TKC 71 legt vor – die Aufsteiger überraschen!

Der erste Spieltag der Bundesliga ist gelaufen. Hirschlanden ist mit 4-0 Punkten das einzig verlustpunktfreie Team. Aufsteiger Kaiserslautern glänzt beim 16-16 Unentschieden gegen Titelverteidiger Gallus Frankfurt. Aufsteiger Grönwohld startet mit einem 17-15 Sieg gegen die SG Wolfsburg/Adersheim.

Kaiserslautern – Mit dem internen Duell zwischen den Lauterer Teams ging es los. Die Mannen um Michael Link konnten lange mit dem etablierten Team der „Ersten“ mithalten, 13-11 lag die „Zweite“ sogar in Führung. Doch Philipp und Co. gewannen alle vier Schlusseinzel, 19-13 für die „Erste“. Es folgte der Auftritt des Titelverteidigers bei Aufsteiger Lauter II. Die Partie verlief sehr ausgeglichen – die Lauterer gingen durch Michael Link und Fabian Wehrle sogar in Führung, diese hielt bis zum 9-7. Frank Hampel und Max Gottschalk gelang mit einer 3 Runde der Ausgleich, 10-10. Der starke Aufsteiger konnte das Remis halten, die Saison 2026 hatte ihre erste Überraschung – 16-16, ein verdienter Punkt für die Lauterer. Das Spitzenspiel zwischen Lautern und Frankfurt verlief bis zum 12-12 ebenfalls ausgeglichen, dann siegten Michael Kaus und Frank Hampel gegen Luca Böttger und Mathias Hahnel, 16-12 für die Hessen. Philipp Baadte siegte gegen Gottschalk, doch an der Nebenplatte machte Alexander Beck mit einem 3:1 über Jochen Hahnel den ersten Sieg für die Frankfurter perfekt – 18-14  für Gallus Frankfurt.

Berlin – Dass hatten sich Chris Kuch und seine Filzteufel sich sicher anders vorgestellt, beim 7-25 gegen den TKC 71 Hirschlanden kam man böse unter die Räder. Die Schwaben ließen den Berliner nicht den hauch einer Chance, 13-3 und 16-4 stand es. Die einzig positive Runde für die Berliner zum 17-7. Doch Flo Stähle (7-1 Pkt.), Beni Buza, Max Daub und Harry Füßinger mit je 6-2 Punkten kannten keine Gnade und zogen bis zum Schluss durch. Die Drispenstedter, verstärkt durch Neuzugang Robert von Hering waren also gewarnt. Hirschlanden begann wieder stark, 11-5 nach der Hälfte. Insbesondere Bertold Nieder (8-0 Pkt.!) hielt seine Mannen im Spiel – das brachte die Niedersachsen auf 13-11 heran. Die Schlußeinzel Stähle vs. Aimé Lungela mit einem seltenen 0:0 Remis, Daub siegte gegen Marcus Socha mit 6:4 Tore. Zwar gelang dann Nieder ein 3:2 Sieg gegen Buza, doch Füßinger ließ beim 3:0 gegen von Hering nichts anbrennen, 19-13 für den TKC 71.

Im dritten Duell versuchten die Gastgeber den Tag noch zu retten, doch die starken Niedersachsen machten einen Strich durch die Rechnung. Bis zum 12-12 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Von Hering und Knut Asmis trennten sich 3:3 Unentschieden, doch da dies der einzige Punkt von Asmis war bedeutete das 3:1 von Socha über Kuch die Führung für die TFB. Nieder und Lungela siegte in ihren Schlusseinzeln mit 5:3 bzw. 2:0 über Christop Ihme und Daniel Bialk, 19-13 für Drispenstedt. Damit war der Fehlstart der Filzteufel perfekt, Drispenstedt mit 2-2 Punkten, die Schwaben grüßen von oben.

Hamburg –  Aufsteiger Grönwohld hatte es zum Auftakt mit der SG Wolfsburg/Adersheim zu tun. Auf beiden Seiten sehr viel Erfahrung an den Platten. Michael Zaczek und Hacky Jüttner sorgen für die erste Führung des Aufsteigers, 10-6 – und diese wurde zum 15-9 ausgebaut. Dann siegten Myrko Baumgart und Andreas Kröning über Olaf Holfapfel und Kai Schäfer, nur noch 15-13. Martin Leinz vs. Hack Jüttner und Stephan Pfaff vs. Zaczek lauteten die abschließenden Partien und da beide Remis endeten konnten die Grönwohlder gleich einen Sieg feiern, 17-15 für den TKV! Angefressen gingen die Wolfsburger in die zweite Partie gegen Preußen Waltrop -diese hatten dann keine Chance gegen die starken Niedersachsen.12-4 bzw. 16-4 lagen die Wölfe vorne.  Baumgart mit starken 8-0 Punkten machte den Sieg mit einem 3:1 Sieg über Jens Foit den Sieg klar, am Ende ein 21-11 für die SG Wolfsburg/Adersheim. Das Holger Wölk und Co. es doch können bewiesen sie dann im Spiel gegen Aufsteiger Grönwohld, in einer einseitigen Begegnung gewannen die Preußen klar mit 22-10 Punkten. Damit wurden sie ihrem Ruf als „launische“ Diva wieder mal mehr als gerecht.

Ein Spieltag mit der ein oder anderen Überraschung! Bereits am 26.April 2026 geht’s weiter mit Spieltag 2. gekickt wird dann in Frankfurt, Grönwohld und Drispenstedt.

Die launische Diva aus dem Pott - Preußen Waltrop

Die launische Diva aus dem Pott – Preußen Waltrop

Stark gegen die Filzteufel - die TFB Drispenstedt

Stark gegen die Filzteufel – die TFB Drispenstedt

Titelverteidiger Frankfurt hat die Hölle Lautern überstanden

Titelverteidiger Frankfurt hat die Hölle Lautern überstanden

Die Schwaben grüßen von der Spitze - TKC 71 Hirschlanden

Die Schwaben grüßen von der Spitze – TKC 71 Hirschlanden

Gegen Waltrop wie aus einem Guß - die SG Wolfsburg/Adersheim

Gegen Waltrop wie aus einem Guß – die SG Wolfsburg/Adersheim

Aufsteiger TKV Grönwohld - welcome back Hacky!

Aufsteiger TKV Grönwohld – welcome back Hacky!

Jüngste Truppe in der Liga und Punkt gegen den Meister - TKC Kaiserslautern II

Jüngste Truppe in der Liga und Punkt gegen den Meister – TKC Kaiserslautern II

Ausgeglichene Bilanz für die "Erste" des TKC Kaiserslautern

Ausgeglichene Bilanz für die „Erste“ des TKC Kaiserslautern

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Die Tipp-Kick Bundesliga geht in die 51ste Saison!

Am kommenden Sonntag, 22.März 2026 geht´s wieder los, die Tipp-Kick-Bundesliga steht vor ihrer 51. Saison, und die Spannung steigt: Der amtierende Meister Gallus Frankfurt geht als klarer Favorit ins Rennen. Bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft präsentierten sich die vier Frankfurter Spieler in bestechender Form und belegten die Plätze eins bis drei. Auch die aktuelle Nummer eins der Turnierrangliste, Frank Hampel kommt aus ihren Reihen, was die Dominanz des Teams unterstreicht.

Doch die Konkurrenz schläft nicht! Der TKC 71 Hirschlanden mit seinem Team um Max Daub hat sich fest vorgenommen, die Spitze zurückzuerobern. Nach einer intensiven Vorbereitung wollen sie in dieser Saison wieder ganz oben mitspielen. Auch die „Erste“ des TKC Kaiserslautern ist hochmotiviert und brennt darauf, sich erneut in den Titelkampf einzumischen. Ein besonderer Blick richtet sich zudem auf die Spandauer Filzteufel: Als Überraschungsfinalist der letzten Saison haben sie bewiesen, dass sie das Potenzial haben, die etablierten Teams zu ärgern. Mit Chris Kuch und Daniel Bialk sind zwei Top Ten Spieler in ihren Reihen. Wer wird bei den PlayOffs im November dabei sein? Ausrichter wird die TFB Drispenstedt sein.

Bei Preußen Waltrop und dem TFB Drispenstedt herrscht Ungewissheit: Beide Mannschaften schwanken zwischen der Möglichkeit, die Playoffs zu erreichen oder sogar in den Abstiegskampf zu geraten. Es wird sich zeigen, wie sehr die Tagesform das Abschneiden beeinflusst und ob sie an ihre besten Leistungen anknüpfen können. Die SG Wolfsburg/Adersheim hat in der vergangenen Saison einen souveränen Klassenerhalt gefeiert, doch die zweite Saison gilt traditionell als die schwierigere.

Frischen Wind in die Liga bringen die Aufsteiger: Die Jungs aus Grönwohld um Kai Schäfer und Tipp-Kick-Legende Hacky Jüttner sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Sie werden alles daran setzen, sich in der neuen Umgebung zu behaupten und den etablierten Mannschaften Paroli zu bieten. Ähnliches gilt für die „Zweite“ des TKC Kaiserslautern, angeführt von Michael Link, der gerade einen zweiten Frühling als Tipp-Kicker erlebt und mit viel Erfahrung und Spielfreude für Überraschungen sorgen könnte.

Insgesamt verspricht die kommende Saison der Tipp-Kick-Bundesliga ein spannendes und abwechslungsreiches Duell zwischen etablierten Spitzenteams und ambitionierten Herausforderern. Die Fans dürfen sich auf viele packende Begegnungen und vielleicht die eine oder andere faustdicke Überraschung freuen!

Gastgeber des ersten Spieltages am 22.März 2026 sind die Teams Spandauer Filzteufel, TKC Kaiserslautern I und der TKV Grönwohld.

 

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Thronfolge bei Eckenkönigs?

Daniel Meuren muss um seinen Status bangen, weil der Nachwuchs noch mehr Ecken und Kanten zeigt. Rommersheim übernimmt nach spannendem  ersten Spieltag Tabellenführung in der Regionalliga Süd, Staffel West.

Markus Meyer muss man sich als einen glücklichen Menschen vorstellen auf der kurzen Heimfahrt nach Kaiserslautern. 23:1 Punkte hat er persönlich eingefahren beim Spieltag Rommersheim, er hat das Spitzenduell gegen den in die Jahre gekommenen Rommersheimer Helden Daniel Meuren mit einer starken Leistung für sich entschieden. Vor allem aber, so gestand er, sei der nächtliche Traum von einem schönen Erlebnis gesichert. „Ich werde heute Nacht noch von der unglaublichen Ecke träumen, die mir deine Tochter ins Netz gesetzt hat“, sagte er beim Abschied zu Daniel Meuren.

Jene Samira erzielte definitiv das schönste von sehr vielen Eckballtoren am Sonntag beim Großspieltag der Regionalliga Süd. Sechs der zehn Hinrundenspiele wurden in der zum Epizentrum anwachsenden Halle im tiefen Rheinhessen bestritten, dafür waren Hirschlanden III und Kaiserslautern II zu den beiden Rommersheimer  Teams gereist. Lediglich die Hirschlandener Kinderauswahl konnte ferienbedingt nicht teilnehmen – in Baden-Württemberg, so lernten die Karnevalshochburgler um Meuren, sind länger Fastnachtferien als in Mainz, obwohl man die Schwaben so gar nicht als feierwütig einschätzen würde.

Zurück zu den Ecken: Samira Meuren schoss ein weiteres Eckballtor, ihr fünf Jahre jüngerer Bruder übertraf diese Leistung indes in einem einzigen Spiel. Beim 3:3 gegen Robert Matanović erzielt er alle drei Tore vom Eckballkreis aus. Somit waren die beiden Nachwuchs – Eckenkönig*innen in exakt gleich vielen Spielen so erfolgreich wie ihr Vater Daniel, der sich deutlich mehr zu seinen fünf Eckballtoren quälen musste. Die Kultur des direkt verwandelten Eckballs wird jedenfalls gepflegt in der Familie Meuren. Manche Beobachter in Rommersheim sprechen sogar schon davon, dass die Thronfolgeregelung schon gegriffen hat und Samira und Jeremias die Regentschaft als Eckenkönigin und Eckenkönig im Geschwisterpaar  übernommen haben.

Nur: Eckballtore allein machen noch keinen Wiederaufstieg. Und so musste der Topffavorit auf den Titelgewinn in der Regionalliga Süd, Staffel West, nach dem 31:1-Formsieg gegen die eigene Zweite (einziger Punktgewinn durch Eckenkönig junior gegen Eckenkönig senior, während Kaiser Otto II senior leer ausging) eine sehr überraschende 15:17-Niederlage im Auftaktspiel gegen Hirschlanden III hinnehmen. Und das, obwohl die Rommersheimer mit Georg Schwartz in dieser Saison stärker aufgestellt sind als beim überflüssigen Zweitligaabstieg im Vorjahr. Man erinnere sich zudem, dass in der Vorsaison die eigen zweite Mannschaft das Rückspiel gegen Hirschlanden III 17:15 gewonnen hatte. Da sich Kaiserslautern zuvor schadlos gehalten hatte beim 20:12-Erfolg gegen Hirschlanden hatte Rommersheim indes trotzdem die Chance, den Spieltag als Tabellenführer zu beenden. Dies gelang durch einen 20:12-Sieg gegen Kaiserslautern.

„Wir haben ja jetzt binnen sehr kurzer Zeit alle Ligen von der Bundesliga bis zur Regionalliga kennengelernt und in jeder Liga Spiele gewonnen, aber auch Mannschaftspiele verloren in fast gleicher Aufstellung. Deshalb darf ich mit Fug und Recht beurteilen, dass Tipp-Kick noch nie in der Breite so ausgeglichen war wie derzeit“, sagte Meuren. Als Talentförderer schwinge dabei jedoch auch Sorge mit. „Wir brauchen meines erachtens ganz dringend Ligen auf Anfängerniveau, da es für Einsteiger einfach ein einfassbar langer und frustrierender Weg bis zum Regionalliganiveau ist.“ Meuren hatte deshalb vor der Saison auch die Initiative ergriffen für die Schaffung einer Verbandsliga Süd als Unterbau zu einer eingleisigen Regionalliga Süd, was bei möglichen 12 Teams durchaus denkbar gewesen wäre. Sein Vorstoß scheiterte aber am Votum der anderen Klubs, die eine zweigeteilte Regionalliga bevorzugten. „Dem Votum beuge ich mich natürlich und wir werden unser Bestes geben, trotzdem auch unseren Nachwuchs an das Regionalliganiveau heranzuführen“, sagte Meuren. Zudem sei geplant, mit einer dritten, vornehmlich aus Minderjährigen bestehenden Mannschaft Freundschaftsspiele auszutragen. Das Duell der Kinderteams mit Hirschlanden IV ist bereits vereinbart, weitere Interessenten können sich gerne melden.

Ergebnisse:

SG Karlsruhe/Rommersheim – Hirschlanden III 15-17 Pkt., 61:63 Tore

TKC Kaiserslautern´86 III – Hirschlanden III 20-12 Pkt., 51:39 Tore

SG Karlsruhe/Rommersheim II – Hirschlanden III 2-30 Pkt., 36:81 Tore

SG Karlsruhe/Rommersheim I – TKC Kaiserslautern III 20-12 Pkt., 69:47 Tore

Bericht von Daniel Meuren zum Regionalligaspieltag am 22.02.2026

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Wer wird Deutscher Mannschaftsmeister? DTKV-Pokalsieger? – Eine Vorschau auf das Wochenende am 22./23. November in Ditzingen

 

Kann der TKC ’71 Hirschlanden den Mannschaftstitel verteidigen? Triumphiert im Pokal der TKC Gallus Frankfurt erneut?

Am 22. und 23. November 2025 stehen in Ditzingen bei Stuttgart zwei Tipp-Kick-Mannschafts-Großereignisse und ein Einzelturnier an.

Am Samstagvormittag startet in der Karl-Koch-Halle in Hirschlanden um 9.30 Uhr das Achtelfinale der DTKV-Pokalendrunde. Erstmalig nehmen an dieser Pokalendrunde mehr als die üblicherweise 16 qualifizierten Mannschaften teil. Der Veranstalter des TKC ’71 Hirschlanden zögerte nicht lange und stimmte zu, dass 20 Mannschaften um Tore, Punkte und Pokale kämpfen dürfen. Das diesjährige Motto der großen Tipp-Kick-Familie lautet: „Wenn so viele spielen wollen, dann sollen auch alle spielen dürfen.“ Und da der Deutsche Tipp-Kick-Verband die Bildung von Wunschmannschaften seit einigen Jahren zulässt, wird das Ereignis auch interessant für Mannschaften mit Fantasienamen wie z.B. Schwarz-Weiß Tippi-Taka Würzburg oder die Mainz 05 Allstars. Extra für den Pokal gründete sich eine zweite Mannschaft des TKC Gallus Frankfurt mit illustren Namen und den Altstars Jens König, William Schwaß, Sven Leu und Patrick Malessa, die nicht nur als beste Torjäger oder Punktesammler der Bundesliga etliche Titel einsammelten. Die beste 2. Mannschaft eines Vereines aller Zeiten? Da werden die Hausherren aus Hirschlanden schnell ihr Veto einlegen, denn gleich zweimal gewannen sie in der Vergangenheit mit ihrer zweiten Mannschaft den höchsten aller Mannschaftstitel, die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Foto 1: Schießt Ralf Item das erste Tor für Schwarz-Weiß Tippi-Taka Würzburg?

Foto 2: Daniel Meuren (links) spielt in der neugegründeten Mannschaft „Mainz 05 Allstars“. 

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft spielt nach dem Pokalachtelfinale ab 17 Uhr in den Bundesliga-Play-Off-Duellen den Deutschen Mannschaftsmeister aus. Im ersten Halbfinale hat der Gastgeber und zuletzt dreifache Deutsche Mannschaftsmeister TKC ’71 Hirschlanden Heimrecht gegen die Spandauer Filzteufel ’09. Diese konnten sich erst am letzten Bundesliga-Spieltag mit zwei Siegen knapp für das Play-Off qualifizieren und gelten nicht nur daher als krasser Außenseiter. Platz 1 in der regulären Bundesligasaison, die Einzelranglistenplätze 2, 6, 7 und 11, massig Erfahrung in unzähligen Play-Off-Duellen und natürlich der Heimvorteil der Hirschlandener, ja, da müssen die Spandauer sehr aufpassen, nicht völlig unter die Räder zu geraten. Nicht umsonst sagte daher Christian Kuch, der Emotional Leader seinen Mannen: „Wir können ohne jeglichen Druck nach Hirschlanden fahren, das Maximum ist bereits erreicht. Lasst uns das Wochenende einfach aufsaugen und genießen.“ Auf Seiten der Hirschlandener wird der ehemalige deutsche Einzelmeister Florian Stähle zurückerwartet. „Belastungssteuerung“ wird das Wort des ersten Tages sein, um nach 3 Pokalspielen keine unnötigen Körner verloren zu haben.

Foto 3: Holt Benjamin Buza seinen 9. DMM-Titel?

In der Spielordnung (§ 2, Abs. 9) heißt es: „Für Spiele nach Beendigung der Hauptrunde (z.B. das Play-Off-Finale) sind nur diejenigen Spieler spielberechtigt, die bereits in der abgelaufenen Punktrunde in dem jeweiligen Verein eingesetzt wurden, sowie Spieler, die in der zu Saisonbeginn erfolgten Kadermeldung der Mannschaft standen und in keinem Punktspiel eingesetzt wurden.“ Einige Absätze weiter (DTKV-Spielordnung, § 2, Abs. 21), folgt eine Ergänzung: „Der Wechsel eines Spielers in eine höherrangige Mannschaft gilt auch für das Play-Off-Halbfinale und -Finale als ein Spieltag (auch wenn dieser zwei Spieleinsätze umfasst) nur im Sinne eines einmaligen Wechsels.Und bei der Kadermeldung zu Saisonbeginn hatte der TKC Gallus Frankfurt gleich 8 Spieler gemeldet. Und man informierte sich vor einigen Tagen über den Modus des Hochziehens einzelner Spieler.

Die Frankfurter gehen mit Demut in das Bundesliga-Play-Off. Enttäuscht von den Ausgängen der letzten Jahre und überrascht von dem Verlust der Tabellenführung am letzten Bundesliga-Spieltag muss man sehen, ob die ersten Ermüdungserscheinungen einzelner Spieler, die seit Jahrzehnten von Erfolg zu Erfolg eilen, noch einmal weggedrückt werden können, um das große Ziel „DMM 2025“ zu erreichen. Zwar gewann man in der Vergangenheit sechsmal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, was den Platz 4 in der Ewigen Tabelle einbrachte, doch die 12 Titelgewinne der Lübecker scheinen als Fernziel unerreichbar. Der Gegner der Frankfurter ist der 1. TKC Kaiserslautern ’86. Die Lautrer, die sich selbst gerne feiern („Geilster Club der Welt“), arbeiten hart und sehr strategisch für ihre Erfolge. Um in der 1. Mannschaft spielen zu können, spielen eine Reihe von Faktoren und Maßstäben eine Rolle. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass der zweifache Deutsche Einzelmeister Artur Merke zwar große Turniertitel einheimst, aber in der Einzelwertung der diesjährigen Saison nur auf Platz 20 gelandet ist und so in der internen Kritik steht. Hier scheinen sich die Wege nach der Saison zu trennen …

Bild 4: Artur Merke fehlt überraschenderweise im Pokalkader vom 1. TKC Kaiserslautern ’86.

Fragt man einzelne Bundesliga-Spieler, lautet das wahrscheinlichste Finale „TKC ’71 Hirschlanden vs. TKC Gallus Frankfurt“. Der Autor dieser Zeilen gibt folgende Prognosen ab: Hirschlanden gewinnt 24:8 gegen die Spandauer, um dann gegen die Frankfurter mit 14:18 das Finale zu verlieren, die ihrerseits in einer hochdramatischen Halbfinalpartie gegen Kaiserslautern 16:16 spielten und trotz negativem Torverhältnis ins Finale einzogen. Der Spezialregel sei dank: „Für die Entscheidungsfindung gilt: Bei Ausgang eines Spiels von 16:16 ist die Mannschaft Sieger, die in der Bundesliga-Abschlusstabelle besser platziert war.“ Diese Regel wird dann auf dem kommenden Bundestag am 9. Dezember eingehend diskutiert werden, prophezeit der Autor dieser Zeilen.

Bild 5: André Bialk (rechts), ältester Deutscher Mannschaftsmeister der diesjährigen Play-Off-Kader mit Medo Kickers Hannover (Saison 1985/86) und ältester Bundesliga-Play-Off-Teilnehmer mit Fortuna Hamburg (Saison 1991/92). Er spielt heute für die Spandauer Filzteufel.

Zurück zur Pokalendrunde. Am Samstag spielen die 20 gemeldeten Mannschaften in 5 Gruppen. Die vier Gruppenersten und die drei besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für das Viertelfinale am Sonntag.

Foto 6: Immer gerne dabei, dieses Mal als Aufsteiger in die 2. Bundesliga Südwest, der TKC Headbangers Balingen. Was geht am Samstag?

Wer sich neben den üblichen Verdächtigen (Hirschlanden, Gallus und Kaiserslautern) für den Sonntag qualifizieren wird, hängt von der Auslosung ab, der Tagesform und dem Momentum. Gute Außenseiterchancen haben der TKC Gallus Frankfurt II, die Waltroper, die Drispenstedter, die sich mit Thomas Krätzig verstärken, aber auf ihren Spitzenspieler Aimé Lungela verzichten müssen, die 2. Mannschaft der Lautrer mit dem frischgebackenen Süddeutschen Einzelmeister Michael Link, oder die Wasseralfinger mit dem neuen Deutschen Einzelmeister Jakob Weber, der erstmalig wieder Seite an Seite mit seinem Bruder Jonathan Weber spielen wird und die kampfstarken Wolfsburger – in dieser Reihenfolge. Alle diese letztgenannten Mannschaften haben sehr gute Chancen, das Halbfinale zu erreichen und hoffen insgeheim, dass sich die „big three“ gegenseitig durch Auslosungspech eliminieren. Und schließlich entscheiden die Körner, die man zuvor in den zahlreichen Spielen oder beim Feiern in der Nacht zuvor gelassen hat, über den Gewinn des DTKV-Pokals.

Foto 7: Wer jubelt am Sonntag?

Gewinnen kann man auch am Sonntag in dem Einzelturnier des 2. Strohgäu-Pokals. Dieser Pokal wurde erstmalig 1986 vom TKC Leonberg ausgerichtet. Der Strohgäu ist wörtlich übersetzt eine „Strohanbaugegend“, während der Glemsgau eine Gaugrafschaft darstellte, die historisch deckungsgleich mit dem Gebiet des Strohgäus war. So ähnlich erläuterte die ehemalige Club-Ikone und DTKV-Ehrenmitglied Andreas Sigle die Namensfindung des Pokals. Titelverteidiger ist übrigens Klaudio Kazmierczak, der als Klaudio Lange versuchen wird, diesen Titel am Turniersonntag zu verteidigen. Übrigens können an diesem Einzelturnier auch noch alle Ausgeschiedenen des Viertelfinales des DTKV-Pokales teilnehmen – mit einer Wildcard.

Foto 8: Klaudio Lange (Archivbild der SDEM 2017)

„Tipp-Kick pur“, nur wenige Vereine im DTKV können ein solches Turnier organisatorisch stemmen und man kann sicher sein, dass der TKC ’71 Hirschlanden allen ein großartiges Event bereiten wird.

PS: Die hervorragenden vor Ort angebotenen schwäbischen Maultaschen sind schon alleine ein Grund, nach Ditzingen zu reisen.

2025_11_21-22_Einladung_DMM-Play-Off_u_DTKV-Pokal

Turnierbericht 1. Strohgäu-Turnier am 8. März 1986

Quelle: Privatarchiv Andreas Sigle

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Ein spannender Bundesliga-Spieltag in Berlin-Spandau. Ein Kurzbericht mit Bildern (21.09.2025)

Am 4. Spieltag der 1. Bundesliga kam es in Berlin-Spandau zu den mit großer Spannung erwarteten Duellen um Abstieg und Einzug in das Play-off. PWR ’78 Wasseralfingen und die Spandauer Filzteufel ’09 schwebten vor dem Spieltag mit 4:8 Punkten in höchster Abstiegsgefahr, während die SG Wolfsburg/Adersheim mit 5:7 Punkten mit viel Optimismus und Selbstbewusstsein zum diesjährigen Play-off schielte und dementsprechend mit breiter Brust anreiste.

Die erste Überraschung stellte sich nach der Ankunft der Wasseralfinger ein: kein Jakob Weber weit und breit zu sehen. Der einzige Spieler dieser Mannschaft, der auch in Wasseralfingen lebt,  fehlte im wichtigen Saisonendspurt, doch sein wieder erstarkter Bruder Jonathan Weber sollte ihn sehr gut vertreten.

Spiel 1: Spandauer Filzteufel ’09 I – PWR ’78 Wasseralfingen 23:9 (57:40)

Die Filzteufel starteten fokussiert und lagen gleich mit 4:0 Spielpunkten in Front. Diesen Vorsprung sollten sie in der Folge nicht mehr hergeben. Erst im 5. Durchgang wurde der Vorsprung auf 14:6 ausgebaut, die Wasseralfinger gaben sich geschlagen. Was auf dem Papier deutlich aussah, waren in Wirklichkeit enge und teilweise torarme Spiele. Alleine in den Spielen von Jonathan Weber gab es dreimal ein 1:0, zweimal gegen und einmal für ihn. Mit einem spektakulären Torverhältnis von 4:3 Toren bei 4:4 Spielpunkten endete sein erster Mannschaftswettkampf an diesem Tag. Gab es in der Summe jemals so wenig Tore in einem Bundesliga-Meisterschaftsspiel? Nach diesem Spiel war klar, dass Wasseralfingen im folgenden Spiel gegen die SG aus Wolfsburg/Adersheim die letzte Chance für den Verbleib in der 1. Bundesliga nutzen muss, aber auch, dass die Filzteufel den Klassenerhalt – auch theoretisch – geschafft hatten.

Der Filzteufel Christoph Ihme überzeugte mit lupenreinen 8:0 Spielpunkten, während bei den Wasseralfingern insbesondere der Nachwuchsspieler Felix Weishaupt mit 3:5 Punkten positiv überraschte.

Spiel 2: PWR ’78 Wasseralfingen – SG Wolfsburg/Adersheim 14:18 (49:58)

Trotz der immensen Bedeutung des Spieles blieben alle Spieler besonnen und fair. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Runde für Runde endete ausgeglichen: 6:6, 8:8, 10:10, 12:12 lauteten die Zwischenstände, bevor die Crunch time begann. In dieser spielten Myrko Baumgart und Andreas Kröning überzeugend auf und gewannen ihre beiden Spiele mit 6:1 bzw. 2:1. Nun war der Widerstand der Wasseralfinger scheinbar gebrochen. Doch als im letzten Durchgang Kilian Weishaupt den mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeister Stephan Pfaff mit 8:1 an die Wand spielte, hätte ein Sieg von Jonathan Weber gegen Martin Leinz zum Klassenerhalt gereicht. Doch er blieb seiner minimalistischen Maxime treu: mit 0:1 verlor er gegen den ehemaligen Peiner Martin Leinz. Nun war es klar: Wasseralfingen würde auf Grund des zu schlechten Spielpunkteverhältnisses absteigen und die Wolfsburger hatten ihr Traumfinale um den Einzug ins Play-off.

Bester Spieler war beim Sieger auf Grund des Torverhältnisses Martin Leinz mit 6:2 Spielpunkten vor dem punktgleichen Andreas Kröning; auf der gegnerischen Seite holte Jonathan Weber 6:2 Spielpunkte bei einem Torverhältnis von 12:4 Toren. Insgesamt kassierte er in 80 Spielminuten nur 7 Gegentreffer. Eine äußerst beeindruckende Abwehr!

Spiel 3: SG Wolfsburg/Adersheim – Spandauer Filzteufel ’09 I 10:22 (35:54)

Nun kam es zum direkten Duell um den möglichen Einzug ins Play-off. Natürlich wurde immer wieder aufs Handy geblickt, um die Spielergebnisse aus Waltrop zu erfahren, doch dort hatte man deutlich später als in Spandau begonnen. Waltrop (6:6) und auch Drispenstedt (4:8) hatten es an dem anderen Spielort in der eigenen Hand ins Play-off einzuziehen oder dem Abstiegsgespenst zu entrinnen. Glücklicherweise spielten dort die Hirschlandener ihrerseits um Platz 1 und somit um die beste Ausgangsposition im Play-off: es gab also in keinem Spiel Spielpunkte zu verschenken. So blieb es spannend, bis das letzte Ergebnis aus Waltrop übermittelt war.

Die SG aus Wolfsburg und Adersheim begann mit einem Paukenschlag. Andreas Kröning gewann knapp gegen André Bialk, der bärenstarke Stephan Pfaff luchste Christian Kuch beim 1:1 einen Punkt ab. Als dann Martin Leinz dem bis dahin ungeschlagenen Christoph Ihme die erste Niederlage des Tages beifügte, war es Daniel Bialk, der mit einem 6:2-Sieg gegen Myrko Baumgart den zwei Punkterückstand (3:5) nicht anwachsen ließ. Interessant, dass insgesamt sieben der acht hier beteiligten Spieler jahrelang gemeinsam in Wolfsburg trainiert hatten. Und es gab zu Saisonbeginn bereits ein Testspiel 5 gegen 5 in Bockenem. Man kannte sich also bestens. Heute war aber alles Makulatur und unwichtig. Denn auch in Runde 3 konnten die Mannen um Martin Leinz den knappen Vorsprung verteidigen. Langsam schaltete sich der Kopf der Filzteufel ein und Muffensausen wollte sich breit machen. Doch dann legten die Filzteufel den Turbo ein und holten in den letzten 4 Durchgängen 13:3 Punkte und gingen letztendlich als souveräner Sieger gegen die Überraschungsmannschaft der Saison 2025 von der Platte.

Bei den Filzteufeln behielt Daniel Bialk im letzten Mannschaftswettkampf des Tages mit 8:0 Punkten die weiße Weste. Bei den Wolfsburgern war es Stephan Pfaff mit 3:5 Punkten, der – trotz des negativem Punktverhältnisses – überzeugte.

Die drei Filzteufel Ihme, Kuch und D. Bialk belegten in der Einzelwertung des letzten Spieltages die Plätze 2 bis 4, die beiden erstgenannten Spieler landeten sogar in den Top-Five der Einzelwertung der gesamten Saison.

Wolfsburg freut sich über ein weiteres Jahr Bundesliga, die Filzteufel  bestätigten die Play-off-Teilnahme des Vorjahres (auch wenn es als krasser Außenseiter nichts zu ernten geben wird). Die sympathischen Wasseralfinger dagegen müssen den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Waltrop übrigens verpasste wegen einer Handvoll Spielpunkte das Play-off knapp, Drispenstedt konnte dagegen auf Grund der Spielpunkte die Liga halten und die Hirschlandener fuhren mit bester Laune heim, da die Frankfurter es gegen Gießen versäumten, mit den entsprechenden Spielpunkten Platz 1 klar zu machen. Die Spielpunktverhältnisse waren heute allerortens entscheidend über Wohl und Wehe der Mannschaften der 1. Bundesliga.

Die Tabelle der 1. Bundesliga nach dem 4. und letzten Spieltag:

 

 

 

 

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Kaiserslautern doppelt in der Bundesliga – Rommersheim vor „Altaufbau“

Der letzte Zweitligaspieltag in Rommersheim bringt das zu erwartende Ergebnis: alle drei beteiligten Teams verlassen die Spielklasse: Während die Pfälzer ihren verlustpunktfreien Durchmarsch in die Bundesliga vollenden, verliert Rommersheim trotz einem abermals starken Meuren sogar gegen die SG Bochum/Mönchengladbach und wird Letzter.

Neuaufbau oder Altaufbau? Das ist die Frage in Rommersheim. Nachdem die TG 1860 KarlMay am Sonntag  das erste Spiel des Tages gegen die SG Bochum/Mönchengladbach so klar wie kläglich mit 10:22 verloren hatte, kündigte Teamchef Daniel Meuren einen Kurswechsel nach dem ersten Abstieg in die Drittklassigkeit nach über einem Vierteljahrhundert an. „Nun ist es Zeit für einen Neuaufbau. Fortan dürfen nur noch Spieler für die erste Mannschaft spielen, die in Rommersheim aufgewachsen sind oder Meuren heißen oder eventuell Franzosen sind“, schrieb er in einem Post in einer vereinsinternen Chatgruppe, der dieser Redaktion vorliegt. Meuren, der nach einer abermals starken Leistung und 7:1 Punkten gegen Bochum sowie später fünf Zählern gegen Kaiserslautern in der Top-4 der Einzelwertung der Liga landete, schrieb diese Worte in der entsetzten Wut angesichts der desolaten Leistungen seiner Mitspieler Sebastian Großkreutz, Henning Horn und Luca Böttger, die zusammen lediglich drei Punkte einfuhren gegen den Mitabsteiger, der zuvor noch kein Spiel in der Saison gewonnen hatte. Meuren wollte also auf seine eigenen Kinder Samira und Jeremias, eventuell auf die Pfeifers und den Shootingstar der Regionalligareserve, Léandre Lançon, setzen.

Drei Stunden später hörte er sich bei seiner offiziellen Stellungnahme zum Abstieg freilich etwas versöhnlicher an. Nachdem seine Mannschaft Kaiserslautern, die sich der Aufgabe gegen  Bochum mit einem 28:4-Sieg denkbar souverän entledigt hatten, auf dem letzten Schritt Richtung Aufstieg tapfer Gegenwehr geleistet haben und erst beim Zwischenstand zum 12:16 zum Aufstieg gratulieren mussten und letztlich 12:20 verloren haben, sprach er von einem anderen Weg: „Das Spiel gegen Kaiserslautern war der erste Schritt beim Altaufbau. Darunter verstehen wir, dass wir es mit runderneuerten Routiniers wie Großkreutz und Horn versuchen werden, den direkten Wiederaufstieg anzupeilen“, sagte Meuren.

Ermutigt wurde er von Punktgewinnen und akzeptablen Leistungen von allen drei Mitspielern, die den Bundesligaaufsteigern um Michael Link Gegenwehr leisteten. „Darauf müssen die drei jetzt aufbauen und im kommenden Jahr wieder gutmachen, was sie in der abgelaufenen Saison mit den eigenen Händen zerstört haben. Dieser Abstieg war komplett überflüssig.“ Die Rheinhessen werden nun voraussichtlich mit drei Teams in der Regionalliga Südwest antreten. Auch das ein Novum.

Der TKC Kaiserslautern ’86 sieht sich indes weiter auf dem Weg zu Deutschlands Vorzeigeverein: Erstmals seit einem halben Jahrzehnt hat ein Klub zwei Erstligateams aufzuweisen, das Aufsteigerteam wird sich dem Vernehmen nach auf einer Position verändern. Sascha Fohlmeister wird den Weg in die Erstklassigkeit nach eigenen Worten nicht mitgehen, den verfügbaren Kaderplatz könnten die Lauterer auf dem Transfermarkt besetzen, wo ihr Agent Michael Link sich ja bestens auskennt.

Die sympathische SG aus einem Bochumer und drei Mönchengladbachern wird indes im Westen seine Zukunft suchen.

Von links nach rechts: 

Axel Bennemann, Achim Schmidt, Björn Groterath (alle SG Bochum/M’gladbach I), Justin Rennings (1. TKC Kaiserslautern ’86 II), Daniel Peltzer (SG Bochum/M’gladbach I), Sascha Fohlmeister, Fabian Werle, Michael Link (alle 1. TKC Kaiserslautern ’86 II), Sebastian Großkreutz, Daniel Meuren, Henning Horn und Luca Böttger (alle TG 1860 KarlMay Rommersheim I)

 

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Drama am letzten Spieltag der Tipp-Kick Bundesliga – PlayOffs und Abstieg entschieden

Der letzte Spieltag der Tipp-Kick Bundesliga hatte es in sich: Während an der Spitze die vier PlayOff-Plätze vergeben wurden, mussten am Tabellenende die letzten Hoffnungen im Abstiegskampf begraben werden.

Titelverteidiger Hirschlanden mit souveräner Vorstellung
Der amtierende Meister TKC 71 Hirschlanden reiste nach Herne und traf dort auf Preußen Waltrop sowie die TFB Drispenstedt. Für Platz 1 war man allerdings auf Schützenhilfe angewiesen. Sportlich erledigten die Schwaben ihre Aufgaben souverän: Mit 23:9 gegen Waltrop und 24:8 gegen Drispenstedt gelangen zwei klare Siege. Überragender Akteur war Max Daub, der mit einer Bilanz von 15:1 Punkten herausragte – nur um drei Tore verpasste er den Gewinn der Einzelspieler-Trophäe.
Trotz eines Sieges verpasste Waltrop die PlayOffs, während Drispenstedt sich mit Mühe gerade noch vor die Abstiegsränge retten konnte. Dass hatten sich beide Teams sicher anders vorgestellt!

Frankfurt und Kaiserslautern im direkten Duell
In Frankfurt kam es zum Spitzenspiel zwischen Gastgeber Gallus Frankfurt und dem TKC Kaiserslautern. Die Hessen setzten sich eindrucksvoll mit 21:11 durch. Kaiserslautern rehabilitierte sich anschließend mit einem klaren 22:10-Sieg gegen Yilipulli Gießen, den bereits feststehenden Absteiger. Der Titel des besten Einzelspielers sicherte sich ein Lauterer, Mathias Hahnel – er setzte sich knapp gegen Max Daub (TKC 71) und Michael Kaus (Frankfurt) durch.  Doch anstelle eines erwarteten Kantersiegs gegen die Mittelhessen entwickelte sich ein unerwartet enges Match: Der tapfere Absteiger wehrte sich bravourös und unterlag nur knapp mit 18:14.
Damit zog Hirschlanden wieder an Frankfurt vorbei und sicherte sich den wichtigen Vorteil des Spitzenreiters für die PlayOffs.

Berlin wird zum Schicksalsort
In Berlin ging es um den vierten PlayOff-Platz und den zweiten Abstiegsrang. Gastgeber Spandauer Filzteufel startete stark und besiegte die  PWR Wasseralfingen deutlich mit 23:9. Der Aufsteiger SG Wolfsburg/Adersheim zeigte noch einmal seine Klasse und besiegelte mit einem 18:14-Erfolg gegen Wasseralfingen den Abstieg der Ostälber. Am Ende reichte es für die Niedersachsen jedoch nicht ganz: Gegen die Spandauer unterlag man klar mit 22:10, wodurch Berlin überraschend noch auf Platz 4 kletterte und in die PlayOffs einzog. Starke Vorstellung von Christoph Ihme und Chris Kuch, die auch unter den Top 5 der Bundesliga sind. Eine starke Saison der Wolfsburger um Martin Leinz endete somit auf Rang 6.

Das Halbfinale steht fest
Die PlayOffs am 22. November in Hirschlanden versprechen Spannung pur:

  • Gastgeber TKC 71 Hirschlanden trifft auf die Spandauer Filzteufel.

  • Gallus Frankfurt spielt gegen den TKC Kaiserslautern.

Abstieg und Aufstieg
Neben Yilipulli Gießen muss auch PWR Wasseralfingen den Gang in Liga 2 antreten. Dort gibt es zwei neue Gesichter für die kommende Saison: Im Süden steigt die zweite Mannschaft des TKC Kaiserslautern auf, im Norden sichert sich der TKV Grönwohld den Titel – herzlichen Glückwunsch!

Christoph Ihme - Nummer 4 der Bundesliga

Christoph Ihme – Nummer 4 der Bundesliga

Max Daub - 3 Tore fehlten

Max Daub – 3 Tore fehlten zum Gewinn der Einzelwertung

Jonathan Weber - Klassenerhalt verpasst

Zum verzweifeln! Jonathan Weber – Klassenerhalt verpasst

Chris Kuch - -Nummer 5 der Bundesliga

Chris Kuch – mit den Filzteufeln wieder in den PlayOffs

Artur Merke - Klatsche gegen Frankurt, im Halbfinale kommt es zur Revanche

Artur Merke – Klatsche gegen Frankurt, im Halbfinale kommt es zur Revanche

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RL Süd (Staffel Südwest): Eine Liga der Rekorde!

Die schnellste Liga Deutschlands: Die Südweststaffel der Regionalliga Süd hat bereits am 12. Juli ihre Saison abgeschlossen – und das ohne jeden Spielausfall oder auch nur eine reduziert angetretene Mannschaft. Meister TKC Kaiserslautern III hat zudem das Kunststück fertig gebracht, in der Hälfte seiner Spiele mindestens 30 Punkte eingefahren zu haben. Und so viele Akteure wie die beiden Rommersheimer Teams hat vermutlich schon lange kein Klub mehr in einen Ligaspielbetrieb entsandt. 

Das war es dann schon mit der Spielzeit: Während andernorts die Saison noch auf vollen Touren läuft, ist die Südwestgruppe Regionalliga Süd bereits abgeschlossen: Mit dem Spieltag in Kaiserslautern, wo der bereits feststehende Meister TKC III die zweite und dritte Vertretung der TG KarlMay Rommersheim empfing, wurde eine Saison der Bestmarken würdevoll und in sehr freundschaftlicher Atmosphäre beendet. Keine der 20 Partien der in Hin- und Rückrunde ausgetragenen Liga musste gewertet werden, stets standen auf beiden Seiten vier Spieler im Team. Oftmals war das nur so schnell im Jahr möglich, da die Teams auf Sonderwünsche der Gegner eingingen: TKC Hirschlanden III war beispielsweise bereit, einzelne Spiele gegen den Rommersheimer Zweitmannschafts-Star Sebastian Großkreutz am eigenen Turnierwochenende bereits Samstagabend auszutragen, während die anderen Spiele sonntags ausgetragen wurden. Großkreutz musste am Sonntagmorgen bereits weiter reisen, um in der Ersten von Rommersheim auszuhelfen beim Spieltag in Amberg.

Die letzten beiden Spiele atmeten nun abermals den Geist des Fairplay, der die Südwestgruppe ausgezeichnet hat: Rommersheim mühte sich beispielsweise nach Kräften um die Einhaltung des Spieltermins, obgleich stolze sechs Kadermitglieder aus unterschiedlichen und stets nachvollziehbaren Gründen verhindert waren: Sebastian Großkreutz hatte schulische Verpflichtungen als Lehrer, die französischen Nachwuchshoffnungen Léandre und Hervé Lançon weilten im lange geplanten Urlaub, Franz-Josef Wallenfang und Stefan Maxara mussten aus gesundheitlichen Gründen passen und Samira Meuren weilte in einem Reitercamp. Entsprechend chancenlos ging Rommersheim in die Prüfung beim Meister. Die dritte Mannschaft beendete die Saison entsprechend punktlos als Letzter, die zweite Vertretung erreichte mit 6:10 Punkten Rang drei hinter Hirschlanden III.

Aber so schwach Rommersheim beim Punktesammeln aufgestellt war in dieser Spielzeit, so unerschöpflich ist der Vorrat an Talenten: insgesamt kamen rekordverdächtige 12 Spieler in den Regionalligateams zum Einsatz, insgesamt trugen in diesem Jahr bislang 18 verschiedene Spieler das Rommersheimer Trikot. In Kaiserslautern beging nun auch Birgit Meuren ihr Debut im Pflichtspiel-Tipp-Kick. Sie erledigte ihre Aufgabe erstaunlich erfolgreich bei fünf eigenen Treffern und hätte die Rote Laterne in der Einzelwertung sogar beinahe ihrem Teamkameraden Lauri Stemmler überlassen!

Otto Pfeifer Senior wurde seiner Stellung als Teamleader vollauf gerecht, indem er die beiden einzigen Rommersheimer Punkte am Spieltag einfuhr durch einen 3:2-Sieg gegen Michael Happersberger. Kaiserslautern wiederum gelang das Kunststück, alle vier Partien gegen Rommersheim mit mindestens 30 Punkten zu gewinnen und somit die Hälfte aller Ligabegegnungen. Am Samstag ließen sie zwei 30:2-Siegen in der Hinrunde einen 32:0-Erfolg gegen Rommersheim III und einen 30:2-Sieg gegen Rommersheim II folgen.

So sehr die Breite in der Spitze dicker geworden ist, so sehr geht die Schere ganz unten zwischen erfahrenen Regionalligateams und Anfängern auseinander. Aber gerade deshalb war die Einführung der zweigeteilten Regionalliga, nachdem der Versuch einer Gründung einer Verbandsliga knapp gescheitert war, die richtige Entscheidung des Süd-Sektionsleiters Henning Horn, der ein Zeichen für den Breitensport setzen wollte. Die Regionalisierung der Liga mit kurzen Fahrten gerade für die beteiligten Kinder war ein Erfolg. Gerade die Jungkicker aus Hirschlanden und Rommersheim dürften extrem von den Begegnungen sowohl gegen überlegene Altstars wie Markus Meyer, der mit seinem Verzicht auf das Duell gegen Rommersheim III auf die „Titelverteidigung“ in der Einzelwertung freiwillig verzichtete, aber auch von den Duellen gegen gleichwertige Gegner profitiert haben.

Hervorzuheben ist noch die tolle Gastfreundschaft, mit der Kaiserslautern, den einstigen Erzrivalen aus Rheinhessen zu den beiden Spielen empfing! Die ganze Liga wünscht nun dem Meister aus Kaiserslautern viel Glück für die Zweitliga–Relegation gegen den Meister aus der Staffel Südost.

 

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2. Bundesliga Südwest: Amberg, aber nicht über den Berg und auch nicht auf dem Gipfel (25. Mai 2025)

Der Zweitligaspieltag in Amberg verläuft wie das Einpacken einer Luftmatratze : Die Luft ist spätestens nach dem zweiten Spiel raus aus dem Wettbewerb. Nur die TG 1860 KarlMay Rommersheim kann letztlich was Positives aus der Oberpfalz in Franken (oder war es umgekehrt Oberfranken in der Pfalz, lieber Luca Böttger?) mitnehmen.

Das Wichtigste zuerst, für all jene, die sich berechtigterweise Sorgen gemacht haben um einen unserer mittlerweile drei mannschaftsreichsten Klubs in Deutschland: Die Rommersheimer fuhren am dritten Spieltag der Zweiten Bundesliga Süd oder Südwest (beim Namen der Spielklasse sind sie sich noch immer nicht sicher) ins richtige Amberg. Das ist gar nicht so klar, da es zum einen diverse Ambergs gibt, die Luca Böttger in seinen Navi hätte eingeben können. Zum anderen reiste eine Hälfte der Mannschaft auch noch aus Hirschlanden an, wo der Glemssgau-Pokal nicht nur einen strahlenden roten und körperlich gut trainierten Sieger fand, sondern auch ein tolles Ambiente, das man gar nicht mehr verlassen wollte. Aber beim Treffpunkt in Nürnberg-Hauptbahnhof einigte man sich schnell aufs richtige Amberg und so erschienen überraschenderweise 4 Rommersheim pünktlich am richtigen Spielort im Alten Klärwerk, mit dem Daniel Meuren seit 2002 den Schmerz der zweiten Niederlage in einem DEM-Finale verbindet.

Sebastian Großkreutz reiste dabei mit einer zusätzlichen Packung Selbstvertrauen an: Am Samstagabend hatte er noch seine Partien des Regionalligaspiels mit Rommersheim II gegen TKC ’71 Hirschlanden III bestritten, bei dem er sein Team mit 8:0 in Führung brachte – wegen Ermüdung baten die Hirschlandener um Austragung der restlichen  Partien am Sonntagmorgen, wo sie für ihre famose Aufholjagd nicht belohnt wurden und letztlich mit 15:17 Rommersheim II die Punkte überlassen mussten. Léandre Lançon und Otto Pfeifer Sr. sicherten in der Schlussrunde die nötigen Punkte für Rommersheim.

Aber zurück in Liga zwei, zurück nach Amberg, wo am Ende des Tages keiner über den Berg war: Die Hausherren gewannen zwar souverän ihre beiden Partien gegen den TKC 1986 Gevelsberg I (19:13) wie auch gegen Rommersheim (23:9), aber sie vernahmen frühzeitig den hohen Sieg des Aufstiegskonkurrenten TKC Kaiserslautern ’86 II gegen die Flinken Finger aus Bruck, womit die Aufstiegshoffnungen jäh zerstört wurden. Der OTC 90 Amberg ist eben noch nicht am Gipfel.

Das spannendste Spiel des Tages lieferten sich derweil Rommersheim und Gevelsberg: Die Rheinhessen verteidigten zäh ihre frühe Führung durch zwei Auftaktsiege von Daniel Meuren gegen Achim Buß und Henning Horn gegen Nils Mettegang, um dann beim 16:12-Zwischenstand tatsächlich den ersten Saisonzähler feiern zu dürfen. In der Schlussrunde war es Luca Böttger, der bislang im Saisonverlauf viel zu wenig Zählbares aus seinen Möglichkeiten gemacht hatte, vergönnt, die Siegpunkte einzufahren. Endlich war der Navi bei seinen Spielern auf das richtige Tor eingestellt, er siegte gegen Marcus Müller mit 2:0. „Das ist der Lohn dafür, dass Luca in den vergangenen Wochen viel trainiert hat mit einem Spieler, der ihm sehr ähnlich sieht und zu dem er genetisch bedingt immer auch ohne Navi den Weg findet“, freute sich Teamchef Daniel Meuren, dem der Erfolg Lucas nach eigenen Worten deutlich wichtiger war als seine abermals starken 7:1 Punkte, die ihn zwischenzeitlich wohl sogar an die Spitze der Einzelwertung gespült hatten. „Henning und ich haben bewusst auf Luca gebaut für diese Saison, wir hätten es uns einfacher machen können mit dem Kampf um den Klassenerhalt, aber wir stellen im gesamten Verein samt zweiter und dritter Mannschaft die Perspektiven in den Vordergrund. So ein Erfolg unter Druck im letzten Spiel wird Luca Rückenwind geben.“ Der Rückgriff auf Edelroutinier Großkreutz widerspricht diesen Plänen keineswegs, ist er doch Patenonkel eines der hoffnungsvollsten Rommersheimer Talente.

Großkreutz bestätigte seine Wettkampftauglichkeit, wenngleich er mit seinem Punkteertrag in Amberg insgesamt nicht zufrieden war. Das lag im Gesamtergebnis des Tages aber daran, dass bei Rommersheim nach dem wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt die Luft so raus war wie bei einer Luftmatratze die im Deflate-Modus quasi in Vakuumzustand gesetzt wurde. Eigentlich gaben sich die Rommersheimer bereits geschlagen nach schlechtem Beginn mit einer Niederlage von Meuren gegen den starken Peter Tuma, der nach einem Torerfolg im Strafraum den Satz des Tages  sprach: „Ich wollte den Torwart anschießen, dann war er aber plötzlich weg.“ So war es. Und der Satz spricht Bände über das Auftreten der TG beim 9:23. Lediglich Henning Horn drehte wie im ersten Spiel auf und sicherte sich insgesamt 10:6 Punkte in Amberg. Er war für sich persönlich in Amberg zumindest nahe des Gipfels.

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3 Torrekorde in der Regionalliga West (25. Mai 2025)

Die Regionalliga West spielt mit 3er-Teams. In dem Meisterschaftsspiel TKC 1986 Gevelsberg II gegen TKV Marl-Hamm 2023, das 17:1 endete, wurden gleich drei neue Torrekorde erzielt. Sechs der neun Spiele endeten zweistellig, das Gesamttorverhältnis in einem Spiel überschritt mit 103 erzielten Toren erstmalig die Hunderter-Marke und der Gevelsberger Siggi Gies erwies sich als „Mister Gnadenlos“: mit 25:2 fegte er im torreichsten Spiel aller Zeiten in der Regionalliga West seinen Gegner von der Platte, wobei er rechnerisch für jeden Torerfolg im Schnitt 24 Sekunden benötigte. Er erzielte alleine 44 Tore in diesem Punktspiel. Über eine solche Torausbeute wären die meisten Mannschaften in dieser Liga froh. In welcher Gefühlsverfassung die Gevelsberger Gegner nach dieser Abfuhr nach Hause fuhren, ist nicht überliefert.

Mit 14,66 Toren im Schnitt ist Siggi Gies allerdings noch weit entfernt von dem Torrekord, den der Halbauer Hans-Joachim „Blacky“ (auch: „Blackman“) Schwarz 1974 im Derby Neukölln II gegen Halbau II erzielte: seine 78 Tore entsprachen einem Schnitt von 19,5 Toren pro Einzelspiel und gelten bis heute als Weltrekord in einem offiziellen Punktspiel. Das Spiel endete übrigens 30:2 aus Sicht der Halbauer, die in diesem Jahr 1974 in der Regionalliga Berlin auch Meister wurden. Im Rückspiel, das Halbau II 32:0 gewann, gelang „Blacky“ ein 26:1 gegen eine gewisse Renate Sternberg.

Hier das Originalprotokoll vom damaligen Punktspiel:

Und ein weiterer Torrekord wurde der Redaktion zugetragen:

In der gesamten Saison 1983/84 erzielte Andreas Sigle für seine 1. Mannschaft des TKC ’71 Hirschlanden in der Regionalliga Baden-Württemberg, Gruppe Nord, unfassbare 425 Tore. Ob jemand jemals mehr Tore in einer Saison erzielt hat? Als Aufsteiger erzielten die Hirschlandener 1.427 Tore. In der damaligen Torjägerliste tauchen auf den folgenden Plätzen 2 bis 4 mit Benno Garstka, Harald Füßinger und Oliver Bacher Spielernamen auf, die teilweise noch heute spielen … Auf Platz 88 folgen ein Herr Hampel aus Sersheim und auf Platz 97 ein Herr Schlotz von der dritten Mannschaft der Hirschlandener. Alle Anfänge waren schwer!

Quellen: Rundschau 1974, Heft 10; Halbau TK-aktuell, Ausgabe 1/1974; Vereinsarchiv Spvgg. Halbau Berlin; Vereinsarchiv TKC ’71 Hirschlanden; Rundschau 1984, Heft 3.

 

 

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