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Wähle den Tipp-Kicker des Monats November 2017 und gewinne einen Materialgutschein!

Im November gab es wieder einige Möglichkeiten, seine Visitenkarte für die Wahl zum Tipp-Kicker des Monats abzugeben. Vier Turniere standen im Kalender, darunter WDEM und Tourfinale, außerdem trafen sich die Kicker aus den drei höchsten Ligen der Republik zu Spieltagen. Entsprechend finden sich unter den Kandidaten sowohl Turniergewinner als auch Spieler, die in ihrer jeweiligen Liga im November Außergewöhnliches geleistet haben.

 

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird wieder ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, den ihr im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösen könnt. Am Seitenende findet ihr das Formular für die Abstimmung. Stichtag ist diesmal der Sonntag, 24. Dezember 2017. Der Gewinner wird wie immer hier in der Rundschau veröffentlicht. Also, auf geht´s zur Wahl!

 

Die Kandidaten:

 


Jakob Weber (PWR Wasseralfingen)

Der Tipp-Kicker des Monats September 2017, der momentan mit seinem PWR in Richtung 1. Bundesliga unterwegs ist, konnte im November die erste Auflage des Matthias-Öhler-Pokals in Bornheim für sich entscheiden. Ohne Niederlage im Turnierverlauf schickte er im Finale Dirk Hansen von der SG Rheinland-Düsseldorf mit einem 6:0 von der Platte.

(Foto: W. Renninger)


Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)

Das Tipp-Kick-Urgestein aus der Oberpfalz, seit 2011 Mitglied der Hall of Fame, holte sich im November mit dem Sieg bei der 29. Bayerischen Einzelmeisterschaft seinen insgesamt 18. Turniererfolg. Im Finale bezwang er seinen Zögling Sebastian Wagner, mittlerweile auch wieder Mannschaftskamerad beim OTC, mit 4:1.

(Foto: OTC 90 Amberg)


Jonathan Weber (PWR Wasseralfingen)

(Foto: W. Renninger)

Jonathan Weber ist der Taktgeber, hinter ihm marschiert sein PWR bislang schnurstracks Richtung 1. Liga. Die Einzelwertung dominiert er mit 29:3 Punkten, nur Peter Tuma gelang bislang das Kunststück, ihm beide Punkte abzuknöpfen. Beim letzten Spieltag im November lieferte er wieder lupenreine 16:0 Punkte ab, bei der WDEM landete er in den Top Ten.

(Foto: W. Renninger)


Harald Füßinger (TKC 71 Hirschlanden)

Turniere spielt Harry Füßinger kaum noch, in der Einzelrangliste liegt er irgendwo um Platz 150. Dass der zweifache Süddeutsche Einzelmeister aber nach wie vor einer der besten Kicker des Landes ist, bewies er eindrucksvoll beim letzten Bundesligaspieltag im November: Mit 14:2 Punkten führte er seinen TKC Hirschlanden zu zwei Siegen gegen die Topteams aus Grönwohld und Kaiserslautern, in der Einzelrangliste belegt er Rang drei.

(Foto: TKC Hirschlanden)


Benjamin Buza (TKC Gallus Frankfurt)

Mister Unersättlich, der vor 27 Jahren sein erstes Turnier gewonnen und seitdem alle großen Titel abgeräumt hat, kann es noch immer nicht lassen: Nach dem Triumph bei der SDEM im Oktober und dem 3. Platz bei der WDEM schnappte er sich im November zum insgesamt fünften Mal den Titel beim Tourfinale!

(Foto: W. Renninger)


Philipp Baadte (1. TKC Kaiserslautern `86)

Der Deutsche Einzelmeister von 2015 und 2017 hat seine beeindruckende Bilanz im November noch ausgebaut: In Bornheim holte er sich bei der WDEM seinen ersten Sektionstitel. Bei insgesamt 6 Finalteilnahmen – darunter 2 Deutsche Einzelmeisterschaften und 2 Sektionsmeisterschaften – ging Philipp 5 mal als Sieger von der Platte, nur einmal (SDEM 2017) musste er am Ende Beni Buza gratulieren. Eine Wahnsinns-Serie!

(Foto: privat)


 

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats November abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst Du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken sowie deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen angeben.

Abstimmungsschluss: Sonntag, 24. Dezember 2017, 23:59:59 Uhr

 

Stimme ab!

 

Viel Glück beim Wählen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick: 29. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

 Am 04.11.2017 beteiligten sich insgesamt 24 Teilnehmer (23 zur BEM), fast allesamt aus dem bayerischen Raum. 13 Teilnehmer stellte schon der OTC 90 und gar 14 kamen aus Amberg! Es scheint der Trend des Turniers zu sein, dass Tipp-Kick-Kameraden, die ein paar Kilometer mehr zu fahren hätten, dies für ein kleines Event nicht mehr in Kauf nehmen möchten oder können!

Als Turnier Modus wurde, entgegen dem süddeutschen Trend des Schweizer Systems und vor allem der Play-Offs, die traditionelle Endrunde gewählt. Deshalb gab es in der 1. Runde zunächst drei 6er-Gruppen und eine 5er-Gruppe, je vier Spieler kamen weiter. Hier scheiterte Thomas „James“ Ruchti sehr knapp.

Darauf erstmal einen Schluck! Thomas Ruchti nach seinem frühen Ausscheiden bei der BEM. (Foto: W. Renninger)

 Die Ausgeschiedenen der 1. Runde spielten im Anschluss den 5.Thomas Nagy Pokal in zwei Gruppen aus, um sich im anschließenden Play-Off mit den Ausscheidern der 2. Runde der BEM zu messen. 

Vier Guppen zu je vier Mitspielern, davon 3 weiter, gab es in der BEM 2.Hauptrunde. In Gruppe 1 konnte hier Heinz Steib aus dem II. Team des OTC 90 gegen Funke, Tuma und Prem nicht mehr bestehen. Überraschend auch schon das Aus für Christian Kraus als Viertplatziertem nach den Spielen gegen Hans Kraus, Thomas Krätzig und Alexander Huhnholz. 

In Gruppe 3+4 beherrschten Ralf Item, Sebastian Wagner und Dominik Steib ihre Kontrahenten. Überraschend hier der Endrundeneinzug von Peter Dobler und OTC 90-Youngster Michael Janner !

Hans Kraus (l.) setzte sich in der ersten Runde der BEM durch

Erstmals im Turnier Modus: dass „Handball System“. Die in der Vorschlussrunde erzielten Punkte gegen die weitergekommenen Endrunden-Kanditaten wurden in selbige mitgenommen. Es startete also jeder in die Endrunde zwischen 4:0 und 0:4 P.  

In der mittlerweile traditionellen Bayerischen Doppel Konkurrenz war auch das favorisierte zweimalige Gewinner-Team Huhnholz/Item am Start. Diese konnten sich auch knapp gegen das neu formierte Doppel Christian Kraus/Tuma in Gruppe 2 durchsetzen. In einem Halbfinale setzen sich Wagner/Krätzig gegen Item/Huhnholz durch, im zweiten Funke/Ruchti gegen Prem/Ruhland. Den Titel gewannen dann erstmals Sebastian Wagner und Thomas Krätzig mit 3:1.

In der Endrunden-Gruppe A der BEM starteten Peter Tuma und Thomas Krätzig mit jeweils 4:0 Punkten. Beide trennten sich mit einem Remis. Auch Peter Funke hatte bis zum Schluss noch Chancen auf das Finale, verlor dann aber mit 4:5 knapp gegen Thomas Krätzig. Dieser war dann am Ende mit 9:1 Punkten für das Finale qualifiziert.

In der Gruppe B lieferten sich Dominik Steib und Sebastian Wagner ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass am Ende Wagner mit 10:0 Punkten für sich entschied. Auch Ralf Item war hier noch aussichtsreich dabei auf Platz 1 der Gruppe.

Im zunächst engen Finalspiel der 29. BEM konnte am Ende Thomas Krätzig mit 4:1 seinen 10. bayerischen Titel gewinnen.

(Foto: W. Renninger)

Thomas Krätzig setzte sich im Endspiel der 29. BEM gegen seinen Vereinskameraden Sebastian Wagner durch.

 Den Thomas Nagy Pokal sicherte sich Christian Kraus gegen den überraschend stark aufspielenden OTC Youngster Tizian Stein mit 10:3. 

Den Damen Pokal gewann Emilia Meier vom OTC 90 Amberg.

Somit konnte der OTC 90 Amberg erstmals in seiner 27jährigen Geschichte alle Titel sowie Pokale eines Turniers gewinnen. Die Bayerische Doppel Meisterschaft hat sich mittlerweile etabliert und ist zum festen Bestandteil der BEM-Titelkämpfe geworden. 

Alle Titelträger der BEM (v.l.): Sebastian Wagner, Thomas Krätzig, Peter Tuma, Christian Kraus, Jürgen Prem und Sebastian Ruhland. (Foto: OTC 90 Amberg)

 

Hier wieder alle Fakten der BEM zum Nachlesen auf artbot!

37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft: Christoph Ihme zum Vierten!

Er hat es schon wieder getan: Christoph Ihme war auch in Karlsruhe nicht zu stoppen! Ungeschlagen schnappte sich der Wolfsburger den Titel bei den 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften. Auch der stark aufspielende Karlsruher Lokalmatador Georg Schwartz konnte Ihme im Finale nicht stoppen, der bei seinem insgesamt fünften Turniersieg bereits den vierten Erfolg in 2017 feierte. 

 

Die vier Erstplatzierten der 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft 2017: v.l. Artur Merke (3.), Christoph Ihme (1.), Georg Schwartz (2.) und Frank Hampel (4.).  (Foto: M. Bittmann)


Tradition und Legende

 

Youngster Fabian Werle vom 1. TKC Kaiserslautern 86 war einer von vier Bundesliga-Kickern unter den 46 Teilnehmern.

Schon zum 37. Mal trafen sich Kicker aus ganz Deutschland und der Schweiz zur Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft. Leider waren nach zahlreichen Abmeldungen im Vorfeld von den insgesamt 61 Startplätzen nur 46 besetzt. Mit Frank Hampel, Artur Merke, Michael Link und Fabian Werle waren vier aktuelle Bundesligaspieler am Start, von denen es allerdings keiner bis ins Finale schaffte. Und auch eine lebende Legende gab sich die Ehre: Werner Glück war schon 1974 zum ersten Mal Süddeutscher Einzelmeister, in einem Jahr, in dem die meisten Teilnehmer des Turniers sehr wahrscheinlich noch nicht einmal geboren waren. Er belegte am Ende Rang 19 und schrammte dabei nur knapp an den Play-Offs vorbei.


Die Vorrunde

 

(Foto: W. Renninger)

Volle Anspannung: auf den letzten Drücker konnte sich Daniel Nater von den Baden Hotspurs für die Play-Offs qualifizieren. (Foto: W. Renninger)

Böse Zungen könnten behaupten, dass nach zehn Runden Schweizer System die Messe bereits gelesen war: Turniersieger Christoph Ihme hatte sich da schon in die Pole-Position gebracht. Mit nur 25 Gegentreffern hatte Ihme zu diesem Zeitpunkt die zweitbeste Abwehrarbeit geleistet, nur der punktgleiche Zweite Frank Hampel musste den Ball noch seltener (21 mal) aus dem eigenen Netz fischen. In der Offensive drehte der Wolfsburger den Spieß um, hier lag er am Ende mit beeindruckenden 53 Treffern vor Hampel, der es auf 47 Torerfolge brachte. Bemerkenswert der fünfte Platz vom Gießener Michael Eggebrecht, der sich damit vorzeitig fürs Achtelfinale qualifizierte und auch dort gegen Bundesligakicker Artur Merke zwei gute Partien ablieferte. Pech dagegen hatte Dawood Malik, der mit Platz 17 nur knapp an seinem ersten Einzug in die Play-Offs vorbeisegelte. Den schaffte mit einem Punkt mehr auf Platz 16 gerade noch der Badener Heißsporn Daniel Nater.


Play Offs

 

Musste unerwartet gegen Michael Bräuning die Segel streichen: Peter Tuma vom OTC 90 Amberg. (Foto: W. Renninger)

Bis auf den Achtelfinalerfolg von Michael Bräuning gegen Peter Tuma gab es zu Beginn der Play-Offs keine Überraschungen. Als es im Halbfinale dann zu den Paarungen Ihme – Merke und Hampel – Schwartz kam, hätten die meisten der Anwesenden wohl auf ein Endspiel Merke – Hampel getippt: es kam aber genau anders! Ihme setzte sich mit jeweils einem Tor Vorsprung in zwei Partien gegen Merke durch, an der anderen Platte rief Georg Schwartz gegen Frank Hampel zwei ganz starke Leistungen ab. Mit 3:0 und 2:1 setzte er sich gegen den aktuell Achten der Bundesliga-Einzelwertung durch. Die beiden Zweitligakicker setzten sich also beide gegen ihre Kontrahenten aus der Eliteliga durch und trafen im Finale aufeinander.


 Das Finale

 

(Foto: W. Renninger)

Hatte trotz der Niederlage im Finale allen Grund zur Zufriedenheit: Georg Schwartz spielte ein ganz starkes Turnier. (Foto: W. Renninger)

In einem hochklassigen Finale ging Christoph Ihme dann mehrmals in Führung, Georg Schwartz ließ sich aber nicht abschütteln und glich immer wieder aus. In der Verlängerung der Partie konnte Christoph dann allerdings den Lucky Punch landen, von dem sich Georg nicht mehr erholte. Mit 5:4 nach Verlängerung setzte Ihme seinen beindruckenden Lauf fort und schnappte sich seinen vierten Turniererfolg in 2017!


Glückwunsch an den Baden-Württembergischen Einzelmeister 2017: Christoph Ihme!

 

 


 

Alle Fakten rund um`s Turnier hier wieder zum Nachlesen auf artbot.

 

Vorschau: 37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft in Karlsruhe

Für alle Kurzentschlossenen, denen es in den Fingern juckt: Am morgigen Samstag, 02.12.2017, treffen sich in Karlsruhe wieder Kicker aus ganz Deutschland und der Schweiz zur Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft. Das vorletzte Turnier des Jahres findet wie gewohnt in der Gaststätte Walhalla statt. Alle wichtigen Infos über die Veranstaltung gibt`s hier wieder von uns.

 

Jonathan Weber gewann die letzte Auflage der Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft.


 

37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft 2017

Samstag, 02. Dezember 2017

Beginn: 09:30 Uhr / Einlass in die Halle: 8:30 Uhr

  • Ausrichter: 1. Murgtäler TKC + Sturm & Drang Karlsruhe
  • Titelverteidiger: Jonathan Weber (PWR Wasseralfingen)
  • Modus: Es gelten die allgemeinen Regeln des DTKV. 10 Runden Schweizer-System, anschließend KO-Runde.
  • Ende: 19:00 Uhr
  • Spielort: Walhalla in Karlsruhe (Augartenstr. 27, 76137 Karlsruhe)
  • Startgeld: 7 € (Erwachsene),  U18 kostenlos!
  • Anmeldeschluss: Am Vorabend des Turniers um 20:00 Uhr
  • Anmeldung unter: Georg.Schwartz@gmx.de, oder Thomas Bittmann Tel.: 07225/78446
  • Es gilt eine Teilnehmerbeschränkung auf 61 Spieler

Bei Verspätung bitte unbedingt bei Georg Schwartz melden: 0177/8685739.

1. Bundesliga 2017/18: Der 2. Spieltag

Das letzte verlustpunktfreie Team der 1. Bundesliga heißt TKC Gallus Frankfurt. Die Hessen konnten beide Spiele gewinnen, mussten aber gegen Celtic Berlin bis zur letzten Runde zittern. Ohne Fortune agierten die Kicker aus Grönwohld, die nach zwei Schlappen in der Tabelle bis auf Rang 6 abgerutscht sind. Spieler des Tages: Harry Füßinger war mit 14:2 Punkten maßgeblich am Super-Spieltag seines TKC 71 Hirschlanden beteiligt.


Spiele in Hirschlanden

Mann des Tages! Mit 14:2 Punkten führte Harald Füßinger (links) seinen TKC Hirschlanden zu zwei Siegen. (Foto: W. Renninger)

TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H) 14:18 (50:65)

Die Schwaben, mit Nachwuchstalent Stähle für Daub, schienen sich ihrer Ausgangsposition gegen die bis dato verlustpunktfreien Nordlichter bewusst. Zur Halbzeit  sah es bei einer 12:4 Führung der Schwaben nach einer am Ende wohl deutlichen Angelegenheit aus. Nach Punkteteilungen in den zwei folgenden Runden zum zwischenzeitlichen 16:8 schien die Partie dann gelaufen, doch de Nicolo (gegen Stähle) und Arp (gegen Merke) wollten ihren Farben die Möglichkeit eines Punktgewinns erhalten und verkürzten auf 16:12. Als Zazcek noch gegen Schlotz nachlegte, war es ein mit 8:0 Punkten überragender Harald Füßinger, der gegen Kai Schäfer die Nerven behielt und für den am Ende doch knappen Erfolg sorgte.

1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I  23:9 (59:40)

Der bis dato höchste Saisonsieg gelang dem Vizemeister aus Kaiserslautern gegen Grönwohld. Die Pfälzer unterstrichen damit ihre Ambitionen auf die Play-Offs. Zur Halbzeit stand es bereits 13:7 für die Truppe um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte, in der Folge reichte es schon in der ersten Runde der zweiten Hälfte zum Sieg.  Während sich die Pfälzer mannschaftlich geschlossen präsentierten, konnte auf Seiten der Hamburger nur Zazcek überzeugen, der allein sieben der neun Grönwohlder Punkte holte.

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I  18:14 (44:40)

Wer in dieser Partie einen ausgeglichenen und spannenden Verlauf erwartete, obwohl man den Lauterer Buben eine zumindest kleine Favoritenrolle sicher nicht absprechen konnte, der sah sich eines Besseren belehrt. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, führten nach einem zwischenzeitlichen 11:1 zur Halbzeit dann 13:3. Mit 7:1 Punkten in Folge konnte Kaiserslautern nochmal seine Klasse zeigen, allerdings waren es Merke (7:2 gegen König) und Füßinger – mit 6:2 Punkten einmal mehr bester Hirschlander – (5:2 gegen Hahnel), die die Partie entschieden. Mit 7:1 Punkten war Philipp Baadte bester Lauterer.


Spiele in Waltrop

Liganeuling Sebastian Baadte konnte für seinen TKC Kaiserslautern II mit 9:7 positiv punkten. (Foto: W. Renninger)

 

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II  22:10 (52:38)

Die Dortmunder wurden von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit nur wenig Gegenwehr stand es folgerichtig schnell 11:1 für die Hausherren. Mit zwei knappen 2:1 Siegen von Baadte und Link jeweils gegen Wölk und Hahnel konnte auf Seiten des Aufsteigers kurzzeitig etwas fürs Selbstvertrauen gemacht werden. So kam es, dass auch Werle (5:5 gegen Hahnel) und Meyer (3:1  gegen Müller) zu ihren ersten Punkten kamen. Beim Stand von 14:10 ließen die Preußen aber nichts mehr anbrennen, schalteten einen Gang hoch und fuhren das Spiel nach Hause. Waltrop überzeugte als Team (2x 6:2, 2x 5:3 Punkte). Bei Lautern waren es Baadte (4:4) und Link (3:5), die zeitweise Paroli boten.

1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I  16:16 (56:57)

Das Duell der Aufsteiger, beide schon vor der Saison naturgemäß als erste Abstiegskandidaten genannt, sollte einen überraschenden und nicht weniger spannenden Verlauf nehmen. Kiel, welches als stärkerer Aufsteiger genannt werden konnte, steckte wohl noch die Anreise in den Knochen, da führten die Pfälzer zur Halbzeit bereits mit 10:6. Nach weiteren Zwischenständen von 11:9 und 13:11 musste man aus Sicht des Außenseiters den Gegner erstmals in der Vorschlussrunde in Führung gehen sehen (13:15). Baadte (4:3 gegen F. Hansen) und Link (3:3 gegen Wegener) behielten die Nerven und konnten so wenigstens noch den Punkt fürs Team sichern. Überragend auf Kieler Seite war mit 7:1 Punkten Oli Wegener. Lautern zeigte sich geschlossen.

SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)  18:14 (49:47)

Die Vorzeichen standen klar auf Sieg für Waltrop, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach der 3:1 und 5:3 Führung der Kieler sah es schon so aus, als könnte  das Team um Holger Wölk das Ruder noch rumreißen. Einer 4:0-Runde folgten zwei Punkteteilungen zum 11:9 für die Westfalen. Ein weiteres Beben erschütterte die Dortmunder dann beim Sieg von Robert gegen Müller und einem Remis von Hansen F. gegen Müller (12:12). In den letzten Spielen holte Wegener seinen einzigen Punkt der Partie und Florian erarbeitete sich sein drittes Unentschieden. Siege von Robert gegen Gotzhein und vom in dieser Begegnung überragenden Simon Hansen (8:0 Punkte) sorgten letztendlich für die Überraschung und den möglichen Klassenerhalt für die von ganz oben auf der Landkarte angereisten Aufsteiger.


Spiele in Drispenstedt

(Foto: W. Renninger)

Frank Hampel war mit 12:4 Punkten aus zwei Partien bester Kicker des TKC Gallus Frankfurt. (Foto: W. Renninger)

 

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt  12:20 (43:52)

Nach drei Punkteteilungen in den ersten drei Blöcken konnte der Außenseiter aus Niedersachsen erstmals zur Halbzeit mit 9:7 in Führung gehen. Als hätten die Mainstädter den Schalter umgelegt – und das zeichnet ein Spitzenteam mit dieser Klasse aus – wollte man den Gastgebern in der Folge nur noch 3 Punkte zugestehen. Während die Frankfurter bei einer ausgeglichenen Leistung und starken 7:1 Punkten von Hampel mit dem Ausgang dann durchaus zufrieden sein konnten, waren es auf Seite des TFB nur Lungela und Socha, die positiv bzw. ausgeglichen punkten konnten.

TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I  17:15 (48:46)

Wie vorhergesagt verlief dieses Spitzenspiel auf Augenhöhe. Der Spielverlauf (2:2, 5:3, 5:7, 9:7, 13:7, 13:11, 15:13) lässt erahnen, welche Spannung  im Raum geherrscht haben muss. Bester Akteur bei den Hessen war Kaus mit 6:2 Punkten. Bei den Berlinern wussten Lorenzen und Gottschalk mit 5:3 zu gefallen. Nicht auszuschließen, dass diese Begegnung eine Neuauflage im letzten Spiel der Saison findet.

Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)  21:11 (56:40)

Wenig beeindruckt von der knappen Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister zeigten die Hauptstädter von Beginn an, wo die Reise hingehen sollte. Zwar keimte nach den Zwischenergebnissen von 9:3 und 10:6 zur Halbzeit  beim Team um Routinier Socha noch einmal Hoffnung auf, allerdings wussten die Favoriten diese schon vor der letzten Runde im Keime zu ersticken. Dem 17:11 folgte der 21:11 Endstand.


Die Tabelle

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten der Tabellenführer Frankfurt (8:0 Punkte) und die Verfolger aus Berlin und Hirschlanden (jeweils 6:2) nicht die Play-Offs erreichen. Drei weitere Kandidaten streiten sich mit aktuell jeweils 4:4 Punkten wohl um den verbleibenden vierten Platz. Hier dürften dem aktuellen Vizemeister Kaiserslautern 1 sicher die besten Chancen eingeräumt werden. Grönwohld hatte im direkten Aufeinandertreffen recht deutlich das Nachsehen, doch können sich die Hanseaten, anders als die Preußen aus Waltrop, bei einem Ausrutscher der Pfälzer noch berechtigte Hoffnungen machen. Waltrop, dem angesichts des Restprogramms gegen die aktuellen Plätze 1-4 kaum noch ein Punktgewinn zugetraut werden kann, dürfte eigentlich davon ausgehen, dass vier Punkte reichen werden, um die Klasse zu halten. Auf dem Weg zu diesem Ziel hat Aufsteiger Kiel sensationelle 3:1 Punkte einfahren können. Mit nunmehr 3:5 Punkten kann das Team um Spitzenspieler Robert von Hering entspannter in die verbleibenden Spiele gehen. Diese werden für Kaiserslautern 2 – denen zumindest im Duell der Aufsteiger mit einem Remis ein Achtungserfolg gelang – und den TFB Drispenstedt möglicherweise schon zur Abschiedstour aus Liga Eins.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!


Die nächsten Spiele

Am 22.4. finden in Kaiserslautern und Grönwohld die Spiele des 3. Spieltags der 1. Bundesliga statt.

 

Spiele in Kaiserslautern:

1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H) – TKC Preußen Waltrop I

TKC Preußen Waltrop I – Celtic Berlin I

Celtic Berlin I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H)

1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H) – TKC 71 Hirschlanden I

TKC 71 Hirschlanden I – TFB ’77 Drispenstedt I

TFB ’77 Drispenstedt I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H)

 

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld I (H) – TKC Gallus Frankfurt I

TKC Gallus Frankfurt I – SpVgg Balltick Kiel I

SpVgg Balltick Kiel I – TKV Grönwohld I (H)

 

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Tipp-Kick-Imagefilm!

Für alle diejenigen, die nicht auf Facebook unterwegs sind:

Bei der SDEM in Hirschlanden war ein Filmteam, das unter dem Motto „Mache Facebook zu deinem Facebook“ einen Imagefilm über Tipp-Kick für Facebook als Kunden gedreht hat.

Der Spot läuft jetzt schon auf einigen Sendern in der TV-Werbung, demnächst soll er auch in die Kinos kommen.

Hier könnt ihr ihn ansehen:

Vorschau: 1. Bundesliga 2017/18 – Der 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (26.11.2017) treffen sich in Hirschlanden, Waltrop und Drispenstedt die Teams der 1. Bundesliga zum zweiten Spieltag. Mit Gallus Frankfurt, Grönwohld und Celtic Berlin haben sich am ersten Spieltag drei Teams schadlos gehalten, bei denen der Sprung in die Play-Offs am Ende keine Überraschung wäre. Dahinter folgen Hirschlanden, Kaiserslautern I und Waltrop mit ausgeglichenem Punktekonto. Drispenstedt und die beiden Aufsteiger Kiel und Kaiserslautern II stehen nach jeweils zwei Auftaktschlappen schon unter Zugzwang, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

Die aktuelle Tabelle


Spiele in Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I
1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I
TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H)

Können Artur Merke und sein TKC Hirschlanden Zünglein an der Waage spielen? (Foto: W. Renninger)

In Hirschlanden (2:2 Punkte) werden mit Kaiserslautern 1 (2:2) und Grönwohld  (4:0) zwei Anwärter auf die Play-Offs erwartet. Schwierig, bei diesen Begegnungen einen klaren Favoriten auszumachen. Nimmt man die letzten Turnierergebnisse als Maßstab, dürfte Kaiserslautern hauchdünn vorne liegen. Die Gastgeber könnten ihrerseits den Heimvorteil nutzen, um den beiden in die Suppe zu spucken. Sollten aber sowohl die Schwaben als auch die Pfälzer nicht mindestens einmal doppelt punkten, könnte der weitere Saisonverlauf für beide schwieriger als vielleicht vermutet werden. Grönwohld hat durch einen makellosen Saisonstart etwas Luft und kann eigentlich ohne großen Druck in die beiden Spiele gehen. Ein Punkt sollte schon ausreichen, um den Klassenerhalt klar zu machen und das Saisonziel Play-Offs zu bestätigen. Mit einem Marc Koschenz in der Aufstellung würde es für jeden Gegner schwer werden.


Spiele in Waltrop

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II
1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I
SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)

(Foto: W. Renninger)

Seine Defensivkünste werden gefragt sein: Robert von Hering tritt mit Balltick Kiel in Waltrop an. (Foto: W. Renninger)

Waltrop (2:2) empfängt mit den Aufsteigern aus Kiel und Kaiserslautern zwei Teams, die erwartungsgemäß mit 0:4 Punkten in die Saison gestartet sind und als Neulinge von vornherein zu den ersten Abstiegskandidaten zählen. Sollten die Westfalen die zu erwartenden 4 Punkte einfahren, könnte das Team um Holger Wölk zur Überraschung der Saison werden. Wenn man bedenkt, dass sich mit Oliver Hahne noch ein richtig guter Kicker im „Stand-by-Modus“ befindet, könnte man sich durchaus für die Play-Offs empfehlen. Unter den Aufsteigern darf das Team aus Kiel sicherlich als das stärkere eingeschätzt werden. Ein Sieg gegen die Zweitvertretung aus Lautern sollte da schon auf der „To-Do-Liste“ stehen, möchte man möglichst lange die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Für die Pfälzer steht wohl am Ende der weitere Saisonverlauf schon fest.


Spiele in Drispenstedt

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt
TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I
Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)

(Foto: W. Renninger)

Können Max Gottschalk und seine Berliner Kumpels dem Topfavoriten aus Frankfurt Paroli bieten? (Foto: W. Renninger)

In Drispenstedt werden mit Frankfurt und Berlin zwei Teams erwartet, die man am Ende sicherlich in den Play-Offs wiedersehen wird. Erwartungsgemäß waren beide mit 4:0 Punkten in die Saison gestartet. Für die Gastgeber, mit 0:4 Punkten bereits unter Zugzwang, nicht gerade die beste Ausgangslage. Es darf davon ausgegangen werden, dass der ´77 gegründete Club aus Niedersachsen nach dem Spieltag mit 0:8 Punkten und mitten im Abstiegskampf dasteht. Dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger muss immer die Favoritenrolle zugesprochen werden. Dies wird auch im Spiel gegen die Hauptstädter der Fall sein, doch verfügen diese an einem guten Tag durchaus über die Klasse, die Hessen zu schlagen.



Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

DTKV: Ausschreibung Bundesmitgliederbetreuer

Hallo liebe Tipp-Kick-Gemeinde,

beim DTKV ist der Posten des Bundesmitgliederbetreuers neu zu besetzen. Bislang wird die Position noch von Georg Schwartz parallel zu seinem Amt als Bundesspielleiter kommissarisch weitergeführt.

Neben der Betreuung der Mitglieder des DTKV, dem Erstkontakt zu Interessierten bzw. der Beantwortung von Anfragen beinhaltet das Aufgabenprofil auch die Betreuung der DTKV-Info-Seite und die verbindliche Teilnahme an den jährlich stattfindenden Bundestagen. Dort verfügt der Bundesmitgliederbetreuer über zwei Stimmen.

Eventuelle Detailfragen können gerne vorab persönlich mit mir geklärt werden unter:

Peter Funke
Präsident des DTKV und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
0178 202 3274
p.funke@gmx.de

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15.12.2017, Bewerbungen bitte direkt an mich.

Es ist vorgesehen, nach Ablauf der Bewerbungsfrist durch das Präsidium einen geeigneten Kandidaten zu wählen, der dann das Amt vorerst bis zum Bundestag am 10. März 2018 übernimmt. Dort wird dann über die Vergabe noch einmal abgestimmt werden.

Herzliche Grüße,

Euer
Peter Funke.

2. Bundesliga Südwest 2017/18: Der 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag hat Topfavorit Wasseralfingen mit der SG Karlsruhe/Mainz den nächsten Titelkonkurrenten in die Schranken verwiesen. Die Flinken Finger aus Bruck bleiben in Schlagdistanz, auch wenn sie ausgerechnet gegen Aufsteiger Hirschlanden III nicht ganz so flink hantierten und ganz schön ins Zittern gerieten. Am Tabellenende könnte für den SV Kelheimwinzer das Abo auf den Klassenerhalt zum Saisonende auslaufen. Spieler des Tages: Jonathan Weber, der beim PWR-Doppelsieg mit 16:0 Punkten den Takt vorgab.


Spiele in Kelheimwinzer

In Kelheim trafen der Bundesliga-Absteiger aus Amberg, die Zweitvertretung aus Hirschlanden und die „unabsteigbaren“ Hausherren aufeinander.

Ambergs Sebi Wagner war mit 14 Punkten maßgeblich am Doppelerfolg der Oberpfälzer beteiligt. (Foto: W. Renninger)

 

SV Kelheimwinzer (H) – TKC 1971 Hirschlanden II:  11:21 (39:52)

Im Duell der Niederbayern mit den Schwaben schien es zeitweise darauf hinauszulaufen, dass die kampfstarken Gastgeber, die wieder mit ihren Routiniers Prem und Brunner antraten, am Ende die Punkte erzwingen könnten: Nach drei Runden und einem krachenden 7:3 von Prem über Schwabenkapitän Bräuning stand die erste Führung für den SVK. Doch nach einer Drei-Punkte-Runde von Poetsch (4:1 gegen Meier) und Stähle (2:2 gegen Huhnholz) zum 8:8-Ausgleich fungierten dann Bräuning (4:1 gegen Meier) und der Ex-Lauterer Haag (6:3 gegen Prem) als Dosenöffner zur 12:8 Führung der Bundesligareserve. In der Folge lief es für Hirschlanden wie geschnitten Brot, am Ende stand ein Sieg mit zehn Punkten Vorsprung. Matchwinner waren dabei Stähle und Bräuning jeweils mit 6:2, bei Kelheim konnten nur Huhnholz und Prem ausgeglichen punkten.

TKC 1971 Hirschlanden II – OTC 90 Amberg:  14:18 (60:61)

In der zweiten Partie schaffte es Hirschlanden nach dem Auftakterfolg, Ambergs Peter Tuma (am Ende 1:7) beinahe komplett aus der Partie zu nehmen. Auch deswegen konnten die Mannen um Michael Bräuning nach der 3:1 Führung in Runde eins (Haag 6:2 gegen Tuma und Stähle 4:4 gegen Kraus) lange auf Schlagdistanz bleiben. Für die Vorentscheidung zugunsten der Oberpfälzer sorgte allerdings die fünfte Runde: Routinier Thomas Krätzig schickte Bräuning mit 7:3 ins Kino, auf der Nebenplatte ließ Sebi Wagner beim 3:1 gegen Christoph Haag nichts anbrennen. Die Folge war ein Sechs-Punkte-Rückstand, von dem sich Hirschlanden bis zum knappen Endstand nicht mehr erholen konnte. In der torreichen Partie gab es vier Begegnungen, in denen mindestens zehn Treffer fielen: Stähle – Tuma 9:5, Bräuning – Krätzig 3:7, Bräuning – Kraus 9:4, Poetsch – Wagner 4:9. Matchwinner bei Amberg waren Krätzig und Wagner mit jeweils 6:2, Liganeuling Christian Kraus konnte auf Anhieb mit 5:3 Punkten den Beinahe-Totalausfall von Peter Tuma kompensieren. Bester Spieler der Partie allerdings der Hirschlander Florian Stähle mit überragenden 7:1 Punkten.

OTC 90 Amberg – SV Kelheimwinzer (H):  24:8 (71:41)

Im abschließenden Match zwischen Amberg und Kelheimwinzer war die Messe bereits nach der sechsten Runde gelesen. Peter Tuma – der sich mit 8:0 Punkten für seine ungewohnt schlechte Ausbeute gegen Hirschlanden rehabilitierte – sorgte bei seinem 3: 2 gegen Youngster Michael Meier für die Punkte 17 und 18. Amberg spulte humorlos sein Programm ab, nur Alexander Huhnholz konnte mit 3:5 Punkten einigermaßen mithalten. Bei Amberg neben Peter Tuma auch Sebi Wagner mit 8:0 Punkten, Thomas Krätzig erreichte am Ende 7:1 Zähler.


Spiele in St. Katharinen

Das Überraschungsteam der Vorsaison aus dem Rheinland empfing neben den oberbayerischen Vertretern um Altmeister Peter Funke auch die Aufsteiger aus dem Schwabenland.

Volle Konzentration: Vincent Höhn stellte seine Extraklasse unter Beweis und steuerte 15:1 Punkte zum Doppelerfolg seiner Brucker bei. (Foto: W. Renninger)

 

SG Rheinland/Düsseldorf (H) – Flinke Finger Bruck:  11:21 (39:57)

Im Auftaktmatch landeten die Mannen um Peter Funke, der erstmals in der Saison an der Platte stand, einen Start-Ziel-Sieg. Gegen das Überraschungsteam der letzten Spielzeit, das bis zum Ende um den Aufstieg in die 1. Bundesliga mitgespielt hatte, konnte man im Anschluss an die 4:0 Auftaktrunde (Höhn 3:2 gegen Hansen und Renninger 3:1 gegen Biehl) den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Nach der dritten Runde, in der Vincent Höhn den Rheinländer Andreas Helbig mit 7:0 abfertigte, war der Vorsprung erstmals auf sechs Punkte gewachsen. Im Schlussdurchgang bauten Thomas Ruchti (5:3 gegen Andreas Helbig) und Peter Funke (6:0 gegen Dirk Hansen) den Abstand schließlich bis auf zehn Punkte aus. Bei Rheinland konnte einzig Felix Lennemann überzeugen, der sich bei 6:2 Punkten nur Brucks Topspieler Vincent Höhn beugen musste. Der Gewinner der Einzelrangliste des letzten Jahres stellte mit 8:0 Zählern einmal mehr unter Beweis, dass er zu Höherem berufen ist. Neben ihm kam Thomas Ruchti nach seinem 16:0 Durchmarsch vom ersten Spieltag auf 6:2 Punkte.

Flinke Finger Bruck – TKC 1971 Hirschlanden III:  18:14 (52:40)

Wer jetzt gedacht hatte, die Flinken Finger könnten mit dem Aufsteiger aus Hirschlanden kurzen Prozess machen, sah sich von Beginn an eines Besseren belehrt: Für Bruck, die rotiert hatten und Peter Funke mit Rainer Schönlau ersetzten, entwickelte sich die Begegnung zur Zitterpartie. Hirschlanden III dagegen leckte Blut und witterte die große Überraschung. Über ein 2:2 in Runde eins erzwangen die Schwaben durch Kleofasz (3:2 gegen Ruchti) und Schmidt (4:2 gegen Renninger) in Runde zwei die erste Führung, die sie anschließend vier Runden lang mit Bravour verteidigten. Erst in Runde sechs schaffte Matchwinner Vincent Höhn mit einem 5:3 gegen Michael Kleofasz die Wende. Als Höhn anschließend auch noch Volker Herbers mit 6:2 von der Platte schickte und Renninger nach 0:2 zur Pause Andreas Sigle noch mit 7:3 bezwang, stand es 16:12 und Hirschlanden schien geschlagen. In der letzten Runde schwammen Thomas Ruchti allerdings schnell die Felle davon (2:5 gegen Markus Schmidt), so dass sich an der Nebenplatte Rainer Schönlau mit Michael Kleofasz ein Duell der Nerven um Sieg oder Unentschieden lieferte. Der Routinier blieb cool: Am Ende stand ein deutliches 4:1 und laut hörbar plumpsten fünf dicke Steine von den Brucker Herzen.

TKC 1971 Hirschlanden III – SG Rheinland/Düsseldorf (H):  10:22 (43:73)

Im dritten Spiel des Tages ballerte sich anschließend die SG aus dem Rheinland nach drei Niederlagen in den ersten drei Saisonpartien den Frust von der Seele. Nur in den ersten beiden Runden (4:0/4:4) konnte Hirschlanden III den Anschluss halten, ab Runde drei zog Rheinland/Düsseldorf unaufhaltsam davon. Am Ende stand ein Sieg mit 12 Zählern Vorsprung und einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Ausgerechnet Zugpferd Felix Lenneman holte „nur“ 4:4 Punkte, Biehl, Hansen und Helbig beendeten die Partie mit 6:2 Zählern. Bei Hirschlanden III erwischte der Ex-Remsecker Markus Schmidt einen ganz starken Tag: In beiden Partien holte er insgesamt 12:4 Punkte und musste sich nur dem Rheinländer Dirk Hansen geschlagen geben. Chapeau!


Spiele in Bochum

In Bochum bekamen es die heimischen Schlachtenbummler mit Zweitliga-Dauerbrenner Karlsruhe und Rekordvizemeister Wasseralfingen gleich mit zwei Aufstiegskandidaten zu tun.

Volle Power: Jonathan Weber war mit der Maximalausbeute von 16:0 Punkten der Turbolader des PWR.

 

Schlachtenbummler Bochum (H) – SG Karlsruhe/Mainz:  12:20 (53:65)

Keine Überraschung gab es beim Match der Gastgeber gegen die Kicker aus Karlsruhe und Mainz. Die gewannen geschlossen ihre ersten vier Partien. Erst in Runde drei konnten die Schlachtenbummler mit einem 3:2 Sieg von Achim Schmidt gegen Georg Schwartz und dem 6:4 von Michael Kalentzi gegen Daniel Meuren die ersten Ausrufezeichen setzen. Näher als vier Punkte (4:8) ließ die SG den Aufsteiger im Verlauf der Partie aber nicht mehr herankommen. Die nicht unbedingt vorhersehbaren Siege von Youngster Alexis Kalentzi gegen Daniel Meuren (5:4) und Matthias Wietoska gegen Marco Bittmann (6:2) dürften den Blau-Weißen die Niederlage etwas erträglicher gemacht haben. Achim Schmidt und Michael Kalentzi spielten bei Bochum immerhin ausgeglichen, bei der SG war einmal mehr Georg Schwartz Punktbester mit 6:2 Zählern.

SG Karlsruhe/Mainz – PWR 1978 Wasseralfingen:  12:20 (43:64)

Im Duell der beiden bislang verlustpunktfreien Teams konnte sich der Aufstiegsaspirant aus dem Ostalbkreis erstmals in Runde drei absetzen. Uli Weishaupt (5:4 gegen Marco Bittmann) und Jonathan Weber (6:2 gegen Christian Steuer) stellten das Ergebnis auf 8:4 und die Weichen auf Sieg. Wasseralfingen hielt die SG in der Folge konsequent bei mindestens vier Punkten Abstand. Am Ende stand ein souveräner Sieg des Favoriten mit acht Punkten Vorsprung. Matchwinner für Wasseralfingen waren Jonathan Weber (8:0) und Uli Weishaupt (7:1), für die SG konnten Georg Schwartz (5:3) und Marco Bittmann (4:4) am besten punkten. Interessante Details am Rande: nur zwei der 16 torreichen Partien endeten, ohne dass einer der beiden Kontrahenten mindestens vier Treffer erzielt hatte, bei knapp der Hälfte aller gespielten Partien (7) waren es gar fünf oder mehr Treffer.

PWR 1978 Wasseralfingen – Schlachtenbummler Bochum (H):  24:8 (73:52)
Nachdem die Gebrüder Weber und Weishaupt mit der SG Karlsruhe/Mainz einen weiteren Konkurrenten um den Aufstieg aus dem Weg geräumt hatten, machten sie mit den gastgebenden Schlachtenbummlern aus Bochum kurzen Prozess. Nach nur drei Runden stand schon ein 11:1 auf dem Ergebniszettel, einzig Achim Schmidt hatte beim 2:2 gegen Jakob Weber für seine Farben punkten können. In der nächsten Runde konnte sich Matthias Wietoska noch gegen Uli Weishaupt mit 6:5 durchsetzen, dann machten die Brüder Jonathan (5:2 gegen Achim Schmidt) und Jakob Weber (3:2 gegen Alexis Kalentzi) schon in Runde fünf den Sack zu. In der Folge konnten die Bochumer noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, in der letzten Runde kam es durch Michael Kalentzi beim 7:5 gegen Kilian Weishaupt zum zweiten Bochumer Sieg der Begegnung. Bester Spieler beim Aufsteiger: Matthias Wietoska (4:4), der nur Jonathan Weber zum Sieg gratulieren musste. Überragend bei Wasseralfingen einmal mehr Jonathan Weber mit der Maximalausbeute von 8:0 Punkten.


Die Tabelle

Mit Riesenschritten eilt der Rekordvizemeister der 2. Liga dem langersehnten Aufstieg in die Beletage entgegen. Bislang bekommt an jedem Spieltag ein weiterer direkter Konkurrent die Überlegenheit der Ostschwaben zu spüren. Im März wird mit den Flinken Fingern aus Bruck der einzige ebenfalls noch verlustpunktfreie Rivale nach Wasseralfingen reisen. Können die Oberbayern nochmal für Spannung in der Liga sorgen? Darüber würde sich vor allem der in Lauerstellung verweilende OTC Amberg freuen. Aber auch für Karlsruhe/Mainz mit Eisenbahnexperte Henning Horn ist der Zug noch nicht abgefahren. Rheinland/Düsseldorf dürfte mit dem Sieg vom Wochenende wieder in die Spur zurückgefunden und am Ende nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Der dürfte sich zwischen Kelheimwinzer und den beiden Aufsteigern aus Bochum und Hirschlanden abspielen.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr wie immer zum Nachlesen auf der Ligaseite.


Die nächsten Spiele

Am 04.03. findet in Wasseralfingen, Bochum und Karlsruhe der 3. Spieltag der 2. Bundesliga Südwest statt.

Spiele in Wasseralfingen:

PWR 1978 Wasseralfingen (H) – TKC 1971 Hirschlanden II

TKC 1971 Hirschlanden II – Flinke Finger Bruck

Flinke Finger Bruck – PWR 1978 Wasseralfingen (H)

Spiele in Bochum:

Schlachtenbummler Bochum (H) – TKC 1971 Hirschlanden III

TKC 1971 Hirschlanden III – OTC 90 Amberg

OTC 90 Amberg – Schlachtenbummler Bochum (H)

Spiele in Karlsruhe:

SG Karlsruhe/Mainz (H) – SG Rheinland/Düsseldorf

SG Rheinland/Düsseldorf – SV Kelheimwinzer

SV Kelheimwinzer – SG Karlsruhe/Mainz (H)

2. Bundesliga Nordost 2017/18: Der 2. Spieltag

Am zweiten Spieltag findet in Adersheim nur ein Spiel statt, in Wolfsburg kämpfen sich die Gastgeber zurück ins Titelrennen und in Berlin schaffen die Spandauer Filzteufel den vorzeitigen Klassenerhalt. Spieler des Tages: Peter Deckert (Celtic Berlin II) und Andre Bialk (Spandauer Filzteufel) mit jeweils 13:3 Zählern.


Spiele in Adersheim

Manchmal kommt es anders als man denkt: Leider musste Halbau Berlin krankheitsbedingt den Dreierspieltag in Adersheim mit Adersheim und Jerze I absagen. Somit trafen nur Adersheim und Jerze I aufeinander. Hierbei waren die Vorzeichen eigentlich klar verteilt. Jerze I war nach klaren Siegen gegen Grönwohld II und Wolfsburg II als Tabellenführer mit 4:0 Punkten gut aus den Startlöchern gekommen. Adersheim stand hingegen nach einer klaren (gegen die SG Hannover) und einer knappen Niederlage (gegen Celtic II) als Drittletzter schon etwas unter Zugzwang. Die Partien von Halbau Berlin wurden mittlerweile gewertet.

Myrko Baumgart und seine TKG Adersheim konnten am zweiten Spieltag endlich punkten.

 

 

TKV Jerze I – TKG Adersheim:  16:16 (58:59)

Während die Jerzer in der normalen Besetzung antraten, wechselte Adersheims Kapitän Myrko Baumgart als Nachmeldung Andreas Kröning ein. Dieser Wechsel sollte am Ende viel Positives bewirken. Aber erst einmal der Reihe nach. Nach einer zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Führung für die Jerzer konnten die Adersheimer auf 8:8 und 10:10 ausgleichen. Nach einer Vier-Punkte-Runde führte das Team Baumgart gar mit 14:10. In der Vorschlussrunde konnte Andreas Hofert gegen den glücklosen Simon Becker gewinnen, aber auf der anderen Platte schaffte eben jener Andreas Kröning mit einem knappen 5:4 Erfolg über Christian Reymann den wichtigen fünfzehnten und sechzehnten Punkt zum garantierten Unentschieden. Mit 12:16 ging es daher für die Jerzer in spannende 10 Schlussminuten. Während auf der ersten Platte Marcel Kreuzweiß sich beim 4:2 über Jens Käthner schadlos hielt, war die andere Partie bis zum Ende spannend. Tobias Witte führte 1:0 gegen den bis dato immer siegreichen Baumgart und kassierte fast im Gegenzug mit einem Eigentor das 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging. Als er dann auf 2:1 erhöhte, mischte er in der Abwehr Beton zusammen und konnte mit dem allerletzten Schuss das 3:1 erzielen. Glücklich reichte dies am Ende zum 16:16 Unentschieden bei 58:59 Toren. Beste Bilanz auf Adersheimer Seite waren die 7:1 Punkte von Newcomer Andreas Kröning, der als Minimalist alle drei Spiele mit einem Tor für sich entschied. Auf Jerzer Seite war erneut Tobias Witte mit 6:2 Zählern Punktbester. Mit nunmehr 7:1 Punkten sind die Jerzer weiterhin oben mit dabei, während für Adersheim nach der starken Leistung die Richtung ebenfalls nach oben zeigt.


Spiele in Wolfsburg

Die TKG Wolfsburg I empfing am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord-Ost die verlustpunktfreie SG Hannover I sowie Flamengo Berlin I.

Strahlen um die Wette: Die Wolfsburger Tobias Schleiss, Marcel Becker, Detlef Bastian und Christoph Ihme (v.l.) holen vier Punkte. (Foto: TKG Wolfsburg)

 

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I:  17:15 (51:55)

Im ersten Spiel gegen Hannover legte Wolfsburg einen furiosen Start hin. Nach zwei Runden stand es 8:0. Erst dann wachte Hannover auf und konnte innerhalb von zwei Runden den Rückstand zur Halbzeit auf zwei Punkte reduzieren (7:9 aus Sicht Hannover). Es gelang sogar, in Führung zu gehen, mit 13:11 und 15:13. Hannover konnte den Fehlstart wiedergutmachen mit nur einem Sieg in der letzten Runde. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne Schleiss und Ihme gemacht. Genau dieser Christoph Ihme zeigte im letzten Spiel seine spielerischen Qualitäten und fegte Lars Tegtmeier mit 7:2 von der Platte. An der Nachbarplatte ging es heiss her. Tobias Schleiss ging in Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Sobald eine 2-Tore-Führung bestand, kam Holzapfel postwendend mit dem Anschlusstreffer. Jedoch hielt die Abwehr von Schleiss und ließ kein Unentschieden zu. 10 Sekunden vor Schluss fiel noch das 3:4 aus Sicht von Hannover, aber leider zu spät, um noch die Chance auf ein Unentschieden zu bekommen.

SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I:  15:17 (44:46)

Im zweiten Match kamen die Hannoveraner besser ins Spiel. Nach der 1. Runde stand es 3:1. Ein Martin Leinz in sehr guter Form konnte jedoch gegen Fred Elesbao 1:0 gewinnen und Knut Asmis besiegte Lars Tegtmeier, um 5:3 in Führung zu gehen. Danach ging es hin und her. Hannover holte sich die Führung zurück und führte zur Halbzeit 9:7. Die nächsten beiden Runden gingen mit 7:1 an Berlin und dies ebnete den Weg zur Entscheidung in der letzten Runde. Wie im Spiel Wolfsburg gegen Hannover stand es 15:13 vor der letzten Runde. Nun musste jedoch Hannover unbedingt zwei Siege erringen, um das Ruder herumzureißen. Jedoch gelang es nur Fred Elesbao, sich durchzusetzen. Martin Leinz ließ gegen Olaf Holzapfel kein Tor zu, schoss selbst zwei und war mit seinen 7:1 Punkten und nur neun kassierten Gegentoren der Erfolgsgarant für Berlin. Die SG Hannover I muss sich wohl mit diesen beiden Niederlagen vom Gedanken verabschieden, im Kampf um den Titel/Aufstieg mitzuspielen.

TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I:  11:21 (56:69)

Gewarnt von der Leistung der Berliner gegen Hannover gingen die Wolfsburger mit dem nötigen Respekt ins Spiel. Zwar lag man nach der 1. Runde noch 1:3 zurück, aber die Wolfsburger konnten durch zwei Siege (Ihme gegen Kansteiner 6:5, Becker gegen Asmis 5:2) die Führung übernehmen. Bemerkenswert in dieser Runde war, dass Kansteiner gegen Ihme bereits 5:2 führte. Der Gewinner der 3. Gießener Stadtmeisterschaft und der 8. Gevelsberger Cult Classics bewies seine Qualität und bezwang Kansteiner trotz 3-Tore-Rückstand mit viel Unterstützung durch die Wolfsburger Zuschauer. Es folgte eine weitere 4:0-Runde zur sicheren 9:3 Führung und zum 11:5 Halbzeitstand. Wolfsburg ließ nicht nach und sicherte sich den vorzeitigen Sieg beim Stand von 17:7. Endstand 21:11. Christoph Ihme konnte mit 8:0 Punkten maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitragen und wird mit seinen Team-Kollegen Mitte April gegen den Tabellenführer Spandauer Filzteufel und TKG Adersheim antreten. Wohin die Reise für die Wolfsburger geht, wird sich dann zeigen.


Spiele in Berlin

Gastgeber Celtic Berlin II empfing die Spandauer Filzteufel und die Bundesligareserve aus Grönwohld.

(Foto: W. Renninger)

Peter Deckert hat den Durchblick: Mit 13: 3 Punkten holte er gemeinsam mit Andre Bialk die Topbilanz des Spieltags.

 

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I:  13:19 (44:45)

Im ersten Spiel gegen die leicht favorisierten Filzteufel war es für Celtic II das erwartet eng umkämpfte Derby. Die Gastgeber hatten bis kurz vor der Halbzeit leichte Vorteile, ehe die Spandauer zum Halbzeitstand 8-8 ausgleichen konnten. Danach gab es eine 4-0 Runde für die Filzteufel, die die Führung bis zum Schluss nicht mehr abgeben sollten. In der vorletzten Runde stand es zwar noch 13-15 aus Celtic-Sicht, man konnte die Chance zum möglichen Sieg aber nicht nutzen. Am Ende gewannen die Spandauer verdient mit 19-13. Mit Abstand Bester Celtic-Akteur  war Peter Deckert mit 7 Punkten, auf Seiten der Filzteufel waren Schau und A. Bialk mit je 6 Punkten die Besten.

Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II:  23:9 (63:39)

In der Begegnung gegen die Bundesligareserve aus Grönwohld starteten die Filzteufel mit einer 4:0 Runde durch Andre und Daniel Bialk, Stock und Pockrandt konterten allerdings umgehend zum 4:4. Anschließend dauerte es dann bis zur fünften Runde, bis schließlich Detlef Schirmer (6:1 gegen Markus Müller) und Hardy Schau (7:0 gegen Swen Petersen) für den Favoriten die Weichen auf Sieg stellten. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Filzteufel, die sich damit als letztes Team der Liga eine weiße Weste bewahrten. Matchwinner für Spandau war Daniel Bialk mit 8:0 Zählern, für Grönwohld II punktete Tobias Stock mit 5:3 am besten.

TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II:  7:25 (39:62)

Im letzten Spiel des Tages empfing Gastgeber Celtic II die zweite Garnitur aus Grönwohld, die überraschend mit Andreas Pockrandt antrat. In diesem Spiel sollte Celtic dann aber kaum Probleme bekommen. Schnell zog man über 10-2 zum Halbzeitstand von 11-5 davon, diesen Vorsprung hielt man dann bis zum verdienten und nie gefährdeten 25-7 Sieg und holte so zwei wichtige Punkte in der Liga. Hervorzuheben sind hier Jan Komareck mit 8 Punkten sowie Legionär Pockrandt von Grönwohld mit 6 Punkten.

 


Die Tabelle

Die Spandauer Filzteufel haben das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig in trockene Tücker gebracht und können sich jetzt entspannt zurücklehnen. Jerze kam mit einem blauen Auge davon, musste allerdings die Tabellenführung abgeben. Wolfsburg hat mit dem Big-Point gegen Titelaspirant Hannover und dem Sieg gegen Flamengo einen Sprung vom fünften auf den dritten Tabellenrang gemacht und ist wohl im Titelrennen wieder dabei. Für Hannover sind mit den beiden Niederlagen alle Titelträume geplatzt wie Seifenblasen, Grönwohld und Halbau dürfen aller Voraussicht nach schon mal für Liga Drei planen.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr wie immer zum Nachlesen auf der Ligaseite.


Die nächsten Spiele

Am 15.04. findet in Grönwohld, Berlin und Wolfsburg der 3. Spieltag der 2. Bundesliga Nordost statt.

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld II (H) – Spvgg. Halbau Berlin I

Spvgg. Halbau Berlin I – SG ´94 Hannover I

SG ´94 Hannover I – TKV Grönwohld II

Spiele in Berlin:

TKC Flamengo Berlin I (H) – TKV Jerze I

TKV Jerze I – Celtic Berlin II

Celtic Berlin II – TKC Flamengo Berlin I

Spiele in Wolfsburg:

TKG Wolfsburg I (H) – TKG Adersheim

TKG Adersheim – Spandauer Filzteufel 09 I

Spandauer Filzteufel 09 I – TKG Wolfsburg I