2. Spree Cup: Dominik Steib triumphiert

Mit seinem 4:1 Erfolg gegen Stephan Pfaff (TKG Adersheim) unterstreicht Dominik Steib vom OTC 90 Amberg beim 2. Spree Cup hoffentlich einen neuen Trend: Von 5 Turnieren an Ostern in Berlin waren 4 Turniersieger unter 25 und Dominik war dabei der jüngste. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

 Eine kleine Notiz am Rande: Obwohl der Spree Cup als Einzelturnier erst zum zweiten Mal ausgespielt wurde, hat das Turnier eine große Tradition: Bis einschließlich 2003 wurde an Ostern neben der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft unter dem Namen „Spree-Cup“ ein Mannschaftsturnier ausgetragen, welches sich großer Beliebtheit erfreute und insgesamt 19mal stattfand.

Doch nun zum Sportlichen! Parallel zur zweiten Runde der Ostdeutschen starteten die Ausgeschiedenen der ersten Runde den 2. Spree Cup. Anschließend stießen diejenigen hinzu, die sich im Hauptturnier nicht für die dritte Runde qualifizieren konnten. In Summe nahmen also 38 Teilnehmer am Nebenturnier teil.

 

Runde 1

In einer 5er- und drei 6er-Gruppen sollten sich jeweils die besten vier für die zweite Runde qualifizieren.
Spannende Spiele lieferten sich die Akteure in Gruppe 1. Hier setzte sich J. Krokowski überraschend mit 7:1 Punkten klar durch, während S. Gies, P. Dobler und S. Biehl die Runde ausgeglichen gestalteten und L. Homscheidt (1:7) das Nachsehen hatte.

In Gruppe 2 zeigte sich C. Thieke vom Gastgeber Celtic Berlin nicht sehr gastfreundlich und gewann alle seine Partien. Ebenfalls kamen C. Drescher, H. Kraus und D. Gätje mit jeweils 6:4 Punkten weiter. Leider mussten U. Scheffler und T. Will die Segel streichen und da das direkte Duell der beiden unentschieden endete, durfte sich Will aufgrund der besseren Tordifferenz über den 5. Rang freuen.

Gruppe 3 entwickelte sich zu einer der spannendsten überhaupt: Zwar konnte K. Sundermann keine Punkte sammeln, aber mit einer guten Leistung überzeugen. Auf der anderen Seite zog U. Dübel mit 8:2 Punkten locker in die nächste Runde ein und nahm F. Berger und F. Sauter (je 6:4) mit. Mit jeweils 5:5 Punkten durften sich W. Renninger und H. Horn noch Hoffnungen machen, als Vierter weiterzukommen, doch es konnte nur einen geben: Da das direkte Duell 7:7 ausging, waren alle auf die Tordifferenzen gespannt. Weil diese mit +8 ebenso identisch waren, durfte sich Horn über seine mehr geschossenen Tore freuen und in die nächste Runde vorrücken.

Die Geschichte von Gruppe 4 ist schnell erzählt: C. Weiß versuchte, die Konkurrenz mit einem Starkicker zu überraschen und musste sich jedem geschlagen geben. Trotz seiner enormen Verbesserung im vergangenen Jahr gelang A. Kalentzi der Sprung in die nächste Runde nicht, zu routiniert war die Konkurrenz. M. Winter, R. Albrecht, F. Putz und M. Saust hatten keine Probleme.

 

Runde 2

In Runde 2 stießen die Ausgeschiedenen der ODEM zum Teilnehmerfeld hinzu und jeweils vier Akteure sollten weiterkommen. In Gruppe 1 war es eine klare Angelegenheit: S. Pfaff gewann alle Spiele und buchte die dritte Runde genauso wie R. Schlotz, G. Lortz und H. Kraus, der sich durch seinen Sieg gegen F. Sauter im ersten Spiel qualifizierte.

„Ladies first“ lautete das Motto in Gruppe 2. Michaela Koegel setzte sich beeindruckend mit 6:2 vor ihrem Teamkollegen S. Biehl, D. Steib und R. Albrecht durch. F. Berger kämpfte bis zum Schluss ums Weiterkommen, doch war die Konkurrenz (noch) zu stark für ihn.

Drescher beendete die Runde in Gruppe 3 mit starken 8:0 Punkten, während es weiter hinten eng zuging. S. Gies und Talent A. Schreiber qualifizierten sich ebenfalls für die nächste Runde. Im abschließenden Gruppenspiel zwischen U. Dübel und E. Jobst ging es im direkten Duell ums Weiterkommen, wobei Jobst sich mit 4:1 durchsetzen sollte.

In der ausgeglichenen Gruppe 4 setzte sich J. Schüring an die Spitze und M. Grämmel hatte das Nachsehen gegen die Kontrahenten P. Dobler, A. Sigle und M. Winter.

In Gruppe 5 enttäuschte J. Krokowski mit 0:8 Punkten, der zuvor in Runde 1 so bravourös aufspielte. Nutznießer waren M. Saust, D. Hansen, C. Thieke und D. Nater, die allesamt keine Probleme in dieser Gruppe hatten.

In der einzigen 6er-Gruppe (treffenderweise Gruppe 6) ließ M. Bartels keine Zweifel aufkommen und sicherte sich 10:0 Punkte. Auch D. Gätje, O. Baer und F. Putz zogen in die nächste Runde ein. Nicht zufrieden dürften H. Horn mit zwei Punkten und M. Germeroth mit einem Punkt gewesen sein, denn dies reichte nicht für den Einzug in die dritte Runde.

 

Runde 3

In Runde 3 waren noch 24 Teilnehmer in vier 6er-Gruppen spielberechtigt, wobei je drei pro Gruppe weiterkommen sollten.

Gruppe 1 wurde dominiert von C. Thieke (8:2) und Rainer Schlotz (7:3), die bei ihren Partien keine Probleme hatten. Dahinter freute sich F. Putz mit 5:5 Punkten über den Einzug in die Endrunde. Leider wurden die tollen Leistungen von M. Koegel, S. Gies und A. Sigle nicht belohnt und sie mussten die Segel streichen.

In Gruppe 2 fielen E. Jobst (2:8) und M. Winter (1:9) etwas ab, doch durften sie mit ihren Gesamtleistungen an diesem Tag zufrieden sein. Es duellierten sich die anderen vier um die Plätze, die zum Weiterkommen berechtigten. O. Baer (8:2) und S. Pfaff (7:3) sicherten sich mühelos die begehrten Tickets, doch zwischen S. Biehl und M. Saust (beide 6:4) musste der direkte Vergleich herhalten! Hier hatte Biehl bereits in der ersten Spielrunde mit 7:2 einen soliden Grundstock gelegt, der sich dieses Mal auszahlte.

Für die beiden Franken in der Gruppe 3, D. Steib und P. Dobler, konnte die Runde unterschiedlicher nicht enden. Während Steib mit 8:2 Punkten in die Endrunde marschierte, holte Dobler nur einen Zähler. Außerdem kamen weiter: C. Drescher und M. Bartels, die beide ihre Duelle in der letzten Runde gewinnen konnten.

Hansen dominierte in Gruppe 4 nach Belieben. Mit 10 Punkten platzierte er sich deutlich vor D. Gätje (7:3) und J. Schüring (6:4). Für R. Albrecht (4:6), H. Kraus (2:8) und A. Schreiber (1:9) war in dieser Runde leider Endstation.

 

Endrunde

In Endrundengruppe A deutete anfangs alles auf den erfahrenen Bundesliga-Kicker R. Schlotz als Finalisten hin. Doch es sollte anders kommen: In den ersten beiden Runden ließ er gegen D. Hansen und D. Steib Punkte, sodass er sich erstmal aus der Verlosung verabschiedete. Vielmehr spielten sich Steib und D. Gätje in den Vordergrund. Doch obwohl Gätje das direkte Duell gewann, qualifizierte sich Steib am Ende fürs Finale, da dieser in der letzten Runde knapp gegen Schüring gewann, während Schlotz gegen Gätje Schützenhilfe leistete.

Auch in Gruppe B fanden sich einige ambitionierte Tipp-Kicker wieder, wobei man keinen richtigen Favoriten ausmachen konnte. Bis zur letzten Spielrunde war alles offen und fast jeder konnte noch ins Finale einziehen. Am Ende standen C. Drescher und S. Pfaff an der Tabellenspitze, wobei Pfaff das direkte Duell mit 4:2 für sich entscheiden konnte und damit auf Platz 1 landete.

 

Das Finale

„Erfahrung trifft auf Talent“ lautete das Motto des Finales zwischen D. Steib und S. Pfaff. Steib, der seit Jahren immer besser wird und im vergangenen Oktober zweiter bei der Bayerischen Einzelmeisterschaft wurde, traf auf Pfaff, der in den 80er und 90er den Höhepunkt seiner Karriere erlebte. Doch das Finale sollte gegenläufig enden. Routiniert spielte Steib seinen Stiefel runter und ließ beim 4:1 nicht die geringsten Zweifel aufkommen. Herzlichen Glückwunsch zum bisher größten Erfolg!

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale:

Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

2. Havel Cup: Vincent Höhn gewinnt souverän

Vorbemerkungen:

 Die Havel als Nebenfluss der Elbe erreicht immerhin 334 km Länge und wurde 2004 zur Flußlandschaft des Jahres gewählt. Sie schneidet Berlin im äußersten Westen (hpts. Spandau). Die Spree ist übrigens nur ein Nebenfluß der Havel.

Diese beiden Flüße sind Namensgeber für die Ausgeschiedenen des Samstags- und Sonntagsturnieres. Auch hier hat der Havel Cup die Oberhand: 39 Teilnehmer gegenüber 38 Teilnehmern, ebenso in der Wertigkeit: 2,50 gegenüber 2,49. Den fast 40 Teilnehmern beider Turniere war das alles völlig egal, Hauptsache spielen, gewinnen oder schön spielen – je nach Perspektive – und vor allem Spaß haben!

 

Teilnehmende Tipp-Kick-Prominenz:

Der Havel Cup fing alle Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Berliner Pokalmeisterschaft auf. Nicht nur Underdogs sondern auch einige klangvolle Namen fanden sich hier zu diesem Wettbewerb ein: Peter Funke (FF Bruck), der Deutsche Meister von 1984 und 6-facher Gewinner von Sektionsmeisterschaften, sein Vereinskamerad Vincent Höhn (FF Bruck), der Süddeutsche Vizemeister von 2014, Björn Buschmann (Oberbayern München), der Gewinner der Einzelwertung der Verbandliga Süd mit 47:1 Punkten, Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) und Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln), die in den letzten Wochen viele glanzvolle Spiele ablieferten. Ein Stephan Pfaff (Adersheim), 9-facher Endrundenteilnehmer von Sektionsmeisterschaften, allerdings gehandicapt durch Trainingsrückstand. Und so einige andere Kandidaten, die immer wieder mal überraschen können, wie man später sehen wird.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünf 5er-Gruppen. In jeder Gruppe qualifizierten sich dann 4 Spieler für die nächste Runde. Also sehr human.

Trotzdem verabschiedete sich mit Stephan Pfaff, der in dieser Saison für Adersheim an die Platten tritt, mit 2:6 Punkten und 15:15 Toren. Der Trainingsrückstand war zu hoch. Ferner schieden aus: S. Gebhardt (Celtic Berlin), J. von Hering (Kiel), Konrad Sundermann (Celtic Berlin) und der vereinslose Chr. Weiß.

Erfolgreichste Spieler waren M. Wietoska (Bochum) mit 8:0 Punkten und 20:4 Toren vor A. Bialk (Spandauer Filzteufel) mit ebenso 8:0 Punkten und 16:2 Toren.

 

Die zweite Runde:

Es kamen nun weitere Ausgeschiedene der Berliner Pokalmeisterschaft hinzu, so dass in der 2. Runde in 6 Gruppen gespielt wurde. 4 Spieler kamen hier wieder weiter, wiederum sehr human.

Es verabschiedeten sich gleich 4 Balinger und 3 Nürnberger, aber auch der Amberger F. Putz, den man eine Endrundenteilnahme zugetraut hatte. Da auch Michaela Koegel (Rheinland Düsseldorf) als 5. ihrer Gruppe ausschied, war schon jetzt Melanie Grämmel (Drispenstedt) die Damen-Siegerin dieses Turnieres.

Buschmann und V. Höhn blieben mit jeweils 10:0 Punkten (bei 31:12 bzw. 21:10 Toren) verlustpunktfrei.

 

Die dritte Runde:

Hier sollte es spannender werden. 4 Gruppen mit je 6 Teilnehmern und die ersten 3 sollten sich für die Endrunde qualifizieren.

In der Gruppe 1 setzten sich die beiden Favoriten T. Stock (Grönwohld) und A. Bialk mit je 9:1 Punkten bei 34:15 bzw. 22:4 Toren klar durch. Danach gab es einen Dreier-Vergleich, den M. Wietoska für sich entscheiden konnte. Die Unglücksraben waren A. Sigle (Hirschlanden) und F. Sauter (Balingen). Der erfahrene Zweitliga-Spieler O. Baer (Celtic) war von seinen 0:10 Punkten sichtlich enttäuscht.

Die Gruppe 2 war von den Namen und Ranglistenplatzierungen her wesentlich stärker als die Gruppe 1 besetzt. B. Buschmann zeigte seine Klasse und gewann im Top-Spiel gegen V. Höhn mit 6:5. M. Kalentzi platzierte sich noch vor DTKV-Präsident P. Funke, der damit ebenso ausschied wie der „Wer wird Millionär“-Sieger Schmidt (Bochum) und der überraschend in die 3. Runde gekommenen A. Schreiber (Drispenstedt).

In der Gruppe 3 mußte man schon 6 Punkte holen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. Das gelang D. Bastian (Wolfsburg) mit 8:2 Punkten vor K.-H. Sternberg und M. Becker (auch Wolfsburg). Der Schweizer Tipp-Kick-Freund M. Kälinn (Hotspurs), M. Grämmel und A. Thom (Kiel) durften fortan nur noch zuschauen.

In der Gruppe 4 dominierten die beiden Spieler Chr. Drescher und D. Hansen der SG Rheinland/Düsseldorf. Als Dritter überzeugte G. Mielke (Filzteufel), der in den letzten Wochen eine stark steigende Tendenz zeigte. Es schieden der Neuköllner Kapschies, der Frankfurter Renninger und der Nürnberger Jobst aus.

 

Die Endrunde:

Nun ging es um die berühmte Wurst. Nicht um die volkstümlichen Spiele „Wurstangeln“ oder „Wurstschnappen“, sondern um die Endspiel-Teilnahme im Havel Cup.

In der Gruppe A war man sich lange nicht einig, wer in das Endspiel einziehen würde. Erst die letzte Runde sollte mit D. Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) einen Überraschungsfinalisten hervorzaubern. Er bezwang im letzten Spiel A. Bialk, der bis dahin in diesem Wettbewerb noch keine Niederlage erlitten hatte und reichte ihn auf Platz 4 in der Gruppe durch. Auf Platz 2 schob sich Chr. Drescher, ein Vereinskamerad von D. Hansen, und komplettierte somit diesen Vereins-Triumpf. Lange Zeit roch es nach einer Finalteilnahme von M. Becker, der in der Endrunde großartig aufspielte, aber angesichts eines wartenden Taxis und eines nicht-wartendes Nachtzuges doch noch alles verspielte. Mitfavorit B. Buschmann wurde gar nur Fünfter seiner Gruppe. Ihn trennten nur 3 Punkte vom Finalisten.

In der Gruppe B war es fast noch knackiger. Wenn der Letzte der Gruppe, hier M. Wietoska auf 4:6 Punkte kommt, was haben dann die anderen erst für Punkte? Richtig, kaum mehr! So kam der Zweitplatzierte M. Kalentzi auf 5:5 Punkte. Das kann man auch Effektivität nennen. Wenn man dann jedoch die 8:2 Punkte von V. Höhn sieht, muss man hier fast eine Zwei-Klassen-Gesellschaft feststellen.

 

 Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich nun mit Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Dirk Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) zwei unterschiedliche Spielertypen gegenüber. V. Höhn mit der Erfahrung von 8 Finals, davon 4 erfolgreich und ihm gegenüber „Tanne“ Hansen mit 2 dritten Plätzen, erzielt bei Gevelsberger Regionalturnieren.

Wat mutt, dat mutt. Und so kam es dann auch im Endspiel. V. Höhn erzielte Tor um Tor und gewann letztendlich dank seiner Routine das Endspiel souverän mit 7:2. Trotzdem, auch hier, Gratulation von Seiten der Redaktion zu Turniersieg und erstmaliger Finalteilnahme!

 

Das Turnier in der Übersicht:

2. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

 

Rückblick: Alle Wettbewerbe, Sieger und etwas Statistik des Berliner Osterwochenendes

Jedes Jahr organisiert Celtic Berlin an den drei Tagen von Karfreitag bis Ostersonntag eine Reihe von Turnieren. Die drei Hauptturniere Berlin Open, Berliner Pokalmeisterschaft und die Ostdeutsche Einzelmeisterschaft werden ergänzt durch die Nebenturniere Havel Cup und Spree Cup. So lohnt sich auch für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Trip nach Berlin.

Um nicht den Überblick zu verlieren, wer wie wo gewonnen hat, folgt hier eine chronologische Übersicht der einzelnen Wettbewerbe und ihre Sieger. Dabei wird auch die kleine Schar der Damen (3) und U18-Spieler (6) berücksichtigt, die natürlich auch ihre Titel ausspielten.

 

Freitag, 14. April 2017

6. Berlin Open Wertigkeit: 3.70 Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Samstag, 15. April 2017

47. Berliner Pokalmeisterschaft Wertigkeit: 4.66 Teilnehmer: 98

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Marc Koschenz (TKV Grönwohld) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 5:3

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Alexander Beck (TKC Gallus Frankfurt)
  4. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  5. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  6. Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)
  7. Artur Merke (TKC 71 Hirschlanden)
  8. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  9. Christoph Ihme (TKV Jerze)
  10. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  11. Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  12. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Pokalmeisterschaft/Havel Cup:

Johannes von Hering (SpVgg Balltick Kiel) – Konrad Sundermann (Celtic Berlin) 4:2 u. 8:1

 

 

1. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

 Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Sonntag, 16. April 2017

26. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft Wertigkeit: 4.44 Teilnehmer: 87

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 3:3 n.V., 5:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)
  4. Frédéric Mozelewski (TKC Gallus Frankfurt)
  5. Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)
  6. Peter Tuma (OTC 90 Amberg)
  7. William Schwaß (Oberbayern München)
  8. Myrko Baumgart (TKG Adersheim)
  9. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  10. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  11. Fred Elesbao (SG 94 Hannover)
  12. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  3. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)

 

U18-Finale:

Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) – Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) 4:3

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Ostdeutsche Einzelmeisterschaft/Spree Cup:

Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) – Thomas Will (Headbangers Balingen) 13:6

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

STATISTIK

Wieviele Spieler nahmen eigentlich insgesamt am Wochenende teil? 102? 112? 122? Wieviele Spieler nahmen an allen 5 Turnieren teil? 10? 15? 20? Und wer war von ihnen der Erfolgreichste? Und wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes? Welcher Verein stellt die meisten Endrundenteilnehmer? Alle diese Fragen werden jetzt und hier beantwortet!

 

Teilnehmer, insgesamt:

Insgesamt zählte der Veranstalter 122 Teilnehmer, die in den 5 Turnieren mitspielten.

 

Teilnehmer an allen 5 Turnieren:

An allen 5 Turnieren nahmen nur 15 der 122 Teilnehmer teil. Ihre an diesem Wochenende erzielten Ranglistenpunkte:

 

1. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99
2. O. Baer Celtic Berlin 749,40
3. F. Putz OTC Amberg 671,55
4. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17
5. E. Jobst TKC Nürnberg 585,31
6. W. Renninger Gallus Frankfurt 580,23
7. H. Kraus TKC Nürnberg 509,67
8. T. Will HB Balingen 476,39
9. A. Schreiber TFB Drispenstedt 466,99
10. P. Dobler TKC Nürnberg 442,57
11. M. Germeroth HB Balingen 412,36
12. F. Sauter HB Balingen 402,34
13. F. Berger TKC Nürnberg 315,68
14. Lu. Homscheidt HB Balingen 157,80
15. C. Weiß vereinslos 142,33

 

Wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes?

 Es wurde von allen 122 Teilnehmern alle erzielten Ranglistenpunkte des gesamten Wochenendes addiert. Wer früh in den Hauptturnieren ausschied, konnte im Nebenturnier noch Trostpunkte sammeln. Die Anzahl der addierten Turniere wurde zur besseren Einschätzung in Klammern hinzugefügt. Diese Rangliste hat natürlich nur beschränkte Auswirkungen auf die Rangliste von Artur Merke.

Hier die ersten 50 Plätze der fleißigsten Ranglistenpunktesammler:

1. Jo. Weber PWR Wasseralfingen 1248,61 (3)
2. C. Kuch Celtic Berlin 1143,88 (3)
3. M. Horchert Celtic Berlin 1121,43 (3)
4. A. Bialk Spandauer Filzteufel 1075,00 (4)
5. J. Komareck Celtic Berlin 1073,33 (3)
6. P. Tuma OTC Amberg 1042,79 (3)
7. D. Steib OTC Amberg 1026,80 (4)
8. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99 (5)
9. M. Kalentzi SB Bochum 1019,73 (4)
10. K. Sternberg Germania Neukölln 1007,57 (4)
11. M. Gottschalk Celtic Berlin 997,11 (3)
12. B. Nieder TFB Drispenstedt 990,00 (3)
13. F. Lennemann SG Rheinland/Düsseldorf 970,54 (3)
14. C. Ihme TKV Jerze 963,17 (3)
15. M. Socha TFB Drispenstedt 961,59 (3)
16. C. Lorenzen Celtic Berlin 940,14 (2)
17. F. Hampel Gallus Frankfurt 922,97 (3)
18. W. Schwaß Oberbayern München 921,78 (3)
19. D. Schirmer Spandauer Filzteufel 913,87 (3)
20. T. Krätzig OTC Amberg 907,71 (3)
21. H. Schau Spandauer Filzteufel 907,29 (3)
22. E. Peters Celtic Berlin 866,53 (3)
23. F. Wagner TKC Kaiserslautern 857,48 (2)
24. D. Bialk Spandauer Filzteufel 848,69 (3)
25. O. Holzapfel SG ’94 Hannover 837,30 (3)
26. F. de Nicolo TKV Grönwohld 832,53 (2)
27. R. von Hering SpVgg Balltick Kiel 832,30 (2)
28. Ma. Daub TKC Hirschlanden 819,88 (2)
29. A. Schmidt SB Bochum 818,00 (3)
30. R. Schlotz TKC Hirschlanden 816,32 (3)
31. A. Merke TKC Hirschlanden 799,81 (2)
32. C. Thieke Celtic Berlin 784,82 (4)
33. K. Schäfer TKV Grönwohld 771,98 (2)
34. F. Mozelewski Gallus Frankfurt 766,30 (2)
35. O. Baer Celtic Berlin 749,40 (5)
36. V. Tenner Ylipulli Gießen 736,38 (3)
37. Fl. Stähle TKC Hirschlanden 734,64 (2)
38. M. Wietoska SB Bochum 720,78 (4)
39. P. Funke FF Bruck 707,27 (3)
40. V. Höhn FF Bruck 701,48 (3)
41. A. Beck Gallus Frankfurt 696,15 (2)
42. M. Baumgart TKG Adersheim 688,83 (2)
43. M. Bartels TFB Drispenstedt 686,37 (3)
44. G. Lortz SG Rheinland/Düsseldorf 678,27 (4)
45. F. Putz OTC Amberg 671,55 (5)
46. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17 (5)
47. M. Kaus Gallus Frankfurt 663,42 (2)
48. S. Wagner OTC Amberg 659,83 (3)
49. C. Drescher SG Rheinland/Düsseldorf 651,03 (4)
50. P. Deckert Celtic Berlin 648,27 (3)

 

 Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in allen 3 Hauptturnieren:

 

Celtic Berlin
8 (Gottschalk, Horchert, Komareck, Kuch, Lorenzen)

TKC Gallus Frankfurt
4 (Beck, Hampel, Kaus, Mozelewski)

PWR 78 Wasseralfingen
3 (Jo. Weber)

TKC Kaiserslautern ’86
2 (F. Wagner)

Oberbayern München
2 (Schwaß)

OTC 90 Amberg
2 (Krätzig, Tuma)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk)

SpVgg Balltick Kiel
2 (R. v. Hering)

TFB 77 Drispenstedt
2 (Bartels, M. Socha)

TKC 71 Hirschlanden
2 (Daub, Merke)

TKV Grönwohld 
2 (de Nicolo, Koschenz)

Germania 09 Neukölln 
1 (K.-H. Sternberg)

SG 94 Hannover
1 (Elesbao)

SG Rheinland Düsseldorf 
1 (Lennemann)

TKG Adersheim 
1 (Baumgart)

TKV Jerze  
1 (Ihme)

 

Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in beiden Nebenturnieren:

SG Rheinland Düsseldorf
5 (Biehl, Drescher, Hansen)

Celtic Berlin 
2 (Baer, Thieke)

OTC 90 Amberg 
2 (Putz, D. Steib)

Schlachtenbummler Bochum 
2 (M. Kalentzi, Wietoska)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk, G. Mielke)

TKG Wolfsburg
2 (Bastian, Becker)

TKV Grönwohld 
2 (Gätje, Stock)

Flinke Finger Bruck
1 (Höhn)

Germania 09 Neukölln
1 (K.-H. Sternberg)

Oberbayern München
1 (Buschmann)

TFB 77 Drispenstedt  
1 (Bartels)

TKC 71 Hirschlanden
1 (Schlotz)

TKC Phoenix Herne
1 (Schüring)

TKG Adersheim
1 (Pfaff)

 

 

6. Berlin Open: Frank Hampel gewinnt sein 18. Einzelturnier

Zum Auftakt der Berliner Osterturniere gewinnt Frank Hampel (Gallus Frankfurt) überraschend deutlich mit 6:1 im Finale gegen den Shootingstar Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel). Mit 79 Teilnehmern (Vorjahr: 80) wird das Turnier, das karfreitags stets erst am späten Nachmittag beginnt und gegen Mitternacht endet, sehr gut angenommen und gehört mit der Berliner Pokalmeisterschaft zu den beiden teilnehmerstärksten Regionalturnieren Deutschlands.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünfzehn 5er- und 6er-Gruppen, um die Teilnehmerzahl auf 48 zu reduzieren. Es gab nur wenige Überraschungen:

In der Gruppe 1 landete der Celticer O. Baer, ein erfahrener Zweitliga-Spieler, nur auf Platz 5.

Die Gruppe 2 war ausgeglichen und stark besetzt, es qualifizierten sich C. Kuch, D. Steib und M. Bartels. Auf der Strecke blieben P. Deckert, ein ehemaliger BL-Spieler, und V. Tenner, die Nummer 2 der Deutschen U18-Rangliste.

In der Gruppe 4 schlug die Drispenstedterin M. Grämmel den Frankfurter W. Renninger mit 5:2 und qualifizierte sich so über den direkten Vergleich für die 2. Runde.

Auch die Gruppe 5 hatte es in sich. Am Ende der Runde hatte der Gruppenerste 5 Punkte, der Gruppenletzte 3 Punkte. Es kamen H. Schau, M. Gottschalk und B. Nieder weiter, D. Nater und J. Foit konnten die Spieler bereits einpacken.

In der Gruppe 10 überraschte U. Scheffler seine Gegner und zog als 3. knapp in die 2. Runde ein.

In der Gruppe 12 überzeugte Johannes von Hering als Zweiter mit 8:2 Punkten und verwies F. Lennemann und A. Breuß auf die Plätze.

Auch die Gruppe 14 hatte einiges zu bieten. Es qualifizierten sich mit S. Hansen (Kiel) und J. Komareck erwartungsgemäß die stärksten Spieler der Gruppe. Dass sich D. Hansen (Rheinland/Düsseldorf) aber mit 7:3 Punkten deutlich von A. Schalm und S. Leu (ehemals stärkster BL-Stürmer) absetzen konnte, überrascht doch ein wenig.

In allen anderen Gruppen setzten sich die Favoriten mehr oder weniger souverän durch.

 

Die zweite Runde:

Acht 6er-Gruppen, jeweils 3 qualifizierten sich für die Play-Offs. Der Gruppenerste überspringt dabei die erste Play-Off-Runde.

In der Gruppe 1 spielte Jo. Weber seine Gegner an die Wand. 10:0 Punkte, 33:4 Tore zeigten seine haushohe Überlegenheit. A. Lach und D. Steib freuten sich über den Einzug in die Play-Offs. M. Leinz belegte mit 2:8 den letzten Platz und wird mit mehreren knappen Ergebnissen bestimmt hadern.

In der Gruppe 2 setzten sich die Favoriten C. Kuch, W. Schwaß und S. Wagner durch. Der letztere konnte sich jedoch nur dank des direkten Vergleiches gegen S. Hansen durchsetzen.

Die Gruppe 3 dagegen war ziemlich ausgeglichen besetzt. J. Käthner bezwang als Gruppenerster mit 7:3 Punkten im direkten Vergleich den späteren Gruppenzweiten M. Socha klar mit 6:2. Als Gruppendritter überzeugte der U18-Spieler D. Bialk mit 6:4 Punkten. Es schieden aus: K.-H. Sternberg, P. Tuma und R. Rößger.

In der Gruppe 4 marschierte der spätere Turniersieger F. Hampel mit 10:0 Punkten locker in die Play-Offs. Es folgten ihm T. Krätzig und O. Holzapfel. Die beiden Berliner H. Schau und Chr. Thieke hatten dagegen Feierabend.

Auch die Gruppe 5 hatte ihren Reiz. M. Gottschalk wurde durch den direkten Vergleich Erster vor dem punktgleichen F. Lennemann. Mit M. Bartels setzte sich ein Bundesligaspieler ebenso im direkten Vergleich gegen F. Putz durch, E. Peters und D. Bastian folgten auf den Plätzen.

Die Gruppe 6 brachte ebenso interessante Resultate mit sich: J. Komareck untermauerte seine Ambitionen künftig erste Bundesliga spielen zu wollen. Mit 9:1 Punkten setzte er sich nur knapp von D. Schirmer ab, der schon in Delligsen vor Wochen erstklassige Resultate an der Platte abgeliefert hatte. Ein klein wenig überraschend folgt E. Overesch „nur“ auf Platz 3, der jedoch mit 3 Punkten Vorsprung M. Grämmel auf Platz 4 verwies. Ein toller Erfolg für die Dame, da hinter ihr mit K. Höfer und Chr. Ihme zwei von der Rangliste her deutlich besser positionierte Spieler die Plätze 5 und 6 belegten.

In der Gruppe 7 verdrängte der sehr ehrgeizige Bundesligaspieler B. Nieder die ebenso ambitionierten Spieler R. von Hering und M. Horchert auf die Plätze 2 und 3. Für A. Schmidt, P. Dobler und M. Kälin war das Turnier beendet.

In der Gruppe 8 ließ A. Bialk nichts anbrennen. Mit 10:0 Punkten und 25:8 Toren belegte er Platz 1 vor M. Becker und M. Kalentzi.

 

Das Play-Offs:

Nun hieß es: top oder flop. Und schon waren nach einem Play-Off-Spiel so manche Ambitionen erloschen. Mit Sudden Death verabschiedeten sich E. Overesch und M. Horchert. Auch alle anderen Berliner schieden aus: D. Schirmer gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden M. Kalentzi. D. Bialk unglücklich gegen T. Krätzig und A. Lach klar gegen S. Wagner.

In der 2. Runde des Playoffs stiegen nun die Gruppenersten der zweiten Runde wieder ein. Auch hier gab es reizvolle Duelle. Jo. Weber setzte sich mit 3:2 knapp im Sudden Death gegen M. Socha durch. Der an diesem Abend stark aufspielende J. Käthner verlor gegen R. von Hering mit 2:4. A. Bialk führte klar gegen M. Bartels und brachte am Ende nach toller Aufholjagd ein knappes 5:4 über die Runden. M. Gottschalk verlor in einem spannenden Spiel und im Sudden Death F. Lennemann mit 3:4. C. Kuch versenkte M. Kalentzi zweistellig mit 10:3. B. Nieder war mit 2:5 chancenlos gegen einen bestens aufgelegten W. Schwaß. J. Komareck untermauerte seine Ambitionen mit 4:1 gegen S. Wagner. F. Hampel gewann minimalistisch mit 3:2 gegen T. Krätzig.

Im Viertelfinale des Play-Offs duellierten sich Jo. Weber und R. Hering. Am Ende hatte der Kieler mit 3:1 die Nase vorn. C. Kuch wollte den Turniersieg einen Tick mehr als W. Schwaß und gewann so dieses Spiel mit 4:2. F. Lennemann musste zum dritten Mal hintereinander ins Sudden Death und gewann knapp mit 5:4 gegen A. Bialk. F. Hampel musste sich gegen J. Komareck gewaltig strecken und gewann 4:3.

Im Halbfinale gab es wieder ein Sudden Death. Jetzt im Spiel F. Hampel gegen C. Kuch. Der Frankfurter gewann jedoch mit 2:1 und konnte so zum zweiten Mal in diesem Jahr in ein Endspiel einziehen. An der anderen Platte musste F. Lennemann den vielen Sudden Death Tribut zollen und R. von Hering letztendlich zu dessen 6:4 Sieg gratulieren.

 

Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich mit Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt), dem Deutschen Einzelmeister von 2012 und aktuellen Mannschaftsmeister, und Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel), dem Sieger des letzten Tourfinales, gegenüber. Das versprach Spannung. Doch das Endergebnis von 6:1 für Frank Hampel zeigt, dass dieser ein Meister der Mitternachtsspiele ist. Die Rundschau-Redaktion gratuliert beiden Spielern zu tollen Leistungen an diesem Abend.

 

Ein Wort in eigener Sache:

Frank Hampel hat innerhalb von 6 Wochen 2 Turniere mit hoher Teilnehmerzahl (71 bzw. 79) gewonnen. Ein bemerkenswerte Leistung, die sich aber nicht in seiner Ranglistenbewertung niederschlägt. Eine höhere Einstufung der Regionalturniere gegenüber den Sektionsturnieren erscheint mir als sinnvoll, damit auch die Spitzenspieler zusätzliche Motivation bekommen, Regionalturniere aufzusuchen.

 

Das Turnier in der Übersicht:

6. Berlin Open am 14. April 2017

Wertigkeit: 3,70

Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats März 2017 und gewinne einen Materialgutschein!

Während im Februar die Aufstellung der Kandidaten sich wegen der spärlichen Ereignisse als schwierig gestaltete, explodierten die Tipp-Kick-Events im März im Vergleich zum Vormonat. Der Turnierkalender auf artbot verzeichnete gleich 6 Turniere. Wegen der Fülle an Turnieren wurden nur die 4 Turniersieger der Hauptturniere nominiert, allesamt illustre und großartige Spieler. Im Punktspielbetrieb wurden alle Ligen berücksichtigt, die im März ihren Spieltag, Runde, Halbserie o.ä. beendeten. So führte die Bundesliga ihren 3. Spieltag durch, der Punktbeste, ebenso ein sehr sympathisch und allgemein anerkannter Spieler, wird ebenso nominiert wie der erfolgreichste Spieler der Regionalliga Ost, die am 31.3. ihre erste Halbserie beendete. In allen anderen Ligen geht es ein bisschen kunterbunt zu, doch schon jetzt ist abzusehen, dass hier so manche Kandidaten bei der April-Wahl aufgestellt werden.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im Mitgliedershop oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche aufgrund der Nichterreichbarkeit der Homepage bis zum 29. Mai läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)

Der Deutsche Einzelmeister von 2012 gewann Anfang März das 4. Zollern-Alb-Pokalturnier (71 Teilnehmer).

 

 

 

 

 

 

 

Jens König (1. TKC Kaiserslautern ’86)

Der dreifache Deutsche Einzelmeister von 2000, 2007 und 2011 gewann mit der 57. Norddeutsche Einzelmeisterschaft (111 Teilnehmer) seinen 12. Sektionstitel.

 

 

 

 

Christian Kuch (Celtic Berlin)

Der Süddeutsche Einzelmeister von 2015 gewann den 5. Delligser Hils-Cup (69 Teilnehmer).

 

 

 

 

 

 

 

Jens Jepp (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Der Gießener gewann sein erstes Turnier, den 7. Latscho-Cup (46 Teilnehmer), daher einen besonderen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

 

 

Holger Wölk (TKC Preußen Waltrop)

Seit Jahrzehnten eine konstante Größe in der Tipp-Kick-Szene holte er am 3. Bundesliga-Spieltag 14:2 Punkte bei 31:11 Toren und lag damit knapp vor seinem Team-Kollegen Oliver Hahne.

 

 

 

 

 

 


Rüdiger Rößger (TKC Flamengo)

Auch in einer Regionalliga Ost muss man erst einmal 29:3 Punkte bei 73:43 Toren holen. Diese fast optimale Punkteausbeute gelang nur ihm!

 

 

 

 

 

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats März abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.

Abstimmungsschluss: Montag, 29. Mai 2017, 23:59:59 Uhr

Stimme ab!

Der Gewinner des Gutscheins wird nach der Wahl ausgelost.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tipp-Kicker des Monats Februar 2017: Vito-André Filipiak

Die Redaktion bedankt sich bei 62 Teilnehmern, die ihre Stimmen auf 4 Kandidaten verteilen konnten. Vito-André Filipiak (1. TKC Scorpions Kierspe) setzte sich dabei mit genau 30 Stimmen klar gegen die restlichen 3 Kandidaten durch. Diese waren in alphabetischer Reihenfolge Tim Debert (TKG Wolfsburg), Andreas Hagenstein (TFC Alemania Neumünster) und Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel). Alle drei waren in nicht-alphabetischer Reihenfolge mit 12-11-9 Stimmen fast gleichauf. Ein Glückwunsch dem sympathischen Sieger dieser Wahl, Vito-André!

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Der Gewinner ist Felix Lennemann von SG Rheinland/Düsseldorf.

 

Porträt des Siegers:

Vito-André Filipiak, Jahrgang 1981, versuchte bereits als Kind im zarten Alter von 5 Jahren seinem Onkel Frank an der Tipp-Kick-Platte das Fürchten zu lehren. Das gelang nicht immer, aber schon damals zeichnete ihn der unbedingte Siegeswille und Ehrgeiz aus, immer besser zu werden.

Dann folgte eine etwas längere Pause bis zum Herbst 2013, als das alte Tipp-Kick-Spiel reaktiviert wurde. Im Sommer 2016 beschloss er mit einigen Begeisterten, den Club 1. TKV Scorpions Kierspe zu gründen. Umgehend wurde der Club beim DTKV angemeldet, mit dem Ziel am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen zu können. Hierzu wurde extra eine Räumlichkeit angemietet, die mit viel Liebe zum Detail zur „Scorpions-Arena“ umgestaltet wurde. Jeden Mittwoch ab 18 Uhr werden dort nun die 12-eckigen Bälle in den Kasten gezirkelt.

Der Tipp-Kick-Virus infizierte den neuen Verein und insbesondere den aktuellen „Tipp-Kicker des Monats“ Vito-André. Er nahm seitdem an 13 Regionalturnieren im Westen Deutschlands und mit der Norddeutschen Einzelmeisterschaft an seinem ersten Sektionsturnier teil. Langsam stellten sich mit den zunehmenden Erfahrungen auch erste Erfolge ein: Teilnahmen an Playoffs, wie z.B. das Latscho-Turnier 2017 in Düsseldorf, als er nach 10 Spielen im Schweizer System den 9. Platz belegte. Im Augenblick rangiert er in der deutschen Rangliste auf Platz 145. Ranglistenplatz 100 ist im Einzelspielbetrieb sein nächstes großes Ziel.

Doch Vito-André betont auch, dass seine Mannschaft, die Scorpions von Kierspe, ihm immens wichtig ist. Nach einem Jahr Spielbetrieb gibt es noch viele Ansätze, um sich verbessern zu können. Und parallel möchte er auch den Tipp-Kick-Sport in seiner Heimat bekannter machen.

Auf die Frage, worauf er bei seinem Club besonders stolz ist, antwort er, dass er es genießt mit tollen Menschen einem geilen Hobby nachzugehen!

Die Rundschau-Redaktion wünscht ihm dabei weiterhin viel Spaß und viele Erfolge! 

 

 

Eine kleine, manchmal bitte nicht ernst zu nehmende, statistische Auswertung der Stimmen ergab:

  • Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats Februar 2017“ wurden genau 62 gültige Stimmen abgegeben. Es gab 4 (vier!) ungültige Stimmen. Ein Wähler wählte am 1. April und somit zu spät. Drei Wähler wählten doppelt, darunter 1 weibliche Wählerin und 1 Wähler aus dem Südwesten der Republik, der bereits einmal früher bei einer anderen Wahl zum Tipp-Kicker des Monats doppelt gewählt hatte. Doch auch bei ihm ist eine schrittweise positive Verbesserung festzustellen: Während er damals noch 2 unterschiedliche Kandidaten wählte, wählte er dieses Mal den gleichen Kandidaten.
  • Es wählten nach Regionen: Norden (27 Stimmen), Westen (18 Stimmen), Süden (11 Stimmen) und der Osten (3 Stimmen). Den Button „Interessent“ drückten 3 Teilnehmer, darunter 2 weibliche Teilnehmerinnen.
  • Ein Kandidat beteiligte sich selbst an der Wahl und wählte – wie gewohnt – sich nicht selbst. Hätte er sich jedoch selbst gewählt, wäre er sogar Zweiter geworden, doch mit der goldenen Ananas gibt sich dieser Spieler in der Regel nicht zufrieden und daher Applaus für diese selbstverständliche Nicht-Selbstwahl.
  • Betrachtet man die Anzahl der abgegebenen Stimmen pro Tag, sieht man bei jeder Wahl, dass bereits 24 Stunden nach Vorstellung der Kandidaten über 50 Prozent aller Stimmen abgegeben sind. Dann trudeln die Stimmen kleckerlesweise ein. Nach der Erinnerung am vorletzten Tag der Abstimmung, dass diese bald enden wird, kommen noch einmal im Schnitt 10 Prozent der endgültigen Stimmen hinzu.
  • Auf die vorliegende Wahl bezogen, hieß das konkret: Die 1. Stimme traf am 17.3. um 21.44 Uhr ein. Die 18. Stimme, abgegeben am 18.3. morgens um 8.29 Uhr, brachte Vito-André bereits den Sieg in dieser Wahl. Zu diesem Zeitpunkt dämmerten die Nordlichter noch im Tiefschlaf dahin und der spätere Zweitplatzierte hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Stimme erhalten. Erst ein öffentlicher Facebook-Aufruf seiner Clubkameraden bescherte ihm die notwendigen Stimmen für Platz 2.
  • Betrachtet man die Ergebnisse nach Regionen, weiß man, warum Vito-André die Wahl gewonnen hat: In „seiner“ Westregion erhielt er von 18 Wählern 18 Stimmen, also unglaubliche 100%. Vorschlag für die Westregion: Wählt euren Sektionsleiter-West doch mal online! Natürlich hatten die anderen 3 Kandidaten Pech, dass sie alle aus dem Norden stammen und die Stimmen ihrer Region gesplittet wurden …
  • Und zum vierten Mal in Folge erweist sich der Osten als Multikulti: 3 Stimmen für 3 verschiedene Kandidaten. Unfassbar!
  • Bei dieser Wahl der „Außenseiter“ beteiligten sich immerhin 5 Bundesliga-Spieler. Hier konnte sich Robert von Hering mit 2 Stimmen durchsetzen, alle anderen 3 Stimmen verteilten sich auf die 3 anderen Kandidaten.
  • Ursprünglich angenommen beteiligten sich 6 Damen an der Wahl: sie verteilten Ihre Gunst auf die beiden Kandidaten Vito-André und Andreas! Hier siegte Vito-André mit 4:2, wobei eine der Stimmen für Andreas überaus kritisch zu bewerten ist. Wenn Vor- und Nachname identisch sind, wenn beide auf -a enden, muss das nicht zwingend eine weibliche Abstimmende sein. Zumal diese Variation weder im Internationalen Handbuch der Vornamen noch in Spezialvornamenverzeichnissen der Ostfriesen, Skandinavier oder Isländer aufzufinden war. Hehe, entlarvt, ein Fake also! P.s.: In der Zwischenzeit konnte dieser Teilnehmer enttarnt werden, da er unter der gleichen email-Adresse im August 2016 an einer Tipp-Kicker des Monats-Wahl teilgenommen hatte. Er ist männlich und entstammt der Westregion!

 

 

 

Vorschau: Tipp-Kick-Marathon in Berlin

Traditionell trifft sich die Tipp-Kick-Gemeinschaft an Ostern in Berlin. Seit Jahrzehnten gehört das Turnierwochenende von Celtic Berlin und den Spandauer Filzteufeln zu den festen Institutionen im Tipp-Kick-Sport. Jeder ist eingeladen daran teilzunehmen, egal ob jung oder alt!

3 Tage Tipp-Kick pur oder bis zu 5 Turniere in 55 Stunden! Die Turniere in Berlin versprechen viele Spiele unter optimalen Rahmenbedingungen. In Berlin-Zehlendorf wird in einer geräumigen, hellen Halle gespielt, die Platten sind seit Jahren einwandfrei und die Celticer haben in puncto Turnierablauf neue Maßstäbe gesetzt. Berühmt ist auch die typische Berliner Küche, welche preiswert und schnell neben Currywurst und Pommes immer noch ein paar Schmankerl zu bieten hat. Am Samstag und Sonntag wird für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden jeweils ein Zweitturnier angeboten, bei dem zusätzlich Ranglistenpunkten gesammelt werden können. Das Highlight steigt mit der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft zweifelsohne am Sonntag.

Die Berliner sind bereit für das Mega-Event, doch bisher lassen die Teilnehmerzahlen noch ein wenig zu wünschen übrig (Stand heute: 58, 78, 69). Also meldet euch an und seid dabei, wenn in Berlin der Startschuss für den Tipp-Kick-Marathon fällt!

Alle Infos und eine Anmeldemöglichkeit findet ihr wie gewohnt auf der Homepage von Celtic Berlin.

 

Key Facts

Spielort:

Jugendhaus / Turnhalle Marshallstraße 3, 14169 Berlin-Zehlendorf

6. Berlin Open

  • Datum: 14. April
  • Beginn: 17 Uhr
  • Anmeldeschluss: 16:45 Uhr
  • Startgeld: 5 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit anschließendem Play-Off
  • Titelverteidiger: Christian Kuch (Celtic Berlin)

Titelverteidiger Christian Kuch (r.) vom Gastgeber Celtic Berlin

 

47. Berliner Pokalmeisterschaft

  • Datum: 15. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Havel Cup
  • Titelverteidiger: Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)

Fabio de Nicolo möchte seinen Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholen?

 

27. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft

  • Datum: 16. April
  • Beginn: 9 Uhr
  • Anmeldeschluss: 21 Uhr am Vortag
  • Startgeld: 8 €
  • Spielmodus: Gruppenmodus mit 12er-Endrunde
  • Zweitturnier: 2. Spree Cup
  • Titelverteidiger: Jonathan Weber (PWR ’78 Wasseralfingen)

Reicht die gute Form von Jonathan Weber aus, um nochmals Ostdeutscher Einzelmeister zu werden?

 

Pokale kannst Du vergessen, aber niemals deinen Tipp-Kick-Koffer oder die längste Tipp-Kick-Fahrt aller Zeiten

Christian Schäl stellt 59 Fragen an die Nummer 3 der Hall of Fame, Oliver Schell.

 

1. Du bist der „letzte Lübecker“, der noch regelmäßig und aktiv Tipp-Kick spielt. Hättest Du das mal so erwartet? – oder anders: was treibt Dich an, noch zu spielen?

Weniger die Jagd nach irgendwelchen Rekorden. Aber ich fühle mich bei Tipp-Kick-Veranstaltungen eben wohl. Egal, ob es bei mir selber um Erfolg geht oder bei anderen. Ich quatsche auch gerne. Es sind ja auch genug gleichaltrige da. Ich hätte aber eher erwartet, dass Normann oder Dirk als letztes spielen. Ich glaube aber auch nicht, dass die anderen drei Lübecker komplett aufgehört haben. Warum sollte man das beim Tipp-Kick auch machen? Um den Meniskus zu schonen?

2. Wir leben in einer Zeit der Revival. Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit, nochmals mit Koch, Kallies und Winckelmann eine Saison durchzuspielen?

So ziemlich genau 17%.

3. Eine Spinne mag es, wenn etwas in ihr Netz fliegt. Woher rührt dein Spitzname „die Spinne“? Sind es tatsächlich die acht Arme, die dein Torwart hat?

Nein, es war Michael Schuster, der bei der DEM 2006 diesen Spitznamen ersann. Ich meine, es beschreibt meine Art und Weise, wie ich um den Tisch herum arbeite, ähnlich fleißig wie eine Spinne eben.

Oliver Schell (r.) erlebt man immer sehr aktiv an der Platte!

4. Was ist das schönste Element in deinem Spiel?

Der tödliche Pass in die Tiefe.

5. Welchen Ball hättest du gerne gehalten?

Den Ball, den mir Sebi 1992 auf der Süddeutschen an den Innenpfosten geschossen hat 😉

6. „Legen und Strafraumball“ müssen ein Arbeitsgang sein. So konnte man deinen Minimalismus beschreiben. Durch die Regeländerung, dass der zweite Ball auf’s Tor muss, wurde das Kompetenzzentrum deines Spiels aufgelöst. Wie sehr hat dich das zurückgeworfen?

Eigentlich gar nicht. Vielleicht habe ich dadurch ein, zwei Chancen weniger, aber andere haben drei, vier weniger davon. Mich würde mal eine Statistik interessieren, wie viele Tore überhaupt aus Strafraumbällen erziehlt werden – und wie viele es bei mir sind. Ich habe nach der Regeländerung, an der ich übrigens auch beteiligt war, ja auch noch drei Sektionstitel gewonnen.

7. Du und Normann, ihr habt jahrelang das Niveau markiert. An wessen Spiel muss man heute anknüpfen, will man Erfolg haben oder ist der „Thron“ im Augenblick leer?

Das würde ich nicht sagen. Dirk Kallies war über drei Jahre Ranglistenerster. Das hat noch niemand geschafft, selbst Normann nicht. Außerdem gab es „damals“ auch noch eine Reihe ebenbürtiger Spieler. Auch heute sind es ein knappes Dutzend, aber ich würde, ähnlich wie Normann damals, Buza als den, den es zu schlagen gilt, nennen. Wenn bei ihm alles „normal“ läuft, ist er quasi nicht schlagbar.

8. Kann man ohne Trainingspartner, also alleine an der Platte, sein Torwartspiel verbessern oder geht das nur durch das Spielen?

Das geht auf zwei Arten: Natürlich durch Spielen und mit der Werner-Glück-Ballmaschine, ohne die ich niemals einen so guten Torwart bekommen hätte.

9. Jens König hält die Materialfrage für überbewertet. Wie siehst Du das?

Das sehe ich genauso. Da noch nicht einmal Jonathan Weber Lagerspieler benutzt, kann das nicht sehr wichtig sein.

10. Deine Tipp-Kick-Lieblingsanekdote?

Die längste Tipp-Kick-Fahrt aller Zeiten: Ein Ostalbturnierwochenende. Juhu! Ich düse also los und hole die Winckelmänner in Lübeck noch ab, um dann nach insgesamt fast 800 km endlich in der Halle zu sein. Zwischendurch dann irgendwie Bier, Tipp-Kick, Bier, Tipp-Kick (oder andersherum) – keine Ahnung mehr, wer da wie gewonnen hat – anschließend die Rückfahrt. Dann nach einigen Stunden auf der Autobahn, ungefähr Höhe Kassel, bemerkt Basti dann, dass seine Spieler nicht an Bord sind. Nach einigen erfolglosen Telefonaten vom Festnetz einer Raststätte (muss also in den 90ern gewesen sein) also wieder los Richtung Wasseralfingen. Dort mitten in der Nacht angekommen, steht Bastis Tipp-Kick-Koffer tatsächlich auf dem Parkplatz! Nun also wieder los Richtung Norden über Lübeck nach Kiel, um dann am Montag Morgen, nach über 2200 km mit meinem Honda CRX endlich eine Erholung zu gönnen.

11. Hättest Du mehr Titel geholt, wenn Du nicht so hoch im Norden leben würdest? – oder anders: wirst Du eines Tages weiter in den Süden ziehen, damit Du in der Hall-of-Fame Jens König einholst?

Das haben wir uns tatsächlich oft gefragt. Aber Lübeck und Leck waren ja trotzdem sehr erfolgreich. Letztendlich gab es drei Effekte dadurch: Die Touren waren teurer. Wir waren am Montag oft müde. Wir konnten uns auf den langen Fahrten besser auf das Event einstellen. (alternativ: Für Leck und Lübeck war und ist es natürlich immer der doppelte Aufwand, aber dafür wäre ich ohne NoKo, Diak und Basti niemals so gut geworden und der Gewinn der Tönniger Tipp-Kick-Trophy/Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaft wäre mein größter Triumpf geworden. Der König zehrt ja immer noch von meiner Hannover-Zeit, als er mehrmals pro Woche mit mir trainieren durfte.)

Die Fantastic Four: Oliver Schell, Sebastian Winckelmann, Dirk Kallies und Normann Koch

12. Wenn Dir ein Spiel entgleitet, wie versuchst Du, die Kontrolle zurückzugewinnen?

Erstmal: Entspannen! Anschließend Powerplay, also „Nach-Vorne-Verteidigen“ und „Gegenpressing“ – um nur zwei Plattitüden von Fussball-Kommentatoren zu nennen.

13. An welche unfaire oder zumindest fragwürdige Situation musst du häufig denken?

Och, da gab es sicherlich schon ein paar. Aber das MM-Play-Off-Spiel ‚Koch vs Heinze‘ wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben.

14. Hast Du in den Anfängen viel ausprobiert oder schnell deinen Stil gefunden?

Klar, in den Anfängen haben wir alles ausprobiert. Anfänglich war ich die Tormaschine, dann der Konterspieler, Abwehrbollwerk und schließlich der Strafraumdribbler. Nur ein gutes Drehermännchen konnte ich nie erwerben …

15. Würdest Du einen Deutschen Einzelmeistertitel hergeben, wenn Du dafür als der Erfinder des Farbspiels in die Geschichte eingehen würdest?

Nein, ich bin schon stolz, dass Normann es mir als Erstem verraten hat! Ich habe ihn damals übrigens für verrückt gehalten.

16. Findest Du die Farbe des Torwarts wichtig, gar entscheidend, um gut halten zu können?

Vor meiner Hoch-Zeit als Torwarttitan (in den 1990ern) hatte ich meinem Torwart einen Superman-Anstrich verpasst. Dieser hatte leider eine 2mm-Stange, so dass ich diesen ausmustern musste.

17. Wann hast Du dein letztes Eckballtor geschossen?

2016 in Berlin. Zwei von jeder Seite.

18. Normann gilt als der brilliantere Spieler, einer, der in die Bälle schon mal eine Portion Chaos hineinfügt. Dein Spiel versucht, das Chaos auf Muster zu reduzieren. Normanns Spiel war eher entdeckend, deins wiederholend. Siehst Du das auch so?

Ich habe es in direkten Partien eher so gesehen: Normann kreierte neue Schüsse, die ich dann zerstören durfte.

19. Du bist der einzige, der Normann Koch in einem DEM-Finale jemals besiegt hat. Habt ihr manchmal über dieses Spiel gesprochen oder es gar analysiert?

Ja, auf der Rückfahrt ungefähr eine Minute.

Oliver Schell war der einzige, der seinen Kollegen Normann in einem DEM-Finale mit 2:1 schlagen konnte

20. Wenn es einen Oliver-Schell-Fan-Club geben würde und die würden sich alle einmal im Jahr an einer Tipp-Kick-Platte treffen. Welches Tor von Dir sollten sie nachspielen?

An so ein „Götze-/Gerd-Müller-Tor“ kann ich mich nicht erinnern.

21. Was hältst du von Jens König? Also ehrlich!

(Die Antwort wurde auf Wunsch eines Tipp-Kickers gestrichen… haha…)

Im Prinzip ziemlich viel. Z.B. ist es quasi unmöglich, sich mit ihm zu streiten, obwohl ich das doch schon mal geschafft habe. Er hat allerdings auch Schwächen. Die werden hier aber natürlich nicht verraten.

22. Welches Alterswerk hast Du in Sachen Tipp-Kick noch vor?

Vielleicht irgendwann nochmal mit den alten Lübeckern BW Concordia Lübeck mit jungen Spielern aufleben lassen. Dirk hat da ja auch so ein paar Schulprojekte laufen. Vielleicht ziehe ich als Rentner ja auch wieder nach Lübeck.

23. Deine Erfahrung mit Eigentoren? oder anders: Wie sehr sollte man als Champion (oder um einer zu werden) mit dem Glück zusammenarbeiten?

Da gab es schon ein paar sehr bittere (Bretter vom Gebälk oder eine Ecke ins eigene Tor „legen“). In einem Zehnminuten-Spiel braucht man i.d.R. auch Glück, um gegen einen nahezu gleichstarken Gegner zu gewinnen. Um Ranglistenerster zu werden allerdings nur Ausdauer neben einem gewissen Talent.

24. Die „Königsdisziplin“ im Tipp-Kick: Eckballtor oder Strafraumball?

Die „Jens-Königsdisziplin“ ist ganz klar der Strafraumball. Die Königsdisziplin“ im Tipp-Kick ist natürlich die Ecke (neben dem ein oder anderen Verarschungstrick).

Jens König und Oliver Schell – zwei Weggefährten, die sich gut verstehen!

25. Hast Du schon mal ungepflegt oder schlampig gekleidet an der Platte gestanden? oder anders: Sollte es im Tipp-Kick (wie im Dart und beim Billard) eine Kleiderordnung geben?

Ich hatte auf langen Fahrten mal so eine weite Adidas-Jogginghose an, worauf Dirk mich als „lettischen LKW-Fahrer“ bezeichnete. Kann sein, dass ich die auch mal an der Platte trug. Normalerweise bin ich gegen eine Kleiderordnung. Wenn es allerdings Sponsoren gibt oder gar TV-Übertragungen, wäre ich zu Kompromissen bereit.

26. Du hast dich von den öffentlichen Tipp-Kick-Verbandsämtern verabschiedet. Faulheit oder sind jetzt mal die anderen dran?

Jetzt sind mal andere dran. Am besten immer die, die auch gerade Bock darauf haben. Es ist eben auch viel Arbeit.

27. Kennst Du einen Tipp-Kick-Witz?

Nicht so einen richtigen. Aber Ende der 80er hat unser damaliger Vereinschef – Andreas Henseling – Normann und mich damit beauftragt, neuen Mitgliedern ein bisschen etwas zu zeigen. Worauf wir ihnen diverse Lichtschalter, Schubladen und Schränke zeigten 🙂

28. Würdest Du sagen, dass Du durch dein Spiel die Welt verändert hast?

Natürlich nicht. Vielleicht nicht mal die Tipp-Kick-Welt. Aber der lange Pass auf die Sechzehnerlinie und ein modernes Torwartstellungsspiel wird man vielleicht schon mit mir in Verbindung bringen.

29. Wieviel Raum gibst Du während eines Matches der Selbstdarstellung?

Das kommt natürlich auf die Wichtigkeit des jeweiligen Spiels an. Und ob es strategisch klug ist. Und und und …

30. Das nächste Level wäre, den Ball nicht nur auf Farbe zu legen, sondern so, dass er auf einer gewünschten Position, in einer bestimmten Stellung liegen bleibt. Ist das anzustreben oder tut sich da ein Wahnsystem auf?

Naja, natürlich legt man auf die gewünschte Position. Aber die bestimmte Stellung? Wie soll das denn gehen? Ach ja, einfach zum Torwart zurückspielen.

31. Tipp-Kick ist nur in Echtzeit genießbar. Es gibt wenige gute Aufzeichnungen von alten Spielen. Fluch oder Segen?

Schade. Das ist sehr schade. Aber die Videoaufzeichnungen steigen mit der Technik (Smartphones) ja gerade stark an.

32. Manchmal gehörst Du auch zu den „lauten Spielern“, den „Brüllern“. Dann hört man Wörter aus dem eigenen Mund kommen, die das Selbstbildnis eines fairen, coolen, beherrschten Menschen zertrümmern. Ärgerst Du dich hinterher über solche „Ausraster“?

Nein, das war immer berechtigt 😉

33. Zehn Jahre nachdem A. -als Schiedsrichter- eine Ecke zu unrecht gegen B. gegeben hatte (die Ecke blieb folgenlos), rächte sich B., in dem er A. bei einem Spiel einen Elfmeter ins Tor schoss! Wie gut ist Dein Tipp-Kick-Gedächtnis?

Es gibt natürlich ein paar Spiele, die immer in Erinnerung bleiben. Also eher Spielszenen. Aber bei der Mehrzahl dieser bemerkenswerten Spiele war ich dann eher Schiedsrichter oder Zuschauer.

34. Ärgerst Du Dich auch über gewonnene Spiele?


Ich heiße ja nicht Dirk Kallies.

Oliver Schell hat 13 große Einzeltitel gewonnen – hier bejubelt er den Triumph bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft 2010.

35. Letzte Worte auf dem Sterbebett:

„Letzte!“

36. Wie sieht deine Wunsch-Mannschaft unter den derzeit noch aktiven Tipp-Kickern aus?

König, Malessa, Sebi Wagner und wenn ich darf: Schell.

37. Wie positionierst Du deinen Abwehrkicker? Benutzt Du Spielfeldlinien zur Orientierung?

Nein, nur die Pfosten sowie die gefährlichste Flugbahn des jeweiligen Gegners. 15 cm vor dem Strafraum ist es gegen Schwaß allerdings reine Glückssache.

38. Wo siehst Du noch Erneuerungsmöglichkeiten beim Tipp-Kick?

Die Spielmännchen sind schon sehr gut. Eine Vereinheitlichung und Perfektionierung des Filzes würde sicherlich viel bringen.

39. Frage an den Torwarttitan: Ist der Ylipulli, diese Schlampe unter den Tipp-Kick-Bällen, nicht eine angemessene Form, eine stabile Abwehr zu überwinden?

Ja, natürlich! Gegen Torhüter, die gerade in einem Halterausch sind, helfen normalerweise nur solche Schlampen. Außerdem bringen sie einen gewissen Witz in das Spiel. Wenn die Aktion ungefähr so auch gewollt war, finde ich es dann auch eine schöne Aktion.

40. Dein Name auf isländisch: Olivar Zunullson oder Spinnar Strafraumson?
Letzteres ist besser. Aber bleiben wir lieber bei der Spinne.

41. Wann das letzte mal gegen ein Kind verloren?

Ich glaube in Berlin gegen Valentin Tenner (Ostern 2016). Aber diese Niederlage tat kaum weh, obwohl ich letztendlich in der Gruppe ausgeschieden bin.

42. Ist Fairness wichtiger als Ergebnis?

Gegen einen fairen Spieler ja! Und das betrifft über 95% der aktuellen Tipp-Kicker. (Wer sich angesprochen fühlt bzw. nicht angesprochen fühlt: selbst schuld.)

43. Sollte Tipp-Kick mehr Einzug in das öffentliche Leben nehmen, also z.B. Kicker als Ampelmännchen; auf den Autobahnraststätten mehr überdachte Tipp-Kick-Platten (statt Spielplätze) oder als Redewendung in Partnerschaften…“Sprich nicht in diesem Klemm-Brett-Ton mit mir“!

Das würde mich natürlich freuen. Aber bevor dafür Millionen investiert werden, wäre ich eher für ein Preisgeld $$$, auch wenn ich selbst davon nicht mehr profitiere.

44. Stimmt es, dass viele große Tipp-Kicker, die verschwunden sind (Runge, Steinfeld, Bacher, Koch, Klecz) sich heimlich in Darkrooms treffen und Turniere spielen?

Sind Bacher und Klecz wirklich große Tipp-Kicker? 😉 Ansonsten: Ja, Normann trifft sich regelmäßig mit Jens Runge zu ein paar Feindschaftsspielen…

45. Kennst Du Verarschungstricks im Tipp-Kick?

Na klar. Aber die kennen mittlerweile meine Gegner auch. Ach so, soll ich jetzt den anderen diesen auch noch verraten? Okay, also man täuscht einen ungefährlichen Schuss an, bzw. eine indirekte Aktion, um dann aufs blanke Tor zu schießen.

46. Spielst Du gerne Tipp-Kick?

Hängt echt stark von meiner Laune ab. Deswegen bringen Turniere eigentlich immer Spaß, da ich da eben nur hinfahre, wenn ich Zeit und Bock habe. Bei Mannschaftsspielen kann das mal in „Arbeit“ ausarten.

47. Vor einem wichtigen Spiel: bist Du vor deinem Gegner an der Platte oder erst in letzter Sekunde?

Idealerweise eine Minute vorher. Um in Ruhe die Spieler auszupacken und den Ball noch zu checken. Wann der Gegner kommt, ist mir egal.

48. Gibt es beim Tipp-Kick-Training auch Übungen, die man ohne Ball machen kann?

So wie der Hackl-Schorsch beim Bob oder wie? Nicht, dass ich wüsste.

49. Der Norden ist flach. Dort spielt (spielte) man häufig Aufsetzer und harte Bretter. Der Süden ist eher hügelig und kurvenreich. Dort spielt man Heber und hohe Bälle, um aus den Tälern hinauszukommen. Wie wichtig ist Geographie – also die physische Beschaffenheit des Raumes – für die Art und Weise wie wir spielen?

Flach spielen – hoch gewinnen.

50. Allein das Zögern ist human. Ist der Konter also ein barbarischer Ball?

Ja. Und das in Reinkultur.

Zum Konter bereit- Oliver Schell im Spiel gegen Michael Hümpel.

51. Werden Tipp-Kick-Bälle eines Tages so rar werden, dass sie Zigaretten als Währung auf dem Schwarzmarkt ersetzen?

Zigaretten? Die kannst du dann mit Gold aufwiegen.

52. Sind Wegener-Kicker (egal ob von Oliver oder Uwe) kleine Skulpturen der Überlegenheit? oder anders: sollte man so einen Kicker auf der Platte liegen haben, damit der Gegner weiß: hier wird Tipp-Kick 4.0 gespielt (oder 4:0..)?

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das wirklich so viel bringt. Ein gut getrimmtes Männchen der alten Generation ist meiner Meinung nach auch nicht schlechter. Aber vielleicht nicht so wartungsfrei.

53. Welche Frage sollte Dir die Wunschfee beantworten?

a.) Was ist dunkle Materie?

b.) Wie gelingt mir der perfekte Dreher?

Da ich die Antwort auf b.) sowieso nicht verstehen würde, lieber a.)

54. Du hast unzählige Stunden an der Platte gestanden, bist tausende von Kilometern gefahren, um Strafraumbälle zu versenken… was hättest Du mit dieser Zeit sonst gemacht, wenn nicht Tipp-Kick gewesen wäre?

Sehr gute Frage! Aber ich habe auch sonst sehr viel gemacht (Reisen usw.), so dass ich nicht das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben. Wahrscheinlich hätte ich die Zeit dann entweder mit einem anderen Sport verbracht oder mit dem Versuch, Millionär zu werden.

55. An der Platte: Ist die Körpersprache (Ausdruck) wichtiger als das technische Vermögen?
Natürlich technisches Vermögen. Wer sich von der Körpersprache beeinflussen lässt, ist eh kein Gegner.

56. Sollte der Deutsche Tipp-Kick-Verband einen Detektiv engagieren, um die letzten noch fehlenden Tipp-Kick-Spielprotokolle für das Liga-Archiv ausfindig zu machen?
Jens König und ich würden es zusammen schaffen. Unser Arbeitgeber müsste uns nur einen Monat freistellen. Dann würden wir deutschlandweit in Kellern rumwühlen.

57. Gibt es jetzt auf den Turnieren häufiger Gegner, die gar nicht wissen, wer du eigentlich bist?

Die gab es tatsächlich schon immer. Aber jetzt werden es wieder mehr.

58. Ist die Torlinie der Trennungsstrich zwischen Himmel und Hölle?

Ach Quatsch. Über eine tolle Aktion von einem sympathischen Gegner kann man sich doch auch freuen. Apropos Torlinie: wie geil wäre es, wenn wir die Hawk-Eye-Technik hätten? (Christian, jetzt bist du mal dran)

59. Bevor ich Dir Frage 59 stelle, bitte an einen Tipp-Kick-Tisch stellen, Kicker und Ball nehmen und 15 x hintereinander auf Farbe legen…ohne Fehlversuch…

Ich habe früher vor wichtigen Events (BL-Spielen, Play-Offs, Turnieren) solange Abstöße geübt, bis ich zehn Mal hintereinander den Ball auf meine Farbe gelegen habe. Das mache ich seit ca. 10-15 Jahren nicht mehr, weil ich sonst eine Spielplatte blockieren würde.

7. Latscho Cup: Jens Jepp feiert seinen ersten Turniererfolg

Am 25.03.2017 fand in Düsseldorf die 7. Auflage des Latscho Cups in der Boulehalle in Düsseldorf statt. In einem Finale über 16 Minuten setzte sich Jens Jepp vom spielTrieb Ylipulli Gießen mit 6:1 im Wiederholungsspiel gegen Fred Elesbao durch und konnte somit seinen ersten Turniersieg überhaupt verbuchen. Das erste Finalspiel endete 4:4 nach Verlängerung.

Am vergangenen Sonntag fanden sich, bedingt durch einige krankheitsbedingte Absagen, leider nur 46 Teilnehmer in der Boulehalle in Düsseldorf ein. Die Boulehalle, welche mitlerweile fester Bestandteil im Turnierkalender ist (Latschocup, Düsesldorfer Stadtmeisterschaften) erwies sich wiedermal als gute Location.

Traditionell wurde das Turnier, bei dem sich auch einige Spieler der 1. und 2. Bundesliga einfanden, im Schweizer System gespielt, wobei die Vorrunde nach zehn Runden abgeschlossen wurde. Die ersten Acht der Vorrunde qualifizierten sich direkt für das 1/8-Finale. Die Plätze 9 bis 24 spielten in einer Qualifikationsrunde die acht Gegner der TOP 8 aus. Als Playoff-Modus wurde der Best-of-1 Modus gewählt; bei Unentschieden entschied das Sudden Death.

Nach zehn Runden konnte sich der Kicker des Zweitligisten SG Rheinland/Düsseldorf, Felix Lennemann, mit 17:3 Punkten an die Spitze des Feldes setzen. Zusammen mit ihm hatten Jochen Hahnel, Georg Schwarz, Achim Schmidt, Fred Elesbao, Klaus Höfer, Markus Müller und Christian Schäl sich direkt für das 1/8-Finale qualifiziert. Vito-Andre Filipiak, welcher an diesem Wochenende sensationell aufspielte und seine ansteigende Form der letzten Turniere mehr als bestätigen konnte, musste sich auf Grund von 0,02 Punkten Differenz im Buchholzwert zu Christian Schäl mit Rang 9 begnügen. Dennoch eine super Leistung des Kickers vom 1. TKC Scorpions Kierspe, der u.a. Michael Kalentzi, Markus Müller und Christian Schäl in der Vorrunde bezwang. Hut ab! Als lachender 24. qualifizierte sich Michael Kalentzi von den Schlachtenbummlern aus Bochum, welcher an diesem Tag eine ungewohnt schwache Vorrunde spielte, gerade noch so für die Playoff’s. Hier die Spiele der Qualifikationsrunde für das 1/8-Finale:

Daniel Meuren Wolfgang Renninger 5:4 S.D.
Vito-Andre Filipiak Michael Kalentzi 3:8
Dirk Hansen Tobias Nickel 5:2
Georg Lortz Simon Winzer 5:3
Christian Drescher Björn Groterath 6:5 S.D.
Gerald Kretlow Henning Horn 3:5
Stefan Biehl Matthias Wietoska 2:3
Jens Jepp Markus Tegethoff 8:1

In den Partien setzten sich fast ausschließlich die Favoriten, wenn auch nur knapp durch Sudden Death, durch. Einzig Stefan Biehl von der SG Rheinland/Düsseldorf musste sich einem stark aufspielenden Matthias Wietoska beschlagen geben. Nun stiegen auch die die TOP 8 der Vorrunde in die Playoff’s ein. Hier die Spiele des 1/8-Finales:

Felix Lennemann Daniel Meuren 4:2
Christian Schäl Michael Kalentzi 1:2
Achim Schmidt Dirk Hansen 2:3
Fred Elesbao Georg Lortz 4:1
Jochen Hahnel Christian Drescher 1:2
Markus Müller Henning Horn 6:3
Georg Schwartz Matthias Wietoska 5:3
Klaus Höfer Jens Jepp 2:5

In dieser Runde mussten zwei favorisierte Spieler die Segel streichen. Christan Drescher von der SG Rheinland/Düsseldorf gewann gegen Jochen Hahnel vom Bundesligisten Preussen Waltrop mit 2:1. Zudem ließ Jens Jepp seinem Teamkameraden und Altmeister Klaus Höfer beim 5:2 keine Chance auf einen Einzug ins 1/4-Finale.

Im 1/4-Finale wurden die Spiele enger und wirkliche Favoriten gab es in keiner der Begegnungen. Michael Kalentzi konnte in einem sehr engen Spiel Felix Lennemann mit 3:4 nach Sudden Death ausschalten. Dirk Hansen verlor sein Spiel gegen Fred Elesbao mit 0:1; Fred schien brasilianischen Beton angerührt zu haben. Egal was Hansen sich ausdachte, am Ende stand meist der Kepper von Elesbao oder dessen Torpfosten im Weg. Christian Drescher fand nach seinem starken Sieg gegen Jochen Hahlen seinen Meister in dessen Teamkollegen Markus Müller. Er verlor mit 1:3. Im letzten Spiel des 1/4-Finales schlug Jens Jepp den Karlsruher 2. Ligisten Georg Schwartz mit 5:3.

Felix Lennemann Michael Kalentzi 3:4 S.D
Dirk Hansen Fred Elesbao 0:1
Christian Drescher Markus Müller 1:3
Georg Schwartz Jens Jepp 3:5

Im Halbfinale trafen dann Michael Kalentzi, welcher nach der Vorrunde nur 24. war, auf Fred Elesbao und Markus Müller auf Jens Jepp. Beide Spiele fanden auf Augenhöhe statt und man merkte die angespannte Stimmung. Keine wollte einen Fehler machen und sich den Einzug ins Finale sichern. Folgerichtig gingen beide Partien ins Sudden Death, wo sich am Ende Fred Elesbao und sensationell Jens Jepp durchsetzen konnten. Bei dieser Finalpaarung war klar, dass es einen Sieger geben wird, der sich zum ersten Mal in die Liste der Turniersieger eintragen wird. Für beide war es das erste Finale bei einem offiziellen Turnier des DTKV.

Das Finale:

Zu Beginn merkte man beiden Kontrahenten ihre Nervosität an und dass keiner den ersten Fehler machen will. Nach gut 7 Minuten beim Stand von 2:2 fiel bei Beiden die Anspannung etwas ab und das Spiel nahm deutlich an Fahrt auf. Beide wollten das Finale nun entscheiden und drängten auf den Siegtreffer. Jepp konnte dann circa 90 Sekunden vor Schluss auf 3:2 erhöhen. Elesbao, der nun volles Risiko spielen musste, zog das Tempo nochmals an und konnte knappe 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 3:3 markieren. Es ging in die 2 x 2-minütige Verlängerung. Jepp legte los wie die Feuerwehr und markierte nach knapp 25 Sekunden bereits den Treffer zum 4:3. Fred Elesbao jedoch gab nicht auf und konnte binnen 60 Sekunden wieder auf 4:4 ausgleichen. Wer geht nun in den letzten 2 Minuten mehr Risiko? Keiner. Am Ende stand es 4:4 nach Verlängerung und es musste ein Wiederholungsspiel her. Alle Uhren auf null gestellt und nochmal von vorne.

Wer wird nun die besseren Nerven haben; wie bereits erwähnt ist es jeweils das erste Finale von beiden und dann so ein Krimi!

Anscheinend hatte Jens Jepp nicht nochmal Lust auf so einen Krimi und spielte von Beginn an stark und druckvoll auf. Nach nicht mal 2 Minuten führte er bereits mit 2:0. Nur wer glaubt, dass Elesbao nun aufgeben wird, hatte sich getäuscht. Kaum 30 Sekunden nach dem 2:0 konnte er den Anschlusstreffer erzielen und es keimte nochmals Hoffnung auf. Jepp, welche nun sichtbar lockerer wurde, konnte Sekunden vor der Pause den 2 Tore Vorsprung wiederherstellen und erhöhte auf 3:1 zur Halbzeit.

Jens wollte sich dieses Spiel nicht mehr nehmen lassen und machte so weiter, wie er aufgehört hat. Mit zwei schnellen Toren innerhalb von 100 Sekunden sorgte er bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit für eine Vorentscheidung. Das 6:1 kurz vor Schluss sei noch zu erwähnen.

Am Ende gewinnt Jens Jepp aus Gießen gegen Fred Elesbao aus Hannover mit 6:1 nach Wiederholungspiel und holt sich somit in seinem ersten Finale direkt den ersten Sieg. Aber auch Fred Elesbao hat ein super (erstes) Finale hingelegt! Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung wünscht die Rundschau Redaktion!

 

1. Bundesliga – 2016/17: Kaiserslautern weiterhin an der Spitze

Einige Überraschungen bekamen die Zuschauer beim 3. Spieltag der Tipp-Kick Bundesliga zu sehen. Während Hirschlanden unerwartet Punkte gegen Waltrop liegen ließ, rehabilitierten sich die Frankfurter durch zwei Siege vollständig von den Niederlagen am ersten Spieltag. Außerdem setzte Jerze mit dem deutlichen 20:12-Erfolg gegen Drispenstedt ein Lebenszeichen in Sachen Abstiegskampf.

 

Spiele in Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden – TKC Preußen Waltrop 15:17 (42:51)
Nach dem bisherigen Saisonverlauf war zu erwarten, dass die Preußen ihren Altmeister Oliver Hahne reaktivieren und mit ihm Arnold Gotzhein ersetzen. Die Hirschlander ließen sich von dieser Aufstellung anfangs nicht stören und gingen mit 3:1 und 5:3 in Führung. Völlig unbeeindruckt von diesem Rückstand drehten die Waltroper das Spiel in Form von Holger Wölk und Jochen Hahnel, die 2:1 gegen Harald Füßinger bzw. 5:3 gegen Rainer Schlotz gewannen. Die nächsten beiden Runden waren ausgeglichen und erst beim Stand von 9:11 meldeten die Hirschlander sich zurück: Harald Füßinger setzte sich mit 3:2 gegen Marcus Müller durch und Artur Merke unterstrich durch das 5:2 gegen Oliver Hahne seine gute Form. Merke machte in der nächsten Runde gegen Hahnel da weiter, wo er im Spiel zuvor aufgehört hatte und ließ seinem Gegner beim 4:2 nicht den Hauch einer Chance. Da Holger Wölk allerdings auf der anderen Platte mit 5:1 noch deutlicher gegen Max Daub gewann, war die vorläufige Entscheidung auf die letzte Runde vertagt. Beim Stand von 15:13 war klar, dass sich die Waltroper keinen Ausrutscher mehr leisten durften. Die entscheidenden Partien lauteten Rainer Schlotz gegen Marcus Müller und Harald Füßinger gegen Oliver Hahne. Während Joker Hahne beim 4:3 stach, waren alle Augen vor allem auf die andere Partie gerichtet, weil sowohl Schlotz als auch Müller bisher punktlos an diesem Tage waren. Mit 2:1 kämpfte Müller seinen Gegner nieder und entschied somit das Duell für sein Team. Schlotz war mit seinen 0:8 Punkten bedient, während sich die Waltroper bei ihren Lebensversicherungen Wölk (7:1) und Hahne (6:2) für diesen überraschenden Sieg bedanken konnten.

Der 3:2-Erfolg von Artur Merke (l.) gegen Marcus Müller reichte den Hirschlandern nicht!

TKC Preußen Waltrop – OTC 90 Amberg 23:9 (55:38)
Beflügelt vom Sieg im ersten Spiel ließen die Waltroper keine Zweifel in der zweiten Partie gegen Amberg aufkommen. Mit einem 4:0 Start legten die Preußen los, den Sebastian Wagner und Dominik Steib allerdings postwendend ausglichen. Angeführt von Oliver Hahne, der in diesem Spiel 8:0 Punkte holte und das entgegengebrachte Vertrauen zurückzahlte, legten die Waltroper nochmals einen Zahn zu. Über 7:5 bauten sie ihre Führung zur Halbzeit auf 10:6 aus. In der zweiten Halbzeit sollten die Amberger nur noch durch das 3:1 von Thomas Krätzig gegen Jochen Hahnel und das Unentschieden zwischen Holger Wölk und Krätzig zu drei Punkten kommen. Die Amberger enttäuschten in dieser wichtigen Partie im Kollektiv, vor allem aber Peter Tuma, der mit 0:8 Punkten nach Hause ging. Bei Waltrop überzeugten wiederum Wölk und Hahne, die allein 15 Punkte holten. Mit diesem Sieg machten sie einen riesigen Schritt im Abstiegskampf, den sie in Anbetracht des Restprogramms der Konkurrenten bereits gewonnen haben dürften.

Thomas Krätzig (r.) und seine Amberger hatten zweimal das Nachsehen!

OTC 90 Amberg – TKC 71 Hirschlanden 13:19 (45:66)
Ob die Amberger wie gegen Celtic Berlin nochmals ein Spitzenteam ärgern können? Vielleicht – aber nicht die Hirschlander: Zwar gestaltete sich das Spiel anfangs sehr ausgeglichen und bis zum 12:12 in der sechsten Runde sah es noch einem sicheren Unentschieden aus. Aber dann schalteten die Jungs um Harald Füßinger, der mit 7:1 Punkten brillierte, einen Gang hoch. Max Daub gewann gegen Peter Tuma mit 9:2 und Artur Merke machte Dominik Steib beim 8:3 keine Hoffnungen. Füßinger siegte gegen den Ex-TKCler Sebastian Wagner in der letzten Runde mit 3:2 und machte den Sack zu. Dass sich Thomas Krätzig und Rainer Schlotz 3:3 unentschieden trennten, dürfte eine Randnotiz bleiben. Neben Füßinger waren die 6 Punkte von Daub entscheidend für den Ausgang der Partie. Die Amberger zeigten zwar eine geschlossenen Mannschaftsleistung, allerdings zu wenig gegen die Schwaben.

 

Spiele in Grönwohld

TKV Grönwohld – TKC Gallus Frankfurt 13:19 (43:49)
Der Meister von 2015 traf auf den Meister von 2016: Anfangs entwickelte sich das mit Spannung erwartete knappe Duell. Fabio De Nicolo und Frank Hampel sowie Marc Koschenz und Beni Buza trennten sich jeweils 3:3. Die 6:2-Führung der Gäste glichen die Grönwohlder zum 6:6 aus. Durch das Unentschieden von Alex Beck gegen Kai Schäfer und den Sieg von Michael Kaus gegen de Nicolo gingen die Frankfurter mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Diesen Abstand hielten sie konstant bis zum 11:13. Mit zwei Siegen konnten Buza und Hampel bereits in der vorletzten Runde den Sack zumachen: Beide erledigten ihre Hausaufgaben mit jeweils 4:2 gegen de Nicolo und Schäfer! Das Spiel war ohnehin schon entschieden und daher war die ausgeglichene Schlussrunde nicht mehr entscheidend für das Ergebnis. Man of the Match wurde Marc Koschenz mit 7:1 Punkten, dessen Mannschaftskameraden aber weit hinter ihrem Potenzial blieben. Die Frankfurter konnten sich vor allem auf den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus verlassen, der 6 Zähler zum Sieg beisteuerte.

Michael Kaus überzeugte beim Frankfurter Erfolg!

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 25:7 (55:41)
Ersatzgeschwächt gingen die Berliner in die Partien: Vereinschef Christian Lorenzen sprang für Patrick Malessa ein. Für die schlechte Kollektivleistung darf dies aber keine Ausrede sein. Zwar holte Lorenzen keine Punkte, aber dass die Berliner von den 16 Einzelpartien lediglich eine gewinnen konnten, war bezeichnend für die Leistung. Max Gottschalk besiegte in der ersten Runde Frank Hampel mit 5:2, aber im weiteren Spielverlauf bauten die Frankfurter eine hohe Führung immer weiter aus. Die 8 Punkte von Alex Beck bei 13:7 Toren gilt es auf Frankfurter Seite hervorzuheben, wobei alle eine positive Punktausbeute aufwiesen.

Celtic Berlin – TKV Grönwohld 19:13 (59:55)
Im abschließenden Duell der beiden Verlierer lag sehr viel Druck auf den Schultern der Akteuere. Durch einen Sieg konnten die Play-Off Chancen erheblich verbessert werden. Diese Chance wussten die Berliner von Anfang an besser zu nutzen. Zwar stand es nach zwei Runden 4:4 unentschieden, aber beim 11:5 zur Halbzeit war bereits eines kleine Vorentscheidung gefallen. Den Deckel machte in der siebten Runde Altmeister Christian Lorenzen beim 5:4 gegen Fabio de Nicolo höchstpersönlich drauf. Zwar gewann Kai Schäfer gegen Marcel Horchert parallel mit 6:2, aber aufgrund der Niederlage an der anderen Platte war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, ebenso wie der Sieg von Michal Zaczek in der letzten Runde gegen Kuch. Im Duell der an diesem Tage stärksten Akteure lieferten sich Max Gottschalk und Marc Koschenz einen harten Fight, den der Berliner mit 8:6 für sich entschied. Bedanken können sich die Berliner auf jeden Fall bei Christian Lorenzen, dessen 6:2 Punkte neben den 7 von Gottschalk die Basis für den Erfolg darstellten.

Patrick Malessa und Marcel Horchert nahmen zwei Punkte aus Grönwohld mit!

 

Spiele in Kaiserslautern

TKC Kaiserslautern ´86 – TKV Jerze 27:5 (65:27)
Der Tabellenführer traf auf das Schlusslicht – und ebenso gestaltete sich der Spielverlauf. Die Gastgeber gingen mit 4:0 in Führung, allerdings ließen sich die Gäste anfangs nicht unterkriegen. Beim 11:5-Halbzeitstand keimte noch ein wenig Hoffnung in den Köpfen der Jerzer, aber diese wurde in der zweiten Hälfte nicht erfüllt, weil die Pfälzer nicht nur einen, sondern gleich zwei Gänge hochschalteten: Von den acht Partien gingen alle an die Lauterer und das teilweise sehr deutlich. Der 27:5-Sieg war auch in der Höhe gerecht, denn 27 geschossene Tore sind für die erste Liga einfach zu wenig. Einzig Hacky Jüttner zeigte mit 3:5 Punkte Normalform, während auf der anderen Seite Mathias Hahnel mit 8:0 und 20:3 (!) aus einer homogenen Leistung hervorstach.

Philipp Baadte (r.) ließ Tobi Witte beim 3:0 keine Chance!

TKV Jerze – TFB 77 Drispenstedt 20:12 (44:43)
Im direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten musste insbesondere Jerze abliefern, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die TFB hätte sich mit einem Sieg am letzten Spieltag ein wenig zurücklehnen können, denn die Abstiegssorgen wären damit schon fast vom Tisch gewesen. Den 1:3 Rückstand konterten die Jerzer mit Siegen von Tobi Witte gegen Berthold Nieder und Christoph Ihme gegen Marcus Socha. Überraschend deutlich setzte sich der Veranstalter der DEM 2017 von der Konkurrenz ab, sodass beim Stand von 16:8 nach der sechsten Runde zumindest ein Unentschieden erreicht war. Während Andreas Hofert auf der einen Platte beim 2:4 gegen Aimé Lungela kein Land sah, verteidigte Ihme ein 1:0 gegen Max Bartels und sammelte damit die Punkte 17 und 18. Die letzte Runde wurde ausgeglichen gestaltet, sodass am Ende ein 20:12-Erfolg für Jerze auf dem Papier stand. Bei der starken Jerzer Teamleistung stach Hacky Jüttner hervor (7:1), während Andreas Hofert mit 1:7 deutlich abfiel. Lediglich Lungela konnte für die TFB ausgeglichen Punkten – zu wenig in diesem Abstiegsduell.

TFB 77 Drispenstedt – 1. TKC Kaiserslautern ´86 11:21 (30:54)
Nach dem 0:4 und 2:6-Rückstand kämpften sich die Drispenstedter wieder ins Spiel und glichen zum 6:6 aus. Durch den 5:4-Sieg von Marcus Socha gegen Florian Wagner sollte es bei gleichzeitiger Niederlage von Max Bartels gegen Philipp Baadte sogar unentschieden zur Halbzeit stehen. Doch die Lauterer legten ähnlich wie im ersten Spiel nach der Halbzeit deutlich zu: die zweite Hälfte ging mit 3:13 klar an die Meisterschaftsfavoriten. Abermals überragend war Philipp Baadte mit 7:1 Punkten, während Max Bartels ohne Punkte auskommen musste. Nur Berthold Nieder konnte mit den Lauterern Schritt halten und mit 5:3 Punkten sowie mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Durch diese beiden Erfolge können die Pfälzer sehr sicher für Delligsen planen.

Berthold Nieder und die anderen Drispenstedter müssen sich am letzten Spieltag dem Abstiegskampf stellen!

 

Die Tabelle

Egal ob unerwartete Ergebnisse oder unerwartet hohe Siege – dieser Spieltag hatte einige Überraschungen parat! Dennoch bleibt der alte Tabellenführer aus Kaiserslautern weiterhin an der Tabellenspitze, gefolgt von den Frankfurtern, die den verkorksten 1. Spieltag nun endgültig verdaut haben. Celtic Berlin und Hirschlanden belegen aktuell die Plätze 3 und 4, die die Play-Off Teilnahme bedeuten würden. Das Mittelfeld bilden der TKV Grönwohld und der TKC Preußen Waltrop, die mit 6:6 Punkten rechnerisch sowohl noch in die Play-Offs einziehen als auch absteigen könnten. Allerdings ist dies beim Restprogramm der Abstiegskandidaten nicht zu erwarten. Die TFB Drispenstedt steht mit 3:9 Punkten nur aufgrund des besseren Spielpunkteverhältnisses vor Amberg auf dem rettenden siebten Rang. Im direkten Duell zwischen Jerze und Amberg am letzten Spieltag kann sich jedoch in der Abstiegsfrage noch einiges tun.

 

Restprogramm

Am 30.4. kommt es in Drispenstedt, Frankfurt und Waltrop zum abschließenden 4. Spieltag der 1. Bundesliga. Dort werden zwei Fragen entschieden: Wer steigt ab und wer kann für die Play-Offs in Delligsen planen?

Spiele in Drispenstedt

TFB 77 Drispenstedt – TKC 71 Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden – Celtic Berlin

Celtic Berlin – TFB 77 Drispenstedt

Spiele in Frankfurt

TKC Gallus Frankfurt – TKV Jerze

TKV Jerze – OTC 90 Amberg

OTC 90 Amberg – TKC Gallus Frankfurt

Spiele in Waltrop

TKC Preußen Waltrop – TKV Grönwohld

TKV Grönwohld – 1. TKC Kaiserslautern ’86

TKC Kaiserslautern ’86 – TKC Preußen Waltrop

Bilder: TKV Jerze, Archiv