3. Herner Ruhrpott-Cup: Felix Lennemann gewinnt das vereinsinterne Endspiel

Bei dem mit leider nur 39 Teilnehmern besetzten Turnier setzt sich Felix Lennemann im vereinsinternen Finale gegen Stefan Biehl durch. Den „Orden des Phoenix“ gewinnt Michael Sammrei. Der Nachwuchspokal geht an Julian Weweler vom TKV weiß weiß Steinbeck.

Am vergangenen Sonntag stand das erste Turnier der Saison 2017/2018 an. Mit dem 3. Ruhrpott Cup fiel der Startschuss in Herne. Das mit nur 39 Teilnehmern besetzte Turnier (dazu später mehr) gewann am Ende Felix Lennemann von der SG Rheinland/Düsseldorf vor seinem Teamkollegen Stefan Biehl, der sich in seinem ersten Finale mit 5:3 geschlagen geben musste.

Auf Grund der unerwartet geringen Teilnehmer wurde in der ersten Runde das Feld von 39 Teilnehmer auf 32 verkleinert. Der dadurch recht moderate Modus lies keine wirklichen Überraschungen zu, sodass sich fast durchweg die „Favoriten“ durchsetzen konnten.

In der zweiten Runde wurde nun von 32 auf 24 Spieler gespielt. Dort erwischte es erneut keinen der TOP Spieler; es waren trotz der geringen Teilnehmer einiger Spieler der 1. und 2. Bundesliga vertreten. Dennoch erfreulich, dass der TKC Phoenix Herne, trotz der wenigen Teilnehmer, ein Nebenturnier anbot. TOP, Daumen hoch!

In der dritten Runde wurde der Modus nun etwas härter und nun mussten sich die ersten namhaften Spieler aus dem Turnier verabschieden. Darunter u.a. Dirk Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) und Christian Schäl (Ylipulli Gießen). Ein Ausrufezeichen setze an diesem Tag Marvin Freund vom TKV weiß weiß Steinbeck, welcher erstmals den Sprung in die Endrunde schaffte. Glückwunsch!

 

Die Endrunde:

Die Gruppe A setzte sich aus Felix Lennemann (SG Rheinland/Düsseldorf), Jens Schüring (Phoenix Herne), Arnold Gotzhein (Preussen Waltrop), Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz), Bernd Straberg (Preussen Waltrop) und Olaf Dransfeld (Tornado Dortmund) zusammen. Mit 9:1 Punkten setzte sich Felix Lennemann von der SG Rheinland/Düsseldorf, welcher nur gegen den Lokalmatador Jens Schüring einen Punkt abgeben musste, recht souverän durch.

Die Gruppe B versprach da durchaus mehr Spannung. Zu Stefan Biehl, Christian Drescher und Siddhi Popat (alle SG Rheinland/Düsseldorf) gesellten sich noch Altmeister Klaus Höfer (Ylipulli Gießen), Michael Guhl (Phoenix Herne) und der Endrunden-Neuling Marvin Freund (TKV weiß weiß Steinbeck). Nach den internen Duellen entschied sich der Finaleinzug zwischen Stefan Biehl und Klaus Höfer. Den direkten Vergleich hatte der Spieler der SG Rheinland/Düsseldorf für sich entschieden. Stefan Biehl musste im letzten Spiel gegen Michael Guhl ran, Klaus Höfer an der Nebenplatte gegen Chris Drescher. Biehl musste einen Punkt holen oder bei einer Niederlage auf mindestens einen Punkt von Christian Drescher gegen Klaus Höfer hoffen. Biehl verlor sein letztes Spiel gegen den stark spielenden Michael Guhl mit 3:4. Chris Drescher konnte sein 5:2 Vorsprung nicht halten und kassierte mit dem Schlusspfiff das 5:5. Dennoch zu wenig für Klaus Höfer. Damit stand Stefan Biehl erstmals in einem Finale.

 

Das Finale:

In Finale standen sich nur die beiden Teamkollegen der SG Rheinland/Düsseldorf gegenüber. Für Felix Lennemann war es bereits das fünfte Finale, wo hin gegen es für seinen Teamkollegen aus der 2. Bundesliga seine Premiere war. Der entscheidende Vorteil? Nein, nicht in einem vereinsinternen Spiel; man kennt sich.

In der ersten Halbzeit konnte Felix die Farbfehler seines Gegners ausnutzen und so mit 3:1 in die Halbzeit gehen. Nach dem Seitenwechsel konnte Felix auf 4:1 erhöhen und sah 2:30 Minuten vor dem Schluss schon fast wie der sichere Sieger aus. Stefan gab jedoch nicht auf und konnte 1:20 Minuten vor Schluss mit einem Doppelschlag auf 3:4 verkürzen. Es lag Spannung in der Luft und Stefan musste alles auf eine Karte setzen. 15 Sekunden vor Schluss gelang Felix dann das 5:3. In einem sehenswerten Finale (u.a. ein Eckentor) setzte sich Felix gegen seinen Teamkollegen durch und gewinnt den 3. Ruhrpott Cup in Herne.

 

Die Platzierungen:

  1. Felix Lennemann (SG Rheinland/Düsseldorf)
  2. Stefan Biehl (SG Rheinland/Düsseldorf)
  3. Jens Schüring (Phoenix Herne)
  4. Klaus Höfer (Ylipulli Gießen)
  5. Christian Drescher (SG Rheinland/Düsseldorf)
  6. Arnold Gotzhein (Preussen Waltrop)
  7. Siddharta Popat (SG Rheinland/Düsseldorf)
  8. Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz)
  9. Michael Guhl (Phoenix Herne)
  10. Bernd Straberg (Preussen Waltrop)
  11. Olaf Dransfeld (Tornado 09 Dortmund)
  12. Marvin Freund (TKV weiß weiß Steinbeck)

 

Ein kleiner Nachtrag des Schreiberlings:

Wer selber Turnierausrichter ist, kennt das Problem. Wer sich für ein Turnier anmelden möchte, aber auf Grund der maximalen Teilnehmerzahl nicht mehr teilnehmen kann, kennt es auch. Für beide ist es extrem ärgerlich. Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor und dieses Mal auch in Herne, dass 9 (!!!) Spieler ohne Absage nicht erschienen sind. Nicht einmal ein kurzer Anruf oder eine WhatsApp. Eventuell müssen Turnierveranstalter demnächst wieder darüber nachdenken, für solche Spieler eine Sperre für ihr nächstes Turnier auszusprechen. Anders scheint es langsam nicht mehr zu gehen. Oder der DTKV stiftet ein paar Taschenkalender, damit man sich Termine aufschreiben kann.

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Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2017/18

Gesucht wird der 45. Deutsche Mannschaftsmeister. Spannung wird auch wieder mal im Keller erwartet!

Auch diese Saison kann man durchaus von einer 2-Klassengesellschaft sprechen. Während mit Frankfurt, Hirschlanden, Grönwohld, Kaiserslautern 1 und Berlin fünf Teams um den Einzug in die Play-Offs mitspielen, kämpfen Drispenstedt, Waltrop und die beiden Aufsteiger, Balltick Kiel und Kaiserslautern 2, um den Klassenerhalt.

Nach der letzten regulären Saison grüßte Kaiserslautern von ganz oben. Im Play-Off-Finale mussten sich die Pfälzer aber Frankfurt geschlagen geben.

Bei den „Play-Off-Kandidaten“ wiederum kann man neben den Finalteilnehmern aus 2017, Frankfurt und Kaiserslautern allenfalls noch den Berlinern den ganz großen Coup zutrauen. Grönwohld oder Hirschlanden wird das Play-Off-Quartett vervollständigen, aber in den Halbfinals wohl nur das fünfte Rad am Wagen sein. Beide Teams sind jedoch zu stark, als dass sie es mit dem Abstiegsgespenst zu tun bekämen.

Bei den möglichen Abstiegskandidaten sollte Drispenstedt die besten Karten haben. Hier wird jedoch sicherlich das direkte Aufeinandertreffen mit Waltrop am 1. Spieltag richtungsweisend sein. Der Sieger der Partie dürfte sicher die Klasse halten. Waltrop, welches im Vergleich mit den Aufsteigern mit Wölk, J. Hahnel und Müller noch auf die größte Erstligaerfahrung blicken kann, darf der Klassenerhalt ebenso zugetraut werden. Während der stärker einzuschätzende Aufsteiger aus der 2. Liga NordOst (mit 16:0 Punkten Meister) mit Von Hering und Wegener zwei Spitzenspieler in ihren Reihen finden, kann man von Kaiserslautern 2, welches mit Sebastian Baadte eigentlich nur einen Aktiven mit Bundesliganiveau stellen kann, nichts anderes als den direkten Wiederabstieg erwarten.

Bundesliga-Premiere vs. Erfahrung pur oder: Robert von Hering (Kiel, l.) vs. Alex Beck (Frankfurt) (in der Mitte Fabio de Nicolo (Grönwohld))

 

Die Kader

Es wurde viel spekuliert in den sozialen Medien, schließlich tummelt sich noch der ein oder andere Spitzenspieler auf dem freien Markt. Passiert ist bis dato jedoch Nichts. Anscheinend vertraut jeder seinem bisherigen Kader. Abzuwarten, was im Laufe der Saison an Zugängen vermeldet wird.

  • Hirschlanden: Merke, Daub, Füßinger, Schlotz
  • Kaiserslautern 1: Baadte P., Hahnel M., Wagner, König
  • Kaiserslautern 2: Baadte S., Link, Meyer, Werle, Fohlmeister
  • Kiel: Hansen F., Hansen S., Von Hering, Wegener
  • Waltrop: Gotzhein, Wölk, Müller, Hahnel J.
  • Drispenstedt: Bartels, Socha, Lungela, Nieder
  • Berlin: Kuch, Gottschalk, Malessa, Lorenzen

    Wie im letzten Jahr schickt Celtic die folgende Starting Four ins Rennen (v.l.): Chris Kuch, Patrick Malessa, Max Gottschalk, Christian Lorenzen. Wird Edeljoker Marcel Horchert ebenfalls seine Einsätze bekommen?

  • Frankfurt: Hampel, Beck, Buza, Kaus
  • Grönwohld: Arp, Zazcek, Schäfer, de Nicolo

 

Interview mit Marc Koschenz, Gewinner der Einzelwertung 2016/17

1) Wie schwer wiegt für dich dieser „Einzeltitel“? Ist er mit einem Turniersieg bei einer Sektionsmeisterschaft oder gar bei einer DEM gleichzustellen oder ist das na ganz andere Nummer?
Hat für mich keine Bedeutung. Ich wäre lieber Letzter in der Einzelwertung – aber dafür Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Leider konnte ich für diesen Titel nicht viel bzw. gar nichts im Play-Off zu beitragen

2) Die Einzelwertung gewonnen, mit der Mannschaft die Play-offs erreicht – kannst du von einer gelungenen Saison sprechen oder war gar noch mehr drin?
Die Saison war sehr durchwachsen und wir konnten froh sein, dass wir irgendwie ins Play-Off gerutscht sind. Alle Leistungen samt meiner waren ausbaufähig.

3) In der Szene steht der Name Koschenz nicht gerade für einen Trainingsweltmeister. Ist dieses Gerücht nun wahr, oder trainierst du in Wahrheit wie ein Besessener? Schließlich ist dein Spiel ja ziemlich anspruchsvoll…
Ich brauche kein Training, ich hole die Spieler aus der Kiste, stell mich an die Platte und will jeden besiegen, der gegen mich antritt. Anspruchsvoll? Ich hau die Kugel einfach in die Maschen, egal wie!

4) Die neue Saison steht unmittelbar bevor. Deinen Namen sucht man im Mannschaftskader von Grönwohld vergebens. Was ist los? Sicher stehst du Gewehr bei Fuß? Wie sind die Erwartungen in die neue Saison?
Sobald ich gebraucht werde, stehe ich dem TKV Grönwohld zur Verfügung.

5) Daniel Craig hat angekündigt, dass er seinen letzten James Bond drehen wird. Welchen Tipp-Kicker könntest du dir als 007- Nachfolger vorstellen?
Jens König! 🙂

 

Die Prognose der Redaktion

Wer wird Meister?                    

  • Frankfurt zu 40%
  • Kaiserslautern 1 zu 35%
  • Berlin zu 25%                                  

Wer erreicht noch die Play-offs?

  • Hirschlanden zu 51%
  • Grönwohld zu 49%

Wer steigt ab?

  • Drispenstedt zu 1%
  • Waltrop zu 9%
  • Kiel zu 21%
  • Kaiserslautern zu 69%          

 

So tippen die Tipp-Kick-Profis:

In einer Umfrage unter den Tipp-Kick-Profis kamen 41 Tipps zusammen.

Wer erreicht die Play-Offs? (4 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Gallus Frankfurt – 100 %
2. Celtic Berlin – 92,7 %
3. 1. TKC Kaiserslautern I – 87,8 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 75,6 %
5. TKV Grönwohld – 34,1 %

 

Wer wird Meister?

1. TKC Gallus Frankfurt – 51,2 %
2. 1. TKC Kaiserslautern I – 31,7 %
3. Celtic Berlin – 12,2 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 4,9 %

 

Wer steigt ab? (2 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Kaiserslautern II – 78 %
2. SpVgg Balltick Kiel – 48,8 %
3. TFB 77 Drispenstedt – 41,5 %
4. TKC Preußen Waltrop – 29,3 %

 

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

1. SpVgg Balltick Kiel – 43,9 %
2. 1. TKC Kaiserslautern II – 14,6 %
3. TFB 77 Drispenstedt und TKC 71 Hirschlanden – je 9,8 %

 

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

1. TKV Grönwohld – 35 %
2. TKC Preußen Waltrop – 15 %
3. TKC 71 Hirschlanden – 12,5 %

 

Wer gewinnt die Einzelwertung?

1. Benjamin Buza – 26,3 %
2. Alexander Beck – 15,8 %
3. Fabio de Nicolo – 7,9 %

Kann sich Beni Buza wirklich die Einzelwertung schnappen?

 

Eure Einschätzungen

Spannende Saison, in der Frankfurt und Kaiserslautern wieder im Finale aufeinandertreffen.


Uns erwartet eine spannende und enge Saison sowohl vorne als auch hinten. Eine ähnlich starke Liga mit tollen Mannschaften und packenden Duellen erwartet uns.


Leider stehen die Absteiger schon fast fest, doch es wird trotzdem spannend.


Oben gibt es 2, die Meister werden können. Unten allerdings können es 5 Teams mit dem Abstieg zu tun bekommen.


Das wird eine spannende Saison, wo jeder jeden schlagen kann. Allerdings denke ich, dass sich zum Schluss die Favoriten wieder durchsetzen werden.


Grönwohld ohne Koschenz ist „nur“ die Hälfte Wert. Auf Kiel bin ich gespannt.


Liga ist sehr ausgeglichen was PO und Abstieg betrifft.


Fast schon langweilig, weil Kräfteverteilung klar.


Ausgeglichene Liga!

 

 

 

Termine

Die Bundesliga Saison 2017/18 startet am 24. September mit folgenden 3er Spieltagen:

  • Kaiserslautern 1/ Kaiserslautern 2/ Frankfurt
  • Hirschlanden/ Berlin/ Kiel
  • Grönwohld/ Waltrop/ Drispenstedt

Die weiteren Termine sind: 2. Spieltag am 26. November 2017 sowie in 2018, der 22. April und 10. Juni. Die Play-Offs finden dann am 16.06.2018 in Balingen statt. Alle Informationen erhaltet ihr auch auf der Ligaseite.

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Saisonvorschau: Regionalliga Süd – 2017/18

Vereine und Kader

spielTrieb Ylipulli Gießen

Christian Schäl – Jens Jepp – Valentin Tenner – Christoph Jilo – Klaus Höfer

Saisonziel:              Aufstieg

Meistertipp:           München

Schaffen die Ylipullies um Christoph Jilo nun endlich den Aufstieg?


SG Rheinland/Düsseldorf II

Georg Lortz – Michaela Koegel – Siddi Popat – Simon Winzer – Stephan Hanson – Wolfgang Plümmer – Christian Töller – Axel Schmitz – Christian Drescher

Saisonziel:              Mittelfeld

Meistertipp:           Gießen


Baden Hotspurs

Manuel Häfeli – Philipp Derungs – Markus Kälin – Daniel Nater – Serge Brugger – Michael Blügel 

Saisonziel:              Vorne mitspielen

Meistertipp:           Gießen


TKC Balingen Headbangers I

Rüdiger Albrecht – Frank Sauter – Markus Sense – Thomas Will – Dawood Malik

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen

Die Balinger gehen mit zwei Teams an den Start. Dabei trifft Frank Sauter (l.) auf Leon Homscheidt.


TKC 91 Nürnberg

Hermann Frank – Hans Kraus – Peter Dobler – Ernst Jobst – Felix Berger

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


TKC 71 Hirschlanden IV

Beno Garstka – Christian Kubelka – Hans Chudy – Colin Oechsle – Peter Oechsle

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


OTC 90 Amberg II (N)

Alexander Kraus – Franz Putz – Christian Kraus – Heinz Steib – Nicolas Meier – Andreas Bauer

Saisonziel:              Mittelfeldplatz

Meistertipp:           München


Oberbayern München (N)

Björn Buschmann – William Schwaß – Terence Schwaß – André Güldner

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           Gießen


TKC Balingen Headbangers II (N)

Marco Germeroth – Oliver Lenhardt – Lukas Homscheidt – Carlo Homscheidt – Leon Homscheidt – Peter Lotzer – Lars Boll – Björn Seyfarth

Saisonziel:              Klassenerhalt

Meistertipp:           München


 

Situation:

Überraschungsmeister Hirschlanden III ist in die 2. Bundesliga Südwest aufgestiegen.

Mit Kaiserslautern III zog ein Team schon während der Saison zurück. Sechs Mannschaften bleiben in der Liga. Gallus Frankfurt II hat zur neuen Saison keine Mannschaft mehr gemeldet.

Als Meister der VL-Süd stieg Amberg II in die RL-Süd auf. Aufgrund des Rückzuges von Kaiserslautern III, des Verzichts von Frankfurt II und der Tatsache, dass keine Süd-Mannschaft aus der 2. Liga abgestiegen ist, gab es keinen Absteiger in die Verbandsliga. Außerdem wurden Oberbayern München und Balingen II als Zweit- bzw. Drittplatzierte der Verbandsliga Süd ebenfalls in die RL-Süd gezogen.

Mit 9 Teams kann die Saison wieder komplett in den bewährten 3er-Spieltagen durchgespielt werden.

 

Prognose:

spielTrieb Yllipulli Gießen
Bleibt es dabei, dass Liga-Neuling München keinen Neuzugang meldet, ist das Titelrennen schon vor dem ersten Anstoß entschieden. Schäl, Jepp, Tenner, Jilo, Höfer: Noch Fragen? Kein Team der Liga wird den Ylipullis aus Gießen in dieser Spielzeit das Wasser reichen können. Talent, jugendliche Unbekümmertheit, Erfahrung und Schlitzohrigkeit gepaart mit Spielfreude pur, dazu ein kompletter 5er-Kader auf Zweitliganiveau – die machen das. Einen Ausrutscher wie in der Vorsaison werden sich die Mittelhessen nicht noch einmal leisten.

SG Rheinland/Düsseldorf II
Die Zweitligareserve aus dem Rheinland wird sich wohl auch dieses Jahr mit Baden ein Rennen um den Titel „Best of the rest“ liefern. Eine wichtige Rolle dürfte Neuzugang Christian Drescher spielen: Der hat – gemeinsam mit Georg Lortz, Michi Koegel und Siddi Poppat – in der vorletzten Saison noch im Zweitligakader von Rheinland United seine Püppchen bedient und sorgt für noch mehr Qualität im Kader. Auch Michi Koegel, einzige Kickerin der RL-Süd, hat sich deutlich verbessert: im Vorjahr erreichte sie die Top-Ten der Einzelwertung. Im Vergleich mit den Eidgenossen könnte der breitere Kader den Ausschlag geben.

Michaela Koegel geht für die SG auf Punktejagd.

Baden Hotspurs
Hätte, könnte, würde – die Geschichte der Baden Hotspurs verläuft im Konjunktiv. Hätten die Schweizer Sonnyboys eine komplette Saison ihr stärkstes Quartett am Start, könnten sie an jedem Spieltag komplett antreten – es würde wohl auch mal mit dem Aufstieg in Liga zwei klappen. Die Qualität ist allemal vorhanden und mit Daniel Nater und Philipp Derungs haben zwei Baden-Kicker im Dress des OTC Amberg bereits Erst- und Zweitligaluft geschnuppert. Dieses Jahr wird’s wohl nichts werden, aber: egal in welcher Liga, die Typen sind einfach eine Bereicherung!

OTC 90 Amberg II
Mit breiter Brust startet die Zweite des OTC Amberg in die neue Spielzeit: Als Meister der Verbandsliga hat man Oberbayern München hinter sich gelassen und auch gegen deren Topspieler Schwaß und Buschmann gepunktet. Den Abgang von „Schotte“ Schotmann konnten die Oberpfälzer mehr als nur kompensieren: mit Alex Kraus kommt ein Spieler aus dem Bundesligakader, der in der Regionalliga auch ohne Training jederzeit für 8 Punkte gut sein wird. Im Paket mit den Routiniers Putz und Steib sowie dem überraschend starken Christian Kraus dürfte das auf Anhieb fürs vordere Mittelfeld reichen.

TKC Balingen Headbangers
Die Erstvertretung der Mattenschwinger aus Balingen ist in der Liga angekommen. Bester Beweis: Rüdiger Albrecht landete mit beinahe ausgeglichenem Punktekonto auf Platz 13 der Einzelwertung. Auch Frank Sauter, Markus Sense und Thomas Will haben sich verbessert und landeten im Mittelfeld der Liga. Mit Dawood Malik kommt ein junger Spieler aus der Zweiten, der in Liga drei allerdings Lehrgeld zahlen wird. Die Kicker aus dem Zollernalbkreis werden sich mit Nürnberg, Hirschlanden IV, München und der eigenen Zweitvertretung um den Klassenerhalt balgen.

TKC 91 Nürnberg
Die Unabsteigbaren könnten es auch dieses Jahr wieder schaffen: vier Mal waren die Mittelfranken vom TKC 91 Nürnberg in den letzten fünf Spielzeiten bereits abgestiegen, vier Mal kam doch noch der erlösende Anruf vom Sektionsleiter. Mit stoischer Gelassenheit werden die Kicker aus der Noris auch in dieser Saison wieder zu Werke gehen – zurecht. Durch kontinuierliches Training ist das Niveau merklich gestiegen. Mit Felix Berger hat man zudem einen jüngeren Spieler mit Perspektive integriert. Sollte es wider Erwarten doch nicht klappen mit dem Klassenerhalt: Abwarten. Das Telefon wird schon noch klingeln…

Die Nürnberger um Hans Kraus (l.) werden sich wieder mit Hirschlanden IV messen (im Bild: Christian Kubelka)

Oberbayern München
Oberbayern München ist die Wundertüte der Liga. Auf Position 1 und 2 werfen die Nordlichter, die unter blauweißer Flagge segeln, überragende Qualität in die Waagschale. Aber William Schwaß und Buddy Björn Buschmann, gemeinsam für Atletico Hamburg und zuletzt in Hirschlanden erstklassig, treffen in der traditionell starken RL-Süd auch auf Kicker, die ihnen Probleme bereiten werden. Deshalb: Treten die beiden auch in Liga drei mit Terence Schwaß, Christian Warschun und André Güldner an, wird´s nach unten eng. Kommt noch ein Kicker auf Regionalliganiveau, geht`s ganz nach oben.

TKC Balingen Headbangers II
Die jungen Wilden sind wieder da: Carlo und Leon Homscheidt haben ihre Kicker vom Nagel genommen. Gemeinsam mit Papa Lukas, Clubgründer der Headbangers, gehen sie zur kommenden Spielzeit fürs Balinger Reserveteam auf Torejagd. Sollten die beiden Hochbegabten jetzt am Ball bleiben, ist ihnen eine ähnliche Entwicklung zuzutrauen, wie sie etwa Jonathan Weber oder Marco Bittmann schon genommen haben. Kurzfristig wird es die Zweitvertretung allerdings schwer haben, das erklärte Ziel Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

TKC 71 Hirschlanden IV
Er weiß, wie sich ein Meistertitel anfühlt, und hat einigen der ganz großen Kicker des Landes dabei geholfen, das selbst zu erleben: Beno Garstka is back! Der Macher der Hirschlander Talentschmiede lässt im vierten Team der Schwaben wieder die Puppen tanzen. Ebenfalls am Start: Hans Chudy – Bruder von Zweitliga-Aufsteiger Michael Kleofasz – den viele auch noch aus den 80ern kennen werden. Der Klassenerhalt wird davon abhängen, ob die Routiniers ihr Spiel auf die Platte bringen und die Youngsters Christian Kubelka und Colin Oechsle dadurch befreit aufspielen können.

 

Tipp:

  1. spielTrieb Yllipulli Gießen
  2. SG Rheinland/Düsseldorf II
  3. Baden Hotspurs
  4. OTC 90 Amberg II
  5. TKC Balingen Headbangers
  6. TKC 91 Nürnberg
  7. Oberbayern München
  8. TKC Balingen Headbangers II
  9. TKC 71 Hirschlanden IV
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Rückschau: Regionalliga West – 2016/17

Was die Tabellenspitze angeht, ging es nahtlos da weiter, wo die letzte Saison endete. In der oberen Tabellenhälfte spielten erneut die Bochumer Schlachtenbummler I um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Personell erstklassig verstärkt gingen die SchlaBOs sogar als Titelfavorit ins Rennen, während sich aus dem Feld der Verfolger zunächst kein direkter Konkurrent heraus kristallisieren konnte.

Den Vorschuss-Lorbeeren konnten die Ruhrstädter durchaus gerecht werden, was ein bärenstarkes 16:0 Punkteverhältnis, die Plätze 1 – 3 in der Einzelwertung und die Meisterschaft und somit den lang ersehnten Aufstieg zur Folge hatte.

Im Saisonverlauf zeigten die Aufsteiger aus Mönchengladbach eine enorme Leistungssteigerung, und sorgten mit Platz 2 für eine der besonders positiven Überraschungen der Saison. Bereits zu Saisonbeginn deutete sich das Potential der jungen Truppe an, als man hochmotiviert bei der 13:19 Niederlage in Bochum über weite Strecke auf Augenhöhe spielte und den Gastgebern einige Schweißperlen auf die Stirn trieb. Am Ende konnten die sympathischen Jungs vom Niederrhein stolze 13:3 Punkte für sich verbuchen.

Ebenfalls eine ansprechende Leistung brachte die Dortmund/Mendener Zweitvertretung auf die Platte. Mit stabilen 11:5 Punkten verpasste man bei der 14:18 Niederlage gegen Gladbach nur knapp den Sprung nach oben und musste sich letztendlich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben.

Mit etwas Abstand folgte das Liga-Mittelfeld, leistungsmäßig so eng beieinander, das lediglich 3 positive Punkte Platz 4 von Platz 7 trennen. Die Verfolger werden angeführt von Gevelsberg I (4. Platz, 9:7 Punkte), dicht gefolgt von Gevelsberg II (5. Platz, 7:9 Punkte). Waltrop III (6. Platz) und Aufsteiger Herne I (7. Platz) sichern sich mit jeweils 6:10 Punkten vorzeitig den Klassenerhalt.
Alle vier zeigten ordentliche Leistungen und spielten eine stabile Saison ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen.

Die interne Neustrukturierung der einzelnen Teams beim Vereinsgiganten aus dem Bergischen ging nicht gänzlich spurlos vonstatten. Die alten Hasen der dritten Mannschaft verfügen zwar über jahrelange Erfahrung, benötigen aber wohl noch eine gewisse Findungsphase. Mit 3:13 Punkten, Platz 8 und dem damit verbundenen Abstieg in die Verbandsliga ist hier sicherlich niemand zufrieden, doch vielleicht schweißt so ein Erlebnis auch erst richtig zusammen?!

Weitaus katastrophaler verlief die Spielzeit der Kultkicker aus Schwerte. 2013/14 stieg die Mannschaft gemeinsam mit Bochum in die Regionalliga auf, schaffte auf Anhieb den Klassenerhalt und konnte sich letztes Jahr sogar Platz 3 der Regionalliga sichern. Doch in dieser Saison war einfach der Wurm drin, im Traditionsverein von 1988: 9. Platz, 1:15 Punkte und 555 Gegentore sprechen leider eine nur allzu deutliche Sprache. Ein Erklärungsversuch wäre, dass die angespannte sportliche Situation über die Saison hinweg das angeschlagene Schwerter Nervenkostüm weiter belastete, was dann weitere negative Leistungen zur Folge hatte. Die Konkurrenzsituation mit spielstarken, hungrigen Aufsteigern sollte man auch nicht außer Acht lassen. Wie auch immer, diese Saison hinterlässt besonders in Schwerte ihre Spuren: ab der kommenden Saison soll vorerst keine Mannschaft mehr gemeldet werden.
Sicherlich werden die Tipp-Kick-Borussen auf die ein oder andere Weise trotzdem am Spielbetrieb teilnehmen und wir drücken die Daumen, dass dies recht bald wieder unter den eigenen Farben der Fall sein wird und das Vereinssterben im Westen nicht ein weiteres Opfer fordert.

Zum Schluss noch ein erfreulicher Fakt: Michael Kalentzi sichert sich in seiner ersten Saison mit 54:10 Punkten Platz 1 der Einzelwertung der Regionalliga West. Herzlichen Glückwunsch!

Die Einzelwertung der abgelaufenen Saison!

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer auf der Ligaseite nachlesen.

Vorschau: 6. Alte Säcke Cup

Der 6. „Alte Säcke Cup“ in Balingen und seine Geschichte.

„Dirty Deeds“ heißt es auf der Infoseite zum „6. Alten Säcke Cup“ der Balinger Headbangers. In der jüngeren Tipp-Kick Geschichte hat wohl kein Einzelturnier so viele Diskussionen verursacht wie das Gründerturnier der Headbangers. Grund dafür war und ist die Absicht des rührigen Clubs aus dem dem Zollern-Alb-Kreis, das Turnier samt Turniernamen in die offizielle Wertung des DTKV zu integrieren. Das gehe nicht, der Titel sei nicht öffentlichkeitstauglich. Ein entsprechender Antrag der Sektion Süd beim Tipp-Kick Bundestag 2016 wurde abgelehnt.

Die Jungs von der Zollernalb hoffen nun, dass sich die Profis der Szene nicht davonabhalten lassen, um die Trophäen der „Alten Säcke“ in Balingen zu kämpfen. Zum 6. Mal findet der Cup statt. 2016 konnte Jonathan Weber (Wasseralfingen) die „steinzeitliche Trophäe“ des Siegers mit nach Hause nehmen.

Das Endspiel 2016: Rainer Schlotz (Hirschlanden) vs. Jonathan Weber (Wasseralfingen)

Die Geschichte des Turniers begann 2012. Lukas Homscheidt, der gerade einen Club mit seiner Familie und Frank Sauter gegründet hatte, wollte die „alten Freunde“ aus den Tagen des 1. TKC JH (Jugendhaus Balingen) 1980 zu einem Turnier einladen. Mittlerweile waren die meisten ehemaligen Balinger Tipp-Kicker kurz davor, das halbe Jahrhundert voll zu bekommen. Immerhin waren seit der Gründung des damaligen Jugendhaus Clubs 32 Jahre vergangen. Etwas provokant wurde der Turniertitel „Alte Säcke Cup“ gewählt, um die mittlerweile gesetzteren Herren aus der Reserve zu locken, so dass sie am Turnier teilnehmen würden. Und tatsächlich, zum „1. Alten Säcke Cup“ am 10. November 2012 waren dann fast alle aus den 80ern erschienen, dazu noch die neue Generation und auch Tipp-Kick Neulinge. Unter 20 Teilnehmern sicherte sich Markus Sense den ersten Platz in einem dramatischen Endspiel gegen Thomas Lopian. Der Kampf-Pokal, eine eigens hergestellte Skulptur aus Speckstein, war der Auftakt zu mehr Tipp-Kick.

Die „Alten Säcke“:

1980 2012 

Auf beiden Bildern von links nach rechts: Rüdiger Albrecht, Lukas Homscheidt, Ralf Sense, Markus Sense, Achim Stebner, Thomas Will

Man verabredete sich im Januar 2013 zum 2. Alten Säcke Cup. Zwischenzeitlich waren sich die alten und neuen Tipp-Kicker einig, das Hobby in der Stadt wieder zu beleben. Ab sofort gab es wöchentliches Training im Kreativraum des Zentrums für gemeindenahe Psychiatrie und man war sich einig das Turnier auszuweiten.

Schon 2013 hätte man das Turnier gerne als offizielles DTKV Turnier platziert. Aber auch damals gab es ein „Nein“ vom Bundesturnierleiter des Verbands. Trotzdem wurde der Rahmen erweitert und das Turnier in das ev. Gemeindehaus Stadtmitte verlegt. Außerdem sollte sich gleichbedeutend mit dem Turnier ein abendliches Fest der Tipp-Kicker und Freundinnen und Freunde aus der Zeit, als die „alten Säcke“ noch „junge Hüpfer“ waren, anschließen. Der alte und auch neue Präse der Balingen Headbangers, Maxe und Thomas, ebenfalls ein Tipp-Kick Urgestein, wollten ihre Kunst am Grill einem breiteren Publikum präsentieren. Folglich war Maxes und Thomas Barbecue eine ausgemachte Sache und ist seither fester Bestandteil des Abendprogrammes.

Freundeabend 2014

In den letzten beiden Jahren wurde zum Barbecue noch Livemusik organisiert. Seit der 3. Auflage gibt es für die Teilnehmer eigens produzierte Buttons, die mit jährlich wechselnden Motiven mittlerweile die Sammelleidenschaft so manchen Gastes geweckt haben. Gerne kommen auch Tipp-Kickfreunde aus der nahegelegenen Schweiz zum Turnier. Mit Daniel Nater konnte im Jahr 2015 erstmals in der Tipp-Kick Geschichte ein Eidgenosse ein Turnier außerhalb der Schweiz gewinnen.

Turnierbuttons

Endspiel 2015, Nater vs. Stähle

Jedes Jahr im September konnten bisher Urgesteine des Tipp-Kick nach Balingen gelockt werden. 2016 nahm mit Gottfried Balzli die Schweizer Tipp-Kick „Institution“ teil. Für manche kam es einer Sensation gleich, dass Gottfried freiwillig nach Deutschland einreiste. In diesem Jahr erwarten die Headbangers mit Bernd Weber ebenfalls eine Tipp-Kick Ikone, die kaum noch an Turnieren teilnimmt. Wie jedes Jahr geht die Einladung auch an die Mieg Brüder im nahegelegen Schwenningen. Über eine Teilnahme der Herren des Tipp-Kick Universums würden sich die Balinger sehr freuen. Warten wir es ab.

Der „Alte Säcke Cup“ soll aber nur dem Namen nach eine Veranstaltung für ältere Herren (und auch Damen) sein. Vielmehr soll das Turnier insgesamt das Tipp-Kick Spiel fördern. Deshalb gibt es auch Sieger bei den U14 und U18 und ebenso eine Siegerwertung für den besten Amateur (Teilnehmer, der bisher nicht am sportlichen Angebot des DTKV teilgenommen hat). Allerdings wird dem Alter mit einem eigenen Pokal für den besten Spieler über 50 Jahre die Ehre erwiesen. Traditionell gibt es für den 1. Platz einen „Fresskorb“ mit Delikatessen aus der Region.

Ü50 Trophäe

Fresskorb

 

 

 

 

 

Preise 2015

In Balingen ist auch die Auszeichnung des besten Torschützen und des besten Torwarts Standard, ebenso wie die „All Inclusive“ Versorgung, so dass mit der Startgebühr auch die Verpflegung einschließlich des abendlichen Barbecues abdeckt ist. Dieses Jahr findet der 6. Alte Säcke Cup am 9. September statt, eine Woche vor der Deutschen Einzelmeisterschaft in Bockenem. Für den ambitionierten Tipp-Kick Sportler kann das Turnier auch als Generalprobe für das Jahreshighlight im Tipp-Kick genutzt werden.

Anmelden für die „Dirty deeds“, den „Alte Säcke Cup“ kann man sich auf der Internetseite der Balingen Headbangers, www.headbangers.eu, oder per Email unter tippkick@headbangers.eu. Wer es Retro mag, gerne auch per Post an Lukas Homscheidt, Spitalstraße 7, 72336 Balingen oder telefonisch unter 07433/9306083.

Die Sieger des „Alten Säcke Cup“

2012      Markus Sense

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013      Carlo Homscheidt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014      Michael Kalentzi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015      Daniel Nater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2016      Jonathan Weber

 

 

 

 

Vorschau: 52. Deutsche Einzelmeisterschaft in Bockenem

Auch wenn der Sommer bekanntlich eher Tipp-Kick-arm ist, wirft das Highlight des Jahres bereits einen großen Schatten voraus. Am 16. und 17. September wird das beschauliche Bockenem in Niedersachsen Ziel einer Tipp-Kick-Invasion, wenn der TKV Jerze dort zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Einzelmeisterschaft ausrichtet.

Nach vielen Norddeutschen Einzelmeisterschaften und weiteren Großevents schien der TKV Jerze nur den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um das Tipp-Kick-Highlight nach Bockenem zu holen. Zum 35-jährigen Vereinsjubiläum bewarb sich der TKV nun erfolgreich um die Austragung der 52. Deutschen Einzelmeisterschaft. In die Vorbereitung flossen die Erfahrungen vergangener Turniere mit ein und im letzten Jahr feierte man mit der Norddeutschen Einzelmeisterschaft und dem Tourfinale eine gelungene Generalprobe.

Das Übernachten in der Halle zu günstigen Preisen ist nach Anmeldung möglich, ebenso darf vor der Halle kostenlos gezeltet werden. In der offiziellen Einladung findet ihr außerdem Empfehlungen für Unterkünfte.

Wer sich bis zum 25. August anmeldet, zahlt für die Teilnahme an allen angebotenen Turnieren nur 11 €. Außerdem besteht bis dahin die Möglichkeit, am großen DEM-Gewinnspiel teilzunehmen und folgende Preise zu gewinnen:

1. Preis:
Erstattung des Startgelds bei der DEM

2. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 8,00 einzulösen am DEM Wochenende

3. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 5,00 einzulösen am DEM Wochenende

 

Neben dem Hauptturnier werden überdies noch weitere Wettkämpfe angeboten:

  • 21. Bockenemer Stadtmeisterschaft für Teilnehmer, die in den Runden 1 und 2 der DEM ausgeschieden sind (Samstag und Sonntag)
  • Deutsche Amateurmeisterschaft mit maximal 16 Teilnehmern (Sonntag)
    Startberechtigt sind vereinslose Spieler ohne Ranglistenplatzierung, die noch nie für einen Verein oder auf Turnieren gespielt haben.
  • Deutsche Jugendmeisterschaft für Spieler unter 18 Jahren (Sonntag)
  • Deutsche Damenmeisterschaft (Sonntag)

 

Key Facts DEM 2017

  • Datum:
    16. und 17. September 2017
  • Spielbeginn:
    10:00 Uhr (Samstag), 9:00 Uhr (Sonntag)
  • Ausrichter:
    TKV Jerze
  • Spielort:
    Bockenemer Ambergausporthalle
    Mahlumer Str. 20, 31167 Bockenem
  • Titelverteidiger:
    Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  • Anmeldung und weitere Informationen:
    www.tkvjerze.de

Kann Michael Kaus seinen Titel verteidigen?

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Rückschau: Verbandsliga West – 2016/17

Nun ist es soweit. Die Saison 2016/17 der Verbandsliga West ist abgeschlossen, und die sportlichen Ergebnisse gaben einige Aufschlüsse.

Beginnen möchte ich mit Hansa Herford, die von vorneherein als Favoriten in die Saison gestartet waren. Nicht umsonst wurde bereits im Vorfeld vom „FC Bayern München“ der Liga gesprochen. Verdienterweise feierten die Hansa’s nicht nur die Meisterschaft der Liga, sondern auch den gleichzeitigen Aufstieg in die Regionalliga West.

Hansa Herford zog einsam seine Kreise und steigt demnach verdient auf!

Mit einer Punktausbeute von 24:0 (12-0-0), drei Spielern in den Top Ten (1. Platz Jens Foit, 2. Platz Lars Schulze, 6. Platz Gerald Kretlow) und den meist geschossenen Toren der Liga (Jens Foit) konnte diese Mannschaft in allen Belangen überzeugen. Es waren schwere, aber auch lehrreiche Spiele gegen die Jungs aus Herford. Nun wurde es aber auch Zeit, dass sie in der kommenden Spielzeit ihr Können in der Regionalliga unter Beweis stellen. Für den weiteren sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

An Platz 2 der Abschlusstabelle finden sich die Schlabo´s aus Bochum wieder, die ihren Aufstieg in im Spiel gegen die Scorpions aus Kierspe klarmachen konnten. Laut eigener Aussage war das jedoch gar nicht das ausgegebene Saisonziel, sondern wurde erst im Laufe der Spielzeit für möglich gehalten und dann natürlich auch forciert.

Auch hier kann man von einer konstant guten Teamqualität sprechen. In den Top Ten konnten sich Uli Schmidt (3. Platz) und Björn Schulte (8. Platz) ihre Plätze sichern. Auf Grund der Homogenität dieser Mannschaft, die selbst bei einer nicht geplanten Rotation ihre Stärke behielt, war der Aufstieg ebenfalls vollkommen verdient. Die gute Jugendarbeit rundete die Schlabo´s ab, so dass für die Zukunft mit Alexis Kalentzi und Marcel Kapp zwei hungrige Spieler auf Torejagd gehen werden.

Altmeister Jens Foit sichert sich deutlich die Einzelwertung!

Phoenix Herne begann ihre Saison mit einer Kaderplanung, die beide Teams ( Herne 1 & 2) in etwa gleich stark aufspielen lassen sollte. Der starke 3. Platz in der Abschlusstabelle bewies, dass neue Spieler gut in die Mannschaft integriert worden sind. Unter anderen Umständen wäre wohl der Aufstieg in der vergangenen Saison drin gewesen. An dieser Stelle ein an mich persönlich herangetragenes Zitat von Jens Schüring: “Hätte, hätte, Fahrradkette, müssen wir halt nächste Saison noch eine Schüppe drauflegen“.

Jens Schüring (4. Platz) und André Becker (10. Platz) in den Top Ten belegen, dass Phoenix in der kommenden Saison ganz oben mit dabei sein wird. Wir dürfen gespannt sein, wie Jens in der kommenden Saison seine Mitstreiter einplanen wird.

Jens Schüring (Herne) vs. Lars Schulze (Herford) – im nächsten Jahr wird es dieses Duell vorerst nicht mehr geben

Auf einem guten 4. Platz landeten die Tornado´s aus Dortmund, die mit dem Saisonstart jedoch alles andere als zufrieden waren. Trotz akribischem Training, Sonderschichten und einem gut ausgestatteten Equipment brachten sie nicht die eigens gewünschte Leistung auf die Platte. Im weiteren Verlauf stabilisierten sie sich jedoch und sammelten fleißig Punkte. Wolfram Kastrup (7. Platz) und Mirko Schunder (9. Platz) erreichten die Top Ten, und sicherten ihrem Team viele Punkte. Gepaart mit den zuletzt starken Leistungen von Manuel Oelschläger und Jens Silberkuhl wird auch dieses Team in der kommenden Spielzeit ein Wörtchen mitzusprechen haben.

Platz 5 ging an die Scorpions aus Kierspe, die sich in Ihrer ersten Saison einen guten Eindruck verschaffen konnten, was es bedeutet, professionell TippKick zu spielen. Im ersten Jahr wurde teilweise Lehrgeld bezahlt, aber es konnten auch einige Punkte eingefahren werden. Die zwei weiblichen Mitspieler Sylvia und Yvonne sorgten in diversen Ligaspielen für schweißgebadete Männergesichter. So kann es aus Sicht der Scorpions gerne weiter gehen. Mit drei Saisonsiegen und einem Unentschieden sowie einem Spieler in den Top Ten (Vito-André Filipiak, 5. Platz) sind die Kiersper mit dem Saisonverlauf nicht unzufrieden.

Die 4. Mannschaft von Gevelsberg schloss die Saison auf dem 6. Platz ab. Auf Grund der großen Breite dieser Mannschaft und einer gerechten Spielverteilung war es die schwere Aufgabe, Konstanz in die jeweilig spielende Mannschaft zu bringen. Nichtsdestotrotz standen 3 Siege zu Buche, die in der kommenden Spielzeit mit einer kleinen Neuausrichtung unter Peter Krakowsky sicherlich getoppt werden.

Den letzten Platz und somit die rote Laterne sicherten sich die Jungs aus Steinbeck. Die Weiß-Weißen aus Ostwestfalen spielten ebenfalls ihre erste Saison und machten jedes Auswärtsspiel zu einem Spektakel. Laut Aussage von Marvin Freund wurde der Sport anfangs etwas unterschätzt. Man merkte aber schnell, dass Konzentration und Geschick das A und O des Tipp-Kick´s sind. So wurden die Ergebnisse immer knapper, die Spielverläufe enger, und der Ehrgeiz immer höher.

Marvin Freund (Steinbeck) in Aktion: Auch kommende Saison geht das weiß-weiße Ballett an den Start!

Wie könnte es auch anders sein, belohnten sich die Steinbecker am letzten Spieltag, als gegen die Scorpions verdient mit 18:14 gewonnen wurde, was gleichzeitig den ersten Saisonsieg darstellte.

FAZIT

Eine Saison, die eine Vielzahl von Spielen aufwies, ist pünktlich abgeschlossen worden. Ein Dank an der Stelle an jeden einzelnen Spieler, die Terminkoordinatoren und an all die Helfer im Hintergrund. Für die immer gegebene Aktualität der Ergebnisse und Tabellen ein großes Lob an Simon Winzer, der als Ansprechpartner und Sektionsleiter West immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.

Ich persönlich freue mich darauf, in der kommenden Saison auf alte und neue Gesichter zu treffen, und wünsche an der Stelle unserem neuen Sektionsleiter, Michael Kalentzi, einen guten Einstand in seine kommenden Aufgaben.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer der Ligaseite entnehmen.

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Rückschau: 2. Bundesliga Südwest – 2016/17

Vor einigen Jahren galten die Tipp-Kicker aus Kaiserslautern als unaufsteigbar und ewiger Zweitligist: Über 25 Jahre dauerte es, bis sich die Pfälzer erstmals einen Platz in der Tipp-Kick-Bundesliga erkämpft hatten. Nun hat auch die zweite Mannschaft den Sprung geschafft und ist von der Regionalliga in die Bundesliga durchmarschiert. Herzlichen Glückwunsch!

 

Völlig verdient setzte sich die zweite Mannschaft des 1. TKC Kaiserslautern um Kapitän Michael Link in dieser Saison gegen die Konkurrenz durch. Mit lediglich einer Niederlage gegen Kelheim und einem Unentschieden im großen Finale gegen Wasseralfingen am  letzten Spieltag überraschte das Team in der Besetzung Link – Werle – S. Baadte – Meyer – Haag – Geier die gesamte Liga und sicherte sich als Aufsteiger die Meisterschaft. Insbesondere die Leistungen von Werle, der in seiner ersten Zweitliga-Saison keine Probleme hatte und imponierte, waren entscheidend für das positive Abschneiden.

Der Meister der 2. Bundesliga Süd/West in der Saison 2016/2017 (v.l.): Markus Meyer, Michael Link, Fabian Werle, Sebastian Baadte

Auf der anderen Seite schrammte der PWR 78 Wasseralfingen abermals nur knapp am Aufstieg vorbei. Vor allem der verfluchte erste Spieltag setzte den Schwaben mit 1:3 Punkten schwer zu. Enttäuschend waren außerdem die Leistungen von Jo. Weber in den entscheidenden Spielen: Bei den Unentschieden gegen FFB und Kaiserslautern sowie bei der Niederlage gegen Rheinland/Düsseldorf holte er magere 13:11 Zähler (gesamt: 46:18) Das einzig Erfreuliche war, dass sich alle Akteure (C. Weishaupt, U. Weishaupt, Ja. Weber und Jo. Weber) in den Top10 der Einzelwertung platzierten.

Ein voller Erfolg war der Zusammenschluss der SG Rheinland/Düsseldorf. Zuvor waren beide Mannschaften zu unausgeglichen, um in der zweiten Liga mitzuhalten, aber zu stark, um in den Regionalligen gefordert zu werden. Nach einem fulminanten Start am ersten Spieltag war die SG sogar lange Zeit Aufstiegsfavorit Nummer 1. Zum Saisonende ließen die Leistungen etwas nach, aber die Mannschaft bestehend aus Lennemann – Helbig – Hansen – Biehl – Popat kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. Durch diese starke Saison rücken sie sogar in den Kreis der Meisterschaftsfavoriten für die kommende Saison.

Die Flinken Finger Bruck in der Formation Höhn – Funke – Ruchti – Jähnert spielten sich auf Platz 4 fest. Die 3 Unentschieden belegen, dass sich die FFBler mit ihren Gegner knappe Duelle lieferten, die zu jedem Zeitpunkt enorm fair und angenehm geführt wurden. An einem guten Tag hat das Team das Zeug, jeden Gegner zu schlagen, allerdings zeigten sich die Aktiven in dieser Saison nicht konstant. Hervorzuheben gilt  jedoch die Einzelleistung von Höhn, der sich mit 54:10 Punkten und 144:72 Toren deutlich die Einzelwertung sicherte.

Einen sicheren Platz im Mittelfeld ergatterte sich der SV Kelheimwinzer. Durch geschlossene Mannschaftsleistungen konnten unter anderem der Meister aus Kaiserslautern mit 18:14 besiegt werden. Die Mannschaft Item – Prem – Huhnholz – Brunner –  Gabler hat mal wieder bewiesen, dass sie mit jedem in der Liga mithalten kann. Dabei hat der SVK mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die SG Karlsruhe/Mayence sogar noch die Chance, FFB vom 4. Platz zu verdrängen und damit bestes bayrisches Team der Liga zu werden.

Licht und Schatten zeigten sich bei der neuformierten Truppe vom TKC 71 Hirschlanden II. Während Youngster Stähle überzeugte und keine Probleme in der neuen Liga hatte, blieben die Routiniers Bräuning, Poetsch und Matanovic hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Leistungsgerecht sprang ein Mittelfeldplatz mit 7:9 Spielpunkten heraus. Sicherlich wird der Aufstieg der dritten Mannschaft aus Hirschlanden auch der zweiten nochmals einen Schub für das nächste Jahr verleihen. Ebenso ist vorstellbar, dass im Sommer die Kaderzusammenstellung völlig neu überdacht wird. Auf jeden Fall werden die Hirschlander in der nächsten Saison wieder weiter vorne angreifen.

Um oben mitzuspielen zeigte sich die SG Karlsruhe/Mayence zu unausgeglichen. Neuzugang M. Bittmann erfüllte zwar die Erwartungen mit 19:13 Punkten, absolvierte aber leider nur die Hälfte der Partien und Schwartz blieb ein wenig hinter seinen Erwartungen zurück. Weit von seinem Leistungszenit entfernt befand sich Meuren (immerhin zweimaliger DEM-Finalist), der die 28:28 Punkte in der kommenden Saison vergessen machen möchte. Auf der vierten Position fielen Steuer und Horn erstaunlich stark ab, aber im Nachholspiel in Kelheim kann die Saison noch versöhnlich beendet werden. Für die neue Saison besteht dennoch viel Potenzial nach oben.

Henning Horn, unser vorbildlicher Sektionsleiter, hat bereits den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht (s. unten)

Der erste Absteiger ist die SG TornaDO/Menden. Die Kooperation der Vereine aus Dortmund und Menden trägt Früchte, auch wenn der Klassenerhalt nicht realisiert wurde. Selbst der stark aufspielende Hahn (u.a. 8:0 Punkte gegen Wasseralfingen) konnten den abermaligen Abstieg nicht abwenden. Dennoch werden wir die SG in den kommenden Jahren wieder in der zweiten Liga sehen, denn die Spieler in der zweiten Reihe scharren bereits mit den Hufen, um die erste Mannschaft zu pushen.

Die rote Laterne fiel dem TKC Preußen Waltrop II zu. Mit lediglich einem Punkt, der am zweiten Spieltag gegen Hirschlanden geholt wurde, verabschieden sich die Preußen Weichmann – Schuster – Vicente – Ruschweyh – Straberg in die Regionalliga. Während Weichmann mit 35:29 Punkten überraschte und sich damit den 11. Platz der Einzelwertung erspielte, reichten die Leistungen der anderen nicht für die zweite Liga.

 

Die Spielpläne für die kommende Saison wurden bereits veröffentlicht. Dabei gelten erstmalig folgende feste Spieltage (Heimmannschaft jeweils fett):

1.Spieltag (Sonntag, 24.September 2017)

Hirschlanden II/Hirschlanden III/KarlMay
Amberg/RhldDüss/Wasseralfingen
FFB/Bochum/Kelheimwinzer

2.Spieltag (Sonntag, 19.November 2017)

Kelheimwinzer/Hirschlanden II/Amberg
RhldDüss/FFB/Hirschlanden III
Bochum/KarlMay/Wasseralfingen

3.Spieltag (Sonntag, 04.März 2018)

Wasseralfingen/Hirschlanden II/FFB
Bochum/Hirschlanden III/Amberg
KarlMay/RhldDüss/Kelheimwinzer

4.Spieltag (Sonntag, 15.April 2018)

RhldDüss/Hirschlanden II/Bochum
Hirschlanden III/Wasseralfingen/Kelheimwinzer
FFB/KarlMay/Amberg

 

Alle Spiele sind auf der Ligaseite zu finden.

Regionalliga Ost – 2016/17: Endspurt

Die Entscheidung um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nordost steht und fällt mit dem entscheidenden Spiel Flamengo II – Halbau I am 6. Juni. Beide Favoriten lieferten sich bislang ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Durch das Unentschieden im Hinspiel haben beide Mannschaften 11:1 Punkte und Halbau I führt in der Tabelle gerade einmal mit 1 Spielpunkt vor Flamengo II. Selbst in der Tordifferenz liegen beide Mannschaften nur um 9 Tore auseinander!

Beide Teams bestreiten als Warm-up am 29.5. noch ein Spiel. Flamengo II tritt dabei beim Tabellenletzten Halbau II an. Zwar werden die Mannen um Rudi Langhoff den Heimvorteil nutzen und Flamengo II möglichst viele Spielpunkte abnehmen wollen, doch wer erwartet hier wirklich eine sportliche Sensation?

Diese traut man eher der 2. Filzteufel Mannschaft zu, die mit einem gesicherten 3. Tabellenplatz im Rücken den Favoriten aus Lankwitz den einen oder anderen Nadelstich versetzen wollen. Die Spieler Gabriel Mielke (2 Top-20-Platzierungen auf Turnieren im letzten halben Jahr) u. Uwe Scheffler (erstmalig nach langer Durststrecke wieder eine 3. Runde bei einem größeren Turnier) spielen vermehrt auf Turnieren, Stephan Schulz als einer der fleißigsten Punktesammler der Regionalliga Ost werden versuchen, den Halbauer Mannen um Club-Ikone Gerrit Kähling das Leben schwer zu machen. Allerdings stehen gleich 4 Halbauer Spieler auf den ersten 8 Plätzen der Einzelwertung.

Hier die letzten 3 Spiele der Regionalliga-Ost (Saison 2016/17) in der Übersicht:

Hier die Tabelle zur Regionalliga Ost, die das Kopf-an-Kopf-Rennen zeigt:

Derzeit ist noch unklar, wieviele Mannschaften in der neuen Saison an den Start gehen werden. Neukölln wird trotz des Rückzuges der 1. Mannschaft noch eine Regionalliga-Mannschaft stellen. Gerrit Kähling (Halbau) sprach jüngst von 2 Mannschaften, die man melden wolle. Die Spandauer Filzteufel träumen von einer 3. Mannschaft, bräuchten dann aber noch Zuwachs. Flamengo hätte genügend Spieler, um noch eine 2. und 3. Mannschaft zu stellen, allerdings könnte man von diesen eine an die 2. BL „verlieren“. Und bei Celtic stellt sich die Frage, wen Clubchef Lorenzen noch motivieren kann. Der Vorteil für eine eventuelle 3. Kelten-Mannschaft läge bei den kurzen Fahrtzeiten innerhalb Berlins.

5 bis 8 Mannschaften sind möglich, doch erst im Sommer werden wir es wissen!

An dieser Stelle sei den beiden Mannschaften Flamengo II und Halbau I für den 6.6. ein tolles Spiel mit viel Dramatik gewünscht, auf das der Bessere den Aufstieg perfekt macht…

Mit sportlichem Gruß,

Stephan „Webbi“ Schulz

1. Bundesliga – 2016/17: Frankfurt erneut Deutscher Mannschaftsmeister

Nach einem miserablen Start mit zwei Niederlagen in der Tipp-Kick Bundesliga krönte sich der TKC Gallus Frankfurt am vergangenen Samstag zum Deutschen Mannschaftsmeister 2017. Durch den 20:12-Erfolg gegen den 1. TKC Kaiserslautern 1986 verteidigten die Hessen ihren Titel aus dem Vorjahr. 

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Tipp-Kick wird in zwei Etappen ausgespielt. In der regulären Bundesliga-Spielrunde im Modus „jeder gegen jeden“ geht es darum, sich für die vier Play-Off-Plätze zu qualifizieren. In den Play-Offs spielen der Erstplatzierte der Vorrunde gegen den Vierten und der Zweitplatzierte gegen den Dritten die beiden Finalteilnehmer um die Meisterschaft aus. In diesem Jahr traf der 1. TKC Kaiserslautern 1986 auf den TKV Grönwohld und in dem anderen Duell standen sich der TKC Gallus Frankfurt und Celtic Berlin gegenüber.

 

Das Halbfinale

1.TKC Kaiserslautern – TKC Grönwohld 24:8 (62:31)

Während die Lauterer eine souveräne Vorrunde spielten und mit 14:2 Punkten die Tabelle anführten, qualifizierten sich die Grönwohlder um Einzelwertungsgewinner Marc Koschenz (49:15 Punkte) erst auf den letzten Drücker für die Play-Offs. Die Favoritenrolle lag klar bei den Pfälzern, zumal das direkte Duell am letzten Spieltag der regulären Runde mit 19:13 gewonnen wurde. Nichtsdestotrotz durfte man die Grönwohlder nicht unterschätzen, weil sie an einem guten Tag jeden schlagen können.

Im Halbfinale trafen die Finalisten der Deutschen Einzelmeisterschaft von 2015 aufeinander: Philipp Baadte (l.) – Fabio de Nicolo

Die erste Spielrunde war sehr ausgeglichen: auf der einen Platte gewann Mathias Hahnel gegen Michal Zaczek, während Jens König auf der anderen Fabio de Nicolo unterlag. Florian Wagner und Philipp Baadte brachten die Lauterer durch ein 7:2 gegen Marc Koschenz sowie ein 4:4 gegen Michael Hümpel in der zweiten Runde in Front. Diesen Vorsprung konnten sie in den nächsten vier Runden stetig ausbauen, denn sie gewannen alle acht Partien teilweise sehr deutlich. So kam es, dass das Spiel beim Stand von 19:5 schon entschieden war. Die abschließenden beiden Runden waren nicht mehr von Belangen, sodass am Ende ein deutlich 24:8 zu Buche stand. Auf Lauterer Seite überzeugte Florian Wagner, der ohne Mühe 8:0 Punkte holte, während die Grönwohlder kollektiv nicht überzeugten. Lediglich Michal Zaczek zeigte annähernd Normalform an diesem Tag bei 3:5 Zählern.

 

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 24:8 (58:47)

Im Duell Zweiter gegen Dritter trafen die erfahrenen Frankfurter um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus auf Celtic Berlin. Während die Frankfurter einen klassischen Fehlstart in die Saison hinlegten, waren die Berliner von Anfang an on fire und starteten mit zwei Siegen. Allerdings setzten sich die Hessen im Vorrundenduell sehr deutlich mit 25:7 durch und fanden im Laufe der Saison zu alter Form zurück.

Beni Buza trug mit 8 Punkten maßgeblich zum Finaleinzug bei.

Besser ins Spiel kamen die Hauptstädter durch einen Sieg von Max Gottschalk gegen Frank Hampel und ein Unentschieden zwischen Marcel Horchert und Alex Beck. Doch diese Runde sollte im ganzen Spiel die einzige sein, die zahlenmäßig an Celtic ging. Zwei Siege von Beni Buza und Michael Kaus im zweiten Durchgang gegen Patrick Malessa sowie Christian Kuch läuteten den Umbruch ein. Diesen Vorsprung wusste der Titelverteidiger gekonnt auszubauen, sodass das Spiel ebenfalls zwei Runden vor Schluss beim Stand von 18:6 entschieden war. Überragender Akteur der Partie war der Frankfurter Buza, der seine vier Spiele allesamt gewann. Von den Berlinern stach kein Akteur hervor, was auch an der gleichverteilten Punktausbeute von je zwei Zähler zu erkennen ist.

 

Das Finale

1.TKC Kaiserslautern 1986 – TKC Gallus Frankfurt 12:20 (42:49)

Man hätte sich das Halbfinale fast sparen können, trafen doch nun die beiden Erstplatzierten der Vorrunde im Finale aufeinander. Einen echten Favoriten auszumachen war schwer, ritten die Lauterer nach dieser Bombensaison auf einer Erfolgswelle. Andererseits gibt es wohl kein aktives Team, das mehr finalerprobt war als die Frankfurter. Das direkte Duell am ersten Spieltag fiel jedoch sehr deutlich mit 22:10 zugunsten Kaiserslauterns aus.

Jens König und Frank Hampel trennten sich in der ersten Partie 1:1 und Beni Buza gewann sein Auftaktspiel mit 6:4 gegen Mathias Hahnel, was in der Führung der Frankfurter endete. In der weiteren Spielphase gestaltete sich das Duell sehr ausgeglichen, allerdings legten die Titelverteidiger nach der Halbzeit beim Stand von 7:9 eine Schippe drauf: Von den folgenden acht Punkten gaben sie lediglich einen durch ein Unentschieden zwischen Philipp Baadte und Frank Hampel ab. Beim Stand von 8:16 schien auch das Finale schon zwei Runden vor Schluss entschieden, denn den Frankfurtern genügte ein Pünktchen zum abermaligen Titelgewinn. Doch wie jeder Tipp-Kicker weiß, der die Spielordnung in- und auswendig kennt, blieb den Lauterern noch eine Chance: Die Regulären sehen nämlich bei einem 16:16-Unentschiende im Finale der DMM vor, dass derjenige gewinnt, der in der Vorrunde weiter vorne platziert war. Beflügelt von diesem Wissen kamen die Pfälzer durch zwei Siege von Jens König gegen Beni Buza und Florian Wagner gegen Frank Hampel wieder ins Spiel und hatten es in der letzten Runde wieder in der Hand, Deutscher Mannschaftsmeister zu werden.

Jens König brachte sein Team zurück ins Spiel.

In dieser traf Philipp Baadte auf Michael Kaus und Mathias Hahnel hatte es mit Alex Beck zu tun. Das Duell der Deutschen Einzelmeister von 2015 (Baadte) und 2016 (Kaus) war hochspannend bis zum letzten Schuss! Allerdings war das nötige Glück auf Seiten von Kaus und er gewann 1:0. Auf der anderen Platte lief Hahnel einem Rückstand hinterher, gab jedoch nicht aus und musste sich dennoch mit 3:4 Beck geschlagen geben.

Nach Abpfiff war der Frankfurter Jubel groß – wer hätte nach diesem miserablen Saisonstart noch auf den Titelverteidiger gewettet? Die Sieger genoßen ihren Triumph bis spät in die Nacht, aber dennoch traten sie am kommenden Tag erfolgreich beim DTKV Pokal an (Bericht folgt).

Alle Ergebnisse könnt ihr wie gewohnt hier nachlesen. Der DTKV dankt allen Zuschauer, dem Veranstalter vom Delligser SC sowie Michi Koegel, die den Zuhausegebliebenen via Facebook einen Livestream ermöglichte, und gratuliert den Jungs vom TKC Gallus Frankfurt zur Titelverteidigung!

Deutscher Mannschaftsmeister 2017 (v.l.n.r.): Michael Kaus, Freddy Mozelewski (hinten), Alex Beck, Beni Buza und Frank Hampel.