1. Bundesliga 2019/20: 1. Spieltag


Die Messer sind gewetzt, die Kader zusammengestellt und mit dem einen oder anderen Turnier als Vorbereitung im Gepäck kurven oder fliegen die Tipp-Kicker wieder gespannt und bis in die Haarspitzen motiviert über die Straßen Deutschlands um endlich wieder Bundesligaluft zu schnuppern. Sie gehen auf Punkte- und Torejagd oder wollen eben diese verhindern. Die Saison hat begonnen!

Die Geschichten des 1. Bundesligaspieltages sind schnell geschrieben: die ganz großen Überraschungen blieben dieses Mal aus. Die vermeintlichen Favoriten setzten sich durch und teilten sich untereinander die Punkte.

Spiele in Kiel

Hoch im Norden empfing Gastgeber Kiel vor traumhafter Sportarenen-Kulisse zwei dicke Brocken. Trotz eines sehr guten Auftaktes hatten die Nordlichter gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister aus Kaiserslautern im weiteren Verlauf das Nachsehen und verloren am Ende deutlich mit 11:21. Auf Seiten Kiels überzeugten Olli Wegener und der wiedererstarkte Oliver Schell, während die Pfälzer sich voll und ganz auf die Baadte-Brüder verlassen konnten, die insgesamt 13 Spielpunkte einfuhren.

Starke Vorstellung im hohen Norden: Sebastian Baadte steuerte zum ersten Saisonsieg seiner Lauterer sechs Punkte bei.

Auch gegen die stets hoch gehandelten Frankfurter blieben die Hafenstädter erfolglos. Bei insgesamt 10:22 Punkten stach nur Simon Hansen mit 5 Punkten hervor. Alex Beck und Beni Buza steuerten hier am erfolgreichsten zum ungefährdeten Sieg bei.

Bester Kieler im Match gegen Gallus Frankfurt: Simon Hansen mit fünf Punkten auf der Habenseite.

Im Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte gab es eine gerechte Punkteteilung. Der gesamte Spielverlauf zeigte sich ausgeglichen und fair. Neben dem abermals starken Alex Beck und seinem Frankfurter Vereinskamerad Frank Hampel für Gallus, konnten auf Lauterer Seite dieses Mal die beiden Hahnel-Brüder überzeugen.

(Foto: W. Renninger)

Beste Bilanz beim Kampf der Giganten: Alex Beck mit 6:2 Punkten für Gallus Frankfurt gegen Kaiserslautern.

Spiele in München

Viel weiter südlich trafen sich die Mannschaften aus Fürstenfeldbruck, Waltrop und Hirschlanden. Im Spiel gegen die Preußen aus Waltrop verhinderte bei den Münchnern nur Vincent Höhn eine negative Punktebilanz. Altmeister Oliver Hahne überzeugte mit 8:0 Punkten auf ganzer Linie und hielt selbst den ebenfalls starken Jens Foit (6:2 Punkte) aus dem eigenen Team deutlich auf Distanz, wodurch die Partie schon nach dem fünften Block für den Westvertreter entschieden war.

Bärenstarker Auftritt gegen den Aufsteiger: Oliver Hahne mit 8:0 Punkten gegen Bruck.

Die Waltroper, von einigen vor der Saison als heimlicher Play-Off-Kandidat gehandelt, konnten diese Einschätzung auch in ihrem zweiten Spiel gegen den Vorjahres-Halbfinalisten aus dem Schwabenland unter Beweis stellen. Hirschlanden, die den Rückzug von Artur Merke und den Ausfall von Max Daub zu verkraften hatten, kamen tatsächlich schwer in die Gänge und mit 6:10 schnell ins Hintertreffen, ehe die Mannschaft um den bärenstarken Harald Füßinger, der — um es vorwegzunehmen — den Spieltag mit blütenweißer Weste und sagenhaften 16:0 Punkten beendete, die Partie in den folgenden Begegnungen eindrucksvoll drehte und dafür sorgte, dass Hirschlanden gar mit vier Punkten Vorsprung in die letzte Runde ging. Wieder einmal waren es Oliver Hahne und Jens Foit, die im letzten Block die Nerven behielten und den benötigten Doppelsieg zum endgültigen Remis einfuhren.

Bewies einmal mehr seine Extraklasse: Harry Füßinger mit 16:0 Punkten am ersten Spieltag!

Ein starker Vincent Höhn reichte den Bruckern auch im Spiel gegen Hirschlanden nicht, die mit dem erwähnten Harry Füßinger und dem diesmal frei aufspielenden Florian Stähle souverän den Sieg gegen den Aufsteiger unter Dach und Fach brachten.

Auch 6:2 Punkte von Vincent Höhn konnten seine Flinken Finger Bruck nicht vor einer deutlichen Niederlage gegen Hirschlanden bewahren.

Spiele in Berlin

Einzig die Berliner blieben an diesem Spieltag ohne Punktverlust. Die jungen Wilden aus der Hauptstadt kompensierten den Verlust ihres Routiniers und langjährigen Antreibers Christian Lorentzen mit Bravour und setzten sich überraschend klar gegen Wasseralfingen durch. Von Beginn an zeigten sie ihre Überlegenheit und ließen beim 23:9 nichts anbrennen. Chris Kuch und Max Gottschalk erzielten dabei gemeinsam hervorragende 15 Punkte.

(Foto: W. Renninger)

Mit makellosen 8:0 Punkten war Chris Kuch bester Spieler der Partie Celtic gegen Wasseralfingen.

Noch deutlicher fiel der Sieg gegen den Aufsteiger aus Hannover aus: wieder sorgte Max Gottschalk (8:0 Punkte), dieses Mal im Tandem mit Aufrücker J. Komareck (7:1 Punkte), für den deutlichen Sieg (25:7).

(Foto: W. Renninger)

Myrko Baumgart (r.) war mit insgesamt 10:6 Punkten bester Hannoveraner in Berlin.

Für die Niedersachsen reichte es an diesem Spieltag zwar nicht zu einem Punktgewinn, aber immerhin Myrko Baumgart bäumte sich mit insgesamt beachtlichen 10:6 Punkten gegen die beiden Niederlagen in Berlin auf. Die Lorbeeren kassierten im Spiel Wasseralfingen – Hannover andere: Jonathan Weber (8:0 Punkte) und Kilian Weißhaupt (6:2 Punkte) gewannen die Partie mit ihren beiden Brüdern (jeweils 4:4 Punkte) am Ende klar mit 22:10, wobei das Match bereits nach 5 Runden entschieden war.

Soll erfüllt: 2:2 Punkte für Jakob Weber, Kilian Weishaupt, Uli Weishaupt und Jonathan Weber.

Zusammenfassend lässt sich wieder einmal ein gelungener Spieltag konstatieren: Berlin führt die Tabelle mit weißer Weste an, es folgen mit Waltrop, Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden (jeweils 3:1 Punkte) die anderen — in Umfragen erwarteten — Play-Off-Kandidaten. Dahinter steht Wasseralfingen mit ausgeglichenem Punkteverhältnis. Das Tabellenende schmücken die beiden Aufsteiger Bruck und Hannover sowie Kiel, die mit einem Punktabzug in die Saison gestartet sind.

In der Einzelwertung grüßt Harry Füßinger (Hirschlanden) von der Spitze, dahinter Max Gottschalk und Chris Kuch (beide Berlin) vor Alex Beck (Frankfurt), Oliver Hahne und Jens Foit (beide Waltrop).

Besonders erfreulich ist das Wiedersehen mit drei „alten“ Bekannten, die — an jedem Spielort einer — gezeigt haben, dass sie nach wie vor im Haifischbecken Tipp-Kick-Bundesliga mithalten können. Es ist schön euch wieder an der Platte zu sehen, welcome back Stefan Heinze (Frankfurt), Klaudio Lange (Hirschlanden) und Andreas Pockrandt (Berlin)!


Alle Ergebnisse, Tabellen und Ranglisten wieder zum Nachlesen auf www.dtkv.info!


 

Saisonvorschau: 1. Bundesliga

Spannende Saison startet an diesem Wochenende

Am kommenden Sonntag startet die 1. Bundesliga in die Saison 2019/2020. Wie üblich werden die Karten neu gemischt. Die Favoriten auf die ersten vier Plätze scheinen dennoch festzustehen.

1. TKC Kaiserslautern 86

Der Meister und Pokalsieger geht mit unverändertem Kader in die neue Saison. Nach dem nicht für möglich gehaltenen Double aus der Vorsaison werden die Lautrer Buben wieder ähnliche Ziele definiert haben. Schon vor Saisonbeginn präsentiert man sich in sehr guter Form. Mathias Hahnel gewann vor ca. 14 Tagen die 1. Bochumer Stadtmeisterschaft. Aber auch die Baadte-Brüder werden ihre Leistung aus der Vorsaison bestätigen wollen. Play-Off-Joker Christoph Ihme komplettiert das Team. Auf den ersten Blick ist kein Schwachpunkt zu erkennen, daher sind die Lautrer wieder der Top-Favorit auf den Titel.

Erneut ein ganz heisser Kandidat auf Platz 1: Der 1.TKC Kaiserslautern 86.

TKC Gallus Frankfurt

‚Koan Titel‘ – Das könnte das Resümee der Frankfurter für die vergangene Saison sein. Nach dem Halbfinal-Aus in den Mannschafts-Play-Offs und dem verlorenen Pokalfinale jeweils gegen Kaiserslautern werden die Frankfurter mit großer Wahrscheinlichkeit höchst motiviert in die neue Spielzeit gehen. Neben den bekannten vier Stammspielern stehen auch in der neuen Saison wieder Stefan Heinze und der Berliner Freddy Mozelewski auf dem Meldebogen. Gleich der 1. Spieltag wird für die Frankfurter richtungsweisend sein. Was diese Mannschaft leisten kann, weiß jeder; die große Frage wird sein, ob sie es noch einmal auf die Platte bringen können.

Kann der TKC Gallus Frankfurt noch einmal zurückschlagen und die Lautrer Himmelsstürmer in die Schranken verweisen?

Celtic Berlin

Das jüngste Team der Liga ist auch mit neuer Formation wieder ein sicherer Play-Off-Kandidat. Angeführt von Christian Kuch und den beiden Stammspielern Max Gottschalk und Patrick Malessa wird sich Celtic auf einen der vorderen vier Plätze spielen. Neu im Kader der ersten Mannschaft ist Jan Komareck, der sich mit Marcel Horchert einen Kampf um den vierten Platz liefern wird. Wie sich das Team ohne Lohmeier präsentieren wird, bleibt abzuwarten.

Hier noch mit Lohmeier, künftig aber mit Jan Komareck und Marcel Horchert: Celtic Berlin

TKC 71 Hirschlanden

Ohne Artur Merke aber dafür mit Max Daub starten die Hirschlandener in die neue Saison. Das Ziel ist ganz klar: Das Erreichen der Play-Offs steht auf der To-Do-Liste der Schwaben. In den vergangenen Jahren war das meist kein Problem, danach war allerdings spätestens im Halbfinale Schluss. Genug Erfahrung bringt das Team um den aktuellen Süddeutschen Einzelmeister Max Daub mit, schließlich stehen mit Harry Füßinger und Rainer Schlotz zwei schwäbische Urgesteine an der Platte. Der Youngster Florian Stähle spielte in der vergangenen Saison mit 35:21 stark auf und man ist gespannt, ob er diese großartige Leistung wiederholen kann.

Schwäbischer Punktegarant: auf Harry Füßinger kann sich der TKC 71 Hirschlanden verlassen.

TKC Preußen Waltrop

Trotz der unfassbaren 2:14 Punkte aus der Vorsaison dürfen sich die Mannen um Holger Wölk auf ein weiteres Jahr 1. Bundesliga freuen. Auf Grund des besseren Spielpunkteverhältnisses ließ man die Spandauer Filzteufel und den TKV Grönwohld hinter sich. Personell gab es eine kleine Veränderung. Jens Foit ersetzt Marcus Müller, der von nun an in der zweiten Mannschaft spielen wird. Das Team verfügt über eine enorme Erfahrung und wird in dieser Spielzeit für einen geheimen Play-Off-Kandidaten gehandelt. Sollten alle vier Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen, wird der Geheimfavorit eigentlich kein Geheimfavorit mehr sein.

Bester Waltroper der Vorsaison: Arnold Gotzhein landete auf dem 8. Platz der Einzelrangliste.

PWR 78 Wasseralfingen

Mit der Brüder-Kombi Weishaupt/Weber gehen die Süddeutschen wieder in die neue Spielzeit. In der vergangenen Saison zog man sich achtsam mit 8:8 Punkten aus der Affäre. Für die Play-Offs zu schwach, für den Abstieg zu stark. Das Team ist aber durchaus in der Lage, einen der für besser eingeschätzten Kontrahenten zu schlagen. Gerade Jonathan Weber präsentierte sich zuletzt in Topform und schnappte sich in seiner Premierensaison gleich die Einzelwertung. Daher wird man sich im sicheren Mittelfeld der Liga platzieren. Als langfristiges Ziel könnte man sich dauerhaft in der 1. Bundesliga etablieren.

PWR 78 Wasseralfingen: Können sich die Ostalb-Kicker langfristig in Liga 1 etablieren?

SpVgg Balltick Kiel

Bereits in seine dritte Saison in der Eliteliga geht der Verein von der Ostseeküste. Angeführt werden die Schleswig Holsteiner von Robert von Hering, der in der letzten Zeit auch auf Einzelturnieren zu überzeugen wusste. In der Saison 2018/2019 erspielte man sich starke 8:8 Punkte, wobei das 16:16 Unentschieden gegen Gallus Frankfurt sicherlich das Highlight der Saison war. Fraglich bleibt jedoch, wie das Team die zwei Strafpunkte aus der vergangenen Saison auffangen wird. In Spielen gegen die vermeintlich schwächeren Teams stehen die Kieler mit dieser Bürde doppelt unter Druck.
(Foto: W. Renninger)

Defensivspezialist Robert von Hering wird auch diese Saison wieder das Zugpferd der Kieler Ballticker sein.

SG 94 Hannover

Nach zweijähriger Abstinenz haben die Niedersachsen in der vergangenen Saison die Rückkehr ins Tipp-Kick-Oberhaus mit makellosen 16:0 Punkten erreicht. Die Hannoveraner müssen in den Spielen gegen die direkte Abstiegskonkurrenz positiv punkten, um ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga zu verweilen. Angeführt wird das Team von Fred Elesbao, der sich in den vergangenen Spielzeiten kontinuierlich verbessert hat. Auch der Rest des Teams ist nicht unbekannt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Landeshauptstädter schlagen werden.
(Foto: W. Renninger)

Temperamentvoll an der Platte, cool und entspannt daneben: Fred Elesbao hat sich klammheimlich zum Spitzenkicker entwickelt.

Flinke Finger Bruck

Der Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Südwest wird es in der kommenden Saison sehr schwer haben. Spitzenspieler Vincent Höhn muss seine Teamkameraden schon bis in die Haarspitzen motivieren, dass man als Mannschaft über sich hinaus wachsen kann. Wie bei den Hannoveranern werden die Spiele gegen die direkte Abstiegskonkurrenz entscheiden. Genügend Erstligaerfahrung bringt das Team mit Peter Funke und Rainer Schönlau allemal mit. Ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga wäre dennoch eine sehr große Überraschung.

Mission (Im)Possible? Auf Ausnahmekicker Vincent Höhn und seine Brucker wartet eine schier unlösbare Aufgabe.

Tipp für die Abschlusstabelle 2019/2020

1. TKC Kaiserslautern 86
2. TKC Gallus Frankfurt
3. Celtic Berlin
4. TKC 71 Hirschlanden
5. TKC Preußen Waltrop
6. PWR 78 Wasseralfingen
7. SpVgg Balltick Kiel
8. SG 94 Hannover
9. Flinke Finger Bruck

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Play-Offs 2018/19 – Lautern entthront Frankfurt

Lautern holt das Double – Dreimaliger Double-Sieger Frankfurt entthront

Am 01. und 02. Juni fanden die DMM- und DTKV Pokal-Play-Offs in Berlin in der Marshallstraße 3 statt. Ausrichter war Celtic Berlin, das sich selbst für einen der Play-Off-Plätze qualifizierte. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die Teams aus Kaiserslautern, Frankfurt und Hirschlanden. Am Ende setzten sich die Lauterer in beiden Wettbewerben durch und sicherten sich neben dem Pokal auch noch den Meistertitel

Die Halbfinals der DMM – Celtic standesgemäß, Lautern mit erstem Ausrufezeichen

Im ersten Halbfinale kam es zu der Partie zwischen Hirschlanden und Celtic Berlin. Die Partie lief von Anfang an nicht nach dem Plan der Schwaben. Zwei Niederlagen von Rainer Schlotz und Max Daub zum Start. Danach gab Harald Füßinger eine 3:1 Führung gegen Max Gottschalk in letzter Sekunde aus der Hand, die Partie endete 3:3. An der Nebenplatte unterlag Artur Merke gegen Patrick Malessa mit 1:2 Toren. Nach zwei Runden bereits ein 1-7 Rückstand für die Schwaben. Dann sorgten Siege von Rainer Schlotz und Max Daub wieder für den Anschluss, 5-7. Ein Sieg von Artur Merke über Christian Lorenzen, doch Harald Füßinger verlor gegen den starken Patrick Malessa, 7-9 zur Pause. Die Berliner erwiesen sich in dieser Partie insgesamt als zu dominant. Anschließend gab es vier Niederlagen in Folge und die frühe Entscheidung zugunsten des Ausrichters. Eine aus Sicht der Süddeutschen schwache Leistung, zumal man 14 Tage zuvor an selber Stelle noch mit 18:14 gewinnen konnte.

Celtic zu stark: Patrick Malessa bezwingt Artur Merke mit 2:1, am Ende steht es 21:11 für die Hauptstädter.

Im zweiten Halbfinale zwischen Seriensieger Frankfurt und dem Tabellenersten Kaiserslautern eine ähnliche Entwicklung. Das Überraschungsteam aus Lautern hielt Titelverteidiger Frankfurt nahezu mühelos in Schach. Nach einem anfänglichen 2-2, einem 5-3 und einem 8:4 stand es 10-6 zur Halbzeit. Frank Hampel hielt sein Team mit einem 2:1 Sieg gegen Philipp Baadte zunächst im Spiel, jedoch gewann auf der Nachbarplatte Mathias Hahnel mit 4:2 gegen Benjamin Buza. Nun stand es also 12-8 für Lautern. Play-Off-Debütant Jochen Hahnel mit einem aus Lauterer Sicht wichtigen Punkt gegen Michael Kaus und der Sieg von Christoph Ihme über Alexander Beck sorgten für die 15-9 Führung. Noch einmal der überragende Christoph Ihme mit einem 2:1 Sieg über Benjamin Buza und das Unentschieden von Mathias Hahnel gegen Frank Hampel bedeuteten die Vorentscheidung, 18-10 für die Lauterer. Damit standen die Pfälzer nach 2017 zum zweiten Mal in einem DMM-Finale.

Wachablösung in Berlin: Kaiserslautern besiegt den Serienmeister Gallus Frankfurt im Halbfinale

Das Finale der DMM – Lautern lässt die Muskeln spielen

Das Finale wurde dann zu einer Demonstration des stärksten Bundesligateams der Saison 2018/19. Die Berliner konnten zumindest in der Anfangsphase mithalten. Nach einem anfänglichen 2-2, einem 4-4 und einem 8-4 nach drei Runden kamen die Pfälzer erst so richtig in Fahrt. Beim zwischenzeitlichen 10-6 zur Halbzeit war nun allen klar, die Berliner benötigen ein Wunder. Diesen Gefallen taten die Pfälzer den Gastgebern nicht. Drei Siege und ein Unentschieden folgten und so machten Jochen Hahnel mit einem 4:0 gegen Max Gottschalk und Christoph Ihme mit einem 6:4 über Christian Kuch die Meisterschaft perfekt. Bereits beim Stande von 17-7 war die Partie zugunsten des1. TKC 86 Kaiserslautern entschieden! Die Mannschaft um Jochen und Mathias Hahnel, Philipp Baadte und Christoph Ihme konnten unter lautem Jubel den Meisterschaftspokal aus den Händen von DTKV-Präsident Peter Funke entgegennehmen.

Deutscher Mannschaftsmeister und DTKV-Pokalsieger 2019: (v.l.n.r.) Michael Link, Christoph Ihme, Philipp Baadte, Jochen Hahnel, Mathias Hahnel, Fabian Werle und Daniel Nater

Wachablösung in der 1. Bundesliga?

Die Hälfte der Saison 2018/19 ist gespielt und der Top-Favorit TKC Gallus Frankfurt schwächelt – 2 Aufsteiger bewerten den bisherigen Saisonverlauf!

Die ersten beiden Spieltage wurden mit 18 Partien absolviert und der Blick auf die Tabelle offenbart die ein oder andere Überraschung. An der Tabellenspitze stehen 3 Mannschaften mit 7:1 Punkten, und überraschenderweise hat der aktuelle Meister Gallus Frankfurt auf Platz 4 nur ein ausgeglichenes Punkteverhältnis vorzuweisen. Die folgenden 5 Mannschaften sind durch lediglich einen Punkt getrennt und spielen wohl allesamt gegen den Abstieg.

Die beiden „Aufsteiger“ André Bialk (Spandauer Filzteufel) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen), die im August 2018 vor dem 1. Spieltag eine erste Prognose abgegeben hatten, schätzen den möglichen weiteren Saisonverlauf ein:

Die Tabelle zur Halbzeit!

TKC 71 Hirschlanden

AB: „3 Mannschaften liegen mit 7:1 Punkten an der Tabellenspitze. Die Hirschlandener belegen dank des besseren Torverhältnisses Platz 1 und grüßen den Rest der Liga als Herbstmeister. Allerdings profitierten die beiden Erstplatzierten von der Spielabsage der Kieler am 1. Spieltag. Die Hirschlandener setzten ihrerseits 5 Spieler ein, von denen Harald Füßinger mit 17:7 Punkten als bester Einzelspieler glänzte. Allerdings hat Hirschlanden das schwerste Restprogramm aller 4 Playoff-Kandidaten (Gallus und Celtic).
Mein neuer Tipp: Platz 4 vor dem Playoff

JW: „Im Spiel gegen meinen PWR merkte man, wie gut Max Daub dieser Mannschaft tut. Er sprang für Artur Merke ein und motivierte seine Teamkameraden ungemein (Rainer Schlotz hat deswegen vermutlich noch immer ein Pfeifen im Ohr). Allerdings wird genau dieser Faktor fehlen, wenn Max wieder in der zweiten Mannschaft eingesetzt wird, da niemand diesen Part adäquat ausfüllen kann. Dennoch wird sich Hirschlanden gerade noch so für die Play-Offs qualifizieren.“
Mein neuer Tipp: Platz 4

1.TKC Kaiserslautern ’86

AB: „Mit 7:1 Punkten scheint der Playoff-Einzug fast gesichert. Selbst wenn das Spiel gegen die Celticer in Berlin verloren gehen sollte, werden die beiden Baadte- und Hahnel-Brüder die notwendigen Punkte gegen die 3 Kandidaten der unteren Hälfte (Grönwohld, Waltrop, Wasseralfingen) einfahren. Ein bisschen überraschend ist es, dass der Youngster Sebastian Baadte mit 18:6 Punkten der in dieser Saison Punktbeste der Lauterer ist. 
Mein neuer Tipp: Platz 2 vor dem Playoff

JW: „Die Lauterer stellen für mich die größte Überraschung der laufenden Saison dar. Auch wenn die Pfälzer von einem Spielausfall und einem Sieg gegen dezimierte Spandauer profitierten, haben sie in den Spielen gegen Hirschlanden und Frankfurt gezeigt, was in ihnen steckt. Dies ist vor allem beachtlich, wenn man bedenkt, dass drei der vier Stammspieler dabei deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben. Es sind also noch durchaus stille Reserven vorhanden, die im Saisonendspurt freigesetzt werden können. Für Sebastian Baadte freut es mich ungemein, dass er solch eine starke Leistung zeigen und als einziger die Erwartungen übertreffen konnte. “
Mein neuer Tipp: Platz 2

Wusste in der ersten Saisonhälfte zu überzeugen: Sebastian Baadte! (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin

AB: „Die Celticer sind in der 1. Saisonhälfte noch nicht richtig in Schwung gekommen. Ein Unentschieden und 3 sehr knappe Siege mit 17:15, die jeweils erst im letzten Durchgang sichergestellt werden konnten. Christian Kuch führt mit 26:6 Punkten die Einzelwertung der 1. Bundesliga an, ein Leistungsgarant, der den Playoff-Platz sichern wird. Die 3 anderen Celticer konnten bisher kein positives Punkteverhältnis erzielen. Im Heimspiel gegen Kaiserslautern wird entschieden, wer als Tabellenführer ins Playoff gehen wird. Nicht wenige trauen dieser Mannschaft in diesem Jahr den Titel zu, auch weil das Playoff in Berlin stattfindet. Ganz wichtig dürfte dabei die Erfahrung sein, dass man gegen Frankfurt gewinnen kann und letztendlich mit 17:15 gewonnen hat.“
Mein neuer Tipp: Platz 1 vor dem Playoff

JW: „Ohne Chris Kuch würde Celtic um den Abstieg kämpfen – dennoch bleibe ich dabei, dass die Berliner am Ende der Saison Meister werden. Aufgrund des Sieges gegen Frankfurt werden sie auch vor dem Play-Off die Tabellenspitze erklimmen, insbesondere weil Malessa, Gottschalk und Lorenzen nach zwei Spieltagen zum Vergessen erstarkt zurückkommen werden, weil sie Kuch diese Leistungssteigerung einfach schuldig sind. Außerdem findet das Play-Off in Berlin statt und die Jungs sind verdammt heiß auf den Titel.
Mein neuer Tipp: Platz 1

TKC Gallus Frankfurt

AB: „Zwei 15:17 Niederlagen gegen direkte Playoff-Kandidaten und schon landen die Frankfurter nur auf Platz 4. Natürlich wird man sich die restlichen 4 Spiele zusammenreißen und natürlich wird man fokussiert ins Playoff einziehen. Schlägt man dabei sogar Hirschlanden, ist Platz 3 drin. Und im Playoff werden die Würfel sowieso neu gemischt, in denen die Frankfurter dank ihrer Erfahrung und individuellen Klasse nur schwer zu schlagen sein dürften. Was für ein Glück für die Frankfurter, dass es das Playoff gibt, denn sonst wäre die Saison für die Frankfurter schon nach der Halbzeit gelaufen … Alle 4 Spieler sind in der Einzelwertung in den Top-12 zu finden, lediglich der amtierende Deutsche Meister Michael Kaus fällt mit einem Negativ-Punkteverhältnis von 15:17 ein bisschen ab.“
Mein neuer Tipp: Platz 3 vor dem Playoff.

Die Top10 im Einzel!

JW: „Nach den beiden Ausrutschern gegen Lautern und Berlin sind sich die Frankfurter um den Ernst der Lage bewusst. Mit Buza (Tourfinale), Hampel (Westdeutsche) und Kaus (Deutsche) haben die Titelverteidiger im Jahr 2018 drei wichtige Einzeltitel geholt – lediglich Beck, der in der Bundesliga-Einzelwertung auf Rang 3 liegt, ging leer aus. Jetzt gilt es also, diese Dominanz auch in der Liga auszuüben und ich bin davon überzeugt, dass dies gelingen wird. Frankfurt wird die zweite Saisonhälfte mit 8:0 Punkten abschließen und dabei maximal 30 Spielpunkte abgeben. “
Mein neuer Tipp: Platz 3.

PWR ’78 Wasseralfingen

AB: „A Schdigg Brod em Sagg isch bessr wia a Fädr am Huad“. 3 Punkte reichen zwar noch nicht, um dem Abstiegsgespenst endgültig entronnen zu sein, trotzdem traut man den beiden Weber- und Weißhaupt-Brüdern einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu. Insbesondere die beiden Weber-Brüder Jonathan und Jakob konnten mit Platz 2 und 10 der Einzelrangliste die Erwartungen erfüllen und ziehen auch die aufstrebenden Weißhaupt-Brüder Uli und Kilian mit. Kilian Weißhaupt erzielte in den letzten Monaten beachtliche Turnierresultate und belegte bei mehreren Events Siegertreppen-Plätze – das lässt aufhorchen! Sollten die Wasseralfinger am kommenden 3. Spieltag die beiden Tabellenletzten Spandau und Kiel schlagen, ist sogar eine Playoff-Platzierung in Reichweite.“
Mein neuer Tipp: Platz 5 vor dem Playoff

JW: „Da kennst du dich in der schwäbischen Mundart deutlich besser aus als ich, lieber André – dieses Sprichwort ist mir vollkommen unbekannt. In den anderen Aussagen möchte ich dir aber nicht widersprechen, auch wenn wir in dieser Saison keinen Gedanken an eine mögliche Play-Off Teilnahme verschwenden, da es für uns alle die erste Runde im Oberhaus ist. Fraglich ist vor allem, ob der PWR seine gute Form aus dem Herbst ins neue Jahr mitnehmen kann. Wenn uns das gelingt, werden wir sicherlich den Klassenerhalt schaffen und uns im Mittelfeld wiederfinden.“
Mein neuer Tipp: Platz 5

TKC Preußen Waltrop

AB: „Die Waltroper haben ein sehr schweres Restprogramm: Hirschlanden und Frankfurt am 3. Spieltag, und Kaiserslautern und Wasseralfingen am letzten Spieltag. Da kann man sich schnell auf einem Abstiegsplatz wiederfinden. Doch die Waltroper haben ein As im Ärmel: Oliver Hahne wird spielen, wenn Not am Mann und in der Tabelle ist. Als Edeltechniker kann kaum einer die Spiele so gut „lesen“ wie er. Ob das reicht? Sicherlich wird man den verlorenen Punkten gegen Grönwohld nachtrauern. Arnold Gotzhein trat mit 20:12 Punkten als bester Waltroper Einzelspieler aus dem Schatten seiner Mitspieler heraus. Entscheidend und richtig spannend wird für die Waltroper der 4. Spieltag!“ 
Mein neuer Tipp: Platz 6 vor dem Playoff

Immer fokussiert: Arnold Gotzhein liegt mit 20:12 Punkten als bester Waltroper auf Platz 4 der Einzelwertung!

JW: „Waltrop ist durch den hohen Sieg gegen Spandau mit dem besten Spielpunkteverhältnis der unteren Tabellenhälfte gesegnet. Dieses Polster werden die Westspitzen auch brauchen, schließlich stehen noch Spiele gegen Hirschlanden, Frankfurt und Kaiserslautern auf dem Programm, gegen die wenig zu holen sein wird. Enorm wichtig wäre es, die Chance im Spiel gegen meinen PWR zu nutzen. Doch selbst mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Dennoch wird es die Preußen am Ende nicht treffen. “
Mein neuer Tipp: Platz 7.

TKV Grönwohld

AB: „Dem überraschenden Matchgewinn gegen Waltrop folgte die ebenso überraschende Niederlage gegen die Berliner aus Spandau. Am 2. Spieltag waren die Grönwohlder zu schwach, um irgendeinen Blumentopf zu gewinnen. Nur Kai Schäfer und Markus Müller spielten alle 4 Mannschaftskämpfe, daneben wurden Swen Petersen, Tobias Stock, Martin Arp und Altmeister Michal Zaczek in 2 Mannschaftskämpfen eingesetzt. Da auch das Restprogramm relativ schwer ist – 3 Playoff-Kandidaten und der Tabellenletzte aus Kiel warten – rückt der wahrscheinliche Abstieg immer näher, bitter für diesen tollen und langjährigen Bundesliga-Verein“.
Mein neuer Tipp: Platz 9 vor dem Playoff

(Foto: W. Renninger)
Martin Arp holte gegen Hirschlanden 8:0 Punkte. Bockstark!

JW: „Kampflos werden sich die Grönwohlder sicher nicht geschlagen geben – man darf jedoch bezweifeln, ob der Kampf am Ende von Erfolg gekrönt sein wird. Der Sieg gegen Waltrop war nochmals ein Lucky-Punch, wodurch der Abstieg mit erhobenem Haupt begangen werden kann. Man merkt den Akteuren an, dass sie weiterhin Spaß an unserem Sport haben und diese ausgelassene Stimmung in der Mannschaft genießen. Nichtsdestotrotz wird der Abstieg nicht zu vermeiden sein – auch wenn Kai Schäfer und Martin Arp in die Bundesliga gehören, wenn man die Einzelleistung betrachtet.“ 
Mein neuer Tipp: Platz 9.

Spandauer Filzteufel 09

AB: „Zwar konnte man am 1. Spieltag zwei wichtige und hart erarbeitete Punkte gegen Grönwohld einfahren, doch am 2. Spieltag unterlag man Frankfurt und Kaiserslautern trotz großem Kämpferherz am Ende recht deutlich. Natürlich studiert man auch in Spandau die Tabelle ganz genau und man weiß, dass man mit einem Sieg gegen den richtigen Gegner einen Big Point landen könnte. Aufgrund des schlechten Spielpunktverhältnisses sind 3 Punkte voraussichtlich notwendig, um den Klassenerhalt zu schaffen und ein Sieg gegen Kiel ist dafür ein absolutes Muss. Trotz allem, das Team hat viel Spaß und ist hungrig“.
Mein neuer Tipp: Platz 8 vor dem Playoff

JW: „Der Ausfall von Hardy Schau am zweiten Spieltag schmerzt sehr und kann am Ende das Zünglein an der Waage sein. Trotz eines groß angelegten Hilferufs (u.a. via facebook), war es kurzfristig leider nicht möglich, einen Ersatzmann zu finden. Am dritten Spieltag könnte der Heimvorteil gegen meinen PWR und Kiel ausschlaggebend sein. Für beide Auswärtsteams stellt der Weg nach Spandau eine lange Reise dar und daher ist es wahrscheinlich, dass die Filzteufel aufgrund der höheren geistigen Frische in den hitzigen Duellen punkten werden. Dennoch wird dies maximal in einem Spiel der Fall sein und aufgrund der schlechten Spielpunkte reicht es am Ende nur für Rang 8.“
Mein neuer Tipp: Platz 8

SpVgg Balltick Kiel

AB: „Gleich der 1. Spieltag war der Gau für die Kieler. Man konnte trotz 2 vorhandener Mannschaften kein Team ins entfernte Kaiserslautern schicken. So startete man mit 0:4 Punkten und 0:64 Spielpunkten. Am 2. Spieltag konnte man knapp mit 17:15 Waltrop niederhalten, Florian Hansen war hier im letzten Durchgang der Matchwinner. Gegen Celtic verlor man dann mit 15:17 ebenso knapp. Bester Einzelspieler ist Florian Hansen auf Platz 26 mit 10:6 Punkten. Kiel hat es – wie alle anderen Teams der Liga – noch selbst in der Hand, nicht abzusteigen.

Mein neuer Tipp: Platz 7 vor dem Playoff

Muss und wird sich steigern, damit der Klassenerhalt realisiert werden kann: Simon Hansen.

JW: „Auch wenn alle Stimmen die Kieler nach dem ersten hergeschenkten Spieltag bereits abgeschrieben haben, werden die Jungs um Robert von Hering den Klassenerhalt packen, da sie das vermeintlich leichteste Restprogramm vor der Brust haben. Mit zwei Siegen gegen Grönwohld und Spandau können die einzig wahren Tipp-Kick-Sportler vier Punkte einsacken, um am Ende zumindest im Mittelfeld zu landen.“
Mein neuer Tipp: Platz 6

Alle Kadermeldungen und Ergebnisse sind auf der Ligaseite einzusehen.

Die Bundesliga-Saison 2018/19 in der Vorschau – 2 Aufsteiger wagen eine Prognose!

Die Kader für die kommende Saison in der Tipp-Kick Bundesliga sind veröffentlicht und erste Prognosen können erfolgen. Die Saison könnte spannend, ja dramatisch verlaufen, denn hinter den beiden Spitzenteams Gallus Frankfurt und Celtic Berlin können fast alle anderen Mannschaften – je nach Tagesform – das Playoff erreichen.

Die beiden „Aufsteiger“ André Bialk (Spandauer Filzteufel) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen) wagen eine erste Prognose:

TKC Gallus Frankfurt

AB: „Der 6-fache Deutsche Mannschaftsmeister begibt sich auf die Spuren des 12-fachen Seriensiegers Concordia Lübeck. Die einzelnen Spieler bestechen durch eine unglaubliche Konstanz, gestählt durch unzählige Turniersiege jedes einzelnen Spielers. Dazu ein Freddy Mozelewski als bärenstarker 5. Spieler, der den arrivierten Spielern die notwendigen Spielpausen ermöglicht. Insgesamt ein perfektes Team und wenn man die Bilder des letzten Playoff-Finales sieht, ist die Gier nach Titeln noch lange nicht gezähmt. Kaum vorstellbar, dass sich diese Mannschaft in der Saison 18/19 nicht als Erster für das Playoff qualifiziert. Zudem: Der Meistertitel scheint reserviert!
Mein Tipp: Platz 1

JW: „Wer soll Gallus aktuell gefährlich werden? Selbst bei Ausfällen in der Starting Four Beck – Buza – Hampel – Kaus konnten Freddy Mozelewski sowie Kaltstarter Stefan Heinze im Playoff bzw. Pokal auf Anhieb aushelfen. Trotz der Erfolge der vergangenen Jahre bleiben die Hessen hungrig auf Titel, vielleicht auch, weil die Erfolgserlebnisse das Team noch mehr zusammengeschweißt haben. In Normalform wird Gallus kaum zu schlagen sein, sodass Platz 1 nach der regulären Spielzeit nur über den Titelverteidiger geht.“
Mein Tipp: Platz 1 nach der regulären Spielzeit.

(Foto: W. Renninger)

Freddy Mozelewski – wird der beste 5. Mann der Liga seine Einsatzmöglichkeit bekommen? Auf ihn ist auf jeden Fall Verlass!

 

Celtic Berlin

AB: „Junge Mannschaft, sehr hungrig, manchmal zu emotional. Teilweise mit beachtlichen Erfolgen auf Einzelturnieren. Der alte Fuchs Christian Lorenzen möchte auf der Zielgeraden seines Tipp-Kicker-Lebens noch den einen großen Titel einfahren, doch dazu fehlt gegenüber Gallus noch die Konstanz und vielleicht der Glaube an sich selbst. Auch Celtic hat Topspieler wie Horchert und Komarek in der Hinterhand und wird – bei konzentrierter Angehensweise – ganz sicher ins Playoff einziehen.
Mein Tipp: Platz 2

JW: „Auch für Celtic wird es ein Leichtes sein, sich für das Playoff zu qualifizieren, da die Mannschaft mittlerweile sehr ausgeglichen ist und ein Ausfall teamintern kompensiert werden kann. Dadurch dass Celtic und Gallus bereits am 1. Spieltag aufeinandertreffen und Gallus noch den psychologischen Vorteil des gewonnenen Endspiels auf seiner Seite hat, reicht es nach der Vorrunde nur für Platz 2. Wenn ich heute bereits einen Tipp für den Mannschaftsmeister abgeben müsste, würde ich allerdings aufgrund der Berliner Heimstärke auf Celtic setzen: Nicht umsonst findet das Playoff 2019 in der Bundeshauptstadt statt.“
Mein Tipp: Platz 2 nach der Vorrunde, Mannschaftsmeister nach den Playoffs

Celtic geht wieder mit dem gleichen Kader in die Saison (v.l.:) Chris Kuch, „Podcast-Pirat“ Patrick Malessa, Max Gottschalk und Christian Lorenzen

 

TKC 71 Hirschlanden

AB: „3 Routiniers und 1 Jungstar. Doch wo ist Max Daub, der „agressive leader“ der Hirschlandener? Füßinger, Schlotz und Merke, alles stille und besonnene Spieler, sowie Florian Stähle, der in den letzten Jahren die U18-Szene überstrahlte, werden die Hirschlandener sicher ins Playoff führen.“
Mein Tipp: Platz 3

JW: „Dass Florian Stähle in den Kader der ersten Mannschaft aufrückt, war schon längst überfällig, da er an guten Tagen neben Harald Füßinger der beste Hirschlander ist. Für ihn gilt es, an der Konstanz zu arbeiten. Fraglich ist hingegen, wie das Team den Verlust von Motivator Max Daub kompensieren kann. Vor allem in engen Spielen könnte er wichtige Akzente setzen, die die anderen Spieler mitreißen. Leistungstechnisch gehört Hirschlanden auf jeden Fall ins Playoff, jedoch werden sie dort nicht viel mitreden können.“
Mein Tipp: Platz 3

 

1.TKC Kaiserslautern ’86

AB: „Back to the roots. Zweimal Baadte, zweimal Hahnel. Ist das Legionäre-Experiment gescheitert? Vielleicht ist gerade diese Rückkehr eine Chance zu mehr, denn auch diese 4 Spieler wissen bestens zu punkten. Hohe Effizienz, sehr kampfstark, variabel. Man wird sich einen harten Fight mit Waltrop um den 4. Playoff-Platz liefern. Entscheidet dann der direkte Vergleich?“
Mein Tipp: Platz 4

JW: „Als einziges Team der Liga startet der 1. TKC mit vier Eigengewächsen in die Saison. Dem amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte fällt nach den Abgängen von Flo Wagner und Jens König noch mehr die Rolle des Leaders zu. Sein Bruder Sebastian muss den nächsten Schritt gehen und sich in der Bundesliga etablieren, damit sich Lautern für die Playoffs qualifizieren kann. Die Hahnel-Brüder spielen schon seit Jahren auf einem hohen Niveau und insbesondere Rückkehrer Jochen ist nochmals ein Leistungssprung an alter Wirkungsstätte zuzutrauen.“
Mein Tipp: Platz 4

Wieder für seinen Heimatverein aktiv: Jochen Hahnel!

 

TKC Preußen Waltrop

AB: „Seit Ende der 80’er Jahre halten sich die Waltroper mit wenigen Unterbrechungen als Dauerbrenner in der Bundesliga. Oliver Hahne, einer der technisch besten Spieler, den das Tipp-Kick je hervorgebracht hat, und Holger Wölk sind die Garanten. Dazu die mit großem Kämpferherzen ausgestatteten Markus Müller und Arnold Gotzhain, das Playoff ist möglich.“
Mein Tipp: Platz 5

JW: „Oliver Hahne kann es nicht lassen. Der Deutsche Meister von 1991 feiert gefühlt sein zehntes Comeback. Die Tipp-Kick-Szene freut sich, dass der Edeltechniker wieder an die Platte geht und Waltrop kann auf wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs zählen. Sollte ein Team der Top-Four patzen, wäre Waltrop sicherlich der erste Nutznießer. Das Team ist allerdings zu unausgeglichen, um einen Anspruch auf ein sicheres Ticket zu erheben.“
Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld

AB: „Der Verlust des Spitzenspielers Fabio de Nicolo, der mit seinen Schuljungs eine neue Mannschaft gründete, und die Sattheit seit dem Gewinn des Doubles (Meisterschaft und Pokal) lassen die Grönwohlder mit den Kielern und Wasseralfingern nur noch um die Plätze 6-8 kämpfen. Und es wird sehr eng im Kampf gegen den Abstieg, vielleicht zu eng für Grönwohld.
Mein Tipp: Platz 8

JW: „Die Grönwohlder sind schwer einzuschätzen. Aufgrund des Abgangs ihres Topshots Fabio de Nicolo und der Zusammenlegung der ersten und zweiten Mannschaft steht ein großes Fragezeichen hinter der Stammformation. Selbst in Bestbesetzung stellt der Klassenerhalt ein fast unmögliches Unterfangen dar, jedoch können wir erwarten, dass fast jeder aus dem breiten Kader seine Spielzeit erhält. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, muss Grönwohld am Ende der Saison den Gang in Liga 2 antreten.
Mein Tipp: Platz 9

 

SpVgg Balltick Kiel

AB: „Aufstrebende Jungkicker, intelligent, smart, trainingsbesessen. Erweitert wird der letztjährige Kader um den Routinier und ehemaligen Spitzenspieler Oliver Schell, der so manches wichtiges Puzzlestückchen zum Klassenerhalt beitragen wird.
Mein Tipp: Platz 7

JW: „Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist bekanntlich die schwerste – das wird vermutlich auch für die Ballticker zutreffen. Insbesondere das Mastermind der Kieler Schule, Robert von Hering, wird sich jedoch wenig aus dieser Weisheit machen und diesem Trend mit einer Leistungssteigerung entgegentreten. Zusätzlich konnte man sich mit Altmeister Oli Schell gezielt verstärken, um den internen Konkurrenzkampf anzuheizen, auch wenn Schell bei Weitem von alter Stärke entfernt scheint. Diese beiden Faktoren werden dafür sorgen, dass sich die Kieler in der Liga etablieren und sich eher Richtung Playoff als ans Tabellenende orientieren werden.“
Mein Tipp: Platz 6

Wieder in einem Bundesliga-Kader: Perfektionist Oliver Schell

 

PWR 1978 Wasseralfingen

AB: „Die landauf und landab sehr geschätzten Wasseralfinger treten mit 2 Brüderpaaren an. Die Brüder Jonathan und Jakob Weber sind durch ihre zahlreichen Erfolge bei Einzelturnieren der letzten Jahre sicherlich mehr unter Druck als die beiden Weishaupt-Brüder. Das Team ist sehr kompakt und sehr steigerungsfähig.
Mein Tipp:Platz 6

JW: „Wenn jemand unseren Gründern Pit, Wolfgang und Reiner am Abend des 25.04.1978 erzählt hätte, dass unser Verein im 40. Vereinsjahr eine Mannschaft in der Bundesliga stellen würde, hätten sie diese Person wohl als verrückt abgetan. Bezogen auf die Leistung gehören wir dort aber auf jeden Fall hin. Von den Teams aus der unteren Tabellenhälfte haben wir an einem guten Tag vermutlich die besten Chancen, auch mal ein großes Team zu ärgern und wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Nach zehn Jahren Aufstiegsbemühungen in der zweiten Liga wird uns die Umstellung auf Abstiegskampf vermutlich schwer fallen, sodass die Duelle gegen die direkten Konkurrenten sehr heikel werden.“
Mein Tipp: Platz 7

Ein eingespieltes Team (v.l.:) Jakob Weber, Kilian Weishaupt, Uli Weishaupt und Jonathan Weber

 

Spandauer Filzteufel 09

AB: „Dem überraschenden Aufstieg wird der vermutlich nicht überraschende Abstieg folgen. Doch die Filzteufel werden dieses eine Jahr besonders genießen, denn Hand aufs Herz: wieviele Tipp-Kicker träumen nicht mal von so einem Jahr Bundesliga? Allerdings will man nur ungern als „Tasmania Spandau“ in die ewigen Annalen des Tipp-Kick-Sports eingehen…
Mein Tipp: Platz 9

JW: „Direkt am 1. Spieltag steht für den Meister des Understatements ein womöglich vorentscheidendes Duell in Grönwohld gegen den Gastgeber an. Mit zwei Punkten im Rücken könnte man den Schwung nutzen, um die Konkurrenz in Sachen Abstieg erheblich unter Druck zu setzen. Sicherlich spielten Daniel und André Bialk sowie Hardy Schau in der Aufstiegssaison bereits am Limit, während Detlef Schirmer hingegen stark abfiel. Wenn sein Team ihn mitziehen kann, ist der Klassenerhalt möglich.“
Mein Tipp: Platz 8

Das Spandauer Erfolgsteam (v.l.:) Hardy Schau, Daniel Bialk, Detlef Schirmer und André Bialk

 

Alle Kadermeldungen und Ergebnisse sind auf der Ligaseite einzusehen.

Fotos: W. Renninger, Celtic Berlin, PWR 78 Wasseralfingen, Spandauer Filzteufel 09, TKV Jerze

1. Bundesliga 2017/18: Der 2. Spieltag

Das letzte verlustpunktfreie Team der 1. Bundesliga heißt TKC Gallus Frankfurt. Die Hessen konnten beide Spiele gewinnen, mussten aber gegen Celtic Berlin bis zur letzten Runde zittern. Ohne Fortune agierten die Kicker aus Grönwohld, die nach zwei Schlappen in der Tabelle bis auf Rang 6 abgerutscht sind. Spieler des Tages: Harry Füßinger war mit 14:2 Punkten maßgeblich am Super-Spieltag seines TKC 71 Hirschlanden beteiligt.


Spiele in Hirschlanden

Mann des Tages! Mit 14:2 Punkten führte Harald Füßinger (links) seinen TKC Hirschlanden zu zwei Siegen. (Foto: W. Renninger)

TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H) 14:18 (50:65)

Die Schwaben, mit Nachwuchstalent Stähle für Daub, schienen sich ihrer Ausgangsposition gegen die bis dato verlustpunktfreien Nordlichter bewusst. Zur Halbzeit  sah es bei einer 12:4 Führung der Schwaben nach einer am Ende wohl deutlichen Angelegenheit aus. Nach Punkteteilungen in den zwei folgenden Runden zum zwischenzeitlichen 16:8 schien die Partie dann gelaufen, doch de Nicolo (gegen Stähle) und Arp (gegen Merke) wollten ihren Farben die Möglichkeit eines Punktgewinns erhalten und verkürzten auf 16:12. Als Zazcek noch gegen Schlotz nachlegte, war es ein mit 8:0 Punkten überragender Harald Füßinger, der gegen Kai Schäfer die Nerven behielt und für den am Ende doch knappen Erfolg sorgte.

1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I  23:9 (59:40)

Der bis dato höchste Saisonsieg gelang dem Vizemeister aus Kaiserslautern gegen Grönwohld. Die Pfälzer unterstrichen damit ihre Ambitionen auf die Play-Offs. Zur Halbzeit stand es bereits 13:7 für die Truppe um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte, in der Folge reichte es schon in der ersten Runde der zweiten Hälfte zum Sieg.  Während sich die Pfälzer mannschaftlich geschlossen präsentierten, konnte auf Seiten der Hamburger nur Zazcek überzeugen, der allein sieben der neun Grönwohlder Punkte holte.

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I  18:14 (44:40)

Wer in dieser Partie einen ausgeglichenen und spannenden Verlauf erwartete, obwohl man den Lauterer Buben eine zumindest kleine Favoritenrolle sicher nicht absprechen konnte, der sah sich eines Besseren belehrt. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, führten nach einem zwischenzeitlichen 11:1 zur Halbzeit dann 13:3. Mit 7:1 Punkten in Folge konnte Kaiserslautern nochmal seine Klasse zeigen, allerdings waren es Merke (7:2 gegen König) und Füßinger – mit 6:2 Punkten einmal mehr bester Hirschlander – (5:2 gegen Hahnel), die die Partie entschieden. Mit 7:1 Punkten war Philipp Baadte bester Lauterer.


Spiele in Waltrop

Liganeuling Sebastian Baadte konnte für seinen TKC Kaiserslautern II mit 9:7 positiv punkten. (Foto: W. Renninger)

 

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II  22:10 (52:38)

Die Dortmunder wurden von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit nur wenig Gegenwehr stand es folgerichtig schnell 11:1 für die Hausherren. Mit zwei knappen 2:1 Siegen von Baadte und Link jeweils gegen Wölk und Hahnel konnte auf Seiten des Aufsteigers kurzzeitig etwas fürs Selbstvertrauen gemacht werden. So kam es, dass auch Werle (5:5 gegen Hahnel) und Meyer (3:1  gegen Müller) zu ihren ersten Punkten kamen. Beim Stand von 14:10 ließen die Preußen aber nichts mehr anbrennen, schalteten einen Gang hoch und fuhren das Spiel nach Hause. Waltrop überzeugte als Team (2x 6:2, 2x 5:3 Punkte). Bei Lautern waren es Baadte (4:4) und Link (3:5), die zeitweise Paroli boten.

1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I  16:16 (56:57)

Das Duell der Aufsteiger, beide schon vor der Saison naturgemäß als erste Abstiegskandidaten genannt, sollte einen überraschenden und nicht weniger spannenden Verlauf nehmen. Kiel, welches als stärkerer Aufsteiger genannt werden konnte, steckte wohl noch die Anreise in den Knochen, da führten die Pfälzer zur Halbzeit bereits mit 10:6. Nach weiteren Zwischenständen von 11:9 und 13:11 musste man aus Sicht des Außenseiters den Gegner erstmals in der Vorschlussrunde in Führung gehen sehen (13:15). Baadte (4:3 gegen F. Hansen) und Link (3:3 gegen Wegener) behielten die Nerven und konnten so wenigstens noch den Punkt fürs Team sichern. Überragend auf Kieler Seite war mit 7:1 Punkten Oli Wegener. Lautern zeigte sich geschlossen.

SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)  18:14 (49:47)

Die Vorzeichen standen klar auf Sieg für Waltrop, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach der 3:1 und 5:3 Führung der Kieler sah es schon so aus, als könnte  das Team um Holger Wölk das Ruder noch rumreißen. Einer 4:0-Runde folgten zwei Punkteteilungen zum 11:9 für die Westfalen. Ein weiteres Beben erschütterte die Dortmunder dann beim Sieg von Robert gegen Müller und einem Remis von Hansen F. gegen Müller (12:12). In den letzten Spielen holte Wegener seinen einzigen Punkt der Partie und Florian erarbeitete sich sein drittes Unentschieden. Siege von Robert gegen Gotzhein und vom in dieser Begegnung überragenden Simon Hansen (8:0 Punkte) sorgten letztendlich für die Überraschung und den möglichen Klassenerhalt für die von ganz oben auf der Landkarte angereisten Aufsteiger.


Spiele in Drispenstedt

(Foto: W. Renninger)

Frank Hampel war mit 12:4 Punkten aus zwei Partien bester Kicker des TKC Gallus Frankfurt. (Foto: W. Renninger)

 

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt  12:20 (43:52)

Nach drei Punkteteilungen in den ersten drei Blöcken konnte der Außenseiter aus Niedersachsen erstmals zur Halbzeit mit 9:7 in Führung gehen. Als hätten die Mainstädter den Schalter umgelegt – und das zeichnet ein Spitzenteam mit dieser Klasse aus – wollte man den Gastgebern in der Folge nur noch 3 Punkte zugestehen. Während die Frankfurter bei einer ausgeglichenen Leistung und starken 7:1 Punkten von Hampel mit dem Ausgang dann durchaus zufrieden sein konnten, waren es auf Seite des TFB nur Lungela und Socha, die positiv bzw. ausgeglichen punkten konnten.

TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I  17:15 (48:46)

Wie vorhergesagt verlief dieses Spitzenspiel auf Augenhöhe. Der Spielverlauf (2:2, 5:3, 5:7, 9:7, 13:7, 13:11, 15:13) lässt erahnen, welche Spannung  im Raum geherrscht haben muss. Bester Akteur bei den Hessen war Kaus mit 6:2 Punkten. Bei den Berlinern wussten Lorenzen und Gottschalk mit 5:3 zu gefallen. Nicht auszuschließen, dass diese Begegnung eine Neuauflage im letzten Spiel der Saison findet.

Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)  21:11 (56:40)

Wenig beeindruckt von der knappen Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister zeigten die Hauptstädter von Beginn an, wo die Reise hingehen sollte. Zwar keimte nach den Zwischenergebnissen von 9:3 und 10:6 zur Halbzeit  beim Team um Routinier Socha noch einmal Hoffnung auf, allerdings wussten die Favoriten diese schon vor der letzten Runde im Keime zu ersticken. Dem 17:11 folgte der 21:11 Endstand.


Die Tabelle

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten der Tabellenführer Frankfurt (8:0 Punkte) und die Verfolger aus Berlin und Hirschlanden (jeweils 6:2) nicht die Play-Offs erreichen. Drei weitere Kandidaten streiten sich mit aktuell jeweils 4:4 Punkten wohl um den verbleibenden vierten Platz. Hier dürften dem aktuellen Vizemeister Kaiserslautern 1 sicher die besten Chancen eingeräumt werden. Grönwohld hatte im direkten Aufeinandertreffen recht deutlich das Nachsehen, doch können sich die Hanseaten, anders als die Preußen aus Waltrop, bei einem Ausrutscher der Pfälzer noch berechtigte Hoffnungen machen. Waltrop, dem angesichts des Restprogramms gegen die aktuellen Plätze 1-4 kaum noch ein Punktgewinn zugetraut werden kann, dürfte eigentlich davon ausgehen, dass vier Punkte reichen werden, um die Klasse zu halten. Auf dem Weg zu diesem Ziel hat Aufsteiger Kiel sensationelle 3:1 Punkte einfahren können. Mit nunmehr 3:5 Punkten kann das Team um Spitzenspieler Robert von Hering entspannter in die verbleibenden Spiele gehen. Diese werden für Kaiserslautern 2 – denen zumindest im Duell der Aufsteiger mit einem Remis ein Achtungserfolg gelang – und den TFB Drispenstedt möglicherweise schon zur Abschiedstour aus Liga Eins.

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!


Die nächsten Spiele

Am 22.4. finden in Kaiserslautern und Grönwohld die Spiele des 3. Spieltags der 1. Bundesliga statt.

 

Spiele in Kaiserslautern:

1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H) – TKC Preußen Waltrop I

TKC Preußen Waltrop I – Celtic Berlin I

Celtic Berlin I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I (H)

1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H) – TKC 71 Hirschlanden I

TKC 71 Hirschlanden I – TFB ’77 Drispenstedt I

TFB ’77 Drispenstedt I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II (H)

 

Spiele in Grönwohld:

TKV Grönwohld I (H) – TKC Gallus Frankfurt I

TKC Gallus Frankfurt I – SpVgg Balltick Kiel I

SpVgg Balltick Kiel I – TKV Grönwohld I (H)

 

Vorschau: 1. Bundesliga 2017/18 – Der 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (26.11.2017) treffen sich in Hirschlanden, Waltrop und Drispenstedt die Teams der 1. Bundesliga zum zweiten Spieltag. Mit Gallus Frankfurt, Grönwohld und Celtic Berlin haben sich am ersten Spieltag drei Teams schadlos gehalten, bei denen der Sprung in die Play-Offs am Ende keine Überraschung wäre. Dahinter folgen Hirschlanden, Kaiserslautern I und Waltrop mit ausgeglichenem Punktekonto. Drispenstedt und die beiden Aufsteiger Kiel und Kaiserslautern II stehen nach jeweils zwei Auftaktschlappen schon unter Zugzwang, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

Die aktuelle Tabelle


Spiele in Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I
1.TKC Kaiserslautern ’86 I – TKV Grönwohld I
TKV Grönwohld I – TKC 71 Hirschlanden I (H)

Können Artur Merke und sein TKC Hirschlanden Zünglein an der Waage spielen? (Foto: W. Renninger)

In Hirschlanden (2:2 Punkte) werden mit Kaiserslautern 1 (2:2) und Grönwohld  (4:0) zwei Anwärter auf die Play-Offs erwartet. Schwierig, bei diesen Begegnungen einen klaren Favoriten auszumachen. Nimmt man die letzten Turnierergebnisse als Maßstab, dürfte Kaiserslautern hauchdünn vorne liegen. Die Gastgeber könnten ihrerseits den Heimvorteil nutzen, um den beiden in die Suppe zu spucken. Sollten aber sowohl die Schwaben als auch die Pfälzer nicht mindestens einmal doppelt punkten, könnte der weitere Saisonverlauf für beide schwieriger als vielleicht vermutet werden. Grönwohld hat durch einen makellosen Saisonstart etwas Luft und kann eigentlich ohne großen Druck in die beiden Spiele gehen. Ein Punkt sollte schon ausreichen, um den Klassenerhalt klar zu machen und das Saisonziel Play-Offs zu bestätigen. Mit einem Marc Koschenz in der Aufstellung würde es für jeden Gegner schwer werden.


Spiele in Waltrop

TKC Preußen Waltrop I (H) – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II
1.TKC Kaiserslautern ’86 II – SpVgg Balltick Kiel I
SpVgg Balltick Kiel I – TKC Preußen Waltrop I (H)

(Foto: W. Renninger)

Seine Defensivkünste werden gefragt sein: Robert von Hering tritt mit Balltick Kiel in Waltrop an. (Foto: W. Renninger)

Waltrop (2:2) empfängt mit den Aufsteigern aus Kiel und Kaiserslautern zwei Teams, die erwartungsgemäß mit 0:4 Punkten in die Saison gestartet sind und als Neulinge von vornherein zu den ersten Abstiegskandidaten zählen. Sollten die Westfalen die zu erwartenden 4 Punkte einfahren, könnte das Team um Holger Wölk zur Überraschung der Saison werden. Wenn man bedenkt, dass sich mit Oliver Hahne noch ein richtig guter Kicker im „Stand-by-Modus“ befindet, könnte man sich durchaus für die Play-Offs empfehlen. Unter den Aufsteigern darf das Team aus Kiel sicherlich als das stärkere eingeschätzt werden. Ein Sieg gegen die Zweitvertretung aus Lautern sollte da schon auf der „To-Do-Liste“ stehen, möchte man möglichst lange die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Für die Pfälzer steht wohl am Ende der weitere Saisonverlauf schon fest.


Spiele in Drispenstedt

TFB ’77 Drispenstedt I (H) – TKC Gallus Frankfurt
TKC Gallus Frankfurt I – Celtic Berlin I
Celtic Berlin I – TFB ’77 Drispenstedt I (H)

(Foto: W. Renninger)

Können Max Gottschalk und seine Berliner Kumpels dem Topfavoriten aus Frankfurt Paroli bieten? (Foto: W. Renninger)

In Drispenstedt werden mit Frankfurt und Berlin zwei Teams erwartet, die man am Ende sicherlich in den Play-Offs wiedersehen wird. Erwartungsgemäß waren beide mit 4:0 Punkten in die Saison gestartet. Für die Gastgeber, mit 0:4 Punkten bereits unter Zugzwang, nicht gerade die beste Ausgangslage. Es darf davon ausgegangen werden, dass der ´77 gegründete Club aus Niedersachsen nach dem Spieltag mit 0:8 Punkten und mitten im Abstiegskampf dasteht. Dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger muss immer die Favoritenrolle zugesprochen werden. Dies wird auch im Spiel gegen die Hauptstädter der Fall sein, doch verfügen diese an einem guten Tag durchaus über die Klasse, die Hessen zu schlagen.



Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

1. Bundesliga – 2017/18: Wenig Überraschendes am ersten Spieltag

Die Bundesliga ist am Wahlsonntag in die neue Saison gestartet. Gespannt erwarteten alle, wie die Teams nach der Sommerpause auftreten würden. Am Ende gab es wenige Überraschungen am ersten Spieltag.

Spiele in Berlin

Celtic Berlin – TKC 71 Hirschlanden 17:15 (51:55)
Das Duell der beiden Play-Off-Aspiranten versprach einen Ritt auf der Messerschneide. Zwar konnte Hirschlanden nach einer ersten ausgeglichenen Runde die Führung übernehmen, doch die Celticer blieben am Ball und glichen nach der Halbzeit (7:9) durch einen Sieg von Max Gottschalk gegen Max Daub und ein Unentschieden zwischen Patrick Malessa und Rainer Schlotz zum 10:10 aus. Danach ging die Runde wieder an die Schwaben zum 11:13. Dadurch dass die vorletzte Runde unentschieden endete, ging die Partie beim Stand von 13:15 in die letzte Runde. Auf Platte 1 erkämpfte sich Max Gottschalk beim 4:2 gegen Harald Füßinger zwei überlebensnotwendige Punkte und auf Platte 2 kam es zum Duell der beiden Topspieler Chris Kuch und Artur Merke. Auf eine beeindruckende Art und Weise ließ Kuch beim 7:2 nichts anbrennen. Somit konnten er und Gottschalk das Spiel noch drehen. Eben jener Kuch war mit 6:2 Punkten der Matchwinner, während auf Hirschlander Seite lediglich Füßinger mit 5:3 Zählern positiv punktete.

Christian Kuch: (nerven-)stark gegen Hirschlanden!

TKC 71 Hirschlanden – SpVgg Balltick Kiel 20:12 (71:54)
Das erste Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte begann für die Kieler mit zwei Niederlagen: Simon Hansen sah beim 2:7 gegen Max Daub kein Land und auch Robert von Hering verlor in der Neuauflage des Tourfinale-Finales gegen Artur Merke mit 4:6. Davon ließen sich die Ballticker aber nicht unterkriegen. Zur Halbzeit war das Ergebnis beim 8:8 ausgeglichen, doch abermals eine Doppelrunde für Hirschlanden brachte die Schwaben nun endgültig auf die Siegesstraße. Diesen Vorsprung bauten sie letztendlich zum 20:12-Endstand aus. Beim Debütanten zeigten Oliver Wegener und Florian Hansen eine ausgeglichene Leistung,  während Max Daub und Artur Merke mit je 7:1 die fleißigsten Punktesammler für die Hirschlander waren.

SpVgg Balltick Kiel – Celtic Berlin 11:21 (48:54)
Das abschließende Spiel gestaltete sich anfangs sehr ausgeglichen und Kiel konnte sogar zum 7:5 in Führung gehen. Von diesem Zwischenstand alarmiert fokussierten sich die Celticer wieder auf ihr Spiel und zwar ohne Gnade: die nächsten acht (!) Einzelpartien gingen allesamt an die Hauptstädter, sodass aus dem 7:5-Rückstand eine Runde vor Schluss ein 7:21 wurde. In den letzten beiden Partien erreichten die Kieler in Form von Simon Hansen und Robert von Hering durch zwei Siege gegen Christian Kuch und Max Gottschalk noch ein wenig Ergebniskosmetik, allerdings änderte das nichts an der zweiten Niederlage an diesem Tag. Lediglich von Hering konnte die Berliner mit seinen 6:2 Punkten ärgern. Entscheidend für den Berliner Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit, wobei Patrick Malessa und Max Gottschalk mit je sechs Punkten hervorstachen.

Spiele in Kaiserslautern

1.TKC Kaiserslautern ’86 I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II 22:10 (36:32)
Beim vereinsinternen Duell des Vizemeisters gegen den Aufsteiger waren die Rollen klar verteilt: Das Team um den Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte war klar favorisiert, gilt es doch als ganz heißer Play-Off-Anwärter, während die zweite Mannschaft gegen den Abstieg kämpfen muss. In der ersten Spielrunde war das Spiel durch Siege von Markus Meyer gegen Jens König und Mathias Hahnel gegen Werle noch ausgeglichen, doch nun zogen die Favoriten an. Das 13:3 zur Halbzeit stellte bereits eine kleine Vorentscheidung dar, allerdings dauerte es noch drei weitere Spielrunden, bis das Spiel beim 19:9 endgültig entschieden wurde. Am Spielende stand ein 22:10 zu Buche, bei dem die „Erste“ eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte. Bemerkenswert, dass Philipp Baadte mit einem Torverhältnis von 5:4 fünf Punkte erbeutete. Generell fielen sehr wenige Tore in dieser Partie. Erfreulich war die Leistung von Bundesliga-Debütant Fabian Werle, der für seine zweite Mannschaft immerhin 3:5 Punkte bei 10:9 Toren holte und Florian Wagner mit 6:2 von der Platte fegte.

1.TKC Kaiserslautern ’86 II – TKC Gallus Frankfurt 11:21 (34:55)
Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister und Pokalsieger stieg gegen die Zweitvertretung aus Kaiserlautern in die Saison ein. Anfangs konnte der Aufsteiger noch mithalten und nach der 3. Runde ein 6:6 markieren, doch danach setzte es zwischen Fabian Werle und Alex Beck (0:6) sowie Markus Meyer und Michael Kaus (2:6) zwei deftige Niederlagen, von denen sich die Pfälzer nicht wieder erholen konnten. Routiniert spielte der Meister das Spiel zu Ende, schließlich ging es um wertvolle Spielpunkte, die in der Endabrechnung entscheidend sein könnten. Hervorzuheben muss man die 6:2 Punkte von Beck und Kaus, die einen großen Anteil am Erfolg hatten. Die Lauterer zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, allerdings war diese zu wenig, um mit dem Gegner Schritt zu halten.

Der Mann des Tages gegen die beiden Teams aus Kaiserslautern: Michael Kaus

TKC Gallus Frankfurt – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I 19:13 (43:37)
Im für viele schon vorgezogenen Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erwischte Gallus einen Start nach Maß: über 4:0 und 8:0 legte der Titelverteidiger mit deutlichen Ergebnissen den Grundstein für den Sieg in dieser Partie. Im Folgenden fingen sich die Lauterer wieder und sie konnten die nächsten vier Runden ausgeglichen gestalten, doch war der frühe deutliche Rückstand eine zu große Bürde. Durch zwei Unentschieden gegen Jens König und Mathias Hahnel machten Frank Hampel und Michael Kaus  in der vorletzten Runde den Sack zu. Zwar konnte Florian Wagner mit einem 5:1 gegen Alex Beck noch ein Ausrufezeichen setzen, jedoch änderte dieses Einzelergebnis genauso wie seine 5:3 Punkte nichts mehr an der Niederlage. Insbesondere Beni Buza und Michael Kaus präsentierten mit ihren 6:2 Punkten eine gute Frühform. Vor allem wollten die Frankfurter aber nach dem Katastrophenstart des vergangenen Jahres mit 0:4 Punkten von Anfang an präsent sein. Das haben sie nun eindrucksvoll gezeigt.

Spiele in Grönwohld

TKV Grönwohld – TKC Preußen Waltrop 19:13 (37:37)
Im Duell der Nordmänner gegen das beste Team aus dem Westen mussten die Waltroper auf Arnold Gotzhein verzichten, doch anstatt Altmeister Olive Hahne abermals zu reaktivieren, stand Martin Weichmann aus dem Regionalliga-Team an den Platten. Etwas überraschend konnte er in seiner ersten Partie beim 1:1 gegen Michal Zaczek sogar einen Punkt entführen, was auch ein Grund für das Unentschieden beim Stand von 6:6 war. Danach legten die Grönwohlder angeführt von der Doppelspitze Fabio de Nicolo und Kai Schäfer (beide 7:1 Punkte) einen Zahn zu. Sie gingen durch einen Doppelsieg von de Nicolo und Schäfer gegen Weichmann und Marcus Müller in Führung und wussten, diese Führung über den Spielverlauf gekonnt zu verwalten. Auf Waltroper Seite konnte nur Jochen Hahnel über seine Einzelleistung (5:3), nicht aber über die Teamleistung zufrieden sein.

Führt nach Spieltag 1 mit 14:2 Punkten und lediglich zwölf Gegentoren die Einzelwertung an: Fabio de Nicolo

TKC Preußen Waltrop – TFB ’77 Drispenstedt 18:14 (49:43)
Zwei wichtige Big Points im Abstiegskampf sicherten sich die Preußen hingegen im Duell mit den Drispenstedtern. Gemessen an den letzten Leistungen bei DTKV-Turnieren waren die Niedersachsen sogar leichter Favorit und durch die Ersatzschwächung der Waltroper wurde dies sogar noch unterstrichen. So kam es auch, dass Drispenstedt zur Halbzeit mit 7:9 in Führung lag. Doch im Verlauf der Partie wendete sich das Blatt und insbesondere in den knappen Partien behielt Waltrop nun die Oberhand. Beim Stand von 16:12 vor der letzten Spielrunde war ihnen das Unentschieden schon nicht mehr zu nehmen. Als dann Ersatzspieler Martin Weichmann beim 3:2 gegen Berthold Nieder in der letzten Partie zum Matchwinner neben Holger Wölk (8:0 Punkte) avancierte, durften sie sich sogar über den Sieg freuen. Die sechs Punkte von Aime Lungela auf der anderen Seite konnten die Niederlage auch nicht abwenden.

TFB ’77 Drispenstedt – TKV Grönwohld 12:20 (42:56)
Ein wenig geschockt von der Niederlage gegen Waltrop ging Drispenstedt in die Partie gegen Grönwohld. Zwar stand es nach der 1. Runde 2:2-unentschieden, jedoch ließen schnell die Kräfte und die Ergebnisse nach. Zur Halbzeit lag man bereits mit 5:11 zurück und auch die Runde nach der Halbzeit ging mit zwei deutlichen Resultaten (Marcus Socha – Kai Schäfer 3:7 und Berthold Nieder – Fabio de Nicolo 1:4) an den TKV. Mit einem 1:0-Sieg gegen Max Bartels machte Martin Arp den Deckel drauf und sammelte die Punkte 16 und 17 in Runde 6. Schlussendlich endete die Partie 12:20. Einen Bärenanteil am Sieg hatte Fabio de Nicolo (7:1 Punkte), der an diesem Tag ohne Niederlage blieb. Bei den Drispenstedtern fiel nur Aimé Lungela mit sechs Punkten positiv auf.

Die Tabelle

Von oben grüßt der Meister aus Frankfurt, gefolgt von Grönwohld und Berlin. Im Mittelfeld haben sich die Teams aus Hirschlanden, Kaiserslautern I und Waltrop eingeordnet und am Tabellenende finden sich Drispenstedt, Kiel und Kaiserslautern II wieder. Nach dem ersten Spieltag ist aber noch lange nichts entschieden und wir freuen uns auf die kommenden Spieltage!

Alle Ergebnisse findet ihr bereits auf der Ligaseite. Der nächste Spieltag findet am 26.11. in Hirschlanden, Waltrop und Drispenstedt statt.

Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2017/18

Gesucht wird der 45. Deutsche Mannschaftsmeister. Spannung wird auch wieder mal im Keller erwartet!

Auch diese Saison kann man durchaus von einer 2-Klassengesellschaft sprechen. Während mit Frankfurt, Hirschlanden, Grönwohld, Kaiserslautern 1 und Berlin fünf Teams um den Einzug in die Play-Offs mitspielen, kämpfen Drispenstedt, Waltrop und die beiden Aufsteiger, Balltick Kiel und Kaiserslautern 2, um den Klassenerhalt.

Nach der letzten regulären Saison grüßte Kaiserslautern von ganz oben. Im Play-Off-Finale mussten sich die Pfälzer aber Frankfurt geschlagen geben.

Bei den „Play-Off-Kandidaten“ wiederum kann man neben den Finalteilnehmern aus 2017, Frankfurt und Kaiserslautern allenfalls noch den Berlinern den ganz großen Coup zutrauen. Grönwohld oder Hirschlanden wird das Play-Off-Quartett vervollständigen, aber in den Halbfinals wohl nur das fünfte Rad am Wagen sein. Beide Teams sind jedoch zu stark, als dass sie es mit dem Abstiegsgespenst zu tun bekämen.

Bei den möglichen Abstiegskandidaten sollte Drispenstedt die besten Karten haben. Hier wird jedoch sicherlich das direkte Aufeinandertreffen mit Waltrop am 1. Spieltag richtungsweisend sein. Der Sieger der Partie dürfte sicher die Klasse halten. Waltrop, welches im Vergleich mit den Aufsteigern mit Wölk, J. Hahnel und Müller noch auf die größte Erstligaerfahrung blicken kann, darf der Klassenerhalt ebenso zugetraut werden. Während der stärker einzuschätzende Aufsteiger aus der 2. Liga NordOst (mit 16:0 Punkten Meister) mit Von Hering und Wegener zwei Spitzenspieler in ihren Reihen finden, kann man von Kaiserslautern 2, welches mit Sebastian Baadte eigentlich nur einen Aktiven mit Bundesliganiveau stellen kann, nichts anderes als den direkten Wiederabstieg erwarten.

Bundesliga-Premiere vs. Erfahrung pur oder: Robert von Hering (Kiel, l.) vs. Alex Beck (Frankfurt) (in der Mitte Fabio de Nicolo (Grönwohld))

 

Die Kader

Es wurde viel spekuliert in den sozialen Medien, schließlich tummelt sich noch der ein oder andere Spitzenspieler auf dem freien Markt. Passiert ist bis dato jedoch Nichts. Anscheinend vertraut jeder seinem bisherigen Kader. Abzuwarten, was im Laufe der Saison an Zugängen vermeldet wird.

  • Hirschlanden: Merke, Daub, Füßinger, Schlotz
  • Kaiserslautern 1: Baadte P., Hahnel M., Wagner, König
  • Kaiserslautern 2: Baadte S., Link, Meyer, Werle, Fohlmeister
  • Kiel: Hansen F., Hansen S., Von Hering, Wegener
  • Waltrop: Gotzhein, Wölk, Müller, Hahnel J.
  • Drispenstedt: Bartels, Socha, Lungela, Nieder
  • Berlin: Kuch, Gottschalk, Malessa, Lorenzen

    Wie im letzten Jahr schickt Celtic die folgende Starting Four ins Rennen (v.l.): Chris Kuch, Patrick Malessa, Max Gottschalk, Christian Lorenzen. Wird Edeljoker Marcel Horchert ebenfalls seine Einsätze bekommen?

  • Frankfurt: Hampel, Beck, Buza, Kaus
  • Grönwohld: Arp, Zazcek, Schäfer, de Nicolo

 

Interview mit Marc Koschenz, Gewinner der Einzelwertung 2016/17

1) Wie schwer wiegt für dich dieser „Einzeltitel“? Ist er mit einem Turniersieg bei einer Sektionsmeisterschaft oder gar bei einer DEM gleichzustellen oder ist das na ganz andere Nummer?
Hat für mich keine Bedeutung. Ich wäre lieber Letzter in der Einzelwertung – aber dafür Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Leider konnte ich für diesen Titel nicht viel bzw. gar nichts im Play-Off zu beitragen

2) Die Einzelwertung gewonnen, mit der Mannschaft die Play-offs erreicht – kannst du von einer gelungenen Saison sprechen oder war gar noch mehr drin?
Die Saison war sehr durchwachsen und wir konnten froh sein, dass wir irgendwie ins Play-Off gerutscht sind. Alle Leistungen samt meiner waren ausbaufähig.

3) In der Szene steht der Name Koschenz nicht gerade für einen Trainingsweltmeister. Ist dieses Gerücht nun wahr, oder trainierst du in Wahrheit wie ein Besessener? Schließlich ist dein Spiel ja ziemlich anspruchsvoll…
Ich brauche kein Training, ich hole die Spieler aus der Kiste, stell mich an die Platte und will jeden besiegen, der gegen mich antritt. Anspruchsvoll? Ich hau die Kugel einfach in die Maschen, egal wie!

4) Die neue Saison steht unmittelbar bevor. Deinen Namen sucht man im Mannschaftskader von Grönwohld vergebens. Was ist los? Sicher stehst du Gewehr bei Fuß? Wie sind die Erwartungen in die neue Saison?
Sobald ich gebraucht werde, stehe ich dem TKV Grönwohld zur Verfügung.

5) Daniel Craig hat angekündigt, dass er seinen letzten James Bond drehen wird. Welchen Tipp-Kicker könntest du dir als 007- Nachfolger vorstellen?
Jens König! 🙂

 

Die Prognose der Redaktion

Wer wird Meister?                    

  • Frankfurt zu 40%
  • Kaiserslautern 1 zu 35%
  • Berlin zu 25%                                  

Wer erreicht noch die Play-offs?

  • Hirschlanden zu 51%
  • Grönwohld zu 49%

Wer steigt ab?

  • Drispenstedt zu 1%
  • Waltrop zu 9%
  • Kiel zu 21%
  • Kaiserslautern zu 69%          

 

So tippen die Tipp-Kick-Profis:

In einer Umfrage unter den Tipp-Kick-Profis kamen 41 Tipps zusammen.

Wer erreicht die Play-Offs? (4 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Gallus Frankfurt – 100 %
2. Celtic Berlin – 92,7 %
3. 1. TKC Kaiserslautern I – 87,8 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 75,6 %
5. TKV Grönwohld – 34,1 %

 

Wer wird Meister?

1. TKC Gallus Frankfurt – 51,2 %
2. 1. TKC Kaiserslautern I – 31,7 %
3. Celtic Berlin – 12,2 %
4. TKC 71 Hirschlanden – 4,9 %

 

Wer steigt ab? (2 nicht kumulative Stimmen pro Person)

1. TKC Kaiserslautern II – 78 %
2. SpVgg Balltick Kiel – 48,8 %
3. TFB 77 Drispenstedt – 41,5 %
4. TKC Preußen Waltrop – 29,3 %

 

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

1. SpVgg Balltick Kiel – 43,9 %
2. 1. TKC Kaiserslautern II – 14,6 %
3. TFB 77 Drispenstedt und TKC 71 Hirschlanden – je 9,8 %

 

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

1. TKV Grönwohld – 35 %
2. TKC Preußen Waltrop – 15 %
3. TKC 71 Hirschlanden – 12,5 %

 

Wer gewinnt die Einzelwertung?

1. Benjamin Buza – 26,3 %
2. Alexander Beck – 15,8 %
3. Fabio de Nicolo – 7,9 %

Kann sich Beni Buza wirklich die Einzelwertung schnappen?

 

Eure Einschätzungen

Spannende Saison, in der Frankfurt und Kaiserslautern wieder im Finale aufeinandertreffen.


Uns erwartet eine spannende und enge Saison sowohl vorne als auch hinten. Eine ähnlich starke Liga mit tollen Mannschaften und packenden Duellen erwartet uns.


Leider stehen die Absteiger schon fast fest, doch es wird trotzdem spannend.


Oben gibt es 2, die Meister werden können. Unten allerdings können es 5 Teams mit dem Abstieg zu tun bekommen.


Das wird eine spannende Saison, wo jeder jeden schlagen kann. Allerdings denke ich, dass sich zum Schluss die Favoriten wieder durchsetzen werden.


Grönwohld ohne Koschenz ist „nur“ die Hälfte Wert. Auf Kiel bin ich gespannt.


Liga ist sehr ausgeglichen was PO und Abstieg betrifft.


Fast schon langweilig, weil Kräfteverteilung klar.


Ausgeglichene Liga!

 

 

 

Termine

Die Bundesliga Saison 2017/18 startet am 24. September mit folgenden 3er Spieltagen:

  • Kaiserslautern 1/ Kaiserslautern 2/ Frankfurt
  • Hirschlanden/ Berlin/ Kiel
  • Grönwohld/ Waltrop/ Drispenstedt

Die weiteren Termine sind: 2. Spieltag am 26. November 2017 sowie in 2018, der 22. April und 10. Juni. Die Play-Offs finden dann am 16.06.2018 in Balingen statt. Alle Informationen erhaltet ihr auch auf der Ligaseite.

1. Bundesliga – 2016/17: Frankfurt erneut Deutscher Mannschaftsmeister

Nach einem miserablen Start mit zwei Niederlagen in der Tipp-Kick Bundesliga krönte sich der TKC Gallus Frankfurt am vergangenen Samstag zum Deutschen Mannschaftsmeister 2017. Durch den 20:12-Erfolg gegen den 1. TKC Kaiserslautern 1986 verteidigten die Hessen ihren Titel aus dem Vorjahr. 

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Tipp-Kick wird in zwei Etappen ausgespielt. In der regulären Bundesliga-Spielrunde im Modus „jeder gegen jeden“ geht es darum, sich für die vier Play-Off-Plätze zu qualifizieren. In den Play-Offs spielen der Erstplatzierte der Vorrunde gegen den Vierten und der Zweitplatzierte gegen den Dritten die beiden Finalteilnehmer um die Meisterschaft aus. In diesem Jahr traf der 1. TKC Kaiserslautern 1986 auf den TKV Grönwohld und in dem anderen Duell standen sich der TKC Gallus Frankfurt und Celtic Berlin gegenüber.

 

Das Halbfinale

1.TKC Kaiserslautern – TKC Grönwohld 24:8 (62:31)

Während die Lauterer eine souveräne Vorrunde spielten und mit 14:2 Punkten die Tabelle anführten, qualifizierten sich die Grönwohlder um Einzelwertungsgewinner Marc Koschenz (49:15 Punkte) erst auf den letzten Drücker für die Play-Offs. Die Favoritenrolle lag klar bei den Pfälzern, zumal das direkte Duell am letzten Spieltag der regulären Runde mit 19:13 gewonnen wurde. Nichtsdestotrotz durfte man die Grönwohlder nicht unterschätzen, weil sie an einem guten Tag jeden schlagen können.

Im Halbfinale trafen die Finalisten der Deutschen Einzelmeisterschaft von 2015 aufeinander: Philipp Baadte (l.) – Fabio de Nicolo

Die erste Spielrunde war sehr ausgeglichen: auf der einen Platte gewann Mathias Hahnel gegen Michal Zaczek, während Jens König auf der anderen Fabio de Nicolo unterlag. Florian Wagner und Philipp Baadte brachten die Lauterer durch ein 7:2 gegen Marc Koschenz sowie ein 4:4 gegen Michael Hümpel in der zweiten Runde in Front. Diesen Vorsprung konnten sie in den nächsten vier Runden stetig ausbauen, denn sie gewannen alle acht Partien teilweise sehr deutlich. So kam es, dass das Spiel beim Stand von 19:5 schon entschieden war. Die abschließenden beiden Runden waren nicht mehr von Belangen, sodass am Ende ein deutlich 24:8 zu Buche stand. Auf Lauterer Seite überzeugte Florian Wagner, der ohne Mühe 8:0 Punkte holte, während die Grönwohlder kollektiv nicht überzeugten. Lediglich Michal Zaczek zeigte annähernd Normalform an diesem Tag bei 3:5 Zählern.

 

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 24:8 (58:47)

Im Duell Zweiter gegen Dritter trafen die erfahrenen Frankfurter um den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus auf Celtic Berlin. Während die Frankfurter einen klassischen Fehlstart in die Saison hinlegten, waren die Berliner von Anfang an on fire und starteten mit zwei Siegen. Allerdings setzten sich die Hessen im Vorrundenduell sehr deutlich mit 25:7 durch und fanden im Laufe der Saison zu alter Form zurück.

Beni Buza trug mit 8 Punkten maßgeblich zum Finaleinzug bei.

Besser ins Spiel kamen die Hauptstädter durch einen Sieg von Max Gottschalk gegen Frank Hampel und ein Unentschieden zwischen Marcel Horchert und Alex Beck. Doch diese Runde sollte im ganzen Spiel die einzige sein, die zahlenmäßig an Celtic ging. Zwei Siege von Beni Buza und Michael Kaus im zweiten Durchgang gegen Patrick Malessa sowie Christian Kuch läuteten den Umbruch ein. Diesen Vorsprung wusste der Titelverteidiger gekonnt auszubauen, sodass das Spiel ebenfalls zwei Runden vor Schluss beim Stand von 18:6 entschieden war. Überragender Akteur der Partie war der Frankfurter Buza, der seine vier Spiele allesamt gewann. Von den Berlinern stach kein Akteur hervor, was auch an der gleichverteilten Punktausbeute von je zwei Zähler zu erkennen ist.

 

Das Finale

1.TKC Kaiserslautern 1986 – TKC Gallus Frankfurt 12:20 (42:49)

Man hätte sich das Halbfinale fast sparen können, trafen doch nun die beiden Erstplatzierten der Vorrunde im Finale aufeinander. Einen echten Favoriten auszumachen war schwer, ritten die Lauterer nach dieser Bombensaison auf einer Erfolgswelle. Andererseits gibt es wohl kein aktives Team, das mehr finalerprobt war als die Frankfurter. Das direkte Duell am ersten Spieltag fiel jedoch sehr deutlich mit 22:10 zugunsten Kaiserslauterns aus.

Jens König und Frank Hampel trennten sich in der ersten Partie 1:1 und Beni Buza gewann sein Auftaktspiel mit 6:4 gegen Mathias Hahnel, was in der Führung der Frankfurter endete. In der weiteren Spielphase gestaltete sich das Duell sehr ausgeglichen, allerdings legten die Titelverteidiger nach der Halbzeit beim Stand von 7:9 eine Schippe drauf: Von den folgenden acht Punkten gaben sie lediglich einen durch ein Unentschieden zwischen Philipp Baadte und Frank Hampel ab. Beim Stand von 8:16 schien auch das Finale schon zwei Runden vor Schluss entschieden, denn den Frankfurtern genügte ein Pünktchen zum abermaligen Titelgewinn. Doch wie jeder Tipp-Kicker weiß, der die Spielordnung in- und auswendig kennt, blieb den Lauterern noch eine Chance: Die Regulären sehen nämlich bei einem 16:16-Unentschiende im Finale der DMM vor, dass derjenige gewinnt, der in der Vorrunde weiter vorne platziert war. Beflügelt von diesem Wissen kamen die Pfälzer durch zwei Siege von Jens König gegen Beni Buza und Florian Wagner gegen Frank Hampel wieder ins Spiel und hatten es in der letzten Runde wieder in der Hand, Deutscher Mannschaftsmeister zu werden.

Jens König brachte sein Team zurück ins Spiel.

In dieser traf Philipp Baadte auf Michael Kaus und Mathias Hahnel hatte es mit Alex Beck zu tun. Das Duell der Deutschen Einzelmeister von 2015 (Baadte) und 2016 (Kaus) war hochspannend bis zum letzten Schuss! Allerdings war das nötige Glück auf Seiten von Kaus und er gewann 1:0. Auf der anderen Platte lief Hahnel einem Rückstand hinterher, gab jedoch nicht aus und musste sich dennoch mit 3:4 Beck geschlagen geben.

Nach Abpfiff war der Frankfurter Jubel groß – wer hätte nach diesem miserablen Saisonstart noch auf den Titelverteidiger gewettet? Die Sieger genoßen ihren Triumph bis spät in die Nacht, aber dennoch traten sie am kommenden Tag erfolgreich beim DTKV Pokal an (Bericht folgt).

Alle Ergebnisse könnt ihr wie gewohnt hier nachlesen. Der DTKV dankt allen Zuschauer, dem Veranstalter vom Delligser SC sowie Michi Koegel, die den Zuhausegebliebenen via Facebook einen Livestream ermöglichte, und gratuliert den Jungs vom TKC Gallus Frankfurt zur Titelverteidigung!

Deutscher Mannschaftsmeister 2017 (v.l.n.r.): Michael Kaus, Freddy Mozelewski (hinten), Alex Beck, Beni Buza und Frank Hampel.