Die Stimmen zu den Mannschaftswettbewerben

Die Rundschau-Redaktion interviewte Benjamin Buza, einen der Garanten für den Frankfurter Doppelerfolg. Beni war erst zum Saisonanfang vom TKC ’71 Hirschlanden zum TKC Gallus Frankfurt gewechselt. Im Team mit Alex Beck, Frank Hampel, Michael Kaus sowie den Ersatzspielern Freddy Mozelewski und Stefan Heinze konnten die Frankfurter die Teamwettbewerbe aufgrund ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit dominieren. Zum vierten Mal trugen sich die Hessen in die Siegerlisten der Mannschaftsmeisterschaft, den Pokal gewannen sie einmal mehr.

Erstmals herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Doubles. Gleich die Frage aller Fragen: Welcher Titel fühlt sich besser an und ist mehr wert?
Vielen lieben Dank für die Glückwünsche. Na für mich hat der Meistertitel einen höheren Stellenwert, aber natürlich freue ich mich sehr über den Pokalsieg. Meister werden ist einfach geil. Ich habe bisher noch nie das Double geholt und freue mich sehr über unsere starke Saison mit einem noch stärkeren Abschluss.

Nun in der Frankfurter Vitrine: Der Henkelpott des Tipp-Kicks

Nun in der Frankfurter Vitrine: Der Henkelpott des Tipp-Kicks.


Wie habt ihr es geschafft, euch nach der Meisterschaft nochmals für den Pokal am Sonntag zu motivieren?
Frank Hampel hat über nichts anderes gesprochen als das Double. Er wollte unbedingt beide Titel nach Frankfurt holen. Das hat die ganze Mannschaft motiviert, auch für den Sonntag.

Wie habt ihr die Titel jeweils gefeiert? Habt ihr euch am Samstagabend gefeiert oder euch wieder direkt auf den Pokal fokussiert?
Also mir war klar, dass wir nach dem Sieg der Meisterschaft feiern werden. Das hatten wir dann auch gemacht. Ich denke aber, dass es im Rahmen geblieben ist, so dass wir am Sonntag relativ fit waren. Außerdem haben wir im Hotel ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen und uns so auf den Pokal eingeschworen. Wir wussten ja auch, wer auf uns wartet.

Im Finale der deutschen Meisterschaft ging es gegen deinen Ex-Verein Hirschlanden, bei dem du immer noch trainierst. War es ein komisches Gefühl, gegen die alten Weggefährten zu spielen und wirst du auch in Zukunft im Training willkommen sein?
Es war überhaupt kein komisches Gefühl, da ich ja schon früher mit Hirschlanden II gegen die Jungs spielen musste. Außerdem spielt man ja auf Turnieren auch gegeneinander. Mir war es sogar sehr recht, gegen meine Hirschlandener zu spielen, da mir die Jungs besser liegen als die Berliner. Ich hoffe sehr, dass ich noch ins Training darf 🙂 Ich werde einfach mal hingehen und schauen, was passieren wird 🙂

Ihr wart nach der Vorrunde in der Meisterschaft ungeschlagen auf Platz 1 und großer Favorit. Seid ihr mit dem Druck ins Rennen gegangen, gewinnen zu müssen oder hat euch das gestärkt?
Ich denke, ein gewisser Druck ist immer da in einem Play-Off. Wir vier Jungs waren alle bis in die Haarspitzen motiviert, diesen Titel zu holen. Uns hat es gestärkt, wie man auch an den Ergebnissen sehen konnte. Das Halbfinale war eine Demonstration, wir wollten unbedingt zeigen, dass das 16:16 im Ligaspiel ein Ausrutscher war. Dies hat uns zusätzlich motiviert.

Werdet ihr im nächsten Jahr mit gleichem Kader versuchen, das Double zu verteidigen?
Davon gehe ich aus 🙂

In den letzten Jahren hast du die Kurve von einem guten Bundesligaspieler zu einem der weltbesten Kicker gekriegt. Welche Ziele hast du nach den vielen Erfolgen noch im Einzel und mit der Mannschaft?
Im Einzel würde ich gerne noch einmal Deutscher Meister werden. Das wäre der Hammer. Mit der Mannschaft will ich noch sehr oft die Meisterschaft gewinnen, aber das primäre Ziel für die nächste Saison ist die Titelverteidigung, bestehend aus Meisterschaft und Pokal. Das hat nur Lübeck geschafft und das auch nur einmal. Es wäre toll, mit dem bestem Team aller Zeiten in dieser Kategorie gleich zu ziehen.

Was sagst du zum Rahmen der Veranstaltung? Sollte der Pokal auch in Zukunft in Kombination mit den Play-Offs ausgespielt werden?
Ein ganz klares JA. Schon allein die Zuschauerbeteiligung bei den Meisterschaftsplay-Offs ist wirklich geil. Nicht zu vergessen, was man sich dadurch an Zeit und Geld spart.

Die Aktiven freuten sich über die vielen Zuschauer bei der Veranstaltung

Die Aktiven freuten sich über die vielen Zuschauer bei der Veranstaltung.

 

 

Statement des Veranstalters TKC 86 Gevelsberg

„Als Veranstalter waren wir mit dem Event zufrieden. Wegen der Doppelbelastungen der letzten und auch kommenden Wochen waren wir sicher nicht die frischesten, aber letztlich haben alle ihren Job gut gemacht. Aus sportlicher Sicht war es für unsere Teams sehr schwer positive Akzente zu setzen, da beide 86er Teams krasse Außenseiter waren. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Ehrgeiz, den unsere Jugendspieler an den Tag gelegt haben. Insgesamt sind wir in Gevelsberg auf einem mehr als erfolgreichen Weg, den wir selbstverständlich auch weitergehen.“

Siggi Gies (TKC 86 Gevelsberg)

Weitere Stimmen zur Veranstaltung

„Gute Doppelveranstaltung, die am Ende einen verdienten Double-Sieger hat!“

„Gelungene Veranstaltung, nette und freundliche Bedienung. Veranstalter gab sich sehr große Mühe. Essen sehr gut, aber für das Wetter zu deftig (sehr heißer Tag).“

„Statement zur Pokal-Vorrunde: Die Hammergruppe „B“ mit 2 Bundesligisten und 2 Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga Nord-Ost brachte hochdramatische Spiele. Im ersten Durchgang gewann Celtic souverän gegen Kiel, während Drispenstedt eine klare 14:6 Führung gegen Waltrop nicht ins Ziel retten konnte und noch 14:18 verlor. Im 2. Durchgang gewannen die Waltroper souverän gegen Kiel und glaubten sich mit 4:0 Punkten schon qualifiziert zu haben, als auf den parallelen Platten Drispenstedt sensationell die Celticer von Berlin überrannten. Alleine A. Bialk und D. Bialk holten zusammen 12 von 16 möglichen Punkten, während alle 4 Celticer ingesamt nur 12 Spielpunkte zu Stande brachten. Im letzten Durchgang war allen Beteiligten klar, dass das Spielpunktverhältnis entscheiden könnte. Und so kam es. Drispenstedt war schnell auf Siegkurs gegen Kiel, ebenso Celtic gegen Waltrop. Am Ende lagen überraschend die Drispenstedter mit 55 Spielpunkten vor Celtic, die 54 Punkte erzielten. Waltrop lag mit 50 Punkten knapp dahinter und musste überraschend die Segel bereits in der Vorrunde streichen.“

„Tag 1: schlechte Organisation mit 2 Stunden Startverschiebung. Tag 2 schon viel besser“

„Gelungenes Wochenende mit viel Spaß und spannenden Spielen“

„Neben den Frankfurter muss man vor allem die Teams aus Jerze hervorheben, die beide aus den Turnieren das Maximale rausgeholt haben.“

 

 

 

Bilder: Michal Zaczek