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Der Südpokal geht nach Frankfurt

Die Qualifikation um die fünf Startplätze der Sektion Süd fand am 5. März 2017 in Balingen statt. Mit 12 gemeldeten Teams (11 Teams waren am Start, ein Team musste absagen) wurde wie folgt gespielt: Die Teams wurden aus einem Lostopf in 4 Gruppen mit je 3 Mannschaften gelost. Die Gruppensieger und der Sieger der 4 Gruppenzweiten sind für das bundesweite Pokal-Play-Off am 13. und 14. Mai in Delligsen qualifiziert. Zusätzlich spielten die Gruppensieger noch den „Südpokal“ aus, welchen sich der TKC Gallus Frankfurt durch ein 21:11 im Finale gegen den PWR ´78 Wasseralfingen sicherte.

Vorrunde

Am Vorabend wurde im Balinger Kulturbahnhof unter Anwesenheit vieler Beteiligten die Auslosung vollzogen. Es ergaben sich folgende Konstellationen:

Gruppe 1:

In Gruppe 1 traf Amberg auf die SGs aus der Schweiz und dem Rheinland. Betrachtete man sich vor dem Pokalwettbewerb die Kader, mit denen die Teams antreten wollten, wäre den Bayern die klare Favoritenrolle in dieser Gruppe zugefallen. Aufgrund der krankheitsbedingten Absagen von Leader Thomas Krätzig und Rückkehrer Sebastian Wagner aber mussten andere in die Bresche springen: So traten Peter Tuma, Dominik und Heinz Steib, Christian Kraus und Arndt Schotmann für die Amberger an die Platten. In dieser Konstellation war diese Gruppe die ausgeglichenste in diesem Wettbewerb.

OTC 90 Amberg – SG Hotspurs/Leppard 18:14 (54:49)

Im ersten Duell setzten sich die Amberger knapp gegen die Schweizer in der Formation Daniel Nater – Markus Kälin – René Gerber – Christian Meister durch. Die Vorentscheidung fiel in der vorletzten Runde, als Tuma beim 7:1 gegen Kälin brillierte und den Sack zumachte. In der letzten Spielrunde gelang den Eidgenossen nur noch Ergebniskorrektur, indem sie 3 weitere Punkte sammelten.

SG Rheinland/Düsseldorf – OTC 90 Amberg 15:17 (61:53)

Die SG Rheinland/Düsseldorf schickte folgendes Team ins Rennen: Georg Lortz, Dirk Hansen, Stefan Biehl, Felix Lennemann. Im Duell mit Amberg versprach dieser Kader ein Duell auf Augenhöhe, was den Zuschauern auch geboten wurde: Bis zur letzten Spielrunde war die Partie offen, wobei die Bayern zu diesem Zeitpunkt mit 15:13 führten. Während Biehl im Duell der bisher Punktlosen mit Schotmann ein Feuerwerk abbrannte und seine Aufgabe beim 8:2 mit Bravour löste, verlor Hansen auf der anderen Platte überraschend gegen Kraus mit 2:5. Durch diese Ergebnisse gewann die Amberger Rumpftruppe mit 17:15 und stand damit bereits als Gruppensieger fest.

SG Hotspurs/Leppard – SG Rheinland/Düsseldorf 9:23 (36:60)

Im letzten Duell ging es neben der Ehre um den zweiten Tabellenplatz, welcher zur Qualifikationsrunde um den fünften Startplatz für Delligsen berechtigte. Vor dem Duell war bereits klar, dass Rheinland/Düsseldorf ein Unentschieden reichen würde, da sie das Duell gegen Amberg knapper verloren hatten als die Konkurrenz. Während es nach zwei Runden 4:4 unentschieden stand, war die dritte Runde spielentscheidend, in der Hansen und Lortz gegen Kälin und Gerber vierfach punkteten. Diesen Vorsprung wussten die Deutschen gekonnt auszubauen, sodass am Ende ein ungefährdetes 23:9 zu Buche stand. Inbesondere die geschlossene Mannschaftsleistung (dreimal 6 und einmal 5 Punkte) machte den Unterschied aus. Deshalb durfte Rheinland/Düsseldorf weiter auf die Qualifikation für Delligsen hoffen.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 OTC 90 Amberg 2 2 0 0 4:0 35:29 107:110 -3
2 SG Rheinland/Düsseldorf 2 1 0 1 2:2 38:26 121:89 +32
3 SG Hotspurs/Leppard 2 0 0 2 0:4 23:41 85:114 -29

 

Gruppe 2:

Gruppe 2 bestand aus den Teams aus Nürnberg, Wasseralfingen und Fürstenfeldbruck. Da die Letztgenannten leider kurzfristig absagen mussten, trafen die Franken in einem direkten Endspiel auf die Schwaben.

TKC Nürnberg – PWR ´78 Wasseralfingen 10:22 (39:66)
Favorit war ganz klar der Zweitligist aus Wasseralfingen, auch wenn dieser krankheitsbedingt auf Stammspieler Jakob Weber verzichten musste. Für ihn wurde Youngster Felix Weishaupt eingesetzt, der an diesem Tag wertvolle Spielpraxis sammeln sollte. Die Nürnberger setzten auf das eingespielte Team Hans Kraus, Hermann Frank, Peter Dobler und Felix Berger. In der ersten Spielrunde konnten diese noch mithalten, aber spätestens in der zweiten Runde zog der Favorit an und ging in Führung. Diese bauten die Weishaupt-Brüder und Jonathan Weber immer weiter aus, sodass das Duell 10:22 endete. Entscheidend für den Spielverlauf waren die 16 Punkte, die Christoph Weishaupt und Jonathan Weber sammelten. Auf Nürnberger Seite hielt lediglich Hans Kraus mit 4 Punkten dagegen. Damit waren die Wasseralfinger für das Halbfinale und Delligsen qualifiziert.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 PWR 78 Wasseralfingen 2 2 0 0 4:0 54:10 146:39 +107
2 TKC Nürnberg 2 1 0 1 2:2 42:22 119:66 +53
3 Flinke Finger Bruck 2 0 0 2 0:4 0:64 0:160 -160

Gruppe 3:

Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich alle drei Mannschaften des Gastgebers aus Balingen sollten in Gruppe 3 gelost werden – man kann sagen, was man will, aber gegen die öffentliche Auslosung war nichts auszusetzen! Somit hatten die Balinger bereits am Samstagabend einen Grund zum Feiern: eine Mannschaft würde auf jeden Fall das Ticket nach Delligsen lösen. Es stellte sich nur die Frage, welche Mannschaft sich durchsetzen würde, da die Teams sehr ausgeglichen aufgestellt waren.

Headbangers III – Headbangers II 30:2 (100:29)

Im ersten Balinger Duell ließ die Dritte in der Formation Frank Sauter, Marco Germeroth, Rüdiger Albrecht und Dawood Malik dem Jugendteam mit Bruno Wilke, Benny Reindler und Junaid Malik, das durch Björn Seyfarth komplettiert wurde, keine Chance. Lediglich Albrecht und Germeroth ließen jeweils einen Punkt gegen Seyfarth liegen. Sauter und D. Malik wiesen eine weiße Weste auf und waren die Garanten für den Erfolg.

Headbangers I – Headbangers III 20:12 (63:64)

Als nächstes stieg mit der ersten Headbangers-Mannschaft das Homscheidt-Team in das Geschehen ein. Lukas überredete seine Söhne Carlo und Leon sowie seinen Enkel Sam Natke, gemeinsam eine Mannschaft zu bilden. Gegen die dritte Mannschaft sollte diese Aufstellung erfolgreich sein: Zwar holte Nachwuchshoffnung Sam keinen Punkt, aber weil Carlo und Leon jeweils acht holten, reichte die ausgeglichene Bilanz des Seniors Lukas für den Sieg. Auf der anderen Seite knüpfte lediglich D. Malik an die guten Leistungen aus der ersten Partie an und holte vier Punkte.

Headbangers I – Headbangers II 26:6 (65:42)

Abschließend traf das favorisierte Homscheidt-Team auf das Nachwuchsteam. Dieser Rolle wurde die Familie auch gerecht: Lukas, Carlo und Leon behielten eine weiße Weste bei jeweils 8 Punkten und sogar Sam durfte sich über 2 Punkte freuen. Der Jubel war groß, als die interne Mannschaftsmeisterschaft entschieden war.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 Headbangers Balingen I 2 2 0 0 4:0 46:18 128:106 +22
2 Headbangers Balingen III 2 1 0 1 2:2 42:22 164:92 +72
3 Headbangers Balingen II 2 0 0 2 0:4 8:56 71:165 -94

Gruppe 4:

Irgendwie konnten einem die Jungs aus Gießen schon leid tun: Hochmotiviert kamen sie nach Balingen, um dann in einer Gruppe auf die beiden Bundesligisten aus Frankfurt und Kaiserslautern zu treffen. Die Hessen bewiesen sprichwörtlich Galgenhumor, indem sie selbstbewusst vom anvisierten Gruppensieg sprachen.

TKC Gallus Frankfurt – 1. TKC Kaiserslautern ´86 17:15 (55:52)

Das für viele vorgezogene Finale versprach höchste Spannung. Während die Lauterer extra Philipp Baadte (immerhin Deutscher Meister 2015) anreisen ließen, zogen die Frankfurter mit Beni Buza einen zweimaligen Deutschen Meister aus dem Hut. Außerdem trugen Michael Kaus, Alex Beck und Frank Hampel auch mindestens einen DEM-Titel. Am Ende war das Glück auf Seiten der Hessen: Mit 17:15 ließen sie ihre Konkurrenz so knapp wie möglich hinter sich. Vor der letzten Spielrunde stand es noch 14:14. Kaus und Baadte trennten sich 2:2, sodass die Entscheidung in der Partie Beck – Fabian Werle fallen musste. Hier ließ Beck mit all seiner Routine nichts anbrennen und setzte sich 4:2 gegen den aufstrebenden Gegner durch. Entscheidend war die geschlossenere Mannschaftsleistung, aus der Michael Kaus mit 6 Punkten herausstach. Den Lauterern reichten 7 Punkte von Philipp Baadte nicht, weil alle anderen zusammen nur 8 Zähler holten.

Ylipulli Gießen – TKC Gallus Frankfurt 5:27 (46:76)

Im hessischen Duell waren die Karten klar verteilt: Alles andere als ein Sieg der Frankfurter wäre ein Wunder gewesen. Dennoch waren die Gießener bereit, sich dieser schweren Aufgabe zu stellen und den Gegner zu ärgern. Bedenkt man, dass viele knappe Einzelergebnisse zugunsten der Frankfurter ausfielen, war der 27:5-Sieg etwas zu hoch. Jeweils 7 Punkte von Buza, Beck und Kaus hätten schon für einen Sieg gereicht. Dass Hampel mit 6:2 Punkten die „schwächste“ Einzelleistung der Frankfurter ablieferte, war bezeichnend für den Klassenunterschied. Nach zwei Spielen standen die Titelverteidiger also als Gruppensieger fest.

  1. TKC Kaiserslautern – Ylipulli Gießen 23:9 (68:50)

Im abschließenden Gruppenspiel ging es um Platz 2. Hier rechneten sich die Ylipullies größere Chancen als im Duell zuvor aus. Allerdings zeigten die Lauterer um den stark aufspielenden Michael Link (8:0 Punkte) eine enorme Leistungssteigerung und den absoluten Willen, die Pokalqualifikation über Umwege zu schaffen. Von der ersten Runde an lagen die Pfälzer in Führung, die sie immer weiter ausbauten. Jens Jepp hielt mit aller Macht dagegen, aber seine 4 Punkte reichten nicht, um den Gegner unter Druck zu setzen.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 TKC Gallus Frankfurt 2 2 0 0 4:0 44:20 131:98 +33
2 1. TKC Kaiserslautern ’86 2 1 0 1 2:2 38:26 120:105 +15
3 Ylipulli Gießen 2 0 0 2 0:4 14:50 96:144 -48

 

Halbfinale

Ausgelost wurden die folgenden Partien:

TKC Gallus Frankfurt – Headbangers Balingen I 30:2 (104:28)

Keine Zweifel ließen die Titelverteidiger aus Frankfurt im Duell mit den Balingern aufkommen. Lediglich Carlo Homscheidt konnte Beni Buza beim 6:5 zwei Punkte abringen und so eine Blamage abwenden.

PWR ´78 Wasseralfingen – OTC 90 Amberg 19:13 (75:65)

Beide Teams waren nominell auf Augenhöhe. Diese Ausgeglichenheit spiegelte sich auch im Spielverlauf wider: die ersten fünf Runden endeten jeweils 2:2, sodass es 10:10 stehen sollte. Doch im 6. Durchgang legten die Wasseralfinger in Form Christoph und Uli Weishaupt einen Gang zu. Christoph gewann 7:0 gegen Heinz Steib und Uli ließ beim 7:3 gegen Christian Kraus nichts anbrennen. Beim Stand von 14:10 war es nur noch Formsache, mindestens 3 Punkte zu sammeln. Ein wichtiger Faktor für den Wasseralfinger Erfolg war die starke Mannschaftsleistung: Während Felix Weishaupt leider leer ausgingen, holten seine Teamkameraden 5, 6 und 8 Punkte. Als einziger Amberger konnte Peter Tuma mit 6:2 Punkten mithalten.

 

Das Finale

TKC Gallus Frankfurt – PWR ´78 Wasseralfingen 21:11 (74:50)

Wie schon in der Saison 2010/2011 lautete die Partie Frankfurt gegen Wasseralfingen. Auf Frankfurter Seite waren damals wie heute Alex Beck, Frank Hampel und Michael Kaus beteiligt, während Uli Weishaupt und Jonathan Weber auch bei der 15:17-Niederlage für Wasseralfingen an die Platten traten. Selbst in Bestbesetzung wäre es für die Wasseralfinger schwer geworden, an die damalige Leistung anzuknüpfen. Schon in der ersten Spielrunde machten die Frankfurter ernst und gingen mit 4:0 in Führung. Zwar wussten die Wasseralfinger in Form von Uli Weishaupt und Jonathan Weber immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen, aber der Qualitätsunterschied war eindeutig spürbar. Im Schongang machten die Titelverteidiger den Titel klar: Kein Spieler wies eine negative Punktausbeute auf und das Endergebnis fiel in dieser Höhe auch gerechet aus. Dennoch waren die Wasseralfinger zufrieden mit ihrer Leistung: Für die restliche Zweitliga-Saison wollen sie aus dieser Leistung Energie generieren. Felix Weishaupt bewies ein großes Kämpferherz und gab nie auf. Bleibt er am Ball, kann der PWR in wenigen Jahren auf einen weiteren Leistungsträger zählen.

Zum wiederholten Male sicherten sich die Frankfurter Seriensieger den Südpokal, Glückwunsch an Frank Hampel, Beni Buza, Alex Beck und Michael Kaus!

 

Spiel um Platz 5

Im Spiel um Platz 5, der zur Teilnahme am DTKV Pokal berechtigte qualifizierten sich die Teams aus Kaiserslautern und Rheinland/Düsseldorf

  1. TKC Kaiserslautern ´86 – SG Rheinland/Düsseldorf 25:7 (71:42)

Favorisiert gingen die Pfälzer um Philipp Baadte ins Rennen. Dieser Rolle wurden sie auch gerecht. Durch viele deutliche Ergebnisse und dem nötigen Glück in den knappen Partien qualifizierten sie sich durch ein 25:7 für die Pokalendrunde. Insbesondere die Topspieler Mathias Hahnel und Philipp Baadte zeigten mit je 8:0 Punkten den unbändigen Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Stefan Biehls 4 Punkte reichten nicht aus, um die SG nochmals ins Spiel zu bringen.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr auch hier nachlesen.

 

 

 

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Südpokal – wer macht’s?

81 Teilnehmer beim Einzelturnier der Headbangers Balingen. Das Turnier ist quasi schon seit Wochen ausgebucht und wurde zwischenzeitlich schon von 61 auf 81 Teilnehmer aufgestockt. Ein Grund für diese Teilnehmerzahl ist sicherlich das besondere, familiäre Flair bei den sympathischen Headbangers, welches sich offensichtlich schon weit über die Grenzen der südwestlich angesiedelten Tipp-Kick Gemeinde herumgesprochen hat. Zum anderen findet aber auch ein Tag später die Qualifikation zum DTKV-Pokal in Form eines Mannschaftsturniers statt, dem Südpokal.

Schaut man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturnieres an, so darf man sicherlich schon rein spekulativ einige Schlüsse auf die Mannschaftsaufstellungen am Sonntag riskieren.

Auf alle Fälle wird es eine spannendere Angelegenheit als noch 2016. Hier qualifizierten sich am Ende die vier gestarteten Top-Teams und Überraschungen blieben aus.

Betrachtet man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturniers, fällt sofort das Fehlen von Beni Buza (Frankfurt) auf. Daher dürfte es dieses Jahr schwieriger sein, den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg auszumachen, auch wenn der amtierende Titelträger aus Frankfurt mit Beck, Hampel und Kaus alleine schon immer für 17 Punkte gut ist. Laut Meldeliste würde momentan noch Thomas Bittmann als vierter Mann zur Verfügung stehen.

In Bestbesetzung und mit sehr guten Chancen, eben weil in Bestbesetzung, tritt der OTC Amberg an. Tuma, Krätzig, der junge Dominik Steib und nichtzuletzt Sebi Wagner können jeden schlagen und am Ende für die mögliche Überraschung sorgen.

FFB steht laut Meldeliste an diesem Wochenende mit Höhn, Jähnert, Ruchti, Schönlau und Samabor zwar ein Team zur Verfügung, das sicher den ein oder anderen ärgern kann, jedoch ohne möglichen Einsatz von Routinier Peter Funke keine Chance für ganz oben haben wird. Die Qualifikation scheint möglich, mit Funke sicherlich noch mehr.

PWR Wasseralfingen wird sicherlich in doppelter Brüderkonstellation an den Platten stehen und für Furore sorgen wollen. 2x Weber und 2x Weishaupt gilt es erstmal zu schlagen. Zwar werden die Aalener am Ende nicht den Pokal in Händen halten, die Qualifikation jedoch scheint realistisch.

Gießen stehen mit Jepp, Jilo und Schäl die wohl stärksten Leute aus den eigenen Reihen auf dem Plan. Schwierig einzuschätzen und abzuwarten, ob Ylipulli wirklich nur zu dritt spielt oder wer das Quartett komplettiert. Mit einem vierten Mann ein weiterer Kandidat für die Quali.

Kann das Gießener Team um Jens Jepp noch einen vierten Mann aus dem Hut zaubern?

Rheinland mit Biel, Lortz, Lennemann, Hansen sowie Koegel dürfte bei etwas Losglück die Qualifikation zum DTKV-POKAL in Aussicht gestellt bekommen. Dieses Losglück bräuchte sicherlich auch Kaiserslautern, das mit Hahnel nur einen Spieler aus der 1. Mannschaft zum Turnier angemeldet hat. Link und Werle aus der Zweiten sowie Harald Geier aus der Dritten können sicherlich nur schwer Lauterns Punktejäger Phil Baadte, Flo Wagner und Jens König ersetzen.

Der schweizerischen Spielgemeinschaft Baden / Leppard und auch den Kickern aus Nürnberg müsste wohl auch das Losglück zu mehr verhelfen.

Schwierig sind im Moment die Aufstellungen aus Balingen zu erkennen. Toll aber, dass sie, um einen ordentlichen Turnierablauf zu gewährleisten, noch ein weiteres Team gemeldet haben.

 

Die Plätze 1-5 qualifizieren sich für den DTKV-Pokal. Tipp des Authors nach Grundlage der Anmeldungen zum Einzelturnier:

Mögliche Südpokal-Sieger: Frankfurt oder Amberg

Weitere Teams mit sehr guten Qualifikationschancen: FFB und PWR

Teams, die etwas Losglück bräuchten: Gießen, Rheinland, Kaiserslautern

Teams, die mehr als Losglück bräuchten: SG Baden / Leppard, Nürnberg, Balingen

 

Natürlich ist abzuwarten ob die Meldeliste die Aufstellungen der Teams widerspiegelt, aber möglich ist das schon, wenn man bedenkt, dass in den darauffolgenden Wochen mit der NDEM und dem 3. Bundesliga Spieltag für viele zwei weitere Wochenenden für Ihr geliebtes Hobby folgen. Gut möglich, dass der ein oder andere Top-Kicker seine Prioritäten auf diese beiden Wochenenden legt und hier die Familie dem Balinger Wochenende vorzieht.

 

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Südpokal 2017

Am 5.März kommt es in Balingen zum Showdown um die 5 Startplätze der Sektion Süd für die Pokal-Endrunde am 13. und 14.Mai in Delligsen.

Bei der Ausspielung des Süd-Pokals sind insgesamt 12 Teams vertreten, die in 4 Dreier-Gruppen die Teilnehmer an der Endrunde in Niedersachsen ermitteln werden. Durch die freie Auslosung ohne gesetzte Teams ist es durchaus möglich, dass ein Außenseiter das Endturnier um den DTKV-Pokal errreichen kann.

Als Favoriten sind natürlich die 3 teilnehmenden Bundesligisten zu nennen, mit dem Titelverteidiger und Doublesieger TKC Gallus Frankfurt und dem 1.TKC Kaiserslautern zwei Hochkaräter, der OTC 90 Amberg sollte aber bei dem gegebenen Starterfeld auch gute Chancen auf einen Platz unter den bundesweit letzten 16 haben.

Titelverteidiger TKC Gallus Frankfurt: Südpokalsieger, Deutscher Mannschaftsmeister und DTKV-Pokalsieger 2016

Die drei Zweitliga-Teams PWR ´78 Wasseralfingen, Flinke Finger Bruck und SG Rheinland/Düsseldorf sind zusammen mit Ylipulli Gießen auch in der Lage, sich zu qualifizieren. Das Ganze wird natürlich sehr durch die spannende Auslosung kippen können, denn bei dem Modus „die 4 Gruppensieger sind qualifiziert, die 4 Gruppen-Zweiten spielen in einem Halbfinale und Finale den 5. Teilnehmer aus“ ist es durchaus möglich, dass z.B. die 3 Bundesligisten in eine Gruppe gelost werden und demnach wäre definitiv eines der drei Teams bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Anders herum ist es demnach auch möglich, dass 3 Verbandsligisten (Nürnberg, Balingen II, Balingen III) in eine Gruppe gelost werden und sich einer der drei sicher für Delligsen qualifiziert.

Es bleibt also zunächst abzuwarten, was die Losfee sich für die Teilnehmer ausgedacht hat.

Am Tag zuvor findet der Zollern-Alb-Pokal statt. Alle Informationen zum Turnierwochenende der Headbangers findet ihr auf deren Homepage.

 

Der zweite Frankfurter Streich!

Neben der deutschen Mannschaftsmeisterschaft wurde in Gevelsberg auch der DTKV-Pokal ausgespielt. Nachdem sich die Truppe vom TKC Gallus Frankfurt am Samstag abermals zum Meister krönte, folgte am Sonntag der Gewinn des zweiten Mannschaftstitels mit einer Demonstration der eigenen Stärke. Die mutig aufspielende Mannschaft vom TKV Jerze I hatte beim 20:12 im Finale keine Chance gegen diese Übertruppe vom Main.

Vorrunde

Die Vorrunde wurde in vier 4er-Gruppen bestritten, wobei sich die Erst- und Zweitplatzierten einen Platz im Viertelfinale sicherten. Insbesondere gab es keine Setzliste, so dass bereits in dieser Runde Top-Teams aufeinander trafen.


Gruppe A

In Gruppe A waren die Rollen klar verteilt: Die Bundesligisten aus Kaiserlautern und Grönwohld spielten untereinander den Gruppensieg aus und qualifizierten sich problemlos für das Viertelfinale. Im direkten Duell behielten die Pfälzer mit einem deutlichen 22:10 die Oberhand, so dass sie sich als Gruppenerster durchsetzten. Gegen die Underdogs von Tornado Dortmund und die zweite Mannschaft des Ausrichters gaben sich die etablierten Teams keine Blöße und machten mit deutlichen Siegen den Klassenunterschied sichtbar. Im Duell um die Ehre setzte sich der Meister der Regionalliga West mit einem 19:13 gegen Gevelsberg durch. Damit sprang für die Dortmunder der dritte Platz in der Endabrechnung heraus.

Gruppe A
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 1. TKC Kaiserslautern ’86 6 : 0 79 : 17 228 : 114 114
2 TKV Grönwohld 4 : 2 64 : 32 203 : 144 59
3 Tornado Dortmund 2 : 4 29 : 67 135 : 183 -48
4 TKC 1986 Gevelsberg II 0 : 6 20 : 76 121 : 246 -125

 

Gruppe B

Die Hammergruppe B mit 2 Bundesligisten und 2 Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga NordOst brachte hochdramatische Spiele. Im ersten Durchgang gewann Celtic deutlich gegen Kiel, während Drispenstedt eine klare 14:6 Führung gegen Waltrop nicht ins Ziel retten konnte und noch 14:18 verlor. Im 2. Durchgang gewannen die Waltroper souverän gegen Kiel und glaubten sich mit 4:0 Punkten schon qualifiziert zu haben, als auf den parallelen Platten Drispenstedt sensationell Celtic Berlin überrannte.

Im letzten Durchgang war allen Beteiligten klar, dass das Spielpunktverhältnis entscheidend sein würde. Und so kam es schließlich auch. Drispenstedt war schnell auf Siegkurs gegen Kiel, ebenso Celtic gegen Waltrop. Am Ende lagen überraschend die Drispenstedter mit 54 Spielpunkten vor Celtic, die 51 Punkte erzielten. Waltrop lag mit 50 Punkten knapp dahinter und musste überraschend die Segel bereits in der Vorrunde streichen. Auch der junge Club aus Kiel musste mit leeren Taschen den Heimweg antreten, doch die rasante Entwicklung der Jungs von der Kieler Förde ist sicher noch nicht beendet.

Gruppe B
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 TFB 77 Drispenstedt 4 : 2 54 : 42 157 : 159 -2
2 Celtic Berlin I 4 : 2 51 : 45 153 : 141 12
3 Preußen Waltrop I 4 : 2 50 : 46 146 : 130 16
4 Balltick Kiel I 0 : 6 37 : 59 133 : 159 -26

 

Gruppe C

Die Bundesligisten aus Frankfurt und Jerze dürften bei der Auslosung aufgeatmet haben, weil sie mit der zweiten Mannschaft von Preußen Waltrop und Rheinland United machbare Aufgaben serviert bekamen. Die Außenseiter hingegen haderten mit dem Pech, gegen zwei der besten Teams der abgelaufenen Saison spielen zu müssen. Erwartungsgemäß setzte sich Gallus Frankfurt mit drei Siegen an die Tabellenspitze vor Jerze, die mit 4:2 Punkten zufrieden sein konnten. Die Preußen schieden ebenso chancenlos wie die Rheinländer aus, doch konnte die Bundesligareserve beim 20:12 Sieg im direkten Duell überzeugen. Hervorzuheben gilt der Comebacker Leon Böttger, der in diesem Spiel mit 8:0 Punkten und sage und schreibe 16:2 Toren glänzte.

Gruppe C
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 TKC Gallus Frankfurt 6 : 0 73 : 23 218 : 115 103
2 TKV Jerze I 4 : 2 65 : 31 195 : 134 61
3 TKC Preußen Waltrop II 2 : 4 37 : 59 165 : 219 -54
4 Rheinland United 0 : 6 17 : 79 106 : 216 -110

 

Gruppe D

In dieser ausgeglichenen Gruppe hatte jedes Team die Chance weiterzukommen. Die Tabellenspitze war für den Bundesligaabsteiger Hannover reserviert, der mit 6:0 Punkten seine Konkurrenten auf die Plätze verwies und unspektakulär in die Runde der letzten acht einzog.

Etwas überraschend konnte sich das zweite Team vom TKV Jerze gegen die Mannschaften aus Gießen und Gevelsberg durchsetzen. Insbesondere die Gießener hatten sich in dieser Konstellation mehr ausgerechnet, zeigten sie doch auf den letzten Turnieren ansprechende Leistungen. Doch scheinbar hatten die Jerzer beim knappen 17:15 Erfolg ein Mittel gegen die berühmt berüchtigten Ylipullies gefunden.

Dem Team des Veranstalters vom TKC 1986 Gevelsberg merkte man die Doppelbelastung aus Organisation und Wettbewerb an, so dass sie sich mit dem letzten Platz zufrieden geben mussten.

Gruppe D
Mannschaft Punkte Sp-Punkte Tore Diff.
1 SG 94 Hannover 6 : 0 77 : 19 218 : 117 101
2 TKV Jerze II 4 : 2 49 : 47 156 : 154 2
3 Spieltrieb

Ylipulli Gießen

2 : 4 47 : 49 174 : 173 1
4 TKC 1986 Gevelsberg I 0 : 6 19 : 77 126 : 230 -104

 

 

Viertelfinale

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 18:14

Im für viele Tipp-Kicker vorgezogenen Pokalfinale trafen die Mannschaften vom Main und von der Spree aufeinander. Zunächst gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen und zur Halbzeit stand ein 8:8 Unentschieden zu Buche. Doch dann punkteten Kaus gegen Malesssa und Buza gegen Gottschalk doppelt für die Frankfurter. Diesen Vorsprung sollten die erfahrenen Kicker nicht mehr hergeben, so dass sich die jungen Wilden von Celtic Berlin mit 18:14 geschlagen geben und ohne Titel abreisen mussten.

TFB 77 Drispenstedt – SG 94 Hannover 12:20
Das Duell der Niedersachen versprach ein Duell auf Augenhöhe: So kam es auch, dass die Drispenstedter anfangs mit 7:5 in Führung gehen konnten. Allerdings ließen sich die Hannoveraner davon nicht beeinflussen, so dass sie das Ergebnis noch in einen deutlichen 20:12 Erfolg drehen konnten. Auf Seiten der Gewinner überzeugte Jens König mit 7:1 Punkten, während auf Seiten der Drispenstedter das Familiengespann Bialk insgesamt nur vier Punkte beisteuern konnte.

TKV Jerze I – TKV Jerze II 20:12
Im vereinsinternen Viertelfinale der Jerzer Teams konnte sich standesgemäß die erste Garde durchsetzen. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung bestätigte das erste Team seine gute Form und ließ beim 20:12 Erfolg keine Zweifel aufkommen. Insbesondere auf Marcel Kreuzweiß war wiederum Verlass: Er konnte 6 Punkte zum Sieg beitragen.

TKC ’86 Kaiserslautern – TKV Grönwohld 19:13
Das zweite Bundesliga-Duell gestaltete sich anfangs sehr ausgeglichen, doch dies sollte sich sehr schnell ändern, als die Lauterer einen Zahn zulegten. Über 8:4 und 11:5 setzten sich die Pfälzer ab und zum Schluss stand ein ungefährdeter 19:13 Sieg auf dem Spielbogen. Mit 7:1 Punkten knüpfte Mathias Hahnel an seine starken Leistungen in den vergangenen Monaten an. Der Titelverteidiger musste ersatzgeschwächt bereits im Viertelfinale die Segel streichen, was nicht an Michal Zaczek lag, der mit ebenfalls 7:1 Punkten versuchte, die Niederlage abzuwenden.

Halbfinale

TKC Gallus Frankfurt – SG 94 Hannover

Das Spiel des Mannschaftsmeisters gegen die Hannoveraner versprach Tipp-Kick auf höchstem Niveau, schließlich standen sich Akteure mit elf deutschen Einzelmeistertiteln und zahlreichen weiteren Erfolgen in Einzel und Mannschaft gegenüber. Umso überraschender war, welches Feuerwerk die favorisierten Frankfurter abbrannten. Die ersten beiden Runden gingen durch die Bank sehr deutlich an die Hessen, so dass die Hannoveraner schon jetzt mit dem Rücken zur Wand standen. Von diesem Schock konnten sich die Außenseiter nie erholen, wodurch ein nie gefährdeter 19:13 Erfolg für die Frankfurter zustande kam.

Überragender Akteur war ein weiteres Mal Frank Hampel, der lediglich ein Unentschieden gegen Jens König hinnehmen musste. Dieser überzeugte als einziger auf Seiten des Bundesligaabsteigers mit 5:3 Punkten.

 

TKV Jerze I – 1. TKC ’86 Kaiserslautern

Das Duell der beiden Überraschungsmannschaften der Bundesliga versprach große Spannung: In der Saison setzte sich Jerze mit einem 18:14 knapp gegen den Halbfinalgegner durch. Allerdings spielte Lautern damals in Bestbesetzung, heute waren mit Michael Kalentzi und Fabian Werle Aktive aus der zweiten bzw. dritten Mannschaft im Kader. Für die eingespielte Truppe um Altmeister Hacky Jüttner war es ein Leichtes, diese Schwächung auszunutzen. Bis zum Stand von 10:10 war die Partie sehr ausgeglichen, doch in der entscheidenden Runde gewannen Ihme und Kreuzweiß ihre Duelle gegen Baadte und Kalentzi, wovon sich die Jungs vom Ausrichter der deutschen Einzelmeisterschaft 2016 nicht mehr erholen konnte.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gewannen die Niedersachsen wiederum das Duell mit den Pfälzern. Auf Seiten der Jerzer holten drei Akteure 5:3 Punkte und selbst der vierte Mann Tobias Witte punktete mit 4:4, was die Ausgeglichenheit der Mannschaft belegt. Hinzu kam, dass der deutsche Einzelmeister Philipp Baadte mit 2:6 Punkten hinter den Erwartungen blieb.

 

Finale

TKV Jerze I – TKC Gallus Frankfurt 12:20

In der Neuauflage des Halbfinales der deutschen Mannschaftsmeisterschaft vom Vorabend waren die Rollen klar verteilt. Nach dem eindeutigen K.O. in der fünften Runde erwarteten die Zuschauer abermals ein einseitiges Spiel zugunsten der Frankfurter. Anfangs schien es gar so, als würden die Hessen einfach da weitermachen, wo sie am Samstag aufgehört hatten: Mit zwei Siegen starteten sie in das Duell. Doch dieses Mal ließen sich die Jerzer nicht abschütteln, denn sie hielten mit und glichen bis zur Halbzeit zum 8:8 aus. In der nächsten Runde standen folgende Partien auf dem Spielbögen: Während Andreas Hofert beim 2:6 gegen Beni Buza chancenlos war, besiegte Frank Hampel auf der anderen Platte Tobias Witte mit 3:0. Von diesem Rückschlag konnte sich die junge Truppe nicht mehr erholen, so dass sie sich letztlich mit 12:20 dem Favoriten geschlagen geben musste.

Aus dem ausgeglichenen Siegerteam stach Frank Hampel heraus, indem er 6:2 Punkte bei 12:5 Toren holte und damit den Grundstein für den Erfolg legte. Auf Seiten des TKV Jerze I konnte lediglich Marcel Kreuzweiß mit dem Tempo mithalten und mit 6 Punkte eine beachtliche Leistung zeigen.

 

 

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Die Stimmen zu den Wettbewerben

Die Rundschau-Redaktion interviewte Benjamin Buza, einen der Garanten für den Frankfurter Doppelerfolg. Beni war erst zum Saisonanfang vom TKC ’71 Hirschlanden zum TKC Gallus Frankfurt gewechselt. Im Team mit Alex Beck, Frank Hampel, Michael Kaus sowie den Ersatzspielern Freddy Mozelewski und Stefan Heinze konnten die Frankfurter die Teamwettbewerbe aufgrund ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit dominieren. Zum vierten Mal trugen sich die Hessen in die Siegerlisten der Mannschaftsmeisterschaft, den Pokal gewannen sie einmal mehr.

Erstmals herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Doubles. Gleich die Frage aller Fragen: Welcher Titel fühlt sich besser an und ist mehr wert?
Vielen lieben Dank für die Glückwünsche. Na für mich hat der Meistertitel einen höheren Stellenwert, aber natürlich freue ich mich sehr über den Pokalsieg. Meister werden ist einfach geil. Ich habe bisher noch nie das Double geholt und freue mich sehr über unsere starke Saison mit einem noch stärkeren Abschluss.

 


Wie habt ihr es geschafft, euch nach der Meisterschaft nochmals für den Pokal am Sonntag zu motivieren?
Frank Hampel hat über nichts anderes gesprochen als das Double. Er wollte unbedingt beide Titel nach Frankfurt holen. Das hat die ganze Mannschaft motiviert, auch für den Sonntag.

Wie habt ihr die Titel jeweils gefeiert? Habt ihr euch am Samstagabend gefeiert oder euch wieder direkt auf den Pokal fokussiert?
Also mir war klar, dass wir nach dem Sieg der Meisterschaft feiern werden. Das hatten wir dann auch gemacht. Ich denke aber, dass es im Rahmen geblieben ist, so dass wir am Sonntag relativ fit waren. Außerdem haben wir im Hotel ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen und uns so auf den Pokal eingeschworen. Wir wussten ja auch, wer auf uns wartet.

Im Finale der deutschen Meisterschaft ging es gegen deinen Ex-Verein Hirschlanden, bei dem du immer noch trainierst. War es ein komisches Gefühl, gegen die alten Weggefährten zu spielen und wirst du auch in Zukunft im Training willkommen sein?
Es war überhaupt kein komisches Gefühl, da ich ja schon früher mit Hirschlanden II gegen die Jungs spielen musste. Außerdem spielt man ja auf Turnieren auch gegeneinander. Mir war es sogar sehr recht, gegen meine Hirschlandener zu spielen, da mir die Jungs besser liegen als die Berliner. Ich hoffe sehr, dass ich noch ins Training darf 🙂 Ich werde einfach mal hingehen und schauen, was passieren wird 🙂

Ihr wart nach der Vorrunde in der Meisterschaft ungeschlagen auf Platz 1 und großer Favorit. Seid ihr mit dem Druck ins Rennen gegangen, gewinnen zu müssen oder hat euch das gestärkt?
Ich denke, ein gewisser Druck ist immer da in einem Play-Off. Wir vier Jungs waren alle bis in die Haarspitzen motiviert, diesen Titel zu holen. Uns hat es gestärkt, wie man auch an den Ergebnissen sehen konnte. Das Halbfinale war eine Demonstration, wir wollten unbedingt zeigen, dass das 16:16 im Ligaspiel ein Ausrutscher war. Dies hat uns zusätzlich motiviert.

Werdet ihr im nächsten Jahr mit gleichem Kader versuchen, das Double zu verteidigen?
Davon gehe ich aus 🙂

In den letzten Jahren hast du die Kurve von einem guten Bundesligaspieler zu einem der weltbesten Kicker gekriegt. Welche Ziele hast du nach den vielen Erfolgen noch im Einzel und mit der Mannschaft?
Im Einzel würde ich gerne noch einmal Deutscher Meister werden. Das wäre der Hammer. Mit der Mannschaft will ich noch sehr oft die Meisterschaft gewinnen, aber das primäre Ziel für die nächste Saison ist die Titelverteidigung, bestehend aus Meisterschaft und Pokal. Das hat nur Lübeck geschafft und das auch nur einmal. Es wäre toll, mit dem bestem Team aller Zeiten in dieser Kategorie gleich zu ziehen.

Was sagst du zum Rahmen der Veranstaltung? Sollte der Pokal auch in Zukunft in Kombination mit den Play-Offs ausgespielt werden?
Ein ganz klares JA. Schon allein die Zuschauerbeteiligung bei den Meisterschaftsplay-Offs ist wirklich geil. Nicht zu vergessen, was man sich dadurch an Zeit und Geld spart.

 

Statement des Veranstalters TKC 86 Gevelsberg

„Als Veranstalter waren wir mit dem Event zufrieden. Wegen der Doppelbelastungen der letzten und auch kommenden Wochen waren wir sicher nicht die frischesten, aber letztlich haben alle ihren Job gut gemacht. Aus sportlicher Sicht war es für unsere Teams sehr schwer positive Akzente zu setzen, da beide 86er Teams krasse Außenseiter waren. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Ehrgeiz, den unsere Jugendspieler an den Tag gelegt haben. Insgesamt sind wir in Gevelsberg auf einem mehr als erfolgreichen Weg, den wir selbstverständlich auch weitergehen.“

Siggi Gies (TKC 86 Gevelsberg)

Weitere Stimmen zur Veranstaltung

„Gute Doppelveranstaltung, die am Ende einen verdienten Double-Sieger hat!“

„Gelungene Veranstaltung, nette und freundliche Bedienung. Veranstalter gab sich sehr große Mühe. Essen sehr gut, aber für das Wetter zu deftig (sehr heißer Tag).“

„Statement zur Pokal-Vorrunde: Die Hammergruppe „B“ mit 2 Bundesligisten und 2 Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga Nord-Ost brachte hochdramatische Spiele. Im ersten Durchgang gewann Celtic souverän gegen Kiel, während Drispenstedt eine klare 14:6 Führung gegen Waltrop nicht ins Ziel retten konnte und noch 14:18 verlor. Im 2. Durchgang gewannen die Waltroper souverän gegen Kiel und glaubten sich mit 4:0 Punkten schon qualifiziert zu haben, als auf den parallelen Platten Drispenstedt sensationell die Celticer von Berlin überrannten. Alleine A. Bialk und D. Bialk holten zusammen 12 von 16 möglichen Punkten, während alle 4 Celticer ingesamt nur 12 Spielpunkte zu Stande brachten. Im letzten Durchgang war allen Beteiligten klar, dass das Spielpunktverhältnis entscheiden könnte. Und so kam es. Drispenstedt war schnell auf Siegkurs gegen Kiel, ebenso Celtic gegen Waltrop. Am Ende lagen überraschend die Drispenstedter mit 55 Spielpunkten vor Celtic, die 54 Punkte erzielten. Waltrop lag mit 50 Punkten knapp dahinter und musste überraschend die Segel bereits in der Vorrunde streichen.“

„Tag 1: schlechte Organisation mit 2 Stunden Startverschiebung. Tag 2 schon viel besser“

„Gelungenes Wochenende mit viel Spaß und spannenden Spielen“

„Neben den Frankfurter muss man vor allem die Teams aus Jerze hervorheben, die beide aus den Turnieren das Maximale rausgeholt haben.“

 

 

 

 

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Gevelsberg lädt zum DTKV Pokal

Am kommenden Wochenende treffen sich Teams aus ganz Deutschland in Gevelsberg, um den deutschen Pokalsieger zu krönen. Wie schon in den Jahren zuvor wird der Pokal in Kombination mit dem Bundesliga Play-Off an einem Wochenende ausgespielt. Der DTKV-Pokal ist seit den 70er Jahren ein integraler Bestandteil der Mannschaftswettbewerbe in der Tipp-Kick Szene. Ausrichter ist der TKC 1986 Gevelsberg, welcher sich über Zuschauer und Interessenten freut.

 

Die Teilnehmer

Während im Süden ein regionales Qualifikationsturnier in Balingen stattfand, mussten sich die Teams aus den anderen Sektionen über ein zweistufiges Verfahren für das Event qualifizieren. Neben Titelverteidiger TKV Grönwohld, der sich sehr knapp auf den letzten Drücker im Duell mit der TKG Wolfsburg II das Ticket sichern konnte, sind auch die Play-Off Teilnehmer aus Frankfurt, Berlin und Jerze am Start. Gespannt darf man auf die jeweiligen Aufstellungen sein, da die Pokalkader häufig breiter aufgestellt sind, sodass es auch hierbei Überraschungen geben wird. Während manche Teams mit einem Vier-Mann Kader anreisen, werden andere Vereine die Rotation nutzen, um Kräfte für die Finalspiele zu schonen.

Sektion Nord:

SG 94 Hannover, TFB 77 Drispenstedt, TKV Jerze I, TKV Jerze II, Balltick Kiel I, TKV Grönwohld

Sektion Ost:

Celtic Berlin I

Sektion Süd:

1.TKC Kaiserslautern, TKC Gallus Frankfurt, Spieltrieb Ylipulli Gießen, Rheinland United

Sektion West:

TKC Preußen Waltrop I, TKC Preußen Waltrop II, TKC 1986 Gevelsberg I, TKC 1986 Gevelsberg II, Tornado Dortmund

 

Der Modus

In den regionalen Qualifikationsrunden haben sich 16 Teams für den DTKV-Pokal qualifiziert. Diese werden am Samstag in vier 4er-Gruppen im Modus jeder gegen jeden antreten, wobei sich die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren. Dieses findet ebenso wie die Halbfinalspiele und das Finale am Sonntag statt, wobei am Samstagabend die Bundesliga Play-Offs eingeschoben werden (siehe hier), sodass den Zuschauern rund um die Uhr Tipp-Kick-Sport vom Feinsten geboten wird.

 

Die Favoriten

Laut einer Umfrage unter Tipp-Kick-Profis wird sich Celtic Berlin durchsetzen und sich zum zweiten Mal nach 2010 in die Siegerlisten eintragen. Ebenfalls heiß gehandelt wird das Team vom TKC Gallus Frankfurt, wobei viele denken, dass Frankfurt das Double bestehend aus Pokal und Mannschaftsmeisterschaft holen wird. Auch den Grönwohldern wird die Titelverteidigung von den Experten durchaus zugetraut, die sich am Samstagabend im Vergleich zu den anderen Favoriten entspannt zurücklehnen dürfen, was sicherlich einen Vorteil darstellt. Als Geheimtipps werden die Mannschaften von der SpVgg Balltick Kiel, dem 1. TKC Kaiserslautern `86 und dem TKC Gevelsberg II gehandelt, wobei man gespannt sein darf, wie sich das Regionalliga-Team des Gastgebers gegen die starke Konkurrenz schlägt.

Eine andere Meinung stammt von einem Tipp-Kick Funktionär aus Rheinland-Pfalz: „Ich kann mich leider nicht zu 100% festlegen, aber es wird eine Überraschung geben: Drispenstedt, Berlin oder Grönwohld (vorausgesetzt in Bestbesetzung)“. In den letzten Jahren gab es immer wieder Überraschungen, was zeigt, dass auch der DTKV-Pokal seine eigenen Gesetze hat.

 

Key Facts

Ablauf:

Samstag

10:00 Uhr – Beginn der Gruppenphase

17:30 Uhr – Beginn der Bundesliga Play-Offs

Sonntag

10:00 Uhr – Viertelfinale

13:15 Uhr – Halbfinale

15:45 Uhr – Finale

Spielort:

Aula der RS Alte Geer

Alte Geer 4, 58285 Gevelsberg

Veranstalter:

TKC 1986 Gevelsberg