Saisonvorschau: 1. Bundesliga

Spannende Saison startet an diesem Wochenende

Am kommenden Sonntag startet die 1. Bundesliga in die Saison 2019/2020. Wie üblich werden die Karten neu gemischt. Die Favoriten auf die ersten vier Plätze scheinen dennoch festzustehen.

1. TKC Kaiserslautern 86

Der Meister und Pokalsieger geht mit unverändertem Kader in die neue Saison. Nach dem nicht für möglich gehaltenen Double aus der Vorsaison werden die Lautrer Buben wieder ähnliche Ziele definiert haben. Schon vor Saisonbeginn präsentiert man sich in sehr guter Form. Mathias Hahnel gewann vor ca. 14 Tagen die 1. Bochumer Stadtmeisterschaft. Aber auch die Baadte-Brüder werden ihre Leistung aus der Vorsaison bestätigen wollen. Play-Off-Joker Christoph Ihme komplettiert das Team. Auf den ersten Blick ist kein Schwachpunkt zu erkennen, daher sind die Lautrer wieder der Top-Favorit auf den Titel.

Erneut ein ganz heisser Kandidat auf Platz 1: Der 1.TKC Kaiserslautern 86.

TKC Gallus Frankfurt

‚Koan Titel‘ – Das könnte das Resümee der Frankfurter für die vergangene Saison sein. Nach dem Halbfinal-Aus in den Mannschafts-Play-Offs und dem verlorenen Pokalfinale jeweils gegen Kaiserslautern werden die Frankfurter mit großer Wahrscheinlichkeit höchst motiviert in die neue Spielzeit gehen. Neben den bekannten vier Stammspielern stehen auch in der neuen Saison wieder Stefan Heinze und der Berliner Freddy Mozelewski auf dem Meldebogen. Gleich der 1. Spieltag wird für die Frankfurter richtungsweisend sein. Was diese Mannschaft leisten kann, weiß jeder; die große Frage wird sein, ob sie es noch einmal auf die Platte bringen können.

Kann der TKC Gallus Frankfurt noch einmal zurückschlagen und die Lautrer Himmelsstürmer in die Schranken verweisen?

Celtic Berlin

Das jüngste Team der Liga ist auch mit neuer Formation wieder ein sicherer Play-Off-Kandidat. Angeführt von Christian Kuch und den beiden Stammspielern Max Gottschalk und Patrick Malessa wird sich Celtic auf einen der vorderen vier Plätze spielen. Neu im Kader der ersten Mannschaft ist Jan Komareck, der sich mit Marcel Horchert einen Kampf um den vierten Platz liefern wird. Wie sich das Team ohne Lohmeier präsentieren wird, bleibt abzuwarten.

Hier noch mit Lohmeier, künftig aber mit Jan Komareck und Marcel Horchert: Celtic Berlin

TKC 71 Hirschlanden

Ohne Artur Merke aber dafür mit Max Daub starten die Hirschlandener in die neue Saison. Das Ziel ist ganz klar: Das Erreichen der Play-Offs steht auf der To-Do-Liste der Schwaben. In den vergangenen Jahren war das meist kein Problem, danach war allerdings spätestens im Halbfinale Schluss. Genug Erfahrung bringt das Team um den aktuellen Süddeutschen Einzelmeister Max Daub mit, schließlich stehen mit Harry Füßinger und Rainer Schlotz zwei schwäbische Urgesteine an der Platte. Der Youngster Florian Stähle spielte in der vergangenen Saison mit 35:21 stark auf und man ist gespannt, ob er diese großartige Leistung wiederholen kann.

Schwäbischer Punktegarant: auf Harry Füßinger kann sich der TKC 71 Hirschlanden verlassen.

TKC Preußen Waltrop

Trotz der unfassbaren 2:14 Punkte aus der Vorsaison dürfen sich die Mannen um Holger Wölk auf ein weiteres Jahr 1. Bundesliga freuen. Auf Grund des besseren Spielpunkteverhältnisses ließ man die Spandauer Filzteufel und den TKV Grönwohld hinter sich. Personell gab es eine kleine Veränderung. Jens Foit ersetzt Marcus Müller, der von nun an in der zweiten Mannschaft spielen wird. Das Team verfügt über eine enorme Erfahrung und wird in dieser Spielzeit für einen geheimen Play-Off-Kandidaten gehandelt. Sollten alle vier Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen, wird der Geheimfavorit eigentlich kein Geheimfavorit mehr sein.

Bester Waltroper der Vorsaison: Arnold Gotzhein landete auf dem 8. Platz der Einzelrangliste.

PWR 78 Wasseralfingen

Mit der Brüder-Kombi Weishaupt/Weber gehen die Süddeutschen wieder in die neue Spielzeit. In der vergangenen Saison zog man sich achtsam mit 8:8 Punkten aus der Affäre. Für die Play-Offs zu schwach, für den Abstieg zu stark. Das Team ist aber durchaus in der Lage, einen der für besser eingeschätzten Kontrahenten zu schlagen. Gerade Jonathan Weber präsentierte sich zuletzt in Topform und schnappte sich in seiner Premierensaison gleich die Einzelwertung. Daher wird man sich im sicheren Mittelfeld der Liga platzieren. Als langfristiges Ziel könnte man sich dauerhaft in der 1. Bundesliga etablieren.

PWR 78 Wasseralfingen: Können sich die Ostalb-Kicker langfristig in Liga 1 etablieren?

SpVgg Balltick Kiel

Bereits in seine dritte Saison in der Eliteliga geht der Verein von der Ostseeküste. Angeführt werden die Schleswig Holsteiner von Robert von Hering, der in der letzten Zeit auch auf Einzelturnieren zu überzeugen wusste. In der Saison 2018/2019 erspielte man sich starke 8:8 Punkte, wobei das 16:16 Unentschieden gegen Gallus Frankfurt sicherlich das Highlight der Saison war. Fraglich bleibt jedoch, wie das Team die zwei Strafpunkte aus der vergangenen Saison auffangen wird. In Spielen gegen die vermeintlich schwächeren Teams stehen die Kieler mit dieser Bürde doppelt unter Druck.
(Foto: W. Renninger)

Defensivspezialist Robert von Hering wird auch diese Saison wieder das Zugpferd der Kieler Ballticker sein.

SG 94 Hannover

Nach zweijähriger Abstinenz haben die Niedersachsen in der vergangenen Saison die Rückkehr ins Tipp-Kick-Oberhaus mit makellosen 16:0 Punkten erreicht. Die Hannoveraner müssen in den Spielen gegen die direkte Abstiegskonkurrenz positiv punkten, um ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga zu verweilen. Angeführt wird das Team von Fred Elesbao, der sich in den vergangenen Spielzeiten kontinuierlich verbessert hat. Auch der Rest des Teams ist nicht unbekannt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Landeshauptstädter schlagen werden.
(Foto: W. Renninger)

Temperamentvoll an der Platte, cool und entspannt daneben: Fred Elesbao hat sich klammheimlich zum Spitzenkicker entwickelt.

Flinke Finger Bruck

Der Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Südwest wird es in der kommenden Saison sehr schwer haben. Spitzenspieler Vincent Höhn muss seine Teamkameraden schon bis in die Haarspitzen motivieren, dass man als Mannschaft über sich hinaus wachsen kann. Wie bei den Hannoveranern werden die Spiele gegen die direkte Abstiegskonkurrenz entscheiden. Genügend Erstligaerfahrung bringt das Team mit Peter Funke und Rainer Schönlau allemal mit. Ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga wäre dennoch eine sehr große Überraschung.

Mission (Im)Possible? Auf Ausnahmekicker Vincent Höhn und seine Brucker wartet eine schier unlösbare Aufgabe.

Tipp für die Abschlusstabelle 2019/2020

1. TKC Kaiserslautern 86
2. TKC Gallus Frankfurt
3. Celtic Berlin
4. TKC 71 Hirschlanden
5. TKC Preußen Waltrop
6. PWR 78 Wasseralfingen
7. SpVgg Balltick Kiel
8. SG 94 Hannover
9. Flinke Finger Bruck

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost

Kann Drispenstedt die Erwartungen erfüllen?

Wenn am kommenden Sonntag, dem 15.09.2019, die neue Saison in der 2. Bundesliga Nordost eingeläutet wird, dürfte es der Startschuss für eine spannende neue Spielzeit werden – aller Voraussicht nach aber nur für acht der insgesamt neun Mannschaften im nordöstlichen Unterhaus. Während nämlich im großen Feld beinahe jeder jeden schlagen kann, dürfte der Aufsteiger – zumindest auf dem Papier – bereits feststehen.

1. TFB Drispenstedt

Max Bartels – André Bialk – Daniel Bialk – Aimé Lungela – Berthold Nieder.
Wer soll diese Mannschaft schlagen? Der letztjährige Vizemeister geht als absoluter Topfavorit in die nächste Spielzeit. Nicht zuletzt die beiden Neuzugänge Bialk & Bialk aus Spandau verstärken das Team nochmals. Dass Aimé Lungela Tipp-Kick spielen kann, bewies er zuletzt als Erster der Einzelwertung 2018/2019. Marcus Socha ist noch nicht mal gemeldet und somit auch noch in der Hinterhand.

Aimé Lungela – hier im Duell mit Christoph Ihme – war in der abgelaufenen Spielzeit bester Kicker der Liga.

2. TKV Grönwohld

Martin Arp – Ralf Glanert – Michael Hümpel – Markus Müller – Carsten Naue – Swen Petersen – Kai Schäfer – Tobias Stock – Michal Zaczek.
Ganz schwer einzuschätzen ist die Mannschaft vom TKV Grönwohld. Der Bundesliga-Absteiger aus dem Hamburger Raum geht mit einem 9-Mann-Kader an den Start. Je nach Aufstellung kann man dem Doublesieger 2015 durchaus den Vizemeistertitel zutrauen, mehr dürfte diese Saison angesichts der Drispenstädter Stärke allerdings nicht drin sein.

Das waren noch Zeiten: Die Doublegewinner Kai Schäfer und Michal Zazcek sind mit ihrem TKV in Liga Zwei gelandet.

3. TKV Jerze

Andreas Hofert – Marcel Kreuzweiß – Christian Reymann – Tobias Witte.
Trotz des dritten Platzes in der Einzelwertung für Marcel Kreuzweiß zitterten die Jerzer letzte Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt. Mit 8:8 Punkten wurde man letztendlich Fünfter und hatte 3 Punkte Vorsprung vor dem ersten Absteiger. Diese Saison startet man mit dem selben Kader.

Marcel Kreuzweiß und Tobias Witte blicken optimistisch auf die vor ihnen liegende Saison mit dem TKV Jerze.

4. BTV Flamengo Berlin

Knut Asmis – Sven Kreßin – Martin Leinz – Andreas Schalm.
Die Berliner konnten sich wieder einmal mit Martin Leinz von der SG Wolfsburg/Adersheim verstärken. Er nimmt den Platz von Christian Zingerle ein. Andreas Schalm (4.) und Knut Asmis (9.) landeten letzte Saison unter den Top Ten der Einzelrangliste, auch Sven Kreßin schaffte als 13. ein ausgeglichenes Punkteverhältnis. Mit dem Abstieg wird das Team nichts zu tun haben, für ganz oben wird es nicht reichen.

Ein Schweizer in Berlin: Knut Asmis bleibt seinem BTV treu und kickt auch in der kommenden Spielzeit für Flamengo.

5. SG Buxtehude / Moisburg

Hauke Herdan – Guido Johannsen – Lennart Johannsen – Hacky Jüttner – Jens Käthner – Sören Neumann.
Mit Hacky Jüttner als Neuzugang überraschte Clubchef Guido Johannsen letzte Saison die gesamte Regionalliga Nord. Mit einer einzigen Niederlage und 41:7 Punkten wurde Hacky Sieger der Einzelwertung. Und ein weiterer ganz erfahrener Spieler schloss sich Ende der letzten Saison dem Meister an: Jens Käthner kickt seitdem für den Aufsteiger. Dennoch wird in der ersten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte der Klassenerhalt im Vordergrund stehen.
(Foto: W. Renninger)

Mit ihm wird zu rechnen sein: Lennart Johannsen hat eine tolle Entwicklung hinter sich und wird zu den Besten der Liga zählen.

6. Celtic Berlin 2

Oliver Baer – Peter Deckert – Erich Peters – Christian Thieke.
Die Reserve des Deutschen Vizemeisters muss den Abgang von Jan Komareck in die eigene Erste verkraften, hat jedoch mit Peter Deckert (letzte Saison 19:5 Punkte) adäquaten Ersatz zu bieten. Letzte Saison belegten die Celticer den 6. Platz, 2 Punkte vor Absteiger Jerze II. Im direkten Duell war Jan Komareck mit 7:1 Punkten der Garant für den 18:14-Sieg. Diese Saison werden die Celticer wieder im Abstiegskampf stecken.

An der Platte meist ein Lächeln im Gesicht: Erich Peters und Celtic 2 müssen liefern um in der Liga zu bleiben.

7. SG Wolfsburg / Adersheim

Marcel Becker – Andreas Kröning – Stephan Pfaff – Tobias Schleiss.
Gleich 2 Spieler verließen den letztjährigen Dritten: Myrko Baumgart schloss sich dem Aufsteiger in die 1. Bundesliga SG Hannover an, während Martin Leinz für den BTV Flamengo Berlin kickt. Der Punktbeste der Vorsaison Tobias Schleiss (6.) blieb der Mannschaft ebenso erhalten wie Andreas Kröning. Die erfahrenen Stephan Pfaff und Marcel Becker stoßen neu zum Team. Eine schwere Saison steht bevor, das Spiel gegen Celtic am ersten Spieltag zuhause wird gleich richtungsweisend.

Muss mit seinen Teamkollegen gleich am ersten Spieltag hellwach sein: Tobias Schleiss (l.) von der SG Wolfsburg/Adersheim.

8. Spandauer Filzteufel 1

Andre Lach – Hardy Schau – Detlef Schirmer – Andreas Schrödter.
Die beiden Abgänge Bialk & Bialk werden von Lach und Schrödter kompensiert. Während Andre Lach letzte Saison mit 38:2 Punkten durch die Regionalliga Ost fegte, konnte Andreas Schrödter mit 4:20 in der selben Liga für Germania Neukölln keinesfalls überzeugen. Die Filzteufel müssen aufpassen, dass sie nicht von Liga 1 in Liga 3 durchgereicht werden.
(Foto: W. Renninger)

Ebenfalls vor einer schweren Saison: Detlef Schirmer von den Spandauer Filzteufeln.

9. Spandauer Filzteufel 2

Alexander Breuß – Gabriel Mielke – Andreas Linke – Uwe Scheffler – Stephan Schulz.

Der Aufsteiger wird allgemein als sicherer Absteiger gehandelt. In der Regionalliga Ost belegten Schulz, Scheffler, Mielke und Linke die Plätze 5, 6, 7 und 8 der Einzelrangliste, man kann also durchaus von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprechen. Vielleicht wird sich diese Ausgeglichenheit auch zu einem Plus entwickeln.

Abstiegskandidat Nummer eins: Können Stephan Schulz und Co. die Experten Lügen strafen?

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Play-Offs 2018/19 – Lautern entthront Frankfurt

Lautern holt das Double – Dreimaliger Double-Sieger Frankfurt entthront

Am 01. und 02. Juni fanden die DMM- und DTKV Pokal-Play-Offs in Berlin in der Marshallstraße 3 statt. Ausrichter war Celtic Berlin, das sich selbst für einen der Play-Off-Plätze qualifizierte. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die Teams aus Kaiserslautern, Frankfurt und Hirschlanden. Am Ende setzten sich die Lauterer in beiden Wettbewerben durch und sicherten sich neben dem Pokal auch noch den Meistertitel

Die Halbfinals der DMM – Celtic standesgemäß, Lautern mit erstem Ausrufezeichen

Im ersten Halbfinale kam es zu der Partie zwischen Hirschlanden und Celtic Berlin. Die Partie lief von Anfang an nicht nach dem Plan der Schwaben. Zwei Niederlagen von Rainer Schlotz und Max Daub zum Start. Danach gab Harald Füßinger eine 3:1 Führung gegen Max Gottschalk in letzter Sekunde aus der Hand, die Partie endete 3:3. An der Nebenplatte unterlag Artur Merke gegen Patrick Malessa mit 1:2 Toren. Nach zwei Runden bereits ein 1-7 Rückstand für die Schwaben. Dann sorgten Siege von Rainer Schlotz und Max Daub wieder für den Anschluss, 5-7. Ein Sieg von Artur Merke über Christian Lorenzen, doch Harald Füßinger verlor gegen den starken Patrick Malessa, 7-9 zur Pause. Die Berliner erwiesen sich in dieser Partie insgesamt als zu dominant. Anschließend gab es vier Niederlagen in Folge und die frühe Entscheidung zugunsten des Ausrichters. Eine aus Sicht der Süddeutschen schwache Leistung, zumal man 14 Tage zuvor an selber Stelle noch mit 18:14 gewinnen konnte.

Celtic zu stark: Patrick Malessa bezwingt Artur Merke mit 2:1, am Ende steht es 21:11 für die Hauptstädter.

Im zweiten Halbfinale zwischen Seriensieger Frankfurt und dem Tabellenersten Kaiserslautern eine ähnliche Entwicklung. Das Überraschungsteam aus Lautern hielt Titelverteidiger Frankfurt nahezu mühelos in Schach. Nach einem anfänglichen 2-2, einem 5-3 und einem 8:4 stand es 10-6 zur Halbzeit. Frank Hampel hielt sein Team mit einem 2:1 Sieg gegen Philipp Baadte zunächst im Spiel, jedoch gewann auf der Nachbarplatte Mathias Hahnel mit 4:2 gegen Benjamin Buza. Nun stand es also 12-8 für Lautern. Play-Off-Debütant Jochen Hahnel mit einem aus Lauterer Sicht wichtigen Punkt gegen Michael Kaus und der Sieg von Christoph Ihme über Alexander Beck sorgten für die 15-9 Führung. Noch einmal der überragende Christoph Ihme mit einem 2:1 Sieg über Benjamin Buza und das Unentschieden von Mathias Hahnel gegen Frank Hampel bedeuteten die Vorentscheidung, 18-10 für die Lauterer. Damit standen die Pfälzer nach 2017 zum zweiten Mal in einem DMM-Finale.

Wachablösung in Berlin: Kaiserslautern besiegt den Serienmeister Gallus Frankfurt im Halbfinale

Das Finale der DMM – Lautern lässt die Muskeln spielen

Das Finale wurde dann zu einer Demonstration des stärksten Bundesligateams der Saison 2018/19. Die Berliner konnten zumindest in der Anfangsphase mithalten. Nach einem anfänglichen 2-2, einem 4-4 und einem 8-4 nach drei Runden kamen die Pfälzer erst so richtig in Fahrt. Beim zwischenzeitlichen 10-6 zur Halbzeit war nun allen klar, die Berliner benötigen ein Wunder. Diesen Gefallen taten die Pfälzer den Gastgebern nicht. Drei Siege und ein Unentschieden folgten und so machten Jochen Hahnel mit einem 4:0 gegen Max Gottschalk und Christoph Ihme mit einem 6:4 über Christian Kuch die Meisterschaft perfekt. Bereits beim Stande von 17-7 war die Partie zugunsten des1. TKC 86 Kaiserslautern entschieden! Die Mannschaft um Jochen und Mathias Hahnel, Philipp Baadte und Christoph Ihme konnten unter lautem Jubel den Meisterschaftspokal aus den Händen von DTKV-Präsident Peter Funke entgegennehmen.

Deutscher Mannschaftsmeister und DTKV-Pokalsieger 2019: (v.l.n.r.) Michael Link, Christoph Ihme, Philipp Baadte, Jochen Hahnel, Mathias Hahnel, Fabian Werle und Daniel Nater

Saisonrückblick 2. Bundesliga Nord/Ost 2018/19

In der diesjährigen Spielzeit gab es einmal wieder Spannung bis zum Schluss, sowohl, was den Abstiegskampf betrifft, als auch im Spiel um den Aufstieg.

Den Gang in die dritte Liga müssen die zweite Vertretung von SG Wolfsburg/Adersheim, sowie die zweite Mannschaft von TKC Flamengo Berlin antreten.

Auch die „Zweite“ vom TKV Jerze wird in der kommenden Saison seine Stahlbeine in der 3. Liga schwingen lassen müssen. Dies ist dem Umstand zu schulden, dass mit dem TKV Grönwohld I und der „Ersten“ der Spandauer Filzteufel 09 zwei Mannschaften der Sektion Nord/Ost aus der 1. Bundesliga abgestiegen sind. Allein dieser Umstand verspricht schon jetzt einen erneut sehr aufregenden Aufstiegskampf in der kommenden Zweitliga-Saison 2019/20 im Nord/Osten.

Im Mittelfeld tummelten sich die ersten Mannschaften von Wolfsburg/Adersheim, Flamengo Berlin und Jerze. Celtic Berlin II zog den Kopf mit einem 23:9 gegen Wolfsburg/Adersheim II erst am letzten Spieltag aus der Abstiegsschlinge.

Aufgestiegen ist in einem Kopf an Kopf Duelle mit Drispenstedt, nach drei Jahren der Abstinenz, ein Verein aus der altehrwürdigen Tipp-Kick Hochburg Hannover, die SG `94 Hannover.

Die Mannschaft um Fred Elesbao konnte sich hierbei auf dessen beständige Top-Leistungen verlassen. In den wichtigen Spielen zeigten zudem auch die anderen Mitspieler abwechselnd starke Punktausbeuten.

Nach dem 18:14 Sieg an zweiten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten TFB 77 Drispenstedt, riss Michael Kalentzi sein Team am letzten Spieltag mit 7:1 Punkten gegen das starke Team von Flamengo Berlin I mit und öffnete so die Pforte zu Liga 1 sperrangelweit. Sieger der Einzelwertung wurde Aimé Lungela, der sich nach Toren vor Fred Elesbao platzieren konnte, den dritten Platz belegte Marcel Kreuzweiß.

Aufgrund der zwei Nord-/Ostdeutschen Absteiger sind momentan nur zwei Teams aus dem Norden und eines aus dem Osten in der 1. Bundesliga vertreten. Bei 9 Team insgesamt in Liga 1 stellt dies sicherlich, neben dem Blick auf die Turnierrangliste, einen weiteren guten Gradmesser der aktuell suboptimalen Situation des Nordens dar. Die jahrzehntelange Dominanz von Rekordmeister Concordia Lübeck und die dauerhafte Anwesenheit von anderen norddeutschen Größen in den Playoffs und Turnier-Endrunden hat scheinbar den Blick, auf die nun immer deutlicher zum Vorschein tretende, strukturelle Schwäche im Norden verstellt.

Hoffnung bieten Vereine wie etwa Selsingen oder auch Husum, die mit ihren Kids die Richtung für all diejenigen in Deutschland, die sich verantwortlich fühlen, vorgeben. Die Jugendarbeit muss wieder oder weiter mit vollem Elan von allen von der Küste bis in die Berge angepackt werden.

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Foto 1 : Michael Kalentzi gg. Wilfried Mietke (Hannover gg. Flamengo II; Saison 18/19, 2. Bundesliga Nord/Ost)

Tipp-Kick-Turnier für den guten Zweck in Duisburg

Am 29. Juni 2019 fand von den Duisburger Wohnungsgenossenschaften organisiert bei Spielwaren Roskothen die dritte Auflage des Turnieres „R(h)ein in Duisburg“ für den guten Zweck statt.

An dem Turnier nahmen der Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir (SPD), Thomas Patermann (Chef der Duisburger Wirtschaftsbetriebe), Pater Tobias und Stadtdirektor Martin Murrack teil. Als Schiedrichter fungierten Axel Bennemann und Simon Winzer vom TKV Mönchengladbach HB 03. Souverän gewann Mahmut Özdemir das Finale des Turniers mit 6:2 gegen Thomas Patermann. Die insgesamt erspielten 7.000,– Euro Turnierpreisgeld wurden an vier gemeinnützige Einrichtungen in Duisburg verteilt.

Bildunterschrift: Mahmut Özdemir steht zwsichen Axel Bennemann (links) und Simon Winzer (rechts) 

Insgesamt war dies bereits die vierte Kooperation zwischen den Duisburger Wohnungsgenossenschaften und verschiedenen Tipp-Kickern. Neben den beiden vorangegangenen Turnieren in den Jahren 2017 und 2018 wurde bereits bei einem Duisburger Stadtsporttag zusammengearbeitet.

Insgesamt war dies eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der nicht der Tipp-Kick, sondern die Wohltätigkeit im Vordergrund stand.

Saisonrückblick Regionalliga-West 2018/2019

Puuuh, was haben wir nicht alle wieder für Schlachten an den Platten geschlagen?

Gegen die Erst- und Zweitvertretung der Tornados aus Dortmund war jedoch (fast) kein Kraut gewachsen. Aber der Reihe nach…

Im Vorfeld vielleicht ein wenig optimistisch betrachtet wurde die Drittvertretung aus Waltrop, die ich im gesicherten Mittelfeld gesehen hatte. Leider konnte diese Mannschaft auf Grund von personellen Problemen Ihre Power nicht auf die Platten bringen. Wenn auch schade trotzdem folgerichtig wird Waltrop Stand heute wohl keine dritte Mannschaft mehr stellen können / wollen, die verbliebenen Spieler werden sich daher wohl in Kürze einem anderen Verein anschließen. Die Waltroper schlossen die Regionalliga mit 0:16 Punkten ab und wären demnach in die Verbandsliga West abgestiegen. Dennoch ein Lob an der Stelle, dass die Saison sportlich fair zu Ende gebracht wurde. 

Auf dem vorletzten Platz platzierte sich die Drittvertretung der Tornados. Trotz guter Einzelspieler reichte es am Ende nur zu 3:13 Punkten, wobei einige Niederlagen durchaus knapp gewesen sind. Alleine im Spiel gegen die Schlachtenbummler entschied ein ganz spätes Tor von Marcel Kapp die Niederlage, die den unumgänglichen Abstieg bedeutete. Wer weiß, was im anschließenden entscheidenden Spiel gegen Kierspe sonst noch drin gewesen wäre. Man kann davon ausgehen, dass die Tornados der Dritten im kommenden Jahr in der Verbandsliga ganz oben mitmischen werden. Dieser Abstieg bezeugt, dass die Ergebnisse dieser Regionalliga-Saison alles andere als vorherzusehen waren. 

Auf dem siebten Platz -und damit dringeblieben- finden sich die Skorpione aus Kierspe wieder. Die Unentschieden-Könige aus dem Sauerland trennten sich 4! Mal mit einem Remis von Ihren Gegnern. 
Die Kiersper wussten, dass die Saison extrem schwer wird, trotzten den Gegnern dennoch immer alles ab und gaben sich nie auf. Mit ein wenig mehr Glück hätte auch das ein oder andere Spiel in unsere Richtung kippen können, mit Pech allerdings auch in die andere Richtung. Man ist sich also der kommenden Aufgaben bewusst, bis dahin feiern  Sie noch ein wenig in Ihrer heimischen Sting-Arena. 

Dicht davor beendeten die Phoenixe aus Herne auf dem sechsten Platz die Saison. Mit drei Siegen und einem Unentschieden (gegen Kierspe) hatte man gefühlt die Saison über nichts mit dem Abstieg zu tun konnte im letzten Spiel sogar noch einen Auswärtssieg in Gevelsberg feiern. Unter dem Strich eine grundsolide Saison, auf der man in Herne zukünftig sicherlich aufbauen wird. 

Auf dem fünften Platz siegten sich die Gevelsberger der zweiten Mannschaft, die mit Oliver Reupke gleichzeitig den Erstplatzierten der Rangliste in Ihren Reihen hatten. Oliver holte alleine 53 der 140 Spielpunkte und ist damit verdient ganz oben in der Rangliste zu finden. Unter dem Strich stehen 9:7 Punkte, was unter dem Aspekt der starken Konkurrenz in der vergangenen Saison absolut stabil war. Dennoch war die eigene Erwartungshaltung der Bergischen eine andere, der man nun in der kommenden Saison gerecht werden will.

Platz 4 mit 10:6 Punkten ging an die Schlachtenbummler aus Bochum. Zielsetzung war vor der Saison, spielerisch an die Leistung der Erstvertretung ranzukommen. Das Unterfangen kann man definitiv als erreicht bezeichnet werden. Gespannt werden hier die Entwicklungen nach dem Abstieg der Erstvertretung erwartet, da sich das personelle Karussell mit Sicherheit ordentlich drehen wird. 

Auf dem dritten Platz findet sich die Gevelsberger Erstvertretung ein. Im zweiten Jahr in der Regionalliga spielte sich die U23 früh in den oberen Gefilden fest und mussten sich lediglich gegen die drei Ruhrgebiet-Mannschaften Dortmund 1 und 2 sowie Bochum 2 geschlagen geben. Starke 10:6 Punkte untermauern deshalb den aktuellen Anspruch, die erste Mannschaft von Gevelsberg zu sein. Man kann schon gespannt sein, was Siggi Gies sich überlegt, um diese Situation in Gevelsberg umzukehren. Man kann dort aus  Vereinssicht auf Grund der hohen Qualität vieler Einzelspieler definitiv von einem Luxusproblem sprechen. Wir sind gespannt wie es weitergeht und bleiben am Ball.

Platz 2 ist eigentlich schon Platz 1. Wer 13:3 Punkte holt und nicht aufsteigt muss sich wie Liverpool fühlen, die mit gefühlt einem Unentschieden aus 300 Spielen genau die zwei Punkte zur Meisterschaft verschenkt haben. Mit einem Unentschieden gegen starke Bochumer und nur einer einzigen Niederlage gegen die jungen wilden aus Gevelsberg kann man eigentlich von einer perfekten Saison sprechen. Abgerundet wurde das noch mit einem Torverhältnis von +210! Einfach stark! …hätte es da nicht Tornado 2 gegeben..

Die Tornados I (in weiß) mussten ihrer Zweitvertretung den Vorrang lassen!

Die zweite Vertretung der Tornados spielte diese Saison wie von Sinnen. Die Aufstiegspläne gingen voll auf, da die Mannschaften sehr gut aufgestellt waren. Mirko Schunder und Wolle Kastrup, die Trainingsmonster aus Dortmund, werden dann wohl demnächst zum 1. TKC Barcelona wechseln. Andreas Hahn landete auf Platz 2 der Einzelwertung und konnte nur durch Oliver Reupke ausgebremst werden. Laut eigener Aussage trainiert er überhaupt nicht, was wäre denn, wenn er das auch noch machen würde? Valentin Kramer holte die restlichen nötigen Punkte zum Aufstieg und rundete somit ein unfassbar starkes Team ab. Jungs, rockt nun die zweite Liga und macht den Westen stolz. Völlig zu Recht mit 14:2 Punkten Regionalliga-Meister, dafür ein großes Kompliment und herzlichen Glückwunsch!!!

Ein Dank geht an der Stelle wie immer an alle Aktiven und Unterstützer, an Freunde und Familie sowie an den Sektionsleiter West Michael Sammrei. Lasst uns vor Augen halten, dass unser Sport nur deswegen besteht, weil wir alle wieder ein großes Engagement an den Tag gelegt haben. Nach der Saison ist vor der Saison. Wir sehen uns an der Platte. 

Vito

Jochen Hahnel (Kaiserslautern) und Tobias Schleiss (SG Wolfsburg/Adersheim) gewinnen Turniere in Bockenem – Leider Negativrekord bei Teilnehmerzahl

Zur 23. Ausspielung der Bockenemer Stadtmeisterschaft kamen mit 33 Teilnehmern so wenige wie noch nie zuvor nach Bockenem. Damit wurde der bisherige Negativrekord aus dem Vorjahr sogar noch um zwei Kicker unterboten. Dem offenbar negativen allgemeinen Trend folgend war zudem kein U18 Spieler am Start. Erfreulich war die Teilnahme von neun Jerzer Spielern und sieben Kickern der SG Wolfsburg/Adersheim, die zusammen fast die Hälfte aller Teilnehmer stellten. Einige vorangemeldete Spieler sagten kurzfristig aus unterschiedlichsten Gründen noch ab. Schade, dass von den üblichen Verdächtigen aus Drispenstedt, SG Hannover, Delligser SC oder Celtic Berlin und Grönwohld nur wenige bis keiner den „nahen oder zu weiten“ Weg in die Mitte Deutschlands nach Bockenem fanden.

Alle Teilnehmer, die vor Ort waren, sahen zwei aus Sicht des Veranstalters gut ausgerichteteTurniere, die ein pünktliches Ende mit verdienten Siegern fanden. Neuer Stadtmeister wurde der Kaiserslauterer Jochen Hahnel, der im Finale gegen seinen Vereinskameraden Christoph Ihme mit 2:1 gewann. Im Finale des 4. Jerzer Dorfpokals gewann Tobias Schleiss von der SG Wolfsburg/Adersheim) gegen den Jerzer Lokalmatadoren Marcel Kreuzweiß ebenfalls knapp mit 3:2.

In der ersten Runde wurde das Teilnehmerfeld von 33 auf 24 reduziert. Prominentestes Opfer des Kuschel-Modus wurde Stephan Pfaff (SG Wolfsburg/Adersheim), der in der stärksten Gruppe 1 Christoph Ihme (Kaiserslautern), Daniel Witte (Delligsen), Marcel Kreuzweiß (Jerze) und Markus Schnetzke (Jerze) knapp den Vortritt lassen musste. In Gruppe vier hätte man dem Hannoveraner Luc Kaouane auch durchaus Runde zwei zugetraut. Allerdings waren 3:7 Punkte am Ende zu wenig und er musste Myrko Baumgart (SG Wolfsburg/Adersheim), Christian Reymann (Jerze), Marina Kisling (Drispenstedt) und Aimé Lungela (Drispenstedt) davonziehen lassen.

In der Runde zwei, die zugleich Vorschlussrunde war, wurden in den üblichen Sechsergruppen 50% der Spieler ausgesiebt. In Gruppe 1 überraschte Lukas Haase (SG Wolfsburg/Adersheim), der neben Tobias Witte (Jerze) und Christoph Ihme (Kaiserslautern) in die Endrunde einzog. In Gruppe zwei kam es zum Dreiervergleich von Jochen Hahnel (Kaiserslautern), Tobias Schleiss (SG Wolfsburg/Adersheim) und dem Jerzer Marcel Kreuzweiß, bei dem sich der spätere Sieger Hahnel knapp durchsetze. Neben ihm erreichten Hacky Jüttner (TFG Buxtehude) und Berthold Nieder (Drispenstedt) die Finalrunde. In Gruppe drei setzen sich Fred Elesbao (SG Hannover), Martin Leinz und Myrko Baumgart (beide SG Wolfsburg/Adersheim) relativ klar durch. In der letzten Gruppe schied mit dem vereinslosen Peter Tuma der Spieler mit der weitesten Anreise unglücklich aus. 5:5 Punkten reichten am Ende hinter Michael Schuster (Düdinghausen), Aimé Lungela (Drispenstedt) und Olaf Holzapfel (SG `94 Hannover) nur zu Gruppenplatz vier.

In der Endrundengruppe A hatte der Neu-Lauterer Christoph Ihme leichtes Spiel. Nach einem knappen 5:4 über Aimé Lungela in der ersten und einem 4:2 über Hacky Jüttner in der dritten Spielrunde erreichte er am Ende mit 9:1 Punkten (Unentschieden gegen Michael Schuster) klar das Finale. Ein ähnliches Bild in Gruppe B. Hier hatte der Lauterer Jochen Hahnel nach zwei Runden 3:1 Punkte auf dem Konto und holte weitere zwei knappe und einen klaren Sieg und erreichte ebenso 9:1 Zähler. Am dichtesten war ihm Fred Elesbao mit 7:3 Punkten auf den Fersen.

Die Finalgeschichte ist schnell erzählt. Christoph und Jochen kennen sich bereits aus zwei Finals, die übrigens allesamt Jochen für sich entscheiden konnte. Nach einem unspektakulären 0:0 zur Halbzeit gelang Jochen mit einem Aufsetzer aus dem eigenen Strafraum die 1:0 Führung, die Christoph nach gut 8 Minuten per Dreher egalisierte. Als sich alle Zuschauer und Spieler schon fast auf eine Verlängerung eingestellt hatten, gelang Hahnel eine Kopie des ersten Tores und machte 10 Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf. Damit holte er sich seinen achten Einzeltitel und zwei Monate nach der Berliner Pokalmeisterschaft im Finale eben gegen jenen Ihme erneut einen Turniersieg. GLÜCKWUNSCH an Jochen Hahnel.

Der 4. Jerzer Dorfpokal ging über eine Vorrunde samt einer Play-Off-Runde der besten 16 Spieler im „best of 2 mit Endlos suddendeath“, d. h. derjenige, der nach zwei Spielen mehr Punkte hat, hat auch den Gesamtvergleich gewonnen. Bei Punktgleichheit entscheidet im Anschluss ein sudden death Spiel. Die vielleicht einzige Überraschung im Achtelfinale war der zweimalige Sieg von Tobias Schleiss über Luc Kaouane. Ansonsten setzen sich die favorisierten Spieler durch. Im Viertelfinale besiegte der vereinslose Peter Tuma in zwei Spielen Manfred Saust (SG Wolfsburg/Adersheim). Frank Derkow (Jerze) unterlag in ebenfalls zwei Spielen Tobias Schleiss.Auch nur zwei Spiele benötigte Stephan Pfaff (SG Wolfsburg/Adersheim) gegen den Jerzer Routinier Markus Schnetzke. Über zwei Spiele und ins sudden death ging es für den am Ende siegreichen Jerzer Marcel Kreuzweiß im Spiel gegen Detlef Bastian (SG Wolfsburg/Adersheim). Im Halbfinale rächte Marcel Kreuzweiß dann seinen Teamkollegen und gewann locker in zwei Spielen gegen Stephan Pfaff. Zum ersten Mal ins sudden death musste Tobias Schleiss, der gegen Peter Tuma nach der ersten Niederlage das Spiel noch drehen konnte. Somit standen sich mit Marcel Kreuzweiß und Tobias Schleiss zwei Zweitligakicker im Finale des Dorfpokals gegenüber.

Als einziger konnte Marcel mit einem in 2016 verlorenen Finale etwas Finalerfahrung beisteuern. Nach einem zwischenzeitlichen 1:1 ging Tobias mit 2:1 drei Sekunden vor der Halbzeituhr in Führung, die Marcel nach sechseinhalb Minuten mit einem langsamen Klemmschuss aufholte. Nach einem durch ein Brett zerschossenen Ball fiel die Entscheidung wie im Hauptturnier spät. Zwei Sekunden vor dem Ende gelang Schleiss durch einen Dreher aus dem Halbfeld der vielumjubelte und glückliche Siegtreffer. GLÜCKWUNSCH an Tobias Schleiss.

Trotz der geringen Teilnehmerzahl waren die Veranstalter vom TKV Jerze mit den Ergebnissen und dem Turnierverlauf am Ende zufrieden. Einer Neuauflage in 2020 steht somit nichts im Wege.

Saisonrückblick Verbandsliga West 2018/19

Liebe Freunde des Tippkicksports, eine weitere Saison ist nun beendet und es geht erstmal in die Sommerpause, um diese ein wenig zu versüßen, möchte ich gerne die Saison 2018/19 der Verbandsliga West Revue passieren lassen.

Positiv zu berichten wäre, dass trotz des Mannschaftssterbens im ganzen Lande, die Verbandsliga im Westen zu Beginn der Saison mit 7 gemeldeten Teams die am besten besetzte Verbandsliga des Tipp-Kick-Sportes ist und somit ein Zeichen dafür setzt, dass der Westen des Landes lebt und das wir hier auf einem guten Wege sind.
Bereits vor der Saison war klar, dass 3 Teams diese Liga dominieren werden und genauso kam es auch, am Ende gab es allerdings nur 2 Aufstiegsplätze und einen Meistertitel zu vergeben.

Wer am Ende das Rennen machte, konnte erwartungsgemäß erst am letzten Spieltag geklärt werden…

Beginnen möchte ich zunächst mit Torpedo Ergste. Der recht junge Verein meldete sich zu seiner zweiten Saison an, zog sich leider nach 2 Spielen (Mönchengladbach HB 03 und Weiß Weiß Steinbeck) wieder zurück. Ein Mannschaftsrückzug ist leider für alle Beteiligten der Liga jammerschade, wer jedoch Teamcaptain Marcel Sammrei kennt, wird wissen, dass ihm diese Entscheidung sicherlich nicht leicht gefallen sein wird. Wir hoffen darauf euch bald wieder an den Platten begrüßen zu dürfen Torpedos.

Torpedo Ergste: Hoffentlich sehen wir euch wieder an der Platte!

Platz 6 geht in diesem Jahr an den 1988 gegründeten Traditionsverein Borussia 88 Schwerte. Die Borussia startete in dieser Saison neu durch, nachdem sie sich nach dem Regionalligaabstieg 16/17 in der vergangenen Saison eine Auszeit genehmigte um sich neu zu formieren. Am Ende stehen leider keine Punkte auf dem Konto der Borussia, jedoch konnte man mit Michael Sammrei (12) einen Spieler in die Top 20 der Einzelwertung unterbringen. Diese Platzierung wird den Borussen sicherlich keinen Abbruch tun, denn dieses Team gehört zum Tippkick, wie der 12-eckige Spielball. Das wichtigste ist daher, dass dieser Verein der TK-Szene weiter erhalten bleibt.

Traditionsmannschaft und Kult im Westen: Borussia 88 Schwerte

Den 5. Platz krallt sich in diesem Jahr die  Chaosfraktion des TKV Weiß Weiß Steinbeck. Der Spruch „Verlieren aus Tradition“ zierte die Brust des Trikots der weiß weißen. Diesem Spruch wurde der TKV zu Beginn der Saison alles andere als Gerecht. Mit einem Sieg gegen Borussia Schwerte und einem Remis gegen Aufstiegskandidat Gevelsberg 3 sorgten die Steinbecker für eine der Sensationen der Verbandsliga Saison. Als das Team nach dem Sieg über Ergste an der Tabellenspitze überwinterte war endgültig Schluss mit dem Understatement. Die letzten 3 Spiele wurden jedoch allesamt verloren und die Jungs konnten nach ihrem Kater-Frühstück gegen Ruhrpott 1 ihrem Ruf wieder alle Ehre machen 😀 Nach dem Rückzug von Torpedo Ergste und dem daraus entstehenden Punktabzug stehen dem TKV am Ende 3 Punkte zu Buche. Mit Marvin Freund (15), Alex Wemhoff (16) und Henning „Miele“ Voß (18) landen 3 weiß weiße in der Top 20.

Der TKV Weiß Weiß Steinbeck – mit eleganten Trainingsanzügen!

Ruhrpott Schwerte 2 landet auf dem vierten Platz. Das clever aufgestellte Team der Ruhrpottler stellt alles andere als einen Reservisten-Kader der ersten Garde dar. Mit Hans Wrobel, Thomas Neuhaus und co verfügt das Team über Leute, die manch ein Verein gerne in seiner ersten Mannschaft spielen lassen würde. Das Team wird sich in Zukunft sicher noch weiter entwickeln und wird auf kurz oder lang dem ein oder anderem Aufstiegskandidaten im Nacken sitzen. Hans Wrobel (19), Matthias Kaufmann (17) und Dirk Sasse (14) schaffen es in die Top 20 , Christof Scherner (9) und Thomas Neuhaus (8) packen sogar den Sprung in die Top 10. Mit den beiden Siegen gegen Borussia Schwerte und Steinbeck haben die Ruhrpottler 4:6 Punkte auf dem Konto und konnten es sich im Mittelfeld der Tabelle bequem machen.

Ruhrpott Schwerte II landete im Mittelfeld.

Knapp den Aufstieg verpasst hat die Drittvertretung des TKC 1986 Gevelsberg, das Team um Stefan Trost entpuppte sich im Laufe der Saison zur Wundertüte, so kam man bei Weiß Weiß Steinbeck nicht über ein 16:16 hinaus, doch konnte man in einem spannenden Spiel die starke Truppe von Ruhrpott Schwerte 1 mit 17:15 bezwingen. Die Gevelsberger wurden zum Schreckgespenst der Schwerter Clubs, denn mit Siegen über Ruhrpott 1&2 und über die Borussia holten die 86er 6 ihrer insgesamt 7 Punkte aus dem Ruhrgebiet.
Trotz des verfehlten Aufstieges wird man in Gevelsberg sicher nicht traurig sein, denn am Ende ist ein solider dritter Platz in dieser doch recht starken Liga ein gutes Ergebnis. Der TKC wird sicher keine Wurzeln in der Verbandsliga schlagen wollen und wird im kommenden Jahr sicher alles dafür tun, den Sprung in die Regionalliga perfekt zu machen, denn dort gehört dieses Team auch hin. Mit Stefan Trost (20) und Sascha Gies (13) landen 2 Gevelsberger in der Top 20. Aaron Müller (7) und Roberto Pulice (5) schaffen es sogar unter die besten 10 der Liga

Am Ende mit einem soliden dritten Platz: TKC 1986 Gevelsberg III.

Vizemeister wird in diesem das Team von Ruhrpott Schwerte 1. Bei der Kadermeldung zu Beginn der Saison klapperten sicher bei einigen Ligarivalen die Knie.
Nachdem Teamcaptain Alex Wrobel im Laufe der vergangenen Saison den spielstarken Uli Dübel aus dem Hut zauberte, konnte er mit Andi Helbig ein absolutes Tippkick-Ass zum Saisonstart verpflichten. Komplettiert wurde das Quartett vom jungen Lukas Stens, oder es wurden Spieler wie Matthias Kaufmann, Thomas Neuhaus oder Hans Wrobel aus der „zweiten“ hochgezogen. Es muss ein Segen sein wenn man in der Verbandsliga solche Trümpfe im Ärmel hat. Das Spitzenspiel gegen die Gladbacher Hardcoreburgers konnte Ruhrpott für sich entscheiden, jedoch fehlte am Ende ein einziger Spielpunkt um die Meisterschaft zu gewinnen, so reicht es letztendlich ’’nur’’ für Platz 2. In der Einzelwertung schaffte es jedoch ein Ruhrpottler nach ganz oben, Alex Wrobel konnte 17 seiner 20 Ligaspiele für sich entscheiden, so eine Leistung verdient Respekt und Anerkennung.

Mit einer Mischung aus Erfahrung und Talent erspielte sich Ruhrpott Schwerte I den zweiten Platz!

Neben Alex schafften noch Andi Helbig (3) und Uli Dübel (6) den Sprung unter die besten 10.

Meister der Verbandsliga West in der Saison 2018/19 wird der TKV Mönchengladbach Hardcore Burgers 03. Die Gladbacher galten schon bereits vor der Saison als ganz ganz heisser Kandidat für  den Aufstieg, als Regionalligaabsteiger kann man natürlich die Favoritenrolle nicht ganz abstreiten, zumal sich die Hardcore Burgers mit Simon Winzer einen weiteren starken Spieler ins Team geholt haben. Gladbach wurde in jedem Spiel seiner Favoritenrolle gerecht und ließ in keinem Spiel leichtfertig die Punkte liegen, lediglich das Spitzenduell gegen Ruhrpott 1 wurde knapp mit 14:18 verloren. Am Ende ist es dieser eine Spielpunkt (insgesamt 107) der die Hardcore Burgers als Meister jubeln lässt. Daniel Pelzer (2), Axel Bennemann (4) und Daniel Pauls (10) schaffen es unter die besten 10 der Liga, Simon Winzer (11) verpasst die Top 10 nur ganz knapp, zusammen mit Björn Grotherath bringen diese Jungs ihren Club also wieder zurück in die Regionalliga, wo das Team sicher auch erstmal wieder Fuß fassen möchte.

Meister der Verbandsliga West: TKV Mönchengladbach Hardcore Burgers 03

Gratulation zum bisher wohl größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Stark Gladbach!!!

Ein Dankeschön geht an alle Teamkoordinatoren, denn es konnten alle Spiele wie geplant stattfinden, auch wenn es bekanntermaßen immer wieder bei den Terminfindungen zu kleineren ’’Problemen’’ kommt. Am Ende zählt jedoch das wir alle dazu beigetragen haben, dass eine weitere Verbandsliga Saison erfolgreich abgeschlossen wurde und wir wieder mal viele schöne Stunden bei unserem gemeinsamen Hobby miteinander verbringen konnten.

Ein Dank natürlich auch an alle Spieler und Spielerrinnen, die stets Fair ihre Partien an den Platten bestritten haben, denn diese Fairness ist ein besonderes Gut in der Tipp-Kick-Szene.

Hierzu noch ein Zitat vom Steinbecker ’’Miele’’ Voß, auf die Frage von Alex Wrobel, warum er als Schiedsrichter gar nicht richtig auf das Spiel achten würde.

Das ist wie ein Fußballspiel in der F-Jugend, das klären die schon untereinander!

„Miele“ Voß (Steinbeck)

Ein weiteres Danke geht an unseren Sektionsleiter Michael Sammrei der das Ehrenamt des Sektionsleiters ein weiteres Mal mit Bravour gemeistert hat. Vielen Dank Michael!!!

Nun geht es für die Teams in die Sommerpause, wo sicherlich noch der ein oder andere Saisonabschluss gefeiert werden dürfte, ehe es in ein paar Wochen schon wieder mit der  Vorbereitung für die Saison 19/20 weitergeht. Wir sehen uns an den Platten Leute!!!

Die halbe Liga schielt in Richtung Oberhaus…

…allerdings nicht, um die möglichen Gegner für die nächste Saison, nach einem möglichen Aufstieg kennenzulernen. Diese Sondierung bleibt dem Tabellenführer und zukünftigem Meister Flinke Finger Bruck vorbehalten. Zu dominant, zu ausgeglichen präsentieren sich die Brucker in dieser Saison. Die Weichen für die Rückkehr ins Tipp-Kick Oberhaus wurden bereits am 1. Spieltag mit Siegen gegen die SG Rheinland/Düsseldorf und insbesondere gegen die vor der Saison als Geheimfavorit gehandelten Ambergern gestellt. Gegen die letzte ernstzunehmende Hürde, die Ylipullis aus Gießen, wird man sicher den dann noch nötigen Punkt, Siege gegen Hirschlanden, Waltrop2 sowie SG KarlMay vorausgesetzt, einfahren.
Prognose: FFB wird Meister

FFB grüßt zur Halbzeit von der Tabellenspitze!

Die halbe Liga befindet sich in akuter Abstiegsangst und schaut man sich die Tabellensituation in Verbindung mit dem kommenden Spieltag an, so wird sich daran auch bis zum letzten Spieltag nichts ändern. 
Da es bei dem aktuellen Tabellenbild in Liga 1 durchaus sein kann, dass es keinen Absteiger aus dem Süden gibt, würde dies für die 2. Liga Süd bedeuten, dass am Ende nur der Letzte absteigt. 

Mit Vincent Höhn stellt FFB auch den Topspieler der Liga!

Waltrop 2 (4:4, 63:65) muss und wird die entscheidenden Punkte im Derby gegen Bochum einfahren. Auch wenn in den drei übrigen Spielen mit keinen weiteren Punkten gerechnet werden kann, sichern sich die Dortmunder als erster der 5 Abstiegskandidaten den Klassenerhalt. Mit Foit und Straberg in der Aufstellung könnten die Bundesligareserve sogar noch einen von oben ärgern.
Prognose: Waltrop wird 5.

Bochum (2:6, 38:90) konnte zwar mit einem überraschenden Sieg gegen ersatzgeschwächte Hirschlandener (ohne Max Daub) starten, ließ aber bei den empfindlich hohen Niederlagen gegen die Abstiegskonkurrenz aus Kaiserslautern und Karlsruhe/Mainz keinen Zweifel am sicheren Abstieg zu. Dass die sympathische Truppe aus dem Pott in ihrem zweiten Zweitligajahr nochmal die Kurve bekommt und punktet, darf als unrealistisch betrachtet werden.
Prognose: Bochum wird 9.

Die Bochumer um Achim Schmidt geben nicht kampflos auf – schließlich haben sie schon einige Schlachten geschlagen!

Während Gießen (6:2, 71:57 – Prognose: 3.), Amberg (5:3, 70:58 – Prognose: 2.) und Rheinland/Düsseldorf (5:3, 68:60 – Prognose 4.) ihre Saison 18/19 ohne Druck zu Ende spielen können, wird für ein langjähriges Mitglied der 2. Bundesliga Süd am Ende der Saison der Blick zu Liga 1 und die Hoffnung auf keinen Südabsteiger bleiben.

Bei den Teams aus Kaiserslautern (2:6, 66:62), Karl/May (2:6, 58:70) und Hirschlanden2 (2:6, 58:70) werden insbesondere die noch ausstehenden direkten Clubkämpfe entscheidend sein. Eine genauere Prognose möchte der Verfasser gerne für sich behalten. Bei den aufgeführten Restprogrammen kann sich jeder selbst seine Prognose erstellen:

Kaiserslautern: H: Karl/May u. Rheinland/Düsseldorf; A: Hirschlanden2 u. Amberg
Karl/May: A: Kaiserslautern u. Rheinland/Düsseldorf; H: Waltrop2 u. Bruck
Hirschlanden2: H: Gießen u. Bruck; H: Amberg, Kaiserslautern
Prognose: die drei Teams landen auf den Plätzen 6-8. 4 Punkte könnten am Ende tatsächlich nicht reichen. 

Wachablösung in der 1. Bundesliga?

Die Hälfte der Saison 2018/19 ist gespielt und der Top-Favorit TKC Gallus Frankfurt schwächelt – 2 Aufsteiger bewerten den bisherigen Saisonverlauf!

Die ersten beiden Spieltage wurden mit 18 Partien absolviert und der Blick auf die Tabelle offenbart die ein oder andere Überraschung. An der Tabellenspitze stehen 3 Mannschaften mit 7:1 Punkten, und überraschenderweise hat der aktuelle Meister Gallus Frankfurt auf Platz 4 nur ein ausgeglichenes Punkteverhältnis vorzuweisen. Die folgenden 5 Mannschaften sind durch lediglich einen Punkt getrennt und spielen wohl allesamt gegen den Abstieg.

Die beiden „Aufsteiger“ André Bialk (Spandauer Filzteufel) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen), die im August 2018 vor dem 1. Spieltag eine erste Prognose abgegeben hatten, schätzen den möglichen weiteren Saisonverlauf ein:

Die Tabelle zur Halbzeit!

TKC 71 Hirschlanden

AB: „3 Mannschaften liegen mit 7:1 Punkten an der Tabellenspitze. Die Hirschlandener belegen dank des besseren Torverhältnisses Platz 1 und grüßen den Rest der Liga als Herbstmeister. Allerdings profitierten die beiden Erstplatzierten von der Spielabsage der Kieler am 1. Spieltag. Die Hirschlandener setzten ihrerseits 5 Spieler ein, von denen Harald Füßinger mit 17:7 Punkten als bester Einzelspieler glänzte. Allerdings hat Hirschlanden das schwerste Restprogramm aller 4 Playoff-Kandidaten (Gallus und Celtic).
Mein neuer Tipp: Platz 4 vor dem Playoff

JW: „Im Spiel gegen meinen PWR merkte man, wie gut Max Daub dieser Mannschaft tut. Er sprang für Artur Merke ein und motivierte seine Teamkameraden ungemein (Rainer Schlotz hat deswegen vermutlich noch immer ein Pfeifen im Ohr). Allerdings wird genau dieser Faktor fehlen, wenn Max wieder in der zweiten Mannschaft eingesetzt wird, da niemand diesen Part adäquat ausfüllen kann. Dennoch wird sich Hirschlanden gerade noch so für die Play-Offs qualifizieren.“
Mein neuer Tipp: Platz 4

1.TKC Kaiserslautern ’86

AB: „Mit 7:1 Punkten scheint der Playoff-Einzug fast gesichert. Selbst wenn das Spiel gegen die Celticer in Berlin verloren gehen sollte, werden die beiden Baadte- und Hahnel-Brüder die notwendigen Punkte gegen die 3 Kandidaten der unteren Hälfte (Grönwohld, Waltrop, Wasseralfingen) einfahren. Ein bisschen überraschend ist es, dass der Youngster Sebastian Baadte mit 18:6 Punkten der in dieser Saison Punktbeste der Lauterer ist. 
Mein neuer Tipp: Platz 2 vor dem Playoff

JW: „Die Lauterer stellen für mich die größte Überraschung der laufenden Saison dar. Auch wenn die Pfälzer von einem Spielausfall und einem Sieg gegen dezimierte Spandauer profitierten, haben sie in den Spielen gegen Hirschlanden und Frankfurt gezeigt, was in ihnen steckt. Dies ist vor allem beachtlich, wenn man bedenkt, dass drei der vier Stammspieler dabei deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben. Es sind also noch durchaus stille Reserven vorhanden, die im Saisonendspurt freigesetzt werden können. Für Sebastian Baadte freut es mich ungemein, dass er solch eine starke Leistung zeigen und als einziger die Erwartungen übertreffen konnte. “
Mein neuer Tipp: Platz 2

Wusste in der ersten Saisonhälfte zu überzeugen: Sebastian Baadte! (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin

AB: „Die Celticer sind in der 1. Saisonhälfte noch nicht richtig in Schwung gekommen. Ein Unentschieden und 3 sehr knappe Siege mit 17:15, die jeweils erst im letzten Durchgang sichergestellt werden konnten. Christian Kuch führt mit 26:6 Punkten die Einzelwertung der 1. Bundesliga an, ein Leistungsgarant, der den Playoff-Platz sichern wird. Die 3 anderen Celticer konnten bisher kein positives Punkteverhältnis erzielen. Im Heimspiel gegen Kaiserslautern wird entschieden, wer als Tabellenführer ins Playoff gehen wird. Nicht wenige trauen dieser Mannschaft in diesem Jahr den Titel zu, auch weil das Playoff in Berlin stattfindet. Ganz wichtig dürfte dabei die Erfahrung sein, dass man gegen Frankfurt gewinnen kann und letztendlich mit 17:15 gewonnen hat.“
Mein neuer Tipp: Platz 1 vor dem Playoff

JW: „Ohne Chris Kuch würde Celtic um den Abstieg kämpfen – dennoch bleibe ich dabei, dass die Berliner am Ende der Saison Meister werden. Aufgrund des Sieges gegen Frankfurt werden sie auch vor dem Play-Off die Tabellenspitze erklimmen, insbesondere weil Malessa, Gottschalk und Lorenzen nach zwei Spieltagen zum Vergessen erstarkt zurückkommen werden, weil sie Kuch diese Leistungssteigerung einfach schuldig sind. Außerdem findet das Play-Off in Berlin statt und die Jungs sind verdammt heiß auf den Titel.
Mein neuer Tipp: Platz 1

TKC Gallus Frankfurt

AB: „Zwei 15:17 Niederlagen gegen direkte Playoff-Kandidaten und schon landen die Frankfurter nur auf Platz 4. Natürlich wird man sich die restlichen 4 Spiele zusammenreißen und natürlich wird man fokussiert ins Playoff einziehen. Schlägt man dabei sogar Hirschlanden, ist Platz 3 drin. Und im Playoff werden die Würfel sowieso neu gemischt, in denen die Frankfurter dank ihrer Erfahrung und individuellen Klasse nur schwer zu schlagen sein dürften. Was für ein Glück für die Frankfurter, dass es das Playoff gibt, denn sonst wäre die Saison für die Frankfurter schon nach der Halbzeit gelaufen … Alle 4 Spieler sind in der Einzelwertung in den Top-12 zu finden, lediglich der amtierende Deutsche Meister Michael Kaus fällt mit einem Negativ-Punkteverhältnis von 15:17 ein bisschen ab.“
Mein neuer Tipp: Platz 3 vor dem Playoff.

Die Top10 im Einzel!

JW: „Nach den beiden Ausrutschern gegen Lautern und Berlin sind sich die Frankfurter um den Ernst der Lage bewusst. Mit Buza (Tourfinale), Hampel (Westdeutsche) und Kaus (Deutsche) haben die Titelverteidiger im Jahr 2018 drei wichtige Einzeltitel geholt – lediglich Beck, der in der Bundesliga-Einzelwertung auf Rang 3 liegt, ging leer aus. Jetzt gilt es also, diese Dominanz auch in der Liga auszuüben und ich bin davon überzeugt, dass dies gelingen wird. Frankfurt wird die zweite Saisonhälfte mit 8:0 Punkten abschließen und dabei maximal 30 Spielpunkte abgeben. “
Mein neuer Tipp: Platz 3.

PWR ’78 Wasseralfingen

AB: „A Schdigg Brod em Sagg isch bessr wia a Fädr am Huad“. 3 Punkte reichen zwar noch nicht, um dem Abstiegsgespenst endgültig entronnen zu sein, trotzdem traut man den beiden Weber- und Weißhaupt-Brüdern einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu. Insbesondere die beiden Weber-Brüder Jonathan und Jakob konnten mit Platz 2 und 10 der Einzelrangliste die Erwartungen erfüllen und ziehen auch die aufstrebenden Weißhaupt-Brüder Uli und Kilian mit. Kilian Weißhaupt erzielte in den letzten Monaten beachtliche Turnierresultate und belegte bei mehreren Events Siegertreppen-Plätze – das lässt aufhorchen! Sollten die Wasseralfinger am kommenden 3. Spieltag die beiden Tabellenletzten Spandau und Kiel schlagen, ist sogar eine Playoff-Platzierung in Reichweite.“
Mein neuer Tipp: Platz 5 vor dem Playoff

JW: „Da kennst du dich in der schwäbischen Mundart deutlich besser aus als ich, lieber André – dieses Sprichwort ist mir vollkommen unbekannt. In den anderen Aussagen möchte ich dir aber nicht widersprechen, auch wenn wir in dieser Saison keinen Gedanken an eine mögliche Play-Off Teilnahme verschwenden, da es für uns alle die erste Runde im Oberhaus ist. Fraglich ist vor allem, ob der PWR seine gute Form aus dem Herbst ins neue Jahr mitnehmen kann. Wenn uns das gelingt, werden wir sicherlich den Klassenerhalt schaffen und uns im Mittelfeld wiederfinden.“
Mein neuer Tipp: Platz 5

TKC Preußen Waltrop

AB: „Die Waltroper haben ein sehr schweres Restprogramm: Hirschlanden und Frankfurt am 3. Spieltag, und Kaiserslautern und Wasseralfingen am letzten Spieltag. Da kann man sich schnell auf einem Abstiegsplatz wiederfinden. Doch die Waltroper haben ein As im Ärmel: Oliver Hahne wird spielen, wenn Not am Mann und in der Tabelle ist. Als Edeltechniker kann kaum einer die Spiele so gut „lesen“ wie er. Ob das reicht? Sicherlich wird man den verlorenen Punkten gegen Grönwohld nachtrauern. Arnold Gotzhein trat mit 20:12 Punkten als bester Waltroper Einzelspieler aus dem Schatten seiner Mitspieler heraus. Entscheidend und richtig spannend wird für die Waltroper der 4. Spieltag!“ 
Mein neuer Tipp: Platz 6 vor dem Playoff

Immer fokussiert: Arnold Gotzhein liegt mit 20:12 Punkten als bester Waltroper auf Platz 4 der Einzelwertung!

JW: „Waltrop ist durch den hohen Sieg gegen Spandau mit dem besten Spielpunkteverhältnis der unteren Tabellenhälfte gesegnet. Dieses Polster werden die Westspitzen auch brauchen, schließlich stehen noch Spiele gegen Hirschlanden, Frankfurt und Kaiserslautern auf dem Programm, gegen die wenig zu holen sein wird. Enorm wichtig wäre es, die Chance im Spiel gegen meinen PWR zu nutzen. Doch selbst mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Dennoch wird es die Preußen am Ende nicht treffen. “
Mein neuer Tipp: Platz 7.

TKV Grönwohld

AB: „Dem überraschenden Matchgewinn gegen Waltrop folgte die ebenso überraschende Niederlage gegen die Berliner aus Spandau. Am 2. Spieltag waren die Grönwohlder zu schwach, um irgendeinen Blumentopf zu gewinnen. Nur Kai Schäfer und Markus Müller spielten alle 4 Mannschaftskämpfe, daneben wurden Swen Petersen, Tobias Stock, Martin Arp und Altmeister Michal Zaczek in 2 Mannschaftskämpfen eingesetzt. Da auch das Restprogramm relativ schwer ist – 3 Playoff-Kandidaten und der Tabellenletzte aus Kiel warten – rückt der wahrscheinliche Abstieg immer näher, bitter für diesen tollen und langjährigen Bundesliga-Verein“.
Mein neuer Tipp: Platz 9 vor dem Playoff

(Foto: W. Renninger)
Martin Arp holte gegen Hirschlanden 8:0 Punkte. Bockstark!

JW: „Kampflos werden sich die Grönwohlder sicher nicht geschlagen geben – man darf jedoch bezweifeln, ob der Kampf am Ende von Erfolg gekrönt sein wird. Der Sieg gegen Waltrop war nochmals ein Lucky-Punch, wodurch der Abstieg mit erhobenem Haupt begangen werden kann. Man merkt den Akteuren an, dass sie weiterhin Spaß an unserem Sport haben und diese ausgelassene Stimmung in der Mannschaft genießen. Nichtsdestotrotz wird der Abstieg nicht zu vermeiden sein – auch wenn Kai Schäfer und Martin Arp in die Bundesliga gehören, wenn man die Einzelleistung betrachtet.“ 
Mein neuer Tipp: Platz 9.

Spandauer Filzteufel 09

AB: „Zwar konnte man am 1. Spieltag zwei wichtige und hart erarbeitete Punkte gegen Grönwohld einfahren, doch am 2. Spieltag unterlag man Frankfurt und Kaiserslautern trotz großem Kämpferherz am Ende recht deutlich. Natürlich studiert man auch in Spandau die Tabelle ganz genau und man weiß, dass man mit einem Sieg gegen den richtigen Gegner einen Big Point landen könnte. Aufgrund des schlechten Spielpunktverhältnisses sind 3 Punkte voraussichtlich notwendig, um den Klassenerhalt zu schaffen und ein Sieg gegen Kiel ist dafür ein absolutes Muss. Trotz allem, das Team hat viel Spaß und ist hungrig“.
Mein neuer Tipp: Platz 8 vor dem Playoff

JW: „Der Ausfall von Hardy Schau am zweiten Spieltag schmerzt sehr und kann am Ende das Zünglein an der Waage sein. Trotz eines groß angelegten Hilferufs (u.a. via facebook), war es kurzfristig leider nicht möglich, einen Ersatzmann zu finden. Am dritten Spieltag könnte der Heimvorteil gegen meinen PWR und Kiel ausschlaggebend sein. Für beide Auswärtsteams stellt der Weg nach Spandau eine lange Reise dar und daher ist es wahrscheinlich, dass die Filzteufel aufgrund der höheren geistigen Frische in den hitzigen Duellen punkten werden. Dennoch wird dies maximal in einem Spiel der Fall sein und aufgrund der schlechten Spielpunkte reicht es am Ende nur für Rang 8.“
Mein neuer Tipp: Platz 8

SpVgg Balltick Kiel

AB: „Gleich der 1. Spieltag war der Gau für die Kieler. Man konnte trotz 2 vorhandener Mannschaften kein Team ins entfernte Kaiserslautern schicken. So startete man mit 0:4 Punkten und 0:64 Spielpunkten. Am 2. Spieltag konnte man knapp mit 17:15 Waltrop niederhalten, Florian Hansen war hier im letzten Durchgang der Matchwinner. Gegen Celtic verlor man dann mit 15:17 ebenso knapp. Bester Einzelspieler ist Florian Hansen auf Platz 26 mit 10:6 Punkten. Kiel hat es – wie alle anderen Teams der Liga – noch selbst in der Hand, nicht abzusteigen.

Mein neuer Tipp: Platz 7 vor dem Playoff

Muss und wird sich steigern, damit der Klassenerhalt realisiert werden kann: Simon Hansen.

JW: „Auch wenn alle Stimmen die Kieler nach dem ersten hergeschenkten Spieltag bereits abgeschrieben haben, werden die Jungs um Robert von Hering den Klassenerhalt packen, da sie das vermeintlich leichteste Restprogramm vor der Brust haben. Mit zwei Siegen gegen Grönwohld und Spandau können die einzig wahren Tipp-Kick-Sportler vier Punkte einsacken, um am Ende zumindest im Mittelfeld zu landen.“
Mein neuer Tipp: Platz 6

Alle Kadermeldungen und Ergebnisse sind auf der Ligaseite einzusehen.