Interview mit der Deutschen U18-Meisterin Luisa Witte

Als erste weibliche Jugendliche gewinnt Luisa Witte die Deutsche U18-Meisterschaft im Tipp-Kick. Im Interview spricht sie über den entscheidenden Moment, ihr Training, ihre Familie und ihre Ziele.

Mit ihrem Titelgewinn hat Luisa Witte Tipp-Kick-Geschichte geschrieben: Sie ist die erste weibliche Jugendliche, die sich bei den unter 18-Jährigen den deutschen Meistertitel sichern konnte. Im Gespräch erzählt sie, warum Tipp-Kick weit mehr als ein Kinderspiel ist und was sie sich für die Zukunft des Sports wünscht.

„Ich konnte es im ersten Moment gar nicht richtig glauben“

Herzlichen Glückwunsch zum Titel! Wenn du an den entscheidenden Moment im Finale zurückdenkst – was ging dir durch den Kopf, als der Sieg feststand, und wie hast du den Erfolg gefeiert?

Ich war unglaublich glücklich und konnte es im ersten Moment gar nicht richtig glauben. Das ganze Training hat sich auf jeden Fall gelohnt! Nachdem ich im vergangenen Jahr das Finale verloren hatte und Zweite geworden war, war die Freude dieses Jahr umso größer, weil ich es diesmal geschafft habe, Deutsche U18-Meisterin zu werden.

Es war ein richtig schönes Gefühl zu merken, dass sich das regelmäßige Training ausgezahlt hat. Ich war unglaublich stolz auf mich und habe mich riesig über den Titel gefreut. Gefeiert haben wir am vergangenen Samstag vereinsintern mit Kaffee und Kuchen und konnten diesen Erfolg gemeinsam genießen.

Tipp-Kick ist viel mehr als ein Kinderspiel

Viele Menschen kennen Tipp-Kick nur als klassisches Kinderspiel aus dem Wohnzimmer. Wie erklärst du Freunden oder Außenstehenden, dass es sich dabei um einen echten Leistungssport mit Bundesliga und Verband handelt?

Ich erkläre meistens, dass Tipp-Kick viel mehr ist, als viele denken. Es gibt richtige Vereine, eine Bundesliga und große Turniere, bei denen man gegen andere Spieler antritt. Um dort erfolgreich zu sein, muss man regelmäßig trainieren und viel Zeit investieren, um sich immer weiter zu verbessern.

Von außen sieht es vielleicht nach einem einfachen Spiel aus. Wenn man selbst bei Turnieren dabei ist, merkt man aber, wie viel Ehrgeiz, Konzentration und Können dazugehören.

Training, Erfahrung und Nervenstärke

Beim Tipp-Kick entscheiden oft Millimeter und Sekunden über Sieg oder Niederlage. Wie sieht dein Training aus, um die nötige Fingerfertigkeit, Schusstechnik und vor allem die mentale Ruhe und Konzentration am Turniertisch zu behalten?

Unter der Woche trainiere ich zu Hause mit meinem Vater und an den Wochenenden mit meinem Verein, dem TKV Jerze. Ich versuche, mich immer weiter zu verbessern und bei jedem Training etwas dazuzulernen. Bei Turnieren schaue ich mir auch gerne die Spiele von stärkeren Spielern an, weil ich dabei viel lernen und mir einiges abschauen kann. Durch die Turniere sammle ich außerdem immer mehr Erfahrung.

Vor Turnieren bin ich meistens ziemlich aufgeregt, weil ich natürlich gut spielen möchte. Trotzdem versuche ich, mein Bestes zu geben und mich auf mein Spiel zu konzentrieren.

Der Vater als größtes Vorbild

Dein Papa ist ebenfalls ein erfolgreicher Spieler. Ist er dein Vorbild oder hast du einen eigenen Favoriten? Gibt es bald noch weitere Konkurrenz aus der Familie?

Mein Vater war schon immer mein größtes Vorbild im Tipp-Kick. Ich war schon immer davon fasziniert, wie er spielt, und habe immer zu ihm aufgeschaut. Ich bin sehr froh, dass er mir alles beigebracht hat und mich so unterstützt.

Meine Schwester fängt langsam auch mit Tipp-Kick an. Mal schauen, ob sie irgendwann genauso viel Spaß daran hat wie wir.

Ziele für die Zukunft

Du hast in der Jugendklasse bereits das Maximum erreicht. Welche sportlichen Ziele hast du dir für die Zukunft gesetzt – vielleicht den Wechsel zu den Erwachsenen? Und was wünschst du dir für die Zukunft des Tipp-Kick-Sports in Deutschland?

Natürlich möchte ich in Zukunft noch viel erfolgreicher werden. Bei den Damen habe ich bereits den dritten Platz erreicht und möchte mich natürlich weiter verbessern und irgendwann vielleicht auch ganz oben stehen. Ich weiß, dass das Zeit braucht. Aber ich hoffe, dass ich mit viel Training und Erfahrung meine Ziele erreichen kann.

Außerdem würde ich mich freuen, wenn Tipp-Kick bekannter wird und mehr Jugendliche anfangen, diesen Sport zu spielen. Es wäre schön, wenn noch mehr junge Menschen sehen, wie viel Spaß Tipp-Kick macht und was alles dahintersteckt.

Vielen lieben Dank Luisa für das Interview, zusammen mit der neuen Jugendsprecherin Heidi Grellmann kannst du hoffentlich noch viele Kids für unser tolles Spiel begeistern!

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Interview mit dem neuen Deutschen Einzelmeister Artur Merke

1. Zum historischen Triumph

„Herzlichen Glückwunsch zum dritten Titel! Aller guten Dinge waren diesmal drei – damit gehörst du nun endgültig zum erlesenen Kreis der dreifachen Deutschen Einzelmeister. Was bedeutet Dir dieser spezielle Titel bei der 60. Jubiläumsmeisterschaft im Vergleich zu Deinen Siegen 2022 und 2024?“

Irgendwie waren alle Titel wichtige Meilensteine für mich. 2022 wäre ich fast gar nicht hingefahren, aber dann habe ich mir gesagt, dass wenn ich nicht zur DEM fahre, dann geht es irgendwie dem Ende zu. Ich hatte auch schon fast damit abgeschlossen, dass ich jemals den größten Traum wohl eines jeden Tkers noch schaffen würde. 2024 war natürlich das Mega Highlight, eines der 10 meistbesuchten Turniere in der TK Geschichte, und dann auch noch die tolle Atmosphäre des 100 jährigen Jubiläums. Nach dem verlorenen Finale 2025, hätte es mich schon gewurmt zum zweiten Mal in Folge zu verlieren. Aber zum Glück habe ich mir während des Turniers (und auch während des Finales) nicht groß Gedanken dazu gemacht. Spätestens ab der 2. Halbzeit war ich voll im Flow. Das nötige Quäntchen Glück war in der ersten Halbzeit dabei. Im Moment fühle ich mich irgendwie vollständig, was meine TK Karriere angeht. Soll aber nicht heißen, dass ich nicht wieder angreifen werde.

2. Zur Final-Dynamik gegen Benjamin Buza

„Das Finale gegen Deinen ehemaligen Teamkollegen Benjamin Buza ging nach einem unglücklichen Eigentor zum 1:1-Ausgleich in eine heiße Phase. Danach hast Du ‚wie aus einem Guss‘ agiert. Wie schafft man es in so einem mentalen Schlüsselmoment auf diesem Niveau, die Nerven zu behalten und das Spiel so dominant an sich zu reißen?“

Die einfache Antwort steht schon in meinen Ausführungen oben. Wenn man es schafft in den Flow zu kommen (und das ist wahrlich nicht so einfach), dann nimmt man keine Zeit mehr wahr, ist voll im Jetzt und die abertausenden von Stunden, die man an der TK Platte verbracht hat, machen auf einmal auf Autopilot. So habe ich es jedenfalls empfunden. Tatsächlich war ich bei allen 3 DEM Titeln voll im Flow. Der Rückstand nach dem Mega Brett von Beni hat mich auch gar nicht so beschäftigt. Natürlich war der Ausgleich sehr glücklich, aber die 2 Halbzeit ging dann voll an mich.

3. Zum Vereinswechsel und Deine Skills in der Mannschaft

Du bist bei der Deutschen für den TKV Grönwohld angetreten. Wie erklärst du dir, dass du so ein überragender Einzelspieler bist, aber in der Mannschaft nicht an diese Leistungen anknüpfen kannst?

Dazu habe ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht. Im Prinzip sind es zwei verschieden Disziplinen (so hat es Georg mal bezeichnet). Bei der einen muss du sofort von 0 auf 100% voll da sein, sonst gehst Du knallhart unter die Räder.

Ein Turnier hat so seine eigene Dynamik, die man richtig Lesen und für sich Nutzen können muss. Ich habe es auch immer gehasst, im Gruppenmodus am Sonntag in die erste Runde zu gehen (damit bin ich aber wahrscheinlich nicht alleine). Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich nach der DEM 2024 nicht voll mit meinem Material zufrieden war. Daher waren meine Ergebnisse für KL wirklich unterirdisch.

Auch die ganzen zweiten Plätze letztes Jahr und die verkorkste erste Jahreshälfte 2026 (nicht ansatzweise eine Sektionsendrunde erreicht)  zeugen ein Bisschen davon. Ich habe tatsächlich nach der SDEM gesagt, dass ich das Jahr eigentlich nur noch retten kann, wenn ich DEM werde (da war es noch ein Scherz :-).

Habe dann im Sommer etwas an meinem Material gearbeitet, und dann auch gleich gemerkt, dass ich ein viel besseres Gefühl habe. Bin dann aber erst mal in Urlaub gegangen, und quasi direkt danach ohne zu üben nach Düsseldorf gefahren. Komplett ohne Druck irgendetwas gewinnen zu müssen. Und siehe da, der Spieler ging immer noch voll ab. Bis zur DEM habe ich im Training mit Georg meine Abwehr stabilisiert, und schon hat die Mischung gestimmt.

4. Zu den Erfolgsfaktoren im Tipp-Kick

„Drei Titel in fünf Jahren zeigen eine enorme Konstanz. Was sind die größten Faktoren für Deine Erfolgsgeschichte?

Jeder hat so seine Methoden, die auch nicht lautstark verraten werden 🙂 Man darf nicht vergessen, dass auch immer etwas Glück im Spiel ist. Tatsächlich hat mich aber der erste DEM Titel irgendwie gefestigt (die erste Million ist die schwierigste :-).

Ein Faktor ist sicher auch, dass ich nur mit einem Spieler spiele (schon immer). Allerdings muss dieser auch passen, wenn der schwächelt, bin ich fast schon aus dem Gefecht genommen. Umgekehrt aber, wenn der gut läuft, bin ich mit dem so eingespielt, wie kaum jemand sonst mit seinen Spielern.

Ich habe mir (auch schon früher) viele Gedanken zur mentalen Stärke gemacht. Habe seinerzeit viel dazu gelesen, und versucht es in der Praxis umzusetzen. Ich würde z.B. nie auf ein Turnier fahren, und mir vornehmen, es gewinnen zu müssen. Ich nehme mir eher vor, gut zu spielen, und bisher hat es das eine oder andere Mal zu (sehr) guten Ergebnissen geführt.

5. Zum Blick in die Zukunft

„Mit 53 Jahren stehst Du auf dem Zenit des deutschen Tipp-Kicks. Dein Sohn Lasse strebt Dir nach. Sehen wir Dich in naher Zukunft zusammen mit Deinem Sohn in einer Mannschaft? …und wer wird Deutscher Mannschaftsmeister 2026?

Ich glaube ich bin der älteste DEM aller Zeiten :-). Momentan fühle ich mich auch fit genug, es mit der jungen (und mittlerweile auch sehr starken) Garde aufzunehmen. Ist vielleicht etwas wie im Dart Sport, wo auch schon mal ältere Semester Weltmeister geworden sind. Mit Mannschaftspielen habe ich (fast) abgeschlossen. Mein Gastspiel für Grönwohld hat aber tatsächlich mal wieder richtig gute Laune gemacht. Also Jungs, wenn Ihr mal wieden gen Süden müsst, könnt Ihr mich wieder anrufen :-).

Es würde mich wohl auch nochmal reizen, mit einer guten Mannschaft in einem DMM Playoff(finale) zu spielen. Vielleicht um mal mein Alleinstellungsmerkmal etwas abzumildern, da ich der einzige Tipp Kicker bin, der mit 0:8 Punkten im Finale, DMM geworden ist (allerdings war ich maßgeblich daran beteiligt, dass wir damals nicht abgestiegen sind, und überhaupt das Finale erreicht hatten).

Ansonsten müsste ich öfters mit Lasse trainieren, das haben wir leider etwas schleifen lassen, Aber er ist noch jung, und der Spaß dabei ist das Wichtigste. Die vielen Niederlagen zu Beginn sind natürlich schwer zu verdauen. Man trifft ja fast auf keine Anfänger mehr. Von daher schauen wir mal, wie es sich weiter entwickelt, ohne großen Druck. Sollte irgendwann der große Ehrgeiz dazukommen, werde ich natürlich als Sparringspartner (und ein Bisschen auch als Trainer) zur Verfügung stehen.

Wegen DMM 2026: es läuft auf ein Duell zwischen Frankfurt und Hirschlanden hinaus. Hirschlanden hat eine super Saison gespielt, und sehr geschlossen agiert. Es wird etwas auf die Tagesform ankommen. Im Moment sehe ich trotzdem Frankfurt leicht im Vorteil (es wird wohl auch auf den Joker William Schwaß ankommen), würde aber ungern größere Mengen Geld darauf wetten. Wie eng es zugehen kann sieht man auch daran, dass Beni mit lediglich einem Tor Vorsprung vor Max Gottschalk die BL Einzelwertung gewonnen hat.

Vielen Dank für das Interview Artur und weiterhin viel Spaß mit dem zwölfeckigen Ball!

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Kilian Weishaupt gewinnt erstmals die Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft!

40. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft in Balingen: Spannendes Finale gegen Martin Leinz – Bundesligateam aus Wolfsburg nutzt das Turnier zur Vorbereitung

Balingen war am 19. September 2026 Schauplatz der 40. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft im Tipp-Kick. 34 Spieler gingen an den Start und kämpften um den Titel. Am Ende durfte Kilian Weishaupt von PWR Wasseralfingen jubeln: Er gewann das traditionsreiche Turnier erstmals in seiner Karriere.

Im Finale setzte sich Weishaupt mit 5:3 gegen Martin Leinz von der SG Wolfsburg/Adersheim durch. Leinz sicherte sich damit den zweiten Platz. Rang drei ging an Uli Weishaupt, der das starke Abschneiden des PWR Wasseralfingen mit einem weiteren Podestplatz abrundete.

Wolfsburg mit weiter Anreise und sportlichen Ambitionen

Für die weiteste Anreise sorgte das Bundesligateam der SG Wolfsburg/Adersheim. Die Mannschaft nutzte das Turnier gezielt zur Vorbereitung auf die anstehenden Bundesligaspiele tagsdrauf in Hirschlanden. Dass die Reise nach Balingen auch sportlich lohnenswert war, zeigte sich in den Ergebnissen: Neben Finalist Martin Leinz erreichten mit Stephan Pfaff auf Rang fünf, Detlef Bastian auf Rang sechs und Myrko Baumgart auf Rang neun gleich drei weitere Wolfsburger Spieler die Top Ten.

Prominenter Besuch aus dem Hockeysport

Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung durch den Besuch von Denise Rutschmann, die als Olympiasiegerin im Damenhockey bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen bekannt ist. Ihr Besuch unterstrich die Verbindung zwischen dem Tipp-Kick-Sport und anderen Sportarten.

Die 40. Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft bot damit spannende Begegnungen, ein hochklassiges Finale und die Headbangers aus Balingen wie gewohnt, als tolle Gastgeber. Der DTKV gratuliert Kilian Weishaupt zum Titelgewinn und bedankt sich bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.

Vorschau: 60. Deutsche Einzelmeisterschaft in Hirschlanden

Am 3./4. Oktober 2026 findet in Hirschlanden die 60. Deutsche Einzelmeisterschaft statt. Wer wird Nachfolger von Jakob Weber (PWR Wasseralfingen), oder gelingt dem Titelverteidiger die Titelverteidigung?

Schaut man in die Top 10 der aktuellen Turnierrangliste, findet man tatsächlich nur zwei ehemalige Titelträger: die Nummer 1 Frank Hampel (Gallus Frankfurt) und den viertplatzierten Artur Merke (Karlsruhe). Ansonsten viele gute Spieler und einige Turniersieger des laufenden Jahres. Die Sektionsmeister Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) und Michael Kaus (Gallus Frankfurt) sind sicher zum Favoritenkreis zu zählen. Dann sind da noch die beiden mit Vornamen Max, die sicher heiß auf den Titel sind: Max Gottschalk (Frankfurt) und Max Daub (TKC 71) werden eine gute Rolle spielen wollen. Zu den weiteren Mitfavoriten zählen die Lokalmatadoren Benjamin Buza und Harald Füßinger, die starke Lauterer Fraktion mit Jochen & Mathias Hahnel, sowie Philipp Baadt und Michael Link – um nur einige zu nennen.

Bei den Damen führt der Weg zum Titel auf jeden Fall über Titelverteidigerin Manuela Winter (TKC Gevelsberg). Michi Nagel (SG Rheinland Düsseldorf) und die junge Fraktion um Heidi Grellmann (TKC 71) und Luisa Witte (TKV Jerze) werden alles geben, um ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Auch bei den Kids erwarten uns spannende Spiele: Kann Mika Hahnel (HTKV Velbert) seinen Vorjahreserfolg bestätigen? Die jungen Hirschlander und Jerzer Akteure werden sicher etwas dagegen haben.

Spannende Entscheidungen liegen an – der TKC 71 Hirschlanden freut sich auf alle Spieler und Mitreisenden.

Nummer 2 – Chris Kuch

Süddeutscher & Ostdeutscher Einzelmeister – Daniel Bialk

Jochen Hahnel – die Krönung fehlt noch

Gelingt die Überraschung- Michael Link

Benjamin Buza – heiß auf Titel Nummer 3

Mathias Hahnel – einer der starken Lauterer

Artur Merke – aller guten Dinge sind 3?

 

Titelverteidiger Jakob Weber

Manuela Winter in der Mitte – Titelverteidigerin

Mika Hahnel (links) – könnte seinen Titel verteidigen!

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Heißer Tipp-Kick-Herbst startet in Düsseldorf

Nach der Sommerpause rollt der Tipp-Kick-Ball wieder – und die Tipp-Kicker starten in einen heißen Herbst. Den Auftakt machten in Düsseldorf gleich zwei traditionsreiche Veranstaltungen: die 10. Düsseldorfer Stadtmeisterschaft und der 10. Latscho Cup.

Turnierleiter Henning Horn konnte zum Restart insgesamt starke Teilnehmerfelder begrüßen. Bei der Stadtmeisterschaft gingen 36 Spieler an den Start, beim Latscho Cup waren 33 Aktive dabei. Beide Turniere wurden im gleichen Modus ausgetragen: Nach einer Vorrunde im Schweizer System wurde das Teilnehmerfeld auf die besten 16 Spieler reduziert, die anschließend im Play-off um den Turniersieg kämpften.

Georg Schwartz triumphiert bei der Stadtmeisterschaft

Bereits im Achtelfinale der Düsseldorfer Stadtmeisterschaft gab es die ersten großen Überraschungen. Der erfahrene Oldie Christian Schäl aus Gießen setzte sich überraschend deutlich mit 5:1 gegen Jochen Hahnel (TKC Kaiserslautern) durch. Auch für den favorisierten Artur Merke (Eving) war das Turnier schneller beendet als erwartet: Er unterlag Bernd Straberg (Preußen Waltrop) mit 2:4 Toren.

Im Halbfinale wurde es dann dramatisch. Georg Schwartz bezwang Christian Schäl in einer spannenden Partie erst im Sudden Death mit 4:3. Im zweiten Halbfinale musste ebenfalls die Verlängerung entscheiden: Hacky Jüttner (TKV Grönwohld) setzte sich gegen den Waltroper Olaf Ruscheweyh mit 3:2 im Sudden Death durch.

Damit standen sich im Finale zwei Tipp-Kick-Routiniers gegenüber. Doch das Endspiel wurde zu einer überraschend einseitigen Angelegenheit. Georg Schwartz dominierte die Partie gegen das Tipp-Kick-Denkmal Hacky Jüttner und setzte sich souverän mit 7:1 Toren durch.

Damit feierte der Karlsruher Georg Schwartz seinen ersten Turniererfolg – ein perfekter Start in den Tipp-Kick-Herbst!

Herzlichen Glückwunsch, Georg!

Jochen Hahnel siegt beim 10. Latscho Cup

Beim anschließenden 10. Latscho Cup sollte es allerdings eine ganz andere Geschichte geben. 33 Aktive gingen an den Start, erneut wurde im Schweizer System gespielt, bevor die besten 16 Spieler in den Play-offs um den Turniersieg kämpften.

Die größte Überraschung des Turniers war dabei ausgerechnet der frischgebackene Stadtmeister: Georg Schwartz verpasste die Play-offs deutlich und landete auf Rang 21. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie eng die Leistungsdichte im Tipp-Kick inzwischen ist.

Deutlich stärker präsentierten sich diesmal die angereisten Bundesligaspieler aus Kaiserslautern, Waltrop und Grönwohld. Im Halbfinale setzte sich Kai Schäfer (TKV Grönwohld) in einem spannenden Duell knapp mit 3:2 gegen Jens Foit (Preußen Waltrop) durch.

Im zweiten Halbfinale kam es zu einem vereinsinternen Duell der Kaiserslauterer. Jochen Hahnel behielt gegen Leon Böttger die Oberhand und gewann mit 5:3 Toren.

Damit trafen im Finale Jochen Hahnel und Kai Schäfer aufeinander. Und diesmal sollte es deutlich spannender werden als noch wenige Stunden zuvor im Finale der Stadtmeisterschaft. In einer engen Partie setzte sich Hahnel am Ende knapp mit 3:2 Toren gegen Schäfer durch.

Jochen Hahnel gewinnt damit den 10. Latscho Cup und sorgt für einen erfolgreichen Abschluss des Düsseldorfer Tipp-Kick-Wochenendes.

Ein gelungener Start in den Tipp-Kick-Herbst

Zwei Turniere, zwei unterschiedliche Sieger und jede Menge Überraschungen: Düsseldorf hat eindrucksvoll gezeigt, dass nach der Sommerpause wieder mit den Tipp-Kickern zu rechnen ist.

Der Auftakt ist damit gemacht – und eines ist sicher: Der Tipp-Kick-Herbst verspricht spannend zu werden!

Alle Ergebnisse findet ihr bereits auf der Turnierseite von Artur unter:

http://www.artbot.de/tk/latscho_cup2026_eval.html

Bereits am nächsten Wochenende geht es weiter mit der Bade-Württembergischen Einzelmeisterschaft in Balingen! Alle Infos findet ihr unter:

https://sites.google.com/view/tkc-balingen-headbangers/turniere

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10. LUTRA-BARBAROSSA-CUP – Artur Merke gewinnt die 10te Auflage!

Michael Link berichtet von der 10ten Auflage des Traditionsturniers
Mit 72 Teilnehmern erlebte die Jubiläumsausgabe, des erstmals in 2008 ausgetragenen Lautrer Tradtitionsturnier, die bisher höchste Teilnehmerzahl.
Mit einer Turnier-Wertigkeit von 4.09 kann die 10. Ausspielung durchaus mit den letzten Sektionsmeisterschaften mithalten.
Gespielt wurde in den üblichen 10 Runden Schweizer System, nach denen sich die besten 24 für die Play-Offs qualifizierten.
Mit Jonathan Weber, Berthold Nieder, Thomas Krätzig sowie Kilian Weishaupt verpassten die Endrunde auf den Plätzen 25.-28.. Jedem Einzelnen wäre wäre in der Ko-Runde, die über je 2 Spiele ausgetragen wurde, sicher einiges zuzutrauen gewesen.
„Des einen Leid ist des anderen Freud'“, so durften sich z.B. Stefan Müller (Jerze), Markus Kälin (FFB) oder Markus Meyer (Kaiserslautern) über den Einzug in die Endrunde freuen. Für alle drei war jedoch gegen jeweils starke Gegner bei der Quali Runde zum ⅛-Finale Schluss.
Auch nicht unbedingt zu erwarten, war das Abschneiden von Christoph Haag (Hirschlanden). Als 24. gerade so reingerutscht, spielte er sich bis zum ¼-Finale vor, wo er letztlich an Philipp Baadte seinen Meister fand.
Eine Schippe drauf, konnte der 22. der Vorrunde legen. Michael Pfaffenrath vom TKV Jerze, gelang es im ¼-Finale keinen geringeren als Daniel Bialk aus dem Turnier zu nehmen. Erst im Halbfinale erwies sich Artur Merke als eine Nummer zu groß.
So gelang es Merke auch, nach zuletzt 2 Final-Niederlagen, wieder ein Finale für sich zu entscheiden. Am Ende stand gegen den Lautrer Mathias Hahnel, der im Halbfinale seinen Teamkollegen Phil Baadte besiegen konnte, ein knapper aber sicher verdienter 3:2 Sieg.
Herzlichen Glückwunsch dem Sieger Artur Merke!

Lutra Cup Sieger

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Bialk´s Vater/Sohn Erfolg am Sonntag – Artur Merke gewinnt 10.Lutra-Barbarossa Cup!

Hier nur kurz die Ergebnisse vom Wochenende in Kaiserslautern – ein ausführlicher Bericht von Michael Link wird folgen.

Mit 72 bzw. 82 Teilnehmern waren die Turniere in Lautern gut besucht. Am Samstag wurde die 10te Auflage des Lutra-Barbarossa Cups ausgetragen. In spannenden Spielen setzte sich der Karlsruher Artur Merke gegen den Lokalmatadoren Mathias Hahnel (TKC Kaiserslautern) mit 3:2 Toren durch.

Am Sonntag war das Turnier dann fest in der Hand von Familie Bialk. Vater André setzte sich beim Patrick Gerling Cup mit 3:1 Toren gegen Tobias Witte (TKV Jerze) durch. Nach einer Durststrecke von 36 Jahren ein toller Erfolg für den Spandauer Filzteufel (Sportskamerad Bialk hat wohl 2017 und im letzten Jahrtausend Turniere gewonnen – also keine 36jährige Durststrecke). Beim Hauptturnier gewann Daniel Bialk seinen 2ten Grand Slam Titel in diesem Jahr, wieder war es Mathias Hahnel, der dem anderen Finalisten den Vortritt lassen musste, mit 2:1 Toren gewann Daniel das Endspiel! Herzlichen Glückwunsch an die Titelträger!

Die U18-Wertung gewann Heidi Grellmann vor Teamkollege Jamil Hecker (beide TKC 71 Hirschlanden), dritter wurde Lasse Merke (Karlsruhe).

In der Turnierrangliste ist Frank Hampel (Gallus Frankfurt) weiterhin die Nummer 1. Daniel Bialk verbessert sich auf Rang 2, es folgen Chris Kuch (Filzteufel), Artur Merke (Karlsruhe) und der entthronte Süddeutsche Einzelmeister Michael Link (TKC Kaiserslautern).

Die Turnierrangliste ist aktuell unter: http://www.artbot.de/tk/r_all.html einsehbar. Weiter mit Turnieren geht es im September in Düsseldorf, die Bundesligen gehen am 14.Juni in den dritten Spieltag.

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Tipp-Kick Highlights im Südwesten! Lautern freut sich auf Euer Kommen!

„Der Veranstalter hat Stand heute alles unter Kontrolle“, so Michael Link – Mitorganisator und Titelverteidiger der SDEM! Aktuell freut man sich beim 1. TKC Kaiserslautern auf 78 Teilnehmer am Samstag und 90 Teilnehmer am Sonntag.
Nachdem Anja Pfeiffer, Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern die sich hier u.a. für Jugend und Sport verantwortlich sieht, unsere Gäste in der Barbarossastadt begrüßen durfte, wird um 10.00 Uhr der mittlerweile 10. LutraBarbarossaCup mit 10 Runden Schweizer System starten. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl werden sich die ersten 24 der Vorrunde und nicht wie zunächst vorgesehen die ersten 16, für die Play-Offs Endrunde qualifizieren, welche progressiv und im Gießener Modell (2 Spiele) ausgetragen wird. Der Spannung wird dies sicher keinen Abbruch tun, dem vorgegebenen Zeitplan wird es die Sicherheit geben, und den Fußball Fans auf jeden Fall möglich machen, das DFB-Pokal Finale zwischen Bayern und Stuttgart live im TV zu verfolgen.
Am Sonntag, pünktlich um 9.00 Uhr startet die 59. Süddeutsche Einzelmeisterschaft. Diese wird im Gruppenmodus mit klassischer Endrunde sowie Finale der beiden Punktbesten, den späteren Sieger finden.
Für die Ausgeschiedenen der 1. und 2. Runde wird es im Patrick Gerling Gedächtnisturnier weitergehen.
Wie bei Sektionsmeisterschaften vorgeschrieben, sind bei der vorliegenden Teilnehmerzahl insgesamt 5 Runden bis hin zum Finale verpflichtend.
Hier versucht der Veranstalter mit einem straffen Zeitplan ein Ende zwischen 21.00/21.30 zu realisieren.
Wenn man auf mögliche Favoriten schaut, so fällt auf erstes auf, dass niemand vom Bundesligatabellenführer Hirschlanden 1 gemeldet hat. Möglicherweise zu verlockend für die Schwaben, bei einer möglichen Pokalverteidigung des VfB, unbeschwert mitzufeiern. So wird der Kreis derer die solch ein Turnier gewinnen können kleiner, allerdings die Chance, dass es wieder eine faustdicke Überraschung gibt, sicher auch größer.
Michael Kaus,  Frank Hampel und Max Gottschalk aus Frankfurt, aber auch Aimé Lungela oder Berthold Nieder vom formstarken TFB Drispenstedt gehören sicher zu den Topfavoriten, genau wie die Gebrüder Hahnel oder Phil Baadte oder Titelverteidiger Michael Link, die zusätzlich einen Heimvorteil genießen könnten.
Der erweiterte Kreis derer, denen der große Coup gelingen könnte, umfasst sicher mehr als 10 Aktive.
Vielleicht gibt es auch noch die ein oder andere Last Minute Anmeldung, wer weiß?
Chris Ihme, Vincent Höhn und Jakob Weber sind hier sicher zu nennen. Alle vorne in der Turnierrangliste zu finden.
So oder so, der 1.TKC KL seit 1986 freut sich mit Euch sein 40 jähriges Bestehen feiern zu können. Kaiserslautern selbst hat auch etwas zu feiern, die Stadt Kaiserslautern feiert das 750 jährige Stadtjubiläum!
Allen Gästen eine gute Anreise und uns allen zwei gelungene Veranstaltungen.
Danke an Michael Link für diesen Text – der DTKV wünscht Euch ebenfalls eine tolle Veranstaltung!!!

Jochen Hahnel – amtierender Westdeutscher Einzelmeister

Artur Merke – unter den Top 5 der Rangliste

Titelverteidiger Michael Link

Stark in Form – Mathias Hahnel

Bei der SDEM vorne? Die Jungs von Gallus Frankfurt

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2.Swiss Open in Aarau – ein tolles Event für die Tipp-Kick-Gemeinde!

Aarau (CH) – Ein intensives und hochklassiges Turnierwochenende liegt hinter den insgesamt 65 Teilnehmern, die dem Rufen und Werben von Philipp Derungs und Manuel Häfeli gefolgt sind und im Malzlager der Stadtwächter Brauerei zu den 2.Swiss Open angetreten sind. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die 2.Swiss Open, doch auch bei der Aarauer Stadtmeisterschaft, dem Gottfried Balzli Cup und dem Stadtwächter Cup ging es um Pokale und Preise.

Swiss Open: Mathias Hahnel (TKC Kaiserslautern) setzt sich souverän durch

Bei den 2.Swiss Open zeigte Mathias Hahnel (TKC Kaiserslautern) eine beeindruckende Leistung und krönte sich verdient zum Turniersieger. In der Endrunde setzte er sich im direkten Vergleich gegen die punktgleichen Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) und Vicent Höhn (Flinke Finger Bruck) durch. Im Finale traf er auf seinen Bruder Jochen Hahnel (TKC Kaiserslautern) und konnte sich mit einem klaren 3:1 durchsetzen. Dieser hatte sich souverän mit 9-1 Punkten knapp vor Artur Merke (8-2 Punkte) durchgesetzt. Das Brüderduell bildete den würdigen Abschluss des hochklassig besetzten Turniers.

Bereits im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass Mathias Hahnel in richtig guter Form ist: Schon das Warmup-Turnier am Freitag entschied er deutlich für sich. Dort ließ er Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) beim 8:1-Erfolg keine Chance.

Das Teilnehmerfeld der Swiss Open war stark besetzt, die Frankfurter Mannschaftsmeister Alexander Beck, Michael Kaus, William Schwaß, dazu die Lauterer Bundesligaspieler um Michael Link. Die Schweizer Lokalmatadoren hatten es also schwer sich durchzusetzen, für Knut Asmis, Manuel Häfeli und Hans-Peter Conrad war in der Vorschlussrunde nach guten Leistungen bei den Swiss Open Endstation.

Die kleinen Überraschungen, Rainer Schlotz (TKC 71 Hirschlanden) konnte seinen Vorjahressieg nicht wiederholen und musste sich frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden. Für den Süddeutschen Meister reichte es nicht für das Vordringen in die Endrunde, er musste mit der Aarauer Stadtmeisterschaft Vorlieb nehmen.

Aarauer Stadtmeisterschaft: Michael Link (TKC Kaiserslautern) triumphiert

In der Aarauer Stadtmeisterschaft kam es im Finale zum Duell zwischen Michael Link (TKC Kaiserslautern) und Michael Bräuning (TKC 71 Hirschlanden). In einer umkämpften Partie behielt Link die Oberhand und gewann mit 4:2. Beide Finalisten zeigten über das Turnier hinweg konstante Leistungen, doch im entscheidenden Spiel war Link einen Tick konsequenter.

Gottfried Balzli Cup: Stefan Biehl (SG Rheinland) mit starkem Turnierverlauf

Der Gottfried Balzli Cup bot spannende K.o.-Duelle von Beginn an. Im Finale setzte sich Stefan Biehl (SG Rheinland) gegen die 13jährige Heidi Grellmann (TKC 71 Hirschlanden) mit 5:3 Toren durch. Zuvor hatte Biehl bereits im Halbfinale Ludwig Glöcklhofer  (Grüner Sturm Augsburg) besiegt und sich damit verdient ins Endspiel gespielt. Auch Heidi überzeugte mit einer starken Endrunde und starken KO Spielen.

Gelungene Organisation und tolle Atmosphäre

Ein großes Lob gilt den Veranstaltern Philip Derungs und Manuel Häfeli, die gemeinsam mit ihrem Helferteam für einen reibungslosen Ablauf und hervorragende Bedingungen sorgten. Die Mischung aus sportlicher Qualität, fairen Spielen und guter Stimmung machte das Turnierwochenende zu einem vollen Erfolg.

Insgesamt bleibt ein rundum positives Fazit: spannende Spiele, verdiente Sieger und beste Werbung für unseren Sport.

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