Wird Oberbayern der „Oberhammer“?

Prognosen, Daten, Fakten, Fakes und Hintergründe.

Die neue Regionalliga Süd

Im Süden der Republik wird  im September für die neue Saison angekickt. Über die Regionalliga freuen sich nicht nur die gemeldeten Teams, sondern auch Tankstellenbesitzer und Hoteliers.
Was aus der vergangenen  Runde bleibt, sind Anfahrtswege durch die halbe Republik. Wenn der Oberoberbayer William Schwaß mit seinem Team bei der SG Rheinland Düsseldorf antritt, muss er erst einmal  550 km in den Norden fahren. Die Strecken sind eine Herausforderung für die Clubkassen. Die kürzeste Entfernung gibt es  im „sparsamen Schwabenland“  zwischen Balingen und Hirschlanden. Mit 80 km Entfernung  „ein Katzensprung“ für Regionalliga Süd Verhältnisse.

Bei den Südkickern gibt es gravierende  Veränderungen im Spielbetrieb, die aber nicht der Endtabelle 2017/2018 geschuldet sind. Kurzfristig und übereinstimmend haben die Clubs der Regionalliga Süd beschlossen ab dem 2. Spieltag die Termine analog der 2. Bundesliga festzusetzen. Der erste Spieltag wird noch im üblichen „Verhandlungsmodus“ durchgeführt, da einige Termine schon feststanden und nicht mehr zu ändern waren.

Nach Jahren verabschieden sich die Eidgenossen von Baden Hotspurs vom DTKV Spielbetrieb, davon vier Jahre in der Regionalliga Süd. Wie es mit dem Club insgesamt weitergeht, ist derzeit das Geheimnis der „Schweizer Alpen“. Fest steht nur,  dass die „unzertrennbaren“ Kälin / Nater  als „Duo infernale“  bei den Kaiserslauterern `86 Tipp-Kickern  den Betzenberg „teuflisch“  am brodeln halten. Die Ex Hotspurs  Derungs / Häfeli dagegen bleiben der Regionalliga Süd treu und durchmischen erstmals das bisher norddeutsch geprägte Team Oberbayern. Die Größte Herausforderung für die beiden smarten Schweizer wird es sein, die jeweiligen Feierlichkeiten vor und nach den Begegnungen wegzustecken.

Interessant wäre auch, wo Michael Blügel zukünftig „seine Kicker schmiert“.

Die Schweizer Tipp-Kick Szene wird die Lücke, welche die Hotspurs hinterlassen, wieder schließen. Mit dem Aufsteiger  aus der Verbandsliga Süd,“ Leppard United“, wird wieder ein Team, das sich nur aus  Eidgenossen zusammensetzt, die Regionalliga bereichern. Mit dem aktuellen Schweizer Einzelmeister Rène  Gerber steht  das derzeit absolute größte „ Tipp-Kick Schwergewicht“ der Schweiz in den Reihen der Leppards. Die Regionalliga Süd freut sich auf die sympathischen Jungs aus dem EU Ausland, die nicht nur vom Tipp-Kick elektrisiert sind, sondern auch elektrisch via Tesla Limousine unterwegs sind.

Die Ostbayern aus der Oberpfalz, der OTC Amberg 2, werden auch vermisst werden.  Zugunsten der Stärkung des Nachwuchsteams, tritt  das vornehmlich aus Schülern bestehende Team Amberg 2 freiwillig in der Verbandsliga an. Durch die Neugründung des TKC Schwabach verliert der OTC mit Heinz Steib, Peter Tuma, Dominik Steib und Franz Putz ein ganzes Team an vortrefflichen Spielern. Ein Nachrücken von Amberg 3, als Amberg 2, in die Regionalliga würde nach Aussage von Vereinsboss Thomas Krätzig wenig Sinn ergeben.

Die Headbangers aus Balingen, standen mit ihrem Team 2 als Absteiger in der Endtabelle. Die Balinger werden aber für die kommende Runde nur mit einem Team am Ligabetrieb teilnehmen.

Auch auf der „Schwäbischen Südalb“ sind die fetten Jahre bzgl. der  Mitgliederzahlen vorbei. Der Club, der ausschließlich aus Spielern der Region um Balingen besteht, will sich erst einmal konsolidieren und die Clubaktivitäten neu ausrichten.

Auch eines der sympathischsten  Teams und der Aufsteiger in die 2. Bundesliga, die Yilipullis aus Gießen, trägt zu den Veränderungen der Liga bei. Allerdings schafften es die Hessen aus eigener Kraft  Ersatz zu beschaffen. Team zwei der „spielgetriebenen“ Hessen schaffte den Aufstieg aus der Verbandsliga, und so sind die geliebten Spieltage in der „Metzgerei Arena“ gesichert. Das Motto der Regionalliga Süd hierzu lautet :“ Nach Yilipulli ist vor Yilipulli. Der Spieltrieb ist der Liga also nicht abhanden gekommen.

Nach Jahren als fester Bestandteil der 2. Bundesliga ist mit dem Abstieg der  Kehlheimwinzer eine weitere, große Veränderung zur letzten Saison zu vermerken. Bei den „Winzern“ wird es laut Spielermeldung keine personellen Veränderungen geben. Ob es von den Niederbayern am Rhein/ Main/ Donau Kanal sonstige Veränderungen gibt, ist schwer einzuschätzen, da es um das Team von Oliver Brunner kaum Informationen gibt.

Mit den Kickern aus Kehlheim, Nürnberg und  München und, ist der Freistaat mit drei Teams, und deren Spielstärke heuer „löwenstark“ vertreten.

Für Konstanz in der Liga sorgen die Teams die schon seit längerem dabei sind. Während es bei den Headbangern, Hirschlanden III, Hirschlanden IV und Nürnberg keine Veränderungen im Kader gibt, hat bei der SG Rheinland-Düsseldorf Georg Lortz Team zwei verlassen, um den Zweitliga Kader der SG zu verstärken.

Der Nordische Teil der Münchner Oberbayern v.L.n.R. : Güldner, W. Schwaß, T.Schwaß, Buschmann. Wer zieht den Bayern die Lederhosen aus?

 

Was ist von den Teams der Saison 2018/2019 zu erwarten?

Die Platzhirsche

TKC Nürnberg

Die Nürnberger gehören mittlerweile zur „Grundausstattung“ der Liga. Bester der „Tipp-Kick „Cluberer“  in der Einzelwertung der letzten Runde war Hans Kraus, der 28 Punkte erzielen konnte. Die Kollegen Jobst  (Rang 22 EW) und Frank (Rang 23EW), folgten knapp mit 27 (Jobst) und 26 (Frank) Punkten. Peter Dobler (Rang 28 der EW) der weniger Einsätze hatte und Felix Berger (Rang 36), der eigentlich noch als Neueinsteiger gilt,  belegen dass die Nürnberger sehr ausgeglichen innerhalb des Teams sind. Jedem ist ein Höhenflug zuzutrauen und insofern bleiben die kommenden Begegnungen sicherlich immer ein Stück weit unberechenbar.


Nürnbergs Kontinuität hat einen Namen: Hans Kraus (rechts). Werden die Nürberger in der neuen Saison der Regionalliga Süd „Würschtl“ oder „Festtagsbraten“?

 

TKC Hirschlanden IV

Das Nachwuchsteam um Peter Oechsle ist mit sieben Spielern breit aufgestellt. Mit Hans Chudy  und Robert Mantanovic sind dennoch zwei erfahrene“ Schlachtrösser“ im Team. Durch kontinuierliches Training sind auch Colin und Peter Oechsle in der Lage, vielen Gegnern ein Bein zu stellen. Vor allem gegen Nürnberg, Balingen und Gießen werden die „Hirschis“ mindestens auf Augenhöhe agieren. Die Partien gegen Nürnberg und Balingen waren auch in der letzten Runde spannend. Robert Mantanovic ist bei der Einzelwertung ein Platz im vorderen Feld zuzutrauen.

 

TKC Balingen Headbangers

Eine spannende Frage wird sicher sein, ob und wie sich die Kicker um Teamkapitän Frank Sauter weiterentwickeln konnten. Der 4. Rang in der abgelaufenen Runde ist ein Indiz dafür, dass die Balinger in der Regionalliga angekommen sind. Mit Dawood Malik steht der jüngste und zugleich spielstärkste  Headbanger an der Platte. Mit seiner „strapaziösen“ Spielweise ist immer alles oder immer nichts möglich. Auf jeden Fall wird sich jeder Spieler in der Regionalliga gegen ihn voll ins Zeug legen müssen. Auf ähnlichem Niveau wie Malik befindet sich Thomas Will.

Der „Headbanger“ Rüdiger Albrecht hat die „Kicker an den Nagel gehängt“ Ein sehr schmerzhafter Verlust für die Balinger

Seine Kurve zeigte in letzter  Zeit steil nach oben. Auch Will kann jeden in der Liga schlagen. Für die „abgesandelten“ ex Stars, die wie „Phönix aus der Asche stiegen“, benötigt es für Will einen guten Tag, aber alles ist möglich. Komplettiert wird das Team von Frank Sauter, dem „Wadenbeißer von der Laizer Donau“, der in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen sorgte.  Mit Lukas Homscheidt, Markus Sense, Marco Germeroth, Oliver Lenhardt und Lars Boll stehen zudem Spieler bereit, die alle in der Lage sind, den durchschnittlichen Regionalliga Rivalen zu besiegen.„Schaun mer mal“ um „Sechsmillionenfranzel“ zu zitieren.

 

SG Rheinland Düsseldorf

„Nordwestend“ der Liga ist die zweite Garde  aus der  Spielgemeinschaft Rheinland United und Dynamo Düsseldorf. Mit Simon Winzer (geht zurück nach Mönchengladbach) und Georg Lortz (wechselt in Team 1) fehlen den St. Katharinen zwei Leistungsträger. Der Newcomer Florian Maierhofer wird dafür kein Ersatz sein. Maierhofer braucht sicherlich noch etwas Zeit, bis er an das Niveau der anderen SG`ler herankommt.  Die Spieler des Kaders sind aber durchaus so spielstark, dass sie  in der Lage sind, vom Mittelfeld bis ganz vorne mitzuspielen. Mit  Popat, Koegel, Plümmer, Hanson und Schmitz sind für die Rheinländer durchweg Akteure am eckigen Ball, die hinsichtlich ihrer Leistung Grenzgänger  zwischen Regionalliga und zweiter Bundesliga sind.

Der sechste Tabellenplatz in der abgelaufenen Saison war da eher ein Ausrutscher, und das Ziel der sympathischen Truppe um Michaela Koegel  ist sicherlich ein Abschlussrang in der vorderen Hälfte der Tabelle.

 

Oberbayern München

„Cerevisia et aliis ludos“ war bisher das Motto der Herren um Clubchef William Schwaß. Einzig den Spaß an der Platteund die drumherum stattfindenden Teamevents wollten die Norddeutschen Bayern zelebrieren. Buschmann und Schwaß, zwei ehemalige Bundesligaspieler und aktuell immernoch an der Spitze der Szene agierende „Schwergewichte“ sollten für das Team zum 16 + 1 Nimbus werden. Mit den beiden Tipp-Kick Novizen Terence Schwaß und Andre` Güldener war ein  Unentschieden die Regel,aber durchaus bei einem Höhenflug ein Sieg möglich. Manchmal gab es bei starken Partien der Gegner auch eine Niederlage. Scheinbar hat die Ernsthaftigkeit in Unterhaching Einzug gehalten, und Björn Buschmann kommentierte zuletzt auf der DTKV Facebookseite, dass die  „Erste Bundesliga“ noch zwei Jahre auf die Oberbayern warten müsse. Das dies gelingt, dafür konnten die beiden ehemaligen Schweizer Hotspurs Phillipp Derungs und Manuel Häfeli gewonnen werden.Komplettiert wird der Kader durch Christian Waschun, der zumindest im Süden unbekannt ist und auch nicht in der DTKV Rangliste auftaucht. Mit der Bayerisch–Helvetischen Seilschaft bekommen die Alpenkicker um Schwaß die Favoritenrolle aufgeladen. Vermutlich wird das Motto am Ende der Saison heißen: “venerunt pocula victoribus“.

Die „Neubayern“ aus der Schweiz.
Philipp Derungs und Manuel Häfeli. Klappt der Aufstieg, dann haben sie ihre Lederhosen verdient

 

Abgestiegen

SV Kehlheimwinzer

Mit einem Sieg in der zweiten Bundesliga Süd, und dieser gegen den zweiten Absteiger, Hirschlanden III, mussten die Donaustädter aus der Region um Regensburg den Gang in die Regionalliga antreten.Die Ostbayern werden den Wiederaufstieg anpeilen. Mit dem unveränderten Kader, der lange Jahre zweitligatauglich war, besteht eine realistische Chance. Die Winzer Brunner, Huhnhold, Prem und Gabler bilden hierbei das Grundgerüst. Mit Item, Meier und Ruhland stehen ausreichend Kicker zur Verfügung, um eine problemlose Runde angehen zu können. Wer eine weite Anreise nach Kehlheim hat, sollte sich noch einen zusätzlichen Tag gönnen, denn in „der Stadt am Fluß“ gibt es viel zu entdecken.

 

TKC Hirschlanden III

Nach einem Jahr in der zweiten Bundesliga ist das dritte Team des Deutschen Vorzeigeclubs zurück in der Regionalliga. Ein Sieg gegen den Westaufsteiger Bochum war nicht genug, um den Verbleib in Liga zwei zu sichern.

Schafft es das dritte Team aus Hirschlanden ein „Wörtchen um den Wiederaufstieg mitzureden“ (v.l.n.R.: Kleofasz, Herbers, Sigle, Härterich)

Trotzdem wird sich die geballte Tipp-Kick Erfahrung um Andreas Sigle sicherlich einiges Vornehmen um „vorne“ dabei zu sein, damit ein direkter Wiederaufstieg im  Bereich des Möglichen liegt. Sicherlich ist die Konkurrenz durch die  Oberbayern groß. Und gegen die Kehlheimwinzer müssen Sigle, Kleosfasz, Herbers und Kraut einen guten Tag erwischen, um die Donaustädter zu besiegen. Unmöglich scheint eine Rückkehr des Ditzinger Stadtteilclubs jedoch nicht. Immernhin könnte Robert Mantanovic aus der vierten Mannschaft noch als Verstärkung bei zwei Spieltagen herangezogen werden. Robert Mantanovic ist auch in der Lage auf auf dem Niveau der zweiten Liga zu kicken. Aber die „Hirschis“ müssen auf der Hut sein. Im Backup der Regionalliga gibt es durchaus Teams,die für Sigle und Co zum Stolperstein werden können

 

Die Aufsteiger

Leppard United

Schweiz raus, Schweiz rein. Mit den Leoparden aus Solothurn ist weiterhin ein Eidgenössiches Team in der Regionalliga Süd vertreten. Die sympathischen Helvetier aus dem kleinen Dorf Steinhofen, ca. 35 km von Bern entfernt, konnten die Verbandsliga nach nur einer Saison in Richtung Regionalliga verlassen. Punktgleich mit Yilipulli Gießen, aber besser im Torverhältnis, sind sie Meister der Verbandsliga Süd 2017/2018 geworden. Mit Renè Gerber stellen die Solothurner den aktuellen Einzelmeister in der Alpenrepublik. In der letzten Runde noch ein Leopard, wechselte Gründungsmitglied Chrigu Meister während der Saison zum OTC Amberg. Mit Meister verliert Leppard einen Top Scorer, dessen Verlust sicherlich weh tut. Dennoch ist das Team mit den Wingeier Brüdern Pat und Jèrôme, Dany Kaufmann und Hanspeter Conrad spielstark genug, um in der Liga mitzuhalten. Gerber wird sich in der Einzelwertung sehr weit vorne einreihen können. Seine Kameraden sind treffsicher wie Tell. Mal sehen, ob der Apfel fällt und die Leppards dann die Überraschung der Saison sind. Zumindest was die Reisfreudigkeit anbelangt, sind die Leppards an der Spitze der Liga.

Schweiz rein, Schweiz raus. René Gerber  (l.) führte seine Leoparden in die Regionalliga und somit ist  dort weiterhin ein „Eidgenössisches“ Team vertreten. Daniel Naters (r.) Baden Hotspurs haben sich aus dem Spielbetrieb verabschiedet

 

 

 

SpieltriebYilipulli Gießen II

Auch die Zweitvertretung der Nordhessen schließt eine Lücke. Durch den Aufstieg von Yilipulli 1 füllen die Spieler um Michael Eckehardt (Ecki) Kegelmann  die Regionalliga Süd mit „Gießener Heiterkeit“ wieder auf. Obwohl in der abgelaufenen Verbandsligarunde nur zweiter, konnten Egge und Co. immerhin als einzige den Mitaufsteiger Leppard United schlagen. Yilipulli zwei gehört in die Regionalliga. Nachdem sie jahrelang am Aufstieg gekratzt haben, ist er mehr als verdient. Michael und Thorsten Eggebrecht, Pascal Gutzeit, Klaas Isermann und Eckehardt Kegelmann sind nicht nur musikalisch eine „starke Nummer“. Auch beim Inszenieren des 12eckigen Balles haben die Jungs gute Noten. Michael Eggebrecht  ist jemand, dessen Spieltrieb ungebremst und leistungsstark „daherkommt“ und sicherlich auch als Reserve für die zweite Liga bereit steht. Auch Kegelmann, Gutzeit, Isermann und Thorsten Eggebrecht beweisen an den Platten der Tipp-Kick Gemeinde immer wieder, dass sie ihre Figuren beherrschen. Mit einem Platz im Mittelfeld wäre man in Gießen sicherlich zufrieden, und ein solcher ist für das Team wohl auch machbar.Spitze sind die Yilipullis sowohl als Gastgeber und auch als Gäste. Schon aus diesem Grund ist Spieltrieb Yilipulli 2 eine Bereicherung für die  Regionalliga Süd.

 

 

 

Regionalliga Ost: Saisonvorschau 2018/19

Leider verschwinden im Osten immer mehr Vereine von der Bildfläche, so dass diese Saison nur noch 4 Mannschaften gemeldet haben. Dieser Schwund zieht sich durch die ganze Republik, aber hier im Osten merkt man es ganz besonders. Eine große Stütze waren bislang die Celticer, die aber ebenso wie Flamengo zur neuen Saison keine Mannschaft mehr für die Regionalliga stellen können. Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat und wir wieder mehr Mitglieder in allen Vereinen verzeichnen können. Im Moment ist es leider so: egal welche Art von Werbung man fährt – die Resonanz ist gleich null.

Zur letzten Saison schaffte es Flamengo mit gleich zwei Mannschaften um den Aufstieg zu spielen, wobei sich die zweite Garnitur am Ende durchsetzen konnte. Gratulation noch mal von meiner Seite und viel Glück in der 2. Bundesliga!

 

Tabelle der letzten Saison

 

Spielplan der neuen Runde

 

Die Teams

 

Spvgg Halbau I

Topfavorit ist Halbau I, der Absteiger aus der 2. Bundesliga. Mit Henk Schwarz, Gerrit Kähling, Torsten Volkmann sowie Helmut Bökel für den Abwanderer Henning Möhle verfügt die Truppe über die nötige Klasse und reichlich Tipp Kick-Erfahrung. Das müsste für den direkten Wiederaufstieg langen.

Henk Schwarz

Gerrit Kähling

 

 

 

 

 


Spandauer Filzteufel 09 II

Direkt dahinter werden sich die Spandauer Filzteufel wieder darauf freuen, dem großen Favoriten Steine in den Weg zu legen. Die Mannen um André Lach und Stephan Schulz müssen dabei nur aufpassen, die vermeintlich leichteren Gegner nicht zu unterschätzen. Andreas Linke, Uwe Scheffler und Gabriel Mielke müssen in guter Form antreten, um bei jedem Mannschaftskampf am Ende 17 Punkte einzutüten.

André Lach

Stephan Schulz

 

 

 


Germania 09 Neukölln

Rund um den Neuköllner Spitzenspieler Kalle Sternberg brodelt die Gerüchteküche. Seine Mannschaftskameraden wissen natürlich, was sie an ihm haben, und wollen ihn im Training und in den Spielen mitreißen. Mit Kevin Kapschies und Andreas Schrödter haben sie darüber hinaus zwei gute Kicker, die auch groß aufspielen können. Allerdings hatte gerade Schrödter nicht allzu viele Spielminuten in der letzten Saison. Ob sich das dieses Jahr ändern wird? Volkmar Schonat, Thorsten Gnadt und Wolfgang Sternberg sind auch immer für den ein oder anderen Punkt zu haben.

Andreas Schrödter (rechts)

 

 

 

 

 

 


Spvgg Halbau II

Halbau II  mit Frank Schmölling, Rudolf Langhoff, Peter Heidenreich und Roland Dreyer (v.l.n.r.) kämpft jedes Jahr ums neue gegen die rote Laterne, und davor ziehe ich meinen Hut!

 

Liebe Halbauer, schön dass ihr euch jedes Jahr zusammen rappelt und immer wieder an die Platte kommt! Ohne euch wäre die Regionalliga schon tot. Ihr habt zusammen gefühlt 1000 Jahre Tipp Kick Geschichte miterlebt und ich hoffe, dass ihr uns auch noch eine ganze Weile erhalten bleibt.


Fazit

Vielleicht gibt’s ja ein Wunder wie 1954 in Bern, dass sich der Tipp Kick Sport erholt und wir alle neue Mitglieder bekommen. Alles andere wäre für mich nur das Ende dieses so genialen und liebgewonnenen Sports.

 

Fotos: Spvgg Halbau, Spandauer Filzteufel, André Bialk.

 

Die ausgeglichenste zweite Bundesliga aller Zeiten

Kaum zu glauben: Die zweite Bundesliga Süd/West wird 2018/2019 noch ausgeglichener als in der vergangenen Saison sein. Die ambitionierten Aufsteiger aus Waltrop und Gießen werden die Dauerbrenner erheblich unter Druck setzen. Mit Kaiserslautern II steigt außerdem eine Mannschaft aus der Bundesliga ab, die nicht unbedingt als Titelfavorit gilt. Wir dürfen uns also auf enge Partien und spannende Tabellenkonstellationen freuen!

Die Rundschau-Redaktion analysiert die Ausgangslage der verschiedenen Teams:

1. TKC 1986 Kaiserslautern II

Nach dem Abstieg und den daraufhin folgenden Kaderänderungen verbleiben mit Michael Link und Fabian Werle noch 50% der letztjährigen Mannschaft. Die internen Abgänge Sebastian Baadte (1. Mannschaft) und Markus Meyer (3. Mannschaft) sollen durch zwei internationale Transfers kompensiert werden. Mit den aktiven Schweizern Markus Kälin und Daniel Nater (beide Baden Hotspurs (CH)) konnten die Pfälzer bereits frühzeitig Nachfolger finden, die menschlich sehr gut in die Mannschaft passen. Fraglich bleibt, ob die neu formierte Mannschaft um den direkten Wiederaufstieg mitspielen kann. Was der Mannschaft für die Meisterschaft fehlt, ist ein sportliches Zugpferd. Das Quartett besteht aus gestandenen Zeitliga-Kickern, allerdings darf man von keinem einen 6-Punkteschnitt erwarten.

Markus Kälin (l.) und Dani Nater: Das Schweizer Duo in der 2. Liga!

Flinke Finger Bruck

Wie auch im vergangenen Jahr zählen die Flinken Finger zu den Meisterschaftsanwärtern der 2. Bundesliga. Neben dem sportlichen Potenzial, das vor allem in Vincent Höhn ruht, sprechen die gelöste Stimmung innerhalb der Mannschaft sowie der unbewusste Konkurrenzkampf um Einsätze im 6er-Kader dafür, dass Bruck alle anderen Mannschaften hinter sich lassen wird. In Bestbesetzung werden die Bayern gegen jeden Gegner die Favoritenrolle einnehmen und wenn die Routiniers um DTKV-Präsident Peter Funke nochmals sportlich zulegen, wird das Team in der Liga der Ausgeglichenen hervorstechen können.

OTC 90 Amberg

Ähnlich wie Lautern II steht Amberg vor einem großen personellen Umbruch und auch in der Oberpfalz bediente man sich bei den Eidgenossen, um den personellen Aderlass aufzufangen. Mit Christian Meister wird kein Geringerer als der STKV-Präsident für Amberg an die Platten treten. Sportlich betrachtet muss der sympathische Schweizer in die riesigen Fußstapfen von Peter Tuma (jetzt Schwabach) treten. Umso wichtiger wird es sein, dass die Leistungsträger Thomas Krätzig und Sebi Wagner ihr bestes Tipp-Kick liefern, um dieses Vakuum zu füllen. Die Mannschaft wird gut in der Liga mithalten können, jedoch wird sie aufgrund der Leistungsunterschiede große Schwierigkeiten gegen die Teams von der Tabellenspitze haben.

SG Karlsruhe/Mayence

Wenn eine Mannschaft in die 2. Bundesliga Süd/West gehört, dann die SG Karl/May. Seit über 15 Jahren kicken die Jungs in unterschiedlicher Besetzung in dieser Liga. Das hohe Leistungsvermögen hielt die SG meist von den Abstiegsrängen entfernt, allerdings bewirkte die fehlende Konstanz selbiges am anderen Tabellenende. Kann das Team um Bundesspielleiter Georg Schwartz und Sektionsleiter Henning Horn vielleicht dieses Jahr den Schritt in Richtung 1. Liga machen? Um den Aufstieg klar zu machen, bedarf es Leistungssteigerungen auf jeder Position. Insbesondere Henning Horn, Daniel Meuren und Christian Steuer müssten in den entscheidenden Spielen mehr Punkte sammeln.

Den Blick nach vorne gerichtet: Daniel Meuren, das „May“ der SG Karl/May

TKC 1971 Hirschlanden II

Ausgeglichen waren auch die Bilanzen der Spieler von Hirschlanden II in der vergangenen Saison: Michael Bräuning hatte 34:30, Stefan Poetsch 33:31 und Markus Schmidt (damals noch für die 3. Mannschaft) 32:32 Punkte gesammelt. Vielleicht schafft es ja Max Daub, der aus der 1. Mannschaft zum Team stößt und als Aggressive Leader gilt, seine Teamkameraden von Schnittspielern zu fleißigen Punktesammlern zu machen. Sportlich betrachtet mag der Abgang von Flo Stähle (1. Mannschaft) einen Verlust bedeuten, jedoch wird Max Daub dessen Rolle als sportliches Aushängeschild sofort übernehmen können. Wo Hirschlanden II am Ende der Saison steht, ist noch völlig unklar, allerdings werden sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

SG Rheinland/Düsseldorf

Die vergangene Saison möchte man bei Rheinland/Düsseldorf vermutlich aus den Archiven streichen. Abgesehen von Felix Lennemann blieb jeder eingesetzte Spieler weit hinter seinem Potenzial zurück. Um den Druck auf die Positionen zwei und drei ein wenig zu erhöhen, wird der Abgang von Andreas Helbig durch Georg Lortz (2. Mannschaft) und Rückkehrer Christian Drescher (zuletzt vereinslos) aufgefangen. Auch wenn Georg Lortz dafür bekannt ist, vor allem gegen stärkere Gegner hervorragende Leistungen zu zeigen, wird es für die SG schwer, in der Liga mitzuhalten. Durch den Fakt, dass die Aufsteiger alles andere als Punktelieferanten sind, wird es für Rheinland/Düsseldorf schwer, die Klasse zu halten.

(Foto: W. Renninger)

Von der zweiten Mannschaft aufgerückt: Georg Lortz

Schlachtenbummler Bochum

Auch die Schlachtenbummler aus Bochum mussten sich im Sommer neu aufstellen. Durch die Abgänge von Michael und Alexis Kalentzi (beide zur SG Hannover) entstand ein großes Loch, das durch die Ex-Sprockhöveler Paulo Vicente und Thomas Otto gefüllt werden soll. Laut eigener Aussage haben beide wieder voll Bock auf Tipp-Kick und auch das persönliche Umfeld im Verein scheint die beiden Oldies zu motivieren. Allerdings darf bezweifelt werden, dass beide sofort in der 2. Liga Fuß fassen. Noch mehr als zuvor müssen sich Achim Schmidt und Matthias Wietoska der Verantwortung stellen, Punkte gegen den Abstieg zu erkämpfen. Während in der letzten Saison der Abstieg knapp verhindert wurde, wird das Unterfangen in der neuen Spielzeit nicht leichter.

TKC Preußen Waltrop II

Der Aufsteiger aus der Regionalliga West möchte sich mit einer gehörigen Portion Erfahrung in der 2. Bundesliga etablieren und endlich den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft loswerden. Durch die Abgänge von Paulo Vicente (Bochum) und Leon Böttger wurden zwei Planstellen im Kader frei: Mit Martin Weichmann rückt der zweite der Einzelwertung der Regionalliga West aus der 3. Mannschaft auf und ganz heimlich hat sich Waltrop außerdem die Dienste von Dauerbrenner Jens Foit gesichert, der im letzten Jahr wieder ganz vorne in der Szene mitmischt. Folglich wird Waltrop weder im Meisterschaftsrennen noch im Abstiegskampf beteiligt sein.

Zwei Aufsteiger, die nichts mit dem Abstiegskampf am Hut haben werden: Valentin Tenner (l.) und Jens Foit

Spieltrieb Ylipulli Gießen

Fast genauso viel Erfahrung wie sein westliches Pendant kann der Aufsteiger aus der Südstaffel aufweisen. Klaus Höfer und Christian Schäl machten bereits früher bei anderen Vereinen auf sich aufmerksam und beide können ebenso problemlos wie Christoph Jilo, Jens Jepp und Jahrhunderttalent Valentin Tenner in der 2. Liga Schritt halten. Im Verglich zur Konkurrenz bestechen die Hessen vor allem durch das mannschaftlich geschlossene Leistungspotenzial: Kein anderes Team kann fünf annähernd gleich starke Spieler aufweisen. Gießen wird kein Problem haben, sich im Getümmel der 2. Bundesliga zurechtzufinden – vielleicht klappt es sogar mit dem Durchmarsch in die Bundesliga.

 

Meine Abschlusstabelle

  1. Flinke Finger Bruck
  2. SpielTrieb Ylipulli Gießen
  3. TKC 71 Hirschlanden II
  4. TKC Preußen Waltrop II
  5. SG Karlsruhe/Mayence
  6. OTC 90 Amberg
  7. 1. TKC 1986 Kaiserslautern II
  8. SG Rheinland/Düsseldorf
  9. Schlachtenbummler Bochum

 

Alle Infos zur Liga erhaltet ihr wie immer auf der Ligaseite. Los geht’s mit dem 1. Spieltag am 16.09. in Bochum, Gießen und Amberg.

Fotos: W. Renninger, André Bialk

Die Bundesliga-Saison 2018/19 in der Vorschau – 2 Aufsteiger wagen eine Prognose!

Die Kader für die kommende Saison in der Tipp-Kick Bundesliga sind veröffentlicht und erste Prognosen können erfolgen. Die Saison könnte spannend, ja dramatisch verlaufen, denn hinter den beiden Spitzenteams Gallus Frankfurt und Celtic Berlin können fast alle anderen Mannschaften – je nach Tagesform – das Playoff erreichen.

Die beiden „Aufsteiger“ André Bialk (Spandauer Filzteufel) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen) wagen eine erste Prognose:

TKC Gallus Frankfurt

AB: „Der 6-fache Deutsche Mannschaftsmeister begibt sich auf die Spuren des 12-fachen Seriensiegers Concordia Lübeck. Die einzelnen Spieler bestechen durch eine unglaubliche Konstanz, gestählt durch unzählige Turniersiege jedes einzelnen Spielers. Dazu ein Freddy Mozelewski als bärenstarker 5. Spieler, der den arrivierten Spielern die notwendigen Spielpausen ermöglicht. Insgesamt ein perfektes Team und wenn man die Bilder des letzten Playoff-Finales sieht, ist die Gier nach Titeln noch lange nicht gezähmt. Kaum vorstellbar, dass sich diese Mannschaft in der Saison 18/19 nicht als Erster für das Playoff qualifiziert. Zudem: Der Meistertitel scheint reserviert!
Mein Tipp: Platz 1

JW: „Wer soll Gallus aktuell gefährlich werden? Selbst bei Ausfällen in der Starting Four Beck – Buza – Hampel – Kaus konnten Freddy Mozelewski sowie Kaltstarter Stefan Heinze im Playoff bzw. Pokal auf Anhieb aushelfen. Trotz der Erfolge der vergangenen Jahre bleiben die Hessen hungrig auf Titel, vielleicht auch, weil die Erfolgserlebnisse das Team noch mehr zusammengeschweißt haben. In Normalform wird Gallus kaum zu schlagen sein, sodass Platz 1 nach der regulären Spielzeit nur über den Titelverteidiger geht.“
Mein Tipp: Platz 1 nach der regulären Spielzeit.

(Foto: W. Renninger)

Freddy Mozelewski – wird der beste 5. Mann der Liga seine Einsatzmöglichkeit bekommen? Auf ihn ist auf jeden Fall Verlass!

 

Celtic Berlin

AB: „Junge Mannschaft, sehr hungrig, manchmal zu emotional. Teilweise mit beachtlichen Erfolgen auf Einzelturnieren. Der alte Fuchs Christian Lorenzen möchte auf der Zielgeraden seines Tipp-Kicker-Lebens noch den einen großen Titel einfahren, doch dazu fehlt gegenüber Gallus noch die Konstanz und vielleicht der Glaube an sich selbst. Auch Celtic hat Topspieler wie Horchert und Komarek in der Hinterhand und wird – bei konzentrierter Angehensweise – ganz sicher ins Playoff einziehen.
Mein Tipp: Platz 2

JW: „Auch für Celtic wird es ein Leichtes sein, sich für das Playoff zu qualifizieren, da die Mannschaft mittlerweile sehr ausgeglichen ist und ein Ausfall teamintern kompensiert werden kann. Dadurch dass Celtic und Gallus bereits am 1. Spieltag aufeinandertreffen und Gallus noch den psychologischen Vorteil des gewonnenen Endspiels auf seiner Seite hat, reicht es nach der Vorrunde nur für Platz 2. Wenn ich heute bereits einen Tipp für den Mannschaftsmeister abgeben müsste, würde ich allerdings aufgrund der Berliner Heimstärke auf Celtic setzen: Nicht umsonst findet das Playoff 2019 in der Bundeshauptstadt statt.“
Mein Tipp: Platz 2 nach der Vorrunde, Mannschaftsmeister nach den Playoffs

Celtic geht wieder mit dem gleichen Kader in die Saison (v.l.:) Chris Kuch, „Podcast-Pirat“ Patrick Malessa, Max Gottschalk und Christian Lorenzen

 

TKC 71 Hirschlanden

AB: „3 Routiniers und 1 Jungstar. Doch wo ist Max Daub, der „agressive leader“ der Hirschlandener? Füßinger, Schlotz und Merke, alles stille und besonnene Spieler, sowie Florian Stähle, der in den letzten Jahren die U18-Szene überstrahlte, werden die Hirschlandener sicher ins Playoff führen.“
Mein Tipp: Platz 3

JW: „Dass Florian Stähle in den Kader der ersten Mannschaft aufrückt, war schon längst überfällig, da er an guten Tagen neben Harald Füßinger der beste Hirschlander ist. Für ihn gilt es, an der Konstanz zu arbeiten. Fraglich ist hingegen, wie das Team den Verlust von Motivator Max Daub kompensieren kann. Vor allem in engen Spielen könnte er wichtige Akzente setzen, die die anderen Spieler mitreißen. Leistungstechnisch gehört Hirschlanden auf jeden Fall ins Playoff, jedoch werden sie dort nicht viel mitreden können.“
Mein Tipp: Platz 3

 

1.TKC Kaiserslautern ’86

AB: „Back to the roots. Zweimal Baadte, zweimal Hahnel. Ist das Legionäre-Experiment gescheitert? Vielleicht ist gerade diese Rückkehr eine Chance zu mehr, denn auch diese 4 Spieler wissen bestens zu punkten. Hohe Effizienz, sehr kampfstark, variabel. Man wird sich einen harten Fight mit Waltrop um den 4. Playoff-Platz liefern. Entscheidet dann der direkte Vergleich?“
Mein Tipp: Platz 4

JW: „Als einziges Team der Liga startet der 1. TKC mit vier Eigengewächsen in die Saison. Dem amtierenden Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte fällt nach den Abgängen von Flo Wagner und Jens König noch mehr die Rolle des Leaders zu. Sein Bruder Sebastian muss den nächsten Schritt gehen und sich in der Bundesliga etablieren, damit sich Lautern für die Playoffs qualifizieren kann. Die Hahnel-Brüder spielen schon seit Jahren auf einem hohen Niveau und insbesondere Rückkehrer Jochen ist nochmals ein Leistungssprung an alter Wirkungsstätte zuzutrauen.“
Mein Tipp: Platz 4

Wieder für seinen Heimatverein aktiv: Jochen Hahnel!

 

TKC Preußen Waltrop

AB: „Seit Ende der 80’er Jahre halten sich die Waltroper mit wenigen Unterbrechungen als Dauerbrenner in der Bundesliga. Oliver Hahne, einer der technisch besten Spieler, den das Tipp-Kick je hervorgebracht hat, und Holger Wölk sind die Garanten. Dazu die mit großem Kämpferherzen ausgestatteten Markus Müller und Arnold Gotzhain, das Playoff ist möglich.“
Mein Tipp: Platz 5

JW: „Oliver Hahne kann es nicht lassen. Der Deutsche Meister von 1991 feiert gefühlt sein zehntes Comeback. Die Tipp-Kick-Szene freut sich, dass der Edeltechniker wieder an die Platte geht und Waltrop kann auf wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs zählen. Sollte ein Team der Top-Four patzen, wäre Waltrop sicherlich der erste Nutznießer. Das Team ist allerdings zu unausgeglichen, um einen Anspruch auf ein sicheres Ticket zu erheben.“
Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld

AB: „Der Verlust des Spitzenspielers Fabio de Nicolo, der mit seinen Schuljungs eine neue Mannschaft gründete, und die Sattheit seit dem Gewinn des Doubles (Meisterschaft und Pokal) lassen die Grönwohlder mit den Kielern und Wasseralfingern nur noch um die Plätze 6-8 kämpfen. Und es wird sehr eng im Kampf gegen den Abstieg, vielleicht zu eng für Grönwohld.
Mein Tipp: Platz 8

JW: „Die Grönwohlder sind schwer einzuschätzen. Aufgrund des Abgangs ihres Topshots Fabio de Nicolo und der Zusammenlegung der ersten und zweiten Mannschaft steht ein großes Fragezeichen hinter der Stammformation. Selbst in Bestbesetzung stellt der Klassenerhalt ein fast unmögliches Unterfangen dar, jedoch können wir erwarten, dass fast jeder aus dem breiten Kader seine Spielzeit erhält. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, muss Grönwohld am Ende der Saison den Gang in Liga 2 antreten.
Mein Tipp: Platz 9

 

SpVgg Balltick Kiel

AB: „Aufstrebende Jungkicker, intelligent, smart, trainingsbesessen. Erweitert wird der letztjährige Kader um den Routinier und ehemaligen Spitzenspieler Oliver Schell, der so manches wichtiges Puzzlestückchen zum Klassenerhalt beitragen wird.
Mein Tipp: Platz 7

JW: „Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist bekanntlich die schwerste – das wird vermutlich auch für die Ballticker zutreffen. Insbesondere das Mastermind der Kieler Schule, Robert von Hering, wird sich jedoch wenig aus dieser Weisheit machen und diesem Trend mit einer Leistungssteigerung entgegentreten. Zusätzlich konnte man sich mit Altmeister Oli Schell gezielt verstärken, um den internen Konkurrenzkampf anzuheizen, auch wenn Schell bei Weitem von alter Stärke entfernt scheint. Diese beiden Faktoren werden dafür sorgen, dass sich die Kieler in der Liga etablieren und sich eher Richtung Playoff als ans Tabellenende orientieren werden.“
Mein Tipp: Platz 6

Wieder in einem Bundesliga-Kader: Perfektionist Oliver Schell

 

PWR 1978 Wasseralfingen

AB: „Die landauf und landab sehr geschätzten Wasseralfinger treten mit 2 Brüderpaaren an. Die Brüder Jonathan und Jakob Weber sind durch ihre zahlreichen Erfolge bei Einzelturnieren der letzten Jahre sicherlich mehr unter Druck als die beiden Weishaupt-Brüder. Das Team ist sehr kompakt und sehr steigerungsfähig.
Mein Tipp:Platz 6

JW: „Wenn jemand unseren Gründern Pit, Wolfgang und Reiner am Abend des 25.04.1978 erzählt hätte, dass unser Verein im 40. Vereinsjahr eine Mannschaft in der Bundesliga stellen würde, hätten sie diese Person wohl als verrückt abgetan. Bezogen auf die Leistung gehören wir dort aber auf jeden Fall hin. Von den Teams aus der unteren Tabellenhälfte haben wir an einem guten Tag vermutlich die besten Chancen, auch mal ein großes Team zu ärgern und wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Nach zehn Jahren Aufstiegsbemühungen in der zweiten Liga wird uns die Umstellung auf Abstiegskampf vermutlich schwer fallen, sodass die Duelle gegen die direkten Konkurrenten sehr heikel werden.“
Mein Tipp: Platz 7

Ein eingespieltes Team (v.l.:) Jakob Weber, Kilian Weishaupt, Uli Weishaupt und Jonathan Weber

 

Spandauer Filzteufel 09

AB: „Dem überraschenden Aufstieg wird der vermutlich nicht überraschende Abstieg folgen. Doch die Filzteufel werden dieses eine Jahr besonders genießen, denn Hand aufs Herz: wieviele Tipp-Kicker träumen nicht mal von so einem Jahr Bundesliga? Allerdings will man nur ungern als „Tasmania Spandau“ in die ewigen Annalen des Tipp-Kick-Sports eingehen…
Mein Tipp: Platz 9

JW: „Direkt am 1. Spieltag steht für den Meister des Understatements ein womöglich vorentscheidendes Duell in Grönwohld gegen den Gastgeber an. Mit zwei Punkten im Rücken könnte man den Schwung nutzen, um die Konkurrenz in Sachen Abstieg erheblich unter Druck zu setzen. Sicherlich spielten Daniel und André Bialk sowie Hardy Schau in der Aufstiegssaison bereits am Limit, während Detlef Schirmer hingegen stark abfiel. Wenn sein Team ihn mitziehen kann, ist der Klassenerhalt möglich.“
Mein Tipp: Platz 8

Das Spandauer Erfolgsteam (v.l.:) Hardy Schau, Daniel Bialk, Detlef Schirmer und André Bialk

 

Alle Kadermeldungen und Ergebnisse sind auf der Ligaseite einzusehen.

Fotos: W. Renninger, Celtic Berlin, PWR 78 Wasseralfingen, Spandauer Filzteufel 09, TKV Jerze

Bericht zur 28. Schleswig-Holsteiner Landesmeisterschaft

Im dritten Jahr in Folge richtete die SpVgg Balltick Kiel die Schleswig-Holsteinische Einzelmeisterschaft aus. Auch dieses Mal ersetzten regional-typische Buddelschiffe und Kieler Sprotten die klassischen Sieger-Pokale. Obgleich das Teilnehmerfeld, wohl durch den sommerlichen Termin bedingt, mit 18 Aktiven ausgewählt war, so war es dennoch gespickt mit reichlich Meisterschafts- und Bundesligaerfahrung.
Erfreulicherweise waren alle vier aktiven Vereine aus Schleswig-Holstein vertreten, auch die neugegründeten Tipp-Kick-Rabauken Husum Nord, die mit Robin Petermann, Lasse Jensen, Barzan Kti und Fabio de Nicolo in voller Mannschaftsstärke auflaufen konnten. Frank Straubel (Phoenix Herne) war das Turnier zudem einen Tagestrip aus dem südlichen Schweden wert. Chapeau!

Gespielt wurde innovativ mit einer Vorrunde im Großgruppen-Modus. In zwei 9er-Gruppen kamen alle Teilnehmer auf mindestens 8 Spiele (wie im Schweizer System). Der Reiz von Rundenturnieren, sich gegen Spieler unterschiedlichen Niveaus zu beweisen, blieb jedoch erhalten. Die besten 4 jeder Gruppe qualifizierten sich dann für die Playoffs, die im Double-Knock-Out-Modus gespielt wurden.

Dabei wird zunächst ein klassischer Playoff-Strang (Siegerstrang) gespielt. Die Verlierer dieser Partien haben jedoch die Möglichkeit, sich in einem zweiten Strang (Verliererstrang) bis ins Finale zu spielen. Erst wer zweimal verliert (im Sieger- und im Verliererstrang), scheidet aus. Sollte im Finalspiel der Sieger des Verliererstrangs gegen den Sieger des Siegerstrangs gewinnen, kommt es zu einem zweiten Finalspiel, da auch dem Sieger des Siegerstrangs eine Niederlage „zusteht“, bevor er gänzlich ausscheidet.

In Vorrunden-Gruppe A setzten sich Robert von Hering (SpVgg Balltick Kiel), Martin Arp (TKV Grönwohld und Routinier Andreas Hagenstein (TFC Alemannia Neumünster) durch. Den vierten Playoff-Platz sicherte sich im entscheidenden direkten Duell in der letzten Runde Simon Hansen (SpVgg Balltick Kiel) gegenüber Martin Leinz (Flamengo Berlin). Barzan Kti zeigte eine ansprechende Leistung, blieb jedoch (teilweise sehr knapp) sieglos.

Vorrunden-Gruppe B kannte mit Oliver Schell (SpVgg Balltick Kiel), Fabio de Nicolo und Kai Schäfer (TKV Grönwohld) drei klare Favoriten, die sich auch allesamt für die Playoffs qualifizierten. Markus Müller (TKV Grönwohld) setzte sich zudem knapp vor Swen Petersen (TKV Grönwohld) und Gunnar Green (SpVgg Balltick Kiel) durch. Diesem hätte ein Sieg statt eines Unentschiedens gegen Müller fürs Weiterkommen gereicht. Robin Petermann konnte überraschend nicht nur Vereinskamerad Lasse Jensen, sondern auch Green bezwingen und holte sich damit den Titel des Schleswig-Holsteinischen U18-Meisters. Herzlichen Glückwunsch!

Im Playoff siegten dann zunächst Schell gegen Hansen, de Nicolo gegen Arp, Schäfer gegen Hagenstein sowie von Hering gegen Müller. Im Halbfinale des Siegerstrangs waren die beiden Kieler Vorrundengruppen-Sieger unterlegen und trafen im Halbfinale des Verliererstrangs dann auf Müller und Hansen, die zuvor in der ersten Partie des Verliererstrangs Hagenstein und Arp endgültig aus dem Turnier geworfen hatten. Hier gab es klare Siege für Schell (5:0 gegen Müller) und von Hering (6:0 gegen Hansen). De Nicolo qualifizierte sich anschließend eindrucksvoll mit einem 8:3-Sieg gegen Schäfer als erster Teilnehmer für das Finale. Im Verliererstrang gewann von Hering zunächst im „Spiel gegen Platz 4“ gegen Schell und hatte anschließend die Möglichkeit, sich im „Spiel gegen Platz 3“ gegen Schäfer zu revanchieren, der ihm im Halbfinale des Siegerstrangs keine Chance ließ. Auch hier sah es lange Zeit nach Sieg Schäfer aus. Beim Stand von 4:2 gelang von Hering jedoch innerhalb von 20 Sekunden erst der Anschluss und dann Ausgleich und Führung, sodass es zum Finale de Nicolo gegen von Hering kam.

Wird sich der innovative Double-Knock-Out-Modus auch bei anderen Playoff-Turnieren durchsetzen?

Hier konnte sich in einem hochklassigen Spiel, das insbesondere durch hervorragende Torwartleistungen auf beiden Seiten bestach, von Hering knapp mit 2:1 durchsetzen. Damit kam es dann zu einem zweiten Finalspiel. Nun kam von Hering ins Rollen, gewann dank einiger weiter Dreher und Aufsetzer am Ende deutlich mit 6:1 und durfte sich über den Landesmeistertitel freuen.

Das Siegerfoto! (Foto: SpVgg Kiel)

Die SpVgg Balltick Kiel bedankt sich bei allen teilnehmenden Tipp-Kickern für die Anreise und die familiäre Turnieratmosphäre und freut sich auf ein Wiedersehen beim großen Nordevent im kommenden Jahr. Am 23. und 24. März 2019 richtet Balltick Kiel die 59. NDEM und die 29. SHEM aus.

Saisonrücklick Verbandsliga West Saison 2017/2018

Die Messe ist gelesen, der Drops ist gelutscht, der Fuchs ist im Bau oder wie man auf hochdeutsch sagen würde: „Die Saison ist beendet.“ 

Wir blicken zurück und stellen fest, dass Tipp-Kick in der Verbandsliga West mit all seinen Facetten gelebt und gespielt wurde. So gab es leider einen Rückzug zu vermelden, ebenso gab es Verpflichtungen neuer Spieler innerhalb der Saison, was die vorherigen Tendenzen und Ergebnisse teils stark veränderte. Auch das erzwungene Antretenlassen von drei Spielern fördert weder den Sportsgeist untereinander, noch ist ein Sieg gegen drei Spieler sportlich wertvoll. (Dieser Absatz spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider.)

Dies ist jedoch alles legitim und durch den DTKV mit klaren Regeln gesteuert, sodass ich mich nun den positiven Dingen der Saison widmen möchte. 

Torpedo Ergste gab als Saisonziel an, nicht die rote Laterne erhalten zu wollen. Auch wenn dieses Saisonziel gescheitert ist, könnt Ihr trotzdem erhobenen Hauptes in Eure zweite Saison gehen. Die Kicker aus Ergste hatten innerhalb der Saison zum Teil personelle Probleme und konnten daher nie wirklich geschlossen als Team fungieren. Mit ein wenig mehr personeller Stabilität wäre da wesentlich mehr möglich gewesen. Dies gilt es jetzt anzupacken. Als Gegner wart Ihr stets fair und anständig, daher bleibt am Ball, der Rest kommt von ganz alleine. Der Autor drückt Euch jedenfalls schon einmal die Daumen für die nächste Saison. 

Die Teams aus Ergste (in grau) und Kierspe!

Unabsteigbar – so lautet das Motto auf den Trikots der Steinbecker Jungs. Sie sollten Recht behalten. Als Saisonziel wurde ebenfalls das Minimalziel ausgegeben, nicht Letzter werden zu wollen, was letztlich auch gelang. Auch wenn nur ein Saisonsieg zu Buche steht, waren die anderen Ergebnisse teils nur knappe Niederlagen. Mit Marvin Freund (13) und Henning Voß (20) spielten sich zwei Kicker der Truppe in die Top 20 der Einzelwertung. Im hohen Norden ist bei den sympathischen Kickern nie die Flamme erloschen und Sie gehen nun ins dritte Jahr! Vielleicht sollten sich so einige Leute mal hinterfragen, ob die Aussage, dass die Weiß Weißen sowieso nur ein Jahr machen, so ganz richtig war. Top Jungs, dranbleiben! So muss das sein. 

Die Top 10 der Einzelwertung!

Ruhrpott Schwerte wurde seinem Namen „Werksclub“ mehr als gerecht. Als Spielstätte wurde die eigene Produktionshalle genutzt, was einen absoluten Charme versprühte. Neben Alex (6) und Hans (15) spielte sich der zwischenzeitliche Neuzugang Uli Dübel (10) in die Top 20 der Einzelwertung. Die Saisonziele wurden somit erreicht, denn Erfahrungen wurden gesammelt und auch für Überraschungen hat das Team um Hans und Alex Wrobel gesorgt. Soweit die Spatzen vom Dach pfeifen, steht bereits ein weiterer Neuzugang für die kommende Saison fest. Die Saisonziele dürften sich demnach nach oben korrigieren. 

Die Werkstatt wurde zum Stadion umfunktioniert. Starke Spielstätte!

Gevelsberg trat zunächst mit zwei Vertretungen an, wobei es die vierte Mannschaft leider nicht bis an das Ende der Saison schaffte. Auf Grund mehrerer Spielabsagen und Personalmangels zog Teamchef Siggi Gies die Notbremse und meldete die vierte Garde vom Spielbetrieb ab. Dadurch verschob sich die Tabelle und die dritte Mannschaft war plötzlich wieder im Aufstiegsrennen. Der Aufstieg war auch das vor der Saison ausgegebene Ziel. Trotz der zwischenzeitlichen Verstärkung durch Aaron Müller und starken Platzierungen von Roberto Pulice (5) und Stefan Trost (12) waren es auch hier personelle Probleme, die dieses Ziel verfehlen ließ. Insbesondere gegen die Scorpions aus Kierspe zeigten die Bergischen, was mit dauerhaft voller Kapelle möglich gewesen wäre. 

Auf Platz drei landeten die Skorpione aus Kierspe. Ziel war es bei den Sauerländern, endlich einen Heimsieg einzufahren und mindestens drei Mannschaften hinter sich zu lassen. Diese beiden Ziele wurden erreicht, wobei Franky (7) und Vito (9) sich in die Top 10 der Einzelwertung spielen konnten. Neuzugang André Becker, der sich neben sportlichen Aspekten auch als menschlicher Topzugang erwies, sicherte sich den 14. Platz hinter Marvin Freund. Auch unsere Damen Sylvia und Yvonne steuerten wichtige Punkte dabei, während Matze dieses Jahr auf Grund von persönlichen Belangen eher passiv beteiligt war. Die Kiersper feierten deutliche Siege, aber auch eine herbe Niederlage stand zu Buche. Auf Grund der Konstellationen innerhalb der oberen Ligen sowie der moralisch starken Leistung der Herner gegen Gevelsberg am letzten Spieltag, steigen die Volmestädter als Dritter der Verbandsliga West in die Regionalliga West auf. Zwei Jahre nach Gründung des Vereins geht es in der kommenden Saison nun also steil bergauf. Im Sauerland wird darum jetzt erstmal gefeiert. 

Platz 2 vs. Platz 14 der Einzelwertung: Wolle Kastrup (TornaDo) vs. André Becker (Kierspe)

Was die Tornados in dieser Saison geliefert haben, war schon eine Klasse für sich. Die regelrechte Kampfansage vor der Saison schien zunächst etwas überambitioniert, sollte sich aber im Laufe der Saison bewahrheiten. TornaDo Menden wusste zu überzeugen und musste sich nur im Spitzenspiel gegen Herne geschlagen geben, sowie in einem denkbar knappen Match in Kierspe die Punkte teilen. Die Tatsache, dass mit Wolle Kastrup (2), Mirko Schunder (3) und Manuel Oelschläger (8) und Jens Silberkuhl (11) fast alle eine Platzierung unter den Top 10 verbuchen konnten, zeugt von der ungemeinen individuellen Stärke. Der starke zweite Platz ist daher nur die Kirsche auf der Torte, die zum völlig verdienten Aufstieg beschert wurde. Da kommt einiges auf die Regionalliga zu… Herzlichen Glückwunsch nach Dortmund & Menden. 

Mehr Spitzenreiter geht nicht. Bei einem Punkteverhältnis von 12:0 ist wohl jede Erklärung überflüssig. Der Phoenix zog wie vorher angenommen einsam seine Kreise und hatte neben Baukau auch sämtliche anderen Spielstätten im Griff. Die Herner überzeugten vor allem mit unbändigem Willen, selbst drohende Niederlagen noch umzudrehen. So kippten Sie gegen Kierspe und Gevelsberg 3 das Spiel zu Ihren Gunsten und brachten die knappen Siege gegen Steinbeck und Dortmund ins Ziel. Das setzt natürlich eine ziemliche Qualität voraus. Jens Schüring wurde Erster der Einzelwertung, dicht gefolgt von Michael Guhl auf dem vierten Platz. Auch Marcel Koch, Danny Piel, Peter Feller und Frank Straubel sind kaum wegzudenken aus dem gut aufgestellten Team. Dem Spitzenreiter und gleichzeitigem Aufsteiger in die Regionalliga West gratulieren wir auf diesem Wege ebenso. 

Ungeschlagen Meister: Marcel Koch (Mitte) und Jens Schüring (rechts, beide Phoenix Herne)

Nun heißt es Kräfte tanken, die Saison Revue passieren lassen, und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Ein Dank geht an alle Freunde und Unterstützer unserer kleinen aber feinen Sportart. Ebenso sollte der Sektionsleiter nicht vergessen werden, ohne dessen Organisation einiges noch ein wenig schwerfälliger laufen würde. Danke Michael Sammrei. 

Wir sehen uns an den Platten!!

Infos Play-Off-Wochenende in Balingen

Liebe Tipp-Kick Freunde,

ich möchte euch gut eine Woche vor dem Wochenende in Balingen nochmals auf unser Verpflegungsssystem, und falls so gewünscht, mit der damit verbundenen Vorbestellung hinweisen.

Hier nochmal das Infoschreiben, das ich euch am 7. Mai gesendet habe.

Liebe Tipp-Kick Freunde,

das Wochenende, 16./17. Juni an dem der Meister der Tipp-Kick Bundesliga Saison 2017/2018 ermittelt wird und ebenso  der Tipp-Kick Pokalsieger 2018,  rückt immer näher

Bis auf die Sektion West sind alle Pokalqualifikanten ermittelt. Für die Playoffs fallen die endgültigen Entscheidungen um die 4 Plätze am 10. Juni. Der TKC Gallus Frankfurt hat das Ticket schon sicher gelöst.

Am „Playoff-Pokal Wochenende ist in Balingen eine Menge los. Seit Jahren veranstaltet die Bundeswehr einen Blasmusikcontest um „Talente“ für das Blasmusikcorps zu sichten. Jedes Jahr nehmen sehr viele Musikvereine daran teil. Im letzten Jahr waren es über 3000 Teilnehmer. Der Termin des Contest wurde relativ kurzfristig vom Herbst auf das Juniwochenende 17./18. verlegt. Deshalb sind sämtliche städtischen Hallen von der Stadtverwaltung vorrangig für dieses Event geblockt worden.
Wir werden deshalb wie gewohnt im ev. Gemeindehaus in der Stadtmitte (Herrmann-Berg-Straße 12) unser Turnierwochenende ausrichten.

Aus genanntem Grund, sind die Übernachtungskapazitäten stark begrenzt. Stand heute gibt es noch Zimmer im Hotel Stadt Balingen.

Hier der Link zum Hotel:

Stadt Balingen Hotel

Falls es keine Zimmer mehr geben sollte, dann setzt euch bitte mit mir in Verbindung: Tel: 07433/9306083  oder 015734963896.

Am Samstag findet das Pokal Achtelfinale statt, danach die beiden Playoff Begegnungen. Nach unserem Zeitplan müsste der Deutsche Mannschaftsmeister am frühen Samstag Abend feststehen.
Ab 19.30 Uhr gibt es dann den Spielerabend im Kulturbahnhof, bei gutem Wetter im Freien. Ab 21.00 Uhr wird das WM Spiel Kroatien-Niegeria auf einer großen Leinwand übertragen
Das „Bistro La Gare“ des Kulturbahnhofes bereitet uns dafür ein Grillbuffet. Wir bitten darum, sich bei Interesse frühzeitig anzumelden. Wer sich kurzfristig anmelden will kann dass bis Samstag 16. Juni 11 Uhr machen. Allerdings ist der Preis für das Buffet bei 15.- €, statt  10.- €, wie bei Buchung bis Montag 11. Juni.

Die Verpflegung wird wie immer mit einem Unkostenbeitrag „All Inklusiv“ angeboten. Die Beiträge pro Person sind hierbei für Sa. 20.- € und für Sonntag 18.- €.
Alles zur Verpflegung erfahrt ihr auf unserer Homepage unter folgendem Link:

https://www.headbangers.eu/bundesliga-play-offs-dtkv-pokal-endrunde-16-17-juni/verpflegung/

Wir bitten Alle die nicht „All Inklusive“ versorgt werden wollen, ihre Verpfelgung selbst mitzubringen. Am Samstag 16. Juni hat ein Rewe Markt in 250 m Entfernung  bis 22.00 Uhr geöffnet.
Verschiedene Gaststätten gibt es ebenfalls in nächster Nähe zum Turnierort.

Allgemeine Infos zu unserem Turnierwochenende findet ihr ebenfalls auf unserer Homepage unter folgendem Link:

https://www.headbangers.eu/bundesliga-play-offs-dtkv-pokal-endrunde-16-17-juni/

Als Hotline für das gesamte Tipp-Kick Wochenende steht die Nr.  015734963896 zur Verfügung.

Das war es mal fürs Erste aus Balingen.

Wir wünschen euch bis zum Wochenende in Balingen einen schönen Frühsommer und gute Tipp-Kick Events

 

Viele Grüße aus Balingen,

Headbangers

 

Lukas Homscheidt
luhom3112@ai

 

2. Bundesliga Nordost: Vorschau 4. Spieltag

Jerze, Hannover oder Spandau? Wer steigt auf? In der 2. Bundesliga Nord-Ost treten am letzten Spieltag in Jerze genau die drei Mannschaften an, die noch eine Chance haben, in die 1. Bundesliga aufzusteigen.

Die besten Chancen hat ganz klar der ungeschlagene Tabellenführer Spandauer Filzteufel I. Mit 10:0 Punkten auf dem Konto und drei Tipp-Kickern in der Top 10 der Einzelwertung werden sich die Bialks & Co. auf den Weg nach Jerze begeben, um aus zwei Spielen mindestens „einen“ Punkt zu ergattern. Im 1. Spiel des Tages treffen zunächst Jerze und Hannover aufeinander, während die Berliner noch auf der A2 sind. Beide Teams werden darum kämpfen, den ersten Sieg des Tages zu holen, um noch Aufstiegschancen zu wahren. Der Gewinner muss dann noch die Filzteufel schlagen und wäre aufgestiegen. Hier geht es quasi um alles oder nichts. Der Verlierer ist raus aus dem Rennen.
(Foto: W. Renninger)

Tobias Witte und sein TKV Jerze – können sie die Minimalchance nutzen? (Foto: W. Renninger)

Zwar könnte man sagen „Spandau braucht ja eh nur einen Punkt“. Aber würden sie so an die Platte treten, wäre das sehr leichtsinnig. Mit dem Heimrecht könnten die Jerzer gegenüber den Hannoveranern einen kleinen Vorteil haben, sich die ersten zwei Punkte holen und in der Pause die Spielweise des Tabellenführers begutachten, obwohl man sich ja auch schon lange kennt. Zumal man auch gespannt sein darf, mit wem die SG ’94 Hannover I antreten wird. Wird vielleicht Lars Tegtmeier nochmal aktiviert, und wenn ja, kann er da Zünglein an der Waage sein? Von der Qualität der Spieler her ist es schwer möglich, einen klaren Favoriten zu nennen. Es wird wahrscheinlich die Mannschaft aufsteigen, die den größten Willen hat und wie immer im Tipp-Kick, die mentale Stärke besitzt, am letzten und entscheidenden Spieltag immer 100% geben zu können.

In Grönwohld spielt das Abstiegsgespenst mit

In Grönwohld wird es ebenfalls spannend. Flamengo Berlin I und die TKG Adersheim reisen dorthin.

(Foto: W. Renninger)

Kann Simon Becker seinem TKG Adersheim dabei helfen, die Klasse zu halten? (Foto: W. Renninger)

Während es für Flamengo um „nüscht“ mehr geht, muss die TKG Adersheim wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren. Ein Sieg gegen Grönwohld wäre der sichere Klassenerhalt.

Auch in Berlin wird noch gekickt

In Berlin kommt es noch zum Duell Celtic II gegen TKG Wolfsburg I, wo es um nix mehr geht. Es sei denn, Wolfsburg gewinnt 32:0, Jerze holt maximal 3 Punkte mit wenig Spielpunkten, dann wäre Wolfsburg durch Spielpunkte aufgestiegen. Die Quote hierfür wäre sicherlich hoch.

1. Ambergau Cup

Schwieriger gestaltete sich der Modus beim 1. Ambergaucup für alle ausgeschiedenen Spieler der ersten beiden Runden. Um ein recht paralleles Spielen zum Hauptturnier zu gewährleisten, entschied sich Jerzes Organisator Andreas Hofert nach reiflicher Überlegung zum Gruppenmodus mit angehängtem 16er Play-Off. Aus dem Gruppenmodus kamen der vereinslose Gerald Kretlow und der Celticer Peter Deckert aus der ersten und der Drispenstedter Robin Schmidt und Mike Witte aus Delligsen aus der zweiten Gruppe in Runde zwei.

Die Gewinner des 1. Ambergau Cup: (v.l.n.r.) Jochen Hahnel, Daniel Bialk, Michael Kalentzi. (Foto: TKV Jerze)

 

Das 16er Play off wurde im Modus Best of 2 mit Endlos-sudden-death gespielt, d. h. derjenige, der nach zwei Spielen mehr Punkte hat, hat auch den Gesamtvergleich gewonnen. Beide Spiele werden separat betrachtet. Sollte nach zwei Spielen Punktgleichzeit herrschen, entscheidet ein sudden-death Spiel.

Viertelfinale

Nach dem Achtelfinale musste im Viertelfinale Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) im Duell gegen Peter Deckert über die Maximaldistanz gehen und zog nach dem 2:5 und 3:2 durch das 1:0 im sudden-death ins Halbfinale ein. Dort traf er auf den Jerzer Markus Schnetzke, der nach dem 7:4 und 6:7 ebenfalls im sudden-death gegen den Drispenstedter Robin Schmidt gewann. Im dritten Viertelfinale besiegte der Waltroper Jochen Hahnel nach 3:4 und 6:3 im sudden death den Filzteufel Detlef Schirmer. Lediglich Michael Kalentzi kam mit dem 7:2 und 6:1 über den vereinslosen Schweizer Christian „Chrigru“ Meister in zwei Spiele weiter.

Peter Deckert (Celtic Berlin) wehrte sich lange gegen Daniel Bialk (Filzteufel), musste sich aber im sudden death geschlagen geben. (Foto: TKV Jerze)

Halbfinale

Im Halbfinale machte Daniel Bialk mit 6:3 und 5:2 kurzen Prozess gegen Markus Schnetzke. Die andere Partie zwischen Jochen Hahnel und Michael Kalentzi ging über die Volldistanz. Hahnel war nach dem 3:2 und 2:3 glücklicher Sieger im sudden-death.

Für Lokalmatador Markus Schnetzke (hier im Spiel gegen Jens Foit) war im Halbfinale gegen den späteren Sieger Daniel Bialk Endstation. (Foto: TKV Jerze)

 

Finale

Das Finale ging genau wie das Finale der Stadtmeisterschaft in die Verlängerung, da es in der regulären Spielzeit zwischen Daniel Bialk und Jochen Hahnel noch 3:3 gestanden hatte. Bialk ging mit 4:3 in Front, postwendend glich Hahnel zum 4:4 aus. Ein guter Klemmschuss von Bialk entschied letzten Endes die Partie zum 5:4. Herzlichen Glückwunsch an Daniel Bialk, der nach der U18 DEM Meisterschaft zum ersten Mal überhaupt ein Turnier gewann. Bockenem scheint da ein gutes Pflaster zu sein.

Daniel Bialk (Filzteufel) entschied das Finale gegen Jochen Hahnel (TKC Waltrop) mit 5:4 hauchdünn für sich. (Foto: TKV Jerze)

Alle Ergebnisse wie immer zum Nachlesen auf artbot!

22. Bockenemer Stadtmeisterschaft: Robert von Hering holt sich den Titel

Am zweiten Tag des Jerzer Turnierwochenendes sah lange alles nach locker über 40 Teilnehmern aus. Nach diversen kurzfristigen Absagen tummelte sich dann jedoch nur 35 Kicker in der damit mehr als überdimensionierten Bockenemer Ambergauhalle. Andreas Hofert vom veranstaltenden TKV Jerze entschied sich für einen harten Modus auf 24 in der ersten und 12 für die zweite Runde, wohlwissentlich, dass mit dem 1. Ambergaucup noch ein Turnier für alle ausgeschiedenen Spieler der ersten beiden Runden wartete.

Die Sieger der 22. Bockenemer Stadtmeisterschaft: (v.l.n.r.) André Bialk, Jens Foit, Berthold Nieder, Patrick Malessa, Robert von Hering, Max Gottschalk. (Foto: TKV Jerze)

 

Runde 1

Bereits in der ersten Runde war schon Endstation für einige namhafte Kicker. Der Jerzer NDEM Endrundenteilnehmer Tobias Witte erwischte einen rabenschwarzen Tag und schied sang- und klanglos aus. Zu ihm gesellten sich u.a. der Turnierprogrammschreiber Peter Deckert (Celtic Berlin) und die beiden Bochumer Schlachtenbummler Achim und Ulrich Schmidt.

Aus in Runde 1: Tobias Witte (r.) vom Gastgeber TKV Jerze musste sich früh verabschieden. (Foto: TKV Jerze)

Runde 2

In Runde zwei dann das übliche Bild: jeweils drei Spieler aus vier Sechsergruppen sollten die Endrunde erreichen. In Gruppe eins war Jochen Hahnel von Preußen Waltrop mit seinem Tipp-Kick Latein am Ende. In Gruppe zwei erwischte es den Jerzer Dorfpokalfinalisten Erich Peters von den Celticer Hauptstadtkickern. In Gruppe drei konnten sich Markus Schnetzke (Jerze) und Hardy Schau (Spandauer Filzteufel) fortan aufs Spielen des 1. Ambergaucups freuen, da die Stadtmeisterschaft für sie vorbei war. In der ausgeglichenen Gruppe vier zogen der am Vortag unglückliche Patrick Malessa (Celtic Berlin), Jens Foit (Preußen Waltrop) und der Jerzer Marcel Kreuzweiß in die Endrunde ein. Endstation war hier für die vereinslosen Peter Tuma und Michael Kalentzi sowie den Spandauer Filzteufel Daniel Bialk.

Auf dem Weg in die Endrunde: Patrick Malessa (l.) konnte sich in seiner Gruppe gegen starke Gegner durchsetzen. (Foto: TKV Jerze)

Endrunde: Gruppe A

In Endrundengruppe A trafen die zwei Celtic Berliner Christian Kuch und Patrick Malessa auf die zwei Waltroper Arnold Gotzhein und Jens Foit. Marcel Kreuzweiß vom Veranstalter und André Bialk komplettierten die Gruppe. Nach drei gespielten Runden war die Gruppe noch recht eng zusammen. Malessa lag mit 5:1 Punkten vor Bialk (4:2) und mit jeweils 3:3 Zählern Kreuzweiß und Foit. Nach Runde vier schob sich das Feld weiter zusammen, so dass die letzte Runde mit dem Duell Foit (5:3 Punkte) gegen Malessa (6:2 Punkte) die Entscheidung bringen sollte. Hierbei triumphierte Foit knapp mit 4:3 und zog ins Finale ein. Dahinter waren mit Malessa, Bialk und Gotzhein gleich drei Spieler in der Reihenfolge mit 6:4 Punkten platziert.

Stark gespielt, dennoch gescheitert: André Bialk (l.) fehlten am Ende nur zwei Punkte für den Einzug ins Finale. (Foto: TKV Jerze)

Endrunde: Gruppe B

In der Endrundengruppe B waren eher norddeutsche Duelle angesagt. Max Gottschalk und Christian Thieke vertraten Celtic Berlin, während Simon Hansen genau wie sein Vereinskamerad Robert von Hering (Balltick Kiel) nach der NDEM erneut in die Endrunde eingezogen waren. Berthold Nieder aus Drispenstedt und Christoph Ihme aus Wolfsburg verstärkten die Gruppe. Hierbei konnten sich nach drei Runden mit Gottschak und von Hering die beiden bestplatzierten Ranglistenspieler mit 6:0 Punkten absetzen. In der vierten Runde kam es dann zum Showdown der beiden. Dieses Duell konnte von Hering knapp mit 3:1 für sich entscheiden. Somit war ihm der Finaleinzug vor der letzten Runde nicht mehr zu nehmen. In der Abschlusstabelle reichte Gottschalk dann ein 1:1 gegen einen bärenstarken Nieder, um Platz zwei vor eben jenem Nieder zu sichern. Ihmes gute 6:4 Punkte reichten am Ende zum vierten Platz. Thieke und Hansen konnten nicht entscheidend eingreifen.

Bärenstarker Auftritt: Berthold Nieder (l.) fehlte nur ein Zähler für den Einzug ins Finale. (Foto: TKV Jerze)

Finale

Das Finale zwischen Robert von Hering und Jens Foit war nach 9 Minuten eigentlich zu Gunsten des Kielers gelaufen. Von Hering führte mit 3:1 und der Drops schien gelutscht. Foit besann sich jedoch auf seine Nervenstärke und holte 15 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer und mit dem Schlusspfiff sogar das 3:3. In der Verlängerung entschied dann ein Klemmer aus dem Halbfeld von von Hering zum 4:3 Erfolg nach Verlängerung. Herzlichen Glückwunsch an Robert von Hering!

Robert von Hering (l.) setzte sich in einem am Ende spannenden Finale verdient gegen Jens Foit durch. (Foto: TKV Jerze)

 

Alle Ergebnisse wieder zum Nachlesen auf artbot!