Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2017/18

Gesucht wird der 45. Deutsche Mannschaftsmeister. Spannung wird auch wieder mal im Keller erwartet!

Auch diese Saison kann man durchaus von einer 2-Klassengesellschaft sprechen. Während mit Frankfurt, Hirschlanden, Grönwohld, Kaiserslautern 1 und Berlin fünf Teams um den Einzug in die Play-Offs mitspielen, kämpfen Drispenstedt, Waltrop und die beiden Aufsteiger, Balltick Kiel und Kaiserslautern 2, um den Klassenerhalt.

Nach der letzten regulären Saison grüßte Kaiserslautern von ganz oben. Im Play-Off-Finale mussten sich die Pfälzer aber Frankfurt geschlagen geben.

Bei den „Play-Off-Kandidaten“ wiederum kann man neben den Finalteilnehmern aus 2017, Frankfurt und Kaiserslautern allenfalls noch den Berlinern den ganz großen Coup zutrauen. Grönwohld oder Hirschlanden wird das Play-Off-Quartett vervollständigen, aber in den Halbfinals wohl nur das fünfte Rad am Wagen sein. Beide Teams sind jedoch zu stark, als dass sie es mit dem Abstiegsgespenst zu tun bekämen.

Bei den möglichen Abstiegskandidaten sollte Drispenstedt die besten Karten haben. Hier wird jedoch sicherlich das direkte Aufeinandertreffen mit Waltrop am 1. Spieltag richtungsweisend sein. Der Sieger der Partie dürfte sicher die Klasse halten. Waltrop, welches im Vergleich mit den Aufsteigern mit Wölk, J. Hahnel und Müller noch auf die größte Erstligaerfahrung blicken kann, darf der Klassenerhalt ebenso zugetraut werden. Während der stärker einzuschätzende Aufsteiger aus der 2. Liga NordOst (mit 16:0 Punkten Meister) mit Von Hering und Wegener zwei Spitzenspieler in ihren Reihen finden, kann man von Kaiserslautern 2, welches mit Sebastian Baadte eigentlich nur einen Aktiven mit Bundesliganiveau stellen kann, nichts anderes als den direkten Wiederabstieg erwarten.

Bundesliga-Premiere vs. Erfahrung pur oder: Robert von Hering (Kiel, l.) vs. Alex Beck (Frankfurt) (in der Mitte Fabio de Nicolo (Grönwohld))

 

Die Kader

Es wurde viel spekuliert in den sozialen Medien, schließlich tummelt sich noch der ein oder andere Spitzenspieler auf dem freien Markt. Passiert ist bis dato jedoch Nichts. Anscheinend vertraut jeder seinem bisherigen Kader. Abzuwarten, was im Laufe der Saison an Zugängen vermeldet wird.

  • Hirschlanden: Merke, Daub, Füßinger, Schlotz
  • Kaiserslautern 1: Baadte P., Hahnel M., Wagner, König
  • Kaiserslautern 2: Baadte S., Link, Meyer, Werle, Fohlmeister
  • Kiel: Hansen F., Hansen S., Von Hering, Wegener
  • Waltrop: Gotzhein, Wölk, Müller, Hahnel J.
  • Drispenstedt: Bartels, Socha, Lungela, Nieder
  • Berlin: Kuch, Gottschalk, Malessa, Lorenzen

    Wie im letzten Jahr schickt Celtic die folgende Starting Four ins Rennen (v.l.): Chris Kuch, Patrick Malessa, Max Gottschalk, Christian Lorenzen. Wird Edeljoker Marcel Horchert ebenfalls seine Einsätze bekommen?

  • Frankfurt: Hampel, Beck, Buza, Kaus
  • Grönwohld: Arp, Zazcek, Schäfer, de Nicolo

 

Interview mit Marc Koschenz, Gewinner der Einzelwertung 2016/17

1) Wie schwer wiegt für dich dieser „Einzeltitel“? Ist er mit einem Turniersieg bei einer Sektionsmeisterschaft oder gar bei einer DEM gleichzustellen oder ist das na ganz andere Nummer?
Hat für mich keine Bedeutung. Ich wäre lieber Letzter in der Einzelwertung – aber dafür Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Leider konnte ich für diesen Titel nicht viel bzw. gar nichts im Play-Off zu beitragen

2) Die Einzelwertung gewonnen, mit der Mannschaft die Play-offs erreicht – kannst du von einer gelungenen Saison sprechen oder war gar noch mehr drin?
Die Saison war sehr durchwachsen und wir konnten froh sein, dass wir irgendwie ins Play-Off gerutscht sind. Alle Leistungen samt meiner waren ausbaufähig.

3) In der Szene steht der Name Koschenz nicht gerade für einen Trainingsweltmeister. Ist dieses Gerücht nun wahr, oder trainierst du in Wahrheit wie ein Besessener? Schließlich ist dein Spiel ja ziemlich anspruchsvoll…
Ich brauche kein Training, ich hole die Spieler aus der Kiste, stell mich an die Platte und will jeden besiegen, der gegen mich antritt. Anspruchsvoll? Ich hau die Kugel einfach in die Maschen, egal wie!

4) Die neue Saison steht unmittelbar bevor. Deinen Namen sucht man im Mannschaftskader von Grönwohld vergebens. Was ist los? Sicher stehst du Gewehr bei Fuß? Wie sind die Erwartungen in die neue Saison?
Sobald ich gebraucht werde, stehe ich dem TKV Grönwohld zur Verfügung.

5) Daniel Craig hat angekündigt, dass er seinen letzten James Bond drehen wird. Welchen Tipp-Kicker könntest du dir als 007- Nachfolger vorstellen?
Jens König! 🙂

 

Die Prognose der Redaktion

Wer wird Meister?                    

  • Frankfurt zu 40%
  • Kaiserslautern 1 zu 35%
  • Berlin zu 25%                                  

Wer erreicht noch die Play-offs?

  • Hirschlanden zu 51%
  • Grönwohld zu 49%

Wer steigt ab?

  • Drispenstedt zu 1%
  • Waltrop zu 9%
  • Kiel zu 21%
  • Kaiserslautern zu 69%          

 

So tippen die Tipp-Kick-Profis:

In einer Umfrage unter den Tipp-Kick-Profis kamen 41 Tipps zusammen.

Wer erreicht die Play-Offs? (4 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Gallus Frankfurt – 100 %
2. Celtic Berlin – 92,7 %
3. 1. TKC Kaiserslautern I – 87,8 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 75,6 %
5. TKV Grönwohld – 34,1 %

 

Wer wird Meister?

1. TKC Gallus Frankfurt – 51,2 %
2. 1. TKC Kaiserslautern I – 31,7 %
3. Celtic Berlin – 12,2 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 4,9 %

 

Wer steigt ab? (2 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Kaiserslautern II – 78 %
2. SpVgg Balltick Kiel – 48,8 %
3. TFB 77 Drispenstedt – 41,5 %
4. TKC Preußen Waltrop – 29,3 %

 

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

1. SpVgg Balltick Kiel – 43,9 %
2. 1. TKC Kaiserslautern II – 14,6 %
3. TFB 77 Drispenstedt und TKC 71 Hirschlanden – je 9,8 %

 

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

1. TKV Grönwohld – 35 %
2. TKC Preußen Waltrop – 15 %
3. TKC 71 Hirschlanden – 12,5 %

 

Wer gewinnt die Einzelwertung?

1. Benjamin Buza – 26,3 %
2. Alexander Beck – 15,8 %
3. Fabio de Nicolo – 7,9 %

Kann sich Beni Buza wirklich die Einzelwertung schnappen?

 

Eure Einschätzungen

Spannende Saison, in der Frankfurt und Kaiserslautern wieder im Finale aufeinandertreffen.


Uns erwartet eine spannende und enge Saison sowohl vorne als auch hinten. Eine ähnlich starke Liga mit tollen Mannschaften und packenden Duellen erwartet uns.


Leider stehen die Absteiger schon fast fest, doch es wird trotzdem spannend.


Oben gibt es 2, die Meister werden können. Unten allerdings können es 5 Teams mit dem Abstieg zu tun bekommen.


Das wird eine spannende Saison, wo jeder jeden schlagen kann. Allerdings denke ich, dass sich zum Schluss die Favoriten wieder durchsetzen werden.


Grönwohld ohne Koschenz ist „nur“ die Hälfte Wert. Auf Kiel bin ich gespannt.


Liga ist sehr ausgeglichen was PO und Abstieg betrifft.


Fast schon langweilig, weil Kräfteverteilung klar.


Ausgeglichene Liga!

 

 

 

Termine

Die Bundesliga Saison 2017/18 startet am 24. September mit folgenden 3er Spieltagen:

  • Kaiserslautern 1/ Kaiserslautern 2/ Frankfurt
  • Hirschlanden/ Berlin/ Kiel
  • Grönwohld/ Waltrop/ Drispenstedt

Die weiteren Termine sind: 2. Spieltag am 26. November 2017 sowie in 2018, der 22. April und 10. Juni. Die Play-Offs finden dann am 16.06.2018 in Balingen statt. Alle Informationen erhaltet ihr auch auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: Regionalliga Süd – 2017/18

Vereine und Kader

spielTrieb Ylipulli Gießen

Christian Schäl – Jens Jepp – Valentin Tenner – Christoph Jilo – Klaus Höfer

Saisonziel:              Aufstieg

Meistertipp:           München

Schaffen die Ylipullies um Christoph Jilo nun endlich den Aufstieg?


SG Rheinland/Düsseldorf II

Georg Lortz – Michaela Koegel – Siddi Popat – Simon Winzer – Stephan Hanson – Wolfgang Plümmer – Christian Töller – Axel Schmitz – Christian Drescher

Saisonziel:              Mittelfeld

Meistertipp:           Gießen


Baden Hotspurs

Manuel Häfeli – Philipp Derungs – Markus Kälin – Daniel Nater – Serge Brugger – Michael Blügel 

Saisonziel:              Vorne mitspielen

Meistertipp:           Gießen


TKC Balingen Headbangers I

Rüdiger Albrecht – Frank Sauter – Markus Sense – Thomas Will – Dawood Malik

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen

Die Balinger gehen mit zwei Teams an den Start. Dabei trifft Frank Sauter (l.) auf Leon Homscheidt.


TKC 91 Nürnberg

Hermann Frank – Hans Kraus – Peter Dobler – Ernst Jobst – Felix Berger

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


TKC 71 Hirschlanden IV

Beno Garstka – Christian Kubelka – Hans Chudy – Colin Oechsle – Peter Oechsle

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


OTC 90 Amberg II (N)

Alexander Kraus – Franz Putz – Christian Kraus – Heinz Steib – Nicolas Meier – Andreas Bauer

Saisonziel:              Mittelfeldplatz

Meistertipp:           München


Oberbayern München (N)

Björn Buschmann – William Schwaß – Terence Schwaß – André Güldner

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


TKC Balingen Headbangers II (N)

Marco Germeroth – Oliver Lenhardt – Lukas Homscheidt – Carlo Homscheidt – Leon Homscheidt – Peter Lotzer – Lars Boll – Björn Seyfarth

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           München


 

Situation:

Überraschungsmeister Hirschlanden III ist in die 2. Bundesliga Südwest aufgestiegen.

Mit Kaiserslautern III zog ein Team schon während der Saison zurück. Sechs Mannschaften bleiben in der Liga. Gallus Frankfurt II hat zur neuen Saison keine Mannschaft mehr gemeldet.

Als Meister der VL-Süd stieg Amberg II in die RL-Süd auf. Aufgrund des Rückzuges von Kaiserslautern III, des Verzichts von Frankfurt II und der Tatsache, dass keine Süd-Mannschaft aus der 2. Liga abgestiegen ist, gab es keinen Absteiger in die Verbandsliga. Außerdem wurden Oberbayern München und Balingen II als Zweit- bzw. Drittplatzierte der Verbandsliga Süd ebenfalls in die RL-Süd gezogen.

Mit 9 Teams kann die Saison wieder komplett in den bewährten 3er-Spieltagen durchgespielt werden.

 

Prognose:

spielTrieb Yllipulli Gießen
Bleibt es dabei, dass Liga-Neuling München keinen Neuzugang meldet, ist das Titelrennen schon vor dem ersten Anstoß entschieden. Schäl, Jepp, Tenner, Jilo, Höfer: Noch Fragen? Kein Team der Liga wird den Ylipullis aus Gießen in dieser Spielzeit das Wasser reichen können. Talent, jugendliche Unbekümmertheit, Erfahrung und Schlitzohrigkeit gepaart mit Spielfreude pur, dazu ein kompletter 5er-Kader auf Zweitliganiveau – die machen das. Einen Ausrutscher wie in der Vorsaison werden sich die Mittelhessen nicht noch einmal leisten.

SG Rheinland/Düsseldorf II
Die Zweitligareserve aus dem Rheinland wird sich wohl auch dieses Jahr mit Baden ein Rennen um den Titel „Best of the rest“ liefern. Eine wichtige Rolle dürfte Neuzugang Christian Drescher spielen: Der hat – gemeinsam mit Georg Lortz, Michi Koegel und Siddi Poppat – in der vorletzten Saison noch im Zweitligakader von Rheinland United seine Püppchen bedient und sorgt für noch mehr Qualität im Kader. Auch Michi Koegel, einzige Kickerin der RL-Süd, hat sich deutlich verbessert: im Vorjahr erreichte sie die Top-Ten der Einzelwertung. Im Vergleich mit den Eidgenossen könnte der breitere Kader den Ausschlag geben.

Michaela Koegel geht für die SG auf Punktejagd.

Baden Hotspurs
Hätte, könnte, würde – die Geschichte der Baden Hotspurs verläuft im Konjunktiv. Hätten die Schweizer Sonnyboys eine komplette Saison ihr stärkstes Quartett am Start, könnten sie an jedem Spieltag komplett antreten – es würde wohl auch mal mit dem Aufstieg in Liga zwei klappen. Die Qualität ist allemal vorhanden und mit Daniel Nater und Philipp Derungs haben zwei Baden-Kicker im Dress des OTC Amberg bereits Erst- und Zweitligaluft geschnuppert. Dieses Jahr wird’s wohl nichts werden, aber: egal in welcher Liga, die Typen sind einfach eine Bereicherung!

OTC 90 Amberg II
Mit breiter Brust startet die Zweite des OTC Amberg in die neue Spielzeit: Als Meister der Verbandsliga hat man Oberbayern München hinter sich gelassen und auch gegen deren Topspieler Schwaß und Buschmann gepunktet. Den Abgang von „Schotte“ Schotmann konnten die Oberpfälzer mehr als nur kompensieren: mit Alex Kraus kommt ein Spieler aus dem Bundesligakader, der in der Regionalliga auch ohne Training jederzeit für 8 Punkte gut sein wird. Im Paket mit den Routiniers Putz und Steib sowie dem überraschend starken Christian Kraus dürfte das auf Anhieb fürs vordere Mittelfeld reichen.

TKC Balingen Headbangers
Die Erstvertretung der Mattenschwinger aus Balingen ist in der Liga angekommen. Bester Beweis: Rüdiger Albrecht landete mit beinahe ausgeglichenem Punktekonto auf Platz 13 der Einzelwertung. Auch Frank Sauter, Markus Sense und Thomas Will haben sich verbessert und landeten im Mittelfeld der Liga. Mit Dawood Malik kommt ein junger Spieler aus der Zweiten, der in Liga drei allerdings Lehrgeld zahlen wird. Die Kicker aus dem Zollernalbkreis werden sich mit Nürnberg, Hirschlanden IV, München und der eigenen Zweitvertretung um den Klassenerhalt balgen.

TKC 91 Nürnberg
Die Unabsteigbaren könnten es auch dieses Jahr wieder schaffen: vier Mal waren die Mittelfranken vom TKC 91 Nürnberg in den letzten fünf Spielzeiten bereits abgestiegen, vier Mal kam doch noch der erlösende Anruf vom Sektionsleiter. Mit stoischer Gelassenheit werden die Kicker aus der Noris auch in dieser Saison wieder zu Werke gehen – zurecht. Durch kontinuierliches Training ist das Niveau merklich gestiegen. Mit Felix Berger hat man zudem einen jüngeren Spieler mit Perspektive integriert. Sollte es wider Erwarten doch nicht klappen mit dem Klassenerhalt: Abwarten. Das Telefon wird schon noch klingeln…

Die Nürnberger um Hans Kraus (l.) werden sich wieder mit Hirschlanden IV messen (im Bild: Christian Kubelka)

Oberbayern München
Oberbayern München ist die Wundertüte der Liga. Auf Position 1 und 2 werfen die Nordlichter, die unter blauweißer Flagge segeln, überragende Qualität in die Waagschale. Aber William Schwaß und Buddy Björn Buschmann, gemeinsam für Atletico Hamburg und zuletzt in Hirschlanden erstklassig, treffen in der traditionell starken RL-Süd auch auf Kicker, die ihnen Probleme bereiten werden. Deshalb: Treten die beiden auch in Liga drei mit Terence Schwaß, Christian Warschun und André Güldner an, wird´s nach unten eng. Kommt noch ein Kicker auf Regionalliganiveau, geht`s ganz nach oben.

TKC Balingen Headbangers II
Die jungen Wilden sind wieder da: Carlo und Leon Homscheidt haben ihre Kicker vom Nagel genommen. Gemeinsam mit Papa Lukas, Clubgründer der Headbangers, gehen sie zur kommenden Spielzeit fürs Balinger Reserveteam auf Torejagd. Sollten die beiden Hochbegabten jetzt am Ball bleiben, ist ihnen eine ähnliche Entwicklung zuzutrauen, wie sie etwa Jonathan Weber oder Marco Bittmann schon genommen haben. Kurzfristig wird es die Zweitvertretung allerdings schwer haben, das erklärte Ziel Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

TKC 71 Hirschlanden IV
Er weiß, wie sich ein Meistertitel anfühlt, und hat einigen der ganz großen Kicker des Landes dabei geholfen, das selbst zu erleben: Beno Garstka is back! Der Macher der Hirschlander Talentschmiede lässt im vierten Team der Schwaben wieder die Puppen tanzen. Ebenfalls am Start: Hans Chudy – Bruder von Zweitliga-Aufsteiger Michael Kleofasz – den viele auch noch aus den 80ern kennen werden. Der Klassenerhalt wird davon abhängen, ob die Routiniers ihr Spiel auf die Platte bringen und die Youngsters Christian Kubelka und Colin Oechsle dadurch befreit aufspielen können.

 

Tipp:

  1. spielTrieb Yllipulli Gießen
  2. SG Rheinland/Düsseldorf II
  3. Baden Hotspurs
  4. OTC 90 Amberg II
  5. TKC Balingen Headbangers
  6. TKC 91 Nürnberg
  7. Oberbayern München
  8. TKC Balingen Headbangers II
  9. TKC 71 Hirschlanden IV

Rückschau: Regionalliga West – 2016/17

Was die Tabellenspitze angeht, ging es nahtlos da weiter, wo die letzte Saison endete. In der oberen Tabellenhälfte spielten erneut die Bochumer Schlachtenbummler I um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Personell erstklassig verstärkt gingen die SchlaBOs sogar als Titelfavorit ins Rennen, während sich aus dem Feld der Verfolger zunächst kein direkter Konkurrent heraus kristallisieren konnte.

Den Vorschuss-Lorbeeren konnten die Ruhrstädter durchaus gerecht werden, was ein bärenstarkes 16:0 Punkteverhältnis, die Plätze 1 – 3 in der Einzelwertung und die Meisterschaft und somit den lang ersehnten Aufstieg zur Folge hatte.

Im Saisonverlauf zeigten die Aufsteiger aus Mönchengladbach eine enorme Leistungssteigerung, und sorgten mit Platz 2 für eine der besonders positiven Überraschungen der Saison. Bereits zu Saisonbeginn deutete sich das Potential der jungen Truppe an, als man hochmotiviert bei der 13:19 Niederlage in Bochum über weite Strecke auf Augenhöhe spielte und den Gastgebern einige Schweißperlen auf die Stirn trieb. Am Ende konnten die sympathischen Jungs vom Niederrhein stolze 13:3 Punkte für sich verbuchen.

Ebenfalls eine ansprechende Leistung brachte die Dortmund/Mendener Zweitvertretung auf die Platte. Mit stabilen 11:5 Punkten verpasste man bei der 14:18 Niederlage gegen Gladbach nur knapp den Sprung nach oben und musste sich letztendlich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben.

Mit etwas Abstand folgte das Liga-Mittelfeld, leistungsmäßig so eng beieinander, das lediglich 3 positive Punkte Platz 4 von Platz 7 trennen. Die Verfolger werden angeführt von Gevelsberg I (4. Platz, 9:7 Punkte), dicht gefolgt von Gevelsberg II (5. Platz, 7:9 Punkte). Waltrop III (6. Platz) und Aufsteiger Herne I (7. Platz) sichern sich mit jeweils 6:10 Punkten vorzeitig den Klassenerhalt.
Alle vier zeigten ordentliche Leistungen und spielten eine stabile Saison ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen.

Die interne Neustrukturierung der einzelnen Teams beim Vereinsgiganten aus dem Bergischen ging nicht gänzlich spurlos vonstatten. Die alten Hasen der dritten Mannschaft verfügen zwar über jahrelange Erfahrung, benötigen aber wohl noch eine gewisse Findungsphase. Mit 3:13 Punkten, Platz 8 und dem damit verbundenen Abstieg in die Verbandsliga ist hier sicherlich niemand zufrieden, doch vielleicht schweißt so ein Erlebnis auch erst richtig zusammen?!

Weitaus katastrophaler verlief die Spielzeit der Kultkicker aus Schwerte. 2013/14 stieg die Mannschaft gemeinsam mit Bochum in die Regionalliga auf, schaffte auf Anhieb den Klassenerhalt und konnte sich letztes Jahr sogar Platz 3 der Regionalliga sichern. Doch in dieser Saison war einfach der Wurm drin, im Traditionsverein von 1988: 9. Platz, 1:15 Punkte und 555 Gegentore sprechen leider eine nur allzu deutliche Sprache. Ein Erklärungsversuch wäre, dass die angespannte sportliche Situation über die Saison hinweg das angeschlagene Schwerter Nervenkostüm weiter belastete, was dann weitere negative Leistungen zur Folge hatte. Die Konkurrenzsituation mit spielstarken, hungrigen Aufsteigern sollte man auch nicht außer Acht lassen. Wie auch immer, diese Saison hinterlässt besonders in Schwerte ihre Spuren: ab der kommenden Saison soll vorerst keine Mannschaft mehr gemeldet werden.
Sicherlich werden die Tipp-Kick-Borussen auf die ein oder andere Weise trotzdem am Spielbetrieb teilnehmen und wir drücken die Daumen, dass dies recht bald wieder unter den eigenen Farben der Fall sein wird und das Vereinssterben im Westen nicht ein weiteres Opfer fordert.

Zum Schluss noch ein erfreulicher Fakt: Michael Kalentzi sichert sich in seiner ersten Saison mit 54:10 Punkten Platz 1 der Einzelwertung der Regionalliga West. Herzlichen Glückwunsch!

Die Einzelwertung der abgelaufenen Saison!

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer auf der Ligaseite nachlesen.

Rückschau: Verbandsliga West – 2016/17

Nun ist es soweit. Die Saison 2016/17 der Verbandsliga West ist abgeschlossen, und die sportlichen Ergebnisse gaben einige Aufschlüsse.

Beginnen möchte ich mit Hansa Herford, die von vorneherein als Favoriten in die Saison gestartet waren. Nicht umsonst wurde bereits im Vorfeld vom „FC Bayern München“ der Liga gesprochen. Verdienterweise feierten die Hansa’s nicht nur die Meisterschaft der Liga, sondern auch den gleichzeitigen Aufstieg in die Regionalliga West.

Hansa Herford zog einsam seine Kreise und steigt demnach verdient auf!

Mit einer Punktausbeute von 24:0 (12-0-0), drei Spielern in den Top Ten (1. Platz Jens Foit, 2. Platz Lars Schulze, 6. Platz Gerald Kretlow) und den meist geschossenen Toren der Liga (Jens Foit) konnte diese Mannschaft in allen Belangen überzeugen. Es waren schwere, aber auch lehrreiche Spiele gegen die Jungs aus Herford. Nun wurde es aber auch Zeit, dass sie in der kommenden Spielzeit ihr Können in der Regionalliga unter Beweis stellen. Für den weiteren sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

An Platz 2 der Abschlusstabelle finden sich die Schlabo´s aus Bochum wieder, die ihren Aufstieg in im Spiel gegen die Scorpions aus Kierspe klarmachen konnten. Laut eigener Aussage war das jedoch gar nicht das ausgegebene Saisonziel, sondern wurde erst im Laufe der Spielzeit für möglich gehalten und dann natürlich auch forciert.

Auch hier kann man von einer konstant guten Teamqualität sprechen. In den Top Ten konnten sich Uli Schmidt (3. Platz) und Björn Schulte (8. Platz) ihre Plätze sichern. Auf Grund der Homogenität dieser Mannschaft, die selbst bei einer nicht geplanten Rotation ihre Stärke behielt, war der Aufstieg ebenfalls vollkommen verdient. Die gute Jugendarbeit rundete die Schlabo´s ab, so dass für die Zukunft mit Alexis Kalentzi und Marcel Kapp zwei hungrige Spieler auf Torejagd gehen werden.

Altmeister Jens Foit sichert sich deutlich die Einzelwertung!

Phoenix Herne begann ihre Saison mit einer Kaderplanung, die beide Teams ( Herne 1 & 2) in etwa gleich stark aufspielen lassen sollte. Der starke 3. Platz in der Abschlusstabelle bewies, dass neue Spieler gut in die Mannschaft integriert worden sind. Unter anderen Umständen wäre wohl der Aufstieg in der vergangenen Saison drin gewesen. An dieser Stelle ein an mich persönlich herangetragenes Zitat von Jens Schüring: “Hätte, hätte, Fahrradkette, müssen wir halt nächste Saison noch eine Schüppe drauflegen“.

Jens Schüring (4. Platz) und André Becker (10. Platz) in den Top Ten belegen, dass Phoenix in der kommenden Saison ganz oben mit dabei sein wird. Wir dürfen gespannt sein, wie Jens in der kommenden Saison seine Mitstreiter einplanen wird.

Jens Schüring (Herne) vs. Lars Schulze (Herford) – im nächsten Jahr wird es dieses Duell vorerst nicht mehr geben

Auf einem guten 4. Platz landeten die Tornado´s aus Dortmund, die mit dem Saisonstart jedoch alles andere als zufrieden waren. Trotz akribischem Training, Sonderschichten und einem gut ausgestatteten Equipment brachten sie nicht die eigens gewünschte Leistung auf die Platte. Im weiteren Verlauf stabilisierten sie sich jedoch und sammelten fleißig Punkte. Wolfram Kastrup (7. Platz) und Mirko Schunder (9. Platz) erreichten die Top Ten, und sicherten ihrem Team viele Punkte. Gepaart mit den zuletzt starken Leistungen von Manuel Oelschläger und Jens Silberkuhl wird auch dieses Team in der kommenden Spielzeit ein Wörtchen mitzusprechen haben.

Platz 5 ging an die Scorpions aus Kierspe, die sich in Ihrer ersten Saison einen guten Eindruck verschaffen konnten, was es bedeutet, professionell TippKick zu spielen. Im ersten Jahr wurde teilweise Lehrgeld bezahlt, aber es konnten auch einige Punkte eingefahren werden. Die zwei weiblichen Mitspieler Sylvia und Yvonne sorgten in diversen Ligaspielen für schweißgebadete Männergesichter. So kann es aus Sicht der Scorpions gerne weiter gehen. Mit drei Saisonsiegen und einem Unentschieden sowie einem Spieler in den Top Ten (Vito-André Filipiak, 5. Platz) sind die Kiersper mit dem Saisonverlauf nicht unzufrieden.

Die 4. Mannschaft von Gevelsberg schloss die Saison auf dem 6. Platz ab. Auf Grund der großen Breite dieser Mannschaft und einer gerechten Spielverteilung war es die schwere Aufgabe, Konstanz in die jeweilig spielende Mannschaft zu bringen. Nichtsdestotrotz standen 3 Siege zu Buche, die in der kommenden Spielzeit mit einer kleinen Neuausrichtung unter Peter Krakowsky sicherlich getoppt werden.

Den letzten Platz und somit die rote Laterne sicherten sich die Jungs aus Steinbeck. Die Weiß-Weißen aus Ostwestfalen spielten ebenfalls ihre erste Saison und machten jedes Auswärtsspiel zu einem Spektakel. Laut Aussage von Marvin Freund wurde der Sport anfangs etwas unterschätzt. Man merkte aber schnell, dass Konzentration und Geschick das A und O des Tipp-Kick´s sind. So wurden die Ergebnisse immer knapper, die Spielverläufe enger, und der Ehrgeiz immer höher.

Marvin Freund (Steinbeck) in Aktion: Auch kommende Saison geht das weiß-weiße Ballett an den Start!

Wie könnte es auch anders sein, belohnten sich die Steinbecker am letzten Spieltag, als gegen die Scorpions verdient mit 18:14 gewonnen wurde, was gleichzeitig den ersten Saisonsieg darstellte.

FAZIT

Eine Saison, die eine Vielzahl von Spielen aufwies, ist pünktlich abgeschlossen worden. Ein Dank an der Stelle an jeden einzelnen Spieler, die Terminkoordinatoren und an all die Helfer im Hintergrund. Für die immer gegebene Aktualität der Ergebnisse und Tabellen ein großes Lob an Simon Winzer, der als Ansprechpartner und Sektionsleiter West immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.

Ich persönlich freue mich darauf, in der kommenden Saison auf alte und neue Gesichter zu treffen, und wünsche an der Stelle unserem neuen Sektionsleiter, Michael Kalentzi, einen guten Einstand in seine kommenden Aufgaben.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer der Ligaseite entnehmen.

Rückschau: 2. Bundesliga Südwest – 2016/17

Vor einigen Jahren galten die Tipp-Kicker aus Kaiserslautern als unaufsteigbar und ewiger Zweitligist: Über 25 Jahre dauerte es, bis sich die Pfälzer erstmals einen Platz in der Tipp-Kick-Bundesliga erkämpft hatten. Nun hat auch die zweite Mannschaft den Sprung geschafft und ist von der Regionalliga in die Bundesliga durchmarschiert. Herzlichen Glückwunsch!

 

Völlig verdient setzte sich die zweite Mannschaft des 1. TKC Kaiserslautern um Kapitän Michael Link in dieser Saison gegen die Konkurrenz durch. Mit lediglich einer Niederlage gegen Kelheim und einem Unentschieden im großen Finale gegen Wasseralfingen am  letzten Spieltag überraschte das Team in der Besetzung Link – Werle – S. Baadte – Meyer – Haag – Geier die gesamte Liga und sicherte sich als Aufsteiger die Meisterschaft. Insbesondere die Leistungen von Werle, der in seiner ersten Zweitliga-Saison keine Probleme hatte und imponierte, waren entscheidend für das positive Abschneiden.

Der Meister der 2. Bundesliga Süd/West in der Saison 2016/2017 (v.l.): Markus Meyer, Michael Link, Fabian Werle, Sebastian Baadte

Auf der anderen Seite schrammte der PWR 78 Wasseralfingen abermals nur knapp am Aufstieg vorbei. Vor allem der verfluchte erste Spieltag setzte den Schwaben mit 1:3 Punkten schwer zu. Enttäuschend waren außerdem die Leistungen von Jo. Weber in den entscheidenden Spielen: Bei den Unentschieden gegen FFB und Kaiserslautern sowie bei der Niederlage gegen Rheinland/Düsseldorf holte er magere 13:11 Zähler (gesamt: 46:18) Das einzig Erfreuliche war, dass sich alle Akteure (C. Weishaupt, U. Weishaupt, Ja. Weber und Jo. Weber) in den Top10 der Einzelwertung platzierten.

Ein voller Erfolg war der Zusammenschluss der SG Rheinland/Düsseldorf. Zuvor waren beide Mannschaften zu unausgeglichen, um in der zweiten Liga mitzuhalten, aber zu stark, um in den Regionalligen gefordert zu werden. Nach einem fulminanten Start am ersten Spieltag war die SG sogar lange Zeit Aufstiegsfavorit Nummer 1. Zum Saisonende ließen die Leistungen etwas nach, aber die Mannschaft bestehend aus Lennemann – Helbig – Hansen – Biehl – Popat kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. Durch diese starke Saison rücken sie sogar in den Kreis der Meisterschaftsfavoriten für die kommende Saison.

Die Flinken Finger Bruck in der Formation Höhn – Funke – Ruchti – Jähnert spielten sich auf Platz 4 fest. Die 3 Unentschieden belegen, dass sich die FFBler mit ihren Gegner knappe Duelle lieferten, die zu jedem Zeitpunkt enorm fair und angenehm geführt wurden. An einem guten Tag hat das Team das Zeug, jeden Gegner zu schlagen, allerdings zeigten sich die Aktiven in dieser Saison nicht konstant. Hervorzuheben gilt  jedoch die Einzelleistung von Höhn, der sich mit 54:10 Punkten und 144:72 Toren deutlich die Einzelwertung sicherte.

Einen sicheren Platz im Mittelfeld ergatterte sich der SV Kelheimwinzer. Durch geschlossene Mannschaftsleistungen konnten unter anderem der Meister aus Kaiserslautern mit 18:14 besiegt werden. Die Mannschaft Item – Prem – Huhnholz – Brunner –  Gabler hat mal wieder bewiesen, dass sie mit jedem in der Liga mithalten kann. Dabei hat der SVK mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die SG Karlsruhe/Mayence sogar noch die Chance, FFB vom 4. Platz zu verdrängen und damit bestes bayrisches Team der Liga zu werden.

Licht und Schatten zeigten sich bei der neuformierten Truppe vom TKC 71 Hirschlanden II. Während Youngster Stähle überzeugte und keine Probleme in der neuen Liga hatte, blieben die Routiniers Bräuning, Poetsch und Matanovic hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Leistungsgerecht sprang ein Mittelfeldplatz mit 7:9 Spielpunkten heraus. Sicherlich wird der Aufstieg der dritten Mannschaft aus Hirschlanden auch der zweiten nochmals einen Schub für das nächste Jahr verleihen. Ebenso ist vorstellbar, dass im Sommer die Kaderzusammenstellung völlig neu überdacht wird. Auf jeden Fall werden die Hirschlander in der nächsten Saison wieder weiter vorne angreifen.

Um oben mitzuspielen zeigte sich die SG Karlsruhe/Mayence zu unausgeglichen. Neuzugang M. Bittmann erfüllte zwar die Erwartungen mit 19:13 Punkten, absolvierte aber leider nur die Hälfte der Partien und Schwartz blieb ein wenig hinter seinen Erwartungen zurück. Weit von seinem Leistungszenit entfernt befand sich Meuren (immerhin zweimaliger DEM-Finalist), der die 28:28 Punkte in der kommenden Saison vergessen machen möchte. Auf der vierten Position fielen Steuer und Horn erstaunlich stark ab, aber im Nachholspiel in Kelheim kann die Saison noch versöhnlich beendet werden. Für die neue Saison besteht dennoch viel Potenzial nach oben.

Henning Horn, unser vorbildlicher Sektionsleiter, hat bereits den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht (s. unten)

Der erste Absteiger ist die SG TornaDO/Menden. Die Kooperation der Vereine aus Dortmund und Menden trägt Früchte, auch wenn der Klassenerhalt nicht realisiert wurde. Selbst der stark aufspielende Hahn (u.a. 8:0 Punkte gegen Wasseralfingen) konnten den abermaligen Abstieg nicht abwenden. Dennoch werden wir die SG in den kommenden Jahren wieder in der zweiten Liga sehen, denn die Spieler in der zweiten Reihe scharren bereits mit den Hufen, um die erste Mannschaft zu pushen.

Die rote Laterne fiel dem TKC Preußen Waltrop II zu. Mit lediglich einem Punkt, der am zweiten Spieltag gegen Hirschlanden geholt wurde, verabschieden sich die Preußen Weichmann – Schuster – Vicente – Ruschweyh – Straberg in die Regionalliga. Während Weichmann mit 35:29 Punkten überraschte und sich damit den 11. Platz der Einzelwertung erspielte, reichten die Leistungen der anderen nicht für die zweite Liga.

 

Die Spielpläne für die kommende Saison wurden bereits veröffentlicht. Dabei gelten erstmalig folgende feste Spieltage (Heimmannschaft jeweils fett):

1.Spieltag (Sonntag, 24.September 2017)

Hirschlanden II/Hirschlanden III/KarlMay
Amberg/RhldDüss/Wasseralfingen
FFB/Bochum/Kelheimwinzer

2.Spieltag (Sonntag, 19.November 2017)

Kelheimwinzer/Hirschlanden II/Amberg
RhldDüss/FFB/Hirschlanden III
Bochum/KarlMay/Wasseralfingen

3.Spieltag (Sonntag, 04.März 2018)

Wasseralfingen/Hirschlanden II/FFB
Bochum/Hirschlanden III/Amberg
KarlMay/RhldDüss/Kelheimwinzer

4.Spieltag (Sonntag, 15.April 2018)

RhldDüss/Hirschlanden II/Bochum
Hirschlanden III/Wasseralfingen/Kelheimwinzer
FFB/KarlMay/Amberg

 

Alle Spiele sind auf der Ligaseite zu finden.

2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Vorschau zum 3. Spieltag

Am Sonntag, den 26. Februar, kommt es in der 2. Bundesliga-Nordost zu 9 reizvollen Duellen. Die beiden großen Fragen sind: Erledigen die beiden Aufstiegsaspiranten Hannover und Kiel ihre Pflichtaufgaben, um dann im großen Finale am 4. Spieltag den Aufsteiger zu küren? Gibt es bereits am 3. Spieltag deutliche Weichenstellungen in der Abstiegsfrage?

Die Ansetzungen lauten:

6 Begegnungen finden in Berlin statt, 3 in Grönwohld. Im Einzelnen:

– in Friedenau bei Flamengo:

Hannover-Flamengo       11.00 Uhr

Neukölln-Hannover         13.00 Uhr

Flamengo-Neukölln         15.00 Uhr

 

– in Spandau bei den Filzteufeln:

Filzteufel-Neumünster     11.00 Uhr

Neumünster-Celtic II       13.00 Uhr

Celtic II-Filzteufel          15.00 Uhr

 

– in Grönwohld bei Grönwohld:

Celtic III-Grönwohld II   11.00 Uhr

Kiel-Celtic III                 13.00 Uhr

Grönwohld II-Kiel           15.00 Uhr

 

Zur Ausgangssituation:

Hannover und Kiel, die zur Zeit mit je 8:0 Punkten auf Platz 1 und 2 stehen, dürften den Aufsteiger am 4. Spieltag im direkten Vergleich ausspielen. In der Abstiegsfrage geht es noch spannender zu: Falls Jerze und Drispenstedt aus der 1. Bundesliga absteigen, steigen sogar 3 Mannschaften der 2. Bundesliga-Nordost in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Plätze 6 bis 9 (Neukölln 2:6, Neumünster 2:6, Celtic III mit 0:8 und die Spandauer Filzteufel mit 0:8) werden noch deutlich punkten müssen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch woher die Punkte bekommen? Neukölln ist gegen Hannover und Flamengo nur Außenseiter, Neumünster könnte mit 2:2 Punkten der große Gewinner des 3. Spieltages werden, die Filzteufel und Celtic III werden höchstwahrscheinlich nach dem 3. Spieltag mit 0:12 Punkten das Tabellenende zieren.

Flamengo, Grönwohld II und Celtic II können dagegen locker aufspielen und das Zünglein an der Waage bilden. Nach oben und nach unten. Insbesondere Celtic II, die Peter Deckert für den verhinderten Olli Baer einsetzen werden und vielleicht auch Andreas Pallwitz für den verhinderten Jan Komareck, wird noch ein Sprung nach oben zugetraut.

 

Statements einzelner Spieler:

Fred Elesbao (SG Hannover): „Wir haben große Erwartungen an den nächsten Spieltag. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung ausbauen. Schließlich trainieren wir hart!!! Ich habe extra ein neues Stadion, das „Ernst-Thälmann-Stadion“, gebaut. In meinem Keller findet jetzt regelmäßig Training statt. Natürlich wird es schwer gegen Flamengo, insbesondere auswärts und bei Flamengo ist es immer schwierig. Außerdem traue ich Flamengo ebenso den Aufstieg zu. Kiel könnte auch ein Kandidat sein. Aber ehrlich gesagt, gucke ich noch nicht in Richtung Aufstieg, sondern ich konzentriere mich aufs nächste Spiel. So wie die anderen Jungs aus Hannoi auch!“

Oliver Wegener (Kiel): „Flamengo hat durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, weil es sehr erfahrene Akteure sind. Sie sind zudem taktisch klug und clever. Ich glaube, dass Flamengo das Spiel gegen Hannover nicht abschenken wird und sich in der leichten Außenseiterrolle pudelwohl fühlt, um dem Bundesligaabsteiger ein Bein zu stellen … Unser Spieltag in Grönwohld sieht einfacher aus, als es ist, denn es kommt darauf an, mit welchen Spielern Grönwohld und Celtic III antreten … Es gibt ja genügend Potential für eventuelle Nachmeldungen … Normalerweise steigt Celtic III gleich wieder ab, außer sie melden starke Akteure nach und gewinnen gegen Grönwohld. Dann wäre wieder alles drin.“

Martin Leinz (Flamengo Berlin): „Wir werden versuchen am 3. Spieltag Hannover zu schlagen. Dann haben wir noch alle Chancen aufzusteigen. Gegen Kiel haben wir unglücklich 15:17 verloren, ein Unentschieden wäre, objektiv gesehen, gerecht gewesen. Wir sind also dran an der Spitze. Wir werden auf den Punkt fit sein!“

Tobias Stock (Grönwohld): „Also, bis auf unseren Käpt’n Steve sind alle an Bord. Wir werden vor Ort nach Gefühl festlegen, wer spielt und werden darauf achten, dass jeder zumindest in einem Spiel eingesetzt wird. Für diesen Spieltag ist ein Sieg gegen Celtic Pflicht. Gegen Kiel wäre aus meiner Sicht – wenn Kiel mit der Topbesetzung antritt – selbst ein Punkt für uns eine große Überraschung. Insgesamt sind wir mit einem gesicherten Mittelfeldplatz sehr zufrieden. Als Aufsteiger sehe ich ganz klar die Kieler. Sie haben mit Olli einen routinierten Bundesligaspieler. Dahinter mit Simon und Robert zwei aufstrebende Top-Talente und auch Florian oder Christoph wissen wo das Tor steht. Für mich die Mannschaft mit dem besten Gesamtpaket und auch mit die Sympathischste.“

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln): „Pocki und Jogi [die Redaktion: gemeint sind Andreas Pockrandt und Jürgen Marquardt] hören tatsächlich auf. Beide wollen aber noch gelegentlich Turniere besuchen. Insgesamt werden wir nächste Saison 5 Abgänge haben, damit bleibt die Zukunft von Germania 09 Neukölln tatsächlich in der Schwebe. Vielleicht gelingt es uns noch den einen oder anderen Spieler zu angeln … Erst Ende der Saison werden wir dann entscheiden, ob wir weiterhin 2. Bundesliga oder nur Regionalliga-Ost spielen. Für die beiden letzten Spieltage steht bei uns der Spaß im Vordergrund und wir wollen uns mit einem Lächeln und einem Dankeschön von der 2. Liga verabschieden.“

 

Saisonvorschau: Verbandsliga Süd – 2016/17

Die Verbandsliga Süd startet am 27.11.16 mit der Vorrunde in Gießen. 5 Teams nehmen in der untersten südlichen Liga den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga Süd an. Aus der vergangenen Saison sind zwei Teams übriggeblieben: Ylipulli Gießen 2 und Headbangers Balingen 2. Leider konnten die Mannschaften von Hirschlanden 5, Kaiserslautern 4 und der SG Neusatz (Vizemeister 15/16 mit 18:2 Punkten) aus Personalmangel nicht gemeldet werden. Eine Verbandsliga mit 8 Teams wäre sicher ein noch interessanter Wettbewerb geworden.

So sei es! 2016/2017 sind neben den bereits genannten Vereinen Gießen und Balingen noch zwei Vertretungen aus Amberg am Start. Der OTC Amberg 2 schickt seine „Alten Herren“ ins Rennen und verfügt mit Franz Putz über einen sehr erfahrenen Spieler. Außerdem wurde mit Christian Kraus der Bruder von Clubchef Thomas Krätzig reaktiviert, der trotz über 25 Jahren Pause kaum etwas verlernt hat. Außerdem geht mit Arndt „Schotte“ Schotmann der Delligser Macher für die Amberger an den Start, der für die kommende Saison ausgeliehen ist. Abgerundet wird der Kader von Heinz Steib. Die dritte Amberger Garnitur setzt vermehrt auf die Jugend und kann sogar zwei Damen in ihrem Kader benennen (Camina Krätzig und Emilia Meier).

Die Gießener und Balinger Besetzungen sind stark an der Vorsaison ausgerichtet. Als „Neuling“ begrüßt die Liga die Oberbayern aus München, denen mit zwei ehemaligen Bundesligaspielern William Schwaß und Björn Buschmann gleich mal die Favoritenrolle zuerkannt wird. William spielte zusammen mit seinem Kumpel Björn für Atletico Hamburg und den TKC Hirschlanden in der Bundesliga und alleine in Frankfurt. Björn hingegen hat auch eine Saison lang Bundesligaluft mit dem TKV Grönwohld II geschnuppert. Komplettiert wird der Kader durch Williams jüngeren Bruder Terence, der früher auch für kurze Zeit aktiv war. Lediglich mit André Güldner scheint ein kompletter Frischling beim Münchener Verein unterschrieben zu haben.

Die Oberbayern aus München sind klarer Favorit, die sich mit dem OTC Amberg 2 um den Titel streiten werden. Gießen 2 wird wie im Vorjahr der 3.Platz reserviert sein. Balingen 2 und Amberg 3 spielen um die Plätze 4 bzw. 5.

Die Rückrunde findet am 2.4.17 in Amberg statt. Weitere Infos findet ihr unter der Ligaseite.

 

Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2016/17

Nicht nur auf Einzelturnieren wird das Tipp-Kick-Niveau immer höher, auch in der Bundesliga sind die Teams immer ausgeglichener. Nachdem sich der TKC Gallus Frankfurt I im vergangenen Jahr souverän das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal sicherte, wird es schwer, dieses Kunststück zu wiederholen. Zwar gehen die Hessen als Favorit an den Start, doch neben dem Vizemeister TKC Hirschlanden I stehen auch die jungen Wilden von Celtic Berlin I sowie der Vorjahresmeister TKV Grönwohld und der neuformierte TKC Kaiserslautern auf der Liste potenzieller Kandidaten. Hinzukommt, dass mit Drispenstedt und Amberg zwei Vereine aufgestiegen sind, die beide mit der Mischung aus Erfahrung und Talent in der Liga punkten können.

Der Deutsche Mannschaftsmeister wird wie folgt bestimmt: Zuerst spielen die neun Mannschaften der Bundesliga im Modus jeder-gegen-jeden. Daraus ergibt sich eine Tabelle, wobei die vier Bestplatzierten in einem Play-Off Wettbewerb mit Halbfinale und Finale den Champion küren. Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen steigen in die 2. Bundesliga Südwest bzw. Nordost ab. Folgende Teams kämpfen zuerst um die begehrten Play-Off Tickets:

TKC Gallus Frankfurt I

Natürlich gehen die Frankfurter als Meister ins Rennen mit dem Ziel, ihren Titel zu verteidigen. Nominell ist dies der Mannschaft auch zuzutrauen, da sie sehr ausgeglichen ist. Mit 23 Titeln bei der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie den Sektionsmeisterschaft zeigen die Jungs ihre individuelle Klasse. Insbesondere kann man bei diesem Team keine Schwachstelle ausmachen. Jeder der Aktiven kann an einem Tag 8:0 Punkte in der Bundesliga holen und so Ausrutscher der Teamkollegen wettmachen. Mit Beni Buza als Motivator verstärkte man sich vor der letzten Saison gezielt, um den Siegeswillen der Truppe zu erneuern und auf Frank Hampel sowie Alex Beck ist vor allem in knappen Spielsituationen Verlass. Michael Kaus punktet wie kein anderer mit seiner Konstanz über die letzten 25 Jahre. Die Frankfurter sind das Maß aller Dinge, nur wer sie schlägt, kann Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Der Titelverteidiger (v.l.): Frank Hampel, Michael Kaus, Beni Buza, Alex Beck.

TKC 71 Hirschlanden I

Ebenfalls unverändert geht der schwäbische Vizemeister an den Start, jedoch stellt man nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft nur noch eine in der Bundesliga. Nichtsdestotrotz werden die Hirschlandener auch dieses Jahr um die Play-Off Tickets mitspielen. Wenn Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung der vergangenen Saison, Rainer Schlotz, Artur Merke und Max Daub an ihre Leistungen anknüpfen können, ist ihnen alles zuzutrauen. Alle Akteure haben die nötige Erfahrung sowie die Klasse dazu. Wenn sie insbesondere aus der letzten Finalniederlage lernen und weitere Motivation schöpfen, sehen die Chancen noch besser aus. Sollte ein Stammspieler ausfallen, könnte mit Florian Stähle ein junges Talent aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Kann Harald Füßinger (links) nochmal so eine starke Saison hinlegen und Christian Lorenzen (Celtic Berlin) hinter sich lassen?

Celtic Berlin I

Nach dem knappen Halbfinalaus in der vergangenen Saison soll dieses Jahr alles glatter laufen. Der zuletzt bei Einzelturnieren so starke Max Gottschalk ersetzt Marcel Horchert, welcher sich wieder mehr aufs Fußballspielen konzentrieren möchte. Insider hatten gemutmaßt, dass Max Clubchef Christian Lorenzen ersetzen könnte, doch die jungen Wilden können sich glücklich schätzen auf seine Erfahrung zu vertrauen. Er ist der Ruhepol der Mannschaft und hält alles zusammen. Als Gegenpol dient Patrick Malessa, der ständig „on fire“ ist und so seine Teamkameraden zu noch mehr Leistung anstachelt. Angeführt von Punktemaschine Christian Kuch werden sich die Berliner nur mit der Meisterschaft zufrieden zeigen. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent sowie Ruhe und Extraversion spricht für die Celticer.

Celtic Berlin: ein starkes Team!

TKV Jerze I

Nachdem in der vergangenen Saison die Erwartungen in Jerze übertroffen wurden – man wollte nicht absteigen und landete in den Play-Offs – dürften in diesem Jahr die Ziele neu überdacht werden. Allerdings ist die zweite Saison für einen Aufsteiger bekanntlich ja die schwierigste. Dieses Sprichwort könnte auch auf den TKV zutreffen: Niemand wird die Truppe um Leistungsträger Christoph Ihme mehr unterschätzen. Ein weiterer Aspekt ist die Verfügbarkeit von Marcel Kreuzweiß, welcher in den letzten Monaten kaum an der Platte stand, so dass vieles vom erfahrenen Duo Hacky Jüttner und Andres Hofert abhängen wird. Ob es nochmals für Play-Offs reicht, weiß keiner. Gewinnen die Jerzer allerdings die entscheidenden Partien, haben sie nichts mit dem Abstieg zu tun.

Für Jerze (rote Trikots) wird es schwer, wieder die Play-Offs zu erreichen.

TKV Grönwohld I

Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der man sich nicht einmal für die Play-Offs qualifizierte, soll in diesem Anlauf alles anders werden. Angeführt von Fabio de Nicolo, welcher all seine aktuellen Ranglistenturniere in den Top 10 beendete, strebt der TKV sicher die Zurückeroberung des Meisterschaftstitels an. Außerdem stehen mit Kai Schäfer und Michal Zazcek zwei komplette Tipp-Kicker im Kader, welche an einem guten Tag zu 6 Punkten gegen jeden Gegner in der Lage sind. Abgerundet wird das Team von Marc Koschenz und damit vom wohl talentiertesten und effizientesten Tipp-Kicker im Lande. Bringt er in jedem Spiel seine Leistung, kann Grönwohld mit einem Play-Off Ticket rechnen. Sollte einer der Stammspieler ausfallen, könnten Michael Hümpel oder Martin Arp aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Im Tunnel mit dem Ziel Meisterschaft: Fabio de Nicolo.

TKC ´86 Kaiserslautern I

In Kaiserslautern begann die Saison mit einem doppelten Paukenschlag. Markus Meyer (tritt kürzer) und Sebastian Baadte (Auslandsaufenthalt) werden durch Florian Wagner (ehem. Hirschlanden) und Jens König (ehem. Hannover) sicherlich mehr als gleichwertig ersetzt. Obwohl beide zuvor mit ihren Mannschaften aus der Bundesliga abgestiegen sind, sind beide Kandidaten für einen Top 10 Platz in der Einzelwertung. Zudem sind auch Philipp Baadte, der deutsche Meister von 2015, und auch Mathias Hahnel echte Kaliber. Bei der Westdeutschen 2016 durfte sich Mathias endlich über den lang ersehnten großen Titel freuen. Für viele sind die Lauterer in dieser Saison die größten Konkurrenten für die Frankfurter.

Abgestiegen, aber dennoch erstklassig: Jens König.

TKC Preußen Waltrop I

Ohne Oliver Hahnel, dafür mit Arnold Gotzhein, starten die Waltroper in die neue Saison. Fraglich ist allerdings, ob Gotzhein Hahne ersetzen kann. Zwar zeigte er mit seinem Erfolg in Herne seine gute Frühform, aber Oliver Hahne war über Jahre hinweg ein Punktgarant. Also müssen die anderen Stammspieler den Verlust kompensieren. Dass Jochen Hahnel, Holger Wölk und Marcus Müller gute Bundesligaspieler sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. Mit Jerze werden die Preußen das dünn besetzte Mittelfeld der Liga bilden: Sie werden weder absteigen noch sich für die Play-Offs qualifizieren.

Preußen Waltrop mit Oli Hahne, aber ohne Marcus Müller. Wird der Altmeister doch noch zurückkehren?

TFB 77 Drispenstedt I

50 % Erfahrung + 50 % Talent könnte die Drispenstedter Erfolgsformel für den Nichtabstieg lauten. Marcus Socha und Aimé Lungela haben schon mehrfach in der Liga und auf Einzelturnieren bewiesen, dass sie in die Bundesliga gehören. Können die Talente Max Bartels und Berthold Nieder den nächsten Schritt machen und konstanter werden, ist vielleicht der Klassenerhalt drin. Insbesondere Nieder darf sich bei Niederlagen nicht unterkriegen lassen, zumal ihm die Zukunft gehört und er noch viele Titel sammeln wird. Drispenstedt muss gegen Amberg, Waltrop und Jerze punkten, um die Klasse zu halten, sonst schaut es schlecht für den Traditionsverein aus.

Berthold Nieder (links) wird Zeit gegeben, um sich zum Spitzenspieler zu entwickeln.

OTC 90 Amberg I

Nach einer sagenhaften Saison von Thomas Krätzig und Peter Tuma konnte Amberg endlich wieder in die Bundesliga aufsteigen. Doch genauso hängt im Abstiegskampf alles von diesem Duo ab. Krätzig, welcher auch die Jugendmannschaft in Amberg betreut, wird keine Probleme in der Bundesliga haben. Tuma hingegen, dessen Form von Training und Turnierbesuchen abhängt, ist beruflich in kommender Zeit sehr eingespannt, so dass er Probleme kriegen wird. Dominik Steib und Alex Kraus haben noch nicht die Konstanz für die Bundesliga, weshalb es umso wichtiger ist, dass Sebastian Wagner (ehem. Hirschlanden) sein Comeback im Trikot seines Heimatvereins gibt. Mit viel Glück ist der Klassenerhalt drin.

 

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. TKC Gallus Frankfurt I (62,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)
  3. Celtic Berlin I (14,3 %)

Wer steigt ab?

  1. TFB 77 Drispenstedt I und OTC 90 Amberg I (je 42,9 %)
  2. TKC Preußen Waltrop I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I und OTC 90 Amberg I (je 29,4 %)
  2. Celtic Berlin I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. TKC Preußen Waltrop I und TKC 71 Hirschlanden I (je 22,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Beni Buza (Frankfurt) – 29,4 %
  2. Fabio de Nicolo (Grönwohld) – 17,6 %
  3. Christian Kuch (Berlin) – 8,8 %

 

„Wird eine spannende Saison und am Ende wird Kaiserslautern Deutscher Meister!“

„Die jungen Wilden werden die Liga aufmischen! Celtic, Jerze und Drispenstedt werden den einen oder anderen nicht erwarteten Punkt holen!“

„In den Play-Offs wird es zum Finale Frankfurt gegen Kaiserslautern kommen. Hier entscheidet dann die Tagesform.“

„Die engste Saison seit Jahren steht bevor, Frankfurt favorisiert, RB Lautern unter Druck. Grönwohld wird stark zurückkommen. Schwere Saison für die Teams aus Niedersachsen.“

„Sichere Play-Off Teilnehmer: Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden. Um den 4. Platz streiten sich Berlin und Grönwohld. Absteigen werden Waltrop und Amberg.“

„Ich glaube Kaiserslautern wird Meister, jedoch nicht erster der Saison.“

 

Der erste Spieltag findet bereits am 25.09.2016 in Hirschlanden, Drispenstedt und Berlin statt. Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2016/17

Interessanter Dreikampf um den Aufstieg – Schafft Aufstiegsfavorit Kiel den Sprung ins Oberhaus? Welche Teams treten am Ende der Saison den Gang in die Drittklassigkeit an?

SpVgg Balltick Kiel I
Der Aufstiegsfavorit Nummer eins kommt aus dem hohen Norden – Die SpVgg Balltick Kiel I ist bereit für das Oberhaus. Die Truppe um Robert von Hering und Oliver Wegener hat in der vergangenen und in der laufenden Saison gezeigt, was sie können. Schon 4:0 Punkte stehen auf dem Konto der Nordlichter. Überzeugend konnte man gegen die Teams aus Neumünster (22:10) und Neukölln (23:9) gewinnen. Hier sollte die Mischung aus gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und Turnierteilnahmen den nötigen Erfolg bringen.

Mein Tipp: Platz 1

 

Flamengo Berlin I
Eine durchaus interessante Konstellation schicken die Bundeshauptstädter diesmal ins Rennen. Aktuell haben die Berliner 4:0 Punkte aus den Spielen gegen Celtic Berlin II und III. Gerade Knut Asmis konnte mit 14:2 Punkten glänzen. Das Team um Andreas Schalm, Knut Asmis und Sascha Kansteiner wird durch den Neu-Berliner Martin Leinz verstärkt. Zu welcher Leistung der Ex-Wolfsburger im Stande ist, zeigte er in der Saison 2014/2015, in der er überzeugende 49:15 Punkte für die Wolfsburger erspielte. Auch in Sachen Aufstieg haben die Berliner ein großes Wort mitzureden. Im Falle eines Ausrutschers der Kieler, wird die erfahrene Truppe ihre Chance zu nutzen wissen. Dennoch werden die Berliner im direkten Duell gegen die Kieler ihren Meister finden.

Mein Tipp: Platz 2

 

SG Hannover
Eine weitere interessante Mischung stellt das Team von der SG 94 Hannover. Mit Erik Overesch und Lars Tegtmeier können die Landeshauptstädter auf zwei sehr erfahrene Akteure zurückgreifen. Auf Position drei und vier finden sich Olaf Holzapfel und Fred Elesbao wieder, die ihren Teil für den Erfolg des Teams in engen Partien abrufen werden. Ähnlich wie Flamengo wird die SG auf einen Ausrutscher der Kieler hoffen. Dennoch bleibt fraglich, wie das Team den Abgang des „magischen Trios“ Jens König, Oliver Schell und Sebastian Krapoth verkraften wird…

Mein Tipp: Platz 3

 

Celtic Berlin II
Das Reserveteam von Celtic Berlin hat einen schmerzhaften Abgang zu verzeichnen. Mit Max Gottschalk hat der stärkste Spieler das Team verlassen. Für Gottschalk wird wieder Erich Peters an der Platte stehen. Es bleibt fraglich, ob das Team den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen kann. Jan Komareck steht nun in der Pflicht und muss als stärkster Spieler das Team führen. Christian Thieke und Oliver Baer vervollständigen das Team. Das Team wird die Saison auf einem Mittelfeldplatz beenden.

Mein Tipp: Platz 4

 

Germania Neukölln I
Für die Neuköllner geht es dieses Jahr in die dritte Saison in der 2. Bundesliga Nordost. Auch wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Neuköllner wieder im Mittelfeld landen. Eine personelle Veränderung gab es, für Alexander Breuß geht Eigengewächs Florian Ploner an den Start. Aktuell stehen 2:2 Punkte auf dem Konto der Berliner. Nach einer deutlichen Niederlage mit 9:23 Punkten gegen die Kieler konnten die Neuköllner mit 18:14 gegen Neumünster gewinnen. Die beiden „Oldtimer“ Yogi Marquardt und Andreas Pockrandt werden wieder eifrig auf Punktejagt gehen. Interessant wird sein, wie sich Karl-Heinz Sternberg entwickeln wird. Aktuell setzt er mit 14:2 Punkten ein großes Ausrufezeichen.

Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld II
Mit dem größten Kader geht die Zweitvertretung vom TKV Grönwohld an den Start. In der vergangenen Saison konnte man mit Ach und Krach den Nichtabstieg vermeiden und belegte am Ende den 7. Platz. Wenn das Team in den entscheidenden Spielen mit der Bestbesetzung an den Start geht, steht einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga Nordost nichts im Wege. Das Team hat ausreichend erfahrene Akteure, um dies zu schaffen. Sicherlich werden die Grönwohlder auch vom hohen Trainingsniveau profitieren.

Mein Tipp: Platz 6

 

Spandauer Filzteufel 09 I
Das Kollektiv um Hardy Schau und Andre Lach geht dieses Jahr ohne Erich Peters, dafür aber mit Andreas Schrödter an den Start. Detlef Schirmer vervollständigt das Team. Mit einer Menge Abstiegskampferfahrung geht das Team in die Saison. Schau und Lach sind in der Pflicht, das Team in den ausschlaggebenden Duellen zu führen und die entsprechenden Punkte zu holen. Das Team kann im Abstiegskampf nichts mehr schocken. Deshalb belegen die Filzteufel den letzten Nichtsabstiegsplatz.

Mein Tipp: Platz 7

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

 

Celtic Berlin III:
Bereits am 29. August begann die 2. Bundesliga Nordost mit dem Spiel „Celtic Berlin III – Celtic Berlin II“. Hier musste der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost bereits zwei Niederlagen einstecken. Gerade über die 15:17 Niederlage gegen die eigene zweite Mannschaft wird man sich im Nachhinein sicherlich ärgern. Gegen die Flamengos gab es die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 6:26 etwas deutlich aus. Das Team muss sich auf die entscheidenden Spiele vorbereiten und auf Leistungsträger Julian Meyn hoffen. Dennoch werden es die Berliner sehr schwer haben.

Mein Tipp: Platz 8

 

TFC Alemannia Neumünster I
Wie alle Aufsteiger wird auch die Truppe um Routinier Mario Hinz und Andreas Hagenstein als klares Ziel den Nichtabstieg definiert haben. Das Team aus Schleswig-Holstein schnupperte in der Saison 2011/2012 bereits Zweitligaluft. Damals ging es nach dem direkten Aufstieg wieder in die Regionalliga. Ähnlich schaut es auch in dieser Saison aus. Die Alemannen absolvierten bereits zwei Spiele und verloren gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kiel (10:22). Gegen die Neuköllner musste man sich mit 14:18 knapp geschlagen geben. Vermutlich wird das Team erneut nur Zweitligaluft schnuppern dürfen.

Mein Tipp: Platz 9

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (76,5 %)
  2. SG Hannover (23,5 %)

Wer steigt ab?

  1. Celtic Berlin III (52,9 %)
  2. TFC Alemannia Neumünster I (23,5 %)
  3. Spandauer Filzteufel 09 I (17,6%)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (29,4 %)
  2. fünf weitere mit 11,8 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. SG Hannover (23,5 %)
  2. TKV Grönwohld II, Flamengo Berlin (17,6 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Robert von Hering (Kiel) – 29,4 %
  2. Oliver Wegener (Kiel) – 23,5 %
  3. Erik Overesch (17,6 %)

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Nordost

 

Saisonvorschau: Regionalliga Nord – 2016/17

Auch die Regionalliga Nord steht in den Startlöchern für die neue Saison. Die Liga ist gespickt mit erfahrenen Tipp-Kickern, sodass für Spannung pur gesorgt ist. In vier Quartalen wird der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nordost ausgespielt.

Nachdem Alem. Neumünster die RL Nord in Richtung 2. Bundesliga verlassen hat, ist der Zweite der Vorsaison, TFC Phöbus Cuxhaven 92, selbstverständlich ein Kandidat für die Meisterschaft.

Jedoch wird der Weg zum Meisterschaft nicht so leicht. Mit dem Absteiger TKG Adersheim um Myrko Baumgart steht ein erfahrenes Team zur Verfügung, das trotz Verlust von Peter Meier der härteste Konkurrent werden wird.

Der 2. Absteiger, TKG Wolfsburg (1), muss den Weggang von Martin Leinz in Richtung Flamengo Berlin verkraften. Dies wird das Team sicherlich schwächen, aber mit Detlef Bastian und Tobias Schleiss stehen zwei Top-Spieler an der Platte. In der Aufstiegssaison 2012/2013 belegten beide Platz 4 und 6 der Einzelwertung mit einem Schnitt von 6 Punkten. Diese Leistungen gilt es zu wiederholen bzw. zu toppen. Darüber hinaus sind dann die Spieler 3 und 4 gefordert. Die Lücke von Martin Leinz füllt Michael Lemke, der zuvor mehrere Jahre für die 2. Mannschaft spielte.

Die Wolfsburger treten in dieser Saison mit zwei Mannschaften in der RL Nord an. Die Mannschaft um Marcel Becker konnte nach dem Klassenerhalt mit Joachim Kipper einen erfahrenen Spieler mit hoher spielerischer Qualität gewinnen. Vielleicht der Garant dafür, um die knapp verlorenen Spiele der Vorsaison doch zu gewinnen und für die große Sensation zu sorgen. Hier wird das interne Wolfsburger Duell entscheiden, wer als Nummer 1 und 2 ins Rennen geht. Ob die Kaderplanung mit 4 Spielern in Team A und 6 Spielern in Team B riskant ist, wird sich zeigen.

Fortuna Düdinghausen startet ohne Dennis Schuster, dafür mit Carsten Brandes in Rennen. Nebenbei bemerkt: Sein offizieller Vereinseintritt in Düdinghausen: 29.03.1983! Sollten die Düdinghausener ihr spielerisches Potential konstant ausschöpfen und Neuzugang Carsten Brandes ebenfalls fleißig Punkte sammeln, wird auch dieses Team beim Thema Aufstieg ein Wörtchen mitreden können.

Ohne Spielerverluste in die neue Saison starten die Mannschaften SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze II, wobei die Jerzer vielleicht zur großen Überraschung werden könnten, weil sie wohl kaum jemand auf dem Zettel hat. Den größten Kader stellt die SG Buxtehude/Moisburg. Abgesehen vom noch unbekannten Sören Neumann eine Mannschaft, die jederzeit jeden schlagen kann, wenn alle über sich hinauswachsen, aber leider nicht immer die nötige Konstanz zeigte und viele Punkte liegen ließ.

Pegasus 92 Hannover I ist aus der VL Nord aufgestiegen und möchte sicherlich nicht wieder dorthin zurück. In der letzten Runde treten die Hannoveraner gegen TFB 77 Drispenstedt II an, die durch den Rückzug der SG Hannover II trotz sportlichem Abstieg in der RL Nord verbleiben. Ein Blick auf die Kaderplanung der Drispenstedter könnte vermuten lassen, dass sie zum Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt werden könnten. Je nach Saisonverlauf könnte das Spiel dieser beiden sehr entscheidend sein.

 

Prognose:

TKG Adersheim: Baumgart, Käthner, Pfaff, drei Namen die schon alleine die nötigen Punkte zum Sieg holen könnten. Mit S. Becker und Saust im Kader sind viele Siege drin. Platz 1.

TFC Phöbus Cuxhaven 82: Das Duo Völlmecke+Krage wird wieder viele Punkte holen, Ferreira und Kruse sind gute Spieler, aber es reicht nur zu Platz 2.

TKC Fortuna Düdinghausen: Schuster und Stapel sind die beiden Top-Spieler. Brandes muss wieder in den Punktspielbetrieb reinkommen, Beck hat sich stark verbessert. Aber trotzdem nur Platz 3.

TKV Jerze II: Bei den vier gemeldeten Spielern auf annähernd gleichem Niveau sind keine Schwachstellen vorhanden. Gegen die ganz großen Mannschaften wird man sich aber nicht durchsetzen können. Platz 4.

TKG Wolfsburg (1): Die ehemalige Erste wird mit Bastian und Schleiss viele Punkte holen. Radmer und Lemke werden zu diversen Siegen beitragen. Ein Platz im Mittelfeld mit Platz 5.

TKG Wolfsburg (2): Mit Joachim Kipper wurde der benötigte 7-8 Punkte-Kandidat geholt. Wird er die Erwartungen bestätigen, werden sie im Vergleich zum Vorjahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Platz 6.

SG Buxtehude/Moisburg: Großer Kader, wo jeder immer für 4 Punkte gut ist. Für mehr müssen die Kicker um Guido Johannsen ihren Schnitt verbessern. Platz 7.

Pegasus 92 Hannover I: Die Hannoveraner werden sich im Duell um den Abstieg gegen Drispenstedt durchsetzen und bleiben in der Liga. Platz 8.

TFB 77 Drispenstedt II: Drispenstedt ist im Vorjahr sportlich abgestiegen und wird nun ohne hochkarätige Neuzugänge als Tabellenletzter absteigen. Platz 9.

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.