Rückblick: 29. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

 Am 04.11.2017 beteiligten sich insgesamt 24 Teilnehmer (23 zur BEM), fast allesamt aus dem bayerischen Raum. 13 Teilnehmer stellte schon der OTC 90 und gar 14 kamen aus Amberg! Es scheint der Trend des Turniers zu sein, dass Tipp-Kick-Kameraden, die ein paar Kilometer mehr zu fahren hätten, dies für ein kleines Event nicht mehr in Kauf nehmen möchten oder können!

Als Turnier Modus wurde, entgegen dem süddeutschen Trend des Schweizer Systems und vor allem der Play-Offs, die traditionelle Endrunde gewählt. Deshalb gab es in der 1. Runde zunächst drei 6er-Gruppen und eine 5er-Gruppe, je vier Spieler kamen weiter. Hier scheiterte Thomas „James“ Ruchti sehr knapp.

Darauf erstmal einen Schluck! Thomas Ruchti nach seinem frühen Ausscheiden bei der BEM. (Foto: W. Renninger)

 Die Ausgeschiedenen der 1. Runde spielten im Anschluss den 5.Thomas Nagy Pokal in zwei Gruppen aus, um sich im anschließenden Play-Off mit den Ausscheidern der 2. Runde der BEM zu messen. 

Vier Guppen zu je vier Mitspielern, davon 3 weiter, gab es in der BEM 2.Hauptrunde. In Gruppe 1 konnte hier Heinz Steib aus dem II. Team des OTC 90 gegen Funke, Tuma und Prem nicht mehr bestehen. Überraschend auch schon das Aus für Christian Kraus als Viertplatziertem nach den Spielen gegen Hans Kraus, Thomas Krätzig und Alexander Huhnholz. 

In Gruppe 3+4 beherrschten Ralf Item, Sebastian Wagner und Dominik Steib ihre Kontrahenten. Überraschend hier der Endrundeneinzug von Peter Dobler und OTC 90-Youngster Michael Janner !

Hans Kraus (l.) setzte sich in der ersten Runde der BEM durch

Erstmals im Turnier Modus: dass „Handball System“. Die in der Vorschlussrunde erzielten Punkte gegen die weitergekommenen Endrunden-Kanditaten wurden in selbige mitgenommen. Es startete also jeder in die Endrunde zwischen 4:0 und 0:4 P.  

In der mittlerweile traditionellen Bayerischen Doppel Konkurrenz war auch das favorisierte zweimalige Gewinner-Team Huhnholz/Item am Start. Diese konnten sich auch knapp gegen das neu formierte Doppel Christian Kraus/Tuma in Gruppe 2 durchsetzen. In einem Halbfinale setzen sich Wagner/Krätzig gegen Item/Huhnholz durch, im zweiten Funke/Ruchti gegen Prem/Ruhland. Den Titel gewannen dann erstmals Sebastian Wagner und Thomas Krätzig mit 3:1.

In der Endrunden-Gruppe A der BEM starteten Peter Tuma und Thomas Krätzig mit jeweils 4:0 Punkten. Beide trennten sich mit einem Remis. Auch Peter Funke hatte bis zum Schluss noch Chancen auf das Finale, verlor dann aber mit 4:5 knapp gegen Thomas Krätzig. Dieser war dann am Ende mit 9:1 Punkten für das Finale qualifiziert.

In der Gruppe B lieferten sich Dominik Steib und Sebastian Wagner ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass am Ende Wagner mit 10:0 Punkten für sich entschied. Auch Ralf Item war hier noch aussichtsreich dabei auf Platz 1 der Gruppe.

Im zunächst engen Finalspiel der 29. BEM konnte am Ende Thomas Krätzig mit 4:1 seinen 10. bayerischen Titel gewinnen.

(Foto: W. Renninger)

Thomas Krätzig setzte sich im Endspiel der 29. BEM gegen seinen Vereinskameraden Sebastian Wagner durch.

 Den Thomas Nagy Pokal sicherte sich Christian Kraus gegen den überraschend stark aufspielenden OTC Youngster Tizian Stein mit 10:3. 

Den Damen Pokal gewann Emilia Meier vom OTC 90 Amberg.

Somit konnte der OTC 90 Amberg erstmals in seiner 27jährigen Geschichte alle Titel sowie Pokale eines Turniers gewinnen. Die Bayerische Doppel Meisterschaft hat sich mittlerweile etabliert und ist zum festen Bestandteil der BEM-Titelkämpfe geworden. 

Alle Titelträger der BEM (v.l.): Sebastian Wagner, Thomas Krätzig, Peter Tuma, Christian Kraus, Jürgen Prem und Sebastian Ruhland. (Foto: OTC 90 Amberg)

 

Hier wieder alle Fakten der BEM zum Nachlesen auf artbot!

37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft: Christoph Ihme zum Vierten!

Er hat es schon wieder getan: Christoph Ihme war auch in Karlsruhe nicht zu stoppen! Ungeschlagen schnappte sich der Wolfsburger den Titel bei den 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften. Auch der stark aufspielende Karlsruher Lokalmatador Georg Schwartz konnte Ihme im Finale nicht stoppen, der bei seinem insgesamt fünften Turniersieg bereits den vierten Erfolg in 2017 feierte. 

 

Die vier Erstplatzierten der 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft 2017: v.l. Artur Merke (3.), Christoph Ihme (1.), Georg Schwartz (2.) und Frank Hampel (4.).  (Foto: M. Bittmann)


Tradition und Legende

 

Youngster Fabian Werle vom 1. TKC Kaiserslautern 86 war einer von vier Bundesliga-Kickern unter den 46 Teilnehmern.

Schon zum 37. Mal trafen sich Kicker aus ganz Deutschland und der Schweiz zur Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft. Leider waren nach zahlreichen Abmeldungen im Vorfeld von den insgesamt 61 Startplätzen nur 46 besetzt. Mit Frank Hampel, Artur Merke, Michael Link und Fabian Werle waren vier aktuelle Bundesligaspieler am Start, von denen es allerdings keiner bis ins Finale schaffte. Und auch eine lebende Legende gab sich die Ehre: Werner Glück war schon 1974 zum ersten Mal Süddeutscher Einzelmeister, in einem Jahr, in dem die meisten Teilnehmer des Turniers sehr wahrscheinlich noch nicht einmal geboren waren. Er belegte am Ende Rang 19 und schrammte dabei nur knapp an den Play-Offs vorbei.


Die Vorrunde

 

(Foto: W. Renninger)

Volle Anspannung: auf den letzten Drücker konnte sich Daniel Nater von den Baden Hotspurs für die Play-Offs qualifizieren. (Foto: W. Renninger)

Böse Zungen könnten behaupten, dass nach zehn Runden Schweizer System die Messe bereits gelesen war: Turniersieger Christoph Ihme hatte sich da schon in die Pole-Position gebracht. Mit nur 25 Gegentreffern hatte Ihme zu diesem Zeitpunkt die zweitbeste Abwehrarbeit geleistet, nur der punktgleiche Zweite Frank Hampel musste den Ball noch seltener (21 mal) aus dem eigenen Netz fischen. In der Offensive drehte der Wolfsburger den Spieß um, hier lag er am Ende mit beeindruckenden 53 Treffern vor Hampel, der es auf 47 Torerfolge brachte. Bemerkenswert der fünfte Platz vom Gießener Michael Eggebrecht, der sich damit vorzeitig fürs Achtelfinale qualifizierte und auch dort gegen Bundesligakicker Artur Merke zwei gute Partien ablieferte. Pech dagegen hatte Dawood Malik, der mit Platz 17 nur knapp an seinem ersten Einzug in die Play-Offs vorbeisegelte. Den schaffte mit einem Punkt mehr auf Platz 16 gerade noch der Badener Heißsporn Daniel Nater.


Play Offs

 

Musste unerwartet gegen Michael Bräuning die Segel streichen: Peter Tuma vom OTC 90 Amberg. (Foto: W. Renninger)

Bis auf den Achtelfinalerfolg von Michael Bräuning gegen Peter Tuma gab es zu Beginn der Play-Offs keine Überraschungen. Als es im Halbfinale dann zu den Paarungen Ihme – Merke und Hampel – Schwartz kam, hätten die meisten der Anwesenden wohl auf ein Endspiel Merke – Hampel getippt: es kam aber genau anders! Ihme setzte sich mit jeweils einem Tor Vorsprung in zwei Partien gegen Merke durch, an der anderen Platte rief Georg Schwartz gegen Frank Hampel zwei ganz starke Leistungen ab. Mit 3:0 und 2:1 setzte er sich gegen den aktuell Achten der Bundesliga-Einzelwertung durch. Die beiden Zweitligakicker setzten sich also beide gegen ihre Kontrahenten aus der Eliteliga durch und trafen im Finale aufeinander.


 Das Finale

 

(Foto: W. Renninger)

Hatte trotz der Niederlage im Finale allen Grund zur Zufriedenheit: Georg Schwartz spielte ein ganz starkes Turnier. (Foto: W. Renninger)

In einem hochklassigen Finale ging Christoph Ihme dann mehrmals in Führung, Georg Schwartz ließ sich aber nicht abschütteln und glich immer wieder aus. In der Verlängerung der Partie konnte Christoph dann allerdings den Lucky Punch landen, von dem sich Georg nicht mehr erholte. Mit 5:4 nach Verlängerung setzte Ihme seinen beindruckenden Lauf fort und schnappte sich seinen vierten Turniererfolg in 2017!


Glückwunsch an den Baden-Württembergischen Einzelmeister 2017: Christoph Ihme!

 

 


 

Alle Fakten rund um`s Turnier hier wieder zum Nachlesen auf artbot.

 

Vorschau: 37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft in Karlsruhe

Für alle Kurzentschlossenen, denen es in den Fingern juckt: Am morgigen Samstag, 02.12.2017, treffen sich in Karlsruhe wieder Kicker aus ganz Deutschland und der Schweiz zur Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft. Das vorletzte Turnier des Jahres findet wie gewohnt in der Gaststätte Walhalla statt. Alle wichtigen Infos über die Veranstaltung gibt`s hier wieder von uns.

 

Jonathan Weber gewann die letzte Auflage der Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft.


 

37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft 2017

Samstag, 02. Dezember 2017

Beginn: 09:30 Uhr / Einlass in die Halle: 8:30 Uhr

  • Ausrichter: 1. Murgtäler TKC + Sturm & Drang Karlsruhe
  • Titelverteidiger: Jonathan Weber (PWR Wasseralfingen)
  • Modus: Es gelten die allgemeinen Regeln des DTKV. 10 Runden Schweizer-System, anschließend KO-Runde.
  • Ende: 19:00 Uhr
  • Spielort: Walhalla in Karlsruhe (Augartenstr. 27, 76137 Karlsruhe)
  • Startgeld: 7 € (Erwachsene),  U18 kostenlos!
  • Anmeldeschluss: Am Vorabend des Turniers um 20:00 Uhr
  • Anmeldung unter: Georg.Schwartz@gmx.de, oder Thomas Bittmann Tel.: 07225/78446
  • Es gilt eine Teilnehmerbeschränkung auf 61 Spieler

Bei Verspätung bitte unbedingt bei Georg Schwartz melden: 0177/8685739.

Vorschau: 39. WDEM, Tourfinale und 1. Matthias-Öhler-Pokal

Das letzte Tipp-Kick-Großereignis in diesem Jahr steht unmittelbar vor der Türe: Am Samstag, 11. November findet in Bornheim die 39. Westdeutsche Einzelmeisterschaft statt, am darauf folgenden Sonntag, 12. November, lädt das Veranstalter-Team um Henning Horn und Georg Schwartz am selben Ort zu Tourfinale 2017 und 1. Matthias-Öhler-Pokal. Hier noch einmal die wichtigsten Daten dazu!

(Foto: W. Renninger)

Mathias Hahnel vom 1. TKC Kaiserslautern `86 ist Titelverteidiger bei der WDEM. (Foto: W. Renninger)

 

WDEM: Samstag, 11. November 2017
Tourfinale und MÖ-Pokal: Sonntag, 12. November 2017
Beginn: jeweils 10:00 Uhr
Einlass in die Halle: 9:00 Uhr
Adresse: 53332 Bornheim, Sporthalle der Heinrich Böll-Sekundarschule
Beethovenstraße 57
Ausrichter: Sturm&Drang Karlsruhe
Es gelten die allgemeinen Regeln des DTKV

Westdeutsche Einzelmeisterschaft:
Titelverteidiger: Mathias Hahnel
Teilnahmegebühr: 10,00 €
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 24 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 20:00 Uhr

Matthias-Öhler-Pokal:
Teilnahmegebühr: 5,00 € (Erwachsene), U18 kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of One)
Ende: ca. 17:00 Uhr

Tourfinale:
Titelverteidiger: Robert von Hering
Teilnahmegebühr: kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 18:00 Uhr

(Foto: W. Renninger)

Robert von Hering (links, SpVgg Balltick Kiel) hat das Tourfinale 2016 sensationell für sich entschieden. (Foto: W. Renninger)

Anmeldung bis zum 08.11.2017 möglich via henninghorn@gmx.de
Bei Verspätungen bitte rechtzeitig bei Henning melden: 0178/1 4055 74

 

Übrigens sind laut den Veranstaltern noch weit über 1.000 Startplätze frei… Also, anmelden!!!

3. Gießener Stadtmeisterschaft: Christoph Ihme triumphiert erneut!

Bereits zum dritten Mal richteten am 28. Oktober 2017 die Kicker von spielTrieb Ylipulli Gießen das Turnier im Bürgerhaus Launsbach aus. 34 Teilnehmer kamen am letzten Oktoberwochenende vor den Toren Gießens an die Platten. Und der Monat endete, wie er begann: mit einem Turniersieg von Christoph Ihme!

In Reih und Glied: Die Sieger der 3. Gießener Stadtmeisterschaft 2017. (Foto: spielTrieb)

Klein, aber fein

Gepflegte Räumlichkeiten sowie allerbeste Lichtverhältnisse sind das Markenzeichen der Halle, die acht Kilometer von Gießen erstklassige Voraussetzungen für ein gelungenes Turnier bietet. Um zehn Uhr begann die Vorrunde mit Schweizer System, und da ging’s gleich zur Sache. Vermutlich auch aufgrund des eingeschobenen einmaligen Feiertags am 31.10. hatten zwar nicht so viele Tippkicker den Weg nach Gießen gefunden wie in den Vorjahren, dafür war die Qualität des Feldes beachtlich – wofür natürlich auch mit Beck, Hampel und Kaus die Meister-Riege aus dem benachbarten Frankfurt sorgte. Ebenfalls mit von der Partie war Vorjahres-Finalist Michael Kalentzi, der sich 2016 in den Playoffs nur Titelverteidiger Michael Kaus geschlagen geben musste. Aufbaugegner gab es so gut wie gar nicht, und wer nach einem verlorenen Match hoffte, auf einen vermeintlich schwächeren Gegner zu treffen, kam meist kreidebleich vom Spielplan zurück.


Die Vorrunde

(Foto: W. Renninger)

In der Vorrunde das Maß aller Dinge: Michael Kaus vom TKC Gallus Frankfurt (Foto: W. Renninger)

Nach zehn Runden Schweizer System sicherte sich Michael Kaus von Gallus Frankfurt die von Ylipulli-Präsident Jens Jepp eigens gestaltete Trophäe des Vorrundenbesten – der fantasievolle Sonderpokal ist mittlerweile gute Gießener Tradition. Prominentestes Opfer der Vorrunde: Felix Lennemann schied nach einem 7:1-Start noch mit 7:13 aus. Er wusste es mit der gewohnten Fassung und Sportlichkeit zu nehmen und konnte sich mit dem ebenfalls schon traditionellen Tränenkuchen trösten, den Psychobäcker Christian Schäl wieder zubereitet hatte, obwohl er selbst an dem Turnier nicht teilnehmen konnte und erst zur Aftershow-Party dazustieß. 


Play Offs im Gießener Modus

Am Nachmittag begannen dann für die 16 Besten die Achtelfinals im Gießener Modus. Der Erste tritt gegen den Sechzehnten an, der Zweite gegen den Fünfzehnten usw. In zwei Spielen qualifiziert sich der Spieler, der 3:1 Punkte erreicht. Beim Stand von 2:2 Punkten entscheidet das Golden Goal. Heißt konkret: Ein Sieg und ein Unentschieden ermöglicht das Weiterkommen, zwei Siege sowieso, wer das erste Spiel verliert, braucht im zweiten einen Sieg, um sich noch ins Golden Goal zu retten.


Die Tenner-Show

(Foto: W. Renninger)

Zeigte einmal mehr, dass er das Zeug zum Spitzenspieler hat: Lokalmatador Valentin Tenner. (Foto: W. Renninger)

Im Viertelfinale ließ es der 15-jährige Ylipullianer Valentin Tenner zum ersten Mal krachen und schlug Altmeister Frank Hampel in einem faszinierenden Spiel. Nach einem 1:3-Rückstand im ersten Satz drehte er noch auf 4:3, und als es im zweiten Spiel bei einer 3:2-Führung von Frank Hampel nach einer Entscheidung im Golden Goal aussah, schlug Valentin drei Sekunden vor Schluss mit einem Strafraumball zu und katapultierte sich ins Halbfinale.

Dort sorgte er fast für den nächsten Favoritensturz. Beinahe 20 Minuten standen er und Alex Beck sich torlos gegenüber und lieferten sich einen irren Fight, ehe der zweifache Deutsche Einzelmeister zehn Sekunden vor Schluss der zweiten Partie Valentins Torwart überwinden konnte und ins Finale einzog. Eine unfassbare Abwehrleistung von beiden Spielern!

(Foto: W. Renninger)

Musste im Match gegen Valentin Tenner seine ganze Defensiv-Klasse zeigen: Gallus-Kicker Alex Beck. (Foto: W. Renninger)


Ihme nimmt Fahrt auf

Auch das zweite Halbfinale nahm eine dramatische Wendung. In der ersten Halbzeit des ersten Spiels dominierte Michael Kaus seinen Gegner Christoph Ihme nach Belieben und schickte ihn mit 4:1 in die Pause. „Das ist hier nicht meine Liga“, hatte Ihme anschließend gestöhnt. Doch dann nahm die typische Tippkick-Dynamik ihren Lauf: Michael Kaus begann, den Vorsprung zu verwalten und ließ Christoph Ihme zurück ins Spiel finden, der mit zwei Toren verkürzte, die Partie aber nicht mehr drehen konnte. Dafür entwickelte er in der zweiten Partie eine erdrückende Dominanz und ließ dem Frankfurter Mannschaftsmeister nicht den Hauch einer Chance. Und im Golden Goal war dann ganz schnell Schluss: Einen seiner ersten Torschüsse versenkte Christoph Ihme und stand im Finale gegen Alex Beck.

Läuft bei ihm! Der Neu-Wolfsburger Christoph Ihme präsentiert sich momentan in überragender Form.


Das Finale

Hatte Alex die Abwehrschlacht gegen Valentin zu viel Kraft gekostet? Lange stand die Partie auf des Messers Schneide, ehe Christoph Ihme kurz vor Schluss den Sack zumachen konnte. Das Endergebnis von 6:2 klingt deutlicher, als die Begegnung verlief. Hochachtung für Alex Beck, der – auch als der Rückstand bereits uneinholbar schien – noch konzentriert zu Ende spielte und dem Gegner damit Respekt zollte. Christoph gelang mit seinem Sieg das Kunststück, innerhalb von vier Wochen zwei Titel bei Einzelturnieren abzuräumen. Chapeau!

Strahlen um die Wette: Sieger Christoph Ihme mit Ylipulli-Frontman Jens Jepp. (Foto: spielTrieb)


Noch mehr Sieger

Zur Siegerehrung traten die ersten Sechzehn an, Pokale gab es für die ersten Drei. Eine tolle Überraschung gelang Alexis Kalentzi mit Platz elf, der damit sogar Papa Michael zwei Plätze hinter sich ließ und sich allmählich einen festen Platz in höheren Regionen erspielt. Außerdem wurde die  komplette U18-Riege ausgezeichnet, darunter die einzige Dame des Spieltags, Merle Brockhaus, und Valentins siebenjähriger Bruder Luis Tenner, der es immerhin schaffte, dem Erstliga-Spieler Sebastian Baadte einen Punkt abzuknöpfen.

Glückwunsch an den Gießener Stadtmeister 2017: Christoph Ihme!


Alle Fakten rund um`s Turnier bald wieder zum Nachlesen auf artbot.

 

51. Süddeutsche Einzelmeisterschaft: Beni Buza holt sich den sechsten Sektionstitel!

Am 15. Oktober traf sich die Tipp-Kick-Elite zu einem weiteren Sektionsturnier in Hirschlanden mit dem Ziel, den Süddeutschen Meister 2017 zu ermitteln. Trotz einer verhältnismäßig niedrigen Teilnehmerzahl versprach das sehr gut besetzte Starterfeld ein spannendes Turnier.

(Foto: W. Renninger)

Er kann es noch immer: Beni Buza (hier bei der DEM 2017) wird erstmals Süddeutscher Einzelmeister! (Foto: W. Renninger)

 

Alle Titelträger im Überblick:

Süddeutscher Einzelmeister: Benjamin Buza (Gallus Frankfurt)

Bester U-18-Spieler: Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)

Beste Dame: Michaela Koegel (SG Rheinland/Düsseldorf)

 

Die Vorrunde:

Um die besten 24 Teilnehmer für die Playoffs zu ermitteln wurden 10 Runden Schweizer System gespielt.

Aus dem prominenten Feld konnten sich zu Beginn viele Spitzenspieler vorne positionieren, was aber nicht bei jedem bis zum Ende halten sollte. Eine Überraschung war sicherlich, dass sich William Schwaß (Oberbayern München) bei einer seiner seltenen Turnierteilnahmen den ersten Platz nach der Vorrunde sichern konnte. Er musste sich lediglich Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Artur Merke (Hirschlanden) geschlagen geben.

Einen eher enttäuschenden Tag erlebten jedoch  die potentiellen Titelkandidaten Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld) und Frank Hampel (Gallus Frankfurt). Genau wie einige der momentan groß aufspielenden Nachwuchstalente, allen voran der aktuelle deutsche Vizemeister Jakob Weber (PWR Wasseralfingen), Florian Stähle (TKC Hirschlanden) und Daniel Bialk, schafften sie es nicht, sich für die besten 24 zu qualifizieren.

Einen tollen Tag zeigte dagegen einmal mehr Peter Tuma (OTC 90 Amberg), der sich als 8. direkt für die zweite Runde der Playoffs qualifizierte.

Musste in der Vorrunde nur gegen Vincent Höhn und Artur Merke Federn lassen: William Schwaß (Foto: W. Renninger)

 

Die Playoffs

Wie oft üblich folgte auf die 10 Runden im Schweizer System ein progressives Playoff. Das bedeutete für die Plätze 1-8 eine freie Runde, während sich die Kicker auf den Plätzen 9-24 ihr Ticket für die nächste Runde erkämpfen mussten. Gespielt wurde in einem Best-of-3 Modus, bei dem 2 Siege (außer im Finale) zum Sprung in die nächste Runde benötigt werden.

Um den Einzug ins Achtelfinale:

Setzte sich gegen Lokalmatador Klaudio Lange durch: Thomas Krätzig vom OTC Amberg (Foto: W. Renninger)

Max Daub, Sebastian Baadte, Jochen Hahnel und auch Thomas Krätzig benötigten jeweils 3 Spiele, während sich Alex Beck, der spätere Sieger Beni Buza, Christoph Ihme und Jonathan Weber in zwei Partien durchsetzen konnten.

Achtelfinale:

Sebastian Baadte (hier gegen R. Schlotz) kegelte Glemsgau-Gewinner Vincent Höhn aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

Hier konnten sich lediglich Thomas Krätzig und Beni Buza (2x Sudden Death) in zwei Partien durchsetzen. In allen anderen Begegnungen benötigte der jeweilige Sieger mindestens 3 Spiele, um sich durchzusetzen. Besonders knapp war es bei Max Daub und Sebastian Baadte, die nervenstark im Sudden Death des entscheidenden Spiels zu überzeugen wussten. (Anm. des Autors: Vielen Dank an William Schwaß für das spannendste Best-of-3 Duell seit langem!)

Überraschend war, dass sich lediglich der amtierende Deutsche Meister, Philipp Baadte (Kaiserslautern), aus der Gruppe der ersten 8 der Vorrunde für das Viertelfinale qualifizieren konnte.

 

Viertelfinale:

Volle Konzentration vor dem Schuss ins Glück: Max Daub setzte sich gegen Alex Beck durch. (Foto: W. Renninger)

Im ersten Halbfinale sollten damit Max Daub und Benjamin Buza aufeinandertreffen, die sich in ihren Partien gegen Alex Beck (Frankfurt) und Sebastian Baadte (Kaiserslautern) durchsetzen konnten. Das Halbfinale komplettierten Philipp Baadte und Christoph Ihme (TKG Wolfsburg) mit Siegen über Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen).

 

Halbfinale:

Mit Vollgas Richtung Finale: Beni Buza wirft Ex-Mannschaftskollege Max Daub aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

 

Während Beni Buza mit Max Daub keine Mühe hatte und sich souverän durchsetzen konnte, gewann Baadte beide Spiele mit jeweils einem Tor und verhinderte so nach 2014 erneut den Finaleinzug Ihmes bei einer Süddeutschen Einzelmeisterschaft.

 

Finale:

Im Finale standen sich also ein zweifacher ehemaliger und der amtierende deutsche Meister gegenüber. Entsprechend ausgeglichen gestaltete sich auch das Spiel. Die Nervosität war auf beiden Seiten zu spüren, zumal keiner der beiden Spieler bislang eine Süddeutsche für sich entscheiden konnte.

Nach den regulären 10 Minuten Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden und auch die 2×2 Minuten der Verlängerung sollten keine Entscheidung bringen.

Das bedeutete: Wiederholungsspiel. Nach bereits 14 gespielten Minuten auf Top-Niveau eine große Anstrengung für beide Spieler.

Im zweiten Spiel erwischte Baadte den besseren Start für sich. 2 frühe Tore bedeuteten die Führung für den deutschen Meister. Es schien fast so, als sei bei Buza bereits der Tank leer und die Konzentration nicht mehr auf höchstem Niveau. Doch der Fighter schickte sich an, alle Zuschauer eines Besseren zu belehren. Mit einer perfekten zweiten Hälfte inklusive zweier direkter Eckballtore kämpfte sich der Ex-Hirschlandener zurück ins Spiel und entschied letztendlich die Partie mit 5:2 zu seinen Gunsten.

 

Hier noch zwei Links auf die youtube-Videos der Finalspiele von Felix Lennemann:

Spiel 1

Spiel 2

 

Herzlichen Glückwunsch an Beni Buza vom gesamten Rundschau-Team!

Vorschau: 30. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

Am Samstag, 4. November, lädt der OTC 90 Amberg zur 30. Bayerischen Einzelmeisterschaft in das Jugendzentrum „Altes Klärwerk“ in Amberg. Eine Woche vor der WDEM bietet das Team um Vereinsboss Thomas Krätzig neben der BEM noch die Bayerische Doppel-Meisterschaft und den Thomas-Nagy-Pokal für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden BEM an. Alle wichtigen Infos über die Veranstaltung gibt`s hier wieder von uns.

 

An ihm muss vorbei, wer Bayerischer Einzelmeister 2017 werden will: Titelverteidiger Peter Tuma. (Foto: W. Renninger)

 

Veranstalter:

OTC 90 Amberg

Wann:
Samstag, 04. November 2017 (9.30 Uhr!)

Titelverteidiger:
Peter Tuma (OTC 90 Amberg)

Teilnehmerbegrenzung:
48 Teilnehmer

Startgeld:

  • 9 Euro Erwachsene
  • U18 Spieler: Kostenlos

Spielort:
Jugendzentrum „Altes Klärwerk“
Bruno-Hofer-Str. 8-14
92224 Amberg

Turniermodus:

  • Gruppenmodus
  • Traditionelle 12er-Endrunde
  • Vorschlussrunde progressiv

Anmeldung:
Thomas Krätzig
Tel.: 09438-7999984
mobil und whatsapp: 01520-4399277 (Bitte nicht auf Mailbox sprechen!)
E-Mail: thomaskraetzig@gmx.de (bis Donnerstag!)

Anmeldeschluss:
Freitag, 03. November, 22:00 Uhr

 

Weitere Infos bekommt ihr auf der Homepage des OTC 90 Amberg.

 

 

 

 

35. Glemsgau-Pokalturnier: Vincent Höhn setzt sich knapp gegen Mathias Hahnel durch

Zum 35. Glemsgau-Pokalturnier trafen sich am 14. Oktober 62 Tipp-Kicker aus ganz Deutschland. Im Finale standen sich Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern `86) und Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) gegenüber. Im Duell zwischen Erst- und Zweitligaspieler hatte am Ende Vincent Höhn mit 3:2 die Nase vorn und schnappte sich seinen insgesamt sechsten Turniersieg.

Vincent Höhn (FFB) schnappte sich im Finale gegen Mathias Hahnel seinen sechsten Turniersieg. (Foto: W. Renninger)

 

Die Wertigkeit des Traditionsturniers am Vortag der SDEM lag mit 3,41 recht hoch, ein Indiz dafür, dass doch einige Bundesligaspieler die Veranstaltung als Warm-up für das Sektionsturnier am nächsten Tag nutzten. Folgerichtig fanden sich im Tableau der Endrunde sieben Spieler aus der Beletage (Hampel, P. Baadte, Füßinger, Buza, Socha, M. Hahnel und Daub), weitere drei (Merke, S. Baadte und Bartels) mussten sich bereits vorher aus dem Wettbewerb verabschieden. Den Titel schnappte sich dann mit Vincent Höhn ein aktueller Zweitligakicker, der trotz seiner jungen Jahre seine Bundesligareife aber schon hinlänglich unter Beweis gestellt hat und wohl in jedem Team der 1. Liga willkommen wäre.

Starkicker Frank Hampel (Gallus Frankfurt) blieb als Titelverteidiger am Ende nur die Zuschauerrolle. (Foto: W. Renninger)

Für ein Novum sorgten die Macher in Hirschlanden bereits vor dem Turnier: Der angekündigte Modus wurde in dieser Form wohl bislang in keinem Turnier gespielt:

  • 10 Runden Schweizer System
  • Progressives Play-off
  • (Nicht ganz) Klassische Endrunde

In der Praxis sah das so aus, dass die ersten Acht nach dem Schweizer System direkt für eine 8er-Endrunde (zwei Gruppen mit je acht Spielern) qualifiziert waren, die Plätze 9 bis 24 spielten in Play-Offs (Best-of-3) die restlichen acht Endrundenteilnehmer aus. Um es vorwegzunehmen: der Modus wurde sicherlich nicht zum letzten Mal gespielt, die allermeisten Beteiligten äußerten sich deutlich positiv.

Direkt qualifiziert nach dem Schweizer System:

  1. Harald Füßinger
  2. Mathias Hahnel
  3. Klaudio Lange
  4. Frank Hampel
  5. William Schwaß
  6. Peter Tuma
  7. Peter Funke
  8. Vincent Höhn

 

Play-Offs:

Christoph Ihme 1:3 – 5:3 – 2:5 Marcus Socha
Max Daub 5:4 sd – 2:1 Marco Bittmann
Artur Merke 1:2 sd – 5:3 – 4:5 Florian Stähle
Kilian Weishaupt 0:8 – 4:5 sd Sebastian Wagner
Benjamin Buza 4:3 – 1:5 – 5:4 sd Felix Lennemann
Jakob Weber 6:2 – 3:0 Achim Schmidt
Daniel Bialk 3:0 – 3:1 Wolfgang Renninger
Stefan Biehl 2:3 – 2:3 Philipp Baadte

 

Endrunde Gruppe 1:

(Quelle: www.artbot.de)

 

Endrunde Gruppe 2:

(Quelle: www.artbot.de)

 

Finale:

Im Finale standen sich schließlich Vincent Höhn und Mathias Hahnel gegenüber. Höhn ging 1:0 in Führung. Zwei Aufsetzer von Hahnel zum 1:2 in Hälfte zwei konterte er cool mit zwei weiteren Treffern zum 3:2 Endstand.

(Foto: W. Renninger)

Mathias Hahnel unterlag Vincent Höhn im Finale des 35. Glemsgau-Pokalturniers knapp mit 2:3. (Foto: W. Renninger)

 

Glückwunsch an Vincent Höhn von der Rundschau-Redaktion!

Alle weiteren Zahlen rund um das Turnier und die jeweiligen Ranglistenpunkte findet ihr wie immer auf artbot!

 

 

Vorschau: 3. Gießener Stadtmeisterschaft

Am Samstag den 28.10. laden die Ylipullis Gießen wieder zur mittlerweile 3. Stadtmeisterschaft ins Mittelhessische. Alle Daten zur Veranstaltung findet ihr wie gewohnt hier!

(Foto: W. Renninger)

Ihn gilt es zu schlagen: Gallus-Kicker Michael Kaus ist Titelverteidiger in Gießen. (Foto: W. Renninger)

 

Veranstalter:

spielTrieb Ylipulli Gießen

Wann:
Samstag, 28. Oktober 2017 (10.00 Uhr!)

Titelverteidiger:
Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)

Startgeld:

  • Erwachsene: 8.- Euro
  • U-18 Spieler: Kostenlos!

Spielort:
Bürgerhaus
Volpertstriesch 1
34535 Wettenberg-Launsbach

Turniermodus:

  • 10 Runden Schweizer System
  • 16er Play Offs (2 Spiele, „Gießener System“)

Anmeldung:
Torge.fahr@arcor.de

Bei Verspätung:
Jens Jepp: 0171-8100 354

Teilnehmerliste:
Gibt`s hier!

 

Wir sehen uns in Gießen!

 

 

 

8. Gevelsberger Cult Classics: Christoph Ihme holt sich seinen dritten Turniersieg

Am 01.10.2017 fanden in Gevelsberg bereits zum achten Mal die Cult Classics statt. Nach 10 Runden im Schweizer System und einem 24er-Playoff im progressiven Modus sicherte sich Christoph Ihme von der TKG Wolfsburg erstmals den Titel vor Marcus Müller aus Waltrop. Beste Dame wurde Manuela Winter vom Gastgeber Gevelsberg, bester U-18-Spieler erneut Valentin Tenner (Platz 5) von Ylipulli Gießen.

Sieger 8. Gevelsberger Cult Classics

Die Sieger der 8. Cult Classics in Gevelsberg

In den letzten Jahren wurden die Cult Classics – ähnlich wie die meisten kleinen Turniere im Westen (Düsseldorf, Herne etc.) – hauptsächlich von Spielern der Westvereine besucht. Mittlerweile begeistern sich aber immer mehr Spieler aus anderen Sektionen für diese Veranstaltungen. Auch bei den Cult Classics waren deutlich mehr überregionale Kicker gekommen: Eine schöne Entwicklung!

Nah der Vorrunde mit 10 Runden im Schweizer System qualifizierten sich die besten 24 Spieler für die Playoffs, die im progressiven Modus (Best-of-3) ausgespielt wurden. So konnten sich Valentin Tenner (Gießen), Jens Käthner und Myrko Baumgart (beide Adersheim), André und Daniel Bialk (beide Spandau), Christoph Ihme (Wolfsburg), Andreas Gentz (Hannover) und Roberto Pulice (Gevelsberg) auf den Plätzen 1-8 über eine Pause freuen. Glückspilz Stefan Biehl von der SG Rheinland/Düsseldorf wurde 24. und konnte sich dabei nur hauchdünn über den besseren Buchholz-Wert vor Siggi Gies (Gevelsberg) für die Playoffs qualifizieren.

(Foto: W. Renninger)

Erster nach der Vorrunde, am Ende Platz 5: Valentin Tenner (Foto: W. Renninger)

In der ersten Playoff-Runde, in der jeweils die Gegner der Vorrunden-TOP-8 ermittelt wurden, gab es keine großen Überraschungen. 

Achtelfinale:

Valentin Tenner 5:1 – 3:2 Christoph Sammrei
Myrko Baumgart 4:3 – 3:7 – 4:3 Christoph Jilo
Christoph Ihme 6:3 – 4:3 Alexis Kalenzi
Andreas Gentz 7:5 – 2:1 Detlef Bastian
Jens Käthner 3:7 – 0:4 Marcus Müller
Roberto Pulice 3:4 – 5:2 – 3:4 Andreas Kröning
André Bialk 3:5 – 4:3 – 3:4 Michael Kalentzi
Daniel Bialk 4:3 SD – 3:4 SD – 3:2 Felix Lennemann

Drei der TOP-8-Spieler aus der Vorrunde mussten die Segel streichen.

Viertelfinale:

Valentin Tenner 4:1 – 5:6 SD – 1:2 Myrko Baumgart
Christoph Ihme 8:0 – 2:1 Andreas Gentz
Marcus Müller 7:5 – 5:2 Andreas Kröning
Michael Kalentzi 5:3 – 4:5 SD – 5:4 Daniel Bialk

Halbfinale:

Myrko Baumgart 1:6 – 3:5 Christoph Ihme
Marcus Müller 3:2 – 2:1 Michael Kalentzi

 

Finale:

Im Finale standen sich nach zehn Stunden schließlich Christoph Ihme aus Wolfsburg und Marcus Müller aus Waltrop gegenüber. In dem taktisch geprägten Match konnte sich Christoph am Ende mit 2:1 knapp gegen Marcus durchsetzen.

Der kritische Blick täuscht: Christoph Ihme gewinnt die 8. Cult Classics!

Glückwunsch an Christoph von der Rundschau-Redaktion!