Talentschmiede: Ivan Pulice

Bei der Suche nach dem aktuell größten Tipp-Kick-Talent im Westen Deutschlands wird man beim TKC 1986 Gevelsberg fündig. Dort kickt nämlich der 16-jährige Ivan Pulice in der zweiten Mannschaft, einer reinen Jugendmannschaft.

Im Jahre 2007 kam der Jugendliche durch seinen Vater Roberto, der schon lange Tipp-Kick aktiv betreibt, zum TKC Gevelsberg. Dort spielt er in der zweiten Mannschaft, auch wenn er im letzten Jahr auf Einzelturnieren die besten Leistungen seines Vereins ablieferte. Bei der U18 DEM im vergangen Jahr musste er sich Daniel Bialk erst in der Verlängerung geschlagen geben, nachdem er sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand wieder ins Spiel zurückgekämpft hatte. Außerdem belegte er beim 2. Herner Ruhrpott-Cup einen starken 8. Platz, wobei bis zum letzten Spiel in der Endrunde noch der Finaleinzug möglich gewesen wäre.

Spannung bis zum Schluss bei der U18 DEM: Ivan (l.) gegen Daniel

Ivan zeichnet sich vor allem durch seine Kampfstärke aus. Selbst bei Rückständen wie im Finale der U18 DEM oder in knappen Situation bleibt er cool. Dadurch kann er wichtige Punkte für sich und seine Mannschaft erspielen. Im familiären Umfeld in Gevelsberg fühlt er sich sehr wohl und wird dort durch eine große Anzahl an Gegnern gefördert. Durch das Training und die Turnierteilnahmen feilt Ivan ständig an seinem Spielstil, um immer besser zu werden.

 

Steckbrief

Name: Ivan Pulice

Alter bzw. Geburtsdatum: 16 Jahre / 04.04.2000

Beim Tipp-Kick seit: 2007

Bisherige Vereine: TKC Gevelsberg

Lieblingsschuss: Innendreher

Erfolge: Vize-Vereinsmeister, 2. Platz bei der U18 DEM, 7.Cult Classics 2015, Zahlreiche „Bester U-18“-Titel

Vorbild: Mein Vater Roberto, Siggi Gies

Andere Hobbies: Freunde treffen

Lieblingsmusik: Ich höre eigentlich alles, Hauptsache das Lied gefällt mir.

Ivan (Mitte) bei der Siegerehrung der U18 DEM 2016

 

Fragebogen

Wie bist du eigentlich zum Tipp-Kick gekommen?
Mein Vater spielte es und ich wollte es auch mal ausprobieren.

Wie und wie oft trainierst du?
Eigentlich jeden Dienstag.

Beschreibe doch mal bitte, was dich an Tipp-Kick so sehr fasziniert.
Was mich am meisten daran fasziniert, ist, dass man seinen eigenen Spielstil entwickeln kann und dass man es weit bringen kann, wenn man sich stark genug anstrengt und man immer wieder die Herausforderung bekommt, gegen Stärkere zu spielen und man sogar bei einer Niederlage viel lernen kann.

Du hast Anfang Oktober das Finale der Deutschen U18 Meisterschaft nach der Verlängerung verloren. Warst du sehr enttäuscht darüber?
Enttäuscht war ich eigentlich nicht, ich fand es wenn überhaupt nur schade. Ich war sehr froh, dass ich es so weit gebracht habe. Und es war auch sehr knapp, von daher bin ich eigentlich sehr zufrieden, weil mein Gegner auch ein sehr guter Spieler war.

Du teilst dein Hobby mit deinem Papa Roberto. Was hast du dir alles von ihm abgeschaut?
Anfangs habe ich mir alles bei ihm abgeschaut. Doch ich finde, wenn lange genug dabei ist, entwickelt man sein eigenes Spiel. Aber am Anfang hat mir mein Vater sehr geholfen.

Von welchen Tipp-Kickern außerdem deinem Papa hast du viel gelernt?
Ich habe angefangen auf Turnieren zu spielen, da wurde mir schon sehr viel gezeigt, aber unter anderem hat mir Siggi Gies viel gezeigt.

„Bei Turnieren lernt man am meisten!“ versichert das Talent.

In deinem Verein, dem TKC 1986 Gevelsberg, läuft es bei der Jugendarbeit sehr gut! Beschreib doch mal bitte, wie bei euch das Vereinsleben ausschaut.
Die Atmosphäre im Verein ist sehr gut, wir machen auch vieles privat. Beim Training wird sich auch nicht nur auf Tipp-Kick konzentriert, sondern auch einfach unterhalten. Manchmal kommt es mir auch so vor, als würden sich Freunde treffen, die einfach zusammen Zeit verbringen. Ich würde sagen, wir sind wie eine große Familie.

Wie kann der DTKV mehr Jugendliche für unser Hobby begeistern?
Ich weiß nicht genau. Ich glaube, man muss es für sich selber finden, weil die meisten meiner Freunde können es sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, egal wie oft ich es ihnen gezeigt habe.

Welchen Tipp würdest du einem Jugendlichen geben, der gerade mit dem Tipp-Kick angefangen hat?
Wenn es ihm wirklich Spaß macht, sollte er immer versuchen am Ball zu bleiben und versuchen so viele Turniere zu spielen, weil das das beste Training ist, weil man bei Turnieren am besten seinen Spielstil entwickeln kann.

Vervollständige bitte folgenden Satz: Tipp-Kick werde ich in zwanzig Jahren noch spielen, weil…
 es immer kreativer wird und es nie das gleiche Spiel bleibt, man immer was Neues versuchen kann und die anderen Vereine sich auch weiterentwickeln und man immer eine Herausforderung oder einen Ansporn hat.

 

Talentschmiede: Florian Stähle

Sein Brett ist deutschlandweit bereits gefürchtet wie das des großen Normann Koch. Doch Florian Stähle vom TKC 71 Hirschlanden hat noch mehr auf dem Kasten: Nicht umsonst steht der 16-Jährige auf Platz 18 der DTKV Turnierrangliste. Außerdem überzeugte er uns beim 2. Römer Cup im vergangenen Jahr, welchen er bravourös gewann!

Flo fing 2012 gemeinsam mit seinem Papa Frank mit dem Tipp-Kick an. Während dieser mittlerweile eher selten am externen Spielbetrieb teilnimmt, lässt sich der Sohnemann kaum ein Turnier entgehen. Von den großen Turnieren verpasste er 2016 nur die Westdeutsche Einzelmeisterschaft. Beim Tourfinale setzte er sich gegen namhafte Konkurrenz durch und qualifizierte sich für die Play-Offs. Dort musste er sich erst seinem Vereinskameraden Artur Merke geschlagen geben. Natürlich profitiert er vom hohen Niveau beim Training in Hirschlanden, allerdings bedarf es großer Klasse und Geduld, sich anfangs von Niederlagen nicht unterkriegen zu lassen.

Florian (l.) spielt trotz seines Alters bereits beim Konzert der Großen mit.

Neben seiner großen Stärke, dem Brett, verfügt Florian über ein breites Repertoire in der Offensive. In jeder Spielsituation ist er in der Lage, einen gefährlichen Ball aufs gegnerische Tor zu bringen. Außerdem verfällt der junge Schwabe gerne in einen Spielrausch, in dem er nur schwer zu stoppen ist. In diesem Fall fegt er wie ein Wirbelwind über die Platte und lässt dem Gegner nicht den Hauch einer Chance, zumal sein Torwart kaum überwindbar scheint.

Weitere Stärken Florians sind seine Spielübersicht und sein Spielverständnis. Man glaubt nicht, dass ein Jugendlicher an der Platte steht, wenn man ihn beobachtet, denn er gibt sich bereits unheimlich routiniert. Nichtsdestotrotz hebt er nicht ab, sondern sucht vielmehr nach Möglichkeiten, sein Spiel weiter zu verbessern. Gerade wegen dieser Einstellung wird uns Florian im kommenden Jahr noch mehr Spaß bereiten und die Arrivierten weiter aufmischen.

Flo im Duell mit Max Daub, einem seiner Vorbilder.

 

Steckbrief

Name: Florian Stähle

Alter bzw. Geburtsdatum: 16; 12.05.2000

Beim Tipp-Kick seit: 2012

Bisherige Vereine: TKC 71 Hirschlanden

Lieblingsschuss:

Erfolge: Zweiter bei der U-18 DEM 2015; Erster im 2.Römercup 2016

Vorbild: Meine Trainer

Andere Hobbies: Fußball, Akkordeon

Lieblingsmusik: alles

Lieblingsessen: Gibt’s nicht!

 

Fragebogen

Wie bist du eigentlich zum Tipp-Kick gekommen?
Über`s Fernsehen durch einen Bericht vom TKC 71 Hirschlanden.

Wie und wie oft trainierst du?
Früher: 2 mal pro Woche. Heute: alle 2 Wochen im Training und zusätzlich bis zu 1-2 mal die Woche.

Du hast im Mai den 2. Römer-Cup in Frankfurt gewonnen und beim Tourfinale die Endrunde erreicht. Welche Ziele möchtest du langfristig erreichen?
Soweit zu kommen wie möglich in den Turnieren, also Vorschlussrunde oder Endrunde setze ich mir als Ziel bei den Turnieren. Außerdem möchte ich einmal die Hall of Fame erreichen.

Von welchen Tipp-Kickern hast du am meisten gelernt? Gibt es für dich auch ein Vorbild?
Max Daub und Beni Buza.

Wo siehst du deine Stärken und wo möchtest du dich in Zukunft noch verbessern?
Stärke: Offensive. Verbessern möchte ich und muss ich mich noch in allen Bereichen.

Hast du einen Lieblingsgegner? Gibt es auch jemanden, gegen den du sehr ungern spielst?
Beides mein Vater 🙂 Wenn es um etwas geht, z.B. im Training eher ungern, sonst gerne.

Wie glaubst du, kann der DTKV mehr Jugendliche für unser Hobby begeistern?
Schwierig… übers Fernsehen, aber das ist nahe zu unmöglich. Oder über ein Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen (Werbung in der Grundschule).

Welchen Tipp würdest du einem Jugendlichen geben, der gerade mit dem Tipp-Kick angefangen hat?
Besuche das Training des Vereins in deiner Nähe und gib nicht auf, wenn etwas nicht gleich funktioniert.

Vervollständige bitte folgenden Satz: Tipp-Kick werde ich in zehn Jahren noch spielen, weil…
ich die Herausforderung und die Vielseitigkeit bei der Sportart liebe.

 

Talentschmiede: Daniel Bialk

Talent, Jugend und eine gesunde Portion Ehrgeiz sind wichtige Zutaten für eine aussichtsreiche Tipp-Kick-Karriere. Diese Attribute treffen auf Daniel Bialk aus Falkensee zu. Daniel nimmt seit 3 Jahren aktiv am DTKV Spielbetrieb teil und kann trotz dieser kurzen Zeit beachtliche Erfolge aufweisen: Bereits zweimal durfte er beim Tourfinale teilnehmen, beim Latscho-Cup erreichte er das Finale und überdies ist er amtierender Deutscher U18-Meister.

Der Teenager kam durch seinen Papa André zum professionellen Tipp-Kick. Dieser war bereits früher aktiv und kennt daher die Szene bestens. Von dieser Erfahrung hat Daniel von Anfang an enorm profitiert. Doch nicht nur das: Das Vater-Sohn-Gespann bereist gemeinsam ganz Tipp-Kick-Deutschland und pflegt ein sehr gutes Verhältnis, denn lange Touren schweißen bekanntlich zusammen. Es ist schön zu sehen, dass die Leidenschaft für Tipp-Kick über Generationen hinweg zu vermitteln ist!

Daniel und André Bialk: Ein starkes Team!

Für sein Alter verfügt Daniel über eine überdurchschnittliche Verteidigung. Vor allem durch die geschickte Positionierung von Abwehrkicker und Torwart macht er es seinen Gegnern schwer, einen Treffer zu erzielen. Doch auch wenn er sich mal nicht auf sein Bollwerk verlassen kann, ist Daniel sehr gefährlich, denn er zeichnet sich an der Platte durch einen großen Kampfgeist aus. Selbst einen Rückstand von mehreren Toren vermag der Liebhaber schwäbischer Maultaschen noch aufzuholen. Er hat bereits früh verstanden, dass im Tipp-Kick alles möglich ist und man niemals aufgeben darf. Außerdem merkt man ihm an, dass er das Spiel taktisch verstanden hat und damit auch nominell stärkere Gegner schlagen kann.

Auf seine starke Verteidigung kann sich Daniel verlassen!

Bleibt Daniel am Ball, steht ihm eine große Zukunft im Tipp-Kick-Bereich bevor. In knappen Spielen kann sein Kampfgeist entscheidend über Sieg und Niederlage sein. Außerdem gewinnt man bekanntlich Titel durch eine solide Abwehr. Wenn die Leistungskurve weiterhin so geradlinig nach oben verläuft, wird er in wenigen Jahren die Tipp-Kick-Elite aufmischen.

 

Steckbrief

Name: Daniel Bialk

Alter: 16 Jahre

Beim Tipp-Kick seit: 2013

Bisherige Vereine: Spandauer Filzteufel, Drispenstedt

Lieblingsschuss: Heber bei kurzer Deckung

Erfolge: U18-Meister, 2-facher Teilnehmer Tourfinale, 2. Platz Latscho-Cup

Vorbilder: spielerisch Christian Kuch, menschlich Dirk Kandziora, Martin Leinz und Siddharta Poppat

Andere Hobbys: Fußball

Lieblingsmusik: von Alan Walker „Fade“

Lieblingsessen: Schwäbische Maultaschen

Daniel und eines seiner Vorbilder: Martin Leinz.

 

Fragebogen

Wie bist du eigentlich zum Tipp-Kick gekommen?
Durch meinen Vater, dessen Tipp-Kick-Platte jahrelang im Keller unbenutzt stand.

Wie und wie oft trainierst du?
Bei Celtic, gelegentlich bei den Filzteufeln oder in Wolfsburg, am häufigsten mit meinem Vater abends im Keller.

Beschreibe doch mal bitte, was dich an Tipp-Kick so sehr reizt.
Ich kann es nicht beschreiben, Tipp-Kick ist einfach ein geiles Spiel. Jedes Mal andere Situationen an der Platte, die Leute zu treffen, aber auch die langen Autofahrten mit meinem Vater.

Du hast Anfang Oktober die Deutsche U18 Meisterschaft gewonnen. Was bedeutet dieser Titel für dich und wie fühlt es sich für dich an, Deutscher Meister zu sein?
Es war mein erster offizieller Titel und ich bin stolz darauf. Doch leider war mein Hauptkonkurrent um diesen Titel nicht mit dabei. Es gibt zu wenig U18-Spieler, daher sind für mich das Erreichen von Endrunden oder des Tourfinales größere Ziele.

Du teilst dein Hobby mit deinem Papa André. Was hast du dir alles von ihm abgeschaut?
Den Kampfgeist bis zur letzten Sekunde und mich nicht unterbuttern zu lassen. Spielerisch unterscheiden wir uns jedoch völlig, in Bezug auf Erfahrung liegt er aber noch deutlich vorne.

Von welchen Tipp-Kickern außer deinem Papa hast du viel gelernt?
Ich habe einige Tipp-Kicker schon angesprochen und gefragt, wie diese den oder jenen Schuss machen. Und alle haben sich die Zeit genommen, es mir in Ruhe zu erklären. Das rechne ich Alexander Beck, Fabio de Nicolo und Jonathan Weber hoch an.

Wo siehst du deine Stärken und wo möchtest du dich in Zukunft noch verbessern?
Meine Stärken liegen in meiner Ruhe und in der Abwehr. Im Sturmspiel habe ich noch deutlichen Verbesserungsbedarf.

Hast du Lieblingsgegner? Gibt es auch jemanden, gegen den du sehr ungern spielst?
Einen Lieblingsgegner gibt es nicht. Natürlich gibt es auch Spieler, gegen die ich häufig verliere und gegen die ich (noch) kein Mittel finde.

Wie bewertest du die Anzahl der Jugendlichen und Kinder im professionellen Tipp-Kick und wie schätzt du die aktuelle Leistungsdichte ein?
Leider gibt es viel zu wenige Jugendliche im Tipp-Kick. Richtig gut sind von diesen Jugendlichen auch nur eine Handvoll Spieler. So muss man sich dann eben mit den Erwachsenen messen.

Wie glaubst du, kann der DTKV mehr Jugendliche für unser Hobby begeistern?
Im meinem Umfeld kennt keiner Tipp-Kick. Daher muss das Spiel bekannter werden. Z.B. durch Ferienpassaktionen in ganz Deutschland, Werbefilme im Internet oder vielleicht auch im Fernsehen.

Welchen Tipp würdest du einem Jugendlichen geben, der gerade mit dem Tipp-Kick angefangen hat?
Niemals aufgeben, immer weiterspielen. Aus Niederlagen lernen. Bei den guten Spielern zuschauen und aus deren Spiel lernen.

Vervollständige bitte folgenden Satz: Tipp-Kick werde ich in zehn Jahren noch spielen, weil…
ich noch verschiedene Titel gewinnen möchte.

Daniel ist der amtierende deutsche Jugendmeister im Tipp-Kick!

 

Talentschmiede: Valentin Tenner

Er ist einer der Newcomer des Jahres in der Tipp-Kick Szene: Valentin Tenner von Ylipulli Gießen. Bei mehreren Turnieren stellte er unter Beweis, welch großes Talent in ihm steckt und wie abgeklärt er im Alter von 14 Jahren bereits ist. Neben einem 5. Platz bei der 5. Berlin Open überraschte er alle mit seinem Erfolg beim 2. Jerzer Dorfpokal, bei dem er sich gegen namhafte Konkurrenz durchsetzte. Deshalb hat die Rundschau-Redaktion Valentin im Rahmen der neuen Rubrik „Talentschmiede“ interviewt und unter die Lupe genommen. In Zukunft werden hier junge Talente und Senkrechtstarter porträtiert.

Valentin spielt seit frühester Kindheit Tipp-Kick. Gemeinsam mit seinem Vater Christoph Jilo begann er in Zusammenhang mit der Gründung des Vereins in Gießen seine Laufbahn- ein Glücksfall für alle Seiten wie sich herausstellen sollte. Während Valentin behutsam durch seinen Vater und Routiniers wie Christian Schäl und Jens Jepp geformt wird, wird der Verein in den kommenden Jahren vom enormen Potenzial des Talents profitieren. Schon in der laufenden Saison könnten die Hessen aus der Regionalliga Süd in die 2. Bundesliga Südwest aufsteigen, was ganz eng mit der sportlichen Entwicklung Valentins zusammenhängt.

Valentin nach seinem ersten Turniersieg beim Jerzer Dorfpokal

Es gibt wohl kaum einen Spieler, der in diesem Alter bereits so komplett ist wie Valentin: Stark in der Defensive, technisch versiert im Sturm und gesegnet mit einer hohen Spielintelligenz. Bleibt er am Ball, wird er in die Spitzengruppe der deutschen Tipp-Kicker vorstoßen. Beachtlich ist auch, wie abgeklärt er als Schiedsrichter fungiert und auch neben der Platte auf sehr hohem Niveau beim Tipp-Kick-Fachsimpeln teilnimmt und Tipps und Tricks aufsaugt.

Wie andere Kinder, die mit dem Tipp-Kick angefangen haben, musste auch Valentin anfangs Niederlagen hinnehmen, doch durch diese ließ er sich nie unterkriegen. Man solle Spaß am Spiel haben und sich von Niederlagen nicht unterkriegen lassen, sondern vielmehr von ihnen lernen. Bleibt zu hoffen, dass Valentin der Spaß am Tipp-Kick nicht vergeht und er uns in den kommenden Jahren weiterhin mit seiner Art Spiele zu spielen entzücken wird.

Auch beim Fachsimpeln ein gefragter Gesprächspartner: Valentin kann mit jedem im DTKV!

 

Steckbrief

Name: Valentin Tenner

Alter und Geburtsdatum: 14 Jahre, 3.1.2002

Beim Tipp-Kick seit: Mit 6 Jahren angefangen, mit Papa zu spielen, seit 2009 bei Ylipulli Gießen – also seit der Gründung des Vereins

Bisherige Vereine: Ylipulli Gießen

Lieblingsschuss: Von hinten links Außenrist-Dreher

ErfolgeU18-Pokale bei verschiedenen Turnieren, Lucky-Loser-Cup Berlin 2014, 3. Platz Viertelfinale Berlin Open 2015, 3. Platz beim Latscho-Cup Düsseldorf 2016, Jerzer Dorfpokal 2016, Teilnahme am Tourfinale 2016

Vorbild: In der Defensive Alex Beck, im taktischen Bereich Marcus Socha

Andere Hobbies: Fußball, Geige, Lesen

Lieblingsmusik: Charts

Lieblingsessen: Burger

Valentin in Action gegen Patrick Malessa (Celtic Berlin)

 

Fragebogen

Wie bist du eigentlich zum Tipp-Kick gekommen?

Papa.

Wie und wie oft trainierst du?

Ich spiele mehrmals in der Woche mit Papa.

Du konntest auf den letzten Turnieren enorm überzeugen und sogar den 2. Jerzer Dorfpokal gewinnen. Wie gehst du damit um, schon in deinem Alter so viel Erfolg zu haben?

Ich freue mich natürlich, wenn ich gewinne. Ich habe einfach Spaß am Spiel.

Du teilst dein Hobby mit deinem Papa Christoph. Was hast du dir alles von ihm abgeschaut und gibt es etwas, das du ihm beibringen musstest?

Am Anfang hat er mir die Grundlagen beigebracht: wie man Farbe legt, wie man dreht, wie man die Abwehr stellt usw. Inzwischen geben wir uns gegenseitig Tipps und tauschen uns über unsere Spiele aus.

Du spielst bei deinem Verein in der ersten Mannschaft. Was sind deine Ziele im Team und im Einzel für das kommende Jahr?

Mit der Mannschaft versuchen wir, in die 2. Liga aufzusteigen. Für mich selber will ich Spaß haben und weiter spielen.

Wo siehst du deine Stärken und wo möchtest du dich in Zukunft noch verbessern?

Meine Stärke sehe ich normalerweise im Tor, wenn ich mich konzentriere. Taktisch möchte ich mich noch verbessern.

Gab es ein Spiel oder eine Spielsituation, das bzw. die du nie vergessen wirst?

Mein Comeback im Finale des Jerzer Dorfpokals gegen Freddy. Ich lag bis Mitte 2. Halbzeit mit 0:2 hinten. Und dann habe ich noch vier Tore geschossen, zwei davon in der letzten Minute.

Beim Spiel mit der ersten Mannschaft gegen Baden Hotspurs lag ich zur Halbzeit 1:4 gegen Michael Blügel hinten. Zum Schluss stand es 5:4 für mich. Wir haben die Partie 19:13 gewonnen.

Mein erstes Turnierspiel habe ich gegen Alex Beck gespielt und 0:4 verloren.

Wie glaubst du, kann der DTKV mehr Jugendliche für unser Hobby begeistern?

Mehr Aktionen für Kinder und Jugendliche fördern (Ferien-Pass, AGs), weil viele noch nie von Tipp-Kick gehört haben. Das Interesse kommt dann von ganz alleine.

Welchen Tipp würdest du einem Jugendlichen geben, der gerade mit dem Tipp-Kick angefangen hat?

Spaß haben und sich durch Niederlagen nicht entmutigen lassen.

Vervollständige bitte folgenden Satz: Tipp-Kick werde ich in zehn Jahren noch spielen, weil…

… ich noch Spaß habe.