einer der beiden Kontrahenten mindestens vier Treffer erzielt hatte, bei knapp der Hälfte aller gespielten Partien (7) waren es gar fünf oder mehr Treffer.

PWR 1978 Wasseralfingen – Schlachtenbummler Bochum (H):  24:8 (73:52)
Nachdem die Gebrüder Weber und Weishaupt mit der SG Karlsruhe/Mainz einen weiteren Konkurrenten um den Aufstieg aus dem Weg geräumt hatten, machten sie mit den gastgebenden Schlachtenbummlern aus Bochum kurzen Prozess. Nach nur drei Runden stand schon ein 11:1 auf dem Ergebniszettel, einzig Achim Schmidt hatte beim 2:2 gegen Jakob Weber für seine Farben punkten können. In der nächsten Runde konnte sich Matthias Wietoska noch gegen Uli Weishaupt mit 6:5 durchsetzen, dann machten die Brüder Jonathan (5:2 gegen Achim Schmidt) und Jakob Weber (3:2 gegen Alexis Kalentzi) schon in Runde fünf den Sack zu. In der Folge konnten die Bochumer noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, in der letzten Runde kam es durch Michael Kalentzi beim 7:5 gegen Kilian Weishaupt zum zweiten Bochumer Sieg der Begegnung. Bester Spieler beim Aufsteiger: Matthias Wietoska (4:4), der nur Jonathan Weber zum Sieg gratulieren musste. Überragend bei Wasseralfingen einmal mehr Jonathan Weber mit der Maximalausbeute von 8:0 Punkten.


Die Tabelle

Mit Riesenschritten eilt der Rekordvizemeister der 2. Liga dem langersehnten Aufstieg in die Beletage entgegen. Bislang bekommt an jedem Spieltag ein weiterer direkter Konkurrent die Überlegenheit der Ostschwaben zu spüren. Im März wird mit den Flinken Fingern aus Bruck der einzige ebenfalls noch verlustpunktfreie Rivale nach Wasseralfingen reisen. Können die Oberbayern nochmal für Spannung in der Liga sorgen? Darüber würde sich vor allem der in Lauerstellung verweilende OTC Amberg freuen. Aber auch für Karlsruhe/Mainz mit Eisenbahnexperte Henning Horn ist der Zug noch nicht abgefahren. Rheinland/Düsseldorf dürfte mit dem Sieg vom Wochenende wieder in die Spur zurückgefunden und am Ende nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Der dürfte sich zwischen Kelheimwinzer und den beiden Aufsteigern aus Bochum und Hirschlanden abspielen.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr wie immer zum Nachlesen auf der Ligaseite.


Die nächsten Spiele

Am 04.03. findet in Wasseralfingen, Bochum und Karlsruhe der 3. Spieltag der 2. Bundesliga Südwest statt.

Spiele in Wasseralfingen:

PWR 1978 Wasseralfingen (H) – TKC 1971 Hirschlanden II

TKC 1971 Hirschlanden II – Flinke Finger Bruck

Flinke Finger Bruck – PWR 1978 Wasseralfingen (H)

Spiele in Bochum:

Schlachtenbummler Bochum (H) – TKC 1971 Hirschlanden III

TKC 1971 Hirschlanden III – OTC 90 Amberg

OTC 90 Amberg – Schlachtenbummler Bochum (H)

Spiele in Karlsruhe:

SG Karlsruhe/Mainz (H) – SG Rheinland/Düsseldorf

SG Rheinland/Düsseldorf – SV Kelheimwinzer

SV Kelheimwinzer – SG Karlsruhe/Mainz (H)

2. Bundesliga Nordost 2017/18: Der 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag findet in Adersheim nur ein Spiel statt, in Wolfsburg kämpfen sich die Gastgeber zurück ins Titelrennen und in Berlin schaffen die Spandauer Filzteufel den vorzeitigen Klassenerhalt. Spieler des Tages: Peter Deckert (Celtic Berlin II) und Andre Bialk (Spandauer Filzteufel) mit jeweils 13:3 Zählern.


Spiele in Adersheim

Manchmal kommt es anders als man denkt: Leider musste Halbau Berlin krankheitsbedingt den Dreierspieltag in Adersheim mit Adersheim und Jerze I absagen. Somit trafen nur Adersheim und Jerze I aufeinander. Hierbei waren die Vorzeichen eigentlich klar verteilt. Jerze I war nach klaren Siegen gegen Grönwohld II und Wolfsburg II als Tabellenführer mit 4:0 Punkten gut aus den Startlöchern gekommen. Adersheim stand hingegen nach einer klaren (gegen die SG Hannover) und einer knappen Niederlage (gegen Celtic II) als Drittletzter schon etwas unter Zugzwang. Die Partien von Halbau Berlin wurden mittlerweile gewertet.

Myrko Baumgart und seine TKG Adersheim konnten am zweiten Spieltag endlich punkten.

 

 

TKV Jerze I – TKG Adersheim:  16:16 (58:59)

Während die Jerzer in der normalen Besetzung antraten, wechselte Adersheims Kapitän Myrko Baumgart als Nachmeldung Andreas Kröning ein. Dieser Wechsel sollte am Ende viel Positives bewirken. Aber erst einmal der Reihe nach. Nach einer zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Führung für die Jerzer konnten die Adersheimer auf 8:8 und 10:10 ausgleichen. Nach einer Vier-Punkte-Runde führte das Team Baumgart gar mit 14:10. In der Vorschlussrunde konnte Andreas Hofert gegen den glücklosen Simon Becker gewinnen, aber auf der anderen Platte schaffte eben jener Andreas Kröning mit einem knappen 5:4 Erfolg über Christian Reymann den wichtigen fünfzehnten und sechzehnten Punkt zum garantierten Unentschieden. Mit 12:16 ging es daher für die Jerzer in spannende 10 Schlussminuten. Während auf der ersten Platte Marcel Kreuzweiß sich beim 4:2 über Jens Käthner schadlos hielt, war die andere Partie bis zum Ende spannend. Tobias Witte führte 1:0 gegen den bis dato immer siegreichen Baumgart und kassierte fast im Gegenzug mit einem Eigentor das 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging. Als er dann auf 2:1 erhöhte, mischte er in der Abwehr Beton zusammen und konnte mit dem allerletzten Schuss das 3:1 erzielen. Glücklich reichte dies am Ende zum 16:16 Unentschieden bei 58:59 Toren. Beste Bilanz auf Adersheimer Seite waren die 7:1 Punkte von Newcomer Andreas Kröning, der als Minimalist alle drei Spiele mit einem Tor für sich entschied. Auf Jerzer Seite war erneut Tobias Witte mit 6:2 Zählern Punktbester. Mit nunmehr 7:1 Punkten sind die Jerzer weiterhin oben mit dabei, während für Adersheim nach der starken Leistung die Richtung ebenfalls nach oben zeigt.


Spiele in Wolfsburg

Die TKG Wolfsburg I empfing am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord-Ost die verlustpunktfreie SG Hannover I sowie Flamengo Berlin I.

Strahlen um die Wette: Die Wolfsburger Tobias Schleiss, Marcel Becker, Detlef Bastian und Christoph Ihme (v.l.) holen vier Punkte. (Foto: TKG Wolfsburg)

 

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I:  17:15 (51:55)

Im ersten Spiel gegen Hannover legte Wolfsburg einen furiosen Start hin. Nach zwei Runden stand es 8:0. Erst dann wachte Hannover auf und konnte innerhalb von zwei Runden den Rückstand zur Halbzeit auf zwei Punkte reduzieren (7:9 aus Sicht Hannover). Es gelang sogar, in Führung zu gehen, mit 13:11 und 15:13. Hannover konnte den Fehlstart wiedergutmachen mit nur einem Sieg in der letzten Runde. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne Schleiss und Ihme gemacht. Genau dieser Christoph Ihme zeigte im letzten Spiel seine spielerischen Qualitäten und fegte Lars Tegtmeier mit 7:2 von der Platte. An der Nachbarplatte ging es heiss her. Tobias Schleiss ging in Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Sobald eine 2-Tore-Führung bestand, kam Holzapfel postwendend mit dem Anschlusstreffer. Jedoch hielt die Abwehr von Schleiss und ließ kein Unentschieden zu. 10 Sekunden vor Schluss fiel noch das 3:4 aus Sicht von Hannover, aber leider zu spät, um noch die Chance auf ein Unentschieden zu bekommen.

SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I:  15:17 (44:46)

Im zweiten Match kamen die Hannoveraner besser ins Spiel. Nach der 1. Runde stand es 3:1. Ein Martin Leinz in sehr guter Form konnte jedoch gegen Fred Elesbao 1:0 gewinnen und Knut Asmis besiegte Lars Tegtmeier, um 5:3 in Führung zu gehen. Danach ging es hin und her. Hannover holte sich die Führung zurück und führte zur Halbzeit 9:7. Die nächsten beiden Runden gingen mit 7:1 an Berlin und dies ebnete den Weg zur Entscheidung in der letzten Runde. Wie im Spiel Wolfsburg gegen Hannover stand es 15:13 vor der letzten Runde. Nun musste jedoch Hannover unbedingt zwei Siege erringen, um das Ruder herumzureißen. Jedoch gelang es nur Fred Elesbao, sich durchzusetzen. Martin Leinz ließ gegen Olaf Holzapfel kein Tor zu, schoss selbst zwei und war mit seinen 7:1 Punkten und nur neun kassierten Gegentoren der Erfolgsgarant für Berlin. Die SG Hannover I muss sich wohl mit diesen beiden Niederlagen vom Gedanken verabschieden, im Kampf um den Titel/Aufstieg mitzuspielen.

TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I:  11:21 (56:69)

Gewarnt von der Leistung der Berliner gegen Hannover gingen die Wolfsburger mit dem nötigen Respekt ins Spiel. Zwar lag man nach der 1. Runde noch 1:3 zurück, aber die Wolfsburger konnten durch zwei Siege (Ihme gegen Kansteiner 6:5, Becker gegen Asmis 5:2) die Führung übernehmen. Bemerkenswert in dieser Runde war, dass Kansteiner gegen Ihme bereits 5:2 führte. Der Gewinner der 3. Gießener Stadtmeisterschaft und der 8. Gevelsberger Cult Classics bewies seine Qualität und bezwang Kansteiner trotz 3-Tore-Rückstand mit viel Unterstützung durch die Wolfsburger Zuschauer. Es folgte eine weitere 4:0-Runde zur sicheren 9:3 Führung und zum 11:5 Halbzeitstand. Wolfsburg ließ nicht nach und sicherte sich den vorzeitigen Sieg beim Stand von 17:7. Endstand 21:11. Christoph Ihme konnte mit 8:0 Punkten maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitragen und wird mit seinen Team-Kollegen Mitte April gegen den Tabellenführer Spandauer Filzteufel und TKG Adersheim antreten. Wohin die Reise für die Wolfsburger geht, wird sich dann zeigen.


Spiele in Berlin

Gastgeber Celtic Berlin II empfing die Spandauer Filzteufel und die Bundesligareserve aus Grönwohld.

(Foto: W. Renninger)

Peter Deckert hat den Durchblick: Mit 13: 3 Punkten holte er gemeinsam mit Andre Bialk die Topbilanz des Spieltags.

 

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I:  13:19 (44:45)

Im ersten Spiel gegen die leicht favorisierten Filzteufel war es für Celtic II das erwartet eng umkämpfte Derby. Die Gastgeber hatten bis kurz vor der Halbzeit leichte Vorteile, ehe die Spandauer zum Halbzeitstand 8-8 ausgleichen konnten. Danach gab es eine 4-0 Runde für die Filzteufel, die die Führung bis zum Schluss nicht mehr abgeben sollten. In der vorletzten Runde stand es zwar noch 13-15 aus Celtic-Sicht, man konnte die Chance zum möglichen Sieg aber nicht nutzen. Am Ende gewannen die Spandauer verdient mit 19-13. Mit Abstand Bester Celtic-Akteur  war Peter Deckert mit 7 Punkten, auf Seiten der Filzteufel waren Schau und A. Bialk mit je 6 Punkten die Besten.

Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II:  23:9 (63:39)

In der Begegnung gegen die Bundesligareserve aus Grönwohld starteten die Filzteufel mit einer 4:0 Runde durch Andre und Daniel Bialk, Stock und Pockrandt konterten allerdings umgehend zum 4:4. Anschließend dauerte es dann bis zur fünften Runde, bis schließlich Detlef Schirmer (6:1 gegen Markus Müller) und Hardy Schau (7:0 gegen Swen Petersen) für den Favoriten die Weichen auf Sieg stellten. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Filzteufel, die sich damit als letztes Team der Liga eine weiße Weste bewahrten. Matchwinner für Spandau war Daniel Bialk mit 8:0 Zählern, für Grönwohld II punktete Tobias Stock mit 5:3 am besten.

TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II:  7:25 (39:62)

Im letzten Spiel des Tages empfing Gastgeber Celtic II die zweite Garnitur aus Grönwohld, die überraschend mit Andreas Pockrandt antrat. In diesem Spiel sollte Celtic dann aber kaum Probleme bekommen. Schnell zog man über 10-2 zum Halbzeitstand von 11-5 davon, diesen Vorsprung hielt man dann bis zum verdienten und nie gefährdeten 25-7 Sieg und holte so zwei wichtige Punkte in der Liga. Hervorzuheben sind hier Jan Komareck mit 8 Punkten sowie Legionär Pockrandt von Grönwohld mit 6 Punkten.

 


Die Tabelle

Die Spandauer Filzteufel haben das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig in trockene Tücker gebracht und können sich jetzt entspannt zurücklehnen. Jerze kam mit einem blauen Auge davon, musste allerdings die Tabellenführung abgeben. Wolfsburg hat mit dem Big-Point gegen Titelaspirant Hannover und dem Sieg gegen Flamengo einen Sprung vom fünften auf den dritten Tabellenrang gemacht und ist wohl im Titelrennen wieder dabei. Für Hannover sind mit den beiden Niederlagen alle Titelträume geplatzt wie Seifenblasen, Grönwohld und Halbau dürfen aller Voraussicht nach schon mal für Liga Drei planen.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr wie immer zum Nachlesen auf der Ligaseite.


Die nächsten Spiele

Am 15.04. findet in Grönwohld, Berlin und Wolfsburg der 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost statt.

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld II (H) – Spvgg. Halbau Berlin I

Spvgg. Halbau Berlin I – SG ´94 Hannover I

SG ´94 Hannover I – TKV Grönwohld II

Spiele in Berlin:

TKC Flamengo Berlin I (H) – TKV Jerze I

TKV Jerze I – Celtic Berlin II

Celtic Berlin II – TKC Flamengo Berlin I

Spiele in Wolfsburg:

TKG Wolfsburg I (H) – TKG Adersheim

TKG Adersheim – Spandauer Filzteufel 09 I

Spandauer Filzteufel 09 I – TKG Wolfsburg I

Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017: Christoph Ihme

Und schon wieder ist ein Kicker aus der jungen Garde bei der Wahl zum Tipp-Kicker des Monats ganz vorne gelandet! Dabei hat er sogar das bislang einmalige Kunststück vollbracht, die Wahl zum zweiten Mal zu gewinnen, und das innerhalb eines Jahres. Auf die vier Nominierten verteilten sich diesmal 59 Stimmen, der Gewinner schnappte sich davon beinahe die Hälfte: Christoph Ihme ist der Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017!

Einer von zwei Titeln im Oktober: Christoph Ihme triumphiert bei der 3. Gießener Stadtmeisterschaft. (Foto: spielTrieb)


Abstimmung:


Vier Kicker waren nominiert, darunter neben den beiden Youngsters Vincent Höhn und Christoph Ihme zwei absolute Schwergewichte der Szene: Philipp Baadte und Beni Buza waren beide je zwei Mal Deutscher Einzelmeister, Baadte ist es auch aktuell noch. Buza hat darüber hinaus noch vier Sektionstitel und 21 weitere Turniere gewonnen, darunter die SDEM 2017 im Abstimmungszeitraum. Dennoch hat Christoph Ihme die Wahl gewonnen, und das nicht unverdient: Der 23-Jährige ist seit seinem Wechsel in beeindruckender Verfassung und hat neben seinen drei Turniersiegen 2017 bei der SDEM in Hirschlanden den dritten Platz hinter Buza und Baadte belegt. Beim Turniersieg in Gießen bezwang er in Halbfinale und Finale Michael Kaus und Alex Beck, bei den Cult Classics mussten Myrko Baumgart und Markus Müller dran glauben. Bei der SDEM kegelte er in den Play-Offs Jonathan Weber und Mathias Hahnel aus dem Turnier und musste sich erst dem Deutschen Meister Philipp Baadte geschlagen geben.

Christoph Ihme (rechts) im Halbfinale der 3. Gießener Stadtmeisterschaft gegen Michael Kaus. (Foto: privat)

 

Im Interview gewährt Christoph Einblicke in sein Privatleben, analysiert sein Spiel und verrät sogar, gegen welche Gegner ihm die Hosenbeine flattern!

Interview:

 

–      Hallo Christoph, herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017!

Hallo Rundschau, vielen Dank!

–      Du bist der Erste, dem diese Ehre schon zum zweiten Mal widerfährt. Im Januar dieses Jahres wurdest du gewählt, im Oktober schon wieder. Wird dir das nicht selbst langsam unheimlich?

Ja, ein wenig schon. Rückwirkend betrachtet war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr für mich. Ich fühle mich durch die erneute Wahl zum Tipp-Kicker des Monats etwas geschmeichelt. An dieser Stelle vielen Dank an die, die mich trotz der sehr starken Konkurrenz gewählt haben!

–      Erzähl doch mal, was du eigentlich so für ein Typ bist

Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Bockenem und bin beruflich im kaufmännischen Bereich tätig. Neben der Arbeit gehe ich sehr gern mit Detlef Bastian ins Stadion, spiele selber aktiv Fußball, bin sehr gern auf Konzerten und gehe leidenschaftlich – obwohl man es mir nicht ansieht – essen. Ich selber würde mich als sehr akribisch, humorvoll und fair bezeichnen.

–       Wie lange spielst du schon Tipp-Kick und wie kam es dazu?

Ich bin im Sommer 2008 durch die vom TKV Jerze veranstaltete Ferienpassaktion zum Vereins-Tipp-Kick gekommen. Seit dem Jahr 2011 bin ich mit sehr viel Ehrgeiz und Interesse dabei, mein Spiel zu verbessern.

–        Auch dir stellen wir jetzt die Glaubensfrage: Lagerspieler – ja oder nein?

Ich bin für den Lagerspieler. Lagerspieler sind sehr wartungsarm und gerade beim Farbspiel sehe ich einen Vorteil gegenüber den konventionellen Spielern. Ich selber spiele mit drei Spielern, die alle gelagert sind, wobei mein Drehkicker ein minimales Spiel hat.

–        Du bist in der Szene dafür bekannt, dass du auch selbst Spieler baust. Wie kam es dazu und was ist das Spezielle an deinen Kickern?

Durch einen Bekannten komme ich an Material jeglicher Art. Dieser ist in der CNC-Branche tätig, so bin ich vor einiger Zeit an Spielergewichte, Knöpfe und Beine gekommen. Mittlerweile habe ich nur noch einen kleinen Handbestand für mich privat und verkaufe daher keine Spieler mehr.

–        Was denkst du: ist die Technik beim Spielerbau schon ausgereizt oder kommt da noch was?

Ich glaube schon, dass die Technik beim Spielerbau ausgereizt ist. Bei den aktuellen Lagerkickern sehe ich kaum noch Verbesserungspotenzial. Wenn ich an meine Anfangszeit denke, mit welchen Kickern ich damals gespielt habe und wie sich die Quantität und Qualität der Spieler heute im Vergleich darstellt, sehe ich kaum eine Möglichkeit, noch bessere Kicker herzustellen.

–         Du wirst aufgrund deiner Spielweise gerne als „Techniker“ bezeichnet. Wie würdest du selbst dein Spiel charakterisieren?

Vielen Dank für die Blumen. Meine Stärken sehe ich vor allem in der Defensive. Durch die Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 in der 1. Liga habe ich enorm an Erfahrung dazugewonnen und konnte mich in dieser Zeit am besten weiterentwickeln. Ein weiterer Pluspunkt ist mein Farbspiel. Vielleicht werde ich auf Grund meiner Dreher aus dem Halbfeld als Techniker bezeichnet. Ich selber sehe mich aber in meinen technischen Fähigkeiten eher begrenzt und möchte mich dort noch verbessern.

–         Wo siehst du weitere Schwächen bzw. Verbesserungspotential?

Meine Konstanz würde ich sehr gern verbessern. Top-Spieler wie Baadte, Beck, Buza oder Kaus sind fast bei jedem Sektionsturnier in der Endrunde, bei mir müssen schon sehr viele Faktoren stimmen, um bei einem großen Turnier ganz oben mitzuspielen. Sehr gerne würde ich die Anzahl der Bälle auf das Tor und meine Aufsetzer bei kurzer Abwehr verbessern.

–         Gegen welche Spieler hast du Probleme? Gibt es gar einen „Angstgegner“?

Ja, auf jeden Fall! Eine sehr schlechte Bilanz habe ich gegen den amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte, gegen Myrko Baumgart und gegen Marcus Socha.

–         Du bist zur neuen Saison für viele überraschend von deinem „Heimatverein“ TKV Jerze 80 km nordöstlich zur TKG Wolfsburg gewechselt. Was waren die Gründe dafür?

Ein Tapetenwechsel war nötig 🙂

–         Seit deinem Wechsel hast du binnen kurzer Zeit zwei Turniere gewonnen und den dritten Platz bei der SDEM belegt. Ist das Zufall oder hat der Wechsel auch einen Motivationsschub bewirkt?

Ich denke schon. Ich war auf allen drei Turnieren sehr fokussiert und konzentriert und habe so ziemlich mein bestes Tipp-Kick auf der Platte gezeigt. Vieles lief, Defensive, Farbspiel und auch die wichtigen Bälle kamen zum richtigen Zeitpunkt konstant. So sollte ich mal öfter spielen 🙂

–         Du bist seit einiger Zeit Sektionsleiter im Norden. Wie kam es dazu?

Nach mehr als 10 Jahren Sektionsleiter Nord wollte Olli Schell sein Amt abgeben, irgendwie wurde mein Name dann ins Spiel gebracht und seit Sommer 2016 bin ich der Ansprechpartner im Norden. Ich kümmere mich um die Pokalqualifikation Nord, die Regionalliga Nord, um Regelfragen und um alles weitere, was so anfällt. Natürlich mache ich diese Arbeit sehr gerne.

–          Gehörst du auch zu denen, die befürchten, dass der Tipp-Kick-Szene über kurz oder lang der Nachwuchs ausgehen wird?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Ich denke aber eher weniger. Tipp-Kick ist der Wohnzimmerklassiker schlechthin und vielen Leuten ein Begriff. Durch gute Vereins- und Verbandsarbeit ist es möglich, neue Spielerinnen und Spieler für unser Hobby zu begeistern.

        Welche Schlagzeile würdest du gerne mal in der Rundschau über dich lesen?

Christoph Ihme schafft Einzug in die Hall of Fame 😉


 

Gewinner des Materialgutscheins:

Unter den 59 Teilnehmern der Abstimmung haben wir wieder einen Materialgutschein in Höhe von 10.- Euro verlost. Der Gewinner ist:

Fred Elesbao

Herzlichen Glückwunsch von der Rundschau-Redaktion!

 

 

Vorschau: 2. Bundesliga Südwest 2017/18 – 2. Spieltag

Auch in der 2. Bundesliga Südwest wird am kommenden Sonntag (19.11.2017) gekickt: In Kelheimwinzer, St. Katharinen und Bochum treffen sich die neun Teams zum zweiten Spieltag. Und ebenso wie in der Nordost-Staffel sind es im Südwesten mit Wasseralfingen, Bruck und der SG Karlsruhe/Mainz drei Vereine, die ohne Punktverlust vorneweg marschieren. Spannend hier allerdings die Konstellation, dass nach dem Spieltag für mindestens ein Team die blütenreine Weste Geschichte sein wird.

Die aktuelle Tabelle

Grafik: www.tippkick-liga.de

 

Spiele in Kelheimwinzer

SV Kelheimwinzer – TKC 1971 Hirschlanden II
TKC 1971 Hirschlanden II – OTC 90 Amberg
OTC 90 Amberg – SV Kelheimwinzer

Sebi Wagner nimmt Maß: Kann er mit seinem OTC Amberg Spitzenreiter Wasseralfingen noch abfangen? (Foto: W. Renninger)

 

Für die Gastgeber geht es schon wieder um alles: Mit Ausnahme der letzten Saison, als am Ende ein grandioser vierter Tabellenplatz stand, ist das mittlerweile ein beinahe jährlich wiederkehrendes Ritual. Ohne Prem und Brunner setzte es gegen Bruck und Aufsteiger Bochum am ersten Spieltag deutliche Niederlagen. Wer aber die gefürchtete Heimstärke der Niederbayern bereits am eigenen Leib erfahren hat, ahnt zumindest, was auf Amberg und Hirschlanden II zukommen könnte. Für Bundesliga-Absteiger Amberg kann es nur darum gehen, beide Partien zu gewinnen. Selbst wenn die Oberpfälzer das schaffen sollten, müssen sie immer noch auf einen Ausrutscher des bockstarken PWR Wasseralfingen hoffen, die dem Konkurrenten um den Aufstieg am ersten Spieltag beide Punkte abgenommen hatten. Bei der Zweitvertretung aus Hirschlanden wird es darauf ankommen, wie sich die Kicker hinter Zugpferd Florian Stähle präsentieren werden. Sollten von ihnen ausreichend Punkte kommen, sind sie in der Lage aus beiden Partien Zählbares mit ins Schwabenland zu nehmen.

Spiele in St. Katharinen

SG Rheinland/Düsseldorf – Flinke Finger Bruck
Flinke Finger Bruck – TKC 1971 Hirschlanden III
TKC 1971 Hirschlanden III – SG Rheinland/Düsseldorf

(Foto: W. Renninger)

Am Sonntag wieder miteinander: Können Thomas Ruchti und Vincent Höhn mit ihren Flinken Fingern nachlegen? (Foto: W. Renninger)

Kicken, bis der Arzt kommt! In St. Katharinen kein Problem, schließlich finden hier die Heimspiele der SG Rheinland/Düsseldorf in den Behandlungsräumen eines in der Tipp-Kick-Szene nicht ganz unbekannten Allgemeinmediziners statt. Ob der es geschafft hat, seine gastgebenden Vereinskameraden nach den Matches gegen Wasseralfingen und Amberg wieder einigermaßen aufzupeppeln, ist eine der großen Fragen des Spieltags. Eine weitere Frage dürfte sein, ob sich das Tipp-Kick-Urgestein Peter Funke mit seinen Flinken Fingern auch nach dem zweiten Spieltag noch in den sonnigen Regionen der Tabelle räkeln wird. Vor allem die Partie gegen die am ersten Spieltag unter Wert geschlagenen Rheinländer dürfte eine ganz spannende Kiste werden. Für die Mannen um Andreas Sigle wird es dagegen um reine Schadensbegrenzung gehen. Angesichts der beiden Gegner dürfte das für die Hirschlander Dritte allerdings kein leichtes Unterfangen werden.

Spiele in Bochum

Schlachtenbummler Bochum – SG Karlsruhe/Mainz
SG Karlsruhe/Mainz – PWR 1978 Wasseralfingen
PWR 1978 Wasseralfingen – Schlachtenbummler Bochum

(Foto: W. Renninger)

Das wird happig: Alexis Kalentzi und seine Schlachtenbummler treffen auf zwei Top-Teams. (Foto: W. Renninger)

Alle Augen sind auf Wasseralfingen gerichtet! Wenn die Männer von der Ostalb ihre Ausgeglichenheit auf hohem Niveau ausspielen können, agieren sie schon jetzt erstligareif. Die Schlagerpartie des Spieltags dürfte die Begegnung mit der SG Karlsruhe/Mainz werden. Schaffen es die Kicker um Georg Schwartz und Marco Bittmann, dem Tabellenführer Paroli zu bieten? Viel wird wohl davon abhängen, ob Daniel Meuren, Henning Horn und/oder Christian Steuer ausreichend Punkte beisteuern können. Sollten die gastgebenden Schlachtenbummler nicht über sich hinauswachsen, dürften wohl beide Gegner für sie eine Nummer zu groß sein.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

Vorschau: 2. Bundesliga Nordost 2017/18 – 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (19.11.2017) finden in Adersheim, Wolfsburg und Berlin die Begegnungen des zweiten Spieltags der 2. Bundesliga Nord statt. Interessant ist diesmal vor allem die Konstellation, dass an jedem der drei Spielorte jeweils eine der drei bislang verlustpunktfreien Mannschaften antritt. Wer von den dreien patzt, dürfte es schwer haben, vorne dabei zu bleiben. Wir stellen euch wieder alle Partien vor und zeigen, um was es geht.

Die aktuelle Tabelle

Spiele in Adersheim

TKG Adersheim (H) – Spvgg. Halbau Berlin I
Spvgg. Halbau Berlin I – TKV Jerze I
TKV Jerze I – TKG Adersheim

(Foto: W. Renninger)

Hat gute Chancen dabei zu sein: Simon Becker vom Gastgeber TKG Adersheim. (Foto: W. Renninger)

 

Adersheim empfängt neben Halbau auch den aktuellen Spitzenreiter TKV Jerze. Die Jerzer haben als Bundesliga-Absteiger am ersten Spieltag eindrucksvoll ihre (Mit-)Favoritenrolle im Titelrennen bestätigt. Mit 4:0 und 50:14 Spielpunkten stehen Andreas Hofert & Co. auf Platz eins vor den Spandauer Filzteufeln 09 I und der SG ´94 Hannover I. Die Gastgeber aus Adersheim konnten am ersten Spieltag keine Punkte erzielen, umso wichtiger wird es nun sein, zumindest gegen Halbau Berlin I zu punkten. Angesichts der Qualität des Kaders sollte dies auch möglich sein. Gespannt darf man sein, wer für Adersheim neben Jens Käthner und Myrko Baumgart an die Platten gehen wird. Mit Hasi Saust, Simon Becker, Stephan Pfaff und einem weiteren Neuzugang mit viel Tipp-Kick-Erfahrung wird es auch möglich sein, an einem sehr guten Tag den Spitzenreiter zu ärgern.

Spiele in Wolfsburg

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I
SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I
TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I

(Foto: W. Renninger)

Fred Elesbao geht schon mal in sich: Mit seiner SG Hannover hat er einen schweren Spieltag vor sich. (Foto: W. Renninger)

Auch in Wolfsburg wird es spannende Duelle geben. Die Hannoveraner wollen ihre weiße Weste behalten und mit 8:0 Punkten ihren Aufstiegsambitionen gerecht werden. Wolfsburg I hat mit Christoph Ihme einen Mann am Start, der seit dem letzten Spieltag zwei Turniere gewonnen (8. Gevelsberger Cult Classics und 3. Gießener Stadtmeisterschaft) und darüber hinaus mit dem dritten Platz bei der SDEM einmal mehr demonstriert hat, auf welchem Niveau er momentan kickt. Um erfolgreich zu sein, müssen aber auch die Routiniers Detlef Bastian und Tobias Schleiss punkten. Wie in Adersheim kann auch in Wolfsburg der Hausherr jeweils Zünglein an der Waage spielen. Möchte Flamengo Berlin I beim Thema Aufstieg weiter ein Wörtchen mitreden, müssen beide Spiele gewonnen werden.

Spiele in Berlin

(Foto: W. Renninger)

Skeptischer Blick: Wohin geht die Reise für Christian Thieke und Celtic Berlin II? (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I
Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II
TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II

Auch in diesen Partien tritt eine Mannschaft mit 4:0 Punkten an: die Spandauer Filzteufel I. Vor allem die mittlerweile festen Akteure Andrè und Daniel Bialk tun der Mannschaft gut. Wie auch bei Jerze und Hannover muss es das Ziel sein, beide Spiele zu gewinnen, um die Aufstiegskonkurrenten nicht davonziehen zu lassen. Grönwohld hat zwei Gegner vor der Brust, die es ihnen nicht gerade leicht machen werden, sich vom Tabellenkeller zu entfernen. Dazu wäre im Vergleich zum ersten Spieltag eine enorme Leistungssteigerung notwendig.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

Vorschau: 39. WDEM, Tourfinale und 1. Matthias-Öhler-Pokal

Das letzte Tipp-Kick-Großereignis in diesem Jahr steht unmittelbar vor der Türe: Am Samstag, 11. November findet in Bornheim die 39. Westdeutsche Einzelmeisterschaft statt, am darauf folgenden Sonntag, 12. November, lädt das Veranstalter-Team um Henning Horn und Georg Schwartz am selben Ort zu Tourfinale 2017 und 1. Matthias-Öhler-Pokal. Hier noch einmal die wichtigsten Daten dazu!

(Foto: W. Renninger)

Mathias Hahnel vom 1. TKC Kaiserslautern `86 ist Titelverteidiger bei der WDEM. (Foto: W. Renninger)

 

WDEM: Samstag, 11. November 2017
Tourfinale und MÖ-Pokal: Sonntag, 12. November 2017
Beginn: jeweils 10:00 Uhr
Einlass in die Halle: 9:00 Uhr
Adresse: 53332 Bornheim, Sporthalle der Heinrich Böll-Sekundarschule
Beethovenstraße 57
Ausrichter: Sturm&Drang Karlsruhe
Es gelten die allgemeinen Regeln des DTKV

Westdeutsche Einzelmeisterschaft:
Titelverteidiger: Mathias Hahnel
Teilnahmegebühr: 10,00 €
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 24 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 20:00 Uhr

Matthias-Öhler-Pokal:
Teilnahmegebühr: 5,00 € (Erwachsene), U18 kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of One)
Ende: ca. 17:00 Uhr

Tourfinale:
Titelverteidiger: Robert von Hering
Teilnahmegebühr: kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 18:00 Uhr

(Foto: W. Renninger)

Robert von Hering (links, SpVgg Balltick Kiel) hat das Tourfinale 2016 sensationell für sich entschieden. (Foto: W. Renninger)

Anmeldung bis zum 08.11.2017 möglich via henninghorn@gmx.de
Bei Verspätungen bitte rechtzeitig bei Henning melden: 0178/1 4055 74

 

Übrigens sind laut den Veranstaltern noch weit über 1.000 Startplätze frei… Also, anmelden!!!