63. NDEM am 10. Februar 2024 in Bornum – Wer wird Nachfolger von Michael Kaus?

Schnappszahlenverdächtig bereits zum elften Mal richtet der TKV Jerze als erstes Turnier 2024  die NDEM aus. Als Spielort haben die Verantwortlichen um den Jerzer Clubpräsidenten Tobias Witte nach 2023 erneut und final die Bornumer Grundschulturnhalle (Navi-Anschrift: Schulstr. 20, 31167 Bockenem) festgelegt.

Save the date: Und da aller guten Dinge drei sind, soll auch die NDEM 2025 am 10.05.2025 wieder in Bornum stattfinden.

Abb. 1: Diese Pokale freuen sich auf die neuen Besitzer …

Doch was erwartet die Kicker am Samstag, den 10.02.2024, in Bornum?

  • die bewährt routinierte Ausrichtung der NDEM und für alle ausgeschiedenen der ersten beiden NDEM-Runden mit dem 6. Jerzer Dorf-Pokal ein startgeldfreies Zusatzturnier
  • zu gewinnen gibt es sechs Pokale bei der NDEM und drei Pokale samt dreier Medaillen beim Dorfpokal
  • gute Spielplatten
  • Bornum liegt verkehrstechnisch gut und beinahe mittig innerhalb Deutschlands und nahe der Autobahn
  • faire und vernünftige Preise fürs Turnier und beim Verkauf
  • Grillspezialitäten von den Grillmeistern Michael Pfaffenrath und Armin Schnetzke (inklusive vegetarische Grillvarianten)
  • die beliebten Fladenbrotecken à la TKV Jerze
  • ein gut eingespieltes Küchenteam u. a. der „Spielerfamilien“ Witte – Schnetzke – Hofert
  • Spitzen-Tipp-Kick mit aktuell 73 Kickern von der Regionalliga zur 1. Bundesliga (Tendenz hoffentlich steigend)
  • schnelle Infoweitergabe über Fotos, Auslosungen oder Ergebnissen in den sozialen Medien, der Jerzer Homepage bzw. per Whatsapp-Gruppe (wer in diese möchte, informiert bitte Andreas Hofert)
  • pünktlicher Beginn (s.u.), zeitlich guter Ablauf ohne lange Zwischenpausen und vernünftiges Ende
  • Kann Michael Kaus seinen Titel aus 2023 verteidigen?
  • KURZUM: der Weg nach Bornum lohnt sich sicher…

Abb. 2: Michael Kaus, der strahlende Sieger von 2023

Weitere Infos und die Online-Anmeldemöglichkeit gibt es auf der Jerzer Homepage unter www.tkvjerze.de oder bei Andreas Hofert unter dreihofis@t-online.de oder unter 01 72 – 1 88 64 84.

Und jetzt frei nach dem leider viel zu früh verstorbenen Kaiser Franz Beckenbauer: „Geht`s raus, kommts nach Bornum und spuits Tipp-Kick!“

Anmeldeschluss: Samstag, 10. Februar 2024, 9.00 Uhr

Turnierbeginn: Samstag, 10. Februar 2024, 9.30 Uhr (pünktlich)

Turnierende: Die Uhrzeit ist abhängig von der Teilnehmerzahl und somit Anzahl der Turnierrunden.

 

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2. Autohaus-Wolfsburg-Cup (01.10.2023)

Zeitgleich mit dem Schweizer-System der DEM startete der 2. Autohaus-Wolfsburg-Cup, ebenfalls mit 10 Runden Schweizer-System. Herausforderung für den Veranstalter war es hier, dass sich niemand im Vorfeld anmelden konnte, da ja niemand wusste, ob er Sonntag nicht noch DEM spielen würde. So musste der AHW-Cup auch 2x gelost werden und es kam zu minimalen Verzögerungen. Die zweite Herausforderung war, dass man die Plattennummern im Programm nicht ändern konnte. Ein Schweizer System beginnt halt immer an Platte 1. Somit mussten die Plattennummern nach jeder Auslosung handschriftlich geändert werden. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an Michaela Nagel, die eigentlich jeder unter ihrem Mädchennamen Koegel kennt. Am Montag fiel uns dann ein, dass wir die Nummernschilder einfach nur hätten überkleben müssen, zu spät.

FOTO: Eine Reihe Pokale wartete auf die erfolgreichen Spieler des 2. Autohaus-Wolfsburg-Cups

Nach 3 Runden:

Die Favoriten haben sich bereits oben festgesetzt und wollen scheinbar nichts anbrennen lassen. Schuster (DEM 1988) vor Gotzhein, Schäfer und Leinz (alle 6:0).

FOTO: Marcel Becker (SG Wolfsburg/Adersheim) gegen Michaela Nagel (SG Rheinland/Düsseldorf)

Nach 6 Runden:

Die Führung hat gewechselt. Kalentzi und R. Item mit jeweils 10:2 liegen vor Leinz, Schuster, Schäfer, Pfaffenrath, Radmer und Höfer (alle 9:3).

FOTO: Michael Kalentzi (Filzteufel Spandau) im vereinsinternen Duell gegen Hardy Schau

Nach 8 Runden:

Item und Pfaffenrath (je 13:3) können sich bereits über den Einzug in die Endrunde freuen. Schuster und Schau mit 12:4 dahinter. Reichen 12 Punkte? Lieber noch einen holen. Leinz, Schäfer, M. Becker und Höfer mit 11:5 dahinter. M. Kalentzi hat beide Spiele nach der Mittagspause verloren und fällt auf Platz 9 zurück.

Nach 9 Runden:

3 weitere Kicker qualifizieren sich: Schuster geht auf 14:4, Leinz und Schäfer auf 13:5. Das reicht. Die Tabelle nach neun Runden darf aber nicht ausgehängt werden. Immer noch die Frage: Reichen 12:8 Punkte?

FOTO: Ralf Item (SV Kehlheimwinzer) gegen Kai Schäfer (TKV Grönwohld)

Nach 10 Runden:

12:8 haben nicht für alle gereicht, ein guter Buchholz-Wert war zusätzlich erforderlich. Diese bittere Erfahrung machten Renninger, Schirmer, Höfer und Sittinieri mit jeweils 12:8 Punkten auf den Plätzen 13-16, alle punktgleich mit dem Siebten.

Endrunde

In Gruppe A siegt Martin Leinz mit 8:2 Punkten vor Arnold Gotzhein mit 7:3 und Michael Schuster mit 6:4. Die einzige Niederlage brachte ihm Olaf Holzapfel bei.

In Gruppe B kam der Gruppensieger ebenfalls auf 8:2 Punkte und hieß Hardy Schau. Auch der Zweite Ralf Item kam auf 7:3, wie in Gruppe A. Und, wie sollte es anders sein, der Dritte Marcel Becker hatte 6:4, identisch mit Gruppe A.

Das Finale

In Absprache mit den Finalteilnehmern der DEM wurde dieses Finale zuerst gespielt.

Hardy lag während des gesamten Spiels nicht ein einziges Mal in Rückstand und triumphierte über Martin mit 5:3. Ein Blick in die Turnierrangliste belegt: Es war sein allererster Turniersieg. Glückwunsch, Hardy.

Die Bilder vom Finale:

Die Bilder von der Siegerehrung:

Alle Fotos stellte André Bialk für diesen Bericht zur Verfügung.

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Der Schnitzelhaus-Pokal (30.09.2023)

Hier gab es im Vorfeld die Überlegung: Wann starten wir das Turnier überhaupt? Nach der ersten Runde DEM? Dann können den Spielern gar nicht sagen, wie viele weiterkommen, weil wir ja noch nicht wissen, wie viel aus der 2. Runde DEM dazu stoßen? Oder starten wir das gesamte Turnier nach der 2. Runde DEM? Wir entschieden uns für Variante 2 und für den Modus, wie er jahrelang auf den Berlin Open am Karfreitag in Berlin gespielt wurde: Acht Gruppen, die Gruppenersten stehen im Achtelfinale, die Gruppenzweiten spielen gegen die -dritten die Gegner aus. Ein KO-Spiel, knallharter Modus.

Im Hinterkopf war der Gedanke, dass eventuell alle Damen und alle U18-Spieler in der ersten Runde DEM ausscheiden könnten und wir parallel zur 2. Runde DEM die Damen- und die U18-Meisterschaft spielen könnten. Jeweils mit Finale vor Runde 3 DEM mit vielen Zuschauern. Bei den Damen hat das Ganze funktioniert, bei den U18 stand bereits nach der ersten Auslosung fest, dass es nicht klappen kann: Zwei U18-Spieler wurden in eine 5er-Gruppe gelost und es war klar, dass mindestens einer weiterkommt. Somit musste die U18-Meisterschaft im Anschluss an 1. Schnitzelhaus-Pokal gespielt, wobei es dann für einige sehr spät wurde.

Runde 1: Hier setzten sich die Favoriten überwiegend durch, wobei sich Detlef Schirmer und Olaf Holzapfel sicher auch einen Einzug in Runde 2 vorgestellt hatten. Immerhin standen sie vor dem Turnier-Wochenende auf Platz 30 bzw. 38 der Rangliste und damit auf Platz 5 und 7 der „Schnitzelhaus-Setzliste“.

Nach 5 KO-Runden standen die Finalteilnehmer fest: Martin Leinz und Marcel Becker, beide vom Veranstalter SG Wolfsburg/Adersheim. Martin konnte am Ende den Turniersieg mit 6:4 nach Verlängerung feiern.

Die Bilder von der Siegerehrung:

 

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Die DEM 2023 aus der Sicht des Ausrichters

Die Gedanken im Vorfeld

Am 30.09.2023 war es endlich soweit: Wolfsburg war Ausrichter der DEM, nachdem sie 2020 corona-bedingt ausfallen musste, 2021 Hirschlanden bereits als Ausrichter bereits feststand und Jerze 2022 gerne ausrichten wollte, waren wir mit 3 Jahren Verspätung am Start. Nach vielen Besprechungen waren wir von der SG Wolfsburg/Adersheim uns in 2 Punkten einig:

1) Für niemanden soll das Tipp-Kick-Wochenende am Samstagabend vorbei sein und

2) das Endspiel der DEM soll vor vielen Zuschauern stattfinden.

Das hieß im Umkehrschluss: Wir starten am Sonntagmorgen ein komplett neues, zweites Turnier und spielen es parallel zur DEM. So weit, so gut. Wieviel Teilnehmer werden wir insgesamt haben? Wie viele melden am Sonntag für das Zweitturnier? Fragen über Fragen, die selbst 2 Wochen vorher noch nicht beantwortet werden konnten.

Der Modus

Wir spielen die DEM am Samstag auf 32 runter, am Sonntag spielen wir 10 Runden Schweizer System und wechseln zurück in die klassische 12er Endrunde, der Autohaus-Wolfsburg-Cup genauso. Dadurch sind 24 Spieler kurz vor dem Finale noch im Einsatz, plus Mitfahrer haben wir mindestens 50 Zuschauer beim Finale. Das hat letztendlich auch geklappt. Diskussionen gab es nur um die Endrundengruppen. Im Vorfeld hatte ich auf Anfrage kommuniziert, dass die 12, die am Samstagmorgen gesetzt waren, auch bei der „Endgruppenauslosung“ gesetzt bleiben. Leider wurde das nicht öffentlich kommuniziert. Es gab auch die Meinung, dass die Endrundengruppen analog der Platzierung des Schweizer Systems gesetzt werden müssten, damit der erste Platz überhaupt einen Sinn habe und der Erste dem Zweiten und dem Dritten aus dem Weg ginge. Jetzt gab es aber kein Zurück mehr. Dazu weiter unten mehr.

FOTO: Die Spandauer Filzteufel reisten mit Kind und Kegel an (Foto Michaela Nagel)

Runde 1

Es ging von 100 Startern in 18 5er- und 6er-Gruppen auf 72 runter, 4 kamen weiter. Schmusekurs und Warmspielen für die Cracks. Nicht ganz. In Gruppe 10 erwischte es Christoph Ihme (gegen Foit, Schäfer, Kuch und Overesch), der sich nach langer Zeit mal wieder auf einem Turnier sehen ließ. Auch in Gruppe 11 musste sich mit Klaus Höfer ein Bundesligaspieler verabschieden. 5:5 Punkte gegen Helbig, Asmis, Buza, K. Weishaupt und A. Schrödter reichten nur zu Platz 5. In Gruppe 12 erwischte es den ersten Gesetzten: Martin Leinz holte gegen Jilo, Käthner, Stähle, U. Weishaupt und Schnetzke nur 2:8 Punkte und wurde Gruppenletzter. Hier stand der spätere Sieger Florian Stähle nach 4 Runden und 4:4 Punkten vor dem letzten Spiel schon gehörig unter Druck, konnte sein letztes Spiel aber 4:1 gewinnen und zog in Runde 2 ein.

FOTO: Die Schlachtenbummler Bochum richten sich häuslich ein (Foto: unbek. Balinger Spieler)

Runde 2

12 Sechsergruppen, 4 weiter hieß es in Runde 2. Und es gab den ersten Paukenschlag: Artur Merke, Ranglistenerster und Titelverteidiger, scheiterte in Gruppe 1 mit lediglich 1:9 Punkten an Komareck, Buza, Foit, Nieder und R. Item. Dass er in 5 Spielen lediglich 3 Tore erzielte, zeigt, dass er einen komplett gebrauchten Tag erwischt hatte. In den anderen Gruppen gab es wenig Sensationen, zu den Ausgeschiedenen zählten R. Item, Renninger, Hofert, Schirmer, Gies, Bastian und Holzapfel. Im Anschluss an Runde 2 startete der Schnitzelhaus-Pokal, an dem alle Ausgeschiedenen der Runden 1 und 2 teilnehmen konnten.

Runde 3

Jetzt ging es darum, in den Sonntag zu kommen. 8 6er-Gruppen, 4 weiter, und das bei dem Teilnehmerfeld, wo immerhin 21 der Top 24 der Rangliste am Start waren. Hier erwischte es dann einige Bundesligaspieler und viele bekannte Gesichter: Schwartz musste in Gruppe 2 Jilo, Buza, Gottschalk und Kaus den Vortritt lassen. Für Krätzig und Schäfer war ebenfalls in Runde 3 Schluss. Sie mussten K. Weishaupt, Krapoth, Overesch und Link den Vortritt lassen. Auch für Gotzhein endete die DEM in Runde 3: Elesbao, U. Weishaupt, Weber und Pfaff gelang in Gruppe 5 der Einzug in den Sonntag. Mit Oliver Hahne erwischte es neben Gotzhein einen weiteren Waltroper und somit Play-Off-Teilnehmer. Nieder, Daub, Kuch und T. Witte waren für ihn an diesem Tag zu stark. Und 2 weitere Bundesligakicker mussten die Segel streichen: D. Bialk (gegen P. Baadte, Asmis, Foit und N. Mettegang) in Gruppe 7 sowie Kalentzi in Gruppe 4 (gegen Stähle, Kuhn, Lungela und A. Schmidt).

Bilder vom Samstag (alle André Bialk):

Schweizer System

Die Besten der Besten standen sich am Sonntag gegenüber und für jeden Einzelnen lautete das Ziel unter die TOP 12 zu kommen, um gegen 17 Uhr in der Endrunde um den Titel zu spielen.

Nach 3 Runden:

Was passiert da gerade? Auf Platz 1 steht Sebastian Krapoth, der seit 8 Jahren kein einziges Turnier gespielt hat und seiner Lebensgefährtin bereits versprochen hatte, am Sonntag gemeinsam etwas zu unternehmen, da er eh am Sonntag nicht mehr spielen wird. Am Samstagmorgen wurde er noch vom fast kompletten Präsidium zum ersten Ehrenpräsidenten des DTKV ernannt. Er war vom 04.05.1996 bis 13.09.2013, also über 17 Jahre Vorsitzender des Präsidiums. Einen detaillierten Bericht hierzu findet Ihr auf der Seite des DTKV. Auf Platz 5 findet man Christoph Jilo, der ein Sahne-Wochenende erwischte und zu diesem Zeitpunkt vor Daub, Weber, Stähle, Buza usw. lag.

Nach 6 Runden:

Vor der Mittagspause führt Kaus mit 10:2 Punkte das Feld an. Dahinter mit je 9:3 Punkten Foit, Krapoth, Gottschalk, Baadte und Daub. Stähle und Kuch platzieren sich mit jeweils 7:5 Punkten auf den Rängen 9 und 11. Der zweifache Deutsche Meister B. Buza liegt mit ebenfalls 7:5 „nur“ auf Platz 13, F. Hampel (Deutscher Einzelmeister 2012) mit sogar mit 6:6 nur auf 18.

Nach 8 Runden:

Baadte und Daub haben die Spitze mit 13:3 Punkten übernommen und die Endrunde gebucht. Krapoth, Foit, Nieder und Kuch (alle 11:5) wird wahrscheinlich noch ein Pünktchen fehlen. Dahinter – wie immer beim Schweizer System – dichtes Gedränge. Auch Jens König, den man schon Jahre nicht mehr auf Turnieren gesehen hat, schnuppert mit 8:8 Punkten noch an der Endrunde.

Nach 10 Runden:

Die Würfel sind gefallen. Max Daub beendet als Erster mit 17:3 Punkten das Schweizer System, dahinter Baadte mit 15:5 und Krapoth mit 14:6. Hampel kann seine beiden letzten Spiele gegen U. Weishaupt und Link gewinnen und sich mit 12:8 Punkten qualifizieren. Für Buza und Komareck (jeweils 11:9) endet die DEM auf den Plätzen 13 und 14 äußerst knapp.

Wie findet man jetzt den Übergang in die Endrunde?

Version 1: Der erste des Schweizer Systems muss belohnt werden und dem Zweiten und dem Dritten aus dem Weg gehen. Die beiden Gruppen werden also gesetzt.

Gruppe A: Die Plätze 1,4,5,8,9 und 12

Gruppe B: Die Plätze 2,3,6,7,10 und 11

Version 2: Da es sich von Samstagmorgen bis Sonntagabend um ein einziges Turnier handelt, bleiben die Spieler gesetzt, die zu Beginn des Turniers gesetzt waren, der Rest wird dazu gelost. Wäre man nicht von Gruppen in Schweizer System und dann wieder zurück in Gruppen gesprungen, wäre es ja auch so gewesen.

Wir hatten uns bereits im Vorfeld für die Version 2 entschieden, dies aber leider nur auf Anfrage kommuniziert. Sollten zukünftige Turnierveranstalter, die sich für diesen Modus entscheiden, unbedingt vorher bekanntgeben.

Endrunde

Gruppe A:

Nach 3 Runden:

Stähle und Baadte mit jeweils 4:2 Punkten gleichauf, dahinter Daub und Hampel mit 3:3 sowie Nieder und Jilo mit 2:4. Noch nichts entschieden

Nach 4 Runden:

Stähle und Baadte spielen unentschieden und gehen auf 5:3, dahinter Daub (Unentschieden gegen Jilo) mit 4:4 und Nieder (Sieg gegen Hampel) mit ebenfalls 4:4

Runde 5:

Herzschlagfinale. Daub schlägt Baadte mit 4:2 und geht selbst auf 6:4 Punkte. Zeitgleich spielen Stähle und Hampel unentschieden, damit Stähle auch 6:4. Nieder schlägt Jilo, hat auch 6:4. Dreiervergleich zwischen Stähle (3:1 im Dreiervergleich), Daub (2:2) und Nieder (1:3). Stähle mit 6:4 Punkten im Finale.

Gruppe B:

Nach 3 Runden:

Kuch und Weber mit 4:2 Punkten vorn, dahinter Gottschalk und Foit mit 3:3 in Lauerstellung, dann Kaus und Krapoth mit 2:4

Nach 4 Runden:

Weber schlägt Foit und übernimmt mit 6:4 Punkten die alleinige Führung. Kuch spielt gegen Kaus unentschieden und hat 5:3 Punkte. Dahinter Gottschalk mit 4:4, allerdings ohne Chance aufs Endspiel, da er den direkten Vergleich gegen Weber verloren hatte und es zu keinem Dreier-Vergleich mehr kommen konnte.

Runde 5:

Weber oder Kuch, das war hier die Frage. Während Christian Kuch gegen Max Gottschalk einen 0:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg drehte, verlor Jakob Weber gegen Michael mit 0:1 durch ein Tor in der 9. Minute. Ein Unentschieden hätte ihm allerdings auch nicht gereicht, da er den direkten Vergleich gegen Kuch verloren hatte.

Bildliche Impressionen von der Endrunde (alle André Bialk):

Das Finale

Gegen 19 Uhr war es soweit: Finale um die 57. Deutsche Einzelmeisterschaft in Wolfsburg zwischen Christian Kuch von den Spandauer Filzteufeln und Florian Stähle vom TKC Hirschlanden. 9 Turniersiege gegen 6 Turniersiege, Süddeutscher Einzelmeister 2015 gegen Süddeutscher Einzelmeister 2019. In der Hall of Fame sind sie also schon lange. Aber Deutscher Einzelmeister waren sie beide noch nicht. Nach einem 1:1 nach 10 Minuten und einem 2:2 nach der Verlängerung, kommt es zu einem Wiederholungsspiel. So sieht es die Spielordnung vor. Dieses Spiel gewinnt Florian mit 4:2 und darf sich erstmals Deutscher Einzelmeister nennen. Einen ausführlicheren Bericht über das Finale findet ihr hier:

https://dtkv.info/florian-staehle-tkc-71-hirschlanden-wird-neuer-deutscher-einzelmeister-2023

Schlusswort des Ausrichters

FOTO: Das Organisationsteam bei der „Planung“

Wir hatten uns 2019 um die DEM 2020 beworben und den Zuschlag bekommen. Dann kam ein kleiner Virus und warf unsere gesamten Planungen über den Haufen. 2020 bestand unser Club noch aus 12-13 Mitgliedern und wir hätten das locker gestemmt. 3 Jahre später sah das Ganze schon nicht mehr so rosig aus: Hasi Saust ist verstorben (er hatte sich schon riesig auf die Ausrichtung gefreut), Simon Becker hat seinen Wohnsitz nach Ostfriesland verlegt, 3-4 Spieler haben dem Tipp-Kick komplett den Rücken zugewandt. Kurz vorher verstirbt Myrko Baumgarts Vater und er sagt die Teilnahme an der Deutschen ab. Andreas Krönings Neffe heiratet im Schwarzwald, nächste Absage. Auf einmal wird die Luft dünn. Deshalb an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Jörg Kuhn (TFB Drispenstedt), der sich hervorragend um die Pokale gekümmert und beim Aufbau geholfen hat. An Myrko Baumgart, der trotz der nachvollziehbaren Gefühlslage die Platten und Böcke aus Jerze geholt und wieder zurückgebracht hat. Und an die zahlreichen Damen, die sich über 20 Stunden lang um den Verkauf gekümmert haben, Salate gezaubert und Kuchen gebacken haben. Ohne euch alle hätten wir es nicht geschafft.

Wir hoffen, dass es euch allen in Wolfsburg gefallen hat, auch wenn das eine oder das andere mal gehakt hat. Besonders viel Lob bekamen wir für unsere Hotelempfehlung und dass dort über 30 Tipp-Kicker unter einem Dach gewohnt haben. Aber auch mit dem Modus, dem Turnierablauf, dem Catering schienen fast alle zufrieden gewesen zu sein.

Ausführliche Berichte zu dem Damenturnier und dem U18-Turnier findet ihr hier:

https://dtkv.info/michaela-nagel-gewinnt-im-sudden-death-zum-vierten-mal-die-deutsche-damenmeisterschaft

https://dtkv.info/sascha-item-gewinnt-die-u18-meisterschaft

 

 

 

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Florian Stähle (TKC ’71 Hirschlanden) wird neuer Deutscher Einzelmeister 2023!

Wolfsburg, die Neue Halle im Sportzentrum Fallersleben. Es ist Sonntag, 1. Oktober 2023, um 19:43 Uhr. Ein kurzer, fast stummer Jubel, Beifall brandet auf und Florian Stähle hat den Tipp-Kick-Olymp erklommen. Ganze 24 Minuten dauert der zähe Kampf um den wichtigsten aller Turniertitel. Es fallen 10 Tore, im Schnitt alle 144 Sekunden oder fast ganze 2½ Minuten. Ein Spiel, eine Verlängerung, ein Wiederholungsspiel und dann war klar: die Hirschlandener Festspiele gehen weiter und wollen nicht enden. Alle wichtigen Titel holen die Schwaben und ein Ende dieser Ära scheint nicht absehbar.

Der erste Gratulant sein Gegner, der zweite Gratulant sein langjähriger Mentor Max Daub, der die ganze Zeit im Hintergrund zitternd hin- und herlief, und dann Andreas Sigle, Hirschlandener Clubchef und Ehrenmitglied des DTKV. Nachdem die Tipp-Kick-Familie gratuliert hatte, das erste Interview, doch Florian Stähle kann noch nicht klar denken, er steht noch unter Strom. Es wird Tage dauern, bis er alles realisiert hat.

Auf der anderen Seite Christian Kuch, ein echter Filzteufel, ja so heißt sein Spandauer Verein, nämlich die Spandauer Filzteufel ’09. Emporkömmlinge im Osten der Republik. Doch Christian Kuch hat heute kein Fortune. In die Runde der letzten 32 startet er mit 0:4 Punkten im Schweizer System. Doch er gibt nicht auf. Im letzten Spiel der Endrunde liegt er gegen seinen ehemaligen Vereinskameraden Max Gottschalk aussichtslos 0:3 zurück, das Finale ist ihm entglitten. Doch sein Kämpferherz bringt ihn auch dieses Mal wieder zurück in die Erfolgsspur. Kann er überhaupt das Endspiel verlieren? Er hat das Gewinner-Gen. 9 Turniersiege stehen 7 zweite Plätze gegenüber. Und Florian Stähle? Auch der hat ein Gewinner-Gen: 6 Turniersiege und 2 Vizetitel bei U18-Meisterschaften. Alle Zahlen bis vor dem Endspiel. Aber solche Zahlenspielereien entscheiden kein Endspiel.

Das Finale beginnt. Die Bürde auf den Schultern wiegt für beide Spieler schwer. Wer macht den ersten Fehler? Man atmet die Angst davor förmlich ein. Also knallen sie sich die Bälle um die Ohren oder besser gesagt auf die Keeper, die Latte oder auf die Spieler. Ein richtiges „Geradeaus-Spiel“, zumindest vom Stuttgarter Florian Stähle. Dabei waren früher die Dreher die Kernkompetenz der Süddeutschen. Ist das das neue Tipp-Kick? Was macht ihr eigentlich, wenn mal der Antrag kommt, dass beim Schuss der Finger nicht das Schussbein berühren darf? Das wäre das Karriereende so mancher Spieler. Daher bleibt alles beim Alten, gelegentlich mal einen Außenristdreher und wer besser Farbe legen kann, gewinnt. Stähle geht in Führung, Kuch kämpft und kämpft und erzielt den Ausgleich. Dieses Spielchen wiederholt sich alle paar Minuten. 1:0, 1:1, Verlängerung, 2:1, 2:2, Wiederholungsspiel, 1:0, 1:1, 2:1, doch dann passiert etwas Unerwartetes: nach 18 Minuten geht Florian Stähle erstmalig mit 2 Toren in Führung. Und diese Führung gibt er jetzt nicht mehr her. Er ist mental stabil, sehr stabil. Hat Christian Kuch bei seinen vielen Aufholjagden am Tage zu viele Körner gelassen? Das weiß nur er. Eines ist klar. Er ist sauer. Sauer auf sich selbst. „Tipp-Kick ist nervig“, schreibt er vertraulich einen Tag später. Wie gerne wären 98 andere Teilnehmer der DEM in seiner Position! Zweifacher Vizemeister, mit diesem zweifelhaften Titel kennt sich auch ein Rommersheimer bestens aus. Seitdem trägt dieser Vizechampion Clownshosen.

Und doch wird dieses Spiel Maßstäbe setzen: Warum? Weil es an Fairness nicht zu überbieten war. Beide Spieler gaben jeweils dem Gegner ein Tor, obwohl es der Schiedsrichter anders bzw. nicht sah. Das ist Sport, großer Sport. Danke dafür ihr beiden Finalisten! Ihr beide seid die Sieger des Tages!

Foto 1: Der neue Deutsche Meister Florian Stähle (TKC ’71 Hirschlanden). Herzlichen Glückwunsch, Florian, großartige Leistung!

Bilder vom Finale:

Spielverlauf: Florian Stähle – Christian Kuch 1:0, 1:1; Verlängerung, 2:1, 2:2; Wiederholungsspiel 1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 3:2, 4:2

Schiedsrichter: Stephan Pfaff (SG Wolfsburg/Adersheim)

Zuschauer: ca. 60

Bilder von der Siegerehrung der 57. DEM:

 

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Sascha Item gewinnt die U18-Meisterschaft!

Das U18-Finale zwischen Sascha Item (SV Kelheimwinzer) und Marvin Spielmann (Schlachtenbummler Bochum) gewann der wesentlich routiniertere Niederbayer souverän.  In einem einseitigen Finale war der Bochumer Marvin Spielmann, der erst seit kurzem Tipp-Kick spielt, überfordert, hielt aber dank einer sehr guten Torwartleistung die Niederlage im Rahmen. Sollte er weiterhin trainingsfleißig bleiben, ist mit ihm auf den kommenden U18-Meisterschaften zu rechnen.

Foto 1: Der neue Deutsche U-18-Meister Sascha Item (SV Kelheimwinzer)

Bilder vom Finale:

Spielverlauf: Sascha Item – Marvin Spielmann 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 4:1

Schiedsrichter: Jörg Kuhn (TFB Drispenstedt 77)

Zuschauer: ca. 10

Sascha Item reiht sich mit dem Gewinn der U18-Meisterschaft nun in eine Riege bekannter Spitzenspieler ein: Max Daub, die Brüder Jonathan und Jakob Weber, Berthold Nieder, Daniel Bialk, Florian Wagner, Valentin Tenner u.a. Mit seinem Vater Ralf Item bildet er ein Vater-Sohn-Paar und bereichert seit jüngerer Zeit die Turnier-Tour. Somit ist der Grundstock für einen Aufstieg innerhalb der Turnierszene bestens vorbereitet.

Foto 2: Erfolgreiches Vater-Sohn-Paar Ralf und Sascha Item (SV Kelheimwinzer)

Auch die weiteren Vater-Sohn-Paare Marcel und Jonah Becker (SG Wolfsburg/Adersheim) sowie Stefan und Philipp Müller (TKV Jerze) machen ein wenig Hoffnung, dass der Tipp-Kick-Sport nicht zu schnell immer weiter überaltert. Positiv wurde aufgenommen, dass den U18-Spielern – insbesondere bei der Teilnahme an der DEM – immer wieder Hilfestellungen und Tipps gegeben wurde. Und so waren manche Tränen nach zu hohen Niederlagen schnell getrocknet. Es war eine Freude, die Kids spielen und jubeln zu sehen.

Gianni Hammer (Schlachtenbummler Bochum), Marvins Klassenkamerad und ebenfalls 14 Jahre alt, verpasste durch die Niederlage im internen Bochumer Duell das Finale. Gewinner waren dennoch beide, durften sie doch ohne ihre Eltern die Reise nach Wolfsburg antreten und sich in ihrem neuen Hobby komplett austoben. Erst am Spielort wurden sie mit ihrem ersten eigenen Spielmaterial ausgestattet. Die Schlachtenbummler Bochum dürfen sich über einen euphorisierten Tipp-Kick Nachwuchs freuen und somit positiv auf die nächste Epoche schauen.

Auch die beiden jüngsten im Feld, die 8-jährigen Philipp Müller und Jonah Becker, die kaum über die Platte schauen konnten, sammelten erste Erfahrungen. Philipp Müller gewann sogar auf der DEM in der ersten Runde ein Gruppenspiel. Im direkten Duell der beiden fielen 11 Tore, ein unverkennbares Zeichen, dass beide wissen, wo das Tor steht.

Foto 3: Philipp Müller, Nachwuchsspieler vom TKV Jerze, positioniert die Abwehr.

Foto 4: Jonah Becker, Nachwuchsspieler der SG Wolfsburg/Adersheim, konzentriert sich auf seinen Einstoß.

Die Siegerbilder:

Die Ergebnisse der Endrunde:

DEM-2023-U18-Endrunde-Spielplan

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Michaela Nagel gewinnt im Sudden Death zum vierten Mal die Deutsche Damenmeisterschaft!

In einem packendem Finale zwischen Michaela Nagel (geb. Koegel) (SG Rheinland/Düsseldorf) und ihrer Dauerrivalin Manuela Winter (TKC 1986 Gevelsberg) kam es nach einem 2:2 in der normalen Spielzeit und einem 1:1 in der Verlängerung vor ca. 50 Zuschauern zum Sudden Death. Hier behielt die Michaela Nagel, die bereits zwischen 2012 und 2014 dreimal den Titel geholt hatte, die Nerven.

Zwar hatte Manuela Winter den Anstoss in den gegnerischen Strafraum gelegt, doch der Winkel war zu spitz, um den Strafraumball zu verwandeln. Der abgewehrte Ball kam an der Grundlinie auf der Farbe der Berliner Michaela Nagel zu liegen, die dann nach gerade 19 gespielten Sekunden mit einem Direktschuss den Ball im gegnerischen Tor versenkte. Mit dem Sieg kürte sie sich mit 4 Damentiteln zur alleinigen Rekordhalterin.

Spielverlauf: Michaela Nagel – Manuela Winter 0:1, 1:1, 1:2, 2:2 (normale Spielzeit), 2:3, 3:3 (Verlängerung), 4:3 (Sudden Death)

Schiedsrichter: Michael Kaus (Gallus Frankfurt)

Zuschauer: ca. 50

Bilder vom Finale:

Die Siegerbilder:

Die Ergebnisse der Endrunde:

DEM-2023-Damen-Endrunde-Spielplan

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Tourfinale nebst 2. Bochumer Stadtmeisterschaft (27. August 2023): Bildergalerie, Spielergebnisse, Tabellen und Endplatzierungen

Bildergalerie

vom Tourfinale, der 2. Bochumer Stadtmeisterschaft und ihren Siegern:

Das Tourfinale

Foto 1: Jakob Weber (PWR ’78 Wasseralfingen), Sieger des Tourfinales

Die Spielergebnisse, Tabellen und Playoff-Ergebnisse des Tourfinales

(24 Teilnehmer, 9 Runden Schweizer System, Playoff)

Tourfinale-2023-08-27-00

Die Spielergebnisse und Tabellen aller 9 Runden sowie die Playoff-Ergebnisse des Tourfinales können hier herunterladen werden:

2. Bochumer Stadtmeisterschaft

Foto 2: Achim Schmidt (Schlachtenbummler Bochum), Sieger der 2. Bochumer Stadtmeisterschaft und Organisator der Bochumer Turniere

Die Spielergebnisse, Tabellen und Playoff-Ergebnisse der 2. Bochumer Stadtmeisterschaft

(17 Teilnehmer, 7 Runden Schweizer System, Playoff)

Bochumer-Stadtmeisterschaft-2023-08-27

Die Spielergebnisse und Tabellen aller 7 Runden sowie die Playoff-Ergebnisse der 2. Bochumer Stadtmeisterschaft können hier herunterladen  werden:

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44. Westdeutsche Einzelmeisterschaft nebst 2. Bochumer PAU-Cup (26. August 2023): Bildergalerie, Spielergebnisse, Tabellen und Endplatzierungen

Bildergalerie

von der 44. Westdeutschen Einzelmeisterschaft, dem 2. Bochumer PAU-Cup und ihren Siegern:

Die 44. Westdeutsche Einzelmeisterschaft

Foto 1: Artur Merke (1. TKC Kaiserslautern ’86), der neue Westdeutsche Einzelmeister

Die Spielergebnisse und Tabellen der 44. Westdeutschen Einzelmeisterschaft

(50 Teilnehmer, 4 Runden im Gruppenmodus, 2 Endrundengruppen)

WDEM-2023-Spielprotokolle

Die Spielergebnisse und Tabellen aller 4 Runden der 44. Westdeutschen Einzelmeisterschaft können hier heruntergeladen  werden:

Die Endplatzierungen der 44. Westdeutschen Einzelmeisterschaft:

WDEM23Endplatzierungen

Die Endplatzierungen können hier heruntergeladen  werden:

2. Bochumer PAU-Cup

 

Foto 2: Detlef Bastian (SG Wolfsburg/Adersheim) gewinnt den 2. Bochumer PAU-Cup

Alle Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der 44. Westdeutschen Einzelmeisterschaft konnten am 2. Bochumer PAU-Cup teilnehmen.

Die Spielergebnisse, Tabellen und Playoff-Ergebnisse des 2. Bochumer PAU-Cups

(24 Teilnehmer, 5 Runden Schweizer System, Playoff)

Bochum-WDEM-LL

Die Spielergebnisse und Tabellen aller 5 Runden sowie die Playoff-Ergebnisse des 2. Bochumer PAU-Cups können hier herunterladen werden:

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Weiterer Turnierbericht Süddeutsche Einzelmeisterschaft (28. Mai 2023)

62 Aktive machten sich am Pfingstsonntag in die Barbarossastadt Kaiserslautern auf, um in vier Runden den Süddeutschen Einzelmeister auszuspielen. Unter ihnen nicht nur der Ranglistenerste und Titelverteidiger Frank Hampel aus Frankfurt, sondern mit weiteren acht Spielern aus den Top 12 viel Klasse, was auf einen spannenden Turnierverlauf hoffen ließ. Die Turnierwertung wies mit 3,98 den höchsten Wert aller in 2023 gespielten Turniere auf.

Foto 1: Die SDEM in Kaiserslautern: ideale Räumlichkeiten

Erfreulich aus Sicht der Tipp-Kick-Community sicherlich die Teilnahme von Léandre Lançon, der wohl erste Franzose bei einem Tipp-Kick-Turnier in Deutschland, und der nun schon länger mit Beiträgen in Facebook sein starkes Interesse an unserem Sport bekundet.

Foto 2: Harald Geier (links) gegen Léandre Lançon (rechts)

Runde 1:

In 12 Gruppen, davon zehn Fünfer- und zwei Sechsergruppen, erreichten die jeweils vier Besten die nächste Runde. Dabei kann das Ausscheiden von Holzapfel und Gotzhein als erste Überraschung gewertet werden. In einer Gruppe mit Foit, Hampel, Steinfeld und Meister, hatte der Ranglisten-36. von der SG Hannover das Nachsehen. Chancenlos blieb der Waltroper Gotzhein. In den Spielen gegen Merke, Schwartz, Schüring und Bräuning gelang ihm kein Punktgewinn.

Runde 2:

Insgesamt 48 Spieler lieferten sich in acht Sechsergruppen heiße Spiele und der direkte Vergleich musste mehrfach zur Endplatzierung herhalten. In Gruppe 1 schafften M. Hahnel, Hampel und Jilo souverän den Einzug in die Vorschlussrunde. Ähnlich deutlich verlief es in den Gruppen 2 und 3. Während in Gruppe 3 das Weiterkommen von Daub, Merke und Schäl durchaus zu erwarten war, mussten in Gruppe 2 mit Schwartz und Foit zwei Bundesligaspieler vorzeitig ihren Hut nehmen. Ja. Weber, Schwaß und Buza dominierten hier das Feld. Klare Verhältnisse gab es dann noch in den Gruppen 7 und 8. Asmis, U. Weishaupt und Funke, sowie P. Baadte, Beck und Derungs, ließen dabei immerhin namhafte Kicker wie Overesch, Wegener oder Tuma hinter sich.

In Gruppe 4 sollten sich hinter Gruppensieger Pfaff drei Spieler mit 5:5 Punkten wiederfinden, sowie mit Haag und Straberg zwei Spieler mit 4:6 Punkten auf den Plätzen 5 und 6, was auf eine ausgeglichene Gruppe schließen ließ. Schüring hatte im Dreiervergleich mit Lungela und Meister am Ende die schlechtere Bilanz. In Gruppe 6 verwies Turnierveranstalter Link mit 9:1 Punkten die Konkurrenz auf die weiteren Plätze. Bis zum letzten Spiel schien hier noch einiges möglich, bevor Kaus seine 6:4 Punkte für den 2. Gruppenplatz klar machte. Baumgart und Krätzig kamen in ihren  letzten Spielen jeweils nicht über ein Remis hinaus, was dem Wolfsburger am Ende aufgrund des Sieges gegen Krätzig, zum Weiterkommen reichte.

Völlig skurril sollte es in Gruppe 5 verlaufen. Kuhn mit 8:2 und Peukert mit 2:8 Punkten, dazwischen das breite Mittelfeld mit jeweils 5:5 Punkten. J. Hahnel und Bräuning hatten im direkten Vergleich das glücklichere Ende gegenüber Höfer und Bastian.

Runde 3:

In Runde 3 wurden 24 Spieler erneut in Sechsergruppen gelost. Die besten drei jeder Gruppe sollten die Endrunde erreichen. In Gruppe 1 beherrschten Daub (9:1) und Hampel (7:3) die Konkurrenz. Während für Beck und Kuhn hier das Turnier zu Ende war, musste zwischen Meister und Kaus wieder einmal der direkte Vergleich entscheiden. Da Meister Kaus mit 3:2 geschlagen hatte, zog er in die Endrunde ein.

In Gruppe 2 wurden die ersten drei Plätze mit Ja. Weber (8:2), Bräuning (7:3) und Derungs (6:4) belegt. Asmis, Schäl und Baumgart kamen auf die weiteren Plätze. In Gruppe 3 gab es klare Verhältnisse für Link (8:2) und Merke (7:3). Der direkte Vergleich zwischen Schwaß und M. Hahnel ging mit 3:2 an den Erstgenannten und bedeutete bei 5:5 Punkten den Einzug in die Endrunde. Der direkte Vergleich war auch in Gruppe 4 nötig. Da hier Buza gegen U. Weishaupt 3:3 gespielt hatte, entschied das Torverhältnis zugunsten Buza. Mit ihm zogen P. Baadte und Lungela in die Runde der letzten 12.

Foto 3: Die beiden Top-Favoriten auf den Titel: Frank Hampel (links) und Jakob Weber (rechts)

Endrunde Gruppe A:

Alles sollte auf den Zweikampf P. Baadte vs. Buza hinauslaufen. P. Baadte hatte lediglich einen Verlustpunkt gegen Link erlitten. während Buza bis zum Spiel gegen Baadte mit reiner Weste auftrumpfte. Baadte hatte jedoch im direkten Vergleich mit 2:1 das glücklichere Ende und zog ins Finale ein. Buza wurde Zweiter, Link Dritter (6:4) und Vorjahressieger Hampel Vierter (5:5). Etwas abgeschlagen Lungela (2:8) und Meister (0:10).

Endrunde Gruppe B:

Ähnlich souverän und keinesfalls weniger spannend der Gruppensieg von Daub, der einen Tag zuvor den 9. Lutra-Barbarossa-Cup gewinnen konnte. Merke (7:3) sowie Schwaß und Ja. Weber (beide 6:4) verzeichneten in dieser Endrundengruppe eine positive Bilanz. Derungs (2:8) und Bräuning (0:10) freuten sich am Ende über ihre erste Endrundenteilnahme bei einer Sektionsmeisterschaft.

Finale:

P. Baadte führte schnell 2:0 und Daub unterliefen in Halbzeit 1 ungewohnt viele Fehler. So führte P. Baadte auch noch kurz vor dem Ende mit 3:1 und sah schon wie der verdiente Sieger aus. Daub jedoch kam mit 2 sehenswerten Treffern und dem Ausgleich Sekunden vor dem Ende zurück und erkämpfte sich die Verlängerung. Hier behielt P. Baadte bei einem Strafraumball die Nerven und erzielte den 4:3 Endstand. Das Finale wurde von 30 Zuschauern in der Halle und 28 bei der Facebook-Liveübertragung verfolgt.

Foto 4: Die 12 Sieger der Süddeutschen Einzelmeisterschaft

 

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