Pokalauslosung Sektion Nord – Saison 2021/22
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Der zweite Spieltag der 2. Bundesliga Nordost wurde am 15. und 16. November 2019 an den drei Spielorten Buxtehude, Berlin und Jerze durchgeführt. In Buxtehude gelang der Heimmannschaft mit 2 Siegen ein Befreiungsschlag, in Berlin musste der ungeschlagene Tabellendritte Flamengo eine überraschend deutliche Niederlage einstecken und in Jerze setzte sich Drispenstedt souverän gegen beide Gegner durch.
In der ersten Partie des Tages trafen mit der SG 80/22 Buxtehude/Moisburg und die 1. Mannschaft der Spandauer Filzteufel beide Mannschaften erstmalig in der 2. Bundesliga aufeinander. Buxtehude setzte seinen erfahrensten Spieler Hacky Jüttner auf die Position 1 und versuchte so das Spiel von vorne zu gewinnen. Dieses Konzept ging auf. Die Zwischenstände lauteten 3:1, 7:1, 9:3, 10:6, 14:6 und 18:10. Den Filzteufeln gelang es nicht die Rückstände zu egalisieren, etliche Spiele waren allerdings sehr eng. Während auf Buxtehuder Seite alle Spieler mindestens 4 Spielpunkte erkämpften, war Hardy Schau stärkster Filzteufel mit 5:3 Punkten. Lennart Johannsen überzeugte auf Buxtehuder Seite mit 6:2 Punkten.

Hacky Jüttner in der Partie gegen Detlef Schirmer. (Foto: privat)
Auch die zweite Partie des Tages zwischen den Filzteufeln und der 1. Mannschaft der SG Wolfsburg/Adersheim war im Vorfeld als ein wichtiges Spiel gegen den Abstieg eingestuft worden. Die SG musste dabei auf einen ihrer wichtigsten Spieler, Tobias Schleiss, verzichten. Die ersten Spielrunden waren stark umkämpft und so führte die Auswärtsmannschaft aus Wolfsburg nach 4 Runden knapp mit 7:9. Zwar gelang nun ein enger 4:0 Durchgang, was jedoch die Filzteufel umgehend egalisierten. Doch die vorletzte Runde brachte dann die SG endgültig auf die Siegerstraße. Bei den Wolfsburgern überzeugten besonders die Altmeister Stephan Pfaff und Detlef Bastian mit je 6:2 Punkten, bei den Filzteufeln war einmal mehr Hardy Schau mit 5:3 Punkten der erfolgreichste Spieler.

6:2 Punkte beim Sieg gegen die Spandauer Filzteufel: Detlef Bastian von der SG Wolfsburg/Adersheim. (Foto: privat)
In der Partie der beiden Sieger SG Wolfsburg/Adersheim und SG 80/22 Buxtehude/Moisburg waren die Messen relativ schnell und deutlich gelesen. Die Buxtehuder gingen sofort und mit klaren Ergebnissen über die Zwischenstände 1:7, 3:13 und 3:17 entscheidend in Führung. Erst danach gelang den Wolfsburgern Ergebniskorrektur. Neben Lennart Johannsen überzeugte auch Hauke Herdan mit jeweils 6:2 Punkten. Stephan Pfaff holte immerhin 4:4 Punkte für die Verlierermannschaft.

Lennart Johannsen war mit 12:4 Punkten erfolgreichster Kicker beim Spieltag in Buxtehude. (Foto: W.Renninger)
Erfolgreichster Spieler des Tages war in Buxtehude (SG 80/22 Buxtehude/Moisburg) Lennart Johannsen mit 12:4 Punkten und 37:24 Toren.
In Berlin traf sich am Spielort der Spandauer Filzteufel die 2. Mannschaft der Filzteufel, die ungeschlagene 1. Mannschaft von BTV Flamengo 62 und die nach dem ersten Spieltag im Tabellenkeller sitzende 2. Mannschaft der Celticer aus Berlin.
Im ersten Spiel des Tages, Celtic Berlin II gegen Spandauer Filzteufel II, fanden sich mit Peter Deckert und Erich Peters zwei neue Spieler im Kader der Celticer. Auf der Seite der Filzteufel war Alexander Breuß, der noch am 1. Spieltag 11:5 Punkte für die Filzteufel geholt hatte, nicht dabei. Es folgte ein Kantersieg der Celticer mit 29:3 gegen die Filzteufel. Hervorzuheben sind neben den verlustpunktfreien Oliver Baer und Peter Deckert auf Seiten der Celticer, auch die 3 Punkte und sehr ansprechende Leistung von Uwe Scheffler von den Filzteufeln II.

Entspannter Blick trotz Niederlage: Uwe Scheffler zeigte gegen den Favoriten Celtic II eine ansprechende Leistung. (Foto: privat)
In der zweiten Partie konnten die Celticer den „Flow“ des ersten Spieles mitnehmen und führten nach 2 Runden bereits vorentscheidend 7:1 gegen die 1. Mannschaft des BTV Flamengo 62. Dabei hatten sich die Friedenauer als Tagesziel die Tabellenführung gesetzt, auch wenn Sven Kreßin durch das Tipp-Kick-Urgestein Wilfried Mietke ersetzt werden musste, der seine Kicker eigentlich nach der letzten Saison an den Nagel hängen wollte.
Doch die Celticer ließen heute nichts anbrennen und machten den Sack bereits 2 Runden vor Schluss mit einer 17:11 Führung zu. Bester Flamengo-Spieler war Knut Asmis mit 4:4 Punkten und Erich Peters mit sauberen 8:0 Punkten für die Celticer.

Hat gut lächeln: Erich Peters war mit 14:2 Punkten erfolgreichster Kicker beim Spieltag in Spandau: (Foto: privat)
Nun folgte das Spiel zwischen Filzteufel II und den Flamengo I. Die Friedenauer gaben sich keine Blöße und fuhren einen ungefährdeten 28:4-Auswärtssieg ein. Martin Leinz, der in der Turnierszene in den letzten Wochen einige Achtungserfolge eingefahren hatte, war hier der einzige Spieler mit einer weißen Weste, also 8:0 Punkten. Auf der Seite der Filzteufel gilt es Gabriel Mielke mit 3:5 Punkten zu erwähnen.

Ebenfalls gut gelaunt: Martin Leinz mit 8:0 Punkten beim Kantersieg von Flamengo gegen Filzteufel II. (Foto: privat)
Erfolgreichster Spieler des Tages war in Berlin-Spandau Erich Peters (Celtic Berlin II) mit 14:2 Punkten und 41:22 Toren.
Die Gäste vom TKV Grönwohld reisten fast in voller Vereinsstärke an und setzten in beiden Partien gleich 6 verschiedene Spieler ein. Mit dabei als Zuschauer war Hacky Jüttner von der SG 80/22 Buxtehude/Moisburg. Die Jerzer ersetzten nach dem ersten Spiel Christian Reymann, der später private Termine hatte, durch Markus Schnetzke. Auch die Drispenstedter rotierten, diesmal mussten Berthold Nieder gegen Grönwohld und Daniel Bialk gegen Jerze einmal aussetzen.
Die erste Partie des Tages zwischen TKV Grönwohld und der 1. Mannschaft des TKV Jerze verlief extrem spannend. Es wogte über 4:0, 4:4, 6:6, 7:9, 9:11, 13:11, 13:15 hin und her. Erwähnenswert hier der Erfolg von Christian Reymann, der in den letzten 20 Sekunden mit 2 Toren einen Rückstand gegen Kai Schäfer noch zu einem Sieg drehen konnte. Doch die Schlussrunde brachte zwei deutliche Siege und somit den Gesamtsieg für die Grönwohlder. Michal Zaczek fertigte dabei Marcel Kreußweiß mit 7:1 ab und Martin Arp schlug seinen Gegner Tobias Witte mit 3:0. Mit dem 17:15 für Grönwohld erlitten die Aufstiegsambitionen der Jerzer einen ersten Dämpfer und die Grönwohlder holten – nach eigenem Bekunden – wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Beste Spieler waren auf Grönwohlder Seite Michal Zaczek und Martin Arp mit je 6:2 Punkten, auf Jerzer Seite erzielten gleich 3 Spieler 4:4 Punkte.

Souveränder 3:0-Sieg von Martin Arp (TKV Grönwohld) gegen Tobias Witte (TKV Jerze I). (Foto: A. Bialk)
Die zweite Partie zwischen der 1. Mannschaft der TFB 77 Drispenstedt und des TKV Grönwohld startete mit überraschenden Änderungen in der Grönwohlder Aufstellung.
Für Carsten Naue und Kai Schäfer spielten nun Swen Petersen und Markus Müller, die gleich gegen ihre ersten Gegner punkteten und die Führung der 1. Runde sogar auf 6:2 ausbauten. Doch danach kam Drispenstedt ins Rollen. In den folgenden 8 Spielen holten die Drispenstedter 14:2 Punkte und ließen bis auf eine Ausnahme nur noch maximal 2 Gegentore pro Spiel zu. Im vorletzten Durchgang wurde der Heimsieg schon festgezurrt und auch im letzten Durchgang wurde kein Spielpunkt verschenkt. Wieder war es Michal Zaczek, der mit einem positiven Spielpunktverhältnis von 5:3 Punkten auf Seiten der Grönwohlder überzeugen konnte. Bei den Drispenstedtern war es André Bialk, der 7:1 Punkte für seine Mannschaft einfahren konnte.

Daniel Bialk (im Match gegen Makus Müller) steuerte 4 Punkte zum Sieg seines TFB Drispenstedt gegen Bundesliga-Absteiger Grönwohld bei. (Foto: A. Bialk)
In der dritten Partie des Tages spielten in einem wichtigen Spiel um den Aufstieg die Jerzer auf der Heimposition gegen die Drispenstedter. Die Drispenstedter führten nach den ersten zwei Runden mit 5:3. Dann wurde aber dank einer spielerisch starken Leistung mit 9 Einzelsiegen und 3 Unentschieden in der Folge ein klarer 26:6-Erfolg eingefahren.
Der Spruch des Tages erfolgte nach der 6. Runde, als der Jerzer Marcel Kreuzweiß nach einer knappen Niederlage zu zwei Mannschaftskameraden meinte: „Was wollt ihr eigentlich, ich habe mehr als doppelt so viele Punkte als ihr beiden zusammen erzielt.“ Er hatte einen Punkt erkämpft, die beiden Kollegen bis dahin noch keinen …
Bester Spieler der Drispenstedter war Max Bartels, der eine saubere Weste mit 8:0 Punkten behielt. Auf Jerzer Seite war Tobias Witte mit 3:5 Punkten der beste Akteur.

Lupenreine 8:0 Punkte im Aufstiegs-Duell: Max Bartels (Drispenstedt) gegen Tobias Witte (Jerze I). (Foto: A. Bialk)
Erfolgreichster Spieler des Tages war in Jerze André Bialk (TFB 77 Drispenstedt) mit 13:3 Punkten und 38:20 Toren.
Der Blick auf die Tabelle zeigt den Tabellenführer Drispenstedt mit einer reinen Weste von 8:0 Punkten und einem überzeugenden Spielpunktverhältnis. Auf Platz 2 findet sich BTV Flamengo 62 mit 6:2 Punkten in Lauerstellung wieder. Es folgen auf den Plätzen 3 bis 7 gleich 5 (!) Mannschaften mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis und nur durch 13 Spielpunkte getrennt. Die 1. Mannschaft der Spandauer Filzteufel hat mit 2:6 Punkten auch weiterhin reelle Chancen, dem Abstieg zu entgehen. Das verspricht Spannung an den beiden nächsten Spieltagen.
Der dritte Spieltag findet am 22. März 2020 in Berlin-Zehlendorf bei Celtic sowie in Drispenstedt und in Wolfsburg statt.
In Berlin-Zehlendorf treffen mit Celtic II, Spandauer Filzteufel I und Grönwohld gleich 3 Mannschaften aufeinander, die an diesem Tag nicht endgültig in den Abstiegsstrudel geraten wollen. Aufstellungen, Tagesform und mentale Stärke werden dabei entscheidend sein.
In Drispenstedt treten die 2. Mannschaft der Spandauer Filzteufel, die Buxtehuder und die Drispenstedter gegeneinander an. Im Spiel Buxtehude gegen Drispenstedt werden sich vermutlich die beiden Altmeister Hacky Jüttner und André Bialk duellieren, die schon 1981 gemeinsam bei ihrem jeweiligen ersten Profiverein St. Pauli Hamburg spielten.
In Wolfsburg fällt eine Vorentscheidung, welche Mannschaft sich aus dem Aufstiegsrennen verabschieden wird, wenn Jerze gegen Flamengo spielt. Wolfsburg als Heimmannschaft wird versuchen, den einen oder anderen Punkt einzuheimsen, der im Kampf um den Klassenerhalt noch wertvoll werden könnte, da am Ende eventuell 3 Teams aus der 2. Bundesliga Nordost absteigen – je nach Tabellensituation der 1.Bundesliga. Es bleibt spannend!
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Die Messer sind gewetzt, die Kader zusammengestellt und mit dem einen oder anderen Turnier als Vorbereitung im Gepäck kurven oder fliegen die Tipp-Kicker wieder gespannt und bis in die Haarspitzen motiviert über die Straßen Deutschlands um endlich wieder Bundesligaluft zu schnuppern. Sie gehen auf Punkte- und Torejagd oder wollen eben diese verhindern. Die Saison hat begonnen!
Die Geschichten des 1. Bundesligaspieltages sind schnell geschrieben: die ganz großen Überraschungen blieben dieses Mal aus. Die vermeintlichen Favoriten setzten sich durch und teilten sich untereinander die Punkte.
Hoch im Norden empfing Gastgeber Kiel vor traumhafter Sportarenen-Kulisse zwei dicke Brocken. Trotz eines sehr guten Auftaktes hatten die Nordlichter gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister aus Kaiserslautern im weiteren Verlauf das Nachsehen und verloren am Ende deutlich mit 11:21. Auf Seiten Kiels überzeugten Olli Wegener und der wiedererstarkte Oliver Schell, während die Pfälzer sich voll und ganz auf die Baadte-Brüder verlassen konnten, die insgesamt 13 Spielpunkte einfuhren.

Starke Vorstellung im hohen Norden: Sebastian Baadte steuerte zum ersten Saisonsieg seiner Lauterer sechs Punkte bei.
Auch gegen die stets hoch gehandelten Frankfurter blieben die Hafenstädter erfolglos. Bei insgesamt 10:22 Punkten stach nur Simon Hansen mit 5 Punkten hervor. Alex Beck und Beni Buza steuerten hier am erfolgreichsten zum ungefährdeten Sieg bei.

Bester Kieler im Match gegen Gallus Frankfurt: Simon Hansen mit fünf Punkten auf der Habenseite.
Im Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte gab es eine gerechte Punkteteilung. Der gesamte Spielverlauf zeigte sich ausgeglichen und fair. Neben dem abermals starken Alex Beck und seinem Frankfurter Vereinskamerad Frank Hampel für Gallus, konnten auf Lauterer Seite dieses Mal die beiden Hahnel-Brüder überzeugen.

Beste Bilanz beim Kampf der Giganten: Alex Beck mit 6:2 Punkten für Gallus Frankfurt gegen Kaiserslautern.
Viel weiter südlich trafen sich die Mannschaften aus Fürstenfeldbruck, Waltrop und Hirschlanden. Im Spiel gegen die Preußen aus Waltrop verhinderte bei den Münchnern nur Vincent Höhn eine negative Punktebilanz. Altmeister Oliver Hahne überzeugte mit 8:0 Punkten auf ganzer Linie und hielt selbst den ebenfalls starken Jens Foit (6:2 Punkte) aus dem eigenen Team deutlich auf Distanz, wodurch die Partie schon nach dem fünften Block für den Westvertreter entschieden war.

Bärenstarker Auftritt gegen den Aufsteiger: Oliver Hahne mit 8:0 Punkten gegen Bruck.
Die Waltroper, von einigen vor der Saison als heimlicher Play-Off-Kandidat gehandelt, konnten diese Einschätzung auch in ihrem zweiten Spiel gegen den Vorjahres-Halbfinalisten aus dem Schwabenland unter Beweis stellen. Hirschlanden, die den Rückzug von Artur Merke und den Ausfall von Max Daub zu verkraften hatten, kamen tatsächlich schwer in die Gänge und mit 6:10 schnell ins Hintertreffen, ehe die Mannschaft um den bärenstarken Harald Füßinger, der — um es vorwegzunehmen — den Spieltag mit blütenweißer Weste und sagenhaften 16:0 Punkten beendete, die Partie in den folgenden Begegnungen eindrucksvoll drehte und dafür sorgte, dass Hirschlanden gar mit vier Punkten Vorsprung in die letzte Runde ging. Wieder einmal waren es Oliver Hahne und Jens Foit, die im letzten Block die Nerven behielten und den benötigten Doppelsieg zum endgültigen Remis einfuhren.

Bewies einmal mehr seine Extraklasse: Harry Füßinger mit 16:0 Punkten am ersten Spieltag!
Ein starker Vincent Höhn reichte den Bruckern auch im Spiel gegen Hirschlanden nicht, die mit dem erwähnten Harry Füßinger und dem diesmal frei aufspielenden Florian Stähle souverän den Sieg gegen den Aufsteiger unter Dach und Fach brachten.

Auch 6:2 Punkte von Vincent Höhn konnten seine Flinken Finger Bruck nicht vor einer deutlichen Niederlage gegen Hirschlanden bewahren.
Einzig die Berliner blieben an diesem Spieltag ohne Punktverlust. Die jungen Wilden aus der Hauptstadt kompensierten den Verlust ihres Routiniers und langjährigen Antreibers Christian Lorentzen mit Bravour und setzten sich überraschend klar gegen Wasseralfingen durch. Von Beginn an zeigten sie ihre Überlegenheit und ließen beim 23:9 nichts anbrennen. Chris Kuch und Max Gottschalk erzielten dabei gemeinsam hervorragende 15 Punkte.

Mit makellosen 8:0 Punkten war Chris Kuch bester Spieler der Partie Celtic gegen Wasseralfingen.
Noch deutlicher fiel der Sieg gegen den Aufsteiger aus Hannover aus: wieder sorgte Max Gottschalk (8:0 Punkte), dieses Mal im Tandem mit Aufrücker J. Komareck (7:1 Punkte), für den deutlichen Sieg (25:7).

Myrko Baumgart (r.) war mit insgesamt 10:6 Punkten bester Hannoveraner in Berlin.
Für die Niedersachsen reichte es an diesem Spieltag zwar nicht zu einem Punktgewinn, aber immerhin Myrko Baumgart bäumte sich mit insgesamt beachtlichen 10:6 Punkten gegen die beiden Niederlagen in Berlin auf. Die Lorbeeren kassierten im Spiel Wasseralfingen – Hannover andere: Jonathan Weber (8:0 Punkte) und Kilian Weißhaupt (6:2 Punkte) gewannen die Partie mit ihren beiden Brüdern (jeweils 4:4 Punkte) am Ende klar mit 22:10, wobei das Match bereits nach 5 Runden entschieden war.

Soll erfüllt: 2:2 Punkte für Jakob Weber, Kilian Weishaupt, Uli Weishaupt und Jonathan Weber.
Zusammenfassend lässt sich wieder einmal ein gelungener Spieltag konstatieren: Berlin führt die Tabelle mit weißer Weste an, es folgen mit Waltrop, Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden (jeweils 3:1 Punkte) die anderen — in Umfragen erwarteten — Play-Off-Kandidaten. Dahinter steht Wasseralfingen mit ausgeglichenem Punkteverhältnis. Das Tabellenende schmücken die beiden Aufsteiger Bruck und Hannover sowie Kiel, die mit einem Punktabzug in die Saison gestartet sind.
In der Einzelwertung grüßt Harry Füßinger (Hirschlanden) von der Spitze, dahinter Max Gottschalk und Chris Kuch (beide Berlin) vor Alex Beck (Frankfurt), Oliver Hahne und Jens Foit (beide Waltrop).
Besonders erfreulich ist das Wiedersehen mit drei „alten“ Bekannten, die — an jedem Spielort einer — gezeigt haben, dass sie nach wie vor im Haifischbecken Tipp-Kick-Bundesliga mithalten können. Es ist schön euch wieder an der Platte zu sehen, welcome back Stefan Heinze (Frankfurt), Klaudio Lange (Hirschlanden) und Andreas Pockrandt (Berlin)!
Alle Ergebnisse, Tabellen und Ranglisten wieder zum Nachlesen auf www.dtkv.info!
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Die Saison hat erst ein vereinsinternes Spiel erlebt (Schlachtenbummler I – Schlachtenbummler II 25:7), und trotzdem schon die erste dicke Delle. Der traurige Rückzug der Herner Phoenixe wirft direkt einen großen Schatten auf die bevorstehende Spielzeit. Wie und warum konnte das passieren?
Nur im Westen dieser Republik gibt es noch eine Verbandsliga, auch in dieser Saison mit einem neuen Verein aus dem Dreiländereck (Aachen). Trotz dieser tollen Entwicklung herrscht auch hier nicht nur eitel Sonnenschein. Hernes Rückzug macht es deutlich.
Leider stehen eben nicht Zusammenhalt, Offenheit und die Bereitschaft auf den anderen zuzugehen immer an oberster Stelle in unserer kleinen Szene. Eitelkeiten, persönliche Anliegen und das Beharren auf dem eigenen Standpunkt erscheinen oft wichtiger als Kompromissbereitschaft. Schade und traurig zugleich. Darüber sollte jeder, egal ob direkt betroffen oder nicht, nachdenken.
Es wird einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga Südwest und einen Absteiger in die Verbandsliga West geben. Auf dem Papier scheint die Sache auf den ersten Blick klar: Zwei Teams werden sich um Meisterschaft und damit verbundenem Aufstieg streiten, der gesamte Rest der Liga wird versuchen, dem einen Abstiegsplatz möglichst nicht zu nahe zu kommen.
Traditionell gehören die Aufsteiger aus der Verbandsliga auch sofort wieder zu den Abstiegskandidaten. Zumindest in diesem Fall wird es in dieser Saison wohl anders aussehen.
Der Meister der VL kommt aus Mönchengladbach. Eine Mannschaft mit einer gesunden Mischung aus alten Hasen und aufstrebenden Spielern, die in der Liga und auf Turnieren bereits einige Duftmarken setzen konnten. Eigentlich alles andere als ein Abstiegskandidat. Aber was heißt das schon in einer ausgeglichenen Liga?

Björn Groterath hat mit seinem TKV Mönchengladbach als Verbandsligameister den Aufstieg geschafft.
Zum Newcomer und VL-Vizemeister Ruhrpott Schwerte kommen wir aus diversen Gründen später zurück.
Kierspe konnte sich in der vergangenen Spielzeit den letzten Nichtabstiegsplatz sichern und geht in eine schwere Saison. Allerdings haben sich die Sauerländer letztes Jahr schon als Remiskönige entwickelt und könnten auf Grund der Tatsache, dass es nur einen Absteiger gibt, mit einem einzigen Sieg ihrem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näherkommen. Wer Kierspe abschreibt, wurde noch nie von einem Skorpion gestochen.

Schwitzen für den Klassenerhalt: Vito Filipiak vom TKC Kierspe.
Neben Bochum stellen auch die Bergischen 2 Teams. Offen ist noch, wer als Nummer Eins des TKC Gevelsberg ins Rennen geht. Beide konnten letztes Jahr nach oben schielen. Das könnte dieses Jahr durchaus auch andersrum verlaufen. Potential ist in beiden Mannschaften vorhanden. Das Problem dabei ist folgendes: Bei der Konkurrenz auch.

Auch dieses Jahr wieder in der Zweiten Mannschaft des TKC Gevelsberg am Start: Manuela Winter.
Platz 2 aus dem Vorjahr wird Dortmunds Zweitvertretung nicht wiederholen können. Ähnlich wie in Gevelsberg geht es für die Tornados erstmal darum, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Potential ist vorhanden, aber siehe oben.

Markus Tegethoff von der Zweitvertretung der SG TornaDO/Menden.
15 Kilometer weiter sieht es genauso aus. Die 2. Mannschaft der Schlachtenbummler ist genauso in diesem Fegefeuer wie andere Konkurrenten auch. Erfahrung ist vorhanden, allerdings steckten die Bochumer noch nie so richtig im Abstiegskampf. Bleibt das so?

Entspanntes Lächeln bei Christoph Schmidt (r.): ob es am Ende klappt mit dem Klassenverbleib der Schlabo-Reserve?
Bleiben noch 2 Teams übrig
Der Aufsteiger aus der Verbandsliga und der Absteiger aus der zweiten Bundesliga. Dann scheint die Sache ja geklärt. Pustekuchen.
Ruhrpott Schwerte ist kein normaler Aufsteiger. In der VL waren sie schon sehr stark besetzt und haben jetzt ihre 1. Mannschaft noch einmal namhaft verstärken können. Mit Michael Kalentzi und Sohn Alexis hat sich Ruhrpott auch in der Breite deutlich besser aufgestellt und gilt als der Herausforderer und einer der beiden Kandidaten auf den Aufstieg.

Immer noch in Jubelpose: Als Aufsteiger gelten Alex Wrobel & Co. auch in der Regionalliga gleich als Herausforderer.
Als Absteiger aus Liga Zwei gibt es bekanntermaßen nur ein Ziel: Den direkten Wiederaufstieg.
Die Schlachtenbummler gehen als Favorit in diese Saison. Durch Schwertes Aufrüsten aber nicht mehr als klarer Favorit. Doch auch Bochums erste Mannschaft hat sich verstärkt. Mit Leon Böttger scheinen die SchlaBOs auf allen 4 Positionen gleich stark besetzt.
Den Ausschlag könnte das direkte Duell im Ruhrgebiet geben, es sei denn, einer der beiden patzt in anderen Partien.

Den Wiederaufstieg fest im Blick: Wird es am Ende reichen für Achim Schmidt und seine Schlachtenbummler Bochum?
Der Tipp von Achim Schmidt:
1.) Bochum 1
2.) Ruhrpott
3.) Mönchengladbach
4.) Dortmund 2
5.) Bochum 2
6.) Gevelsberg 1
7.) Kierspe
8.) Gevelsberg 2
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Der erste Spieltag der 2. Bundesliga Nordost wurde am 15.09.2019 an drei Spielorten durchgeführt. Während in Wolfsburg und Berlin-Spandau die Überraschungen ausblieben, konnte in Grönwohld der Berliner Tipp-Kick-Verein Flamengo die maximale Punkteausbeute von 4:0 Punkten mit nach Hause nehmen. Weiterlesen
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In der diesjährigen Spielzeit gab es einmal wieder Spannung bis zum Schluss, sowohl, was den Abstiegskampf betrifft, als auch im Spiel um den Aufstieg.
Den Gang in die dritte Liga müssen die zweite Vertretung von SG Wolfsburg/Adersheim, sowie die zweite Mannschaft von TKC Flamengo Berlin antreten.
Auch die „Zweite“ vom TKV Jerze wird in der kommenden Saison seine Stahlbeine in der 3. Liga schwingen lassen müssen. Dies ist dem Umstand zu schulden, dass mit dem TKV Grönwohld I und der „Ersten“ der Spandauer Filzteufel 09 zwei Mannschaften der Sektion Nord/Ost aus der 1. Bundesliga abgestiegen sind. Allein dieser Umstand verspricht schon jetzt einen erneut sehr aufregenden Aufstiegskampf in der kommenden Zweitliga-Saison 2019/20 im Nord/Osten.
Im Mittelfeld tummelten sich die ersten Mannschaften von Wolfsburg/Adersheim, Flamengo Berlin und Jerze. Celtic Berlin II zog den Kopf mit einem 23:9 gegen Wolfsburg/Adersheim II erst am letzten Spieltag aus der Abstiegsschlinge.
Aufgestiegen ist in einem Kopf an Kopf Duelle mit Drispenstedt, nach drei Jahren der Abstinenz, ein Verein aus der altehrwürdigen Tipp-Kick Hochburg Hannover, die SG `94 Hannover.
Die Mannschaft um Fred Elesbao konnte sich hierbei auf dessen beständige Top-Leistungen verlassen. In den wichtigen Spielen zeigten zudem auch die anderen Mitspieler abwechselnd starke Punktausbeuten.
Nach dem 18:14 Sieg an zweiten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten TFB 77 Drispenstedt, riss Michael Kalentzi sein Team am letzten Spieltag mit 7:1 Punkten gegen das starke Team von Flamengo Berlin I mit und öffnete so die Pforte zu Liga 1 sperrangelweit. Sieger der Einzelwertung wurde Aimé Lungela, der sich nach Toren vor Fred Elesbao platzieren konnte, den dritten Platz belegte Marcel Kreuzweiß.
Aufgrund der zwei Nord-/Ostdeutschen Absteiger sind momentan nur zwei Teams aus dem Norden und eines aus dem Osten in der 1. Bundesliga vertreten. Bei 9 Team insgesamt in Liga 1 stellt dies sicherlich, neben dem Blick auf die Turnierrangliste, einen weiteren guten Gradmesser der aktuell suboptimalen Situation des Nordens dar. Die jahrzehntelange Dominanz von Rekordmeister Concordia Lübeck und die dauerhafte Anwesenheit von anderen norddeutschen Größen in den Playoffs und Turnier-Endrunden hat scheinbar den Blick, auf die nun immer deutlicher zum Vorschein tretende, strukturelle Schwäche im Norden verstellt.
Hoffnung bieten Vereine wie etwa Selsingen oder auch Husum, die mit ihren Kids die Richtung für all diejenigen in Deutschland, die sich verantwortlich fühlen, vorgeben. Die Jugendarbeit muss wieder oder weiter mit vollem Elan von allen von der Küste bis in die Berge angepackt werden.
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