2. Bundesliga Nordost 2017/18: Der 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag findet in Adersheim nur ein Spiel statt, in Wolfsburg kämpfen sich die Gastgeber zurück ins Titelrennen und in Berlin schaffen die Spandauer Filzteufel den vorzeitigen Klassenerhalt. Spieler des Tages: Peter Deckert (Celtic Berlin II) und Andre Bialk (Spandauer Filzteufel) mit jeweils 13:3 Zählern.


Spiele in Adersheim

Manchmal kommt es anders als man denkt: Leider musste Halbau Berlin krankheitsbedingt den Dreierspieltag in Adersheim mit Adersheim und Jerze I absagen. Somit trafen nur Adersheim und Jerze I aufeinander. Hierbei waren die Vorzeichen eigentlich klar verteilt. Jerze I war nach klaren Siegen gegen Grönwohld II und Wolfsburg II als Tabellenführer mit 4:0 Punkten gut aus den Startlöchern gekommen. Adersheim stand hingegen nach einer klaren (gegen die SG Hannover) und einer knappen Niederlage (gegen Celtic II) als Drittletzter schon etwas unter Zugzwang. Die Partien von Halbau Berlin wurden mittlerweile gewertet.

Myrko Baumgart und seine TKG Adersheim konnten am zweiten Spieltag endlich punkten.

 

 

TKV Jerze I – TKG Adersheim:  16:16 (58:59)

Während die Jerzer in der normalen Besetzung antraten, wechselte Adersheims Kapitän Myrko Baumgart als Nachmeldung Andreas Kröning ein. Dieser Wechsel sollte am Ende viel Positives bewirken. Aber erst einmal der Reihe nach. Nach einer zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Führung für die Jerzer konnten die Adersheimer auf 8:8 und 10:10 ausgleichen. Nach einer Vier-Punkte-Runde führte das Team Baumgart gar mit 14:10. In der Vorschlussrunde konnte Andreas Hofert gegen den glücklosen Simon Becker gewinnen, aber auf der anderen Platte schaffte eben jener Andreas Kröning mit einem knappen 5:4 Erfolg über Christian Reymann den wichtigen fünfzehnten und sechzehnten Punkt zum garantierten Unentschieden. Mit 12:16 ging es daher für die Jerzer in spannende 10 Schlussminuten. Während auf der ersten Platte Marcel Kreuzweiß sich beim 4:2 über Jens Käthner schadlos hielt, war die andere Partie bis zum Ende spannend. Tobias Witte führte 1:0 gegen den bis dato immer siegreichen Baumgart und kassierte fast im Gegenzug mit einem Eigentor das 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging. Als er dann auf 2:1 erhöhte, mischte er in der Abwehr Beton zusammen und konnte mit dem allerletzten Schuss das 3:1 erzielen. Glücklich reichte dies am Ende zum 16:16 Unentschieden bei 58:59 Toren. Beste Bilanz auf Adersheimer Seite waren die 7:1 Punkte von Newcomer Andreas Kröning, der als Minimalist alle drei Spiele mit einem Tor für sich entschied. Auf Jerzer Seite war erneut Tobias Witte mit 6:2 Zählern Punktbester. Mit nunmehr 7:1 Punkten sind die Jerzer weiterhin oben mit dabei, während für Adersheim nach der starken Leistung die Richtung ebenfalls nach oben zeigt.


Spiele in Wolfsburg

Die TKG Wolfsburg I empfing am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord-Ost die verlustpunktfreie SG Hannover I sowie Flamengo Berlin I.

Strahlen um die Wette: Die Wolfsburger Tobias Schleiss, Marcel Becker, Detlef Bastian und Christoph Ihme (v.l.) holen vier Punkte. (Foto: TKG Wolfsburg)

 

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I:  17:15 (51:55)

Im ersten Spiel gegen Hannover legte Wolfsburg einen furiosen Start hin. Nach zwei Runden stand es 8:0. Erst dann wachte Hannover auf und konnte innerhalb von zwei Runden den Rückstand zur Halbzeit auf zwei Punkte reduzieren (7:9 aus Sicht Hannover). Es gelang sogar, in Führung zu gehen, mit 13:11 und 15:13. Hannover konnte den Fehlstart wiedergutmachen mit nur einem Sieg in der letzten Runde. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne Schleiss und Ihme gemacht. Genau dieser Christoph Ihme zeigte im letzten Spiel seine spielerischen Qualitäten und fegte Lars Tegtmeier mit 7:2 von der Platte. An der Nachbarplatte ging es heiss her. Tobias Schleiss ging in Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Sobald eine 2-Tore-Führung bestand, kam Holzapfel postwendend mit dem Anschlusstreffer. Jedoch hielt die Abwehr von Schleiss und ließ kein Unentschieden zu. 10 Sekunden vor Schluss fiel noch das 3:4 aus Sicht von Hannover, aber leider zu spät, um noch die Chance auf ein Unentschieden zu bekommen.

SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I:  15:17 (44:46)

Im zweiten Match kamen die Hannoveraner besser ins Spiel. Nach der 1. Runde stand es 3:1. Ein Martin Leinz in sehr guter Form konnte jedoch gegen Fred Elesbao 1:0 gewinnen und Knut Asmis besiegte Lars Tegtmeier, um 5:3 in Führung zu gehen. Danach ging es hin und her. Hannover holte sich die Führung zurück und führte zur Halbzeit 9:7. Die nächsten beiden Runden gingen mit 7:1 an Berlin und dies ebnete den Weg zur Entscheidung in der letzten Runde. Wie im Spiel Wolfsburg gegen Hannover stand es 15:13 vor der letzten Runde. Nun musste jedoch Hannover unbedingt zwei Siege erringen, um das Ruder herumzureißen. Jedoch gelang es nur Fred Elesbao, sich durchzusetzen. Martin Leinz ließ gegen Olaf Holzapfel kein Tor zu, schoss selbst zwei und war mit seinen 7:1 Punkten und nur neun kassierten Gegentoren der Erfolgsgarant für Berlin. Die SG Hannover I muss sich wohl mit diesen beiden Niederlagen vom Gedanken verabschieden, im Kampf um den Titel/Aufstieg mitzuspielen.

TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I:  11:21 (56:69)

Gewarnt von der Leistung der Berliner gegen Hannover gingen die Wolfsburger mit dem nötigen Respekt ins Spiel. Zwar lag man nach der 1. Runde noch 1:3 zurück, aber die Wolfsburger konnten durch zwei Siege (Ihme gegen Kansteiner 6:5, Becker gegen Asmis 5:2) die Führung übernehmen. Bemerkenswert in dieser Runde war, dass Kansteiner gegen Ihme bereits 5:2 führte. Der Gewinner der 3. Gießener Stadtmeisterschaft und der 8. Gevelsberger Cult Classics bewies seine Qualität und bezwang Kansteiner trotz 3-Tore-Rückstand mit viel Unterstützung durch die Wolfsburger Zuschauer. Es folgte eine weitere 4:0-Runde zur sicheren 9:3 Führung und zum 11:5 Halbzeitstand. Wolfsburg ließ nicht nach und sicherte sich den vorzeitigen Sieg beim Stand von 17:7. Endstand 21:11. Christoph Ihme konnte mit 8:0 Punkten maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitragen und wird mit seinen Team-Kollegen Mitte April gegen den Tabellenführer Spandauer Filzteufel und TKG Adersheim antreten. Wohin die Reise für die Wolfsburger geht, wird sich dann zeigen.


Spiele in Berlin

Gastgeber Celtic Berlin II empfing die Spandauer Filzteufel und die Bundesligareserve aus Grönwohld.

(Foto: W. Renninger)

Peter Deckert hat den Durchblick: Mit 13: 3 Punkten holte er gemeinsam mit Andre Bialk die Topbilanz des Spieltags.

 

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I:  13:19 (44:45)

Im ersten Spiel gegen die leicht favorisierten Filzteufel war es für Celtic II das erwartet eng umkämpfte Derby. Die Gastgeber hatten bis kurz vor der Halbzeit leichte Vorteile, ehe die Spandauer zum Halbzeitstand 8-8 ausgleichen konnten. Danach gab es eine 4-0 Runde für die Filzteufel, die die Führung bis zum Schluss nicht mehr abgeben sollten. In der vorletzten Runde stand es zwar noch 13-15 aus Celtic-Sicht, man konnte die Chance zum möglichen Sieg aber nicht nutzen. Am Ende gewannen die Spandauer verdient mit 19-13. Mit Abstand Bester Celtic-Akteur  war Peter Deckert mit 7 Punkten, auf Seiten der Filzteufel waren Schau und A. Bialk mit je 6 Punkten die Besten.

Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II:  23:9 (63:39)

In der Begegnung gegen die Bundesligareserve aus Grönwohld starteten die Filzteufel mit einer 4:0 Runde durch Andre und Daniel Bialk, Stock und Pockrandt konterten allerdings umgehend zum 4:4. Anschließend dauerte es dann bis zur fünften Runde, bis schließlich Detlef Schirmer (6:1 gegen Markus Müller) und Hardy Schau (7:0 gegen Swen Petersen) für den Favoriten die Weichen auf Sieg stellten. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Filzteufel, die sich damit als letztes Team der Liga eine weiße Weste bewahrten. Matchwinner für Spandau war Daniel Bialk mit 8:0 Zählern, für Grönwohld II punktete Tobias Stock mit 5:3 am besten.

TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II:  7:25 (39:62)

Im letzten Spiel des Tages empfing Gastgeber Celtic II die zweite Garnitur aus Grönwohld, die überraschend mit Andreas Pockrandt antrat. In diesem Spiel sollte Celtic dann aber kaum Probleme bekommen. Schnell zog man über 10-2 zum Halbzeitstand von 11-5 davon, diesen Vorsprung hielt man dann bis zum verdienten und nie gefährdeten 25-7 Sieg und holte so zwei wichtige Punkte in der Liga. Hervorzuheben sind hier Jan Komareck mit 8 Punkten sowie Legionär Pockrandt von Grönwohld mit 6 Punkten.

 


Die Tabelle

Die Spandauer Filzteufel haben das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig in trockene Tücker gebracht und können sich jetzt entspannt zurücklehnen. Jerze kam mit einem blauen Auge davon, musste allerdings die Tabellenführung abgeben. Wolfsburg hat mit dem Big-Point gegen Titelaspirant Hannover und dem Sieg gegen Flamengo einen Sprung vom fünften auf den dritten Tabellenrang gemacht und ist wohl im Titelrennen wieder dabei. Für Hannover sind mit den beiden Niederlagen alle Titelträume geplatzt wie Seifenblasen, Grönwohld und Halbau dürfen aller Voraussicht nach schon mal für Liga Drei planen.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr wie immer zum Nachlesen auf der Ligaseite.


Die nächsten Spiele

Am 15.04. findet in Grönwohld, Berlin und Wolfsburg der 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost statt.

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld II (H) – Spvgg. Halbau Berlin I

Spvgg. Halbau Berlin I – SG ´94 Hannover I

SG ´94 Hannover I – TKV Grönwohld II

Spiele in Berlin:

TKC Flamengo Berlin I (H) – TKV Jerze I

TKV Jerze I – Celtic Berlin II

Celtic Berlin II – TKC Flamengo Berlin I

Spiele in Wolfsburg:

TKG Wolfsburg I (H) – TKG Adersheim

TKG Adersheim – Spandauer Filzteufel 09 I

Spandauer Filzteufel 09 I – TKG Wolfsburg I

Vorschau: 2. Bundesliga Nordost 2017/18 – 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (19.11.2017) finden in Adersheim, Wolfsburg und Berlin die Begegnungen des zweiten Spieltags der 2. Bundesliga Nord statt. Interessant ist diesmal vor allem die Konstellation, dass an jedem der drei Spielorte jeweils eine der drei bislang verlustpunktfreien Mannschaften antritt. Wer von den dreien patzt, dürfte es schwer haben, vorne dabei zu bleiben. Wir stellen euch wieder alle Partien vor und zeigen, um was es geht.

Die aktuelle Tabelle

Spiele in Adersheim

TKG Adersheim (H) – Spvgg. Halbau Berlin I
Spvgg. Halbau Berlin I – TKV Jerze I
TKV Jerze I – TKG Adersheim

(Foto: W. Renninger)

Hat gute Chancen dabei zu sein: Simon Becker vom Gastgeber TKG Adersheim. (Foto: W. Renninger)

 

Adersheim empfängt neben Halbau auch den aktuellen Spitzenreiter TKV Jerze. Die Jerzer haben als Bundesliga-Absteiger am ersten Spieltag eindrucksvoll ihre (Mit-)Favoritenrolle im Titelrennen bestätigt. Mit 4:0 und 50:14 Spielpunkten stehen Andreas Hofert & Co. auf Platz eins vor den Spandauer Filzteufeln 09 I und der SG ´94 Hannover I. Die Gastgeber aus Adersheim konnten am ersten Spieltag keine Punkte erzielen, umso wichtiger wird es nun sein, zumindest gegen Halbau Berlin I zu punkten. Angesichts der Qualität des Kaders sollte dies auch möglich sein. Gespannt darf man sein, wer für Adersheim neben Jens Käthner und Myrko Baumgart an die Platten gehen wird. Mit Hasi Saust, Simon Becker, Stephan Pfaff und einem weiteren Neuzugang mit viel Tipp-Kick-Erfahrung wird es auch möglich sein, an einem sehr guten Tag den Spitzenreiter zu ärgern.

Spiele in Wolfsburg

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I
SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I
TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I

(Foto: W. Renninger)

Fred Elesbao geht schon mal in sich: Mit seiner SG Hannover hat er einen schweren Spieltag vor sich. (Foto: W. Renninger)

Auch in Wolfsburg wird es spannende Duelle geben. Die Hannoveraner wollen ihre weiße Weste behalten und mit 8:0 Punkten ihren Aufstiegsambitionen gerecht werden. Wolfsburg I hat mit Christoph Ihme einen Mann am Start, der seit dem letzten Spieltag zwei Turniere gewonnen (8. Gevelsberger Cult Classics und 3. Gießener Stadtmeisterschaft) und darüber hinaus mit dem dritten Platz bei der SDEM einmal mehr demonstriert hat, auf welchem Niveau er momentan kickt. Um erfolgreich zu sein, müssen aber auch die Routiniers Detlef Bastian und Tobias Schleiss punkten. Wie in Adersheim kann auch in Wolfsburg der Hausherr jeweils Zünglein an der Waage spielen. Möchte Flamengo Berlin I beim Thema Aufstieg weiter ein Wörtchen mitreden, müssen beide Spiele gewonnen werden.

Spiele in Berlin

(Foto: W. Renninger)

Skeptischer Blick: Wohin geht die Reise für Christian Thieke und Celtic Berlin II? (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I
Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II
TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II

Auch in diesen Partien tritt eine Mannschaft mit 4:0 Punkten an: die Spandauer Filzteufel I. Vor allem die mittlerweile festen Akteure Andrè und Daniel Bialk tun der Mannschaft gut. Wie auch bei Jerze und Hannover muss es das Ziel sein, beide Spiele zu gewinnen, um die Aufstiegskonkurrenten nicht davonziehen zu lassen. Grönwohld hat zwei Gegner vor der Brust, die es ihnen nicht gerade leicht machen werden, sich vom Tabellenkeller zu entfernen. Dazu wäre im Vergleich zum ersten Spieltag eine enorme Leistungssteigerung notwendig.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

,

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2017/18

Der Vizemeister aus der Landeshauptstadt Niedersachsens geht als Favorit in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord/Ost. Eine Umfrage unter den Teamchefs (leider nahmen nur 7 der 9 Clubs teil) ergab dieses Ergebnis:

1. SG 94 Hannover

Elesbao – Holzapfel – Overesch – Tegtmeier

Mit unverändertem Kader startet der Vizemeister der letzten Saison in die neue Spielzeit. Wenn Overesch (53:11) und Elesbao (52:12) an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen können, wird es für jeden Gegner schwer diese Truppe zu schlagen. Während auch Tegtmeier (41:23) eine sehr starke Saison spielte, fiel Holzapfel mit 29:35 doch erheblich ab. Vor allem im Aufstiegsendspiel gegen Kiel waren seine 1:7 Punkte zu wenig. Von den 7 Teamchefs bekam Hannover sechsmal die Eins.

Knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt und nun Topfavorit: Die SG 94 Hannover bestehend aus Fred Elesbao, Olaf Holzapfel, Erik Overesch und Lars Tegtmeier

 

2. TKV Jerze I

Hofert – Kreuzweiß – Reymann – Witte

Der Absteiger aus der Bundesliga tritt mit neuem Kader an: Christoph Ihme steht diese Saison für Wolfsburg an den Platten, während Hacky Jüttner kürzer treten will und gar nicht gemeldet ist. Neuer 4. Mann ist Christian Reymann, der eine tolle Regionalliga-Saison spielte und dort mit 46:18 auf Platz 4 der Einzelwertung landete. Da Christoph und Hacky letzte Saison die Punktstärksten waren, stapelt Teamchef A. Hofert tief und sieht sein Team auf Platz 4 der Endtabelle. Bereits am ersten Spieltag gegen Wolfsburg und Grönwohld werde sich zeigen, in welche Richtung es geht.

Christian Reymann konnte sich in der zweiten Mannschaft für Höheres empfehlen.

 

3. Flamengo Berlin I

Asmis – Kansteiner – Leinz – Schalm

Dritter werden, wie letzte Saison auch, die Flamengos aus Berlin – zumindest wenn es nach den Einschätzungen der Teamchefs geht. Gegen die beiden Spitzenteams aus Kiel und Hannover unterlag man letzte Saison knapp mit 15:17 bzw. 13:19, was letztendlich Rang 3 bedeutete. Mit Asmis (5.) und Leinz (9.) hatten die Berliner letzte Saison immerhin 2 Spieler in den Top 10 der Einzelwertung. Martin Leinz vermutet eine sehr ausgeglichene Liga und eine Vielzahl knapper Ergebnisse hofft jedoch auch, dass die ganz knappen Spiele diese Saison zu Gunsten der Flamengos ausgehen.

 

4. Spandauer Filzteufel I

A. Bialk – D. Bialk – Schau – Schirmer

Bereits in der 2. Saisonhälfte der Vorsaison verstärkten Vater und Sohn Bialk die damals abstiegsgefährdeten Spandauer, und schon ging bei 7:1 Punkten kein Spiel mehr verloren. Jetzt treten beide von Anfang an die Platten und werden die Spandauer mit Sicherheit verstärken. In der Vereinswertung der Turnierrangliste liegen die Spandauer auf einem überragenden 4. Rang, umringt von Erstligisten und vor den Clubs aus Kaiserslautern und Grönwohld. Alle 4 Spieler liegen momentan unter den ersten 40 der Turnierrangliste. André Bialk liegt momentan auf Rang 16 und ist damit bester Turnierspieler der 2. Bundesliga Nordost. André Bialks Einschätzung: „Ich erwartete die spannendste Zweitligasaison aller Zeiten, da viele Mannschaften glänzend aufgestellt sind und daher jeder jeden schlagen kann. Es gibt nicht nur einen oder zwei Favoriten, sondern vier oder fünf. Erst für den letzten Spieltag erwarte ich die Entscheidung in dieser Liga. Ziel für die kommende Saison ist für die Filzteufel nach der letztjährigen durchwachsenen Saison primär der Klassenerhalt und Konsolidisierung. Zudem wurde mit Daniel Bialk der einzige U18-Spieler der Liga aufgestellt, der langfristig aufgebaut werden soll.“

 

5. TKG Wolfsburg I

Bastian – Becker – Ihme – Schleiss

Kaderumbruch beim Aufsteiger aus Niedersachsen: Christoph Ihme schloss sich den Wolfsburgern an und muss als überragende Verstärkung angesehen werden. Dies beweist auch ein Blick auf die Turnierrangliste, dort ist er seit Jahren unter den besten 32, momentah 19. Außerdem verstärkt Thomas Radmer zukünftig die Zweitvertretung in der Regionalliga, während Marcel Becker nach 34:14 Punkten aus 6 Spielen in der RL Nord erstmals für die Erste gemeldet wurde. Die Wolfsburger verspielten am letzten Spieltag als Tabellenführer gegen Adersheim (14:18) den Titel und durften nach einem Relegationsspiel gegen Flamengo Berlin II (17:15) doch noch den Aufstieg feiern. Wohl überwiegend aufgrund ihres Neuzugangs werden die Wolfsburger als stärkster der drei Aufsteiger eingeschätzt.

Neuzugang Christoph Ihme umrahmt von seinen neuen Teamkollegen Detlef Bastian (l.) und Marcel Becker

 

6. Celtic Berlin II

Baer – Deckert – Komareck – Peters – Thieke

Auch Celtic II tritt mit unverändertem Kader an, Peter Deckert kommt als 5 . Mann dazu. Die letzte Saison beendeten die Hauptstädter mit 8:8 Punkten auf Rang 5, diese Saison trauen die Teamchefs den Celticern Platz 6 zu. Jan Komareck belegte mit nur 7 Spielen Rang 8 der Einzelwertung und war einziger Spieler seines Teams in den Top 10. Während Thieke und Peters positiv bzw. ausgeglichen punkteten fiel Baer mit 11:37 Punkten erheblich ab. Bleibt abzuwarten, mit welcher Aufstellung die Berliner starten. Teamchef Christian Thieke setzt Platz 5 – 7, auf jeden Fall aber den Klassenerhalt als Ziel.

 

7. TKV Grönwohld II

Gehlhaar – Hümpel – Müller – Naue – Petersen – Stock

Martin Arp (6. der Einzelwertung) rückt in die erste Mannschaft, dafür verstärkt Michael Hümpel die zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga. Neben Arp punkteten letzte Saion nur Stock (27:21) und Hümpel (6:2) positiv. Je nach Aufstellung (Hümpel und Stock scheinen erheblich stärker zu sein als ihre 4 Kameraden) kann es für die Grönwohlder ganz nach oben gehen, aber auch im Abstiegskampf enden, die Teamchefs sagen Platz 7 voraus.

 

8. TKG Adersheim

Baumgart – Becker – Käthner – Pfaff – Saust

Der Meister der Regionalliga Nord startet mit identischem Kader in die 2. Bundesliga, wobei Saust wohl 5. Mann sein wird, da er in der Regionalliga in 4 Einsätzen nur 11:21 Punkte holte und damit deutlich weniger als seine 4 Mitstreiter. Unterdessen holte sich Käthner den Sieg in der Einzelwertung (49:15), Baumgart (47:17) wurde Dritter. Der Meistertitel wurde am letzten Spieltag mit einem 18:14 nach 11:13 Rückstand in Wolfsburg perfekt gemacht. Die Teamchefs sagen jedoch Platz 8 voraus, das hieße Abstieg.

Ob Myrko Baumgart seine gute Form der letzten Saison konservieren konnte?

 

9. Spvgg Halbau Berlin

Kähling – Möhle – Schwarz – Volkmann

Der Deutsche Mannschaftsmeister 1982/1983 ist zurück in der 2. Bundesliga. Die Mannschaft um Routinier Gerrit Kähling geht allerdings als großer Außenseiter in die Saison, alle Teamchefs tippen den Aufsteiger auf Platz 9. Gerrit war 1982/1983 schon aktiv, wurde mit Halbau Deutscher Mannschaftsmeister und belegte Platz 3 der Einzelwertung, diese gewann damals der aktuelle Präsident Peter Funke. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga 2013 mit 0:18 Punkten hieß es nach 4 Jahren wieder Aufstieg, dazwischen lagen ein zweiter und 2 dritte Plätze in der RL Ost. Auffallend ist allerdings, dass momentan leider kein einziger Spieler in der Turnierrangliste auftaucht, und das, obwohl das Oster-Turnier-Wochenende vor der Haustür stattfindet. Gerrit Kähling sieht ausschließlich den Klassenerhalt als Ziel, und das werde schwer genug.

Aktuelle Ergebnisse findet ihr wie immer auf der Ligaseite.

2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Der 3. Spieltag – Die Spreu trennt sich vom Weizen

Am Sonntag, dem 26. Februar 2017, wurde der 3. Spieltag der 2. Bundesliga-Nordost mit 9 Partien ausgespielt. Die Favoriten SG Hannover und SpVgg Balltick Kiel I erledigten mit Bravour ihre Pflichtaufgaben und freuen sich auf das Endspiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. In der Abstiegsfrage steht fest, dass 4 Mannschaften (Germania Neukölln, Spandauer Filzteufel, Alemania Neumünster, Celtic III) bis zum letzten Spieltag noch große Sorgen haben werden. Da drei dieser Mannschaften dann direkt aufeinandertreffen, ist noch alles möglich, und garantiert neben der Aufstiegsfrage viel Spannung in allen Partien.

Großer Gewinner am 3. Spieltag waren sicherlich die Filzteufel aus Spandau, die mit 3:1 Punkten die letzten Tabellenplatz verließen, und die Celticer der 2. Mannschaft, die mit 7:5 Punkten sich aller Abstiegsnöte entledigten. Die letzten Hoffnungen auf den Aufstieg – auch wenn sie nur gering waren – mußten die Friedenauer Freizeitkicker von Flamengo begraben. Auch Alemania Neumünster, die mit 13 Jahren Zweitliga-Erfahrung in Berlin angetreten waren, mußten erkennen, dass zwischen der Regionalliga-Nord und der 2. Bundesliga-Nordost ein mächtiger Klassenunterschied herrscht.

Insgesamt gab es am 3. Spieltag 8 (!) Nachmeldungen: P. Deckert und A. Pallwitz (beide Celtic II), M. Hadon (Celtic III), K. Kapschies (Germania Neukölln), A. und D. Bialk (beide für die Spandauer Filzteufel), R. Rößger (Flamengo I) sowie M. Hümpel (Grönwohld II). Sie holten zusammen 38:58 Punkte.

Insgesamt verliefen die 9 Partien sehr fair. Gelegentlich und deutlich überzogene Jubelschreie in Friedenau und Spandau waren die einzigen Kritikpunkte. An dieser Stelle ist der Spieler Andreas Pallwitz von Celtic II hervorzuheben, der Fehl-Entscheidungen gegen sich ohne Murren hinnahm und zugleich Tore gegen sich, die weder der Gegner noch der Schiedsrichter erkannten, als solche anerkannte und den Ball zur Mitte legte. Das ist Sportsgeist vom Feinsten! Chapeau, Andreas!

Hier nun Kurzberichte und Bilder von einigen der Beteiligten:

 Vom Spieltag in Berlin-Spandau:

 Christian Thieke (Celtic Berlin II) teilt mit:

TFC Alemannia Neumünster I – Celtic Berlin II 11:21 (46:62)

Gegen Neumünster gingen die Kelten mit zwei Nachmeldungen (Peter Deckert, Andreas Pallwitz) auch vom Papier her als klarer Favorit ins Rennen, dem sie auch ab der zweiten Runde ohne große Mühe gerecht wurden. So führte Celtic zur Halbzeit schnell 12:4 und kam dann am Ende zu einem ungefährdeten 21:11 Erfolg. In einem absolut fairen Zweitliga-Spiel mit Freundschaftsspielcharakter konnte Andreas Hagenstein (Neumünster) mit 6:2 Punkten überzeugen. Bester Kelte war Christian Thieke mit 6:2 Punkten, seine drei Mitspieler erzielten jeweils 5:3 Punkte.

Spielverlauf: 3:1/ 3:5/4:8/4:12/4:16/7:17/9:19/11:21

 

Celtic Berlin II – Spandauer Filzteufel 09 I 16:16 (56:64)

Obwohl Celtic vor der Partie als Favorit galt, wurde es durch die zwei starken Neuzugänge der Filzteufel das nun zu erwartende schwere Spiel. So merkte man spielerisch kaum einen Unterschied. In dem hart, aber auch sehr fairen und umkämpften Lokalderby führte Celtic zur Halbzeit zwar mit 9:7, doch dann drehten die Spandauer das Spiel und konnten bis zur vorletzten Runde auf 16:12 davonziehen. Damit war die Ausgangssituation vor der letzten Runde klar: Während den Filzteufeln ein Punkt zum Mannschaftssieg reichen würde, mussten die Kelten alle 4 Punkte holen, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Und so kam es dann auch: Christian Thieke gewann deutlich gegen André Lach mit 6:1. Erich Peters machte es wesentlich spannender. Zuerst führte er schon mit 5:1, ehe sein Gegner Detlef Schirmer kurz vor Schluß auf 5:4 verkürzen konnte und den knappen Vorsprung über die Zeit rettete. Dabei blieb es dann aber auch. Bester Kelte mit fast makelloser Bilanz war Jan Komareck mit 7:1 Punkten, bester Filzteufel Daniel Bialk mit ganz starken 6:2 Punkten. Rundum ein gerechtes Unentschieden mit dem Celtic sehr zufrieden sein kann, da ab der Halbzeit Spandau stark aufspielte.

Spielverlauf: 4:0/5:3/7:5/9:7/9:11/10:14/12:16/16:16

 

Mario Hinz (TFC Alemania Neumünster I) fasst auf Facebook den Berlin-Trip zusammen:

„Leider haben wir beide Spiele klar und deutlich verloren. Da sind sicher viele Komponenten für verantwortlich … Zu unserem Team: Unser Topspieler an diesem Wochenende, Andreas Hagenstein war mit 12:4 Punkten an sich ein guter Wegbereiter – für zumindest einen Sieg. Ich persönlich bin mit 9:7 Punkten klar unter meinen persönlichen Erwartungen geblieben. Unsere verbleibenden zwei Mitspieler hatten mit 0:16 Punkten einen rabenschwarzen Tag. Insgesamt muss man festhalten: so langt es für die 2. Liga sicher nicht. Die Gegner: SEHR fair – beide Clubs – ein toller Austausch, gute Spiele. Was uns sicher überrascht hat, war die Tatsache, dass André Bialk jetzt Filzteufel ist (8:0 Punkte für ihn). Das ist aber das gute Recht von Vereinen, die einfach eine gute Struktur an „alten“ Spielern um sich herum haben, aus denen sie auch mal einen aus dem Hut zaubern können. Ausblick: Düster – aber wir hoffen mal am letzten Spieltag noch irgendwie etwas reißen zu können.“

 

Zum Spieltag in Grönwohld:

Oliver Wegener (SpVgg Balltick Kiel I) schildert:

„Tolle Location, ich kannte den Spielort noch gar nicht, mit viel Platz und Gastronomie … Zudem Parkplatz vor der Türe. Top! Die Stimmung war sehr entspannt, im Grunde eine fast schon zu lockere Freundschaftsspielatmosphäre. Celtic III trat ersatzgeschwächt an und Grönwohld hatte gegen uns auch nicht die vermeintlich stärkste Truppe an den Platten.

Ich habe alle Spiele an diesem Tage als fair empfunden. M.E. gab es, auch bedingt durch den deutlichen Spielverlauf, keine strittigen Situationen. In Anbetracht der Tatsache, dass Celtic III den besten Spieler nicht eingesetzt hat, gehe ich davon aus, dass Sie sich bereits vor dem Spieltag Ihrem Schicksal ergeben haben und absteigen werden. Wir haben unsere Ziele am 3. Spieltag erreicht – nicht mehr und nicht weniger. Hannover ist natürlich Top-Favorit für den Aufstieg, keine Frage. Der Club hat letztes Jahr noch 1. Liga gespielt, wir waren vor kurzem noch Regionalligist. Zudem belegen sie Platz 1 und 2 in der Einzelwertung und haben die Liga bisher mit teils sehr deutlichen Siegen beherrscht. Alles Gründe, die für einen Aufstieg von Hannover sprechen.“


Tobias Stock (Grönwohld II)
berichtet (ebenso auf Facebook veröffentlicht):

„Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nordost kam es in Hamburg bei unserem Heimspieltag für unsere zweite Mannschaft zu den Begegnungen mit Celtic Berlin III und der SpVgg. Baltick Kiel I. Im ersten Spiel konnte gegen den ersatzgeschwächten Tabellenletzten aus der Hauptstadt ein wichtiger Sieg für den Klassenerhalt gefeiert werden. Beim souveränen 24:8-Erfolg ragte Tobias Stock mit 8:0 Punkten und 19:3 (!) Toren aus einer insgesamt guten Mannschaft heraus. Im zweiten Spiel des Tages konnte der Aufstiegsfavorit aus Kiel erwartungsgemäß mit 23:9 gegen den Abstiegskandidaten Celtic III gewinnen. Im dritten Spiel gegen den verlustpunktfreien Aufstiegsfavoriten aus Kiel kamen Markus Müller und Swen Petersen für Carsten Naue und Michael Hümpel zum Einsatz. In den ersten beiden Runden konnte Kiel bereits mit 7:1 Punkten in Führung gehen, was sich im Nachhinein als Vorentscheidung herausstellte, da Grönwohld die Runden ab da zwar ausgeglichen gestalten, aber leider nie richtig aufschließen konnte. Letztendlich hieß es nach einem starken geschlossenen Auftritt der Stormarner 14:18. Insgesamt war es ein freundlicher und jederzeit fairer Wettkampftag im Hamburger Osten.“

 

Vom Spieltag in Berlin-Friedenau:

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln I) übersendet folgende Zeilen:

„1 Stunde vor dem Spieltag hatte Germania schon Sorgen, da einer unserer Spieler krankheitsbedingt ausfiel und wir schnell einen Ersatz finden mußten. Im ersten Spiel gegen Hannover ging es mit Spaß und guter Laune fair und lustig zur Sache. Trotz der Niederlage fühlte sich das Ergebnis wie ein Sieg an. Jogi [die Red.: Marquardt] zeigte sein ganzes Können und holte 6:2 Punkte. Wahnsinn! Beim 2. Spiel wussten wir, das es eine enge Kiste werden würde. Da wir bisher immer knapp gegen Flamengo verloren hatten, wollten wir diesmal mehr. Und so kam es dann auch. Unser vierte Mann, Kevin Kapschies, holte den entscheidenden Punkt zum Unentschieden. Auch hier waren die Spiele super fair. Trotz unsicherer Zukunft wird Germania weiterhin kämpfen! Wir sind bereit für den 4. Spieltag!“

 

Fred Elesbao (SG Hannover) schreibt:

„Das Spiel gegen Flamengo war hart und emotional. Am Anfang habe ich ein bisschen Ärger bekommen, weil ich beim Jubeln zu laut war. Aber ich glaube, das gehört dazu. Das ist kein Kinderspiel, sondern ein Sport … Und Sport braucht Leidenschaft. Die Spannung war bis zum Schluß zu spüren. Deshalb gab es noch ein lustige Situation für uns: In den letzten Sekunden konnte ich mein finales Spiel drehen, so dass wir 17 Punkte hatten. Lars [die Red.: Lars Tegtmeier] wollte das einfach nicht glauben. Er war fest davon überzeugt, dass wir bei 16 Punkten standen. Es hat einige Überredungskunst gebraucht, um ihm die Wirklichkeit klar zu machen. Als der Aha-Effekt kam, haben wir alle herzlich gelacht … Die Mannschaft ist glücklich. Jetzt kommt es zu einem großen Finale in Kiel. Unsere Erwartungen sind hoch, aber ich glaube, in Kiel ist alles möglich.“


Leinz (Flamengo Berlin I)
berichtet:

„Neukölln und Flamengo traten ersatzgeschwächt an. Im Spiel Hannover gegen Flamengo sahen die zahlreichen Flamengo-Fans ein ausgeglichenes Game. Am Ende mit dem entscheidenen Vorteil für Hannover. Beim Spielstand von 14:10 für Hannover führten Andy Schalm und der grippegeschwächte Sascha Kansteiner bis 2 Minuten vor Schluss in ihren jeweiligen Partien. Der vermeintliche Showdown zum möglichen Ausgleich, zum 14:14, lag nahe. Jedoch konnte die starken Jungs aus Hannover das Blatt noch wenden und sich durch eine 3:1 Runde zum vorzeitigen Sieg schießen. Am Ende war Hannover froh das erste enge Saisonspiel glücklich, aber verdient, gewonnen zu haben. Mit diesem Gefühl im Rücken wurde Neukölln im 2. Spiel des Tages ohne größere Probleme besiegt. Folglich kommt es am letzten Spieltag zum entscheidenden Aufstiegsspiel zwischen Hannover und Kiel. Ich sehe Hannover wegen der ausgeglicheneren Besetzung im Vorteil. Im letzten Spiel des Tages musste Sascha Kansteiner durch Rüdiger Rößger ersetzt werden, der dann seine Sache in seinem ersten Zweitligaspiel gut machte. Dennoch war die Luft bei einigen Spielern etwas raus und auch meine 7:1 Punkte haben schlussendlich nur zum 16:16 gereicht. Damit hat Flamengo mit 7 Pluspunkten sehr wahrscheinlich den Klassenerhalt erreicht und spielt am letzten Spieltag um Platz 3 in der Liga!“

 

 

,

2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Vorschau zum 3. Spieltag

Am Sonntag, den 26. Februar, kommt es in der 2. Bundesliga-Nordost zu 9 reizvollen Duellen. Die beiden großen Fragen sind: Erledigen die beiden Aufstiegsaspiranten Hannover und Kiel ihre Pflichtaufgaben, um dann im großen Finale am 4. Spieltag den Aufsteiger zu küren? Gibt es bereits am 3. Spieltag deutliche Weichenstellungen in der Abstiegsfrage?

Die Ansetzungen lauten:

6 Begegnungen finden in Berlin statt, 3 in Grönwohld. Im Einzelnen:

– in Friedenau bei Flamengo:

Hannover-Flamengo       11.00 Uhr

Neukölln-Hannover         13.00 Uhr

Flamengo-Neukölln         15.00 Uhr

 

– in Spandau bei den Filzteufeln:

Filzteufel-Neumünster     11.00 Uhr

Neumünster-Celtic II       13.00 Uhr

Celtic II-Filzteufel          15.00 Uhr

 

– in Grönwohld bei Grönwohld:

Celtic III-Grönwohld II   11.00 Uhr

Kiel-Celtic III                 13.00 Uhr

Grönwohld II-Kiel           15.00 Uhr

 

Zur Ausgangssituation:

Hannover und Kiel, die zur Zeit mit je 8:0 Punkten auf Platz 1 und 2 stehen, dürften den Aufsteiger am 4. Spieltag im direkten Vergleich ausspielen. In der Abstiegsfrage geht es noch spannender zu: Falls Jerze und Drispenstedt aus der 1. Bundesliga absteigen, steigen sogar 3 Mannschaften der 2. Bundesliga-Nordost in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Plätze 6 bis 9 (Neukölln 2:6, Neumünster 2:6, Celtic III mit 0:8 und die Spandauer Filzteufel mit 0:8) werden noch deutlich punkten müssen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch woher die Punkte bekommen? Neukölln ist gegen Hannover und Flamengo nur Außenseiter, Neumünster könnte mit 2:2 Punkten der große Gewinner des 3. Spieltages werden, die Filzteufel und Celtic III werden höchstwahrscheinlich nach dem 3. Spieltag mit 0:12 Punkten das Tabellenende zieren.

Flamengo, Grönwohld II und Celtic II können dagegen locker aufspielen und das Zünglein an der Waage bilden. Nach oben und nach unten. Insbesondere Celtic II, die Peter Deckert für den verhinderten Olli Baer einsetzen werden und vielleicht auch Andreas Pallwitz für den verhinderten Jan Komareck, wird noch ein Sprung nach oben zugetraut.

 

Statements einzelner Spieler:

Fred Elesbao (SG Hannover): „Wir haben große Erwartungen an den nächsten Spieltag. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung ausbauen. Schließlich trainieren wir hart!!! Ich habe extra ein neues Stadion, das „Ernst-Thälmann-Stadion“, gebaut. In meinem Keller findet jetzt regelmäßig Training statt. Natürlich wird es schwer gegen Flamengo, insbesondere auswärts und bei Flamengo ist es immer schwierig. Außerdem traue ich Flamengo ebenso den Aufstieg zu. Kiel könnte auch ein Kandidat sein. Aber ehrlich gesagt, gucke ich noch nicht in Richtung Aufstieg, sondern ich konzentriere mich aufs nächste Spiel. So wie die anderen Jungs aus Hannoi auch!“

Oliver Wegener (Kiel): „Flamengo hat durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, weil es sehr erfahrene Akteure sind. Sie sind zudem taktisch klug und clever. Ich glaube, dass Flamengo das Spiel gegen Hannover nicht abschenken wird und sich in der leichten Außenseiterrolle pudelwohl fühlt, um dem Bundesligaabsteiger ein Bein zu stellen … Unser Spieltag in Grönwohld sieht einfacher aus, als es ist, denn es kommt darauf an, mit welchen Spielern Grönwohld und Celtic III antreten … Es gibt ja genügend Potential für eventuelle Nachmeldungen … Normalerweise steigt Celtic III gleich wieder ab, außer sie melden starke Akteure nach und gewinnen gegen Grönwohld. Dann wäre wieder alles drin.“

Martin Leinz (Flamengo Berlin): „Wir werden versuchen am 3. Spieltag Hannover zu schlagen. Dann haben wir noch alle Chancen aufzusteigen. Gegen Kiel haben wir unglücklich 15:17 verloren, ein Unentschieden wäre, objektiv gesehen, gerecht gewesen. Wir sind also dran an der Spitze. Wir werden auf den Punkt fit sein!“

Tobias Stock (Grönwohld): „Also, bis auf unseren Käpt’n Steve sind alle an Bord. Wir werden vor Ort nach Gefühl festlegen, wer spielt und werden darauf achten, dass jeder zumindest in einem Spiel eingesetzt wird. Für diesen Spieltag ist ein Sieg gegen Celtic Pflicht. Gegen Kiel wäre aus meiner Sicht – wenn Kiel mit der Topbesetzung antritt – selbst ein Punkt für uns eine große Überraschung. Insgesamt sind wir mit einem gesicherten Mittelfeldplatz sehr zufrieden. Als Aufsteiger sehe ich ganz klar die Kieler. Sie haben mit Olli einen routinierten Bundesligaspieler. Dahinter mit Simon und Robert zwei aufstrebende Top-Talente und auch Florian oder Christoph wissen wo das Tor steht. Für mich die Mannschaft mit dem besten Gesamtpaket und auch mit die Sympathischste.“

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln): „Pocki und Jogi [die Redaktion: gemeint sind Andreas Pockrandt und Jürgen Marquardt] hören tatsächlich auf. Beide wollen aber noch gelegentlich Turniere besuchen. Insgesamt werden wir nächste Saison 5 Abgänge haben, damit bleibt die Zukunft von Germania 09 Neukölln tatsächlich in der Schwebe. Vielleicht gelingt es uns noch den einen oder anderen Spieler zu angeln … Erst Ende der Saison werden wir dann entscheiden, ob wir weiterhin 2. Bundesliga oder nur Regionalliga-Ost spielen. Für die beiden letzten Spieltage steht bei uns der Spaß im Vordergrund und wir wollen uns mit einem Lächeln und einem Dankeschön von der 2. Liga verabschieden.“

 

2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Spannung pur

Die Hälfte aller Spiele sind in der 2. Bundesliga Nordost absolviert und die neun teilnehmenden Mannschaften könnten sich bis Ende Februar 2017 in den kollektiven Winterschlaf begeben, wenn da nicht die vielen kleinen und großen Ambitionen wären. Die Tabelle nimmt schon deutliche Konturen an, die Weichen für den möglichen Auf- und Abstieg sind gestellt.

Zu den einzelnen Aussichten:

SG Hannover

Der Bundesligaabsteiger hat personell sein Gesicht aufgehübscht. Die Grandseigneure König, Krapoth und Schell haben das sinkende Schiff verlassen und sich auf das (verdiente) Altenteil zurückgezogen bzw. J. König wechselte ans andere Ufer, nämlich von der Leine an die Lauter. Ob O. Schell noch einmal in der laufenden Saison eine Mannschaft unterstützen wird (man munkelt von Hannover oder Kiel oder …), wissen nur die Götter und höchstwahrscheinlich nicht einmal er selbst. Doch die runderneuerte Mannschaft ist der Hammer. Vier Spieler in der Einzelwertung unter den Top 10, nämlich die Plätze 1, 2, 4 und 9. Vier Siege mit 27:5, 27:5, 26:6 und 25:7 Punkten lassen mehr als erahnen, warum Hannover durch diese Leistungen zum klaren Aufstiegsfavoriten avanciert ist. E. Overesch und L. Tegtmeier sind bundesligaerprobt, spielen technisch sauber, sehr geradlinig und siegorientiert. F. Elesbao, der beste brasilianische Tipp-Kicker aller Zeiten, dessen Cantona-Jubelrufe gelegentlich die eigenen Finger lähmen, sowie O. Holzapfel reiten auf der Welle des Momentums. Wer kann diese Welle stoppen?

Mein Tipp: Platz 1

SpVgg. Balltick Kiel I

Im 2. Bundesliga-Jahr angekommen, ist die Punkteweste unbefleckt. 8:0 sind mehr als ein Zeichen an die Hannoveraner, dass man den Aufstiegsplatz nicht ohne Kampf hergibt. Die spielerischen Zugpferde sind eindeutig: O. Wegener und R. von Hering. Der Püppchenbauer aus Hamburg und der Doktorand aus Kiel holten zusammen 50 Spielpunkte. Eine starke Leistung! Und der Sieg im Tourfinale von R. von Hering wird die Kieler noch beflügeln! Die Hansen-Brüder Simon und Florian fallen jedoch mit 32:32 Spielpunkten in 32 Partien ab. Daher

mein Tipp: Platz 2

TKC Flamengo Berlin I

Die Friedenauer Freizeitkicker haben einen Riesenkader: für 2 Mannschaften wurden mal eben 11 Spieler gemeldet und trotzdem verstärkten sich die Hauptstädter gezielt mit M. Leinz, dem Peiner Städtependler, der in den letzten beiden Monaten zwei Einzelturniere gewinnen konnte. Allerdings bleiben seine 17:15 Punkte hinter den (eigenen) Erwartungen zurück, intern Platz 4 in der Einzelwertung. Trotzdem belegt Flamengo als Mannschaft mit 6:2 Punkten Tabellenplatz 3 und verlor nur gegen den Tabellenzweiten Kiel und das erst im letzten Durchgang. Der brasilianische Kontrapunkt, der Schweizer K. Asmis, bester bisheriger Flamengo-Einzelspieler, seines Zeichens 4-facher Schweizer Einzelmeister (2010-2012, 2014) besticht an der Platte durch Ruhe und Effektivität. Übrigens weist Flamengo I mit 50% die höchste Promotionsdichte aller deutschen Tipp-Kick-Mannschaften auf. S. Kansteiner, bekannt seit jeher durch sein individuelles Stellungsspiel an der Platte (nur getoppt durch Schorse Becker, der sitzend jubelte oder auch nicht), findet sich sogar in einem Wikipedia-Eintrag, also Tipp-Kick und Spielintelligenz sind ein wunderbares Team, daher

mein Tipp: Platz 3

TKV Grönwohld II

Das Team marschiert. Unbeachtet von den meisten Mitbewerbern schlich man sich auf Platz 4 mit 6:2 Punkten. Und befreit von Abstiegssorgen kann man nun im Neuen Jahr sich neuen Zielen widmen. Doch wer sind die Väter des Erfolges? Eindeutig das Team. Und dieses Team erlaubt sich Rochaden von denen Fußballtrainer nur träumen: Bisher wurden die Spieler M. Arp (4 Spiele), S. Gehlhaar (4), T. Stock (3), M. Müller (2), C. Naue (2) und S. Petersen (1) eingesetzt. Wo ist Didi? Und wenn die richtigen Spieler zum richtigen Zeitpunkt punkten, kommt erst Butter bei die Fische. Der Underdog überzeugt, daher

mein Tipp: Platz 4

Celtic Berlin II

Erst zur neuen Saison zeichnete sich die spektakuläre Rückkehr des verlorenen Sohnes E. Peters ab. Doch nachdem das Pik As des Vereines, M. Gottschalk, berechtigt in den Kader der 1. Mannschaft aufstieg, war allen klar, dass der Traum eine zweite Celticer Mannschaft in die Bundesliga zu hieven, in dieser Saison nicht gelingen würde. Dafür ist das Leistungsgefälle in der Mannschaft zu stark. Das Restprogramm bringt 2 Top-Mannschaften und 2 Abstiegskandidaten, also eine vermutliche Verdopplung der momentanen 4:4 Punkte. Daher

mein Tipp: Platz 5

Germania 09 Neukölln I

Die Neuköllner schwächeln. Platz 6, nur 2:6 Punkte und Hannover und Flamengo vor der Brust. Das könnte eng werden. K.-H. Sternberg punktet mit 21:11 Punkten beachtlich, doch die Routiniers A. Pockrandt und J. Marquardt erzielen zusammen nur 27:37 Punkte. Diese Stellschraube ist nun gefordert, denn F. Ploner darf als Neuling in der 2. Bundesliga die raue Luft schnuppern und lernen. Dank der Routine von P&M wird sich Neukölln auf einen sicheren Mittelfeld-Platz retten, daher

mein Tipp: Platz 6

Spandauer Filzteufel 09 I

Im letzten Jahr noch im Niemandsland der Tabelle, ist diese Saison der Abstieg sehr realistisch. Der Abgang von E. Peters hat alle Mitspieler anscheinend schockiert. Die Leichtigkeit ist verloren gegangen. Es scheint keinen Führungsspieler zu geben, der alle mitreißt. 4:28, 9:23 und 10:22 Punkte in der Einzelwertung sprechen eine klare Sprache. Und trotzdem mein Tipp (bei maximal 2 Absteigern und begünstigt durch die eigene Befangenheit): die Filzteufel werden nicht absteigen. Warum diese Einschätzung? Die Spieler der ersten Mannschaft fahren wieder vermehrt auf Turniere. Und nun der Joker: das Restprogramm: Es kommen noch die Spiele gegen die Plätze 5, 6, 7 und 8. Mit teuflischem Elan ins Neue Jahr, da geht noch etwas, daher

mein Tipp: Platz 7

TFC Alemania Neumünster I

Der Aufsteiger liegt mit 2:6 Punkten auf Platz 6. Ein schweres Restprogramm und zudem der der direkte Vergleich gegen den Mitkonkurrenten um einen Abstiegsplatz, die Spandauer Filzteufel. A. Hansen, ein Name, der anscheinend zu mehr verpflichtet (siehe Kiel) und M. Hinz punkten solide. Doch häufig entscheiden die Spieler auf den Positionen 3 und 4 über Sieg und Niederlage. Können A. Hagenstein und U. Paul hier zulegen? Für Neumünsters Verbleib spricht eindeutig das Spielpunktverhältnis, dagegen stehen das Restprogramm und die fehlende Zweitliga-Routine, daher

mein Tipp: Platz 8

Celtic Berlin III

Der Aufsteiger liegt mit 0:8 Punkten auf einem Abstiegsplatz, aber auf Grund der erzielten Spielpunkte noch vor den Filzteufeln. Am Saisonbeginn noch furios im internen Mannschaftsvergleich gestartet, musste die Mannschaft im weiteren Verlauf klare Niederlagen hinnehmen. Und die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher. Alle 4 Spieler, die weder im Training (Ausnahme D. Hopp) noch auf Turnieren großartig anzutreffen sind, freuen sich trotzdem mal ein Jahr in der 2. Bundesliga spielen zu dürfen. Wie viele Verbandsliga- oder Regionalliga-Vereine träumen nicht davon?! Trotz der Gnade, dass es im Osten der Tipp-Kick-Republik keinen Unterbau gibt, und trotz des breiten Kaders, den der mitglieder- und spielstärkste Berliner Verein Celtic Berlin, stellen kann, wird diese Mannschaft die 2. Liga nicht halten. Daher

mein Tipp: Platz 9

 

 

 

,

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2016/17

Interessanter Dreikampf um den Aufstieg – Schafft Aufstiegsfavorit Kiel den Sprung ins Oberhaus? Welche Teams treten am Ende der Saison den Gang in die Drittklassigkeit an?

SpVgg Balltick Kiel I
Der Aufstiegsfavorit Nummer eins kommt aus dem hohen Norden – Die SpVgg Balltick Kiel I ist bereit für das Oberhaus. Die Truppe um Robert von Hering und Oliver Wegener hat in der vergangenen und in der laufenden Saison gezeigt, was sie können. Schon 4:0 Punkte stehen auf dem Konto der Nordlichter. Überzeugend konnte man gegen die Teams aus Neumünster (22:10) und Neukölln (23:9) gewinnen. Hier sollte die Mischung aus gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und Turnierteilnahmen den nötigen Erfolg bringen.

Mein Tipp: Platz 1

 

Flamengo Berlin I
Eine durchaus interessante Konstellation schicken die Bundeshauptstädter diesmal ins Rennen. Aktuell haben die Berliner 4:0 Punkte aus den Spielen gegen Celtic Berlin II und III. Gerade Knut Asmis konnte mit 14:2 Punkten glänzen. Das Team um Andreas Schalm, Knut Asmis und Sascha Kansteiner wird durch den Neu-Berliner Martin Leinz verstärkt. Zu welcher Leistung der Ex-Wolfsburger im Stande ist, zeigte er in der Saison 2014/2015, in der er überzeugende 49:15 Punkte für die Wolfsburger erspielte. Auch in Sachen Aufstieg haben die Berliner ein großes Wort mitzureden. Im Falle eines Ausrutschers der Kieler, wird die erfahrene Truppe ihre Chance zu nutzen wissen. Dennoch werden die Berliner im direkten Duell gegen die Kieler ihren Meister finden.

Mein Tipp: Platz 2

 

SG Hannover
Eine weitere interessante Mischung stellt das Team von der SG 94 Hannover. Mit Erik Overesch und Lars Tegtmeier können die Landeshauptstädter auf zwei sehr erfahrene Akteure zurückgreifen. Auf Position drei und vier finden sich Olaf Holzapfel und Fred Elesbao wieder, die ihren Teil für den Erfolg des Teams in engen Partien abrufen werden. Ähnlich wie Flamengo wird die SG auf einen Ausrutscher der Kieler hoffen. Dennoch bleibt fraglich, wie das Team den Abgang des „magischen Trios“ Jens König, Oliver Schell und Sebastian Krapoth verkraften wird…

Mein Tipp: Platz 3

 

Celtic Berlin II
Das Reserveteam von Celtic Berlin hat einen schmerzhaften Abgang zu verzeichnen. Mit Max Gottschalk hat der stärkste Spieler das Team verlassen. Für Gottschalk wird wieder Erich Peters an der Platte stehen. Es bleibt fraglich, ob das Team den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen kann. Jan Komareck steht nun in der Pflicht und muss als stärkster Spieler das Team führen. Christian Thieke und Oliver Baer vervollständigen das Team. Das Team wird die Saison auf einem Mittelfeldplatz beenden.

Mein Tipp: Platz 4

 

Germania Neukölln I
Für die Neuköllner geht es dieses Jahr in die dritte Saison in der 2. Bundesliga Nordost. Auch wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Neuköllner wieder im Mittelfeld landen. Eine personelle Veränderung gab es, für Alexander Breuß geht Eigengewächs Florian Ploner an den Start. Aktuell stehen 2:2 Punkte auf dem Konto der Berliner. Nach einer deutlichen Niederlage mit 9:23 Punkten gegen die Kieler konnten die Neuköllner mit 18:14 gegen Neumünster gewinnen. Die beiden „Oldtimer“ Yogi Marquardt und Andreas Pockrandt werden wieder eifrig auf Punktejagt gehen. Interessant wird sein, wie sich Karl-Heinz Sternberg entwickeln wird. Aktuell setzt er mit 14:2 Punkten ein großes Ausrufezeichen.

Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld II
Mit dem größten Kader geht die Zweitvertretung vom TKV Grönwohld an den Start. In der vergangenen Saison konnte man mit Ach und Krach den Nichtabstieg vermeiden und belegte am Ende den 7. Platz. Wenn das Team in den entscheidenden Spielen mit der Bestbesetzung an den Start geht, steht einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga Nordost nichts im Wege. Das Team hat ausreichend erfahrene Akteure, um dies zu schaffen. Sicherlich werden die Grönwohlder auch vom hohen Trainingsniveau profitieren.

Mein Tipp: Platz 6

 

Spandauer Filzteufel 09 I
Das Kollektiv um Hardy Schau und Andre Lach geht dieses Jahr ohne Erich Peters, dafür aber mit Andreas Schrödter an den Start. Detlef Schirmer vervollständigt das Team. Mit einer Menge Abstiegskampferfahrung geht das Team in die Saison. Schau und Lach sind in der Pflicht, das Team in den ausschlaggebenden Duellen zu führen und die entsprechenden Punkte zu holen. Das Team kann im Abstiegskampf nichts mehr schocken. Deshalb belegen die Filzteufel den letzten Nichtsabstiegsplatz.

Mein Tipp: Platz 7

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

 

Celtic Berlin III:
Bereits am 29. August begann die 2. Bundesliga Nordost mit dem Spiel „Celtic Berlin III – Celtic Berlin II“. Hier musste der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost bereits zwei Niederlagen einstecken. Gerade über die 15:17 Niederlage gegen die eigene zweite Mannschaft wird man sich im Nachhinein sicherlich ärgern. Gegen die Flamengos gab es die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 6:26 etwas deutlich aus. Das Team muss sich auf die entscheidenden Spiele vorbereiten und auf Leistungsträger Julian Meyn hoffen. Dennoch werden es die Berliner sehr schwer haben.

Mein Tipp: Platz 8

 

TFC Alemannia Neumünster I
Wie alle Aufsteiger wird auch die Truppe um Routinier Mario Hinz und Andreas Hagenstein als klares Ziel den Nichtabstieg definiert haben. Das Team aus Schleswig-Holstein schnupperte in der Saison 2011/2012 bereits Zweitligaluft. Damals ging es nach dem direkten Aufstieg wieder in die Regionalliga. Ähnlich schaut es auch in dieser Saison aus. Die Alemannen absolvierten bereits zwei Spiele und verloren gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kiel (10:22). Gegen die Neuköllner musste man sich mit 14:18 knapp geschlagen geben. Vermutlich wird das Team erneut nur Zweitligaluft schnuppern dürfen.

Mein Tipp: Platz 9

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (76,5 %)
  2. SG Hannover (23,5 %)

Wer steigt ab?

  1. Celtic Berlin III (52,9 %)
  2. TFC Alemannia Neumünster I (23,5 %)
  3. Spandauer Filzteufel 09 I (17,6%)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (29,4 %)
  2. fünf weitere mit 11,8 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. SG Hannover (23,5 %)
  2. TKV Grönwohld II, Flamengo Berlin (17,6 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Robert von Hering (Kiel) – 29,4 %
  2. Oliver Wegener (Kiel) – 23,5 %
  3. Erik Overesch (17,6 %)

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Nordost