Tipp-Kick-Marathon in Berlin

Traditionell trifft sich die Tipp-Kick-Gemeinschaft an Ostern in Berlin. Seit Jahrzehnten gehört das Turnierwochenende von Celtic Berlin und den Spandauer Filzteufeln zu den festen Institutionen im Tipp-Kick-Sport. Jeder ist eingeladen daran teilzunehmen, egal ob jung oder alt!

3 Tage Tipp-Kick pur oder bis zu 5 Turniere in 55 Stunden! Die Turniere in Berlin versprechen viele Spiele unter optimalen Rahmenbedingungen. In Berlin-Zehlendorf wird in einer geräumigen, hellen Halle gespielt, die Platten sind seit Jahren einwandfrei und die Celticer haben in puncto Turnierablauf neue Maßstäbe gesetzt. Berühmt ist auch die typische Berliner Küche, welche preiswert und schnell neben Currywurst und Pommes immer noch ein paar Schmankerl zu bieten hat. Am Samstag und Sonntag wird für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden jeweils ein Zweitturnier angeboten, bei dem zusätzlich Ranglistenpunkten gesammelt werden können. Das Highlight steigt mit der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft zweifelsohne am Sonntag.

Die Berliner sind bereit für das Mega-Event, doch bisher lassen die Teilnehmerzahlen noch ein wenig zu wünschen übrig (Stand heute: 58, 78, 69). Also meldet euch an und seid dabei, wenn in Berlin der Startschuss für den Tipp-Kick-Marathon fällt!

Alle Infos und eine Anmeldemöglichkeit findet ihr wie gewohnt auf der Homepage von Celtic Berlin.

 

Key Facts

Spielort:

Jugendhaus / Turnhalle Marshallstraße 3, 14169 Berlin-Zehlendorf

6. Berlin Open

  • Datum: 14. April
  • Beginn: 17 Uhr
  • Anmeldeschluss: 16:45 Uhr
  • Startgeld: 5 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit anschließendem Play-Off
  • Titelverteidiger: Christian Kuch (Celtic Berlin)

Titelverteidiger Christian Kuch (r.) vom Gastgeber Celtic Berlin

 

47. Berliner Pokalmeisterschaft

  • Datum: 15. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Havel Cup
  • Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

Fabio de Nicolo möchte seinen Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen?

 

27. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft

  • Datum: 16. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Spree Cup
  • Titelverteidiger: Jonathan Weber (PWR ’78 Wasseralfingen)

Reicht die gute Form von Jonathan Weber aus, um nochmals Ostdeutscher Einzelmeister zu werden?

 

Jens Jepp siegt in Düsseldorf – 7. Latscho Cup

Am 25.03.2017 fand in Düsseldorf die 7. Auflage des Latscho Cups in der Boulehalle in Düsseldorf statt. In einem Finale über 16 Minuten setzte sich Jens Jepp vom spielTrieb Ylipulli Gießen mit 6:1 im Wiederholungsspiel gegen Fred Elesbao durch und konnte somit seinen ersten Turniersieg überhaupt verbuchen. Das erste Finalspiel endete 4:4 nach Verlängerung.

Am vergangenen Sonntag fanden sich, bedingt durch einige krankheitsbedingte Absagen, leider nur 46 Teilnehmer in der Boulehalle in Düsseldorf ein. Die Boulehalle, welche mitlerweile fester Bestandteil im Turnierkalender ist (Latschocup, Düsesldorfer Stadtmeisterschaften) erwies sich wiedermal als gute Location.

Traditionell wurde das Turnier, bei dem sich auch einige Spieler der 1. und 2. Bundesliga einfanden, im Schweizer System gespielt, wobei die Vorrunde nach zehn Runden abgeschlossen wurde. Die ersten Acht der Vorrunde qualifizierten sich direkt für das 1/8-Finale. Die Plätze 9 bis 24 spielten in einer Qualifikationsrunde die acht Gegner der TOP 8 aus. Als Playoff-Modus wurde der Best-of-1 Modus gewählt; bei Unentschieden entschied das Sudden Death.

Nach zehn Runden konnte sich der Kicker des Zweitligisten SG Rheinland/Düsseldorf, Felix Lennemann, mit 17:3 Punkten an die Spitze des Feldes setzen. Zusammen mit ihm hatten Jochen Hahnel, Georg Schwarz, Achim Schmidt, Fred Elesbao, Klaus Höfer, Markus Müller und Christian Schäl sich direkt für das 1/8-Finale qualifiziert. Vito-Andre Filipiak, welcher an diesem Wochenende sensationell aufspielte und seine ansteigende Form der letzten Turniere mehr als bestätigen konnte, musste sich auf Grund von 0,02 Punkten Differenz im Buchholzwert zu Christian Schäl mit Rang 9 begnügen. Dennoch eine super Leistung des Kickers vom 1. TKC Scorpions Kierspe, der u.a. Michael Kalentzi, Markus Müller und Christian Schäl in der Vorrunde bezwang. Hut ab! Als lachender 24. qualifizierte sich Michael Kalentzi von den Schlachtenbummlern aus Bochum, welcher an diesem Tag eine ungewohnt schwache Vorrunde spielte, gerade noch so für die Playoff’s. Hier die Spiele der Qualifikationsrunde für das 1/8-Finale:

Daniel Meuren Wolfgang Renninger 5:4 S.D.
Vito-Andre Filipiak Michael Kalentzi 3:8
Dirk Hansen Tobias Nickel 5:2
Georg Lortz Simon Winzer 5:3
Christian Drescher Björn Groterath 6:5 S.D.
Gerald Kretlow Henning Horn 3:5
Stefan Biehl Matthias Wietoska 2:3
Jens Jepp Markus Tegethoff 8:1

In den Partien setzten sich fast ausschließlich die Favoriten, wenn auch nur knapp durch Sudden Death, durch. Einzig Stefan Biehl von der SG Rheinland/Düsseldorf musste sich einem stark aufspielenden Matthias Wietoska beschlagen geben. Nun stiegen auch die die TOP 8 der Vorrunde in die Playoff’s ein. Hier die Spiele des 1/8-Finales:

Felix Lennemann Daniel Meuren 4:2
Christian Schäl Michael Kalentzi 1:2
Achim Schmidt Dirk Hansen 2:3
Fred Elesbao Georg Lortz 4:1
Jochen Hahnel Christian Drescher 1:2
Markus Müller Henning Horn 6:3
Georg Schwartz Matthias Wietoska 5:3
Klaus Höfer Jens Jepp 2:5

In dieser Runde mussten zwei favorisierte Spieler die Segel streichen. Christan Drescher von der SG Rheinland/Düsseldorf gewann gegen Jochen Hahnel vom Bundesligisten Preussen Waltrop mit 2:1. Zudem ließ Jens Jepp seinem Teamkameraden und Altmeister Klaus Höfer beim 5:2 keine Chance auf einen Einzug ins 1/4-Finale.

Im 1/4-Finale wurden die Spiele enger und wirkliche Favoriten gab es in keiner der Begegnungen. Michael Kalentzi konnte in einem sehr engen Spiel Felix Lennemann mit 3:4 nach Sudden Death ausschalten. Dirk Hansen verlor sein Spiel gegen Fred Elesbao mit 0:1; Fred schien brasilianischen Beton angerührt zu haben. Egal was Hansen sich ausdachte, am Ende stand meist der Kepper von Elesbao oder dessen Torpfosten im Weg. Christian Drescher fand nach seinem starken Sieg gegen Jochen Hahlen seinen Meister in dessen Teamkollegen Markus Müller. Er verlor mit 1:3. Im letzten Spiel des 1/4-Finales schlug Jens Jepp den Karlsruher 2. Ligisten Georg Schwartz mit 5:3.

Felix Lennemann Michael Kalentzi 3:4 S.D
Dirk Hansen Fred Elesbao 0:1
Christian Drescher Markus Müller 1:3
Georg Schwartz Jens Jepp 3:5

Im Halbfinale trafen dann Michael Kalentzi, welcher nach der Vorrunde nur 24. war, auf Fred Elesbao und Markus Müller auf Jens Jepp. Beide Spiele fanden auf Augenhöhe statt und man merkte die angespannte Stimmung. Keine wollte einen Fehler machen und sich den Einzug ins Finale sichern. Folgerichtig gingen beide Partien ins Sudden Death, wo sich am Ende Fred Elesbao und sensationell Jens Jepp durchsetzen konnten. Bei dieser Finalpaarung war klar, dass es einen Sieger geben wird, der sich zum ersten Mal in die Liste der Turniersieger eintragen wird. Für beide war es das erste Finale bei einem offiziellen Turnier des DTKV.

Das Finale:

Zu Beginn merkte man beiden Kontrahenten ihre Nervosität an und dass keiner den ersten Fehler machen will. Nach gut 7 Minuten beim Stand von 2:2 fiel bei Beiden die Anspannung etwas ab und das Spiel nahm deutlich an Fahrt auf. Beide wollten das Finale nun entscheiden und drängten auf den Siegtreffer. Jepp konnte dann circa 90 Sekunden vor Schluss auf 3:2 erhöhen. Elesbao, der nun volles Risiko spielen musste, zog das Tempo nochmals an und konnte knappe 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 3:3 markieren. Es ging in die 2 x 2-minütige Verlängerung. Jepp legte los wie die Feuerwehr und markierte nach knapp 25 Sekunden bereits den Treffer zum 4:3. Fred Elesbao jedoch gab nicht auf und konnte binnen 60 Sekunden wieder auf 4:4 ausgleichen. Wer geht nun in den letzten 2 Minuten mehr Risiko? Keiner. Am Ende stand es 4:4 nach Verlängerung und es musste ein Wiederholungsspiel her. Alle Uhren auf null gestellt und nochmal von vorne.

Wer wird nun die besseren Nerven haben; wie bereits erwähnt ist es jeweils das erste Finale von beiden und dann so ein Krimi!

Anscheinend hatte Jens Jepp nicht nochmal Lust auf so einen Krimi und spielte von Beginn an stark und druckvoll auf. Nach nicht mal 2 Minuten führte er bereits mit 2:0. Nur wer glaubt, dass Elesbao nun aufgeben wird, hatte sich getäuscht. Kaum 30 Sekunden nach dem 2:0 konnte er den Anschlusstreffer erzielen und es keimte nochmals Hoffnung auf. Jepp, welche nun sichtbar lockerer wurde, konnte Sekunden vor der Pause den 2 Tore Vorsprung wiederherstellen und erhöhte auf 3:1 zur Halbzeit.

Jens wollte sich dieses Spiel nicht mehr nehmen lassen und machte so weiter, wie er aufgehört hat. Mit zwei schnellen Toren innerhalb von 100 Sekunden sorgte er bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit für eine Vorentscheidung. Das 6:1 kurz vor Schluss sei noch zu erwähnen.

Am Ende gewinnt Jens Jepp aus Gießen gegen Fred Elesbao aus Hannover mit 6:1 nach Wiederholungspiel und holt sich somit in seinem ersten Finale direkt den ersten Sieg. Aber auch Fred Elesbao hat ein super (erstes) Finale hingelegt! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung wünscht die Rundschau Redaktion!

 

5. Delligser Hils-Cup: Souveräner Turniersieg von Christian Kuch (Celtic Berlin)

Mit einer konzentrierten Leistung und einem klaren 4:0 gewinnt Christian Kuch souverän das Finale des 5. Delligser Hils-Cup gegen den amtierenden Deutschen Meister Michael Kaus.

Einige Bemerkungen vorab

Wer Delligsen nicht kennt, dem sei erklärt, dass sich hier Fuchs und Hase scheinbar gute Nacht sagen, zumindest aus Sicht der Großstädter. Solche Orte bezeichnet der Geograph gerne als „Flecken“, also als ein Ort mit einer lediglich lokal bedeutenden Ansiedlung. Meistens hatten solche Flecken ein eigenes „Königliches Amt“, nicht aber die hiesigen Hilsdörfer, die dem Amt Greene unterstanden. So mußten die Delligser 130 Jahre seit Abschaffung der Königlichen Ämter warten, bis ein echter König, nämlich Jens König aus der Provinzhauptstadt Hannover, seine Aufwartung mit dem Titel des Norddeutschen Meisters krönte.

Bei der heutigen Flut der Turniere der früh Ausgeschiedenen (früher ganz gemein „Lucky Looser-Turnier“ bezeichnet) muß ein Turnierveranstalter mächtig genau geographische Karten studieren: nach dem einzigen Flüsschen Wispe ist das eine Turnier benannt und dann kommen die Höhenzüge drumherum, der Reuberg, der Steinberg, der Selter (der Name ist hier nicht verpflichtend!), sowie die Höhenzüge Hils (aha!) und Ith. Also könn(t)en noch neue Turnierserien geschaffen werden. Für die Umsetzung dieser Turniere erklärte sich ein leibhaftiger Schotte bereit, dem Outfit nach.

So freute sich das Team um und mit Arndt Schotmann über 69 Teilnehmer bei diesem Regionalturnier, auch wenn diese Rekordzahl der Tatsache geschuldet war, dass am Vortag die Norddeutsche Einzelmeisterschaft hier in Delligsen gespielt wurde. Wer das Pech hatte trotzdem früh auszuscheiden, der konnte sich dann im Wispe-Cup weiter vergnügen, oder genoss einfach das gute Wetter. Empfehlenswert ist übrigens das sehr gute Restaurant „Zucchero“ einige hundert Meter entfernt, hier kann man sich den Frust stilvoll wegfuttern. Oder den eigenen Erfolg feiern.

Übrigens erschienen einige Teilnehmer am Sonntag – wir bezeichnen es vorsichtig – ziemlich „geschafft“. Das lange Turnier am Vortag und/oder die danach folgende lange Nacht waren ein Stolperstein für den einen oder anderen Spieler oder zumindest für die spielerische Qualität.

 

Runde 1

12 Fünfer- bzw. Sechser-Gruppen an 21 Tischen, 48 Spieler qualifizieren sich für Runde 2.

In Gruppe 1 siegt ungefährdet der spätere Turniersieger Christian Kuch (Celtic), verliert im letzten Spiel nur gegen den Drispenstädter Youngster Schreiber. Eine von zwei Niederlagen an diesem Tag! Da der Drispenstedter sein Schicksalsspiel gegen Sylvia Sgobio (Kierspe) mit 5:4 verliert, scheidet er aus.

In Gruppe 2 endet das Spitzenspiel Kaus (Gallus) gegen Lungela (Drispenstedt) mit 7:4, da sind die Torhüter wohl noch im kollektiven Tiefschlaf. Achim Schmidt (Bochum) und Lars Schulze (Herford), der noch in Gevelsberg beeindruckend aufgespielt hatte, erreichen gerade eben die 2. Runde.

In Gruppe 3 trennen sich die Spitzenspieler Socha (Drispenstedt) und Foit (Herford), beide ehemalige Vereinskameraden, 1:1 im letzten Spiel. Die 3 restlichen Spieler spielen das Weiterkommen über den direkten Vergleich aus, Nachsehen hat hier Melanie Grämmel (Drispenstedt).

In Gruppe 4 dominiert Berthold Nieder (Drispenstedt) mit 9:1 Punkten vor dem neuen norddeutschen Vizemeister Jonathan Weber (Wasseralfingen) mit 7:3 Punkten.

In der Gruppe 5 muss man schon hellwach sein, um sich für die 2. Runde zu qualifizieren. Hampel (Gallus, 9:1 Pkte.) vor Simon Hansen (Kiel, 7:3) vor Marcus Müller (Waltrop, 6:4) und Gerke (Jerze, 5:5). Chancenlos der Bochumer Wietoska und der Bundesligaspieler Max Bartels (Drispenstedt, 0:10).

In Gruppe 6 überzeugen neben dem Favoriten A. Bialk (Filzteufel, 10:0) auch ein weiterer Drispenstedter Youngster, Robin Schmidt, der mit 6:4 Punkten gefallen kann. Renninger (Gallus, 5:5) und Drescher (Rheinland, 4:6) ziehen auch in die 2. Runde ein.

In Gruppe 7 qualifizieren sich die starken Spieler Kandziora (Drispenstedt, 8:2), Lennemann (Rheinland, 6:4) und Ihme (Jerze, 5:5). Arndt Schotmann (Delligsen) kommt weiter, da er im letzten Spiel Lennemann mit 3:2 schlägt und so ebenso 5:5 Punkte erreicht.

In Gruppe 8 walzt von Hering (Kiel) mit 10:0 Punkten alles nieder. Bastian (Wolfsburg, 8:2), Kröning (Hannover, 6:4) und F. Socha (Drispenstedt, 4:6) folgen dahinter.

In Gruppe 9 überzeugt der Schweizer Asmis (Flamengo) mit 10:0 Punkten. Es folgen Deutschlands U18-Star Stähle (8:2) und überraschend G. Mielke (Filzteufel, 5:5). Manuela Winter (Gevelsberg) schlägt den späteren Sieger des Wispe-Cups, Joachim Pohl (Hannover), locker mit 5:1 und zieht mit 4:6 Punkten in die Runde 2 ein.

In Gruppe 10 ist das Feld ausgeglichener. Elesbao (Hannover, 8:2) landet vor Schirmer (Filzteufel, 7:3), Leinz (Flamengo, 6:4) und vor Gies (Gevelsberg, 6:4).

Die Gruppe 11 ist der Hammer, zumindest wenn man die Punkteverteilung am Ende der Runde betrachtet: Der Erste der Gruppe, Poetsch (Hirschlanden) kommt auf 6:4 Punkte und der Sechste der Gruppe, Hardy Schau (Filzteufel) auf 4:6 Punkte. Freuen kann sich Anna Lena Neumann von Delligsen über 5:5 Punkte und Platz 3. Lennart Johannsen (Buxtehude) kann sicherlich mehr und bleibt mit 4:6 Punkten das ewige Talent und steigt mit 4:6 Punkten aus diesem Turnier aus. Sternberg (Neukölln, 6:4) auf Platz 2 und D. Bialk (Filzteufel, 5:5) auf Platz 4 freuen sich über das Weiterkommen.

In der Gruppe 12 herrschen klare Verhältnisse: Tuma (Amberg) vor Bräuning (Hirschlanden), M. Kalentzi (Bochum) und G. Johannsen (Buxtehude). 10-8-6-4 Punkte lautet hier die Punkteverteilung.

 

Runde 2

8 Sechser-Gruppen an 12 Tischen, 24 Spieler qualifizieren sich für Runde 3.

In Gruppe 1 setzen sich die Favoriten Kuch (9:1), Foit (6:4) und Lungela (6:4) durch. Enttäuscht sind Elesbao, Bastian und T. Witte.

In Gruppe 2 gibt es kleinere Überraschungen. Dass Leinz mit 8:2 Punkten vor Kaus (7:3) liegen würde und dass F. Socha (6:4) die Spieler Sternberg, Gerke und Schmiddi (Bochum) abhängt, ist für den Außenstehenden überraschend.

Die Gruppe 3 ist ziemlich ausgeglichen. M. Socha (9:1) lässt nichts anbrennen. M. Müller (7:3) und Kröning (6:4) folgen. Es scheiden aus: Altmeister Kandziora, der am Vortag eine glänzende Norddeutsche gespielt hatte, sowie Bräuning und L. Schulze.

In Gruppe 4 dominieren Weber (10:0), Asmis (8:2) und Poetsch (4:6). Adios amigos, sagen sich die Herren Schmidt (Bochum), Schmidt (Drispenstedt) und Kretlow (Dortmund).

Die Favoriten setzen sich auch in Gruppe 5 durch: Hampel (8:2) verweist Lennemann (7:3) und Tuma (5:5) auf die Plätze. A. Schmidt, Gies und Renninger dürfen in dieser Reihenfolge die Spieler einpacken.

In der Gruppe 6 schlägt ein Bialk den anderen Bialk mit 3:2 und wird am Ende Erster mit 8:2 Punkten vor dem anderen Bialk, der sich mit 7:3 Punkten schwer tut, denn in einem Schicksalsspiel kämpft er die Gevelsbergerin Winter mit 4:3 nieder, sonst wäre hier schon Endstation für den Schreiberling gewesen. So freut sich der Vereinsbummler Kalentzi mit ebenso 7:3 Punkten über Platz 3, während sich Madame Winter über die verpasste Chance(n) ärgert.

In der Gruppe 7 gieren gleich mehrere Außenseiter auf das Weiterkommen. Und so siegt Mielke (hört, hört, mit 8:2 Punkten) vor Schirmer (7:3) und Ihme (6:4). Es ärgern sich die Spieler Drescher und G. Johannsen. Anna Lena Neumann dagegen ist stolz auf das Erreichen der 2. Runde.

Gruppe 8 ist schnell erzählt. Von Hering und S. Hansen, beide Vereinskameraden, trennen sich friedlich zum Auftakt 2:2, gönnen danach dem Hirschlandener Stähle jeweils einen Punkt und so ziehen diese drei in die 3. Runde ein. Überraschenderweise landet Horstmann (Buxtehude) noch vor Nieder (Drispenstedt). Abgeschlagen auf dem letzten Platz Sylvia Sgobio von den Scorpions aus Kierspe.

 

Runde 3

4 Sechser-Gruppen an 6 Tischen, 12 Spieler qualifizieren sich für die Endrunde.

Die Gruppe 1 hat Charme. Doch mit dieser Umschreibung kann der Spieler Kuch (Celtic) nichts anfangen und qualifiziert sich locker mit 8:2 Punkten nach einer Auftaktniederlage gegen Asmis (Flamengo) für die Endrunde. Der Tourfinal-Sieger von Hering folgt ihm mit 7:3 Punkten. Jungstar Stähle gewinnt das entscheidende letzte Spiel gegen den Bundesligisten Müller mit 5:3 und zieht als Dritter in die Endrunde ein. Neben Müller scheiden Asmis und F. Socha aus. Die dritte Runde ist ein Erfolg für diesen jungen Spieler (er ist übrigens der Neffe von M. Socha), ihm würden mehr Turnierteilnahmen einen großen Schub geben.

Die Gruppe 2 hat auch seinen Charme, der darin besteht, dass die Gruppe sehr ausgeglichen ist. Ihme und Kaus mit je 8:2 Punkten vor Foit und Kröning mit je 5:5 Punkten. Foit hat im direkten Vergleich das bessere Torverhältnis und kommt so in die Endrunde. Schluß mit lustig ist für Schirmer und S. Hansen. Zumindest Schirmer kann zufrieden sein, zumal er am Tag vorher auf der Norddeutschen prächtig aufgespielt hatte.

Die Gruppe 3 bringt gleich 3 Filzteufel in eine Gruppe zusammen und nachdem das Duell Bialk vs. Bialk zur Abwechslung mal unentschieden endet und der Schreiberling dieser Zeilen dann nach einer 0:6 Klatsche gegen Socha quasi schon ausgeschieden ist, nehmen sich die Mitstreiter Poetsch und Lennemann und D. Bialk gegenseitig die Punkte weg. Socha qualifiziert sich mit 9:1 Punkten unangefochten für die Endrunde, ebenso Lennemann mit 7:3 Punkten. Da D. Bialk mit 4:6 Punkten enttäuscht die Spieler einpacken muss, muß sein Vater gegen den starken Poetsch gewinnen, um in die Endrunde einzuziehen. Er liegt in der letzten Minute noch mit 1:2 zurück und vor lauter Verzweiflung ob seiner katastrophalen Schüsse setzt er seinen Strafraummänniken ein und schießt den Ausgleich. Danach segelt der Ball 15 Sekunden vor Schluß etliche Meter von der Platte entfernt in die weite Ferne. Der Sohnemann sprintet, noch 7 Sekunden, der Vater legt den Ball ins Feld, schießt sofort, Tor, Abpfiff. Für solche Spieler fährt man gerne hunderte Kilometer. Sorry, Stephan! Danke, Daniel!

Die Gruppe 4 ist eine Hammergruppe und einer Endrundengruppe würdig: Hampel, Kalentzi, Lungela, Tuma, Weber und Leinz. Alles klangvolle Namen. Hier weiss man, wo man nach 5 Spielen steht. 7 Spiele enden unentschieden, 8 Spiele haben einen Sieger. Dramatik bis in die letzte Runde. Und ein tragisches Ausscheiden. Lungela schießt Sekunden vor dem Abpfiff ein ansatzloses Brett aus kurzer Distanz ins Tor. Der Ball fliegt unter das hochstehende Torgummi, verlässt die Platte. Schiri Lennemann und Mitspieler Leinz sehen unglücklicherweise nichts und glauben, der Ball wäre vorbei geschossen worden. Viele Zuschauer sehen jedoch ein Tor. Lungela akzeptiert die Schiedsrichterentscheidung und scheidet so als Vierter aus. Bitter! Ach ja, am Ende liegen Weber, Tuma und Kalentzi vor Lungela, Hampel und Leinz. Eine wirklich starke Gruppe!

 

Endrunde, Gruppe A

Teilnehmer: Kuch, Weber, A. Bialk, Stähle, Tuma, M. Kalentzi

Turnierranglistenplätze: 4-10-15-18-29-31

Schon in der ersten Runde ein Paukenschlag: Weber ist gegen Bialk beim 1:4 chancenlos, ebenso verliert er gegen Kuch im zweiten Spiel. Die Chancen auf einen Finaleinzug sind somit dahin. Während Kuch Spiel um Spiel gewinnt und schon frühzeitig den Einzug ins Finale perfekt macht, landen nach 5 Runden die Spieler M. Kalentzi, Weber und A. Bialk mit 5:5 Punkten auf die folgenden Plätze. Auf Grund des direkten Vergleiches freut sich A. Bialk schließlich über Platz 2 in dieser Gruppe. Etwas überraschend, dass Stähle nur auf Platz 6 der Gruppe landet. Aber trotz seiner Jugend, zeigt er eine unglaubliche Konstanz in den letzten Monaten. Sein Tunnelblick ist bundesligareif. Weiter so, Florian!

Endrunde, Gruppe B

 Teilnehmer: Kaus, Socha, Ihme, von Hering, Lennemann, Foit

Turnierranglistenplätze: 5-9-16-17-33-34

In dieser Gruppe geht es wesentlich spannender zu. Erst die letzte Runde wird die Entscheidung bringen. Kaus verliert gegen von Hering mit 1:2 und poltert unzufrieden über seine eigene Leistung herum. Damit sind beide punktgleich, advantage von Hering. Doch Socha spielt überraschend nur 2:2 gegen den heute stark aufspielenden Lennemann und erreicht wie Kaus und von Hering am Ende 7:3 Punkte. Der direkte Vergleich muss her.

Und da ist es wieder: das Glück des Tüchtigen. Der so unzufriedene Kaus steht nach diesem Herzschlagfinale auf einmal im Finale. Dabei hat man doch gedacht, dass so ein Deutscher Einzelmeister-Titel die eigenen Emotionalitätsstufen glättet, weit gefehlt!

 

Endspiel Michael Kaus (Gallus Frankfurt) gegen Christian Kuch (Celtic Berlin)

 Dieses Endspiel geht bedauerlicherweise für die vielen Zuschauer nicht in die Geschichte ein, denn es ist relativ einseitig. Christian Kuch, hochfokussiert, schießt besser, hält besser. Seine 4 Tore zum ungefährdeten 4:0-Sieg fallen in regelmäßigen Abständen. Kaus hadert mit seinen Schüssen, die nur selten das Ziel treffen oder zu harmlos sind. Im Gegensatz zu den vielen Spielern, die bei eigenen Führungen gegen Spitzenspieler die knappe Führung verwalten wollen und dann noch knapp vor Schluß verlieren, ist Christian Kuch clever und erfahren genug, seinen effektiven Stil konsequent bis zum Abpfiff durchzuziehen. Glückwunsch, Christian!

Zum Abschluß noch die Tagesbilanz der beiden Finalisten, inklusive Finalpartie:

Kuch: 34:6 Punkte, 87:41 Tore

Kaus: 30:10 Punkte, 78:39 Tore

1. Norddeutsche Amateurmeisterschaft: 8 Teilnehmer und viel Spaß!

Einige Bemerkungen vorab

Nach langer Zeit gab es mal wieder ein Tipp-Kick-Turnier für Amateure. Doch was ist ein Tipp-Kick-Amateur überhaupt, sind wir nicht alle Amateure? Nein, sagen die Delligser Ausrichter ganz klar, für uns sind Amateure Tipp-Kick-Interessierte, die nicht in der Rangliste gelistet sind und nicht in einer Mannschaft eines Vereines spielen.

Und so fanden sich dann am Samstag mittag 8 Amateure ein, bereit das Abenteuer Tipp-Kick zu starten. Zwei Damen, Jana und Sina, sowie die männlichen Pendants Fabian, Maik, Mark, Markus, Raphael und René. Und der letztgenannte, er war der Star: René war extra aus Tschechien angereist. Ein Exot oder ein Unikum? Ein Porträt, weiter unten, wird ihn uns vorstellen.

Begleitet wurden die Neulinge vom Tipp-Kick-Guru höchstpersönlich: Bernd Weber aus Aalen erklärte unermüdlich die Regeln, zeigte immer wieder mögliche Schußtechniken und notierte die Ergebnisse.

 

Die Gruppenphase

Die 8 Amateure spielten ein Miniturnier in 2 Vierergruppen an 2 Platten: und es ging gleich spannend los: Jana siegte knapp mit 1:0 gegen Fabian, und René aus Tschechien verlor gegen den Youngster Raphael aus Drispenstedt mit 3:7. Ja, im Drispenstedter Tipp-Kick-Verein werden die Talente vorzüglich gefördert. Es folgten knappe Ergebnisse, Unentschieden und ganz deutliche Klatschen. Wie im echten Leben eines Tipp-Kick-Profis … Doch das entscheidende war der Spaß und den spürte man bei allen Teilnehmern. Und auch den Ehrgeiz, gewinnen wollte jede und jeder. Der Tipp-Kick-Virus streckte seine ersten Fühler aus …

6 Spiele pro Gruppe und dann mußte gerechnet werden: In Gruppe „A“ hatten Jana, Maik und Mark 4:2 Punkte und der Dreier-Vergleich mußte über den Halbfinaleinzug entscheiden. Es traf Jana, die unglücklicherweise nach zwei Siegen ein Spiel zu hoch verloren hatte. Schade!

In der Gruppe „B“ war es dagegen nicht so kompliziert: Markus setzte sich mit 5:1 Punkten gegenüber Raphael (4:2 Pkte.) durch. Der weitgereiste René kam nach zwei Unentschieden und einer Niederlage immerhin auf Platz 3.

 

Das Halbfinale

Maik gegen Raphael sowie Mark gegen Markus. Raphael war nun wach, die Nervösität war wie weggeblasen und spielte seinen Gegner mit 7:4 fast an die Wand. Mark als Zweiter der „Gruppe A“ gewann mit 3:2 sehr knapp gegen Markus, der die „Gruppe B“ noch beherrscht hatte. So läuft das im Tipp-Kick, es gewinnt bei k.-o.-Spielen nicht immer der Bessere!

 

Das Spiel um Platz 3

Das Spiel Maik gegen Markus endete 5:4, es wogte hin und her und die Zuschauer bestaunten viele schöne Tore.

 

Das Finale

Raphael gegen Mark lautete das Finale. Es war spannend, es war dramatisch. Die Zuschauer drückten die Daumen, doch es nützte (noch) nichts, denn das Spiel endete unentschieden. So mußte die Verlängerung her. Dann der Jubel, fast Tränen der Freude, der Youngster aus Drispenstedt gewann mit 4:3 n.V. Glückwunsch, Raphael!

 

Ein großes Dankeschön an Bernd Weber, der diese Norddeutsche Amateurmeisterschaft von der ersten Minute an begleitete, aber auch der Firma Mieg, die die vielen Sachpreise sponsorte!

 

Porträt: René Chytrý

René Chytrý, 46 Jahre alt, stammt aus Nymburk, einer Kleinstadt in Mittelböhmen und – man glaubt es kaum – die an der Elbe liegt. Die erste Frage, wie es kommt, dass sich Tipp-Kick bis 50 km östlich von Prag „verirrt“ haben kann, beantwortet der sympathische und fast perfekt deutsch sprechende Tipp-Kick-Amateur mit einem Lächeln: Er sei in den 70er Jahren aus politischen Gründen nach Deutschland gekommen. Dort hätte er dann das Tipp-Kick-Spiel kennengelernt. Heute ist er selbstständig und pendelt beruflich zwischen Deutschland und Tschechien. Er bringt Möbel zur Restauration nach Tschechien. Bei einer Haushaltsauflösung fand er ein altes Tipp-Kick-Spiel und das Feuer war wieder entfacht. Aber er betont, dass er kein Exot in Tschechien sei: es gäbe etwa 20 Tipp-Kick-Interessierte in Tschechien. Auf Facebook finden sich diese unter den Begriffen „TippKick Bohumín“ und er selbst unter „Tipp Kick Nymburk“. So soll am 20. Mai ein erstes großes Tipp-Kick-Turnier in Olmütz

stattfinden. Das sind mal lockere 600 km und 7 Stunden Fahrt von Berlin in südsüdöstliche Richtung. Spannender ist die Frage: wie hat René das Tipp-Kick-Spielen erlernt? Die Regeln und alles andere? Auch hier folgt eine Überraschung: die Spieler kaufen sich die tschechischen Tipp-Kick-Freunde bei ebay. Den Regel-Beipackzettel von Mieg hat einer von Ihnen auf tschechisch übersetzt und bildete die erste Grundlage. Das weitere Knowhow wird youtube entnommen. René und seine tipp-kick-begeisterten Freunde haben sich einfach alle dort eingestellten Filme angesehen und die Regeln mehr oder weniger adaptiert. Also, DTKV, professionelle Filme produzieren und einstellen! Vom Turnier in Delligsen war René tief beeindruckt. Viele neue Erkenntnisse und Tipp-Kick-Freundschaften wird er mit nach Hause nehmen! Na shledanou, René!

Norddeutsche Einzelmeisterschaft: Jens König triumphiert zum 5. Mal!

Mit dem 4:3 n.V. gegen Jonathan Weber (PWR ´78 Wasseralfingen) siegte Jens König nach 1997, 2003, 2004 und 2006 bereits zum 5. Mal bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft. Durch diesen Titel zog er mit dem großen Normann Koch gleich, der ebenfalls 5 mal im Norden jubeln durfte.

111 Teilnehmer belohnten den Delligser SC für eine tolle Vorbereitung des Turnierwochenendes. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Teilnehmer stimmte: Neben der Nummer 1 der Turnierrangliste, Fabio de Nicolo, die ihren Halbbruder Marc Koschenz endlich mal wieder für ein Turnier begeistern konnte, waren 10 weitere Spieler aus den Top 16 vor Ort.

Tobias Nickel wusste zu überzeugen!

In 5er- und 6er-Gruppen wurde in vier Runden bis zur Endrunde, in der nur noch 12 Akteure teilnahmeberechtigt waren, hart ausgesiebt. Beachtlich war die Leistung von Tobias Nickel (TKC 1986 Gevelsberg), der sich sichtlich zufrieden bis in die Runde der letzten 24 vorkämpfte und damit sein bisher bestes Turnierergebnis erzielte.

Endrunde

Gruppe A

Teilnehmer:

Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt), Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum), Marc Koschenz (TKV Grönwohld), Dirk Kandziora (TFB 77 Drispenstedt), Christian Kuch (Celtic Berlin), Jonathan Weber (PWR ´78 Wasseralfingen)

Runde 1

In der ersten Runde ließ Hampel beim 5:1 Kalentzi keine Chance, ebenso dominierte Marc Koschenz seine Partie gegen Dirk Kandziora und fertigte seinen Gegner mit 6:2 ab. Einzig Kuch und Weber lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei das Glück beim 3:4 auf der Seite des PWRlers war.

Runde 2

Koschenz machte in der zweiten Partie da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte, im Gegensatz zu seinem Gegner Hampel, der den Schwung aus dem ersten Sieg nicht mitnehmen konnte. Die Partie ging mit 4:2 an Koschenz. Dasselbe Ergebnis erzielte Weber im Duell mit Kandziora. Der Altmeister – an diesem Tag so stark wie schon lange nicht mehr – war zwar immer nah an der Überraschung dran, aber es sollte nicht reichen. Das Duell Kalentzi – Kuch endete leistungsgerecht 2:5.

Runde 3

Während Kalentzi auf der einen Platte Koschenz beim 3:3 einen Punkt abrang, hatte Kuch beim 3:1 gegen Kandziora keine Probleme. In einem knappen Spiel trennten sich Weber und Hampel 4:3.

Runde 4

Sehr überraschend hatte Weber, der mit einem Sieg den Finaleinzug bereits klar machen konnte, gegen Kalentzi beim 4:6 das Nachsehen. Gleichzeitig gewann Hampel 2:0 gegen Kandziora und Kuch fügte Koschenz mit 5:2 eine herbe Niederlage zu. Durch diese Ergebnisse ging es im letzten Durchgang nun darum, ob Koschenz, Kuch oder Weber in das Finale vorrücken würden.

Michael Kalentzi (links) spielte in Delligsen ein ganz starkes Turnier!

Runde 5


Die Situation vor der abschließenden Runde war klar: Das 4:1 von Kandziora gegen Kalentzi war für den Finaleinzug nebenrangig. Kuch musste mindestens einen Punkt gegen Hampel holen und auf einen Ausrutscher von Weber hoffen, um noch ins Finale einzuziehen. Dieser hatte mit einem Sieg den Finaleinzug selbst in der Hand. Allerdings musste er gegen Koschenz ran, der bei einem Sieg bei gleichzeitiger Niederlage von Kuch der lachende Dritte gewesen wäre. Koschenz ging in der ersten Halbzeit durch ein zwischen Abwehrspieler und Torwart platziertes Brett in Führung. Zur Halbzeit stand er sogar im Finale, da Kuch auf der Nebenplatte gegen Hampel hinten lag. Die Führung verwaltete der Grönwohlder gekonnt, weil Weber bis zur Mitte der zweiten Halbzeit zu passiv war. Doch mit einem sehenswerten Dreher aus der eigenen Hälfte gelang ihm noch der Ausgleich zum 1:1. Nun war das Duell eines auf Augenhöhe. Mit all seiner Technik spielte sich Koschenz ca. 30 Sekunden vor Schluss in den Strafraum. Zentral gelegen hämmerte er den schwarz-weißen Ball mit voller Wucht an die Latte! Mit mehr Glück als Verstand spielte Weber das Spiel zu Ende, um durch das 1:1 ins Finale einzuziehen, weil Kuch 1:3 gegen Hampel verlor.

 

Gruppe B

Teilnehmer:

Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt), Philipp Baadte (1. TKC Kaiserslautern ´86), Patrick Malessa (Celtic Berlin), Jens König (1. TKC Kaiserslautern ´86), Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern), Artur Merke (TKC 71 Hirschlanden)

Runde 1

Die drei vereinsinternen Duelle der Kaiserslauterer brachten den Spielplan durcheinander. In der ersten internen Runde traf Hahnel auf Baadte, den er 2:1 schlug. Kaus und Malessa wiederholten ihr Finalspiel bei der Deutschen Meisterschaft 2016, das wieder mit 3:1 an den Frankfurter ging. König fertigte Merke mit 6:3 ab.

Damals wie heute trennten sich Malessa (links) und Kaus 1:3!

Runde 2

König und Hahnel trennten sich diplomatisch 5:5, während Baadte und Merke jeweils 2:1 gegen Malessa bzw. Kaus gewinnen sollten.

Runde 3

Baadte und König lieferten sich beim 4:5 ein packendes Duell, der dritte Lauterer, Hahnel, sah beim 1:6 gegen Kaus kein Land. Malessa zeigte eine Leistungssteigerung nach den ersten beiden Runden und besiegte Merke mit 4:1.

Runde 4

In der vorletzten Runde traf Merke auf Hahnel, den er mit 2:1 knapp hinter sich lassen konnte. König unterstrich seine Ambitionen beim 5:2 gegen Malessa und Kaus trennte sich von Baadte mit 5:5 in einem hochklassigen Spiel.

Runde 5


Alle Augen waren in der abschließenden Runde auf das Duell Kaus gegen König gerichtet. Während Kaus mit 5:3 Punkten unbedingt gewinnen musste, reichte König ein Unentschieden für den Finaleinzug, weil er durch seine 7 Punkte besser vorgearbeitet hatte. Befreit aufspielend reichte das Endergebnis für den König, um abermals in ein großes Finale einzuziehen.

 

Das Finale

Es kam also zur Neuauflage des Finale der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft 2013. Dem damals 18-jährigen Jonathan Weber reichte eine 3:1-Halbzeitführung nicht zum ersten großen Coup, weil Jens König in der zweiten Halbzeit aufdrehte und noch fünf Buden machte!

König, einer der technisch versiertesten Tipp-Kicker, ist finalerfahren wie kaum ein anderer: Neben 3 Deutschen Meistertiteln sammelte die Nummer 2 der DTKV-Hall-of-Fame bereits 11 Sektionstitel. Insbesondere durch seinen überraschenden Tranfser nach Kaiserslautern zeigte er sich bei den letzten Spielen deutlich verstärkt auf der Torhüterposition.

Weber – durch diesen Finaleinzug seit 2013 mindestens einmal pro Jahr in einem großen Finale vertreten – hat den Tipp-Kick-Sport in die Wiege gelegt bekommen. Als Sohn des Materialgurus Bernd Weber wurde er bereits früh mit dem Tipp-Kick-Virus infiziert. Mit seiner unkonventionellen Spielweise und dem unbändigen Ehrgeiz ist er immer für eine Überraschung gut.

Schnell ging König mit 1:0 in Führung und er legte zügig zum 2:0 nach. Beeindruckt von dieser Geschwindigkeit brauchte Weber einige Minuten, um ins Spiel zurückzukommen. Doch noch vor der Halbzeit sollte der 2:1-Anschlusstreffer fallen. Die Situation war also eine andere als vier Jahre zuvor, als Weber die Führung zur Halbzeit verspielte. Genau dieser Gedanke ging dem Schwaben durch den Kopf und so kämpfte er sich wieder ins Spiel und ging über das 2:2 sogar 3:2 in Front. Doch König ließ nicht locker und glich 90 Sekunden vor Spielende noch aus. Mit dem 3:3 ging es also in die Verlängerung, die zweimal zwei Minuten dauern sollte.

In der Verlängerung zahlte sich die größere Erfahrung des Königs aus. Durch einen haltbaren Schuss ging er im Finale in Führung, weil Weber völlig übermotiviert mit dem Torhüter vorbeigriff. Dies ließ sich der Familienvater nicht mehr nehmen und so krönte er sich verdient zum Norddeutschen Einzelmeister. Herzlichen Glückwunsch!

Pünktlich zum Spielende, als Jens König die ersten Glückwünsche entgegen nahm, gingen in der Delligser Sporthalle die Lichter aus – die Zeitschaltuhr war auf 23 Uhr gestellt. Die Veranstalter starben bereits 1000 Tode in der Verlängerung, in der es zeitweise nach einem Wiederholungsspiel roch.

Sachen gibts! Das erste Siegerfoto, bei dem ein Strahler nachhelfen musste

 

BEWERTUNG Turnierwochenende in Delligsen

GESAMTBEWERTUNG 3,57 von 5 Sternen
Veranstaltungsdatum: 11. und 12. März 2017
Ausrichter: Delligser SC
Internet: tippkick-delligsen.jimdo.com
Spielort: Sporthalle August-Reuter-Str., Delligsen
Teilnehmer: 111
Turniersieger: Jens König (1. TKC Kaiserslautern ´86)
STARTGELD (Höhe, U18, Pokale, Preise) ****
RÄUMLICHKEITEN (Parkgelegenheiten, Licht in der Halle, Platz an der Platte, Sitzgelegenheiten, Luftzirkulation) ****
PLATTENQUALITÄT (Qualität, Quantität, Böcke) ***
TURNIERABLAUF (Beginn, Ende, Pausenlänge, Ansprache durch Veranstalter, Alkohol in der Halle) **
VERPFLEGUNG (Quantität, Vielfalt, Kühlung Getränke, Preise) *****
SANITÄRE ANLAGEN (Anzahl, ausreichendes Klopapier u. Trockentücher, zwischenzeitl. Reinigung) ****
SONSTIGES (Einladung zur Veranstaltung, Nachbereitung auf Homepage) ***

BEWERTUNGSSKALA:

Maximal werden 5 Sterne vergeben.

Gesamtbewertung = Summe aller Einzelbewertungen dividiert durch die Anzahl der Einzelbewertungen.

Ankündigung 7. Latscho-Cup

Am kommenden Samstag, den 25.03., geht der Latscho-Cup in die nächste Runde. Bei der siebten Ausspielung kann man zwar noch nicht von einem Traditionsturnier sprechen, aber das Turnier hat sich im Westen fest etabliert und ist auf dem besten Weg dahin.

Auch wenn die Teilnehmerliste bereits voll ist, lohnt sich eine schnelle Anmeldung für den Latscho-Cup auf alle Fälle! Bekanntlich melden sich viele krankheitsbedingt in den letzten Tagen vor dem Turnier ab, sodass immer noch ein paar Plätze frei werden. Insbesondere für Neulinge und Interessierte bietet sich das Turnier in Düsseldorf an: Neben vereinzelten Top-Spielern, von denen man sehr viel lernen kann, haben sich bisher viele andere angemeldet, die noch gar nicht so lange aktiv Tipp-Kick betreiben.

Also nutze diese Chance, melde dich an und sei dabei, wenn am kommenden Samstag der schwarz-weiße Ball über den grünen Filz gejagt wird!

 

Key Facts:

  • Titelverteidiger: Mathias Hahnel (Kaiserslautern)
  • Beginn: 09:30 Uhr
  • Ende: ca. 18:00 Uhr
  • Spielort: Boulehalle Düsseldorf, Pariser Straße 45
  • Unkostenbeitrag: 7,99 € (Erwachsene), U18: Teilnahme kostenlos!
  • Modus: 10 Runden Schweizer System mit KO-Runde der besten 24 Teilnehmer (Best of One)
  • Teilnehmerbeschränkung auf 65 Spieler
  • Anmeldung bei: henninghorn@gmx.de

Teilnehmerliste: www.sturmdrang.de

Frank Hampel triumphiert beim Zollernalb-Pokal

Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) beerbt Peter Funke durch ein 4:1 gegen seinen Vereinskameraden Michael Kaus als Titelträger des Balinger Zollern-Alb-Pokals. Er setzte sich gegen 70 andere Teilnehmer und eine starke Konkurrenz durch.

Nach 10 Runden im Schweizer System qualifizierten sich die besten 24 für die Play-Offs. An die Spitze des Teilnehmerfelds gesellten sich erwartungsgemäß Mathias Hahnel (K’lautern, 17:3 Punkte) und Michael Kaus (Frankfurt, 17:3). Kaus unterstrich abermals die Frankfurter Effizienz: Mit einem Torverhältnis von 28:17 spielte er sich nach der Vorrunde auf Platz 2.

Erfreulich waren die Leistungen Rüdiger Albrecht (Headbangers, 14.), Hermann Frank (Nürnberg, 20.), Heinz Steib (Amberg, 21.) und Dawood Malik (Headbangers, 22.), die sich durch überragende Leistungen mit der Teilnahme an den Play-Offs belohnten.

Die Headbangers wussten auch sportlich zu überzeugen!

Das Viertelfinale

Nach einer Qualifikationsrunde und dem Achtelfinale trafen im Viertelfinale folgende Tipp-Kicker aufeinander:

  • Michael Kalentzi (Bochum) – Vincent Höhn (FFB) 3:2
    Auch wenn Kalentzi im Gegensatz zu Höhn seit Jahren viele Turniere bestritt, fiel Höhn die Favoritenrolle zu, weil er in der 2. Bundesliga Südwest nach zwei Spieltagen auf Platz 1 der Einzelwertung mit 29:3 Punkten liegt. Dieser wurde er aber nicht gerecht und der Bochumer setzte sich womöglich aufgrund der größeren Spielpraxis durch.
  • Frank Hampel (Frankfurt) – Alex Beck (Frankfurt) 3:2 s.d.
    Das Duell der hessischen Teamkollegen blieb bis zum Schluss spannend. Nach 10 Minuten stand es unentschieden, sodass die Entscheidung im Sudden Death fallen musste. Hampel war an diesem Tag sehr präsent und auch deshalb vom Glück des Tüchtigen begünstigt. Mit 3:2 zog er ins Halbfinale ein.

Im vereinsinternen Duell kann nur einer weiterkommen. Alex Beck (im Bild) zog den Kürzeren gegen Frank Hampel

  • Michael Kaus (Frankfurt) – Dirk Hansen (Rheinland/Düsseldorf) 3:2
    Der amtierende deutsche Einzelmeister Kaus hatte seine Probleme mit dem aufstrebenden Hansen, welcher seit einem Jahr immer wieder hervorragende Platzierungen erreichen konnte. Kaus musste sein ganzes Können aufbringen, um seinen Gegner mit einem 3:2 von der Platte zu schicken.
  • Jonathan Weber (Wasseralfingen) – Michael Bräuning (Hirschlanden) 2:4
    Während sich Weber in der Vorrunde noch mit 5:4 durchsetzte, ließ ihm Bräuning beim 2:4 dieses Mal nicht den Hauch einer Chance: Die Tore in der Anfangsphase und nach den Anschlusstreffern waren eine zu hohe Bürde, sodass der Hirschlandener verdient ins Halbfinale vorrückte.

 

Das Halbfinale

  • Michael Kalentzi – Frank Hampel 1:6
    Das erste Halbfinale gestaltete sich sehr einseitig. Hampel ging sehr früh in Führung, die er gekonnt ausbaute. Mit all seiner Routine verwaltete er den Vorsprung, sodass er in der zweiten Hälfte bereits Kräfte für das anstehende Finale sparen konnte und dennoch 6:1 gewann.
  • Michael Kaus – Michael Bräuning 3:1
    Von den starken Leistungen seines Gegners gewarnt ging Kaus sehr konzentriert in das Duell gegen Bräuning. Dieser machte genau dort weiter, wo er gegen Link in Achtelfinale und Weber im Viertelfinale aufgehört hatte, und spielte sein bestes Tipp-Kick. Trotz großem Kampf reichte es am Ende nicht für einen Finaleinzug des Schwabens, zu dominant war Kaus. Dennoch gilt Bräuning ein großes Kompliment für diese Turnierleistung!

 

Das Finale

Frank Hampel – Michael Kaus 4:1

Wie oft trafen die beiden Vereinskameraden in ihrer Karriere wohl aufeinander? Oft genug, dass sie sich in- und auswendig kannten. In der Vorrunde war Kaus mit 17:3 Punkten und 28:17 Toren vor seinem Kontrahenten platziert, der ihm nur knapp mit 15:5 Punkten und 55:20 Punkten folgte. Genauso hatte er beim 3:2 in der Vorrunde die Nase vorne.

Frank Hampel meinte nach dem Spiel: „Meine Bilanz gegen Michael sieht eigentlich sehr schlecht aus – aber in diesem Spiel lief alles anders!“ Über das 1:0, 2:0 und 3:0 setzte sich Hampel von seinem Gegner ab. Als dieser gegen Ende der zweiten Halbzeit noch den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielte, keimte nochmals Hoffnung auf. Aber alle Zuschauer merkten, dass Hampel viel präsenter war: So traf er quasi im Gegenzug zum 4:1 und der alte Abstand war wieder hergestellt. Bei diesem Spielstand sollte es auch bleiben und Frank Hampel trug sich zum ersten Mal in die Siegerliste des Zollern-Alb-Pokals ein.

Siegerehrung (v.l.n.r.): Michael Kaus (2. Platz), Frank Hampel (1. Platz), Michael Bräuning (3. Platz), Thomas Will (Headbangers)

Erfreulich war, dass sehr viele Jugendliche den Weg nach Balingen fanden. Egal ob vom Veranstalter selbst, vom OTC Amberg oder der TKG Weiler: Die Kids waren mit einer großen Leidenschaft am Ball und wussten immer wieder, die Erwachsenen gehörig zu ärgern. Bester U18- Spieler wurde Dawood Malik (Headbangers).

Die Balinger Turniere sind immer eine Reise wert: Neben sehr guten sportlichen Rahmenbedingungen übertreffen sich die Schwaben immer wieder bei der Verpflegung und dem Unterhaltungsprogramm. Viele Helfer und die einmalige all-you-can-eat Flatrate bereiteten den Teilnehmern eine große Freude. Am Samstagabend trafen sich die Tipp-Kicker im Kulturbahnhof in Balingen, wo bei gutem schwäbischen Essen, Torwandschießen und Live-Musik sehr viel über den Tag geredet und gelacht wurde.

 

BEWERTUNG Turnierwochenende in Balingen

GESAMTBEWERTUNG 4,14 von 5 Sternen
Veranstaltungsdatum: 4. und 5. März 2017
Ausrichter: Headbangers Balingen
Internet: www.headbangers.eu

www.artbot.de/dtkv/za_pokal2017.html

Spielort: Evang. Gemeindehaus Balingen
Teilnehmer: 71
Turniersieger: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
STARTGELD (Höhe, U18, Pokale/ Preise) *****
RÄUMLICHKEITEN (Parkgelegenheiten, Licht in der Halle, Platz an der Platte, Sitzgelegenheiten, Luftzirkulation) ****
PLATTENQUALITÄT (Qualität, Quantität, Böcke) ****
TURNIERABLAUF (Beginn, Ende, Pausenlänge, Ansprache durch Veranstalter, Alkohol in der Halle) ***
VERPFLEGUNG (Quantität, Vielfalt, Kühlung Getränke, Preise) *****
SANITÄRE ANLAGEN (Anzahl, ausreichendes Klopapier u. Trockentücher, zwischenzeitl. Reinigung) ****
SONSTIGES (Einladung zur Veranstaltung, Nachbereitung auf Homepage) ****

BEWERTUNGSSKALA:

Maximal werden 5 Sterne vergeben.

Gesamtbewertung = Summe aller Einzelbewertungen dividiert durch Anzahl der Einzelbewertungen.

Das Dänische System

In Hirschladen wird seit Anfang 2016 im Training gelegentlich das sogenannte Dänische System gespielt. In diesem Artikel erfahrt ihr, was es damit auf sich hat:

Das Dänische System ist eine Sonderform des Rundenturniers. In der ersten Runde können die Paarungen zufällig bestimmt werden. Ist eine Einstufung der Gegner nach Stärke vor der ersten Runde von 1 bis N gegeben, so kann man auch

1 gegen N/2+1,

2 gegen N/2+2,

N/2 gegen N

ansetzen (für N gerade).

Nach jeder weiteren Runde gibt es eine neue Rangliste. Laut dieser Rangliste mit den Rängen 1 bis N werden die neuen Paarungen bestimmt, es spielen IMMER:

1 gegen 2

3 gegen 4

N-1 gegen N (für N gerade).

Die Schwaben aus Hirschlanden (v.l.: Max Daub und Artur Merke) haben Gefallen am Dänischen System gefunden!

Bei einer ungeraden Anzahl N von Spielern, werden zuerst alle Spieler betrachtet, welche am wenigsten pausiert haben. Von diesen Spielern hat der am schlechtesten Platzierte eine Runde Pause. Damit ist sichergestellt, dass sich die Pausen gleichmäßig auf alle Spieler verteilen. Die besten Spieler können je nach Anzahl der Runden ein Spiel mehr haben. Bei einer ungeraden Anzahl von Spielern wir daher die Rangliste gemäß der erzielten Durchschnittpunkte/Durschnittstore etc. bestimmt.

Vom Schweizer System unterscheidet sich das Dänische System dadurch, dass es ein mehrmaliges Aufeinandertreffen derselben Spieler erlaubt. Der Vorteil dieser Turnierform besteht darin, dass immer etwa gleich starke Spieler gegeneinander spielen. Die Rangliste ist zumindest im oberen Bereich recht aussagekräftig.

Als nachteilig wird machmal angesehen, dass schwächere Spieler u.U. nie gegen die besten Spieler spielen, und damit quasi nicht so schnell von den Besten lernen (wobei der Lernerfolg bei einer 0:8-Klatsche auch etwas fraglich ist). Das Lernen gegen bessere Gegener findet allerdings graduell statt. Mit jeder stetigen Verbesserung steigt auch die Chance, im oberen Bereich der Rangliste zu spielen.

Für starke Spieler hat diese Turnier- bzw. Trainingsform den Vorteil, dass sie immer gefordert sind und sie fast keine Spiele haben, die quasi von vornherein entschieden sind und es nur noch um die Höhe des Ergebnisses geht. Dies kann selbst im Schweizer System mit wenigen Teilnehmern durchaus vorkommen. Sind z.B. nur 11 Spieler am Start, so werden gegen Ende eines 8-Runden-Turniers die Gegner für den Bestplatzierten immer leichter und dieser damit fast uneinholbar (wird in der Regel durch ein nachfolgendes Playoff vermieden).

Das ist im Dänischen System nicht so. Ein weiterer Vorteil ist dabei auch noch, dass es immer möglich ist, eine vorgegebene Anzahl von Runden zu spielen. Sind z.B. nur 8 Spieler im Training, so würde eine einfache Runde nur 7 Spiele für jeden Spieler bedeuten. Eine Hin- und Rückrunde würde 14 Spiele bedeuten, was u.U. zu langen dauern würde.

Im Dänischen System kann man unabhängig von der Spielerzahl die Anzahl der Runden auf z.B. 10 festlegen. In der Regel gibt es auch kein anschließendes Playoff, denn das letzte Spiel ist oft ein quasi Finale, in dem der Beste gegen den Zweitbesten um den Turniersieg spielt. Es kann natürlich vorkommen, dass der beste Spieler in der letzten Runde uneinholbar ist, aber dann ist dieser Vorsprung während des Turniers erspielt worden, und dann war u.U. die vorletzte Runde ein quasi Finale. Das Dänische System spiegelt die wahren Kräfteverhältnisse wider.

In Hirschlanden wird das Dänische System seit Anfang 2016 gelegentlich gespielt. Die Resonanz schwank zwischen absoluter Begeisterung und „ich will nicht schon wieder X mal gegen Gegner so und so spielen“. Letzendlich entscheidet aber die eigene Leistung über die Spielstärke des nächsten Gegners.

Am besten probiert ihr es selber in eurem Training aus. Für den Anfang kann man die Ranglisten und Paarungen manuell berechnen. Für Linux kann eine angepasste Version des Schweizer System Programms beim Autor (Kontakt über www.artbot.de/dtkv) angefordert werden. Eine Version für Windows ist momentan nicht ohne tiefgreifende Computerkenntnisse möglich, wird aber angestrebt.

Norddeutsche Einzelmeisterschaft in Delligsen

Premiere in Delligsen! Zum ersten Mal richtet der Delligser SC mit der 51. Norddeutschen Einzelmeisterschaft eine Sektionsmeisterschaft aus. Doch nicht genug: Neben dem Hauptevent werden am 11. und 12. März vier weitere Wettbewerbe angeboten. Hier findet ihr alle Infos zum Mega-Event.

Um den Teilnehmern optimale Rahmenbedingungen zu bieten, haben sich die Delligser um Arndt Schotmann kräftig ins Zeug gelegt: Im Vorfeld des Turniers werden 16 (!) komplett neue Platten angefertigt und der Verein wird auf Böcke verzichten und nur auf Tischen spielen lassen. Außerdem ermöglicht der Verein die Übernachtung in einem nahgelegenen Saal für 10 € pro Nacht und Person.

Arndt Schotmann (rechts) und sein Team laden zum Mega-Event ein!

Ganz gespannt darf man auf die 1. Norddeutsche Amateurmeisterschaft sein. Unterstützt von der Firma Mieg wird Materialguru Bernd Weber in Kooperation mit dem Delligser SC ein Turnier speziell für Hobbykicker anbieten. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der aktuell nicht in der DTKV-Turnierrangliste geführt wird oder für einen Verein in der Liga gemeldet ist. Dabei können die Teilnehmer entweder auf ihre eigenen Figuren setzen oder vor Ort die Grundausrüstung der ProKicker-Serie nutzen, die freundlicherweise von Mathias und Jochen Mieg zur Verfügung gestellt wird. Dem Gewinner dieses Turniers winkt ein Tipp-Kick-Sachpreis und Interessierte können sich am Sonntag beim Profiturnier noch den ein oder anderen Tipp von den Cracks holen.

 

Allgemeine Informationen

  • Veranstalter: Delligser SC
  • Spielort: Sporthalle an der August-Reuter-Straße, Delligsen
  • Anmeldung unter: tippkick-delligsen.jimdo.com
  • Bei Fragen, Interesse und Verspätungen bei Arndt Schotmann unter 0171 6893552 anrufen
  • Startgebühr bei Teilnahme an beiden Turnieren: 15 €; 5 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Kostenfreie Teilnahme an der 1. Norddeutschen Amateurmeisterschaft
  • Amature können am Sonntag auch am Delligser Hils Cup teilnehmen und sich vor Ort Spielmaterial ausleihen

 

  1. Norddeutsche Einzelmeisterschaft
  • Samstag, 11. März 2017
  • Beginn: 9:00 Uhr
  • Anmeldeschluss: 10. März, 18 Uhr
  • Startgeld: Bei Anmeldung bis zum 18.02.: 8 €, sonst 10 €; 3 € Damen; Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei an der 4. Delligser Ortsmeisterschaft teilnehmen, welche parallel zur 3. Runde der NDEM beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Titelverteidiger: Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)

Titelverteidiger Max Daub hat sich bereits angemeldet!

 

  1. Delligser Hils Cup
  • Sonntag, 12. März 2017
  • Beginn: 9:30 Uhr
  • Anmeldeschluss: 11. März, 21 Uhr
  • Startgeld: 8 €; 3 € (Damen); Jugend kostenfrei
  • Die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden können kostenfrei am 1. Delligser Wispe Cup teilnehmen, welcher parallel zur 3. Runde des Hils Cups beginnt
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er- Endrunde

Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

2. AVU Winter Cup: Christoph Ihme (TKV Jerze), erster Turniersieger 2017

Kein Baedeker schwärmt von Gevelsberg und die Michelin-Köche machen einen großen Bogen um die 31.000-Seelen-Stadt. Einige größere, mittelständische Betriebe, etliche denkmalgeschützte Bauwerke.

Und hier ein Tipp-Kick-Turnier Ende Januar auszurichten, ist mutig. Die Unabwägbarkeiten des Wetters können alle Planungen über den Haufen werfen. Doch wenn Siggi Gies ruft, kommen sie, die Tipp-Kicker Deutschlands. In den Alten Hohlweg lud er ein, in die Grundschule Strückerberg. Ein geschichtsträchtiger Ort. Vor 792 Jahren im Jahre 1225 wurde genau hier im Alten Hohlweg Erzbischof Engelbert heimtückisch ermordet. Der zweitmächtigste Mann seinerzeit im Lande. Ein schauriger Ort.

Zu Beginn des TK-Turniers zählten die Veranstalter 62 Spieler. Von Amberg aus dem verschneiten Bayern und aus dem entfernten Falkensee in Brandenburg. Zudem Tipp-Kick-Enthusiasten aus Karlsruhe, Wolfsburg und Hannover. Und sehr viele Spieler aus dem Westen der Republik. Aber alle bereit, um Punkte zu kämpfen, aber auch um sich auszutauschen, zu lernen, sich wiederzusehen. Die Tipp-Kick-Familie hatte sich für einen Tag wieder.

Der Modus war klar. Das Schweizer System sollte allen Spielern 10 Spiele garantieren. Danach k. o.-Spiele bis in das Finale. Kein best-of-three-Modus, sondern der prickelnde best-of-one-Modus. Allerdings brauchten die acht Erstplatzierten der Vorrunde erst im Achtelfinale einsteigen.

Das Schweizer System und die Meinungen zu diesem Modus sind altbekannt. Fast-Original-Kurzdialog zweier mir unbekannter Spieler: „Wie findest du das Turnier?“, daraufhin der andere: „Viel besser als die Deutsche in Kaiserslautern, hier spiele ich endlich gegen gleichstarke Spieler, das macht viel mehr Spaß“. Okay, das ist ein Argument für das Schweizer System!

Nun, wer die Gesichter derjenigen gesehen hat, die nach dem Achtelfinale ausgeschieden waren, nämlich 5 von 8 Spielern, die die Vorrunde auf den vordersten 8 Plätzen belegt hatten, sah ohne Frage die Kehrseite der Medaille: „Da spielt man 6 Stunden geiles Tipp-Kick, haut die Spitzenspieler in Serie weg, um dann nach Wartezeit und nach einem Spiel nach Hause zu fahren …“ Okay, das war ein Argument gegen das Schweizer System!

Doch jeder Spieler wusste, was ihn erwarten können würde. Also, auf in das Turniergeschehen.

 

Die Vorrunde

Die Vorrunde spülte die bekannteren und spielstärkeren Spieler relativ schnell in die oberen Tabellenregionen. Nach 10 Runden gab es nur wenige Überraschungen: So musste mit Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) ein spielstarker Spieler und einer der Turniermitfavoriten mit 9:11 Punkten die Segel streichen. Nach 7 Runden hatte der Ranglisten-Führende der Sektion West zwar noch 9:5 Punkte auf seinem Konto, doch 9:11 Punkte reichten am Ende nur zu Platz 36. Im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Playoffs unterlag er dem Gevelsberger U18-Spieler Nils Mettegang knapp mit 4:5. Auch Wolfgang Plümmer (heute SG Rheinland/Düsseldorf), der seit den 80er Jahren Tipp-Kick spielt, und wieder vermehrt auf den Turnieren im Westen gesichtet wird, scheiterte mit Platz 27 knapp am Cut. Seine 11:9 Punkte reichten 5 anderen Spielern zwar, aber der berühmt-berüchtigte „Buchholz“ war nicht sein Freund. Platz 44 belegte Dirk „Tanne“ Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf), seine eigenen Erwartungen konnte er wahrlich nicht erfüllen.

Stärkste Dame wurde Manuela Winter (TKC Gevelsberg) auf Platz 32 mit 10:10 Punkten vor Yvonne Dalli (TKC Kierspe) auf Platz 53 mit 7:13 Punkten. Für Manuela war sogar eine Playoff-Teilnahme theoretisch möglich, doch das Unentschieden in der 10. Runde gegen Frank Filipiak (TKC Kierspe) reichte nicht.

 

Wer überraschte in der Vorrunde?

Sicherlich hatte man nicht damit gerechnet, dass U18-Spieler Daniel Bialk (zu diesem Zeitpunkt noch vereinslos) die Rangliste nach 10 Runden anführen würde. Nach starken Spiele gegen starke Spieler (insbesondere das 3:1 gegen Bundesliga-Spieler Thomas Krätzig aus Amberg) belohnte er sich mit Platz 1. Danach folgen in der Rangliste die üblichen Verdächtigen. Bernd Straberg (Olympia Rhein-Ruhr) war in den letzten Jahren kaum auf Turnieren präsent, Platz 11 und 13:7 Punkte waren eine souveräne Leistung. Auch mit Nico Girolami (Schlachtenbummler Bochum) hatte man auf Platz 13 nicht unbedingt gerechnet. Auch ihm gelangen 13:7 Punkte. Nils Mettegang, einer der vielen U18-Spieler vom TKC Gevelsberg, erreichte Platz 19, tolle Leistung!

Einen weiteren Spieler gilt es zu erwähnen: Lars Schulze (Hansa Herford) scheint ein neues Talent zu sein. Etliche seiner Spiele konnte der Schreiber dieser Zeilen beobachten. Da wächst etwas in Herford heran. Starke Dreher, schnelle Erkennung der Situationen, immer fair, neugieriger Beobachter anderer Spiele, das gefällt!

 

Bühne auf zum Playoff!

Jegliche Platzierung der Vorrunde spielte nun keine Rolle mehr. Jetzt hieß es: „Alles oder nichts“, denn wer verlor, war draußen!

Stefan Biehl (SG Rheinland/Düsseldorf) räumte mit jeweils 3:2 die stärker eingeschätzten Max Bartels (TFB Drispenstedt) und anschließend Daniel Bialk (vereinslos) aus dem Weg. Im Viertelfinale verlor er knapp mit 4:5 gegen den Bundesligaspieler Christoph Ihme (TKV Jerze). Als Belohnung winkte am Ende Platz 5!

Thomas Krätzig und Peter Tuma (beide OTC Amberg) fuhren gemeinsam knappe 6 Stunden nach Gevelsberg und durften dann im Viertelfinale gegeneinanderspielen. Der amtierende Bayerische Einzelmeister Peter Tuma gewann knapp mit 3:2, um dann selbst im folgenden Spiel auszuscheiden, und dann fuhr man wieder gemeinsam über 6 Stunden nach Hause.

Ein ähnliches Schicksal erlebten die Waltroper Marcus Müller und Arnold Gotzhain. Beide spielen in einer Bundesliga-Mannschaft (TKC Preußen Waltrop). Und der Herner Ruhrpott-Cupsieger von 2016 schickte den 10. Sprockhöveler Stadtmeister von 2010 mit 2:1 nach Hause. Daraufhin verabschiedete sich Arnold Gotzhain im folgenden Halbfinalspiel und die beiden Waltroper durften die Heimreise gemeinsam antreten, allerdings war ihr Weg nicht so weit wie der der Amberger.

Bemerkenswert war der Weg von Bernd Straberg in das Finale. Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Wolfram Kastrup (Tornado Dortmund), ein Spieler, der nicht in der aktuellen Rangliste vertreten ist und dessen 19. Platz als Erfolg gewertet werden darf, folgten die Siege gegen den höher eingeschätzten Jochen Hahnel (TKC Preußen Waltrop) mit 3:1 und Jens Foit (Hansa Herford) mit 4:3 sowie Arnold Gotzhein (TKC Preußen Waltrop) mit 3:2.

Somit waren die potentiellen Siegaspiranten Foit und J. Hahnel, die in den letzten Jahren etliche Regionalturniere gewinnen konnten, bereits frühzeitig ausgeschieden.

Auch der Weg von Christoph Ihme (TKV Jerze) in das Finale bestand nicht nur aus Geschenken. Knappe Siege gegen Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz) mit 4:3, Stefan Biel (SG Rheinland/Düsseldorf) mit 5:4 und Peter Tuma (OTC Amberg) mit 5:4 zeigen, dass er sich den Finaleinzug hart erkämpfen mußte.

 

Das Finale

Platz 9 gegen Platz 11 der Vorrunde. Ein Bundesligaspieler gegen einen Spieler, der die letzten Jahre kaum an der Platte stand. Aus diesem Blickwinkel konnte Christoph Ihme das Finale relativ schnell für sich entscheiden. 1:0, 2:0, 2:1, 3:1, 4:1, 4:2 und 5:2 waren die Zwischenstände, da ließ der Jerzer Bundesliga-Spieler, der 2016 elf Turniere besuchte und dabei eines gewann und der seit 2013 sämtliche großen Turniere (Deutsche Meisterschaften und alle Sektionsturniere) bestritt, nichts mehr anbrennen. Glückwunsch dem Sieger Christoph Ihme, aber auch dem 2. Sieger Bernd Straberg!

 

Zu den Turnierausrichtern

Der TKC Gevelsberg ist ein hochgradig engagierter Verein in der Tipp-Kick-Szene. Man begeistert in Gevelsberg und zieht dort viele Menschen in den Bann. Siggi Gies und seine vielen Helfer richten zweimal jährlich ein Turnier aus. Auch wenn einzelne Punkte noch verbesserungswürdig sind (z.B. die Zeitnahme), waren die 62 Teilnehmer insgesamt mit dem Turnierausrichter sehr zufrieden. Weiter so!

 

TURNIERBEWERTUNG 2. AVU Winter Cup

 

GESAMTBEWERTUNG 3,28 von 5 Sternen
Veranstaltungsdatum: 29. Januar 2017
Ausrichter:

 

TKC Gevelsberg

 

Internet:

 

https://tkc1986gevelsberg.jimdo.com/
Spielort:

 

Gevelsberg, Grundschule Strückerberg
Teilnehmer: 62
Turniersieger: Christoph Ihme (TKV Jerze)
STARTGELD (Höhe, U18, Pokale/ Preise) ***
RÄUMLICHKEITEN (Parkgelegenheiten, Licht in der Halle, Platz an der Platte, Sitzgelegenheiten, Luftzirkulation) ****
PLATTENQUALITÄT (Qualität, Quantität, Böcke) **
TURNIERABLAUF (Beginn, Ende, Pausenlänge, Ansprache durch Veranstalter, Alkohol in der Halle) ***
VERPFLEGUNG (Quantität, Vielfalt, Kühlung Getränke, Preise) ****
SANITÄRE ANLAGEN (Anzahl, ausreichendes Klopapier u. Trockentücher, zwischenzeitl. Reinigung) **
SONSTIGES (Einladung zur Veranstaltung, Nachbereitung auf Homepage) *****

BEWERTUNGSSKALA:

Maximal werden 5 Sterne vergeben.

Gesamtbewertung = Summe aller Einzelbewertungen dividiert durch Anzahl der Einzelbewertungen.