7. Berlin Open: Christian Kuch zum Zweiten

Bei den 7. Berlin Open, ursprünglich entstanden aus dem Celtic-Jubiläumsturnier, waren dieses Jahr leider nur 61 Teilnehmer am Start. Während einige Tipp-Kicker schon am Freitagnachmittag ins große Oster-Turnier-Wochenende starteten, kam andere eher zum „Klönen“ in die Marshallstraße und waren eher als Zuschauer aktiv. Das Teilnehmerfeld war dennoch hochklassig. Kuch, König, Kaus, Beck, von Hering, Ihme, die Weber-Brüder, um nur einige Namen zu nennen.

Die Sieger der 7. Berlin Open (v.l.n.r.): Jens König (2.), Christian Kuch (1.) und Christoph Ihme (3.). (Foto: Celtic Berlin)


In der ersten Runde wurde auf 48 runtergespielt. Dabei kam es auch schon zu einem Highlight: W. Schwaß musste im letzten Gruppenspiel gegen F. Mozelewski antreten. Schwaß musste gewinnen, Freddy reichte ein Unentschieden. Zur Halbzeit führte der Gallus-Kicker mit 1:0, nach dem Seitenwechsel folgte schnell das 2:0. „Hier sind ja mehr Zuschauer als im Finale heute Abend“, prognostizierte ein Zuschauer, und hatte damit gar nicht so Unrecht. William schaffte sogar den Ausgleich, die Spannung blieb. Aber Freddy ließ sich nicht beirren und spielte ruhig und lässig, wie man ihn kennt, weiter und sicherte sich den Einzug in die 2. Runde mit einem 3:2 kurz vor Schluss.

(Foto: W. Renninger)

Der Berliner Gallus-Legionär Freddy Mozelewski kegelte William Schwass bereits in Runde eins aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

So manch einer, der die letzten Jahre schon freitags am Turnierbetrieb teilgenommen hatte, musste feststellen, dass sich in diesem Jahr sogar ein gewisser J. König aus Hannover an den Platten befand. Nicht nur als Zuschauer, sondern als angemeldeter Spieler. Auf meine Frage, ob er sich verlaufen hätte, hieß es nur: „Keine Ahnung was ich hier mache, irgendjemand hat mich hier angemeldet.“ Und wenn er schon mal da sei und rein zufällig seinen Kicker-Koffer dabei habe, könne er ja mal eben mitspielen. Wobei „mitspielen“ eher untertrieben ist. Bis ins Finale schaffte er es und traf dort auf Christian Kuch, der das Turnier bereits Jahr 2016 gewonnen hatte. Der Berliner Lokalmatador setzte sich im Finale knapp mit 4:3 gegen König durch und trug sich damit zum zweiten Mal in die Siegerliste der Berlin Open ein.

(Foto: W. Renninger)

Sorgte dafür, dass die Siegertrophäe bereits zum vierten Mal in Berlin blieb: Christian Kuch (Celtic Berlin). (Foto: W. Renninger)

Was wäre wohl die erste Reaktion von Jens König bei einem Sieg gewesen? Vielleicht: „Naja, eigentlich wollte ich ja gar nicht mitspielen“? Zuzutrauen wäre es ihm, mit einem Zwinkern im Auge.

Das Lucky-Loser-Turnier für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden entschied William Schwaß mit einem deutlichen 7:3 im Finale gegen Stephan Schulz von den Spandauer Filzteufeln für sich.

Der Berlin-Open-Sieger von 2014 behielt im Finale des Lucky-Loser-Endspiels die Oberhand: William Schwass (Oberbayern München). (Foto: W. Renninger)

Alle Fakten und Ergebnisse rund um die 7. Berlin Open 2018 findet ihr auf der Seite von Celtic Berlin.

Turnier-Wochenende in Berlin: Alle Entscheidungen

Die fliegenden Rundschau-Reporter sind gerade mit Volldampf dabei, ihre Berichte vom Berliner Turnier-Wochenende zu schreiben. Als hellster Stern am Berliner Himmel leuchtet natürlich der Wasseralfinger Jonathan Weber, der sich am Sonntag mit einem Eintrag in die Tipp-Kick-Geschichtsbücher aus der Hauptstadt verabschiedete: Nach 2016 und 2017 schnappte sich Jonathan zum dritten Mal in Folge den Titel bei den Ostdeutschen Einzelmeisterschaften. Vor ihm hatte bislang nur Norman Koch das Kunststück fertiggebracht, ein Sektionsturnier drei Mal hintereinander zu gewinnen -2007, 2008 und 2009 an gleicher Stelle in Berlin. Aber auch die weiteren neun Gewinnerinnen und Gewinner des Wochenendes haben grandiose Leistungen abgeliefert, die entsprechend gewürdigt werden sollen. Hier also vorab für alle Daheimgebliebenen und diejenigen, die den Überblick verloren haben, noch mal alle Entscheidungen des Wochenendes kompakt in der Übersicht.

 


Freitag


7. Berlin Open

Jens König – Christian Kuch: 3-4

7. Berlin Open Lucky-Looser

William Schwaß – Stephan Schulz: 7-3


Samstag


48. Berliner Pokalmeisterschaft

Max Gottschalk – Marcus Socha: 7-0

48. Berliner Pokalmeisterschaft Damen

Michaela Koegel – Marina Kissling: 4-3

3. Havel Cup

Jan Komareck – Jakob Weber: 1-3

3. Havel Cup Lucky Loser

Ernst Jobst – Stephan Schulz: 3:1


Sonntag


28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft

Jonathan Weber – Frank Hampel: 3-2

28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft Damen

Marina Kissling – Michaela Koegel: 4-7

3. Spree Cup

Florian Stähle – Dirk Kandziora: 6-0

3. Spree Cup Lucky Loser

Gabriel Mielke – Christian Drescher: 3-4


 

 

 

Vorbericht Osterturniere

Bald ist es wieder soweit, denn die Tipp-Kick-Gemeinschaft trifft sich an Ostern traditionell zum Turnierwochenende in Berlin! Celtic Berlin  und die Spandauer Filzteufel heißen viele Cracks aus dem ganzen Bundesgebiet und der Schweiz willkommen und sorgen wie gewohnt für hervorragende Rahmenbedingungen.

Tipp-Kick von Freitagnachmittag bis Sonntagabend: was will ein Tipp-Kicker mehr? In den vergangenen Jahren konnte nur die Deutsche Einzelmeisterschaft die durchschnittlichen Teilnehmerzahlen der Osterturniere übertrumpfen. Neben der günstigen Berliner Küche werden immer wieder die große Sporthalle und die hohe Anzahl der einheitlichen Turnierplatten gelobt.

Eine Anmeldung kann über die Homepage von Celtic Berlin erfolgen. Dort sind auch weitere Informationen zu dem Highlight hinterlegt.

Spielort ist wie in den vergangenen Jahren auch schon die Sporthalle des Jugendhauses JFE Marshall in Berlin (Marshallstraße 3, 14169 Berlin).

Folgende Turniere werden am Osterwochenende angeboten:

7. Berlin Open
Wann: Freitag, den 30.03.2018 um 17:00 Uhr
Ende: gegen 0:00 Uhr
Startgeld: 5 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger: Frank Hampel (Gallus Frankfurt)
Modus: Gruppenmodus mit anschließendem Play-Off

Kann Frank Hampel erneut das Eröffnungsturnier gewinnen?

48. Berliner Pokalmeisterschaft und 3. Havel-Cup
Wann: Samstag, den 31.03.2018 um 9:00 Uhr
Anmeldeschluss: Freitag, den 30.03.2018 um 21:00 Uhr
Startgeld: 8 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger BPM: Marc Koschenz (TKV Grönwohld)
Titelverteidiger HC: Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck)
Modus: Gruppenmodus mit klassischer Endrunde
Der Havel-Cup wird für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde der BPM angeboten.

(Foto: W. Renninger)

Wenn Marc Koschenz kommt, zählt er auch in diesem Jahr zu den Favoriten (Foto: W. Renninger)

28. Ostdeutsche Einzelmeisterschaft und 3. Spree-Cup
Wann: Sonntag, den 01.04.2018 um 9:00 Uhr
Anmeldeschluss: Samstag, den 31.03.2018 um 21:00 Uhr
Startgeld: 8 € pro Teilnehmer und 4 € für U18 (DTKV übernimmt die Gebühr für U18)
Titelverteidiger ODEM: Jonathan Weber (Wasseralfingen)
Titelverteidiger SC: Dominik Steib (OTC Amberg)
Modus: Gruppenmodus mit klassischer Endrunde
Der Spree-Cup wird für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde der ODEM angeboten.

(Foto: W. Renninger)

Reicht die gute Form von Jonathan Weber (r.) zum ODEM-Hattrick? (Foto: W. Renninger)

6. Delligser Hils-Cup: Christoph Ihme triumphiert erneut!

Am 03. März 2018 trafen sich insgesamt 37 Teilnehmer in Delligsen um den Sieger des 6. Delligser Hils-Cup zu ermitteln. Auch einige Tipp-Kick-Schwergewichte waren in den „Hils“ vertreten, darunter mit Hacky Jüttner und Michael Schuster auch zwei ehemalige Deutsche Einzelmeister. Komplettiert wurde das Favoritenfeld durch Robert von Hering, Marcus Socha, Jochen Hahnel, Christoph Ihme und Myrko Baumgart.

Die Sieger des 6. Delligser Hils-Cup: (v.l.n.r.) Robin Schmidt, Hacky Jüttner, Marcus Socha, Christoph Ihme, Jochen Hahnel, Robert von Hering, Marina Kissling, Michael Schuster. (Foto: SC Delligsen)

Erste Überraschungen in Runde drei

Die ersten drei Runden musste keiner der Topfavoriten Federn lassen. Allerdings durften sich Tobias Witte (Jerze), Max Bartels und Dirk Kandziora (beide Drispenstedt) überraschend aus dem erweiterten Favoritenkreis verabschieden und ihre Kicker vorzeitig einpacken.


 Socha und von Hering erfüllen die Erwartungen

In der Endrundengruppe A trafen Robert von Hering (Kiel), Marcus Socha und Robin Schmidt (beide Drispenstedt), Myrko Baumgart (Adersheim), Michael Schuster (Düdingenhausen) und Lennart Johannsen (Buxtehude) aufeinander. Die Favoritenrolle hatten die Bundesligaspieler von Hering und Socha inne. Nach den ersten beiden Durchgängen führte Socha mit 4:0 Punkten. Auch Michael Schuster konnte die ersten beiden Partien positiv gestalten. Im Duell Socha gegen Schuster kamen beide Akteure nicht über ein 3:3 hinaus. Vor der letzten Runde hatte Socha bereits den Finaleinzug sicher und verlor in einem torreichen Spiel mit 5:7 gegen Myrko Baumgart, der seine einzigen beiden Punkte gegen den Routinier einfahren konnte. Von Hering landete punktgleich mit Socha und Schuster auf dem zweiten Platz. Youngster Robin Schmidt durfte sich über seine erste Endrundenteilnahme überhaupt freuen, zog sich mit 4:6 Punkten mehr als beachtlich aus der Affäre und belegte am Ende des Tages einen tollen achten Platz in der Gesamtwertung.

(Foto: W. Renninger)

Knapp das Finale verpasst: Bundesligaspieler Robert von Hering (Balltick Kiel) wurde Vierter. (Foto: W. Renninger)


Showdown in der letzten Runde

In der Endrundengruppe B trafen sich Hacky Jüttner (Jerze), Bastian Stapel (Düdingenhausen), Berthold Nieder (Drispenstedt), Martin Leinz (Flamengo Berlin), Jochen Hahnel (Waltrop) und Christoph Ihme (Wolfsburg). Während in der ersten Runde Martin Leinz dem Favoriten Ihme alles abforderte und ein 6:6 erzwang, ließ Jüttner beim 2:2 gegen Nieder ebenfalls einen Punkt liegen. Der aus Wuppertal angereiste Jochen Hahnel konnte sein Auftaktspiel mit 5:4 gegen Bastian Stapel gewinnen. Im weiteren Verlauf der Endrundengruppe B konnten sich Jochen Hahnel (Siege gegen Jüttner, Nieder und ein Unentschieden gegen Martin Leinz) und Christoph Ihme (Siege gegen Jüttner, Stapel und Nieder) vom Rest der Gruppe absetzen. Und so kam es in der letzten Runde zum entscheidenden Spiel Ihme gegen Hahnel, das der Neu-Wolfsburger Ihme mit 1:0 (!) für sich entschied und somit ins Finale des Hils-Cup einzog.

In der letzten Partie den Finaleinzug verpasst: Jochen Hahnel vom Bundesligisten Preußen Waltrop. (Foto: W. Renninger)


 Ihme abgezockt

In einem taktisch geprägten Finale ging der Wolfsburger Ihme mit 1:0 in Führung. Durch einen vom Torwart abgewehrten Ball, der ins gegenüberliegende Tor von Socha trudelte, ging Ihme mit 2:0 in Führung. Socha verkürzte kurz nach Beginn der zweiten Hälfte mit einer direkt verwandelten Ecke auf 1:2. Direkt nach dem Gegentor legte Ihme den Ball vom Anstoß auf die Linie des 16-Meter-Raumes und verwandelte diesen Ball postwendend. Kurz vor Ende gelang Socha dann noch das 2:3, doch Ihme spielte die Partie gekonnt runter und feierte seinen sechsten Turniersieg innerhalb von 153 Tagen.

 

Die Rundschau gratuliert dem Dauersieger Christoph Ihme zu seiner mittlerweile sensationellen Siegesserie. Herzlichen Glückwunsch!

 

Alle Ergebnisse wie immer auf www.artbot.de zum Nachlesen.

Vorschau: 5. Zollern Alb Pokalturnier in Balingen

In genau einer Woche, am Samstag den 17.02.2018, trifft sich die Tipp-Kick-Szene zum 5. Zollern Alb Pokalturnier in Balingen. Für alle Kurzentschlossenen hier wieder die wichtigsten Infos zum Turnier.

 

5. Balinger Zollernalb Pokalturnier am 17. Februar 2018
Spielort: Evangelisches Gemeindehaus, Herrmann Berg Straße 12 (Eingang Wilhelmstraße)

Titelverteidiger:
Frank Hampel


Das Siegerbild des 4. Zollern Alb Pokalturniers 2017. (Foto: Headbangers Balingen)


Beginn ist um 10.00 Uhr.

Maximale Teilnehmeranzahl 61

Modus:
10 Runden Schweizer System
Endrunde 24 Teilnehmer
Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Endspiel
Endrunde im KO System (best of one)

Preise:
Pokale für die Plätze 1 bis 3
Pokal für den besten U18
U14 Halbfinale und Endspiel
Pokal für den besten U14
Trophäe für den besten Torschütze Vorrunde
Trophäe für den besten  Goali Vorrunde
Original Headbangers Zielwasser für den schlechtesten Torschützen über 18 Jahre

Startgeld:
(inclusive Verpflegung ganztags =Frühstücksbuffet, Mittagsbuffet, Kaffee und Kuchen, Snacks zwischendurch, alle Getränke Sprudel, Cola, Fanta, Wasser, Säfte, Bier)

Erwachsene  € 25.-
U18             € 11.-

Geplantes Ende gegen 18.30 Uhr.

Mittagspause ca. 1 Std.

 

Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstalterseite.

 

Vorschau: 3. AVU Winter Cup in Gevelsberg

Am Sonntag, den 28. Januar 2018, richtet der TKC Gevelsberg zum mittlerweile dritten Mal den AVU Winter Cup aus. Die ersten beiden Ausgaben des Turniers haben Lust auf mehr gemacht, deshalb ist das erste Turnier des Jahres ein Muss für alle Spieler, die nach den Feiertagen wieder an ihrer Form für das kommende Jahr arbeiten und die Püppchen tanzen lassen wollen. Das Veranstalterteam um Siggi Gies hat kein Limit bei der Teilnehmerzahl angesetzt, 2017 haben immerhin 62 Kicker um den Turniersieg gespielt. Hier wieder die wichtigsten Daten rund um das Turnier. 


Datum: 

28.Januar 2018

Titelverteidiger:

Christoph Ihme

Spielort:

Turnhalle Strückerberg

Alter Hohlweg 54

58285 Gevelsberg

Beginn:

9.30 Uhr

Die Gewinner des 2. AVU Winter Cup 2017

Startgeld:

Erwachsene: 9,00 Euro

Damen: 5,00 Euro

U18 Spieler: Kostenlos

Modus:

15 Runden Schweizer System

Danach Finale 1-2

Pokale:

Plätze 1-6

Damen 1-2

U18 1-2

Bester Ü50 Spieler

Anmeldeschluss:

Samstag 27.Januar 2018 um 23.59 Uhr

Teilnehmerbeschränkung:

Keine

 

Ein schönes Turnier und viel Erfolg wünscht euch wieder das Rundschau-Team!

 

3. Schloss Strünkede Cup in Herne: Christoph Ihme ist nicht zu stoppen!

Einmal mehr hat das Veranstaltungsteam des TKC Phoenix Herne mit dem 3. Schloß Strünkede Cup ein rundum gelungenes Turnier auf die Platten des Sportjugendhauses in Herne gezaubert. Dafür, dass das offizielle Turnierjahr dann auch endete, wie es begann, sorgte der Titelsammler des Jahres 2017: nach dem AVU Winter Cup im Januar, den Cult-Classics und der Gießener Stadtmeisterschaft im Oktober sowie der Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft Anfang Dezember holte sich der Neu-Wolfsburger Christoph Ihme einen Tag vor Silvester „aufem Pütt“ auch noch seinen fünften Pott des Jahres 2017!

v.l.n.r.: Thomas Jahr (TKC Torpedo Ergste, Bester Newcomer), Luc Kaouane (SG 94 Hannover, LL-Sieger), Fred Elesbao (Hannover, 6. Platz), Christoph Ihme (TKG Wolfsburg, Sieger), Arnold Gotzhein (TKC Preußen Waltrop, 3. Platz), Jens Foit (Hansa Herford, 2. Platz), Olaf Ruscheweyh (Waltrop, 4. Platz), Hacky Jüttner (TKV Jerze, 5. Platz).

Starkes Teilnehmerfeld

(Foto: W. Renninger)

Scheiterte vorzeitig: Bundesligakicker Marcus Socha. (Foto: W. Renninger)

Unter den 48 Startern in Herne waren neben zehn Zweitligakickern mit Arnold Gotzhein (Waltrop), Max Bartels und Marcus Socha (beide Drispenstedt) auch drei aktuelle Bundesligakicker am Start. Arnold Gotzhein konnte sich für die Endrunde qualifizieren, für die beiden Drispenstedter Bartels und Socha war allerdings überraschend schon in der Vorschlussrunde Feierabend. Wie stark das Feld tatsächlich besetzt war wird allein daran deutlich, dass in der Endrunde mit Hacky Jüttner (der neben der DEM auch schon alle Sektionstitel abgeräumt hat), Jens Foit (Norddeutscher Einzelmeister 99) und Thomas Krätzig (Ostdeutscher Einzelmeister 2011) drei Mitglieder der „Hall of fame“ um den Einzug ins Finale kickten. Wahrlich kein Zuckerschlecken also, sich in diesem Feld zu behaupten. Mit Siddhi Popat (SG Rheinland/Düsseldorf), Olaf Ruscheweyh (TKC Preußen Waltrop II) und Valentin Kramer (SG TornaDO/Menden) hatten immerhin drei Regionalligaspieler den Weg in die Endrunde genommen, Lokalmatador Jens Schüring schaffte das sogar als Verbandsligakicker.

Luc Kaouane holt sich den ersten Titel

Parallel zum Hauptturnier fand wie gewohnt für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden der sogenannte „Bauch wech, Speck wech“-Cup statt. Simultan zum Start der zweiten Runde des Hauptturniers wurden noch zwei Runden „Bauch wech“ gespielt, anschließend folgte eine klassische Endrunde mit zwei 6er-Gruppen. Hier schafften Danny Piel vom TKC Phoenix Herne und Luc Kaouane von der SG 94 Hannover jeweils den Gruppensieg und zogen damit ins Endspiel ein.

Der favorisierte Luc behielt mit 4:1 die Oberhand und nahm am Abend die erste Siegtrophäe des Tages mit auf den Heimweg nach Niedersachsen.

Gratulation zu dieser Leistung!

 

 

Showdown in den Endrunden-Gruppen

Stand kurz vor dem Finaleinzug: Arnold Gotzhein.

Hochspannung war in den beiden Endrundengruppen des Hauptturniers angesagt. In Gruppe A setzten sich Foit, Gotzhein und Jüttner vom Rest der Gruppe ab. Hacky Jüttner musste sich allerdings im vierten Spiel Jens Foit mit 4:7 geschlagen geben, eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug ins Finale. Zum Showdown kam es dann punktgenau im letzten Durchgang. Jens Foit und Arnold Gotzhein trafen jeweils mit 7:1 Punkten aufeinander, beide hatten jeweils 18 Tore erzielt, Gotzhein allerdings ein Tor weniger kassiert. Also war klar: Foit musste gewinnen, ein Unentschieden hätte Gotzhein schon ins Finale gebracht. Mit Nerven wie Drahtseilen konnte Jens Foit das Spiel in den letzten beiden Minuten zum 4:2 Endstand drehen und stand damit als erster Finalteilnehmer fest.

Zwei Niederlagen zuviel für Fred Elesbao.

In Gruppe B hatte Fred Elesbao in seinen ersten Partien gegen Ihme (0:2) und Ruscheweyh (3:4) den Einzug ins Finale schon verspielt; auch drei Siege in den folgenden Partien änderten daran nichts mehr. Christoph Ihme kontrollierte das Feld von vorne und legte souverän vier Siege vor. Auf Olaf Ruscheweyh hätten nach seiner ersten Partie wohl wenige noch gewettet: Gegen Herne-Boss Jens Schüring kassierte er eine krachende 2:8-Niederlage. Mit drei Siegen in Folge erkämpfte er (6:2) sich allerdings sein Endspiel ums Finale gegen Christoph Ihme (8:0) in Runde fünf. Und hier verlangte er dem Favoriten alles ab: Mit 3:3 konnte Ihme am Ende seinen 2-Punkte-Vorsprung hauchdünn ins Ziel retten und zog ins Finale ein.

 

 

Duell der Besten

Im Finale des Hauptturniers trafen dann tatsächlich die beiden besten Spieler des Tages aufeinander. Im Duell Jugend gegen Erfahrung konnte Christoph Ihme dann jeweils zum richtigen Zeitpunkt seine Treffer erzielen und die hochklassige Partie schließlich mit 4:1 für sich entscheiden. Damit war Hacky Jüttner im Verlauf des Turniers der einzige Spieler, der Ihme bei seinem 5:1-Erstrundensieg beide Punkte abnehmen konnte. Jens Foit musste sich neben der Finalniederlage nur Stefan Peukert ebenfalls in Runde eins mit 5:6 geschlagen geben.

(Foto: W. Renninger)

 

 

 

 

 

 

Der Turnier-Überflieger der Saison, Christoph Ihme, holte sich damit seinen insgesamt sechsten Einzeltitel.

Als hätten sie`s geahnt: Detlef Bastian (l.) und Marcel Becker präsentieren im Herbst Neuzugang Christoph Ihme, der räumt 2017 fünf Turniertitel ab! (Foto: TKG Wolfsburg)

 

Einmal mehr herzlichen Glückwunsch für eine außergewöhnliche Leistung an Christoph Ihme!!

 

Alle Ergebnisse rund um das Turnier wieder zum Nachlesen auf artbot.

Vorschau: 3. Schloss Strünkede Cup in Herne

Zum letzten offiziellen DTKV-Ranglistenturnier in 2017 trifft sich die Tipp-Kick-Gemeinde am 30.12.2017 zum mittlerweile dritten Mal im Sportjugendhaus Herne. Veranstalter ist wie gewohnt der TKC Phoenix Herne. Das Team um Jens Schüring freut sich auch in diesem Jahr auf 48 Teilnehmer. Alle Fakten rund um den Schloss Strünkede Cup gibt es wieder hier in der Rundschau!

 

3. Schloß Strünkede-Cup

Für Wiederholungstäter, die in den letzten zwei Jahren bereits Blut geleckt haben, wie auch interessierte Neueinsteiger.

Infos

Termin: 30.12.2017
Anmeldeschluss: 29.12.2017 12:00 Uhr
Ankick: 9:00 Uhr
Ende: ca. 19:30 Uhr
Startgeld: 8,00 € (U18-Spieler kostenlos)
Spielort: Sportjugendhaus, Westring 263 in 44629 Herne.
Teilnehmer: maximal 48
Modus: Gruppenphase mit anschließender Endrunde der besten 12 Teilnehmer
Titelverteidiger: Christoph Jilo (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Spielmaterial (Torwart, Feldspieler) kann gern mitgebracht oder auch vor Ort ausgeliehen werden.

Anmeldung

Du kannst dich bei Jens Schüring wie folgt anmelden:

Anfahrt

Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr hier

Teilnehmer- und Warteliste

findet ihr auf der Turnierseite!

 

Ein spannendes und erfolgreiches Turnier wünscht euch wieder das Rundschau-Team!

Rückblick: 29. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

 Am 04.11.2017 beteiligten sich insgesamt 24 Teilnehmer (23 zur BEM), fast allesamt aus dem bayerischen Raum. 13 Teilnehmer stellte schon der OTC 90 und gar 14 kamen aus Amberg! Es scheint der Trend des Turniers zu sein, dass Tipp-Kick-Kameraden, die ein paar Kilometer mehr zu fahren hätten, dies für ein kleines Event nicht mehr in Kauf nehmen möchten oder können!

Als Turnier Modus wurde, entgegen dem süddeutschen Trend des Schweizer Systems und vor allem der Play-Offs, die traditionelle Endrunde gewählt. Deshalb gab es in der 1. Runde zunächst drei 6er-Gruppen und eine 5er-Gruppe, je vier Spieler kamen weiter. Hier scheiterte Thomas „James“ Ruchti sehr knapp.

Darauf erstmal einen Schluck! Thomas Ruchti nach seinem frühen Ausscheiden bei der BEM. (Foto: W. Renninger)

 Die Ausgeschiedenen der 1. Runde spielten im Anschluss den 5.Thomas Nagy Pokal in zwei Gruppen aus, um sich im anschließenden Play-Off mit den Ausscheidern der 2. Runde der BEM zu messen. 

Vier Guppen zu je vier Mitspielern, davon 3 weiter, gab es in der BEM 2.Hauptrunde. In Gruppe 1 konnte hier Heinz Steib aus dem II. Team des OTC 90 gegen Funke, Tuma und Prem nicht mehr bestehen. Überraschend auch schon das Aus für Christian Kraus als Viertplatziertem nach den Spielen gegen Hans Kraus, Thomas Krätzig und Alexander Huhnholz. 

In Gruppe 3+4 beherrschten Ralf Item, Sebastian Wagner und Dominik Steib ihre Kontrahenten. Überraschend hier der Endrundeneinzug von Peter Dobler und OTC 90-Youngster Michael Janner !

Hans Kraus (l.) setzte sich in der ersten Runde der BEM durch

Erstmals im Turnier Modus: dass „Handball System“. Die in der Vorschlussrunde erzielten Punkte gegen die weitergekommenen Endrunden-Kanditaten wurden in selbige mitgenommen. Es startete also jeder in die Endrunde zwischen 4:0 und 0:4 P.  

In der mittlerweile traditionellen Bayerischen Doppel Konkurrenz war auch das favorisierte zweimalige Gewinner-Team Huhnholz/Item am Start. Diese konnten sich auch knapp gegen das neu formierte Doppel Christian Kraus/Tuma in Gruppe 2 durchsetzen. In einem Halbfinale setzen sich Wagner/Krätzig gegen Item/Huhnholz durch, im zweiten Funke/Ruchti gegen Prem/Ruhland. Den Titel gewannen dann erstmals Sebastian Wagner und Thomas Krätzig mit 3:1.

In der Endrunden-Gruppe A der BEM starteten Peter Tuma und Thomas Krätzig mit jeweils 4:0 Punkten. Beide trennten sich mit einem Remis. Auch Peter Funke hatte bis zum Schluss noch Chancen auf das Finale, verlor dann aber mit 4:5 knapp gegen Thomas Krätzig. Dieser war dann am Ende mit 9:1 Punkten für das Finale qualifiziert.

In der Gruppe B lieferten sich Dominik Steib und Sebastian Wagner ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass am Ende Wagner mit 10:0 Punkten für sich entschied. Auch Ralf Item war hier noch aussichtsreich dabei auf Platz 1 der Gruppe.

Im zunächst engen Finalspiel der 29. BEM konnte am Ende Thomas Krätzig mit 4:1 seinen 10. bayerischen Titel gewinnen.

(Foto: W. Renninger)

Thomas Krätzig setzte sich im Endspiel der 29. BEM gegen seinen Vereinskameraden Sebastian Wagner durch.

 Den Thomas Nagy Pokal sicherte sich Christian Kraus gegen den überraschend stark aufspielenden OTC Youngster Tizian Stein mit 10:3. 

Den Damen Pokal gewann Emilia Meier vom OTC 90 Amberg.

Somit konnte der OTC 90 Amberg erstmals in seiner 27jährigen Geschichte alle Titel sowie Pokale eines Turniers gewinnen. Die Bayerische Doppel Meisterschaft hat sich mittlerweile etabliert und ist zum festen Bestandteil der BEM-Titelkämpfe geworden. 

Alle Titelträger der BEM (v.l.): Sebastian Wagner, Thomas Krätzig, Peter Tuma, Christian Kraus, Jürgen Prem und Sebastian Ruhland. (Foto: OTC 90 Amberg)

 

Hier wieder alle Fakten der BEM zum Nachlesen auf artbot!

37. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft: Christoph Ihme zum Vierten!

Er hat es schon wieder getan: Christoph Ihme war auch in Karlsruhe nicht zu stoppen! Ungeschlagen schnappte sich der Wolfsburger den Titel bei den 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften. Auch der stark aufspielende Karlsruher Lokalmatador Georg Schwartz konnte Ihme im Finale nicht stoppen, der bei seinem insgesamt fünften Turniersieg bereits den vierten Erfolg in 2017 feierte. 

 

Die vier Erstplatzierten der 37. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft 2017: v.l. Artur Merke (3.), Christoph Ihme (1.), Georg Schwartz (2.) und Frank Hampel (4.).  (Foto: M. Bittmann)


Tradition und Legende

 

Youngster Fabian Werle vom 1. TKC Kaiserslautern 86 war einer von vier Bundesliga-Kickern unter den 46 Teilnehmern.

Schon zum 37. Mal trafen sich Kicker aus ganz Deutschland und der Schweiz zur Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft. Leider waren nach zahlreichen Abmeldungen im Vorfeld von den insgesamt 61 Startplätzen nur 46 besetzt. Mit Frank Hampel, Artur Merke, Michael Link und Fabian Werle waren vier aktuelle Bundesligaspieler am Start, von denen es allerdings keiner bis ins Finale schaffte. Und auch eine lebende Legende gab sich die Ehre: Werner Glück war schon 1974 zum ersten Mal Süddeutscher Einzelmeister, in einem Jahr, in dem die meisten Teilnehmer des Turniers sehr wahrscheinlich noch nicht einmal geboren waren. Er belegte am Ende Rang 19 und schrammte dabei nur knapp an den Play-Offs vorbei.


Die Vorrunde

 

(Foto: W. Renninger)

Volle Anspannung: auf den letzten Drücker konnte sich Daniel Nater von den Baden Hotspurs für die Play-Offs qualifizieren. (Foto: W. Renninger)

Böse Zungen könnten behaupten, dass nach zehn Runden Schweizer System die Messe bereits gelesen war: Turniersieger Christoph Ihme hatte sich da schon in die Pole-Position gebracht. Mit nur 25 Gegentreffern hatte Ihme zu diesem Zeitpunkt die zweitbeste Abwehrarbeit geleistet, nur der punktgleiche Zweite Frank Hampel musste den Ball noch seltener (21 mal) aus dem eigenen Netz fischen. In der Offensive drehte der Wolfsburger den Spieß um, hier lag er am Ende mit beeindruckenden 53 Treffern vor Hampel, der es auf 47 Torerfolge brachte. Bemerkenswert der fünfte Platz vom Gießener Michael Eggebrecht, der sich damit vorzeitig fürs Achtelfinale qualifizierte und auch dort gegen Bundesligakicker Artur Merke zwei gute Partien ablieferte. Pech dagegen hatte Dawood Malik, der mit Platz 17 nur knapp an seinem ersten Einzug in die Play-Offs vorbeisegelte. Den schaffte mit einem Punkt mehr auf Platz 16 gerade noch der Badener Heißsporn Daniel Nater.


Play Offs

 

Musste unerwartet gegen Michael Bräuning die Segel streichen: Peter Tuma vom OTC 90 Amberg. (Foto: W. Renninger)

Bis auf den Achtelfinalerfolg von Michael Bräuning gegen Peter Tuma gab es zu Beginn der Play-Offs keine Überraschungen. Als es im Halbfinale dann zu den Paarungen Ihme – Merke und Hampel – Schwartz kam, hätten die meisten der Anwesenden wohl auf ein Endspiel Merke – Hampel getippt: es kam aber genau anders! Ihme setzte sich mit jeweils einem Tor Vorsprung in zwei Partien gegen Merke durch, an der anderen Platte rief Georg Schwartz gegen Frank Hampel zwei ganz starke Leistungen ab. Mit 3:0 und 2:1 setzte er sich gegen den aktuell Achten der Bundesliga-Einzelwertung durch. Die beiden Zweitligakicker setzten sich also beide gegen ihre Kontrahenten aus der Eliteliga durch und trafen im Finale aufeinander.


 Das Finale

 

(Foto: W. Renninger)

Hatte trotz der Niederlage im Finale allen Grund zur Zufriedenheit: Georg Schwartz spielte ein ganz starkes Turnier. (Foto: W. Renninger)

In einem hochklassigen Finale ging Christoph Ihme dann mehrmals in Führung, Georg Schwartz ließ sich aber nicht abschütteln und glich immer wieder aus. In der Verlängerung der Partie konnte Christoph dann allerdings den Lucky Punch landen, von dem sich Georg nicht mehr erholte. Mit 5:4 nach Verlängerung setzte Ihme seinen beindruckenden Lauf fort und schnappte sich seinen vierten Turniererfolg in 2017!


Glückwunsch an den Baden-Württembergischen Einzelmeister 2017: Christoph Ihme!

 

 


 

Alle Fakten rund um`s Turnier hier wieder zum Nachlesen auf artbot.