2. Bundesliga Nordost: Saisonvorschau 2018/19

Nachdem sich die Spandauer Filzteufel I aus der 2. Bundesliga Nordost nach langem „Abstiegskampf“ (sic!) ins Oberhaus des Tipp-Kicks verabschiedet haben, werden in der nordöstlichen Staffel der zweithöchsten deutschen Spielklasse die Karten neu gemischt. Der Aufstiegskampf wird wohl von vier Teams bestritten. Auch der Abstiegskampf wird spannend. Denn wenn zwei Mannschaften aus der 1. Bundesliga in die 2. Bundesliga Nordost absteigen sollten, würde es in der kommenden Spielzeit drei (!!!) Absteiger geben.

TFB 77 Drispenstedt I

Socha – Lungela – Bartels – Nieder

Zu schwach für die 1. Liga und immer stärker als die Konkurrenz in der 2. Liga, ein stetiges Auf und Ab. Seit Jahren bilden diese vier Tipp-Kicker ein Team, man kennt sich in- und auswendig, trainiert fleißig und ist auf zahlreichen Turnieren zu sehen. Doch dieses Jahr ist die Konkurrenz um den Aufstieg noch stärker.

(Foto: W. Renninger)

Zurück in Liga 2: Max Bartels gehört mit seinen Drispenstedter Kumpels gleich wieder zum Kreis der Top-Favoriten.

TKV Jerze I

Hofert – Witte – Kreuzweiß – Reymann

Auch dieses Quartett ist schon einige Zeit im Geschäft und verfügt über langjährige Erfahrung sowohl in der 1. als auch in der 2. Bundesliga. Tobias Witte wurde letztes Jahr Zweiter der Einzelwertung, Marcel Kreuzweiß Fünfter. Wenn das Duo Reymann und Hofert im Vergleich zur Vorsaison noch eine Schippe drauflegt, ist mit Jerze I zu rechnen wenn es um den Aufstieg geht.

(Foto: W. Renninger)

Konzentration pur: Punktegarant Tobias Witte erreichte in der letzten Saison für Jerze 1 den zweiten Platz der Einzelwertung.

SG ´94 Hannover I

Elesbao – Holzpapfel – Overesch – A. Kalentzi – M. Kalentzi

Die Hannoveraner haben sich mit Alexis und Michael Kalentzi ein Vater-Sohn-Duo in den Kader geholt, das durch zahlreiche Turnierteilnahmen bundesweit bekannt ist. Vor allem Alexis hat in den letzten Jahren eine gute Entwicklung gezeigt und war bei diversen Turnieren schon sehr weit vorgedrungen. Man darf gespannt sein, inwiefern er eingesetzt wird.

Wenn die Niedersachsen nicht einen ähnlichen Fehlstart hinlegen wie in der Vorsaison, werden sie ein Wörtchen mitreden um den Aufstieg. Mit Elesbao, dem Gewinner der Einzelwertung der Vorsaison, Overesch (Platz 11), Holzapfel (Platz 12) und den Kalentzis ein sehr starkes Team.

Fred Elesbao hat einen Traum: mit seiner SG 94 Hannover in die Erste Bundesliga aufsteigen!

 

Celtic Berlin II

Baer – Deckert – Komareck – Peters – Thieke

Die Celticer wurden in der vergangenen Saison Dritter. Diesen Platz zu verteidigen wird aufgrund der starken Konkurrenz sehr schwer. Womöglich geht es eher weiter runter, auf den gesicherten 5. Platz, wo sie mit Auf- und Abstieg nichts zu tun haben werden. Für den Aufstieg zu schwach, für den Abstieg zu stark. Mit Komareck und Deckert an der Platte kann Celtic einiges erreichen, die Frage wird sein, wie oft Peter Deckert eingesetzt wird.

(Foto: W. Renninger)

Dürfte auch in der kommenden Saison wieder zu den Top-Spielern der Liga zählen: Jan Komareck von Celtic Berlin II.

SG Wolfsburg-Adersheim I und II

Schleiss – Leinz – Baumgart – Kröning

Womöglich werden nach dem internen Duell diese vier Tipp-Kicker als Nr. 1 an den Start gehen, geht man von der Erfahrung und der spielerischen Qualität aus.

Gleich im Anschluss an das interne Duell erwartet die Spielgemeinschaft die Konkurrenz aus Hannover, wo sich gleich zeigen wird, wo es hin geht diese Saison. Will dieses Team um den Aufstieg mitspielen, müssen gleich zwei Siege her. Stark genug ist das Team, das mit Martin Leinz einen alten Bekannten geholt hat. Vom Potential her ein Aufstiegskandidat.

(Foto: W. Renninger)

Dürfte ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen: Myrko Baumgart (rechts) und seine SG Wolfsburg-Adersheim werden ganz oben mitspielen.

Becker – Debert – Sittinieri – Pfaff

Dieses Team wird wohl eher darum kämpfen, Punkte gegen den Abstieg zu holen. Mit Stephan Pfaff als erfahrenem Tipp-Kicker können die eher „jüngeren“, wenn man das überhaupt so schreiben darf, auf langjährige Erfahrung hoffen. Hier gilt es, gegen die Konkurrenten aus Berlin und Jerze wichtige Punkte einzufahren um zweitklassig zu bleiben.

Für Routinier Marco Sittinieri und seine Mitstreiter wird es nicht einfach werden, mit Wolfsburg-Adersheim II die Klasse zu halten.

Flamengo Berlin I und II

Asmis – Kreßin – Schalm – Zingerle

Nachdem Leinz und Kansteiner nicht mehr zur Verfügung stehen (Leinz spielt für Wolfsburg-Adersheim, Kansteiner Karriere beendet), mussten diese beiden Plätze aus der Zweitvertretung neu besetzt werden. Dies ist eine eindeutig Schwächung.

Ein Schweizer in Berlin: Auf Knut Asmis wird viel Verantwortung lasten, wenn es darum geht Flamingo 1 in der Liga zu halten.

Fischer – Hopp – Mietke – Rößger

Mit dieser Aufstellung wird aller Voraussicht nach die Flamingo-Zweitvertretung ins Rennen gehen. Wenn es dabei bleibt, dürfte der Klassenerhalt schier unmöglich werden.

Kritischer Blick: für Wilfried Mietke und seine Jungs von Flamengo 2 dürfte das Ticket Richtung Regionalliga schon gebucht sein.

TKV Jerze II

Gerke – Otto – Pfaffenrath – Schnetzke – Wolters

Der Aufsteiger aus der Regionalliga Nord geht ohne Hacky Jüttner ins Rennen. Es wird schwer für die Jerzer, die Klasse zu halten, es fehlt für die 2. Bundesliga ein Kaliber wie Hacky, der sichere 6-8 Punkte holen kann.

(Foto: W. Renninger)

Auch für Oliver Gerke und seine Jerzer Zweitvertretung dürfte es ungemütlich werden im Abstiegskampf.

Fazit

Wenn der Himmel nicht einstürzt, wird es jeweils ein Quartett geben, dass um den Aufstieg spielt, und eines, das gegen den Abstieg kämpft.

Einiges spricht dafür, dass es einen spannenden 4. Spieltag geben wird, nach dem 3. Spieltag werden sowohl der Aufsteiger als auch die Absteiger noch nicht feststehen. Bis dahin heißt es „Platten fertig, Zeit läuft“ und der Kampf um wichtige Punkte ist bald eröffnet.

 

Fotos: Privat, Wolfgang Renninger

 

Regionalliga Ost: Saisonvorschau 2018/19

Leider verschwinden im Osten immer mehr Vereine von der Bildfläche, so dass diese Saison nur noch 4 Mannschaften gemeldet haben. Dieser Schwund zieht sich durch die ganze Republik, aber hier im Osten merkt man es ganz besonders. Eine große Stütze waren bislang die Celticer, die aber ebenso wie Flamengo zur neuen Saison keine Mannschaft mehr für die Regionalliga stellen können. Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat und wir wieder mehr Mitglieder in allen Vereinen verzeichnen können. Im Moment ist es leider so: egal welche Art von Werbung man fährt – die Resonanz ist gleich null.

Zur letzten Saison schaffte es Flamengo mit gleich zwei Mannschaften um den Aufstieg zu spielen, wobei sich die zweite Garnitur am Ende durchsetzen konnte. Gratulation noch mal von meiner Seite und viel Glück in der 2. Bundesliga!

 

Tabelle der letzten Saison

 

Spielplan der neuen Runde

 

Die Teams

 

Spvgg Halbau I

Topfavorit ist Halbau I, der Absteiger aus der 2. Bundesliga. Mit Henk Schwarz, Gerrit Kähling, Torsten Volkmann sowie Helmut Bökel für den Abwanderer Henning Möhle verfügt die Truppe über die nötige Klasse und reichlich Tipp Kick-Erfahrung. Das müsste für den direkten Wiederaufstieg langen.

Henk Schwarz

Gerrit Kähling

 

 

 

 

 


Spandauer Filzteufel 09 II

Direkt dahinter werden sich die Spandauer Filzteufel wieder darauf freuen, dem großen Favoriten Steine in den Weg zu legen. Die Mannen um André Lach und Stephan Schulz müssen dabei nur aufpassen, die vermeintlich leichteren Gegner nicht zu unterschätzen. Andreas Linke, Uwe Scheffler und Gabriel Mielke müssen in guter Form antreten, um bei jedem Mannschaftskampf am Ende 17 Punkte einzutüten.

André Lach

Stephan Schulz

 

 

 


Germania 09 Neukölln

Rund um den Neuköllner Spitzenspieler Kalle Sternberg brodelt die Gerüchteküche. Seine Mannschaftskameraden wissen natürlich, was sie an ihm haben, und wollen ihn im Training und in den Spielen mitreißen. Mit Kevin Kapschies und Andreas Schrödter haben sie darüber hinaus zwei gute Kicker, die auch groß aufspielen können. Allerdings hatte gerade Schrödter nicht allzu viele Spielminuten in der letzten Saison. Ob sich das dieses Jahr ändern wird? Volkmar Schonat, Thorsten Gnadt und Wolfgang Sternberg sind auch immer für den ein oder anderen Punkt zu haben.

Andreas Schrödter (rechts)

 

 

 

 

 

 


Spvgg Halbau II

Halbau II  mit Frank Schmölling, Rudolf Langhoff, Peter Heidenreich und Roland Dreyer (v.l.n.r.) kämpft jedes Jahr ums neue gegen die rote Laterne, und davor ziehe ich meinen Hut!

 

Liebe Halbauer, schön dass ihr euch jedes Jahr zusammen rappelt und immer wieder an die Platte kommt! Ohne euch wäre die Regionalliga schon tot. Ihr habt zusammen gefühlt 1000 Jahre Tipp Kick Geschichte miterlebt und ich hoffe, dass ihr uns auch noch eine ganze Weile erhalten bleibt.


Fazit

Vielleicht gibt’s ja ein Wunder wie 1954 in Bern, dass sich der Tipp Kick Sport erholt und wir alle neue Mitglieder bekommen. Alles andere wäre für mich nur das Ende dieses so genialen und liebgewonnenen Sports.

 

Fotos: Spvgg Halbau, Spandauer Filzteufel, André Bialk.

 

2. Bundesliga Nordost: Vorschau 4. Spieltag

Jerze, Hannover oder Spandau? Wer steigt auf? In der 2. Bundesliga Nord-Ost treten am letzten Spieltag in Jerze genau die drei Mannschaften an, die noch eine Chance haben, in die 1. Bundesliga aufzusteigen.

Die besten Chancen hat ganz klar der ungeschlagene Tabellenführer Spandauer Filzteufel I. Mit 10:0 Punkten auf dem Konto und drei Tipp-Kickern in der Top 10 der Einzelwertung werden sich die Bialks & Co. auf den Weg nach Jerze begeben, um aus zwei Spielen mindestens „einen“ Punkt zu ergattern. Im 1. Spiel des Tages treffen zunächst Jerze und Hannover aufeinander, während die Berliner noch auf der A2 sind. Beide Teams werden darum kämpfen, den ersten Sieg des Tages zu holen, um noch Aufstiegschancen zu wahren. Der Gewinner muss dann noch die Filzteufel schlagen und wäre aufgestiegen. Hier geht es quasi um alles oder nichts. Der Verlierer ist raus aus dem Rennen.
(Foto: W. Renninger)

Tobias Witte und sein TKV Jerze – können sie die Minimalchance nutzen? (Foto: W. Renninger)

Zwar könnte man sagen „Spandau braucht ja eh nur einen Punkt“. Aber würden sie so an die Platte treten, wäre das sehr leichtsinnig. Mit dem Heimrecht könnten die Jerzer gegenüber den Hannoveranern einen kleinen Vorteil haben, sich die ersten zwei Punkte holen und in der Pause die Spielweise des Tabellenführers begutachten, obwohl man sich ja auch schon lange kennt. Zumal man auch gespannt sein darf, mit wem die SG ’94 Hannover I antreten wird. Wird vielleicht Lars Tegtmeier nochmal aktiviert, und wenn ja, kann er da Zünglein an der Waage sein? Von der Qualität der Spieler her ist es schwer möglich, einen klaren Favoriten zu nennen. Es wird wahrscheinlich die Mannschaft aufsteigen, die den größten Willen hat und wie immer im Tipp-Kick, die mentale Stärke besitzt, am letzten und entscheidenden Spieltag immer 100% geben zu können.

In Grönwohld spielt das Abstiegsgespenst mit

In Grönwohld wird es ebenfalls spannend. Flamengo Berlin I und die TKG Adersheim reisen dorthin.

(Foto: W. Renninger)

Kann Simon Becker seinem TKG Adersheim dabei helfen, die Klasse zu halten? (Foto: W. Renninger)

Während es für Flamengo um „nüscht“ mehr geht, muss die TKG Adersheim wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren. Ein Sieg gegen Grönwohld wäre der sichere Klassenerhalt.

Auch in Berlin wird noch gekickt

In Berlin kommt es noch zum Duell Celtic II gegen TKG Wolfsburg I, wo es um nix mehr geht. Es sei denn, Wolfsburg gewinnt 32:0, Jerze holt maximal 3 Punkte mit wenig Spielpunkten, dann wäre Wolfsburg durch Spielpunkte aufgestiegen. Die Quote hierfür wäre sicherlich hoch.

Saisonvorschau: Verbandsliga Süd – 2017/18

Nachdem sich das Zusammenlegen der Spieltage in der Vergangenheit bewährt hat, treffen sich die Teams der Verbandsliga Süd am Sonntag, 29.10. – also einen Tag nach der 3. Gießener Stadtmeisterschaft – wie im vergangenen Jahr im Launsbacher Bürgerhaus nahe Gießen. In der lichtdurchfluteten Halle treten sechs Mannschaften gegeneinander an.

 

Auch in der Verbandsliga Süd werden am kommenden Sonntag endlich wieder die Kicker ausgepackt! (Foto: W. Renninger)

 

In die Verbandsliga Süd ist ordentlich Bewegung gekommen, und zwar in äußerst erfreulicher Hinsicht. Denn inzwischen gibt es mit den Youngbangers aus Balingen und dem OTC 90 Amberg II zwei reine Junioren-Teams, beim TKC Weiler kommt an der Seite von Routinier Thomas Gerst ebenfalls der Nachwuchs zum Zug. Mit Leppard United heißt der Ligabetrieb nach den Hotspurs aus Baden einen zweiten Schweizer Teilnehmer willkommen. Und Fortuna Post Göppingen ist ebenfalls eine Kraft, die es in den Vorjahren noch nicht gab: Allerdings fällt es schwer, hier von einem Neuling zu sprechen, wenn so viel Tipp-Kick-Geschichte an die Platte tritt. Zusammen mit Platzhirsch Ylipulli Gießen II kann man also sagen: Die Liga lebt!

Im ersten Teil des Textes stellen wir die Mannschaften und Spielerkader vor, im zweiten Teil gehen wir dann auf die einzelnen Partien ein. Zum Ende wagen wir noch einen Tipp, wie die Tabelle am Saisonende aussehen könnte.

 

Vereine und Spielerkader:

 

spielTrieb Ylipulli Gießen II

Michael Eggebrecht – Thorsten Eggebrecht – Eck Kegelmann – Pascal Gutzeit – Klaas Isermann


Youngbangers Balingen

Bruno Wilke – Benjamin Reindler – Sam Natke– Felix Weishaupt – Harun Malik – Junaid Malik – Paul Lotzer

 

Der Balinger Youngster Bruno Wilke (links) im Spiel gegen seinen Vereinskameraden Dawood Malik.

 

 


Fortuna Post Göppingen

Giuseppe Caudullo – Dietmar Maier – Dieter Österle – Franz Leiminger – Andreas Schüller


TKG Weiler

Thomas Gerst – Christian Schifferle – Chris Fricker – Finn Augenstein – Kain Augenstein – Phil Glauner 


Leppard United

René Gerber – Chrigu Meister – Hanspeter Conrad – Patrick Wingeier – Jérome Wingeier – Daniel Kaufmann

(Foto: W. Renninger)

Für die Leppards in der Verbandsliga Süd aktiv: René Gerber (Foto: W. Renninger)


OTC 90 Amberg III

Raphael Meier – Emilia Meier – Carmina Krätzig – Tizian Stein – Michael Janner – Julian Scharf


 

Begegnungen:

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen

Natürlich sind in dieser Begegnung die Ylipullis aus Gießen der Favorit gegen den Nachwuchs der Headbangers. Unterschätzen sollte man die Jungs aus Balingen jedoch nicht, denn die Headbangers stehen seit jeher für eine Top-Jugendarbeit.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen

Was haben die alten Meister noch oder bereits wieder drauf? Wir sind gespannt auf Caudullo, Österle, Schüller, Maier und Leiminger, sie werden gegen die Gießener sicherlich gleich auf gutem Niveau gefordert werden. Vielleicht schon ein Finale um den Aufstieg?

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler

Bei Gießen sind die Eggebrecht-Brüder Michael und Thorsten aus der ersten in die zweite Mannschaft gewechselt und bringen Regionalliga-Qualitäten mit. Gegen den TKG wartet ein Härtetest.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United

Neulinge darf man die Schweizer eigentlich nicht nennen, denn René Gerber und Chrigu Meister spielen ein Turnier nach dem anderen – letzterer kämpfte sich zuletzt sogar in die Endrunde der Süddeutschen Meisterschaft. Gießen hat mit Pascal Gutzeit selbst einen Neuling zu bieten. Sicherlich ist diese Partie eines der Schlüsselspiele um den Aufstieg.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III

Wenn man an den Auftritt der Amberger Rasselbande aus dem Vorjahr denkt, kann man den Ylipullis nur den Rat geben, sich für die Begegnung warm anzuziehen. Die Ziehkinder von Thomas Krätzig lehrten den Jungs von Oberbayern München 2016 das Fürchten und trotzten ihnen ein Unentschieden ab.

 

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen

Tipp-Kick-Generationen treffen aufeinander – wie sollte man diese Begegnung anders beschreiben. Göppingen ist im Vorfeld schwer einzuschätzen. Geht in dieser Partie was für die Youngsters aus Baden Württemberg?

 

Youngbangers Balingen – TKG Weiler

Zwar ist Thomas Gerst ein ewig junger Spieler, aber er dürfte wohl in dieser Partie der älteste sein. Seine Erfahrung wird seinem Team sicherlich helfen, aber ansonsten misst sich die Jugend miteinander: ein offenes Duell.

 

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III

Kräftemessen der beiden astreinen Jugendmannschaften des Spieltags: Nach dem coolen Auftritt des Vorjahres sind die Amberger favorisiert. Egal, wie es ausgeht: In jedem Fall geht hier die Perspektive für den Tippkick-Sport an die Platte.

 

Youngbangers Balingen – Leppard United

Die Jugend aus Balingen wird kämpfen müssen gegen die starken Schweizer. Punkte sollten möglich sein, ob es letztendlich zum Sieg reicht, wird man sehen. Die Frage wird sein: Wie ausgeglichen ist die Qualität bei United?

 

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler

Oesterle, Maier und Cadulla haben vor Jahren bereits 2. Liga gespielt, da könnte also Einiges gehen. Was ist noch da bei den Altmeistern und wie lange dauert es, bis sie wieder im Turniermodus ankommen?

 

Fortuna Post Göppingen – Leppard United

Das wird eine Partie mit Fragezeichen sein, denn viele Unbekannte schweben bei diesem Duell im Raum. Knackige Spiele sind zu erwarten, alles ist möglich.

 

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III

Zu erwähnen ist auch, dass bei Amberg die einzigen beiden Spielerinnen der Liga antreten. Und Carmina und Emilia haben bereits im Vorjahr abgeräumt. Die Herren aus Göppingen sollten auf der Hut sein.

 

TKG Weiler – Leppard United

Zwei Aufstiegsaspiranten treten gegeneinander an. Thomas Gerst steht bei Weiler für Qualität, und auch Chris Fricker hat bei Turnieren schon auf sich aufmerksam gemacht. Sie treffen auf die Vielspieler René Gerber und Chrigu Meister. Spannend.

 

TKG Weiler – OTC Amberg III

Jugend trifft Jugend, und Thomas Gerst muss aufpassen, dass er dabei nicht alt aussieht. In diesem Duell ist alles möglich, irgendwann wird auch die Frage sein, wer Kondition und Konzentration hochhalten kann.

 

Leppard United – OTC Amberg III

Die Schweizer werden Bekanntschaft machen mit der vorbildlichen Jugendarbeit von Thomas Krätzig. Bei den Ambergern ist schon viel Spielkultur vorhanden, mal sehen, wie weit die Tippkick-Beine tragen …

 

 

Saisontipp:

  1. Leppard United
  2. spielTrieb Ylipulli Gießen II
  3. Fortuna Post Göppingen
  4. TKG Weiler
  5. OTC Amberg III
  6. Youngbangers Balingen

 

Saisonvorschau: Regionalliga Ost – 2017/18

Rückschau Regionalliga Ost 2016/17

Rückblickend auf die letzte Saison wäre es fast 2 Berliner Mannschaften gelungen, in die 2. Bundesliga Nord/Ost aufzusteigen. Regulär und ein wenig überraschend schaffte es Halbau I nach Jahren der Abstinenz im regulären Spielbetrieb wieder zurück in die 2. Bundesliga. Im direkten Duell hatten sich die Mannen um Gerrit Kähling gegen Flamengo II durchgesetzt. Nachdem jedoch Neukölln seine 1. Mannschaft nach den letzten Spielen aus der 2. Liga zurückgezogen hatte, entschied sich der Verband eine Relegationsrunde mit dem Zweitligaabsteiger Neumünster und den Regionalligazweiten Wolfsburg I(RL Nord) und Flamengo II (RL Ost) durchzuführen. Da Neumünster den Termin aus personellen Gründen nicht wahrnehmen konnte, gab es ein reines Endspiel zwischen Flamengo II und Wolfsburg I, dass die letztere Mannschaft mit 17:15 zu ihren Gunsten entscheiden konnte.

Die Abschlusstabelle der Saison 2016/17 der RL Ost:

 

Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 SpVgg Halbau I 8 7 1 0 15:1 188:68 571:353 218
2 TKC Flamengo II 8 6 1 1 13:3 185:71 609:370 239
3 Spandauer Filzteufel 09 II 8 3 1 4 7:9 127:129 457:467 -10
4 Germania 09 Neukölln II 8 2 1 5 5:11 89:167 406:547 -141
5 SpVgg Halbau II 8 0 0 8 0:16 51:205 311:617 -306

 

Stephan Schulz wird auch in der kommenden Saison für die Spandauer Filzteufel II auf Torejagd gehen.

 

Vorschau Regionalliga Ost 2017/18

Die Zukunft im Tipp-Kick-Osten sieht momentan nicht sehr rosig aus. Es lässt sich bei allen Bemühungen kein Nachwuchs gewinnen und ältere, zumeist in die Jahre gekommene Spieler, hängen das Hobby an den Nagel.

Für den größten Paukenschlag sorgte aus Regionalliga-Sicht der ehemalige Großverein Celtic Berlin, der in dieser Saison keine 3. Mannschaft für die Regionalliga stellen wird. Der Celticer David Hopp ließ sich daraufhin zu Flamengo ausleihen, um wenigstens am Spielbetrieb teilnehmen zu können, was wiederum Flamengo ermöglichte eine weitere Mannschaft in der Regionalliga ins Rennen zu schicken.

Das zweite Ereignis war für Berliner Verhältnisse ebenso spektakulär: der ehemalige Sektionsleiter Ost, Präsident und Mitbegründer der Spandauer Filzteufel, Andreas Schrödter, wechselte zum Ligakonkurrenten Germania Neukölln und wird dort die Mannschaft ergänzen.

Somit werden in der neuen Saison in der RL Ost 5 Mannschaften an den Start gehen. Der Aufsteiger wird in einer  Hin- und Rückrunde ermittelt.

Prognose

Favorit ist nicht nur aus Sicht des Autors Flamengo II. Zwar steht der Mannschaft kein so großer Kader mehr zur Verfügung, dennoch wird sie ihre spielerische Stärke wie im Vorjahr demonstrieren.

Die Plätze 2-4 werden daher Flamengo III, Neukölln und die Spandauer Filzteufel II unter sich ausspielen. Die Tagesform wird letztendlich über die genaue Platzierung entscheiden.

Auf dem letzten Platz, also Platz 5, wird wohl Halbau II landen. Berlin-intern wird diese Mannschaft als Mannschaft der Herzen angesehen, da die Spieler trotz aller sportlichen Misserfolge nach so vielen Jahren den Spaß am Tipp Kick nie verloren haben.

 

 

Saisonvorschau: Regionalliga Nord – 2017/2018

Bevor wir auf die bevorstehende Saison schauen, blicken wir kurz zurück auf die vergangene Saison. Hier wurde vor allem abseits der Filzplatten für Furore gesorgt. Statt eines Aufsteigers und eines Absteigers sind sowohl der Tabellenerste TKG Adersheim, als auch der Tabellenzweite TKG Wolfsburg 1 in die 2. Bundesliga Nord-Ost aufgestiegen.

Die TKG Wolfsburg 1 konnte sich für ein Relegationsspiel gegen Flamengo Berlin 2 qualifizieren. Dieses Spiel wurde ermöglicht, weil Germania Neukölln vor Ablauf der Saison der 2. Bundesliga verkündete, keine neue Mannschaft zu melden und somit als erster Absteiger feststand. Der Bundestag beschäftigte sich mit dieser Thematik, weil diese Konstellation in der Spielordnung nicht geregelt war und entschied auf eine 3er-Relegation mit Wolfsburg, Berlin und Neumünster. Spielort und Termin wurden ausgelost. Neumünster jedoch musste einen Tag vorher absagen, weil sie kein Team zustande bekamen.
Das Relegationsspiel entschied die TKG Wolfsburg 1 in Berlin mit 17:15 für sich und ist ein Jahr nach dem Abstieg wieder zurück in der 2. Liga.

Abschlusstabelle der Saison 2016/2017

Am Tabellenende gab es einen Dreikampf zwischen Pegasus Hannover 1, TFB Drispenstedt 2 und überraschenderweise Phoebus Cuxhaven. Die Drispenstedter sicherten sich den Klassenerhalt am letzten Spieltag durch einen Sieg gegen Pegasus Hannover 1, die eigentlich aufgrund der geringeren Spielpunkte den Weg in die Verbandsliga hätten gehen müssen. Da aber mit der TKG Wolfsburg 1 ein zweiter Aufsteiger feststand, blieben die Hannoveraner in der Regionalliga Nord. Dann kam für viele überraschend die Information von Phoebus Cuxhaven, dass kein Team ins Rennen geschickt wird. Dadurch stieg der Tabellenzweite der VL Nord, Delligser SC 2, in die Regionalliga Nord auf.

Was können wir in dieser Saison erwarten?

Aus der 2. Bundesliga Nord/Ost stieg Alemannia Neumünster ab. Die Kicker um Mario Hinz hätten sich den Klassenerhalt in der Relegation mit Wolfsburg und Flamengo Berlin 2 sichern können, konnten aber keine Mannschaft rechtzeitig zusammenstellen. Somit geht es eine Klasse tiefer und sicherlich ist das Ziel, wieder oben mitzuspielen, wenn nicht sogar der Wiederaufstieg. Während man in der Saison 2015/2016 noch mit sieben Siegen ungeschlagener Meister wurde, wird es diese Saison bestimmt nicht so einfach. Denn es warten stärkere Gegner als noch vor 2 Jahren.

Einer davon ist die TKG Wolfsburg 2. Die Zweitvertretung aus Wolfsburg wäre beinahe letzte Saison direkt in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Mit einem Sieg gegen die TKG Adersheim wäre der Aufstieg so gut wie sicher gewesen, jedoch mussten sie sich mit 10:22 geschlagen geben und belegten letztendlich Platz 3 hinter den beiden Aufsteigern Adersheim und Wolfsburg 1. In dieser Saison starten die Wolfsburger leicht verändert. Marcel Becker spielt zukünftig für die 1. Mannschaft. Dafür kommt Thomas Radmer. Joachim Kipper, letzte Saison noch mit einem Punktedurchschnitt von 5.14 pro Spiel, wird zwar nicht gemeldet, könnte aber sicherlich jederzeit eingesetzt werden.

Auch ganz oben mitspielen könnte TKV Jerze 2, sofern deren Leistungen konstant bleiben und sie es schaffen, C. Reymann zu ersetzen, was sehr schwer wird. Christian Reymann wird Christoph Ihme in der 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord/Ost nominell ersetzen. Ggfs. steht ein Hacky Jüttner, der nicht gemeldet wird, für die 2. Mannschaft zur Verfügung, wenn er nicht sogar mal in der 1. Mannschaft eingesetzt werden muss. Mit ihm hat Jerze gute Chancen, oben mitzuspielen, ohne ihn wird es eher in Richtung Mittelfeld gehen.

Aus der Verbandsliga Nord steigt Balltick Kiel 2 auf und könnte die Liga gut aufmischen. Nun bekommen es die Teams aus der Regionalliga Nord mit der Spielweise eines Gunnar Green zu tun, die einzigartig ist. Die sympathischen Jungs aus dem hohen Norden müssen sich am 1. Spieltag gleich gegen Wolfsburg 2 und Jerze 2 beweisen. Ein richtungsweisender Spieltag für alle drei Teams. Den Kielern ist es zuzutrauen, als Aufsteiger am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel zu stehen.

Gunnar Green (l., Kiel) spielt erstmalig in der Regionalliga!

Fortuna Düdinghausen tritt unverändert die Saison an. Letzte Saison starteten Schuster & Co. mit 0:4 Punkten und standen am Ende der Saison im gesicherten Mittelfeld. Am 1. Spieltag geht es gleich gegen Alemannia Neumunster, sicherlich ein schwerer Gegner. Jedoch könnten gegen Pegasus Hannover 1 zwei Punkte eingefahren werden, um einen erneuten Fehlstart zu vermeiden. Vom Spielerpotential ist Düdinghausen mehr zuzutrauen, als ein Platz im Mittelfeld. Mangelndes Training und kaum Teilnahmen an großen Turnieren (wo wenn überhaupt nur M. Schuster zu sehen ist) führt leider nicht zu Verbesserungen.

Die SG Buxtehude/Moisburg tritt mit dem quantitativ stärksten Kader an. Ganze sieben Kicker werden gemeldet. Darunter u.a. die bekannten Namen Johannsen, Frieborg und Herdan. Die Spielgemeinschaft hat es zu Beginn mit eher leichteren Gegnern zu tun und man könnte schon zu Beginn wichtige Punkte holen. Die starken Gegner kommen erst zum Ende der Saison, jedoch waren die Leistungen der letzten Jahre stabil genug, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.

Das Trio TFB Drispenstedt 2, Pegasus Hannover 1 und der Delligser SC 1, wird womöglich um den Abstieg spielen. Der Delligser SC 1, der nur aufgrund des Verzichts von Phoebux Cuxhaven in der RL Nord startet, wird es sehr schwer haben, die Klasse zu halten. Arndt Schotmann kommt aus Amberg zurück und tritt mit dem Witte-Trio (Klaudia, Mike und Daniel) an. Hannover und Drispenstedt haben ihre Kader nicht verändert, könnten aber mit dem gemeldeten Kader die Klasse halten.

Mike Witte (r.) und der Delligser SC dürfen sich über die Teilnahme in der Regionalliga freuen!

 

Prognose:
1. Alemannia Neumünster
2. TKG Wolfsburg 2
3. TKV Jerze 2
4. Balltick Kiel 2
5. Fortuna Düdinghausen
6. SG Buxtehude/Moisburg
7. TfB Drispenstedt 2
8. Pegasus Hannover 1
9. Delligser SC 1

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Südwest – 2017/18

Mit einem Vierkampf um die Meisterschaft und einem klaren Favoriten startet die 2. Bundesliga Süd/West am 24. September ihr Titelrennen. Neben den ambitionierten Absteigern aus Amberg dürfen sich die Teams von der SG Rheinland/Düsseldorf, den Flinken Fingern Bruck und dem PWR 78 Wasseralfingen berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. Nochmals unklarer ist die Rollenverteilung im Abstiegskampf.

Die Teams

Häufig zählt der Absteiger aus der Bundesliga auch zu den Topfavoriten auf den Aufstieg. Dies gilt vor allem für den OTC 90 Amberg, der den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse äußerst knapp verpasste und nach einer Saison wieder am Spielbetrieb der zweiten Liga teilnehmen muss. An die zweite Liga haben vor allem Thomas Krätzig und Peter Tuma sehr gute Erinnerungen: In der Aufstiegssaison 2015/2016 dominierten sie die Liga nach Belieben und standen in der Einzelwertung auf den Plätzen 1 und 2. Diese Leistungen machten die damalige Unausgeglichenheit des Kaders wett. Doch im Vergleich zum damaligen Kader steht mit Sebastian Wagner nun ein weiterer Topspieler im Kader der Oberpfälzer, der ebenfalls im Schnitt 6 Punkte pro Spiel holen wird und auch Dominik Steib hat sich in der letzten Zeit kontinuierlich verbessert.

Fazit: Der Aufstieg geht nur über Amberg.

Direkt am ersten Spieltag wird sich entscheiden, ob der PWR 78 Wasseralfingen endlich einmal den Aufstieg schaffen kann. Dann geht es nämlich zum heißesten Eisen der Liga nach Amberg. Dass mit der SG Rheinland/Düsseldorf ein weiterer Aufstiegskandidat den Spieltag komplettiert, unterstreicht die enorme Brisanz. Läge da nicht der Fluch des ersten Spieltags auf den Schwaben: In den vergangenen Saisons stets zum Favoritenkreis gehörend vergeigte der PWR den Auftakt jedes Mal und konnte schon dadurch die Segel streichen. Doch in dieser Saison soll alles anders werden: Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wollen die Brüderpaare Uli und Kilian Weishaupt sowie Jakob und Jonathan Weber ihren Anspruch auf die Meisterschaft untermauern und den Konkurrenten das Leben schwer machen.

Fazit: Alles hängt vom 1. Spieltag ab. Gelingt dieser, ist nach oben alles möglich.

Jonathan Weber (l.) wird mit seinem PWR am ersten Spieltag auf Amberg und Thomas Krätzig treffen.

In ihre zweite gemeinsame Saison geht die SG Rheinland/Düsseldorf. Nachdem es in der Premierensaison lange Zeit nach einem Überraschungsaufstieg aussah, möchte man diesen nun mit geballten Kräften erreichen. Um auch nach außen hin ein gemeinsames Bild abzugeben, wurde vor Kurzem der Facebookauftritt der Vereine vereinheitlicht. Außerdem zeigen die SGler bereits eine starke Frühform: Dass sie heiß auf die Liga sind, bewiesen Felix Lennemann und Stefan Biehl, als sie sich beim Herner Ruhrpott-Cup, dem ersten Turnier nach der Sommerpause, ein teaminternes Finale lieferten. Wenn auch noch Andreas Helbig und Dirk Hansen ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr steigern können, wird die SG gehörig im Meisterschaftsrennen mitmischen. Durch das Training auf hohem Niveau mit vielen Gegner ist das den Aktiven auf jeden Fall zuzutrauen.

Fazit: Über eine starke Teamleistung kann jeder geschlagen werden.

Alle Jahre wieder wird der SV Kelheimwinzer zu den ärgsten Abstiegskandidaten gezählt. Nach einer solch beeindruckenden Vorsaison wie der letzten wagt sich der Autor dies allerdings entschieden NICHT. Platz 4 mit 10:6 Punkten kann sich sehen lassen. Zwar findet man mit Oliver Brunner den punktemäßig fleißigsten Aktiven erst auf Position 19 der Einzelwertung, allerdings ist dies der hohen Rotation geschuldet. Stellen die Bayern in den entscheidenden Partien die beste Mannschaft auf, wird wohl wieder ein Platz im gesicherten Mittelfeld herausspringen. Spannend wird vor allem, ob die erstmalig gemeldeten Youngsters Sebastian Ruhland und Michael Meier ebenfalls ihre Einsätze bekommen und wie sie mit dem Tempo der Liga mithalten können.

Fazit: Kelheim findet sich im Mittelfeld wieder.

Mit einem 7-Mann-Kader gehen die Flinken Finger Bruck an den Start. Aus diesem Kollektiv gilt es, Vincent Höhn (Platz 1 der Einzelwertung der Vorsaison) und DTKV-Präsident Peter Funke hervorzuheben. Beide waren in den vergangenen Jahren klare Leistungsträger und um sie sollte das Teams aufgestellt werden. Erster Kandidat wäre Thomas „James“ Ruchti, der durch sein technisch geprägtes Spiel aus jeder Position Gefahr ausstrahlt. Um die vierte Position im Team streiten sich Jens Jähnert, Altmeister Rainer Schönlau und Neuzugang Wolfgang Renninger (ehem. Frankfurt II), der sich aufgrund des Rückzugs seiner alten Mannschaft den FFBlern angeschlossen hat. Gespannt dürfen wir sein, wie sich das Trio die Spiele aufteilt und ob Renninger seine guten Turnierleistungen für den neuen Verein in der Liga abrufen kann. Mit Simon Bernreiter steht außerdem noch ein Name im Kader, der entweder als Geheimwaffe oder nur im äußersten Notfall eingesetzt wird.

Fazit: FFB wird ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden!

Haben Peter Funke und FFB nochmals das Zeug für die Bundesliga?

Den Mittelfeldplatz der abgelaufenen Saison möchte der TKC 71 Hirschlanden II auf jeden Fall halten. Doch dazu müssen vor allem die Routiniers Robert Matanovic, Stefan Poetsch und Michael Bräuning nachlegen, die mit ihren Leistungen keinesfalls zufrieden sein konnten. Vielleicht werden sie durch die Verpflichtung von Christoph Haag (ehem. Kaiserslautern) angestachelt. Fraglich ist allerdings, ob Haag, der vor geraumer Zeit seinen Lebensmittelpunkt beruflich bedingt nach Schwaben verlegt hat, wirklich in die Mannschaft drängt und den Konkurrenzkampf anheizt oder als Ersatzspieler eingeplant ist. Verlassen kann sich die Mannschaft jedenfalls auf die Punkte von Juwel Florian Stähle, der nach einer Handverletzung am Jahresanfang wieder zu alter Form gefunden hat. Kann er die Alten mitreißen, wird wieder das Mittelfeld erreicht.

Fazit: Alles andere als ein Platz im Mittelfeld wäre eine große Überraschung.

Kann Florian Stähle (l.) den nächsten Entwicklungsschritt machen?

Nach einer Seuchensaison soll bei der SG Karlsruhe/Mayence nun alles besser werden. Mit Platz 7 bei 6:10 Punkten hinken sie den Ansprüchen bei der badisch-rheinischen SG eindeutig hinterher. Lediglich Leader Georg Schwartz zeigte mit 39:25 Punkte annähernd Normalform, während hingegen Daniel Meuren seine mittelmäßige Vorjahresleistung deutlich steigern muss. Kann Marco Bittmann mehr Spiele als in der Vorsaison bestreiten, kann er mit Schwartz und Meuren ein Trio bilden, das dafür sorgt, dass „Karl/May“ nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Leider sind die Leistungen von Henning Horn und Christian Steuer über die Saison gesehen zu unkonstant, sodass im besten Fall ein Platz im Mittelfeld herausspringen wird.

Fazit: Legen alle eine Schippe drauf, entgeht man dem Abstiegskampf ganz knapp.

Neuland bedeutet die zweite Bundesliga Süd/West für die Schlachtenbummler Bochum. Erstmalig in der Vereinsgeschichte haben die SchlaBos den Aufstieg aus der Regionalliga geschafft. Mit Michael Kalentzi kann sogar ein Akteur Zweitligaerfahrung aufweisen. Ein wenig überraschend war, dass die Bochumer nicht den Erfolgskader beibehielten, sondern Christoph Schmidt durch Youngster Alexis Kalentzi ersetzten. Langfristig betrachtet soll Alexis zu einem Topspieler aufgebaut werden, der seinem Papa das Wasser reichen kann. Das Potenzial dazu besitzt er auf alle Fälle, bleibt nur zu hoffen, dass er in seiner ersten Zweitligasaison nicht zu viel Lehrgeld bezahlen muss. Vieles wird von den Leistungen der Ur-Bochumer Achim Schmidt und Matthias Wietoska abhängen. Können diese ihre ansprechenden Turnierleistungen auch in der Liga abrufen, ist der Klassenerhalt im Bereich des Möglichen.

Fazit: Abstiegskampf, der letztendlich gewonnen wird.

Im Westen bereits wohlbekannt werden die Bochumer nun auch im Süden ihre Schlachten schlagen!

Dass Andreas Sigle mit seiner dritten Mannschaft des TKC 71 Hirschlanden nochmals in der zweiten Liga aktiv würde, hätte er vor einem Jahr mit einem verschmitzten Lächeln abgetan. Doch nach einer tollen Meistersaison und dem zweiten Platz in der Einzelwertung hat es sich der Hirschlander Macher nochmals redlich verdient, halb Tipp-Kick-Deutschland zu bereisen. Mit Volker Herbers, Ralph Kraut und Markus Schmidt stehen drei Spieler im Kader, die in den letzten Jahren eher selten ihre Kicker ausgepackt haben und wenig Spielpraxis vorweisen können. Lediglich Michael Kleofasz besucht neben Andreas Sigle externe Turniere, auf denen er immer wieder einzelne Spiele auf sehr hohem Niveau abliefert. Kann er dieses Niveau halten, gehört er zum oberen Viertel in dieser Liga.

Fazit: Der Klassenerhalt wäre eine Sensation! Aber die Mannschaft hat im vergangenen Jahr bewiesen, wozu sie fähig ist.

 

Die Termine

1. Spieltag: 24. September in Hirschlanden, Amberg und Fürstenfeldbruck (München)

2. Spieltag: 19. November in Kelheimwinzer, Rheinland und Bochum

3. Spieltag: 4. März in Wasseralfingen, Bochum und Karlsruhe/Mainz

4. Spieltag: 15. April in Rheinland, Hirschlanden, Fürstenfeldbruck (München)

 

Alle Ergebnisse findet ihr stets auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2017/18

Der Vizemeister aus der Landeshauptstadt Niedersachsens geht als Favorit in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord/Ost. Eine Umfrage unter den Teamchefs (leider nahmen nur 7 der 9 Clubs teil) ergab dieses Ergebnis:

1. SG 94 Hannover

Elesbao – Holzapfel – Overesch – Tegtmeier

Mit unverändertem Kader startet der Vizemeister der letzten Saison in die neue Spielzeit. Wenn Overesch (53:11) und Elesbao (52:12) an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen können, wird es für jeden Gegner schwer diese Truppe zu schlagen. Während auch Tegtmeier (41:23) eine sehr starke Saison spielte, fiel Holzapfel mit 29:35 doch erheblich ab. Vor allem im Aufstiegsendspiel gegen Kiel waren seine 1:7 Punkte zu wenig. Von den 7 Teamchefs bekam Hannover sechsmal die Eins.

Knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt und nun Topfavorit: Die SG 94 Hannover bestehend aus Fred Elesbao, Olaf Holzapfel, Erik Overesch und Lars Tegtmeier

 

2. TKV Jerze I

Hofert – Kreuzweiß – Reymann – Witte

Der Absteiger aus der Bundesliga tritt mit neuem Kader an: Christoph Ihme steht diese Saison für Wolfsburg an den Platten, während Hacky Jüttner kürzer treten will und gar nicht gemeldet ist. Neuer 4. Mann ist Christian Reymann, der eine tolle Regionalliga-Saison spielte und dort mit 46:18 auf Platz 4 der Einzelwertung landete. Da Christoph und Hacky letzte Saison die Punktstärksten waren, stapelt Teamchef A. Hofert tief und sieht sein Team auf Platz 4 der Endtabelle. Bereits am ersten Spieltag gegen Wolfsburg und Grönwohld werde sich zeigen, in welche Richtung es geht.

Christian Reymann konnte sich in der zweiten Mannschaft für Höheres empfehlen.

 

3. Flamengo Berlin I

Asmis – Kansteiner – Leinz – Schalm

Dritter werden, wie letzte Saison auch, die Flamengos aus Berlin – zumindest wenn es nach den Einschätzungen der Teamchefs geht. Gegen die beiden Spitzenteams aus Kiel und Hannover unterlag man letzte Saison knapp mit 15:17 bzw. 13:19, was letztendlich Rang 3 bedeutete. Mit Asmis (5.) und Leinz (9.) hatten die Berliner letzte Saison immerhin 2 Spieler in den Top 10 der Einzelwertung. Martin Leinz vermutet eine sehr ausgeglichene Liga und eine Vielzahl knapper Ergebnisse hofft jedoch auch, dass die ganz knappen Spiele diese Saison zu Gunsten der Flamengos ausgehen.

 

4. Spandauer Filzteufel I

A. Bialk – D. Bialk – Schau – Schirmer

Bereits in der 2. Saisonhälfte der Vorsaison verstärkten Vater und Sohn Bialk die damals abstiegsgefährdeten Spandauer, und schon ging bei 7:1 Punkten kein Spiel mehr verloren. Jetzt treten beide von Anfang an die Platten und werden die Spandauer mit Sicherheit verstärken. In der Vereinswertung der Turnierrangliste liegen die Spandauer auf einem überragenden 4. Rang, umringt von Erstligisten und vor den Clubs aus Kaiserslautern und Grönwohld. Alle 4 Spieler liegen momentan unter den ersten 40 der Turnierrangliste. André Bialk liegt momentan auf Rang 16 und ist damit bester Turnierspieler der 2. Bundesliga Nordost. André Bialks Einschätzung: „Ich erwartete die spannendste Zweitligasaison aller Zeiten, da viele Mannschaften glänzend aufgestellt sind und daher jeder jeden schlagen kann. Es gibt nicht nur einen oder zwei Favoriten, sondern vier oder fünf. Erst für den letzten Spieltag erwarte ich die Entscheidung in dieser Liga. Ziel für die kommende Saison ist für die Filzteufel nach der letztjährigen durchwachsenen Saison primär der Klassenerhalt und Konsolidisierung. Zudem wurde mit Daniel Bialk der einzige U18-Spieler der Liga aufgestellt, der langfristig aufgebaut werden soll.“

 

5. TKG Wolfsburg I

Bastian – Becker – Ihme – Schleiss

Kaderumbruch beim Aufsteiger aus Niedersachsen: Christoph Ihme schloss sich den Wolfsburgern an und muss als überragende Verstärkung angesehen werden. Dies beweist auch ein Blick auf die Turnierrangliste, dort ist er seit Jahren unter den besten 32, momentah 19. Außerdem verstärkt Thomas Radmer zukünftig die Zweitvertretung in der Regionalliga, während Marcel Becker nach 34:14 Punkten aus 6 Spielen in der RL Nord erstmals für die Erste gemeldet wurde. Die Wolfsburger verspielten am letzten Spieltag als Tabellenführer gegen Adersheim (14:18) den Titel und durften nach einem Relegationsspiel gegen Flamengo Berlin II (17:15) doch noch den Aufstieg feiern. Wohl überwiegend aufgrund ihres Neuzugangs werden die Wolfsburger als stärkster der drei Aufsteiger eingeschätzt.

Neuzugang Christoph Ihme umrahmt von seinen neuen Teamkollegen Detlef Bastian (l.) und Marcel Becker

 

6. Celtic Berlin II

Baer – Deckert – Komareck – Peters – Thieke

Auch Celtic II tritt mit unverändertem Kader an, Peter Deckert kommt als 5 . Mann dazu. Die letzte Saison beendeten die Hauptstädter mit 8:8 Punkten auf Rang 5, diese Saison trauen die Teamchefs den Celticern Platz 6 zu. Jan Komareck belegte mit nur 7 Spielen Rang 8 der Einzelwertung und war einziger Spieler seines Teams in den Top 10. Während Thieke und Peters positiv bzw. ausgeglichen punkteten fiel Baer mit 11:37 Punkten erheblich ab. Bleibt abzuwarten, mit welcher Aufstellung die Berliner starten. Teamchef Christian Thieke setzt Platz 5 – 7, auf jeden Fall aber den Klassenerhalt als Ziel.

 

7. TKV Grönwohld II

Gehlhaar – Hümpel – Müller – Naue – Petersen – Stock

Martin Arp (6. der Einzelwertung) rückt in die erste Mannschaft, dafür verstärkt Michael Hümpel die zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga. Neben Arp punkteten letzte Saion nur Stock (27:21) und Hümpel (6:2) positiv. Je nach Aufstellung (Hümpel und Stock scheinen erheblich stärker zu sein als ihre 4 Kameraden) kann es für die Grönwohlder ganz nach oben gehen, aber auch im Abstiegskampf enden, die Teamchefs sagen Platz 7 voraus.

 

8. TKG Adersheim

Baumgart – Becker – Käthner – Pfaff – Saust

Der Meister der Regionalliga Nord startet mit identischem Kader in die 2. Bundesliga, wobei Saust wohl 5. Mann sein wird, da er in der Regionalliga in 4 Einsätzen nur 11:21 Punkte holte und damit deutlich weniger als seine 4 Mitstreiter. Unterdessen holte sich Käthner den Sieg in der Einzelwertung (49:15), Baumgart (47:17) wurde Dritter. Der Meistertitel wurde am letzten Spieltag mit einem 18:14 nach 11:13 Rückstand in Wolfsburg perfekt gemacht. Die Teamchefs sagen jedoch Platz 8 voraus, das hieße Abstieg.

Ob Myrko Baumgart seine gute Form der letzten Saison konservieren konnte?

 

9. Spvgg Halbau Berlin

Kähling – Möhle – Schwarz – Volkmann

Der Deutsche Mannschaftsmeister 1982/1983 ist zurück in der 2. Bundesliga. Die Mannschaft um Routinier Gerrit Kähling geht allerdings als großer Außenseiter in die Saison, alle Teamchefs tippen den Aufsteiger auf Platz 9. Gerrit war 1982/1983 schon aktiv, wurde mit Halbau Deutscher Mannschaftsmeister und belegte Platz 3 der Einzelwertung, diese gewann damals der aktuelle Präsident Peter Funke. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga 2013 mit 0:18 Punkten hieß es nach 4 Jahren wieder Aufstieg, dazwischen lagen ein zweiter und 2 dritte Plätze in der RL Ost. Auffallend ist allerdings, dass momentan leider kein einziger Spieler in der Turnierrangliste auftaucht, und das, obwohl das Oster-Turnier-Wochenende vor der Haustür stattfindet. Gerrit Kähling sieht ausschließlich den Klassenerhalt als Ziel, und das werde schwer genug.

Aktuelle Ergebnisse findet ihr wie immer auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: Verbandsliga West – 2017/18

Zur kommenden Saison heißt es wieder „Platten feddich“ in diversen Kellerräumen, privaten Wohnzimmern, angemieteten Locations oder aber auch in der heimischen Stammpinte. Das Sommerloch ist noch nicht ganz vorbei, da steht auch schon der neue Spielplan! Insgesamt 8 Mannschaften haben sich angemeldet, wobei zwei Mannschaften – ähnlich wie letztes Jahr – ganz neu dabei sind.

Begrüßen will ich daher zunächst die Mannschaft Ruhrpott Schwerte, die mit einer kleinen Besonderheit in die neue Spielzeit starten wird. Als wohl erster Verein in der Tipp-Kick-Geschichte kann man bei den Mannen aus Schwerte von einem „Werksclub“ sprechen. Sämtliche Spieler arbeiten gemeinsam in derselben Firma und haben sich nach reiflichen Überlegungen entschlossen, einen Tipp-Kick-Verein zu gründen.
Hans und Alex Wrobel waren in der vergangenen Spielzeit bereits aushilfsweise für den TKC Borussia 88 aus Schwerte im Einsatz. Da dieser Traditionsverein jedoch in der kommenden Spielzeit ruht, will man nun in eigener Sache an den Start gehen. Hans gilt als sehr erfahren auf Grund seiner Vergangenheit bei der Borussia aus Schwerte und hat seinem Sohn Alex einiges an Talent mit auf den Weg gegeben. Das ausgegebene Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Erfreulicherweise konnten Hans und Alex für die Kaderplanung die Neulinge Dirk Sasse, Luca Vujicic, Bastian Siegler, Björn Borova und Marco Urso für unseren Sport begeistern, die aber mehr als motiviert sein sollen! Wir sind gespannt, wie ihr die erste Saison meistert, und sagen Herzlich Willkommen in der Verbandsliga West.

Wie auch Ruhrpott Schwerte spielt der 1. TKC Torpedo Ergste seine erste Saison in der Verbandsliga West. Marcel Sammrei´s Traum war es immer, einen eigenen Verein auf die Beine zu stellen. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Bruders Christopher, der wie Marcel seine bisherigen Tipp-Kick – Erfahrungen in dem aktuell ruhenden Verein aus Schwerte sammeln konnte, hat man das Saisonsziel ausgegeben, nicht Letzter werden zu wollen. Anne Sträßer und Thomas Jahn, die bisher nur relativ wenig Spielpraxis sammeln konnten, werden das Team aktiv unterstützen. Da die vier Kicker bei jedem Spiel in der Konstellation antreten werden, wird sich die fehlende Spielpraxis jedoch schnell von selber regeln. Auch wenn es für Anne und Thomas ein Sprung ins kalte „Liga-Wasser“ ist, werden die gewonnenen Eindrücke zukünftig in jedem Fall die Leistungen an den Platten positiv beeinflussen. Herzlich Willkommen, 1. TKC Torpedo Ergste!

Mit einer regelrechten Kampfansage startet die dritte Mannschaft der SG TornaDo Menden in die neue Saison. Die Trainingsweltmeister aus dem Ruhrpott haben bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison gezeigt, wo der Weg hinführen soll!
Die Trainingseinheiten, die durch den Tipp-Kick-Miraculix Mirko Schunder geschaffen und verfeinert wurden, sollen den Tornados zu Höchstleistungen verhelfen. Allen gegnerischen Teams sei also geraten, ihre Platten an den Boden anzuschrauben, denn die Tornados werden darüber hinwegfegen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob der riesige Trainingsaufwand sich auch im Spielbetrieb bezahlt macht oder es doch nur zu einem lauen Sommerwind kommt. Als ausgegebenes Ziel wurde von Mirko Schunder, Wolle Kastrup, Jens Silberkuhl und Manuel Oelschläger ganz klar der Aufstieg in die Regionalliga definiert, was zwar ambitioniert klingt, aber durchaus im möglichen Bereich liegt. Packt´s an, Tornados!

Der TKC 1986 Gevelsberg beansprucht gleich zwei Startplätze für sich, will jedoch mindestens einen davon möglichst schnell wieder abgeben. Auf Grund des letztjährigen Abstieges der dritten Vertretung, welcher intern als Betriebsunfall gesehen wird, kann da das Ziel nur direkter Wiederaufstieg heißen. Roberto Pulice, Stefan Trost, Helge Mettegang und Carsten Nikola gehen entsprechend als Favoriten auf die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in der kommenden Spielzeit an den Start.

Gevelsberg III (v.l.): Stefan Trost, Roberto Pulice, Helge Mettegang und Carsten Nikola

Das Motto der vierten Garde lautet: „We still standing“. Kurzzeitig war es nicht klar, ob der TKC aus Gevelsberg weiterhin eine vierte Mannschaft stellen möchte. Glücklicherweise gab es aber doch genügend Kicker, die im Spielbetrieb bleiben wollen, und so blieb die vierte Mannschaft erhalten.
Man darf gespannt sein, wie sich Michael Sammrei, der eine Einjahres-Kooperation mit Gevelsberg eingegangen ist, als Neuzugang einfindet. Darüber hinaus wird Peter Krakowsky als Teamkoordinator fungieren, und Henning Rieck sowie Sascha Gies an der Platte unterstützen. Komplettiert wird diese Mannschaft von Emma Klundt und Jessica Boll, die damit beide beweisen, dass Tipp-Kick nicht nur etwas für männliche Fußball-Fans ist. Daumen hoch! Es wird also einiges los sein in der Blue-Moon-Arena.

Es gibt wohl kaum eine Mannschaft, die so polarisiert wie die Nordrhein-Vandalen aus Steinbeck. Immer für Späßchen zu haben, wurde die vergangene Saison vom TKV Weiß Weiß Steinbeck eigentlich nur genutzt, um einfach mal so dabei zu sein. Zur kommenden Saison jedoch wurde der Kader von elf auf acht Mitspieler ausgedünnt, um so immer schlagkräftige Spieler an die Platten stellen zu können. Mit schier unbändigem Willen wird immer donnerstags fleißig im Heizungskeller von 10-Sekunden Miele trainiert, um an der Platte auch mal ein Wörtchen mitreden zu können. Neben Marvin Freund, Alex Wemhoff und Henning Voß gehen Jens Oelgemöller, Sebastian Beier, Julian Weweler sowie Daniel Rieke und André Schmiemann auf Punktejagd.
Vorteile sehen die Weiß Weißen darin, dass nur eine Runde gespielt wird. So könnte der ein oder andere Saisonsieg dazu beitragen, dass ausgegebene Ziel zu erreichen: Rote Laterne abgeben!
Während es letzte Saison noch im Wortlaut von Lars Schulze (Hansa Herford) hieß:“ Sag mal, habt Ihr euch die Regeln gar nicht durchgelesen?“, kann nun schon auf ein Jahr Erfahrung zurückgeblickt werden. Diese Mannschaft künftig als Punkte- und Tore-Lieferant abzutun, dürfte eine ordentliche Fehleinschätzung sein. Getreu dem Motto: „Es gibt nur ein Gas, VOLLGAS“ geht auch dieser Club wieder auf Punktejagd.

Marvin Freund (Steinbeck) konnte jüngst beim Herner Ruhrpott-Cup die erste Endrundenteilnahme der Vereinsgeschichte verbuchen!

Wie auch schon im letzten Jahr wird der TKC Phoenix Herne wieder oben angreifen wollen, dieses Mal jedoch mit „voller Kapelle“! Auf Grund des ärgerlichen Abstiegs der ersten Mannschaft in der letzten Saison wird die Verbandsligamannschaft um starke Spieler wie Frank Straubel, Michael Guhl und Marcel Koch ergänzt. Bleibt abzuwarten, ob sich das Rotationsprinzip, welches in Herne zelebriert wird, bewährt. Nominell kann man aus gegnerischer Sicht sicherlich von einem Aufstiegsaspiranten sprechen, der durch Teamchef Jens Schüring, Klaus Horstkotte, Danny Piel, Peter Feller und Neuzugang Dirk Riepert komplettiert wird.

Bei den Scorpions aus Kierspe brennt man auf die neue Saison. Die Sommerpause wurde mit drei offenen Turnieren überbrückt, ebenso ließ der reguläre Trainingsbetrieb nicht nach. Aus dem kleinen Familienverein ist mittlerweile ein Kader entstanden, der stetig wächst und den internen Konkurrenzkampf ordentlich ankurbelt. Neben Frank Filipiak und Sylvia Sgobio, komplettieren Stephan Zorn, Matze Degen, Yvonne Dalli und Vito-André Filipiak die Scorpions. Als Backup starten wird Nico Fiswick, der zwar noch ein Tipp-Kick-Novize ist, jedoch schon jetzt mit großem Eifer beim Training Akzente setzt. Als Neuzugang wird uns in der kommenden Saison André Becker verstärken, der nach einer Saison beim TKC Phoenix Herne nun das Trikot der Skorpione überstreifen wird.

Die Scorpions gehen in ihre zweite DTKV-Saison!

Bezüglich der Saisonziele wurden bei den Scorpions zwei Ziele formuliert, die es gilt zu erreichen. Man möchte mindestens drei Mannschaften in der Tabelle hinter sich lassen, und wünscht sich darüber hinaus endlich den allerersten Heimsieg in der heimischen Sting-Arena herbei. Unterm Strich will man die Erfahrungen aus der ersten Saison mitnehmen, und mit schnellem Tipp-Kick den gegnerischen Keepern das Fürchten lernen.

Zum Schluss wünsche ich allen Spielern, Verantwortlichen und Unterstützern eine schöne Saison mit fairen Spielen und tollen Ergebnissen. Kann der TKV Weiß Weiß Steinbeck die rote Laterne abgeben? Fegen Tornados durch den Tipp-Kick-Westen? Ist der erste Werksclub „Ruhrpott Schwerte“ bereit für das Abenteuer Verbandsliga? Steigt Gevelsberg 3 direkt wieder auf (und nimmt Gevelsberg 4 direkt mit), oder zieht Phoenix Herne einsam seine Kreise an der Spitze? Gibt es in Kierspe einen Heimsieg zu verbuchen? Wie schlägt sich Torpedo Ergste? Diese und weitere Fragen werden sich ab demnächst klären…

Lasset die Spiele beginnen! Weitere Infos erhaltet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: Regionalliga West – 2017/18

Gerade erst zurück aus dem Sommerurlaub um sich von den Strapazen der letzten Saison zu erholen, steht nun schon wieder die nächste Spielzeit an. Ab 01.09.2017 rollt in der Regionalliga West bereits wieder der 12-eckige Ball.

Ob es tatsächlich die „härteste Regionalliga aller Zeiten“ wird, wie man sich mancherorts hinter vorgehaltener Hand zuraunt, bleibt zwar weiterhin abzuwarten, jedoch muss man zugeben, dass auch objektiv betrachtet zumindest auf dem Papier die Leistungsdichte der gemeldeten Teams extrem eng beieinander liegt. Doch grau ist alle Theorie, der Ball ist eckig, das Spiel hat 2 x 5 Minuten und entscheidend is aufm Platz! In diesem Sinne hier ein kleiner Ausblick auf die Regionalliga West 2017/18…

Fangen wir an mit den Aufsteigern aus der Verbandsliga West: Hansa Herford konnte wie erwartet die Liga  sowie auch die Einzelwertung klar dominieren und sicherte sich verlustpunktfrei bereits vorzeitig die Meisterschaft. Auch in der höheren Spielklasse wollen die Ostwestfalen ihren Erfolgskurs beibehalten und haben sich Platz 3 auf ihre Fahne geschrieben. Den hochfavorisierten Zweitligaabsteigern wollen sie das Leben möglichst schwer machen und mit einem vergrößerten Mannschaftskader von nun mehr 7 Aktiven haben die Herforder Hanseaten dazu auch durchaus die sportlichen und personellen Möglichkeiten. Mit Spitzenspieler Jens Foit, den Routiniers Uwe Grabenkamp und Gerald Kretlow, dem talentierten Lars Schulze, Geheimwaffe Marcus Henning, Edeljoker Jens Tiemann und Newcomer Johannes Jäkel wollen sich die Ostwestfalen auch die wiederholte Teilnahme an der Pokalendrunde sichern. Hansa geht also erfolgshungrig und äußerst ambitioniert in die Saison!

Bei den Schlachtenbummler Bochum II sehen die Vorzeichen etwas anders aus. Während sich die zu Beginn neugegründete Mannschaft in der letzten Saison überraschend stark präsentierte und so recht souverän den 2. Platz und damit den Aufstieg meistern konnte, geht es in Bochum nun einzig und allein darum, nun diese Klasse auch zu halten und sich mittelfristig in der Regionalliga festzusetzen. Natürlich sind auch hier positive Überraschungen durchaus erwünscht, aber zuerst mal spielt man in jedem Spiel gegen den Abstieg. Abgesehen von kleineren Änderungen vertrauen die Bochumer der Aufstiegsmannschaft. Einzig Alexis Kalentzi wechselt in die 1. Mannschaft und tauscht dort den Platz mit Christoph Schmidt, der nun seinen Papa Uli und Schwager Björn Schulte, sowie Cousin Nico Girolami, Marco Murgia und das junge Talent Marcel Kapp unterstützen wird.

Bochumer Doppel-Aufstiegsfeier: Beide Teams konnten im vergangenen Jahr aufsteigen!

Fahren wir fort mit einem Verein, der gleich 2 Mannschaften in der Regionalliga an den Start bringt: Preußen Waltrop. Während sich die 2. Mannschaft in der Vorsaison mit nur einem positiven Punkt in der 2. Bundesliga Südwest leider nicht im Abstiegskampf durchsetzen konnte, zählt für Olaf Ruscheweyh, Frank Schuster, Paulo Vicente und Leon Böttger nur der direkte Wiederaufstieg. Die spielerische Klasse dazu bringen sie alle mal mit, genauso wie auch die charakterliche Stärke. Für die 3. Mannschaft entpuppte sich die letzte Saison als deutlich weniger spannend. Ohne größere Höhe- oder Tiefpunkte erspielten sich die Preußen um Martin Weichmann, Klaus Weinberger, Stefan Klinge und Dirk Clement einen Platz im Ligamittelfeld. Auch in der kommenden Spielzeit sollte eine ähnliche Platzierung eine durchaus lösbare Aufgabe sein, doch zunächst erwartet man in Waltrop das interne Liga-Duell und damit die Antwort auf die Frage, wer zukünftig zweite bzw. dritte Mannschaft sein wird.

Ähnlich geht es den Tipp-Kickern vom TKC 1986 Gevelsberg, die dieses Jahr „nur“ zwei Mannschaften in der dritthöchsten Spielklasse anmelden konnten. Team 3 & 4 müssen sich einstweilen mit der Verbandsliga begnügen, während Team 1 und 2 die Gevelsberger Farben in der Regionalliga hochhalten und sich dort gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und die Klasse halten wollen. Wer nun Nr. 1 und wer Nr. 2 ist, wird wie immer zu Saisonbeginn ausgespielt. Aktuell sind für Team 1 gemeldet: Vereinsgründer Siggi Gies, Manu Winter (eine der besten Tipp-Kick-Damen), sowie die Routiniers André Gräber und Stefan Peukert.

Gevelsberg I (v.l.): Stefan Peukert, Siggi Gies, Manu Winter, André Gräber

Team 2 erinnert ein wenig an eine Klassenfahrt: die jungen Wilden Nils Mettegang, Ivan Pulice und Tobias Nickel gehen mit Klassenlehrer Jens Krokowski in die Saison. Doch die drei sind der Schülerrolle längst entwachsen und konnten zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Diese gesunde Durchmischung soll beiden Mannschaften den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse sichern. Im Pokal treten die Gevelsberger zwar nicht an, doch untätig sind sie außerhalb der Liga noch lange nicht. Für ihre Kooperation mit der AVU und die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen zugunsten demenzkranker Menschen sind sie bereits bekannt, aber auch als Ausrichter der Cult Classics, Winter Cup und German Open haben sich die Tischfußballer aus dem Bergischen einen guten Namen in der Szene gemacht.

Ebenfalls einen guten Namen in der Szene und zwei Teams in der Regionalliga hat die Spielgemeinschaft Tornado Dortmund / TKC Menden. Nach dem Durchmarsch in Liga 2 konnte die erste Mannschaft zwar bereits den einen oder anderen Nadelstich setzen, musste letztendlich mit nur 3 positiven Zählern dem hohen Spielniveau Rechnung tragen. Nichtsdestotrotz haben die westfälischen Wirbelwinde Andreas Klare, Markus Tegethoff, Michael Surmann und Valentin Kramer rund um Teamleader Andreas Hahn Witterung aufgenommen und wollen so schnell wie möglich wieder bundesweit spielen. Doch auch die zweite Mannschaft hat mit Olaf Dransfeld, Tim-Oliver Kalle, Stephan Haag, Joachim Buß und Jörns Heidtke das Zeug an der Tabellenspitze ein Wörtchen mitzureden. So ist es nicht verwunderlich, dass das ausgegebene Saisonziel lautet: Aufstieg mit allen drei Teams! Hierzu sei angemerkt, dass die dritte Mannschaft zwar derzeit noch in der Verbandsliga tippt und kickt, aber besonders Einzelne für ihre kreativen und unkonventionellen Trainingsmethoden geradezu berüchtigt sind und ihre Erfahrungswerte bereitwillig mit den Vereinskameraden teilen. Die Verpflichtung solcher Tipp-Kick-Enthusiasten sowie die Kooperation mit Gleichgesinnten sind das Fundament auf dem Weg zum Erfolg der Spielgemeinschaft und daran glauben alle. Entscheidend wird sein, das vorhandene Potential im richtigen Moment abrufen zu können, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Zum guten Schluss kommt nun endlich ein Verein an die Reihe, der es bereits mit der Vize-Meisterschaft in der vergangenen Saison bewiesen hat, das mit ihm zu rechnen ist: die Mönchengladbach Hardcoreburgers. Als Aufsteiger gelang ihnen nicht nur der vorzeitige Klassenerhalt. Vielmehr entwickelten sich die Niederrheiner im weiteren Saisonverlauf zum hartnäckigen Verfolger und saßen bis zum Schluss fest im Nacken der Bochumer Spitzenreiter. So kann man mit der ersten Regionalliga-Saison seit über 10 Jahren durchaus zufrieden sein. In der diesjährigen starken und ausgeglichenen Liga wird eine stabile Leistung noch wichtiger als im Vorjahr sein, allerdings verfügt Mönchengladbach über den größten gemeldeten Spielerkader und kann mit Daniel Peltzer, Marcel Renaux, Georg Winzer, Axel Bennemann, Daniel Pauls, Torsten Franken, Carsten Coenen, Björn Grotherath und Michael Theisen aus dem Vollen schöpfen. Achim Esser wurde in allseitigem Einvernehmen in den wohlverdienten Tipp-Kick-Ruhestand entlassen. Ziel der niederrheinischen Frohnaturen ist der Klassenerhalt, bei optimalem Saisonverlauf ist aber auch ein Angriff auf die vorderen Plätze nicht ausgeschlossen.

Foto vom Saisonausklang in M’gladbach: Michael Theisen, Daniel Pauls, Simon Winzer, Georg Winzer, Björn Grotherath, Marcel Renaux, Daniel Peltzer, Axel Bennemann

Welches die richtige Taktik für eine erfolgreiche Regionalligasaison 2017/18 ist, ist schwer zu sagen. Das merkt man auch bei der allgemeinen Zurückhaltung bezüglich der Einschätzung der Endplatzierungen, denn vom ersten bis zum letzten Platz scheint hier (fast) alles möglich! Sollen jedoch partout Aufstiegskandidaten genannt werden, fallen die Namen der Vorjahres-Absteiger, SG TornaDO Menden und Preußen Waltrop II, dahinter folgen Hansa Herford, SG TornaDO Menden II und der Rest auf Augenhöhe… auf einen potentiellen Absteiger mag sich niemand festlegen. Freuen wir uns also gemeinsam auf eine spannende und hart umkämpfte Regionalligasaison 2017/18 im Westen!