Vorschau: 52. Deutsche Einzelmeisterschaft in Bockenem

Auch wenn der Sommer bekanntlich eher Tipp-Kick-arm ist, wirft das Highlight des Jahres bereits einen großen Schatten voraus. Am 16. und 17. September wird das beschauliche Bockenem in Niedersachsen Ziel einer Tipp-Kick-Invasion, wenn der TKV Jerze dort zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Deutsche Einzelmeisterschaft ausrichtet.

Nach vielen Norddeutschen Einzelmeisterschaften und weiteren Großevents schien der TKV Jerze nur den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um das Tipp-Kick-Highlight nach Bockenem zu holen. Zum 35-jährigen Vereinsjubiläum bewarb sich der TKV nun erfolgreich um die Austragung der 52. Deutschen Einzelmeisterschaft. In die Vorbereitung flossen die Erfahrungen vergangener Turniere mit ein und im letzten Jahr feierte man mit der Norddeutschen Einzelmeisterschaft und dem Tourfinale eine gelungene Generalprobe.

Das Übernachten in der Halle zu günstigen Preisen ist nach Anmeldung möglich, ebenso darf vor der Halle kostenlos gezeltet werden. In der offiziellen Einladung findet ihr außerdem Empfehlungen für Unterkünfte.

Wer sich bis zum 25. August anmeldet, zahlt für die Teilnahme an allen angebotenen Turnieren nur 11 €. Außerdem besteht bis dahin die Möglichkeit, am großen DEM-Gewinnspiel teilzunehmen und folgende Preise zu gewinnen:

1. Preis:
Erstattung des Startgelds bei der DEM

2. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 8,00 einzulösen am DEM Wochenende

3. Preis:
Verzehrgutschein über Euro 5,00 einzulösen am DEM Wochenende

 

Neben dem Hauptturnier werden überdies noch weitere Wettkämpfe angeboten:

  • 21. Bockenemer Stadtmeisterschaft für Teilnehmer, die in den Runden 1 und 2 der DEM ausgeschieden sind (Samstag und Sonntag)
  • Deutsche Amateurmeisterschaft mit maximal 16 Teilnehmern (Sonntag)
    Startberechtigt sind vereinslose Spieler ohne Ranglistenplatzierung, die noch nie für einen Verein oder auf Turnieren gespielt haben.
  • Deutsche Jugendmeisterschaft für Spieler unter 18 Jahren (Sonntag)
  • Deutsche Damenmeisterschaft (Sonntag)

 

Key Facts DEM 2017

  • Datum:
    16. und 17. September 2017
  • Spielbeginn:
    10:00 Uhr (Samstag), 9:00 Uhr (Sonntag)
  • Ausrichter:
    TKV Jerze
  • Spielort:
    Bockenemer Ambergausporthalle
    Mahlumer Str. 20, 31167 Bockenem
  • Titelverteidiger:
    Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  • Anmeldung und weitere Informationen:
    www.tkvjerze.de

Kann Michael Kaus seinen Titel verteidigen?

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Rückschau: Verbandsliga West – 2016/17

Nun ist es soweit. Die Saison 2016/17 der Verbandsliga West ist abgeschlossen, und die sportlichen Ergebnisse gaben einige Aufschlüsse.

Beginnen möchte ich mit Hansa Herford, die von vorneherein als Favoriten in die Saison gestartet waren. Nicht umsonst wurde bereits im Vorfeld vom „FC Bayern München“ der Liga gesprochen. Verdienterweise feierten die Hansa’s nicht nur die Meisterschaft der Liga, sondern auch den gleichzeitigen Aufstieg in die Regionalliga West.

Hansa Herford zog einsam seine Kreise und steigt demnach verdient auf!

Mit einer Punktausbeute von 24:0 (12-0-0), drei Spielern in den Top Ten (1. Platz Jens Foit, 2. Platz Lars Schulze, 6. Platz Gerald Kretlow) und den meist geschossenen Toren der Liga (Jens Foit) konnte diese Mannschaft in allen Belangen überzeugen. Es waren schwere, aber auch lehrreiche Spiele gegen die Jungs aus Herford. Nun wurde es aber auch Zeit, dass sie in der kommenden Spielzeit ihr Können in der Regionalliga unter Beweis stellen. Für den weiteren sportlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

An Platz 2 der Abschlusstabelle finden sich die Schlabo´s aus Bochum wieder, die ihren Aufstieg in im Spiel gegen die Scorpions aus Kierspe klarmachen konnten. Laut eigener Aussage war das jedoch gar nicht das ausgegebene Saisonziel, sondern wurde erst im Laufe der Spielzeit für möglich gehalten und dann natürlich auch forciert.

Auch hier kann man von einer konstant guten Teamqualität sprechen. In den Top Ten konnten sich Uli Schmidt (3. Platz) und Björn Schulte (8. Platz) ihre Plätze sichern. Auf Grund der Homogenität dieser Mannschaft, die selbst bei einer nicht geplanten Rotation ihre Stärke behielt, war der Aufstieg ebenfalls vollkommen verdient. Die gute Jugendarbeit rundete die Schlabo´s ab, so dass für die Zukunft mit Alexis Kalentzi und Marcel Kapp zwei hungrige Spieler auf Torejagd gehen werden.

Altmeister Jens Foit sichert sich deutlich die Einzelwertung!

Phoenix Herne begann ihre Saison mit einer Kaderplanung, die beide Teams ( Herne 1 & 2) in etwa gleich stark aufspielen lassen sollte. Der starke 3. Platz in der Abschlusstabelle bewies, dass neue Spieler gut in die Mannschaft integriert worden sind. Unter anderen Umständen wäre wohl der Aufstieg in der vergangenen Saison drin gewesen. An dieser Stelle ein an mich persönlich herangetragenes Zitat von Jens Schüring: “Hätte, hätte, Fahrradkette, müssen wir halt nächste Saison noch eine Schüppe drauflegen“.

Jens Schüring (4. Platz) und André Becker (10. Platz) in den Top Ten belegen, dass Phoenix in der kommenden Saison ganz oben mit dabei sein wird. Wir dürfen gespannt sein, wie Jens in der kommenden Saison seine Mitstreiter einplanen wird.

Jens Schüring (Herne) vs. Lars Schulze (Herford) – im nächsten Jahr wird es dieses Duell vorerst nicht mehr geben

Auf einem guten 4. Platz landeten die Tornado´s aus Dortmund, die mit dem Saisonstart jedoch alles andere als zufrieden waren. Trotz akribischem Training, Sonderschichten und einem gut ausgestatteten Equipment brachten sie nicht die eigens gewünschte Leistung auf die Platte. Im weiteren Verlauf stabilisierten sie sich jedoch und sammelten fleißig Punkte. Wolfram Kastrup (7. Platz) und Mirko Schunder (9. Platz) erreichten die Top Ten, und sicherten ihrem Team viele Punkte. Gepaart mit den zuletzt starken Leistungen von Manuel Oelschläger und Jens Silberkuhl wird auch dieses Team in der kommenden Spielzeit ein Wörtchen mitzusprechen haben.

Platz 5 ging an die Scorpions aus Kierspe, die sich in Ihrer ersten Saison einen guten Eindruck verschaffen konnten, was es bedeutet, professionell TippKick zu spielen. Im ersten Jahr wurde teilweise Lehrgeld bezahlt, aber es konnten auch einige Punkte eingefahren werden. Die zwei weiblichen Mitspieler Sylvia und Yvonne sorgten in diversen Ligaspielen für schweißgebadete Männergesichter. So kann es aus Sicht der Scorpions gerne weiter gehen. Mit drei Saisonsiegen und einem Unentschieden sowie einem Spieler in den Top Ten (Vito-André Filipiak, 5. Platz) sind die Kiersper mit dem Saisonverlauf nicht unzufrieden.

Die 4. Mannschaft von Gevelsberg schloss die Saison auf dem 6. Platz ab. Auf Grund der großen Breite dieser Mannschaft und einer gerechten Spielverteilung war es die schwere Aufgabe, Konstanz in die jeweilig spielende Mannschaft zu bringen. Nichtsdestotrotz standen 3 Siege zu Buche, die in der kommenden Spielzeit mit einer kleinen Neuausrichtung unter Peter Krakowsky sicherlich getoppt werden.

Den letzten Platz und somit die rote Laterne sicherten sich die Jungs aus Steinbeck. Die Weiß-Weißen aus Ostwestfalen spielten ebenfalls ihre erste Saison und machten jedes Auswärtsspiel zu einem Spektakel. Laut Aussage von Marvin Freund wurde der Sport anfangs etwas unterschätzt. Man merkte aber schnell, dass Konzentration und Geschick das A und O des Tipp-Kick´s sind. So wurden die Ergebnisse immer knapper, die Spielverläufe enger, und der Ehrgeiz immer höher.

Marvin Freund (Steinbeck) in Aktion: Auch kommende Saison geht das weiß-weiße Ballett an den Start!

Wie könnte es auch anders sein, belohnten sich die Steinbecker am letzten Spieltag, als gegen die Scorpions verdient mit 18:14 gewonnen wurde, was gleichzeitig den ersten Saisonsieg darstellte.

FAZIT

Eine Saison, die eine Vielzahl von Spielen aufwies, ist pünktlich abgeschlossen worden. Ein Dank an der Stelle an jeden einzelnen Spieler, die Terminkoordinatoren und an all die Helfer im Hintergrund. Für die immer gegebene Aktualität der Ergebnisse und Tabellen ein großes Lob an Simon Winzer, der als Ansprechpartner und Sektionsleiter West immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.

Ich persönlich freue mich darauf, in der kommenden Saison auf alte und neue Gesichter zu treffen, und wünsche an der Stelle unserem neuen Sektionsleiter, Michael Kalentzi, einen guten Einstand in seine kommenden Aufgaben.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr wie immer der Ligaseite entnehmen.

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Rückschau: 2. Bundesliga Südwest – 2016/17

Vor einigen Jahren galten die Tipp-Kicker aus Kaiserslautern als unaufsteigbar und ewiger Zweitligist: Über 25 Jahre dauerte es, bis sich die Pfälzer erstmals einen Platz in der Tipp-Kick-Bundesliga erkämpft hatten. Nun hat auch die zweite Mannschaft den Sprung geschafft und ist von der Regionalliga in die Bundesliga durchmarschiert. Herzlichen Glückwunsch!

 

Völlig verdient setzte sich die zweite Mannschaft des 1. TKC Kaiserslautern um Kapitän Michael Link in dieser Saison gegen die Konkurrenz durch. Mit lediglich einer Niederlage gegen Kelheim und einem Unentschieden im großen Finale gegen Wasseralfingen am  letzten Spieltag überraschte das Team in der Besetzung Link – Werle – S. Baadte – Meyer – Haag – Geier die gesamte Liga und sicherte sich als Aufsteiger die Meisterschaft. Insbesondere die Leistungen von Werle, der in seiner ersten Zweitliga-Saison keine Probleme hatte und imponierte, waren entscheidend für das positive Abschneiden.

Der Meister der 2. Bundesliga Süd/West in der Saison 2016/2017 (v.l.): Markus Meyer, Michael Link, Fabian Werle, Sebastian Baadte

Auf der anderen Seite schrammte der PWR 78 Wasseralfingen abermals nur knapp am Aufstieg vorbei. Vor allem der verfluchte erste Spieltag setzte den Schwaben mit 1:3 Punkten schwer zu. Enttäuschend waren außerdem die Leistungen von Jo. Weber in den entscheidenden Spielen: Bei den Unentschieden gegen FFB und Kaiserslautern sowie bei der Niederlage gegen Rheinland/Düsseldorf holte er magere 13:11 Zähler (gesamt: 46:18) Das einzig Erfreuliche war, dass sich alle Akteure (C. Weishaupt, U. Weishaupt, Ja. Weber und Jo. Weber) in den Top10 der Einzelwertung platzierten.

Ein voller Erfolg war der Zusammenschluss der SG Rheinland/Düsseldorf. Zuvor waren beide Mannschaften zu unausgeglichen, um in der zweiten Liga mitzuhalten, aber zu stark, um in den Regionalligen gefordert zu werden. Nach einem fulminanten Start am ersten Spieltag war die SG sogar lange Zeit Aufstiegsfavorit Nummer 1. Zum Saisonende ließen die Leistungen etwas nach, aber die Mannschaft bestehend aus Lennemann – Helbig – Hansen – Biehl – Popat kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. Durch diese starke Saison rücken sie sogar in den Kreis der Meisterschaftsfavoriten für die kommende Saison.

Die Flinken Finger Bruck in der Formation Höhn – Funke – Ruchti – Jähnert spielten sich auf Platz 4 fest. Die 3 Unentschieden belegen, dass sich die FFBler mit ihren Gegner knappe Duelle lieferten, die zu jedem Zeitpunkt enorm fair und angenehm geführt wurden. An einem guten Tag hat das Team das Zeug, jeden Gegner zu schlagen, allerdings zeigten sich die Aktiven in dieser Saison nicht konstant. Hervorzuheben gilt  jedoch die Einzelleistung von Höhn, der sich mit 54:10 Punkten und 144:72 Toren deutlich die Einzelwertung sicherte.

Einen sicheren Platz im Mittelfeld ergatterte sich der SV Kelheimwinzer. Durch geschlossene Mannschaftsleistungen konnten unter anderem der Meister aus Kaiserslautern mit 18:14 besiegt werden. Die Mannschaft Item – Prem – Huhnholz – Brunner –  Gabler hat mal wieder bewiesen, dass sie mit jedem in der Liga mithalten kann. Dabei hat der SVK mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die SG Karlsruhe/Mayence sogar noch die Chance, FFB vom 4. Platz zu verdrängen und damit bestes bayrisches Team der Liga zu werden.

Licht und Schatten zeigten sich bei der neuformierten Truppe vom TKC 71 Hirschlanden II. Während Youngster Stähle überzeugte und keine Probleme in der neuen Liga hatte, blieben die Routiniers Bräuning, Poetsch und Matanovic hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Leistungsgerecht sprang ein Mittelfeldplatz mit 7:9 Spielpunkten heraus. Sicherlich wird der Aufstieg der dritten Mannschaft aus Hirschlanden auch der zweiten nochmals einen Schub für das nächste Jahr verleihen. Ebenso ist vorstellbar, dass im Sommer die Kaderzusammenstellung völlig neu überdacht wird. Auf jeden Fall werden die Hirschlander in der nächsten Saison wieder weiter vorne angreifen.

Um oben mitzuspielen zeigte sich die SG Karlsruhe/Mayence zu unausgeglichen. Neuzugang M. Bittmann erfüllte zwar die Erwartungen mit 19:13 Punkten, absolvierte aber leider nur die Hälfte der Partien und Schwartz blieb ein wenig hinter seinen Erwartungen zurück. Weit von seinem Leistungszenit entfernt befand sich Meuren (immerhin zweimaliger DEM-Finalist), der die 28:28 Punkte in der kommenden Saison vergessen machen möchte. Auf der vierten Position fielen Steuer und Horn erstaunlich stark ab, aber im Nachholspiel in Kelheim kann die Saison noch versöhnlich beendet werden. Für die neue Saison besteht dennoch viel Potenzial nach oben.

Henning Horn, unser vorbildlicher Sektionsleiter, hat bereits den Spielplan für die kommende Saison veröffentlicht (s. unten)

Der erste Absteiger ist die SG TornaDO/Menden. Die Kooperation der Vereine aus Dortmund und Menden trägt Früchte, auch wenn der Klassenerhalt nicht realisiert wurde. Selbst der stark aufspielende Hahn (u.a. 8:0 Punkte gegen Wasseralfingen) konnten den abermaligen Abstieg nicht abwenden. Dennoch werden wir die SG in den kommenden Jahren wieder in der zweiten Liga sehen, denn die Spieler in der zweiten Reihe scharren bereits mit den Hufen, um die erste Mannschaft zu pushen.

Die rote Laterne fiel dem TKC Preußen Waltrop II zu. Mit lediglich einem Punkt, der am zweiten Spieltag gegen Hirschlanden geholt wurde, verabschieden sich die Preußen Weichmann – Schuster – Vicente – Ruschweyh – Straberg in die Regionalliga. Während Weichmann mit 35:29 Punkten überraschte und sich damit den 11. Platz der Einzelwertung erspielte, reichten die Leistungen der anderen nicht für die zweite Liga.

 

Die Spielpläne für die kommende Saison wurden bereits veröffentlicht. Dabei gelten erstmalig folgende feste Spieltage (Heimmannschaft jeweils fett):

1.Spieltag (Sonntag, 24.September 2017)

Hirschlanden II/Hirschlanden III/KarlMay
Amberg/RhldDüss/Wasseralfingen
FFB/Bochum/Kelheimwinzer

2.Spieltag (Sonntag, 19.November 2017)

Kelheimwinzer/Hirschlanden II/Amberg
RhldDüss/FFB/Hirschlanden III
Bochum/KarlMay/Wasseralfingen

3.Spieltag (Sonntag, 04.März 2018)

Wasseralfingen/Hirschlanden II/FFB
Bochum/Hirschlanden III/Amberg
KarlMay/RhldDüss/Kelheimwinzer

4.Spieltag (Sonntag, 15.April 2018)

RhldDüss/Hirschlanden II/Bochum
Hirschlanden III/Wasseralfingen/Kelheimwinzer
FFB/KarlMay/Amberg

 

Alle Spiele sind auf der Ligaseite zu finden.

Regionalliga Ost – 2016/17: Endspurt

Die Entscheidung um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nordost steht und fällt mit dem entscheidenden Spiel Flamengo II – Halbau I am 6. Juni. Beide Favoriten lieferten sich bislang ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Durch das Unentschieden im Hinspiel haben beide Mannschaften 11:1 Punkte und Halbau I führt in der Tabelle gerade einmal mit 1 Spielpunkt vor Flamengo II. Selbst in der Tordifferenz liegen beide Mannschaften nur um 9 Tore auseinander!

Beide Teams bestreiten als Warm-up am 29.5. noch ein Spiel. Flamengo II tritt dabei beim Tabellenletzten Halbau II an. Zwar werden die Mannen um Rudi Langhoff den Heimvorteil nutzen und Flamengo II möglichst viele Spielpunkte abnehmen wollen, doch wer erwartet hier wirklich eine sportliche Sensation?

Diese traut man eher der 2. Filzteufel Mannschaft zu, die mit einem gesicherten 3. Tabellenplatz im Rücken den Favoriten aus Lankwitz den einen oder anderen Nadelstich versetzen wollen. Die Spieler Gabriel Mielke (2 Top-20-Platzierungen auf Turnieren im letzten halben Jahr) u. Uwe Scheffler (erstmalig nach langer Durststrecke wieder eine 3. Runde bei einem größeren Turnier) spielen vermehrt auf Turnieren, Stephan Schulz als einer der fleißigsten Punktesammler der Regionalliga Ost werden versuchen, den Halbauer Mannen um Club-Ikone Gerrit Kähling das Leben schwer zu machen. Allerdings stehen gleich 4 Halbauer Spieler auf den ersten 8 Plätzen der Einzelwertung.

Hier die letzten 3 Spiele der Regionalliga-Ost (Saison 2016/17) in der Übersicht:

Hier die Tabelle zur Regionalliga Ost, die das Kopf-an-Kopf-Rennen zeigt:

Derzeit ist noch unklar, wieviele Mannschaften in der neuen Saison an den Start gehen werden. Neukölln wird trotz des Rückzuges der 1. Mannschaft noch eine Regionalliga-Mannschaft stellen. Gerrit Kähling (Halbau) sprach jüngst von 2 Mannschaften, die man melden wolle. Die Spandauer Filzteufel träumen von einer 3. Mannschaft, bräuchten dann aber noch Zuwachs. Flamengo hätte genügend Spieler, um noch eine 2. und 3. Mannschaft zu stellen, allerdings könnte man von diesen eine an die 2. BL „verlieren“. Und bei Celtic stellt sich die Frage, wen Clubchef Lorenzen noch motivieren kann. Der Vorteil für eine eventuelle 3. Kelten-Mannschaft läge bei den kurzen Fahrtzeiten innerhalb Berlins.

5 bis 8 Mannschaften sind möglich, doch erst im Sommer werden wir es wissen!

An dieser Stelle sei den beiden Mannschaften Flamengo II und Halbau I für den 6.6. ein tolles Spiel mit viel Dramatik gewünscht, auf das der Bessere den Aufstieg perfekt macht…

Mit sportlichem Gruß,

Stephan „Webbi“ Schulz

1. Bundesliga – 2016/17: Frankfurt erneut Deutscher Mannschaftsmeister

Nach einem miserablen Start mit zwei Niederlagen in der Tipp-Kick Bundesliga krönte sich der TKC Gallus Frankfurt am vergangenen Samstag zum Deutschen Mannschaftsmeister 2017. Durch den 20:12-Erfolg gegen den 1. TKC Kaiserslautern 1986 verteidigten die Hessen ihren Titel aus dem Vorjahr. 

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Tipp-Kick wird in zwei Etappen ausgespielt. In der regulären Bundesliga-Spielrunde im Modus „jeder gegen jeden“ geht es darum, sich für die vier Play-Off-Plätze zu qualifizieren. In den Play-Offs spielen der Erstplatzierte der Vorrunde gegen den Vierten und der Zweitplatzierte gegen den Dritten die beiden Finalteilnehmer um die Meisterschaft aus. In diesem Jahr traf der 1. TKC Kaiserslautern 1986 auf den TKV Grönwohld und in dem anderen Duell standen sich der TKC Gallus Frankfurt und Celtic Berlin gegenüber.

 

Das Halbfinale

1.TKC Kaiserslautern – TKC Grönwohld 24:8 (62:31)

Während die Lauterer eine souveräne Vorrunde spielten und mit 14:2 Punkten die Tabelle anführten, qualifizierten sich die Grönwohlder um Einzelwertungsgewinner Marc Koschenz (49:15 Punkte) erst auf den letzten Drücker für die Play-Offs. Die Favoritenrolle lag klar bei den Pfälzern, zumal das direkte Duell am letzten Spieltag der regulären Runde mit 19:13 gewonnen wurde. Nichtsdestotrotz durfte man die Grönwohlder nicht unterschätzen, weil sie an einem guten Tag jeden schlagen können.

Im Halbfinale trafen die Finalisten der Deutschen Einzelmeisterschaft von 2015 aufeinander: Philipp Baadte (l.) – Fabio de Nicolo

Die erste Spielrunde war sehr ausgeglichen: auf der einen Platte gewann Mathias Hahnel gegen Michal Zaczek, während Jens König auf der anderen Fabio de Nicolo unterlag. Florian Wagner und Philipp Baadte brachten die Lauterer durch ein 7:2 gegen Marc Koschenz sowie ein 4:4 gegen Michael Hümpel in der zweiten Runde in Front. Diesen Vorsprung konnten sie in den nächsten vier Runden stetig ausbauen, denn sie gewannen alle acht Partien teilweise sehr deutlich. So kam es, dass das Spiel beim Stand von 19:5 schon entschieden war. Die abschließenden beiden Runden waren nicht mehr von Belangen, sodass am Ende ein deutlich 24:8 zu Buche stand. Auf Lauterer Seite überzeugte Florian Wagner, der ohne Mühe 8:0 Punkte holte, während die Grönwohlder kollektiv nicht überzeugten. Lediglich Michal Zaczek zeigte annähernd Normalform an diesem Tag bei 3:5 Zählern.

 

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 24:8 (58:47)

Im Duell Zweiter gegen Dritter trafen die erfahrenen Frankfurter um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus auf Celtic Berlin. Während die Frankfurter einen klassischen Fehlstart in die Saison hinlegten, waren die Berliner von Anfang an on fire und starteten mit zwei Siegen. Allerdings setzten sich die Hessen im Vorrundenduell sehr deutlich mit 25:7 durch und fanden im Laufe der Saison zu alter Form zurück.

Beni Buza trug mit 8 Punkten maßgeblich zum Finaleinzug bei.

Besser ins Spiel kamen die Hauptstädter durch einen Sieg von Max Gottschalk gegen Frank Hampel und ein Unentschieden zwischen Marcel Horchert und Alex Beck. Doch diese Runde sollte im ganzen Spiel die einzige sein, die zahlenmäßig an Celtic ging. Zwei Siege von Beni Buza und Michael Kaus im zweiten Durchgang gegen Patrick Malessa sowie Christian Kuch läuteten den Umbruch ein. Diesen Vorsprung wusste der Titelverteidiger gekonnt auszubauen, sodass das Spiel ebenfalls zwei Runden vor Schluss beim Stand von 18:6 entschieden war. Überragender Akteur der Partie war der Frankfurter Buza, der seine vier Spiele allesamt gewann. Von den Berlinern stach kein Akteur hervor, was auch an der gleichverteilten Punktausbeute von je zwei Zähler zu erkennen ist.

 

Das Finale

1.TKC Kaiserslautern 1986 – TKC Gallus Frankfurt 12:20 (42:49)

Man hätte sich das Halbfinale fast sparen können, trafen doch nun die beiden Erstplatzierten der Vorrunde im Finale aufeinander. Einen echten Favoriten auszumachen war schwer, ritten die Lauterer nach dieser Bombensaison auf einer Erfolgswelle. Andererseits gibt es wohl kein aktives Team, das mehr finalerprobt war als die Frankfurter. Das direkte Duell am ersten Spieltag fiel jedoch sehr deutlich mit 22:10 zugunsten Kaiserslauterns aus.

Jens König und Frank Hampel trennten sich in der ersten Partie 1:1 und Beni Buza gewann sein Auftaktspiel mit 6:4 gegen Mathias Hahnel, was in der Führung der Frankfurter endete. In der weiteren Spielphase gestaltete sich das Duell sehr ausgeglichen, allerdings legten die Titelverteidiger nach der Halbzeit beim Stand von 7:9 eine Schippe drauf: Von den folgenden acht Punkten gaben sie lediglich einen durch ein Unentschieden zwischen Philipp Baadte und Frank Hampel ab. Beim Stand von 8:16 schien auch das Finale schon zwei Runden vor Schluss entschieden, denn den Frankfurtern genügte ein Pünktchen zum abermaligen Titelgewinn. Doch wie jeder Tipp-Kicker weiß, der die Spielordnung in- und auswendig kennt, blieb den Lauterern noch eine Chance: Die Regulären sehen nämlich bei einem 16:16-Unentschiende im Finale der DMM vor, dass derjenige gewinnt, der in der Vorrunde weiter vorne platziert war. Beflügelt von diesem Wissen kamen die Pfälzer durch zwei Siege von Jens König gegen Beni Buza und Florian Wagner gegen Frank Hampel wieder ins Spiel und hatten es in der letzten Runde wieder in der Hand, Deutscher Mannschaftsmeister zu werden.

Jens König brachte sein Team zurück ins Spiel.

In dieser traf Philipp Baadte auf Michael Kaus und Mathias Hahnel hatte es mit Alex Beck zu tun. Das Duell der Deutschen Einzelmeister von 2015 (Baadte) und 2016 (Kaus) war hochspannend bis zum letzten Schuss! Allerdings war das nötige Glück auf Seiten von Kaus und er gewann 1:0. Auf der anderen Platte lief Hahnel einem Rückstand hinterher, gab jedoch nicht aus und musste sich dennoch mit 3:4 Beck geschlagen geben.

Nach Abpfiff war der Frankfurter Jubel groß – wer hätte nach diesem miserablen Saisonstart noch auf den Titelverteidiger gewettet? Die Sieger genoßen ihren Triumph bis spät in die Nacht, aber dennoch traten sie am kommenden Tag erfolgreich beim DTKV Pokal an (Bericht folgt).

Alle Ergebnisse könnt ihr wie gewohnt hier nachlesen. Der DTKV dankt allen Zuschauer, dem Veranstalter vom Delligser SC sowie Michi Koegel, die den Zuhausegebliebenen via Facebook einen Livestream ermöglichte, und gratuliert den Jungs vom TKC Gallus Frankfurt zur Titelverteidigung!

Deutscher Mannschaftsmeister 2017 (v.l.n.r.): Michael Kaus, Freddy Mozelewski (hinten), Alex Beck, Beni Buza und Frank Hampel.

 

2. Spree Cup: Dominik Steib triumphiert

Mit seinem 4:1 Erfolg gegen Stephan Pfaff (TKG Adersheim) unterstreicht Dominik Steib vom OTC 90 Amberg beim 2. Spree Cup hoffentlich einen neuen Trend: Von 5 Turnieren an Ostern in Berlin waren 4 Turniersieger unter 25 und Dominik war dabei der jüngste. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

 Eine kleine Notiz am Rande: Obwohl der Spree Cup als Einzelturnier erst zum zweiten Mal ausgespielt wurde, hat das Turnier eine große Tradition: Bis einschließlich 2003 wurde an Ostern neben der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft unter dem Namen „Spree-Cup“ ein Mannschaftsturnier ausgetragen, welches sich großer Beliebtheit erfreute und insgesamt 19mal stattfand.

Doch nun zum Sportlichen! Parallel zur zweiten Runde der Ostdeutschen starteten die Ausgeschiedenen der ersten Runde den 2. Spree Cup. Anschließend stießen diejenigen hinzu, die sich im Hauptturnier nicht für die dritte Runde qualifizieren konnten. In Summe nahmen also 38 Teilnehmer am Nebenturnier teil.

 

Runde 1

In einer 5er- und drei 6er-Gruppen sollten sich jeweils die besten vier für die zweite Runde qualifizieren.
Spannende Spiele lieferten sich die Akteure in Gruppe 1. Hier setzte sich J. Krokowski überraschend mit 7:1 Punkten klar durch, während S. Gies, P. Dobler und S. Biehl die Runde ausgeglichen gestalteten und L. Homscheidt (1:7) das Nachsehen hatte.

In Gruppe 2 zeigte sich C. Thieke vom Gastgeber Celtic Berlin nicht sehr gastfreundlich und gewann alle seine Partien. Ebenfalls kamen C. Drescher, H. Kraus und D. Gätje mit jeweils 6:4 Punkten weiter. Leider mussten U. Scheffler und T. Will die Segel streichen und da das direkte Duell der beiden unentschieden endete, durfte sich Will aufgrund der besseren Tordifferenz über den 5. Rang freuen.

Gruppe 3 entwickelte sich zu einer der spannendsten überhaupt: Zwar konnte K. Sundermann keine Punkte sammeln, aber mit einer guten Leistung überzeugen. Auf der anderen Seite zog U. Dübel mit 8:2 Punkten locker in die nächste Runde ein und nahm F. Berger und F. Sauter (je 6:4) mit. Mit jeweils 5:5 Punkten durften sich W. Renninger und H. Horn noch Hoffnungen machen, als Vierter weiterzukommen, doch es konnte nur einen geben: Da das direkte Duell 7:7 ausging, waren alle auf die Tordifferenzen gespannt. Weil diese mit +8 ebenso identisch waren, durfte sich Horn über seine mehr geschossenen Tore freuen und in die nächste Runde vorrücken.

Die Geschichte von Gruppe 4 ist schnell erzählt: C. Weiß versuchte, die Konkurrenz mit einem Starkicker zu überraschen und musste sich jedem geschlagen geben. Trotz seiner enormen Verbesserung im vergangenen Jahr gelang A. Kalentzi der Sprung in die nächste Runde nicht, zu routiniert war die Konkurrenz. M. Winter, R. Albrecht, F. Putz und M. Saust hatten keine Probleme.

 

Runde 2

In Runde 2 stießen die Ausgeschiedenen der ODEM zum Teilnehmerfeld hinzu und jeweils vier Akteure sollten weiterkommen. In Gruppe 1 war es eine klare Angelegenheit: S. Pfaff gewann alle Spiele und buchte die dritte Runde genauso wie R. Schlotz, G. Lortz und H. Kraus, der sich durch seinen Sieg gegen F. Sauter im ersten Spiel qualifizierte.

„Ladies first“ lautete das Motto in Gruppe 2. Michaela Koegel setzte sich beeindruckend mit 6:2 vor ihrem Teamkollegen S. Biehl, D. Steib und R. Albrecht durch. F. Berger kämpfte bis zum Schluss ums Weiterkommen, doch war die Konkurrenz (noch) zu stark für ihn.

Drescher beendete die Runde in Gruppe 3 mit starken 8:0 Punkten, während es weiter hinten eng zuging. S. Gies und Talent A. Schreiber qualifizierten sich ebenfalls für die nächste Runde. Im abschließenden Gruppenspiel zwischen U. Dübel und E. Jobst ging es im direkten Duell ums Weiterkommen, wobei Jobst sich mit 4:1 durchsetzen sollte.

In der ausgeglichenen Gruppe 4 setzte sich J. Schüring an die Spitze und M. Grämmel hatte das Nachsehen gegen die Kontrahenten P. Dobler, A. Sigle und M. Winter.

In Gruppe 5 enttäuschte J. Krokowski mit 0:8 Punkten, der zuvor in Runde 1 so bravourös aufspielte. Nutznießer waren M. Saust, D. Hansen, C. Thieke und D. Nater, die allesamt keine Probleme in dieser Gruppe hatten.

In der einzigen 6er-Gruppe (treffenderweise Gruppe 6) ließ M. Bartels keine Zweifel aufkommen und sicherte sich 10:0 Punkte. Auch D. Gätje, O. Baer und F. Putz zogen in die nächste Runde ein. Nicht zufrieden dürften H. Horn mit zwei Punkten und M. Germeroth mit einem Punkt gewesen sein, denn dies reichte nicht für den Einzug in die dritte Runde.

 

Runde 3

In Runde 3 waren noch 24 Teilnehmer in vier 6er-Gruppen spielberechtigt, wobei je drei pro Gruppe weiterkommen sollten.

Gruppe 1 wurde dominiert von C. Thieke (8:2) und Rainer Schlotz (7:3), die bei ihren Partien keine Probleme hatten. Dahinter freute sich F. Putz mit 5:5 Punkten über den Einzug in die Endrunde. Leider wurden die tollen Leistungen von M. Koegel, S. Gies und A. Sigle nicht belohnt und sie mussten die Segel streichen.

In Gruppe 2 fielen E. Jobst (2:8) und M. Winter (1:9) etwas ab, doch durften sie mit ihren Gesamtleistungen an diesem Tag zufrieden sein. Es duellierten sich die anderen vier um die Plätze, die zum Weiterkommen berechtigten. O. Baer (8:2) und S. Pfaff (7:3) sicherten sich mühelos die begehrten Tickets, doch zwischen S. Biehl und M. Saust (beide 6:4) musste der direkte Vergleich herhalten! Hier hatte Biehl bereits in der ersten Spielrunde mit 7:2 einen soliden Grundstock gelegt, der sich dieses Mal auszahlte.

Für die beiden Franken in der Gruppe 3, D. Steib und P. Dobler, konnte die Runde unterschiedlicher nicht enden. Während Steib mit 8:2 Punkten in die Endrunde marschierte, holte Dobler nur einen Zähler. Außerdem kamen weiter: C. Drescher und M. Bartels, die beide ihre Duelle in der letzten Runde gewinnen konnten.

Hansen dominierte in Gruppe 4 nach Belieben. Mit 10 Punkten platzierte er sich deutlich vor D. Gätje (7:3) und J. Schüring (6:4). Für R. Albrecht (4:6), H. Kraus (2:8) und A. Schreiber (1:9) war in dieser Runde leider Endstation.

 

Endrunde

In Endrundengruppe A deutete anfangs alles auf den erfahrenen Bundesliga-Kicker R. Schlotz als Finalisten hin. Doch es sollte anders kommen: In den ersten beiden Runden ließ er gegen D. Hansen und D. Steib Punkte, sodass er sich erstmal aus der Verlosung verabschiedete. Vielmehr spielten sich Steib und D. Gätje in den Vordergrund. Doch obwohl Gätje das direkte Duell gewann, qualifizierte sich Steib am Ende fürs Finale, da dieser in der letzten Runde knapp gegen Schüring gewann, während Schlotz gegen Gätje Schützenhilfe leistete.

Auch in Gruppe B fanden sich einige ambitionierte Tipp-Kicker wieder, wobei man keinen richtigen Favoriten ausmachen konnte. Bis zur letzten Spielrunde war alles offen und fast jeder konnte noch ins Finale einziehen. Am Ende standen C. Drescher und S. Pfaff an der Tabellenspitze, wobei Pfaff das direkte Duell mit 4:2 für sich entscheiden konnte und damit auf Platz 1 landete.

 

Das Finale

„Erfahrung trifft auf Talent“ lautete das Motto des Finales zwischen D. Steib und S. Pfaff. Steib, der seit Jahren immer besser wird und im vergangenen Oktober zweiter bei der Bayerischen Einzelmeisterschaft wurde, traf auf Pfaff, der in den 80er und 90er den Höhepunkt seiner Karriere erlebte. Doch das Finale sollte gegenläufig enden. Routiniert spielte Steib seinen Stiefel runter und ließ beim 4:1 nicht die geringsten Zweifel aufkommen. Herzlichen Glückwunsch zum bisher größten Erfolg!

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale:

Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

2. Havel Cup: Vincent Höhn gewinnt souverän

Vorbemerkungen:

 Die Havel als Nebenfluss der Elbe erreicht immerhin 334 km Länge und wurde 2004 zur Flußlandschaft des Jahres gewählt. Sie schneidet Berlin im äußersten Westen (hpts. Spandau). Die Spree ist übrigens nur ein Nebenfluß der Havel.

Diese beiden Flüße sind Namensgeber für die Ausgeschiedenen des Samstags- und Sonntagsturnieres. Auch hier hat der Havel Cup die Oberhand: 39 Teilnehmer gegenüber 38 Teilnehmern, ebenso in der Wertigkeit: 2,50 gegenüber 2,49. Den fast 40 Teilnehmern beider Turniere war das alles völlig egal, Hauptsache spielen, gewinnen oder schön spielen – je nach Perspektive – und vor allem Spaß haben!

 

Teilnehmende Tipp-Kick-Prominenz:

Der Havel Cup fing alle Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Berliner Pokalmeisterschaft auf. Nicht nur Underdogs sondern auch einige klangvolle Namen fanden sich hier zu diesem Wettbewerb ein: Peter Funke (FF Bruck), der Deutsche Meister von 1984 und 6-facher Gewinner von Sektionsmeisterschaften, sein Vereinskamerad Vincent Höhn (FF Bruck), der Süddeutsche Vizemeister von 2014, Björn Buschmann (Oberbayern München), der Gewinner der Einzelwertung der Verbandliga Süd mit 47:1 Punkten, Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) und Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln), die in den letzten Wochen viele glanzvolle Spiele ablieferten. Ein Stephan Pfaff (Adersheim), 9-facher Endrundenteilnehmer von Sektionsmeisterschaften, allerdings gehandicapt durch Trainingsrückstand. Und so einige andere Kandidaten, die immer wieder mal überraschen können, wie man später sehen wird.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünf 5er-Gruppen. In jeder Gruppe qualifizierten sich dann 4 Spieler für die nächste Runde. Also sehr human.

Trotzdem verabschiedete sich mit Stephan Pfaff, der in dieser Saison für Adersheim an die Platten tritt, mit 2:6 Punkten und 15:15 Toren. Der Trainingsrückstand war zu hoch. Ferner schieden aus: S. Gebhardt (Celtic Berlin), J. von Hering (Kiel), Konrad Sundermann (Celtic Berlin) und der vereinslose Chr. Weiß.

Erfolgreichste Spieler waren M. Wietoska (Bochum) mit 8:0 Punkten und 20:4 Toren vor A. Bialk (Spandauer Filzteufel) mit ebenso 8:0 Punkten und 16:2 Toren.

 

Die zweite Runde:

Es kamen nun weitere Ausgeschiedene der Berliner Pokalmeisterschaft hinzu, so dass in der 2. Runde in 6 Gruppen gespielt wurde. 4 Spieler kamen hier wieder weiter, wiederum sehr human.

Es verabschiedeten sich gleich 4 Balinger und 3 Nürnberger, aber auch der Amberger F. Putz, den man eine Endrundenteilnahme zugetraut hatte. Da auch Michaela Koegel (Rheinland Düsseldorf) als 5. ihrer Gruppe ausschied, war schon jetzt Melanie Grämmel (Drispenstedt) die Damen-Siegerin dieses Turnieres.

Buschmann und V. Höhn blieben mit jeweils 10:0 Punkten (bei 31:12 bzw. 21:10 Toren) verlustpunktfrei.

 

Die dritte Runde:

Hier sollte es spannender werden. 4 Gruppen mit je 6 Teilnehmern und die ersten 3 sollten sich für die Endrunde qualifizieren.

In der Gruppe 1 setzten sich die beiden Favoriten T. Stock (Grönwohld) und A. Bialk mit je 9:1 Punkten bei 34:15 bzw. 22:4 Toren klar durch. Danach gab es einen Dreier-Vergleich, den M. Wietoska für sich entscheiden konnte. Die Unglücksraben waren A. Sigle (Hirschlanden) und F. Sauter (Balingen). Der erfahrene Zweitliga-Spieler O. Baer (Celtic) war von seinen 0:10 Punkten sichtlich enttäuscht.

Die Gruppe 2 war von den Namen und Ranglistenplatzierungen her wesentlich stärker als die Gruppe 1 besetzt. B. Buschmann zeigte seine Klasse und gewann im Top-Spiel gegen V. Höhn mit 6:5. M. Kalentzi platzierte sich noch vor DTKV-Präsident P. Funke, der damit ebenso ausschied wie der „Wer wird Millionär“-Sieger Schmidt (Bochum) und der überraschend in die 3. Runde gekommenen A. Schreiber (Drispenstedt).

In der Gruppe 3 mußte man schon 6 Punkte holen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. Das gelang D. Bastian (Wolfsburg) mit 8:2 Punkten vor K.-H. Sternberg und M. Becker (auch Wolfsburg). Der Schweizer Tipp-Kick-Freund M. Kälinn (Hotspurs), M. Grämmel und A. Thom (Kiel) durften fortan nur noch zuschauen.

In der Gruppe 4 dominierten die beiden Spieler Chr. Drescher und D. Hansen der SG Rheinland/Düsseldorf. Als Dritter überzeugte G. Mielke (Filzteufel), der in den letzten Wochen eine stark steigende Tendenz zeigte. Es schieden der Neuköllner Kapschies, der Frankfurter Renninger und der Nürnberger Jobst aus.

 

Die Endrunde:

Nun ging es um die berühmte Wurst. Nicht um die volkstümlichen Spiele „Wurstangeln“ oder „Wurstschnappen“, sondern um die Endspiel-Teilnahme im Havel Cup.

In der Gruppe A war man sich lange nicht einig, wer in das Endspiel einziehen würde. Erst die letzte Runde sollte mit D. Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) einen Überraschungsfinalisten hervorzaubern. Er bezwang im letzten Spiel A. Bialk, der bis dahin in diesem Wettbewerb noch keine Niederlage erlitten hatte und reichte ihn auf Platz 4 in der Gruppe durch. Auf Platz 2 schob sich Chr. Drescher, ein Vereinskamerad von D. Hansen, und komplettierte somit diesen Vereins-Triumpf. Lange Zeit roch es nach einer Finalteilnahme von M. Becker, der in der Endrunde großartig aufspielte, aber angesichts eines wartenden Taxis und eines nicht-wartendes Nachtzuges doch noch alles verspielte. Mitfavorit B. Buschmann wurde gar nur Fünfter seiner Gruppe. Ihn trennten nur 3 Punkte vom Finalisten.

In der Gruppe B war es fast noch knackiger. Wenn der Letzte der Gruppe, hier M. Wietoska auf 4:6 Punkte kommt, was haben dann die anderen erst für Punkte? Richtig, kaum mehr! So kam der Zweitplatzierte M. Kalentzi auf 5:5 Punkte. Das kann man auch Effektivität nennen. Wenn man dann jedoch die 8:2 Punkte von V. Höhn sieht, muss man hier fast eine Zwei-Klassen-Gesellschaft feststellen.

 

 Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich nun mit Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Dirk Hansen (SG Rheinland/Düsseldorf) zwei unterschiedliche Spielertypen gegenüber. V. Höhn mit der Erfahrung von 8 Finals, davon 4 erfolgreich und ihm gegenüber „Tanne“ Hansen mit 2 dritten Plätzen, erzielt bei Gevelsberger Regionalturnieren.

Wat mutt, dat mutt. Und so kam es dann auch im Endspiel. V. Höhn erzielte Tor um Tor und gewann letztendlich dank seiner Routine das Endspiel souverän mit 7:2. Trotzdem, auch hier, Gratulation von Seiten der Redaktion zu Turniersieg und erstmaliger Finalteilnahme!

 

Das Turnier in der Übersicht:

2. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

 

Rückblick: Alle Wettbewerbe, Sieger und etwas Statistik des Berliner Osterwochenendes

Jedes Jahr organisiert Celtic Berlin an den drei Tagen von Karfreitag bis Ostersonntag eine Reihe von Turnieren. Die drei Hauptturniere Berlin Open, Berliner Pokalmeisterschaft und die Ostdeutsche Einzelmeisterschaft werden ergänzt durch die Nebenturniere Havel Cup und Spree Cup. So lohnt sich auch für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der Trip nach Berlin.

Um nicht den Überblick zu verlieren, wer wie wo gewonnen hat, folgt hier eine chronologische Übersicht der einzelnen Wettbewerbe und ihre Sieger. Dabei wird auch die kleine Schar der Damen (3) und U18-Spieler (6) berücksichtigt, die natürlich auch ihre Titel ausspielten.

 

Freitag, 14. April 2017

6. Berlin Open Wertigkeit: 3.70 Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Samstag, 15. April 2017

47. Berliner Pokalmeisterschaft Wertigkeit: 4.66 Teilnehmer: 98

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Marc Koschenz (TKV Grönwohld) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 5:3

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Alexander Beck (TKC Gallus Frankfurt)
  4. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  5. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  6. Max Daub (TKC 71 Hirschlanden)
  7. Artur Merke (TKC 71 Hirschlanden)
  8. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  9. Christoph Ihme (TKV Jerze)
  10. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  11. Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)
  12. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Pokalmeisterschaft/Havel Cup:

Johannes von Hering (SpVgg Balltick Kiel) – Konrad Sundermann (Celtic Berlin) 4:2 u. 8:1

 

 

1. Havel Cup Wertigkeit: 2.50 Teilnehmer: 39

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) – Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf) 7:2

 Die ersten 12 Plätze:

  1. Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
  2. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Michael Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Marcel Becker (TKG Wolfsburg)
  6. Tobias Stock (TKV Grönwohld)
  7. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  8. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)
  9. Björn Buschmann (Oberbayern München)
  10. Detlef Bastian (TKG Wolfsburg)
  11. Matthias Wietoska (Schlachtenbummler Bochum)
  12. Gabriel Mielke (Spandauer Filzteufel)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  2. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

Sonntag, 16. April 2017

26. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft Wertigkeit: 4.44 Teilnehmer: 87

Modus: Gruppen-Auslosungen (5 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen) – Christian Lorenzen (Celtic Berlin) 3:3 n.V., 5:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  2. Christian Lorenzen (Celtic Berlin)
  3. Florian Wagner (1. TKC Kaiserslautern ’86)
  4. Frédéric Mozelewski (TKC Gallus Frankfurt)
  5. Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld)
  6. Peter Tuma (OTC 90 Amberg)
  7. William Schwaß (Oberbayern München)
  8. Myrko Baumgart (TKG Adersheim)
  9. Marcel Horchert (Celtic Berlin)
  10. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  11. Fred Elesbao (SG 94 Hannover)
  12. Karl-Heinz Sternberg (Germania 09 Neukölln)

 

Damen-Finale:

Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf) – Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt) 4:3

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)
  3. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)

 

U18-Finale:

Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) – Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) 4:3

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  4. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  5. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Lucky Looser-Finale Ostdeutsche Einzelmeisterschaft/Spree Cup:

Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum) – Thomas Will (Headbangers Balingen) 13:6

 

2. Spree Cup Wertigkeit: 2.49 Teilnehmer: 38

Modus: Gruppen-Auslosungen (3 Runden) mit klassischer Endrunde

Finale: Dominik Steib (OTC 90 Amberg) – Stephan Pfaff (TKG Adersheim) 4:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Dominik Steib (OTC 90 Amberg)
  2. Stephan Pfaff (TKG Adersheim)
  3. Christian Drescher (SG Rheinland Düsseldorf)
  4. Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden)
  5. Didi Gätje (TKV Grönwohld)
  6. Stefan Biehl (SG Rheinland Düsseldorf)
  7. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)
  8. Dirk Hansen (SG Rheinland Düsseldorf)
  9. Oliver Baer (Celtic Berlin)
  10. Christian Thieke (Celtic Berlin)
  11. Jens Schüring (TKC Phoenix Herne)
  12. Franz Putz (OTC 90 Amberg)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Michaela Koegel (SG Rheinland Düsseldorf)
  2. Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg)
  3. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Alexis Kalentzi (Schlachtenbummler Bochum)
  2. Konrad Sundermann (Celtic Berlin)

 

Hier geht es zum Turnierbericht. Alle Platzierungen dieses Turnieres finden sich hier auf artbot.

 

 

STATISTIK

Wieviele Spieler nahmen eigentlich insgesamt am Wochenende teil? 102? 112? 122? Wieviele Spieler nahmen an allen 5 Turnieren teil? 10? 15? 20? Und wer war von ihnen der Erfolgreichste? Und wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes? Welcher Verein stellt die meisten Endrundenteilnehmer? Alle diese Fragen werden jetzt und hier beantwortet!

 

Teilnehmer, insgesamt:

Insgesamt zählte der Veranstalter 122 Teilnehmer, die in den 5 Turnieren mitspielten.

 

Teilnehmer an allen 5 Turnieren:

An allen 5 Turnieren nahmen nur 15 der 122 Teilnehmer teil. Ihre an diesem Wochenende erzielten Ranglistenpunkte:

 

1. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99
2. O. Baer Celtic Berlin 749,40
3. F. Putz OTC Amberg 671,55
4. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17
5. E. Jobst TKC Nürnberg 585,31
6. W. Renninger Gallus Frankfurt 580,23
7. H. Kraus TKC Nürnberg 509,67
8. T. Will HB Balingen 476,39
9. A. Schreiber TFB Drispenstedt 466,99
10. P. Dobler TKC Nürnberg 442,57
11. M. Germeroth HB Balingen 412,36
12. F. Sauter HB Balingen 402,34
13. F. Berger TKC Nürnberg 315,68
14. Lu. Homscheidt HB Balingen 157,80
15. C. Weiß vereinslos 142,33

 

Wer war der erfolgreichste Ranglistenpunktesammler des gesamten Wochenendes?

 Es wurde von allen 122 Teilnehmern alle erzielten Ranglistenpunkte des gesamten Wochenendes addiert. Wer früh in den Hauptturnieren ausschied, konnte im Nebenturnier noch Trostpunkte sammeln. Die Anzahl der addierten Turniere wurde zur besseren Einschätzung in Klammern hinzugefügt. Diese Rangliste hat natürlich nur beschränkte Auswirkungen auf die Rangliste von Artur Merke.

Hier die ersten 50 Plätze der fleißigsten Ranglistenpunktesammler:

1. Jo. Weber PWR Wasseralfingen 1248,61 (3)
2. C. Kuch Celtic Berlin 1143,88 (3)
3. M. Horchert Celtic Berlin 1121,43 (3)
4. A. Bialk Spandauer Filzteufel 1075,00 (4)
5. J. Komareck Celtic Berlin 1073,33 (3)
6. P. Tuma OTC Amberg 1042,79 (3)
7. D. Steib OTC Amberg 1026,80 (4)
8. D. Hansen SG Rheinland/Düsseldorf 1023,99 (5)
9. M. Kalentzi SB Bochum 1019,73 (4)
10. K. Sternberg Germania Neukölln 1007,57 (4)
11. M. Gottschalk Celtic Berlin 997,11 (3)
12. B. Nieder TFB Drispenstedt 990,00 (3)
13. F. Lennemann SG Rheinland/Düsseldorf 970,54 (3)
14. C. Ihme TKV Jerze 963,17 (3)
15. M. Socha TFB Drispenstedt 961,59 (3)
16. C. Lorenzen Celtic Berlin 940,14 (2)
17. F. Hampel Gallus Frankfurt 922,97 (3)
18. W. Schwaß Oberbayern München 921,78 (3)
19. D. Schirmer Spandauer Filzteufel 913,87 (3)
20. T. Krätzig OTC Amberg 907,71 (3)
21. H. Schau Spandauer Filzteufel 907,29 (3)
22. E. Peters Celtic Berlin 866,53 (3)
23. F. Wagner TKC Kaiserslautern 857,48 (2)
24. D. Bialk Spandauer Filzteufel 848,69 (3)
25. O. Holzapfel SG ’94 Hannover 837,30 (3)
26. F. de Nicolo TKV Grönwohld 832,53 (2)
27. R. von Hering SpVgg Balltick Kiel 832,30 (2)
28. Ma. Daub TKC Hirschlanden 819,88 (2)
29. A. Schmidt SB Bochum 818,00 (3)
30. R. Schlotz TKC Hirschlanden 816,32 (3)
31. A. Merke TKC Hirschlanden 799,81 (2)
32. C. Thieke Celtic Berlin 784,82 (4)
33. K. Schäfer TKV Grönwohld 771,98 (2)
34. F. Mozelewski Gallus Frankfurt 766,30 (2)
35. O. Baer Celtic Berlin 749,40 (5)
36. V. Tenner Ylipulli Gießen 736,38 (3)
37. Fl. Stähle TKC Hirschlanden 734,64 (2)
38. M. Wietoska SB Bochum 720,78 (4)
39. P. Funke FF Bruck 707,27 (3)
40. V. Höhn FF Bruck 701,48 (3)
41. A. Beck Gallus Frankfurt 696,15 (2)
42. M. Baumgart TKG Adersheim 688,83 (2)
43. M. Bartels TFB Drispenstedt 686,37 (3)
44. G. Lortz SG Rheinland/Düsseldorf 678,27 (4)
45. F. Putz OTC Amberg 671,55 (5)
46. M. Grämmel TFB Drispenstedt 671,17 (5)
47. M. Kaus Gallus Frankfurt 663,42 (2)
48. S. Wagner OTC Amberg 659,83 (3)
49. C. Drescher SG Rheinland/Düsseldorf 651,03 (4)
50. P. Deckert Celtic Berlin 648,27 (3)

 

 Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in allen 3 Hauptturnieren:

 

Celtic Berlin
8 (Gottschalk, Horchert, Komareck, Kuch, Lorenzen)

TKC Gallus Frankfurt
4 (Beck, Hampel, Kaus, Mozelewski)

PWR 78 Wasseralfingen
3 (Jo. Weber)

TKC Kaiserslautern ’86
2 (F. Wagner)

Oberbayern München
2 (Schwaß)

OTC 90 Amberg
2 (Krätzig, Tuma)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk)

SpVgg Balltick Kiel
2 (R. v. Hering)

TFB 77 Drispenstedt
2 (Bartels, M. Socha)

TKC 71 Hirschlanden
2 (Daub, Merke)

TKV Grönwohld 
2 (de Nicolo, Koschenz)

Germania 09 Neukölln 
1 (K.-H. Sternberg)

SG 94 Hannover
1 (Elesbao)

SG Rheinland Düsseldorf 
1 (Lennemann)

TKG Adersheim 
1 (Baumgart)

TKV Jerze  
1 (Ihme)

 

Anzahl der Endrundenteilnehmer nach Vereinen in beiden Nebenturnieren:

SG Rheinland Düsseldorf
5 (Biehl, Drescher, Hansen)

Celtic Berlin 
2 (Baer, Thieke)

OTC 90 Amberg 
2 (Putz, D. Steib)

Schlachtenbummler Bochum 
2 (M. Kalentzi, Wietoska)

Spandauer Filzteufel
2 (A. Bialk, G. Mielke)

TKG Wolfsburg
2 (Bastian, Becker)

TKV Grönwohld 
2 (Gätje, Stock)

Flinke Finger Bruck
1 (Höhn)

Germania 09 Neukölln
1 (K.-H. Sternberg)

Oberbayern München
1 (Buschmann)

TFB 77 Drispenstedt  
1 (Bartels)

TKC 71 Hirschlanden
1 (Schlotz)

TKC Phoenix Herne
1 (Schüring)

TKG Adersheim
1 (Pfaff)

 

 

6. Berlin Open: Frank Hampel gewinnt sein 18. Einzelturnier

Zum Auftakt der Berliner Osterturniere gewinnt Frank Hampel (Gallus Frankfurt) überraschend deutlich mit 6:1 im Finale gegen den Shootingstar Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel). Mit 79 Teilnehmern (Vorjahr: 80) wird das Turnier, das karfreitags stets erst am späten Nachmittag beginnt und gegen Mitternacht endet, sehr gut angenommen und gehört mit der Berliner Pokalmeisterschaft zu den beiden teilnehmerstärksten Regionalturnieren Deutschlands.

 

Die erste Runde:

Gespielt wurde in fünfzehn 5er- und 6er-Gruppen, um die Teilnehmerzahl auf 48 zu reduzieren. Es gab nur wenige Überraschungen:

In der Gruppe 1 landete der Celticer O. Baer, ein erfahrener Zweitliga-Spieler, nur auf Platz 5.

Die Gruppe 2 war ausgeglichen und stark besetzt, es qualifizierten sich C. Kuch, D. Steib und M. Bartels. Auf der Strecke blieben P. Deckert, ein ehemaliger BL-Spieler, und V. Tenner, die Nummer 2 der Deutschen U18-Rangliste.

In der Gruppe 4 schlug die Drispenstedterin M. Grämmel den Frankfurter W. Renninger mit 5:2 und qualifizierte sich so über den direkten Vergleich für die 2. Runde.

Auch die Gruppe 5 hatte es in sich. Am Ende der Runde hatte der Gruppenerste 5 Punkte, der Gruppenletzte 3 Punkte. Es kamen H. Schau, M. Gottschalk und B. Nieder weiter, D. Nater und J. Foit konnten die Spieler bereits einpacken.

In der Gruppe 10 überraschte U. Scheffler seine Gegner und zog als 3. knapp in die 2. Runde ein.

In der Gruppe 12 überzeugte Johannes von Hering als Zweiter mit 8:2 Punkten und verwies F. Lennemann und A. Breuß auf die Plätze.

Auch die Gruppe 14 hatte einiges zu bieten. Es qualifizierten sich mit S. Hansen (Kiel) und J. Komareck erwartungsgemäß die stärksten Spieler der Gruppe. Dass sich D. Hansen (Rheinland/Düsseldorf) aber mit 7:3 Punkten deutlich von A. Schalm und S. Leu (ehemals stärkster BL-Stürmer) absetzen konnte, überrascht doch ein wenig.

In allen anderen Gruppen setzten sich die Favoriten mehr oder weniger souverän durch.

 

Die zweite Runde:

Acht 6er-Gruppen, jeweils 3 qualifizierten sich für die Play-Offs. Der Gruppenerste überspringt dabei die erste Play-Off-Runde.

In der Gruppe 1 spielte Jo. Weber seine Gegner an die Wand. 10:0 Punkte, 33:4 Tore zeigten seine haushohe Überlegenheit. A. Lach und D. Steib freuten sich über den Einzug in die Play-Offs. M. Leinz belegte mit 2:8 den letzten Platz und wird mit mehreren knappen Ergebnissen bestimmt hadern.

In der Gruppe 2 setzten sich die Favoriten C. Kuch, W. Schwaß und S. Wagner durch. Der letztere konnte sich jedoch nur dank des direkten Vergleiches gegen S. Hansen durchsetzen.

Die Gruppe 3 dagegen war ziemlich ausgeglichen besetzt. J. Käthner bezwang als Gruppenerster mit 7:3 Punkten im direkten Vergleich den späteren Gruppenzweiten M. Socha klar mit 6:2. Als Gruppendritter überzeugte der U18-Spieler D. Bialk mit 6:4 Punkten. Es schieden aus: K.-H. Sternberg, P. Tuma und R. Rößger.

In der Gruppe 4 marschierte der spätere Turniersieger F. Hampel mit 10:0 Punkten locker in die Play-Offs. Es folgten ihm T. Krätzig und O. Holzapfel. Die beiden Berliner H. Schau und Chr. Thieke hatten dagegen Feierabend.

Auch die Gruppe 5 hatte ihren Reiz. M. Gottschalk wurde durch den direkten Vergleich Erster vor dem punktgleichen F. Lennemann. Mit M. Bartels setzte sich ein Bundesligaspieler ebenso im direkten Vergleich gegen F. Putz durch, E. Peters und D. Bastian folgten auf den Plätzen.

Die Gruppe 6 brachte ebenso interessante Resultate mit sich: J. Komareck untermauerte seine Ambitionen künftig erste Bundesliga spielen zu wollen. Mit 9:1 Punkten setzte er sich nur knapp von D. Schirmer ab, der schon in Delligsen vor Wochen erstklassige Resultate an der Platte abgeliefert hatte. Ein klein wenig überraschend folgt E. Overesch „nur“ auf Platz 3, der jedoch mit 3 Punkten Vorsprung M. Grämmel auf Platz 4 verwies. Ein toller Erfolg für die Dame, da hinter ihr mit K. Höfer und Chr. Ihme zwei von der Rangliste her deutlich besser positionierte Spieler die Plätze 5 und 6 belegten.

In der Gruppe 7 verdrängte der sehr ehrgeizige Bundesligaspieler B. Nieder die ebenso ambitionierten Spieler R. von Hering und M. Horchert auf die Plätze 2 und 3. Für A. Schmidt, P. Dobler und M. Kälin war das Turnier beendet.

In der Gruppe 8 ließ A. Bialk nichts anbrennen. Mit 10:0 Punkten und 25:8 Toren belegte er Platz 1 vor M. Becker und M. Kalentzi.

 

Das Play-Offs:

Nun hieß es: top oder flop. Und schon waren nach einem Play-Off-Spiel so manche Ambitionen erloschen. Mit Sudden Death verabschiedeten sich E. Overesch und M. Horchert. Auch alle anderen Berliner schieden aus: D. Schirmer gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden M. Kalentzi. D. Bialk unglücklich gegen T. Krätzig und A. Lach klar gegen S. Wagner.

In der 2. Runde des Playoffs stiegen nun die Gruppenersten der zweiten Runde wieder ein. Auch hier gab es reizvolle Duelle. Jo. Weber setzte sich mit 3:2 knapp im Sudden Death gegen M. Socha durch. Der an diesem Abend stark aufspielende J. Käthner verlor gegen R. von Hering mit 2:4. A. Bialk führte klar gegen M. Bartels und brachte am Ende nach toller Aufholjagd ein knappes 5:4 über die Runden. M. Gottschalk verlor in einem spannenden Spiel und im Sudden Death F. Lennemann mit 3:4. C. Kuch versenkte M. Kalentzi zweistellig mit 10:3. B. Nieder war mit 2:5 chancenlos gegen einen bestens aufgelegten W. Schwaß. J. Komareck untermauerte seine Ambitionen mit 4:1 gegen S. Wagner. F. Hampel gewann minimalistisch mit 3:2 gegen T. Krätzig.

Im Viertelfinale des Play-Offs duellierten sich Jo. Weber und R. Hering. Am Ende hatte der Kieler mit 3:1 die Nase vorn. C. Kuch wollte den Turniersieg einen Tick mehr als W. Schwaß und gewann so dieses Spiel mit 4:2. F. Lennemann musste zum dritten Mal hintereinander ins Sudden Death und gewann knapp mit 5:4 gegen A. Bialk. F. Hampel musste sich gegen J. Komareck gewaltig strecken und gewann 4:3.

Im Halbfinale gab es wieder ein Sudden Death. Jetzt im Spiel F. Hampel gegen C. Kuch. Der Frankfurter gewann jedoch mit 2:1 und konnte so zum zweiten Mal in diesem Jahr in ein Endspiel einziehen. An der anderen Platte musste F. Lennemann den vielen Sudden Death Tribut zollen und R. von Hering letztendlich zu dessen 6:4 Sieg gratulieren.

 

Das Endspiel:

Im Endspiel standen sich mit Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt), dem Deutschen Einzelmeister von 2012 und aktuellen Mannschaftsmeister, und Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel), dem Sieger des letzten Tourfinales, gegenüber. Das versprach Spannung. Doch das Endergebnis von 6:1 für Frank Hampel zeigt, dass dieser ein Meister der Mitternachtsspiele ist. Die Rundschau-Redaktion gratuliert beiden Spielern zu tollen Leistungen an diesem Abend.

 

Ein Wort in eigener Sache:

Frank Hampel hat innerhalb von 6 Wochen 2 Turniere mit hoher Teilnehmerzahl (71 bzw. 79) gewonnen. Ein bemerkenswerte Leistung, die sich aber nicht in seiner Ranglistenbewertung niederschlägt. Eine höhere Einstufung der Regionalturniere gegenüber den Sektionsturnieren erscheint mir als sinnvoll, damit auch die Spitzenspieler zusätzliche Motivation bekommen, Regionalturniere aufzusuchen.

 

Das Turnier in der Übersicht:

6. Berlin Open am 14. April 2017

Wertigkeit: 3,70

Teilnehmer: 79

Modus: Gruppen-Auslosungen, Play Off ab Runde 3

Finale: Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt) – Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel) 6:1

 

Die ersten 12 Plätze:

  1. Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)
  2. Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel)
  3. Christian Kuch (Celtic Berlin)
  4. Felix Lennemann (SG Rheinland Düsseldorf)
  5. André Bialk (Spandauer Filzteufel)
  6. Jan Komareck (Celtic Berlin)
  7. Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen)
  8. William Schwaß (Oberbayern München)
  9. Max Gottschalk (Celtic Berlin)
  10. Marcus Socha (TFB 77 Drispenstedt)
  11. Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg)
  12. Max Bartels (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller Damen:

  1. Melanie Grämmel (TFB 77 Drispenstedt)

 

Platzierungen aller U18-Spieler:

  1. Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)
  2. Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
  3. Lennard Weiß (vereinslos)

 

Lucky Looser-Finale Berliner Open:

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) – Sven Kreßin (Flamengo Berlin) 5:1

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats März 2017 und gewinne einen Materialgutschein!

Während im Februar die Aufstellung der Kandidaten sich wegen der spärlichen Ereignisse als schwierig gestaltete, explodierten die Tipp-Kick-Events im März im Vergleich zum Vormonat. Der Turnierkalender auf artbot verzeichnete gleich 6 Turniere. Wegen der Fülle an Turnieren wurden nur die 4 Turniersieger der Hauptturniere nominiert, allesamt illustre und großartige Spieler. Im Punktspielbetrieb wurden alle Ligen berücksichtigt, die im März ihren Spieltag, Runde, Halbserie o.ä. beendeten. So führte die Bundesliga ihren 3. Spieltag durch, der Punktbeste, ebenso ein sehr sympathisch und allgemein anerkannter Spieler, wird ebenso nominiert wie der erfolgreichste Spieler der Regionalliga Ost, die am 31.3. ihre erste Halbserie beendete. In allen anderen Ligen geht es ein bisschen kunterbunt zu, doch schon jetzt ist abzusehen, dass hier so manche Kandidaten bei der April-Wahl aufgestellt werden.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im Mitgliedershop oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche aufgrund der Nichterreichbarkeit der Homepage bis zum 29. Mai läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der DTKV-Internetseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Frank Hampel (TKC Gallus Frankfurt)

Der Deutsche Einzelmeister von 2012 gewann Anfang März das 4. Zollern-Alb-Pokalturnier (71 Teilnehmer).

 

 

 

 

 

 

 

Jens König (1. TKC Kaiserslautern ’86)

Der dreifache Deutsche Einzelmeister von 2000, 2007 und 2011 gewann mit der 57. Norddeutsche Einzelmeisterschaft (111 Teilnehmer) seinen 12. Sektionstitel.

 

 

 

 

Christian Kuch (Celtic Berlin)

Der Süddeutsche Einzelmeister von 2015 gewann den 5. Delligser Hils-Cup (69 Teilnehmer).

 

 

 

 

 

 

 

Jens Jepp (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Der Gießener gewann sein erstes Turnier, den 7. Latscho-Cup (46 Teilnehmer), daher einen besonderen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

 

 

Holger Wölk (TKC Preußen Waltrop)

Seit Jahrzehnten eine konstante Größe in der Tipp-Kick-Szene holte er am 3. Bundesliga-Spieltag 14:2 Punkte bei 31:11 Toren und lag damit knapp vor seinem Team-Kollegen Oliver Hahne.

 

 

 

 

 

 


Rüdiger Rößger (TKC Flamengo)

Auch in einer Regionalliga Ost muss man erst einmal 29:3 Punkte bei 73:43 Toren holen. Diese fast optimale Punkteausbeute gelang nur ihm!

 

 

 

 

 

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats März abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken, deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen abgeben. Spielst du in einem Verein, teile uns bitte auch mit, in welcher Region dein Verein angesiedelt ist. Bist du noch kein im Verband gemeldeter Tipp-Kicker, wähle bitte den Button Tipp-Kick-Interessent.

Abstimmungsschluss: Montag, 29. Mai 2017, 23:59:59 Uhr

Stimme ab!

Der Gewinner des Gutscheins wird nach der Wahl ausgelost.