1. Bundesliga – 2016/17: Kaiserslautern weiterhin an der Spitze

Einige Überraschungen bekamen die Zuschauer beim 3. Spieltag der Tipp-Kick Bundesliga zu sehen. Während Hirschlanden unerwartet Punkte gegen Waltrop liegen ließ, rehabilitierten sich die Frankfurter durch zwei Siege vollständig von den Niederlagen am ersten Spieltag. Außerdem setzte Jerze mit dem deutlichen 20:12-Erfolg gegen Drispenstedt ein Lebenszeichen in Sachen Abstiegskampf.

 

Spiele in Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden – TKC Preußen Waltrop 15:17 (42:51)
Nach dem bisherigen Saisonverlauf war zu erwarten, dass die Preußen ihren Altmeister Oliver Hahne reaktivieren und mit ihm Arnold Gotzhein ersetzen. Die Hirschlander ließen sich von dieser Aufstellung anfangs nicht stören und gingen mit 3:1 und 5:3 in Führung. Völlig unbeeindruckt von diesem Rückstand drehten die Waltroper das Spiel in Form von Holger Wölk und Jochen Hahnel, die 2:1 gegen Harald Füßinger bzw. 5:3 gegen Rainer Schlotz gewannen. Die nächsten beiden Runden waren ausgeglichen und erst beim Stand von 9:11 meldeten die Hirschlander sich zurück: Harald Füßinger setzte sich mit 3:2 gegen Marcus Müller durch und Artur Merke unterstrich durch das 5:2 gegen Oliver Hahne seine gute Form. Merke machte in der nächsten Runde gegen Hahnel da weiter, wo er im Spiel zuvor aufgehört hatte und ließ seinem Gegner beim 4:2 nicht den Hauch einer Chance. Da Holger Wölk allerdings auf der anderen Platte mit 5:1 noch deutlicher gegen Max Daub gewann, war die vorläufige Entscheidung auf die letzte Runde vertagt. Beim Stand von 15:13 war klar, dass sich die Waltroper keinen Ausrutscher mehr leisten durften. Die entscheidenden Partien lauteten Rainer Schlotz gegen Marcus Müller und Harald Füßinger gegen Oliver Hahne. Während Joker Hahne beim 4:3 stach, waren alle Augen vor allem auf die andere Partie gerichtet, weil sowohl Schlotz als auch Müller bisher punktlos an diesem Tage waren. Mit 2:1 kämpfte Müller seinen Gegner nieder und entschied somit das Duell für sein Team. Schlotz war mit seinen 0:8 Punkten bedient, während sich die Waltroper bei ihren Lebensversicherungen Wölk (7:1) und Hahne (6:2) für diesen überraschenden Sieg bedanken konnten.

Der 3:2-Erfolg von Artur Merke (l.) gegen Marcus Müller reichte den Hirschlandern nicht!

TKC Preußen Waltrop – OTC 90 Amberg 23:9 (55:38)
Beflügelt vom Sieg im ersten Spiel ließen die Waltroper keine Zweifel in der zweiten Partie gegen Amberg aufkommen. Mit einem 4:0 Start legten die Preußen los, den Sebastian Wagner und Dominik Steib allerdings postwendend ausglichen. Angeführt von Oliver Hahne, der in diesem Spiel 8:0 Punkte holte und das entgegengebrachte Vertrauen zurückzahlte, legten die Waltroper nochmals einen Zahn zu. Über 7:5 bauten sie ihre Führung zur Halbzeit auf 10:6 aus. In der zweiten Halbzeit sollten die Amberger nur noch durch das 3:1 von Thomas Krätzig gegen Jochen Hahnel und das Unentschieden zwischen Holger Wölk und Krätzig zu drei Punkten kommen. Die Amberger enttäuschten in dieser wichtigen Partie im Kollektiv, vor allem aber Peter Tuma, der mit 0:8 Punkten nach Hause ging. Bei Waltrop überzeugten wiederum Wölk und Hahne, die allein 15 Punkte holten. Mit diesem Sieg machten sie einen riesigen Schritt im Abstiegskampf, den sie in Anbetracht des Restprogramms der Konkurrenten bereits gewonnen haben dürften.

Thomas Krätzig (r.) und seine Amberger hatten zweimal das Nachsehen!

OTC 90 Amberg – TKC 71 Hirschlanden 13:19 (45:66)
Ob die Amberger wie gegen Celtic Berlin nochmals ein Spitzenteam ärgern können? Vielleicht – aber nicht die Hirschlander: Zwar gestaltete sich das Spiel anfangs sehr ausgeglichen und bis zum 12:12 in der sechsten Runde sah es noch einem sicheren Unentschieden aus. Aber dann schalteten die Jungs um Harald Füßinger, der mit 7:1 Punkten brillierte, einen Gang hoch. Max Daub gewann gegen Peter Tuma mit 9:2 und Artur Merke machte Dominik Steib beim 8:3 keine Hoffnungen. Füßinger siegte gegen den Ex-TKCler Sebastian Wagner in der letzten Runde mit 3:2 und machte den Sack zu. Dass sich Thomas Krätzig und Rainer Schlotz 3:3 unentschieden trennten, dürfte eine Randnotiz bleiben. Neben Füßinger waren die 6 Punkte von Daub entscheidend für den Ausgang der Partie. Die Amberger zeigten zwar eine geschlossenen Mannschaftsleistung, allerdings zu wenig gegen die Schwaben.

 

Spiele in Grönwohld

TKV Grönwohld – TKC Gallus Frankfurt 13:19 (43:49)
Der Meister von 2015 traf auf den Meister von 2016: Anfangs entwickelte sich das mit Spannung erwartete knappe Duell. Fabio De Nicolo und Frank Hampel sowie Marc Koschenz und Beni Buza trennten sich jeweils 3:3. Die 6:2-Führung der Gäste glichen die Grönwohlder zum 6:6 aus. Durch das Unentschieden von Alex Beck gegen Kai Schäfer und den Sieg von Michael Kaus gegen de Nicolo gingen die Frankfurter mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Diesen Abstand hielten sie konstant bis zum 11:13. Mit zwei Siegen konnten Buza und Hampel bereits in der vorletzten Runde den Sack zumachen: Beide erledigten ihre Hausaufgaben mit jeweils 4:2 gegen de Nicolo und Schäfer! Das Spiel war ohnehin schon entschieden und daher war die ausgeglichene Schlussrunde nicht mehr entscheidend für das Ergebnis. Man of the Match wurde Marc Koschenz mit 7:1 Punkten, dessen Mannschaftskameraden aber weit hinter ihrem Potenzial blieben. Die Frankfurter konnten sich vor allem auf den amtierenden Deutschen Einzelmeister Michael Kaus verlassen, der 6 Zähler zum Sieg beisteuerte.

Michael Kaus überzeugte beim Frankfurter Erfolg!

TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin 25:7 (55:41)
Ersatzgeschwächt gingen die Berliner in die Partien: Vereinschef Christian Lorenzen sprang für Patrick Malessa ein. Für die schlechte Kollektivleistung darf dies aber keine Ausrede sein. Zwar holte Lorenzen keine Punkte, aber dass die Berliner von den 16 Einzelpartien lediglich eine gewinnen konnten, war bezeichnend für die Leistung. Max Gottschalk besiegte in der ersten Runde Frank Hampel mit 5:2, aber im weiteren Spielverlauf bauten die Frankfurter eine hohe Führung immer weiter aus. Die 8 Punkte von Alex Beck bei 13:7 Toren gilt es auf Frankfurter Seite hervorzuheben, wobei alle eine positive Punktausbeute aufwiesen.

Celtic Berlin – TKV Grönwohld 19:13 (59:55)
Im abschließenden Duell der beiden Verlierer lag sehr viel Druck auf den Schultern der Akteuere. Durch einen Sieg konnten die Play-Off Chancen erheblich verbessert werden. Diese Chance wussten die Berliner von Anfang an besser zu nutzen. Zwar stand es nach zwei Runden 4:4 unentschieden, aber beim 11:5 zur Halbzeit war bereits eines kleine Vorentscheidung gefallen. Den Deckel machte in der siebten Runde Altmeister Christian Lorenzen beim 5:4 gegen Fabio de Nicolo höchstpersönlich drauf. Zwar gewann Kai Schäfer gegen Marcel Horchert parallel mit 6:2, aber aufgrund der Niederlage an der anderen Platte war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, ebenso wie der Sieg von Michal Zaczek in der letzten Runde gegen Kuch. Im Duell der an diesem Tage stärksten Akteure lieferten sich Max Gottschalk und Marc Koschenz einen harten Fight, den der Berliner mit 8:6 für sich entschied. Bedanken können sich die Berliner auf jeden Fall bei Christian Lorenzen, dessen 6:2 Punkte neben den 7 von Gottschalk die Basis für den Erfolg darstellten.

Patrick Malessa und Marcel Horchert nahmen zwei Punkte aus Grönwohld mit!

 

Spiele in Kaiserslautern

TKC Kaiserslautern ´86 – TKV Jerze 27:5 (65:27)
Der Tabellenführer traf auf das Schlusslicht – und ebenso gestaltete sich der Spielverlauf. Die Gastgeber gingen mit 4:0 in Führung, allerdings ließen sich die Gäste anfangs nicht unterkriegen. Beim 11:5-Halbzeitstand keimte noch ein wenig Hoffnung in den Köpfen der Jerzer, aber diese wurde in der zweiten Hälfte nicht erfüllt, weil die Pfälzer nicht nur einen, sondern gleich zwei Gänge hochschalteten: Von den acht Partien gingen alle an die Lauterer und das teilweise sehr deutlich. Der 27:5-Sieg war auch in der Höhe gerecht, denn 27 geschossene Tore sind für die erste Liga einfach zu wenig. Einzig Hacky Jüttner zeigte mit 3:5 Punkte Normalform, während auf der anderen Seite Mathias Hahnel mit 8:0 und 20:3 (!) aus einer homogenen Leistung hervorstach.

Philipp Baadte (r.) ließ Tobi Witte beim 3:0 keine Chance!

TKV Jerze – TFB 77 Drispenstedt 20:12 (44:43)
Im direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten musste insbesondere Jerze abliefern, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die TFB hätte sich mit einem Sieg am letzten Spieltag ein wenig zurücklehnen können, denn die Abstiegssorgen wären damit schon fast vom Tisch gewesen. Den 1:3 Rückstand konterten die Jerzer mit Siegen von Tobi Witte gegen Berthold Nieder und Christoph Ihme gegen Marcus Socha. Überraschend deutlich setzte sich der Veranstalter der DEM 2017 von der Konkurrenz ab, sodass beim Stand von 16:8 nach der sechsten Runde zumindest ein Unentschieden erreicht war. Während Andreas Hofert auf der einen Platte beim 2:4 gegen Aimé Lungela kein Land sah, verteidigte Ihme ein 1:0 gegen Max Bartels und sammelte damit die Punkte 17 und 18. Die letzte Runde wurde ausgeglichen gestaltet, sodass am Ende ein 20:12-Erfolg für Jerze auf dem Papier stand. Bei der starken Jerzer Teamleistung stach Hacky Jüttner hervor (7:1), während Andreas Hofert mit 1:7 deutlich abfiel. Lediglich Lungela konnte für die TFB ausgeglichen Punkten – zu wenig in diesem Abstiegsduell.

TFB 77 Drispenstedt – 1. TKC Kaiserslautern ´86 11:21 (30:54)
Nach dem 0:4 und 2:6-Rückstand kämpften sich die Drispenstedter wieder ins Spiel und glichen zum 6:6 aus. Durch den 5:4-Sieg von Marcus Socha gegen Florian Wagner sollte es bei gleichzeitiger Niederlage von Max Bartels gegen Philipp Baadte sogar unentschieden zur Halbzeit stehen. Doch die Lauterer legten ähnlich wie im ersten Spiel nach der Halbzeit deutlich zu: die zweite Hälfte ging mit 3:13 klar an die Meisterschaftsfavoriten. Abermals überragend war Philipp Baadte mit 7:1 Punkten, während Max Bartels ohne Punkte auskommen musste. Nur Berthold Nieder konnte mit den Lauterern Schritt halten und mit 5:3 Punkten sowie mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Durch diese beiden Erfolge können die Pfälzer sehr sicher für Delligsen planen.

Berthold Nieder und die anderen Drispenstedter müssen sich am letzten Spieltag dem Abstiegskampf stellen!

 

Die Tabelle

Egal ob unerwartete Ergebnisse oder unerwartet hohe Siege – dieser Spieltag hatte einige Überraschungen parat! Dennoch bleibt der alte Tabellenführer aus Kaiserslautern weiterhin an der Tabellenspitze, gefolgt von den Frankfurtern, die den verkorksten 1. Spieltag nun endgültig verdaut haben. Celtic Berlin und Hirschlanden belegen aktuell die Plätze 3 und 4, die die Play-Off Teilnahme bedeuten würden. Das Mittelfeld bilden der TKV Grönwohld und der TKC Preußen Waltrop, die mit 6:6 Punkten rechnerisch sowohl noch in die Play-Offs einziehen als auch absteigen könnten. Allerdings ist dies beim Restprogramm der Abstiegskandidaten nicht zu erwarten. Die TFB Drispenstedt steht mit 3:9 Punkten nur aufgrund des besseren Spielpunkteverhältnisses vor Amberg auf dem rettenden siebten Rang. Im direkten Duell zwischen Jerze und Amberg am letzten Spieltag kann sich jedoch in der Abstiegsfrage noch einiges tun.

 

Restprogramm

Am 30.4. kommt es in Drispenstedt, Frankfurt und Waltrop zum abschließenden 4. Spieltag der 1. Bundesliga. Dort werden zwei Fragen entschieden: Wer steigt ab und wer kann für die Play-Offs in Delligsen planen?

Spiele in Drispenstedt

TFB 77 Drispenstedt – TKC 71 Hirschlanden

TKC 71 Hirschlanden – Celtic Berlin

Celtic Berlin – TFB 77 Drispenstedt

Spiele in Frankfurt

TKC Gallus Frankfurt – TKV Jerze

TKV Jerze – OTC 90 Amberg

OTC 90 Amberg – TKC Gallus Frankfurt

Spiele in Waltrop

TKC Preußen Waltrop – TKV Grönwohld

TKV Grönwohld – 1. TKC Kaiserslautern ’86

TKC Kaiserslautern ’86 – TKC Preußen Waltrop

Bilder: TKV Jerze, Archiv

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2. Bundesliga Südwest – 2016/17: Richtungsweisender Spieltag

Das Überraschungsteam des ersten Spieltages empfängt Hirschlanden II und den Aufsteiger aus Dortmund/Menden

Am vergangen Samstag empfing das Überraschungsteam des ersten Spieltages, die SG Rheinland/Düsseldorf, die Zweitvertretung aus Hirschlanden und die Aufsteiger aus Dortmund/Menden. Es sollte ein richtungsweisender Spieltag werden. Die rheinische SG hatte nach den sicherlich für viele überraschenden 3:1 Punkten gegen die Flinken Finger Bruck und den PWR aus Wasseralfingen die Möglichkeit, mit 4:0 Punkten den Klassenerhalt fast schon perfekt zu machen. Mit 7:1 Punkten sollte selbst bei drei Absteigern (falls zwei süd/west Vereine aus der 1. Bundesliga absteigen) nichts mehr passieren. Für die SG aus Dortmund/Menden und die Zweitvertretung aus Hirschlanden geht es ebenso, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Die Kader des Spieltages:

SG Rheinland/Düsseldorf: Biehl, Hansen, Helbig, Lennemann

SG TornaDO/Menden: Tegethoff, Hahn, Klare, Buß

Hirschlanden II: Stähle, Poetsch, Bräuning, Matanovic

 

SG TornaDO/Menden gegen SG Rheinland/Düsseldorf — 13:19 (56:65 Tore):

Nach einem ausgeglichenem Start setzte sich die SG aus dem Rheinland mit 2:6 ab und konnte den Vorsprung nach einer weiteren 2:2 Runde erneut weiter ausbauen, sodass der rheinische SG bereits nach 6 Runden beim Stand von 8:16 ein Punkt sicher war. In der siebten Runde konnte der an diesem Tag ungewohnt schwach spielende Dirk Hansen mit einem seiner zwei Unentschieden den Sack zu machen und den 17 Punkt einfahren (Spielstand 11:17). An Ende folge noch eine 2:2 Runde zum 13:19 Sieg für die SG Rheinland/Düsseldorf. Einzig Andreas Klare konnte auf der Seite der SG TornaDO/Menden positiv Punkten. Auf Seiten der SG Rheinland/Düsseldorf war Felix Lennemann mit 8:0 Punkten bei 23:8 Toren bester Akteur.

 

TKC Hirschlanden II gegen SG TornaDO/Menden — 21:11 (61:52 Tore):

Die SG TornaDO/Menden, welche nun unbedingt punkten musste, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, konnte das Spiel nach einer 3:1 Punkte Runde für Hirschlanden zu Beginn drehen und sich zur Halbzeit einen 7:9 Vorsprung erarbeiten. In der zweiten Hälfte drehten die Jungs aus Hirschlanden deutlich auf und konnten das Spiel zum 21:11 Endstand drehen. Hirschlanden holte in den letzten 4 Runden satte 14:2 Punkte und ließ der SG aus Dortmund/Menden keine Chance. Angeführt von einem starken Stefan Poetsch mit sehr guten 7:1 Punkten konnte sich Hirschlanden II im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen und bringt dadurch die Jungs von der SG TornaDO/Menden ganz tief in den Strudel im Abstiegskampf. Bester Akteur auf Seiten der SG war Andreas Klare mit 6:2 Punkten.

 

SG Rheinland/Düsseldorf gegen TKC Hirschlanden II — 18:14 (53:45 Tore):

Zum Abschluss des Spielstages trafen nun die beiden siegreichen Teams aufeinander. Die Ergebnisse gegen die SG TornaDO/Menden ließ ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Der TKC Hirschlanden machte dort weiter, wo sie gegen die SG TornaDO/Menden aufgehört hatten. Sie legten direkt eine 4:0 Runde hin und brachten die rheinische SG direkt in Zugzwang. Diese konnte sich über die Zwischenstände von 0:4, 3:5, 6:6 und 8:8 zur Halbzeit wieder ins Spiel kämpfen und es entwickelte sich der bereits erwartete Krimi. Beflügelt von der Aufholjagt zeigte die SG nun, dass die 3:1 Punkte gegen Bruck und Wasseralfingen kein Zufall waren. Mit zwei 4:0 Runden zog man erneut auf 16:8 davon und hatte bereits nach sechs Runden das Unentschieden sicher. Hirschlanden jedoch wusste zu kontern und konnte eine 4:0 Runde zum zwischenzeitlichen 16:12 hinlegen. Nun kam es auf die letzte Runde an. Andreas Helbig spielte gegen Michael Bräuning, Dirk Hansen bekam es mit Robert Matanovic zu tun. Am Ende behielt Helbig, der in diesem Spiel mit 8:0 Punkten bei 20:5 Toren Matchwinner war, gegen Bräuning beim 4:2 die Nerven und sichert somit der SG aus Düsseldorf den zweiten Sieg im zweiten Spiel des Tages. Hansen verlor parallel gegen Matanovic 1:3. Am Ende hieß es 18:14 für die SG Rheinland Düsseldorf.

 

Zusammenfassung und Ausblick:

Die SG Rheinland/Düsseldorf geht als großer Gewinner aus diesem Spieltag. Mit nun 7:1 Punkten grüßen sie, für viele überraschend, von der Tabellenspitze. Die Flinken Finger aus Bruck und der PWR Wasseralfingen sind der SG jedoch deutlich auf den Fersen. In knapp drei Wochen findet schon der nächste Spieltag für die SG statt. Dort trifft man auf die Teams aus Kaiserslautern und Karlsruhe. Sollte das Team rund um Andreas Helbig und Felix Lennemann auch diesen Spieltag erfolgreich gestalten, könnte eine kleine Sensation vor der Türe stehen. Das Wort Aufstieg wird spätestens nach einem weiteren 4:0 Spieltag im Rheinland zum Gesprächsthema werden.

Hirschlanden kann zumindest etwas aufatmen, auch wenn man nach bereits 6 Spielen mit 5:7 Punkten noch nicht 100%tig den Klassenerhalt sicher hat. Zudem warten mit Karlsruhe und Bruck noch zwei starke Mannschaften am letzten Spieltag

Für den Aufsteiger aus Dortmund/Menden hingegen sieht es mit 3:9 Punkten bereits sehr nach Abstieg aus. Zwar liegt man zurzeit noch auf dem rettenden 7. Platz der Tabelle, jedoch warten mit dem PWR aus Wasseralfingen und der Reserve aus Kaiserslautern zwei spielstarke Mannschaften. Will man sicher in der Liga bleiben, benötigt man wohl mindestens 2, eher 3 Punkte aus den letzten beiden Spielen.

 

 

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Südpokal 2017: Trophäe geht nach Frankfurt

Die Qualifikation um die fünf Startplätze der Sektion Süd fand am 5. März 2017 in Balingen statt. Mit 12 gemeldeten Teams (11 Teams waren am Start, ein Team musste absagen) wurde wie folgt gespielt: Die Teams wurden aus einem Lostopf in 4 Gruppen mit je 3 Mannschaften gelost. Die Gruppensieger und der Sieger der 4 Gruppenzweiten sind für das bundesweite Pokal-Play-Off am 13. und 14. Mai in Delligsen qualifiziert. Zusätzlich spielten die Gruppensieger noch den „Südpokal“ aus, welchen sich der TKC Gallus Frankfurt durch ein 21:11 im Finale gegen den PWR ´78 Wasseralfingen sicherte.

Vorrunde

Am Vorabend wurde im Balinger Kulturbahnhof unter Anwesenheit vieler Beteiligten die Auslosung vollzogen. Es ergaben sich folgende Konstellationen:

Gruppe 1:

In Gruppe 1 traf Amberg auf die SGs aus der Schweiz und dem Rheinland. Betrachtete man sich vor dem Pokalwettbewerb die Kader, mit denen die Teams antreten wollten, wäre den Bayern die klare Favoritenrolle in dieser Gruppe zugefallen. Aufgrund der krankheitsbedingten Absagen von Leader Thomas Krätzig und Rückkehrer Sebastian Wagner aber mussten andere in die Bresche springen: So traten Peter Tuma, Dominik und Heinz Steib, Christian Kraus und Arndt Schotmann für die Amberger an die Platten. In dieser Konstellation war diese Gruppe die ausgeglichenste in diesem Wettbewerb.

OTC 90 Amberg – SG Hotspurs/Leppard 18:14 (54:49)

Im ersten Duell setzten sich die Amberger knapp gegen die Schweizer in der Formation Daniel Nater – Markus Kälin – René Gerber – Christian Meister durch. Die Vorentscheidung fiel in der vorletzten Runde, als Tuma beim 7:1 gegen Kälin brillierte und den Sack zumachte. In der letzten Spielrunde gelang den Eidgenossen nur noch Ergebniskorrektur, indem sie 3 weitere Punkte sammelten.

SG Rheinland/Düsseldorf – OTC 90 Amberg 15:17 (61:53)

Die SG Rheinland/Düsseldorf schickte folgendes Team ins Rennen: Georg Lortz, Dirk Hansen, Stefan Biehl, Felix Lennemann. Im Duell mit Amberg versprach dieser Kader ein Duell auf Augenhöhe, was den Zuschauern auch geboten wurde: Bis zur letzten Spielrunde war die Partie offen, wobei die Bayern zu diesem Zeitpunkt mit 15:13 führten. Während Biehl im Duell der bisher Punktlosen mit Schotmann ein Feuerwerk abbrannte und seine Aufgabe beim 8:2 mit Bravour löste, verlor Hansen auf der anderen Platte überraschend gegen Kraus mit 2:5. Durch diese Ergebnisse gewann die Amberger Rumpftruppe mit 17:15 und stand damit bereits als Gruppensieger fest.

SG Hotspurs/Leppard – SG Rheinland/Düsseldorf 9:23 (36:60)

Im letzten Duell ging es neben der Ehre um den zweiten Tabellenplatz, welcher zur Qualifikationsrunde um den fünften Startplatz für Delligsen berechtigte. Vor dem Duell war bereits klar, dass Rheinland/Düsseldorf ein Unentschieden reichen würde, da sie das Duell gegen Amberg knapper verloren hatten als die Konkurrenz. Während es nach zwei Runden 4:4 unentschieden stand, war die dritte Runde spielentscheidend, in der Hansen und Lortz gegen Kälin und Gerber vierfach punkteten. Diesen Vorsprung wussten die Deutschen gekonnt auszubauen, sodass am Ende ein ungefährdetes 23:9 zu Buche stand. Inbesondere die geschlossene Mannschaftsleistung (dreimal 6 und einmal 5 Punkte) machte den Unterschied aus. Deshalb durfte Rheinland/Düsseldorf weiter auf die Qualifikation für Delligsen hoffen.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 OTC 90 Amberg 2 2 0 0 4:0 35:29 107:110 -3
2 SG Rheinland/Düsseldorf 2 1 0 1 2:2 38:26 121:89 +32
3 SG Hotspurs/Leppard 2 0 0 2 0:4 23:41 85:114 -29

 

Gruppe 2:

Gruppe 2 bestand aus den Teams aus Nürnberg, Wasseralfingen und Fürstenfeldbruck. Da die Letztgenannten leider kurzfristig absagen mussten, trafen die Franken in einem direkten Endspiel auf die Schwaben.

TKC Nürnberg – PWR ´78 Wasseralfingen 10:22 (39:66)
Favorit war ganz klar der Zweitligist aus Wasseralfingen, auch wenn dieser krankheitsbedingt auf Stammspieler Jakob Weber verzichten musste. Für ihn wurde Youngster Felix Weishaupt eingesetzt, der an diesem Tag wertvolle Spielpraxis sammeln sollte. Die Nürnberger setzten auf das eingespielte Team Hans Kraus, Hermann Frank, Peter Dobler und Felix Berger. In der ersten Spielrunde konnten diese noch mithalten, aber spätestens in der zweiten Runde zog der Favorit an und ging in Führung. Diese bauten die Weishaupt-Brüder und Jonathan Weber immer weiter aus, sodass das Duell 10:22 endete. Entscheidend für den Spielverlauf waren die 16 Punkte, die Christoph Weishaupt und Jonathan Weber sammelten. Auf Nürnberger Seite hielt lediglich Hans Kraus mit 4 Punkten dagegen. Damit waren die Wasseralfinger für das Halbfinale und Delligsen qualifiziert.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 PWR 78 Wasseralfingen 2 2 0 0 4:0 54:10 146:39 +107
2 TKC Nürnberg 2 1 0 1 2:2 42:22 119:66 +53
3 Flinke Finger Bruck 2 0 0 2 0:4 0:64 0:160 -160

Gruppe 3:

Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich alle drei Mannschaften des Gastgebers aus Balingen sollten in Gruppe 3 gelost werden – man kann sagen, was man will, aber gegen die öffentliche Auslosung war nichts auszusetzen! Somit hatten die Balinger bereits am Samstagabend einen Grund zum Feiern: eine Mannschaft würde auf jeden Fall das Ticket nach Delligsen lösen. Es stellte sich nur die Frage, welche Mannschaft sich durchsetzen würde, da die Teams sehr ausgeglichen aufgestellt waren.

Headbangers III – Headbangers II 30:2 (100:29)

Im ersten Balinger Duell ließ die Dritte in der Formation Frank Sauter, Marco Germeroth, Rüdiger Albrecht und Dawood Malik dem Jugendteam mit Bruno Wilke, Benny Reindler und Junaid Malik, das durch Björn Seyfarth komplettiert wurde, keine Chance. Lediglich Albrecht und Germeroth ließen jeweils einen Punkt gegen Seyfarth liegen. Sauter und D. Malik wiesen eine weiße Weste auf und waren die Garanten für den Erfolg.

Headbangers I – Headbangers III 20:12 (63:64)

Als nächstes stieg mit der ersten Headbangers-Mannschaft das Homscheidt-Team in das Geschehen ein. Lukas überredete seine Söhne Carlo und Leon sowie seinen Enkel Sam Natke, gemeinsam eine Mannschaft zu bilden. Gegen die dritte Mannschaft sollte diese Aufstellung erfolgreich sein: Zwar holte Nachwuchshoffnung Sam keinen Punkt, aber weil Carlo und Leon jeweils acht holten, reichte die ausgeglichene Bilanz des Seniors Lukas für den Sieg. Auf der anderen Seite knüpfte lediglich D. Malik an die guten Leistungen aus der ersten Partie an und holte vier Punkte.

Headbangers I – Headbangers II 26:6 (65:42)

Abschließend traf das favorisierte Homscheidt-Team auf das Nachwuchsteam. Dieser Rolle wurde die Familie auch gerecht: Lukas, Carlo und Leon behielten eine weiße Weste bei jeweils 8 Punkten und sogar Sam durfte sich über 2 Punkte freuen. Der Jubel war groß, als die interne Mannschaftsmeisterschaft entschieden war.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 Headbangers Balingen I 2 2 0 0 4:0 46:18 128:106 +22
2 Headbangers Balingen III 2 1 0 1 2:2 42:22 164:92 +72
3 Headbangers Balingen II 2 0 0 2 0:4 8:56 71:165 -94

Gruppe 4:

Irgendwie konnten einem die Jungs aus Gießen schon leid tun: Hochmotiviert kamen sie nach Balingen, um dann in einer Gruppe auf die beiden Bundesligisten aus Frankfurt und Kaiserslautern zu treffen. Die Hessen bewiesen sprichwörtlich Galgenhumor, indem sie selbstbewusst vom anvisierten Gruppensieg sprachen.

TKC Gallus Frankfurt – 1. TKC Kaiserslautern ´86 17:15 (55:52)

Das für viele vorgezogene Finale versprach höchste Spannung. Während die Lauterer extra Philipp Baadte (immerhin Deutscher Meister 2015) anreisen ließen, zogen die Frankfurter mit Beni Buza einen zweimaligen Deutschen Meister aus dem Hut. Außerdem trugen Michael Kaus, Alex Beck und Frank Hampel auch mindestens einen DEM-Titel. Am Ende war das Glück auf Seiten der Hessen: Mit 17:15 ließen sie ihre Konkurrenz so knapp wie möglich hinter sich. Vor der letzten Spielrunde stand es noch 14:14. Kaus und Baadte trennten sich 2:2, sodass die Entscheidung in der Partie Beck – Fabian Werle fallen musste. Hier ließ Beck mit all seiner Routine nichts anbrennen und setzte sich 4:2 gegen den aufstrebenden Gegner durch. Entscheidend war die geschlossenere Mannschaftsleistung, aus der Michael Kaus mit 6 Punkten herausstach. Den Lauterern reichten 7 Punkte von Philipp Baadte nicht, weil alle anderen zusammen nur 8 Zähler holten.

Ylipulli Gießen – TKC Gallus Frankfurt 5:27 (46:76)

Im hessischen Duell waren die Karten klar verteilt: Alles andere als ein Sieg der Frankfurter wäre ein Wunder gewesen. Dennoch waren die Gießener bereit, sich dieser schweren Aufgabe zu stellen und den Gegner zu ärgern. Bedenkt man, dass viele knappe Einzelergebnisse zugunsten der Frankfurter ausfielen, war der 27:5-Sieg etwas zu hoch. Jeweils 7 Punkte von Buza, Beck und Kaus hätten schon für einen Sieg gereicht. Dass Hampel mit 6:2 Punkten die „schwächste“ Einzelleistung der Frankfurter ablieferte, war bezeichnend für den Klassenunterschied. Nach zwei Spielen standen die Titelverteidiger also als Gruppensieger fest.

  1. TKC Kaiserslautern – Ylipulli Gießen 23:9 (68:50)

Im abschließenden Gruppenspiel ging es um Platz 2. Hier rechneten sich die Ylipullies größere Chancen als im Duell zuvor aus. Allerdings zeigten die Lauterer um den stark aufspielenden Michael Link (8:0 Punkte) eine enorme Leistungssteigerung und den absoluten Willen, die Pokalqualifikation über Umwege zu schaffen. Von der ersten Runde an lagen die Pfälzer in Führung, die sie immer weiter ausbauten. Jens Jepp hielt mit aller Macht dagegen, aber seine 4 Punkte reichten nicht, um den Gegner unter Druck zu setzen.

PL Team Sp S U N Pkt. Sp.-Pkt. Tore Diff.
1 TKC Gallus Frankfurt 2 2 0 0 4:0 44:20 131:98 +33
2 1. TKC Kaiserslautern ’86 2 1 0 1 2:2 38:26 120:105 +15
3 Ylipulli Gießen 2 0 0 2 0:4 14:50 96:144 -48

 

Halbfinale

Ausgelost wurden die folgenden Partien:

TKC Gallus Frankfurt – Headbangers Balingen I 30:2 (104:28)

Keine Zweifel ließen die Titelverteidiger aus Frankfurt im Duell mit den Balingern aufkommen. Lediglich Carlo Homscheidt konnte Beni Buza beim 6:5 zwei Punkte abringen und so eine Blamage abwenden.

PWR ´78 Wasseralfingen – OTC 90 Amberg 19:13 (75:65)

Beide Teams waren nominell auf Augenhöhe. Diese Ausgeglichenheit spiegelte sich auch im Spielverlauf wider: die ersten fünf Runden endeten jeweils 2:2, sodass es 10:10 stehen sollte. Doch im 6. Durchgang legten die Wasseralfinger in Form Christoph und Uli Weishaupt einen Gang zu. Christoph gewann 7:0 gegen Heinz Steib und Uli ließ beim 7:3 gegen Christian Kraus nichts anbrennen. Beim Stand von 14:10 war es nur noch Formsache, mindestens 3 Punkte zu sammeln. Ein wichtiger Faktor für den Wasseralfinger Erfolg war die starke Mannschaftsleistung: Während Felix Weishaupt leider leer ausgingen, holten seine Teamkameraden 5, 6 und 8 Punkte. Als einziger Amberger konnte Peter Tuma mit 6:2 Punkten mithalten.

 

Das Finale

TKC Gallus Frankfurt – PWR ´78 Wasseralfingen 21:11 (74:50)

Wie schon in der Saison 2010/2011 lautete die Partie Frankfurt gegen Wasseralfingen. Auf Frankfurter Seite waren damals wie heute Alex Beck, Frank Hampel und Michael Kaus beteiligt, während Uli Weishaupt und Jonathan Weber auch bei der 15:17-Niederlage für Wasseralfingen an die Platten traten. Selbst in Bestbesetzung wäre es für die Wasseralfinger schwer geworden, an die damalige Leistung anzuknüpfen. Schon in der ersten Spielrunde machten die Frankfurter ernst und gingen mit 4:0 in Führung. Zwar wussten die Wasseralfinger in Form von Uli Weishaupt und Jonathan Weber immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen, aber der Qualitätsunterschied war eindeutig spürbar. Im Schongang machten die Titelverteidiger den Titel klar: Kein Spieler wies eine negative Punktausbeute auf und das Endergebnis fiel in dieser Höhe auch gerechet aus. Dennoch waren die Wasseralfinger zufrieden mit ihrer Leistung: Für die restliche Zweitliga-Saison wollen sie aus dieser Leistung Energie generieren. Felix Weishaupt bewies ein großes Kämpferherz und gab nie auf. Bleibt er am Ball, kann der PWR in wenigen Jahren auf einen weiteren Leistungsträger zählen.

Zum wiederholten Male sicherten sich die Frankfurter Seriensieger den Südpokal, Glückwunsch an Frank Hampel, Beni Buza, Alex Beck und Michael Kaus!

 

Spiel um Platz 5

Im Spiel um Platz 5, der zur Teilnahme am DTKV Pokal berechtigte qualifizierten sich die Teams aus Kaiserslautern und Rheinland/Düsseldorf

  1. TKC Kaiserslautern ´86 – SG Rheinland/Düsseldorf 25:7 (71:42)

Favorisiert gingen die Pfälzer um Philipp Baadte ins Rennen. Dieser Rolle wurden sie auch gerecht. Durch viele deutliche Ergebnisse und dem nötigen Glück in den knappen Partien qualifizierten sie sich durch ein 25:7 für die Pokalendrunde. Insbesondere die Topspieler Mathias Hahnel und Philipp Baadte zeigten mit je 8:0 Punkten den unbändigen Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Stefan Biehls 4 Punkte reichten nicht aus, um die SG nochmals ins Spiel zu bringen.

 

Alle Ergebnisse könnt ihr auch hier nachlesen.

 

 

 

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1. Bundesliga – 2016/17: Wer macht den nächsten Schritt?

Am 26.3. ist es so weit: Der 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2016/2017 steht an! Wer kann im Jahr 2017 an die guten Leistungen anknüpfen und wer kann eine Leistungssteigerung zeigen? Schon an diesem Spieltag kann vieles im Abstiegskampf und im Fight um die Play-Offs entschieden werden.

Während die Teams zwischen Platz 1 und 5 um die Play-Off Plätze spielen, geht es für die restlichen vier Teams um den Abstieg. Von der Tabellenspitze grüßt der 1. TKC Kaiserslautern ´86, wobei Celtic Berlin, der TKV Grönwohld und der TKC 71 Hirschlanden ebenfalls mit 6:2 Punkten folgen. Im Gegensatz dazu kann der TKV Jerze am Tabellenende noch nichts Zählbares aufweisen. Für den Veranstalter der Deutschen Einzelmeisterschaft 2017 wird es im Abstiegskampf sehr eng, da er noch gegen zwei Topteams antreten muss.

 

Spiele in Hirschlanden

  • 11:00 Uhr: TKC 71 Hirschlanden – TKC Preußen Waltrop
  • 13:00 Uhr: TKC Preußen Waltrop – OTC 90 Amberg
  • 15:00 Uhr: OTC 90 Amberg – TKC 71 Hirschlanden

Während der Gastgeber aus Hirschlanden alles dafür geben wird, um vier Punkte für die Play-Off Qualifikation zu sammeln, stecken die Teams aus Amberg und Waltrop tief im Abstiegskampf. Gerade das direkte Duell sorgt für Spannung, weil die Kader sehr ausgeglichen sind. Vieles kommt auf die Leistungen der Punktegaranten Thomas Krätzig (Amberg) und Holger Wölk (Waltrop) an, vielleicht entscheidet sogar das Ergebnis dieser Partie das gesamte Spiel. Ein Punktgewinn der beiden Außenseiter gegen Hirschlanden wäre eine Sensation, wobei die Amberger am 2. Spieltag mit dem Sieg gegen Celtic Berlin bereits bewiesen haben, dass immer mit ihnen zu rechnen ist.

Kann Peter Tuma (r.) mit seinen Ambergern den entscheidenden Schritt im Abstiegskampf machen?

Prognose der Redaktion:

Hirschlanden holt vier Punkte. Das Duell zwischen Waltrop und Amberg wird in der letzten Runde entschieden, wobei die Amberger die Nase vorne haben werden.

 

Spiele in Grönwohld

  • 11:00 Uhr: TKV Grönwohld – TKC Gallus Frankfurt
  • 13:00 Uhr: TKC Gallus Frankfurt – Celtic Berlin
  • 15:00 Uhr: Celtic Berlin – TKV Grönwohld

Die Top-Paarungen an diesem Spieltag findet man in Grönwohld! Sage und schreibe 29 Titel bei Sektionsmeisterschaften und der Deutschen Einzelmeisterschaft haben die 12 Stammspieler gewonnen und zahlreiche weitere Auszeichnungen kommen noch hinzu. Während sowohl Grönwohld als auch Berlin jeweils 6 Punkte aufweisen können, müssen die Frankfurter abliefern, um mit den Kontrahenten gleichzuziehen: Den Hessen liegt der 1. Spieltag noch schwer im Magen, an dem sie leer ausgegangen waren. Motiviert vom Triumph beim Südpokal dürften die Frankfurter alles geben, um die Play-Offs zu erreichen. Die Kelten aus Berlin müssen voraussichtlich auf das Kämpferherz von Patrick Malessa verzichten, der familiär bedingt verhindert ist. Dennoch dürften die anderen Berliner Kuch, Gottschalk, Horchert und Lorenzen motiviert genug sein, den Kontrahenten zu zeigen, dass sie dieses Jahr ganz heiß auf den Meistertitel sind.

Prognose der Redation:


In Grönwohld ist alles offen und die Partien bleiben bis zur letzten Sekunde spannend!

 

Spiele in Kaiserslautern

  • 10:00 Uhr: 1. TKC Kaiserslautern ´86 – TKV Jerze
  • 12:30 Uhr: TKV Jerze – TFB 77 Drispenstedt
  • 14:30 Uhr: TFB 77 Drispenstedt – 1. TKC Kaiserslautern ´86

Ähnlich wie in Hirschlanden konzentrieren sich die Gastgeber auf die Play-Offs, während die Gäste aus Jerze und Drispenstedt dringend Punkte für den Klassenerhalt brauchen. Der Erfolg von Jens König bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft dürfte den Lauterern nochmals einen Leistungsschub geben, weil Mathias Hahnel, Philipp Baadte und Florian Wagner von dieser Leistung angespornt werden. Auch die Jerzer und Drispenstedter zeigten in Delligsen ansprechende Leistungen, sodass auf spannende Spiele gehofft werden darf. Bei Jerze hängt ein wenig der Haussegen schief und wir dürfen gespannt sein, wie es um die Motivation der einzelnen Akteuere steht. So wie man die Jungs aber kennt, kann diese Situation Kräfte freisetzen, von denen Hacky Jüttner, Andreas Hofert, Tobi Witte und Christoph Ihme bisher selbst nichts wussten.

Wohin geht die Reise für Marcus Socha und seine TFB?

Prognose der Redaktion:

Die Lauterer zeigen sich nicht gastfreundlich, behalten vier Punkte in der Pfalz und können damit die Zimmer für Delligsen bereits buchen. Das Duell zwischen Jerze und Drispenstedter geht knapp an die TFB.

 

(Angaben zu Uhrzeiten ohne Gewähr)

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2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Der 3. Spieltag – Die Spreu trennt sich vom Weizen

Am Sonntag, dem 26. Februar 2017, wurde der 3. Spieltag der 2. Bundesliga-Nordost mit 9 Partien ausgespielt. Die Favoriten SG Hannover und SpVgg Balltick Kiel I erledigten mit Bravour ihre Pflichtaufgaben und freuen sich auf das Endspiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. In der Abstiegsfrage steht fest, dass 4 Mannschaften (Germania Neukölln, Spandauer Filzteufel, Alemania Neumünster, Celtic III) bis zum letzten Spieltag noch große Sorgen haben werden. Da drei dieser Mannschaften dann direkt aufeinandertreffen, ist noch alles möglich, und garantiert neben der Aufstiegsfrage viel Spannung in allen Partien.

Großer Gewinner am 3. Spieltag waren sicherlich die Filzteufel aus Spandau, die mit 3:1 Punkten die letzten Tabellenplatz verließen, und die Celticer der 2. Mannschaft, die mit 7:5 Punkten sich aller Abstiegsnöte entledigten. Die letzten Hoffnungen auf den Aufstieg – auch wenn sie nur gering waren – mußten die Friedenauer Freizeitkicker von Flamengo begraben. Auch Alemania Neumünster, die mit 13 Jahren Zweitliga-Erfahrung in Berlin angetreten waren, mußten erkennen, dass zwischen der Regionalliga-Nord und der 2. Bundesliga-Nordost ein mächtiger Klassenunterschied herrscht.

Insgesamt gab es am 3. Spieltag 8 (!) Nachmeldungen: P. Deckert und A. Pallwitz (beide Celtic II), M. Hadon (Celtic III), K. Kapschies (Germania Neukölln), A. und D. Bialk (beide für die Spandauer Filzteufel), R. Rößger (Flamengo I) sowie M. Hümpel (Grönwohld II). Sie holten zusammen 38:58 Punkte.

Insgesamt verliefen die 9 Partien sehr fair. Gelegentlich und deutlich überzogene Jubelschreie in Friedenau und Spandau waren die einzigen Kritikpunkte. An dieser Stelle ist der Spieler Andreas Pallwitz von Celtic II hervorzuheben, der Fehl-Entscheidungen gegen sich ohne Murren hinnahm und zugleich Tore gegen sich, die weder der Gegner noch der Schiedsrichter erkannten, als solche anerkannte und den Ball zur Mitte legte. Das ist Sportsgeist vom Feinsten! Chapeau, Andreas!

Hier nun Kurzberichte und Bilder von einigen der Beteiligten:

 Vom Spieltag in Berlin-Spandau:

 Christian Thieke (Celtic Berlin II) teilt mit:

TFC Alemannia Neumünster I – Celtic Berlin II 11:21 (46:62)

Gegen Neumünster gingen die Kelten mit zwei Nachmeldungen (Peter Deckert, Andreas Pallwitz) auch vom Papier her als klarer Favorit ins Rennen, dem sie auch ab der zweiten Runde ohne große Mühe gerecht wurden. So führte Celtic zur Halbzeit schnell 12:4 und kam dann am Ende zu einem ungefährdeten 21:11 Erfolg. In einem absolut fairen Zweitliga-Spiel mit Freundschaftsspielcharakter konnte Andreas Hagenstein (Neumünster) mit 6:2 Punkten überzeugen. Bester Kelte war Christian Thieke mit 6:2 Punkten, seine drei Mitspieler erzielten jeweils 5:3 Punkte.

Spielverlauf: 3:1/ 3:5/4:8/4:12/4:16/7:17/9:19/11:21

 

Celtic Berlin II – Spandauer Filzteufel 09 I 16:16 (56:64)

Obwohl Celtic vor der Partie als Favorit galt, wurde es durch die zwei starken Neuzugänge der Filzteufel das nun zu erwartende schwere Spiel. So merkte man spielerisch kaum einen Unterschied. In dem hart, aber auch sehr fairen und umkämpften Lokalderby führte Celtic zur Halbzeit zwar mit 9:7, doch dann drehten die Spandauer das Spiel und konnten bis zur vorletzten Runde auf 16:12 davonziehen. Damit war die Ausgangssituation vor der letzten Runde klar: Während den Filzteufeln ein Punkt zum Mannschaftssieg reichen würde, mussten die Kelten alle 4 Punkte holen, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Und so kam es dann auch: Christian Thieke gewann deutlich gegen André Lach mit 6:1. Erich Peters machte es wesentlich spannender. Zuerst führte er schon mit 5:1, ehe sein Gegner Detlef Schirmer kurz vor Schluß auf 5:4 verkürzen konnte und den knappen Vorsprung über die Zeit rettete. Dabei blieb es dann aber auch. Bester Kelte mit fast makelloser Bilanz war Jan Komareck mit 7:1 Punkten, bester Filzteufel Daniel Bialk mit ganz starken 6:2 Punkten. Rundum ein gerechtes Unentschieden mit dem Celtic sehr zufrieden sein kann, da ab der Halbzeit Spandau stark aufspielte.

Spielverlauf: 4:0/5:3/7:5/9:7/9:11/10:14/12:16/16:16

 

Mario Hinz (TFC Alemania Neumünster I) fasst auf Facebook den Berlin-Trip zusammen:

„Leider haben wir beide Spiele klar und deutlich verloren. Da sind sicher viele Komponenten für verantwortlich … Zu unserem Team: Unser Topspieler an diesem Wochenende, Andreas Hagenstein war mit 12:4 Punkten an sich ein guter Wegbereiter – für zumindest einen Sieg. Ich persönlich bin mit 9:7 Punkten klar unter meinen persönlichen Erwartungen geblieben. Unsere verbleibenden zwei Mitspieler hatten mit 0:16 Punkten einen rabenschwarzen Tag. Insgesamt muss man festhalten: so langt es für die 2. Liga sicher nicht. Die Gegner: SEHR fair – beide Clubs – ein toller Austausch, gute Spiele. Was uns sicher überrascht hat, war die Tatsache, dass André Bialk jetzt Filzteufel ist (8:0 Punkte für ihn). Das ist aber das gute Recht von Vereinen, die einfach eine gute Struktur an „alten“ Spielern um sich herum haben, aus denen sie auch mal einen aus dem Hut zaubern können. Ausblick: Düster – aber wir hoffen mal am letzten Spieltag noch irgendwie etwas reißen zu können.“

 

Zum Spieltag in Grönwohld:

Oliver Wegener (SpVgg Balltick Kiel I) schildert:

„Tolle Location, ich kannte den Spielort noch gar nicht, mit viel Platz und Gastronomie … Zudem Parkplatz vor der Türe. Top! Die Stimmung war sehr entspannt, im Grunde eine fast schon zu lockere Freundschaftsspielatmosphäre. Celtic III trat ersatzgeschwächt an und Grönwohld hatte gegen uns auch nicht die vermeintlich stärkste Truppe an den Platten.

Ich habe alle Spiele an diesem Tage als fair empfunden. M.E. gab es, auch bedingt durch den deutlichen Spielverlauf, keine strittigen Situationen. In Anbetracht der Tatsache, dass Celtic III den besten Spieler nicht eingesetzt hat, gehe ich davon aus, dass Sie sich bereits vor dem Spieltag Ihrem Schicksal ergeben haben und absteigen werden. Wir haben unsere Ziele am 3. Spieltag erreicht – nicht mehr und nicht weniger. Hannover ist natürlich Top-Favorit für den Aufstieg, keine Frage. Der Club hat letztes Jahr noch 1. Liga gespielt, wir waren vor kurzem noch Regionalligist. Zudem belegen sie Platz 1 und 2 in der Einzelwertung und haben die Liga bisher mit teils sehr deutlichen Siegen beherrscht. Alles Gründe, die für einen Aufstieg von Hannover sprechen.“


Tobias Stock (Grönwohld II)
berichtet (ebenso auf Facebook veröffentlicht):

„Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nordost kam es in Hamburg bei unserem Heimspieltag für unsere zweite Mannschaft zu den Begegnungen mit Celtic Berlin III und der SpVgg. Baltick Kiel I. Im ersten Spiel konnte gegen den ersatzgeschwächten Tabellenletzten aus der Hauptstadt ein wichtiger Sieg für den Klassenerhalt gefeiert werden. Beim souveränen 24:8-Erfolg ragte Tobias Stock mit 8:0 Punkten und 19:3 (!) Toren aus einer insgesamt guten Mannschaft heraus. Im zweiten Spiel des Tages konnte der Aufstiegsfavorit aus Kiel erwartungsgemäß mit 23:9 gegen den Abstiegskandidaten Celtic III gewinnen. Im dritten Spiel gegen den verlustpunktfreien Aufstiegsfavoriten aus Kiel kamen Markus Müller und Swen Petersen für Carsten Naue und Michael Hümpel zum Einsatz. In den ersten beiden Runden konnte Kiel bereits mit 7:1 Punkten in Führung gehen, was sich im Nachhinein als Vorentscheidung herausstellte, da Grönwohld die Runden ab da zwar ausgeglichen gestalten, aber leider nie richtig aufschließen konnte. Letztendlich hieß es nach einem starken geschlossenen Auftritt der Stormarner 14:18. Insgesamt war es ein freundlicher und jederzeit fairer Wettkampftag im Hamburger Osten.“

 

Vom Spieltag in Berlin-Friedenau:

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln I) übersendet folgende Zeilen:

„1 Stunde vor dem Spieltag hatte Germania schon Sorgen, da einer unserer Spieler krankheitsbedingt ausfiel und wir schnell einen Ersatz finden mußten. Im ersten Spiel gegen Hannover ging es mit Spaß und guter Laune fair und lustig zur Sache. Trotz der Niederlage fühlte sich das Ergebnis wie ein Sieg an. Jogi [die Red.: Marquardt] zeigte sein ganzes Können und holte 6:2 Punkte. Wahnsinn! Beim 2. Spiel wussten wir, das es eine enge Kiste werden würde. Da wir bisher immer knapp gegen Flamengo verloren hatten, wollten wir diesmal mehr. Und so kam es dann auch. Unser vierte Mann, Kevin Kapschies, holte den entscheidenden Punkt zum Unentschieden. Auch hier waren die Spiele super fair. Trotz unsicherer Zukunft wird Germania weiterhin kämpfen! Wir sind bereit für den 4. Spieltag!“

 

Fred Elesbao (SG Hannover) schreibt:

„Das Spiel gegen Flamengo war hart und emotional. Am Anfang habe ich ein bisschen Ärger bekommen, weil ich beim Jubeln zu laut war. Aber ich glaube, das gehört dazu. Das ist kein Kinderspiel, sondern ein Sport … Und Sport braucht Leidenschaft. Die Spannung war bis zum Schluß zu spüren. Deshalb gab es noch ein lustige Situation für uns: In den letzten Sekunden konnte ich mein finales Spiel drehen, so dass wir 17 Punkte hatten. Lars [die Red.: Lars Tegtmeier] wollte das einfach nicht glauben. Er war fest davon überzeugt, dass wir bei 16 Punkten standen. Es hat einige Überredungskunst gebraucht, um ihm die Wirklichkeit klar zu machen. Als der Aha-Effekt kam, haben wir alle herzlich gelacht … Die Mannschaft ist glücklich. Jetzt kommt es zu einem großen Finale in Kiel. Unsere Erwartungen sind hoch, aber ich glaube, in Kiel ist alles möglich.“


Leinz (Flamengo Berlin I)
berichtet:

„Neukölln und Flamengo traten ersatzgeschwächt an. Im Spiel Hannover gegen Flamengo sahen die zahlreichen Flamengo-Fans ein ausgeglichenes Game. Am Ende mit dem entscheidenen Vorteil für Hannover. Beim Spielstand von 14:10 für Hannover führten Andy Schalm und der grippegeschwächte Sascha Kansteiner bis 2 Minuten vor Schluss in ihren jeweiligen Partien. Der vermeintliche Showdown zum möglichen Ausgleich, zum 14:14, lag nahe. Jedoch konnte die starken Jungs aus Hannover das Blatt noch wenden und sich durch eine 3:1 Runde zum vorzeitigen Sieg schießen. Am Ende war Hannover froh das erste enge Saisonspiel glücklich, aber verdient, gewonnen zu haben. Mit diesem Gefühl im Rücken wurde Neukölln im 2. Spiel des Tages ohne größere Probleme besiegt. Folglich kommt es am letzten Spieltag zum entscheidenden Aufstiegsspiel zwischen Hannover und Kiel. Ich sehe Hannover wegen der ausgeglicheneren Besetzung im Vorteil. Im letzten Spiel des Tages musste Sascha Kansteiner durch Rüdiger Rößger ersetzt werden, der dann seine Sache in seinem ersten Zweitligaspiel gut machte. Dennoch war die Luft bei einigen Spielern etwas raus und auch meine 7:1 Punkte haben schlussendlich nur zum 16:16 gereicht. Damit hat Flamengo mit 7 Pluspunkten sehr wahrscheinlich den Klassenerhalt erreicht und spielt am letzten Spieltag um Platz 3 in der Liga!“

 

 

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Vorschau: Südpokal 2017 – wer macht’s?

81 Teilnehmer beim Einzelturnier der Headbangers Balingen. Das Turnier ist quasi schon seit Wochen ausgebucht und wurde zwischenzeitlich schon von 61 auf 81 Teilnehmer aufgestockt. Ein Grund für diese Teilnehmerzahl ist sicherlich das besondere, familiäre Flair bei den sympathischen Headbangers, welches sich offensichtlich schon weit über die Grenzen der südwestlich angesiedelten Tipp-Kick Gemeinde herumgesprochen hat. Zum anderen findet aber auch ein Tag später die Qualifikation zum DTKV-Pokal in Form eines Mannschaftsturniers statt, dem Südpokal.

Schaut man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturnieres an, so darf man sicherlich schon rein spekulativ einige Schlüsse auf die Mannschaftsaufstellungen am Sonntag riskieren.

Auf alle Fälle wird es eine spannendere Angelegenheit als noch 2016. Hier qualifizierten sich am Ende die vier gestarteten Top-Teams und Überraschungen blieben aus.

Betrachtet man sich das Teilnehmerfeld des Einzelturniers, fällt sofort das Fehlen von Beni Buza (Frankfurt) auf. Daher dürfte es dieses Jahr schwieriger sein, den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg auszumachen, auch wenn der amtierende Titelträger aus Frankfurt mit Beck, Hampel und Kaus alleine schon immer für 17 Punkte gut ist. Laut Meldeliste würde momentan noch Thomas Bittmann als vierter Mann zur Verfügung stehen.

In Bestbesetzung und mit sehr guten Chancen, eben weil in Bestbesetzung, tritt der OTC Amberg an. Tuma, Krätzig, der junge Dominik Steib und nichtzuletzt Sebi Wagner können jeden schlagen und am Ende für die mögliche Überraschung sorgen.

FFB steht laut Meldeliste an diesem Wochenende mit Höhn, Jähnert, Ruchti, Schönlau und Samabor zwar ein Team zur Verfügung, das sicher den ein oder anderen ärgern kann, jedoch ohne möglichen Einsatz von Routinier Peter Funke keine Chance für ganz oben haben wird. Die Qualifikation scheint möglich, mit Funke sicherlich noch mehr.

PWR Wasseralfingen wird sicherlich in doppelter Brüderkonstellation an den Platten stehen und für Furore sorgen wollen. 2x Weber und 2x Weishaupt gilt es erstmal zu schlagen. Zwar werden die Aalener am Ende nicht den Pokal in Händen halten, die Qualifikation jedoch scheint realistisch.

Gießen stehen mit Jepp, Jilo und Schäl die wohl stärksten Leute aus den eigenen Reihen auf dem Plan. Schwierig einzuschätzen und abzuwarten, ob Ylipulli wirklich nur zu dritt spielt oder wer das Quartett komplettiert. Mit einem vierten Mann ein weiterer Kandidat für die Quali.

Kann das Gießener Team um Jens Jepp noch einen vierten Mann aus dem Hut zaubern?

Rheinland mit Biel, Lortz, Lennemann, Hansen sowie Koegel dürfte bei etwas Losglück die Qualifikation zum DTKV-POKAL in Aussicht gestellt bekommen. Dieses Losglück bräuchte sicherlich auch Kaiserslautern, das mit Hahnel nur einen Spieler aus der 1. Mannschaft zum Turnier angemeldet hat. Link und Werle aus der Zweiten sowie Harald Geier aus der Dritten können sicherlich nur schwer Lauterns Punktejäger Phil Baadte, Flo Wagner und Jens König ersetzen.

Der schweizerischen Spielgemeinschaft Baden / Leppard und auch den Kickern aus Nürnberg müsste wohl auch das Losglück zu mehr verhelfen.

Schwierig sind im Moment die Aufstellungen aus Balingen zu erkennen. Toll aber, dass sie, um einen ordentlichen Turnierablauf zu gewährleisten, noch ein weiteres Team gemeldet haben.

 

Die Plätze 1-5 qualifizieren sich für den DTKV-Pokal. Tipp des Authors nach Grundlage der Anmeldungen zum Einzelturnier:

Mögliche Südpokal-Sieger: Frankfurt oder Amberg

Weitere Teams mit sehr guten Qualifikationschancen: FFB und PWR

Teams, die etwas Losglück bräuchten: Gießen, Rheinland, Kaiserslautern

Teams, die mehr als Losglück bräuchten: SG Baden / Leppard, Nürnberg, Balingen

 

Natürlich ist abzuwarten ob die Meldeliste die Aufstellungen der Teams widerspiegelt, aber möglich ist das schon, wenn man bedenkt, dass in den darauffolgenden Wochen mit der NDEM und dem 3. Bundesliga Spieltag für viele zwei weitere Wochenenden für Ihr geliebtes Hobby folgen. Gut möglich, dass der ein oder andere Top-Kicker seine Prioritäten auf diese beiden Wochenenden legt und hier die Familie dem Balinger Wochenende vorzieht.

 

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Regionalliga Nord – 2016/17: TKG Adersheim – Durchmarsch in Liga 2?

Der Absteiger aus der 2. Bundesliga-Nord-Ost hat bisher eine makellose Bilanz aufzuweisen. Vier Siege, 8:0 Punkte, 74:54 Spielpunkte, das macht einen Schnitt von 24 Punkten und 71,8 Toren pro Spiel. Bei dem Kader war das zu erwarten. Baumgart, Käthner, Pfaff … Namen, die bei Turnieren in den letzten Jahren auch des Öfteren unter den letzten 24 oder gar in Endrunden auftauchten. Mit Simon Becker und Hasi Saust stehen noch Spieler im Kader, die auch nicht erst seit gestern Tipp-Kick spielen.
 
Wer könnte für die TKG Adersheim zum Stolperstein werden? Diese Frage lässt sich nach der Hälfte der Saison nicht unbedingt beantworten, da einige der Verfolger gerade mal zwei Spiele absolviert haben und noch diverse ernstzunehmende Gegner vor der Brust hat.
TFC Phöbus Cuxhaven 82 zum Beispiel. Auch wenn sie sich selbst vielleicht nicht zum Favoritenkreis zählen, wenn man Berichten auf http://www.tippkick-liga.de Glauben schenkt, ist das Duo Völlmecke+Krage eigentlich in der Lage, genug Punkte zu sammeln, damit Kruse, Ferreira oder Wölk quasi „den Rest erledigen“. Jedoch gab es gegen TKV Jerze II einen Dämpfer. Mit 15:17 mussten sich die Kicker von der Nordsee den Jerzern geschlagen geben. Kai Völlmecke (2 Punkte) und Marcus Krage (6 Punkte) konnten zusammen leider nicht genügend Punkte erspielen. Ferreira und Wölk konnten mit 4 bzw. 3 Punkten nicht genug Punkte zum möglichen Sieg beisteuern.
Aber TFB 77 Drispenstedt II wurde klar mit 26:6 geschlagen und somit stehen 2:2 Punkte auf dem Konto. Man darf gespannt sein, ob Cuxhaven nochmal angreift oder nicht.
Hierfür bedarf es einer Steigerung von Kai Völlmecke, der wie viele wissen, kaum in der Lage ist, im Airbus eine Tipp-Kick-Platte aufzubauen, um öfter zu trainieren.
Der 3er-Spieltag mit der TKG Adersheim und TKG Wolfsburg konnte leider auch nicht stattfinden, da die winterlichen Temperaturen in der nördlichsten Spielstätte der RL Nord kein Spiel zulassen in der kalten Jahreszeit.
TKG Wolfsburg 1 hat auch erst zwei Spiele auf dem Konto und steht mit 3:1 Punkten auf Rang 5 der Tabelle. Durch diverse Absagen war es leider nicht möglich, bereits Gegner aus Hannover und Cuxhaven an die Platte zu bringen, um sich in der Tabelle nach vorne zu schieben. Die Mail-Server laufen heiß und hoffentlich können die Kicker um Detlef Bastian bald wieder ihre Tipp-Kick-Koffer öffnen, um oben anzugreifen. Mit Tobias Schleiß und Detlef Bastian stehen zwei sehr erfahrene Kicker im Kader, die an einem guten Tag jeweils  7-8 Punkte machen können. Jedoch müssen auch Thomas Radmer und Michael Lemke Punkte holen und dürfen sich nicht auf die Nr. 1 und 2 verlassen. Der große Kracher TKG Adersheim kommt erst am Ende der Saison nach Wolfsburg. Doch die 1. Mannschaft aus Wolfsburg sollte von Spiel zu Spiel denken und sich Schritt für Schritt nach oben kämpfen bis zum heißen Finale gegen Adersheim. Bis dahin müssen auch Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2 besiegt werden, die bei ihren Niederlagen gegen die 2. Mannschaft aus Wolfsburg (jeweils 14:18) gezeigt haben, dass sie keine leichten Gegner sind. Detlef Bastian sagt zum Aufstiegsrennen: „Sehe alle 3 Teams gleichauf, die Tagesform wird entscheiden.“
TKG Wolfsburg 2 hingegen hat bereits fünf Spiele absolviert. Nach wichtigen und heiß umkämpften Siegen gegen SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze 2, die erst in der letzten bzw. vorletzten Runde entschieden wurden, stehen sie nicht zu Unrecht mit oben. Mit einem Spiel mehr hat sich die Zweitvertretung aus Wolfsburg an Adersheim vorbeigeschlängelt und steht mit 9:1 Punkte auf Platz 1 der Tabelle mit 99:62 Spielpunkten.
In Kürze wird Wolfsburg 2 bereits das 6. Spiel gespielt haben, wenn Anfang März Pegasus Hannover 1 anreist. Dies wird im Vergleich zum 25:7 – Sieg gegen Drispenstedt nicht leicht. Weichelt und Genz sind erfahrene Spieler, die erstmal geschlagen werden müssen, um zu gewinnen. „Alles geht, nix muss“ heißt es in der Zweiten. Niemand erwartet, dass die 2. Mannschaft, die mit Joachim Kipper eine Perle des Tipp-Kick-Sports in die eigenen Reihen holen konnte, nach Cuxhaven reist und dort sowohl Cuxhaven und Adersheim schlägt, um dann als Überraschungsteam in die 2. Bundesliga-Nord-Ost aufzusteigen. Wie gesagt: „Alles geht, nix muss.“ sagt Marcel Becker kurz und knapp.
TKG Adersheim hat vom Kader her die größten Aufstiegschancen. Wie bereits erwähnt, stehen große Namen im Kader. Bisher konnte kein Gegner den Adersheimern auch nur annährend gefährlich werden. Die verlorenen Spielpunkte waren bisher alle im einstelligen Bereich. Die stärkeren Gegner kommen jedoch noch. Cuxhaven, TKG Wolfsburg 1 und 2 und auch TKV Jerze 2 könnten noch zum Stolperstein werden.
Was sagt Teamchef Myrko Baumgart zu den Aufstiegs-Chancen der TKG Adersheim? „Na ja bei 8-0 Punkten ganz gut, wobei mit Wolfsburg und Cuxhaven erst die Schwergewichte kommen, aber ich denke, wenn wir am Spieltag einen guten Baumgart haben, sollte uns keiner aufhalten können.“
Was macht der Rest?
Mannschaften wie SG Buxtehude/Moisburg, TKV Jerze 2, Fortuna Düdinghausen werden sowohl mit dem Aufstieg, als auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben und das gesicherte Mittelfeld bilden. Für alle Teams wird es aber sicherlich das Ziel sein, so weit wie möglich nach oben in der Tabelle zu stehen und vielleicht kann der eine oder andere Große da oben noch geärgert werden.
Beim Abstieg wird es beim Spiel Pegasus Hannover gegen TFB Drispenstedt 2 zur Entscheidung kommen. Beide Teams haben bisher alle Spiele verloren. Hier könnte das Duo Weichelt + Genz mit ihrer langjährigen Erfahrung der entscheidende Faktor sein.
Zwischenfazit:
Die diesjährige Regionalliga Nord ist extrem stark. Um den Aufstieg spielen drei Mannschaften, zwei Teams duellieren sich im Kampf um den Nicht-Abstieg. Das breit gefächerte Mittelfeld kann jedem der Aufstiegskandidaten gefährlich werden, siehe Jerze gegen Cuxhaven. Der Weg in die 2. Bundesliga Nord-Ost führt nicht nur über Adersheim, sondern auch gegen die vermeintlich leichteren Gegner wie Jerze, Buxtehude und Düdinghausen. TKG Wolfsburg 1 und TFC Phöbus Cuxhaven fehlen zwei Spiele, um zur Halbzeit auszumachen, in welche Richtung es für beide Teams geht. Dieses Spiel wird im April stattfinden.
Enttäuschung:
TKC Fortuna Düdinghausen: Spielte man vor einigen Jahren noch in der 2. Bundesliga-Nord-Ost, stehen die Kicker um Michael Schuster derzeit mit 2:6 Punkten auf Platz 7. Der Start mit 0:4 gegen beide Wolfsburger ging voll in die Hose.
Mit Siegen gegen Jerze, Buxtehude könnte man diese beiden Gegner noch hinter sich lassen und gegen Cuxhaven ist sicherlich auch noch was drin. Mit Carsten Brandes wurde ein erfahrener Spieler ins Team geholt, der nach langer Pause wieder gut in den Punktspielbetrieb kam. Hier hängt aber nahezu alles vom Duo Schuster-Stapel ab. Finden Sie zu alter Stärke zurück, ist vielleicht sogar noch Platz 4 möglich, und nächste Saison vielleicht sogar noch mehr.
Überraschung:
TKG Wolfsburg 2: Joachim Kipper passt nicht nur menschlich gut ins Team, er holt im Punktspiel wichtige Punkte und ist auch mental eine Verstärkung für das Team, der mit seiner Erfahrung seine Teamkollegen zum Sieg führen kann.
Sollte Pegasus Hannover 1 geschlagen werden, wird sich beim 3er-Spieltag mit Cuxhaven und Adersheim zeigen, ob das Team reif für den Aufstieg ist. Kehrt man mit 4 Punkten im Gepäck zurück, könnte nur noch die 1. Mannschaft aus dem eigenen Verein gefährlich werden.
Prognose:
TKG Adersheim steigt als Meister der RL Nord auf. Mit Pfaff, Käthner und Baumgart stehen drei Top-Spieler im Kader. Da müssten schon alle drei einen ganz miserablen Tag haben bzw. sich zur Halbzeit die Finger brechen (entweder selbst oder vom Gegner verursacht), um die noch ausstehenden Spiele zu verlieren. Andere Teams sollten einen Blick auf die 1. und 2. Bundesliga riskieren. Bei drei Absteigern aus der 2. Bundesliga Nord-Ost bzw. falls das eine oder andere Team aus Berlin nächstes Jahr keine Mannschaft meldet, könnte es zu einem Relegationsspiel mit dem Tabellenzweiten der RL Ost geben.
TFB Drispenstedt 2 wird sehr wahrscheinlich in die Verbandsliga Nord absteigen. Letztes Jahr konnte der Abstieg nur abgewendet werden, weil TFG Hildesheim kein Team gemeldet hat. Dieses Jahr wird der Abstieg kaum vermeidbar sein.
Zu sehr werden wichtige Punkte von Dirk Kandziora vermisst. Ob nochmal ein Überraschungssieg wie im Vorjahr gegen Hildesheim drin ist, wird sich zeigen. Hier werden Weichelt und Genze von Pegasus evtl. den Unterschied machen.

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DTKV-Pokal 2016/17: Vorschau zum Südpokal 2017 in Balingen

Am 5.März kommt es in Balingen zum Showdown um die 5 Startplätze der Sektion Süd für die Pokal-Endrunde am 13. und 14.Mai in Delligsen.

Bei der Ausspielung des Süd-Pokals sind insgesamt 12 Teams vertreten, die in 4 Dreier-Gruppen die Teilnehmer an der Endrunde in Niedersachsen ermitteln werden. Durch die freie Auslosung ohne gesetzte Teams ist es durchaus möglich, dass ein Außenseiter das Endturnier um den DTKV-Pokal errreichen kann.

Als Favoriten sind natürlich die 3 teilnehmenden Bundesligisten zu nennen, mit dem Titelverteidiger und Doublesieger TKC Gallus Frankfurt und dem 1.TKC Kaiserslautern zwei Hochkaräter, der OTC 90 Amberg sollte aber bei dem gegebenen Starterfeld auch gute Chancen auf einen Platz unter den bundesweit letzten 16 haben.

Titelverteidiger TKC Gallus Frankfurt: Südpokalsieger, Deutscher Mannschaftsmeister und DTKV-Pokalsieger 2016

Die drei Zweitliga-Teams PWR ´78 Wasseralfingen, Flinke Finger Bruck und SG Rheinland/Düsseldorf sind zusammen mit Ylipulli Gießen auch in der Lage, sich zu qualifizieren. Das Ganze wird natürlich sehr durch die spannende Auslosung kippen können, denn bei dem Modus „die 4 Gruppensieger sind qualifiziert, die 4 Gruppen-Zweiten spielen in einem Halbfinale und Finale den 5. Teilnehmer aus“ ist es durchaus möglich, dass z.B. die 3 Bundesligisten in eine Gruppe gelost werden und demnach wäre definitiv eines der drei Teams bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Anders herum ist es demnach auch möglich, dass 3 Verbandsligisten (Nürnberg, Balingen II, Balingen III) in eine Gruppe gelost werden und sich einer der drei sicher für Delligsen qualifiziert.

Es bleibt also zunächst abzuwarten, was die Losfee sich für die Teilnehmer ausgedacht hat.

Am Tag zuvor findet der Zollern-Alb-Pokal statt. Alle Informationen zum Turnierwochenende der Headbangers findet ihr auf deren Homepage.

 

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2. Bundesliga Nordost – 2016/17: Vorschau zum 3. Spieltag

Am Sonntag, den 26. Februar, kommt es in der 2. Bundesliga-Nordost zu 9 reizvollen Duellen. Die beiden großen Fragen sind: Erledigen die beiden Aufstiegsaspiranten Hannover und Kiel ihre Pflichtaufgaben, um dann im großen Finale am 4. Spieltag den Aufsteiger zu küren? Gibt es bereits am 3. Spieltag deutliche Weichenstellungen in der Abstiegsfrage?

Die Ansetzungen lauten:

6 Begegnungen finden in Berlin statt, 3 in Grönwohld. Im Einzelnen:

– in Friedenau bei Flamengo:

Hannover-Flamengo       11.00 Uhr

Neukölln-Hannover         13.00 Uhr

Flamengo-Neukölln         15.00 Uhr

 

– in Spandau bei den Filzteufeln:

Filzteufel-Neumünster     11.00 Uhr

Neumünster-Celtic II       13.00 Uhr

Celtic II-Filzteufel          15.00 Uhr

 

– in Grönwohld bei Grönwohld:

Celtic III-Grönwohld II   11.00 Uhr

Kiel-Celtic III                 13.00 Uhr

Grönwohld II-Kiel           15.00 Uhr

 

Zur Ausgangssituation:

Hannover und Kiel, die zur Zeit mit je 8:0 Punkten auf Platz 1 und 2 stehen, dürften den Aufsteiger am 4. Spieltag im direkten Vergleich ausspielen. In der Abstiegsfrage geht es noch spannender zu: Falls Jerze und Drispenstedt aus der 1. Bundesliga absteigen, steigen sogar 3 Mannschaften der 2. Bundesliga-Nordost in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Plätze 6 bis 9 (Neukölln 2:6, Neumünster 2:6, Celtic III mit 0:8 und die Spandauer Filzteufel mit 0:8) werden noch deutlich punkten müssen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch woher die Punkte bekommen? Neukölln ist gegen Hannover und Flamengo nur Außenseiter, Neumünster könnte mit 2:2 Punkten der große Gewinner des 3. Spieltages werden, die Filzteufel und Celtic III werden höchstwahrscheinlich nach dem 3. Spieltag mit 0:12 Punkten das Tabellenende zieren.

Flamengo, Grönwohld II und Celtic II können dagegen locker aufspielen und das Zünglein an der Waage bilden. Nach oben und nach unten. Insbesondere Celtic II, die Peter Deckert für den verhinderten Olli Baer einsetzen werden und vielleicht auch Andreas Pallwitz für den verhinderten Jan Komareck, wird noch ein Sprung nach oben zugetraut.

 

Statements einzelner Spieler:

Fred Elesbao (SG Hannover): „Wir haben große Erwartungen an den nächsten Spieltag. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung ausbauen. Schließlich trainieren wir hart!!! Ich habe extra ein neues Stadion, das „Ernst-Thälmann-Stadion“, gebaut. In meinem Keller findet jetzt regelmäßig Training statt. Natürlich wird es schwer gegen Flamengo, insbesondere auswärts und bei Flamengo ist es immer schwierig. Außerdem traue ich Flamengo ebenso den Aufstieg zu. Kiel könnte auch ein Kandidat sein. Aber ehrlich gesagt, gucke ich noch nicht in Richtung Aufstieg, sondern ich konzentriere mich aufs nächste Spiel. So wie die anderen Jungs aus Hannoi auch!“

Oliver Wegener (Kiel): „Flamengo hat durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, weil es sehr erfahrene Akteure sind. Sie sind zudem taktisch klug und clever. Ich glaube, dass Flamengo das Spiel gegen Hannover nicht abschenken wird und sich in der leichten Außenseiterrolle pudelwohl fühlt, um dem Bundesligaabsteiger ein Bein zu stellen … Unser Spieltag in Grönwohld sieht einfacher aus, als es ist, denn es kommt darauf an, mit welchen Spielern Grönwohld und Celtic III antreten … Es gibt ja genügend Potential für eventuelle Nachmeldungen … Normalerweise steigt Celtic III gleich wieder ab, außer sie melden starke Akteure nach und gewinnen gegen Grönwohld. Dann wäre wieder alles drin.“

Martin Leinz (Flamengo Berlin): „Wir werden versuchen am 3. Spieltag Hannover zu schlagen. Dann haben wir noch alle Chancen aufzusteigen. Gegen Kiel haben wir unglücklich 15:17 verloren, ein Unentschieden wäre, objektiv gesehen, gerecht gewesen. Wir sind also dran an der Spitze. Wir werden auf den Punkt fit sein!“

Tobias Stock (Grönwohld): „Also, bis auf unseren Käpt’n Steve sind alle an Bord. Wir werden vor Ort nach Gefühl festlegen, wer spielt und werden darauf achten, dass jeder zumindest in einem Spiel eingesetzt wird. Für diesen Spieltag ist ein Sieg gegen Celtic Pflicht. Gegen Kiel wäre aus meiner Sicht – wenn Kiel mit der Topbesetzung antritt – selbst ein Punkt für uns eine große Überraschung. Insgesamt sind wir mit einem gesicherten Mittelfeldplatz sehr zufrieden. Als Aufsteiger sehe ich ganz klar die Kieler. Sie haben mit Olli einen routinierten Bundesligaspieler. Dahinter mit Simon und Robert zwei aufstrebende Top-Talente und auch Florian oder Christoph wissen wo das Tor steht. Für mich die Mannschaft mit dem besten Gesamtpaket und auch mit die Sympathischste.“

Karl-Heinz Sternberg (Germania Neukölln): „Pocki und Jogi [die Redaktion: gemeint sind Andreas Pockrandt und Jürgen Marquardt] hören tatsächlich auf. Beide wollen aber noch gelegentlich Turniere besuchen. Insgesamt werden wir nächste Saison 5 Abgänge haben, damit bleibt die Zukunft von Germania 09 Neukölln tatsächlich in der Schwebe. Vielleicht gelingt es uns noch den einen oder anderen Spieler zu angeln … Erst Ende der Saison werden wir dann entscheiden, ob wir weiterhin 2. Bundesliga oder nur Regionalliga-Ost spielen. Für die beiden letzten Spieltage steht bei uns der Spaß im Vordergrund und wir wollen uns mit einem Lächeln und einem Dankeschön von der 2. Liga verabschieden.“

 

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Regionalliga Ost – 2016/17: Halbzeitbilanz

Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 TKC Flamengo II 4 3 1 0 7:1 95:33 292:195 97
2 SpVgg Halbau I 3 2 1 0 5:1 65:31 220:146 74
3 Spandauer Filzteufel 09 II 4 2 0 2 4:4 65:63 226:237 -11
4 Germania 09 Neukölln II 3 1 0 2 2:4 34:62 178:207 -29
5 SpVgg Halbau II 4 0 0 4 0:8 29:99 179:310 -131

 

Fast alle Spiele der Hinrunde wurden gespielt, lediglich das Spiel Neukölln II –  Halbau I fehlt. Hier wechselte in Absprache mit dem Staffelleiter Ost das Heimrecht auf die Halbauer, da den Neuköllnern keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Als neuer Termin wurde nun der 20. Februar festgelegt.

Wie bereits in dem Vorbericht zu Beginn der Saison vermutet, spielen Halbau I und Flamengo II um den Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nordost. Wenn man davon ausgeht, dass Halbau I das Spiel gegen Neukölln II gewinnt, stünden beide Mannschaften mit 7:1 Punkten an der Tabellenspitze. Vermutlich wird erst der direkte Vergleich in der Rückrunde die Aufstiegsfrage klären.

Platz 3 und somit im Niemandsland scheint für die Spandauer Filzteufel reserviert. Ihr Motto lautet: „Die beiden Großen ärgern, so gut wie es geht.“ Vielleicht gelingt die eine oder andere Überraschung.

Um die rote Laterne, in der RL Ost also um Platz 5, streiten sich Neukölln II und Halbau II. Neukölln II hat bereits 2 Punkte auf dem Habenkonto und ist somit im leichten Vorteil gegenüber den Halbauern. Doch auch hier wird erst der direkte Vergleich in der Rückrunde entscheiden, wer die Laterne erhält.

 

Regionalliga Ost – Einzelwertung

Pl. Name Verein M Sp. S U N Punkte Tore Diff.
1 RÖßGER, Rüdiger TKC Flamengo II 4 16 14 1 1 29:3 73:43 30
2 KREßIN, Sven TKC Flamengo II 3 12 10 1 1 21:3 68:30 38
3 SCHULZ, Stephan Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 8 4 4 20:12 63:49 14
4 MIELKE, Gabriel Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 9 1 6 19:13 62:58 4
5 KÄHLING, Gerrit SpVgg Halbau I 3 12 9 0 3 18:6 53:30 23
6 SCHWARZ, Henk SpVgg Halbau I 3 12 7 3 2 17:7 58:35 23
7 BREUß, Alexander Germania 09 Neukölln II 3 12 7 3 2 17:7 51:32 19
8 VOLKMANN, Torsten SpVgg Halbau I 3 12 8 1 3 17:7 56:40 16
9 SCHEFFLER, Uwe Spandauer Filzteufel 09 II 4 16 4 6 6 14:18 59:63 -4
10 MÖHLE, Henning SpVgg Halbau I 3 12 5 3 4 13:11 53:41 12
11 KELLNER, Frank TKC Flamengo II 2 8 5 2 1 12:4 37:28 9
12 LANGHOFF, Rudolf SpVgg Halbau II 4 16 3 5 8 11:21 51:68 -17
13 MIETKE, Wilfried TKC Flamengo II 2 8 4 1 3 9:7 29:17 12
14 SCHWARZKOPF, Christian TKC Flamengo II 2 8 4 1 3 9:7 38:39 -1
15 JAENISCH, Marco TKC Flamengo II 1 4 4 0 0 8:0 18:10 8
16 LINKE, Andreas Spandauer Filzteufel 09 II 3 12 4 0 8 8:16 30:52 -22
17 ZINGERLE, Christian TKC Flamengo II 2 8 2 3 3 7:9 29:28 1
18 KAPSCHIES, Kevin Germania 09 Neukölln II 3 12 1 5 6 7:17 47:60 -13
19 HEIDENREICH, Peter SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 30:59 -29
20 DREYER, Roland SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 55:97 -42
21 SCHMÖLLING, Frank SpVgg Halbau II 4 16 2 2 12 6:26 43:86 -43
22 SCHONAT, Volkmar Germania 09 Neukölln II 2 8 2 1 5 5:11 32:38 -6
23 MIELKE, Daniel Spandauer Filzteufel 09 II 1 4 2 0 2 4:4 12:15 -3
24 GNADT, Thorsten Germania 09 Neukölln II 3 12 1 1 10 3:21 38:62 -24
25 STERNBERG, Wolfgang Germania 09 Neukölln II 1 4 1 0 3 2:6 10:15 -5

 

Die Einzelwertung führt Rüdiger Rößger souverän mit 29:3 Punkten an. Dahinter folgt sein Vereinskamerad Sven Kreßin mit 21:3 Punkten. Doch die Tabelle ist „schief“: Es fehlt nicht nur ein Punktspiel, sondern die Mannschaften setzten unterschiedlich viele Spieler ein. Flamengo präsentierte in 4 Punktpielen gleich 7 Spieler, die Filzteufel 5 Spieler, ebenso wie die 2. Mannschaft der Neuköllner. Also, diese Tabelle ist und bleibt in dieser Saison nur bedingt aussagekräftig.

 

Wie geht es weiter in der Regionalliga Ost 2017/18?

„Die Gerüchteküche kocht“, und genaueres wird man vermutlich erst zur neuen Saison sagen können. Die erste Frage, die sich stellt, ist die Frage nach der Anzahl der Absteiger aus der 2. Bundesliga Nordost. Da diese Liga zu 60 Prozent aus Berliner Vereinen besteht, was natürlich gleichzeitig etwas über die spielerische Qualität der Berliner Vereine aussagt, ist die Chance besonders nach jetzigem Tabellenstand groß, dass mindestens 2 Berliner Vereine die Regionalliga Ost in der kommenden Saison bereichern werden (Tabelle siehe unten). Aber: Es wird vermutet, dass die Kelten von Celtic und auch die Filzteufel bereits in der laufenden Saison ihre Mannschaften verstärken werden, um diese Abstiege zu verhindern. Auch ist es nocht nicht völlig klar, wie Germania Neukölln in der kommenden Saison an den Start gehen wird. Es wird ferner gemunkelt, dass die beiden Spitzenspieler des Vereins sich aus dem Tipp-Kick-Geschehen zurückziehen werden. Steigt Neukölln I dann freiwillig ab? Auch Flamengo könnte in der in der kommenden Saison in der Regionalliga Ost wieder eine 3. Mannschaft stellen, Spieler ständen genügend zur Verfügung. Man sieht, alles im Fluß, stetig und immer, im Osten zumindest.

Hier die Tabelle der 2. Bundesliga Nordost, um sich ein Bild über die momentane Situation machen zu können. Die Berliner Vereine sind rot eingefärbt und zeigen deutlich ihre quantitative Dominanz im Nordosten der Tipp-Kick-Republik.

 

  1. Bundesliga Nordost – Tabelle
Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 SG Hannover I 4 4 0 0 8:0 105:23 248:124 124
2 SpVgg Balltick Kiel I 4 4 0 0 8:0 82:46 267:197 70
3 Flamengo Berlin I 4 3 0 1 6:2 82:46 246:200 46
4 TKV Grönwohld II 4 3 0 1 6:2 63:65 210:219 -9
5 Celtic Berlin II 4 2 0 2 4:4 65:63 231:202 29
6 Germania Neukölln I 4 1 0 3 2:6 54:74 215:236 -21
7 TFC Alemannia Neumünster I 4 1 0 3 2:6 50:78 189:231 -42
8 Celtic Berlin III 4 0 0 4 0:8 38:90 179:282 -103
9 Spandauer Filzteufel 09 I 4 0 0 4 0:8 37:91 161:255 -94

 

 

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