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Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017: Christoph Ihme

Und schon wieder ist ein Kicker aus der jungen Garde bei der Wahl zum Tipp-Kicker des Monats ganz vorne gelandet! Dabei hat er sogar das bislang einmalige Kunststück vollbracht, die Wahl zum zweiten Mal zu gewinnen, und das innerhalb eines Jahres. Auf die vier Nominierten verteilten sich diesmal 59 Stimmen, der Gewinner schnappte sich davon beinahe die Hälfte: Christoph Ihme ist der Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017!

Einer von zwei Titeln im Oktober: Christoph Ihme triumphiert bei der 3. Gießener Stadtmeisterschaft. (Foto: spielTrieb)


Abstimmung:


Vier Kicker waren nominiert, darunter neben den beiden Youngsters Vincent Höhn und Christoph Ihme zwei absolute Schwergewichte der Szene: Philipp Baadte und Beni Buza waren beide je zwei Mal Deutscher Einzelmeister, Baadte ist es auch aktuell noch. Buza hat darüber hinaus noch vier Sektionstitel und 21 weitere Turniere gewonnen, darunter die SDEM 2017 im Abstimmungszeitraum. Dennoch hat Christoph Ihme die Wahl gewonnen, und das nicht unverdient: Der 23-Jährige ist seit seinem Wechsel in beeindruckender Verfassung und hat neben seinen drei Turniersiegen 2017 bei der SDEM in Hirschlanden den dritten Platz hinter Buza und Baadte belegt. Beim Turniersieg in Gießen bezwang er in Halbfinale und Finale Michael Kaus und Alex Beck, bei den Cult Classics mussten Myrko Baumgart und Markus Müller dran glauben. Bei der SDEM kegelte er in den Play-Offs Jonathan Weber und Mathias Hahnel aus dem Turnier und musste sich erst dem Deutschen Meister Philipp Baadte geschlagen geben.

Christoph Ihme (rechts) im Halbfinale der 3. Gießener Stadtmeisterschaft gegen Michael Kaus. (Foto: privat)

 

Im Interview gewährt Christoph Einblicke in sein Privatleben, analysiert sein Spiel und verrät sogar, gegen welche Gegner ihm die Hosenbeine flattern!

Interview:

 

–      Hallo Christoph, herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017!

Hallo Rundschau, vielen Dank!

–      Du bist der Erste, dem diese Ehre schon zum zweiten Mal widerfährt. Im Januar dieses Jahres wurdest du gewählt, im Oktober schon wieder. Wird dir das nicht selbst langsam unheimlich?

Ja, ein wenig schon. Rückwirkend betrachtet war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr für mich. Ich fühle mich durch die erneute Wahl zum Tipp-Kicker des Monats etwas geschmeichelt. An dieser Stelle vielen Dank an die, die mich trotz der sehr starken Konkurrenz gewählt haben!

–      Erzähl doch mal, was du eigentlich so für ein Typ bist

Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Bockenem und bin beruflich im kaufmännischen Bereich tätig. Neben der Arbeit gehe ich sehr gern mit Detlef Bastian ins Stadion, spiele selber aktiv Fußball, bin sehr gern auf Konzerten und gehe leidenschaftlich – obwohl man es mir nicht ansieht – essen. Ich selber würde mich als sehr akribisch, humorvoll und fair bezeichnen.

–       Wie lange spielst du schon Tipp-Kick und wie kam es dazu?

Ich bin im Sommer 2008 durch die vom TKV Jerze veranstaltete Ferienpassaktion zum Vereins-Tipp-Kick gekommen. Seit dem Jahr 2011 bin ich mit sehr viel Ehrgeiz und Interesse dabei, mein Spiel zu verbessern.

–        Auch dir stellen wir jetzt die Glaubensfrage: Lagerspieler – ja oder nein?

Ich bin für den Lagerspieler. Lagerspieler sind sehr wartungsarm und gerade beim Farbspiel sehe ich einen Vorteil gegenüber den konventionellen Spielern. Ich selber spiele mit drei Spielern, die alle gelagert sind, wobei mein Drehkicker ein minimales Spiel hat.

–        Du bist in der Szene dafür bekannt, dass du auch selbst Spieler baust. Wie kam es dazu und was ist das Spezielle an deinen Kickern?

Durch einen Bekannten komme ich an Material jeglicher Art. Dieser ist in der CNC-Branche tätig, so bin ich vor einiger Zeit an Spielergewichte, Knöpfe und Beine gekommen. Mittlerweile habe ich nur noch einen kleinen Handbestand für mich privat und verkaufe daher keine Spieler mehr.

–        Was denkst du: ist die Technik beim Spielerbau schon ausgereizt oder kommt da noch was?

Ich glaube schon, dass die Technik beim Spielerbau ausgereizt ist. Bei den aktuellen Lagerkickern sehe ich kaum noch Verbesserungspotenzial. Wenn ich an meine Anfangszeit denke, mit welchen Kickern ich damals gespielt habe und wie sich die Quantität und Qualität der Spieler heute im Vergleich darstellt, sehe ich kaum eine Möglichkeit, noch bessere Kicker herzustellen.

–         Du wirst aufgrund deiner Spielweise gerne als „Techniker“ bezeichnet. Wie würdest du selbst dein Spiel charakterisieren?

Vielen Dank für die Blumen. Meine Stärken sehe ich vor allem in der Defensive. Durch die Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 in der 1. Liga habe ich enorm an Erfahrung dazugewonnen und konnte mich in dieser Zeit am besten weiterentwickeln. Ein weiterer Pluspunkt ist mein Farbspiel. Vielleicht werde ich auf Grund meiner Dreher aus dem Halbfeld als Techniker bezeichnet. Ich selber sehe mich aber in meinen technischen Fähigkeiten eher begrenzt und möchte mich dort noch verbessern.

–         Wo siehst du weitere Schwächen bzw. Verbesserungspotential?

Meine Konstanz würde ich sehr gern verbessern. Top-Spieler wie Baadte, Beck, Buza oder Kaus sind fast bei jedem Sektionsturnier in der Endrunde, bei mir müssen schon sehr viele Faktoren stimmen, um bei einem großen Turnier ganz oben mitzuspielen. Sehr gerne würde ich die Anzahl der Bälle auf das Tor und meine Aufsetzer bei kurzer Abwehr verbessern.

–         Gegen welche Spieler hast du Probleme? Gibt es gar einen „Angstgegner“?

Ja, auf jeden Fall! Eine sehr schlechte Bilanz habe ich gegen den amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte, gegen Myrko Baumgart und gegen Marcus Socha.

–         Du bist zur neuen Saison für viele überraschend von deinem „Heimatverein“ TKV Jerze 80 km nordöstlich zur TKG Wolfsburg gewechselt. Was waren die Gründe dafür?

Ein Tapetenwechsel war nötig 🙂

–         Seit deinem Wechsel hast du binnen kurzer Zeit zwei Turniere gewonnen und den dritten Platz bei der SDEM belegt. Ist das Zufall oder hat der Wechsel auch einen Motivationsschub bewirkt?

Ich denke schon. Ich war auf allen drei Turnieren sehr fokussiert und konzentriert und habe so ziemlich mein bestes Tipp-Kick auf der Platte gezeigt. Vieles lief, Defensive, Farbspiel und auch die wichtigen Bälle kamen zum richtigen Zeitpunkt konstant. So sollte ich mal öfter spielen 🙂

–         Du bist seit einiger Zeit Sektionsleiter im Norden. Wie kam es dazu?

Nach mehr als 10 Jahren Sektionsleiter Nord wollte Olli Schell sein Amt abgeben, irgendwie wurde mein Name dann ins Spiel gebracht und seit Sommer 2016 bin ich der Ansprechpartner im Norden. Ich kümmere mich um die Pokalqualifikation Nord, die Regionalliga Nord, um Regelfragen und um alles weitere, was so anfällt. Natürlich mache ich diese Arbeit sehr gerne.

–          Gehörst du auch zu denen, die befürchten, dass der Tipp-Kick-Szene über kurz oder lang der Nachwuchs ausgehen wird?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Ich denke aber eher weniger. Tipp-Kick ist der Wohnzimmerklassiker schlechthin und vielen Leuten ein Begriff. Durch gute Vereins- und Verbandsarbeit ist es möglich, neue Spielerinnen und Spieler für unser Hobby zu begeistern.

        Welche Schlagzeile würdest du gerne mal in der Rundschau über dich lesen?

Christoph Ihme schafft Einzug in die Hall of Fame 😉


 

Gewinner des Materialgutscheins:

Unter den 59 Teilnehmern der Abstimmung haben wir wieder einen Materialgutschein in Höhe von 10.- Euro verlost. Der Gewinner ist:

Fred Elesbao

Herzlichen Glückwunsch von der Rundschau-Redaktion!

 

 

Vorschau: 2. Bundesliga Südwest 2017/18 – 2. Spieltag

Auch in der 2. Bundesliga Südwest wird am kommenden Sonntag (19.11.2017) gekickt: In Kelheimwinzer, St. Katharinen und Bochum treffen sich die neun Teams zum zweiten Spieltag. Und ebenso wie in der Nordost-Staffel sind es im Südwesten mit Wasseralfingen, Bruck und der SG Karlsruhe/Mainz drei Vereine, die ohne Punktverlust vorneweg marschieren. Spannend hier allerdings die Konstellation, dass nach dem Spieltag für mindestens ein Team die blütenreine Weste Geschichte sein wird.

Die aktuelle Tabelle

Grafik: www.tippkick-liga.de

 

Spiele in Kelheimwinzer

SV Kelheimwinzer – TKC 1971 Hirschlanden II
TKC 1971 Hirschlanden II – OTC 90 Amberg
OTC 90 Amberg – SV Kelheimwinzer

Sebi Wagner nimmt Maß: Kann er mit seinem OTC Amberg Spitzenreiter Wasseralfingen noch abfangen? (Foto: W. Renninger)

 

Für die Gastgeber geht es schon wieder um alles: Mit Ausnahme der letzten Saison, als am Ende ein grandioser vierter Tabellenplatz stand, ist das mittlerweile ein beinahe jährlich wiederkehrendes Ritual. Ohne Prem und Brunner setzte es gegen Bruck und Aufsteiger Bochum am ersten Spieltag deutliche Niederlagen. Wer aber die gefürchtete Heimstärke der Niederbayern bereits am eigenen Leib erfahren hat, ahnt zumindest, was auf Amberg und Hirschlanden II zukommen könnte. Für Bundesliga-Absteiger Amberg kann es nur darum gehen, beide Partien zu gewinnen. Selbst wenn die Oberpfälzer das schaffen sollten, müssen sie immer noch auf einen Ausrutscher des bockstarken PWR Wasseralfingen hoffen, die dem Konkurrenten um den Aufstieg am ersten Spieltag beide Punkte abgenommen hatten. Bei der Zweitvertretung aus Hirschlanden wird es darauf ankommen, wie sich die Kicker hinter Zugpferd Florian Stähle präsentieren werden. Sollten von ihnen ausreichend Punkte kommen, sind sie in der Lage aus beiden Partien Zählbares mit ins Schwabenland zu nehmen.

Spiele in St. Katharinen

SG Rheinland/Düsseldorf – Flinke Finger Bruck
Flinke Finger Bruck – TKC 1971 Hirschlanden III
TKC 1971 Hirschlanden III – SG Rheinland/Düsseldorf

(Foto: W. Renninger)

Am Sonntag wieder miteinander: Können Thomas Ruchti und Vincent Höhn mit ihren Flinken Fingern nachlegen? (Foto: W. Renninger)

Kicken, bis der Arzt kommt! In St. Katharinen kein Problem, schließlich finden hier die Heimspiele der SG Rheinland/Düsseldorf in den Behandlungsräumen eines in der Tipp-Kick-Szene nicht ganz unbekannten Allgemeinmediziners statt. Ob der es geschafft hat, seine gastgebenden Vereinskameraden nach den Matches gegen Wasseralfingen und Amberg wieder einigermaßen aufzupeppeln, ist eine der großen Fragen des Spieltags. Eine weitere Frage dürfte sein, ob sich das Tipp-Kick-Urgestein Peter Funke mit seinen Flinken Fingern auch nach dem zweiten Spieltag noch in den sonnigen Regionen der Tabelle räkeln wird. Vor allem die Partie gegen die am ersten Spieltag unter Wert geschlagenen Rheinländer dürfte eine ganz spannende Kiste werden. Für die Mannen um Andreas Sigle wird es dagegen um reine Schadensbegrenzung gehen. Angesichts der beiden Gegner dürfte das für die Hirschlander Dritte allerdings kein leichtes Unterfangen werden.

Spiele in Bochum

Schlachtenbummler Bochum – SG Karlsruhe/Mainz
SG Karlsruhe/Mainz – PWR 1978 Wasseralfingen
PWR 1978 Wasseralfingen – Schlachtenbummler Bochum

(Foto: W. Renninger)

Das wird happig: Alexis Kalentzi und seine Schlachtenbummler treffen auf zwei Top-Teams. (Foto: W. Renninger)

Alle Augen sind auf Wasseralfingen gerichtet! Wenn die Männer von der Ostalb ihre Ausgeglichenheit auf hohem Niveau ausspielen können, agieren sie schon jetzt erstligareif. Die Schlagerpartie des Spieltags dürfte die Begegnung mit der SG Karlsruhe/Mainz werden. Schaffen es die Kicker um Georg Schwartz und Marco Bittmann, dem Tabellenführer Paroli zu bieten? Viel wird wohl davon abhängen, ob Daniel Meuren, Henning Horn und/oder Christian Steuer ausreichend Punkte beisteuern können. Sollten die gastgebenden Schlachtenbummler nicht über sich hinauswachsen, dürften wohl beide Gegner für sie eine Nummer zu groß sein.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

Vorschau: 2. Bundesliga Nordost 2017/18 – 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (19.11.2017) finden in Adersheim, Wolfsburg und Berlin die Begegnungen des zweiten Spieltags der 2. Bundesliga Nord statt. Interessant ist diesmal vor allem die Konstellation, dass an jedem der drei Spielorte jeweils eine der drei bislang verlustpunktfreien Mannschaften antritt. Wer von den dreien patzt, dürfte es schwer haben, vorne dabei zu bleiben. Wir stellen euch wieder alle Partien vor und zeigen, um was es geht.

Die aktuelle Tabelle

Spiele in Adersheim

TKG Adersheim (H) – Spvgg. Halbau Berlin I
Spvgg. Halbau Berlin I – TKV Jerze I
TKV Jerze I – TKG Adersheim

(Foto: W. Renninger)

Hat gute Chancen dabei zu sein: Simon Becker vom Gastgeber TKG Adersheim. (Foto: W. Renninger)

 

Adersheim empfängt neben Halbau auch den aktuellen Spitzenreiter TKV Jerze. Die Jerzer haben als Bundesliga-Absteiger am ersten Spieltag eindrucksvoll ihre (Mit-)Favoritenrolle im Titelrennen bestätigt. Mit 4:0 und 50:14 Spielpunkten stehen Andreas Hofert & Co. auf Platz eins vor den Spandauer Filzteufeln 09 I und der SG ´94 Hannover I. Die Gastgeber aus Adersheim konnten am ersten Spieltag keine Punkte erzielen, umso wichtiger wird es nun sein, zumindest gegen Halbau Berlin I zu punkten. Angesichts der Qualität des Kaders sollte dies auch möglich sein. Gespannt darf man sein, wer für Adersheim neben Jens Käthner und Myrko Baumgart an die Platten gehen wird. Mit Hasi Saust, Simon Becker, Stephan Pfaff und einem weiteren Neuzugang mit viel Tipp-Kick-Erfahrung wird es auch möglich sein, an einem sehr guten Tag den Spitzenreiter zu ärgern.

Spiele in Wolfsburg

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I
SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I
TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I

(Foto: W. Renninger)

Fred Elesbao geht schon mal in sich: Mit seiner SG Hannover hat er einen schweren Spieltag vor sich. (Foto: W. Renninger)

Auch in Wolfsburg wird es spannende Duelle geben. Die Hannoveraner wollen ihre weiße Weste behalten und mit 8:0 Punkten ihren Aufstiegsambitionen gerecht werden. Wolfsburg I hat mit Christoph Ihme einen Mann am Start, der seit dem letzten Spieltag zwei Turniere gewonnen (8. Gevelsberger Cult Classics und 3. Gießener Stadtmeisterschaft) und darüber hinaus mit dem dritten Platz bei der SDEM einmal mehr demonstriert hat, auf welchem Niveau er momentan kickt. Um erfolgreich zu sein, müssen aber auch die Routiniers Detlef Bastian und Tobias Schleiss punkten. Wie in Adersheim kann auch in Wolfsburg der Hausherr jeweils Zünglein an der Waage spielen. Möchte Flamengo Berlin I beim Thema Aufstieg weiter ein Wörtchen mitreden, müssen beide Spiele gewonnen werden.

Spiele in Berlin

(Foto: W. Renninger)

Skeptischer Blick: Wohin geht die Reise für Christian Thieke und Celtic Berlin II? (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I
Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II
TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II

Auch in diesen Partien tritt eine Mannschaft mit 4:0 Punkten an: die Spandauer Filzteufel I. Vor allem die mittlerweile festen Akteure Andrè und Daniel Bialk tun der Mannschaft gut. Wie auch bei Jerze und Hannover muss es das Ziel sein, beide Spiele zu gewinnen, um die Aufstiegskonkurrenten nicht davonziehen zu lassen. Grönwohld hat zwei Gegner vor der Brust, die es ihnen nicht gerade leicht machen werden, sich vom Tabellenkeller zu entfernen. Dazu wäre im Vergleich zum ersten Spieltag eine enorme Leistungssteigerung notwendig.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

Vorschau: 39. WDEM, Tourfinale und 1. Matthias-Öhler-Pokal

Das letzte Tipp-Kick-Großereignis in diesem Jahr steht unmittelbar vor der Türe: Am Samstag, 11. November findet in Bornheim die 39. Westdeutsche Einzelmeisterschaft statt, am darauf folgenden Sonntag, 12. November, lädt das Veranstalter-Team um Henning Horn und Georg Schwartz am selben Ort zu Tourfinale 2017 und 1. Matthias-Öhler-Pokal. Hier noch einmal die wichtigsten Daten dazu!

(Foto: W. Renninger)

Mathias Hahnel vom 1. TKC Kaiserslautern `86 ist Titelverteidiger bei der WDEM. (Foto: W. Renninger)

 

WDEM: Samstag, 11. November 2017
Tourfinale und MÖ-Pokal: Sonntag, 12. November 2017
Beginn: jeweils 10:00 Uhr
Einlass in die Halle: 9:00 Uhr
Adresse: 53332 Bornheim, Sporthalle der Heinrich Böll-Sekundarschule
Beethovenstraße 57
Ausrichter: Sturm&Drang Karlsruhe
Es gelten die allgemeinen Regeln des DTKV

Westdeutsche Einzelmeisterschaft:
Titelverteidiger: Mathias Hahnel
Teilnahmegebühr: 10,00 €
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 24 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 20:00 Uhr

Matthias-Öhler-Pokal:
Teilnahmegebühr: 5,00 € (Erwachsene), U18 kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of One)
Ende: ca. 17:00 Uhr

Tourfinale:
Titelverteidiger: Robert von Hering
Teilnahmegebühr: kostenlos
Modus: 10 Runden Schweizer System, Play-Off der 12 Bestplatzierten (Best of Three)
Ende: ca. 18:00 Uhr

(Foto: W. Renninger)

Robert von Hering (links, SpVgg Balltick Kiel) hat das Tourfinale 2016 sensationell für sich entschieden. (Foto: W. Renninger)

Anmeldung bis zum 08.11.2017 möglich via henninghorn@gmx.de
Bei Verspätungen bitte rechtzeitig bei Henning melden: 0178/1 4055 74

 

Übrigens sind laut den Veranstaltern noch weit über 1.000 Startplätze frei… Also, anmelden!!!

3. Gießener Stadtmeisterschaft: Christoph Ihme triumphiert erneut!

Bereits zum dritten Mal richteten am 28. Oktober 2017 die Kicker von spielTrieb Ylipulli Gießen das Turnier im Bürgerhaus Launsbach aus. 34 Teilnehmer kamen am letzten Oktoberwochenende vor den Toren Gießens an die Platten. Und der Monat endete, wie er begann: mit einem Turniersieg von Christoph Ihme!

In Reih und Glied: Die Sieger der 3. Gießener Stadtmeisterschaft 2017. (Foto: spielTrieb)

Klein, aber fein

Gepflegte Räumlichkeiten sowie allerbeste Lichtverhältnisse sind das Markenzeichen der Halle, die acht Kilometer von Gießen erstklassige Voraussetzungen für ein gelungenes Turnier bietet. Um zehn Uhr begann die Vorrunde mit Schweizer System, und da ging’s gleich zur Sache. Vermutlich auch aufgrund des eingeschobenen einmaligen Feiertags am 31.10. hatten zwar nicht so viele Tippkicker den Weg nach Gießen gefunden wie in den Vorjahren, dafür war die Qualität des Feldes beachtlich – wofür natürlich auch mit Beck, Hampel und Kaus die Meister-Riege aus dem benachbarten Frankfurt sorgte. Ebenfalls mit von der Partie war Vorjahres-Finalist Michael Kalentzi, der sich 2016 in den Playoffs nur Titelverteidiger Michael Kaus geschlagen geben musste. Aufbaugegner gab es so gut wie gar nicht, und wer nach einem verlorenen Match hoffte, auf einen vermeintlich schwächeren Gegner zu treffen, kam meist kreidebleich vom Spielplan zurück.


Die Vorrunde

(Foto: W. Renninger)

In der Vorrunde das Maß aller Dinge: Michael Kaus vom TKC Gallus Frankfurt (Foto: W. Renninger)

Nach zehn Runden Schweizer System sicherte sich Michael Kaus von Gallus Frankfurt die von Ylipulli-Präsident Jens Jepp eigens gestaltete Trophäe des Vorrundenbesten – der fantasievolle Sonderpokal ist mittlerweile gute Gießener Tradition. Prominentestes Opfer der Vorrunde: Felix Lennemann schied nach einem 7:1-Start noch mit 7:13 aus. Er wusste es mit der gewohnten Fassung und Sportlichkeit zu nehmen und konnte sich mit dem ebenfalls schon traditionellen Tränenkuchen trösten, den Psychobäcker Christian Schäl wieder zubereitet hatte, obwohl er selbst an dem Turnier nicht teilnehmen konnte und erst zur Aftershow-Party dazustieß. 


Play Offs im Gießener Modus

Am Nachmittag begannen dann für die 16 Besten die Achtelfinals im Gießener Modus. Der Erste tritt gegen den Sechzehnten an, der Zweite gegen den Fünfzehnten usw. In zwei Spielen qualifiziert sich der Spieler, der 3:1 Punkte erreicht. Beim Stand von 2:2 Punkten entscheidet das Golden Goal. Heißt konkret: Ein Sieg und ein Unentschieden ermöglicht das Weiterkommen, zwei Siege sowieso, wer das erste Spiel verliert, braucht im zweiten einen Sieg, um sich noch ins Golden Goal zu retten.


Die Tenner-Show

(Foto: W. Renninger)

Zeigte einmal mehr, dass er das Zeug zum Spitzenspieler hat: Lokalmatador Valentin Tenner. (Foto: W. Renninger)

Im Viertelfinale ließ es der 15-jährige Ylipullianer Valentin Tenner zum ersten Mal krachen und schlug Altmeister Frank Hampel in einem faszinierenden Spiel. Nach einem 1:3-Rückstand im ersten Satz drehte er noch auf 4:3, und als es im zweiten Spiel bei einer 3:2-Führung von Frank Hampel nach einer Entscheidung im Golden Goal aussah, schlug Valentin drei Sekunden vor Schluss mit einem Strafraumball zu und katapultierte sich ins Halbfinale.

Dort sorgte er fast für den nächsten Favoritensturz. Beinahe 20 Minuten standen er und Alex Beck sich torlos gegenüber und lieferten sich einen irren Fight, ehe der zweifache Deutsche Einzelmeister zehn Sekunden vor Schluss der zweiten Partie Valentins Torwart überwinden konnte und ins Finale einzog. Eine unfassbare Abwehrleistung von beiden Spielern!

(Foto: W. Renninger)

Musste im Match gegen Valentin Tenner seine ganze Defensiv-Klasse zeigen: Gallus-Kicker Alex Beck. (Foto: W. Renninger)


Ihme nimmt Fahrt auf

Auch das zweite Halbfinale nahm eine dramatische Wendung. In der ersten Halbzeit des ersten Spiels dominierte Michael Kaus seinen Gegner Christoph Ihme nach Belieben und schickte ihn mit 4:1 in die Pause. „Das ist hier nicht meine Liga“, hatte Ihme anschließend gestöhnt. Doch dann nahm die typische Tippkick-Dynamik ihren Lauf: Michael Kaus begann, den Vorsprung zu verwalten und ließ Christoph Ihme zurück ins Spiel finden, der mit zwei Toren verkürzte, die Partie aber nicht mehr drehen konnte. Dafür entwickelte er in der zweiten Partie eine erdrückende Dominanz und ließ dem Frankfurter Mannschaftsmeister nicht den Hauch einer Chance. Und im Golden Goal war dann ganz schnell Schluss: Einen seiner ersten Torschüsse versenkte Christoph Ihme und stand im Finale gegen Alex Beck.

Läuft bei ihm! Der Neu-Wolfsburger Christoph Ihme präsentiert sich momentan in überragender Form.


Das Finale

Hatte Alex die Abwehrschlacht gegen Valentin zu viel Kraft gekostet? Lange stand die Partie auf des Messers Schneide, ehe Christoph Ihme kurz vor Schluss den Sack zumachen konnte. Das Endergebnis von 6:2 klingt deutlicher, als die Begegnung verlief. Hochachtung für Alex Beck, der – auch als der Rückstand bereits uneinholbar schien – noch konzentriert zu Ende spielte und dem Gegner damit Respekt zollte. Christoph gelang mit seinem Sieg das Kunststück, innerhalb von vier Wochen zwei Titel bei Einzelturnieren abzuräumen. Chapeau!

Strahlen um die Wette: Sieger Christoph Ihme mit Ylipulli-Frontman Jens Jepp. (Foto: spielTrieb)


Noch mehr Sieger

Zur Siegerehrung traten die ersten Sechzehn an, Pokale gab es für die ersten Drei. Eine tolle Überraschung gelang Alexis Kalentzi mit Platz elf, der damit sogar Papa Michael zwei Plätze hinter sich ließ und sich allmählich einen festen Platz in höheren Regionen erspielt. Außerdem wurde die  komplette U18-Riege ausgezeichnet, darunter die einzige Dame des Spieltags, Merle Brockhaus, und Valentins siebenjähriger Bruder Luis Tenner, der es immerhin schaffte, dem Erstliga-Spieler Sebastian Baadte einen Punkt abzuknöpfen.

Glückwunsch an den Gießener Stadtmeister 2017: Christoph Ihme!


Alle Fakten rund um`s Turnier bald wieder zum Nachlesen auf artbot.

 

Verbandsliga Süd – 2017/18: Erster Spieltag komplett – Ylipulli II grüßt als Tabellenführer

Im Launsbacher Bürgerhaus trafen sich heute die sechs Teams der Verbandsliga Süd zum ersten von insgesamt zwei Spieltagen der neuen Saison. Der Kampf um  die erste Tabellenführung war wie zu erwarten eine spannende Angelegenheit zwischen zwei Mannschaften, die großen Überraschungen blieben im Rahmen der 15 gespielten Partien allerdings aus.

 

Ylipulli Gießen II hat sich in eigener Halle die erste Tabellenführung der Verbandsliga Süd geholt. Das Team um die Eggebrecht-Brüder verwies die Eidgenossen von Leppard United hauchdünn auf Platz zwei. Mit jeweils 9:1 Punkten trennen die beiden Teams nur fünf Spielpunkte voneinander, der direkte Vergleich endete Unentschieden.

Erwartungsgemäß finden sich nach dem Spieltag die Rückkehrer TKG Weiler und Fortuna Post Göppingen im Mittelfeld der Liga wieder. Beide haben 5:5 Punkte auf dem Konto, bei den Spielpunkten haben allerdings die Youngster um Routinier Tommy Gerst mit +27 deutlich die Nase vorn.

Im hinteren Teil der Tabelle taten sich die beiden reinen Nachwuchsteams aus Amberg und Balingen natürlich schwer gegen die geballte Erfahrung und Spielstärke der anderen Teams. Beide konnten allerdings in einigen Partien sogar zweistellig punkten, den direkten Vergleich gewannen dann die Youngster aus der Oberpfalz recht deutlich.

 

Die Ergebnisse:

 

Runde 1:

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen:   28 – 4 (66-32)

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler:   16 – 16 (71-72)

Leppard United – OTC Amberg III:   24 – 8 (64-27)


Runde 2:

TKG Weiler – Leppard United:  12 – 20 (58-93)

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III:  4 – 28 (27-84)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen:  29 – 3 (86-45)


Runde 3:

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III:  19 – 13 (72-49)

Youngbangers Balingen – Leppard United:  4 – 28 (29-95)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler:  17 – 15 (65-60)


Runde 4:

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United:  16 – 16 (54-67)

TKG Weiler – OTC Amberg III:  22 – 10 (84-68)

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen:  10 – 22 (55-76)


Runde 5:

Fortuna Post Göppingen – Leppard United: 6 – 26 (32-70)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III:  29 – 3 (89-50)

Youngbangers Balingen – TKG Weiler:  4 – 28 (42-84)


 

Die Tabelle:

Alle Ergebnisse zum Nachlesen demnächst wieder auf der Ligaseite!

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats Oktober 2017 und gewinne einen Materialgutschein!

Es ist schon wieder so weit: Die Tage werden kürzer, das Laub fällt von den Bäumen und die Winterdepression steht vor der Tür. Um dem zu fliehen schwitzen und rackern, fluchen und freuen sich landauf und landab in Deutschlands Turnhallen gebeugte Menschen an mit grünem Filz bezogenen Tischen. In Gevelsberg, Hirschlanden und Gießen hat der Tipp-Kick-Zirkus im Oktober Station gemacht. Vier Kicker haben dabei wieder Besonderes geleistet und stellen sich der Wahl zum Tipp-Kicker des Monats Oktober!

 

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird wieder ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, den ihr im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösen könnt. Am Seitenende findet ihr das Formular für die Abstimmung. Stichtag ist diesmal der Mittwoch, 15. November 2017. Der Gewinner wird wie immer hier in der Rundschau veröffentlicht. Also, auf geht´s zur Wahl!

 

Die Kandidaten:

 


Christoph Ihme (TKG Wolfsburg)

Der Edeltechniker aus Bockenem sorgte nicht nur mit seinem Wechsel in die Autostadt für Furore: Anfang Oktober holte er sich bei den Cult Classics in Gevelsberg seinen dritten Turniersieg. Bei der SDEM kam er als Dritter aufs Treppchen, in Gießen folgte nun Turniererfolg Nummer vier!

(Foto: TKG Wolfsburg)


Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)

Bei ihm gehen Leidenschaft und Profession Hand in Hand: Im Idealfall läuft das Spiel des Mathematikers ab wie ein präziser Algorithmus – Gegenwehr beinahe zwecklos. In Hirschlanden schnappte er sich beim Glemsgau-Pokal seinen sechsten Turniererfolg, tags darauf belegte er bei der SDEM den 10. Platz.

(Foto: W. Renninger)


Benjamin Buza (TKC Gallus Frankfurt)

Vor 27 Jahren gewann er sein erstes Einzelturnier, seitdem hat er beinahe alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. In Hirschlanden holte sich der Schwabe im Frankfurter Dress nun einen Titel, der ihm noch gefehlt hat: Beni Buza, Süddeutscher Einzelmeister 2017!

(Foto: privat)


Philipp Baadte (1. TKC Kaiserslautern `86)

Dass sein Erfolg bei der DEM 2015 keine Eintagsfliege war, hat Philipp spätestens mit dem zweiten Titel 2017 bewiesen. Der Pälzer Bu hat sich längst unter den Allerbesten etabliert, dem Triumph bei der Deutschen im September folgte jetzt Platz zwei bei der SDEM. Immer wieder erwähnenswert: Bei bislang fünf Finalteilnahmen verließ er die Platte vier Mal als Sieger – inklusive zwei DEM-Finals!

(Foto: privat)


 

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats Oktober abzugeben, fülle bitte das folgende Formular aus. Für die Stimmabgabe musst Du lediglich den Spieler deiner Wahl anklicken sowie deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen angeben.

Abstimmungsschluss: Mittwoch, 15. November 2017, 23:59:59 Uhr

 

Stimme ab!

 

Viel Glück beim Wählen!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Saisonvorschau: Verbandsliga Süd – 2017/18

Nachdem sich das Zusammenlegen der Spieltage in der Vergangenheit bewährt hat, treffen sich die Teams der Verbandsliga Süd am Sonntag, 29.10. – also einen Tag nach der 3. Gießener Stadtmeisterschaft – wie im vergangenen Jahr im Launsbacher Bürgerhaus nahe Gießen. In der lichtdurchfluteten Halle treten sechs Mannschaften gegeneinander an.

 

Auch in der Verbandsliga Süd werden am kommenden Sonntag endlich wieder die Kicker ausgepackt! (Foto: W. Renninger)

 

In die Verbandsliga Süd ist ordentlich Bewegung gekommen, und zwar in äußerst erfreulicher Hinsicht. Denn inzwischen gibt es mit den Youngbangers aus Balingen und dem OTC 90 Amberg II zwei reine Junioren-Teams, beim TKC Weiler kommt an der Seite von Routinier Thomas Gerst ebenfalls der Nachwuchs zum Zug. Mit Leppard United heißt der Ligabetrieb nach den Hotspurs aus Baden einen zweiten Schweizer Teilnehmer willkommen. Und Fortuna Post Göppingen ist ebenfalls eine Kraft, die es in den Vorjahren noch nicht gab: Allerdings fällt es schwer, hier von einem Neuling zu sprechen, wenn so viel Tipp-Kick-Geschichte an die Platte tritt. Zusammen mit Platzhirsch Ylipulli Gießen II kann man also sagen: Die Liga lebt!

Im ersten Teil des Textes stellen wir die Mannschaften und Spielerkader vor, im zweiten Teil gehen wir dann auf die einzelnen Partien ein. Zum Ende wagen wir noch einen Tipp, wie die Tabelle am Saisonende aussehen könnte.

 

Vereine und Spielerkader:

 

spielTrieb Ylipulli Gießen II

Michael Eggebrecht – Thorsten Eggebrecht – Eck Kegelmann – Pascal Gutzeit – Klaas Isermann


Youngbangers Balingen

Bruno Wilke – Benjamin Reindler – Sam Natke– Felix Weishaupt – Harun Malik – Junaid Malik – Paul Lotzer

 

Der Balinger Youngster Bruno Wilke (links) im Spiel gegen seinen Vereinskameraden Dawood Malik.

 

 


Fortuna Post Göppingen

Giuseppe Caudullo – Dietmar Maier – Dieter Österle – Franz Leiminger – Andreas Schüller


TKG Weiler

Thomas Gerst – Christian Schifferle – Chris Fricker – Finn Augenstein – Kain Augenstein – Phil Glauner 


Leppard United

René Gerber – Chrigu Meister – Hanspeter Conrad – Patrick Wingeier – Jérome Wingeier – Daniel Kaufmann

(Foto: W. Renninger)

Für die Leppards in der Verbandsliga Süd aktiv: René Gerber (Foto: W. Renninger)


OTC 90 Amberg III

Raphael Meier – Emilia Meier – Carmina Krätzig – Tizian Stein – Michael Janner – Julian Scharf


 

Begegnungen:

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen

Natürlich sind in dieser Begegnung die Ylipullis aus Gießen der Favorit gegen den Nachwuchs der Headbangers. Unterschätzen sollte man die Jungs aus Balingen jedoch nicht, denn die Headbangers stehen seit jeher für eine Top-Jugendarbeit.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen

Was haben die alten Meister noch oder bereits wieder drauf? Wir sind gespannt auf Caudullo, Österle, Schüller, Maier und Leiminger, sie werden gegen die Gießener sicherlich gleich auf gutem Niveau gefordert werden. Vielleicht schon ein Finale um den Aufstieg?

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler

Bei Gießen sind die Eggebrecht-Brüder Michael und Thorsten aus der ersten in die zweite Mannschaft gewechselt und bringen Regionalliga-Qualitäten mit. Gegen den TKG wartet ein Härtetest.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United

Neulinge darf man die Schweizer eigentlich nicht nennen, denn René Gerber und Chrigu Meister spielen ein Turnier nach dem anderen – letzterer kämpfte sich zuletzt sogar in die Endrunde der Süddeutschen Meisterschaft. Gießen hat mit Pascal Gutzeit selbst einen Neuling zu bieten. Sicherlich ist diese Partie eines der Schlüsselspiele um den Aufstieg.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III

Wenn man an den Auftritt der Amberger Rasselbande aus dem Vorjahr denkt, kann man den Ylipullis nur den Rat geben, sich für die Begegnung warm anzuziehen. Die Ziehkinder von Thomas Krätzig lehrten den Jungs von Oberbayern München 2016 das Fürchten und trotzten ihnen ein Unentschieden ab.

 

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen

Tipp-Kick-Generationen treffen aufeinander – wie sollte man diese Begegnung anders beschreiben. Göppingen ist im Vorfeld schwer einzuschätzen. Geht in dieser Partie was für die Youngsters aus Baden Württemberg?

 

Youngbangers Balingen – TKG Weiler

Zwar ist Thomas Gerst ein ewig junger Spieler, aber er dürfte wohl in dieser Partie der älteste sein. Seine Erfahrung wird seinem Team sicherlich helfen, aber ansonsten misst sich die Jugend miteinander: ein offenes Duell.

 

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III

Kräftemessen der beiden astreinen Jugendmannschaften des Spieltags: Nach dem coolen Auftritt des Vorjahres sind die Amberger favorisiert. Egal, wie es ausgeht: In jedem Fall geht hier die Perspektive für den Tippkick-Sport an die Platte.

 

Youngbangers Balingen – Leppard United

Die Jugend aus Balingen wird kämpfen müssen gegen die starken Schweizer. Punkte sollten möglich sein, ob es letztendlich zum Sieg reicht, wird man sehen. Die Frage wird sein: Wie ausgeglichen ist die Qualität bei United?

 

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler

Oesterle, Maier und Cadulla haben vor Jahren bereits 2. Liga gespielt, da könnte also Einiges gehen. Was ist noch da bei den Altmeistern und wie lange dauert es, bis sie wieder im Turniermodus ankommen?

 

Fortuna Post Göppingen – Leppard United

Das wird eine Partie mit Fragezeichen sein, denn viele Unbekannte schweben bei diesem Duell im Raum. Knackige Spiele sind zu erwarten, alles ist möglich.

 

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III

Zu erwähnen ist auch, dass bei Amberg die einzigen beiden Spielerinnen der Liga antreten. Und Carmina und Emilia haben bereits im Vorjahr abgeräumt. Die Herren aus Göppingen sollten auf der Hut sein.

 

TKG Weiler – Leppard United

Zwei Aufstiegsaspiranten treten gegeneinander an. Thomas Gerst steht bei Weiler für Qualität, und auch Chris Fricker hat bei Turnieren schon auf sich aufmerksam gemacht. Sie treffen auf die Vielspieler René Gerber und Chrigu Meister. Spannend.

 

TKG Weiler – OTC Amberg III

Jugend trifft Jugend, und Thomas Gerst muss aufpassen, dass er dabei nicht alt aussieht. In diesem Duell ist alles möglich, irgendwann wird auch die Frage sein, wer Kondition und Konzentration hochhalten kann.

 

Leppard United – OTC Amberg III

Die Schweizer werden Bekanntschaft machen mit der vorbildlichen Jugendarbeit von Thomas Krätzig. Bei den Ambergern ist schon viel Spielkultur vorhanden, mal sehen, wie weit die Tippkick-Beine tragen …

 

 

Saisontipp:

  1. Leppard United
  2. spielTrieb Ylipulli Gießen II
  3. Fortuna Post Göppingen
  4. TKG Weiler
  5. OTC Amberg III
  6. Youngbangers Balingen

 

51. Süddeutsche Einzelmeisterschaft: Beni Buza holt sich den sechsten Sektionstitel!

Am 15. Oktober traf sich die Tipp-Kick-Elite zu einem weiteren Sektionsturnier in Hirschlanden mit dem Ziel, den Süddeutschen Meister 2017 zu ermitteln. Trotz einer verhältnismäßig niedrigen Teilnehmerzahl versprach das sehr gut besetzte Starterfeld ein spannendes Turnier.

(Foto: W. Renninger)

Er kann es noch immer: Beni Buza (hier bei der DEM 2017) wird erstmals Süddeutscher Einzelmeister! (Foto: W. Renninger)

 

Alle Titelträger im Überblick:

Süddeutscher Einzelmeister: Benjamin Buza (Gallus Frankfurt)

Bester U-18-Spieler: Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)

Beste Dame: Michaela Koegel (SG Rheinland/Düsseldorf)

 

Die Vorrunde:

Um die besten 24 Teilnehmer für die Playoffs zu ermitteln wurden 10 Runden Schweizer System gespielt.

Aus dem prominenten Feld konnten sich zu Beginn viele Spitzenspieler vorne positionieren, was aber nicht bei jedem bis zum Ende halten sollte. Eine Überraschung war sicherlich, dass sich William Schwaß (Oberbayern München) bei einer seiner seltenen Turnierteilnahmen den ersten Platz nach der Vorrunde sichern konnte. Er musste sich lediglich Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Artur Merke (Hirschlanden) geschlagen geben.

Einen eher enttäuschenden Tag erlebten jedoch  die potentiellen Titelkandidaten Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld) und Frank Hampel (Gallus Frankfurt). Genau wie einige der momentan groß aufspielenden Nachwuchstalente, allen voran der aktuelle deutsche Vizemeister Jakob Weber (PWR Wasseralfingen), Florian Stähle (TKC Hirschlanden) und Daniel Bialk, schafften sie es nicht, sich für die besten 24 zu qualifizieren.

Einen tollen Tag zeigte dagegen einmal mehr Peter Tuma (OTC 90 Amberg), der sich als 8. direkt für die zweite Runde der Playoffs qualifizierte.

Musste in der Vorrunde nur gegen Vincent Höhn und Artur Merke Federn lassen: William Schwaß (Foto: W. Renninger)

 

Die Playoffs

Wie oft üblich folgte auf die 10 Runden im Schweizer System ein progressives Playoff. Das bedeutete für die Plätze 1-8 eine freie Runde, während sich die Kicker auf den Plätzen 9-24 ihr Ticket für die nächste Runde erkämpfen mussten. Gespielt wurde in einem Best-of-3 Modus, bei dem 2 Siege (außer im Finale) zum Sprung in die nächste Runde benötigt werden.

Um den Einzug ins Achtelfinale:

Setzte sich gegen Lokalmatador Klaudio Lange durch: Thomas Krätzig vom OTC Amberg (Foto: W. Renninger)

Max Daub, Sebastian Baadte, Jochen Hahnel und auch Thomas Krätzig benötigten jeweils 3 Spiele, während sich Alex Beck, der spätere Sieger Beni Buza, Christoph Ihme und Jonathan Weber in zwei Partien durchsetzen konnten.

Achtelfinale:

Sebastian Baadte (hier gegen R. Schlotz) kegelte Glemsgau-Gewinner Vincent Höhn aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

Hier konnten sich lediglich Thomas Krätzig und Beni Buza (2x Sudden Death) in zwei Partien durchsetzen. In allen anderen Begegnungen benötigte der jeweilige Sieger mindestens 3 Spiele, um sich durchzusetzen. Besonders knapp war es bei Max Daub und Sebastian Baadte, die nervenstark im Sudden Death des entscheidenden Spiels zu überzeugen wussten. (Anm. des Autors: Vielen Dank an William Schwaß für das spannendste Best-of-3 Duell seit langem!)

Überraschend war, dass sich lediglich der amtierende Deutsche Meister, Philipp Baadte (Kaiserslautern), aus der Gruppe der ersten 8 der Vorrunde für das Viertelfinale qualifizieren konnte.

 

Viertelfinale:

Volle Konzentration vor dem Schuss ins Glück: Max Daub setzte sich gegen Alex Beck durch. (Foto: W. Renninger)

Im ersten Halbfinale sollten damit Max Daub und Benjamin Buza aufeinandertreffen, die sich in ihren Partien gegen Alex Beck (Frankfurt) und Sebastian Baadte (Kaiserslautern) durchsetzen konnten. Das Halbfinale komplettierten Philipp Baadte und Christoph Ihme (TKG Wolfsburg) mit Siegen über Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen).

 

Halbfinale:

Mit Vollgas Richtung Finale: Beni Buza wirft Ex-Mannschaftskollege Max Daub aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

 

Während Beni Buza mit Max Daub keine Mühe hatte und sich souverän durchsetzen konnte, gewann Baadte beide Spiele mit jeweils einem Tor und verhinderte so nach 2014 erneut den Finaleinzug Ihmes bei einer Süddeutschen Einzelmeisterschaft.

 

Finale:

Im Finale standen sich also ein zweifacher ehemaliger und der amtierende deutsche Meister gegenüber. Entsprechend ausgeglichen gestaltete sich auch das Spiel. Die Nervosität war auf beiden Seiten zu spüren, zumal keiner der beiden Spieler bislang eine Süddeutsche für sich entscheiden konnte.

Nach den regulären 10 Minuten Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden und auch die 2×2 Minuten der Verlängerung sollten keine Entscheidung bringen.

Das bedeutete: Wiederholungsspiel. Nach bereits 14 gespielten Minuten auf Top-Niveau eine große Anstrengung für beide Spieler.

Im zweiten Spiel erwischte Baadte den besseren Start für sich. 2 frühe Tore bedeuteten die Führung für den deutschen Meister. Es schien fast so, als sei bei Buza bereits der Tank leer und die Konzentration nicht mehr auf höchstem Niveau. Doch der Fighter schickte sich an, alle Zuschauer eines Besseren zu belehren. Mit einer perfekten zweiten Hälfte inklusive zweier direkter Eckballtore kämpfte sich der Ex-Hirschlandener zurück ins Spiel und entschied letztendlich die Partie mit 5:2 zu seinen Gunsten.

 

Hier noch zwei Links auf die youtube-Videos der Finalspiele von Felix Lennemann:

Spiel 1

Spiel 2

 

Herzlichen Glückwunsch an Beni Buza vom gesamten Rundschau-Team!

Vorschau: 30. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

Am Samstag, 4. November, lädt der OTC 90 Amberg zur 30. Bayerischen Einzelmeisterschaft in das Jugendzentrum „Altes Klärwerk“ in Amberg. Eine Woche vor der WDEM bietet das Team um Vereinsboss Thomas Krätzig neben der BEM noch die Bayerische Doppel-Meisterschaft und den Thomas-Nagy-Pokal für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden BEM an. Alle wichtigen Infos über die Veranstaltung gibt`s hier wieder von uns.

 

An ihm muss vorbei, wer Bayerischer Einzelmeister 2017 werden will: Titelverteidiger Peter Tuma. (Foto: W. Renninger)

 

Veranstalter:

OTC 90 Amberg

Wann:
Samstag, 04. November 2017 (9.30 Uhr!)

Titelverteidiger:
Peter Tuma (OTC 90 Amberg)

Teilnehmerbegrenzung:
48 Teilnehmer

Startgeld:

  • 9 Euro Erwachsene
  • U18 Spieler: Kostenlos

Spielort:
Jugendzentrum „Altes Klärwerk“
Bruno-Hofer-Str. 8-14
92224 Amberg

Turniermodus:

  • Gruppenmodus
  • Traditionelle 12er-Endrunde
  • Vorschlussrunde progressiv

Anmeldung:
Thomas Krätzig
Tel.: 09438-7999984
mobil und whatsapp: 01520-4399277 (Bitte nicht auf Mailbox sprechen!)
E-Mail: thomaskraetzig@gmx.de (bis Donnerstag!)

Anmeldeschluss:
Freitag, 03. November, 22:00 Uhr

 

Weitere Infos bekommt ihr auf der Homepage des OTC 90 Amberg.