Wähle den Tipp-Kicker des Monats Februar und gewinne einen Materialgutschein!

Im Februar fand bedauerlicherweise kein Turnier statt, aber immerhin einige wenige Punkt- und Pokalspiele. Die 1. Bundesliga pausierte, die 2. Bundesliga Nordost legte einen kompletten Spieltag auf’s Parkett. Bester Einzelspieler mit überragenden 15:1 Punkten und 50:25 Toren war Robert von Hering, der bereits „Tipp-Kicker des Monats November 2016“ wurde, und somit erneut als Kandidat aufgestellt wird. Erwähnenswert neben den üblichen Topleuten Elesbao (Hannover mit 13:3 Punkten), Overesch (Hannover, 12:4), Stock (Grönwohld, 12:4) aber auch der Neumünsteraner Andreas Hagenstein, der 12:4 Punkte für seine stark abstiegsgefährdete Mannschaft holte und mit nur 16 Gegentreffern in 8 Einzelspielen die stabilste Abwehr aller Zweitligaspieler an diesem Spieltag aufbieten konnte. Top-Leistung und hiermit wird auch er nominiert!

Weitere Spieltage wurden in allen anderen Ligen nicht abgeschlossen, daher wurden – auch wenn sehr vereinzelt Spiele im Februar stattfanden –  keine weiteren Spieler nominiert.

Im DTKV-Pokal fanden in der Sektion Nord im Februar 2 Spiele statt, die 1. Quali-Runde wurde abgeschlossen. Bester Einzelspieler war Tim Debert (TKG Wolfsburg I) mit 7:1 Punkten, auch er wird daher nominiert. Ebenso nominiert wird Vito-André Filipiak (1. TKC Scorpions Kierspe), der in der Qualifikation, Sektion West, für seine Mannschaft 8:0 Punkte beisteuerte und die somit in die 2. Quali-Runde einzog.

Im Süden trafen sich keine zwei Mannschaften zu einem Punkt- oder Pokalspiel!

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 31. März läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel I)
Der „Tipp-Kicker des Monats November 2016“ war am 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost bester Einzelspieler mit 15:1 Punkten und 50:25 Toren. Hier werden Tore in Serie produziert.


Tim Debert (TKG Wolfsburg I)
Erfolgreichster Spieler in der 1. Quali-Runde im DTKV-Pokal, Sektion Nord, mit 7:1 Punkten.


Vito-André Filipiak (1. TKC Scorpions Kierspe)
Der Tipp-Kick-Neuling sorgte mit seinen 8:0 Punkten in der West-Quali des DTKV-Pokales für den souveränen Einzug seiner Mannschaft in die 2. Runde.


Andreas Hagenstein (TFC Alemania Neumünster I)
Andreas holte am 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost starke 12:4 Punkte und bekam nur 16 Gegentore!


 

STIMME AB!

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Januar abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.
Abstimmungsschluss: Freitag, 31. März 2017, 23:59:59 Uhr

Sende uns eine E-Mail

Der Gewinner des Gutscheins wird zum Monatsende ausgelost.

 

Christoph Ihme (TKV Jerze), Tipp-Kicker des Monats Januar 2017

Die Redaktion bedankt sich bei 58 Teilnehmern, die ihre Stimmen auf 5 Kandidaten verteilen konnten. Christoph Ihme (TKV Jerze) setzte sich dabei mit 28 Stimmen klar gegen Christoph Jilo (Spieltrieb Ylipulli Gießen), der 10 Stimmen als Zweitplatzierter erhielt, durch. Die drei restlichen Kandidaten Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern), Jonathan Weber (PWR `78 Wasseralfingen) und Myrko Baumgart (TKG Adersheim) kamen zusammen auf passable 21 Stimmen. Glückwunsch, Christoph!

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Die Gewinnerin ist Julia Hofert vom TKV Jerze.

Christoph spielt seit Jahren viele Turniere und hat in seiner Karriere kaum eine Sektionsmeisterschaft verpasst!

 

Porträt des Siegers:

Christoph Ihme, geboren 1994, kam durch die vom TKV Jerze veranstaltete Ferienpassaktion 2008 zum Vereins-Tipp-Kick. Die ersten Jahre seiner Tipp-Kick-Vita verliefen eher unspektakulär und wenig erfolgreich. Seit 2011 ist er mit viel Ehrgeiz und Fleiß dabei und stets bemüht, sich in allen Bereichen zu verbessern. Dafür hat er beim TKV Jerze ein ideales Klima, sehr gute Platten- und Raumbedingungen und auch die nötigen Mitstreiter für spontanes Training auch unter der Woche. Mittlerweile ist er fester Bestandteil des Vereins und unterstützt die Jerzer intern sowie extern. Ihn faszinieren beim Tipp-Kick das taktische Verhalten, die benötigte Konzentration und Kondition. Auch den familiären Charakter findet er ideal. Zudem ist Christoph ein absoluter Fan von technischem Tipp-Kick.

Christoph (hinten rechts) und seine Jungs vom TKV Jerze

Im Sommer 2016 übernahm er das Amt von Oliver Schell und lies sich zum Sektionsleiter Nord wählen und ist seit dem sehr engagiert und der neue Ansprechpartner im Norden. Bei der Frage, wo Christoph seine größten Erfolge feierte, unterscheidet er konsequent zwischen Mannschaft und Einzelturnieren. Seine größten Mannschaftserfolge feierte er sicherlich mit dem verlustpunktfreien Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2014/2015. Der darauffolgende Klassenerhalt und das sensationelle Erreichen der DMM-Playoffs und der 2. Platz bei den Pokal-Play-Offs im vergangenen Sommer waren für ihn die bedeutendsten Erfolge. Aber auch der Sieg der Einzelwertung der Verbandsliga Nord in der Saison 2011/2012 mit sportlichen 36:4 Punkten soll nicht vergessen werden. Auf Einzelturnieren feierte er 2014 den 3. Platz auf der SDEM in Erlensee. Aber auch der 3. Platz bei der Berliner-Pokalmeisterschaft im vergangenen Jahr zeigt, mit welchem Ehrgeiz Christoph beim Tipp-Kick dabei ist. Im April 2016 feierte er nach zwei verlorenen Finals seinen ersten Turniersieg auf der 26. Schleswig-Holsteiner Landesmeisterschaft. Gefolgt von seinem zweiten Turniersieg im Januar 2017 beim 2. Gevelsberger AVU-Winter-Cup wünscht er sich noch weitere Erfolge im Einzelspielbetrieb und mit der Mannschaft.

Sein größter Wunsch ist es, Tipp-Kick berühmter und der breiten Masse zugänglich zu machen. Die Frage, ob er glaubt, dass Tipp-Kick in 50 Jahren noch gespielt wird, beantwortet er mit einem „Ja“, aber nur wenn es die aktuelle Tipp-Kick Jugend dem zukünftigen Nachwuchs einfach macht und ihnen alle Tipps und Tricks zeigt.

 

Christoph ist immer für einen Spaß zu haben!

 

Eine kleine, manchmal bitte nicht ernst zu nehmende, statistische Auswertung der Stimmen ergab:

  • Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats Januar 2017“ wurden genau 58 gültige Stimmen abgegeben, bei keiner ungültigen Stimme. Ein Wähler wählte mit seinen Initialen. Die email-Adresse, auch aus einer Verkürzung des Namens bestehend, war jedoch bekannt, so dass diese Stimme nicht für ungültig erklärt werden musste.
  • Es wählten nach Regionen: Norden (28 Stimmen), Süden (20 Stimmen), Westen (7 Stimmen) und der Osten (3 Stimmen). Den Button „Interessent“ drückte kein Teilnehmer, man ist ja schließlich irgendwie verbunden mit der Szene oder mit dem Kandidaten oder sonst irgendwie. Auch wenn man selbst einen Spieler nur alle paar Monate in die Hände nimmt.
  • 2 Kandidaten wählten übrigens mit, sich aber nicht selbst: irgendwie ein sympathischer Rekord!
  • Betrachtet man die Ergebnisse nach Regionen, weiß man, warum Christoph Ihme die Wahl gewonnen hat: In der Nordregion erhielt er von 28 Wählern 22 Stimmen, also 78%. Gleichzeitig beeindruckte er bei seinem Turniersieg in Gevelsberg die Spieler der Westregion und erhielt über 50% der von dort abgebenen Stimmen. Parallel hatten die Süd-Kandidaten Pech, dass gleich 3 interessante Kandidaten ihrer Region aufgestellt wurden. Diese teilten sich die Südstimmen dann fast brüderlich. Aus dem Süden erhielt Christoph Ihme übigens nur eine einzige Stimme und selbst diese stammt von einem „Neigschmeckten“!
  • Und zum dritten Mal in Folge erweist sich der Osten als Multikulti: 3 Stimmen für 3 verschiedene Kandidaten.
  • Gleich 6 Bundesliga-Spieler beteiligten sich an der Wahl. Kein Rekord, denn der liegt bei 11 mitwirkenden Spielern! Die 6 Bundesliga-Spieler entschieden sich zu 83% für Christoph Ihme.
  • 5 Damen nahmen an der Wahl teil und sie waren sich alle einig: sie verteilten Ihre Gunst zu 100% auf den Sieger Christoph Ihme. Christoph, was für ein Hecht, auf neudeutsch „What da fish“! Vielleicht auch ein Hecht im Karpfenteich, schließlich stammen alle 5 Damen aus dem Dunstkreis eines Vereines … Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
  • Spaßeshalber wurde mal folgender Auszählungsversuch unternommen: Jedem Kandidaten werden die Stimmen von Vereinskameraden bzw. dessen Dunstkreis entzogen. Es ist jedoch zu beachten, dass dieser Versuch fehlerbehaftet sein könnte, denn nicht jeder Abstimmende ist dem Schreiberling bekannt bzw. zuordnungsbar (was für ein Wort). Dann gestaltet sich das Ergebnis wie folgt: es verbleiben 32 Stimmen im Topf, und der Gewinner wäre mit 12 Stimmen … ach lassen wir das, der Gewinner ist und bleibt Christoph Ihme! Glückwunsch, Christoph!

 

 

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats Januar und gewinne einen Materialgutschein!

Im Januar fand nur ein Turnier statt, der 2. AVU Winter Cup in Gevelsberg. Der Sieger Christoph Ihme (TKV Jerze) wurde natürlich als Kandidat nominiert. Im Ligen-Spielbetrieb schaffte es die 2. Bundesliga Südwest den ersten Spieltag abzuschließen. Der beste Einzelspieler des ersten Spieltages, Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern), wurde daher ebenso nominiert (die bereits stattgefundenen Spiele des 2. Spieltages wurden nicht berücksichtigt). Auch die Regionalliga Nord schloss im Januar, wenn auch verspätet, die 1. Runde ab. Auch hier wurden die bereits stattgefundenen Spiele der 2. Runde herausgerechnet. Bester Einzelspieler war demnach Myrko Baumgart (TKG Adersheim).

Da die beiden Turniersieger des Dezember 2016 wegen der etwas speziellen Nominierung für den letzten Monat des Jahres nicht berücksichtigt wurden, sind sie hier nun als Kandidaten nachträglich aufgestellt: Jonathan Weber (PWR ’78 Wasseralfingen) gewann die 36. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft und Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen) kurz vor Silvester den 2. Schloß Strünkede-Cup.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 28. Februar läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Myrko Baumgart (TKG Adersheim)
Der zweifache Wolfsburger Stadtmeister und dreifacher Sieger von Regionalturnieren erzielte in der 1. Runde der Regionalliga Nord makellose 16:0 Punkte und 50:20 Tore. Tolle Leistung!


Christoph Ihme (TKV Jerze)
Sieger des Regionalturnieres von Gevelsberg (2. AVU Winter Cup). Sein 2. Turniersieg, Glückwunsch!

 


Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen)
Sieger des Regionalturnieres von Herne (2. Schloß Strünkede-Cup). Sein 1. Turniersieg, Glückwunsch!

 


Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern)
Das Lauterer Urgestein und vierfacher Vizesieger von Regionalturnieren erzielte in der ersten Runde der 2. Bundesliga Südwest beachtliche 15:1 Punkte und 36:13 Tore. Tolle Leistung!


Jonathan Weber (PWR ’78 Wasseralfingen)
Sieger des Regionalturniers von Karlsruhe (36. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft). Sein 5. Turniersieg, Glückwunsch!


 

STIMME AB!

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Januar abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.
Abstimmungsschluss: Dienstag, 28. Februar 2017, 23:59:59 Uhr

Sende uns eine E-Mail

Der Gewinner des Gutscheins wird zum Monatsende ausgelost.

 

 

 

Andreas Sigle (TKC 71 Hirschlanden) – Clubchef seit 1972!

Bei der Wahl „Spieler des Monats Dezember“ wurden ungewöhnlich viele Kandidaten nominiert, die dafür sorgen, dass viele Hundert Tipp-Kicker Woche für Woche Spaß an unserem Hobby bzw. Randsportart haben. Auch wenn es eine Rekordzahl an Stimmen gab, war die Stimmenverteilung so ausgeglichen, dass die Rundschau-Redaktion beschlossen hat, dieses Votum anzuerkennen und bedankt sich für die Teilnehmer an der Wahl bei allen, die sich ehrenamtlich Woche für Woche für unser aller Wohl einbringen! DANKE!

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurden zwei Materialgutscheine für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von je zehn Euro verlost. Die Gewinner sind Stephan Schulz und Oliver Reupke.

Wir haben stellvertretend für alle Kandidaten den Clubchef vom TKC 71 Hirschlanden, Andreas Sigle, um ein Interview gebeten.

Andreas Sigle, „der“ Clubchef von TKC 71 Hirschlanden

 

Hallo Andreas, schön dich zu hören. Du bist, glaube ich, der dienstälteste Clubchef der deutschen Tipp-Kick-Szene. Wie lange führst du schon deinen Verein?
Seit 1972.

 Was bereitet Dir einen besonderen Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit? Oder gibt es auch Anlässe für Kummer?
Mit den richtigen Mitstreitern an meiner Seite macht es mir Freude einen Club zu führen. Natürlich kann es bei Gruppen von Menschen immer mal zu Konflikten und Streitigkeiten kommen, was auch bei uns ab und an schon mal vorkam. Hier ist es besonders wichtig, dass man als Führungsperson ausgleichend wirken kann und nicht polarisiert.

Der Verein bringt aus der Jugend, Spieler wie jüngst Florian Stähle in Serie hervor, wie gestaltet sich eure Jugendarbeit konkret?
Wir machen in 14-tägigem Rhythmus ein separates Jugendtraining zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Anleitung erfahrener Aktiver mit einem gewählten Jugendleiter. Die Jugendabteilung wurde nach unserem Verbandseintritt im Jahre 1982 gegründet. Wir nehmen in der Regel Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr auf. Wir sehen in der Jugendabteilung eine Abteilung, welche auch finanziell gefördert wird. Der Jugendliche bezahlt bei uns 12 € Jahresbeitrag und braucht bei Mannschafts- und Turnierspielbetrieb kein Fahrt- und Startgeld entrichten. Sollte ein Jugendlicher besonders talentiert sein, darf er mit dem Einverständnis der Eltern auch im Erwachsenentraining mitmachen, welches bei uns zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr gespielt wird.

Stimmt es, dass du für deine ehrenamtliche Arbeit als Club-Chef eine Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg bekommen hast?
Ja, das ist richtig! 1988 wurde ich von unserer Stadtverwaltung für über 15 Jahre aktive Vereinsarbeit im Ehrenamt des TKC 71 Hirschlanden für die Verleihung der „Silbernen Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg“ vorgeschlagen, welche mir vom damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth verliehen und vom Oberbürgermeister unserer Stadt bei einer Zeremonie in der Stadthalle mit anderen zu Ehrenden überreicht wurde.

Der TKC 71 Hirschlanden ist als Verein sportlich unglaublich erfolgreich. In den letzten 8 Jahren holte man 3 Deutsche Mannschaftstitel, eine Rekordzahl, und war in dieser Zeit ebenfalls 8 Mal in den Mannschafts-Playoff, ebenso Rekord! Ohne die vielen verschiedenen Einzeltitel unterschlagen zu wollen, wie kommt dieser nachhaltige Erfolg zustande?
Da muss man bis auf unsere erste Saison zurückgehen. Wir waren von Anfang an bestrebt, sportlich erfolgreich zu sein. Dabei kam uns zu Gute, dass wir aus dem nahen Umfeld von Stuttgart kommen und uns Spieler des damals aufgelösten und ein Jahr später wieder gegründeten Spitzenclubs SSG Stuttgart auf sportlichem Gebiet geholfen haben relativ schnell nach oben zu kommen. Hier seien vor allem Klaudio Lange, Beno Garstka, Werner Glück und Dietmar Häfner zu nennen. Eine mitentscheidende Rolle fiel hier sicherlich Beno Garstka zu. Er stieß in unserer zweiten Saison zu uns, als er vom damaligen Bundesligisten Kirchheim zu uns in die Regionalliga wechselte. Er übernahm die Jugendabteilung mit damals etwa 15 Jugendlichen. Unter seiner Führung wurde einige Jugendspieler in die Spitze geführt. Unter anderem Benjamin Buza, Harald Füßinger, Rainer Schlotz und Stefan Poetsch. Es war die Basis unseres Erfolges. Später kamen noch Sascha Bareis, Jochen Härterich, Markus Laich, Max Daub, Lukas Emmrich, Luca Kraus, Tim Hecker oder Florian Stähle dazu.

Auch kamen immer wieder externe Topspieler dazu, wie Klaudio Lange, Dietmar Häfner, Werner Glück, Franz Kleofasz, Robin Loew-Albrecht, Andreas Schneider, Oliver Bacher, Frank Hampel, Stefan Wenzel, Michael Steinfeld, Jens König, die Wagnerbrüder, Artur Merke und William Schwaß. Das Entscheidende für den dauerhaften Erfolg war und ist sicherlich die Balance zwischen Eigengewächsen, fest integrierten Aktiven ehemaliger Vereine aus dem Stuttgarter Umland, sowie externen Spielern. Natürlich auch Kontinuität im Vereinsleben, wie eigene Turnierveranstaltungen, jährlich veranstaltete Vereinsmeisterschaften, Vereinsfeiern, und ein geregelter Trainingsbetrieb. Alles was einen Verein ausmachen sollte.

Wenn Du deine persönliche Supermannschaft des TKC 71 Hirschlanden der letzten 4 Jahrzehnte aufstellen dürftest, wen würdest du nominieren?
Benjamin Buza, Harald Füßinger, Andreas Schneider, Florian Wagner

Es gibt allerdings auch einige Hirschlandener Spitzenspieler wie Buza, Schwaß, die Wagner-Brüder usw., die Hirschlanden verlassen haben. Besorgt dich das entstehende „Legionärstum“ im deutschen Tipp-Kick?
Es ist natürlich immer schade, wenn Leute einen Verein verlassen, um woanders hin zu wechseln. Für einen Verein wie uns bedeutet das aber noch keine Krise, sondern ist eher eine Zäsur. Problematisch wird es erst, wenn diese Leute eine verantwortliche Position über das Sportliche hinaus im Verein ausübten und wenn diese Abgänge kleine Clubs betreffen.

Peter Funke, unser DTKV-Präsident, hat jüngst in einem Interview hervorgehoben, dass du „der“ Statistiker des deutschen Tipp-Kicks par excellence bist. Gib uns doch bitte mal eine Kostprobe. Wer führt nach Punkten die ewige Tabelle der 1. Bundesliga seit Bestehen an? Lübeck oder Hirschlanden?
Lübeck.

In den vielen Interviews der letzten Monate habe ich stets den Interviewten gebeten seine Meinung darüber abzugeben, ob uns Tipp-Kick langfristig erhalten bleibt und wie der Interviewte die zunehmende Überalterung der Szene einschätzt. Was denkst du?
Es ist schwierig zu beurteilen. Wie andere Sportarten bleibt auch unsere Hobbybewegung im Computerzeitalter nicht vor Nachwuchsproblemen verschont. Hier möchte ich aber nicht weiter als 20 Jahre vorausblicken wollen. Wichtig wird sein, dass es trotz der Überalterung immer ein paar Vereine geben wird, welche durch ihre Konstanz in der Vereinsarbeit und darüber hinaus den DTKV am Leben erhalten werden. Natürlich müssen die Leute auch in Zukunft Kinder und Jugendliche für den Tipp-Kick-Sport begeistern können.

Es wurde im Januar über eine Gründung einer U 18-Nationalmannschaft intensiv nachgedacht. Ich selbst habe bereits einige Gespräche zu diesem Thema geführt. Könntest du dir vorstellen, dass der Verein TKC 71 Hirschlanden, der für seine tollen Turnierausrichtungen bekannt ist, ein U 18-Länderspiel z.B. gegen die Schweizer A-Mannschaft ausrichtet? Für alle anderen, die zu diesem Event kommen, könnte man drumherum z.B. ein Kombiturnier Tipp-Kick und Darts anbieten, eine Idee, die jüngst von Peter Funke geäußert wurde. Vielleicht kann man auch Spieler aus dem Darts-Lager für unseren Sport begeistern. Was hältst du von dieser Idee?
Sicherlich ist es für uns machbar. Ein Versuch wäre es wert. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob Hirschlanden dafür der richtige Veranstaltungsort wäre? Schließlich repräsentieren wir seit nahezu 30 Jahren Tipp-Kick-Sport in der obersten Kategorie. Da würde es mir als Veranstalter schwer fallen ein Länderspiel zwischen der Schweiz und der U 18 nur annähernd ähnlich zu hypen wie beispielsweise ein Bundesliga-Play-Off mit zwei unserer Mannschaften, zu welchem die Besten der Besten nach Hirschlanden kommen, um die Deutsche Meisterschaft auszuspielen.

Vielen Dank, Andreas, für das Interview!

 

Florian Stähle (links), topgesetzt in der Deutschen U 18-Nationalmannschaft!

 

 

 

 

 

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats Dezember 2016 und gewinne einen Materialgutschein!

Bewußt wurde der ehemalige Titel „Spieler des Monats“ abgewandelt in „Tipp-Kicker des Monats“. So soll auch immer wieder mal an die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfer, Denker und Lenker gedacht werden, die das Konstrukt Tipp-Kick lebendig halten. Daher liebe Turniersieger des Monats Dezember, Jonathan Weber (neuer Baden-Württembergischer Einzelmeister) und Christoph Jilo (Strünkede Cup-Sieger), seid mir nicht böse, aber es gibt für den Dezember 2016 eine ganz spezielle Wahl. Und ihr seid so gut, dass ihr in nächster Zeit bestimmt wieder Chancen habt, nominiert zu werden.

Die Kandidaten bei der Dezember-Wahl sind bis auf eine Ausnahme keine einzelne Personen, sondern kleine Gruppen, die stellvertretend für ein „Thema“ stehen. Und weil die Wahl so schwer fallen wird, darf jeder Teilnehmer an der Wahl 2 Stimmen abgeben!

Bei der einzelnen Person handelt es sich nicht nur um einen Spieler, sondern um den Newcomer des Jahres 2016, der sich das ganze Jahr sensationell entwickelt hat. Aber er hat schwere Gegner! Schaut euch die anderen Kandidaten an! Und nicht vergessen, jeder darf 2 Stimmen abgeben, egal ob unterschiedliche oder gleiche! Viel Spaß beim Auswählen!

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage werden 2 DTKV-Materialgutscheine in Höhe von 10 Euro verlost, die im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar sind. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 31. Januar 2017 läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
Der einzige Spieler und “mein“ Newcomer des Jahres. Als U18-Spieler in der Rangliste von Platz 48 auf Platz 18 geklettert, bester U18-Spieler Deutschlands, erstmalige Endrunden-Teilnahme bei einem Sektionsturnier, Top-Ten-Platz beim Tourfinale, alle 4 Sektionsmeisterschaften unter den Top-25-Plätzen, erster Turniersieg! Sensationell und Chapeau, Florian!


Das DTKV-Team
Angeführt von ihrem Präsidiumsvorsitzenden Peter Funke (im Bild) kümmert sich eine Reihe von Mitgliedern des Präsidiums und von Mitgliedern der Sektionsleitungen darum, dass das Schiff „Tipp-Kick“ in ruhigen Fahrwässern bleibt. Für diese unglaublich zeitintensive und ehrenamtliche Arbeit euch allen ein besonderes Dankeschön!


Die Planer und die Statistiker
Sie normieren die Turnierabläufe, schreiben die entsprechenden Computerprogramme, verfeinern die Modi. Sie sorgen seit Jahren dafür, dass Turniere nach einem bestimmten Schema ablaufen und dass alle Ranglisten oder Ligentabellen superschnell aktualisiert sind! Peter Deckert, Artur Merke und Georg Schwartz (im Bild), euch ein dickes Dankeschön!


Die Turnierausrichter
Sie lassen uns viele Kilometer reisen, tolle Momente erleben und wollen möglichst unauffällig im Hintergrund bleiben: die Turnierausrichter, die schon zum Teil seit Jahrzehnten viel Zeit in unser Hobby investieren: Chr. Lorenzen (Berliner Pokalmeisterschaft, im Bild), A. Sigle (Glemsgauer Pokalturnier), A. Hofert (Bockenemer Stadtmeisterschaft), als Beispiel, kommen alleine bis heute auf zusammen 99 Turnierausrichtungen. Aber auch Turniere wie die DEM in Kaiserslautern waren top ausgerichtet! Und dann die vielen kleinen Regionalturniere, die immer mehr besucht werden! Danke euch Turnierausrichtern, ihr seid es, die uns tolle Wochenenden bescheren!


Die Clubchefs
Teilweise seit Jahrzehnten im Dienst der Tipp-Kick-Gemeinde halten sie die Vereine zusammen, holen durch vielfältige Aktionen neue Talente in unsere Sportart und lassen den Tipp-Kick-Sport das 96. Lebensjahr erleben. Danke den Kandzioras, Krätzigs, Lorenzens, Schäfers und Sigles (im Bild) und vielen, vielen anderen Clubchefs für eure wöchentliche Clubarbeit!


Die Gilde der TK-Spieler-Veredler
Egal ob von Olli oder Uwe Wegener, Bernd Weber, Thomas Ruchti, Michael Kleofasz, Christoph Ihme oder Christian Weitze hergestellt, diese Püppchenbauer entwickeln eine Magie, die dich nach den ersten Schüssen mit einem neuen Spieler glauben lassen, dass du ab jetzt unbezwingbar bist. Danke euch allen für diese Magie!


Das Rundschau-Team
Max Gottschalk (im Bild) hat eine tolle Homepage im Rahmen seiner Masterarbeit geschaffen und den schwarz-weißen Ball steil auf Jonathan Weber vorgelegt. Dieser veröffentlicht mit seiner Crew Woche für Woche Artikel um Artikel und zeigt so der Außenwelt: unser Tipp-Kick-Sport lebt!


 

STIMME AB!

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Dezember 2016 abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.

Bei dieser Wahl darfst du maximal 2 Mal wählen, egal ob für einen oder für 2 unterschiedliche Kandidaten!
Abstimmungsschluss: Samstag, 31. Januar 2017, 23:59:59 Uhr

 

Sende uns eine E-Mail

Der Gewinner des Gutscheins wird zum Monatsende ausgelost.

Spannend, spannend: Robert von Hering, Tipp-Kicker des Monats November 2016!

Erst auf der Zielgeraden wurde die Wahl entschieden und so konnte sich Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) knapp mit 14 Stimmen gegenüber Marc Koschenz (TKV Grönwohld), für den 12 Stimmen abgegeben wurden, durchsetzen. Max Daub (TKC 71 Hirschlanden) mit 9 Stimmen sowie Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) mit 7 Stimmen liegen im Mittelfeld. Die restlichen drei Kandidaten Christian Schäl (Spieltrieb Ylipulli Gießen), William Schwaß (Oberbayern München) und Fred Elesbao (SG Hannover) kamen auf zusammen 8 Stimmen.
Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Der Gewinner ist Steve Gelhaar. Die separat ausgelobte Flasche Sekt bekommt Frank Sauter, der seine Stimme als letzter Wähler des Jahres 2016 abgab.

Der Triumph beim Tourfinale 2016 war für viele der Grund, Robert von Hering zum Tipp-Kicker des Monats November zu wählen!

 

Interview mit Robert von Hering:

Glückwunsch, Robert, zur Wahl „Tipp-Kicker des Monats November 2016“.
Zunächst einmal vielen Dank für die Glückwünsche und an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben. William, es tut mir leid, dass es auch hier nicht für einen Titel gereicht hat. Dafür seid ihr mit eurem Namen auf jeden Fall in den Top 10 bei den neugegründeten Tipp-Kick-Vereinen 2016.

Erzähle uns doch mal das Tourfinale 2016 aus deiner Sicht. Gestartet von einem der hinteren Plätze standest du auf einmal auf dem Siegertreppchen. Was ist passiert?
Ich habe für mich persönlich eine ganz gute Saison gespielt und mich sehr über meine erste Qualifikation für das Tourfinale gefreut. Ich wusste aus den vorangegangenen Turnieren, dass ich die meisten Top-Spieler auch mal schlagen kann. Das waren natürlich immer ganz besondere Siege, die einen beflügeln können. Beim Tourfinale ging es in der Vorrunde gut los und ich konnte mich durch ebensolche Siege in einen wunderbaren Tipp-Kick-Rausch spielen. Ich habe außerdem jeden Sieg (insbesondere in den Play-Offs) als Zugabe empfunden. Mehr Siege bedeuteten auch noch mehr Tipp-Kick.

Bisher stehen in deiner Vita als Tipp-Kicker lediglich 2 vordere Plätze bei Regionalturnieren. Und nun diese Leistungsexplosion. Wohin führt dein Weg?
Ein paar logische Schritte auf der Tipp-Kick-Karriereleiter habe ich einfach übersprungen. Finalteilnahme bei einem kleineren Turnier, 400er-Wertung in der Turnierrangliste, Finalsieg bei einem kleineren Turnier, Endrundenteilnahme bei einer großen Meisterschaft, … Die Liste kann ich jetzt ganz entspannt angehen.

Warum Tipp-Kick? Warum nicht Schach? Was fasziniert dich so an dieser Randsportart Tipp-Kick? Gab bzw. gibt es ein sportliches Vorbild für dich?
Beim Schach steht halt niemand daneben und ruft „Kasten, Kasten, KASTEN“ oder beschwert sich über eine zu kurze Deckung. Das würde mir schon fehlen. Ein sportliches Vorbild habe ich übrigens noch nicht. Mir gefallen aber die Tipp-Kicker, die richtig brennen. Die Besessenen. Die, die sich die Frage nach dem „Warum?“ gar nicht stellen.

Siehst du dich eher als Mannschaftsspieler oder als Einzelspieler? Was für Ziele hat dein Verein langfristig? Seid ihr dazu bereit „Legionäre“ anzuheuern?
Ein Punkt, der unseren Sport so reizvoll macht, ist gerade die Kombination aus Mannschafts- und Einzelspielbetrieb. Natürlich machen Siege mit der Mannschaft mindestens dreimal so viel Spaß wie alleine, andererseits lernt man an einem langen Turniertag viel dazu, was auch wieder dem Team zugutekommt. Wir alle kennen Tipp-Kicker, die sich trotz einer Mannschaftsniederlage über ihre eigenen 5,6,7,8 Punkte freuen. Ich bin jedoch froh, in einem Verein zu spielen, bei dem die Mannschaft an erster Stelle steht und auch ein einzelner Punkt eines Einzelnen der 17. Punkt der Mannschaft sein kann.
Natürlich wollen wir als Mannschaft den Aufstieg in die Erste Liga schaffen. Im letzten Jahr hat es knapp nicht gereicht, jetzt ist unsere Motivation noch höher. Flo geht seit dieser Saison einmal in der Woche zum Stimmtraining, um seine Tore noch lauter bejubeln zu können. Simon hat seine Computer-Tastatur an die Wand gelehnt und schreibt Mails nur noch mittels präziser Bretter. Und Olli hält schon seit Monaten sämtliche Kicker-Bestellungen an Spieler aus unserer Liga zurück. Die liegen alle fertig bei ihm auf dem Post-Stapel. Langfristiges Ziel kann dann eigentlich nur lauten, der beste Verein in der Geschichte Schleswig-Holsteins zu werden. Die Kombination aus unserem blau-weißen Logo und der Tatsache, dass S. Winckelmann als bekennender Anti-Kieler gilt, ist meiner Meinung nach übrigens die einzige Möglichkeit, die Fantastic Four im Rahmen eines Mannschafts-Ehrenkampfes wieder zu vereinen. Dies ist eine offizielle Herausforderung!
Daneben setze ich in diesem Jahr viel auf unsere Zweite. Die haben sich alle in letzter Zeit stark verbessert und gehören in die Regionalliga.
Ach ja, und Legionäre nehmen wir natürlich nur, wenn sie Hansen heißen. Das sieht ja sonst nicht aus auf dem Spielprotokoll.

Gibt es eigentlich einen Zeitpunkt, an dem du weißt, jetzt ist es Zeit aufzuhören? Und wann wäre der für dich?
Man kann seine Tipp-Kicker nicht „an den Nagel hängen“. Da halte ich es wie Oliver Schell: Es ist wie mit einem Toaster. Man benutzt ihn vielleicht eine Zeit lang nicht, hat ihn aber zumindest irgendwo stehen und ist bereit, auf Knopfdruck sofort wieder richtig harte Bretter zu toasten.

Vielen Dank, Robert, für deine Antworten, dir einen guten Start in ein gesundes neues Jahr 2017 und viel Tipp-Kick-Spaß!

 

Robert setzte sich bei der Wahl knapp gegen die Konkurrenz durch!

Eine kleine, manchmal bitte nicht ernst zu nehmende, statistische Auswertung der Stimmen ergab: 

  • Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats November 2016“ wurden genau 49 gültige Stimmen abgegeben, bei einer ungültigen Stimme. Mal wieder wählte aus dem Südwesten der Republik ein Spieler doppelt und zwei unterschiedliche Spieler. Die zweite Stimme wurde als ungültig erklärt.
  • Es wählten nach Regionen: Norden (23 Stimmen), Süden (14 Stimmen), Westen (6 Stimmen) und der Osten (3 Stimmen). Und schon wieder erweist sich der Osten als Multikulti: 3 Stimmen für 3 verschiedene Bewerber.
  • Betrachtet man jede Region für sich, erzielte der Kandidat Michael Kalentzi den Spitzenwert von 83 %. Unglaublich, aber wahr, der Westen ist Kalentzi-Land!
  • Diesmal wählte kein Kandidat sich selbst (abgesehen von einem Sohnemann, der seinen Papa wählte, was aber legitim ist). Aber es gab ein echtes Novum: Ein aufgestellter Kandidat wählte einen seiner Konkurrenten. Applaus, welch großartiger Sportler!
  • Der Dezember ist bekannt für seine Weihnachtsfeiern. Und prompt schlug sich das bei der Wahl nieder. Im Minutentakt bekam ein Kandidat mal eben 8 Stimmen … diese Teilnehmer sind mir gänzlich unbekannt und man hätte sich gewünscht, Sie hätten den Button „Tipp-Kick-Interessent“ statt der Region gewählt … so nahmen „offiziell“ nur 2 Tipp-Kick-Interessenten teil.
  • Gleich 11 Bundesliga-Spieler beteiligten sich an der Wahl. Rekord! Ginge es nach ihnen, hätte Max Daub vor Marc Koschenz und Robert von Hering gewonnen.
  • 2 Damen nahmen an der Wahl teil und verteilten Ihre Gunst in verschiedene Himmelsrichtungen.
  • Insgesamt „nur“ 49 Teilnehmer sind Durchschnitt und insgesamt noch relativ mager. Vielleicht interessiert ja eine Wahl „Sexiest Tipp-Kicker alive 2017“ im kommenden Sommer während der Saure-Gurken-Zeit? Kandidaten mögen sich bei mir mit aussagekräftigen Fotos melden!

Wähle den Tipp-Kicker des Monats November und gewinne einen Materialgutschein!

Der November war reich an Turnieren, aber auch an Ligenspielen. So wurden für diesen Monat gleich 7 erfolgreiche Spieler nominiert:

Der neue Norddeutsche Einzelmeister Max Daub (TKC 71 Hirschlanden) und der Sieger des Tourfinales, Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel), gewannen nach tollen Leistungen die beiden hochwertigsten Turniere des Monats November. In den verschiedenen Ligen wurden nur Spieler berücksichtigt, deren Spieltag im November komplett abgeschlossen wurde. Somit werden nominiert: aus der Bundesliga Marc Koschenz (TKV Grönwohld), aus der 2. Bundesliga Nordost Fred Elesbao (SG Hannover), aus der Regionalliga West Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum), aus der Regionalliga Süd Christian Schäl (Spieltrieb Ylipulli Gießen) und aus der Verbandsliga Süd William Schwaß (Oberbayern München).

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 31. Dezember läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)
Trotz 0:4 Punkte-Startes in die Endrunde und trotz eines negativen Torverhältnisses zog Max denkbar knapp in das Endspiel ein und konnte nach einem 4:3 n.V. seinen Einzug in die Hall of Fame des Tipp-Kick-Sports feiern. Weiterer Lohn seines Erfolges: erstmalig Ranglistenplatz 2. Max ist der Prototyp eines Fighters, der nie aufgibt und immer nach vorne schaut! Herzlichen Glückwunsch!


Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
Gestartet in das Tourfinale von einem der hinteren Plätze der Rangliste, spielte sich Robert sensationell in einen Rausch und in die Herzen der Zuschauer. Er räumte alle scheinbar übermächtigen Gegner aus dem Weg und gewann dann das Finale souverän. Ein mental bärenstarker Fighter! Herzlichen Glückwunsch!


Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
Am 2. Spieltag der Bundesliga war Marc mit 13:3 Punkten erfolgreichster Spieler und schob sich auf Platz 1 der Einzelwertung. Viele Spieler halten den smarten Grönwohlder für einen der besten Tipp-Kicker aller Zeiten. Nervenstark und technisch sehr elegant!


Fred Elesbao (SG Hannover I)
15:1 Punkte waren die beste Ausbeute am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost. Fred gelang der große Wurf und so rutschte er auf Platz 2 in der Einzelwertung vor. Der exzentrische Brasilianer bereichert die Tipp-Kick-Szene seit 2010 und erzielte in diesem Sportjahr bereits  4 Top-Ten-Turnierplatzierungen!


Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
Der Weltenbummler zwischen den Vereinen ist in der Regionalliga West noch ungeschlagen und rangiert mit 15:1 Punkten nach der 1. Runde unangefochten auf Platz 1 der Einzelwertung. 2016 besuchte er bereits rekordverdächtige 19 Turniere, die so deutschlandweit gesammelte Erfahrung scheint sich auszuzahlen!


Christian Schäl (Spieltrieb Ylipulli Gießen)
Christian führt die Einzelwertung der Regionalliga Süd souverän mit 16:0 Punkten an. Was lange währt, wird endlich gut, schließlich gehört er der Tipp-Kick-Familie schon seit fast 4 Jahrzehnten an!


William Schwaß (Oberbayern München)
Der Deutsche Vizemeister von 2009, Westdeutscher Vizemeister von 2013, Norddeutscher Vizemeister von 2006 und 2010, Ostdeutscher Vizemeister von 2005 und 2007, Ex-Bundesliga-Haudege, ist nun in der Verbandsliga Süd bei Oberbayern München angekommen. Mit 30:2 Punkten führt er die Einzelwertung an, es ist aber zu befürchten, dass seinem Team nur der Vizemeistertitel bleibt. Also, alles wie gehabt?


 

STIMME AB!
Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats November abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.

Abstimmungsschluss: Samstag, 31. Dezember 2016, 23:59:59 Uhr

Die letzte Stimme des Jahres bekommt eine Flasche Sekt (alternativ: Kindersekt) bei einem der Turniere 2017 überreicht.

Sende uns eine E-Mail

Der Gewinner des Gutscheins wird zum Monatsende ausgelost.

Venit, vidit, vicit: Michael Kaus, Tipp-Kicker des Monats Oktober 2016

Wir befinden uns im Jahre 2016 nach Chr. Ganz Germanien ist vom Kaus-Virus  infiziert … Ganz Germanien? Nein! Ein von unbeugsamen Neddersassen bevölkertes Dorf namens Honovere hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Und so kam es, dass der Gewinner der Deutschen Einzelmeisterschaft 2016, stets fair an der Platte, von charismatischer Ausstrahlung umgeben und mit Tränen in den Augen bei seiner Rede als frischgebackener Deutscher Meister, deutschlandweit auf „nur“ 31 Stimmen (= 58,5 %) kam. Herzlichen Glückwunsch!

Doch wer konnte diesem Sympathieträger Nr. 1 sensationell die Stirn bieten? Vanessa Weichelt (Pegasus ´92 Hannover), ebenso sympathisch und Ihres Zeichens Deutsche Damenmeisterin des Jahres 2016, kam auf hervorragende 19 Stimmen (35,8 %). Toll! Die restlichen 3 Kandidaten waren wie erwartet chancenlos, konnten aber auf Grund von Stimmengleichheit (zusammen 5,7 %) gemeinsam den 3. Platz belegen.

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Der Gewinner ist Simon Hansen.

Der Triumph bei der Deutschen zieht den zweiten nach sich: MIchael Kaus ist Tipp-Kicker des Monats Oktober!

Der Triumph bei der Deutschen zieht den zweiten nach sich: Michael Kaus ist Tipp-Kicker des Monats Oktober!

Interview mit Michael Kaus:

Du schwimmst im Augenblick auf der Welle des Erfolges ganz oben. Deutscher Meister 2016, vorletztes Wochenende Turniersieger in Gießen und jetzt noch „Tipp-Kicker des Monats Oktober 2016“. Herzlichen Glückwunsch! Wie erklärst du dir selbst diesen Lauf? Was ist so anders an Dir?
Ja, es läuft tatsächlich ganz gut. Neben der Tatsache, dass ich den DEM-Titel „hinten raus“ doch etwas glücklich gewonnen habe, bin ich derzeit sehr zufrieden und glücklich mit meinem Leben. Nicht zuletzt durch den Gewinn des noch „fehlenden“ Titels kann ich jetzt völlig entspannt und mit einer gewissen Lockerheit auf die Metall-Männchen drücken. Natürlich habe ich zuvor auch schon den einen oder anderen Ball mal ordentlich getroffen oder auch abgewehrt, dennoch verspüre ich seit Lautern eine absolute Erleichterung und Zufriedenheit mein „Tipp-Kick-Lebenswerk“ quasi vollendet zu haben.

Was fasziniert dich an unserer Sportart so sehr, dass du seit Jahrzehnten mit Leidenschaft dabei bist?
Mir gefällt einfach der Facettenreichtum des Spiels. Es sind neben den technischen Attributen auch viele Eigenschaften gefordert, die man benötigt und weiterentwickeln kann. Ich denke, dass ich einige Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tipp-Kick Bereich ins sonstige Leben übernehmen und dort auch positiv für mich nutzen konnte. Nicht zuletzt auf der mentalen Ebene passiert aus meiner Sicht eine Menge in unserem Sport und ist m.E. mit den Anforderungen an einen Leistungssportler vergleichbar. Am Ende des Tages entscheidet oftmals sowohl im Spitzensport als auch im beruflichen und privaten Bereich die mentale Stärke und Einstellung über Erfolg und Misserfolg.
Außerdem fühlt es sich richtig geil an, wenn der Außenristdreher links an der Abwehr vorbei ins lange Eck rauscht und dort, vor lauter Drall, lange Zeit benötigt um zum Stillstand zu kommen und den Ergebniszähler auf der Habenseite um ein Tor erhöht. Das Geräusch eines leidenschaftlichen Bretts in den oberen Winkel des gegnerischen Tores löst bei mir ebenfalls immer noch einzigartige Emotionen hervor. In diesem Kontext kann ich auch nicht unerwähnt lassen, dass mich mein gelegentlich schwaches Farbspiel dermaßen in der Abwehr fordert, dass die Oberschenkel zu brennen beginnen und ich unter höchster Konzentration und Einsatz dem Dauerdruck meines Gegners standhalte. Dass ich am Ende der Partie auch noch hier und da als Sieger hervorgehe, setzt der Sache in Sachen Emotion und Intensität die Krönung auf. Neben den beschriebenen Faktoren spielen auch der intensive Zusammenhalt und die Freundschaft zu meinen Mannschaftskollegen und vielen weiteren liebenswerten Zeitgenossen in unserer Szene eine ganz große und vielleicht sogar entscheidende Rolle. Dies ist wohl auch der Grund warum ich immer noch gerne dabei bin und keine Wege und Mühen scheue, dass immer wieder aufs Neue (mit euch) zu erleben.

Im Laufe dieser Jahrzehnte hat sich das Tipp-Kick-Spiel geändert. Regeln kamen hinzu, das Farblegen, die Spielfiguren werden zu Hightech-Figuren umgebaut. Welche revolutionären Änderungen würdest du begrüßen?
Ehrlich gesagt, hatten wir zuletzt einige und weitereichende Änderungen vorgenommen. Persönlich hatte ich lange Zeit Probleme, die 3 Sekunden Regel in Verbindung mit der „festen“ Abwehr zu akzeptieren. Diese Regeländerung führte grundsätzlich zu mehr Fairness, trug aber auch zu einer Angleichung der Spielstile bei. Vor dieser Regeländerung war die Bandbreite von Spielertypen deutlich höher. Schnellere Spielaktionen, variablere Schusstechniken, flexibleres Defensivverhalten, mehr taktische Variationen waren auszumachen. Ich stand immer auf dem Standpunkt, dass wir mit einer konsequenten Umsetzung des Regelwerks (u.a. Freistöße oder Elfmeter schießen bei Handspielen) ähnliche Verhaltenänderungen bewirken hätten können. Diese wären aber deutlich konfliktbehafteter und zu Lasten der Schiedsrichter gegangen und deshalb auch in der Umsetzung wahrscheinlich nicht so erfolgreich gewesen, wie die Einführung der 3 Sekunden Regel.

Der DTKV macht sich viele Gedanken um unsere Sportart. Die Anzahl der Vereine und die der Spieler nehmen kontinuierlich ab. Du bist seit Jahrzehnten Bestandteil der Szene. Was wäre dein Konzept bzw. was empfiehlst du dem Verband, damit unsere Sportart wieder bessere Zeiten erlebt?
Hier mal eine stichwortartige Aufzählung meiner Gedanken:

  • Verhältnis Aufwand / Erlebnis (Anfahrt / Tipp-Kick Zeit) erhöhen bzw. reduzieren
  • Jugendspieler erreichen, begeistern, integrieren und in einen regelmäßigen Wettbewerb bringen
  • Die Ligenstruktur bzw. das Ligasystem an die regionale Situation der Anzahl der Vereine/Mannschaften schnellstmöglich bzw. umgehend anpassen (u.a. (Dreier-Spieltage , feste Spieltage, komplette Spieltage an Wochenenden, vorgelagerte regionale Ausspielung von Meisterschaften)
  • „Kleine“ regionale Turniere attraktiver machen (höhere Ranglistenrelevanz durch höhere Punktevergabe)
  • Ggf. Leistungskategorien einführen, um Spielern schnellere und transparentere Erfolge und Aufstiegsmöglichkeiten (Ziele) zu geben. Steigerung der Langzeitmotivation
  • Einführung weiterer Turnierstatistiken (Turniersiege, wie oft TOP 3, wie oft Endrunde….) auf artbot auch unterhalb von DEM und Sektionsturnieren. Aufnahme Tour-Finale in Hall of Fame.
  • Ausrichtung von Turnieren für Veranstalter noch attraktiver/lukrativer machen (höhere Subvention durch Verband, alternativ Durchsetzung und Akzeptanz höherer Startgelder und Gastropreise durch Spieler), es muss sich für den Veranstalter auch wirtschaftlich lohnen. Der Überschuss kann im Verein für Auswärtsfahrten, Trikots, Aktionen etc. genutzt werden.
  • Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit Mieg und sozialen Medien noch weiter ausbauen

Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass unsere Prognose zum Fortbestand nicht besonders rosig aussieht. Neben der Abhängigkeit zum Spielehersteller Mieg und seiner weiteren Geschäftsaktivität sind Themen wie Spiele-Apps, -Konsolen oder auch das veränderte Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter ein hohe Bürde für den Tipp-Kick Sport, dem wir vermutlich nicht dauerhaft standhalten können.

Die Tipp-Kick-Szene vergreist zunehmend. Die Grauhaarigen nehmen zu. Ich erinnere an ein Interview mit Jens König als es heißt: „A: Michael Kaus ist ein weiser Mann. B: Michael Kaus ist ein greiser Mann. C: Michael Kaus hat ́ne Meise, Mann. D: Michael Kaus ist gar kein Mann. Hauptsache bei Wahl des 50/50-Jokers fällt nicht ausgerechnet A weg.“ Wie lange willst du noch spielen? Ist ein Karriere-Ende in Sicht?
Normalerweise sagt man ja, man soll aufhören wenn es am schönsten ist (siehe aktuell Rosberg). Da ich aber immer noch große Lust und Freude empfinde mit meinen Jungs auf Punktejagd zu gehen und mit euch schöne gemeinsame Momente (wie zuletzt bei der NEM und in Gießen) zu erleben, denke ich nicht über ein ernsthaftes Ende meiner Karriere nach. Jetzt macht es doch erst richtig Spaß!

Natürlich möchte der geneigte Leser auch persönliches von dir erfahren. Dinge, die nur wenige wissen. Wie alt bist du? Hast du Familie, Kinder? Was machst du beruflich? Welche anderen (sportlichen) Leidenschaften hast du?
Was wird da nur mein persönlicher Datenschutzbeauftragter zu sagen? Er muss es ja nicht mitbekommen! Ich gehöre dem Tipp-Kick Jahrgang 1970 an. Meinem Wissen nach wurden in diesem Jahr u.a. auch Oli Schell, Jens König und Sebastian Krapoth geboren. Ich bin seit 2003 glücklich verheiratet und aus der Ehe gingen zwei tolle Kinder (9 und 11) hervor. Darüber hinaus bin ich seit einer gefühlten Ewigkeit bei der Bahn im Controlling und IT-Bereich tätig. Als gebürtiger Frankfurter lebe ich seit ein paar Jahren in einem schönen Vorort von Frankfurt und würde der Beschreibung zufolge als typischer deutscher Bausparkunde eingruppiert. Neben dem Tipp-Kick fahre ich sehr gerne Fahrrad, bin Fußball und Eintracht Fan, beschäftige mich darüber hinaus viel und gerne mit Ernährungs-, Finanz- und allgemeinen bzw. alternativen Lebensthemen. Meine größte Herausforderung ist die Balance zwischen Familienleben, dem Beruf (Broterwerb) und meiner Vielzahl von Interessen und Aktivitäten herzustellen und aufrecht zu erhalten.

Tipp-Kick und Humor. Ein schwieriges Thema. An der Platte wird selten gelacht, eher geflucht und gebrüllt, gibt es eigentlich Tipp-Kick-Witze? Wenn ja, erzähl uns einen!
Tipp-Kick Witze würde ich nicht sagen bzw. kenne ich ehrlich gesagt spontan keinen. Ist eh nicht mein Ding, ich bin eher ein Freund von Situationskomik.
Dazu hätte ich eine Anekdote vom diesjährigen Tour-Finale zur Hand. Im Spiel gegen André hatte ich schnell 3:0 geführt und jedes Tor bis dahin mit dem Spruch „schönes Tor“ kommentiert. Nach dem 3:0 hat er dann humorvoll und selbstironisch darauf hingewiesen, dass es sich für ihn im Augenblick nicht sooo „schön“ anfühlt. Als dann kurz darauf das 4:0 fiel, hat er dann gesagt, dass jetzt wohl die Phase 2 des Torjubels gestartet wurde, da ich mein Tor diesmal nicht als schön sondern als geil bezeichnet hatte. Danach mussten wir und der Schiri (wer war es noch mal?) eine ganze Weile über diese Situation lachen, dass mir sogar die Tränen kamen. Im weiteren Verlauf wurde die Phase 3 dann mit dem Ausspruch „Weltklasse“ eingeläutet. Eine vergleichbare Situation hatte ich bislang während eines Kicks im Wettkampf noch nicht erlebt.

Viele Sportler sind abergläubisch. Du auch?
Ein bisschen schon. Hatte mir lange überlegt, ob ich zur Deutschen die neuen blauen Vereinsturnschuhe tragen sollte. Ist ja noch mal gut gegangenJ!!!

Welche Frage würdest du dir selbst in einem Interview stellen? Und dann wie beantworten?
Kannst du eigentlich auch weniger ausschweifend erzählen bzw. schreiben? Nein!!!!!

Vielen Dank, Micha, für deine Antworten, dir eine schöne Adventszeit und weiterhin viel Tipp-Kick-Spaß!

 

img_2151

 

Eine kleine, manchmal bitte nicht ernst zu nehmende, statistische Auswertung der Stimmen ergab:

  • Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats Oktober 2016“ wurden genau 53 gültige Stimmen abgegeben, bei diesmal keiner ungültigen Stimme.
  • Es wählten nach Regionen: Norden (27 Stimmen), Süden (12 Stimmen), Westen (10 Stimmen) und der Osten (4 Stimmen). Der Osten ist übrigens, hier belegbar, echt Multikulti: alle 4 Stimmen fielen auf 4 verschiedene Bewerber.
  • Gleich und gleich gesellt sich gern. Die Bedeutung dieses Sprichwortes erschließt sich von alleine und der Statistik-Freund kann diese auch belegen: 5 Bundesliga-Spieler stimmten mit ab und alle wählten wohl wen? Richtig, den Bundesliga-Spieler Michael Kaus. Ein weiterer Beleg ist gewünscht? An der Wahl nahmen 6 Damen teil. Und wen wählten diese? Fast komplett die aufgestellte Kandidatin.
  • Gegensätze ziehen sich an. Auch hier erschließt sich die Bedeutung dieses Sprichwortes von alleine und der Statistik-Freund kann natürlich auch diese Weisheit irgendwie belegen: Woher bekommt der am weiten im Süden lebende Kandidat seine Stimme? Richtig, von dem einzigen Teilnehmer aus dem hohen Norden.
  • Bei der letzten Wahl wurde berichtet, dass sich ein Kandidat selbst wählte. Hier beobachten wir eine neue Tradition in seiner Entstehung, denn prompt wählte sich wiederum ein(e) Kandidat/-in selbst. Übrigens nicht der Kandidat auf Platz 3.
  • Ein Tipp-Kicker brachte es fertig, nicht zu wissen, in welcher Region sein Verein spielt. Und dabei ist die Promotionsdichte in diesem Verein verdammt hoch…
  • Natürlich ist immer interessant zu sehen, ob ein Kandidat von seinen eigenen Vereinsmitgliedern mit Stimmen unterstützt wird. Was könnte das zeigen: die Akzeptanz im eigenen Verein? Oder auch: wird die DTKV-Homepage auch wirklich von seinen eigenen Mitgliedern gelesen? Oder … oder … Hier die statistische Auswertung: Kandidat 1 bekam 1 Stimme von seinem Mannschaftskameraden. Kandidat 2 bekam 1 Stimme von seinem Papi, Kandidat 3 bekam genauso wie Kandidat 4 keine Stimmen von seinen Mannschaftskameraden, Kandidat 5 mobilisierte wirklich den ganzen Verein und Mami und Papi und und …
  • Und noch eine Wahrheit: Facebook ist schuld an allem, denn Facebook steuert die Wahl. Unmittelbar nach Einstellung der Kandidaten bei Facebook trudeln die Stimmen ein. Dann gibt es ein, zwei Zuckungen bis hin zum zweiten Aufruf, kurz vor Abstimmungsschluß und der Erinnerung doch bitte noch schnell zu wählen. Und nun trudeln wieder die Stimmen ein. Was sagt uns das: Auf der DTKV-Homepage fehlt die Option „Newsletter“!
  • Zu guter Letzt: jeder Statistiker weiß, dass man Statistiken drehen, wenden und verfälschen kann, inbesondere, wenn man nur 53 Werte hat. Aber es gibt auch unsinnige Betrachtungsweisen, hier 2 Beispiele: beide Teilnehmer, deren Vornamen auf –i bzw. –y enden, fanden ihre Endung so einzigartig, dass sie sich nicht mit Nachnamen anmeldeten. Gut, dass Tipp-Kick familiär ist und man sich kennt. Dann kann auch mit dem ausgelobten Gutschein nichts schieflaufen. Doch zum Abschluß zurück zum Tipp-Kicker des Monats Oktober: Michael hat fast genau 58 % seiner Finalspiele verloren (er erreichte genau 60 Endspiele) und mit wie viel Prozent gewann er diese Wahl?

 

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats Oktober und gewinne einen Materialgutschein!

Mit der 51. Deutschen Einzelmeisterschaft in Kaiserslautern Anfang Oktober wurde bereits der erste Saisonhöhepunkt erklommen. Klar, dass der neue Deutsche Einzelmeister Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt) hoher Favorit auf den Titel „Tipp-Kicker des Monats Oktober 2016“ sein wird. Doch auch andere Tipp-Kicker machten auf sich aufmerksam: die Siegerin der Deutschen Damenmeisterschaft, Vanessa Weichelt (Pegasus Hannover), der Sieger der Deutschen U18-Meisterschaft, Daniel Bialk (vereinslos), und die beiden Sieger der Regionalturniere in Schwabach (28. Bayerische Einzelmeisterschaft) mit Peter Tuma (OTC 90 Amberg) und in Düsseldorf (4. Düsseldorfer Stadtmeisterschaft) mit Jan Komareck (Celtic Berlin).
Aber nicht nur die Sieger der einzelnen Veranstaltungen waren die Sieger des Monats Oktober. Tolle Leistungen beim Highlight des Monats, der DEM, z.B. eines Patrick Malessas oder Marcel Horcherts, zeigen die große Breite der Spitze unserer Randsportart und hätten ebenso eine Nominierung verdient. Tipp-Kick macht einfach Spaß!

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 25. November läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der Infoseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Vanessa Weichelt (Pegasus Hannover)
Nach dem 4. Platz im Vorjahr gelang Vanessa eine kleine Sensation, als sie im Finale der Deutschen Damenmeisterschaft die große Favoritin Michaela Koegel 5:3 bezwingen konnte. Glückwunsch der neuen Deutschen Damenmeisterin!


Daniel Bialk (vereinslos)
Überzeugend konnte sich Daniel mit 10:0 Punkten und 34:9 Toren gegen seine Konkurrenz in den Endrundenspielen durchsetzen. Ein spannendes und enges Match war das Finale gegen Ivan Pulice, dass mit 5:4 n.V. endete. Glückwunsch dem neuen Deutschen U18-Meister!


Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
Ein gefühltes halbes Jahrhundert brauchte Michael, um unter Freudentränen den Tipp-Kick-Thron zu erklimmen. Der 9-fache Gewinner von Sektionsturnieren und 16-facher Endrunden-Teilnehmer bei Deutschen Einzelmeisterschaften gewann verdient das Finale gegen Patrick Malessa mit 3:1. Glückwunsch dem neuen Deutschen Einzelmeister!


Jan Komareck (Celtic Berlin)
Vier und ein halbes Jahr nach seinem ersten Turniersieg in Berlin gelang dem Celticer ein weiterer Achtungserfolg! Drei Platzierungen unter den Top-12-Plätzen von Sektionsturnieren zeigen zudem, dass nicht nur auf kleinen Turnieren mit ihm zu rechnen ist!


Peter Tuma (OTC 90 Amberg)
Die Bayerische Einzelmeisterschaft scheint sein Lieblingsturnier zu sein. Es standen bisher zu Buche: 9 Platzierungen unter den ersten 5 Plätzen, davon 4 Finalteilnahmen, die aber allesamt verloren gingen. Heuer war es soweit: Mit 6:4 gewann er gegen seinen Vereinskameraden D. Steib das Finale und erstmalig den Titel Bayerischer Einzelmeister!


 

STIMME AB!

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Oktober abzugeben, fülle bitte folgendes Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen eingeben.

Abstimmungsschluss: Freitag, 25. November 2016, 23:59 Uhr

Sende uns eine E-Mail

Der Gewinner des Gutscheins wird zum Monatsende ausgelost.

Mathias Hahnel wird Tipp-Kicker des Monats September 2016!

Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats September 2016“ wurden genau 50 gültige Stimmen gezählt, bei insgesamt 7 ungültigen Stimmen. Nicht unerwartet konnte sich Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern ´86) mit 18 Stimmen gegenüber Henning Horn (SG Karlsruhe/Mayence) mit 13 Stimmen durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch, Mathias! Der U18-Spieler Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) erreichte mit 10 Stimmen mehr Stimmen als die beiden Spitzenspieler und Führenden Ihrer jeweiligen Einzelwertung Erik Overesch (SG ´94 Hannover; 6 Stimmen) und Christian Kuch (Celtic Berlin; 3 Stimmen) zusammen erzielten.

Das Gesamtergebnis in der Übersicht:
tkdmseptember

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Die Gewinnerin ist Manuela Winter.

 

Porträt des Siegers:
Mathias Hahnel, Jahrgang 1980, spielte bereits als Jugendlicher einige Jahre, als er 1992 im Rahmen eines Sommerferienprogrammes (Sieger wurde sein Bruder Jochen Hahnel!), den Tipp-Kick-Vereinssport entdeckte. Seit 1992 ist er seinem Verein 1. TKC Kaiserslautern ´86 treu. Viele Jahre  standen andere Sportarten wie Tennis im Vordergrund, so dass er nur selten auf Turnieren gesehen wurde. Erst nach einer Sportverletzung vor wenigen Jahren intensivierte er die Tipp-Kick-Leidenschaft. Ihn faszinieren am Tipp-Kick-Spiel insbesondere die notwendige hohe Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit sowie die taktischen Prägungen, die nötig sind, um Erfolg zu haben. In den Anfangszeiten seiner TK-Laufbahn war er zudem begeisterter Bastler seiner eigenen Spieler, was heute im Allgemeinen kaum noch gemacht wird. Bei der Frage nach den größten Erfolgen oder Zielen in seinem Tipp-Kick-Leben unterscheidet er gleich die beiden Parallelwelten Mannschaft und Einzelturniere. Der Aufstieg in die Bundesliga und der Klassenerhalt setzt er auf eine Stufe mit dem Gewinn der Westdeutschen Einzelmeisterschaft und seinen Teilnahmen an den Halbfinals der DEM. Angefüttert von diesen Erfolgen sind der Gewinn der Deutschen Meisterschaft, im Einzelbetrieb und mit der Mannschaft, seine Wunschziele. Übrigens sieht er Gallus Frankfurt trotz des klassischen Fehlstartes als Favoriten in der diesjährigen Bundesliga-Saison, betont aber, dass er die Celticer und den eigenen Verein fast auf Augenhöhe mit dem aktuellen Meister sieht. Wenn er etwas in unseren Randsportart bewegen dürfte, wäre es sein größter Wunsch, dass der Tipp-Kick-Verband den e.V.-Status und die Gemeinnützigkeit bekommt. Hier sieht er die Ansatzpunkte, um Tipp-Kick einer breiteren Basis zugänglich zu machen, auch wenn der familiäre Charakter dann dahinschwinden würde. Die Frage, ob er glaubt, dass Tipp-Kick in 50 Jahren noch gespielt wird, beantwortet er mit einem „Ja“, aber nur, wenn die Produktion des Tipp-Kick-Materials nicht eingestellt wird. Der Jugendschwund, die Schnelllebigkeit, die Vergreisung der Tipp-Kick-Szene sieht er dagegen nicht als ausreichend an, dass unsere Randsportart völlig verschwindet.
img_1954

 

Eine kleine statistische Auswertung der Stimmen ergab:

  • 7 ungültige Stimmen: Ein Teilnehmer stimmte 12 Stunden nach Abstimmungsschluss ab. 4 Teilnehmer stimmten doppelt ab. Da 2 von Ihnen bei Ihrer Wahl unterschiedliche Bewerber wählten, wurden diese Stimmen komplett herausgenommen. Bei den beiden anderen Teilnehmern wurde jeweils nur eine Stimme zugelassen. Ein Teilnehmer gab nur seinen Kose-Vornamen an. Da dieser jedoch bekannt ist wie ein bunter Hund, wurde seine Stimme zugelassen. Auch der Teilnehmer, der sich selbst wählte, wurde natürlich zugelassen.
  • Es wählten nach Regionen: Süden (21 Stimmen), Norden und Westen (je 12 Stimmen), Osten (4 Stimmen). Eine weibliche Teilnehmerin (von insgesamt 2 Teilnehmerinnen) konnte keiner Region zugeordnet werden, beide waren sich aber in ihrer Wahl einig.
  • Der Norden und Süden entschieden die Wahl zugunsten von Mathias Hahnel gegenüber Henning Horn: 4:1 und 9:6 lauteten die direkten Ergebnisse. Valentin Tenner punktete im Norden und im Süden mit je 4 Stimmen. Erik Overesch durfte sich über einige Stimmen aus der geographischen Nachbarschaft freuen, während Christian Kuch mit 50% der Stimmen aus Berlin und 1 Stimme aus dem Westen enttäuschend abschnitt.
  • Ähnlich so viele Wähler wie im Vormonat gab es mit ingesamt 7 aktiven Bundesligasspielern. Hier setzte sich M. Hahnel mit 4 Stimmen gegen seine Mitbewerber durch, die auf je 1 Stimme kamen (Ausnahme C. Kuch mit 0 Stimmen).
  • Um die kleine statistische Auswertung dieser Auswertung auf die Spitze zu treiben: Bei den Wählern, die zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens ihre Stimme abgaben, lag M. Hahnel mit 50% der Stimmen vorne!