Norddeutsche Einzelmeisterschaft: Jens König zum 5. Mal erfolgreich

Mit dem 4:3 n.V. gegen Jonathan Weber (PWR ´78 Wasseralfingen) siegte Jens König nach 1997, 2003, 2004 und 2006 bereits zum 5. Mal bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft. Durch diesen Titel zog er mit dem großen Normann Koch gleich, der ebenfalls 5 mal im Norden jubeln durfte.

111 Teilnehmer belohnten den Delligser SC für eine tolle Vorbereitung des Turnierwochenendes. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Teilnehmer stimmte: Neben der Nummer 1 der Turnierrangliste, Fabio de Nicolo, die ihren Halbbruder Marc Koschenz endlich mal wieder für ein Turnier begeistern konnte, waren 10 weitere Spieler aus den Top 16 vor Ort.

Tobias Nickel wusste zu überzeugen!

In 5er- und 6er-Gruppen wurde in vier Runden bis zur Endrunde, in der nur noch 12 Akteure teilnahmeberechtigt waren, hart ausgesiebt. Beachtlich war die Leistung von Tobias Nickel (TKC 1986 Gevelsberg), der sich sichtlich zufrieden bis in die Runde der letzten 24 vorkämpfte und damit sein bisher bestes Turnierergebnis erzielte.

Endrunde

Gruppe A

Teilnehmer:
Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt), Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum), Marc Koschenz (TKV Grönwohld), Dirk Kandziora (TFB 77 Drispenstedt), Christian Kuch (Celtic Berlin), Jonathan Weber (PWR ´78 Wasseralfingen)

Runde 1
In der ersten Runde ließ Hampel beim 5:1 Kalentzi keine Chance, ebenso dominierte Marc Koschenz seine Partie gegen Dirk Kandziora und fertigte seinen Gegner mit 6:2 ab. Einzig Kuch und Weber lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei das Glück beim 3:4 auf der Seite des PWRlers war.

Runde 2
Koschenz machte in der zweiten Partie da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte, im Gegensatz zu seinem Gegner Hampel, der den Schwung aus dem ersten Sieg nicht mitnehmen konnte. Die Partie ging mit 4:2 an Koschenz. Dasselbe Ergebnis erzielte Weber im Duell mit Kandziora. Der Altmeister – an diesem Tag so stark wie schon lange nicht mehr – war zwar immer nah an der Überraschung dran, aber es sollte nicht reichen. Das Duell Kalentzi – Kuch endete leistungsgerecht 2:5.

Runde 3
Während Kalentzi auf der einen Platte Koschenz beim 3:3 einen Punkt abrang, hatte Kuch beim 3:1 gegen Kandziora keine Probleme. In einem knappen Spiel trennten sich Weber und Hampel 4:3.

Runde 4
Sehr überraschend hatte Weber, der mit einem Sieg den Finaleinzug bereits klar machen konnte, gegen Kalentzi beim 4:6 das Nachsehen. Gleichzeitig gewann Hampel 2:0 gegen Kandziora und Kuch fügte Koschenz mit 5:2 eine herbe Niederlage zu. Durch diese Ergebnisse ging es im letzten Durchgang nun darum, ob Koschenz, Kuch oder Weber in das Finale vorrücken würden.

MIchael Kalentzi (links) spielte in Delligsen ein ganz starkes Turnier!

Runde 5
Die Situation vor der abschließenden Runde war klar: Das 4:1 von Kandziora gegen Kalentzi war für den Finaleinzug nebenrangig. Kuch musste mindestens einen Punkt gegen Hampel holen und auf einen Ausrutscher von Weber hoffen, um noch ins Finale einzuziehen. Dieser hatte mit einem Sieg den Finaleinzug selbst in der Hand. Allerdings musste er gegen Koschenz ran, der bei einem Sieg bei gleichzeitiger Niederlage von Kuch der lachende Dritte gewesen wäre. Koschenz ging in der ersten Halbzeit durch ein zwischen Abwehrspieler und Torwart platziertes Brett in Führung. Zur Halbzeit stand er sogar im Finale, da Kuch auf der Nebenplatte gegen Hampel hinten lag. Die Führung verwaltete der Grönwohlder gekonnt, weil Weber bis zur Mitte der zweiten Halbzeit zu passiv war. Doch mit einem sehenswerten Dreher aus der eigenen Hälfte gelang ihm noch der Ausgleich zum 1:1. Nun war das Duell eines auf Augenhöhe. Mit all seiner Technik spielte sich Koschenz ca. 30 Sekunden vor Schluss in den Strafraum. Zentral gelegen hämmerte er den schwarz-weißen Ball mit voller Wucht an die Latte! Mit mehr Glück als Verstand spielte Weber das Spiel zu Ende, um durch das 1:1 ins Finale einzuziehen, weil Kuch 1:3 gegen Hampel verlor.

 

Gruppe B

Teilnehmer:
Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt), Philipp Baadte (1. TKC Kaiserslautern ´86), Patrick Malessa (Celtic Berlin), Jens König (1. TKC Kaiserslautern ´86), Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern), Artur Merke (TKC 71 Hirschlanden)

Runde 1
Die drei vereinsinternen Duelle der Kaiserslauterer brachten den Spielplan durcheinander. In der ersten internen Runde traf Hahnel auf Baadte, den er 2:1 schlug. Kaus und Malessa wiederholten ihr Finalspiel bei der Deutschen Meisterschaft 2016, das wieder mit 3:1 an den Frankfurter ging. König fertigte Merke mit 6:3 ab.

Damals wie heute trennten sich Malessa (links) und Kaus 1:3!

Runde 2
König und Hahnel trennten sich diplomatisch 5:5, während Baadte und Merke jeweils 2:1 gegen Malessa bzw. Kaus gewinnen sollten.

Runde 3
Baadte und König lieferten sich beim 4:5 ein packendes Duell, der dritte Lauterer, Hahnel, sah beim 1:6 gegen Kaus kein Land. Malessa zeigte eine Leistungssteigerung nach den ersten beiden Runden und besiegte Merke mit 4:1.

Runde 4
In der vorletzten Runde traf Merke auf Hahnel, den er mit 2:1 knapp hinter sich lassen konnte. König unterstrich seine Ambitionen beim 5:2 gegen Malessa und Kaus trennte sich von Baadte mit 5:5 in einem hochklassigen Spiel.

Runde 5
Alle Augen waren in der abschließenden Runde auf das Duell Kaus gegen König gerichtet. Während Kaus mit 5:3 Punkten unbedingt gewinnen musste, reichte König ein Unentschieden für den Finaleinzug, weil er durch seine 7 Punkte besser vorgearbeitet hatte. Befreit aufspielend reichte das Endergebnis für den König, um abermals in ein großes Finale einzuziehen.

 

Das Finale

Es kam also zur Neuauflage des Finale der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft 2013. Dem damals 18-jährigen Jonathan Weber reichte eine 3:1-Halbzeitführung nicht zum ersten großen Coup, weil Jens König in der zweiten Halbzeit aufdrehte und noch fünf Buden machte!

König, einer der technisch versiertesten Tipp-Kicker, ist finalerfahren wie kaum ein anderer: Neben 3 Deutschen Meistertiteln sammelte die Nummer 2 der DTKV-Hall-of-Fame bereits 11 Sektionstitel. Insbesondere durch seinen überraschenden Tranfser nach Kaiserslautern zeigte er sich bei den letzten Spielen deutlich verstärkt auf der Torhüterposition.
Weber – durch diesen Finaleinzug seit 2013 mindestens einmal pro Jahr in einem großen Finale vertreten – hat den Tipp-Kick-Sport in die Wiege gelegt bekommen. Als Sohn des Materialgurus Bernd Weber wurde er bereits früh mit dem Tipp-Kick-Virus infiziert. Mit seiner unkonventionellen Spielweise und dem unbändigen Ehrgeiz ist er immer für eine Überraschung gut.

Schnell ging König mit 1:0 in Führung und er legte zügig zum 2:0 nach. Beeindruckt von dieser Geschwindigkeit brauchte Weber einige Minuten, um ins Spiel zurückzukommen. Doch noch vor der Halbzeit sollte der 2:1-Anschlusstreffer fallen. Die Situation war also eine andere als vier Jahre zuvor, als Weber die Führung zur Halbzeit verspielte. Genau dieser Gedanke ging dem Schwaben durch den Kopf und so kämpfte er sich wieder ins Spiel und ging über das 2:2 sogar 3:2 in Front. Doch König ließ nicht locker und glich 90 Sekunden vor Spielende noch aus. Mit dem 3:3 ging es also in die Verlängerung, die zweimal zwei Minuten dauern sollte.

In der Verlängerung zahlte sich die größere Erfahrung des König aus. Durch einen haltbaren Schuss ging er im Finale in Führung, weil Weber völlig übermotiviert mit dem Torhüter vorbeigriff. Dies ließ sich der Familienvater nicht mehr nehmen und so krönte er sich verdient zum Norddeutschen Einzelmeister. Herzlichen Glückwunsch!

Pünktlich zum Spielende, als Jens König die ersten Glückwünsche entgegen nahm, gingen in der Delligser Sporthalle die Lichter aus – die Zeitschaltuhr war auf 23 Uhr gestellt. Die Veranstalter starben bereits 1000 Tode in der Verlängerung, in der es zeitweise nach einem Wiederholungsspiel roch.

Sachen gibts! Das erste Siegerfoto, bei dem ein Strahler nachhelfen musste

 

BEWERTUNG Turnierwochenende in Delligsen

GESAMTBEWERTUNG 3,57 von 5 Sternen
   
Veranstaltungsdatum: 11. und 12. März 2017
Ausrichter: Delligser SC
Internet: tippkick-delligsen.jimdo.com
Spielort: Sporthalle August-Reuter-Str., Delligsen
Teilnehmer: 111
Turniersieger: Jens König (1. TKC Kaiserslautern ´86)
   
STARTGELD (Höhe, U18, Pokale, Preise)

****

   
RÄUMLICHKEITEN (Parkgelegenheiten, Licht in der Halle, Platz an der Platte, Sitzgelegenheiten, Luftzirkulation)

****

   
PLATTENQUALITÄT (Qualität, Quantität, Böcke)

***

   
TURNIERABLAUF (Beginn, Ende, Pausenlänge, Ansprache durch Veranstalter, Alkohol in der Halle)

**

   
VERPFLEGUNG (Quantität, Vielfalt, Kühlung Getränke, Preise)

*****

   
SANITÄRE ANLAGEN (Anzahl, ausreichendes Klopapier u. Trockentücher, zwischenzeitl. Reinigung)

****

   
SONSTIGES (Einladung zur Veranstaltung, Nachbereitung auf Homepage)

***

   

BEWERTUNGSSKALA:

Maximal werden 5 Sterne vergeben.

Gesamtbewertung = Summe aller Einzelbewertungen dividiert durch die Anzahl der Einzelbewertungen.

TKG Adersheim – Durchmarsch in Liga 2?

Der Absteiger aus der 2. Bundesliga-Nord-Ost hat bisher eine makellose Bilanz aufzuweisen. Vier Siege, 8:0 Punkte, 74:54 Spielpunkte, das macht einen Schnitt von 24 Punkten und 71,8 Toren pro Spiel. Bei dem Kader war das zu erwarten. Baumgart, Käthner, Pfaff … Namen, die bei Turnieren in den letzten Jahren auch des Öfteren unter den letzten 24 oder gar in Endrunden auftauchten. Mit Simon Becker und Hasi Saust stehen noch Spieler im Kader, die auch nicht erst seit gestern Tipp-Kick spielen.

Wer könnte für die TKG Adersheim zum Stolperstein werden? Diese Frage lässt sich nach der Hälfte der Saison nicht unbedingt beantworten, da einige der Verfolger gerade mal zwei Spiele absolviert haben und noch diverse ernstzunehmende Gegner vor der Brust hat.

TFC Phöbus Cuxhaven 82 zum Beispiel. Auch wenn sie sich selbst vielleicht nicht zum Favoritenkreis zählen, wenn man Berichten auf http://www.tippkick-liga.de Glauben schenkt, ist das Duo Völlmecke+Krage eigentlich in der Lage, genug Punkte zu sammeln, damit Kruse, Ferreira oder Wölk quasi „den Rest erledigen“. Jedoch gab es gegen TKV Jerze II einen Dämpfer. Mit 15:17 mussten sich die Kicker von der Nordsee den Jerzern geschlagen geben. Kai Völlmecke (2 Punkte) und Marcus Krage (6 Punkte) konnten zusammen leider nicht genügend Punkte erspielen. Ferreira und Wölk konnten mit 4 bzw. 3 Punkten nicht genug Punkte zum möglichen Sieg beisteuern.
Aber TFB 77 Drispenstedt II wurde klar mit 26:6 geschlagen und somit stehen 2:2 Punkte auf dem Konto. Man darf gespannt sein, ob Cuxhaven nochmal angreift oder nicht. Hierfür bedarf es einer Steigerung von Kai Völlmecke, der wie viele wissen, kaum in der Lage ist, im Airbus eine Tipp-Kick-Platte aufzubauen, um öfter zu trainieren. Der 3er-Spieltag mit der TKG Adersheim und TKG Wolfsburg konnte leider auch nicht stattfinden, da die winterlichen Temperaturen in der nördlichsten Spielstätte der RL Nord kein Spiel zulassen in der kalten Jahreszeit.

 

TKG Wolfsburg 1 hat auch erst zwei Spiele auf dem Konto und steht mit 3:1 Punkten auf Rang 5 der Tabelle. Durch diverse Absagen war es leider nicht möglich, bereits Gegner aus Hannover und Cuxhaven an die Platte zu bringen, um sich in der Tabelle nach vorne zu schieben. Die Mail-Server laufen heiß und hoffentlich können die Kicker um Detlef Bastian bald wieder ihre Tipp-Kick-Koffer öffnen, um oben anzugreifen. Mit Tobias Schleiß und Detlef Bastian stehen zwei sehr erfahrene Kicker im Kader, die an einem guten Tag jeweils  7-8 Punkte machen können. Jedoch müssen auch Thomas Radmer und Michael Lemke Punkte holen und dürfen sich nicht auf die Nr. 1 und 2 verlassen. Der große Kracher TKG Adersheim kommt erst am Ende der Saison nach Wolfsburg. Doch die 1. Mannschaft aus Wolfsburg sollte von Spiel zu Spiel denken und sich Schritt für Schritt nach oben kämpfen bis zum heißen Finale gegen Adersheim. Bis dahin müssen auch Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2 besiegt werden, die bei ihren Niederlagen gegen die 2. Mannschaft aus Wolfsburg (jeweils 14:18) gezeigt haben, dass sie keine leichten Gegner sind. Detlef Bastian sagt zum Aufstiegsrennen: „Sehe alle 3 Teams gleichauf, die Tagesform wird entscheiden.“

 

TKG Wolfsburg 2 hingegen hat bereits fünf Spiele absolviert. Nach wichtigen und heiß umkämpften Siegen gegen SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2, die erst in der letzten bzw. vorletzten Runde entschieden wurden, stehen sie nicht zu Unrecht mit oben. Mit einem Spiel mehr hat sich die Zweitvertretung aus Wolfsburg an Adersheim vorbeigeschlängelt und steht mit 9:1 Punkte auf Platz 1 der Tabelle mit 99:62 Spielpunkten.
In Kürze wird Wolfsburg 2 bereits das 6. Spiel gespielt haben, wenn Anfang März Pegasus Hannover 1 anreist. Dies wird im Vergleich zum 25:7 – Sieg gegen Drispenstedt nicht leicht. Weichelt und Genz sind erfahrene Spieler, die erstmal geschlagen werden müssen, um zu gewinnen. „Alles geht, nix muss“ heißt es in der Zweiten. Niemand erwartet, dass die 2. Mannschaft, die mit Joachim Kipper eine Perle des Tipp-Kick-Sports in die eigenen Reihen holen konnte, nach Cuxhaven reist und dort sowohl Cuxhaven und Adersheim schlägt, um dann als Überraschungsteam in die 2. Bundesliga-Nord-Ost aufzusteigen. Wie gesagt: „Alles geht, nix muss.“ sagt Marcel Becker kurz und knapp.

Marco Sittinieri (TKG Wolfsburg II), derzeitiger Zweiter der Einzelwertung

 

TKG Adersheim hat vom Kader her die größten Aufstiegschancen. Wie bereits erwähnt, stehen große Namen im Kader. Bisher konnte kein Gegner den Adersheimern auch nur annährend gefährlich werden. Die verlorenen Spielpunkte waren bisher alle im einstelligen Bereich. Die stärkeren Gegner kommen jedoch noch. Cuxhaven, TKG Wolfsburg 1 und 2 und auch TKV Jerze 2 könnten noch zum Stolperstein werden.
Was sagt Teamchef Myrko Baumgart zu den Aufstiegs-Chancen der TKG Adersheim? „Na ja bei 8-0 Punkten ganz gut, wobei mit Wolfsburg und Cuxhaven erst die Schwergewichte kommen, aber ich denke wenn wir am Spieltag einen guten Baumgart haben, sollte uns keiner aufhalten können.“

 

Was macht der Rest?
Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg, TKV Jerze 2, Fortuna Düdinghausen werden sowohl mit dem Aufstieg, als auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben und das gesicherte Mittelfeld bilden. Für alle Teams wird es aber sicherlich das Ziel sein, so weit wie möglich nach oben in der Tabelle zu stehen und vielleicht kann der eine oder andere Große da oben noch geärgert werden.
Beim Abstieg wird es beim Spiel Pegasus Hannover gegen TFB Drispenstedt 2 zur Entscheidung kommen. Beide Teams haben bisher alle Spiele verloren. Hier könnte das Duo Weichelt + Genz mit ihrer langjährigen Erfahrung der entscheidende Faktor sein.

 

Zwischenfazit:
Die diesjährige Regionalliga Nord ist extrem stark. Um den Aufstieg spielen drei Mannschaften, zwei Teams duellieren sich im Kampf um den Nicht-Abstieg. Das breit gefächerte Mittelfeld kann jedem der Aufstiegskandidaten gefährlich werden, siehe Jerze gegen Cuxhaven. Der Weg in die 2. Bundesliga Nord-Ost führt nicht nur über Adersheim, sondern auch gegen die vermeintlich leichteren Gegner wie Jerze, Buxtehude und Düdinghausen. TKG Wolfsburg 1 und TFC Phöbus Cuxhaven fehlen zwei Spiele, um zur Halbzeit auszumachen, in welche Richtung es für beide Teams geht. Dieses Spiel wird im April stattfinden.

 

Fehlstart der Liga:
TKC Fortuna Düdinghausen: Spielte man vor einigen Jahren noch in der 2. Bundesliga-Nord-Ost, stehen die Kicker um Michael Schuster derzeit mit 2:6 Punkten auf Platz 7. Der Start mit 0:4 gegen beide Wolfsburger ging voll in die Hose. Mit Siegen gegen Jerze, Buxtehude könnte man diese beiden Gegner noch hinter sich lassen und gegen Cuxhaven ist sicherlich auch noch was drin. Mit Carsten Brandes wurde ein erfahrener Spieler ins Team geholt, der nach langer Pause wieder gut in den Punktspielbetrieb kam. Hier hängt aber nahezu alles vom Duo Schuster-Stapel ab. Finden Sie zu alter Stärke zurück, ist vielleicht sogar noch Platz 4 möglich, und nächste Saison vielleicht sogar noch mehr.

 

Überraschung:
TKG Wolfsburg 2: Joachim Kipper passt nicht nur menschlich gut ins Team, er holt im Punktspiel wichtige Punkte und ist auch mental eine Verstärkung für das Team, der mit seiner Erfahrung seine Teamkollegen zum Sieg führen kann. Sollte Pegasus Hannover 1 geschlagen werden, wird sich beim 3er-Spieltag mit Cuxhaven und Adersheim zeigen, ob das Team reif für den Aufstieg ist. Kehrt man mit 4 Punkten im Gepäck zurück, könnte nur noch die 1. Mannschaft aus dem eigenen Verein gefährlich werden.

 

Prognose:
TKG Adersheim steigt als Meister der RL Nord auf. Mit Pfaff, Käthner und Baumgart stehen drei Top-Spieler im Kader. Da müssten schon alle drei einen ganz miserablen Tag haben bzw. sich zur Halbzeit die Finger brechen (entweder selbst oder vom Gegner verursacht), um die noch ausstehenden Spiele zu verlieren. Andere Teams sollten einen Blick auf die 1. und 2. Bundesliga riskieren. Bei drei Absteigern aus der 2. Bundesliga Nord-Ost bzw. falls das eine oder andere Team aus Berlin nächstes Jahr keine Mannschaft meldet, könnte es zu einem Relegationsspiel mit dem Tabellenzweiten der RL Ost geben.

Myrko Baumgart (TKG Adersheim), mehrmaliger Sieger der Wolfsburger Stadtmeisterschaft

TFB Drispenstedt 2 wird sehr wahrscheinlich in die Verbandsliga Nord absteigen. Letztes Jahr konnte der Abstieg nur abgewendet werden, weil TFG Hildesheim kein Team gemeldet hat. Dieses Jahr wird der Abstieg kaum vermeidbar sein. Zu sehr werden wichtige Punkte von Dirk Kandziora vermisst. Ob nochmal ein Überraschungssieg wie im Vorjahr gegen Hildesheim drin ist, wird sich zeigen. Hier werden Weichelt und Gentz von Pegasus evtl. den Unterschied machen.

51. Norddeutsche Einzelmeisterschaft in Delligsen

Premiere in Delligsen! Zum ersten Mal richtet der Delligser SC mit der 51. Norddeutschen Einzelmeisterschaft eine Sektionsmeisterschaft aus. Doch nicht genug: Neben dem Hauptevent werden am 11. und 12. März vier weitere Wettbewerbe angeboten. Hier findet ihr alle Infos zum Mega-Event.

Um den Teilnehmern optimale Rahmenbedingungen zu bieten, haben sich die Delligser um Arndt Schotmann kräftig ins Zeug gelegt: Im Vorfeld des Turniers werden 16 (!) komplett neue Platten angefertigt und der Verein wird auf Böcke verzichten und nur auf Tischen spielen lassen. Außerdem ermöglicht der Verein die Übernachtung in einem nahgelegenen Saal für 10 € pro Nacht und Person.

16 brandneue Platten warten auf die Einweihungsparty!

Arndt Schotmann (rechts) und sein Team laden zum Mega-Event ein!

Ganz gespannt darf man auf die 1. Norddeutsche Amateurmeisterschaft sein. Unterstützt von der Firma Mieg wird Materialguru Bernd Weber in Kooperation mit dem Delligser SC ein Turnier speziell für Hobbykicker anbieten. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der aktuell nicht in der DTKV-Turnierrangliste geführt wird oder für einen Verein in der Liga gemeldet ist. Dabei können die Teilnehmer entweder auf ihre eigenen Figuren setzen oder vor Ort die Grundausrüstung der ProKicker-Serie nutzen, die freundlicherweise von Mathias und Jochen Mieg zur Verfügung gestellt wird. Dem Gewinner dieses Turniers winkt ein Tipp-Kick-Sachpreis und Interessierte können sich am Sonntag beim Profiturnier noch den ein oder anderen Tipp von den Cracks holen.

 

Allgemeine Informationen

  • Veranstalter: Delligser SC
  • Spielort: Sporthalle an der August-Reuter-Straße, Delligsen
  • Anmeldung unter: tippkick-delligsen.jimdo.com
  • Bei Fragen, Interesse und Verspätungen bei Arndt Schotmann unter 0171 6893552 anrufen
  • Startgebühr bei Teilnahme an beiden Turnieren: 15 €; 5 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Kostenfreie Teilnahme an der 1. Norddeutschen Amateurmeisterschaft
  • Amature können am Sonntag auch am Delligser Hils Cup teilnehmen und sich vor Ort Spielmaterial ausleihen

 

51. Norddeutsche Einzelmeisterschaft

  • Samstag, 11. März 2017
  • Beginn: 9:00 Uhr
  • Anmeldeschluss: 10. März, 18 Uhr
  • Startgeld: Bei Anmeldung bis zum 18.02.: 8 €, sonst 10 €; 3 € Damen; Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei an der 4. Delligser Ortsmeisterschaft teilnehmen, welche parallel zur 3. Runde der NDEM beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Titelverteidiger: Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)

Titelverteidiger Max Daub hat sich bereits angemeldet!

 

5. Delligser Hils Cup

  • Sonntag, 12. März 2017
  • Beginn: 9:30 Uhr
  • Anmeldeschluss: 11. März, 21 Uhr
  • Startgeld: 8 €; 3 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei am 1. Delligser Wispe Cup teilnehmen, welcher parallel zur 3. Runde des Hils Cups beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er- Endrunde
  • Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

2. Bundesliga Nordost – Saison 2016/2017

Interessanter Dreikampf um den Aufstieg – Schafft Aufstiegsfavorit Kiel den Sprung ins Oberhaus? Welche Teams treten am Ende der Saison den Gang in die Drittklassigkeit an?

SpVgg Balltick Kiel I:
Der Aufstiegsfavorit Nummer eins kommt aus dem hohen Norden – Die SpVgg Balltick Kiel I ist bereit für das Oberhaus. Die Truppe um Robert von Hering und Oliver Wegener hat in der vergangenen und in der laufenden Saison gezeigt, was sie können. Schon 4:0 Punkte stehen auf dem Konto der Nordlichter. Überzeugend konnte man gegen die Teams aus Neumünster (22:10) und Neukölln (23:9) gewinnen. Hier sollte die Mischung aus gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und Turnierteilnahmen den nötigen Erfolg bringen.

Mein Tipp: Platz 1

Wird Robert von Hering (r.) mit Kiel in der Endabrechnung vor Fred Elesbao (Hannover) landen?

Wird Robert von Hering (r.) mit Kiel in der Endabrechnung vor Fred Elesbao (Hannover) landen?

 

Flamengo Berlin I
Eine durchaus interessante Konstellation schicken die Bundeshauptstädter diesmal ins Rennen. Aktuell haben die Berliner 4:0 Punkte aus den Spielen gegen Celtic Berlin II und III. Gerade Knut Asmis konnte mit 14:2 Punkten glänzen. Das Team um Andreas Schalm, Knut Asmis und Sascha Kansteiner wird durch den Neu-Berliner Martin Leinz verstärkt. Zu welcher Leistung der Ex-Wolfsburger im Stande ist, zeigte er in der Saison 2014/2015, in der er überzeugende 49:15 Punkte für die Wolfsburger erspielte. Auch in Sachen Aufstieg haben die Berliner ein großes Wort mitzureden. Im Falle eines Ausrutschers der Kieler, wird die erfahrene Truppe ihre Chance zu nutzen wissen. Dennoch werden die Berliner im direkten Duell gegen die Kieler ihren Meister finden.

Mein Tipp: Platz 2

 

SG Hannover:
Eine weitere interessante Mischung stellt das Team von der SG 94 Hannover. Mit Erik Overesch und Lars Tegtmeier können die Landeshauptstädter auf zwei sehr erfahrene Akteure zurückgreifen. Auf Position drei und vier finden sich Olaf Holzapfel und Fred Elesbao wieder, die ihren Teil für den Erfolg des Teams in engen Partien abrufen werden. Ähnlich wie Flamengo wird die SG auf einen Ausrutscher der Kieler hoffen. Dennoch bleibt fraglich, wie das Team den Abgang des „magischen Trios“ Jens König, Oliver Schell und Sebastian Krapoth verkraften wird…

Mein Tipp: Platz 3

 

Celtic Berlin II
Das Reserveteam von Celtic Berlin hat einen schmerzhaften Abgang zu verzeichnen. Mit Max Gottschalk hat der stärkste Spieler das Team verlassen. Für Gottschalk wird wieder Erich Peters an der Platte stehen. Es bleibt fraglich, ob das Team den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen kann. Jan Komareck steht nun in der Pflicht und muss als stärkster Spieler das Team führen. Christian Thieke und Oliver Baer vervollständigen das Team. Das Team wird die Saison auf einem Mittelfeldplatz beenden.

Mein Tipp: Platz 4

Kann Jan Komareck seiner Rolle als Leistungsträger gerecht werden?

Kann Jan Komareck seiner Rolle als Leistungsträger gerecht werden?

 

Germania Neukölln I
Für die Neuköllner geht es dieses Jahr in die dritte Saison in der 2. Bundesliga Nordost. Auch wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Neuköllner wieder im Mittelfeld landen. Eine personelle Veränderung gab es, für Alexander Breuß geht Eigengewächs Florian Ploner an den Start. Aktuell stehen 2:2 Punkte auf dem Konto der Berliner. Nach einer deutlichen Niederlage mit 9:23 Punkten gegen die Kieler konnten die Neuköllner mit 18:14 gegen Neumünster gewinnen. Die beiden „Oldtimer“ Yogi Marquardt und Andreas Pockrandt werden wieder eifrig auf Punktejagt gehen. Interessant wird sein, wie sich Karl-Heinz Sternberg entwickeln wird. Aktuell setzt er mit 14:2 Punkten ein großes Ausrufezeichen.

Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld II
Mit dem größten Kader geht die Zweitvertretung vom TKV Grönwohld an den Start. In der vergangenen Saison konnte man mit Ach und Krach den Nichtabstieg vermeiden und belegte am Ende den 7. Platz. Wenn das Team in den entscheidenden Spielen mit der Bestbesetzung an den Start geht, steht einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga Nordost nichts im Wege. Das Team hat ausreichend erfahrene Akteure, um dies zu schaffen. Sicherlich werden die Grönwohlder auch vom hohen Trainingsniveau profitieren.

Mein Tipp: Platz 6

 

Spandauer Filzteufel 09 I
Das Kollektiv um Hardy Schau und Andre Lach geht dieses Jahr ohne Erich Peters, dafür aber mit Andreas Schrödter an den Start. Detlef Schirmer vervollständigt das Team. Mit einer Menge Abstiegskampferfahrung geht das Team in die Saison. Schau und Lach sind in der Pflicht, das Team in den ausschlaggebenden Duellen zu führen und die entsprechenden Punkte zu holen. Das Team kann im Abstiegskampf nichts mehr schocken. Deshalb belegen die Filzteufel den letzten Nichtsabstiegsplatz.

Mein Tipp: Platz 7

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

 

Celtic Berlin III:
Bereits am 29. August begann die 2. Bundesliga Nordost mit dem Spiel „Celtic Berlin III – Celtic Berlin II“. Hier musste der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost bereits zwei Niederlagen einstecken. Gerade über die 15:17 Niederlage gegen die eigene zweite Mannschaft wird man sich im Nachhinein sicherlich ärgern. Gegen die Flamengos gab es die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 6:26 etwas deutlich aus. Das Team muss sich auf die entscheidenden Spiele vorbereiten und auf Leistungsträger Julian Meyn hoffen. Dennoch werden es die Berliner sehr schwer haben.

Mein Tipp: Platz 8

 

TFC Alemannia Neumünster I
Wie alle Aufsteiger wird auch die Truppe um Routinier Mario Hinz und Andreas Hagenstein als klares Ziel den Nichtabstieg definiert haben. Das Team aus Schleswig-Holstein schnupperte in der Saison 2011/2012 bereits Zweitligaluft. Damals ging es nach dem direkten Aufstieg wieder in die Regionalliga. Ähnlich schaut es auch in dieser Saison aus. Die Alemannen absolvierten bereits zwei Spiele und verloren gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kiel (10:22). Gegen die Neuköllner musste man sich mit 14:18 knapp geschlagen geben. Vermutlich wird das Team erneut nur Zweitligaluft schnuppern dürfen.

Mein Tipp: Platz 9

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich
Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?
1. SpVgg Balltick Kiel I (76,5 %)
2. SG Hannover (23,5 %)

Wer steigt ab?
1. Celtic Berlin III (52,9 %)
2. TFC Alemannia Neumünster I (23,5 %)
3. Spandauer Filzteufel 09 I (17,6%)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?
1. SpVgg Balltick Kiel I (29,4 %)
2. fünf weitere mit 11,8 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?
1. SG Hannover (23,5 %)
2. TKV Grönwohld II, Flamengo Berlin (17,6 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?
1. Robert von Hering (Kiel) – 29,4 %
2. Oliver Wegener (Kiel) – 23,5 %
3. Erik Overesch (17,6 %)

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Nordost

 

Der Beste im Norden

Auch die Regionalliga Nord steht in den Startlöchern für die neue Saison. Die Liga ist gespickt mit erfahrenen Tipp-Kickern, sodass für Spannung pur gesorgt ist. In vier Quartalen wird der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nordost ausgespielt.

Nachdem Alem. Neumünster die RL Nord in Richtung 2. Bundesliga verlassen hat, ist der Zweite der Vorsaison, TFC Phöbus Cuxhaven 92, selbstverständlich ein Kandidat für die Meisterschaft.

Jedoch wird der Weg zum Meisterschaft nicht so leicht. Mit dem Absteiger TKG Adersheim um Myrko Baumgart steht ein erfahrenes Team zur Verfügung, das trotz Verlust von Peter Meier der härteste Konkurrent werden wird.

Der 2. Absteiger, TKG Wolfsburg (1), muss den Weggang von Martin Leinz in Richtung Flamengo Berlin verkraften. Dies wird das Team sicherlich schwächen, aber mit Detlef Bastian und Tobias Schleiss stehen zwei Top-Spieler an der Platte. In der Aufstiegssaison 2012/2013 belegten beide Platz 4 und 6 der Einzelwertung mit einem Schnitt von 6 Punkten. Diese Leistungen gilt es zu wiederholen bzw. zu toppen. Darüber hinaus sind dann die Spieler 3 und 4 gefordert. Die Lücke von Martin Leinz füllt Michael Lemke, der zuvor mehrere Jahre für die 2. Mannschaft spielte.

Die Wolfsburger treten in dieser Saison mit zwei Mannschaften in der RL Nord an. Die Mannschaft um Marcel Becker konnte nach dem Klassenerhalt mit Joachim Kipper einen erfahrenen Spieler mit hoher spielerischer Qualität gewinnen. Vielleicht der Garant dafür, um die knapp verlorenen Spiele der Vorsaison doch zu gewinnen und für die große Sensation zu sorgen.
Hier wird das interne Wolfsburger Duell entscheiden, wer als Nummer 1 und 2 ins Rennen geht. Ob die Kaderplanung mit 4 Spielern in Team A und 6 Spielern in Team B riskant ist, wird sich zeigen.

TKG Wolfsburg 1 oder 2 mit Neuzugang Joachim Kipper (es fehlt Tim Debert)

TKG Wolfsburg 1 oder 2 mit Neuzugang Joachim Kipper (es fehlt Tim Debert)

Fortuna Düdinghausen startet ohne Dennis Schuster, dafür mit Carsten Brandes in Rennen. Nebenbei bemerkt: Sein offizieller Vereinseintritt in Düdinghausen: 29.03.1983! Sollten die Düdinghausener ihr spielerisches Potential konstant ausschöpfen und Neuzugang Carsten Brandes ebenfalls fleißig Punkte sammeln, wird auch dieses Team beim Thema Aufstieg ein Wörtchen mitreden können.

Ohne Spielerverluste in die neue Saison starten die Mannschaften SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze II, wobei die Jerzer vielleicht zur großen Überraschung werden könnten, weil sie wohl kaum jemand auf dem Zettel hat. Den größten Kader stellt die SG Buxtehude/Moisburg. Abgesehen vom noch unbekannten Sören Neumann eine Mannschaft, die jederzeit jeden schlagen kann, wenn alle über sich hinauswachsen, aber leider nicht immer die nötige Konstanz zeigte und viele Punkte liegen ließ.

Kann Oli Gerke aus Jerze (links) auch in der RL Nord jubeln?

Pegasus 92 Hannover I ist aus der VL Nord aufgestiegen und möchte sicherlich nicht wieder dorthin zurück. In der letzten Runde treten die Hannoveraner gegen TFB 77 Drispenstedt II an, die durch den Rückzug der SG Hannover II trotz sportlichem Abstieg in der RL Nord verbleiben. Ein Blick auf die Kaderplanung der Drispenstedter könnte vermuten lassen, dass sie zum Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt werden könnten. Je nach Saisonverlauf könnte das Spiel dieser beiden sehr entscheidend sein.

 

Prognose:

TKG Adersheim: Baumgart, Käthner, Pfaff, drei Namen die schon alleine die nötigen Punkte zum Sieg holen könnten. Mit S. Becker und Saust im Kader sind viele Siege drin. Platz 1.

TFC Phöbus Cuxhaven 82: Das Duo Völlmecke+Krage wird wieder viele Punkte holen, Ferreira und Kruse sind gute Spieler, aber es reicht nur zu Platz 2.

TKC Fortuna Düdinghausen: Schuster und Stapel sind die beiden Top-Spieler. Brandes muss wieder in den Punktspielbetrieb reinkommen, Beck hat sich stark verbessert. Aber trotzdem nur Platz 3.

TKV Jerze II: Bei den vier gemeldeten Spielern auf annähernd gleichem Niveau sind keine Schwachstellen vorhanden. Gegen die ganz großen Mannschaften wird man sich aber nicht durchsetzen können. Platz 4.

TKG Wolfsburg (1): Die ehemalige Erste wird mit Bastian und Schleiss viele Punkte holen. Radmer und Lemke werden zu diversen Siegen beitragen. Ein Platz im Mittelfeld mit Platz 5.

TKG Wolfsburg (2): Mit Joachim Kipper wurde der benötigte 7-8 Punkte-Kandidat geholt. Wird er die Erwartungen bestätigen, werden sie im Vergleich zum Vorjahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Platz 6.

SG Buxtehude/Moisburg: Großer Kader, wo jeder immer für 4 Punkte gut ist. Für mehr müssen die Kicker um Guido Johannsen ihren Schnitt verbessern. Platz 7.

Pegasus 92 Hannover I: Die Hannoveraner werden sich im Duell um den Abstieg gegen Drispenstedt durchsetzen und bleiben in der Liga. Platz 8.

TFB 77 Drispenstedt II: Drispenstedt ist im Vorjahr sportlich abgestiegen und wird nun ohne hochkarätige Neuzugänge als Tabellenletzter absteigen. Platz 9.

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Fotos: Marcel Becker, Archiv

 

Gute Ausgangsposition genutzt – Neumünster steigt auf!

In der Regionalliga Nord kam es Mitte Mai zum (vor-) entscheidenden Duell zwischen TFC Phöbus Cuxhaven und TFC Alem. Neumünster, die beide von Beginn an als Aufstiegsfavoriten galten. Cuxhaven wäre bei einem Sieg mit 15:1 Punkten uneinholbar auf Platz 1 gewesen, jedoch kam es anders. Neumünster gewann das Duell der Favoriten deutlich mit 20:12 und schaffte sich damit eine gute Ausgangslage.

Stimmen zum Spiel:

 

Kai Völlmecke: „Top Leistung von Neumünster gegen heimschwache Cuxhavener. Glückwunsch zum Sieg.“

Mario Hinz: „Heute hat alles gepasst.“

 

Alem. Neumünster hatte nun noch die SG Buxtehude/Moisburg vor der Brust. Durch die Niederlage der SG Hannover 2 gegen die TKG Wolfsburg 2 (15:17) eine Woche zuvor hätte sogar eine 13:19 Niederlage ausgereicht, um nach Spielpunkten aufzusteigen.
Jedoch ließen es sich die Neumünsteraner nicht nehmen und gewannen mit 21:11 gegen die Spielgemeinschaft Buxtehude/Moisburg. Mit 15:1 Punkten steigt Alem. Neumünster nun in die 2. Bundesliga-Nord-Ost auf.

Beim Abstiegskampf konnte die TFG 38 Hildesheim mit einem 17:15 Sieg gegen den Konkurrenten Wolfsburg zwischenzeitlich den Abstand verringern, verpasste es aber, beim 3er-Spieltag mit der SG Buxtehude/Moisburg und SG Hannover II die Wolfsburger einzuholen. Mit zwei Siegen und sechs Punkten wären sie so gut wie sicher gewesen, jedoch mussten die Hildesheimer mit 0:4 Punkten aus der Landeshauptstadt nach Hause fahren. Der einzige Hoffnungsschimmer war ein hoher Sieg gegen TFB Drispenstedt II und die Hoffnung, dass auch die Wolfsburger in den letzten zwei Spielen mit 0:4 nach Hause fahren und wenige Spielpunkte sammeln würden. Jedoch verloren die Hildesheimer überraschend gegen die Nachbarn aus Drispenstedt mit 12:20, trotz Top-Besetzung (Reupke, Lachnitt, Schulz, Heymanns).
Dadurch konnten die Wolfsburger befreit in Düdinghausen auftreten, verloren zwar gegen die Fortunen mit 12:20, konnten beim 17:15 Sieg den Hannoveranern sämtliche Aufstiegsambitionen nehmen.

 

Zu den Teams:

TFC Alem. Neumünster

Neben Mario Hinz und Andreas Hagenstein konnte sich Arne Hansen ebenfalls weit oben in die Einzelwertung spielen. Mit einem starken 3. Mann im Kader konnte sich Neumünster somit gegen Cuxhaven durchsetzen.
Uwe Paul ist zwar in der Einzelwertung nicht so weit oben anzufinden, konnte aber mit 5:3 Punkten wichtige Punkte im entscheidenden Spiel gegen Cuxhaven beisteuern.
Viele Spiele dominierte Neumünster, ging meist früh in Führung und konnte diese bis zum Ende verteidigen. Ausgerechnet gegen die Absteiger Hildesheim und Drispenstedt taten sie sich schwer und mussten in der 2. Hälfte des Spiels Gas geben, um den Sieg einzufahren. Insgesamt gesehen ein verdienter Meister und Aufsteiger.

 

TFC Phöbus Cuxhaven

Beim Zwischenbericht zur Lage in der Regionalliga Nord wurde schon vermutet, dass die Spieler 3 und 4 hinter Kai Völlmecke und Marcus Krage gegen Neumünster gute Leistungen bringen müssen, um den entscheidenden Sieg zum Aufstieg zu sichern. Jens Kruse (1:7) und Marcos Ferreira (2:6) konnten leider nicht sehr viele Punkte beisteuern, zumal Kai Völlmecke mit 4:4 sicherlich auch unter seinen Erwartungen spielte.
Neues Jahr, neues Glück. Sicherlich wird Cuxhaven in der neuen Saison einer der Favoriten um den Aufstieg sein.

 

Fort. Düdinghausen

Der Aufsteiger aus der Region Hannover hatte sicherlich kaum Erwartungen aufzusteigen, konnte sich jedoch im Mittelfeld behaupten, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Dass man gegen Cuxhaven und Neumünster verliert, war vielleicht zu erwarten. Doch leider konnte nur Michael Schuster in beiden Spielen mit 6:2 Punkten seine Pflicht erfüllen. Weder Bastian Stapel, noch Dennis Schuster konnten entscheidende Punkte erspielen, um die knappen Niederlagen zu vermeiden.
Beim letzten 3er-Spieltag trat man dann ohne Dennis Schuster an. An seiner Stelle wurde Carsten Brandes eingesetzt, der bereits vor einigen Jahren für die Fortunen kickte und sehr wahrscheinlich in der kommenden Saison weiterspielt.

Routinier Michael Schuster aus Düdinghausen im Duell mit Fred Elesbao (SG Hannover II).

Routinier Michael Schuster aus Düdinghausen (links) im Duell mit Fred Elesbao (SG Hannover II).

 

SG Buxtehude/Moisburg

Auch die Kicker um Guido Johannsen mussten noch zittern. Erst mit dem Sieg gegen Hildesheim und sicheren sechs Punkten in der Tabelle wurde der drohende Abstieg in die Verbandsliga vermieden. Bei einer Niederlage wäre Hildesheim so gut wie sicher gewesen und Buxtehude hätte noch warten müssen, wie die Wolfsburger die letzten beiden Spiele bestreiten.
Die Spielgemeinschaft verfügt über einen ausgeglichenen Kader, wo vor allem die beiden jungen Kicker Hauke Herdan und Lennart Johannsen viele wichtige Punkte holten. Und sollte dies mal nicht passieren, wie beim Spiel gegen Hildesheim, wo Lennart Johannsen nur 3:5 holte, sicherte sich sein Vater Guido 5:3 Punkte. Ein Abstieg in der Verbandsliga hätte sicherlich viele überrascht.

 

SG Hannover 94 II

Gegen den Aufsteiger Neumünster einen Punkt geholt, gegen den Tabellenzweiten mit 12:20 verloren. Da war in beiden Spielen sicherlich mehr drin. Gegen Cuxhaven wurden wichtige Punkte liegen gelassen. Die 0:8 Punkte von Luc Kaouane und die 2:6 von Joachim Pohl waren zu wenig, um Cuxhaven ernsthaft gefährlich zu werden. Bei einem Sieg gegen Cuxhaven wäre der Weg in Richtung Wieder-Aufstieg frei gewesen.
Wenn sich die SG Hannover II in der kommenden Saison taktisch gut aufstellt, um die wichtigen Spiele zu gewinnen, werden die Landeshauptstädter sicherlich um den Aufstieg mitspielen, sofern eine 2. Mannschaft gemeldet wird. Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der 1. Bundesliga könnte es hier zu großen Veränderungen kommen.

Wird die SG 94 Hannover II auch in der nächsten Saison mit diesem Team antreten?

Wird die SG 94 Hannover II auch in der nächsten Saison mit diesem Team antreten?

 

TKV Jerze II

Was soll man zu den Jerzern sagen? Relativ unspektakulär von Anfang an im sicheren Mittelfeld, ohne etwas mit Auf- oder Abstieg zu tun haben. Blickt man jedoch auf die Ergebnisse, gab es schon das eine oder andere Highlight, bspw. das 16:16 gegen Cuxhaven, wo Jerze vor der letzten Runde noch mit 15:13 führte oder das klare 26:6 gegen Hildesheim (Oliver Gerke und Markus Schnetzke mit jeweils 8:0).
Mit einem topfiten Michael Pfaffenrath wäre sicherlich mehr drin gewesen, um bspw. unter die Top 4 zu kommen.

 

TKG Wolfsburg II

Der Aufsteiger aus der Verbandsliga Nord konnte sich im Abstiegskampf gegenüber Hildesheim und Drispenstedt durchsetzen und mit einem 17:15 Sieg gegen Hannover noch SG Buxtehude/Moisburg hinter sich lassen. Die Wolfsburger bekamen am Ende Schützenhilfe aus Drispenstedt, die gegen Hildesheim gewannen. Doch selbst ein 32:0 von Hildesheim hätte nichts genutzt, denn Wolfsburg holte zwei Punkte gegen Hannover. Am Ende wäre sogar noch Platz 4 möglich gewesen. Jedoch wäre hier ein Sieg gegen Fortuna Düdinghausen notwendig gewesen.
Der Mannschaftskader ist ziemlich ausgeglichen. Was fehlt, ist ein Garant für 7-8 Punkte in jedem Spiel, um knappe Niederlagen zu vermeiden. Vielleicht gelingt es den Wolfsburgern, zur neuen Saison solch einen Spieler ins Team zu holen.

Die TKG Wolfsburg II feiert den Klassenerhalt.

Die TKG Wolfsburg II feiert den Klassenerhalt.

 

TFB Drispenstedt II

Die Zweitvertretung von Drispenstedt konnte leider nur einziges Spiel gewinnen. Und das zu einem Zeitpunkt, wo der Abstieg schon so gut wie klar war. Florian Socha konnte beim 20:12 Sieg gegen stark besetzte Hildesheimer 8:0 Punkte erzielen und seine Stärke beweisen. Auch Rainer Zech überzeugte mit 6:2 Punkte. Für die Drispenstedter war der Sieg gegen Hildesheim ein versöhnlicher Saisonabschluss und sie konnten die Nachbarn damit noch auf den letzten Platz verweisen.
Leider müssen die Drispenstedter den Weg in die Verbandsliga Nord gehen, da mit der TKG Wolfsburg I und TKG Adersheim zwei Teams aus der 2. Bundesliga Nordost absteigen. Hätte sich eines der beiden Teams noch gegenüber einer Berliner Mannschaft durchgesetzt, hätte sich Drispenstedt noch mit dem Sieg gegen Hildesheim gerettet.

 

TFG 38 Hildesheim

Trotz Einsatz von Oliver Reupke und Thomas Lachnitt müssen die Hildesheimer den Weg in die Verbandsliga Nord gehen. Auch im letzten Spiel konnten Marcus Heymanns und Karl Schulz nichts mehr retten. Zwar verlor man gegen Neumünster und Cuxhaven nur knapp (14:18 und 15:17), jedoch stehen dem gegenüber zwei hohe Niederlagen mit 7:25 (Düdinghausen) und 6:26 (Jerze).
Ob die beiden Top-Spieler Reupke und Lachnitt kommende Saison weiterspielen werden, wird sich zeigen. Bleibt zu hoffen, dass Daniel Otto zur nächsten Saison ein Team aufstellen wird, es wäre sonst schade, wenn dieser Traditionsverein keine Mannschaft mehr melden könnte.

 

Ausblick für die neue Saison:
Wird es nächste Saison ein Dreikampf um den Aufstieg geben mit Wolfsburg, Cuxhaven und Adersheim? Oder möchte Fortuna Düdinghausen noch ein Wörtchen mitreden?

 

Alles zur Regionalliga Nord findet ihr hier.

 

 

 

Auf- und Abstieg in der RL Nord: Spannung bis zum Schluss

Ein Blick auf die Tabelle der Regionalliga Nord und das Restprogramm der Auf- und Abstiegskandidaten zeigt, dass noch für reichlich Spannung gesorgt ist.

Schauen wir zunächst auf die Tabellenspitze: Dort steht aktuell der TFC Phöbus Cuxhaven mit 9:1-Punkten auf Platz 1, gefolgt vom TFC Alemannia Neumünster mit 8:0-Punkten und einem Spiel weniger – beide Mannschaften müssen aber noch gegeneinander spielen. Terminiert ist das Spiel noch nicht, es soll aber in der 4. Runde ab dem 16. April stattfinden. Sofern sich beide Teams keine Ausrutscher mehr leisten, wird das Duell dieser beiden Clubs aus dem hohen Norden das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord-Ost sein.

Restprogramm Cuxhaven: Neumünster, Wolfsburg II und Hildesheim
Restprogramm Neumünster: Cuxhaven, Jerze, Hannover, Buxtehude.

Beide Mannschaften verfügen über Spieler mit langjähriger Erfahrung. Spieler, die bei jedem Spiel für mindestens sechs bis acht Punkte gut sind. Bei Cuxhaven sind das Kai Völlmecke und Marcus Krage, bei Neumünster Mario Hinz und Andreas Hagenstein. Diese Top-2 der Teams müssen ihre Leistung abrufen, um gegen Mannschaften wie Wolfsburg, Hildesheim sowie Jerze, Hannover und Buxtehude keine Punkte liegen zu lassen. Sicherlich werden auch die Spieler 3 und 4 eine wesentliche Rolle spielen, um wichtige Punkte für den Sieg einzufahren, falls die Top-Leute Punkte liegen lassen. Wer weiß, ob am Ende vielleicht noch die Spielpunkte entscheidend sind.

Wie sieht es am Tabellenende aus? Derzeit liegt der TFB Drispenstedt II mit 0:8-Punkten auf dem letzten Platz hinter TFG ’38 Hildesheim (0:4-Punkte), wobei diese beiden Teams auch noch gegeneinander antreten müssen. Während vier bis fünf Teams noch um wichtige Punkte gegen den Abstieg kämpfen müssen, wird gleichzeitig auch noch ein Auge auf das Geschehen in der 2. Bundesliga Nord-Ost geworfen. Sollten zwei Vereine aus dem Norden aus Liga 2 absteigen, steigen auch zwei Clubs aus der Regionalliga Nord ab. Mit zwei Siegen gegen die TKG Wolfsburg I und TKG Adersheim haben sich die Spandauer Filzteufel vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. So stehen aktuell zwei Nord-Clubs am Tabellenende, was letztendlich dazu führen würde, dass auch zwei Teams aus der Regionalliga Nord in die Verbandsliga Nord absteigen würden. Für den Norden besteht nur noch die Hoffnung, dass Flamengo Berlin 1 noch Punkte lässt, um von Adersheim oder Grönwohld eingeholt zu werden.

Der TKC Fortuna Düdinghausen und die SG ’94 Hannover II werden mit dem Abstieg aus der Regionalliga Nord eher nichts zu tun haben, dafür haben sie zu starke Leute in den Reihen.

Die TKG Wolfsburg II hat mit 4:4-Punkten bereits einen guten Abstand zum Tabellenende herausgespielt, muss aber beim Spiel gegen Hildesheim am 17. April Punkte holen, um endgültig gesichert zu sein. Die Wolfsburger sollten mit ihrem ausgeglichenen Team für einen Sieg gut sein.

Wenn der TKV Jerze 2 (5:5-Punkte) weiterhin auf Christian Reymann und Markus Schnetzke zurückgreifen kann, wird der TKV Jerze mit dem Abstieg auch nichts zu tun haben. Hier wird ein weiterer Sieg, zum Beispiel gegen Drispenstedt, für Sicherheit sorgen. Nach dem 26:6-Erfolg gegen Hildesheim ist Jerze aber schon so gut wie raus aus dem Abstiegsrennen.

Die SG Buxtehude/Moisburg (2:4-Punkte) hat bei der 15:17-Niederlage gegen Cuxhaven bewiesen, wie stark sie sind. Hier kann jeder, ob jung oder alt, jederzeit vier bis fünf Punkte holen. Lennart Johannes hat sogar noch mehr Potenzial. Wie sehr seine Punkte vermisst werden, zeigt jedoch die 14:18-Niederlage gegen Wolfsburg.

Die TFG 38 Hildesheim (0:6-Punkte) hatte mit Neumünster und Düdinghausen zu Beginn der Saison zwei starke Gegner. Beide Spiele wurden verloren. Hier gilt es, schnell Punkte zu holen, um aus dem Tabellenkeller zu verschwinden. Die nächste Chance bietet sich ab Mitte April gegen Wolfsburg und Cuxhaven.

Tabellenschlusslicht TFB Drispenstedt II (0:8-Punkte) hat von vier Spielen vier verloren. Gegen Neumünster führten sie zwar mit 12:8, mussten sich aber dann doch mit 14:18 geschlagen geben. Es stellt sich die Frage, gegen wen Drispenstedt die Punkte holen kann/soll. Der Kampf um den Nicht-Abstieg wird sehr schwer.

BSM27Mein Tipp: Der TFC Alemannia Neumünster steigt auf.  Maßgeblich sind dafür die besseren Spieler an Position 3 und 4. Den Gang in die Verbandsliga muss der TFB Drispenstedt II antreten.

 

Fotos: Marcel Becker

Verbandsliga Nord: Die Rechenspiele sind beendet

In der Verbandsliga Nord sind die Würfel gefallen und es wurde sogar noch dramatischer als erwartet. Die TKG Wolfsburg II ist in ihrer vierten Saison nach Gründung der Mannschaft in die Regionalliga Nord aufgestiegen. In der Vorsaison verpassten sie den Aufstieg noch knapp.

Wie zuvor berichtet, entwickelte sich zum Ende der Saison ein Dreikampf um den begehrten zweiten Aufstiegsplatz hinter dem TKC Fortuna Düdinghausen. Die TKG Wolfsburg machte am 28. Juni ihre Hausaufgaben, in dem der Delligser SC I mit 17:15 besiegt wurde.

Aufgrund einer zwischenzeitlich sehr deutlichen 10:2- und 14:6-Führung hatten die Wolfsburger nach Abpfiff die Befürchtung, dass sie ein paar Spielpunkte liegen lassen haben, die letztlich sehr entscheidend sein konnten. Nach einer Aufholjagd der Delligser blieb es doch spannend bis zum Schluss. In der letzten Runde musste Marco Sittinieri aus Wolfsburg gegen Nico Mast antreten, der aus der zweiten Mannschaft in den Kader gerückt ist und Marcel Becker gegen Routinier Jens Foit. Vom Papier her eine klare Sache. Denkste. Während Sittinieri gegen den stark spielenden Mast (mit 5 Punkten zweitbester Delligser) verlor, konnte Marcel Becker mit einem 5:2 gegen Jens Foit den Wolfsburger Sieg perfekt machen. Nach dem Spiel sagte Becker: „Das 5:2 gegen Jens Foit war mein bestes und wichtigstes Spiel meiner Karriere. Als ich 15 Sekunden vor Schluss beim Stand von 4:2 auf die Uhr schaute und Farbe hatte, bekam ich eine Riesen-Gänsehaut. Ich wusste, das Ding ist durch. Und das Ding versenke ich auch noch. Dementsprechend laut war der Jubelschrei beim 5:2.“

TKG Wolfsburg II - Delligser SC I 17:15 (:)

TKG Wolfsburg II – Delligser SC I 17:15 (60:62)

Nun zum Aufstiegsdrama Teil 2: Am 5. Juli kam es zum entscheidenden Spiel zwischen der SpVgg Balltick Kiel II und der TFG Hildesheim II. Kiel musste, um eine Chance auf den Aufstieg zu haben, mindestens 21:11 gewinnen. Weil die Hildesheimer nur zu dritt antraten, erhöhten sich die Chancen der Kieler das Ziel zu erreichen. Aber die drei Hildesheimer kämpften bis zum Ende, immerhin noch mit dem Ziel auf dem dritten Platz zu landen. Nachdem Kiel mit 4:0 und 6:2 in Führung ging, konnte Hildesheim sogar zum 10:10 ausgleichen. Beim Stand von 13:11 fieberten die Wolfsburger an ihren Smartphones mit, in der Hoffnung, dass Hildesheim noch einen Punkt holt. Tim Kunold war dann der Erlöser, der gegen Andreas Thom durch ein 3:3 den zwölften Punkt für Hildesheim holte und somit den Wolfsburgern endgültig den Aufstieg sicherte. Am Ende ging der Sieg mit 17:15 an Balltick Kiel, die den Wolfsburgern direkt zum verdienten Aufstieg gratulierten. Arne Kahl von Balltick Kiel 2: „Als Hildesheim nur zu dritt antrat, steigerte sich der Druck, nicht zu scheitern enorm. Das benötigte Spielergebnis von 21:11 lag mit einem Mal in greifbarer Nähe.“

SpVgg Balltick Kiel - TFG '38 Hildesheim II 17:15 (:)

SpVgg Balltick Kiel – TFG ’38 Hildesheim II 17:15 (64:49)

 

Fotos: wobber69.jimdo.com, tippkick-liga.de

(Bild von rechts: Marcel Becker, Heiko Schröder, Olaf Lindner, Marco Sittinieri, Boris Stock, Michael Lemke)

Verbandsliga Nord: Rechenspiele um den Aufstieg

Die Saison in der Verbandsliga Nord geht in die Verlängerung. Während der deutsche Mannschaftsmeister bereits feststeht, müssen in der Liga noch fünf Spiele absolviert werden. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt. Während der TKC Fortuna Düdinghausen schon als erster Aufsteiger mit 15:1-Punkten feststeht, kämpfen noch drei Teams um den begehrten zweiten Aufstiegsplatz in die Regionalliga Nord.

Diese drei Mannschaften hoffen noch auf den Aufstieg:
2. Platz: TKG Wolfsburg II (7 Spiele, 10:4-Punkte, 142:82 Spielpunkte)
3. Platz: SpVgg Balltick Kiel II (7 Spiele, 10:4-Punkte, 138:86 Spielpunkte),
4. Platz: Delligser SC I (6 Spiele, 9:3-Punkte, 130:62 Spielpunkte).

Die Ausgangssituation ist sowohl klar, als auch ein mathematisches Rechenspiel: Von allen drei Mannschaften hat die erste Mannschaft des Delligser SC nach dem 16:16-Unentschieden gegen Fortuna Düdinghausen die besten Karten. Bei zwei Siegen der Delligser gegen die TFB ’77 Drispenstedt III und die TKG Wolfsburg II können sie den Aufstieg aus eigener Kraft perfekt machen. Das Spiel gegen die TKG Wolfsburg II findet am Sonntag, dem 28. Juni statt. Das Spiel gegen Drispendstedt sollte im Anschluss stattfinden, musste aber verschoben werden.

Artikel Verbandsliga Nord Aufstieg Deligsen

Delligsen I: v.l. Mike Arndt, Sascha Wiesen, Arndt Schotmann, Jens Foit, Artur Kiehne

Für die Jungs aus Kiel und Wolfsburg ist klar, dass sie ihr letztes Punktspiel unbedingt gewinnen müssen. Balltick spielt am 5. Juli zu Hause gegen die TFG Hildesheim II, Wolfsburg wie erwähnt im direkten Duell gegen den Delligser SC I. Gewinnen beide Clubs ihre Spiele, werden die Spielpunkte entscheiden, wobei Wolfsburg derzeit mit vier Spielpunkten vorne liegt. Gewinnt beispielsweise Wolfsburg gegen Delligsen mit 17:15 und Kiel gewinnt 21:11 gegen Hildesheim, würde die Tordifferenz Ausschlag geben. Wolfsburg steht mit +98 nur mit einem Tor vor Kiel (+97). Ist auch die Tordifferenz gleich, werden die geschossenen Tore betrachtet, wo derzeit Kiel mit 430 Toren vor Wolfsburg steht (429 Tore). Ist auch die Tordifferenz gleich, gibt es ein Entscheidungsspiel.

Holt Delligsen am Wochenende nur 3:1 Punkte und Kiel gewinnt gegen Hildesheim, wird zwischen Kiel und Delligsen verglichen. Aber bevor die Taschenrechner herausgeholt werden müssen, warten wir ab, wie der Delligser SC I am 28. Juni abschneidet. Mit Jens Foit, Sascha „Eddy“ Wiesen und Mike Arndt ist der Delligser SC der klare Favorit. Anpfiff am Sonntag ist 15:30 Uhr. Danach reist Delligsen nach Hause, um gegen Drispenstedt zu spielen.

Kiel, Celtic II und Düsseldorf entern die 2. Liga – Rheinland fast sicher

In drei der vier Regionalligen steht der jeweilige Aufsteiger in die beiden 2. Bundesligen fest. Dynamo Düsseldorf und Celtic Berlin II können dabei ihren direkten Wiederaufstieg feiern, während die SpVgg Balltick Kiel den Durchmarsch aus der Verbandsliga vollbrachte. In der Regionalliga Süd scheint der Aufstieg von TK Rheinland United nur noch Formsache zu sein.

Regionalliga Nord: Kiel dankt Jerze II und marschiert durch

Mit dem Ziel sich in der Regionalliga Nord zu etablieren, ging der Aufsteiger SpVgg Balltick Kiel in die erste Drittligasaison der Clubgeschichte. Bei der Konkurrenz für die vorderen Plätze nicht auf dem Zettel starteten Alexander Kraft, Robert von Hering und die drei „Hansens“ Christoph, Florian und Simon eine Bilderbuch-Serie.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Kiel von Hering

Robert von Hering von Balltick Kiel

Spätestens nach dem Sieg im vierten Saisonspiel gegen den TFB ’77 Drispenstedt II, gegen den sich die Jungs von der Ostsee mit 20:12 souverän durchsetzen konnten, machten sie ihre Aufstiegsambitionen deutlich. Nach zwei weiteren siegreichen Begegnungen bestritten die Kieler bereits am 26. April ihr letztes Spiel, in dem ein 16:16-Uentschieden für den sicheren Aufstieg gereicht hätte. Völlig unerwartet und deutlich verloren sie gegen den TFC Alemannia Neumünster (12:20) und brachten ihren nahezu sicher geglaubten Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord/Ost noch in Gefahr.

Plötzlich hatte der TFB ’77 Drispenstedt II doch noch die Möglichkeit an Balltick vorbeizuziehen. Beim Aufeinandertreffen mit dem TKV Jerze II, am vergangenen Sonntag, waren die Kieler zum Zuschauen verdammt. Die Drispenstedter, die mit Max Bartels, Daniel Bialk, Dirk Kandziora und Berthold Nieder eine absolut zweitligareife Mannschaft an den Start schickten, verloren ihrerseits nur das Spiel gegen Kiel und konnten bei einem 23:9-Sieg, dank des besseren Spielpunktverhältnisses, noch aufsteigen. Kein unmögliches Unterfangen!

Dass diese Begegnung sich noch zu einem Alptraum entwickeln würde, hätte der TFB nach seinem furiosen Start wohl nicht mehr erwartet. In den ersten fünf Spielrunden überzeugten die drei Jungs um Altmeister Dirk Kandziora gegen Jerze II, verloren kein Spiel, machten den Sieg klar und benötigten nach der 3:17-Führung nur noch sechs Punkte aus den sechs bevorstehenden Partien, um den Aufstieg feiern zu können. Die greifbare Nähe des Aufstiegs schien bei den Drispenstedter eine Art Torschlusspanik auszulösen. Nur noch Max Bartels, der im Clubkampf alle Begegnungen für sich entschied, konnte auf der Gästeseite noch einen Sieg einfahren. Zwei weitere Unentschieden bedeuteten zwei Punkte zu wenig für den Aufstieg. Für die junge Drispenstedter Mannschaft ist das Ergebnis sicherlich eine herbe Enttäuschung, gleichzeitig aber eine realistische Chance auf den Aufstieg in der kommenden Spielzeit.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Jerze II Drispenstedt

Ob die zweite Mannschaft vom TKV Jerze von den Kielern schon für ihren finalen Einsatz belohnt wurden, ist noch nicht überliefert. Trotz aller Knappheit haben sie sich den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord/Ost absolut verdient. Sie sind ein Musterbeispiel dafür, welche Leistungssteigerungen durch Turnierteilnahmen, Trainingseifer und Spaß auch in kurzer Zeit möglich sind. Herzlichen Glückwunsch nach Kiel!

Der Absteiger in die Verbandsliga Nord wird unter den Teams der SG Buxtehude/Moisburg, Pegasus Hannover und dem TKV Jerze II ausgemacht. Der bereits feststehende Gewinner der Einzelwertung ist Mario Hinz vom Drittplatzierten TFC Alemannia Neumünster.

Tabelle und weitere Statistiken der Regionalliga Nord auf tippkick-liga.de.

Regionalliga Ost: Celtic II bleibt ungeschlagen

Der Aufstieg der zweiten Mannschaft von Celtic Berlin ist seit dem vorletzten Regionalligaspiel perfekt. Im Spitzenspiel gegen die SpVgg Halbau Berlin I mit Routinier Gerrit Kähling lief es für die Zehlendorfer vorerst aber nicht nach Plan. Oliver Baer, Christian Thieke und auch Jan Komareck, der bis zu diesem Zeitpunkt ein Punktestand von 40:0 in der Einzelwertung aufweisen konnte, verloren wichtige Punkte, sodass es zwei Spielrunden vor dem Ende 13:11 für Halbau stand. Nach einem sichtlichen Ruck, der durch die Reihen der „Kelten“ ging, konnten die restlichen Partien allesamt für sich entschieden werden.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Halbau Celtic II

Den Saisonabschluss für Celtic II brachte die Begegnung gegen den TKC Flamengo Berlin III, der leider nur mit drei Spielern in die Partie ging. Am Ende stand ein klares 29:3 für Celtic zu Buche, die ihrer Favoritenrolle in der Regionalliga Ost absolut gerecht wurden und ohne Punktverlust in die 2. Bundesliga Nord/Ost aufsteigen. Die vier Spieler der Celtic-Equipe finden sich allesamt unter den Top 5 in der Einzelwertung wieder. Den Sieg teilen sich Max Gottschalk und Jan Komareck mit jeweils 53:3-Punkten.

In der Regionalliga Ost stehen noch drei Partien von Teams aus der zweiten Tabellenhälfte aus. Insbesondere die bisher enttäuschende zweite Mannschaft von Germania ’09 Neukölln hat im Spiel gegen die SpVgg Halbau Berlin II (beide punktlos) noch die Möglichkeit, die verkorkste Saison wenigstens nicht auf dem letzten Platz abschließen zu müssen. Celtic III hat noch realistische Chancen auf Platz fünf.

Tabelle und weitere Statistiken der Regionalliga Ost auf tippkick-liga.de.

Regionalliga West: Hochdramatisches Saisonfinale im Westen – Dynamo mit direktem Wiederaufstieg

von Felix Lennemann

Am Sonntagabend, dem 31. Mai, kam es in Düsseldorf zum Showdown der beiden Topteams von Tornado Dortmund und Dynamo Düsseldorf. Im direkten Duell wurde der Meister und gleichzeitig der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd/West ermittelt. Die Düsseldorfer benötigten zwingend einen Sieg, hingegen genügte den Gästen aus Dortmund auf Grund der besseren Spielpunkte bereits ein Unentschieden.

In einem sehr eng geführten Spiel konnten sich die Gastgeber aus Düsseldorf erstmals in der dritten Spielrunde um vier Punkte absetzen, ehe die Dortmunder in der vorletzten Runde ihre erste Führung herausspielen konnten. So ging es beim Stande von 13:15 für Dortmund in die letzte Runde, in der Felix Lennemann auf Andreas Hahn und Dirk Hansen auf Jörns Heidtke traf. Während Felix Lennemann sein Spiel unerwartet deutlich mit 10:3 gewinnen konnte, wurde es im Spiel um den Aufstieg zwischen Dirk Hansen und Jörns Heidtke dramatisch. Hansen führte lange Zeit mit 2:1, bis er rund 90 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen musste. Bei diesem Spielstand wäre Dortmund Meister gewesen, doch circa 15 Sekunden vor Schluss nutzte Dirk Hansen eine Kontersituation, drehte das Spiel wieder um und schoss Dynamo Düsseldorf in 2. Bundesliga.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Düsseldorf Dortmund

Schlussendlich gewannen die Düsseldorfer denkbar knapp mit 17:15 (66:60 Tore) und dürfen sich über den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga freuen. Matchwinner mit 8:0 Punkten und gleichzeitig der Gewinner der Einzelwertung ist Felix Lennemann (44:4 Punkte bei 123:47 Toren).

Artikel Aufsteiger Regionalligen Regionalliga West Düsseldorf

Nächstes Jahr wieder Zweitligist: Dynamo Düsseldorf I

Herzlichen Glückwunsch an das Düsseldorfer Team um Felix Lennemann, Dirk Hansen, Simon Winzer, Franco Röthke und Christian Töller!

Tabelle und weitere Statistiken der Regionalliga West auf tippkick-liga.de.

Regionalliga Süd: Rheinland brauch nur noch einen Punkt

Der TK Rheinland United benötigt aus den morgigen Spielen gegen die Baden Hotspurs und die Balingen Headbangers nur noch ein Unentschieden, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd/West festzumachen. Ohne Verlustpunkt stehen sie an der Tabellenspitze. Den Grundstein legten sie bereits Mitte Januar, als sie den Hauptkonkurrenten, den Spieltrieb Ylipulli Gießen, mit 17:15 besiegten. Weil die Gießener auch ihr Spiel gegen die zweite Mannschaft des 1. TKC ’86 Kaiserslautern verloren, zeichnet sich der bevorstehende Aufstieg schon länger ab. Dass Rheinland ohne Punktgewinn aus Balingen nach Hause fahren muss, was den Gießener Aufstieg bedeuten würde, ist äußerst unwahrscheinlich.

Artikel Aufsteiger Regionalligen Regionalliga Süd Tabelle

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Fotos: Max Gottschalk, tippkick-liga.de, Felix Lennemann