52. Deutsche Einzelmeisterschaft in Bockenem: Philipp Baadte schnappt sich die Krone

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Tipp-Kick-Profis zu ihrem Saisonhighlight in Bockenem, um den Deutschen Einzelmeister 2017 zu küren. Doch neben diesem Wettbewerb gab es noch zahlreiche weitere, sodass wir nun versuchen, diese in einem all-in-one Bericht zu verarbeiten.

Alle Titelträger im Überblick

52. Deutsche Einzelmeisterschaft
Philipp Baadte (Kaiserslautern) – Jakob Weber (Wasseralfingen) 3:2

Zum zweiten Mal Deutscher Einzelmeister: Philipp Baadte

Deutsche Meisterschaft U18
Daniel Bialk (Spandau) – Ivan Pulice (Gevelsberg) 6:2

Deutsche Damenmeisterschaft
Anna-Lena Neumann (Delligsen) – Michaela Koegel (Rheinland/Düsseldorf) 5:3

21. Bockenemer Stadtmeisterschaft
Marcus Socha (Drispenstedt) – Jan Komareck (Celtic Berlin) 5:2

 

52. Deutsche Einzelmeisterschaft

Mit 153 Teilnehmern war die DEM deutlich besser besucht als im Vorjahr (130) und es gaben sich die Top-Spieler der Szene die Hand: Von den 32 besten der DTKV-Rangliste waren sage und schreibe 30 Akteure vor Ort und gaben ihr Spiel zum Besten.

Runde 1

In Runde 1 trafen die Akteure in 5er- und 6er-Gruppen aufeinander und die jeweils 4 Bestplatzierten sollten sich für die nächste Spielrunde qualifizieren. Für ein Favoritensterben war es noch zu früh, doch sicher hatten sich die Herforder Uwe Grabenkamp und Gerald Kretlow sowie Siggi Gies (Gevelsberg) mehr an diesem Tag ausgerechnet. Doch trotz guter Leistungen scheiterten sie unglücklich an ihren Hammergruppen.
Gastfreundlich zeigte sich Oliver Gerke vom TKV Jerze, der im Dreiervergleich mit Berthold Nieder (Drispenstedt) und Daniel Niemeyer (vereinslos) mit 3:5 Punkten den Kürzeren zog und sich nun mehr auf die Unterstützung des tollen Jerzer Verpflegungsteams konzentrieren konnte.

Einer der vielen roten Helfer: Der Jerzer Oliver Gerke

Erfreulich war, dass unsere Schweizer Sportsfreunde Daniel Nater, Markus Kälin (beide Baden), Rene Gerber und Christian Meister (beide Leppard) geschlossen die zweite Runde erreichten.

Runde 2

Auch in Runde 2 setzten sich zum größten Teil die Favoriten durch. Doch einige Top-Spieler, die sich eigentlich den zweiten Tag der DEM zum Ziel gesetzt hatten, mussten ihre Segel streichen.
In Gruppe 1 erwischte es Max Bartels (Drispenstedt) – immerhin Düsseldorfer Stadtmeister von Anfang September. Er musste sich Achim Schmidt (Bochum), Alex Beck (Frankfurt) und Wolfgang Renninger (FFB) beugen.
Youngster Alexis Kalentzi (Bochum) durfte sich unter anderem durch ein 3:1 gegen Freddy Mozelewski (Frankfurt) als Erster seiner Gruppe auf die nächste Runde freuen, während Mozelewski überraschend ausschied. Dadurch dass Alexis‘ Vater Michael in Gruppe 4 kaum Land sah, platzierte sich der Nachwuchs zum ersten Mal vor dem Vater.

Erstmals hinter seinem Sohn platziert (wobei er sich darüber freute:): Michael Kalentzi.

Weniger glücklich waren hingegen die Ergebnisse von André und Daniel Bialk (Spandau). Während Papa André in einer machbaren Gruppe scheiterte, musste sich Daniel nicht ärgern gegen Michal Zaczek und Fabio de Nicolo (beide Grönwohld) sowie Andreas Kröning (Hannover) auszuscheiden.
Obwohl Oliver Schell unter dem Mythos „BW Concordia Lübeck“ startete und damit erste Anzeichen eines Revivals offenbarte, musste er bereits nach dieser Runde seine Kicker einpacken. Thomas Krätzig (Amberg), Oliver Reupke (vereinslos) und Altstar Peter Gehrung (Drispenstedt) waren an diesem Tag eine Nummer zu groß.
Der vermutlich prominenteste Ausfall der 2. Runde war der amtierender Norddeutsche Einzelmeister Jens König (Kaiserslautern). Er unterlag knapp Christian Reymann (Jerze) und Christian Meister mit 4:4 Punkten im Dreiervergleich durch das schlechtere Torverhältnis.

Runde 3

Die verbliebenen 72 Teilnehmer duellierten sich in zwölf 6er-Gruppen (vier weiter) um die Qualifikation für Tag 2. Hier ergaben sich einige positive Überraschungen, z.B. dass Andreas Gentz (Pegasus Hannover) in Gruppe 3 Rang 3 erreichte. Opfer dieser tollen Leistung war Georg Schwartz (Karlsruhe), der schon einige Male den zweiten Tag gespielt hatte.
Hinten hui – vorne pfui: Sebastian Baadte (Kaiserslautern) brachte das Kunststück zustande, in jedem Spiel lediglich ein Tor zu erzielen. 2:8 Punkte bei 5:9 Tore waren zu wenig für Runde 4. Mit ihm schied Oliver Marx aus, der seit langer Zeit mal wieder ein Turnier besuchte.
Mehr erhofft hatte sich wohl auch Felix Lennemann (Rheinland/Düsseldorf), doch lediglich ein Sieg reichte in seiner Gruppe nicht fürs Weiterkommen.
Erfreulich hingegen war das Abschneiden zweier Bochumer: Während Alexis Kalentzi schon zuvor an diesem Tage zeigte, warum er nun in der ersten Mannschaft eingesetzt wurde, qualifizierte sich Uli Schmidt überraschend für den zweiten Turniertag.

Runde 4

Am zweiten Tag erwischte es den ersten Titelfavoriten: Max Daub (Hirschlanden) konnte zwar Björn Buschmann (Oberbayern München) schlagen, jedoch sammelte er im Vergleich zu Buschmann weniger Punkte. In einer Gruppe mit Marc Koschenz (Grönwohld), Christian Lorenzen (Berlin), Michael Link (Kaiserslautern) und Olaf Holzapfel (Hannover) kann man sich solch eine Leistung leider nicht erlauben. Ansonsten setzten sich die Favoriten erwartungsgemäß durch.

Starkes Turnier von Björn Buschmann: Mit Rang 5 erreichte er das beste Ergebnis in der Vereinshistorie von Oberbayern München!

Schon jetzt wusste Comebacker Jakob Weber zu überzeugen und regenerierte sich nach einem 1:9 Debakel gegen Fabio de Nicolo wieder und sicherte sich im letzten Spiel das Ticket für Runde 5.

Runde 5

In Runde 5 erwischte es mit Jakobs Bruder Jonathan den nächsten Favoriten. Gegen Jens Foit (Herford), der an diesem Tag sehr verdient die Endrunde erreichte, hatte er keine Chance. Im Spiel gegen Patrick Malessa erfolgte beim Stand von 2:1 für Weber der Bruch des Turniers durch ein Jahrtausendtor: Nach der Halbzeit Malessa wollte Webers Spieler zur Ecke anschießen, doch der Ball entwickelte ein Eigenleben und ging 20 cm hoch in die Luft. Nachdem er deutlich außerhalb vom 16er aufsprang, erfuhr das Zwölfeck solch einen Drall, dass er beim Schwaben in die Maschen knallte. Natürlich keine Entschuldigung für das folgende 2:9-Debakel, aber wohl eine nachvollziehbare Erklärung ;-).

Wie ein guter Wein scheint Jens Foit mit den Jahren besser zu werden! Starke Vorstellung des Routiniers!

Doch nicht nur Weber, sondern auch andere Prominenz musste das Turnier beenden. Marc Koschenz verlor in einem vorgezogenen Endspiel gegen Alex Beck mit 2:3 und hatte dadurch das Nachsehen gegen die Nummer 1 der Rangliste.
In Gruppe 3 traf es mit Fabio de Nicolo und Beni Buza gleich zwei Topfavoriten auf den Titel, die Max Gottschalk (Berlin), Björn Buschmann und Artur Merke (Hirschlanden) den Vortritt lassen mussten. De Nicolo hielt mit 5:5 Punkte gut dagegen, doch im entscheidenden Duell mit Gottschalk ließ er sich mit 4:6 besiegen.

Endrunde

In der ausgeglichenen Gruppe A galten Frank Hampel, Alex Beck (beide Frankfurt) sowie Robert von Hering (Kiel) und Patrick Malessa (Berlin) zu den Favoriten, während Jens Foit und Jakob Weber eher Außenseiterchancen zuzurechnen waren. Umso überraschender war, dass Weber am Ende mit 8:2 Punkte und ohne Niederlage die Gruppe anführte. Im abschließenden Spiel gegen Hampel reichte ihm im Fernduell mit Beck und von Hering ein Punkt. Jedoch ließ er nichts anbrennen und schoss den Meister von 2012 mit 6:3 aus der Halle.

In Gruppe B konnte man kaum abschätzen, wer das Rennen machen sollte. Außer Buschmann hatten alle schon mal ein großes Finale erreicht. Doch genau dieser Buschmann spielte groß auf und erreichte Platz 3 in der Gruppe. Vor ihm duellierten sich die Lauterer Mathias Hahnel und Philipp Baadte im Fernduell um den Finaleinzug. Hahnel hatte dabei die bessere Position inne, da er im vereinsinternen Spiel mit 3:2 siegte. Vor dem letzten Spiel lag er mit 6:2 Punkten vor Baadte (5:3) an der Tabellenspitze. Ein Punkt gegen Gottschalk sollte reichen, um ins Finale einzuziehen. Ärgerlicherweise kassierte Hahnel in der Endphase der Partie gegen den Berliner das 1:2 und hatte auch im Weiteren keine Chance, noch nachziehen. Da Baadte beim 4:1 gegen Michael Kaus (Frankfurt) auf beeindruckende Weise nichts anbrennen ließ, durfte er sich über den zweiten Finaleinzug nach 2015 freuen.

Finale

Im Finale standen sich also Jakob Weber und Philipp Baadte. Wann gab es zuletzt ein DEM-Finale, in dem beide Akteure unter 30 waren? Während der Wasseralfinger seit 2013 kein offizielles DTKV-Turnier mehr besucht hatte und durch Mannschaftsspiele in der vergangenen Saison wieder an den Sport herangeführt worden war, hatte sich Baadte nicht nur durch seinen DEM-Erfolg 2015 in den letzten Jahren zu einem Spitzenspieler entwickelt.

So kam es auch, dass Baadte nach einem verhaltenen Beginn mit 2:0 in Führung ging. Alle dachten bereits, dass das Spiel bei diesem Stand zur Halbzeit entschieden war, doch Weber konnte den Anschlusstreffer erzielen und danach erstmalig eine Druckphase aufbauen. Als der Lauterer dann auch noch das 3:1 erzielte, schien alles verloren. Doch Weber gab nicht auf, schaffte abermals den Anschluss zum 2:3 und hatte mit dem letzten Schuss noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Diesen letzten Versuch setzte er allerdings knapp übers Tor, sodass sich Baadte über den zweiten Titelgewinn freuen durfte!

Die zwölf Pokalgewinner der 52. DEM.

Deutsche Meisterschaft U18

In einer 5er- und einer 6er-Gruppe spielten elf Nachwuchstalente ihre Meisterschaft aus.

In Gruppe A setzte sich Titelverteidiger Daniel Bialk durch. In seinem ersten Spiel besiegte er seinen größten Konkurrenten Luc Kaouane (Hannover) mit 4:3 und ebnete damit den Weg zur zweiten Finalteilnahme in Folge.

In Gruppe B lief alles auf einen Zweikampf zwischen Alexis Kalentzi und Vorjahresfinalist Ivan Pulice hinaus. Kalentzi fegte seine Gegner allesamt deutlich von der Platte und er stand mit einem Torverhältnis von 45:13 am Ende sehr gut da! Leider verlor er das entscheidende Match gegen Pulice mit 4:5, sodass dieser sich für die Finalniederlage an Daniel Bialk revanchieren konnte.

Doch im Finale ließ Bialk seinem Konkurrenten keine Luft zum Atmen, zog davon und machte den Sack früh zu. Gekonnt wusste er es, seinen Vorsprung zum 6:1 über die Runden zu bringen. Damit sicherte sich der 17-jährige seinen zweiten U18-Titel.

Die Talente (v.l.n.r.:) Alexis Kalentzi, Daniel Bialk und Ivan Pulice

Deutsche Damenmeisterschaft

Zwar konnte nicht der Teilnehmerrekord von 10 Teilnehmerinnen (2009 und 2010) geknackt werden, dafür spielten die Damen hochklassigen Tipp-Kick und sie hielten den Wettbewerb spannend bis zum Schluss!

In Gruppe A spielten neben der Meisterin von 2015, Manuela Winter (Gevelsberg), auch noch Sylvia Sgobio (Kierspe) und die Delligserinnen Anna-Lena Neumann und Pauline Golte. Während die jüngere bei ihrem ersten Turniereinsatz wertvolle Erfahrung sammelte, durfte sich Neumann überraschend über den Gruppensieg freuen. Im letzten Spiel gegen Sgobio reichte ein 3:3 aus, um erstmalig ins Finale einzuziehen.

Gruppe B versprach Spannung pur. Neben der Titelverteidigerin Vanessa Weichelt (Pegasus Hannover) gingen außerdem noch Vizemeisterin Michaela Koegel und Marina Kissling (Pegasus Hannover), die bei der Bockenemer Stadtmeisterschaft mit Platz 21 für Furore sorgte, an den Start. Mit Sina Weitze (Delligsen) und Yvonne Dalli (Kierspe) wurden noch zwei Spielerinnen hinzugelost, die auch wissen, wo das Tor steht. Die favorisierte Koegel setzte sich mit 7:1 am Ende durch und musste nur gegen Kissling beim 3:3 zittern.

Im Finale ging Michaela Koegel schnell in Führung und sie konnte sich auf 2:0 von Neumann absetzen. Diese ließ sich jedoch nicht beirren, schlug zurück und glich aus. Im Laufe des Spiels konnte sie das Match sogar drehen, sodass sie sich mit einem 5:3 verdient den Titel der Deutschen Damenmeisterin sicherte.

Starke Damen (v.l.n.r.:) Michaela Koegel, Anna-Lena Neumann und Marina Kissling

21. Bockenemer Stadtmeisterschaft

Das Traditionsturnier war für die Spieler vorgesehen, die in der ersten bzw. zweiten Runde der DEM ausgeschieden waren. Insgesamt 72 Akteure nahmen diese Möglichkeit war und spielten am Samstag und Sonntag in 5 Runden das Turnier aus.

Endrunde

Im Allgemeinen setzten sich bis zur Endrunde die Favoriten durch, sodass 10 der 12 gesetzten zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf den Titel hatten.

In Gruppe A verzichtete Daniel Bialk auf den Start, weil er an der parallel stattfindenden U18 Meisterschaft teilnehmen wollte. Der andere U18 Spieler der Gruppe, Valentin Tenner (Gießen), hingegen wollte bei der Stadtmeisterschaft mitspielen und wäre auch fast mit dem Finaleinzug belohnt worden. Allerdings musste er sich Jan Komareck (Berlin) im direkten Vergleich beugen. Zwar hatten beide 7:3 Punkte vorzuzeigen, allerdings hatte der Berliner mit 20:9 ein besseres Torverhältnis im Vergleich zu 16:7.

In Gruppe B setzte sich erwartungsgemäß Marcus Socha (Drispenstedt) gegen die Konkurrenz durch. Wichtig war allerdings der 2:1 Sieg gegen Mozelewski, ansonsten hätte sich Peter Deckert mit 8:2 Punkten über den Finaleinzug gefreut und für ein Berliner Finale gesorgt.

Finale

Die Geschichte des Finales ist schnell erzählt: Socha ging schnell in Führung, doch Komareck konnte einen Anschlusstreffer erzielen. Durch zwei Eckballtore (eines mit Prädikat „Weltklasse“) konnte Socha allerdings wieder davon ziehen. Zwar erzielte Komareck mit dem letzten Schuss noch ein schönes Tor, doch verwaltete Socha das Ergebnis zu clever. Am Ende stand ein 5:2 für den Bundesligaspieler zu Buche.

Die Sieger der Bockenemer Stadtmeisterschaft 2017

 

Alle Ergebnisse findet ihr sowohl auf der Homepage des TKV Jerze als auch auf artbot. Der DTKV möchte sich nochmals ganz herzlich beim Veranstalter TKV Jerze für die toll organisierte DEM bedanken und gratuliert allen Titelträgern!

+++ SAVE THE DATE +++

Deutsche Einzelmeisterschaft 2018 in Berlin am 29. und 30. September

4. Düsseldorfer Stadtmeisterschaften: Max Bartels siegt im Finale der Youngster

Am 02.09. fanden sich 46 Teilnehmer in der Boulehalle in Düsseldorf zur vierten Auflage der Düsseldorfer Stadtmeisterschaften ein. Am Ende gewann Max Bartels von der TFB ´77 Drispenstedt gegen den Gießener Youngstar Valentin Tenner (Spieltrieb Ylipulli Gießen) mit 3:1. Beide schalteten im Halbfinale zwei Bundesligaspieler (Bartels Vereinskollegen Socha; Tenner Wiederbundesligaspieler Wegener) aus. Wie bereits die Woche zuvor gab es viele Absagen in der Woche vor dem Turnier.

Bereits zum vierten Mal fand am 02.09. die Düsseldorfer Stadtmeisterschaft in der Boulehalle im linksrheinischen Stadtteil Heerdt statt. Immer mehr Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet und der Schweiz nehmen an dem Turnier Jahr für Jahr teil. Dieses Jahr muss man die beiden Eidgenossen Christian Meister und Rene Gerber (beide Leppard United) hervorheben. Aber auch Verbandspräsident Peter Funke von den Flinken Fingern Bruck und Oliver Wegener von Balltick Kiel gaben sich zusammen mit u.a. Michael Link aus Kaiserslautern die Klinke in die Hand.

Letzterer war auch nach 10 Runden im schweizer System der namhafteste Spieler, welcher es nicht in die 24. Playoffs schaffte. Hervorzuheben ist u.a. Björn Schulte von den Schlachtenbummlern Bochum, welcher sich als 17 für die Playoffs qualifizieren konnte. Die Spieler auf den Plätzen 1-8 durften sich über eine Runde „frei“ freuen. Die Plätze 9-24 spielen in diesem progressiven Modus die Gegner der Top 8 nach den 10 Runden aus.

Tabelle nach der Vorrunde

Im Halbfinale trafen nun Marcus Socha, welcher in den Runden zuvor Siddhi Popat (SG Rheinland/Düsseldorf) und Peter Funke (Flinke Finger Bruck), und sein Teamkollege Max Bartels (zuvor gegen Felix Lennemann (SG Rheinland/Düsseldorf) und Fred Elesbao (Hannover) erfolgreich) aufeinander. In einem sehr engen Spiel gewinnt Max mit 1:0 und steht somit in seinem ersten Finale überhaupt.

2 Generationen Tipp-Kick: Valentin Tenner mit Siddhi Popat

Im zweiten Halbfinale bekam es Valentin Tenner (zuvor gegen Knut Asmis und Andre Bialk) mit dem Bundesligaspieler Oliver Wegener zu tun. Dieser hatte zuvor Christoph Ihme und Myrko Baumgart gewonnen. In der Höhe überraschend deutlich gewinnt Valentin 5:2 gegen Oliver und zieht somit ebenfalls ins Finale ein. Das Ergebnis bestätigt jedoch einmal mehr die steil ansteigende Formkurve des talentierten Youngstars aus Gießen.

Das Finale:

Max kann sich im Laufe der ersten Halbzeit mit zwei sehenswerten Toren absetzen, jedoch schlägt Valentin mit dem Halbzeitpfiff und einer direkt verwandelten Ecke zurück. In der zweiten Halbzeit kann Max auf 3:1 erhöhen und lässt sich später seinen ersten Turniersieg nicht mehr nehmen. Alle Details zum Finale gibt es nochmal in einem 10 minütigen Video (in 1080p HD).

Herzlichen Glückwunsch Max zum ersten Turniersieg!

Das Siegerbild (v.l.): Ausrichter Henning Horn, Marcel Kapp (Bochum), Marcus Socha, Max Bartels (beide Drispenstedt) und Valentin Tenner (Gießen)

3. Herner Ruhrpott-Cup: Felix Lennemann gewinnt das vereinsinterne Endspiel

Bei dem mit leider nur 39 Teilnehmern besetzten Turnier setzt sich Felix Lennemann im vereinsinternen Finale gegen Stefan Biehl durch. Den „Orden des Phoenix“ gewinnt Michael Sammrei. Der Nachwuchspokal geht an Julian Weweler vom TKV weiß weiß Steinbeck.

Am vergangenen Sonntag stand das erste Turnier der Saison 2017/2018 an. Mit dem 3. Ruhrpott Cup fiel der Startschuss in Herne. Das mit nur 39 Teilnehmern besetzte Turnier (dazu später mehr) gewann am Ende Felix Lennemann von der SG Rheinland/Düsseldorf vor seinem Teamkollegen Stefan Biehl, der sich in seinem ersten Finale mit 5:3 geschlagen geben musste.

Auf Grund der unerwartet geringen Teilnehmer wurde in der ersten Runde das Feld von 39 Teilnehmer auf 32 verkleinert. Der dadurch recht moderate Modus lies keine wirklichen Überraschungen zu, sodass sich fast durchweg die „Favoriten“ durchsetzen konnten.

In der zweiten Runde wurde nun von 32 auf 24 Spieler gespielt. Dort erwischte es erneut keinen der TOP Spieler; es waren trotz der geringen Teilnehmer einiger Spieler der 1. und 2. Bundesliga vertreten. Dennoch erfreulich, dass der TKC Phoenix Herne, trotz der wenigen Teilnehmer, ein Nebenturnier anbot. TOP, Daumen hoch!

In der dritten Runde wurde der Modus nun etwas härter und nun mussten sich die ersten namhaften Spieler aus dem Turnier verabschieden. Darunter u.a. Dirk Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) und Christian Schäl (Ylipulli Gießen). Ein Ausrufezeichen setze an diesem Tag Marvin Freund vom TKV weiß weiß Steinbeck, welcher erstmals den Sprung in die Endrunde schaffte. Glückwunsch!

 

Die Endrunde:

Die Gruppe A setzte sich aus Felix Lennemann (SG Rheinland/Düsseldorf), Jens Schüring (Phoenix Herne), Arnold Gotzhein (Preussen Waltrop), Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz), Bernd Straberg (Preussen Waltrop) und Olaf Dransfeld (Tornado Dortmund) zusammen. Mit 9:1 Punkten setzte sich Felix Lennemann von der SG Rheinland/Düsseldorf, welcher nur gegen den Lokalmatador Jens Schüring einen Punkt abgeben musste, recht souverän durch.

Die Gruppe B versprach da durchaus mehr Spannung. Zu Stefan Biehl, Christian Drescher und Siddhi Popat (alle SG Rheinland/Düsseldorf) gesellten sich noch Altmeister Klaus Höfer (Ylipulli Gießen), Michael Guhl (Phoenix Herne) und der Endrunden-Neuling Marvin Freund (TKV weiß weiß Steinbeck). Nach den internen Duellen entschied sich der Finaleinzug zwischen Stefan Biehl und Klaus Höfer. Den direkten Vergleich hatte der Spieler der SG Rheinland/Düsseldorf für sich entschieden. Stefan Biehl musste im letzten Spiel gegen Michael Guhl ran, Klaus Höfer an der Nebenplatte gegen Chris Drescher. Biehl musste einen Punkt holen oder bei einer Niederlage auf mindestens einen Punkt von Christian Drescher gegen Klaus Höfer hoffen. Biehl verlor sein letztes Spiel gegen den stark spielenden Michael Guhl mit 3:4. Chris Drescher konnte sein 5:2 Vorsprung nicht halten und kassierte mit dem Schlusspfiff das 5:5. Dennoch zu wenig für Klaus Höfer. Damit stand Stefan Biehl erstmals in einem Finale.

 

Das Finale:

In Finale standen sich nur die beiden Teamkollegen der SG Rheinland/Düsseldorf gegenüber. Für Felix Lennemann war es bereits das fünfte Finale, wo hin gegen es für seinen Teamkollegen aus der 2. Bundesliga seine Premiere war. Der entscheidende Vorteil? Nein, nicht in einem vereinsinternen Spiel; man kennt sich.

In der ersten Halbzeit konnte Felix die Farbfehler seines Gegners ausnutzen und so mit 3:1 in die Halbzeit gehen. Nach dem Seitenwechsel konnte Felix auf 4:1 erhöhen und sah 2:30 Minuten vor dem Schluss schon fast wie der sichere Sieger aus. Stefan gab jedoch nicht auf und konnte 1:20 Minuten vor Schluss mit einem Doppelschlag auf 3:4 verkürzen. Es lag Spannung in der Luft und Stefan musste alles auf eine Karte setzen. 15 Sekunden vor Schluss gelang Felix dann das 5:3. In einem sehenswerten Finale (u.a. ein Eckentor) setzte sich Felix gegen seinen Teamkollegen durch und gewinnt den 3. Ruhrpott Cup in Herne.

 

Die Platzierungen:

  1. Felix Lennemann (SG Rheinland/Düsseldorf)
  2. Stefan Biehl (SG Rheinland/Düsseldorf)
  3. Jens Schüring (Phoenix Herne)
  4. Klaus Höfer (Ylipulli Gießen)
  5. Christian Drescher (SG Rheinland/Düsseldorf)
  6. Arnold Gotzhein (Preussen Waltrop)
  7. Siddharta Popat (SG Rheinland/Düsseldorf)
  8. Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz)
  9. Michael Guhl (Phoenix Herne)
  10. Bernd Straberg (Preussen Waltrop)
  11. Olaf Dransfeld (Tornado 09 Dortmund)
  12. Marvin Freund (TKV weiß weiß Steinbeck)

 

Ein kleiner Nachtrag des Schreiberlings:

Wer selber Turnierausrichter ist, kennt das Problem. Wer sich für ein Turnier anmelden möchte, aber auf Grund der maximalen Teilnehmerzahl nicht mehr teilnehmen kann, kennt es auch. Für beide ist es extrem ärgerlich. Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor und dieses Mal auch in Herne, dass 9 (!!!) Spieler ohne Absage nicht erschienen sind. Nicht einmal ein kurzer Anruf oder eine WhatsApp. Eventuell müssen Turnierveranstalter demnächst wieder darüber nachdenken, für solche Spieler eine Sperre für ihr nächstes Turnier auszusprechen. Anders scheint es langsam nicht mehr zu gehen. Oder der DTKV stiftet ein paar Taschenkalender, damit man sich Termine aufschreiben kann.

Vorschau: 52. Deutsche Einzelmeisterschaft in Bockenem

Auch wenn der Sommer bekanntlich eher Tipp-Kick-arm ist, wirft das Highlight des Jahres bereits einen großen Schatten voraus. Am 16. und 17. September wird das beschauliche Bockenem in Niedersachsen Ziel einer Tipp-Kick-Invasion, wenn der TKV Jerze dort zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Einzelmeisterschaft ausrichtet.

Nach vielen Norddeutschen Einzelmeisterschaften und weiteren Großevents schien der TKV Jerze nur den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um das Tipp-Kick-Highlight nach Bockenem zu holen. Zum 35-jährigen Vereinsjubiläum bewarb sich der TKV nun erfolgreich um die Austragung der 52. Deutschen Einzelmeisterschaft. In die Vorbereitung flossen die Erfahrungen vergangener Turniere mit ein und im letzten Jahr feierte man mit der Norddeutschen Einzelmeisterschaft und dem Tourfinale eine gelungene Generalprobe.

Das Übernachten in der Halle zu günstigen Preisen ist nach Anmeldung möglich, ebenso darf vor der Halle kostenlos gezeltet werden. In der offiziellen Einladung findet ihr außerdem Empfehlungen für Unterkünfte.

Wer sich bis zum 25. August anmeldet, zahlt für die Teilnahme an allen angebotenen Turnieren nur 11 €. Außerdem besteht bis dahin die Möglichkeit, am großen DEM-Gewinnspiel teilzunehmen und folgende Preise zu gewinnen:

1. Preis:
Erstattung des Startgelds bei der DEM

2. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 8,00 einzulösen am DEM Wochenende

3. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 5,00 einzulösen am DEM Wochenende

 

Neben dem Hauptturnier werden überdies noch weitere Wettkämpfe angeboten:

  • 21. Bockenemer Stadtmeisterschaft für Teilnehmer, die in den Runden 1 und 2 der DEM ausgeschieden sind (Samstag und Sonntag)
  • Deutsche Amateurmeisterschaft mit maximal 16 Teilnehmern (Sonntag)
    Startberechtigt sind vereinslose Spieler ohne Ranglistenplatzierung, die noch nie für einen Verein oder auf Turnieren gespielt haben.
  • Deutsche Jugendmeisterschaft für Spieler unter 18 Jahren (Sonntag)
  • Deutsche Damenmeisterschaft (Sonntag)

 

Key Facts DEM 2017

  • Datum:
    16. und 17. September 2017
  • Spielbeginn:
    10:00 Uhr (Samstag), 9:00 Uhr (Sonntag)
  • Ausrichter:
    TKV Jerze
  • Spielort:
    Bockenemer Ambergausporthalle
    Mahlumer Str. 20, 31167 Bockenem
  • Titelverteidiger:
    Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  • Anmeldung und weitere Informationen:
    www.tkvjerze.de

Kann Michael Kaus seinen Titel verteidigen?

2. Spree Cup: Dominik Steib triumphiert

Mit seinem 4:1 Erfolg gegen Stephan Pfaff (TKG Adersheim) unterstreicht Dominik Steib vom OTC 90 Amberg beim 2. Spree Cup hoffentlich einen neuen Trend: Von 5 Turnieren an Ostern in Berlin waren 4 Turniersieger unter 25 und Dominik war dabei der jüngste. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

 Eine kleine Notiz am Rande: Obwohl der Spree Cup als Einzelturnier erst zum zweiten Mal ausgespielt wurde, hat das Turnier eine große Tradition: Bis einschließlich 2003 wurde an Ostern neben der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft unter dem Namen „Spree-Cup“ ein Mannschaftsturnier ausgetragen, welches sich großer Beliebtheit erfreute und insgesamt 19mal stattfand.

Doch nun zum Sportlichen! Parallel zur zweiten Runde der Ostdeutschen starteten die Ausgeschiedenen der ersten Runde den 2. Spree Cup. Anschließend stießen diejenigen hinzu, die sich im Hauptturnier nicht für die dritte Runde qualifizieren konnten. In Summe nahmen also 38 Teilnehmer am Nebenturnier teil.

 

Runde 1

In einer 5er- und drei 6er-Gruppen sollten sich jeweils die besten vier für die zweite Runde qualifizieren.
Spannende Spiele lieferten sich die Akteure in Gruppe 1. Hier setzte sich J. Krokowski überraschend mit 7:1 Punkten klar durch, während S. Gies, P. Dobler und S. Biehl die Runde ausgeglichen gestalteten und L. Homscheidt (1:7) das Nachsehen hatte.

In Gruppe 2 zeigte sich C. Thieke vom Gastgeber Celtic Berlin nicht sehr gastfreundlich und gewann alle seine Partien. Ebenfalls kamen C. Drescher, H. Kraus und D. Gätje mit jeweils 6:4 Punkten weiter. Leider mussten U. Scheffler und T. Will die Segel streichen und da das direkte Duell der beiden unentschieden endete, durfte sich Will aufgrund der besseren Tordifferenz über den 5. Rang freuen.

Gruppe 3 entwickelte sich zu einer der spannendsten überhaupt: Zwar konnte K. Sundermann keine Punkte sammeln, aber mit einer guten Leistung überzeugen. Auf der anderen Seite zog U. Dübel mit 8:2 Punkten locker in die nächste Runde ein und nahm F. Berger und F. Sauter (je 6:4) mit. Mit jeweils 5:5 Punkten durften sich W. Renninger und H. Horn noch Hoffnungen machen, als Vierter weiterzukommen, doch es konnte nur einen geben: Da das direkte Duell 7:7 ausging, waren alle auf die Tordifferenzen gespannt. Weil diese mit +8 ebenso identisch waren, durfte sich Horn über seine mehr geschossenen Tore freuen und in die nächste Runde vorrücken.

Die Geschichte von Gruppe 4 ist schnell erzählt: C. Weiß versuchte, die Konkurrenz mit einem Starkicker zu überraschen und musste sich jedem geschlagen geben. Trotz seiner enormen Verbesserung im vergangenen Jahr gelang A. Kalentzi der Sprung in die nächste Runde nicht, zu routiniert war die Konkurrenz. M. Winter, R. Albrecht, F. Putz und M. Saust hatten keine Probleme.

 

Runde 2

In Runde 2 stießen die Ausgeschiedenen der ODEM zum Teilnehmerfeld hinzu und jeweils vier Akteure sollten weiterkommen. In Gruppe 1 war es eine klare Angelegenheit: S. Pfaff gewann alle Spiele und buchte die dritte Runde genauso wie R. Schlotz, G. Lortz und H. Kraus, der sich durch seinen Sieg gegen F. Sauter im ersten Spiel qualifizierte.

„Ladies first“ lautete das Motto in Gruppe 2. Michaela Koegel setzte sich beeindruckend mit 6:2 vor ihrem Teamkollegen S. Biehl, D. Steib und R. Albrecht durch. F. Berger kämpfte bis zum Schluss ums Weiterkommen, doch war die Konkurrenz (noch) zu stark für ihn.

Drescher beendete die Runde in Gruppe 3 mit starken 8:0 Punkten, während es weiter hinten eng zuging. S. Gies und Talent A. Schreiber qualifizierten sich ebenfalls für die nächste Runde. Im abschließenden Gruppenspiel zwischen U. Dübel und E. Jobst ging es im direkten Duell ums Weiterkommen, wobei Jobst sich mit 4:1 durchsetzen sollte.

In der ausgeglichenen Gruppe 4 setzte sich J. Schüring an die Spitze und M. Grämmel hatte das Nachsehen gegen die Kontrahenten P. Dobler, A. Sigle und M. Winter.

In Gruppe 5 enttäuschte J. Krokowski mit 0:8 Punkten, der zuvor in Runde 1 so bravourös aufspielte. Nutznießer waren M. Saust, D. Hansen, C. Thieke und D. Nater, die allesamt keine Probleme in dieser Gruppe hatten.

In der einzigen 6er-Gruppe (treffenderweise Gruppe 6) ließ M. Bartels keine Zweifel aufkommen und sicherte sich 10:0 Punkte. Auch D. Gätje, O. Baer und F. Putz zogen in die nächste Runde ein. Nicht zufrieden dürften H. Horn mit zwei Punkten und M. Germeroth mit einem Punkt gewesen sein, denn dies reichte nicht für den Einzug in die dritte Runde.

 

Runde 3

In Runde 3 waren noch 24 Teilnehmer in vier 6er-Gruppen spielberechtigt, wobei je drei pro Gruppe weiterkommen sollten.

Gruppe 1 wurde dominiert von C. Thieke (8:2) und Rainer Schlotz (7:3), die bei ihren Partien keine Probleme hatten. Dahinter freute sich F. Putz mit 5:5 Punkten über den Einzug in die Endrunde. Leider wurden die tollen Leistungen von M. Koegel, S. Gies und A. Sigle nicht belohnt und sie mussten die Segel streichen.

In Gruppe 2 fielen E. Jobst (2:8) und M. Winter (1:9) etwas ab, doch durften sie mit ihren Gesamtleistungen an diesem Tag zufrieden sein. Es duellierten sich die anderen vier um die Plätze, die zum Weiterkommen berechtigten. O. Baer (8:2) und S. Pfaff (7:3) sicherten sich mühelos die begehrten Tickets, doch zwischen S. Biehl und M. Saust (beide 6:4) musste der direkte Vergleich herhalten! Hier hatte Biehl bereits in der ersten Spielrunde mit 7:2 einen soliden Grundstock gelegt, der sich dieses Mal auszahlte.

Für die beiden Franken in der Gruppe 3, D. Steib und P. Dobler, konnte die Runde unterschiedlicher nicht enden. Während Steib mit 8:2 Punkten in die Endrunde marschierte, holte Dobler nur einen Zähler. Außerdem kamen weiter: C. Drescher und M. Bartels, die beide ihre Duelle in der letzten Runde gewinnen konnten.

Hansen dominierte in Gruppe 4 nach Belieben. Mit 10 Punkten platzierte er sich deutlich vor D. Gätje (7:3) und J. Schüring (6:4). Für R. Albrecht (4:6), H. Kraus (2:8) und A. Schreiber (1:9) war in dieser Runde leider Endstation.

 

Endrunde

In Endrundengruppe A deutete anfangs alles auf den erfahrenen Bundesliga-Kicker R. Schlotz als Finalisten hin. Doch es sollte anders kommen: In den ersten beiden Runden ließ er gegen D. Hansen und D. Steib Punkte, sodass er sich erstmal aus der Verlosung verabschiedete. Vielmehr spielten sich Steib und D. Gätje in den Vordergrund. Doch obwohl Gätje das direkte Duell gewann, qualifizierte sich Steib am Ende fürs Finale, da dieser in der letzten Runde knapp gegen Schüring gewann, während Schlotz gegen Gätje Schützenhilfe leistete.

Auch in Gruppe B fanden sich einige ambitionierte Tipp-Kicker wieder, wobei man keinen richtigen Favoriten ausmachen konnte. Bis zur letzten Spielrunde war alles offen und fast jeder konnte noch ins Finale einziehen. Am Ende standen C. Drescher und S. Pfaff an der Tabellenspitze, wobei Pfaff das direkte Duell mit 4:2 für sich entscheiden konnte und damit auf Platz 1 landete.

 

Das Finale

„Erfahrung trifft auf Talent“ lautete das Motto des Finales zwischen D. Steib und S. Pfaff. Steib, der seit Jahren immer besser wird und im vergangenen Oktober zweiter bei der Bayerischen Einzelmeisterschaft wurde, traf auf Pfaff, der in den 80er und 90er den Höhepunkt seiner Karriere erlebte. Doch das Finale sollte gegenläufig enden. Routiniert spielte Steib seinen Stiefel runter und ließ beim 4:1 nicht die geringsten Zweifel aufkommen. Herzlichen Glückwunsch zum bisher größten Erfolg!

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale:

Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

2. Havel Cup: Vincent Höhn gewinnt souverän

Vorbemerkungen:

 Die Havel als Nebenfluss der Elbe erreicht immerhin 334 km Länge und wurde 2004 zur Flußlandschaft des Jahres gewählt. Sie schneidet Berlin im äußersten Westen (hpts. Spandau). Die Spree ist übrigens nur ein Nebenfluß der Havel.

Diese beiden Flüße sind Namensgeber für die Ausgeschiedenen des Samstags- und Sonntagsturnieres. Auch hier hat der Havel Cup die Oberhand: 39 Teilnehmer gegenüber 38 Teilnehmern, ebenso in der Wertigkeit: 2,50 gegenüber 2,49. Den fast 40 Teilnehmern beider Turniere war das alles völlig egal, Hauptsache spielen, gewinnen oder schön spielen – je nach Perspektive – und vor allem Spaß haben!

 

Teilnehmende Tipp-Kick-Prominenz:

Der Havel Cup fing alle Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Berliner Pokalmeisterschaft auf. Nicht nur Underdogs sondern auch einige klangvolle Namen fanden sich hier zu diesem Wettbewerb ein: Peter Funke (FF Bruck), der Deutsche Meister von 1984 und 6-facher Gewinner von Sektionsmeisterschaften, sein Vereinskamerad Vincent Höhn (FF Bruck), der Süddeutsche Vizemeister von 2014, Björn Buschmann (Oberbayern München), der Gewinner der Einzelwertung der Verbandliga Süd mit 47:1 Punkten, Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) und Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln), die in den letzten Wochen viele glanzvolle Spiele ablieferten. Ein Stephan Pfaff (Adersheim), 9-facher Endrundenteilnehmer von Sektionsmeisterschaften, allerdings gehandicapt durch Trainingsrückstand. Und so einige andere Kandidaten, die immer wieder mal überraschen können, wie man später sehen wird.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünf 5er-Gruppen. In jeder Gruppe qualifizierten sich dann 4 Spieler für die nächste Runde. Also sehr human.

Trotzdem verabschiedete sich mit Stephan Pfaff, der in dieser Saison für Adersheim an die Platten tritt, mit 2:6 Punkten und 15:15 Toren. Der Trainingsrückstand war zu hoch. Ferner schieden aus: S. Gebhardt (Celtic Berlin), J. von Hering (Kiel), Konrad Sundermann (Celtic Berlin) und der vereinslose Chr. Weiß.

Erfolgreichste Spieler waren M. Wietoska (Bochum) mit 8:0 Punkten und 20:4 Toren vor A. Bialk (Spandauer Filzteufel) mit ebenso 8:0 Punkten und 16:2 Toren.

 

Die zweite Runde:

Es kamen nun weitere Ausgeschiedene der Berliner Pokalmeisterschaft hinzu, so dass in der 2. Runde in 6 Gruppen gespielt wurde. 4 Spieler kamen hier wieder weiter, wiederum sehr human.

Es verabschiedeten sich gleich 4 Balinger und 3 Nürnberger, aber auch der Amberger F. Putz, den man eine Endrundenteilnahme zugetraut hatte. Da auch Michaela Koegel (Rheinland Düsseldorf) als 5. ihrer Gruppe ausschied, war schon jetzt Melanie Grämmel (Drispenstedt) die Damen-Siegerin dieses Turnieres.

Buschmann und V. Höhn blieben mit jeweils 10:0 Punkten (bei 31:12 bzw. 21:10 Toren) verlustpunktfrei.

 

Die dritte Runde:

Hier sollte es spannender werden. 4 Gruppen mit je 6 Teilnehmern und die ersten 3 sollten sich für die Endrunde qualifizieren.

In der Gruppe 1 setzten sich die beiden Favoriten T. Stock (Grönwohld) und A. Bialk mit je 9:1 Punkten bei 34:15 bzw. 22:4 Toren klar durch. Danach gab es einen Dreier-Vergleich, den M. Wietoska für sich entscheiden konnte. Die Unglücksraben waren A. Sigle (Hirschlanden) und F. Sauter (Balingen). Der erfahrene Zweitliga-Spieler O. Baer (Celtic) war von seinen 0:10 Punkten sichtlich enttäuscht.

Die Gruppe 2 war von den Namen und Ranglistenplatzierungen her wesentlich stärker als die Gruppe 1 besetzt. B. Buschmann zeigte seine Klasse und gewann im Top-Spiel gegen V. Höhn mit 6:5. M. Kalentzi platzierte sich noch vor DTKV-Präsident P. Funke, der damit ebenso ausschied wie der „Wer wird Millionär“-Sieger Schmidt (Bochum) und der überraschend in die 3. Runde gekommenen A. Schreiber (Drispenstedt).

In der Gruppe 3 mußte man schon 6 Punkte holen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. Das gelang D. Bastian (Wolfsburg) mit 8:2 Punkten vor K.-H. Sternberg und M. Becker (auch Wolfsburg). Der Schweizer Tipp-Kick-Freund M. Kälinn (Hotspurs), M. Grämmel und A. Thom (Kiel) durften fortan nur noch zuschauen.

In der Gruppe 4 dominierten die beiden Spieler Chr. Drescher und D. Hansen der SG Rheinland/Düsseldorf. Als Dritter überzeugte G. Mielke (Filzteufel), der in den letzten Wochen eine stark steigende Tendenz zeigte. Es schieden der Neuköllner Kapschies, der Frankfurter Renninger und der Nürnberger Jobst aus.

 

Die Endrunde:

Nun ging es um die berühmte Wurst. Nicht um die volkstümlichen Spiele „Wurstangeln“ oder „Wurstschnappen“, sondern um die Endspiel-Teilnahme im Havel Cup.

In der Gruppe A war man sich lange nicht einig, wer in das Endspiel einziehen würde. Erst die letzte Runde sollte mit D. Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) einen Überraschungsfinalisten hervorzaubern. Er bezwang im letzten Spiel A. Bialk, der bis dahin in diesem Wettbewerb noch keine Niederlage erlitten hatte und reichte ihn auf Platz 4 in der Gruppe durch. Auf Platz 2 schob sich Chr. Drescher, ein Vereinskamerad von D. Hansen, und komplettierte somit diesen Vereins-Triumpf. Lange Zeit roch es nach einer Finalteilnahme von M. Becker, der in der Endrunde großartig aufspielte, aber angesichts eines wartenden Taxis und eines nicht-wartendes Nachtzuges doch noch alles verspielte. Mitfavorit B. Buschmann wurde gar nur Fünfter seiner Gruppe. Ihn trennten nur 3 Punkte vom Finalisten.

In der Gruppe B war es fast noch knackiger. Wenn der Letzte der Gruppe, hier M. Wietoska auf 4:6 Punkte kommt, was haben dann die anderen erst für Punkte? Richtig, kaum mehr! So kam der Zweitplatzierte M. Kalentzi auf 5:5 Punkte. Das kann man auch Effektivität nennen. Wenn man dann jedoch die 8:2 Punkte von V. Höhn sieht, muss man hier fast eine Zwei-Klassen-Gesellschaft feststellen.

 

 Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich nun mit Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Dirk Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) zwei unterschiedliche Spielertypen gegenüber. V. Höhn mit der Erfahrung von 8 Finals, davon 4 erfolgreich und ihm gegenüber „Tanne“ Hansen mit 2 dritten Plätzen, erzielt bei Gevelsberger Regionalturnieren.

Wat mutt, dat mutt. Und so kam es dann auch im Endspiel. V. Höhn erzielte Tor um Tor und gewann letztendlich dank seiner Routine das Endspiel souverän mit 7:2. Trotzdem, auch hier, Gratulation von Seiten der Redaktion zu Turniersieg und erstmaliger Finalteilnahme!

 

Das Turnier in der Übersicht:

2. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

 

Rückblick: Alle Wettbewerbe, Sieger und etwas Statistik des Berliner Osterwochenendes

Jedes Jahr organisiert Celtic Berlin an den drei Tagen von Karfreitag bis Ostersonntag eine Reihe von Turnieren. Die drei Hauptturniere Berlin Open, Berliner Pokalmeisterschaft und die Ostdeutsche Einzelmeisterschaft werden ergänzt durch die Nebenturniere Havel Cup und Spree Cup. So lohnt sich auch für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Trip nach Berlin.

Um nicht den Überblick zu verlieren, wer wie wo gewonnen hat, folgt hier eine chronologische Übersicht der einzelnen Wettbewerbe und ihre Sieger. Dabei wird auch die kleine Schar der Damen (3) und U18-Spieler (6) berücksichtigt, die natürlich auch ihre Titel ausspielten.

 

Freitag, 14. April 2017

6. Berlin Open Wertigkeit: 3.70 Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Samstag, 15. April 2017

47. Berliner Pokalmeisterschaft Wertigkeit: 4.66 Teilnehmer: 98

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Marc Koschenz (TKV Grönwohld) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 5:3

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Alexander Beck (TKC Gallus Frankfurt)
  4. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  5. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  6. Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)
  7. Artur Merke (TKC 71 Hirschlanden)
  8. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  9. Christoph Ihme (TKV Jerze)
  10. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  11. Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  12. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Pokalmeisterschaft/Havel Cup:

Johannes von Hering (SpVgg Balltick Kiel) – Konrad Sundermann (Celtic Berlin) 4:2 u. 8:1

 

 

1. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

 Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Sonntag, 16. April 2017

26. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft Wertigkeit: 4.44 Teilnehmer: 87

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 3:3 n.V., 5:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)
  4. Frédéric Mozelewski (TKC Gallus Frankfurt)
  5. Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)
  6. Peter Tuma (OTC 90 Amberg)
  7. William Schwaß (Oberbayern München)
  8. Myrko Baumgart (TKG Adersheim)
  9. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  10. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  11. Fred Elesbao (SG 94 Hannover)
  12. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  3. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)

 

U18-Finale:

Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) – Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) 4:3

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Ostdeutsche Einzelmeisterschaft/Spree Cup:

Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) – Thomas Will (Headbangers Balingen) 13:6

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

STATISTIK

Wieviele Spieler nahmen eigentlich insgesamt am Wochenende teil? 102? 112? 122? Wieviele Spieler nahmen an allen 5 Turnieren teil? 10? 15? 20? Und wer war von ihnen der Erfolgreichste? Und wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes? Welcher Verein stellt die meisten Endrundenteilnehmer? Alle diese Fragen werden jetzt und hier beantwortet!

 

Teilnehmer, insgesamt:

Insgesamt zählte der Veranstalter 122 Teilnehmer, die in den 5 Turnieren mitspielten.

 

Teilnehmer an allen 5 Turnieren:

An allen 5 Turnieren nahmen nur 15 der 122 Teilnehmer teil. Ihre an diesem Wochenende erzielten Ranglistenpunkte:

 

1. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99
2. O. Baer Celtic Berlin 749,40
3. F. Putz OTC Amberg 671,55
4. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17
5. E. Jobst TKC Nürnberg 585,31
6. W. Renninger Gallus Frankfurt 580,23
7. H. Kraus TKC Nürnberg 509,67
8. T. Will HB Balingen 476,39
9. A. Schreiber TFB Drispenstedt 466,99
10. P. Dobler TKC Nürnberg 442,57
11. M. Germeroth HB Balingen 412,36
12. F. Sauter HB Balingen 402,34
13. F. Berger TKC Nürnberg 315,68
14. Lu. Homscheidt HB Balingen 157,80
15. C. Weiß vereinslos 142,33

 

Wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes?

 Es wurde von allen 122 Teilnehmern alle erzielten Ranglistenpunkte des gesamten Wochenendes addiert. Wer früh in den Hauptturnieren ausschied, konnte im Nebenturnier noch Trostpunkte sammeln. Die Anzahl der addierten Turniere wurde zur besseren Einschätzung in Klammern hinzugefügt. Diese Rangliste hat natürlich nur beschränkte Auswirkungen auf die Rangliste von Artur Merke.

Hier die ersten 50 Plätze der fleißigsten Ranglistenpunktesammler:

1. Jo. Weber PWR Wasseralfingen 1248,61 (3)
2. C. Kuch Celtic Berlin 1143,88 (3)
3. M. Horchert Celtic Berlin 1121,43 (3)
4. A. Bialk Spandauer Filzteufel 1075,00 (4)
5. J. Komareck Celtic Berlin 1073,33 (3)
6. P. Tuma OTC Amberg 1042,79 (3)
7. D. Steib OTC Amberg 1026,80 (4)
8. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99 (5)
9. M. Kalentzi SB Bochum 1019,73 (4)
10. K. Sternberg Germania Neukölln 1007,57 (4)
11. M. Gottschalk Celtic Berlin 997,11 (3)
12. B. Nieder TFB Drispenstedt 990,00 (3)
13. F. Lennemann SG Rheinland/Düsseldorf 970,54 (3)
14. C. Ihme TKV Jerze 963,17 (3)
15. M. Socha TFB Drispenstedt 961,59 (3)
16. C. Lorenzen Celtic Berlin 940,14 (2)
17. F. Hampel Gallus Frankfurt 922,97 (3)
18. W. Schwaß Oberbayern München 921,78 (3)
19. D. Schirmer Spandauer Filzteufel 913,87 (3)
20. T. Krätzig OTC Amberg 907,71 (3)
21. H. Schau Spandauer Filzteufel 907,29 (3)
22. E. Peters Celtic Berlin 866,53 (3)
23. F. Wagner TKC Kaiserslautern 857,48 (2)
24. D. Bialk Spandauer Filzteufel 848,69 (3)
25. O. Holzapfel SG ’94 Hannover 837,30 (3)
26. F. de Nicolo TKV Grönwohld 832,53 (2)
27. R. von Hering SpVgg Balltick Kiel 832,30 (2)
28. Ma. Daub TKC Hirschlanden 819,88 (2)
29. A. Schmidt SB Bochum 818,00 (3)
30. R. Schlotz TKC Hirschlanden 816,32 (3)
31. A. Merke TKC Hirschlanden 799,81 (2)
32. C. Thieke Celtic Berlin 784,82 (4)
33. K. Schäfer TKV Grönwohld 771,98 (2)
34. F. Mozelewski Gallus Frankfurt 766,30 (2)
35. O. Baer Celtic Berlin 749,40 (5)
36. V. Tenner Ylipulli Gießen 736,38 (3)
37. Fl. Stähle TKC Hirschlanden 734,64 (2)
38. M. Wietoska SB Bochum 720,78 (4)
39. P. Funke FF Bruck 707,27 (3)
40. V. Höhn FF Bruck 701,48 (3)
41. A. Beck Gallus Frankfurt 696,15 (2)
42. M. Baumgart TKG Adersheim 688,83 (2)
43. M. Bartels TFB Drispenstedt 686,37 (3)
44. G. Lortz SG Rheinland/Düsseldorf 678,27 (4)
45. F. Putz OTC Amberg 671,55 (5)
46. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17 (5)
47. M. Kaus Gallus Frankfurt 663,42 (2)
48. S. Wagner OTC Amberg 659,83 (3)
49. C. Drescher SG Rheinland/Düsseldorf 651,03 (4)
50. P. Deckert Celtic Berlin 648,27 (3)

 

 Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in allen 3 Hauptturnieren:

 

Celtic Berlin
8 (Gottschalk, Horchert, Komareck, Kuch, Lorenzen)

TKC Gallus Frankfurt
4 (Beck, Hampel, Kaus, Mozelewski)

PWR 78 Wasseralfingen
3 (Jo. Weber)

TKC Kaiserslautern ’86
2 (F. Wagner)

Oberbayern München
2 (Schwaß)

OTC 90 Amberg
2 (Krätzig, Tuma)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk)

SpVgg Balltick Kiel
2 (R. v. Hering)

TFB 77 Drispenstedt
2 (Bartels, M. Socha)

TKC 71 Hirschlanden
2 (Daub, Merke)

TKV Grönwohld 
2 (de Nicolo, Koschenz)

Germania 09 Neukölln 
1 (K.-H. Sternberg)

SG 94 Hannover
1 (Elesbao)

SG Rheinland Düsseldorf 
1 (Lennemann)

TKG Adersheim 
1 (Baumgart)

TKV Jerze  
1 (Ihme)

 

Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in beiden Nebenturnieren:

SG Rheinland Düsseldorf
5 (Biehl, Drescher, Hansen)

Celtic Berlin 
2 (Baer, Thieke)

OTC 90 Amberg 
2 (Putz, D. Steib)

Schlachtenbummler Bochum 
2 (M. Kalentzi, Wietoska)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk, G. Mielke)

TKG Wolfsburg
2 (Bastian, Becker)

TKV Grönwohld 
2 (Gätje, Stock)

Flinke Finger Bruck
1 (Höhn)

Germania 09 Neukölln
1 (K.-H. Sternberg)

Oberbayern München
1 (Buschmann)

TFB 77 Drispenstedt  
1 (Bartels)

TKC 71 Hirschlanden
1 (Schlotz)

TKC Phoenix Herne
1 (Schüring)

TKG Adersheim
1 (Pfaff)

 

 

6. Berlin Open: Frank Hampel gewinnt sein 18. Einzelturnier

Zum Auftakt der Berliner Osterturniere gewinnt Frank Hampel (Gallus Frankfurt) überraschend deutlich mit 6:1 im Finale gegen den Shootingstar Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel). Mit 79 Teilnehmern (Vorjahr: 80) wird das Turnier, das karfreitags stets erst am späten Nachmittag beginnt und gegen Mitternacht endet, sehr gut angenommen und gehört mit der Berliner Pokalmeisterschaft zu den beiden teilnehmerstärksten Regionalturnieren Deutschlands.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünfzehn 5er- und 6er-Gruppen, um die Teilnehmerzahl auf 48 zu reduzieren. Es gab nur wenige Überraschungen:

In der Gruppe 1 landete der Celticer O. Baer, ein erfahrener Zweitliga-Spieler, nur auf Platz 5.

Die Gruppe 2 war ausgeglichen und stark besetzt, es qualifizierten sich C. Kuch, D. Steib und M. Bartels. Auf der Strecke blieben P. Deckert, ein ehemaliger BL-Spieler, und V. Tenner, die Nummer 2 der Deutschen U18-Rangliste.

In der Gruppe 4 schlug die Drispenstedterin M. Grämmel den Frankfurter W. Renninger mit 5:2 und qualifizierte sich so über den direkten Vergleich für die 2. Runde.

Auch die Gruppe 5 hatte es in sich. Am Ende der Runde hatte der Gruppenerste 5 Punkte, der Gruppenletzte 3 Punkte. Es kamen H. Schau, M. Gottschalk und B. Nieder weiter, D. Nater und J. Foit konnten die Spieler bereits einpacken.

In der Gruppe 10 überraschte U. Scheffler seine Gegner und zog als 3. knapp in die 2. Runde ein.

In der Gruppe 12 überzeugte Johannes von Hering als Zweiter mit 8:2 Punkten und verwies F. Lennemann und A. Breuß auf die Plätze.

Auch die Gruppe 14 hatte einiges zu bieten. Es qualifizierten sich mit S. Hansen (Kiel) und J. Komareck erwartungsgemäß die stärksten Spieler der Gruppe. Dass sich D. Hansen (Rheinland/Düsseldorf) aber mit 7:3 Punkten deutlich von A. Schalm und S. Leu (ehemals stärkster BL-Stürmer) absetzen konnte, überrascht doch ein wenig.

In allen anderen Gruppen setzten sich die Favoriten mehr oder weniger souverän durch.

 

Die zweite Runde:

Acht 6er-Gruppen, jeweils 3 qualifizierten sich für die Play-Offs. Der Gruppenerste überspringt dabei die erste Play-Off-Runde.

In der Gruppe 1 spielte Jo. Weber seine Gegner an die Wand. 10:0 Punkte, 33:4 Tore zeigten seine haushohe Überlegenheit. A. Lach und D. Steib freuten sich über den Einzug in die Play-Offs. M. Leinz belegte mit 2:8 den letzten Platz und wird mit mehreren knappen Ergebnissen bestimmt hadern.

In der Gruppe 2 setzten sich die Favoriten C. Kuch, W. Schwaß und S. Wagner durch. Der letztere konnte sich jedoch nur dank des direkten Vergleiches gegen S. Hansen durchsetzen.

Die Gruppe 3 dagegen war ziemlich ausgeglichen besetzt. J. Käthner bezwang als Gruppenerster mit 7:3 Punkten im direkten Vergleich den späteren Gruppenzweiten M. Socha klar mit 6:2. Als Gruppendritter überzeugte der U18-Spieler D. Bialk mit 6:4 Punkten. Es schieden aus: K.-H. Sternberg, P. Tuma und R. Rößger.

In der Gruppe 4 marschierte der spätere Turniersieger F. Hampel mit 10:0 Punkten locker in die Play-Offs. Es folgten ihm T. Krätzig und O. Holzapfel. Die beiden Berliner H. Schau und Chr. Thieke hatten dagegen Feierabend.

Auch die Gruppe 5 hatte ihren Reiz. M. Gottschalk wurde durch den direkten Vergleich Erster vor dem punktgleichen F. Lennemann. Mit M. Bartels setzte sich ein Bundesligaspieler ebenso im direkten Vergleich gegen F. Putz durch, E. Peters und D. Bastian folgten auf den Plätzen.

Die Gruppe 6 brachte ebenso interessante Resultate mit sich: J. Komareck untermauerte seine Ambitionen künftig erste Bundesliga spielen zu wollen. Mit 9:1 Punkten setzte er sich nur knapp von D. Schirmer ab, der schon in Delligsen vor Wochen erstklassige Resultate an der Platte abgeliefert hatte. Ein klein wenig überraschend folgt E. Overesch „nur“ auf Platz 3, der jedoch mit 3 Punkten Vorsprung M. Grämmel auf Platz 4 verwies. Ein toller Erfolg für die Dame, da hinter ihr mit K. Höfer und Chr. Ihme zwei von der Rangliste her deutlich besser positionierte Spieler die Plätze 5 und 6 belegten.

In der Gruppe 7 verdrängte der sehr ehrgeizige Bundesligaspieler B. Nieder die ebenso ambitionierten Spieler R. von Hering und M. Horchert auf die Plätze 2 und 3. Für A. Schmidt, P. Dobler und M. Kälin war das Turnier beendet.

In der Gruppe 8 ließ A. Bialk nichts anbrennen. Mit 10:0 Punkten und 25:8 Toren belegte er Platz 1 vor M. Becker und M. Kalentzi.

 

Das Play-Offs:

Nun hieß es: top oder flop. Und schon waren nach einem Play-Off-Spiel so manche Ambitionen erloschen. Mit Sudden Death verabschiedeten sich E. Overesch und M. Horchert. Auch alle anderen Berliner schieden aus: D. Schirmer gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden M. Kalentzi. D. Bialk unglücklich gegen T. Krätzig und A. Lach klar gegen S. Wagner.

In der 2. Runde des Playoffs stiegen nun die Gruppenersten der zweiten Runde wieder ein. Auch hier gab es reizvolle Duelle. Jo. Weber setzte sich mit 3:2 knapp im Sudden Death gegen M. Socha durch. Der an diesem Abend stark aufspielende J. Käthner verlor gegen R. von Hering mit 2:4. A. Bialk führte klar gegen M. Bartels und brachte am Ende nach toller Aufholjagd ein knappes 5:4 über die Runden. M. Gottschalk verlor in einem spannenden Spiel und im Sudden Death F. Lennemann mit 3:4. C. Kuch versenkte M. Kalentzi zweistellig mit 10:3. B. Nieder war mit 2:5 chancenlos gegen einen bestens aufgelegten W. Schwaß. J. Komareck untermauerte seine Ambitionen mit 4:1 gegen S. Wagner. F. Hampel gewann minimalistisch mit 3:2 gegen T. Krätzig.

Im Viertelfinale des Play-Offs duellierten sich Jo. Weber und R. Hering. Am Ende hatte der Kieler mit 3:1 die Nase vorn. C. Kuch wollte den Turniersieg einen Tick mehr als W. Schwaß und gewann so dieses Spiel mit 4:2. F. Lennemann musste zum dritten Mal hintereinander ins Sudden Death und gewann knapp mit 5:4 gegen A. Bialk. F. Hampel musste sich gegen J. Komareck gewaltig strecken und gewann 4:3.

Im Halbfinale gab es wieder ein Sudden Death. Jetzt im Spiel F. Hampel gegen C. Kuch. Der Frankfurter gewann jedoch mit 2:1 und konnte so zum zweiten Mal in diesem Jahr in ein Endspiel einziehen. An der anderen Platte musste F. Lennemann den vielen Sudden Death Tribut zollen und R. von Hering letztendlich zu dessen 6:4 Sieg gratulieren.

 

Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich mit Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt), dem Deutschen Einzelmeister von 2012 und aktuellen Mannschaftsmeister, und Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel), dem Sieger des letzten Tourfinales, gegenüber. Das versprach Spannung. Doch das Endergebnis von 6:1 für Frank Hampel zeigt, dass dieser ein Meister der Mitternachtsspiele ist. Die Rundschau-Redaktion gratuliert beiden Spielern zu tollen Leistungen an diesem Abend.

 

Ein Wort in eigener Sache:

Frank Hampel hat innerhalb von 6 Wochen 2 Turniere mit hoher Teilnehmerzahl (71 bzw. 79) gewonnen. Ein bemerkenswerte Leistung, die sich aber nicht in seiner Ranglistenbewertung niederschlägt. Eine höhere Einstufung der Regionalturniere gegenüber den Sektionsturnieren erscheint mir als sinnvoll, damit auch die Spitzenspieler zusätzliche Motivation bekommen, Regionalturniere aufzusuchen.

 

Das Turnier in der Übersicht:

6. Berlin Open am 14. April 2017

Wertigkeit: 3,70

Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Vorschau: Tipp-Kick-Marathon in Berlin

Traditionell trifft sich die Tipp-Kick-Gemeinschaft an Ostern in Berlin. Seit Jahrzehnten gehört das Turnierwochenende von Celtic Berlin und den Spandauer Filzteufeln zu den festen Institutionen im Tipp-Kick-Sport. Jeder ist eingeladen daran teilzunehmen, egal ob jung oder alt!

3 Tage Tipp-Kick pur oder bis zu 5 Turniere in 55 Stunden! Die Turniere in Berlin versprechen viele Spiele unter optimalen Rahmenbedingungen. In Berlin-Zehlendorf wird in einer geräumigen, hellen Halle gespielt, die Platten sind seit Jahren einwandfrei und die Celticer haben in puncto Turnierablauf neue Maßstäbe gesetzt. Berühmt ist auch die typische Berliner Küche, welche preiswert und schnell neben Currywurst und Pommes immer noch ein paar Schmankerl zu bieten hat. Am Samstag und Sonntag wird für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden jeweils ein Zweitturnier angeboten, bei dem zusätzlich Ranglistenpunkten gesammelt werden können. Das Highlight steigt mit der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft zweifelsohne am Sonntag.

Die Berliner sind bereit für das Mega-Event, doch bisher lassen die Teilnehmerzahlen noch ein wenig zu wünschen übrig (Stand heute: 58, 78, 69). Also meldet euch an und seid dabei, wenn in Berlin der Startschuss für den Tipp-Kick-Marathon fällt!

Alle Infos und eine Anmeldemöglichkeit findet ihr wie gewohnt auf der Homepage von Celtic Berlin.

 

Key Facts

Spielort:

Jugendhaus / Turnhalle Marshallstraße 3, 14169 Berlin-Zehlendorf

6. Berlin Open

  • Datum: 14. April
  • Beginn: 17 Uhr
  • Anmeldeschluss: 16:45 Uhr
  • Startgeld: 5 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit anschließendem Play-Off
  • Titelverteidiger: Christian Kuch (Celtic Berlin)

Titelverteidiger Christian Kuch (r.) vom Gastgeber Celtic Berlin

 

47. Berliner Pokalmeisterschaft

  • Datum: 15. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Havel Cup
  • Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

Fabio de Nicolo möchte seinen Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen?

 

27. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft

  • Datum: 16. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Spree Cup
  • Titelverteidiger: Jonathan Weber (PWR ’78 Wasseralfingen)

Reicht die gute Form von Jonathan Weber aus, um nochmals Ostdeutscher Einzelmeister zu werden?

 

7. Latscho Cup: Jens Jepp feiert seinen ersten Turniererfolg

Am 25.03.2017 fand in Düsseldorf die 7. Auflage des Latscho Cups in der Boulehalle in Düsseldorf statt. In einem Finale über 16 Minuten setzte sich Jens Jepp vom spielTrieb Ylipulli Gießen mit 6:1 im Wiederholungsspiel gegen Fred Elesbao durch und konnte somit seinen ersten Turniersieg überhaupt verbuchen. Das erste Finalspiel endete 4:4 nach Verlängerung.

Am vergangenen Sonntag fanden sich, bedingt durch einige krankheitsbedingte Absagen, leider nur 46 Teilnehmer in der Boulehalle in Düsseldorf ein. Die Boulehalle, welche mitlerweile fester Bestandteil im Turnierkalender ist (Latschocup, Düsesldorfer Stadtmeisterschaften) erwies sich wiedermal als gute Location.

Traditionell wurde das Turnier, bei dem sich auch einige Spieler der 1. und 2. Bundesliga einfanden, im Schweizer System gespielt, wobei die Vorrunde nach zehn Runden abgeschlossen wurde. Die ersten Acht der Vorrunde qualifizierten sich direkt für das 1/8-Finale. Die Plätze 9 bis 24 spielten in einer Qualifikationsrunde die acht Gegner der TOP 8 aus. Als Playoff-Modus wurde der Best-of-1 Modus gewählt; bei Unentschieden entschied das Sudden Death.

Nach zehn Runden konnte sich der Kicker des Zweitligisten SG Rheinland/Düsseldorf, Felix Lennemann, mit 17:3 Punkten an die Spitze des Feldes setzen. Zusammen mit ihm hatten Jochen Hahnel, Georg Schwarz, Achim Schmidt, Fred Elesbao, Klaus Höfer, Markus Müller und Christian Schäl sich direkt für das 1/8-Finale qualifiziert. Vito-Andre Filipiak, welcher an diesem Wochenende sensationell aufspielte und seine ansteigende Form der letzten Turniere mehr als bestätigen konnte, musste sich auf Grund von 0,02 Punkten Differenz im Buchholzwert zu Christian Schäl mit Rang 9 begnügen. Dennoch eine super Leistung des Kickers vom 1. TKC Scorpions Kierspe, der u.a. Michael Kalentzi, Markus Müller und Christian Schäl in der Vorrunde bezwang. Hut ab! Als lachender 24. qualifizierte sich Michael Kalentzi von den Schlachtenbummlern aus Bochum, welcher an diesem Tag eine ungewohnt schwache Vorrunde spielte, gerade noch so für die Playoff’s. Hier die Spiele der Qualifikationsrunde für das 1/8-Finale:

Daniel Meuren Wolfgang Renninger 5:4 S.D.
Vito-Andre Filipiak Michael Kalentzi 3:8
Dirk Hansen Tobias Nickel 5:2
Georg Lortz Simon Winzer 5:3
Christian Drescher Björn Groterath 6:5 S.D.
Gerald Kretlow Henning Horn 3:5
Stefan Biehl Matthias Wietoska 2:3
Jens Jepp Markus Tegethoff 8:1

In den Partien setzten sich fast ausschließlich die Favoriten, wenn auch nur knapp durch Sudden Death, durch. Einzig Stefan Biehl von der SG Rheinland/Düsseldorf musste sich einem stark aufspielenden Matthias Wietoska beschlagen geben. Nun stiegen auch die die TOP 8 der Vorrunde in die Playoff’s ein. Hier die Spiele des 1/8-Finales:

Felix Lennemann Daniel Meuren 4:2
Christian Schäl Michael Kalentzi 1:2
Achim Schmidt Dirk Hansen 2:3
Fred Elesbao Georg Lortz 4:1
Jochen Hahnel Christian Drescher 1:2
Markus Müller Henning Horn 6:3
Georg Schwartz Matthias Wietoska 5:3
Klaus Höfer Jens Jepp 2:5

In dieser Runde mussten zwei favorisierte Spieler die Segel streichen. Christan Drescher von der SG Rheinland/Düsseldorf gewann gegen Jochen Hahnel vom Bundesligisten Preussen Waltrop mit 2:1. Zudem ließ Jens Jepp seinem Teamkameraden und Altmeister Klaus Höfer beim 5:2 keine Chance auf einen Einzug ins 1/4-Finale.

Im 1/4-Finale wurden die Spiele enger und wirkliche Favoriten gab es in keiner der Begegnungen. Michael Kalentzi konnte in einem sehr engen Spiel Felix Lennemann mit 3:4 nach Sudden Death ausschalten. Dirk Hansen verlor sein Spiel gegen Fred Elesbao mit 0:1; Fred schien brasilianischen Beton angerührt zu haben. Egal was Hansen sich ausdachte, am Ende stand meist der Kepper von Elesbao oder dessen Torpfosten im Weg. Christian Drescher fand nach seinem starken Sieg gegen Jochen Hahlen seinen Meister in dessen Teamkollegen Markus Müller. Er verlor mit 1:3. Im letzten Spiel des 1/4-Finales schlug Jens Jepp den Karlsruher 2. Ligisten Georg Schwartz mit 5:3.

Felix Lennemann Michael Kalentzi 3:4 S.D
Dirk Hansen Fred Elesbao 0:1
Christian Drescher Markus Müller 1:3
Georg Schwartz Jens Jepp 3:5

Im Halbfinale trafen dann Michael Kalentzi, welcher nach der Vorrunde nur 24. war, auf Fred Elesbao und Markus Müller auf Jens Jepp. Beide Spiele fanden auf Augenhöhe statt und man merkte die angespannte Stimmung. Keine wollte einen Fehler machen und sich den Einzug ins Finale sichern. Folgerichtig gingen beide Partien ins Sudden Death, wo sich am Ende Fred Elesbao und sensationell Jens Jepp durchsetzen konnten. Bei dieser Finalpaarung war klar, dass es einen Sieger geben wird, der sich zum ersten Mal in die Liste der Turniersieger eintragen wird. Für beide war es das erste Finale bei einem offiziellen Turnier des DTKV.

Das Finale:

Zu Beginn merkte man beiden Kontrahenten ihre Nervosität an und dass keiner den ersten Fehler machen will. Nach gut 7 Minuten beim Stand von 2:2 fiel bei Beiden die Anspannung etwas ab und das Spiel nahm deutlich an Fahrt auf. Beide wollten das Finale nun entscheiden und drängten auf den Siegtreffer. Jepp konnte dann circa 90 Sekunden vor Schluss auf 3:2 erhöhen. Elesbao, der nun volles Risiko spielen musste, zog das Tempo nochmals an und konnte knappe 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 3:3 markieren. Es ging in die 2 x 2-minütige Verlängerung. Jepp legte los wie die Feuerwehr und markierte nach knapp 25 Sekunden bereits den Treffer zum 4:3. Fred Elesbao jedoch gab nicht auf und konnte binnen 60 Sekunden wieder auf 4:4 ausgleichen. Wer geht nun in den letzten 2 Minuten mehr Risiko? Keiner. Am Ende stand es 4:4 nach Verlängerung und es musste ein Wiederholungsspiel her. Alle Uhren auf null gestellt und nochmal von vorne.

Wer wird nun die besseren Nerven haben; wie bereits erwähnt ist es jeweils das erste Finale von beiden und dann so ein Krimi!

Anscheinend hatte Jens Jepp nicht nochmal Lust auf so einen Krimi und spielte von Beginn an stark und druckvoll auf. Nach nicht mal 2 Minuten führte er bereits mit 2:0. Nur wer glaubt, dass Elesbao nun aufgeben wird, hatte sich getäuscht. Kaum 30 Sekunden nach dem 2:0 konnte er den Anschlusstreffer erzielen und es keimte nochmals Hoffnung auf. Jepp, welche nun sichtbar lockerer wurde, konnte Sekunden vor der Pause den 2 Tore Vorsprung wiederherstellen und erhöhte auf 3:1 zur Halbzeit.

Jens wollte sich dieses Spiel nicht mehr nehmen lassen und machte so weiter, wie er aufgehört hat. Mit zwei schnellen Toren innerhalb von 100 Sekunden sorgte er bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit für eine Vorentscheidung. Das 6:1 kurz vor Schluss sei noch zu erwähnen.

Am Ende gewinnt Jens Jepp aus Gießen gegen Fred Elesbao aus Hannover mit 6:1 nach Wiederholungspiel und holt sich somit in seinem ersten Finale direkt den ersten Sieg. Aber auch Fred Elesbao hat ein super (erstes) Finale hingelegt! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung wünscht die Rundschau Redaktion!