28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft: Historischer Triumph für Jonathan Weber

Auf den Spuren von Normann Koch: Jonathan Weber überragt alle und eifert dem besten Kicker aller Zeiten nach. Florian Stähle feiert beim Spree Cup seinen zweiten Turniersieg, Michi Koegel wird Damenmeisterin und Christian Drescher gewinnt den Lucky Loser Cup. Der Ostersonntag 2018 in Berlin in der Zusammenfassung.

oben (v.l.n.r.): Christoph Ihme, Max Daub, Beni Buza, Jonathan Weber, Frank Hampel, Christian Kuch, Max Gottschalk. Unten: Artur Merke, Michi Koegel, Sebastian Wagner, Kai Schäfer, Philipp Baadte. (Foto: Celtic Berlin).


Alle Titelträger im Überblick

Ostdeutscher Einzelmeister
Jonathan Weber (PWR Wasseralfingen)
Ostdeutsche Damenmeisterin
Michaela Koegel (SG Rheinland / Düsseldorf)
Sieger Spree Cup
Florian Stähle (TKC’71 Hirschlanden)
Sieger Spree Cup – Lucky Loser
Christian Drescher (vereinslos)


Der Weg zur Endrunde

(Foto: W. Renninger)

Schaffte nach dem Turniersieg am Vortag auch bei der ODEM den Einzug in die Endrunde: Max Gottschalk. (Foto: W. Renninger)

Leider fanden sich an diesem 1. April 2018 „nur“ 75 Spieler ein, um den Titel des Ostdeutschen Meisters sowie den Spree Cup und das Lucky-Loser-Turnier untereinander auszuspielen.
Gespielt wurden 4 Runden mit anschließender klassischer Endrunde der besten 12 Spieler des Tages.
In der ersten Runde mussten sich bereits einige der Berliner Gastgeber, die sich den Turnierverlauf sicher anders vorgestellt hatten, verabschieden. Große Mitfavoriten scheiterten hier jedoch noch nicht.
Das sollte sich jedoch schon in der zweiten Runde ändern. Dort mussten sich sowohl einige Jugendspieler wie Florian Stähle (TKC 71‘ Hirschlanden) und Dominik Steib (OTC 90 Amberg) als auch „alte Hasen“ wie Christian Lorenzen (Celtic Berlin), Florian Wagner (TKC Kaiserslautern) und Andreas Helbig (SG Rheinland/Düsseldorf) aus dem Titelrennen verabschieden.
In Runde 3 erwischte es mit Max Bartels (TFB Drispenstedt), Rainer Schlotz (TKC’71 Hirschlanden) und Jens König (TKC Kaiserslautern) drei weitere Bundesligaspieler, die sich mit Sicherheit mehr ausgerechnet hatten.
Nun wurde es eng und der Kampf um die Endrunde hatte begonnen. Am unglücklichsten scheiterte Fabio De Nicolo (TKV Grönwohld) als Dreizehnter am Einzug unter das letzte Dutzend. Mit Markus Socha (TFB Drispenstedt) – dem Vortagsfinalisten – und Jakob Weber (PWR Wasseralfingen), amtierender Deutscher Vizemeister, erwischte es weitere Mitfavoriten, die an diesem Tag nichts mehr mit dem Ausgang zu tun haben sollten.

Die Endrunde

In der Ruhe liegt die Kraft: Starkicker Frank Hampel setzte sich in seiner Endrundengruppe mit 7:3 Punkten durch. (Foto: W. Renninger)

Mit Jonathan Weber (PWR Wasseralfingen) war der Favorit in Endrundengruppe A schnell ausgemacht. Doch Vortagessieger Max Gottschalk, Christian Kuch (beide Berlin) und der amtierende Deutsche Meister Philipp Baadte sollten auch für Weber keine leichten Aufgaben sein. Am Ende standen dennoch makellose 10:0 Punkte auf Webers Konto und damit scheinbar souveräne vier Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Doch im letzten Spiel der Gruppe ging es gegen Kuch um alles. Während der Gewinner das Finale bestreiten würde, bliebe dem Verlierer nur der Platz an der Seitenlinie. Weber ließ auch in dieser Partie keine Zweifel aufkommen und besiegte Kuch deutlich mit 5:1.
In Gruppe B waren mit Artur Merke und Max Daub (beide TKC’71 Hirschlanden) sowie Benjamin Buza und Frank Hampel (beide Gallus Frankfurt) jeweils zwei Mitglieder der selben Bundesligateams vertreten. Komplettiert wurde das Sextett durch Christoph Ihme (TKG Wolfsburg) und Jens Foit (Hansa Herford). Hier lief es auf einen Dreikampf zwischen Daub, Buza und Hampel hinaus. Während Daub schließlich den Einzug ins Finale im Match gegen Foit vergab, nutzte Hampel die Gunst der Stunde und setzte sich am Ende durch.

Finale

Schaffte Historisches: Jonathan Weber setzte sich beim dritten ODEM-Titel hintereinander auch gegen Frank Hampel durch. (Foto: privat).

Im Finale fand Weber, anders als in den Spielen zuvor, nicht unmittelbar das richtige Mittel gegen Altmeister Hampel. Der Deutsche Einzelmeister von 2012 spielte konsequent und ruhig und ließ Weber nur zu wenigen Chancen kommen. Mit einem 2:2 Unentschieden ging es in die letzte Minute des Spiels und alles schien auf eine Verlängerung hinauszulaufen. Doch wie so oft in hochklassigen Partien sollte auch hier ein individueller Fehler kurz vor Schluss noch eiskalt bestraft werden: Mit einem astreinen „Gichtelmaier“ (Anm. d. Red: Abgerutschter Schuss, vermutlich bedingt durch Nervosität oder mangelnde Konzentration; der Autor ist selbst Spezialist für solche Bälle) legte Hampel den Ball für Weber auf – und der ließ sich nicht zweimal bitten.
Damit durfte sich Jonathan Weber nach 2016 und 2017 auch im Jahr 2018 zum Sieger der Ostdeutschen Einzelmeisterschaft in Berlin küren lassen. Das hatte vor ihm lediglich „Mr. Tipp-Kick“ Normann Koch geschafft.
Nach den Siegen von Christian Kuch und Max Gottschalk (beide Celtic Berlin) ging damit auch der 3. Haupttitel des Wochenendes an einen U30-Spieler.

Die weiteren Turniere

Für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde der ODEM wurde parallel der 3. Spree Cup ausgespielt. In Endrundengruppe A zog Dirk Kandziora (TFB Drispenstedt) mit nur einem Punktverlust gegen Hardy Schau (Spandauer Filzteufel) souverän mit 9:1 Punkten ins Endspiel ein.
Gruppe B wurde von Jungspund Florian Stähle (TKC’71 Hirschanden) dominiert. Auch er konnte mit lediglich einem Verlustpunkt durch ein Unentschieden gegen Christian Thieke (Celtic Berlin) das Finale erreichen.
Im Finale gab es dann für Stähle kein Halten. Er drehte im letzten Spiel des Tages nochmal voll auf und besiegte Kandziora mit 6:0 Toren. Damit sicherte sich Stähle seinen zweiten Turniersieg nach dem Erfolg beim Römer-Cup 2016 in Frankfurt.

Gewann sein zweites Einzelturnier: Florian Stähle (links) vom TKC`71 Hirschlanden. (Foto: privat)

 

Das Finale der Ostdeutschen Damenmeisterschaft 2018 konnte Michaela Koegel (SG Rheinland / Düsseldorf) mit 7:4 gegen Marina Kissling (Pegasus Hannover) für sich entscheiden.

Michi Koegel hat gut lachen: Die neue Ostdeutsche Einzelmeisterin im Gespräch mit Beni Buza. (Foto: privat)

Im Finale des Lucky-Loser-Turniers des Spree Cup sicherte sich Christian Drescher (vereinslos) mit einem 4:3 Erfolg über Christian Mielke (Spandauer Filzteufel) den Titel.

Der momentan vereinslose Christian Drescher entschied das Lucky-Loser-Turnier für sich. (Foto: privat)

 

Die Rundschau-Redaktion gratuliert allen Gewinnern des Osterwochenendes herzlich!

 

Alle Ergebnisse wie immer auf artbot zum Nachlesen.

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48. Berliner Pokalmeisterschaft: Gottschalk-Festspiele in der Bundeshauptstadt

82 Teilnehmer trafen sich am Samstag des traditionellen Osterwochenendes um den 48. Berliner Pokalmeister zu ermitteln. Leider traten dieses Jahr ganze 16 Kicker weniger an als im Vorjahr. Ein möglicher Grund dafür kann die 53. Deutsche Einzelmeisterschaft im September sein, die am gleichen Ort stattfinden wird. Dennoch wurde allen Teilnehmern ein sehr gut organisiertes und tolles Turniererlebnis geboten, bei dem am Ende – wie bereits am Tag zuvor bei den Berlin Open – erneut ein Celtic-Spieler den Pokal in Händen hielt.

Die Sieger der 48. BPM: (oben v.l.n.r.) Marcus Socha, Michi Koegel, Jonathan Weber, Max Gottschalk, Christian Kuch. (unten v.l.n.r.) Artur Merke, Sebastian Wagner, Georg Schwartz, Sebastian Baadte.

 

Runde eins

In der ersten Runde wurde das Teilnehmerfeld von 82 auf 60 Teilnehmer reduziert. Prominente Ausfälle blieben aus. Lediglich das Ausscheiden der beiden Spandauer Zweitligakicker André Lach und Detlef Schirmer ist erwähnenswert. Auch Routinier Dirk Kandziora hätte sicherlich mit mehr gerechnet und musste ebenfalls in Runde eins die Koffer packen.

(Foto: W. Renninger)

Aus in Runde eins: Detlef Schirmer (Filzteufel). (Foto: W. Renninger)

Runde zwei

In insgesamt zwölf Fünfergruppen konnten sich die jeweils besten drei Kicker fürs Weiterkommen qualifizieren. Die Losfee bescherte einige interessante Gruppenpaarungen und am Ende der Runde standen dann auch die ersten „dicken“ Überraschungen. So mussten neben Vorjahresfinalist Christian Lorenzen auch Hacky Jüttner, Jochen Hahnel, Jakob Weber und Jan Komareck überraschend die Segel streichen. Weber und Komareck konnten anschließend im Finale des 3. Havel Cup ihr Können unter Beweis stellen. Im Finale behielt der aktuelle Deutsche Vizemeister aus Wasseralfingen gegen den Youngster aus Berlin mit 3:1 die Oberhand.

Jochen Hahnel (Waltrop) erwischte es in Runde zwei. (Foto: W. Renninger)

Runde drei

Reduziert auf mittlerweile 36 Teilnehmer galt es nun, sich in den sechs Sechsergruppen mindestens auf einen der vorderen vier Plätze zu spielen, um für die Vorschlussrunde planen zu können. Die Gruppen boten spannende Spiele: In Gruppe eins musste sich die Jugend jeweils in Person von Berthold Nieder und Alexis Kalentzi geschlagen geben. Die aus dem Westen angereisten Felix Lennemann und Klaus Höfer schieden in Gruppe zwei gemeinsam aus. In Gruppe drei scheiterten Rainer Schlotz und Max Bartels. In Gruppe vier erwischte es die Berliner Hardy Schau und Peter Deckert. In Gruppe fünf mussten überraschenderweise Max Daub und Jens Foit die Köfferchen packen und in Gruppe sechs kam das Aus für Michael Kalentzi und Myrko Baumgart.

(Foto: W. Renninger)

Zeit zum Zuschauen: Klaus Höfer (Gießen) nach Runde drei. (Foto: W. Renninger)

Runde vier

In der vierten Runde, der Vorschlussrunde, war das Ziel dann schwieriger zu erreichen: Platz 3 oder besser musste erreicht werden. Erfreulich unter anderem das Erreichen der vierten Runde für Zweitligakicker Jens Käthner, der sich damit für eine tolle Gesamtleistung belohnte. Käthner musste hier allerdings in Gruppe eins zusammen mit Florian Stähle und Florian Wagner die Titelambitionen auf das kommende Jahr verschieben, gemeinsam schieden die Drei aus. In Gruppe zwei eine ähnlich knappe Konstellation. Andreas Pockrandt, Fabio De Nicolo und Christoph Ihme mussten am Ende ihre Kontrahenten in die Endrunde ziehen lassen. Vorschlussrundengruppe drei hatte es in sich. Der aus Amberg angereiste Sebastian Wagner war hier der einzige Zweitligakicker. Zusammen mit Chris Kuch und Frank Hampel verwies er Aimé Lungela, den amtierenden NDEM Jens König und Patrick Malessa auf die hinteren Plätze und zog in die Endrunde ein. Gruppe vier war die nominell schwächste Gruppe. Erwartungsgemäß setzten sich hier Marcus Socha, Jonathan Weber und Robert von Hering durch.

Darauf ein Alkoholfreies: Jens König raus in Runde vier.

Endrundengruppe A

Für die Gruppe hatten sich Kai Schäfer (Grönwohld), Sebastian Wagner (Amberg), Robert von Hering (Kiel), Marcus Socha (Drispenstedt), Philipp Baadte (Kaiserslautern) und Jonathan Weber (Wasseralfingen) qualifiziert. Die Favoritenrolle teilten sich Jonathan Weber (zu diesem Zeitpunkt amtierender ODEM) und der amtierende WDEM und DEM Philipp Baadte. Im ersten Durchgang konnte sich Weber gegen Baadte durchsetzen, allerdings musste er im anschließenden Match eine empfindliche 2:7-Klatsche gegen Marcus Socha einstecken. Im dritten Durchlauf gewann Weber mit 6:5 gegen Schäfer, Socha verlor parallel dazu auf der anderen Platte mit 2:5 gegen Baadte. Weber und Socha entschieden dann ihre beiden noch ausstehenden Partien jeweils für sich. Aufgrund des direkten Vergleichs zog Socha mit 8:2 Punkten in das Finale der Berliner Pokalmeisterschaft ein. Von Hering und Schäfer spielten in dieser Endrunde zu harmlos, um beim Rennen um den Finaleinzug ernsthaft mitzumischen.

(Foto: W. Renninger)

Marcus Socha (Drispenstedt) auf dem Weg ins Finale. (Foto: W. Renninger)

 

Endrundengruppe B

In Endrundengruppe B kam es zum Aufeinandertreffen von Frank Hampel (Frankfurt), Max Gottschalk, Christian Kuch (beide Celtic Berlin), Georg Schwartz (Karlsruhe), Sebastian Baadte (Kaiserslautern) und Artur Merke (Hirschlanden). Im ersten Durchgang kam es zu einem 2:2 zwischen Kuch und Gottschalk. Schwartz gewann gegen Merke und Hampel konnte sich mit 3:2 gegen S. Baadte durchsetzen. In Runde zwei trafen Gottschalk und Hampel aufeinander und trennten sich 3:3. Die restlichen drei Spiele konnte der junge Berliner für sich entscheiden und stand somit ohne Niederlage und mit 8:2 Punkten im Finale. Der Karlsruher Georg Schwartz legte mit 5:1 Punkten bombastisch los, verlor jedoch die letzten beiden Partien gegen das Berliner Duo Kuch/Gottschalk und belegte am Ende den 6. Platz. Sebastian Baadte, Frank Hampel und Artur Merke konnten zu keinem Zeitpunkt ihre Bestform abrufen und landeten dementsprechend auf den Plätzen.

(Foto: W. Renninger)

Ohne Niederlage ins Finale: Max Gottschalk (Celtic Berlin). (Foto: W. Renninger)

Das Finale

Das Finale zwischen Marcus Socha und Max Gottschalk bot den rund 25 Zuschauern alles: Dreher aus der eigenen Hälfte, knallharte Bretter, blitzschnelle Konter und raffinierte Aufsetzer. Allerdings nur auf einer Seite. Max Gottschalk demonstrierte in seinem erst zweiten Finale sein ganzes Können und belohnte sich am Ende für eine tolle Leistung am gesamten Turniertag auch in der Höhe verdient mit 7:0.

 

Die Rundschau gratuliert Max Gottschalk zum Sieg bei der 48. Berliner Pokalmeisterschaft!

Alle Fakten und Ergebnisse rund um die 48. BPM wieder auf artbot!

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7. Berlin Open: Christian Kuch zum Zweiten

Bei den 7. Berlin Open, ursprünglich entstanden aus dem Celtic-Jubiläumsturnier, waren dieses Jahr leider nur 61 Teilnehmer am Start. Während einige Tipp-Kicker schon am Freitagnachmittag ins große Oster-Turnier-Wochenende starteten, kam andere eher zum „Klönen“ in die Marshallstraße und waren eher als Zuschauer aktiv. Das Teilnehmerfeld war dennoch hochklassig. Kuch, König, Kaus, Beck, von Hering, Ihme, die Weber-Brüder, um nur einige Namen zu nennen.

Die Sieger der 7. Berlin Open (v.l.n.r.): Jens König (2.), Christian Kuch (1.) und Christoph Ihme (3.). (Foto: Celtic Berlin)


In der ersten Runde wurde auf 48 runtergespielt. Dabei kam es auch schon zu einem Highlight: W. Schwaß musste im letzten Gruppenspiel gegen F. Mozelewski antreten. Schwaß musste gewinnen, Freddy reichte ein Unentschieden. Zur Halbzeit führte der Gallus-Kicker mit 1:0, nach dem Seitenwechsel folgte schnell das 2:0. „Hier sind ja mehr Zuschauer als im Finale heute Abend“, prognostizierte ein Zuschauer, und hatte damit gar nicht so Unrecht. William schaffte sogar den Ausgleich, die Spannung blieb. Aber Freddy ließ sich nicht beirren und spielte ruhig und lässig, wie man ihn kennt, weiter und sicherte sich den Einzug in die 2. Runde mit einem 3:2 kurz vor Schluss.

(Foto: W. Renninger)

Der Berliner Gallus-Legionär Freddy Mozelewski kegelte William Schwass bereits in Runde eins aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

So manch einer, der die letzten Jahre schon freitags am Turnierbetrieb teilgenommen hatte, musste feststellen, dass sich in diesem Jahr sogar ein gewisser J. König aus Hannover an den Platten befand. Nicht nur als Zuschauer, sondern als angemeldeter Spieler. Auf meine Frage, ob er sich verlaufen hätte, hieß es nur: „Keine Ahnung was ich hier mache, irgendjemand hat mich hier angemeldet.“ Und wenn er schon mal da sei und rein zufällig seinen Kicker-Koffer dabei habe, könne er ja mal eben mitspielen. Wobei „mitspielen“ eher untertrieben ist. Bis ins Finale schaffte er es und traf dort auf Christian Kuch, der das Turnier bereits Jahr 2016 gewonnen hatte. Der Berliner Lokalmatador setzte sich im Finale knapp mit 4:3 gegen König durch und trug sich damit zum zweiten Mal in die Siegerliste der Berlin Open ein.

(Foto: W. Renninger)

Sorgte dafür, dass die Siegertrophäe bereits zum vierten Mal in Berlin blieb: Christian Kuch (Celtic Berlin). (Foto: W. Renninger)

Was wäre wohl die erste Reaktion von Jens König bei einem Sieg gewesen? Vielleicht: „Naja, eigentlich wollte ich ja gar nicht mitspielen“? Zuzutrauen wäre es ihm, mit einem Zwinkern im Auge.

Das Lucky-Loser-Turnier für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden entschied William Schwaß mit einem deutlichen 7:3 im Finale gegen Stephan Schulz von den Spandauer Filzteufeln für sich.

Der Berlin-Open-Sieger von 2014 behielt im Finale des Lucky-Loser-Endspiels die Oberhand: William Schwass (Oberbayern München). (Foto: W. Renninger)

Alle Fakten und Ergebnisse rund um die 7. Berlin Open 2018 findet ihr auf der Seite von Celtic Berlin.

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Turnier-Wochenende in Berlin: Alle Entscheidungen

Die fliegenden Rundschau-Reporter sind gerade mit Volldampf dabei, ihre Berichte vom Berliner Turnier-Wochenende zu schreiben. Als hellster Stern am Berliner Himmel leuchtet natürlich der Wasseralfinger Jonathan Weber, der sich am Sonntag mit einem Eintrag in die Tipp-Kick-Geschichtsbücher aus der Hauptstadt verabschiedete: Nach 2016 und 2017 schnappte sich Jonathan zum dritten Mal in Folge den Titel bei den Ostdeutschen Einzelmeisterschaften. Vor ihm hatte bislang nur Normann Koch das Kunststück fertiggebracht, ein Sektionsturnier drei Mal hintereinander zu gewinnen – 2007, 2008 und 2009 an gleicher Stelle in Berlin. Aber auch die weiteren neun Gewinnerinnen und Gewinner des Wochenendes haben grandiose Leistungen abgeliefert, die entsprechend gewürdigt werden sollen. Hier also vorab für alle Daheimgebliebenen und diejenigen, die den Überblick verloren haben, noch mal alle Entscheidungen des Wochenendes kompakt in der Übersicht.

 


Freitag


7. Berlin Open

Jens König – Christian Kuch: 3-4

7. Berlin Open Lucky-Looser

William Schwaß – Stephan Schulz: 7-3


Samstag


48. Berliner Pokalmeisterschaft

Max Gottschalk – Marcus Socha: 7-0

48. Berliner Pokalmeisterschaft Damen

Michaela Koegel – Marina Kissling: 4-3

3. Havel Cup

Jan Komareck – Jakob Weber: 1-3

3. Havel Cup Lucky Loser

Ernst Jobst – Stephan Schulz: 3:1


Sonntag


28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft

Jonathan Weber – Frank Hampel: 3-2

28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft Damen

Marina Kissling – Michaela Koegel: 4-7

3. Spree Cup

Florian Stähle – Dirk Kandziora: 6-0

3. Spree Cup Lucky Loser

Gabriel Mielke – Christian Drescher: 3-4


 

 

 

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Vorbericht Osterturniere

Bald ist es wieder soweit, denn die Tipp-Kick-Gemeinschaft trifft sich an Ostern traditionell zum Turnierwochenende in Berlin! Celtic Berlin  und die Spandauer Filzteufel heißen viele Cracks aus dem ganzen Bundesgebiet und der Schweiz willkommen und sorgen wie gewohnt für hervorragende Rahmenbedingungen.

Tipp-Kick von Freitagnachmittag bis Sonntagabend: was will ein Tipp-Kicker mehr? In den vergangenen Jahren konnte nur die Deutsche Einzelmeisterschaft die durchschnittlichen Teilnehmerzahlen der Osterturniere übertrumpfen. Neben der günstigen Berliner Küche werden immer wieder die große Sporthalle und die hohe Anzahl der einheitlichen Turnierplatten gelobt.

Eine Anmeldung kann über die Homepage von Celtic Berlin erfolgen. Dort sind auch weitere Informationen zu dem Highlight hinterlegt.

Spielort ist wie in den vergangenen Jahren auch schon die Sporthalle des Jugendhauses JFE Marshall in Berlin (Marshallstraße 3, 14169 Berlin).

Folgende Turniere werden am Osterwochenende angeboten:

7. Berlin Open
Wann: Freitag, den 30.03.2018 um 17:00 Uhr
Ende: gegen 0:00 Uhr
Startgeld: 5 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger: Frank Hampel (Gallus Frankfurt)
Modus: Gruppenmodus mit anschließendem Play-Off

Kann Frank Hampel erneut das Eröffnungsturnier gewinnen?

48. Berliner Pokalmeisterschaft und 3. Havel-Cup
Wann: Samstag, den 31.03.2018 um 9:00 Uhr
Anmeldeschluss: Freitag, den 30.03.2018 um 21:00 Uhr
Startgeld: 8 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger BPM: Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
Titelverteidiger HC: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
Modus: Gruppenmodus mit klassischer Endrunde
Der Havel-Cup wird für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde der BPM angeboten.

(Foto: W. Renninger)

Wenn Marc Koschenz kommt, zählt er auch in diesem Jahr zu den Favoriten (Foto: W. Renninger)

28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft und 3. Spree-Cup
Wann: Sonntag, den 01.04.2018 um 9:00 Uhr
Anmeldeschluss: Samstag, den 31.03.2018 um 21:00 Uhr
Startgeld: 8 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger ODEM: Jonathan Weber (Wasseralfingen)
Titelverteidiger SC: Dominik Steib (OTC Amberg)
Modus: Gruppenmodus mit klassischer Endrunde
Der Spree-Cup wird für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde der ODEM angeboten.

(Foto: W. Renninger)

Reicht die gute Form von Jonathan Weber (r.) zum ODEM-Hattrick? (Foto: W. Renninger)

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6. Delligser Hils-Cup: Christoph Ihme triumphiert erneut!

Am 03. März 2018 trafen sich insgesamt 37 Teilnehmer in Delligsen um den Sieger des 6. Delligser Hils-Cup zu ermitteln. Auch einige Tipp-Kick-Schwergewichte waren in den „Hils“ vertreten, darunter mit Hacky Jüttner und Michael Schuster auch zwei ehemalige Deutsche Einzelmeister. Komplettiert wurde das Favoritenfeld durch Robert von Hering, Marcus Socha, Jochen Hahnel, Christoph Ihme und Myrko Baumgart.

Die Sieger des 6. Delligser Hils-Cup: (v.l.n.r.) Robin Schmidt, Hacky Jüttner, Marcus Socha, Christoph Ihme, Jochen Hahnel, Robert von Hering, Marina Kissling, Michael Schuster. (Foto: SC Delligsen)

Erste Überraschungen in Runde drei

Die ersten drei Runden musste keiner der Topfavoriten Federn lassen. Allerdings durften sich Tobias Witte (Jerze), Max Bartels und Dirk Kandziora (beide Drispenstedt) überraschend aus dem erweiterten Favoritenkreis verabschieden und ihre Kicker vorzeitig einpacken.


 Socha und von Hering erfüllen die Erwartungen

In der Endrundengruppe A trafen Robert von Hering (Kiel), Marcus Socha und Robin Schmidt (beide Drispenstedt), Myrko Baumgart (Adersheim), Michael Schuster (Düdingenhausen) und Lennart Johannsen (Buxtehude) aufeinander. Die Favoritenrolle hatten die Bundesligaspieler von Hering und Socha inne. Nach den ersten beiden Durchgängen führte Socha mit 4:0 Punkten. Auch Michael Schuster konnte die ersten beiden Partien positiv gestalten. Im Duell Socha gegen Schuster kamen beide Akteure nicht über ein 3:3 hinaus. Vor der letzten Runde hatte Socha bereits den Finaleinzug sicher und verlor in einem torreichen Spiel mit 5:7 gegen Myrko Baumgart, der seine einzigen beiden Punkte gegen den Routinier einfahren konnte. Von Hering landete punktgleich mit Socha und Schuster auf dem zweiten Platz. Youngster Robin Schmidt durfte sich über seine erste Endrundenteilnahme überhaupt freuen, zog sich mit 4:6 Punkten mehr als beachtlich aus der Affäre und belegte am Ende des Tages einen tollen achten Platz in der Gesamtwertung.

(Foto: W. Renninger)

Knapp das Finale verpasst: Bundesligaspieler Robert von Hering (Balltick Kiel) wurde Vierter. (Foto: W. Renninger)


Showdown in der letzten Runde

In der Endrundengruppe B trafen sich Hacky Jüttner (Jerze), Bastian Stapel (Düdingenhausen), Berthold Nieder (Drispenstedt), Martin Leinz (Flamengo Berlin), Jochen Hahnel (Waltrop) und Christoph Ihme (Wolfsburg). Während in der ersten Runde Martin Leinz dem Favoriten Ihme alles abforderte und ein 6:6 erzwang, ließ Jüttner beim 2:2 gegen Nieder ebenfalls einen Punkt liegen. Der aus Wuppertal angereiste Jochen Hahnel konnte sein Auftaktspiel mit 5:4 gegen Bastian Stapel gewinnen. Im weiteren Verlauf der Endrundengruppe B konnten sich Jochen Hahnel (Siege gegen Jüttner, Nieder und ein Unentschieden gegen Martin Leinz) und Christoph Ihme (Siege gegen Jüttner, Stapel und Nieder) vom Rest der Gruppe absetzen. Und so kam es in der letzten Runde zum entscheidenden Spiel Ihme gegen Hahnel, das der Neu-Wolfsburger Ihme mit 1:0 (!) für sich entschied und somit ins Finale des Hils-Cup einzog.

In der letzten Partie den Finaleinzug verpasst: Jochen Hahnel vom Bundesligisten Preußen Waltrop. (Foto: W. Renninger)


 Ihme abgezockt

In einem taktisch geprägten Finale ging der Wolfsburger Ihme mit 1:0 in Führung. Durch einen vom Torwart abgewehrten Ball, der ins gegenüberliegende Tor von Socha trudelte, ging Ihme mit 2:0 in Führung. Socha verkürzte kurz nach Beginn der zweiten Hälfte mit einer direkt verwandelten Ecke auf 1:2. Direkt nach dem Gegentor legte Ihme den Ball vom Anstoß auf die Linie des 16-Meter-Raumes und verwandelte diesen Ball postwendend. Kurz vor Ende gelang Socha dann noch das 2:3, doch Ihme spielte die Partie gekonnt runter und feierte seinen sechsten Turniersieg innerhalb von 153 Tagen.

 

Die Rundschau gratuliert dem Dauersieger Christoph Ihme zu seiner mittlerweile sensationellen Siegesserie. Herzlichen Glückwunsch!

 

Alle Ergebnisse wie immer auf www.artbot.de zum Nachlesen.

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Vorschau: 5. Zollern Alb Pokalturnier in Balingen

In genau einer Woche, am Samstag den 17.02.2018, trifft sich die Tipp-Kick-Szene zum 5. Zollern Alb Pokalturnier in Balingen. Für alle Kurzentschlossenen hier wieder die wichtigsten Infos zum Turnier.

 

5. Balinger Zollernalb Pokalturnier am 17. Februar 2018
Spielort: Evangelisches Gemeindehaus, Herrmann Berg Straße 12 (Eingang Wilhelmstraße)

Titelverteidiger:
Frank Hampel


Das Siegerbild des 4. Zollern Alb Pokalturniers 2017. (Foto: Headbangers Balingen)


Beginn ist um 10.00 Uhr.

Maximale Teilnehmeranzahl 61

Modus:
10 Runden Schweizer System
Endrunde 24 Teilnehmer
Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Endspiel
Endrunde im KO System (best of one)

Preise:
Pokale für die Plätze 1 bis 3
Pokal für den besten U18
U14 Halbfinale und Endspiel
Pokal für den besten U14
Trophäe für den besten Torschütze Vorrunde
Trophäe für den besten  Goali Vorrunde
Original Headbangers Zielwasser für den schlechtesten Torschützen über 18 Jahre

Startgeld:
(inclusive Verpflegung ganztags =Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Kaffee und Kuchen, Snacks zwischendurch, alle Getränke Sprudel, Cola, Fanta, Wasser, Säfte, Bier)

Erwachsene  € 25.-
U18             € 11.-

Geplantes Ende gegen 18.30 Uhr.

Mittagspause ca. 1 Std.

 

Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstalterseite.

 

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Vorschau: 3. AVU Winter Cup in Gevelsberg

Am Sonntag, den 28. Januar 2018, richtet der TKC Gevelsberg zum mittlerweile dritten Mal den AVU Winter Cup aus. Die ersten beiden Ausgaben des Turniers haben Lust auf mehr gemacht, deshalb ist das erste Turnier des Jahres ein Muss für alle Spieler, die nach den Feiertagen wieder an ihrer Form für das kommende Jahr arbeiten und die Püppchen tanzen lassen wollen. Das Veranstalterteam um Siggi Gies hat kein Limit bei der Teilnehmerzahl angesetzt, 2017 haben immerhin 62 Kicker um den Turniersieg gespielt. Hier wieder die wichtigsten Daten rund um das Turnier. 


Datum: 

28.Januar 2018

Titelverteidiger:

Christoph Ihme

Spielort:

Turnhalle Strückerberg

Alter Hohlweg 54

58285 Gevelsberg

Beginn:

9.30 Uhr

Die Gewinner des 2. AVU Winter Cup 2017

Startgeld:

Erwachsene: 9,00 Euro

Damen: 5,00 Euro

U18 Spieler: Kostenlos

Modus:

15 Runden Schweizer System

Danach Finale 1-2

Pokale:

Plätze 1-6

Damen 1-2

U18 1-2

Bester Ü50 Spieler

Anmeldeschluss:

Samstag 27.Januar 2018 um 23.59 Uhr

Teilnehmerbeschränkung:

Keine

 

Ein schönes Turnier und viel Erfolg wünscht euch wieder das Rundschau-Team!

 

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3. Schloss Strünkede Cup in Herne: Christoph Ihme ist nicht zu stoppen!

Einmal mehr hat das Veranstaltungsteam des TKC Phoenix Herne mit dem 3. Schloß Strünkede Cup ein rundum gelungenes Turnier auf die Platten des Sportjugendhauses in Herne gezaubert. Dafür, dass das offizielle Turnierjahr dann auch endete, wie es begann, sorgte der Titelsammler des Jahres 2017: nach dem AVU Winter Cup im Januar, den Cult-Classics und der Gießener Stadtmeisterschaft im Oktober sowie der Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft Anfang Dezember holte sich der Neu-Wolfsburger Christoph Ihme einen Tag vor Silvester „aufem Pütt“ auch noch seinen fünften Pott des Jahres 2017!

v.l.n.r.: Thomas Jahr (TKC Torpedo Ergste, Bester Newcomer), Luc Kaouane (SG 94 Hannover, LL-Sieger), Fred Elesbao (Hannover, 6. Platz), Christoph Ihme (TKG Wolfsburg, Sieger), Arnold Gotzhein (TKC Preußen Waltrop, 3. Platz), Jens Foit (Hansa Herford, 2. Platz), Olaf Ruscheweyh (Waltrop, 4. Platz), Hacky Jüttner (TKV Jerze, 5. Platz).

Starkes Teilnehmerfeld

(Foto: W. Renninger)

Scheiterte vorzeitig: Bundesligakicker Marcus Socha. (Foto: W. Renninger)

Unter den 48 Startern in Herne waren neben zehn Zweitligakickern mit Arnold Gotzhein (Waltrop), Max Bartels und Marcus Socha (beide Drispenstedt) auch drei aktuelle Bundesligakicker am Start. Arnold Gotzhein konnte sich für die Endrunde qualifizieren, für die beiden Drispenstedter Bartels und Socha war allerdings überraschend schon in der Vorschlussrunde Feierabend. Wie stark das Feld tatsächlich besetzt war wird allein daran deutlich, dass in der Endrunde mit Hacky Jüttner (der neben der DEM auch schon alle Sektionstitel abgeräumt hat), Jens Foit (Norddeutscher Einzelmeister 99) und Thomas Krätzig (Ostdeutscher Einzelmeister 2011) drei Mitglieder der „Hall of fame“ um den Einzug ins Finale kickten. Wahrlich kein Zuckerschlecken also, sich in diesem Feld zu behaupten. Mit Siddhi Popat (SG Rheinland/Düsseldorf), Olaf Ruscheweyh (TKC Preußen Waltrop II) und Valentin Kramer (SG TornaDO/Menden) hatten immerhin drei Regionalligaspieler den Weg in die Endrunde genommen, Lokalmatador Jens Schüring schaffte das sogar als Verbandsligakicker.

Luc Kaouane holt sich den ersten Titel

Parallel zum Hauptturnier fand wie gewohnt für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der sogenannte „Bauch wech, Speck wech“-Cup statt. Simultan zum Start der zweiten Runde des Hauptturniers wurden noch zwei Runden „Bauch wech“ gespielt, anschließend folgte eine klassische Endrunde mit zwei 6er-Gruppen. Hier schafften Danny Piel vom TKC Phoenix Herne und Luc Kaouane von der SG 94 Hannover jeweils den Gruppensieg und zogen damit ins Endspiel ein.

Der favorisierte Luc behielt mit 4:1 die Oberhand und nahm am Abend die erste Siegtrophäe des Tages mit auf den Heimweg nach Niedersachsen.

Gratulation zu dieser Leistung!

 

 

Showdown in den Endrunden-Gruppen

Stand kurz vor dem Finaleinzug: Arnold Gotzhein.

Hochspannung war in den beiden Endrundengruppen des Hauptturniers angesagt. In Gruppe A setzten sich Foit, Gotzhein und Jüttner vom Rest der Gruppe ab. Hacky Jüttner musste sich allerdings im vierten Spiel Jens Foit mit 4:7 geschlagen geben, eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug ins Finale. Zum Showdown kam es dann punktgenau im letzten Durchgang. Jens Foit und Arnold Gotzhein trafen jeweils mit 7:1 Punkten aufeinander, beide hatten jeweils 18 Tore erzielt, Gotzhein allerdings ein Tor weniger kassiert. Also war klar: Foit musste gewinnen, ein Unentschieden hätte Gotzhein schon ins Finale gebracht. Mit Nerven wie Drahtseilen konnte Jens Foit das Spiel in den letzten beiden Minuten zum 4:2 Endstand drehen und stand damit als erster Finalteilnehmer fest.

Zwei Niederlagen zuviel für Fred Elesbao.

In Gruppe B hatte Fred Elesbao in seinen ersten Partien gegen Ihme (0:2) und Ruscheweyh (3:4) den Einzug ins Finale schon verspielt; auch drei Siege in den folgenden Partien änderten daran nichts mehr. Christoph Ihme kontrollierte das Feld von vorne und legte souverän vier Siege vor. Auf Olaf Ruscheweyh hätten nach seiner ersten Partie wohl wenige noch gewettet: Gegen Herne-Boss Jens Schüring kassierte er eine krachende 2:8-Niederlage. Mit drei Siegen in Folge erkämpfte er (6:2) sich allerdings sein Endspiel ums Finale gegen Christoph Ihme (8:0) in Runde fünf. Und hier verlangte er dem Favoriten alles ab: Mit 3:3 konnte Ihme am Ende seinen 2-Punkte-Vorsprung hauchdünn ins Ziel retten und zog ins Finale ein.

 

 

Duell der Besten

Im Finale des Hauptturniers trafen dann tatsächlich die beiden besten Spieler des Tages aufeinander. Im Duell Jugend gegen Erfahrung konnte Christoph Ihme dann jeweils zum richtigen Zeitpunkt seine Treffer erzielen und die hochklassige Partie schließlich mit 4:1 für sich entscheiden. Damit war Hacky Jüttner im Verlauf des Turniers der einzige Spieler, der Ihme bei seinem 5:1-Erstrundensieg beide Punkte abnehmen konnte. Jens Foit musste sich neben der Finalniederlage nur Stefan Peukert ebenfalls in Runde eins mit 5:6 geschlagen geben.

(Foto: W. Renninger)

 

 

 

 

 

 

Der Turnier-Überflieger der Saison, Christoph Ihme, holte sich damit seinen insgesamt sechsten Einzeltitel.

Als hätten sie`s geahnt: Detlef Bastian (l.) und Marcel Becker präsentieren im Herbst Neuzugang Christoph Ihme, der räumt 2017 fünf Turniertitel ab! (Foto: TKG Wolfsburg)

 

Einmal mehr herzlichen Glückwunsch für eine außergewöhnliche Leistung an Christoph Ihme!!

 

Alle Ergebnisse rund um das Turnier wieder zum Nachlesen auf artbot.

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Vorschau: 3. Schloss Strünkede Cup in Herne

Zum letzten offiziellen DTKV-Ranglistenturnier in 2017 trifft sich die Tipp-Kick-Gemeinde am 30.12.2017 zum mittlerweile dritten Mal im Sportjugendhaus Herne. Veranstalter ist wie gewohnt der TKC Phoenix Herne. Das Team um Jens Schüring freut sich auch in diesem Jahr auf 48 Teilnehmer. Alle Fakten rund um den Schloss Strünkede Cup gibt es wieder hier in der Rundschau!

 

3. Schloß Strünkede-Cup

Für Wiederholungstäter, die in den letzten zwei Jahren bereits Blut geleckt haben, wie auch interessierte Neueinsteiger.

Infos

Termin: 30.12.2017
Anmeldeschluss: 29.12.2017 12:00 Uhr
Ankick: 9:00 Uhr
Ende: ca. 19:30 Uhr
Startgeld: 8,00 € (U18-Spieler kostenlos)
Spielort: Sportjugendhaus, Westring 263 in 44629 Herne.
Teilnehmer: maximal 48
Modus: Gruppenphase mit anschließender Endrunde der besten 12 Teilnehmer
Titelverteidiger: Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Spielmaterial (Torwart, Feldspieler) kann gern mitgebracht oder auch vor Ort ausgeliehen werden.

Anmeldung

Du kannst dich bei Jens Schüring wie folgt anmelden:

Anfahrt

Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr hier

Teilnehmer- und Warteliste

findet ihr auf der Turnierseite!

 

Ein spannendes und erfolgreiches Turnier wünscht euch wieder das Rundschau-Team!

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