Bundesliga: Kaiserslautern weiterhin an der Spitze!

Einige Überraschungen bekamen die Zuschauer beim 3. Spieltag der Tipp-Kick Bundesliga zu sehen. Während Hirschlanden unerwartet Punkte gegen Waltrop liegen ließ, rehabilitierten sich die Frankfurter durch zwei Siege vollständig von den Niederlagen am ersten Spieltag. Außerdem setzte Jerze mit dem deutlichen 20:12-Erfolg gegen Drispenstedt ein Lebenszeichen in Sachen Abstiegskampf.

 

Spiele in Hirschlanden

  • TKC 71 Hirschlanden – TKC Preußen Waltrop 15:17 (42:51)
    Nach dem bisherigen Saisonverlauf war zu erwarten, dass die Preußen ihren Altmeister Oliver Hahne reaktivieren und mit ihm Arnold Gotzhein ersetzen. Die Hirschlander ließen sich von dieser Aufstellung anfangs nicht stören und gingen mit 3:1 und 5:3 in Führung. Völlig unbeeindruckt von diesem Rückstand drehten die Waltroper das Spiel in Form von Holger Wölk und Jochen Hahnel, die 2:1 gegen Harald Füßinger bzw. 5:3 gegen Rainer Schlotz gewannen. Die nächsten beiden Runden waren ausgeglichen und erst beim Stand von 9:11 meldeten die Hirschlander sich zurück: Harald Füßinger setzte sich mit 3:2 gegen Marcus Müller durch und Artur Merke unterstrich durch das 5:2 gegen Oliver Hahne seine gute Form. Merke machte in der nächsten Runde gegen Hahnel da weiter, wo er im Spiel zuvor aufgehört hatte und ließ seinem Gegner beim 4:2 nicht den Hauch einer Chance. Da Holger Wölk allerdings auf der anderen Platte mit 5:1 noch deutlicher gegen Max Daub gewann, war die vorläufige Entscheidung auf die letzte Runde vertagt. Beim Stand von 15:13 war klar, dass sich die Waltroper keinen Ausrutscher mehr leisten durften. Die entscheidenden Partien lauteten Rainer Schlotz gegen Marcus Müller und Harald Füßinger gegen Oliver Hahne. Während Joker Hahne beim 4:3 stach, waren alle Augen vor allem auf die andere Partie gerichtet, weil sowohl Schlotz als auch Müller bisher punktlos an diesem Tage waren. Mit 2:1 kämpfte Müller seinen Gegner nieder und entschied somit das Duell für sein Team. Schlotz war mit seinen 0:8 Punkten bedient, während sich die Waltroper bei ihren Lebensversicherungen Wölk (7:1) und Hahne (6:2) für diesen überraschenden Sieg bedanken konnten.

    Der 3:2-Erfolg von Artur Merke (l.) gegen Marcus Müller reichte den Hirschlandern nicht!

  • TKC Preußen Waltrop – OTC 90 Amberg 23:9 (55:38)
    Beflügelt vom Sieg im ersten Spiel ließen die Waltroper keine Zweifel in der zweiten Partie gegen Amberg aufkommen. Mit einem 4:0 Start legten die Preußen los, den Sebastian Wagner und Dominik Steib allerdings postwendend ausglichen. Angeführt von Oliver Hahne, der in diesem Spiel 8:0 Punkte holte und das entgegengebrachte Vertrauen zurückzahlte, legten die Waltroper nochmals einen Zahn zu. Über 7:5 bauten sie ihre Führung zur Halbzeit auf 10:6 aus. In der zweiten Halbzeit sollten die Amberger nur noch durch das 3:1 von Thomas Krätzig gegen Jochen Hahnel und das Unentschieden zwischen Holger Wölk und Krätzig zu drei Punkten kommen. Die Amberger enttäuschten in dieser wichtigen Partie im Kollektiv, vor allem aber Peter Tuma, der mit 0:8 Punkten nach Hause ging. Bei Waltrop überzeugten wiederum Wölk und Hahne, die allein 15 Punkte holten. Mit diesem Sieg machten sie einen riesigen Schritt im Abstiegskampf, den sie in Anbetracht des Restprogramms der Konkurrenten bereits gewonnen haben dürften.

    Thomas Krätzig (l.) und seine Amberger hatten zweimal das Nachsehen!

     

     

  • OTC 90 Amberg – TKC 71 Hirschlanden 13:19 (45:66)
    Ob die Amberger wie gegen Celtic Berlin nochmals ein Spitzenteam ärgern können? Vielleicht – aber nicht die Hirschlander: Zwar gestaltete sich das Spiel anfangs sehr ausgeglichen und bis zum 12:12 in der sechsten Runde sah es noch einem sicheren Unentschieden aus. Aber dann schalteten die Jungs um Harald Füßinger, der mit 7:1 Punkten brillierte, einen Gang hoch. Max Daub gewann gegen Peter Tuma mit 9:2 und Artur Merke machte Dominik Steib beim 8:3 keine Hoffnungen. Füßinger siegte gegen den Ex-TKCler Sebastian Wagner in der letzten Runde mit 3:2 und machte den Sack zu. Dass sich Thomas Krätzig und Rainer Schlotz 3:3 unentschieden trennten, dürfte eine Randnotiz bleiben. Neben Füßinger waren die 6 Punkte von Daub entscheidend für den Ausgang der Partie. Die Amberger zeigten zwar eine geschlossenen Mannschaftsleistung, allerdings zu wenig gegen die Schwaben.

 

Spiele in Grönwohld

  • TKV Grönwohld – TKC Gallus Frankfurt 13:19 (43:49)
    Der Meister von 2015 traf auf den Meister von 2016: Anfangs entwickelte sich das mit Spannung erwartete knappe Duell. Fabio De Nicolo und Frank Hampel sowie Marc Koschenz und Beni Buza trennten sich jeweils 3:3. Die 6:2-Führung der Gäste glichen die Grönwohlder zum 6:6 aus. Durch das Unentschieden von Alex Beck gegen Kai Schäfer und den Sieg von Michael Kaus gegen de Nicolo gingen die Frankfurter mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Diesen Abstand hielten sie konstant bis zum 11:13. Mit zwei Siegen konnten Buza und Hampel bereits in der vorletzten Runde den Sack zumachen: Beide erledigten ihre Hausaufgaben mit jeweils 4:2 gegen de Nicolo und Schäfer! Das Spiel war ohnehin schon entschieden und daher war die ausgeglichene Schlussrunde nicht mehr entscheidend für das Ergebnis. Man of the Match wurde Marc Koschenz mit 7:1 Punkten, dessen Mannschaftskameraden aber weit hinter ihrem Potenzial blieben. Die Frankfurter konnten sich vor allem auf den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus verlassen, der 6 Zähler zum Sieg beisteuerte.

    Michael Kaus überzeugte beim Frankfurter Erfolg!


  • TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 25:7 (55:41)
    Ersatzgeschwächt gingen die Berliner in die Partien: Vereinschef Christian Lorenzen sprang für Patrick Malessa ein. Für die schlechte Kollektivleistung darf dies aber keine Ausrede sein. Zwar holte Lorenzen keine Punkte, aber dass die Berliner von den 16 Einzelpartien lediglich eine gewinnen konnten, war bezeichnend für die Leistung. Max Gottschalk besiegte in der ersten Runde Frank Hampel mit 5:2, aber im weiteren Spielverlauf bauten die Frankfurter eine hohe Führung immer weiter aus. Die 8 Punkte von Alex Beck bei 13:7 Toren gilt es auf Frankfurter Seite hervorzuheben, wobei alle eine positive Punktausbeute aufwiesen.
  • Celtic Berlin – TKV Grönwohld 19:13 (59:55)
    Im abschließenden Duell der beiden Verlierer lag sehr viel Druck auf den Schultern der Akteuere. Durch einen Sieg konnten die Play-Off Chancen erheblich verbessert werden. Diese Chance wussten die Berliner von Anfang an besser zu nutzen. Zwar stand es nach zwei Runden 4:4 unentschieden, aber beim 11:5 zur Halbzeit war bereits eines kleine Vorentscheidung gefallen. Den Deckel machte in der siebten Runde Altmeister Christian Lorenzen beim 5:4 gegen Fabio de Nicolo höchstpersönlich drauf. Zwar gewann Kai Schäfer gegen Marcel Horchert parallel mit 6:2, aber aufgrund der Niederlage an der anderen Platte war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, ebenso wie der Sieg von Michal Zaczek in der letzten Runde gegen Kuch. Im Duell der an diesem Tage stärksten Akteure lieferten sich Max Gottschalk und Marc Koschenz einen harten Fight, den der Berliner mit 8:6 für sich entschied. Bedanken können sich die Berliner auf jeden Fall bei Christian Lorenzen, dessen 6:2 Punkte neben den 7 von Gottschalk die Basis für den Erfolg darstellten.

    Max Gottschalk und Marcel Horchert nahmen zwei Punkte aus Grönwohld mit!

 

Spiele in Kaiserslautern

  • 1. TKC Kaiserslautern ´86 – TKV Jerze 27:5 (65:27)
    Der Tabellenführer traf auf das Schlusslicht – und ebenso gestaltete sich der Spielverlauf. Die Gastgeber gingen mit 4:0 in Führung, allerdings ließen sich die Gäste anfangs nicht unterkriegen. Beim 11:5-Halbzeitstand keimte noch ein wenig Hoffnung in den Köpfen der Jerzer, aber diese wurde in der zweiten Hälfte nicht erfüllt, weil die Pfälzer nicht nur einen, sondern gleich zwei Gänge hochschalteten: Von den acht Partien gingen alle an die Lauterer und das teilweise sehr deutlich. Der 27:5-Sieg war auch in der Höhe gerecht, denn 27 geschossene Tore sind für die erste Liga einfach zu wenig. Einzig Hacky Jüttner zeigte mit 3:5 Punkte Normalform, während auf der anderen Seite Mathias Hahnel mit 8:0 und 20:3 (!) aus einer homogenen Leistung hervorstach.

    Philipp Baadte (r.) ließ Tobi Witte beim 3:0 keine Chance!

     

     

  • TKV Jerze – TFB 77 Drispenstedt 20:12 (44:43)
    Im direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten musste insbesondere Jerze abliefern, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die TFB hätte sich mit einem Sieg am letzten Spieltag ein wenig zurücklehnen können, denn die Abstiegssorgen wären damit schon fast vom Tisch gewesen. Den 1:3 Rückstand konterten die Jerzer mit Siegen von Tobi Witte gegen Berthold Nieder und Christoph Ihme gegen Marcus Socha. Überraschend deutlich setzte sich der Veranstalter der DEM 2017 von der Konkurrenz ab, sodass beim Stand von 16:8 nach der sechsten Runde zumindest ein Unentschieden erreicht war. Während Andreas Hofert auf der einen Platte beim 2:4 gegen Aimé Lungela kein Land sah, verteidigte Ihme ein 1:0 gegen Max Bartels und sammelte damit die Punkte 17 und 18. Die letzte Runde wurde ausgeglichen gestaltet, sodass am Ende ein 20:12-Erfolg für Jerze auf dem Papier stand. Bei der starken Jerzer Teamleistung stach Hacky Jüttner hervor (7:1), während Andreas Hofert mit 1:7 deutlich abfiel. Lediglich Lungela konnte für die TFB ausgeglichen Punkten – zu wenig in diesem Abstiegsduell.

  • TFB 77 Drispenstedt – 1. TKC Kaiserslautern ´86 11:21 (30:54)
    Nach dem 0:4 und 2:6-Rückstand kämpften sich die Drispenstedter wieder ins Spiel und glichen zum 6:6 aus. Durch den 5:4-Sieg von Marcus Socha gegen Florian Wagner sollte es bei gleichzeitiger Niederlage von Max Bartels gegen Philipp Baadte sogar unentschieden zur Halbzeit stehen. Doch die Lauterer legten ähnlich wie im ersten Spiel nach der Halbzeit deutlich zu: die zweite Hälfte ging mit 3:13 klar an die Meisterschaftsfavoriten. Abermals überragend war Philipp Baadte mit 7:1 Punkten, während Max Bartels ohne Punkte auskommen musste. Nur Berthold Nieder konnte mit den Lauterern Schritt halten und mit 5:3 Punkten sowie mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Durch diese beiden Erfolge können die Pfälzer sehr sicher für Delligsen planen.

    Berthold Nieder (l.) und die anderen Drispenstedter müssen sich am letzten Spieltag dem Abstiegskampf stellen!

 

Die Tabelle

Egal ob unerwartete Ergebnisse oder unerwartet hohe Siege – dieser Spieltag hatte einige Überraschungen parat! Dennoch bleibt der alte Tabellenführer aus Kaiserslautern weiterhin an der Tabellenspitze, gefolgt von den Frankfurtern, die den verkorksten 1. Spieltag nun endgültig verdaut haben. Celtic Berlin und Hirschlanden belegen aktuell die Plätze 3 und 4, die die Play-Off Teilnahme bedeuten würden. Das Mittelfeld bilden der TKV Grönwohld und der TKC Preußen Waltrop, die mit 6:6 Punkten rechnerisch sowohl noch in die Play-Offs einziehen als auch absteigen könnten. Allerdings ist dies beim Restprogramm der Abstiegskandidaten nicht zu erwarten. Die TFB Drispenstedt steht mit 3:9 Punkten nur aufgrund des besseren Spielpunkteverhältnisses vor Amberg auf dem rettenden siebten Rang. Im direkten Duell zwischen Jerze und Amberg am letzten Spieltag kann sich jedoch in der Abstiegsfrage noch einiges tun.

 

Restprogramm

Am 30.4. kommt es in Drispenstedt, Frankfurt und Waltrop zum abschließenden 4. Spieltag der 1. Bundesliga. Dort werden zwei Fragen entschieden: Wer steigt ab und wer kann für die Play-Offs in Delligsen planen?

Spiele in Drispenstedt

  • TFB 77 Drispenstedt – TKC 71 Hirschlanden
  • TKC 71 Hirschlanden – Celtic Berlin
  • Celtic Berlin – TFB 77 Drispenstedt

Spiele in Frankfurt

  • TKC Gallus Frankfurt – TKV Jerze
  • TKV Jerze – OTC 90 Amberg
  • OTC 90 Amberg – TKC Gallus Frankfurt

Spiele in Waltrop

  • TKC Preußen Waltrop – TKV Grönwohld
  • TKV Grönwohld – 1. TKC Kaiserslautern ’86
  • 1. TKC Kaiserslautern ’86 – TKC Preußen Waltrop

Bilder: TKV Jerze, Archiv

Bundesliga: Wer macht den nächsten Schritt?

11Am 26.3. ist es so weit: Der 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2016/2017 steht an! Wer kann im Jahr 2017 an die guten Leistungen anknüpfen und wer kann eine Leistungssteigerung zeigen? Schon an diesem Spieltag kann vieles im Abstiegskampf und im Fight um die Play-Offs entschieden werden.

Während die Teams zwischen Platz 1 und 5 um die Play-Off Plätze spielen, geht es für die restlichen vier Teams um den Abstieg. Von der Tabellenspitze grüßt der 1. TKC Kaiserslautern ´86, wobei Celtic Berlin, der TKV Grönwohld und der TKC 71 Hirschlanden ebenfalls mit 6:2 Punkten folgen. Im Gegensatz dazu kann der TKV Jerze am Tabellenende noch nichts Zählbares aufweisen. Für den Veranstalter der Deutschen Einzelmeisterschaft 2017 wird es im Abstiegskampf sehr eng, da er noch gegen zwei Topteams antreten muss.

 

Spiele in Hirschlanden

  • 11:00 Uhr: TKC 71 Hirschlanden – TKC Preußen Waltrop
  • 13:00 Uhr: TKC Preußen Waltrop – OTC 90 Amberg
  • 15:00 Uhr: OTC 90 Amberg – TKC 71 Hirschlanden

Während der Gastgeber aus Hirschlanden alles dafür geben wird, um vier Punkte für die Play-Off Qualifikation zu sammeln, stecken die Teams aus Amberg und Waltrop tief im Abstiegskampf. Gerade das direkte Duell sorgt für Spannung, weil die Kader sehr ausgeglichen sind. Vieles kommt auf die Leistungen der Punktegaranten Thomas Krätzig (Amberg) und Holger Wölk (Waltrop) an, vielleicht entscheidet sogar das Ergebnis dieser Partie das gesamte Spiel. Ein Punktgewinn der beiden Außenseiter gegen Hirschlanden wäre eine Sensation, wobei die Amberger am 2. Spieltag mit dem Sieg gegen Celtic Berlin bereits bewiesen haben, dass immer mit ihnen zu rechnen ist.

Kann Peter Tuma mit seinen Ambergern den entscheidenden Schritt im Abstiegskampf machen?

Prognose der Redaktion:
Hirschlanden holt vier Punkte. Das Duell zwischen Waltrop und Amberg wird in der letzten Runde entschieden, wobei die Amberger die Nase vorne haben werden.

 

Spiele in Grönwohld

  • 11:00 Uhr: TKV Grönwohld – TKC Gallus Frankfurt
  • 13:00 Uhr: TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin
  • 15:00 Uhr: Celtic Berlin – TKV Grönwohld

Die Top-Paarungen an diesem Spieltag findet man in Grönwohld! Sage und schreibe 29 Titel bei Sektionsmeisterschaften und der Deutschen Einzelmeisterschaft haben die 12 Stammspieler gewonnen und zahlreiche weitere Auszeichnungen kommen noch hinzu. Während sowohl Grönwohld als auch Berlin jeweils 6 Punkte aufweisen können, müssen die Frankfurter abliefern, um mit den Kontrahenten gleichzuziehen: Den Hessen liegt der 1. Spieltag noch schwer im Magen, an dem sie leer ausgegangen waren. Motiviert vom Triumph beim Südpokal dürften die Frankfurter alles geben, um die Play-Offs zu erreichen. Die Kelten aus Berlin müssen voraussichtlich auf das Kämpferherz von Patrick Malessa verzichten, der familiär bedingt verhindert ist. Dennoch dürften die anderen Berliner Kuch, Gottschalk, Horchert und Lorenzen motiviert genug sein, den Kontrahenten zu zeigen, dass sie dieses Jahr ganz heiß auf den Meistertitel sind.

Kann Christian Lorenzen (Berlin) den Grönwohldern um Fabio de Nicolo enteilen?

Prognose der Redation:
In Grönwohld ist alles offen und die Partien bleiben bis zur letzten Sekunde spannend!

 

Spiele in Kaiserslautern

  • 10:00 Uhr: 1. TKC Kaiserslautern ´86 – TKV Jerze
  • 12:30 Uhr: TKV Jerze – TFB 77 Drispenstedt
  • 14:30 Uhr: TFB 77 Drispenstedt – 1. TKC Kaiserslautern ´86

Ähnlich wie in Hirschlanden konzentrieren sich die Gastgeber auf die Play-Offs, während die Gäste aus Jerze und Drispenstedt dringend Punkte für den Klassenerhalt brauchen. Der Erfolg von Jens König bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft dürfte den Lauterern nochmals einen Leistungsschub geben, weil Mathias Hahnel, Philipp Baadte und Florian Wagner von dieser Leistung angespornt werden. Auch die Jerzer und Drispenstedter zeigten in Delligsen ansprechende Leistungen, sodass auf spannende Spiele gehofft werden darf. Bei Jerze hängt ein wenig der Haussegen schief und wir dürfen gespannt sein, wie es um die Motivation der einzelnen Akteuere steht. So wie man die Jungs aber kennt, kann diese Situation Kräfte freisetzen, von denen Hacky Jüttner, Andreas Hofert, Tobi Witte und Christoph Ihme bisher selbst nichts wussten.

Wohin geht die Reise für Marcus Socha und seine TFB?

Prognose der Redaktion:
Die Lauterer zeigen sich nicht gastfreundlich, behalten vier Punkte in der Pfalz und können damit die Zimmer für Delligsen bereits buchen. Das Duell zwischen Jerze und Drispenstedter geht knapp an die TFB.

 

(Angaben zu Uhrzeiten ohne Gewähr)

Wundertüte Bundesliga

Die Nummer 1 der DTKV Turnierrangliste, Fabio de Nicolo vom TKV Grönwohld, resümiert über die erste Saisonhälfte der Bundesliga und gibt einen Ausblick auf das, was uns im neuen Jahr erfreuen wird.

Andreas Schneider (links): Ein echter Typ!

Während letzte Saison die neue Formation von Gallus Frankfurt nicht zu stoppen war, werden in dieser Saison die Karten anscheinend ganz neu gemischt. Obwohl sich der hessische Top-Klub immer neue Inspirationen und Motivation holt, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten: Sei es in Form von gesunder Ernährung oder blauen Turnschuhen. Doch Tipp-Kick-Deutschland setzte von Beginn an ein Zeichen! Das „Lutra-Herzblut“ um Baadte, M. Hahnel und die „Neu-Pfälzer“ König und F. Wagner sollte von Beginn an für Furore sorgen! Man schlug Frankfurt zu 10. Gallus verlor am selben Tag noch gegen Hirschlanden. Es gibt manchmal Tage im Leben, da soll einfach nichts gelingen. Den Spieß konnte Michael Kaus wenigstens auf der DEM in Kaiserslautern komplett drehen. Sein Sisyphos-Syndrom wurde endlich in Form des Titels des Deutschen Einzelmeisters gebrochen. Hirschlanden glich am ersten Spieltag den Ausfall von Max Daub aus. Viele hätten sicherlich mit dem Juwel Florian Stähle gerechnet. Aber nein, die Oldies Schlotz und „Dirty Harry“ Füßinger zauberten Altmeister Andreas Schneider aus dem Hut. Seine beiden Punkte sollten gegen Gallus auch Nr. 16 und Nr. 17 sein. 3:0 gegen Michael Kaus. Welch eine Geschichte. Sein Torverhältnis ist ebenfalls spektakulär: Nur neun Gegentore gegen den amtierenden DMM. Anscheinend ist Tipp-Kick vielleicht auch wie Fahrrad fahren, verlernt man wohl doch nicht.

Personelle Verschiebungen gab es jedenfalls auch bei Celtic Berlin. Marcel „Zecke“ Horchert wollte seinen Fokus für eine Saison auf den Fußball legen. Für ihn rückte Max Gottschalk nach. Definitiv keine Verschlechterung. Auf einmal fuhr „Zecke“ auf Turniere und sorgte dort für Dramatik, sei es auf der DEM oder NDEM. Am zweiten Spieltag erregte man nochmals Aufsehen: Celtic nominierte Horchert nach, ließ den Präsidenten zu Hause und verlor das erste Spiel gegen Amberg. Hätte man 10 Euro bei bwin auf Amberg setzen können, wäre die nächste Saison für einen dezentralen Bundesliga-Klub finanziert gewesen. Im Anschluss drehte man jedoch sensationell das Spiel gegen Kaiserslautern. Ein schönes Beispiel, was zur Zeit im Oberhaus des Tipp-Kicks alles so gehen kann. An Motivation und Feuer sind die Kelten der Hauptstadt wohl kaum zu schlagen. Ein Team, dem definitiv die Zukunft gehören könnte.

Apropos Amberg: Nach dem sensationellen Aufstieg ins Oberhaus wurde einer „der verlorenen Söhne“ in den Stammverein zurückgeholt. Spielerisch scheint Sebastian Wagner eine Renaissance zu durchleben und insbesondere im Sturm Fortschritte zu machen. In vergangenen Glanzzeiten überwogen eher seine Defensivqualitäten. Nach zwei Spieltagen hat Amberg drei Punkte auf der Habenseite, der andere Aufsteiger, Drispenstedt, allerdings auch. Falls Amberg der Klassenerhalt gelänge, wäre das Wort „Uferlooooos“ sicherlich bis in sämtliche Ecken unserer Republik zu hören. Drispenstedt setzt allerdings mit Nieder und Bartels auf das Projekt „Jugend forscht“. In puncto Klassenerhalt setzt man natürlich auf Lungelas und Sochas Routine. Die neue Spielstätte des Hildesheimer Traditionsvereins ist auf jeden Fall erstklassig.

Grönwohld muss nach der letzten Saison sicherlich mehr tun, um das Play-Off zu erreichen. Dennoch überwintert ein Grönwohlder auf dem ersten Platz der Einzelwertung. Marc „The Iceman“ Koschenz. Der Mann, der eigentlich nie da ist. Schön, dass er Zeit hat. Nach dem ersten Spieltag beendete er seine Spiele mit den Worten: „Ich packe die Jungs beim nächsten Spieltag wieder aus. Dienst nach Vorschrift.“ Einfach mal Spaß haben. Die Play-Off-Plätze werden sicher unter Lautern, Berlin, Grönwohld, Hirschlanden und Frankfurt aufgeteilt.

Kann der TKV Grönwohld mit Marc Koschenz (l.) in Bestform nochmals Deutscher Mannschaftsmeister werden?

Mit keinem einzigen Punkt muss der letztjährige Play-Off-Teilnehmer, TKV Jerze, auskommen. Operation Klassenerhalt wird bei dem Restprogramm eine Mammutaufgabe für die sympathischen und gastfreundlichen Männer aus Bockenem u.U. werden. Der Ausfall von Hacky Jüttner war am zweiten Spieltag sehr schwer zu kompensieren. Kein Jerzer schaffte es bis dato, einen Schnittwert nach der Hinrunde zu erzielen. Bei den Kollegen aus Waltrop war Top-Mann Oliver Hahne bis jetzt nicht dabei und ebenfalls schwer zu ersetzen. J. Hahnel und M. Müller konnten an ihre letztjährigen Leistungen noch nicht anknüpfen. Mit 2:6 Punkten steht man unter Zugzwang. Vieles wird vom Clubchef Holger Wölk abhängen, der wie immer konstant starke Leistungen erzielte. Beachtlich, wenn man überlegt, wie lange Holger schon die Geschicke des Vereins lenkt und Tipp-Kick insgesamt auf hohem Niveau spielt. Chapeau! Man kann nur Tendenzen erkennen. Es gab in der Hinrunde schon einige Überraschungen zu verbuchen. Viele Kicker warten ständig via Facebook oder WhatsApp auf Ergebnisse und Zwischenstände. Zu einem ganz großen Showdown wird es sicherlich am dritten Spieltag in Hamburg kommen: Grönwohld-Frankfurt-Berlin. Bambule in Hamburch!

Zur Halbzeit grüßen die Lauterer von der Tabellenspitze!

Trotz der sportlichen Konkurrenz ist eine sehr gute Stimmung auf den Spieltagen und Einzelturnieren zu spüren. Man denke an das gemütliche Beisammensein bei der NDEM in Jerze. Diese Momente des Zusammenkommens sind sicherlich wertvoller als so manche Platzierungen. Insbesondere sollte es Aufgabe vieler Bundesliga-Kicker und vieler anderer sein, diese Momente und Werte auf andere zu übertragen, damit ein neuer Boom in unserem Sport zu verzeichnen wäre. In diesem Sinne: Zeit läuft.

 

Alle Ergebnisse findet ihr hier zum Nachlesen!

 

Bundesliga: Zur Halbzeit ist noch alles offen!

Der zweite Spieltag der Bundesliga hatte es in sich: Während dem TKC Gallus Frankfurt das Comeback mit zwei Siegen glückte, gewann mit dem OTC 90 Amberg ein Abstiegskandidat gegen die Titelaspiranten von Celtic Berlin! Der TKC Hirschlanden punktete vierfach gegen Grönwohld und Jerze und befindet sich voll auf Play-Off Kurs. Die Jerzer hingegen bleiben mit null Punkten das Schlusslicht der Liga.

Spieltag in Amberg
Celtic Berlin – OTC Amberg 14:18
Gestärkt durch die letzten Turnierauftritte hatten sich die Berliner mit Marcel Horchert anstatt Christian Lorenzen an diesem Tag einiges vorgenommen. Deshalb legten Christian Kuch und Patrick Malessa mit zwei Siegen in der ersten Runde gegen Peter Tuma und Thomas Krätzig gut vor. Allerdings glichen die Amberger postwendend durch Sebastian Wagner und Dominik Steib aus. Dieses Unentschieden sollte bis zur letzten Runde halten. In dieser trafen Marcel Horchert auf Sebastian Wagner und Christian Kuch auf Dominik Steib. Während Wagner in diesem Spiel völlig verlustpunktfrei blieb und Horchert mit 7:5 besiegte, herrschte auf der zweiten Platte große Spannung. Völlig überraschend bezwang Steib den favorisierten Kuch, sodass die Amberger am Ende als glückliche Sieger dastanden.

1. TKC Kaiserslautern – Celtic Berlin 11:21
Wie konnten die Berliner die unerwartete Niederlage im ersten Spiel verarbeiten? Während die Jungs mit 3:1 Punkten starteten, mussten sie danach bis einschließlich der 5. Runde einem Rückstand nachlaufen, weil vor allem Florian Wagner und Philipp Baadte stark begannen. Beim Stand von 11:9 waren die Berliner kurz vor dem zweiten Rückschlag an diesem Tag. Scheinbar muss einer zu diesem Zeitpunkt die richtigen Worte gefunden haben, um sich und seine Kameraden zu motivieren. Die letzten 6 Partien gingen nämlich ausnahmslos an die Hauptstädter, sodass das Spiel sogar schon in der vorletzten Runde entschieden war. Dieser Sieg ist der mannschaftlichen Geschlossenheit geschuldet, da keiner der Berliner negativ punktete. Auf Lauterer Seite konnten nur Philipp Baadte (5:3) und Florian Wagner (4:4) Normalform zeigen. Enttäsuchend hingegen waren die Leistungen von Mathias Hahnel und Jens König, welche sich mit einem Pünktchen begnügen mussten.

Neuer Tabellenführer nach Spieltag No. 2: Philipp Baadte und der 1. TKC Kaiserslautern

Neuer Tabellenführer nach Spieltag No. 2: Philipp Baadte und der 1. TKC Kaiserslautern

OTC Amberg – 1. TKC Kaiserslautern 3:29
Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen vor der Partie nicht stehen: Während die Amberger nach dem Sieg gegen Celtic nur vor Selbstvertrauen strotzten, standen die Lauterer unter Druck, denn sie wollten sicher nicht ohne Punkte im Gepäck abreisen. Bei Amberg ersetzte Alex Kraus den 8-Punkte-Mann Sebastian Wagner, sodass es nicht zu dem Brüderduell Sebi (Amberg) gegen Flo (Lautern) kam. Jens König und Mathias Hahnel legten mit zwei deutlichen Siegen gegen Peter Tuma und Thomas Krätzig in der ersten Runde den Grundstein für einen Lauterer Kantersieg, denn die Amberger waren völlig von der Rolle. Von den 16 Partien gewannen die Pfälzer 13 (!), lediglich Dominik Steib mit 2 Unentschieden und Thomas Krätzig mit einem 2:2 gegen Mathias Hahnel konnten in diesem Duell punkten. Überragend war Flo Wagner, der gegen seinen Ex-Verein 8 Punkte mitnahm.

 

Spieltag in Waltrop
TKC Gallus Frankfurt – Preußen Waltrop 23:9
Unbeeindruckt von den zwei Auftaktniederlagen am ersten Spieltag legten die Frankfurter los und starteten mit einer 4:0-Runde in das Spiel. Diese Führung sollten die Hessen auch nicht mehr hergeben, denn die Waltroper wurden dem Gegner nie wirklich gefährlich, sodass das Spiel nach der 6. Runde entschieden war. Maßgeblich für den Frankfurter Erfolg war die mannschaftliche Geschlossenheit (drei Akteure mit 6 und einer mit 5 Punkten). Auf Waltroper Seite hielten lediglich Marcus Müller und Holger Wölk mit 4:4 Punkten dagegen. Während Arnold Gotzhein sich einen Ehrenpunkt gegen Beni Buza erkämpfen konnte, ging Jochen Hahnel leider leer aus.

TFB Drispenstedt – TKC Gallus Frankfurt 11:21
Die Frankfurter gingen genauso konzentriert wie gegen Waltrop in die Partie gegen Drispenstedt. Auch im zweiten Spiel des Tages sicherten sie sich einen Start-Ziel Sieg. Beim Stand von 7:17 war die Messe bereits nach der 6. Runde gelesen und die Drispenstedter betrieben nun nur noch Ergebniskorrektur. Einzig Marcus Socha (6:2) hielt mit dem Tempo der Gegner mit. Die Frankfurter überzeugten mal wieder geschlossen, wobei der amtierende Deutsche Einzelmeister Michael Kaus mit 7:1 Punkten hervorstach. Der Titelverteidiger hat sich also beeindruckend zurückgemeldet und klar gemacht, dass er trotz des schlechten Saisonstarts als Play-Off Kandidat gehandelt werden muss.

Preußen Waltrop – TFB Drispenstedt 14:18
In der letzten Partie des Tages standen sich mit Waltrop und Drispenstedt zwei Abstiegskandidaten gegenüber und deshalb waren beide Teams hoch motiviert, im direkten Duell doppelt zu punkten. Das Spiel entwickelte sich anfangs sehr ausgeglichen, wobei im Mittelteil die Drispenstedter im Vorteil waren. Dennoch glichen die Waltroper in der vorletzten Runde zum 14:14 aus, sodass die Einzelpartien Marcus Müller gegen Marcus Socha und Arnold Gotzhein gegen Berthold Nieder über Sieg und Niederlage entscheiden sollten. Socha überzeugte gegen Müller vor allem durch eine starke Defensive und sicherte seinem Team mit einem 3:0 zumindest das Unentschieden. Als auf der anderen Platte mit Nieder das Talent gegen die Erfahrung von Gotzhein siegte, war der Jubel bei den Niedersachsen aufgrund des Sieges mehr als berechtigt.

Berthold Nieder war der Matchwinner durch seinen Erfolg gegen Arnold Gotzhein

Berthold Nieder war der Matchwinner durch seinen Erfolg gegen Arnold Gotzhein

 

Spieltag in Jerze
TKV Jerze – TKV Grönwohld 8:24
Die Jerzer hatten sich nach den beiden Auftaktniederlagen einiges an diesem Tage vorgenommen, doch der Schuss ging nach hinten los: Mit zwei Nullrunden standen sie beim Stand von 0:8 mit dem Rücken an der Wand. Von diesem miserablen Start konnten sich die Gastgeber nicht mehr richtig erholen und der TKV Grönwohld fuhr einen ungefährdeten 24:8-Sieg ein. Aus dem Kollektiv ragte Marc Koschenz heraus, der „kam, sah und siegte“: Ohne Training gelingen diesem Wunderknaben immer wieder Topleistungen und gegen Jerze 4 souveräne Siege.

dsc01689

Chancenlos war Tobias Witte mit seinem Team (in rot) gegen Fabio de Nicolo und den TKV Grönwohld

TKV Grönwohld – TKC Hirschlanden 11:21
Dieses Duell versprach mehr Spannung als das erste, trafen doch zwei Play-Off Konkurrenten aufeinander. Doch dazu sollte es nicht kommen. Zwar war die erste Runde sehr ausgeglichen und es stand 2:2, doch dann legten die Hirschlandener einen Zahn zu. Angeführt von einem starken Rainer Schlotz ( 7:1) und dem Norddeutschen Einzelmeister Max Daub, der von seinem Erfolg beflügelt frei aufspielte und 6 Punkte erzielte, zogen die Schwaben den Nordlichtern davon, um einen nie gefährdeten 21:11-Erfolg einzufahren. Auf Grönwohlder Seite zeigte lediglich Marc Koschenz mit 5:3 Punkten annähernd Normalform. Clubchef Kai Schäfer verlor drei seiner Duelle mit einem Tor Differenz und ging deshalb leer aus.

TKC Hirschlanden – TKV Jerze 18:14
Motiviert vom Sieg gegen Grönwohld legten die Hirschlandener gegen Jerze los wie die Feuerwehr: Nach einer Runde stand es bereits 4:0, doch der TKV glich postwendend durch Tobias Witte und Christoph Ihme aus. Dieses Unentschieden hielten die Jerzer bis zum 12:12. In der vorletzten Runde aber punkteten die Hirschlandener aber vierfach durch die Siege von Daub gegen Kreuzweiß und Merke gegen Hofert. Die Ausgangssituation vor der abschließenden Runde war also klar: Die Jerzer mussten beide Spiele gewinnen, um das Unentschieden zu erreichen. Auf Platte 1 machte Ihme seine Hausaufgaben gegen Schlotz, denn er schlug diesen 4:3. Auf der zweiten Platte standen sich Tobias Witte und Harald Füßinger gegenüber, die bisher 6:0 Punkte auf ihrem Konto hatten. Es ergab sich das erwartet knappe Duell, das der Routinier Füßinger mit 1:0 (!) für sich entschied.

 

Fazit
In der Tipp-Kick-Szene wird zur Halbzeit der Saison bereits von einer Zweiklassengesellschaft gesprochen. Während vier Teams mit 6:2 Punkten an der Tabellenspitze stehen und die Frankfurter die Kurve gekriegt haben, kämpft der Rest der Liga gegen den Abstieg. Der TKV Jerze hat mit 0:8 Punkten die schlechteste Position, weil die Konkurrenz schon Zählbares vorweisen kann. Insbesondere der unerwartete Erfolg der Amberger gegen Berlin könnte die Oberpfälzer gegen Ende der Saison in eine komfortable Situation katapultieren. Der Fakt, dass Drispenstedt im direkten Duell gegen Waltrop gewonnen hat, deutet darauf hin, dass die Mannschaft um Marcus Socha den Klassenerhalt schaffen kann.
bulizweiter

An der Tabellenspitze steht der 1. TKC Kaiserslautern aufgrund des besseren Spielpunktverhältnisses vor Celtic Berlin auf Platz 1. Gejagt werden die beiden Teams von den punktgleichen Hirschlandenern und Grönwohldern. Mit 4:4 Punkten kommt dem TKC Gallus Frankfurt die ungewohnte Rolle des Außenseiters zu, doch vor allem in den direkten Duellen der Play-Off Kandidaten kann sich sehr viel hin und her wenden.

Wir dürfen uns also auf eine spannende zweite Saisonhälfte freuen und gespannt sein, wie sich die Tabellensituation ändern wird. Der 3. Spieltag findet am 26.3.2017 in Hirschlanden, Grönwohld und Kaiserslautern statt!

 

Alle Ergebnisse findet ihr auch hier.

Vorbericht 2. Bundesligaspieltag

Vor dem 2. Spieltag der Bundesliga am kommenden Sonntag, den 20.11., stellt sich jeder wohl nur eine Frage: Wie verkraftet Doublesieger TKC Gallus Frankfurt die beiden Auftaktniederlagen? Gegen den TKC Preußen Waltrop und die TFB 77 Drispenstedt sollten die Hessen auf jeden Fall doppelt punkten, um die Mission Titelverteidigung weiterverfolgen zu können. Außerdem haben wir die Dreierpartien TKV Jerze vs. TKV Grönwohld vs. TKC 71 Hirschlanden sowie OTC 90 Amberg vs. 1. TKC Kaiserslautern vs. Celtic Berlin im Angebot.

Spieltag in Jerze
In Jerze treten die Gastgeber gegen die Teams aus Hirschlanden und Grönwohld an. Die Jerzer um Christoph Ihme gingen am ersten Spieltag leer aus und müssen sich nun dem Abstiegskampf stellen. Jeder Akteur muss eine Schippe drauflegen, kann doch keiner Stand heute ein positives Punktekonto aufweisen. Gegen die Gäste wird dieses Unterfangen allerdings ein schweres: Insbesondere die Hirschlandener um den frisch gekürten Norddeutschen Einzelmeister Max Daub und den top aufgelegten Artur Merke werden den Niedersachsen Probleme bereiten. Ebenfalls stärker sind die Grönwohlder einzuschätzen. Angeführt von der Nummer 1 der DTKV Rangliste Fabio de Nicolo wollen die Nordlichter ihre weiße Weste wahren. Spannend wird vor allem das direkte Duell zwischen Hirschlanden und Grönwohld: Hier könnte es schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die begehrten Play-Off Plätze geben.

Spieltag in Waltrop
Die Waltroper empfangen den Titelverteidiger aus Frankfurter und die Drispenstedter. Gerade weil die Frankfurter mit 0:4 Punkten in die Saison gestartet sind, werden sie sehr konzentriert auftreten und den beiden anderen Teams keine Chance lassen. Nach einer Niederlage und einem Unentschieden am ersten Spieltag müssen aber die Drispenstedter an diesem Spieltag punkten, um dem Abstiegskampf zu entkommen. Insbesondere gegen die Gastgeber scheint dies möglich, wenn alle Teammitglieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen. Allerdings werden die Waltroper etwas dagegen haben. Vor allem Holger Wölk ist derzeit in guter Verfassung: Dies zeigen seine 11:5 Punkte am 1. Spieltag sowie sein Finaleinzug am vergangenen Wochenende bei den Gevelsberger Cult Classics.

DIe Frankfurter (in blau) und Jerzer (in rot) sind die beiden Teams ohne Punktgewinn. Können sie am Sonntag nachlegen?

Die Frankfurter (in blau) und Jerzer (in rot) sind die beiden Teams ohne Punktgewinn. Können sie am Sonntag nachlegen?

Spieltag in Amberg
Die Konstellation in Amberg verspricht einiges an Spannung. Während mit Kaiserslautern und Berlin die beiden Geheimfavoriten und der Erstplatzierte und Zweite aufeinandertreffen, schaut der Gastgeber auf das untere Tabellendrittel. Mit einem Unentschieden gegen Drispenstedt und einer 15:17-Niederlage zogen sich die Oberpfälzer am 1. Spieltag beachtlich aus der Affäre. Die Rückholaktion von Sebastian Wagner verleiht dem Team mehr Stabilität- mit ihm in der Formation ist der Klassenerhalt möglich. Sollte er am kommenden Wochenende gegen Kaiserslautern eingesetzt werden, würde er auf seinen Bruder Florian treffen, mit dem er bisher nur zusammen im Team gespielt hat. Ein Punktgewinn der Amberger gegen Berlin wäre eine Sensation, weil das Quartett Gottschalk-Kuch-Lorenzen-Malessa aktuell sehr gut aufgelegt ist.

Hier seht ihr nochmals einen Überblick über den aktuellen Stand in der Bundesliga. Der DTKV wünscht allen Tipp-Kickern viel Erfolg und vor allem faire Duelle!

Celtic Berlin setzt Ausrufezeichen!

Mit mehreren Paukenschlägen startet die Tipp-Kick Bundesliga in die Saison 2016/17. Während einige Ergebnisse erwartet knapp ausfielen, dominierte insbesondere Celtic Berlin die Partien. Celtics Christian Kuch führt die Einzelwertung mit 14:2 Punkten vor seinem Mannschaftskameraden Patrick Malessa (13:3) an. Der von vielen als Meisterschaftsfavorit Nummer 1 gehandelte TKC Gallus Frankfurt startete hingegen überraschend mit zwei Niederlagen in die Runde.

tabelle_buli_spieltag1

Quelle: tippkick-liga.de

Spieltag in Hirschlanden
K’lautern – Hirschlanden 19:13 (50:47)
Frankfurt – K’lautern 10:22 (33:40)
Hirschlanden – Frankfurt 17:15 (47:38)

Überraschend waren in Hirschlanden die Niederlagen des Titelverteidigers aus Frankfurt. Vor allem das deutliche 10:22 gegen K’lautern schmerzt dem ambitionierten Team. Die Lauterer konnten in der neuen Formation Hahnel – Baadte – König – Wagner überzeugen und vier wichtige Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen. Das Team aus Hirschlanden, welches mit Altmeister Andreas Schneider für Max Daub antrat, steht mit 2:2 Punkten gut da.

Harald Fülßinger (schwarz) und der TKC 71 Hirschlanden haben nach dem 1. Spieltag noch alle Chancen auf die Play-Offs

Harald Fülßinger (in schwarz) und der TKC 71 Hirschlanden haben nach dem 1. Spieltag noch alle Chancen auf die Play-Offs.

 

Spieltag in Drispenstedt
Amberg-Drispenstedt 16:16 (44:51)
Grönwohld-Amberg 17:15 (57:51)
Drispenstedt-Grönwohld 12:20 (34:50)

Keinen Sieger gab es im Duell der Aufsteiger Amberg und. In der letzten Runde konnte das Duo Krätzig/Wagner gegen Socha und Nieder ausgleichen. Auch im zweiten Spiel gegen Grönwohld waren die Oberpfälzer nah am Punktgewinn, doch ein starker Michal Zaczek sicherte seiner Mannschaft mit 6:2 Punkten den Erfolg. Im letzten Duell drehten die Halbbrüder de Nicolo und Koschenz auf Seiten der Grönwohlder auf und ließen der TFB Drispenstedt beim 20:12 keine Chance.

 

Spieltag in Berlin
Berlin – Waltrop 24:8 (55:28)
Waltrop – Jerze 17:15 (43:40)
Jerze – Berlin 11:21 (47:57)

Sehr deutlich gewannen die Berliner zunächst gegen die Preußen aus Waltrop, wobei alle Celticer positiv punkteten. Mit der Niederlage gegen Waltrop steckt der TKV Jerze schon nach dem ersten Spieltag im Abstiegskampf, welchem man gerne entgangen wäre. Im abschließenden Duell zwischen Berlin und Jerze behielten die favorisierten Hauptstädter die Oberhand.

Grüße von der Tabellenspitze: Celtic Berlin I

Gut gelaunt nach Spieltag 1: Celtic Berlin I

 

Die Einzelergebnisse könnt ihr unter der Ligaseite einsehen. Der 2. Spieltag findet am 20.11. in Jerze, Waltrop und Amberg statt.

Fotos: Christian Thieke, tippkick-liga.de, Archiv

Wer kann Gallus stoppen?

Nicht nur auf Einzelturnieren wird das Tipp-Kick-Niveau immer höher, auch in der Bundesliga sind die Teams immer ausgeglichener. Nachdem sich der TKC Gallus Frankfurt I im vergangenen Jahr souverän das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal sicherte, wird es schwer, dieses Kunststück zu wiederholen. Zwar gehen die Hessen als Favorit an den Start, doch neben dem Vizemeister TKC Hirschlanden I stehen auch die jungen Wilden von Celtic Berlin I sowie der Vorjahresmeister TKV Grönwohld und der neuformierte TKC Kaiserslautern auf der Liste potenzieller Kandidaten. Hinzukommt, dass mit Drispenstedt und Amberg zwei Vereine aufgestiegen sind, die beide mit der Mischung aus Erfahrung und Talent in der Liga punkten können.

Der Deutsche Mannschaftsmeister wird wie folgt bestimmt: Zuerst spielen die neun Mannschaften der Bundesliga im Modus jeder-gegen-jeden. Daraus ergibt sich eine Tabelle, wobei die vier Bestplatzierten in einem Play-Off Wettbewerb mit Halbfinale und Finale den Champion küren. Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen steigen in die 2. Bundesliga Südwest bzw. Nordost ab. Folgende Teams kämpfen zuerst um die begehrten Play-Off Tickets:

TKC Gallus Frankfurt I
Natürlich gehen die Frankfurter als Meister ins Rennen mit dem Ziel, ihren Titel zu verteidigen. Nominell ist dies der Mannschaft auch zuzutrauen, da sie sehr ausgeglichen ist. Mit 23 Titeln bei der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie den Sektionsmeisterschaft zeigen die Jungs ihre individuelle Klasse. Insbesondere kann man bei diesem Team keine Schwachstelle ausmachen. Jeder der Aktiven kann an einem Tag 8:0 Punkte in der Bundesliga holen und so Ausrutscher der Teamkollegen wettmachen. Mit Beni Buza als Motivator verstärkte man sich vor der letzten Saison gezielt, um den Siegeswillen der Truppe zu erneuern und auf Frank Hampel sowie Alex Beck ist vor allem in knappen Spielsituationen Verlass. Michael Kaus punktet wie kein anderer mit seiner Konstanz über die letzten 25 Jahre. Die Frankfurter sind das Maß aller Dinge, nur wer sie schlägt, kann Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Der Titelverteidiger (v.l.): Frank Hampel, Michael Kaus, Beni Buza, Alex Beck

Der Titelverteidiger (v.l.): Frank Hampel, Michael Kaus, Beni Buza, Alex Beck.

TKC 71 Hirschlanden I
Ebenfalls unverändert geht der schwäbische Vizemeister an den Start, jedoch stellt man nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft nur noch eine in der Bundesliga. Nichtsdestotrotz werden die Hirschlandener auch dieses Jahr um die Play-Off Tickets mitspielen. Wenn Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung der vergangenen Saison, Rainer Schlotz, Artur Merke und Max Daub an ihre Leistungen anknüpfen können, ist ihnen alles zuzutrauen. Alle Akteure haben die nötige Erfahrung sowie die Klasse dazu. Wenn sie insbesondere aus der letzten Finalniederlage lernen und weitere Motivation schöpfen, sehen die Chancen noch besser aus. Sollte ein Stammspieler ausfallen, könnte mit Florian Stähle ein junges Talent aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Kann Harald Füßinger (links) nochmal so eine starke Saison hinlegen?

Kann Harald Füßinger (links) nochmal so eine starke Saison hinlegen und Christian Lorenzen (Celtic Berlin) hinter sich lassen?

Celtic Berlin I
Nach dem knappen Halbfinalaus in der vergangenen Saison soll dieses Jahr alles glatter laufen. Der zuletzt bei Einzelturnieren so starke Max Gottschalk ersetzt Marcel Horchert, welcher sich wieder mehr aufs Fußballspielen konzentrieren möchte. Insider hatten gemutmaßt, dass Max Clubchef Christian Lorenzen ersetzen könnte, doch die jungen Wilden können sich glücklich schätzen auf seine Erfahrung zu vertrauen. Er ist der Ruhepol der Mannschaft und hält alles zusammen. Als Gegenpol dient Patrick Malessa, der ständig „on fire“ ist und so seine Teamkameraden zu noch mehr Leistung anstachelt. Angeführt von Punktemaschine Christian Kuch werden sich die Berliner nur mit der Meisterschaft zufrieden zeigen. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent sowie Ruhe und Extraversion spricht für die Celticer.

Celtic Berlin: ein starkes Team!

Celtic Berlin: ein starkes Team!

TKV Jerze I
Nachdem in der vergangenen Saison die Erwartungen in Jerze übertroffen wurden – man wollte nicht absteigen und landete in den Play-Offs – dürften in diesem Jahr die Ziele neu überdacht werden. Allerdings ist die zweite Saison für einen Aufsteiger bekanntlich ja die schwierigste. Dieses Sprichwort könnte auch auf den TKV zutreffen: Niemand wird die Truppe um Leistungsträger Christoph Ihme mehr unterschätzen. Ein weiterer Aspekt ist die Verfügbarkeit von Marcel Kreuzweiß, welcher in den letzten Monaten kaum an der Platte stand, so dass vieles vom erfahrenen Duo Hacky Jüttner und Andres Hofert abhängen wird. Ob es nochmals für Play-Offs reicht, weiß keiner. Gewinnen die Jerzer allerdings die entscheidenden Partien, haben sie nichts mit dem Abstieg zu tun.

Für Jerze wird es schwer, wieder die Play-Offs zu erreichen.

Für Jerze (rote Trikots) wird es schwer, wieder die Play-Offs zu erreichen.

TKV Grönwohld I
Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der man sich nicht einmal für die Play-Offs qualifizierte, soll in diesem Anlauf alles anders werden. Angeführt von Fabio de Nicolo, welcher all seine aktuellen Ranglistenturniere in den Top 10 beendete, strebt der TKV sicher die Zurückeroberung des Meisterschaftstitels an. Außerdem stehen mit Kai Schäfer und Michal Zazcek zwei komplette Tipp-Kicker im Kader, welche an einem guten Tag zu 6 Punkten gegen jeden Gegner in der Lage sind. Abgerundet wird das Team von Marc Koschenz und damit vom wohl talentiertesten und effizientesten Tipp-Kicker im Lande. Bringt er in jedem Spiel seine Leistung, kann Grönwohld mit einem Play-Off Ticket rechnen. Sollte einer der Stammspieler ausfallen, könnten Michael Hümpel oder Martin Arp aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Im Tunnel mit dem Ziel Meisterschaft: Fabio de Nicolo

Im Tunnel mit dem Ziel Meisterschaft: Fabio de Nicolo.

TKC ´86 Kaiserslautern I
In Kaiserslautern begann die Saison mit einem doppelten Paukenschlag. Markus Meyer (tritt kürzer) und Sebastian Baadte (Auslandsaufenthalt) werden durch Florian Wagner (ehem. Hirschlanden) und Jens König (ehem. Hannover) sicherlich mehr als gleichwertig ersetzt. Obwohl beide zuvor mit ihren Mannschaften aus der Bundesliga abgestiegen sind, sind beide Kandidaten für einen Top 10 Platz in der Einzelwertung. Zudem sind auch Philipp Baadte, der deutsche Meister von 2015, und auch Mathias Hahnel echte Kaliber. Bei der Westdeutschen 2016 durfte sich Mathias endlich über den lang ersehnten großen Titel freuen. Für viele sind die Lauterer in dieser Saison die größten Konkurrenten für die Frankfurter.

Abgestiegen, aber dennoch erstklassig: Jens König

Abgestiegen, aber dennoch erstklassig: Jens König.

TKC Preußen Waltrop I
Ohne Oliver Hahnel, dafür mit Arnold Gotzhein, starten die Waltroper in die neue Saison. Fraglich ist allerdings, ob Gotzhein Hahne ersetzen kann. Zwar zeigte er mit seinem Erfolg in Herne seine gute Frühform, aber Oliver Hahne war über Jahre hinweg ein Punktgarant. Also müssen die anderen Stammspieler den Verlust kompensieren. Dass Jochen Hahnel, Holger Wölk und Marcus Müller gute Bundesligaspieler sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. Mit Jerze werden die Preußen das dünn besetzte Mittelfeld der Liga bilden: Sie werden weder absteigen noch sich für die Play-Offs qualifizieren.

Preußen Waltrop mit Oli Hahne, aber ohne Marcus Müller. Wird der Altmeister doch noch zurückkehren?

Preußen Waltrop mit Oli Hahne, aber ohne Marcus Müller. Wird der Altmeister doch noch zurückkehren?

TFB 77 Drispenstedt I
50 % Erfahrung + 50 % Talent könnte die Drispenstedter Erfolgsformel für den Nichtabstieg lauten. Marcus Socha und Aimé Lungela haben schon mehrfach in der Liga und auf Einzelturnieren bewiesen, dass sie in die Bundesliga gehören. Können die Talente Max Bartels und Berthold Nieder den nächsten Schritt machen und konstanter werden, ist vielleicht der Klassenerhalt drin. Insbesondere Nieder darf sich bei Niederlagen nicht unterkriegen lassen, zumal ihm die Zukunft gehört und er noch viele Titel sammeln wird. Drispenstedt muss gegen Amberg, Waltrop und Jerze punkten, um die Klasse zu halten, sonst schaut es schlecht für den Traditionsverein aus.

Berthold Nieder (links) wird Zeit gegeben, um sich zum Spitzenspieler zu entwickeln

Berthold Nieder (links) wird Zeit gegeben, um sich zum Spitzenspieler zu entwickeln.

OTC 90 Amberg I
Nach einer sagenhaften Saison von Thomas Krätzig und Peter Tuma konnte Amberg endlich wieder in die Bundesliga aufsteigen. Doch genauso hängt im Abstiegskampf alles von diesem Duo ab. Krätzig, welcher auch die Jugendmannschaft in Amberg betreut, wird keine Probleme in der Bundesliga haben. Tuma hingegen, dessen Form von Training und Turnierbesuchen abhängt, ist beruflich in kommender Zeit sehr eingespannt, so dass er Probleme kriegen wird. Dominik Steib und Alex Kraus haben noch nicht die Konstanz für die Bundesliga, weshalb es umso wichtiger ist, dass Sebastian Wagner (ehem. Hirschlanden) sein Comeback im Trikot seines Heimatvereins gibt. Mit viel Glück ist der Klassenerhalt drin.

Hat nur den Klassenerhalt vor Augen: Dominik Steib

Hat nur den Klassenerhalt vor Augen: Dominik Steib.

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich
Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?
1. TKC Gallus Frankfurt I (62,9 %)
2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)
3. Celtic Berlin I (14,3 %)

Wer steigt ab?
1. TFB 77 Drispenstedt I und OTC 90 Amberg I (je 42,9 %)
2. TKC Preußen Waltrop I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?
1. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I und OTC 90 Amberg I (je 29,4 %)
2. Celtic Berlin I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?
1. TKC Preußen Waltrop I und TKC 71 Hirschlanden I (je 22,9 %)
2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?
1. Beni Buza (Frankfurt) – 29,4 %
2. Fabio de Nicolo (Grönwohld) – 17,6 %
3. Christian Kuch (Berlin) – 8,8 %

 

„Wird eine spannende Saison und am Ende wird Kaiserslautern Deutscher Meister!“
„Die jungen Wilden werden die Liga aufmischen! Celtic, Jerze und Drispenstedt werden den einen oder anderen nicht erwarteten Punkt holen!“
„In den Play-Offs wird es zum Finale Frankfurt gegen Kaiserslautern kommen. Hier entscheidet dann die Tagesform.“
„Die engste Saison seit Jahren steht bevor, Frankfurt favorisiert, RB Lautern unter Druck. Grönwohld wird stark zurückkommen. Schwere Saison für die Teams aus Niedersachsen.“
„Sichere Play-Off Teilnehmer: Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden. Um den 4. Platz streiten sich Berlin und Grönwohld. Absteigen werden Waltrop und Amberg.“
„Ich glaube Kaiserslautern wird Meister, jedoch nicht erster der Saison.“

 

Der erste Spieltag findet bereits am 25.09.2016 in Hirschlanden, Drispenstedt und Berlin statt. Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

 

Bilder: Michal Zaczek, Jonathan Weber, Archiv

Spielplan der Saison 2016/2017 für die Bundesliga

Die neue Saison wirft bereits ihre Schatten. Hier könnt ihr die Spieltage für die Bundesliga erfahren, was insbesondere für Interessenten und Zuschauer spannend sein dürfte. Die Gastgeber stehen in Klammern und jede Mannschaft freut sich über Zuschauer und Fans!

Bundesliga, Spielplan 2016/17
(Heimteams in Klammern)

Spieltag 1 am 25.09.2016:
(Hirschlanden) / Frankfurt / Kaiserslautern
(Drispenstedt) / Grönwohld / OTC Amberg
(Celtic Berlin) / Pr. Waltrop / TKV Jerze

Spieltag 2 am 20.11.2016:
(TKV Jerze) / Grönwohld / Hirschlanden
(Pr. Waltrop) / Drispenstedt / Frankfurt
(OTC Amberg) / Kaiserslautern / Celtic Berlin

Spieltag 3 am 26.03.2017:
(Hirschlanden) / Pr. Waltrop / OTC Amberg
(Grönwohld) / Frankfurt / Celtic Berlin
(Kaiserslautern) / TKV Jerze / Drispenstedt

Spieltag 4 am 30.04.2017
(Drispenstedt) / Hirschlanden / Celtic Berlin
(Frankfurt) / TKV Jerze / Amberg
(Pr. Waltrop) / Grönwohld / Kaiserslautern

 

Play Offs am 13.05.2017 in Delligsen

Showdown um die Bundesliga Play-Offs

Nachdem der deutsche Fußballmeister schon seit einigen Wochen feststeht, herrscht in der Tipp-Kick-Gemeinschaft noch Spannung über die Frage, wer der Nachfolger vom deutschen Mannschaftsmeister TKV Grönwohld wird. Nach einer sehr spannenden Saison im Tipp-Kick Oberhaus mit einigen Überraschungen dürfen sich die Zuschauer auf heiße Duelle bei den Play-Offs freuen. Können die Favoriten aus Frankfurt die Nordlichter beerben, die sich dieses Jahr sehr knapp nicht für die Play-Offs qualifizieren konnten, was für eine enorme hohe Leistungsdichte im Tipp-Kick-Sport spricht? Anstoß erfolgt am Samstag, den 4.6.2016, um 17:30 Uhr in Gevelsberg.

Die Rundschau-Redaktion hat die Teilnehmer genauer unter die Lupe genommen. Viele Einzelspieler können bereits Play-Off Erfahrung aufweisen, andere hingegen geben ihr Debüt in diesem Wettbewerb. Gerade die jungen Wilden aus Berlin, die nunmehr zum dritten Mal in Folge dabei sind, dürften sehr motiviert sein, endlich den ganz großen Wurf zu landen.

 

TKC Gallus Frankfurt

Kader:                        A. Beck, F. Hampel, B. Buza, M. Kaus, F. Mozelewski

Letztes Jahr erreichten die Frankfurter das Play-Off Finale, in dem sie sich den Grönwohldern geschlagen geben mussten. Angespornt von dieser Niederlage legten die Jungs starke Leistungen auf den Einzelturnieren hin, sodass die Stammformation Stand heute unter den Top 15 der Einzelrangliste zu finden ist. Insbesondere durch die Verpflichtung des zweimaligen deutschen Meisters Beni Buza konnte nochmals die Qualität gesteigert werden. Die Frankfurter konnten die reguläre Saison ohne Niederlage auf Platz 1 abschließen und in der Einzelwertung befindet sich jeder Akteur unter den Top 10. Lediglich in den Duellen mit den Play-Off Konkurrenten Berlin und Jerze mussten sie sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dies zeigt, dass auch die Hessen zu schlagen sind, obwohl sie natürlich als großer Favorit antreten werden.

Lachende Frankfurter - auch beim Play-Off?

Lachende Frankfurter – auch bei den Play-Offs?

 

TKC `71 Hirschlanden I

Kader:                        A. Merke, M. Daub, H. Füßinger, R. Schlotz

Mit enormer Erfahrung geht das Team aus dem Schwabenland ins Play-Off. Gerade Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung,  hat eine seiner besten Saisons gezeigt und somit den Grundstein für die Play-Off Teilnahme gelegt. Können er und Artur Merke an die Leistungen aus der regulären Saison anknüpfen, sind sie ein unangenehmer Gegner. Allerdings müssen Max Daub und Rainer Schlotz nachlegen: Nach einer negativen Punktausbeute in der Einzelwertung bedarf es einer enormen Leistungssteigerung, um ganz oben mitzuspielen. Max hat in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass er in den Play-Offs sowie in den Spielen gegen die ganz Großen zu seiner Topform findet. Bei keinem anderen Team hängt so viel von der Tagesform ab.

Das Abschneiden von Hirschlanden hängt ganz stark von Artur Merke (links) ab

Das Abschneiden von Hirschlanden hängt ganz stark von Artur Merke (links) ab

 

Celtic Berlin

Kader:                        P. Malessa, C. Kuch, M. Horchert, C. Lorenzen

Hochmotiviert geht die Truppe um Clubchef Christian Lorenzen an die Platten. Nach 2 Jahren Play-Off Schnupperphase soll nun endlich der Titel folgen. Mit der nötigen Erfahrung und dem unbeschreiblichen Willen können die Berliner an einem Sahnetag jeden schlagen. Denn sportlich läuft es auch rund: Insbesondere bei der Berlin Open konnten Christian Kuch und Patrick Malessa nach Belieben dominieren und ein vereinsinternes Endspiel bestreiten. Die Stärken der Berliner liegen sicherlich in ihrem Kampfgeist, der gerade im Play-Off Gold wert sein und Spiele entscheiden kann. Insbesondere bei Fehlern der Konkurrenz wäre dieses konstante Team erster Nutznießer.

Celtic Berlin - Klappt's im dritten Anlauf?

Celtic Berlin – Klappt’s im dritten Anlauf?

 

TKV Jerze

Kader:                        A. Hofert, H. Jüttner, T. Witte, C. Ihme, M. Kreuzweiß

Jerze ist schon jetzt die Überraschung der Saison: Angetreten mit dem Ziel Klassenerhalt, sprang letzten Endes knapp ein Play-Off Ticket heraus. Jetzt folgt die Kür. Ein Sieg im Halbfinale gegen Frankfurt wäre ein Wunder. Doch warum sollte nach so einer tollen Saison nicht noch mehr möglich sein? An einem guten Tag ist alles möglich, wie das Unentschieden am letzten Spieltag gegen Frankfurt zeigt. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent verspricht auf jeden Fall die Chance, die Konkurrenz zu ärgern. Gerade Marcel Kreuzweiß und Christoph Ihme konnten in letzter Zeit durch starke Auftritte auf den Einzelturnieren Selbstvertrauen für die Play-Offs tanken.

Können die Jerzer wie vor Jahresfrist nach dem Aufstieg jubeln?

Können die Jerzer wie vor Jahresfrist nach dem Aufstieg jubeln?

 

Prognose der DTKV-Rundschau

Alles andere als ein Sieg der Frankfurter wäre eine Sensation. Nachdem sich die Mannen um Alex Beck im letzten Jahr mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben mussten, sind sie insbesondere durch die Verpflichtung von Beni Buza qualitativ stärker und motivierter denn je. Allerdings gab es ja in den letzten Jahren bereits einige Überraschungen, sodass man keine verlässliche Prognose abgeben kann. Insbesondere Celtic Berlin wird bereit stehen, sollten die Hessen straucheln. Letztlich wird die jeweilige Tagesform entscheidend sein. Wenn diese stimmt, kann auch Hirschlanden ganz oben landen. Jerze hingegen ist der große Außenseiter.
Der DTKV wünscht allen Akteuren viel Erfolg und den Zuschauern spannende Fights um die Tipp-Kick-Mannschaftskrone! Des Weiteren danken wir dem Veranstalter TKC 1986 Gevelsberg, der sich in den letzten Jahren zu einem vorbildlichen Turnierveranstalter und mitgliederstarken Verein entwickelt hat.

 

Key Facts

Halbfinale (17:30):
TKC Gallus Frankfurt – TKV Jerze
TKC `71 Hirschlanden I – Celtic Berlin

Finale (19:30):
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Spielort:
Aula der RS Alte Geer
Alte Geer 4, 58285 Gevelsberg

Veranstalter:
TKC 1986 Gevelsberg

 

Fotos: TKV Jerze, Max Gottschalk

1. Bundesliga: Fester Spieltag nach Maß

Der 1. Bundesliga-Spieltag am 27. September war bestimmt kein normaler Auftakt für die Bel Étage. Die erstmalige Durchführung eines festen Spieltag weckten auffällig viele positive Stimmen – sogar Hacky Jüttner ist aufgrund des repräsentativen Tabellenbilds mal uneingeschränkt zufrieden! Ein großer Anteil des Lobes gilt Organisator Felix Lennemann, der die Zügel der Bundesliga fest in den Händen hält und tippkick-liga so schnell auf den neuesten Stand gebracht hat wie noch keiner. Ein bestimmter Anteil der Spieler, insbesondere die, die in Schicht-oder Sonntagsarbeit beschäftigt oder anderweitig sportlich eingespannt sind, werden dennoch häufiger mit Terminkollisionen konfrontiert sein. Vielleicht wäre  eine Ausweitung des „festen Spieltags“ in Ausnahmesituationen auf das gesamte Wochenende ein Ansatz!?

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Tabelle

Frankfurter untermauern Favoritenstellung – Grönwohld vermisst Koschenz

Das Topspiel des Spieltags stieg zwischen dem TKC Gallus Frankfurt und dem amtierenden Meister, dem TKV Grönwohld. Auf Seiten der Norddeutschen fehlte „Iceman“ Marc Koschenz, während das Starensemble vom Main erstmals mit dem aus Hirschlanden transferierten Benjamin Buza an die Platte ging. Grönwohld verlor die zum Start noch relativ ausgeglichene Partie aus den Händen. Einzig allein Fabio de Nicolo präsentierte sich mit 6:2-Punkten in Meisterform. Matchwinner mit 8:0-Punkten war Alexander Beck, der mit einer ausgezeichneten Offensivleistung bestach (19 Tore).

TKC Gallus Frankfurt – TKV Grönwohld 21:11, 53:40

Im Spiel gegen die Kaiserslautrer taten sich die Mainkicker zunächst bedeutend schwerer, was nicht zuletzt an der erneuten Demonstration der Stärke von Philipp Baadte und Mathias Hahnel lag. Seit Monaten in absoluter Hochform holten sie allein zwölf Punkte. Weil Markus Meyer und Sebastian Baadte jeweils nur einen Zähler erspielten, reichte es nicht zu einem Punktgewinn für die Pfälzer. Auf Seiten der Frankfurter machte der neue Westdeutsche Einzelmeister Alex Beck mit 6:2-Punkten (14:2 insgesamt) einen enorm starken Eindruck, während der Rest der Truppe relativ ausgeglichen punktete.

1. TKC Kaiserslautern ´86 – TKC Gallus Frankfurt 14:18, 48:56

Auch im zweiten Spiel fehlte bei den Grönwohldern die nötige Frische. Fast die ganze Zeit in Rückstand, hieß es vor der letzten Runde 16:12 für Kaiserslautern. Insbesondere Sebastian Baadte zeigte sich im Vergleich zur ersten Partie deutlich verbessert. Obwohl er sein Spiel im letzten Durchgang gegen Michal Zaczek mit 0:1 verlor, avancierte er mit 6:2-Punkten zum besten Spieler der Partie. Sein Bruder Philipp fuhr mit einem 5:1 gegen Michael Hümpel den Sieg ein und besiegelte den etwas überraschenden Erfolg der Lautrer.

TKV Grönwohld – 1. TKC Kaiserslautern ´86 14:18, 41:51

Guter Start für Hirschlanden I und Celtic Berlin

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Merke Lorenzen

Artur Merke (Hirschlanden I) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 2:2

Im ersten Spiel des Tages traf die neuformierte “Erste” aus Hirschlanden auf Celtic Berlin. Rainer Schlotz ersetzt den prominenten Abgang Benjamin Buza, der Rest der Truppe bleibt gleich. Die Partie verlief von Beginn bis Ende sehr ausgeglichen, keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Beim 9:7 gingen die Schwaben zum ersten Mal in Front, doch Berlin konterte zum 10:10. Dann verloren Füßinger und Schlotz gegen Horchert und Malessa, damit 10:14 aus Hirschlander Sicht. Doch Artur Merke und Max Daub sorgten mit ihren Siegen für den Ausgleich, 14:14. Auch die Schlusseinzel blieben spannend bis zum Ende, Schlotz konnte in der letzten Minute gegen Horchert ausgleichen, 3:3 – bei Füßinger gg. Lorenzen ging es hin und her, am Ende 4:4-Unentschieden. Am Ende eine gerechte Punkteteilung.

TKC Hirschlanden I – Celtic Berlin 16:16, 42:40

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Schwaß Lorenzen

William Schwaß (Hirschlanden II) – Christian Lorenzen 1:1

Ebenfalls neuformiert die “Zweite” des TKC 71: Björn Buschmann unterstützt die Schwaben in dieser Saison. Aufgrund einer Verletzung von Sebastian Wagner musste auch Sascha Bareis ran und er hielt sich ordentlich. Die Berliner gingen nach der Hälfte der Partie mit 10:6-Punkten in Front und hielten diesen Vorsprung hartnäckig. Wiliam Schwaß konnte mit den Hauptstädtern mithalten und war bester Akteur mit 6:2-Punkten. Berlin punktete fleißig weiter, 16:12 vor der Schlussrunde. Nur Siege von Flo Wagner und Buschmann hätten noch ein Unentschieden zur Folge gehabt, doch Horchert und Lorenzen behielten mit 4:3 bzw. 3:2-Toren die Oberhand. Die Berliner gewann damit mit 20:12-Punkten.

TKC Hirschlanden II – Celtic Berlin 12:20, 37:47

Im abschließenden vereinsinternen Duell gewann Hirschlandens “Erste” souverän gegen die “Zweite”, Sascha Bareis musste für die zweite Partie des Tages passen. So war es vor allem an Rainer Schlotz zu zeigen, dass er noch bundesligatauglich ist, mit 8:0-Punkten war er maßgeblich am 21:11-Erfolg der “Ersten” beteiligt!

TKC Hirschlanden I – TKC Hirschlanden II 21:11, 60:37

Text: Rainer Schlotz / tkc71.de

Jerze holt erstmals Punkt in Liga 1 – Waltrop mit zwei Unentschieden

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Hahne Ihme

Oliver Hahne (Waltrop) – Christoph Ihme (Jerze) 2:2

Nach 10 Jahren Abstinenz trat der TKV Jerze I wieder einmal in der 1. Bundesliga an. Gegner waren die SG Hannover und TKC Preußen Waltrop im Auswärtsspiel in Hannover. Der Jerzer Aufstiegsgarant Hacky Jüttner fehlte leider aufgrund einer Reha-Behandlung. Die verbliebenen Kicker gingen im ersen Spiel gegen Waltrop hochkonzentriert an die Platten und lagen schon mit 10:6 und 11:9 in Front,ehe die Waltroper auf 12:12 ausgleichen und in der nächsten Runde sogar auf 16:12 davonziehen konnten. In der letzten Runde mussten also zwei Siege her, um zumindest das Unentschieden zu retten. Während Tobias Witte beim 6:1 gegen Oliver Hahne daran keinen Zweifel liess, hatte Christoph Ihme mit Marcus Müller mehr Mühe als ihm lieb war. Beim Stand von 3:2 musste er in der letzten Minute noch zwei gefährliche Schüsse entschärfen und durfte dann unter dem Jubel seines Teams den Sieg feiern, der am Ende mit dem 16:16-Unentschieden bei 55:52-Toren der erste Punktgewinn überhaupt in der 1. Bundesliga bedeutete.

TKV Jerze – TKC Preußen Waltrop 16:16, 55:52

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Kreuzweiß Tegtmeier

Marcel Kreuzweiß (Jerze) – Lars Tegtmeier (Hannover) 4:4

Vom Punktgewinn motiviert ging es dann in die zweite Partie gegen die SG Hannover. Hier reichte am Ende die Konzentration nicht mehr. Leidlich konnten die Jerzer noch bis zum 5:11 mithalten, dann jedoch nur Ergebniskosmetik betreiben. Mit 8:24 Punkten bei 40:57 Toren bleib am Ende eine klare Niederlage. Bis auf Andreas Hofert, der das Kunststück fertigbrachte, gar keinen Punkt zu holen, war die Teamausbeute dicht beisammen. Christoph Ihme war mit 7:1 und 2:6 Punkten bester vor Marcel Kreuzweiß mit 5:3 und 3:5 sowie Tobias Witte mit 4:4 und 3:5 Punkten. Alles in allem eine starke Rückkehr in die 1. Bundesliga. Wie viel dies wert ist, dürfte sich schon am zweiten Spieltag in Stuttgart gegen den TKC Hirschlanden II und Mitaufsteiger 1. TKC Kaiserslautern zeigen.

TKV Jerze – SG ’94 Hannover 8:24, 40:57

Text: Andreas Hofert / tkvjerze.com

Artikel 1. Bundesliga Fester Spieltag Hannover Waltrop

Jochen Hahnel (Waltrop) – Jens König (Hannover) 3:4

Ab der 2. Runde entwickelte sich zwischen Hannover und Waltrop eine durchweg ausgeglichene Partie, die ihr verdientes Ergebnis in einem 16:16 fand. Auf beiden Seiten blieb keiner der acht Akteure unter 3:5-Punkten. Bester Spieler der Partie war Holger Wölk mit 6:2-Punkten. Auf Hannoveraner Seite konnte Lars Tegtmeier mit seinem Comeback mit 4:4-Punkten (insgesamt 7:9) ganz zufrieden sein.

SG ’94 Hannover – TKC Preußen Waltrop 16:16, 51:49

 

Fotos: Fred Elesbao, tkvjerze.com, tkc71.de