Vorschau: 2. Bundesliga Nordost 2017/18 – 2. Spieltag

Am kommenden Sonntag (19.11.2017) finden in Adersheim, Wolfsburg und Berlin die Begegnungen des zweiten Spieltags der 2. Bundesliga Nord statt. Interessant ist diesmal vor allem die Konstellation, dass an jedem der drei Spielorte jeweils eine der drei bislang verlustpunktfreien Mannschaften antritt. Wer von den dreien patzt, dürfte es schwer haben, vorne dabei zu bleiben. Wir stellen euch wieder alle Partien vor und zeigen, um was es geht.

Die aktuelle Tabelle

Spiele in Adersheim

TKG Adersheim (H) – Spvgg. Halbau Berlin I
Spvgg. Halbau Berlin I – TKV Jerze I
TKV Jerze I – TKG Adersheim

(Foto: W. Renninger)

Hat gute Chancen dabei zu sein: Simon Becker vom Gastgeber TKG Adersheim. (Foto: W. Renninger)

 

Adersheim empfängt neben Halbau auch den aktuellen Spitzenreiter TKV Jerze. Die Jerzer haben als Bundesliga-Absteiger am ersten Spieltag eindrucksvoll ihre (Mit-)Favoritenrolle im Titelrennen bestätigt. Mit 4:0 und 50:14 Spielpunkten stehen Andreas Hofert & Co. auf Platz eins vor den Spandauer Filzteufeln 09 I und der SG ´94 Hannover I. Die Gastgeber aus Adersheim konnten am ersten Spieltag keine Punkte erzielen, umso wichtiger wird es nun sein, zumindest gegen Halbau Berlin I zu punkten. Angesichts der Qualität des Kaders sollte dies auch möglich sein. Gespannt darf man sein, wer für Adersheim neben Jens Käthner und Myrko Baumgart an die Platten gehen wird. Mit Hasi Saust, Simon Becker, Stephan Pfaff und einem weiteren Neuzugang mit viel Tipp-Kick-Erfahrung wird es auch möglich sein, an einem sehr guten Tag den Spitzenreiter zu ärgern.

Spiele in Wolfsburg

TKG Wolfsburg I (H) – SG ´94 Hannover I
SG ´94 Hannover I – TKC Flamengo Berlin I
TKC Flamengo Berlin I – TKG Wolfsburg I

(Foto: W. Renninger)

Fred Elesbao geht schon mal in sich: Mit seiner SG Hannover hat er einen schweren Spieltag vor sich. (Foto: W. Renninger)

Auch in Wolfsburg wird es spannende Duelle geben. Die Hannoveraner wollen ihre weiße Weste behalten und mit 8:0 Punkten ihren Aufstiegsambitionen gerecht werden. Wolfsburg I hat mit Christoph Ihme einen Mann am Start, der seit dem letzten Spieltag zwei Turniere gewonnen (8. Gevelsberger Cult Classics und 3. Gießener Stadtmeisterschaft) und darüber hinaus mit dem dritten Platz bei der SDEM einmal mehr demonstriert hat, auf welchem Niveau er momentan kickt. Um erfolgreich zu sein, müssen aber auch die Routiniers Detlef Bastian und Tobias Schleiss punkten. Wie in Adersheim kann auch in Wolfsburg der Hausherr jeweils Zünglein an der Waage spielen. Möchte Flamengo Berlin I beim Thema Aufstieg weiter ein Wörtchen mitreden, müssen beide Spiele gewonnen werden.

Spiele in Berlin

(Foto: W. Renninger)

Skeptischer Blick: Wohin geht die Reise für Christian Thieke und Celtic Berlin II? (Foto: W. Renninger)

Celtic Berlin II (H) – Spandauer Filzteufel 09 I
Spandauer Filzteufel 09 I – TKV Grönwohld II
TKV Grönwohld II – Celtic Berlin II

Auch in diesen Partien tritt eine Mannschaft mit 4:0 Punkten an: die Spandauer Filzteufel I. Vor allem die mittlerweile festen Akteure Andrè und Daniel Bialk tun der Mannschaft gut. Wie auch bei Jerze und Hannover muss es das Ziel sein, beide Spiele zu gewinnen, um die Aufstiegskonkurrenten nicht davonziehen zu lassen. Grönwohld hat zwei Gegner vor der Brust, die es ihnen nicht gerade leicht machen werden, sich vom Tabellenkeller zu entfernen. Dazu wäre im Vergleich zum ersten Spieltag eine enorme Leistungssteigerung notwendig.

 

Alle Ergebnisse wieder wie gewohnt kurz nach den Spielen auf der Ligaseite zum Nachlesen!

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Verbandsliga Süd 2017/18: Erster Spieltag komplett – Ylipulli II grüßt als Tabellenführer

Im Launsbacher Bürgerhaus trafen sich heute die sechs Teams der Verbandsliga Süd zum ersten von insgesamt zwei Spieltagen der neuen Saison. Der Kampf um  die erste Tabellenführung war wie zu erwarten eine spannende Angelegenheit zwischen zwei Mannschaften, die großen Überraschungen blieben im Rahmen der 15 gespielten Partien allerdings aus.

 

Ylipulli Gießen II hat sich in eigener Halle die erste Tabellenführung der Verbandsliga Süd geholt. Das Team um die Eggebrecht-Brüder verwies die Eidgenossen von Leppard United hauchdünn auf Platz zwei. Mit jeweils 9:1 Punkten trennen die beiden Teams nur fünf Spielpunkte voneinander, der direkte Vergleich endete Unentschieden.

Erwartungsgemäß finden sich nach dem Spieltag die Rückkehrer TKG Weiler und Fortuna Post Göppingen im Mittelfeld der Liga wieder. Beide haben 5:5 Punkte auf dem Konto, bei den Spielpunkten haben allerdings die Youngster um Routinier Tommy Gerst mit +27 deutlich die Nase vorn.

Im hinteren Teil der Tabelle taten sich die beiden reinen Nachwuchsteams aus Amberg und Balingen natürlich schwer gegen die geballte Erfahrung und Spielstärke der anderen Teams. Beide konnten allerdings in einigen Partien sogar zweistellig punkten, den direkten Vergleich gewannen dann die Youngster aus der Oberpfalz recht deutlich.

 

Die Ergebnisse:

 

Runde 1:

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen:   28 – 4 (66-32)

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler:   16 – 16 (71-72)

Leppard United – OTC Amberg III:   24 – 8 (64-27)


Runde 2:

TKG Weiler – Leppard United:  12 – 20 (58-93)

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III:  4 – 28 (27-84)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen:  29 – 3 (86-45)


Runde 3:

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III:  19 – 13 (72-49)

Youngbangers Balingen – Leppard United:  4 – 28 (29-95)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler:  17 – 15 (65-60)


Runde 4:

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United:  16 – 16 (54-67)

TKG Weiler – OTC Amberg III:  22 – 10 (84-68)

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen:  10 – 22 (55-76)


Runde 5:

Fortuna Post Göppingen – Leppard United: 6 – 26 (32-70)

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III:  29 – 3 (89-50)

Youngbangers Balingen – TKG Weiler:  4 – 28 (42-84)


 

Die Tabelle:

Alle Ergebnisse zum Nachlesen demnächst wieder auf der Ligaseite!

 

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Saisonvorschau: Verbandsliga Süd 2017/18

Nachdem sich das Zusammenlegen der Spieltage in der Vergangenheit bewährt hat, treffen sich die Teams der Verbandsliga Süd am Sonntag, 29.10. – also einen Tag nach der 3. Gießener Stadtmeisterschaft – wie im vergangenen Jahr im Launsbacher Bürgerhaus nahe Gießen. In der lichtdurchfluteten Halle treten sechs Mannschaften gegeneinander an.

 

Auch in der Verbandsliga Süd werden am kommenden Sonntag endlich wieder die Kicker ausgepackt! (Foto: W. Renninger)

 

In die Verbandsliga Süd ist ordentlich Bewegung gekommen, und zwar in äußerst erfreulicher Hinsicht. Denn inzwischen gibt es mit den Youngbangers aus Balingen und dem OTC 90 Amberg II zwei reine Junioren-Teams, beim TKC Weiler kommt an der Seite von Routinier Thomas Gerst ebenfalls der Nachwuchs zum Zug. Mit Leppard United heißt der Ligabetrieb nach den Hotspurs aus Baden einen zweiten Schweizer Teilnehmer willkommen. Und Fortuna Post Göppingen ist ebenfalls eine Kraft, die es in den Vorjahren noch nicht gab: Allerdings fällt es schwer, hier von einem Neuling zu sprechen, wenn so viel Tipp-Kick-Geschichte an die Platte tritt. Zusammen mit Platzhirsch Ylipulli Gießen II kann man also sagen: Die Liga lebt!

Im ersten Teil des Textes stellen wir die Mannschaften und Spielerkader vor, im zweiten Teil gehen wir dann auf die einzelnen Partien ein. Zum Ende wagen wir noch einen Tipp, wie die Tabelle am Saisonende aussehen könnte.

 

Vereine und Spielerkader:

 

spielTrieb Ylipulli Gießen II

Michael Eggebrecht – Thorsten Eggebrecht – Eck Kegelmann – Pascal Gutzeit – Klaas Isermann


Youngbangers Balingen

Bruno Wilke – Benjamin Reindler – Sam Natke– Felix Weishaupt – Harun Malik – Junaid Malik – Paul Lotzer

 

Der Balinger Youngster Bruno Wilke (links) im Spiel gegen seinen Vereinskameraden Dawood Malik.

 

 


Fortuna Post Göppingen

Giuseppe Caudullo – Dietmar Maier – Dieter Österle – Franz Leiminger – Andreas Schüller


TKG Weiler

Thomas Gerst – Christian Schifferle – Chris Fricker – Finn Augenstein – Kain Augenstein – Phil Glauner 


Leppard United

René Gerber – Chrigu Meister – Hanspeter Conrad – Patrick Wingeier – Jérome Wingeier – Daniel Kaufmann

(Foto: W. Renninger)

Für die Leppards in der Verbandsliga Süd aktiv: René Gerber (Foto: W. Renninger)


OTC 90 Amberg III

Raphael Meier – Emilia Meier – Carmina Krätzig – Tizian Stein – Michael Janner – Julian Scharf


 

Begegnungen:

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen

Natürlich sind in dieser Begegnung die Ylipullis aus Gießen der Favorit gegen den Nachwuchs der Headbangers. Unterschätzen sollte man die Jungs aus Balingen jedoch nicht, denn die Headbangers stehen seit jeher für eine Top-Jugendarbeit.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen

Was haben die alten Meister noch oder bereits wieder drauf? Wir sind gespannt auf Caudullo, Österle, Schüller, Maier und Leiminger, sie werden gegen die Gießener sicherlich gleich auf gutem Niveau gefordert werden. Vielleicht schon ein Finale um den Aufstieg?

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler

Bei Gießen sind die Eggebrecht-Brüder Michael und Thorsten aus der ersten in die zweite Mannschaft gewechselt und bringen Regionalliga-Qualitäten mit. Gegen den TKG wartet ein Härtetest.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United

Neulinge darf man die Schweizer eigentlich nicht nennen, denn René Gerber und Chrigu Meister spielen ein Turnier nach dem anderen – letzterer kämpfte sich zuletzt sogar in die Endrunde der Süddeutschen Meisterschaft. Gießen hat mit Pascal Gutzeit selbst einen Neuling zu bieten. Sicherlich ist diese Partie eines der Schlüsselspiele um den Aufstieg.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III

Wenn man an den Auftritt der Amberger Rasselbande aus dem Vorjahr denkt, kann man den Ylipullis nur den Rat geben, sich für die Begegnung warm anzuziehen. Die Ziehkinder von Thomas Krätzig lehrten den Jungs von Oberbayern München 2016 das Fürchten und trotzten ihnen ein Unentschieden ab.

 

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen

Tipp-Kick-Generationen treffen aufeinander – wie sollte man diese Begegnung anders beschreiben. Göppingen ist im Vorfeld schwer einzuschätzen. Geht in dieser Partie was für die Youngsters aus Baden Württemberg?

 

Youngbangers Balingen – TKG Weiler

Zwar ist Thomas Gerst ein ewig junger Spieler, aber er dürfte wohl in dieser Partie der älteste sein. Seine Erfahrung wird seinem Team sicherlich helfen, aber ansonsten misst sich die Jugend miteinander: ein offenes Duell.

 

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III

Kräftemessen der beiden astreinen Jugendmannschaften des Spieltags: Nach dem coolen Auftritt des Vorjahres sind die Amberger favorisiert. Egal, wie es ausgeht: In jedem Fall geht hier die Perspektive für den Tippkick-Sport an die Platte.

 

Youngbangers Balingen – Leppard United

Die Jugend aus Balingen wird kämpfen müssen gegen die starken Schweizer. Punkte sollten möglich sein, ob es letztendlich zum Sieg reicht, wird man sehen. Die Frage wird sein: Wie ausgeglichen ist die Qualität bei United?

 

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler

Oesterle, Maier und Cadulla haben vor Jahren bereits 2. Liga gespielt, da könnte also Einiges gehen. Was ist noch da bei den Altmeistern und wie lange dauert es, bis sie wieder im Turniermodus ankommen?

 

Fortuna Post Göppingen – Leppard United

Das wird eine Partie mit Fragezeichen sein, denn viele Unbekannte schweben bei diesem Duell im Raum. Knackige Spiele sind zu erwarten, alles ist möglich.

 

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III

Zu erwähnen ist auch, dass bei Amberg die einzigen beiden Spielerinnen der Liga antreten. Und Carmina und Emilia haben bereits im Vorjahr abgeräumt. Die Herren aus Göppingen sollten auf der Hut sein.

 

TKG Weiler – Leppard United

Zwei Aufstiegsaspiranten treten gegeneinander an. Thomas Gerst steht bei Weiler für Qualität, und auch Chris Fricker hat bei Turnieren schon auf sich aufmerksam gemacht. Sie treffen auf die Vielspieler René Gerber und Chrigu Meister. Spannend.

 

TKG Weiler – OTC Amberg III

Jugend trifft Jugend, und Thomas Gerst muss aufpassen, dass er dabei nicht alt aussieht. In diesem Duell ist alles möglich, irgendwann wird auch die Frage sein, wer Kondition und Konzentration hochhalten kann.

 

Leppard United – OTC Amberg III

Die Schweizer werden Bekanntschaft machen mit der vorbildlichen Jugendarbeit von Thomas Krätzig. Bei den Ambergern ist schon viel Spielkultur vorhanden, mal sehen, wie weit die Tippkick-Beine tragen …

 

 

Saisontipp:

  1. Leppard United
  2. spielTrieb Ylipulli Gießen II
  3. Fortuna Post Göppingen
  4. TKG Weiler
  5. OTC Amberg III
  6. Youngbangers Balingen

 

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Regionalliga Süd 2017/18: Erster Spieltag komplett – Oberbayern startet mit Sieg und Niederlage

Zwei Partien haben heute den 1. Spieltag der Regionalliga Süd komplettiert. In Unterhaching trafen die Gastgeber Oberbayern München auf Erst- und Zweitvertretung der Headbangers aus dem schwäbischen Balingen. Hier die Ergebnisse des Tages und die komplette Tabelle nach dem ersten Spieltag.

 

Headbangers Balingen II – Oberbayern München: 12 – 20

 

(Foto: W. Renninger)

Im Spiel gegen Headbangers Balingen II kaum gefordert: Björn Buschmann mit 8:0 Punkten. (Foto: W. Renninger)

 

 

Oberbayern München – Headbangers Balingen I: 14 – 18

 

(Foto: W. Renninger)

Thomas Will steuerte drei Punkte zum Erfolg seiner Headbangers gegen Oberbayern München bei. (Foto: W. Renninger)

 

 

Tabelle:

 

Durch den nicht unbedingt vorhersehbaren Erfolg gegen Oberbayern hat sich die Balinger Erste den dritten Tabellenplatz noch vor den hochgehandelten Teams aus Baden und dem Rheinland geschnappt. Ebenfalls vor diesen beiden Mannschaften reihen sich die Oberbayern nach den ersten beiden Spielen der Vereinshistorie in Liga drei ein. Balingen II findet sich wie erwartet im unteren Tableau wieder.

 

Wie immer gibt`s alle Ergebnisse und die Tabelle zum Nachlesen demnächst auch wieder hier!

 

 

 

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Regionalliga Süd 2017/18: Aufsteiger Amberg überrascht in Düsseldorf

Bis auf Oberbayern München sind nun auch in der Regionalliga Süd alle Clubs in die neue Spielzeit gestartet. In Düsseldorf und Gießen fanden heute jeweils drei Spiele statt. Überraschung des Spieltags: Aufsteiger OTC Amberg II, bei denen der eigentlich im Kader der Erstvertretung gemeldete Dominik Steib an der Platte stand, schlägt die hochgehandelte Zweitligareserve aus dem Rheinland überraschend deutlich und ist damit zumindest vorläufig erster Verfolger von Topfavorit Gießen.

 

Die Ergebnisse:

27. September 2017 in Balingen

Headbangers Balingen – Headbangers Balingen II  :  23-9
Keine Überraschung beim Ergebnis des internen Headbangers-Duell, das schon am 27. September stattgefunden hat. Überraschend höchstens, dass die Homscheidt-Brüder nicht gespielt haben.

(Foto: W. Renninger)

Thomas Will setzt sich mit Headbangers I im Auftaktspiel der Regionalliga Süd durch. (Foto: W. Renninger)

 

8. Oktober 2017 in Düsseldorf

SG Rheinland/Düsseldorf II – TKC 1971 Hirschlanden IV  :  25-7
Auch hier keine Überraschung, der Favorit setzt sich gegen die Schwaben standesgemäß durch.

TKC 1971 Hirschlanden IV – OTC 90 Amberg II  :  11-21
Aufsteiger Amberg bezwingt Hirschlanden deutlich, bei denen Jochen Härterich alleine sieben der insgesamt elf Punkte holt. Bei den Oberpfälzern Franz Putz ebenfalls mit 7:1 Punkten.

OTC 90 Amberg II – SG Rheinland/Düsseldorf II (H)  :  24-8
Erste Überraschung des Spieltags: Die Rheinland Reserve geht gegen den Aufsteiger deutlich baden, nur Michi Koegel kann ausgeglichen punkten. Bei Amberg Dominik Steib mit makelloser 8:0 Bilanz.

(Foto: W. Renninger)

Licht und Schatten: Mit 2:2 Punkten starten Georg Lortz und seine SG Rheinland/Düsseldorf II in die neue Saison. (Foto: W. Renninger)

 

8. Oktober 2017 in Gießen

Spieltrieb Ylipulli Gießen (H) – Baden Hotspurs  :  18-14
Im Topspiel des Tages zwischen den beiden Aufstiegsaspiranten setzen sich die Mittelhessen knapp durch. Für Gießen zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in Liga zwei.

Baden Hotspurs – TKC 91 Nürnberg  :  19-13
Die zweite Überraschung des Tages lieferten die Kicker aus der Noris: Sie verlangten dem haushohen Schweizer Favoriten alles ab und mussten sich erst im letzten Durchgang geschlagen geben.

TKC 91 Nürnberg – Spieltrieb Ylipulli Gießen (H)  :  4-28
Beim Fight gegen Baden hatten die Nürnberger wohl zu viele Körner gelassen: Gegen das beste Team der Liga gab es eine deutliche Packung. Bester Nürnberger Peter Dobler mit zwei Zählern, bei Ylipulli Christian Schäl und Jens Jepp souverän mit 8:0 Punkten.

(Foto: W. Renninger)

Klaus Höfer und Christoph Jilo sind zufrieden: 4:0 Punkte für ihre Ylipullis zum Auftakt. (Foto: W. Renninger)

 

Die vorläufige Tabelle:

 

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

 

Die noch ausstehenden Partien des 1. Spieltags:

Oberbayern München (H) – Headbangers Balingen
Headbangers Balingen II – Oberbayern München (H)

 

Alle Ergebnisse gibt`s auch wieder zum Nachlesen auf der Ligaseite!

 

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2. Bundesliga Südwest – 2017/18: PWR Wasseralfingen unterstreicht Titelambitionen

Zum Saisonauftakt untermauert Wasseralfingen in Amberg eindrucksvoll seine Aufstiegsambitionen, Karlsruhe hält sich in Hirschlanden schadlos und bleibt ohne Verlustpunkt. Spieler des Tages: Thomas Ruchti hat mit 16:0 Punkten großen Anteil daran, dass seine Brucker dem PWR auf den Fersen bleiben.

 

Spiele in Hirschlanden

Georg Schwartz hat gut Lachen: Seine SG Karlsruhe/Mayence startet mit 4:0 in die Saison. (Foto: W. Renninger)

In Hirschlanden konnte die Zweitvertretung als Gastgeber die mittlerweile seit 14 Jahren in der 2.Liga vertretenen SGler aus Karlsruhe und Mainz sowie die eigene 3. Mannschaft zum Spieltag begrüßen. Aus zeitlichen Gründen wurden zunächst die Spiele der SG ausgetragen, anschließend wurde das vereinsinterne Duell angesetzt.

SG Karlsruhe/Mainz – TKC 1971 Hirschlanden II:  17:15 (42:50)

Der TKC Hirschlanden II, erstmals mit dem Ex-Lauterer Christoph Haag an den Platten, begann forsch gegen die Jungs um Georg Schwartz: Nach 3 Runden stand ein 8:4 auf dem Spielbogen. Daniel Meuren, mit Anlaufschwierigkeiten und 0:4 Punkten gestartet, trug letztendlich mit zwei knappen Siegen mit jeweils nur einem Tor Unterschied zum knappen und glücklichen 17:15-Erfolg der SG bei. Solide Auftritte zeigten Marco Bittmann (6:2) und Georg Schwartz (5:3), während Henning Horn mit 2:6 Punkten zwar nicht glänzte, aber immerhin zwei immens wichtige Punkte einfahren konnte. Auf Hirschlander Seite sollten auch 6:2 Punkte von Stefan Poetsch am Ende nicht zum Punktgewinn ausreichen.

TKC 1971 Hirschlanden III – SG Karlsruhe/Mainz:  8:24 (45:67)

Liganeuling TKC Hirschlanden III ging als absoluter Außenseiter in die Partie gegen die SG Karlsruhe/Mainz. Der Spielverlauf entsprach dann auch dieser Ausgangslage, da es zur Halbzeit 5:11, am Ende schließlich 8:24 aus Sicht der Schwaben stand. Ralph Kraut und Markus Schmidt konnten mit je einem Sieg die einzigen positiven Ergebnisse aus Hirschlander Sicht erzielen. Daniel Meuren, mit 2 Siegen aus der ersten Begegnung an die Platten getreten, nahm den Schwung mit und durfte ein blitzsauberes 8:0 mit nach Hause nehmen. Marco Bittmann und Georg Schwartz, beide noch ungeschlagen, standen dem Mainzer kaum nach. Lediglich Christian Steuer konnte als einziger SGler nicht positiv abschließen (3:5).

TKC 1971 Hirschlanden II – TKC 1971 Hirschlanden III:  21:11 (72:53)

Das vereinsinterne Duell der Hirschlander gewann anschließend die Zweitvertretung um Michael Bräuning mit 21:11. Der wiedererstarkte Florian Stähle konnte den Sonntag mit einem lupenreinen 8:0 beenden, aus der dritten Mannschaft freute sich am Ende Michael Kleofasz über 5:3 Punkte.

 

Spiele in Amberg

Jonathan Weber und sein PWR sind die Gewinner des ersten Spieltags. (Foto: W. Renninger)

In Amberg kam es zum direkten Aufeinandertreffen der 3 besten Teams der Vorsaison. Bundesliga-Absteiger OTC 90 Amberg empfing die SG Rheinland/Düsseldorf sowie den „Rekord-Zweitligavizemeister“ PWR Wasseralfingen.

OTC 90 Amberg – SG Rheinland/Düsseldorf:  24:8 (78:44)

Im Spiel Amberg gegen die SG Rheinland/Düsseldorf konnte der Bundesliga-Absteiger mit allen 4 angetretenen Akteuren positiv punkten. Der aus der zweiten Mannschaft hochgezogene Franz Putz spielte neben Sebastian Wagner, Peter Tuma und Thomas Krätzig. Auf Seiten der Rheinländer punktete Felix Lennemann mit 5:3 recht ansehnlich. Stefan Biehl, Dirk Hansen und Andreas Helbig konnten mit insgesamt nur 3 Punkten den Oberpfälzern nicht das Wasser reichen, wodurch am Ende der OTC mit 24:8 gewinnen konnte.

SG Rheinland/Düsseldorf – PWR 1978 Wasseralfingen:  4:28 (44:65)

Die Wasseralfinger, mit den Weber- und Weishaupt-Brüdern angetreten, gingen nach den mehrfach missglückten Saisonstarts der letzten Jahre hochmotiviert in den Spieltag. Alle vier Jungs von der Ostalb konnten mehr als überzeugen und wiesen am Ende die SG aus dem Rheinland mit 28:4 deutlich in die Schranken. Auf Wasseralfinger Seite konnten zweimal 8:0 Punkte eingefahren werden, auf Seiten der SG sind dreimal 0:8 deutlicher Ausdruck der Überlegenheit von PWR.

PWR 1978 Wasseralfingen – OTC 90 Amberg:  19:13 (62:56)

Nunmehr kam es zum vermeintlichen Entscheidungsspiel um den Aufstieg. Wasseralfingen hatte zum Start das bessere Händchen und führte schnell mit 6:2. Drei aufeinanderfolgende 2:2-Runden schraubten das Zwischenergebnis auf 12:8. Eine 4:0-Runde im Anschluss brachte dann den entscheidenden Vorsprung. Jakob Weber (5:1 gegen Wagner) und Uli Weishaupt (5:2 gegen Putz) erhöhten auf 16:8. Nachdem eine kurze Schwächephase von Wasseralfingen (0:4-Runde mit deutlichen Siegen der Amberger) zum 16:12 führte, machten Kilian Weishaupt und Jakob Weber mit zwei knappen Erfolgen (2:1, 3:3) den 19:13-Sieg für PWR klar.

 

Spiele in Bruck

Top-Bilanz des ersten Spieltags: 16:0 Punkte von Thomas Ruchti für seine Flinken Finger Bruck. (Foto: W. Renninger)

In Unterhaching trafen die gastgebenden Flinken Finger aus Bruck auf den Liganeuling Schlachtenbummler Bochum und die „Nichtabsteigbaren“ aus Kelheimwinzer.

Flinke Finger Bruck – Schlachtenbummler Bochum:  21:11 (53:40)

Da Peter Funke als Wahlhelfer fungierte, spielten neben den Dauerbrennern Thomas Ruchti – der mit 8:0 Punkten den Löwenanteil des von Anfang an ungefährdeten 21:11-Sieges einspielen konnte – und Vincent Höhn (4:4) noch Neuzugang Wolfgang Renninger (ebenfalls 4:4 Punkte) und Rainer Schönlau, der das Spiel gegen die Westfalen mit 5:3 Punkten beendete. Auf Seiten der Schlachtenbummler überzeugte lediglich Michael Kalentzi mit 6:2 Zählern, während Achim Schmidt, Alexis Kalentzi sowie Matthias Wietoska dieses Spiel allesamt mit einer negativen Bilanz  abhaken konnten.

Schlachtenbummler Bochum – SV Kelheimwinzer:  22:10 (75:52)

Im folgenden Spiel der Schlachtenbummler gegen den SV Kelheimwinzer, der mit Sebastian Ruhland einen Neuling einsetzte, konnten dann die Bochumer mit 22:10 ihren ersten Sieg in der zweithöchsten Spielklasse einfahren. Hier überzeugten vor allem Achim Schmidt mit 8:0 und Michael Kalentzi mit 7:1, auch Matthias Wietoska (4:4) und Alexis Kalentzi (3:5) trugen ihren Anteil zum am Ende deutlichen 22:10-Sieg bei. Die Truppe von der Altmühl-Mündung hatte in Ralf Item lediglich einen Spieler mit ausgeglichener Bilanz aufgeboten.

SV Kelheimwinzer – Flinke Finger Bruck:  7:25 (41:64)
Das dritte Spiel in Unterhaching war dann eine sehr deutliche Angelegenheit für FFB, die Kelheimwinzer mit 25:7 von den Platten schickten. Thomas Ruchti, wieder mit 8:0 Punkten, sowie Vincent Höhn (ebenfalls 8:0) legten den Grundstein, Wolfgang Renninger (5:3) und Rainer Schönlau (4:4) holten die weiteren Zähler.

 

Die Tabelle

Der PWR Wasseralfingen ist dem Aufstieg ein gutes Stück nähergekommen: Mit den Siegen gegen Rheinland/Düsseldorf und vor allem Bundesliga-Absteiger Amberg konnte man gleich zum Auftakt zwei big points landen – gleichzeitig haben die Schwaben ihren Erstrundenfluch besiegt. Überraschend – trotz der schweren Gegner – das schwache Abschneiden der SG aus dem Rheinland. Konsequenz: die rote Laterne.

 

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

Alle Ergebnisse findet ihr zum Nachlesen auf der Ligaseite.

 

Die nächsten Spiele

Am 19.11. findet in Kelheimwinzer, Düsseldorf und Bochum der 2. Spieltag der 2. Bundesliga Südwest statt.

Spiele in Kelheimwinzer

SV Kelheimwinzer (H) – TKC 1971 Hirschlanden II

TKC 1971 Hirschlanden II – OTC 90 Amberg

OTC 90 Amberg – SV Kelheimwinzer (H)

Spiele in Düsseldorf

SG Rheinland/Düsseldorf (H) – Flinke Finger Bruck

Flinke Finger Bruck – TKC 1971 Hirschlanden III

TKC 1971 Hirschlanden III – SG Rheinland/Düsseldorf (H)

Spiele in Bochum

Schlachtenbummler Bochum (H) – SG Karlsruhe/Mainz

SG Karlsruhe/Mainz – PWR 1978 Wasseralfingen

PWR 1978 Wasseralfingen – Schlachtenbummler Bochum (H)

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1. Bundesliga – 2017/18: Wenig Überraschendes am ersten Spieltag

Die Bundesliga ist am Wahlsonntag in die neue Saison gestartet. Gespannt erwarteten alle, wie die Teams nach der Sommerpause auftreten würden. Am Ende gab es wenige Überraschungen am ersten Spieltag.

Spiele in Berlin

Celtic Berlin – TKC 71 Hirschlanden 17:15 (51:55)
Das Duell der beiden Play-Off-Aspiranten versprach einen Ritt auf der Messerschneide. Zwar konnte Hirschlanden nach einer ersten ausgeglichenen Runde die Führung übernehmen, doch die Celticer blieben am Ball und glichen nach der Halbzeit (7:9) durch einen Sieg von Max Gottschalk gegen Max Daub und ein Unentschieden zwischen Patrick Malessa und Rainer Schlotz zum 10:10 aus. Danach ging die Runde wieder an die Schwaben zum 11:13. Dadurch dass die vorletzte Runde unentschieden endete, ging die Partie beim Stand von 13:15 in die letzte Runde. Auf Platte 1 erkämpfte sich Max Gottschalk beim 4:2 gegen Harald Füßinger zwei überlebensnotwendige Punkte und auf Platte 2 kam es zum Duell der beiden Topspieler Chris Kuch und Artur Merke. Auf eine beeindruckende Art und Weise ließ Kuch beim 7:2 nichts anbrennen. Somit konnten er und Gottschalk das Spiel noch drehen. Eben jener Kuch war mit 6:2 Punkten der Matchwinner, während auf Hirschlander Seite lediglich Füßinger mit 5:3 Zählern positiv punktete.

Christian Kuch: (nerven-)stark gegen Hirschlanden!

TKC 71 Hirschlanden – SpVgg Balltick Kiel 20:12 (71:54)
Das erste Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte begann für die Kieler mit zwei Niederlagen: Simon Hansen sah beim 2:7 gegen Max Daub kein Land und auch Robert von Hering verlor in der Neuauflage des Tourfinale-Finales gegen Artur Merke mit 4:6. Davon ließen sich die Ballticker aber nicht unterkriegen. Zur Halbzeit war das Ergebnis beim 8:8 ausgeglichen, doch abermals eine Doppelrunde für Hirschlanden brachte die Schwaben nun endgültig auf die Siegesstraße. Diesen Vorsprung bauten sie letztendlich zum 20:12-Endstand aus. Beim Debütanten zeigten Oliver Wegener und Florian Hansen eine ausgeglichene Leistung,  während Max Daub und Artur Merke mit je 7:1 die fleißigsten Punktesammler für die Hirschlander waren.

SpVgg Balltick Kiel – Celtic Berlin 11:21 (48:54)
Das abschließende Spiel gestaltete sich anfangs sehr ausgeglichen und Kiel konnte sogar zum 7:5 in Führung gehen. Von diesem Zwischenstand alarmiert fokussierten sich die Celticer wieder auf ihr Spiel und zwar ohne Gnade: die nächsten acht (!) Einzelpartien gingen allesamt an die Hauptstädter, sodass aus dem 7:5-Rückstand eine Runde vor Schluss ein 7:21 wurde. In den letzten beiden Partien erreichten die Kieler in Form von Simon Hansen und Robert von Hering durch zwei Siege gegen Christian Kuch und Max Gottschalk noch ein wenig Ergebniskosmetik, allerdings änderte das nichts an der zweiten Niederlage an diesem Tag. Lediglich von Hering konnte die Berliner mit seinen 6:2 Punkten ärgern. Entscheidend für den Berliner Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit, wobei Patrick Malessa und Max Gottschalk mit je sechs Punkten hervorstachen.

Spiele in Kaiserslautern

1.TKC Kaiserslautern ’86 I – 1.TKC Kaiserslautern ’86 II 22:10 (36:32)
Beim vereinsinternen Duell des Vizemeisters gegen den Aufsteiger waren die Rollen klar verteilt: Das Team um den Deutschen Einzelmeister Philipp Baadte war klar favorisiert, gilt es doch als ganz heißer Play-Off-Anwärter, während die zweite Mannschaft gegen den Abstieg kämpfen muss. In der ersten Spielrunde war das Spiel durch Siege von Markus Meyer gegen Jens König und Mathias Hahnel gegen Werle noch ausgeglichen, doch nun zogen die Favoriten an. Das 13:3 zur Halbzeit stellte bereits eine kleine Vorentscheidung dar, allerdings dauerte es noch drei weitere Spielrunden, bis das Spiel beim 19:9 endgültig entschieden wurde. Am Spielende stand ein 22:10 zu Buche, bei dem die „Erste“ eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte. Bemerkenswert, dass Philipp Baadte mit einem Torverhältnis von 5:4 fünf Punkte erbeutete. Generell fielen sehr wenige Tore in dieser Partie. Erfreulich war die Leistung von Bundesliga-Debütant Fabian Werle, der für seine zweite Mannschaft immerhin 3:5 Punkte bei 10:9 Toren holte und Florian Wagner mit 6:2 von der Platte fegte.

1.TKC Kaiserslautern ’86 II – TKC Gallus Frankfurt 11:21 (34:55)
Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister und Pokalsieger stieg gegen die Zweitvertretung aus Kaiserlautern in die Saison ein. Anfangs konnte der Aufsteiger noch mithalten und nach der 3. Runde ein 6:6 markieren, doch danach setzte es zwischen Fabian Werle und Alex Beck (0:6) sowie Markus Meyer und Michael Kaus (2:6) zwei deftige Niederlagen, von denen sich die Pfälzer nicht wieder erholen konnten. Routiniert spielte der Meister das Spiel zu Ende, schließlich ging es um wertvolle Spielpunkte, die in der Endabrechnung entscheidend sein könnten. Hervorzuheben muss man die 6:2 Punkte von Beck und Kaus, die einen großen Anteil am Erfolg hatten. Die Lauterer zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, allerdings war diese zu wenig, um mit dem Gegner Schritt zu halten.

Der Mann des Tages gegen die beiden Teams aus Kaiserslautern: Michael Kaus

TKC Gallus Frankfurt – 1.TKC Kaiserslautern ’86 I 19:13 (43:37)
Im für viele schon vorgezogenen Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erwischte Gallus einen Start nach Maß: über 4:0 und 8:0 legte der Titelverteidiger mit deutlichen Ergebnissen den Grundstein für den Sieg in dieser Partie. Im Folgenden fingen sich die Lauterer wieder und sie konnten die nächsten vier Runden ausgeglichen gestalten, doch war der frühe deutliche Rückstand eine zu große Bürde. Durch zwei Unentschieden gegen Jens König und Mathias Hahnel machten Frank Hampel und Michael Kaus  in der vorletzten Runde den Sack zu. Zwar konnte Florian Wagner mit einem 5:1 gegen Alex Beck noch ein Ausrufezeichen setzen, jedoch änderte dieses Einzelergebnis genauso wie seine 5:3 Punkte nichts mehr an der Niederlage. Insbesondere Beni Buza und Michael Kaus präsentierten mit ihren 6:2 Punkten eine gute Frühform. Vor allem wollten die Frankfurter aber nach dem Katastrophenstart des vergangenen Jahres mit 0:4 Punkten von Anfang an präsent sein. Das haben sie nun eindrucksvoll gezeigt.

Spiele in Grönwohld

TKV Grönwohld – TKC Preußen Waltrop 19:13 (37:37)
Im Duell der Nordmänner gegen das beste Team aus dem Westen mussten die Waltroper auf Arnold Gotzhein verzichten, doch anstatt Altmeister Olive Hahne abermals zu reaktivieren, stand Martin Weichmann aus dem Regionalliga-Team an den Platten. Etwas überraschend konnte er in seiner ersten Partie beim 1:1 gegen Michal Zaczek sogar einen Punkt entführen, was auch ein Grund für das Unentschieden beim Stand von 6:6 war. Danach legten die Grönwohlder angeführt von der Doppelspitze Fabio de Nicolo und Kai Schäfer (beide 7:1 Punkte) einen Zahn zu. Sie gingen durch einen Doppelsieg von de Nicolo und Schäfer gegen Weichmann und Marcus Müller in Führung und wussten, diese Führung über den Spielverlauf gekonnt zu verwalten. Auf Waltroper Seite konnte nur Jochen Hahnel über seine Einzelleistung (5:3), nicht aber über die Teamleistung zufrieden sein.

Führt nach Spieltag 1 mit 14:2 Punkten und lediglich zwölf Gegentoren die Einzelwertung an: Fabio de Nicolo

TKC Preußen Waltrop – TFB ’77 Drispenstedt 18:14 (49:43)
Zwei wichtige Big Points im Abstiegskampf sicherten sich die Preußen hingegen im Duell mit den Drispenstedtern. Gemessen an den letzten Leistungen bei DTKV-Turnieren waren die Niedersachsen sogar leichter Favorit und durch die Ersatzschwächung der Waltroper wurde dies sogar noch unterstrichen. So kam es auch, dass Drispenstedt zur Halbzeit mit 7:9 in Führung lag. Doch im Verlauf der Partie wendete sich das Blatt und insbesondere in den knappen Partien behielt Waltrop nun die Oberhand. Beim Stand von 16:12 vor der letzten Spielrunde war ihnen das Unentschieden schon nicht mehr zu nehmen. Als dann Ersatzspieler Martin Weichmann beim 3:2 gegen Berthold Nieder in der letzten Partie zum Matchwinner neben Holger Wölk (8:0 Punkte) avancierte, durften sie sich sogar über den Sieg freuen. Die sechs Punkte von Aime Lungela auf der anderen Seite konnten die Niederlage auch nicht abwenden.

TFB ’77 Drispenstedt – TKV Grönwohld 12:20 (42:56)
Ein wenig geschockt von der Niederlage gegen Waltrop ging Drispenstedt in die Partie gegen Grönwohld. Zwar stand es nach der 1. Runde 2:2-unentschieden, jedoch ließen schnell die Kräfte und die Ergebnisse nach. Zur Halbzeit lag man bereits mit 5:11 zurück und auch die Runde nach der Halbzeit ging mit zwei deutlichen Resultaten (Marcus Socha – Kai Schäfer 3:7 und Berthold Nieder – Fabio de Nicolo 1:4) an den TKV. Mit einem 1:0-Sieg gegen Max Bartels machte Martin Arp den Deckel drauf und sammelte die Punkte 16 und 17 in Runde 6. Schlussendlich endete die Partie 12:20. Einen Bärenanteil am Sieg hatte Fabio de Nicolo (7:1 Punkte), der an diesem Tag ohne Niederlage blieb. Bei den Drispenstedtern fiel nur Aimé Lungela mit sechs Punkten positiv auf.

Die Tabelle

Von oben grüßt der Meister aus Frankfurt, gefolgt von Grönwohld und Berlin. Im Mittelfeld haben sich die Teams aus Hirschlanden, Kaiserslautern I und Waltrop eingeordnet und am Tabellenende finden sich Drispenstedt, Kiel und Kaiserslautern II wieder. Nach dem ersten Spieltag ist aber noch lange nichts entschieden und wir freuen uns auf die kommenden Spieltage!

Alle Ergebnisse findet ihr bereits auf der Ligaseite. Der nächste Spieltag findet am 26.11. in Hirschlanden, Waltrop und Drispenstedt statt.

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Saisonvorschau: Regionalliga Ost – 2017/18

Rückschau Regionalliga Ost 2016/17

Rückblickend auf die letzte Saison wäre es fast 2 Berliner Mannschaften gelungen, in die 2. Bundesliga Nord/Ost aufzusteigen. Regulär und ein wenig überraschend schaffte es Halbau I nach Jahren der Abstinenz im regulären Spielbetrieb wieder zurück in die 2. Bundesliga. Im direkten Duell hatten sich die Mannen um Gerrit Kähling gegen Flamengo II durchgesetzt. Nachdem jedoch Neukölln seine 1. Mannschaft nach den letzten Spielen aus der 2. Liga zurückgezogen hatte, entschied sich der Verband eine Relegationsrunde mit dem Zweitligaabsteiger Neumünster und den Regionalligazweiten Wolfsburg I(RL Nord) und Flamengo II (RL Ost) durchzuführen. Da Neumünster den Termin aus personellen Gründen nicht wahrnehmen konnte, gab es ein reines Endspiel zwischen Flamengo II und Wolfsburg I, dass die letztere Mannschaft mit 17:15 zu ihren Gunsten entscheiden konnte.

Die Abschlusstabelle der Saison 2016/17 der RL Ost:

 

Pl. Mannschaft Sp. S U N Punkte Sp.-Punkte Tore T-Diff.
1 SpVgg Halbau I 8 7 1 0 15:1 188:68 571:353 218
2 TKC Flamengo II 8 6 1 1 13:3 185:71 609:370 239
3 Spandauer Filzteufel 09 II 8 3 1 4 7:9 127:129 457:467 -10
4 Germania 09 Neukölln II 8 2 1 5 5:11 89:167 406:547 -141
5 SpVgg Halbau II 8 0 0 8 0:16 51:205 311:617 -306

 

Stephan Schulz wird auch in der kommenden Saison für die Spandauer Filzteufel II auf Torejagd gehen.

 

Vorschau Regionalliga Ost 2017/18

Die Zukunft im Tipp-Kick-Osten sieht momentan nicht sehr rosig aus. Es lässt sich bei allen Bemühungen kein Nachwuchs gewinnen und ältere, zumeist in die Jahre gekommene Spieler, hängen das Hobby an den Nagel.

Für den größten Paukenschlag sorgte aus Regionalliga-Sicht der ehemalige Großverein Celtic Berlin, der in dieser Saison keine 3. Mannschaft für die Regionalliga stellen wird. Der Celticer David Hopp ließ sich daraufhin zu Flamengo ausleihen, um wenigstens am Spielbetrieb teilnehmen zu können, was wiederum Flamengo ermöglichte eine weitere Mannschaft in der Regionalliga ins Rennen zu schicken.

Das zweite Ereignis war für Berliner Verhältnisse ebenso spektakulär: der ehemalige Sektionsleiter Ost, Präsident und Mitbegründer der Spandauer Filzteufel, Andreas Schrödter, wechselte zum Ligakonkurrenten Germania Neukölln und wird dort die Mannschaft ergänzen.

Somit werden in der neuen Saison in der RL Ost 5 Mannschaften an den Start gehen. Der Aufsteiger wird in einer  Hin- und Rückrunde ermittelt.

Prognose

Favorit ist nicht nur aus Sicht des Autors Flamengo II. Zwar steht der Mannschaft kein so großer Kader mehr zur Verfügung, dennoch wird sie ihre spielerische Stärke wie im Vorjahr demonstrieren.

Die Plätze 2-4 werden daher Flamengo III, Neukölln und die Spandauer Filzteufel II unter sich ausspielen. Die Tagesform wird letztendlich über die genaue Platzierung entscheiden.

Auf dem letzten Platz, also Platz 5, wird wohl Halbau II landen. Berlin-intern wird diese Mannschaft als Mannschaft der Herzen angesehen, da die Spieler trotz aller sportlichen Misserfolge nach so vielen Jahren den Spaß am Tipp Kick nie verloren haben.

 

 

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Saisonvorschau: Regionalliga Nord – 2017/2018

Bevor wir auf die bevorstehende Saison schauen, blicken wir kurz zurück auf die vergangene Saison. Hier wurde vor allem abseits der Filzplatten für Furore gesorgt. Statt eines Aufsteigers und eines Absteigers sind sowohl der Tabellenerste TKG Adersheim, als auch der Tabellenzweite TKG Wolfsburg 1 in die 2. Bundesliga Nord-Ost aufgestiegen.

Die TKG Wolfsburg 1 konnte sich für ein Relegationsspiel gegen Flamengo Berlin 2 qualifizieren. Dieses Spiel wurde ermöglicht, weil Germania Neukölln vor Ablauf der Saison der 2. Bundesliga verkündete, keine neue Mannschaft zu melden und somit als erster Absteiger feststand. Der Bundestag beschäftigte sich mit dieser Thematik, weil diese Konstellation in der Spielordnung nicht geregelt war und entschied auf eine 3er-Relegation mit Wolfsburg, Berlin und Neumünster. Spielort und Termin wurden ausgelost. Neumünster jedoch musste einen Tag vorher absagen, weil sie kein Team zustande bekamen.
Das Relegationsspiel entschied die TKG Wolfsburg 1 in Berlin mit 17:15 für sich und ist ein Jahr nach dem Abstieg wieder zurück in der 2. Liga.

Abschlusstabelle der Saison 2016/2017

Am Tabellenende gab es einen Dreikampf zwischen Pegasus Hannover 1, TFB Drispenstedt 2 und überraschenderweise Phoebus Cuxhaven. Die Drispenstedter sicherten sich den Klassenerhalt am letzten Spieltag durch einen Sieg gegen Pegasus Hannover 1, die eigentlich aufgrund der geringeren Spielpunkte den Weg in die Verbandsliga hätten gehen müssen. Da aber mit der TKG Wolfsburg 1 ein zweiter Aufsteiger feststand, blieben die Hannoveraner in der Regionalliga Nord. Dann kam für viele überraschend die Information von Phoebus Cuxhaven, dass kein Team ins Rennen geschickt wird. Dadurch stieg der Tabellenzweite der VL Nord, Delligser SC 2, in die Regionalliga Nord auf.

Was können wir in dieser Saison erwarten?

Aus der 2. Bundesliga Nord/Ost stieg Alemannia Neumünster ab. Die Kicker um Mario Hinz hätten sich den Klassenerhalt in der Relegation mit Wolfsburg und Flamengo Berlin 2 sichern können, konnten aber keine Mannschaft rechtzeitig zusammenstellen. Somit geht es eine Klasse tiefer und sicherlich ist das Ziel, wieder oben mitzuspielen, wenn nicht sogar der Wiederaufstieg. Während man in der Saison 2015/2016 noch mit sieben Siegen ungeschlagener Meister wurde, wird es diese Saison bestimmt nicht so einfach. Denn es warten stärkere Gegner als noch vor 2 Jahren.

Einer davon ist die TKG Wolfsburg 2. Die Zweitvertretung aus Wolfsburg wäre beinahe letzte Saison direkt in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Mit einem Sieg gegen die TKG Adersheim wäre der Aufstieg so gut wie sicher gewesen, jedoch mussten sie sich mit 10:22 geschlagen geben und belegten letztendlich Platz 3 hinter den beiden Aufsteigern Adersheim und Wolfsburg 1. In dieser Saison starten die Wolfsburger leicht verändert. Marcel Becker spielt zukünftig für die 1. Mannschaft. Dafür kommt Thomas Radmer. Joachim Kipper, letzte Saison noch mit einem Punktedurchschnitt von 5.14 pro Spiel, wird zwar nicht gemeldet, könnte aber sicherlich jederzeit eingesetzt werden.

Auch ganz oben mitspielen könnte TKV Jerze 2, sofern deren Leistungen konstant bleiben und sie es schaffen, C. Reymann zu ersetzen, was sehr schwer wird. Christian Reymann wird Christoph Ihme in der 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord/Ost nominell ersetzen. Ggfs. steht ein Hacky Jüttner, der nicht gemeldet wird, für die 2. Mannschaft zur Verfügung, wenn er nicht sogar mal in der 1. Mannschaft eingesetzt werden muss. Mit ihm hat Jerze gute Chancen, oben mitzuspielen, ohne ihn wird es eher in Richtung Mittelfeld gehen.

Aus der Verbandsliga Nord steigt Balltick Kiel 2 auf und könnte die Liga gut aufmischen. Nun bekommen es die Teams aus der Regionalliga Nord mit der Spielweise eines Gunnar Green zu tun, die einzigartig ist. Die sympathischen Jungs aus dem hohen Norden müssen sich am 1. Spieltag gleich gegen Wolfsburg 2 und Jerze 2 beweisen. Ein richtungsweisender Spieltag für alle drei Teams. Den Kielern ist es zuzutrauen, als Aufsteiger am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel zu stehen.

Gunnar Green (l., Kiel) spielt erstmalig in der Regionalliga!

Fortuna Düdinghausen tritt unverändert die Saison an. Letzte Saison starteten Schuster & Co. mit 0:4 Punkten und standen am Ende der Saison im gesicherten Mittelfeld. Am 1. Spieltag geht es gleich gegen Alemannia Neumunster, sicherlich ein schwerer Gegner. Jedoch könnten gegen Pegasus Hannover 1 zwei Punkte eingefahren werden, um einen erneuten Fehlstart zu vermeiden. Vom Spielerpotential ist Düdinghausen mehr zuzutrauen, als ein Platz im Mittelfeld. Mangelndes Training und kaum Teilnahmen an großen Turnieren (wo wenn überhaupt nur M. Schuster zu sehen ist) führt leider nicht zu Verbesserungen.

Die SG Buxtehude/Moisburg tritt mit dem quantitativ stärksten Kader an. Ganze sieben Kicker werden gemeldet. Darunter u.a. die bekannten Namen Johannsen, Frieborg und Herdan. Die Spielgemeinschaft hat es zu Beginn mit eher leichteren Gegnern zu tun und man könnte schon zu Beginn wichtige Punkte holen. Die starken Gegner kommen erst zum Ende der Saison, jedoch waren die Leistungen der letzten Jahre stabil genug, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.

Das Trio TFB Drispenstedt 2, Pegasus Hannover 1 und der Delligser SC 1, wird womöglich um den Abstieg spielen. Der Delligser SC 1, der nur aufgrund des Verzichts von Phoebux Cuxhaven in der RL Nord startet, wird es sehr schwer haben, die Klasse zu halten. Arndt Schotmann kommt aus Amberg zurück und tritt mit dem Witte-Trio (Klaudia, Mike und Daniel) an. Hannover und Drispenstedt haben ihre Kader nicht verändert, könnten aber mit dem gemeldeten Kader die Klasse halten.

Mike Witte (r.) und der Delligser SC dürfen sich über die Teilnahme in der Regionalliga freuen!

 

Prognose:
1. Alemannia Neumünster
2. TKG Wolfsburg 2
3. TKV Jerze 2
4. Balltick Kiel 2
5. Fortuna Düdinghausen
6. SG Buxtehude/Moisburg
7. TfB Drispenstedt 2
8. Pegasus Hannover 1
9. Delligser SC 1

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

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Saisonvorschau: 2. Bundesliga Südwest – 2017/18

Mit einem Vierkampf um die Meisterschaft und einem klaren Favoriten startet die 2. Bundesliga Süd/West am 24. September ihr Titelrennen. Neben den ambitionierten Absteigern aus Amberg dürfen sich die Teams von der SG Rheinland/Düsseldorf, den Flinken Fingern Bruck und dem PWR 78 Wasseralfingen berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. Nochmals unklarer ist die Rollenverteilung im Abstiegskampf.

Die Teams

Häufig zählt der Absteiger aus der Bundesliga auch zu den Topfavoriten auf den Aufstieg. Dies gilt vor allem für den OTC 90 Amberg, der den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse äußerst knapp verpasste und nach einer Saison wieder am Spielbetrieb der zweiten Liga teilnehmen muss. An die zweite Liga haben vor allem Thomas Krätzig und Peter Tuma sehr gute Erinnerungen: In der Aufstiegssaison 2015/2016 dominierten sie die Liga nach Belieben und standen in der Einzelwertung auf den Plätzen 1 und 2. Diese Leistungen machten die damalige Unausgeglichenheit des Kaders wett. Doch im Vergleich zum damaligen Kader steht mit Sebastian Wagner nun ein weiterer Topspieler im Kader der Oberpfälzer, der ebenfalls im Schnitt 6 Punkte pro Spiel holen wird und auch Dominik Steib hat sich in der letzten Zeit kontinuierlich verbessert.

Fazit: Der Aufstieg geht nur über Amberg.

Direkt am ersten Spieltag wird sich entscheiden, ob der PWR 78 Wasseralfingen endlich einmal den Aufstieg schaffen kann. Dann geht es nämlich zum heißesten Eisen der Liga nach Amberg. Dass mit der SG Rheinland/Düsseldorf ein weiterer Aufstiegskandidat den Spieltag komplettiert, unterstreicht die enorme Brisanz. Läge da nicht der Fluch des ersten Spieltags auf den Schwaben: In den vergangenen Saisons stets zum Favoritenkreis gehörend vergeigte der PWR den Auftakt jedes Mal und konnte schon dadurch die Segel streichen. Doch in dieser Saison soll alles anders werden: Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wollen die Brüderpaare Uli und Kilian Weishaupt sowie Jakob und Jonathan Weber ihren Anspruch auf die Meisterschaft untermauern und den Konkurrenten das Leben schwer machen.

Fazit: Alles hängt vom 1. Spieltag ab. Gelingt dieser, ist nach oben alles möglich.

Jonathan Weber (l.) wird mit seinem PWR am ersten Spieltag auf Amberg und Thomas Krätzig treffen.

In ihre zweite gemeinsame Saison geht die SG Rheinland/Düsseldorf. Nachdem es in der Premierensaison lange Zeit nach einem Überraschungsaufstieg aussah, möchte man diesen nun mit geballten Kräften erreichen. Um auch nach außen hin ein gemeinsames Bild abzugeben, wurde vor Kurzem der Facebookauftritt der Vereine vereinheitlicht. Außerdem zeigen die SGler bereits eine starke Frühform: Dass sie heiß auf die Liga sind, bewiesen Felix Lennemann und Stefan Biehl, als sie sich beim Herner Ruhrpott-Cup, dem ersten Turnier nach der Sommerpause, ein teaminternes Finale lieferten. Wenn auch noch Andreas Helbig und Dirk Hansen ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr steigern können, wird die SG gehörig im Meisterschaftsrennen mitmischen. Durch das Training auf hohem Niveau mit vielen Gegner ist das den Aktiven auf jeden Fall zuzutrauen.

Fazit: Über eine starke Teamleistung kann jeder geschlagen werden.

Alle Jahre wieder wird der SV Kelheimwinzer zu den ärgsten Abstiegskandidaten gezählt. Nach einer solch beeindruckenden Vorsaison wie der letzten wagt sich der Autor dies allerdings entschieden NICHT. Platz 4 mit 10:6 Punkten kann sich sehen lassen. Zwar findet man mit Oliver Brunner den punktemäßig fleißigsten Aktiven erst auf Position 19 der Einzelwertung, allerdings ist dies der hohen Rotation geschuldet. Stellen die Bayern in den entscheidenden Partien die beste Mannschaft auf, wird wohl wieder ein Platz im gesicherten Mittelfeld herausspringen. Spannend wird vor allem, ob die erstmalig gemeldeten Youngsters Sebastian Ruhland und Michael Meier ebenfalls ihre Einsätze bekommen und wie sie mit dem Tempo der Liga mithalten können.

Fazit: Kelheim findet sich im Mittelfeld wieder.

Mit einem 7-Mann-Kader gehen die Flinken Finger Bruck an den Start. Aus diesem Kollektiv gilt es, Vincent Höhn (Platz 1 der Einzelwertung der Vorsaison) und DTKV-Präsident Peter Funke hervorzuheben. Beide waren in den vergangenen Jahren klare Leistungsträger und um sie sollte das Teams aufgestellt werden. Erster Kandidat wäre Thomas „James“ Ruchti, der durch sein technisch geprägtes Spiel aus jeder Position Gefahr ausstrahlt. Um die vierte Position im Team streiten sich Jens Jähnert, Altmeister Rainer Schönlau und Neuzugang Wolfgang Renninger (ehem. Frankfurt II), der sich aufgrund des Rückzugs seiner alten Mannschaft den FFBlern angeschlossen hat. Gespannt dürfen wir sein, wie sich das Trio die Spiele aufteilt und ob Renninger seine guten Turnierleistungen für den neuen Verein in der Liga abrufen kann. Mit Simon Bernreiter steht außerdem noch ein Name im Kader, der entweder als Geheimwaffe oder nur im äußersten Notfall eingesetzt wird.

Fazit: FFB wird ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden!

Haben Peter Funke und FFB nochmals das Zeug für die Bundesliga?

Den Mittelfeldplatz der abgelaufenen Saison möchte der TKC 71 Hirschlanden II auf jeden Fall halten. Doch dazu müssen vor allem die Routiniers Robert Matanovic, Stefan Poetsch und Michael Bräuning nachlegen, die mit ihren Leistungen keinesfalls zufrieden sein konnten. Vielleicht werden sie durch die Verpflichtung von Christoph Haag (ehem. Kaiserslautern) angestachelt. Fraglich ist allerdings, ob Haag, der vor geraumer Zeit seinen Lebensmittelpunkt beruflich bedingt nach Schwaben verlegt hat, wirklich in die Mannschaft drängt und den Konkurrenzkampf anheizt oder als Ersatzspieler eingeplant ist. Verlassen kann sich die Mannschaft jedenfalls auf die Punkte von Juwel Florian Stähle, der nach einer Handverletzung am Jahresanfang wieder zu alter Form gefunden hat. Kann er die Alten mitreißen, wird wieder das Mittelfeld erreicht.

Fazit: Alles andere als ein Platz im Mittelfeld wäre eine große Überraschung.

Kann Florian Stähle (l.) den nächsten Entwicklungsschritt machen?

Nach einer Seuchensaison soll bei der SG Karlsruhe/Mayence nun alles besser werden. Mit Platz 7 bei 6:10 Punkten hinken sie den Ansprüchen bei der badisch-rheinischen SG eindeutig hinterher. Lediglich Leader Georg Schwartz zeigte mit 39:25 Punkte annähernd Normalform, während hingegen Daniel Meuren seine mittelmäßige Vorjahresleistung deutlich steigern muss. Kann Marco Bittmann mehr Spiele als in der Vorsaison bestreiten, kann er mit Schwartz und Meuren ein Trio bilden, das dafür sorgt, dass „Karl/May“ nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Leider sind die Leistungen von Henning Horn und Christian Steuer über die Saison gesehen zu unkonstant, sodass im besten Fall ein Platz im Mittelfeld herausspringen wird.

Fazit: Legen alle eine Schippe drauf, entgeht man dem Abstiegskampf ganz knapp.

Neuland bedeutet die zweite Bundesliga Süd/West für die Schlachtenbummler Bochum. Erstmalig in der Vereinsgeschichte haben die SchlaBos den Aufstieg aus der Regionalliga geschafft. Mit Michael Kalentzi kann sogar ein Akteur Zweitligaerfahrung aufweisen. Ein wenig überraschend war, dass die Bochumer nicht den Erfolgskader beibehielten, sondern Christoph Schmidt durch Youngster Alexis Kalentzi ersetzten. Langfristig betrachtet soll Alexis zu einem Topspieler aufgebaut werden, der seinem Papa das Wasser reichen kann. Das Potenzial dazu besitzt er auf alle Fälle, bleibt nur zu hoffen, dass er in seiner ersten Zweitligasaison nicht zu viel Lehrgeld bezahlen muss. Vieles wird von den Leistungen der Ur-Bochumer Achim Schmidt und Matthias Wietoska abhängen. Können diese ihre ansprechenden Turnierleistungen auch in der Liga abrufen, ist der Klassenerhalt im Bereich des Möglichen.

Fazit: Abstiegskampf, der letztendlich gewonnen wird.

Im Westen bereits wohlbekannt werden die Bochumer nun auch im Süden ihre Schlachten schlagen!

Dass Andreas Sigle mit seiner dritten Mannschaft des TKC 71 Hirschlanden nochmals in der zweiten Liga aktiv würde, hätte er vor einem Jahr mit einem verschmitzten Lächeln abgetan. Doch nach einer tollen Meistersaison und dem zweiten Platz in der Einzelwertung hat es sich der Hirschlander Macher nochmals redlich verdient, halb Tipp-Kick-Deutschland zu bereisen. Mit Volker Herbers, Ralph Kraut und Markus Schmidt stehen drei Spieler im Kader, die in den letzten Jahren eher selten ihre Kicker ausgepackt haben und wenig Spielpraxis vorweisen können. Lediglich Michael Kleofasz besucht neben Andreas Sigle externe Turniere, auf denen er immer wieder einzelne Spiele auf sehr hohem Niveau abliefert. Kann er dieses Niveau halten, gehört er zum oberen Viertel in dieser Liga.

Fazit: Der Klassenerhalt wäre eine Sensation! Aber die Mannschaft hat im vergangenen Jahr bewiesen, wozu sie fähig ist.

 

Die Termine

1. Spieltag: 24. September in Hirschlanden, Amberg und Fürstenfeldbruck (München)

2. Spieltag: 19. November in Kelheimwinzer, Rheinland und Bochum

3. Spieltag: 4. März in Wasseralfingen, Bochum und Karlsruhe/Mainz

4. Spieltag: 15. April in Rheinland, Hirschlanden, Fürstenfeldbruck (München)

 

Alle Ergebnisse findet ihr stets auf der Ligaseite.

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