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Sektion West: Vorläufiger Spielplan der Regionalliga West 2016/17

Auch in der Sektion West geht der Spielbetrieb demnächst wieder los. Hier findet ihr den vorläufigen Spielplan der Regionalliga West.

Sektionsleiter Simon Winzer erklärt den Modus:

„Der rot hinterlegte Termin ist der Terminabgabetermin. Bis dahin müssen sich alle Mannschaften auf einen Termin geeinigt und mir diesen mitgeteilt haben, ansonsten greift der sogenannte Pflichtspieltermin am letzten Tag des Quartals (immer sonntags).

Aufgrund von Weihnachten dauert das zweite Quartal statt zwei Monaten drei Monate. Des Weiteren ist das dritte Quartal wegen der NRW-Osterferien um eine Woche verkürzt. Dafür ist dann im vierten Quartal eine Woche mehr Zeit als letzte Saison.

Es wird aus der Regionalliga einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga Südwest geben. Steigt aus der 1. Bundesliga keine Südmannschaft ab, spielt der Zweitplatzierte der Regionalliga West eine Relegation mit dem Zweitplatzierten der Regionalliga Süd um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Des Weiteren steigen die beiden schlechtplatziertesten Mannschaften aus der Regionalliga in die Verbandsliga ab. Dementsprechend gibt es in der Verbandsliga West zwei Aufsteiger. Sofern keine Westmannschaft aus der 2. Bundesliga Südwest absteigt, steigt zudem der Drittplatzierte der Verbandsliga auf. Im positiven Fall, dass auch der Zweitplatzierte der Regionalliga aufsteigen kann und es keinen Westabsteiger aus der 2. Bundesliga gibt, würden sogar vier Mannschaften aus der Verbandsliga aufsteigen.

Sofern zwei Westmannschaften aus der 2. Bundesliga Südwest absteigen, startet die Regionalliga 2016/17 mit zehn Mannschaften.“

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Porträt: TKC Gevelsberg – mehr als nur Tipp-Kick

Seit 30 Jahren in der Szene dabei und immer noch nicht müde- der TKC 1986 Gevelsberg erlebt gerade so etwas wie seinen zweiten Frühling. Angetrieben von Siggi Gies hat sich der Club zu einem der größten unserer Zunft entwickelt und überzeugt durch eine Vielzahl an Veranstaltungen. Doch in Gevelsberg steht nicht nur der Tipp-Kick-Sport im Vordergrund: Den Leuten liegt ein gesundes Vereinsleben in Kombination mit sozialem Engagement am Herzen. Die Rundschau hat sich mal schlau gemacht, was die Gevelsberger denn so ausmacht und weshalb es dort derzeit so gut läuft.

 

Der Verein

Angefangen hat alles vor 30 Jahren in Wuppertal, wo Siggi Gies den TKC gründete. Heute zählt der Verein 28 aktive und passive Mitglieder, nachdem Mitte der 90er Jahre der Spielbetrieb komplett auf Eis lag. Doch wie der Phönix aus der Asche kamen der TKC sowie viele alte Gesichter zurück. Das Besondere an den Mitgliedern ist, dass sowohl Jung als auch Alt sowie Frau als auch Mann an den Platten stehen. Das jüngste Mitglied ist erst 12 Jahre alt, während Inge Simionie im September ihren 77. (!) Geburtstag feiert. Spielort ist die Blue Moon Arena, ein Tipp-Kick-Tempel, welcher weit über Nordrhein-Westfalen hinaus bekannt ist.

Die Blue Moon Arena, in der schon viele Stunden mit Tipp-Kick verbracht wurden

In Gevelsberg scheint sich ein Familienmodell herumgesprochen zu haben: Während neben Siggis Verlobter Manu Winter auch noch dessen Sohn Sascha Tipp-Kick spielt, unterstreichen die Familien Pulice sowie Mettegang diesen Eindruck. Manu, welche erst durch Siggi zum Tipp-Kick stieß, durfte sich 2015 über den Gewinn der Deutschen Damenmeisterin freuen und geht in diesem Jahr in Kaiserlautern als Titelverteidigerin an den Start.

Der Verein ist heute nicht mehr aus der Profi-Szene wegzudenken. Zahlreiche Turnierveranstaltungen wie zum Beispiel die Ausrichtung der Bundesliga-Playoffs und des DTKV-Pokals 2016 sowie die Deutsche Einzelmeisterschaft 2009 bringt ein jeder Tipp-Kicker mit Gevelsberg in Verbindung. Dabei darf man die früheren Auflagen der Kult Classics sowie den neu initiierten AVU Winter Cup nicht vergessen, der bei seiner ersten Ausspielung mit 61 Teilnehmern sehr gut wahrgenommen wurde.

In der kommenden Saison gehen vier Mannschaften der Gevelsberger in der Regionalliga sowie in der Verbandsliga West an den Start. Während die erste Mannschaft mit Siggi Gies, Manu Winter, André Gräber, Jens Krokowski und Stefan Peukert um den Aufstieg mitspielen will, geht es für die zweite Mannschaft um einen gesicherten Platz im Mittelfeld der Regionalliga. Gespannt darf man auf die dritte Garde sein, die als reine Jugendmannschaft um Trainer Tobias Nickel an den Start geht. Insbesondere Ivan Pulice und Nils Mettegang konnten in der vergangenen Saison und auf Turnieren beweisen, dass hier großes Potenzial vorhanden ist. Die vierte Mannschaft setzt sich aus Neulingen zusammen, welche in der Verbandsliga Spielpraxis sammeln sollen, um sich für Höheres zu empfehlen.

TKC Gevelsberg I: Stefan Peuckert, Manu Winter, Siggi Gies, André Gräber (v.l., es fehlt Jens Krokowski)

 

 

Die Macher


Neben Gründer und Antreiber Siggi Gies übernehmen auch andere Personen Verantwortung beim TKC. Insbesondere Tobias Nickel, der im Alter von 19 Jahren das Amt des 2. Vorsitzenden sowie des Jugendleiter innehat, trägt einen gewaltigen Teil dazu bei. Doch der TKC kann sich auf jedes seiner Mitglieder verlassen: Fast jeder hat eine Funktion im Verein, egal ob als Kassenwart oder Pressereferent- die Gevelsberger zeichnen sich durch ein starkes Kollektiv aus.

Übernimmt früh Verantwortung: Tobias Nickel

Auffallend ist vor allem, dass der Verein eine aktive Außendarstellung betreibt. Sowohl in der Regionalpresse als auch auf der Facebook-Seite des Clubs wird regelmäßig über die Clubentwicklung berichtet. Hier ist der TKC einer der führenden Vereine im Tipp-Kick Bereich, wo sich manch ein Verein sicher etwas abschauen kann.

 

Aktionen

Der TKC betriebt ein aktives Vereinsleben. Neben dem gemeinsamen Public Viewing während der Fußball EM findet das Training bis zu zweimal pro Woche statt. Des Weiteren organisiert der Club viele Freundschaftsspiele wie zum Beispiel gegen Herne, Dortmund, Schwerte oder den neugegründeten TKC Weiß Weiß Steinbeck.

Außerdem ist die Jugendarbeit ein integraler Bestandteil des Vereinslebens. Schon seit vielen Jahren bringt die Talentschmiede einige vielversprechende Talent hervor. In der kommenden Saison geht die dritte Mannschaft an den Start, wobei die Akteure allesamt unter 20 sind. Nicht verwunderlich war es auch, dass bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2009 im U-18 Bereich mit 35 Teilnehmern ein Rekord aufgestellt wurde.

Doch auch dem sozialen Engagement widmet man sich in Gevelsberg. Durch die Kooperation mit der AVU ENergie, dem Energiedienstleister und Wasserversorger in der Region, konnte Tipp-Kick als anerkannter Sport in der Region verbreitet werden. Beim AVU-Tipp-Kick-Turnier mit Regionalpolitikern konnten Spenden in Höhe von 30.400 € für Demenzorganisationen erspielt werden.

Im November 2015 wurden die Gevelsberger Kult Classics in das Internationale Sport- und Kulturfest eingebunden, sodass auch die teilnehmenden Profis erfahren konnten, wie sehr sich die Gevelsberger auch außerhalb unseres Sports engagieren. Weitere soziale Einrichtungen stehen schon Schlange, um ein Event mit den Gevelsbergern durchführen zu dürfen.

 

Ausblick

Den nun eingeschlagenen Weg will man in Gevelsberg weitergehen. Insbesondere durch strategische Kooperationen hat sich der TKC gut in seiner Region positioniert und sich einen Namen gemacht. Doch auch im DTKV will der Verein in Zukunft nicht nachlassen: Am 29.01.17 findet der 2. AVU Winter Cup statt.

Der TKC Gevelsberg ist eine positive Erscheinung im Profibereich und der DTKV wünscht weiterhin viel Erfolg. Solche Vereine braucht nicht nur der DTKV, sondern auch eine jede Stadt dürfte sich über so ein Engagement freuen.

Weitere Informationen zum TKC 1986 Gevelsberg erhaltet ihr auf deren Homepage bzw. über die Facebook-Seite

 

Fotos: TKC Gevelsberg

 

 

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Regionalliga West – 2015/16: Derby um den Aufstieg

Die Regionallga-Saison 2015/16 im Westen neigt sich dem Ende zu. Aber was für einem Ende…

Während sich im Abstiegskampf nie großartig Spannung aufbauen konnte, bedingt durch die bedauerlichen Rückzüge vom Spielbetrieb der Essener Löwen und Dynamo Düsseldorf II, so könnte der Kampf um die Tabellenspitze wohl nicht spannender sein. Während der Rest der Liga relativ eng beisammen liegt, marschierten zwei Vereine von Sieg zu Sieg und lieferten sich bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Platz an der Sonne. Folgerichtig stehen sich nun also im letzten Saisonspiel Tornado Dortmund und die Schlachtenbummler Bochum ungeschlagen und punktgleich gegenüber. Beide haben eine starke Saison hinter sich und wollen diese nun mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die 2. Liga Süd-West krönen. Für Dortmund würde dies die Rückkehr in alte Gefilde, für Bochum den größten Erfolg der 1 Jahr jüngeren Vereinsgeschichte bedeuten. Es handelt sich also in jeglicher Hinsicht um ein lupenreines Endspiel und obendrein noch um ein Lokal-Derby erster Güte.

Tornado wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte sich mit konstant guten Leistungen im Saisonverlauf den Vorteil des besseren Spielpunkteverhältnis sichern, so dass ihnen im direkten Vergleich nun auch ein Unentschieden zum Erfolg genügen würde. Außerdem haben die Dortmunder den Heimvorteil auf ihrer Seite.

Die Schlachtenbummler taten sich insgesamt zwar etwas schwerer, kamen ein ums andere mal erst über den Kampf ins Spiel und mussten ihre Siege zum Teil mit einem Kraftakt erzwingen. Sie bewiesen dabei aber, dass sie auch unter Druck ihre Nervenstärke behalten und bereit sind bis zur letzten Sekunde zu kämpfen. In Bochum gibt’s also keinen Grund sich mit Rechenspielchen aufzuhalten, hier gilt das Motto „Sieg oder Spielabbruch!“ – natürlich im allerfairsten Sinne!

Trotz aller sportlichen Brisanz und lokalen Rivalität pflegen beide Vereine einen absolut respektvollen Umgang miteinander und man freut sich beiderorts gemeinsam auf dieses besonders spannende Saison-Finale. Insbesondere seit dem nun auch andere Vereine ihr Interesse an diesem Spiel bekundet haben und man wohl den ein oder anderen Schaulustigen vor Ort erwarten darf, ist das für beide Mannschaften nicht nur ein weiterer Ansporn, sondern auch eine große Ehre eine tolle Saison vor einer würdigen Kulisse abzuschließen. Wer nun am Ende das Glück auf seiner Seite hat und in der nächsten Saison überregional spielen darf, entscheidet sich am 31.05.2016 in Dortmund!

Ob es den Bochumer Underdogs gelingt die Dortmunder Titelfavoriten auf der Zielgeraden abzufangen, oder ob der Klassenprimus die Konkurrenz auf die Plätze verweist ist in einem solchen „Alles oder nichts“-Spiel so gut wie unmöglich vorherzusagen. Sicher ist nur eins: Beide Vereine werden alles in die Waagschalen werfen und vielleicht ist es am Ende nur die Tagesform, die den entscheidenden Ausschlag in eine Richtung gibt!

Freuen wir uns also auf ein spannendes Spiel auf mit offenem Visier, auf geiles Tipp-Kick mit schönen Toren und starken Paraden, auf ein hart umkämpftes aber sportlich-faires Finale!

In diesem Sinne, Glück Auf!