Rückschau: Regionalliga West – 2016/17

Was die Tabellenspitze angeht, ging es nahtlos da weiter, wo die letzte Saison endete. In der oberen Tabellenhälfte spielten erneut die Bochumer Schlachtenbummler I um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Personell erstklassig verstärkt gingen die SchlaBOs sogar als Titelfavorit ins Rennen, während sich aus dem Feld der Verfolger zunächst kein direkter Konkurrent heraus kristallisieren konnte.

Den Vorschuss-Lorbeeren konnten die Ruhrstädter durchaus gerecht werden, was ein bärenstarkes 16:0 Punkteverhältnis, die Plätze 1 – 3 in der Einzelwertung und die Meisterschaft und somit den lang ersehnten Aufstieg zur Folge hatte.

Im Saisonverlauf zeigten die Aufsteiger aus Mönchengladbach eine enorme Leistungssteigerung, und sorgten mit Platz 2 für eine der besonders positiven Überraschungen der Saison. Bereits zu Saisonbeginn deutete sich das Potential der jungen Truppe an, als man hochmotiviert bei der 13:19 Niederlage in Bochum über weite Strecke auf Augenhöhe spielte und den Gastgebern einige Schweißperlen auf die Stirn trieb. Am Ende konnten die sympathischen Jungs vom Niederrhein stolze 13:3 Punkte für sich verbuchen.

Ebenfalls eine ansprechende Leistung brachte die Dortmund/Mendener Zweitvertretung auf die Platte. Mit stabilen 11:5 Punkten verpasste man bei der 14:18 Niederlage gegen Gladbach nur knapp den Sprung nach oben und musste sich letztendlich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben.

Mit etwas Abstand folgte das Liga-Mittelfeld, leistungsmäßig so eng beieinander, das lediglich 3 positive Punkte Platz 4 von Platz 7 trennen. Die Verfolger werden angeführt von Gevelsberg I (4. Platz, 9:7 Punkte), dicht gefolgt von Gevelsberg II (5. Platz, 7:9 Punkte). Waltrop III (6. Platz) und Aufsteiger Herne I (7. Platz) sichern sich mit jeweils 6:10 Punkten vorzeitig den Klassenerhalt.
Alle vier zeigten ordentliche Leistungen und spielten eine stabile Saison ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen.

Die interne Neustrukturierung der einzelnen Teams beim Vereinsgiganten aus dem Bergischen ging nicht gänzlich spurlos vonstatten. Die alten Hasen der dritten Mannschaft verfügen zwar über jahrelange Erfahrung, benötigen aber wohl noch eine gewisse Findungsphase. Mit 3:13 Punkten, Platz 8 und dem damit verbundenen Abstieg in die Verbandsliga ist hier sicherlich niemand zufrieden, doch vielleicht schweißt so ein Erlebnis auch erst richtig zusammen?!

Weitaus katastrophaler verlief die Spielzeit der Kultkicker aus Schwerte. 2013/14 stieg die Mannschaft gemeinsam mit Bochum in die Regionalliga auf, schaffte auf Anhieb den Klassenerhalt und konnte sich letztes Jahr sogar Platz 3 der Regionalliga sichern. Doch in dieser Saison war einfach der Wurm drin, im Traditionsverein von 1988: 9. Platz, 1:15 Punkte und 555 Gegentore sprechen leider eine nur allzu deutliche Sprache. Ein Erklärungsversuch wäre, dass die angespannte sportliche Situation über die Saison hinweg das angeschlagene Schwerter Nervenkostüm weiter belastete, was dann weitere negative Leistungen zur Folge hatte. Die Konkurrenzsituation mit spielstarken, hungrigen Aufsteigern sollte man auch nicht außer Acht lassen. Wie auch immer, diese Saison hinterlässt besonders in Schwerte ihre Spuren: ab der kommenden Saison soll vorerst keine Mannschaft mehr gemeldet werden.
Sicherlich werden die Tipp-Kick-Borussen auf die ein oder andere Weise trotzdem am Spielbetrieb teilnehmen und wir drücken die Daumen, dass dies recht bald wieder unter den eigenen Farben der Fall sein wird und das Vereinssterben im Westen nicht ein weiteres Opfer fordert.

Zum Schluss noch ein erfreulicher Fakt: Michael Kalentzi sichert sich in seiner ersten Saison mit 54:10 Punkten Platz 1 der Einzelwertung der Regionalliga West. Herzlichen Glückwunsch!

Die Einzelwertung der abgelaufenen Saison!

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer auf der Ligaseite nachlesen.

Rückschau: Verbandsliga West – 2016/17

Nun ist es soweit. Die Saison 2016/17 der Verbandsliga West ist abgeschlossen, und die sportlichen Ergebnisse gaben einige Aufschlüsse.

Beginnen möchte ich mit Hansa Herford, die von vorneherein als Favoriten in die Saison gestartet waren. Nicht umsonst wurde bereits im Vorfeld vom „FC Bayern München“ der Liga gesprochen. Verdienterweise feierten die Hansa’s nicht nur die Meisterschaft der Liga, sondern auch den gleichzeitigen Aufstieg in die Regionalliga West.

Hansa Herford zog einsam seine Kreise und steigt demnach verdient auf!

Mit einer Punktausbeute von 24:0 (12-0-0), drei Spielern in den Top Ten (1. Platz Jens Foit, 2. Platz Lars Schulze, 6. Platz Gerald Kretlow) und den meist geschossenen Toren der Liga (Jens Foit) konnte diese Mannschaft in allen Belangen überzeugen. Es waren schwere, aber auch lehrreiche Spiele gegen die Jungs aus Herford. Nun wurde es aber auch Zeit, dass sie in der kommenden Spielzeit ihr Können in der Regionalliga unter Beweis stellen. Für den weiteren sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

An Platz 2 der Abschlusstabelle finden sich die Schlabo´s aus Bochum wieder, die ihren Aufstieg in im Spiel gegen die Scorpions aus Kierspe klarmachen konnten. Laut eigener Aussage war das jedoch gar nicht das ausgegebene Saisonziel, sondern wurde erst im Laufe der Spielzeit für möglich gehalten und dann natürlich auch forciert.

Auch hier kann man von einer konstant guten Teamqualität sprechen. In den Top Ten konnten sich Uli Schmidt (3. Platz) und Björn Schulte (8. Platz) ihre Plätze sichern. Auf Grund der Homogenität dieser Mannschaft, die selbst bei einer nicht geplanten Rotation ihre Stärke behielt, war der Aufstieg ebenfalls vollkommen verdient. Die gute Jugendarbeit rundete die Schlabo´s ab, so dass für die Zukunft mit Alexis Kalentzi und Marcel Kapp zwei hungrige Spieler auf Torejagd gehen werden.

Altmeister Jens Foit sichert sich deutlich die Einzelwertung!

Phoenix Herne begann ihre Saison mit einer Kaderplanung, die beide Teams ( Herne 1 & 2) in etwa gleich stark aufspielen lassen sollte. Der starke 3. Platz in der Abschlusstabelle bewies, dass neue Spieler gut in die Mannschaft integriert worden sind. Unter anderen Umständen wäre wohl der Aufstieg in der vergangenen Saison drin gewesen. An dieser Stelle ein an mich persönlich herangetragenes Zitat von Jens Schüring: “Hätte, hätte, Fahrradkette, müssen wir halt nächste Saison noch eine Schüppe drauflegen“.

Jens Schüring (4. Platz) und André Becker (10. Platz) in den Top Ten belegen, dass Phoenix in der kommenden Saison ganz oben mit dabei sein wird. Wir dürfen gespannt sein, wie Jens in der kommenden Saison seine Mitstreiter einplanen wird.

Jens Schüring (Herne) vs. Lars Schulze (Herford) – im nächsten Jahr wird es dieses Duell vorerst nicht mehr geben

Auf einem guten 4. Platz landeten die Tornado´s aus Dortmund, die mit dem Saisonstart jedoch alles andere als zufrieden waren. Trotz akribischem Training, Sonderschichten und einem gut ausgestatteten Equipment brachten sie nicht die eigens gewünschte Leistung auf die Platte. Im weiteren Verlauf stabilisierten sie sich jedoch und sammelten fleißig Punkte. Wolfram Kastrup (7. Platz) und Mirko Schunder (9. Platz) erreichten die Top Ten, und sicherten ihrem Team viele Punkte. Gepaart mit den zuletzt starken Leistungen von Manuel Oelschläger und Jens Silberkuhl wird auch dieses Team in der kommenden Spielzeit ein Wörtchen mitzusprechen haben.

Platz 5 ging an die Scorpions aus Kierspe, die sich in Ihrer ersten Saison einen guten Eindruck verschaffen konnten, was es bedeutet, professionell TippKick zu spielen. Im ersten Jahr wurde teilweise Lehrgeld bezahlt, aber es konnten auch einige Punkte eingefahren werden. Die zwei weiblichen Mitspieler Sylvia und Yvonne sorgten in diversen Ligaspielen für schweißgebadete Männergesichter. So kann es aus Sicht der Scorpions gerne weiter gehen. Mit drei Saisonsiegen und einem Unentschieden sowie einem Spieler in den Top Ten (Vito-André Filipiak, 5. Platz) sind die Kiersper mit dem Saisonverlauf nicht unzufrieden.

Die 4. Mannschaft von Gevelsberg schloss die Saison auf dem 6. Platz ab. Auf Grund der großen Breite dieser Mannschaft und einer gerechten Spielverteilung war es die schwere Aufgabe, Konstanz in die jeweilig spielende Mannschaft zu bringen. Nichtsdestotrotz standen 3 Siege zu Buche, die in der kommenden Spielzeit mit einer kleinen Neuausrichtung unter Peter Krakowsky sicherlich getoppt werden.

Den letzten Platz und somit die rote Laterne sicherten sich die Jungs aus Steinbeck. Die Weiß-Weißen aus Ostwestfalen spielten ebenfalls ihre erste Saison und machten jedes Auswärtsspiel zu einem Spektakel. Laut Aussage von Marvin Freund wurde der Sport anfangs etwas unterschätzt. Man merkte aber schnell, dass Konzentration und Geschick das A und O des Tipp-Kick´s sind. So wurden die Ergebnisse immer knapper, die Spielverläufe enger, und der Ehrgeiz immer höher.

Marvin Freund (Steinbeck) in Aktion: Auch kommende Saison geht das weiß-weiße Ballett an den Start!

Wie könnte es auch anders sein, belohnten sich die Steinbecker am letzten Spieltag, als gegen die Scorpions verdient mit 18:14 gewonnen wurde, was gleichzeitig den ersten Saisonsieg darstellte.

FAZIT

Eine Saison, die eine Vielzahl von Spielen aufwies, ist pünktlich abgeschlossen worden. Ein Dank an der Stelle an jeden einzelnen Spieler, die Terminkoordinatoren und an all die Helfer im Hintergrund. Für die immer gegebene Aktualität der Ergebnisse und Tabellen ein großes Lob an Simon Winzer, der als Ansprechpartner und Sektionsleiter West immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.

Ich persönlich freue mich darauf, in der kommenden Saison auf alte und neue Gesichter zu treffen, und wünsche an der Stelle unserem neuen Sektionsleiter, Michael Kalentzi, einen guten Einstand in seine kommenden Aufgaben.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer der Ligaseite entnehmen.

Rückschau: 2. Bundesliga Südwest – 2016/17

Vor einigen Jahren galten die Tipp-Kicker aus Kaiserslautern als unaufsteigbar und ewiger Zweitligist: Über 25 Jahre dauerte es, bis sich die Pfälzer erstmals einen Platz in der Tipp-Kick-Bundesliga erkämpft hatten. Nun hat auch die zweite Mannschaft den Sprung geschafft und ist von der Regionalliga in die Bundesliga durchmarschiert. Herzlichen Glückwunsch!

 

Völlig verdient setzte sich die zweite Mannschaft des 1. TKC Kaiserslautern um Kapitän Michael Link in dieser Saison gegen die Konkurrenz durch. Mit lediglich einer Niederlage gegen Kelheim und einem Unentschieden im großen Finale gegen Wasseralfingen am  letzten Spieltag überraschte das Team in der Besetzung Link – Werle – S. Baadte – Meyer – Haag – Geier die gesamte Liga und sicherte sich als Aufsteiger die Meisterschaft. Insbesondere die Leistungen von Werle, der in seiner ersten Zweitliga-Saison keine Probleme hatte und imponierte, waren entscheidend für das positive Abschneiden.

Der Meister der 2. Bundesliga Süd/West in der Saison 2016/2017 (v.l.): Markus Meyer, Michael Link, Fabian Werle, Sebastian Baadte

Auf der anderen Seite schrammte der PWR 78 Wasseralfingen abermals nur knapp am Aufstieg vorbei. Vor allem der verfluchte erste Spieltag setzte den Schwaben mit 1:3 Punkten schwer zu. Enttäuschend waren außerdem die Leistungen von Jo. Weber in den entscheidenden Spielen: Bei den Unentschieden gegen FFB und Kaiserslautern sowie bei der Niederlage gegen Rheinland/Düsseldorf holte er magere 13:11 Zähler (gesamt: 46:18) Das einzig Erfreuliche war, dass sich alle Akteure (C. Weishaupt, U. Weishaupt, Ja. Weber und Jo. Weber) in den Top10 der Einzelwertung platzierten.

Ein voller Erfolg war der Zusammenschluss der SG Rheinland/Düsseldorf. Zuvor waren beide Mannschaften zu unausgeglichen, um in der zweiten Liga mitzuhalten, aber zu stark, um in den Regionalligen gefordert zu werden. Nach einem fulminanten Start am ersten Spieltag war die SG sogar lange Zeit Aufstiegsfavorit Nummer 1. Zum Saisonende ließen die Leistungen etwas nach, aber die Mannschaft bestehend aus Lennemann – Helbig – Hansen – Biehl – Popat kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. Durch diese starke Saison rücken sie sogar in den Kreis der Meisterschaftsfavoriten für die kommende Saison.

Die Flinken Finger Bruck in der Formation Höhn – Funke – Ruchti – Jähnert spielten sich auf Platz 4 fest. Die 3 Unentschieden belegen, dass sich die FFBler mit ihren Gegner knappe Duelle lieferten, die zu jedem Zeitpunkt enorm fair und angenehm geführt wurden. An einem guten Tag hat das Team das Zeug, jeden Gegner zu schlagen, allerdings zeigten sich die Aktiven in dieser Saison nicht konstant. Hervorzuheben gilt  jedoch die Einzelleistung von Höhn, der sich mit 54:10 Punkten und 144:72 Toren deutlich die Einzelwertung sicherte.

Einen sicheren Platz im Mittelfeld ergatterte sich der SV Kelheimwinzer. Durch geschlossene Mannschaftsleistungen konnten unter anderem der Meister aus Kaiserslautern mit 18:14 besiegt werden. Die Mannschaft Item – Prem – Huhnholz – Brunner –  Gabler hat mal wieder bewiesen, dass sie mit jedem in der Liga mithalten kann. Dabei hat der SVK mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die SG Karlsruhe/Mayence sogar noch die Chance, FFB vom 4. Platz zu verdrängen und damit bestes bayrisches Team der Liga zu werden.

Licht und Schatten zeigten sich bei der neuformierten Truppe vom TKC 71 Hirschlanden II. Während Youngster Stähle überzeugte und keine Probleme in der neuen Liga hatte, blieben die Routiniers Bräuning, Poetsch und Matanovic hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Leistungsgerecht sprang ein Mittelfeldplatz mit 7:9 Spielpunkten heraus. Sicherlich wird der Aufstieg der dritten Mannschaft aus Hirschlanden auch der zweiten nochmals einen Schub für das nächste Jahr verleihen. Ebenso ist vorstellbar, dass im Sommer die Kaderzusammenstellung völlig neu überdacht wird. Auf jeden Fall werden die Hirschlander in der nächsten Saison wieder weiter vorne angreifen.

Um oben mitzuspielen zeigte sich die SG Karlsruhe/Mayence zu unausgeglichen. Neuzugang M. Bittmann erfüllte zwar die Erwartungen mit 19:13 Punkten, absolvierte aber leider nur die Hälfte der Partien und Schwartz blieb ein wenig hinter seinen Erwartungen zurück. Weit von seinem Leistungszenit entfernt befand sich Meuren (immerhin zweimaliger DEM-Finalist), der die 28:28 Punkte in der kommenden Saison vergessen machen möchte. Auf der vierten Position fielen Steuer und Horn erstaunlich stark ab, aber im Nachholspiel in Kelheim kann die Saison noch versöhnlich beendet werden. Für die neue Saison besteht dennoch viel Potenzial nach oben.

Henning Horn, unser vorbildlicher Sektionsleiter, hat bereits den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht (s. unten)

Der erste Absteiger ist die SG TornaDO/Menden. Die Kooperation der Vereine aus Dortmund und Menden trägt Früchte, auch wenn der Klassenerhalt nicht realisiert wurde. Selbst der stark aufspielende Hahn (u.a. 8:0 Punkte gegen Wasseralfingen) konnten den abermaligen Abstieg nicht abwenden. Dennoch werden wir die SG in den kommenden Jahren wieder in der zweiten Liga sehen, denn die Spieler in der zweiten Reihe scharren bereits mit den Hufen, um die erste Mannschaft zu pushen.

Die rote Laterne fiel dem TKC Preußen Waltrop II zu. Mit lediglich einem Punkt, der am zweiten Spieltag gegen Hirschlanden geholt wurde, verabschieden sich die Preußen Weichmann – Schuster – Vicente – Ruschweyh – Straberg in die Regionalliga. Während Weichmann mit 35:29 Punkten überraschte und sich damit den 11. Platz der Einzelwertung erspielte, reichten die Leistungen der anderen nicht für die zweite Liga.

 

Die Spielpläne für die kommende Saison wurden bereits veröffentlicht. Dabei gelten erstmalig folgende feste Spieltage (Heimmannschaft jeweils fett):

1.Spieltag (Sonntag, 24.September 2017)

Hirschlanden II/Hirschlanden III/KarlMay
Amberg/RhldDüss/Wasseralfingen
FFB/Bochum/Kelheimwinzer

2.Spieltag (Sonntag, 19.November 2017)

Kelheimwinzer/Hirschlanden II/Amberg
RhldDüss/FFB/Hirschlanden III
Bochum/KarlMay/Wasseralfingen

3.Spieltag (Sonntag, 04.März 2018)

Wasseralfingen/Hirschlanden II/FFB
Bochum/Hirschlanden III/Amberg
KarlMay/RhldDüss/Kelheimwinzer

4.Spieltag (Sonntag, 15.April 2018)

RhldDüss/Hirschlanden II/Bochum
Hirschlanden III/Wasseralfingen/Kelheimwinzer
FFB/KarlMay/Amberg

 

Alle Spiele sind auf der Ligaseite zu finden.

2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Vorschau zum 3. Spieltag

Am Sonntag, den 26. Februar, kommt es in der 2. Bundesliga-Nordost zu 9 reizvollen Duellen. Die beiden großen Fragen sind: Erledigen die beiden Aufstiegsaspiranten Hannover und Kiel ihre Pflichtaufgaben, um dann im großen Finale am 4. Spieltag den Aufsteiger zu küren? Gibt es bereits am 3. Spieltag deutliche Weichenstellungen in der Abstiegsfrage?

Die Ansetzungen lauten:

6 Begegnungen finden in Berlin statt, 3 in Grönwohld. Im Einzelnen:

– in Friedenau bei Flamengo:

Hannover-Flamengo       11.00 Uhr

Neukölln-Hannover         13.00 Uhr

Flamengo-Neukölln         15.00 Uhr

 

– in Spandau bei den Filzteufeln:

Filzteufel-Neumünster     11.00 Uhr

Neumünster-Celtic II       13.00 Uhr

Celtic II-Filzteufel          15.00 Uhr

 

– in Grönwohld bei Grönwohld:

Celtic III-Grönwohld II   11.00 Uhr

Kiel-Celtic III                 13.00 Uhr

Grönwohld II-Kiel           15.00 Uhr

 

Zur Ausgangssituation:

Hannover und Kiel, die zur Zeit mit je 8:0 Punkten auf Platz 1 und 2 stehen, dürften den Aufsteiger am 4. Spieltag im direkten Vergleich ausspielen. In der Abstiegsfrage geht es noch spannender zu: Falls Jerze und Drispenstedt aus der 1. Bundesliga absteigen, steigen sogar 3 Mannschaften der 2. Bundesliga-Nordost in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Plätze 6 bis 9 (Neukölln 2:6, Neumünster 2:6, Celtic III mit 0:8 und die Spandauer Filzteufel mit 0:8) werden noch deutlich punkten müssen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch woher die Punkte bekommen? Neukölln ist gegen Hannover und Flamengo nur Außenseiter, Neumünster könnte mit 2:2 Punkten der große Gewinner des 3. Spieltages werden, die Filzteufel und Celtic III werden höchstwahrscheinlich nach dem 3. Spieltag mit 0:12 Punkten das Tabellenende zieren.

Flamengo, Grönwohld II und Celtic II können dagegen locker aufspielen und das Zünglein an der Waage bilden. Nach oben und nach unten. Insbesondere Celtic II, die Peter Deckert für den verhinderten Olli Baer einsetzen werden und vielleicht auch Andreas Pallwitz für den verhinderten Jan Komareck, wird noch ein Sprung nach oben zugetraut.

 

Statements einzelner Spieler:

Fred Elesbao (SG Hannover): „Wir haben große Erwartungen an den nächsten Spieltag. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung ausbauen. Schließlich trainieren wir hart!!! Ich habe extra ein neues Stadion, das „Ernst-Thälmann-Stadion“, gebaut. In meinem Keller findet jetzt regelmäßig Training statt. Natürlich wird es schwer gegen Flamengo, insbesondere auswärts und bei Flamengo ist es immer schwierig. Außerdem traue ich Flamengo ebenso den Aufstieg zu. Kiel könnte auch ein Kandidat sein. Aber ehrlich gesagt, gucke ich noch nicht in Richtung Aufstieg, sondern ich konzentriere mich aufs nächste Spiel. So wie die anderen Jungs aus Hannoi auch!“

Oliver Wegener (Kiel): „Flamengo hat durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, weil es sehr erfahrene Akteure sind. Sie sind zudem taktisch klug und clever. Ich glaube, dass Flamengo das Spiel gegen Hannover nicht abschenken wird und sich in der leichten Außenseiterrolle pudelwohl fühlt, um dem Bundesligaabsteiger ein Bein zu stellen … Unser Spieltag in Grönwohld sieht einfacher aus, als es ist, denn es kommt darauf an, mit welchen Spielern Grönwohld und Celtic III antreten … Es gibt ja genügend Potential für eventuelle Nachmeldungen … Normalerweise steigt Celtic III gleich wieder ab, außer sie melden starke Akteure nach und gewinnen gegen Grönwohld. Dann wäre wieder alles drin.“

Martin Leinz (Flamengo Berlin): „Wir werden versuchen am 3. Spieltag Hannover zu schlagen. Dann haben wir noch alle Chancen aufzusteigen. Gegen Kiel haben wir unglücklich 15:17 verloren, ein Unentschieden wäre, objektiv gesehen, gerecht gewesen. Wir sind also dran an der Spitze. Wir werden auf den Punkt fit sein!“

Tobias Stock (Grönwohld): „Also, bis auf unseren Käpt’n Steve sind alle an Bord. Wir werden vor Ort nach Gefühl festlegen, wer spielt und werden darauf achten, dass jeder zumindest in einem Spiel eingesetzt wird. Für diesen Spieltag ist ein Sieg gegen Celtic Pflicht. Gegen Kiel wäre aus meiner Sicht – wenn Kiel mit der Topbesetzung antritt – selbst ein Punkt für uns eine große Überraschung. Insgesamt sind wir mit einem gesicherten Mittelfeldplatz sehr zufrieden. Als Aufsteiger sehe ich ganz klar die Kieler. Sie haben mit Olli einen routinierten Bundesligaspieler. Dahinter mit Simon und Robert zwei aufstrebende Top-Talente und auch Florian oder Christoph wissen wo das Tor steht. Für mich die Mannschaft mit dem besten Gesamtpaket und auch mit die Sympathischste.“

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln): „Pocki und Jogi [die Redaktion: gemeint sind Andreas Pockrandt und Jürgen Marquardt] hören tatsächlich auf. Beide wollen aber noch gelegentlich Turniere besuchen. Insgesamt werden wir nächste Saison 5 Abgänge haben, damit bleibt die Zukunft von Germania 09 Neukölln tatsächlich in der Schwebe. Vielleicht gelingt es uns noch den einen oder anderen Spieler zu angeln … Erst Ende der Saison werden wir dann entscheiden, ob wir weiterhin 2. Bundesliga oder nur Regionalliga-Ost spielen. Für die beiden letzten Spieltage steht bei uns der Spaß im Vordergrund und wir wollen uns mit einem Lächeln und einem Dankeschön von der 2. Liga verabschieden.“

 

Saisonvorschau: Verbandsliga Süd – 2016/17

Die Verbandsliga Süd startet am 27.11.16 mit der Vorrunde in Gießen. 5 Teams nehmen in der untersten südlichen Liga den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga Süd an. Aus der vergangenen Saison sind zwei Teams übriggeblieben: Ylipulli Gießen 2 und Headbangers Balingen 2. Leider konnten die Mannschaften von Hirschlanden 5, Kaiserslautern 4 und der SG Neusatz (Vizemeister 15/16 mit 18:2 Punkten) aus Personalmangel nicht gemeldet werden. Eine Verbandsliga mit 8 Teams wäre sicher ein noch interessanter Wettbewerb geworden.

So sei es! 2016/2017 sind neben den bereits genannten Vereinen Gießen und Balingen noch zwei Vertretungen aus Amberg am Start. Der OTC Amberg 2 schickt seine „Alten Herren“ ins Rennen und verfügt mit Franz Putz über einen sehr erfahrenen Spieler. Außerdem wurde mit Christian Kraus der Bruder von Clubchef Thomas Krätzig reaktiviert, der trotz über 25 Jahren Pause kaum etwas verlernt hat. Außerdem geht mit Arndt „Schotte“ Schotmann der Delligser Macher für die Amberger an den Start, der für die kommende Saison ausgeliehen ist. Abgerundet wird der Kader von Heinz Steib. Die dritte Amberger Garnitur setzt vermehrt auf die Jugend und kann sogar zwei Damen in ihrem Kader benennen (Camina Krätzig und Emilia Meier).

Die Gießener und Balinger Besetzungen sind stark an der Vorsaison ausgerichtet. Als „Neuling“ begrüßt die Liga die Oberbayern aus München, denen mit zwei ehemaligen Bundesligaspielern William Schwaß und Björn Buschmann gleich mal die Favoritenrolle zuerkannt wird. William spielte zusammen mit seinem Kumpel Björn für Atletico Hamburg und den TKC Hirschlanden in der Bundesliga und alleine in Frankfurt. Björn hingegen hat auch eine Saison lang Bundesligaluft mit dem TKV Grönwohld II geschnuppert. Komplettiert wird der Kader durch Williams jüngeren Bruder Terence, der früher auch für kurze Zeit aktiv war. Lediglich mit André Güldner scheint ein kompletter Frischling beim Münchener Verein unterschrieben zu haben.

Die Oberbayern aus München sind klarer Favorit, die sich mit dem OTC Amberg 2 um den Titel streiten werden. Gießen 2 wird wie im Vorjahr der 3.Platz reserviert sein. Balingen 2 und Amberg 3 spielen um die Plätze 4 bzw. 5.

Die Rückrunde findet am 2.4.17 in Amberg statt. Weitere Infos findet ihr unter der Ligaseite.

 

Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2016/17

Nicht nur auf Einzelturnieren wird das Tipp-Kick-Niveau immer höher, auch in der Bundesliga sind die Teams immer ausgeglichener. Nachdem sich der TKC Gallus Frankfurt I im vergangenen Jahr souverän das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal sicherte, wird es schwer, dieses Kunststück zu wiederholen. Zwar gehen die Hessen als Favorit an den Start, doch neben dem Vizemeister TKC Hirschlanden I stehen auch die jungen Wilden von Celtic Berlin I sowie der Vorjahresmeister TKV Grönwohld und der neuformierte TKC Kaiserslautern auf der Liste potenzieller Kandidaten. Hinzukommt, dass mit Drispenstedt und Amberg zwei Vereine aufgestiegen sind, die beide mit der Mischung aus Erfahrung und Talent in der Liga punkten können.

Der Deutsche Mannschaftsmeister wird wie folgt bestimmt: Zuerst spielen die neun Mannschaften der Bundesliga im Modus jeder-gegen-jeden. Daraus ergibt sich eine Tabelle, wobei die vier Bestplatzierten in einem Play-Off Wettbewerb mit Halbfinale und Finale den Champion küren. Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen steigen in die 2. Bundesliga Südwest bzw. Nordost ab. Folgende Teams kämpfen zuerst um die begehrten Play-Off Tickets:

TKC Gallus Frankfurt I

Natürlich gehen die Frankfurter als Meister ins Rennen mit dem Ziel, ihren Titel zu verteidigen. Nominell ist dies der Mannschaft auch zuzutrauen, da sie sehr ausgeglichen ist. Mit 23 Titeln bei der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie den Sektionsmeisterschaft zeigen die Jungs ihre individuelle Klasse. Insbesondere kann man bei diesem Team keine Schwachstelle ausmachen. Jeder der Aktiven kann an einem Tag 8:0 Punkte in der Bundesliga holen und so Ausrutscher der Teamkollegen wettmachen. Mit Beni Buza als Motivator verstärkte man sich vor der letzten Saison gezielt, um den Siegeswillen der Truppe zu erneuern und auf Frank Hampel sowie Alex Beck ist vor allem in knappen Spielsituationen Verlass. Michael Kaus punktet wie kein anderer mit seiner Konstanz über die letzten 25 Jahre. Die Frankfurter sind das Maß aller Dinge, nur wer sie schlägt, kann Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Der Titelverteidiger (v.l.): Frank Hampel, Michael Kaus, Beni Buza, Alex Beck.

TKC 71 Hirschlanden I

Ebenfalls unverändert geht der schwäbische Vizemeister an den Start, jedoch stellt man nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft nur noch eine in der Bundesliga. Nichtsdestotrotz werden die Hirschlandener auch dieses Jahr um die Play-Off Tickets mitspielen. Wenn Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung der vergangenen Saison, Rainer Schlotz, Artur Merke und Max Daub an ihre Leistungen anknüpfen können, ist ihnen alles zuzutrauen. Alle Akteure haben die nötige Erfahrung sowie die Klasse dazu. Wenn sie insbesondere aus der letzten Finalniederlage lernen und weitere Motivation schöpfen, sehen die Chancen noch besser aus. Sollte ein Stammspieler ausfallen, könnte mit Florian Stähle ein junges Talent aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Kann Harald Füßinger (links) nochmal so eine starke Saison hinlegen und Christian Lorenzen (Celtic Berlin) hinter sich lassen?

Celtic Berlin I

Nach dem knappen Halbfinalaus in der vergangenen Saison soll dieses Jahr alles glatter laufen. Der zuletzt bei Einzelturnieren so starke Max Gottschalk ersetzt Marcel Horchert, welcher sich wieder mehr aufs Fußballspielen konzentrieren möchte. Insider hatten gemutmaßt, dass Max Clubchef Christian Lorenzen ersetzen könnte, doch die jungen Wilden können sich glücklich schätzen auf seine Erfahrung zu vertrauen. Er ist der Ruhepol der Mannschaft und hält alles zusammen. Als Gegenpol dient Patrick Malessa, der ständig „on fire“ ist und so seine Teamkameraden zu noch mehr Leistung anstachelt. Angeführt von Punktemaschine Christian Kuch werden sich die Berliner nur mit der Meisterschaft zufrieden zeigen. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent sowie Ruhe und Extraversion spricht für die Celticer.

Celtic Berlin: ein starkes Team!

TKV Jerze I

Nachdem in der vergangenen Saison die Erwartungen in Jerze übertroffen wurden – man wollte nicht absteigen und landete in den Play-Offs – dürften in diesem Jahr die Ziele neu überdacht werden. Allerdings ist die zweite Saison für einen Aufsteiger bekanntlich ja die schwierigste. Dieses Sprichwort könnte auch auf den TKV zutreffen: Niemand wird die Truppe um Leistungsträger Christoph Ihme mehr unterschätzen. Ein weiterer Aspekt ist die Verfügbarkeit von Marcel Kreuzweiß, welcher in den letzten Monaten kaum an der Platte stand, so dass vieles vom erfahrenen Duo Hacky Jüttner und Andres Hofert abhängen wird. Ob es nochmals für Play-Offs reicht, weiß keiner. Gewinnen die Jerzer allerdings die entscheidenden Partien, haben sie nichts mit dem Abstieg zu tun.

Für Jerze (rote Trikots) wird es schwer, wieder die Play-Offs zu erreichen.

TKV Grönwohld I

Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der man sich nicht einmal für die Play-Offs qualifizierte, soll in diesem Anlauf alles anders werden. Angeführt von Fabio de Nicolo, welcher all seine aktuellen Ranglistenturniere in den Top 10 beendete, strebt der TKV sicher die Zurückeroberung des Meisterschaftstitels an. Außerdem stehen mit Kai Schäfer und Michal Zazcek zwei komplette Tipp-Kicker im Kader, welche an einem guten Tag zu 6 Punkten gegen jeden Gegner in der Lage sind. Abgerundet wird das Team von Marc Koschenz und damit vom wohl talentiertesten und effizientesten Tipp-Kicker im Lande. Bringt er in jedem Spiel seine Leistung, kann Grönwohld mit einem Play-Off Ticket rechnen. Sollte einer der Stammspieler ausfallen, könnten Michael Hümpel oder Martin Arp aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Im Tunnel mit dem Ziel Meisterschaft: Fabio de Nicolo.

TKC ´86 Kaiserslautern I

In Kaiserslautern begann die Saison mit einem doppelten Paukenschlag. Markus Meyer (tritt kürzer) und Sebastian Baadte (Auslandsaufenthalt) werden durch Florian Wagner (ehem. Hirschlanden) und Jens König (ehem. Hannover) sicherlich mehr als gleichwertig ersetzt. Obwohl beide zuvor mit ihren Mannschaften aus der Bundesliga abgestiegen sind, sind beide Kandidaten für einen Top 10 Platz in der Einzelwertung. Zudem sind auch Philipp Baadte, der deutsche Meister von 2015, und auch Mathias Hahnel echte Kaliber. Bei der Westdeutschen 2016 durfte sich Mathias endlich über den lang ersehnten großen Titel freuen. Für viele sind die Lauterer in dieser Saison die größten Konkurrenten für die Frankfurter.

Abgestiegen, aber dennoch erstklassig: Jens König.

TKC Preußen Waltrop I

Ohne Oliver Hahnel, dafür mit Arnold Gotzhein, starten die Waltroper in die neue Saison. Fraglich ist allerdings, ob Gotzhein Hahne ersetzen kann. Zwar zeigte er mit seinem Erfolg in Herne seine gute Frühform, aber Oliver Hahne war über Jahre hinweg ein Punktgarant. Also müssen die anderen Stammspieler den Verlust kompensieren. Dass Jochen Hahnel, Holger Wölk und Marcus Müller gute Bundesligaspieler sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. Mit Jerze werden die Preußen das dünn besetzte Mittelfeld der Liga bilden: Sie werden weder absteigen noch sich für die Play-Offs qualifizieren.

Preußen Waltrop mit Oli Hahne, aber ohne Marcus Müller. Wird der Altmeister doch noch zurückkehren?

TFB 77 Drispenstedt I

50 % Erfahrung + 50 % Talent könnte die Drispenstedter Erfolgsformel für den Nichtabstieg lauten. Marcus Socha und Aimé Lungela haben schon mehrfach in der Liga und auf Einzelturnieren bewiesen, dass sie in die Bundesliga gehören. Können die Talente Max Bartels und Berthold Nieder den nächsten Schritt machen und konstanter werden, ist vielleicht der Klassenerhalt drin. Insbesondere Nieder darf sich bei Niederlagen nicht unterkriegen lassen, zumal ihm die Zukunft gehört und er noch viele Titel sammeln wird. Drispenstedt muss gegen Amberg, Waltrop und Jerze punkten, um die Klasse zu halten, sonst schaut es schlecht für den Traditionsverein aus.

Berthold Nieder (links) wird Zeit gegeben, um sich zum Spitzenspieler zu entwickeln.

OTC 90 Amberg I

Nach einer sagenhaften Saison von Thomas Krätzig und Peter Tuma konnte Amberg endlich wieder in die Bundesliga aufsteigen. Doch genauso hängt im Abstiegskampf alles von diesem Duo ab. Krätzig, welcher auch die Jugendmannschaft in Amberg betreut, wird keine Probleme in der Bundesliga haben. Tuma hingegen, dessen Form von Training und Turnierbesuchen abhängt, ist beruflich in kommender Zeit sehr eingespannt, so dass er Probleme kriegen wird. Dominik Steib und Alex Kraus haben noch nicht die Konstanz für die Bundesliga, weshalb es umso wichtiger ist, dass Sebastian Wagner (ehem. Hirschlanden) sein Comeback im Trikot seines Heimatvereins gibt. Mit viel Glück ist der Klassenerhalt drin.

 

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. TKC Gallus Frankfurt I (62,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)
  3. Celtic Berlin I (14,3 %)

Wer steigt ab?

  1. TFB 77 Drispenstedt I und OTC 90 Amberg I (je 42,9 %)
  2. TKC Preußen Waltrop I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I und OTC 90 Amberg I (je 29,4 %)
  2. Celtic Berlin I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. TKC Preußen Waltrop I und TKC 71 Hirschlanden I (je 22,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Beni Buza (Frankfurt) – 29,4 %
  2. Fabio de Nicolo (Grönwohld) – 17,6 %
  3. Christian Kuch (Berlin) – 8,8 %

 

„Wird eine spannende Saison und am Ende wird Kaiserslautern Deutscher Meister!“

„Die jungen Wilden werden die Liga aufmischen! Celtic, Jerze und Drispenstedt werden den einen oder anderen nicht erwarteten Punkt holen!“

„In den Play-Offs wird es zum Finale Frankfurt gegen Kaiserslautern kommen. Hier entscheidet dann die Tagesform.“

„Die engste Saison seit Jahren steht bevor, Frankfurt favorisiert, RB Lautern unter Druck. Grönwohld wird stark zurückkommen. Schwere Saison für die Teams aus Niedersachsen.“

„Sichere Play-Off Teilnehmer: Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden. Um den 4. Platz streiten sich Berlin und Grönwohld. Absteigen werden Waltrop und Amberg.“

„Ich glaube Kaiserslautern wird Meister, jedoch nicht erster der Saison.“

 

Der erste Spieltag findet bereits am 25.09.2016 in Hirschlanden, Drispenstedt und Berlin statt. Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2016/17

Interessanter Dreikampf um den Aufstieg – Schafft Aufstiegsfavorit Kiel den Sprung ins Oberhaus? Welche Teams treten am Ende der Saison den Gang in die Drittklassigkeit an?

SpVgg Balltick Kiel I
Der Aufstiegsfavorit Nummer eins kommt aus dem hohen Norden – Die SpVgg Balltick Kiel I ist bereit für das Oberhaus. Die Truppe um Robert von Hering und Oliver Wegener hat in der vergangenen und in der laufenden Saison gezeigt, was sie können. Schon 4:0 Punkte stehen auf dem Konto der Nordlichter. Überzeugend konnte man gegen die Teams aus Neumünster (22:10) und Neukölln (23:9) gewinnen. Hier sollte die Mischung aus gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und Turnierteilnahmen den nötigen Erfolg bringen.

Mein Tipp: Platz 1

 

Flamengo Berlin I
Eine durchaus interessante Konstellation schicken die Bundeshauptstädter diesmal ins Rennen. Aktuell haben die Berliner 4:0 Punkte aus den Spielen gegen Celtic Berlin II und III. Gerade Knut Asmis konnte mit 14:2 Punkten glänzen. Das Team um Andreas Schalm, Knut Asmis und Sascha Kansteiner wird durch den Neu-Berliner Martin Leinz verstärkt. Zu welcher Leistung der Ex-Wolfsburger im Stande ist, zeigte er in der Saison 2014/2015, in der er überzeugende 49:15 Punkte für die Wolfsburger erspielte. Auch in Sachen Aufstieg haben die Berliner ein großes Wort mitzureden. Im Falle eines Ausrutschers der Kieler, wird die erfahrene Truppe ihre Chance zu nutzen wissen. Dennoch werden die Berliner im direkten Duell gegen die Kieler ihren Meister finden.

Mein Tipp: Platz 2

 

SG Hannover
Eine weitere interessante Mischung stellt das Team von der SG 94 Hannover. Mit Erik Overesch und Lars Tegtmeier können die Landeshauptstädter auf zwei sehr erfahrene Akteure zurückgreifen. Auf Position drei und vier finden sich Olaf Holzapfel und Fred Elesbao wieder, die ihren Teil für den Erfolg des Teams in engen Partien abrufen werden. Ähnlich wie Flamengo wird die SG auf einen Ausrutscher der Kieler hoffen. Dennoch bleibt fraglich, wie das Team den Abgang des „magischen Trios“ Jens König, Oliver Schell und Sebastian Krapoth verkraften wird…

Mein Tipp: Platz 3

 

Celtic Berlin II
Das Reserveteam von Celtic Berlin hat einen schmerzhaften Abgang zu verzeichnen. Mit Max Gottschalk hat der stärkste Spieler das Team verlassen. Für Gottschalk wird wieder Erich Peters an der Platte stehen. Es bleibt fraglich, ob das Team den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen kann. Jan Komareck steht nun in der Pflicht und muss als stärkster Spieler das Team führen. Christian Thieke und Oliver Baer vervollständigen das Team. Das Team wird die Saison auf einem Mittelfeldplatz beenden.

Mein Tipp: Platz 4

 

Germania Neukölln I
Für die Neuköllner geht es dieses Jahr in die dritte Saison in der 2. Bundesliga Nordost. Auch wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Neuköllner wieder im Mittelfeld landen. Eine personelle Veränderung gab es, für Alexander Breuß geht Eigengewächs Florian Ploner an den Start. Aktuell stehen 2:2 Punkte auf dem Konto der Berliner. Nach einer deutlichen Niederlage mit 9:23 Punkten gegen die Kieler konnten die Neuköllner mit 18:14 gegen Neumünster gewinnen. Die beiden „Oldtimer“ Yogi Marquardt und Andreas Pockrandt werden wieder eifrig auf Punktejagt gehen. Interessant wird sein, wie sich Karl-Heinz Sternberg entwickeln wird. Aktuell setzt er mit 14:2 Punkten ein großes Ausrufezeichen.

Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld II
Mit dem größten Kader geht die Zweitvertretung vom TKV Grönwohld an den Start. In der vergangenen Saison konnte man mit Ach und Krach den Nichtabstieg vermeiden und belegte am Ende den 7. Platz. Wenn das Team in den entscheidenden Spielen mit der Bestbesetzung an den Start geht, steht einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga Nordost nichts im Wege. Das Team hat ausreichend erfahrene Akteure, um dies zu schaffen. Sicherlich werden die Grönwohlder auch vom hohen Trainingsniveau profitieren.

Mein Tipp: Platz 6

 

Spandauer Filzteufel 09 I
Das Kollektiv um Hardy Schau und Andre Lach geht dieses Jahr ohne Erich Peters, dafür aber mit Andreas Schrödter an den Start. Detlef Schirmer vervollständigt das Team. Mit einer Menge Abstiegskampferfahrung geht das Team in die Saison. Schau und Lach sind in der Pflicht, das Team in den ausschlaggebenden Duellen zu führen und die entsprechenden Punkte zu holen. Das Team kann im Abstiegskampf nichts mehr schocken. Deshalb belegen die Filzteufel den letzten Nichtsabstiegsplatz.

Mein Tipp: Platz 7

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

 

Celtic Berlin III:
Bereits am 29. August begann die 2. Bundesliga Nordost mit dem Spiel „Celtic Berlin III – Celtic Berlin II“. Hier musste der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost bereits zwei Niederlagen einstecken. Gerade über die 15:17 Niederlage gegen die eigene zweite Mannschaft wird man sich im Nachhinein sicherlich ärgern. Gegen die Flamengos gab es die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 6:26 etwas deutlich aus. Das Team muss sich auf die entscheidenden Spiele vorbereiten und auf Leistungsträger Julian Meyn hoffen. Dennoch werden es die Berliner sehr schwer haben.

Mein Tipp: Platz 8

 

TFC Alemannia Neumünster I
Wie alle Aufsteiger wird auch die Truppe um Routinier Mario Hinz und Andreas Hagenstein als klares Ziel den Nichtabstieg definiert haben. Das Team aus Schleswig-Holstein schnupperte in der Saison 2011/2012 bereits Zweitligaluft. Damals ging es nach dem direkten Aufstieg wieder in die Regionalliga. Ähnlich schaut es auch in dieser Saison aus. Die Alemannen absolvierten bereits zwei Spiele und verloren gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kiel (10:22). Gegen die Neuköllner musste man sich mit 14:18 knapp geschlagen geben. Vermutlich wird das Team erneut nur Zweitligaluft schnuppern dürfen.

Mein Tipp: Platz 9

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (76,5 %)
  2. SG Hannover (23,5 %)

Wer steigt ab?

  1. Celtic Berlin III (52,9 %)
  2. TFC Alemannia Neumünster I (23,5 %)
  3. Spandauer Filzteufel 09 I (17,6%)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (29,4 %)
  2. fünf weitere mit 11,8 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. SG Hannover (23,5 %)
  2. TKV Grönwohld II, Flamengo Berlin (17,6 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Robert von Hering (Kiel) – 29,4 %
  2. Oliver Wegener (Kiel) – 23,5 %
  3. Erik Overesch (17,6 %)

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Nordost

 

Saisonvorschau: Regionalliga Nord – 2016/17

Auch die Regionalliga Nord steht in den Startlöchern für die neue Saison. Die Liga ist gespickt mit erfahrenen Tipp-Kickern, sodass für Spannung pur gesorgt ist. In vier Quartalen wird der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nordost ausgespielt.

Nachdem Alem. Neumünster die RL Nord in Richtung 2. Bundesliga verlassen hat, ist der Zweite der Vorsaison, TFC Phöbus Cuxhaven 92, selbstverständlich ein Kandidat für die Meisterschaft.

Jedoch wird der Weg zum Meisterschaft nicht so leicht. Mit dem Absteiger TKG Adersheim um Myrko Baumgart steht ein erfahrenes Team zur Verfügung, das trotz Verlust von Peter Meier der härteste Konkurrent werden wird.

Der 2. Absteiger, TKG Wolfsburg (1), muss den Weggang von Martin Leinz in Richtung Flamengo Berlin verkraften. Dies wird das Team sicherlich schwächen, aber mit Detlef Bastian und Tobias Schleiss stehen zwei Top-Spieler an der Platte. In der Aufstiegssaison 2012/2013 belegten beide Platz 4 und 6 der Einzelwertung mit einem Schnitt von 6 Punkten. Diese Leistungen gilt es zu wiederholen bzw. zu toppen. Darüber hinaus sind dann die Spieler 3 und 4 gefordert. Die Lücke von Martin Leinz füllt Michael Lemke, der zuvor mehrere Jahre für die 2. Mannschaft spielte.

Die Wolfsburger treten in dieser Saison mit zwei Mannschaften in der RL Nord an. Die Mannschaft um Marcel Becker konnte nach dem Klassenerhalt mit Joachim Kipper einen erfahrenen Spieler mit hoher spielerischer Qualität gewinnen. Vielleicht der Garant dafür, um die knapp verlorenen Spiele der Vorsaison doch zu gewinnen und für die große Sensation zu sorgen. Hier wird das interne Wolfsburger Duell entscheiden, wer als Nummer 1 und 2 ins Rennen geht. Ob die Kaderplanung mit 4 Spielern in Team A und 6 Spielern in Team B riskant ist, wird sich zeigen.

Fortuna Düdinghausen startet ohne Dennis Schuster, dafür mit Carsten Brandes in Rennen. Nebenbei bemerkt: Sein offizieller Vereinseintritt in Düdinghausen: 29.03.1983! Sollten die Düdinghausener ihr spielerisches Potential konstant ausschöpfen und Neuzugang Carsten Brandes ebenfalls fleißig Punkte sammeln, wird auch dieses Team beim Thema Aufstieg ein Wörtchen mitreden können.

Ohne Spielerverluste in die neue Saison starten die Mannschaften SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze II, wobei die Jerzer vielleicht zur großen Überraschung werden könnten, weil sie wohl kaum jemand auf dem Zettel hat. Den größten Kader stellt die SG Buxtehude/Moisburg. Abgesehen vom noch unbekannten Sören Neumann eine Mannschaft, die jederzeit jeden schlagen kann, wenn alle über sich hinauswachsen, aber leider nicht immer die nötige Konstanz zeigte und viele Punkte liegen ließ.

Pegasus 92 Hannover I ist aus der VL Nord aufgestiegen und möchte sicherlich nicht wieder dorthin zurück. In der letzten Runde treten die Hannoveraner gegen TFB 77 Drispenstedt II an, die durch den Rückzug der SG Hannover II trotz sportlichem Abstieg in der RL Nord verbleiben. Ein Blick auf die Kaderplanung der Drispenstedter könnte vermuten lassen, dass sie zum Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt werden könnten. Je nach Saisonverlauf könnte das Spiel dieser beiden sehr entscheidend sein.

 

Prognose:

TKG Adersheim: Baumgart, Käthner, Pfaff, drei Namen die schon alleine die nötigen Punkte zum Sieg holen könnten. Mit S. Becker und Saust im Kader sind viele Siege drin. Platz 1.

TFC Phöbus Cuxhaven 82: Das Duo Völlmecke+Krage wird wieder viele Punkte holen, Ferreira und Kruse sind gute Spieler, aber es reicht nur zu Platz 2.

TKC Fortuna Düdinghausen: Schuster und Stapel sind die beiden Top-Spieler. Brandes muss wieder in den Punktspielbetrieb reinkommen, Beck hat sich stark verbessert. Aber trotzdem nur Platz 3.

TKV Jerze II: Bei den vier gemeldeten Spielern auf annähernd gleichem Niveau sind keine Schwachstellen vorhanden. Gegen die ganz großen Mannschaften wird man sich aber nicht durchsetzen können. Platz 4.

TKG Wolfsburg (1): Die ehemalige Erste wird mit Bastian und Schleiss viele Punkte holen. Radmer und Lemke werden zu diversen Siegen beitragen. Ein Platz im Mittelfeld mit Platz 5.

TKG Wolfsburg (2): Mit Joachim Kipper wurde der benötigte 7-8 Punkte-Kandidat geholt. Wird er die Erwartungen bestätigen, werden sie im Vergleich zum Vorjahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Platz 6.

SG Buxtehude/Moisburg: Großer Kader, wo jeder immer für 4 Punkte gut ist. Für mehr müssen die Kicker um Guido Johannsen ihren Schnitt verbessern. Platz 7.

Pegasus 92 Hannover I: Die Hannoveraner werden sich im Duell um den Abstieg gegen Drispenstedt durchsetzen und bleiben in der Liga. Platz 8.

TFB 77 Drispenstedt II: Drispenstedt ist im Vorjahr sportlich abgestiegen und wird nun ohne hochkarätige Neuzugänge als Tabellenletzter absteigen. Platz 9.

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: Regionalliga Ost – 2016/17

Die Regionalliga Ost startet mit nur 5 Mannschaften in die Saison 2016/17. Um die Spannung möglichst lange hochzuhalten, wird es eine Hin- und Rückrunde geben.

Celtic Berlin spielt mit 3 Mannschaften in den ersten beiden Ligen und wird aus Personalnot keine 4. Mannschaft in der Regionalliga Ost melden. TKC Flamengo zieht die 3. Mannschaft zurück und startet mit nur einer Mannschaft, nämlich TKC Flamengo II, und einem rekordverdächtigen Kader von 7 (!) Spielern. Somit wird nur die SpVgg Halbau zwei Mannschaften stellen. Mit Spannung wird erwartet, wann das interne Duell stattfindet, denn auch hier ist die Personaldecke sehr dünn. Die Spandauer Filzteufel 09 II und Germania 09 Neukölln II kennen solche Sorgen weniger.

Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Die besten Chancen werden TKC Flamengo II und SpVgg Halbau I eingeräumt. Aufstellung und die Tagesform in den direkten Duellen wird vermutlich den Aufstieg entscheiden. In der letzten Saison hatte die SpVgg Halbau I das Nachsehen im direkten Duell.

Germania 09 Neukölln II und die Spandauer Filzteufel 09 II werden um die Plätze 3 und 4 kämpfen, SpVgg Halbau II wird nur Platz 5 zugetraut. Während die Filzteufel mit Andreas Schrödter einen erfahrenen Spieler in die erste Mannschaft aufrücken lassen mussten (Erich Peters aus der 1. Mannschaft kehrte zu seinem Stammverein zurück), konnten die Neuköllner mit Alexander Breuß einen spielstarken Spieler dazugewinnen.

Die SpVgg Halbau II verliert mit Frank Runge ein Urgestein, dass nach unzähligen Drittliga-Partien, sich in die wohlverdiente Tipp-Kick-Rente abgemeldet hat. Dafür konnte Peter Heidenreich reaktiviert werden.

 

Hier geht es zur Übersicht der Regionalliga Ost

Saisonvorschau: Regionalliga West – 2016/17

In der Regionalliga West begrüßen wir die Aufsteiger aus Herne, Mönchengladbach und die amtierenden Verbandsligameister aus Dortmund und Menden (2. Mannschaft). Da kein West-Team aus der 2. Bundesliga abstieg, bleibt ansonsten alles beim Alten. Bochum, Schwerte, die 3 Gevelsberger Top-Teams, sowie Waltrops Drittvertretung haben bereits einige Routine im Regionalliga-Alltag. In dieser Saison kämpfen 9 Mannschaften um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bzw. gegen den Abstieg in die Verbandsliga, wobei der Abstiegskampf der letzten Jahre durch Abmeldungen und Rückzüge sich als langweilig entpuppt hat. Dieses Jahr besteht jedoch große Zuversicht die Liga auch zu neunt zu beenden und somit Spannung bis zum Ende zu garantieren, auch weil die Mannschaftsstärken ähnlich wie in der Verbandsliga recht dicht beieinander liegen.

Der TKC Phoenix Herne hat es erfolgreich geschafft, Erfahrung und Jugend zu vereinen und gleichzeitig immer wieder neue Spieler zu integrieren. Der daraus resultierende Aufstieg ist hochverdient und bestätigt die solide Vereinsarbeit. Ganz nebenbei hat man sich mit gleich 2 hervorragend organisierten Turnieren pro Jahr und zahlreichen Teilnahmen auch überregional einen guten Namen gemacht. Mit nun 2 Mannschaften wird die Erfolgsstory weitergeschrieben. In der Regionalliga setzen die Phoenixe mit Michael Guhl, Uli Dübel, Nico Schellinski und Marcel Koch auf einen klassischen Mix aus Erfahrung und Jugend. Damit sollte man auch in der höheren Spielklasse wettbewerbsfähig sein. Sollte jedoch einmal Not am Mann sein, bestünde immer noch die Möglichkeit, aus der gut besetzten 2. Mannschaft Verstärkung zu bekommen. Der Klassenerhalt sollte so für die Schlosskicker durchaus machbar sein.

Dem TKV Mönchengladbach Hardcore Burgers 03 ist es nach Jahren der Viertklassigkeit nun endlich gelungen in die Regionalliga aufzusteigen. Getreu dem Motto „Gut Ding braucht Weile“ haben sich die Niederrheiner personell verstärkt und sind nun qualitativ wie quantitativ gut aufgestellt. Mit Daniel Peltzer, Axel Bennemann, Daniel Pauls, Björn Groterath, Michael Theisen, Georg Winzer, Achim Eßer und Marcel Renaux ist reichlich Erfahrung und Potential vorhanden und sollten Personalengpässe wohl kein Problem darstellen. Wir dürfen gespannt sein, ob es den Gladbachern gelingen wird ihre guten Leistungen des Vorjahres nun auch in der höheren Spielklasse zu bestätigen.

Der amtierende Meister der Verbandsliga Tornado 09 Dortmund hat sich aufgrund des Zusammenschlusses mit dem TKC Menden zur Spielgemeinschaft personell stark verändert. Nur Tim Oliver Kalle und Stephan Haag standen für das Meister-Team an der Platte. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine Verschlechterung, denn im Zuge der Umstrukturierung ergänzen Jörns Heidtke aus der Meistermannschaft der Regionalliga und Joachim Buß den Kader der Zweitvertretung der Spielgemeinschaft. Wenn es ihnen gelingt ihre individuelle Spielstärke in eine geschlossene Mannschaftsleistung umzumünzen sollte der Klassenerhalt nur eine Formsache sein.

Der TKC 1986 Gevelsberg schickt wie bereits im Vorjahr gleich 3 Teams in der Regionalliga ins Rennen.Und ebenfalls wie im Vorjahr stehen somit zunächst die internen Duelle an, um zu ermitteln, welches die erste, zweite oder dritte Mannschaft sein wird. Am 25. September wissen wir mehr. Eines kann man vorab jedoch schon einmal sagen: an Personalmangel werden die 86er wohl nicht leiden und auch von der Spielstärke her sind sie sicherlich gut aufgestellt.

Team A: Siggi Gies, Manu Winter, Jens Krokowski, André Gräber, Stefan Peukert.

-> Massig Erfahrung und eingespielt als Team, routinierte Regionalligisten!

TKC Gevelsberg I: André Gräber, Jens Krokowski, Siggi Gies, Manu Winter und Stefan Peukert

Team B: Stefan Trost, Carsten Nikola, Roberto Pulice, Helge Mettegang

-> Die „alten“ Herren, ebenfalls erfahren und kampferprobt!

Team C: Tobias Nickel, Enrico Rieck, Nils Mettegang, Ivan Pulice, Marcel Kapp

-> Die jungen Wilden: Jede Menge Talent und trotz des Alters schon viel Spielpraxis und Erfolgshungrig!

Besonders der Split des Vater-Sohn-Gespannes bringt eine völlig neue Konstellation der Teams B und C mit sich, so dass es interessant sein wird zu beobachten, wie diese sich nun weiter entwickeln. Durch das enorme Testspielpensum, das in Gevelsberg absolviert wird, dürften sie absolut fit und eingespielt in die Saison gehen. Auch wenn man Tipp-Kick hier als Breitensport ansieht, sehe ich hier großes Potential auch im oberen Bereich er Tabelle mitzuspielen und für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.

Ein weiterer Traditionsverein, der TKC Preußen Waltrop tritt mit seiner dritten Mannschaft an. Aaron Müller, Klaus Weinberger, Dirk Clement, Leon Böttger und Yasmin Müller sind in dieser Konstellation eingespielt und verfügen über Regionalliga-Erfahrung. Abermals findet man hier die Kombination aus erfahrenen Routiniers und jungen Talenten, woran man deutlich erkennen kann, dass Tipp-Kick unisex und altersunabhängig ist. Entscheidend ist es als Mannschaft zusammen zu wachsen und sein Potential auszuschöpfen, dann ist alles möglich.

Die Borussia ’88 TKC Schwerte kann sich über mangelnde Tradition ebenfalls nicht beklagen. 1988 gegründet ist der Verein mittlererweile längst den wortwörtlichen Kinderschuhen entwachsen und geht in seine dritte Regionalligasaison in Folge. Wie bereits im Vorjahr werden die Gebrüder Sammrei, Michael, Marcel und Christopher von Stephan Müller unterstützt und außerdem noch durch Hans Wrobel. Hier wird Tipp-Kick mit Leidenschaft betrieben, so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Gründungsmitglieder auch nach 28 Jahren noch aktiv sind, denn echte Liebe hält ein Leben lang! Viel Herzblut opfert Michael in die Führung des Vereins unterstützt von Marcel, der sich um die Vereinskasse und Turnier-Organisation kümmert, wie z.B. am 11. Dezember beim Schwerter X-mas Cup. Den Borussen geht es in erster Linie um den Spaß am Spiel und in zweiter Linie auch um die sportliche Weiterentwicklung.

In der letzten Saison scheiterten die Schlachtenbummler Bochum nach einer starken Saison im Endspiel und verspielten so den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd-West. In diesem Jahr kann das Ziel nur lauten, den Aufstieg erneut in Angriff zu nehmen. Diesen Anspruch unterstreicht auch der Neuzugang, Michael Kalentzi, einer der Sensations-Transfers der Sommerpause. Er vervollständigt mit Achim Schmidt, Matthias Wietoska und Christoph Schmidt die 1. Mannschaft der SchlaBOs. Über genügend Erfahrung und sportliche Qualität verfügen die Schlachtenbummler ohne Frage, nun gilt es das vorhandene Potential auch auszuschöpfen um das Ziel „Aufstieg“ zu erreichen!

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. Schlachtenbummler Bochum I (89,5 %)
  2. TKC 1986 Gevelsberg I, SG TornaDO/Menden II (je 5,3 %)

Wer steigt ab?

  1. TKC 1986 Gevelsberg III (50 %)
  2. Borussia 88 TKC Schwerte e.V. (35,7 %)
  3. zwei weitere mit 7,1 %

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. TKC Phoenix Herne I (38,9 %)
  2. TKV Mönchengladbach HB 03 (27,8 %)
  3. sechs weitere mit 5,6 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. TKC 1986 Gevelsberg I (28,6 %)
  2. Borussia 88 TKC Schwerte e.V. (21,4 %)
  3. drei weitere mit 14,3 %

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Michael Sammrei (Schwerte) – 36,8 %
  2. Siggi Gies (Gevelsberg), Achim Schmidt (Bochum) – 15,8 %

Wird Michael Sammrei die Einzelwertung für sich entscheiden?

 

„Ich Denke Bochum wird locker aufsteigen, dahinter Herne, Gevelsberg und Schwerte. Wird eine gute spannende Saison“

„Meister sollte Bochum werden, aber wenn die patzen stehen mit Sicherheit die ehrgeizigen Gevelsberger bereit“

„Schöne, weil ausgeglichene Liga!“

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur Regionalliga West