Richtungsweisender Spieltag in der 2. Bundesliga Süd/West

Am vergangen Samstag empfing das Überraschungsteam des ersten Spieltages, die SG Rheinland/Düsseldorf, die Zweitvertretung aus Hirschlanden und die Aufsteiger aus Dortmund/Menden. Es sollte ein richtungsweisender Spieltag werden. Die rheinische SG hatte nach den sicherlich für viele überraschenden 3:1 Punkten gegen die Flinken Finger Bruck und den PWR aus Wasseralfingen die Möglichkeit, mit 4:0 Punkten den Klassenerhalt fast schon perfekt zu machen. Mit 7:1 Punkten sollte selbst bei drei Absteigern (falls zwei Süd- bzw. Westvereine aus der 1. Bundesliga absteigen) nichts mehr passieren. Für die SG aus Dortmund/Menden und die Zweitvertretung aus Hirschlanden ging es ebenso darum, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Die Kader des Spieltages:

SG Rheinland/Düsseldorf: Biehl, Hansen, Helbig, Lennemann

SG TornaDO/Menden: Tegethoff, Hahn, Klare, Buß

Hirschlanden II: Stähle, Poetsch, Bräuning, Matanovic

 

SG TornaDO/Menden gegen SG Rheinland/Düsseldorf — 13:19 (56:65 Tore):

Nach einem ausgeglichenem Start setzte sich die SG aus dem Rheinland mit 2:6 ab und konnte den Vorsprung nach einer weiteren 2:2 Runde erneut ausbauen, sodass der rheinischen SG bereits nach 6 Runden beim Stand von 8:16 ein Punkt sicher war. In der siebten Runde konnte der an diesem Tag ungewohnt schwach spielende Dirk Hansen mit einem seiner zwei Unentschieden den Sack zu machen und den 17 Punkt einfahren (Spielstand 11:17). An Ende folge noch eine 2:2 Runde zum 13:19 Sieg für die SG Rheinland/Düsseldorf. Einzig Andreas Klare konnte auf der Seite der SG TornaDO/Menden positiv punkten. Auf Seiten der SG Rheinland/Düsseldorf war Felix Lennemann mit 8:0 Punkten bei 23:8 Toren bester Akteur.

Die SG Rheinland/Düsseldorf grüßt von der Tabellenspitze (v.l.n.r.): Stefan Biehl, Andreas Helbig, Felix Lennemann (vorne), Dirk Hansen,

 

TKC Hirschlanden II gegen SG TornaDO/Menden — 21:11 (61:52 Tore):

Die SG TornaDO/Menden, welche nun unbedingt punkten musste, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, konnte das Spiel nach einer 3:1 Runde für Hirschlanden zu Beginn drehen und sich zur Halbzeit einen 7:9 Vorsprung erarbeiten. In der zweiten Hälfte drehten die Jungs aus Hirschlanden deutlich auf und konnten das Spiel zum 21:11 Endstand drehen. Hirschlanden holte in den letzten 4 Runden satte 14:2 Punkte und ließ der SG aus Dortmund/Menden keine Chance. Angeführt von einem starken Stefan Poetsch mit sehr guten 7:1 Punkten konnte sich Hirschlanden II im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen und bringt dadurch die Jungs von der SG TornaDO/Menden ganz tief in den Strudel im Abstiegskampf. Bester Akteur auf Seiten der SG war Andreas Klare mit 6:2 Punkten.

Der TKC 71 Hirschlanden II kann mit den zwei Punkten zufrieden sein (v.l.n.r.): Robert Matanovic, Stefan Poetsch, Michael Bräuning, Florian Stähle

 

SG Rheinland/Düsseldorf gegen TKC Hirschlanden II — 18:14 (53:45 Tore):

Zum Abschluss des Spielstages trafen nun die beiden siegreichen Teams aufeinander. Die Ergebnisse gegen die SG TornaDO/Menden ließen ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Der TKC Hirschlanden machte dort weiter, wo er gegen die SG TornaDO/Menden aufgehört hatte. Die Jungs legten direkt eine 4:0 Runde hin und brachten die rheinische SG direkt in Zugzwang. Diese konnte sich über die Zwischenstände von 0:4, 3:5, 6:6 und 8:8 zur Halbzeit wieder ins Spiel kämpfen und es entwickelte sich der bereits erwartete Krimi. Beflügelt von der Aufholjagd zeigte die SG nun, dass die 3:1 Punkte gegen Bruck und Wasseralfingen kein Zufall waren. Mit zwei 4:0 Runden zog man erneut auf 16:8 davon und hatte bereits nach sechs Runden das Unentschieden sicher. Hirschlanden jedoch wusste zu kontern und konnte eine 4:0 Runde zum zwischenzeitlichen 16:12 hinlegen. Nun kam es auf die letzte Runde an. Andreas Helbig spielte gegen Michael Bräuning, Dirk Hansen bekam es mit Robert Matanovic zu tun. Am Ende behielt Helbig, der in diesem Spiel mit 8:0 Punkten bei 20:5 Toren Matchwinner war, gegen Bräuning beim 4:2 die Nerven und sichert somit der SG aus Düsseldorf den zweiten Sieg im zweiten Spiel des Tages. Hansen verlor parallel gegen Matanovic 1:3. Am Ende hieß es 18:14 für die SG Rheinland Düsseldorf.

 

Zusammenfassung und Ausblick:

Die SG Rheinland/Düsseldorf geht als großer Gewinner aus diesem Spieltag. Mit nun 7:1 Punkten grüßen sie, für viele überraschend, von der Tabellenspitze. Die Flinken Finger aus Bruck und der PWR Wasseralfingen sind der SG jedoch deutlich auf den Fersen. In knapp drei Wochen findet schon der nächste Spieltag für die SG statt. Dort trifft man auf die Teams aus Kaiserslautern und Karlsruhe. Sollte das Team rund um Andreas Helbig und Felix Lennemann auch diesen Spieltag erfolgreich gestalten, könnte eine kleine Sensation vor der Türe stehen. Das Wort Aufstieg wird spätestens nach einem weiteren 4:0 Spieltag im Rheinland zum Gesprächsthema werden.

Hirschlanden kann zumindest etwas aufatmen, auch wenn man nach bereits 6 Spielen mit 5:7 Punkten noch nicht 100%ig den Klassenerhalt sicher hat. Zudem warten mit Karlsruhe und Bruck noch zwei starke Mannschaften am letzten Spieltag

Für den Aufsteiger aus Dortmund/Menden hingegen sieht es mit 3:9 Punkten bereits sehr nach Abstieg aus. Zwar liegt man zurzeit noch auf dem rettenden 7. Platz der Tabelle, jedoch warten mit dem PWR aus Wasseralfingen und der Reserve aus Kaiserslautern zwei spielstarke Mannschaften. Will man sicher in der Liga bleiben, benötigt man wohl mindestens 2, eher 3 Punkte aus den letzten beiden Spielen.

 

Bilder: SG Rheinland/Düsseldorf, Jonathan Weber

 

 

 

FFB Erster, Waltrop II sendet Lebenszeichen

Während die meisten Mannschaften bereits vier Punktspiele absolviert haben, steigt ein Team erst im Januar ein: Alles ist in der 2. Bundesliga Südwest noch möglich. Sektionsleiter Henning Horn resümiert über den aktuellen Stand.

Am gestrigen Sonntag wurden 6 Partien des 2.Spieltages in der 2.Bundesliga Südwest ausgetragen. In Kelheim konnte Fürstenfeldbruck seinen „blaues Auge“-Start mit 2 deutlichen Siegen zur Tabellenführung ausbauen. Zwei deutliche Siege gegen Kelheimwinzer und TornaDO Menden mit je 23:9 ließen zu keiner Zeit Zweifel über den Sieger aufkommen. Somit übernimmt FFB zumindest bis zum 14.01.2017 mit 6:2 Punkten ungeschlagen die Tabellenführung. TornaDO Menden konnte nach der klaren Niederlage gegen FFB im Spiel gegen Kelheimwinzer zur Halbzeit am zweiten Saisonsieg schnuppern. Nach der 9:7-Halbzeitführung der Westfalen, konnten die Donaustädter durch eine 8:0-Runde auf 15:9 das Spiel drehen und gewannen nach zwischenzeitlichem 17:11 dann ohne Probleme am Ende mit 17:15. Somit hat Kelheimwinzer mit 2:2 zunächst das Soll in Sachen Klassenerhalt erfüllt und auch Dortmund/Menden ist mit 3:5 Punkten ganz gut im Rennen um den Nicht-Abstieg. Es sollte nur dringend aus den restlichen vier Spielen mindestens ein Sieg eingefahren werden.

bsw2

Beim zweiten 3er-Spieltag in Hirschlanden konnte Hirschlanden II (mit dem letztjährigen Kader der III. Mannschaft) zunächst ein 16:16 gegen Preußen Waltrop II erkämpfen. Ein Lebenszeichen der Westfalen, die aber nun dringend in der Rückrunde 2 von 4 Spielen gewinnen müssen. Das zweite Spiel der Waltroper Reserve ging mit 8:24 recht deutlich an PWR Wasseralfingen, die durch einen weiteren deutlichen 25:7-Sieg gegen Hirschlanden II zwar auf Tabellenplatz 2 stehen, mit bereits 3 Minuspunkten allerdings kein Spiel mehr verlieren sollten, um bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen zu können. Die Hirschlandener Zweite hat nun durch einen 1:3-Start wie auch Waltrop II die Chance, bei noch 6 offenen Spielen 2 Siege einzufahren und am Ende die Klasse zu halten. Hier muss man zunächst den Spieltag am 07.01.2017 abwarten, um eine Tendenz zu sehen.

Beim TKC Hirschlanden II müssen vor allem die Routiniers Poetsch, Matanovic und Bräuning zulegen

Beim TKC Hirschlanden II müssen vor allem die Routiniers Poetsch, Matanovic und Bräuning zulegen

Ganz entspannt lehnt sich die zweite Mannschaft vom 1. TKC Kaiserslautern zurück und beobachtet das Treiben (noch) aus der Ferne. Im Januar dann werden die Jungs um Michael Link mit zwei Spieltagen in das Geschehen eingreifen und man darf gespannt sein, wer für die Pfälzer an die Platten tritt. Neben dem starken Viermann-Kader hat der Aufsteiger noch den ein oder anderen gestandenen Bundesligaspieler in der Hinterhand.

Die aktuellen Ergebnisse findet ihr stets hier.

2. Bundesliga Südwest – ausgeglichen wie nie zuvor!

Die 2. Bundesliga Südwest verspricht auch in der kommenden Saison enorm viel Spannung. Gerade um den Aufstieg kämpfen mehrere Teams und auch am Tabellenende sind die Mannschaftsstärken sehr ausgeglichen. Der Bundesligaabsteiger aus Hirschlanden musste sein ehemaliges Regionalliga-Team hochziehen. Die beiden neuen Spielgemeinschaften aus Düsseldorf/Rheinland und Dortmund/Menden sind strategische Partnerschaften eingegangen und schicken deshalb die jeweils besten Akteure der Vereine an den Start. Dazu kommt mit der zweiten Mannschaft des 1. TKC Kaiserslautern ein Aufsteiger, der sich sofort in der oberen Tabellenhälfte etablieren könnte.

TKC 71 Hirschlanden II
Nach dem Abstieg aus dem Tipp-Kick Oberhaus wurde der Kader kräftig umgebaut: Kein einziger Akteur des letztjährigen Teams wurde gemeldet. Nach starken Turnierauftritten von Youngster Florian Stähle war es die logische Konsequenz, ihn in die zweite Mannschaft hochzuziehen. Für ihn wird die zweite Bundesliga nur eine Durchgangsstation sein, während seinen Teamkameraden eine schwere Saison bevorsteht: Robert Matanovic und Michael Bräuning müssen durch ihre Erfahrung punkten. Mit Stefan Poetsch steht außerdem ein Mann im Kader, der durchaus ein guter Zweitligakicker sein kann, jedoch fehlt ihm aktuell die Wettkampfpraxis.

Prognose: Der Wiederaufstieg wäre ein vermessenes Ziel. Ein Platz im Mittelfeld sollte drin sein, jedoch muss das Team nach unten aufpassen.

Florian Stähle wird kein Lehrgeld in der neuen Liga zahlen müssen

Florian Stähle wird kein Lehrgeld in der neuen Liga zahlen müssen.

 

PWR ’78 Wasseralfingen
Der PWR ist seit Jahren die Konstante in der 2. Bundesliga Südwest. Jedoch war das Team bisher zu unkonstant oder zu schwach für den Aufstieg. Wird es dieses Jahr klappen? Erleben Michael Gary und Uli Weishaupt einen Leistungsschub, ist dieses Unterfangen durchaus möglich. Mit dem amtierenden ostdeutschen Einzelmeister Jonathan Weber und Christoph Weishaupt als Punktegaranten sollte der große Wurf machbar sein. Infrage kommt außerdem der Einsatz von Jakob Weber, welcher nach mehreren Jahren Pause wieder im Kader der Ostälbler auftaucht. Sollte er zu alter Form finden und seine Einsätze bekommen, ist das Team noch unberechenbarer.

Prognose: Wenn nicht jetzt, wann dann? Sollte der Saisonstart klappen, ist nach oben alles drin.

 

Flinke Finger Bruck
Nach einer enttäuschenden letzten Saison, in der der Wiederaufstieg nicht realisiert wurde, wollen die FFBler nun erneut angreifen. Angeführt von Topspieler Vincent Höhn gehen die Bayern als Favorit in die Saison. Dieser Favoritenrolle können sie allerdings nur gerecht werden, wenn die Spieler auf den Positionen 2-4 am Limit spielen. Mit Verbandspräsident Peter Funke und Rainer Schönlau verfügt man wohl über die beiden erfahrensten Akteure der ganzen Liga und Thomas Ruchti kann in einem guten Jahr jeden schlagen. Sollte sich Jens Jähnert im Laufe des Jahres noch verbessern, so verfügt FFB über einen sehr ausgeglichenen Kader, welcher schwer zu schlagen ist. Simon Bernreiter und Stefan Samabor gelten sicher nur als Ersatzspieler, da sie aufgrund fehlender Spielpraxis der 2. Bundesliga Südwest nicht gewachsen sind.

Prognose: Haben die besten Karten im Aufstiegsrennen.

Schafft der DTKV-Präsident Peter Funke nochmals den Sprung in die Bundesliga?

Schafft der DTKV-Präsident Peter Funke nochmals den Sprung in die Bundesliga?

 

SG Karlsruhe/Mayence
Erstmals seit Langem geht die SG als Mitfavorit in die Saison, denn mit Neuzugang Marco Bittmann vom aufgelösten 1. Murgtäler TKC wurde ein Topspieler verpflichtet, welcher dem Team sofort helfen wird. Sollte er an seine Leistungen anknüpfen, stellt Karlsruhe/Mayence mit ihm, Georg Schwartz und Daniel Meuren ein Triumvirat, welches gegen jeden Gegner ohne Probleme jeweils sechs Punkte holen kann. Entscheidend wird die Form von Christian Steuer und Henning „The Water Tower“ Horn sein. Sollten beide eine gute Saison abliefern, steht dem ersten Aufstieg in die Bundesliga seit Bestehen der SG nichts im Wege.

Prognose: Mit Marco Bittmann als Stammspieler kann der Schritt Richtung Bundesliga gemacht werden.

Ewiges Duell: PWR (Michael Gary) gegen SG Karl/May (Henning Horn)

Ewiges Duell: PWR (Michael Gary) gegen SG Karl/May (Henning Horn)

 

SV Kelheimwinzer
„Tausendmal berührt – Tausendmal ist nichts passiert“ – besser kann man den  SV Kelheimwinzer nicht beschreiben. Während das Team in den letzten Jahren stets als Absteiger Nummer eins gehandelt wurde, retteten sich die Bayern immer wieder. Insbesondere überrascht es, dass quasi ohne externen Spielbetrieb eine ausgeglichene Bilanz in der vergangenen Saison  erreicht wurde. Das Team punktet vor allem durch seine Ausgeglichenheit. Mit Ralf Item, Jürgen  Prem und Alex Huhnholz verfügt der SV über Akteure, welche an guten Tagen mit den Besten der Liga mithalten können. Sollten sie als Stammspieler eingesetzt werden, wird auch dieses Jahr das Team aus Kelheim nicht absteigen, schließlich müssen sich die weiteren Aktiven Jochen Gabler und Oliver Brunner auch vor niemandem verstecken.

Prognose: Der SV wird die Liga halten und gilt nicht als Abstiegsfavorit.

 

TKC Preußen Waltrop II
Die Zweitvertretung aus Waltrop geht mit einem sehr ausgeglichenen Kader an den Start. Mit Frank Schuster, Martin Weichmann und dem Ex-Sprockhövler Paulo Vicente können die Preußen auf gestandene Zweitliga-Profis zählen. Den schmerzenden Abgang von Arnold Gotzhein, welcher in der ersten Mannschaft Oliver Hahne ersetzen soll, muss insbesondere Olaf Ruscheweyh auffangen. Dieser konnte in der letzten Saison und vor über 25 Jahren seine Klasse beweisen. Sollte einer der Akteure ausfallen, kann aus dem Kader der dritten Mannschaft oder dem großen Pool ehemaliger Mitspieler geschöpft werden. Erreicht jeder der Stammspieler sein normales Leistungsniveau, wird der TKC weder um den Aufstieg mitreden können noch um den Abstieg zittern müssen.

Prognose: Ausgeglichen wie die Liga selbst. Ein Platz im Mittelfeld ist drin.

 

SG Rheinland/Düsseldorf I
Der Zusammenschluss der Vereine aus Rheinland und Düsseldorf eröffnet der ersten Mannschaft neue Möglichkeiten. Diese setzt sich nämlich aus den Rheinländern Stefan Biehl und Andreas Helbig sowie auf Düsseldorfer Seite aus Dirk Hansen, Franco Röthke und Felix Lennemann zusammen. Insbesondere Helbig und Lennemann ist ein Platz in den Top 10 der Liga zuzutrauen. Mit Röthke steht außerdem ein Diamant im Kader, welcher sich mit mehr Spielpraxis zu einem der besten Spieler in der Sektion West entwickeln könnte. Während Rheinland United in der letzten Saison absteigen musste und Düsseldorf durch einen Sieg gegen die SG Karlsruhe/Mayence aufhorchen ließ, wird die neue SG nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Prognose: Die Strategie wird aufgehen und die SG die Liga aufmischen.

Torreiches Vorrundenspiel: Achim Schulz von den TKC Balingen Headbangers (l.) und Andreas Helbig von TK Rheinland United (r.) trennten sich 5:7.

Andreas Helbig (rechts) kann einer der tonangebenden Akteure der Liga werden.

 

1. TKC Kaiserlautern ’86 II
Die Mannschaft um Macher Michael Link konnte in der vergangenen Saison souverän die Meisterschaft in der Regionalliga klar machen. Ebenso souverän wird die Bundesligareserve in der 2. Bundesliga Fuß fassen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Der Abgang von Michael Kalentzi nach Bochum schmerzt sportlich betrachtet sehr, doch mit Fabian Werle wurde ein junges Talent aus den eigenen Reihen hochgezogen, das insbesondere beim DTKV-Pokal mit beachtlichen Leistungen glänzen konnte. Ebenso gehören die weiteren Mitglieder Michael Link, Christoph Haag und Sascha Fohlmeister in diese Liga.

Prognose: Spielstärkster Aufsteiger seit Jahren, der sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren wird.

 

SG Dortmund/Menden I
Nachdem die Jungs von Tornado Dortmund in den letzten Jahren als Fahrstuhlmannschaft galten, soll nun in einer SG mit dem 1. TKC Menden alles anders werden. Verstärkt mit dem ehemaligen Topspieler Olaf Dransfeld aus Menden, wollen Andreas Klare, Andreas Hahn und Markus Tegethoff diesen Ruf ablegen. Insbesondere die Aufbruchstimmung in beiden Vereinen könnte ein Grund sein, dass dieses Unterfangen klappt. Viele Neulinge pushen die erfahrenen Kicker zum möglichen Klassenerhalt. Dennoch stellt der Klassenerhalt eine schwere Aufgabe für die SG dar, da auch der andere Aufsteiger aus Kaiserslautern sowie die anderen Konkurrenten sehr stark aufgestellt sind.

Prognose: Trotz SG wird es schwer, die Klasse zu halten.

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?
1. Flinke Finger Bruck (33,3 %)
2. PWR ’78 Wasseralfingen (28,6 %)
3. TKC 71 Hirschlanden II (23,8 %)

Wer steigt ab?
1. SG TornaDO/Menden I (52,4 %)
2. SV Kelheimwinzer (23,8 %)
3. SG Rheinland/Düsseldorf I (19 %)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?
1. SG Rheinland/Düsseldorf I (28,6 %)
2. 1. TKC Kaiserlautern ’86 II (23,8%)
3. PWR ’78 Wasseralfingen (19 %)

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?
1. TKC Preußen Waltrop II (23,8 %)
2. SG Karlsruhe/Mayence, SV Kelheimwinzer (je 19 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?
1. Jonathan Weber (Wasseralfingen) – 47,6 %
2. Vincent Höhn (FFB) – 23,8%
3. Andres Helbig (SG R/D), Florian Stähle (TKC 71) – je 9,5 %

 

„Die vielleicht ausgeglichenste Liga seit Jahren. Oben wie unten werden die Entscheidungen erst zum Schluss fallen.“

„3 Westteams! Super! 👍“

„PWR schafft den Einzug in die 1. Bundesliga nun endlich! Jakob Weber – endlich wieder gemeldet.“

„Es wird ein Dreikampf um die Meisterschaft. PWR und FFB zählen dazu. Der Dritte bleibt mein Geheimnis. Der Meister wird keine null bei den Verlustpunkten stehen haben.“

 

 

Jonathan Weber: Rundschau-Chef, ODEM 2016 - und vielleicht Sieger der Einzelwertung 2016/2017?

Jonathan Weber: Rundschau-Chef, ODEM 2016 – und vielleicht Sieger der Einzelwertung 2016/2017?

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Südwest

 

Bilder: Archiv

Spielpläne der Saison 2016/2017 für die Sektion Süd

Im Vorlauf auf die kommende Saison hier bereits die Spielpläne für den Süden.
Die Liga-Seiten samt Kadermeldungen gibt es dann Mitte August. Im Süden finden noch keine festen Spieltage statt.

Spielplan 2.Bundesliga Südwest 2016/17
(in Klammern Heim-Teams)
1.Spieltag:
(Kelheimwinzer) / Hirschlanden II / Kaiserslautern II
(Pr. Waltrop II) / SG Karlsruhe/Mainz / Tornado Dortmund
(Wasseralfingen) / SG Rheinland/Düsseldorf / Flinke Finger Bruck

2.Spieltag:
(Hirschlanden II) / Pr. Waltrop II / Wasseralfingen
(SG Karlsruhe/Mainz) / Kaiserslautern II / SG Rheinland/Düsseldorf
(Flinke Finger Bruck) / Tornado Dortmund / Kelheimwinzer

3.Spieltag:
(SG Rheinland/Düsseldorf) / Hirschlanden II / Tornado Dortmund
(Kelheimwinzer) / SG Karlsruhe/Mainz / Wasseralfingen
(Kaiserslautern II) / Pr. Waltrop II / Flinke Finger Bruck

4.Spieltag:
(SG Karlsruhe/Mainz) / Hirschlanden II / Flinke Finger Bruck
(SG Rheinland/Düsseldorf) / Pr. Waltrop II / Kelheimwinzer
(Tornado Dortmund) / Kaiserslautern II / Wasseralfingen

 

Spielplan Regionalliga Süd 2016/17
1.Spieltag:
(Kaiserslautern III ) / Hirschlanden III / Hirschlanden IV
(Headbangers Balingen ) / Ylipulli Gießen / Baden Hotspurs
(Gallus Frankfurt II) / SG Rheinland/Düsseldorf II / 1.TKC Nürnberg

2.Spieltag:
(Ylipulli Gießen) / Hirschlanden III / SG Rheinland/Düsseldorf II
(Hirschlanden IV) / Baden Hotspurs / Gallus Frankfurt II
(1.TKC Nürnberg) / Kaiserlsautern III / Headbanders Balingen

3.Spieltag:
(Hirschlanden III) / Baden Hotspurs / 1.TKC Nürnberg
(SG Rheinland/Düsseldorf II / Hirschlanden IV / Headbangers Balingen
(Ylipulli Gießen) / Kaiserslautern III / Gallus Frankfurt II

4.Spieltag:
(Headbangers Balingen) / Hirschlanden III / Gallus Frankfurt II
(Hirschlanden IV) / Ylipulli Gießen / 1.TKC Nürnberg
(Kaiserslautern III) / Baden Hotpurs / SG Rheinland/Düsseldorf II

 

Spielplan Verbandsliga Süd 2016/17
Hinrundenspieltag am Sonntag, 27.11.16 in Gießen.
Rückrundenspieltag vsl im April 2017 in Amberg.

Teilnehmende Teams:
Ylipulli Gießen II
Headbangers Balingen II
SG Neusatz/Weiler
OTC 90 Amberg II
OTC 90 Amberg III
evtl. TKC Hirschlanden V (Klärung am 22.07.16)

 

Weitere Infos erhaltet ihr bald unter www.tippkick-liga.de

2. Bundesliga Süd/West: Die Liga ohne klare Favoriten

Nach vielen Saisons mit klaren Favoriten startet die 2. Bundesliga Süd/West ohne Aufstiegs- und Abstiegsfavoriten. Spannend wird sein, wie sich die Liganeulinge schlagen. Der neuformierte Bundesligaabsteiger aus Fürstenfeldbruck wird sicherlich um den Aufstieg mitreden. Auch die beiden Aufsteiger Rheinland United und Dynamo Düsseldorf können bereits Zweitliga-Erfahrung aufweisen. Die etablierten Teams gehen größtenteils mit unveränderten Teams an den Start, so dass abzuwarten bleibt, wie sich die Neulinge einordnen werden.

Flinke Finger Bruck

Artikel 2. Bundesliga Südwest Vorschau Jähnert

Back in Bavaria: Jens Jähnert von FFB

Nach dem personell bedingten Rückzug aus der Bundeliga starten die Flinken Finger Bruck mit einem veränderten Team in der 2. Liga. Angeführt von Topspieler Vincent Höhn bleibt abzuwarten, auf welchem Niveau sich die anderen Teammitglieder befinden. Ganz gespannt darf man auf die Leistung von Rückkehrer Jens Jähnert blicken, der nach seinem Englandaufenthalt bereits mit einem 47. Platz bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2015 aufhorchen ließ.

Saisonprognose der Redaktion:
In der favoritenlosen Liga das Team mit den besten Karten. FFB spielt um den Aufstieg mit.

TKC Preußen Waltrop II

Nach einer furiosen Vorsaison und der Vizemeisterschaft stellt sich allen Beobachtern nun die Frage, ob die Preußen dieses Kunststück wiederholen können. Als Underdog gestartet, konnten sie vor allem in den ersten Partien der letzten Saison überzeugen. Beim Unentschieden gegen Meister Kaiserslautern wurde ersichtlich, was in dieser Mannschaft steckt. Personell bleibt vieles beim Alten: Im 5er-Kader wird lediglich Jens Schüring durch den Sprockhöveler Paulo Vicente ersetzt, allerdings ist fraglich, ob und inwiefern dieser eingesetzt wird.

Saisonprognose der Redaktion:
Wundertüte, ein Platz im oberen Mittelfeld sollte drin sein.

Artikel 2. Bundesliga Südwest Uli Weishaupt Ruschweyh

Auch kommende Saison wieder ein Duell: Waltrop II gegen Wasseralfingen

PWR ’78 Wasseralfingen

Der PWR startet in der 5. Saison nacheinander mit demselben Kader. Schon oft als Aufstiegsaspirant gehandelt konnten die Ostäbler diese Erwartungen nie erfüllen. Für den Aufstieg waren die Leistungen zu inkonstant oder die Gegner zu stark. Erfreulich waren die Leistungen von Michael Gary in der letzten Saison, der den 4. Platz in der Einzelwertung belegen konnte. Mit ihm, den Weishaupt-Brüdern und Jonathan Weber verfügt der PWR über eine sehr erfahrene Zweitligatruppe, die jeden Gegner schlagen kann.

Saisonprognose der Redaktion:
Mit konstanten Leistungen und ausgeglichenem Team könnte der Aufstieg gelingen.

SG Karlsruhe/ Mayence

Artikel 2. Bundesliga Südwest Vorschau Gary Horn

Eine gefühlte Ewigkeit 2. Liga: Michael Gary und Henning Horn

Auch die SG startet mit bewährten Kräften in die neue Saison. Topspieler Georg Schwartz wird unterstützt von Daniel Meuren, Henning Horn und Christian Steuer. Nach der letztjährigen Platzierung im Mittelfeld gilt der Saisonstart zu beobachten. Mit 2 Siegen gegen Murgtal und Waltrop kann eine gute Ausgangsposition für Höheres geschaffen werden. Geht der erste richtungsweisende Spieltag allerdings schief, so bedarf es einer Leistungssteigerung im Laufe der Saison oder man muss die eigenen Ansprüche senken.

Saisonprognose der Redaktion:
Gesicherter Platz im Mittelfeld. Für die Spitze ist die Mannschaft zu unausgeglichen.

SV Kelheimwinzer

Die unabsteigbaren Bayern schicken das erfahrene Team der letzten Saisons ins Rennen. Bisher häufig als Abstiegskandidat gehandelt, konnten sich die Mannen um Jürgen Prem bisher stets retten. Letztes Jahr sprang sogar ein 5. Tabellenplatz raus. Fraglich ist allerdings, ob das Team diese Leistung wiederholen kann. Wenn jeder an die vergangene Saison anknüpft und eine ähnliche Leistung abruft, dann sollte auch dieses Mal der Abstieg bewältigt werden.

Saisonprognose der Redaktion:
Dennoch im Abstiegskampf dabei, weil die Liga ausgeglichener ist.

OTC 90 Amberg

Artikel 2. Bundesliga Südwest Vorschau Steib

Gelingt Dominik Steib der Durchbruch, sind die Oberpfälzer schwer zu schlagen

Nach einer suboptimalen Saison, in der Leistungsträger Thomas Krätzig nicht alle Spiele absolvieren konnte und unter seinen Möglichkeiten blieb, soll dieses Jahr alles anders werden. Mit Peter Tuma und Alex Kraus haben die Oberpfälzer zwei gestandene Zweitligaprofis in den Reihen, die ein Spiel entscheiden können. Abhängig von der Leistung der Familie Steib wird sich die Endplatzierung der Amberger gestalten: Während Vater Heinz lediglich als erster Ersatzspieler gelten sollte, muss Sohn Dominik den nächsten Schritt machen.

Saisonprognose der Redaktion:
Macht Dominik diesen Schritt, wird der OTC in Bestbesetzung ganz oben mitspielen.

1. Murgtäler TKC

Marco Bittmann

Muss für Murgtal die Kohlen aus dem Feuer holen: Marco Bittmann

Nachdem Michael Kalentzi bereits in der letzten Saison nicht alle Spiele bestreiten konnte, wird dieser durch Franz Putz ersetzt. Das Gastspiel von Thomas Ruchti konnte nicht verlängert werden, da dieser beim Neuanfang der Flinken Finger Bruck mithilft. Mit Jan Seeger wurde ein junger Spieler aus dem Nachwuchs gemeldet, der erst einmal an das Zweitliganiveau heranwachsen muss. Es gilt zu bezweifeln, dass der Abgang Kalentzis kompensiert werden kann. Allerdings gilt es die sportliche Entwicklung von Marco Bittmann, Kai Riedinger und eventuell Jan Seeger zu beobachten, die alle noch nicht auf ihrem Zenit angelangt sind.

Saisonprognose der Redaktion:
Für die Badener heißt es Abstiegskampf pur.

Rheinland United

Der Aufsteiger aus der Regionalliga Süd geht mit einem Monsterkader in die Saison. Gleich 7 erfahrene Spieler wurden gemeldet. Dieser Fakt macht Rheinland zur größten Wundertüte der Liga: Abhängig von Aufstellung und Tagesform kann der Neuling fast jeden Gegner ärgern. Ein Andreas Helbig konnte vor Jahren in Diensten von Preußen Waltrop beweisen, dass er ein Topspieler dieser Liga sein kann. Auch die anderen Akteure haben in der vergangenen Saison oder auf Turnieren gezeigt, dass sie abliefern können.

Saisonprognose der Redaktion:
Für oben reicht es nicht, alles andere hängt von der Besetzung ab.

Artikel Rheinland Aufstieg

4 aus 7: TK Rheinland United stellt den größten Kader

Dynamo Düsseldorf

Rundschau Autoren Felix Lennemann

Felix Lennemann muss die Jungen mitziehen

Der Aufsteiger der Westsektion hingegen geht mit einem 4er-Kader an den Start. Mit Felix Lennemann und Dirk Hansen hat man 2 Kicker im Kader, die bereits Zweitligaluft geschnuppert haben und auf Turnieren ihre Klasse unter Beweis stellen konnten. Komplettiert wird der Kader durch die beiden Youngsters Franco Röthke und Dennis Schulze, wobei bei beiden über den aktuellen Leistungsstand gerätselt werden darf. Sollte einer der Akteure ausfallen, haben die Düsseldorfer mit Christian Töller und Simon Winzer zwei Kicker in der Hinterhand, die schon einmal auf Zweitliganiveau gespielt haben.

Saisonprognose der Redaktion:
Können Franco und Dennis Schritt halten, so darf sich Dynamo über den Klassenerhalt freuen.

 

 

Alles zur 2. Bundesliga Südwest auf tippkick-liga.de

 

Fotos: Max Gottschalk, Jonathan Weber, Michaela Koegel, Kai Riedinger

Kiel, Celtic II und Düsseldorf entern die 2. Liga – Rheinland fast sicher

In drei der vier Regionalligen steht der jeweilige Aufsteiger in die beiden 2. Bundesligen fest. Dynamo Düsseldorf und Celtic Berlin II können dabei ihren direkten Wiederaufstieg feiern, während die SpVgg Balltick Kiel den Durchmarsch aus der Verbandsliga vollbrachte. In der Regionalliga Süd scheint der Aufstieg von TK Rheinland United nur noch Formsache zu sein.

Regionalliga Nord: Kiel dankt Jerze II und marschiert durch

Mit dem Ziel sich in der Regionalliga Nord zu etablieren, ging der Aufsteiger SpVgg Balltick Kiel in die erste Drittligasaison der Clubgeschichte. Bei der Konkurrenz für die vorderen Plätze nicht auf dem Zettel starteten Alexander Kraft, Robert von Hering und die drei „Hansens“ Christoph, Florian und Simon eine Bilderbuch-Serie.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Kiel von Hering

Robert von Hering von Balltick Kiel

Spätestens nach dem Sieg im vierten Saisonspiel gegen den TFB ’77 Drispenstedt II, gegen den sich die Jungs von der Ostsee mit 20:12 souverän durchsetzen konnten, machten sie ihre Aufstiegsambitionen deutlich. Nach zwei weiteren siegreichen Begegnungen bestritten die Kieler bereits am 26. April ihr letztes Spiel, in dem ein 16:16-Uentschieden für den sicheren Aufstieg gereicht hätte. Völlig unerwartet und deutlich verloren sie gegen den TFC Alemannia Neumünster (12:20) und brachten ihren nahezu sicher geglaubten Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord/Ost noch in Gefahr.

Plötzlich hatte der TFB ’77 Drispenstedt II doch noch die Möglichkeit an Balltick vorbeizuziehen. Beim Aufeinandertreffen mit dem TKV Jerze II, am vergangenen Sonntag, waren die Kieler zum Zuschauen verdammt. Die Drispenstedter, die mit Max Bartels, Daniel Bialk, Dirk Kandziora und Berthold Nieder eine absolut zweitligareife Mannschaft an den Start schickten, verloren ihrerseits nur das Spiel gegen Kiel und konnten bei einem 23:9-Sieg, dank des besseren Spielpunktverhältnisses, noch aufsteigen. Kein unmögliches Unterfangen!

Dass diese Begegnung sich noch zu einem Alptraum entwickeln würde, hätte der TFB nach seinem furiosen Start wohl nicht mehr erwartet. In den ersten fünf Spielrunden überzeugten die drei Jungs um Altmeister Dirk Kandziora gegen Jerze II, verloren kein Spiel, machten den Sieg klar und benötigten nach der 3:17-Führung nur noch sechs Punkte aus den sechs bevorstehenden Partien, um den Aufstieg feiern zu können. Die greifbare Nähe des Aufstiegs schien bei den Drispenstedter eine Art Torschlusspanik auszulösen. Nur noch Max Bartels, der im Clubkampf alle Begegnungen für sich entschied, konnte auf der Gästeseite noch einen Sieg einfahren. Zwei weitere Unentschieden bedeuteten zwei Punkte zu wenig für den Aufstieg. Für die junge Drispenstedter Mannschaft ist das Ergebnis sicherlich eine herbe Enttäuschung, gleichzeitig aber eine realistische Chance auf den Aufstieg in der kommenden Spielzeit.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Jerze II Drispenstedt

Ob die zweite Mannschaft vom TKV Jerze von den Kielern schon für ihren finalen Einsatz belohnt wurden, ist noch nicht überliefert. Trotz aller Knappheit haben sie sich den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord/Ost absolut verdient. Sie sind ein Musterbeispiel dafür, welche Leistungssteigerungen durch Turnierteilnahmen, Trainingseifer und Spaß auch in kurzer Zeit möglich sind. Herzlichen Glückwunsch nach Kiel!

Der Absteiger in die Verbandsliga Nord wird unter den Teams der SG Buxtehude/Moisburg, Pegasus Hannover und dem TKV Jerze II ausgemacht. Der bereits feststehende Gewinner der Einzelwertung ist Mario Hinz vom Drittplatzierten TFC Alemannia Neumünster.

Tabelle und weitere Statistiken der Regionalliga Nord auf tippkick-liga.de.

Regionalliga Ost: Celtic II bleibt ungeschlagen

Der Aufstieg der zweiten Mannschaft von Celtic Berlin ist seit dem vorletzten Regionalligaspiel perfekt. Im Spitzenspiel gegen die SpVgg Halbau Berlin I mit Routinier Gerrit Kähling lief es für die Zehlendorfer vorerst aber nicht nach Plan. Oliver Baer, Christian Thieke und auch Jan Komareck, der bis zu diesem Zeitpunkt ein Punktestand von 40:0 in der Einzelwertung aufweisen konnte, verloren wichtige Punkte, sodass es zwei Spielrunden vor dem Ende 13:11 für Halbau stand. Nach einem sichtlichen Ruck, der durch die Reihen der „Kelten“ ging, konnten die restlichen Partien allesamt für sich entschieden werden.

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Den Saisonabschluss für Celtic II brachte die Begegnung gegen den TKC Flamengo Berlin III, der leider nur mit drei Spielern in die Partie ging. Am Ende stand ein klares 29:3 für Celtic zu Buche, die ihrer Favoritenrolle in der Regionalliga Ost absolut gerecht wurden und ohne Punktverlust in die 2. Bundesliga Nord/Ost aufsteigen. Die vier Spieler der Celtic-Equipe finden sich allesamt unter den Top 5 in der Einzelwertung wieder. Den Sieg teilen sich Max Gottschalk und Jan Komareck mit jeweils 53:3-Punkten.

In der Regionalliga Ost stehen noch drei Partien von Teams aus der zweiten Tabellenhälfte aus. Insbesondere die bisher enttäuschende zweite Mannschaft von Germania ’09 Neukölln hat im Spiel gegen die SpVgg Halbau Berlin II (beide punktlos) noch die Möglichkeit, die verkorkste Saison wenigstens nicht auf dem letzten Platz abschließen zu müssen. Celtic III hat noch realistische Chancen auf Platz fünf.

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Regionalliga West: Hochdramatisches Saisonfinale im Westen – Dynamo mit direktem Wiederaufstieg

von Felix Lennemann

Am Sonntagabend, dem 31. Mai, kam es in Düsseldorf zum Showdown der beiden Topteams von Tornado Dortmund und Dynamo Düsseldorf. Im direkten Duell wurde der Meister und gleichzeitig der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd/West ermittelt. Die Düsseldorfer benötigten zwingend einen Sieg, hingegen genügte den Gästen aus Dortmund auf Grund der besseren Spielpunkte bereits ein Unentschieden.

In einem sehr eng geführten Spiel konnten sich die Gastgeber aus Düsseldorf erstmals in der dritten Spielrunde um vier Punkte absetzen, ehe die Dortmunder in der vorletzten Runde ihre erste Führung herausspielen konnten. So ging es beim Stande von 13:15 für Dortmund in die letzte Runde, in der Felix Lennemann auf Andreas Hahn und Dirk Hansen auf Jörns Heidtke traf. Während Felix Lennemann sein Spiel unerwartet deutlich mit 10:3 gewinnen konnte, wurde es im Spiel um den Aufstieg zwischen Dirk Hansen und Jörns Heidtke dramatisch. Hansen führte lange Zeit mit 2:1, bis er rund 90 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen musste. Bei diesem Spielstand wäre Dortmund Meister gewesen, doch circa 15 Sekunden vor Schluss nutzte Dirk Hansen eine Kontersituation, drehte das Spiel wieder um und schoss Dynamo Düsseldorf in 2. Bundesliga.

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Schlussendlich gewannen die Düsseldorfer denkbar knapp mit 17:15 (66:60 Tore) und dürfen sich über den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga freuen. Matchwinner mit 8:0 Punkten und gleichzeitig der Gewinner der Einzelwertung ist Felix Lennemann (44:4 Punkte bei 123:47 Toren).

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Nächstes Jahr wieder Zweitligist: Dynamo Düsseldorf I

Herzlichen Glückwunsch an das Düsseldorfer Team um Felix Lennemann, Dirk Hansen, Simon Winzer, Franco Röthke und Christian Töller!

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Regionalliga Süd: Rheinland brauch nur noch einen Punkt

Der TK Rheinland United benötigt aus den morgigen Spielen gegen die Baden Hotspurs und die Balingen Headbangers nur noch ein Unentschieden, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd/West festzumachen. Ohne Verlustpunkt stehen sie an der Tabellenspitze. Den Grundstein legten sie bereits Mitte Januar, als sie den Hauptkonkurrenten, den Spieltrieb Ylipulli Gießen, mit 17:15 besiegten. Weil die Gießener auch ihr Spiel gegen die zweite Mannschaft des 1. TKC ’86 Kaiserslautern verloren, zeichnet sich der bevorstehende Aufstieg schon länger ab. Dass Rheinland ohne Punktgewinn aus Balingen nach Hause fahren muss, was den Gießener Aufstieg bedeuten würde, ist äußerst unwahrscheinlich.

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Fotos: Max Gottschalk, tippkick-liga.de, Felix Lennemann

2. Bundesliga Süd/West: SV Kelheimwinzer aus dem Schneider – alle Augen nach Hirschlanden gerichtet

Am vergangenen Sonntag fand in Kelheim bei Regensburg ein weiterer Spieltag der 2. Bundesliga Süd/West statt. Die Gastgeber trafen dabei auf den 1. Murgtäler TKC und den TKC Gallus Frankfurt II. Die Hessen belegten vor diesem Spieltag ohne Punkte auf der Haben-Seite den letzten Platz, während sich Murgtal mit zwei Siegen durchaus noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen konnte. Die Kelheimer hingegen konnten bereits durch einen Punktgewinn aus den beiden Spielen für die nächste Zweitligasaison planen.

Spiel I: SV Kelheimwinzer – 1. Murgtäler TKC

Die Ausgangslage war klar: Mit einem Punktgewinn konnten die Bayern schon im ersten Spiel jegliche Abstiegszweifel beseitigen. Die Murgtäler hingegen mussten schon jetzt alles auf eine Karte setzen, denn nur mit zwei Siegen an diesem Spieltag konnten sie sich realistische Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Dessen völlig bewusst, legten die Jungs los wie die Feuerwehr: Über ein 2:6 nach zwei Runden bauten sie diesen Vorsprung ständig weiter aus, sodass das Spiel bei einem Stand von 5:19 bereits entschieden war. Danach sparten die um Thomas Ruchti verstärkten Kicker ihre Kräfte und ließen in den letzten beiden Runden noch Punkte. Die beiden Youngsters, Marco Bittmann und Kai Riedinger, waren für dreizehn Punkte verantwortlich. Letztlich war der 10:22-Erfolg auch in der Höhe gerecht.

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Spiel II: 1. Murgtäler TKC – TKC Gallus Frankfurt II

Die Murgtäler fingen im Spiel gegen Frankfurt genauso an wie gegen Kelheim: In den ersten drei Spielrunden konnte lediglich Harald Götz Thomas Bittmann ein Unentschieden abknöpfen, sodass es bereits schon 11:1 stand. Die Badener ließen jedoch nicht locker, sodass dieses Spiel bereits nach der sechsten Runde mit 20:4 klar entschieden war. Erst in den letzten beiden Runden konnten die Frankfurter in Form von Thomas Hester und Oliver Wiegand Siege einfahren. Beim 24-8-Sieg rundete Kai Riedinger seine klasse Leistung an diesem Spieltag mit insgesamt 14:2-Punkten ab.

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Spiel III: TKC Gallus Frankfurt II – SV Kelheimwinzer

Nach der Niederlage im ersten Spiel mussten die Kelheimer alles geben, um dem Abstieg sicher zu entgehen. Doch die Frankfurter gaben in ihrem Abschiedsspiel alles und konnten nach der ersten Runde direkt mit 4:0 in Führung gehen. Erst nach dem Ausgleich in der dritten Runde war der Widerstand gebrochen und über ein 7:17 nach der sechsten Spielrunde konnten die Kelheimer einen sicheren 11:21-Sieg einfahren.

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Die Tabellensituation im Abstiegskampf schaut nach diesem Spieltag wie folgt aus: Abgeschlagen auf Platz neun muss der TKC Gallus Frankfurt II den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Des Weiteren wird es noch einen zusätzlichen Absteiger geben: Auf Platz acht liegt der TKC 71 Hirschlanden III mit 4:8 Punkten knapp hinter dem OTC 90 Amberg (ebenfalls 4:8), wobei beide Teams am letzten Spieltag im direkten Duell aufeinandertreffen. Dass beide Mannschaften mit 90:102-Punkten ein identisches Spielpunktverhältnis aufweisen, macht das Ganze noch viel pikanter. Der 1. Murgtäler TKC auf Platz sechs mit 6:10-Punkten hingegen ist zum Zuschauen verdammt. Die Jungs um den Tipp-Kicker des Monats April, Marco Bittmann, haben alles in ihrer Macht Stehende erfüllt. Nun ist darauf zu vertrauen, dass der designierte Meister 1. TKC Kaiserslautern auch am letzten Spieltag gegen Hirschlanden und Amberg alles gibt. Denn nur wenn Hirschlanden oder Amberg gegen die Pfälzer siegen, sind die Badener noch abstiegsgefährdet.

 

Fotos: tippkick-liga.de

Michael Link: „An einem guten Tag muss alles laufen, nur dann ist der Klassenerhalt möglich“

„Betzenberg goes Bundesliga!“ Der 1. FC Kaiserslautern muss sich für diese Schlagzeile noch ein wenig ins Zeug legen, die Tipp-Kicker vom 1. TKC `86 Kaiserslautern sind den Fußballern dagegen schon einen Schritt voraus: Durch die Niederlagen des TKC Preußen Waltrop II gegen die SG Karlsruhe/Mayence und den PWR `78 Wasseralfingen konnten sich die Pfälzer die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd/West sichern. Das Rundschau-Team führte ein Interview mit Clubchef Michael Link.

Hallo Michael, ohne selbst an der Platte gestanden zu haben, ist euer direkter Wiederaufstieg perfekt. Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite. Wie fühlt ihr euch mit der Gewissheit, im nächsten Jahr in der Bundesliga zu spielen?
Natürlich war der direkte Wiederaufstieg unser Ziel, aber dass die Meisterschaft quasi vom Sofa aus errungen wurde, empfand ich persönlich als etwas störend. Die Emotionen, für die wir Lauterer bekannt sind, blieben dementsprechend etwas auf der Strecke. Henning Horn hielt uns über das Geschehen in Waltrop auf dem Laufenden und als alle Ergebnisse feststanden, konnten wir den Aufstieg gar nicht realisieren. Über unsere Whatsapp-Gruppe meinte Harald Geier, dass jetzt nur noch acht Spielpunkte zum Aufstieg fehlen würden. Daraufhin habe ich noch mal nachgerechnet und erkannt, dass wir sogar uneinholbar Meister sind. Das war schon komisch, aber ein Weizen wurde schon geöffnet. Insbesondere für Mathias Hahnel und Philipp Baadte ist es gut, sich wieder mit den Besten messen zu können, da beiden absolutes Bundesliganiveau haben. Ich persönlich treffe auch gerne auf die Teams der 2. Bundesliga Süd/West.

Am letzten Spieltag tretet ihr in Hirschlanden gegen deren dritte Mannschaft und den OTC `90 Amberg an. Beide Teams befinden sich noch im Abstiegskampf. Wie geht ihr mit der Konstellationnach nach dem bereits feststehenden Aufstieg mit um? Werdet ihr mit der Bestbesetzung anreisen und alles abrufen?
Wir werden auch hier hundert Prozent geben. Einziger und ich denke auch positiver Unterschied ist, dass wir dies ohne Druck tun können. Vor der Saison gehörte Amberg zu meinen Geheimfavoriten. Wenn sie in Bestbesetzung antreten, wird es schwer sie zu schlagen und hier liegt für mich auch der besonderer Reiz. Hirschlanden hat eine erfahrene Truppe und mit Rainer Schlotz den vielleicht besten Einzelspieler der Liga. Wir wollen beide Spiele gewinnen und versuchen in Bestbesetzung anzutreten, allerdings erwartet meine Frau Mitte bis Ende Juli unser drittes Kind. Ich muss ihr Befinden abwarten, ansonsten wäre Markus Meyer sicher ein adäquater Ersatz für mich.

Dem letzten Bundesliga-Abenteuer folgte der direkte Wiederabstieg. Was spricht in der Saison 2015/2016 dafür, dass ihr den Klassenerhalt packt?
Das ist schwer zu sagen, gerade weil ich nicht so unbedingt davon überzeugt bin. Klar, Mathias und Philipp sind richtig stark und haben Erstliganiveaua, aber bei den restlichen Spielern unseres Clubs suche ich diese Spielstärke jedoch vergebens. Markus Meyer, Sebastian Baadte, Sascha Fohlmeister und auch ich können in der 2. Bundesliga Süd/West gute Ergebnisse erzielen, für ganz oben fehlt aber die Konstanz. Gegen die richtigen Gegner muss an einem guten Tag alles laufen, nur dann ist der Klassenerhalt möglich. Ich persönlich hätte gerne Vincent Höhn bei uns in der ersten Mannschaft gesehen. Höhn, Hahnel, Baadte – das wäre schon eine Bank gewesen. Natürlich freut es mich auch, dass die „Brucker“ wieder eine Mannschaft stellen werden.

Dich hat man im letzten Jahr nur sehr selten auf Einzelturnieren gesehen. Steigt deine Motivation durch den Aufstieg wieder, ein Turnier zu besuchen?
Nein. Leider muss ich diese Frage so klar beantworten. Meine letzten Turnierteilnahmen oder das, was ich da erleben musste, haben mir etwas die Lust genommen. Wenn man ein klares Tor erzielt, der Gegner schon Anstoß machen möchte, weil er es die Situation genauso gesehen hat, aber plötzlich die Entscheidung des Schiris, der auf „Kein Tor“ entscheidet, annimmt, finde ich das traurig. Bei meinen letzten beiden Turnieren habe ich genau solche Erfahrungen machen müssen. In einem der beiden Fälle bestätigte mir der Gegner sogar nach dem Spiel, dass ich Recht hatte. Er wollte das Schiriurteil aber so stehen lassen, weil er sich im Verlauf des Turnieres auch schon zu Unrecht behandelt gefühlt hätte. Das brauche ich echt nicht mehr. Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft in Bornheim versuche ich aber teilzunehmen, weil man dort viele nette Bekannte trifft. Das „neben der Platte“ steht aber hier für mich im Vordergrund.

Wisst ihr schon, ob ihr die kommende Saison mit unverändertem Kader  bestreiten werdet?
Wir haben intern noch nicht darüber gesprochen, deshalb kann und möchte ich mich hier noch nicht dazu äußern

Ihr seid in dieser Saison mit drei Mannschaften im Ligabetrieb an den Start gegangen. Erzähl doch mal, wie ihr es schafft, Nachwuchs anzuwerben und diesen auch langfristig bei der Stange zu halten?
Seit dem Bestehen des Clubs nehmen wir am Sommerferienprogramm der Stadt Kaiserslautern teil. In den späten achtziger und frühen neunziger Jahren konnten so unter anderem Horst Fohlmeister, Christoph Haag, die Hahnel-Brüder und ich für Tipp-Kick begeistert werden. Zuletzt engagierten sich insbesondere Philipp Baadte und Markus Meyer in der Nachmittagsbetreuung in einer Ganztagsschule. Hier konnten wir Tipp-Kick quasi als Unterrichtsfach einführen, um es den Schülern schmackhaft zu machen und unser Talent Justin Rennings entdecken. Aktuell bietet Harald Geier Tipp-Kick als Erzieher in einer Hortgruppe für Kinder und Jugendliche an. Vereinsintern unternehmen wir viel, um den Nachwuchs bei Laune zu halten. Es gibt Jugendmeisterschaften und ein spezielles Jugendtraining, um sie auch für externe Turniere zu begeistern. Viele Kosten werden hier von Sponsoren übernommen.

Der 1. FC Kaiserslautern steht momentan auf dem 2. Rang im Fußball-Unterhaus. Wird es Ende Mai eine gemeinsame Aufstiegsparty geben, bei der ihr den Betzenberg zum Beben bringen werdet?
Ich gehe stark davon aus, dass der FCK diese Saison aufsteigt, aber irgendwie bin ich aus dem Partyalter raus. Sicherlich werden wir im Juli oder August eine schöne Grillparty mit dem 1. TKC Kaiserslautern veranstalten, doch beben wird da nichts.

 

Fotos: tippkick-kl.de

2. Bundesliga Süd/West: Von der Couch in die 1. Liga – PWR und KarlMay machen Lauterns Wiederaufstieg perfekt

Am gestrigen Sonntag trafen der TKC Preußen Waltrop II, die SG Karlsruhe/Mayence und der PWR ’78 Wasseralfingen in Herne zum Dreierspieltag aufeinander. Die Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen, die noch die theoretische Chance hatten, bis in die 1. Bundesliga durchzumaschieren, traten dabei zuerst gegen die Badener an. Dem Überraschungsteam um Jens Schüring wurde zum ersten Mal in dieser Saison der Zahn gezogen: Bereits nach der fünften Spielrunde, bei einem Stand von 2:18 konnte Karlsruhe den Sack zu machen. In den letzten Spielen zeigten die Preußen nochmal eine Leistungssteigerung, sodass die Partie mit 8:24-Punkten an die Gäste ging. Überragender Akteur war Georg Schwartz aus Karlsruhe mit einer weißen Weste von 8:0-Punkten und 25:12 Toren.

Artikel 2. Bundesliga Südwest Gary Horn

Henning Horn (r.) konnte im letzten Spiel gegen Michael Gary (l.) noch einen Sieg herausholen

Im anschließenden Baden-Württemberg-Derby konnten die Männer um Sektionsleiter Henning Horn lediglich am Anfang mithalten. Nach zwei gespielten Runden stand es noch 4:4-Unentschieden. Danach legten die Wasseralfinger eine Schippe drauf, sodass eine Vorentscheidung schon beim 17:7 erzielt werden konnte. Letztlich war das Endergebnis mit 22:10-Punkten sehr deutlich.

Artikel 2. Bundesliga Südwest Uli Weishaupt Ruschweyh

Waltrop II nach der ersten Runde noch in Führung: Olaf Ruscheweyh (r.) gegen Uli Weishaupt (l.) endete mit 2:1

Im letzten Spiel des Tages traten wieder die Jungs aus Waltrop an die Platten. Die Partie gegen PWR war bis zur Halbzeit bei einem Stand von 9:7 recht ausgeglichen, doch dann konnten die Ostälbler durch ein 5:1 von Jonathan Weber gegen Jens Schüring und einen 6:2-Erfolg von Michael Gary gegen Olaf Ruscheweyh vier „Big Points“ einfahren. Am Ende stand ein verdienter Sieg mit 21:11-Punkten zu Buche.

Für die drei Teams ist die Saison somit jetzt schon beendet. Der TKC Preußen Waltrop II konnte mit 11:5-Punkten, die Vizemeisterschaft klarmachen. Obwohl die letzten beiden Begegnungen verloren gingen, war die Leistung der „Kumpels“ eines der Ausrufezeichen der aktuellen Spielzeit im DTKV. Der PWR `78 Wasseralfingen landet mit 10:4 Punkten auf Rang drei, während sich die SG Karlsruhe/Mayence mit dem 4. Platz begnügen muss.

Durch diese Konstellation kann schon heute dem 1. TKC `86 Kaiserslautern, der zum Saisonabschluss noch gegen Hirschlanden III und Amberg antreten muss, zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Wiederaufstieg gratuliert werden. Herzlichen Glückwunsch vom Rundschau-Team!

Alle Begegnungen und die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga Süd/West findet ihr auf tippkick-liga.de.

Fotos: Jonathan Weber

2. Bundesliga Süd/West: Kaiserslautern und Waltrop II kämpfen um den Aufstieg

Die 2. Bundesliga Süd/West geht in ihre heiße Phase. Vor dem letzten Quartal ist in der Auf- und Abstiegsfrage noch nichts entschieden. Im Meisterrennen liegt der 1. TKC `86 Kaiserslautern mit 11:1 Punkten auf der Pole Position. Mit zwei Siegen gegen die Mannschaften vom TKC 71 Hirschlanden III und OTC 90 Amberg können die Mannen um Michael Link den direkten Wiederaufstieg klar machen. Bei einem Ausrutscher der Pfälzer könnten die Jungs vom TKC Preußen Waltrop II der Nutznießer sein: Mit ebenfalls 11:1-Punkten sowie den zwei ausstehenden Partien gegen den PWR Wasseralfingen und die SG Karlsruhe/Mayence ist noch alles möglich. Allerdings steigt nur der Erstplatzierte auf.

Der Westaufsteiger Waltrop II ist schon jetzt die Überraschungsmannschaft der Saison. Wasseralfingen und Karlsruhe bilden das Mittelfeld der Liga: Zu stark, um mit dem Abstiegskampf in Berührung zu kommen, aber zu schwach, um mehr zu reißen. Vielleicht klappt es bei beiden Teams mit einem Angriff im nächsten Jahr.

Am Tabellenende kämpfen gleich mehrere Teams um den Verbleib in Liga zwei. Der TKC Gallus Frankfurt II steht mit 0:12-Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Selbst mit zwei Siegen gegen den SV Kelheimwinzer und den 1. Murgtäler TKC ist die Mission Klassenerhalt nur noch schwer zu realisieren. Die Jungs um Thomas Bittmann benötigen ebenfalls vier Punkte, um nicht abzusteigen. Dagegen können die Kelheimer bereits fast sicher mit einer weiteren Saison im Bundesliga-Unterhaus planen. Brisant wird es am 21.6. in Hirschlanden: Hier treffen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams aus Hirschlanden und Amberg im direkten Duell aufeinander. Sehr pikant: Beide Mannschaften sind mit 4:8 Punkten und 90:102 Spielpunkten gleich auf, sodass dieser Spieltag in einem wahren Showdown enden könnte.

Ebenso spannend bleibt es in der Einzelwertung: Hier führt Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern) mit 39:9 Punkten vor Arnold Gotzhein (Waltrop II) mit 38:10. Der Pfälzer könnte auch noch von seinem Teamkollegen Philipp Baadte oder von Rainer Schlotz (Hirschlanden III) eingeholt werden, die beide auf der Lauer liegen.

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Foto: Jens Schüring