Vorschau: 56. Norddeutsche Einzelmeisterschaft und Tourfinale 2016 in Bockenem

Am 5. und 6. November trifft sich die Tipp-Kick-Elite in Bockenem. Der dort ansässige TKV Jerze richtet die Norddeutsche Einzelmeisterschaft, das Tourfinale sowie die Bockenemer Stadtmeisterschaft aus. Alle Informationen könnt ihr der Einladung des Vereins entnehmen. Eine Teilnehmerliste findet ihr außerdem hier.


Der Verein sieht das Turnierwochenende als Generalprobe für die 52. Deutsche Einzelmeisterschaft, die im kommenden Jahr in Bockenem stattfinden wird. Deswegen probieren die Verantwortlichen einiges aus: Gegen eine geringe Übernachtungsgebühr kann man zum Beispiel unter Voranmeldung in der Halle schlafen und auch das Zelten vor der Halle ist erlaubt.

Die Jerzer sind sehr erfahrene Turnierorganisatoren und ein eingespieltes Team!

Der TKV Jerze hat sich in den letzten Jahren als hervorragender Turnierorganisator gezeigt und verspricht eine familiäre Atmosphäre, in der den Aktiven optimale Rahmenbedingungen für Tipp-Kick vom Feinsten gestellt werden. Es lohnt sich auf jeden Fall nach Bockenem zu fahren- egal ob als Profi, Neuling oder Amateur!

Wähle den Tipp-Kicker des Monats September 2016 und gewinne einen Materialgutschein!

Der Saisonstart ist geglückt! Die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga Nordost absolvierten im September bereits einen kompletten Spieltag. Klar, dass die Führenden der Einzelwertung Kandidaten für den Titel Tipp-Kicker des Monats sind. In Bornheim fand am 10. September zudem mit der 38. Westdeutschen Einzelmeisterschaft ein Sektionsturnier mit einem Überraschungssieger statt.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung, welche bis zum 25. Oktober läuft. Der Gewinner wird anschließend auf der Infoseite veröffentlicht.

 

Die Kandidaten

Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern ´86)
Sein erster Turniersieg bei einer Sektionsmeisterschaft bedeutet auch die Aufnahme in die Hall of Fame. Nach 10 Spielen im Schweizer System und den folgenden 12 Spielen im Playoff hatte er allen Grund den Turniersieg zu feiern!

Henning Horn (SG Karlsruhe/Mainz)
Der Macher. Immer dabei, wenn es gilt im Westen Turniere tatkräftig zu organisieren. Nebenbei: drei Finalteilnahmen bei kleineren Turnieren im letzten Dreivierteljahr.

Christian Kuch (Celtic Berlin I)
14:2 Punkte, 36:14 Tore, 6 Siege und 2 Unentschieden in der Bundesliga zu holen, sind aller Ehren wert. Der Führende in der Einzelwertung hofft auf große Titel in der laufenden Saison!

Erik Overesch (SG Hannover I)
16:0 Punkte, 36:9 Tore holt Erik in der 2. Bundesliga Nordost. Eine makellose Bilanz. Auch bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft überzeugte er mit Rang 4!

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)
Der Youngster aus Gießen konnte als einziger U18-Spieler in die Playoffs der Westdeutschen Meisterschaft einziehen und am Ende Platz 13 feiern. In der U18-Rangliste kletterte er auf Platz 2 und hofft nun auf den großen Wurf: den Titel des Deutschen U18-Meisters in Kaiserslautern.

 

STIMME AB!

Um deine Stimme für den Tipp-Kicker des Monats September abzugeben, fülle bitte folgendes Formular aus. Für die Stimmabgabe musst du lediglich deine E-Mail-Adresse und deinen vollständigen Namen eingeben.

Abstimmungsschluss: Dienstag, 25. Oktober 2016, 24:00 Uhr

51. Deutsche Einzelmeisterschaft: Michael Kaus bricht den Bann

130 Teilnehmer fanden den Weg nach Kaiserslautern zur 51. Deutschen Meisterschaft im Tipp-Kick und durften sich über eine optimale Organisation sowie eine tolle Atmosphäre freuen. Nach dem 2-Tage-Turniermarathon stand am Sonntagabend kurz vor 18:45 Uhr der Frankfurter Michael Kaus ganz oben auf dem Treppchen. Er besiegte in einem nervenaufreibenden Finale mit 3:1 Patrick Malessa (Celtic Berlin).

Das Turnier wurde im Gruppenmodus (5er und 6er Gruppen) ausgetragen, wobei jeweils drei Runden an beiden Tagen gespielt wurden. Am ersten Tag erwischte es mit Fabio de Nicolo (Grönwohld) den Erstplatzierten der Turnierrangliste in Runde 2. Ebenfalls ausgeschieden waren am Samstag Thomas Krätzig (Amberg) und der mehrfache Deutsche Einzelmeister Jens König (K´lautern), welche sich zumindest eine Endrundenteilnahme gewünscht hatten.

Am Sonntag hatten noch 40 Tipp-Kicker die Chance, am Ende des Tages den begehrten Pott in die Höhe zu reißen. In acht 5er-Gruppen konnten sich wiederum 24 Teilnehmer für die nächste Runde qualifizieren. Dort setzte man einen Cut, denn nur die Hälfte durfte sich über eine Endrundenteilnahme freuen. Diese Endrundenphase wird als eine der denkwürdigsten überhaupt in die Tipp-Kick Geschichte eingehen. Denn in den beiden Gruppen verhielt sich die Konkurrenz wie folgt:

 

Endrundengruppe A

Michael Kaus, Christian Kuch, Max Daub, Marcel Horchert, Beni Buza, Frank Hampel

1.Runde

Gruppe A begann mit den beiden vereinsinternen Duellen zwischen Buza und Hampel sowie Kuch und Horchert. Diplomatisch endeten diese Duelle 4:4 bzw. 2:2. Im letzten Duell untermauerte Kaus mit einem glatten 4:0 gegen Max sein hohes Konzentrationsniveau und seine Titelambitionen.

Hat ein starkes Turnier gespielt: Marcel Horchert (Celtic Berlin)

2. Runde

In dieser Runde lautete die Frankfurter Partie Kaus gegen Hampel. Kaus ging ähnlich konzentriert wie in der Runde zuvor auch gegen seinen Teamkollegen vor und fuhr einen nie gefährdeten 4:2-Sieg ein. Kuch besiegte Daub mit 5:2 und versetzte sich dadurch in eine komfortable Position, um sich den Traum von Finale und Titel zu erfüllen. Im dritten Spiel musste Buza im Kampf um seinen dritten DEM-Titel einen herben Dämpfer hinnehmen und trennte sich von Horchert 2:2 unentschieden

3. Runde

Im dritten vereinsinternen hessischen Duell traf Kaus auf Buza und weil Letzterer 3:2 gewinnen konnte, haderte Kaus damit, mal wieder eine Chance auf den lang ersehnten DEM-Titel verdaddelt zu haben. Kuch setzte sich durch einen Sieg gegen Hampel mit 5 Punkten an die Spitze der Tabelle. Horchert mauserte sich in der Endrunde zum Spezialisten für Unentschieden: Das 3:3 gegen Daub war bereits sein drittes in dieser Runde.

4. Runde

Spätestens jetzt begann die heiße Phase. Jedes Tor konnte über die Finalteilnahme entscheiden. Die Anspannung war den Akteuren wie den Zuschauern anzumerken. Kaus verlor gegen Horchert und damit endgültig die Hoffnung auf einen Erfolg. Daub gewann gegen Hampel, wodurch sich dieser endgültig von den Titelkandidaten verabschieden musste. Kuch und Buza hielten die Spannung hoch und boten beim 4:4 ein überragendes Spiel auf Augenhöhe. Eine brenzlige Konstellation für die letzte Runde war also bereitet…

Zu diesem Zeitpunkt noch mit Chancen auf seinen dritten DEM-Titel: Beni Buza

5. Runde

Nach dem Abpfiff herrschte Stille. Totenstille. Die beteiligten Spieler hatten keinen Überblick über die Ergebnisse an den anderen Platten. Was war passiert? Christian Kuch hätte mit einem Sieg gegen Michael Kaus aus eigener Kraft das Finale klarmachen können, allerdings gewann der Frankfurter mit 2:0. Auf der anderen Platte beim Duell Daub gegen Buza stand es eine Minute vor Schluss 4:4 und Buza wäre im Finale gewesen. Aber dann trifft Daub zum 5:4! Manch einer hätte in dieser Situation aufgegeben, doch fast mit dem Gegenzug konnte der zweimalige DEM ausgleichen. Aber dabei sollte es nicht bleiben: Max Daub erzielte mit einem sehenswerten Treffer das 6:5 und Buzas Finalträume waren geplatzt. Auf der dritten Platte standen sich Marcel Horchert und Frank Hampel gegenüber. Mit einem Unentschieden wäre der junge Berliner der lachende Dritte im Bunde gewesen. Doch drei Sekunden vor Schluss setzte Hampel einen langen hohen Ball an, der kurz vor dem Torwart aufsprang und in die Maschen sauste. Kaum einer der Zuschauer konnte die Ereignisse richtig einordnen und niemand wusste, wer den Sprung ins Finale geschafft hatte. Michael Kaus fragte in die Runde: „Und, wer ist es?“ und nur Fabio de Nicolo hatte den Überblick und überbrachte dem überraschten Kaus die frohe Botschaft.

Michael Kaus (rechts) macht gegen Christian Kuch den Finaleinzug klar

 

Endrundengruppe B

Patrick Malessa, Alex Beck, Artur Merke, Kai Schäfer, Marcus Socha, Jonathan Weber

1. Runde

In Gruppe B traf Malessa zunächst auf Beck und musste sich diesem mit 2:4 geschlagen geben. Vielleicht war dieses Spiel der entscheidende Knackpunkt, sollte er doch nun keinen Punkt mehr abgeben. Weber gewann sein Duell gegen Socha in einem engen Spiel hauchdünn mit 1:0 und Merke setzte sich mit einem 3:0 gegen Schäfer anfangs an die Tabellenspitze.

2. Runde

Nun begann die Zeit von Patrick Malessa. Souverän rang er Merke mit 3:1 nieder, allerdings siegte Beck mit 4:2 auf der anderen Platte gegen Socha. Schäfer und Weber trennten sich in einem spannenden Spiel 5:5. Nach zwei gespielten Runden war also alles noch offen.

3. Runde

In dieser Runde fuhr Socha seinen ersten Sieg gegen Schäfer ein (3:2). Weber hatte beim 0:3 gegen Malessa nicht den Hauch einer Chance und verzweifelte insbesondere im Strafraum an den Reflexen seines Gegners. Merke zog punktemäßig mit Malessa und Beck gleich, indem er letzteren 3:2 besiegte.

Starker Gewinner und anerkennender Verlierer: Patrick Malessa und Jonathan Weber

4. Runde

Mit seinem Sieg gegen Schäfer versetzte sich Malessa in die glückliche Position, im letzten Spiel den Finaleinzug selbst in der Hand zu haben, denn auf den anderen Platten trennten sich Beck und Weber sowie Socha und Merke jeweils unentschieden. Merke und Beck mussten auf einen Ausrutscher des Berliners hoffen und ihre Aufgaben lösen, um noch zu hoffen. Weber, Socha und Schäfer verabschiedeten sich aus der Verlosung um das Finalticket.

Trennten sich leistungsgerecht unentschieden: Artur Merke und Marcus Socha

5. Runde

Mit Merke und Beck verdaddelten beide Herausforderer die Chance aufs Finale. Während Merke mit 4:3 gegen Weber den Kürzeren zog, verlor Beck gegen Schäfer, welcher bisher nur einen Punkt geholt hatte. Nur Malessa selbst nutzte das Moment und bezwang Socha mit 4:3. Der junge Berliner krönte seine Leistung mit dem Finaleinzug und stand schon damit vor dem größten Erfolg seiner bisherigen Tipp-Kick Laufbahn.

Finale

Im Finale standen mit Michael Kaus und Patrick Malessa zwei komplett unterschiedliche Typen. Kaus – seit Jahrzehnten in der Weltklasse des Tipp-Kicks – hatte an diesem Wochenende seine 90. Endrunde bei einem Grand Slam gespielt und war sehr erfahren und besonnen. Malessa hingegen ist einer, der sich in den letzten Jahren zu einem Topspieler entwickelt und immer mehr gelernt hat, nachdem er eine zeitlang mit dem professionellen Tipp-Kick pausiert hatte.

Michael Kaus stößt im Finale an

Wie bei anderen Endspielen auch, merkte man den Kontrahenten die Anspannung an. Sie war sogar besonders ausgeprägt, schließlich ging es in diesem Duell um die Deutsche Meisterschaft und knapp 60 Zuschauer waren heiß auf Tipp-Kick vom Feinsten.

Das Spiel war anfangs sehr von Taktik geprägt und ausgeglichen. Niemand konnte anhand der Körpersprache einen sicheren Sieger ausmachen und man hatte das Gefühl, dass das erste Tor entscheiden würde. Michael Kaus gelang es, diesen Treffer durch einen sehenswerten Schuss zu erzielen. Doch Malessa gab nicht auf und konnte ungefähr eine Minute später ausgleichen. Die Partie blieb also spannend, bis Kaus zwei Minuten vor Schluss das 2:1 schoss. Seine Teamkameraden jubelten und trieben ihn an, doch selbiges taten Malessas Celticer. Er gab nicht auf und versuchte, den Ausgleich zu erzielen, doch als Kaus wenige Sekunden vor Schluss zu einem seiner gefürchteten Aufsetzer ansetzte, war das Spiel entschieden. Michael Kaus setzte seiner Karriere mit dem letzten fehlenden großen Titel die Krone auf.

Stolzer Sieger in seiner 90. großen Endrunde: Michael Kaus

Der DTKV bedankt sich bei allen Akteuren für die fairen Wettkämpfe. Insbesondere die Veranstalter vom 1. TKC Kaiserslautern ’86 haben den Tipp-Kickern eine top organisierte DEM mit viel Liebe zum Detail geboten und sich damit als Turnierausrichter bewährt. Lediglich die geringe Teilnehmerzahl von 130 macht dem begeisterten Tipp-Kicker Sorgen. Wir müssen und werden Lösungen finden, die Tendenz von einer negativen in eine positive zu verwandeln.

Alle Pokalgewinner der 51. Deutschen Einzelmeisterschaft!

Die Endplatzierungen der DEM findet ihr auf artbot.

Bilder: André Bialk

 

 

Vorschau: Wer wird Deutscher U18-Meister 2016?

Laut Zeitplan des Veranstalters wird der U18-Titel am Sonntag ab 13 Uhr ausgespielt. Bisher haben sich 13 U18-Spieler, darunter 2 weibliche Spielerinnen, angemeldet (Stand: 27.9.). Eine Reihe von Spielern haben das spielerische Vermögen am kommenden Wochenende den großen Wurf zu landen und den begehrten Jugendtitel zu holen. Wir stellen euch die Favoriten und die Außenseiter vor:

 

Die Favoriten:

Florian Stähle (TKC 71 Hirschlanden)

Florian steht unangefochten auf Platz 1 der U18-Rangliste. Regelmäßiges und starkes Training in Hirschlanden, beeindruckende Turnierauftritte (Turniergewinn in Frankfurt, Platz 12 bei der ODEM) katapultieren ihn zum großen Favoriten auf den U18-Titel. Unser Tipp: Finalteilnahme

 

Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen)

Valentin, der Youngster aus Gießen, konnte als einziger U18-Spieler in die Playoffs der 38. Westdeutschen Meisterschaft einziehen und am Ende Platz 13 feiern. Stetes Training in seinem Heimatverein und fulminante Turnierauftritte lassen ihn zum großen Mitfavoriten auf den U18-Titel werden. Unser Tipp: Finalteilnahme

 

Daniel Bialk (vereinslos)

Daniels Entwicklung stagniert seit einem halben Jahr. Von Platz 1 in der U18-Rangliste auf Platz 3 zurückgefallen, beklagt der Newcomer des letzten Jahres (Platz 17 beim Tourfinale, Finalteilnehmer beim Latscho-Cup) fehlendes Training und Mannschaftsspiele. Er könnte das Zünglein an der Waage für die eventuellen Finalteilnehmer sein. Unser Tipp: Platz 5-8

 

Luc Kaouane (SG ’94 Hannover)

Luc wird von seinen Konkurrenten regelmäßig als Mitfavorit genannt. In der U18-Rangliste auf Platz 7 liegend, hat er sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesteigert. Zwar landete er noch in keinem Turnier weit vorne, trotzdem unser Tipp: Teilnahme am kleinen Finale

 

Justin Rennings (1. TKC Kaiserslautern ’86)

Der Überraschungssieger und amtierende Deutsche U18-Meister des Jahres 2015 trat in den vergangenen 12 Monaten überregional nur sehr wenig in Erscheinung. Trotzdem werden seine Konkurrenten ihn nicht unterschätzen, denn die Heim-U18-Meisterschaft wird ihn immens beflügeln. Unser Tipp: Teilnahme am kleinen Finale

 

Die Außenseiter:

Alexis Kalentzi, Nils Mettegang (und Bennet Frieborg, wenn er teilnimmt) haben sich ebenso in dem letzten Jahr stark entwickelt und scharren mit den Tipp-Kick-Füßen an den Siegerpodesten. Trotzdem unser Tipp: Platz 5-8

Vanessa Weichelt von Pegasus Hannover ist unangefochten die Nummer 1 der U18-Damen und kann durchaus den einen oder anderen U18-Teilnehmer ärgern und entscheidende Punkte auf dem Weg zum Finale wegnehmen. Unser Tipp: auch sie wird auf den Plätzen 5-8 landen.

Viel Spaß allen U18-Spielern bei eurer Deutschen Meisterschaft!

Tipp-Kicker des Monats August 2016: Kristin Mozelewski und Arnold Gotzhein

Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats August 2016“ gaben 58 Teilnehmer ihre Stimme ab. Bis zum Abstimmungsschluß blieb es spannend, am Ende gab es eine Pattsituation. Mit jeweils 20 Stimmen teilen sich Kristin Mozelewski (Celtic Berlin III) und Arnold Gotzhein (TKC Preußen Waltrop) diese Sympathiewahl. Herzlichen Glückwunsch! Gerald Kretlow (Hansa Herford) mit 14 Stimmen und Julian Meyn (Celtic Berlin III) mit 4 Stimmen folgen auf den Plätzen.

Kurzporträts der beiden Sieger:

Kristin Mozelewski spielt regelmäßig seit 2008 Tipp-Kick, inspiriert durch ihren Mann Freddy, gemäß dem Motto „wenn ich schon mitfahre, kann ich auch gleich mitspielen“. 2012 und 2013 gönnte sie sich Babypausen. Seit 2015 hilft sie Celtic bei Spielermangel aus, in der laufenden Saison spielt sie fest im Kader von Celtic III. Trotz mehrerer Sektionstitel bei Damenmeisterschaften erinnert sich besonders gerne an einen Sieg gegen die Tipp-Kick-Legende Oliver Schell, den sie bei ihrer 2. Turnierteilnahme besiegen konnte. Ihr damaliger Kommentar zu ihrem Mann, eine Anekdote für die Tipp-Kick-Ewigkeit: „Ich weiß gar nicht, was du hast. Der ist doch gar nicht so gut.“

Arnold Gotzhein spielt seit 1987 Tipp-Kick. Mit einem Freund gründete er den Verein 1. TKC Gelsenkirchen 87. Seit 1997 spielt er bei TKC Preußen Waltrop. Zur Zeit bestreitet er die 5. Bundesliga-Saison. Seine 5:3 Punkte im letzten Punktspiel gegen Jerze bezeichnet als seinen persönlich wichtigsten Erfolg, da das Spielen in der Mannschaft für ihn den höchsten Stellenwert im Tipp-Kick-Sport hat. Dementsprechend ist der Wunsch „Klassenerhalt“ sein größtes, momentanes Saisonziel. Gallus Frankfurt ist für ihn, trotz der beiden Auftaktniederlagen, weiterhin der Meisterschaftsfavorit. Neben dem Spielen in einer Mannschaft schätzt er die Vereinsgeselligkeit im Tipp-Kick-Sport am meisten.

 

Eine kleine statistische Auswertung der 58 Stimmen ergab:

  • Der Westen mobilisierte mit 22 Stimmen die meisten Wähler. Hier bekamen Arnold Gotzhein 10, Gerald Kretlow 7, Kristin Mozelewski 4 und Julian Meyn 1 Stimme.
  • Der Norden dagegen verteilte seine 15 Stimmen auf Kristin Mozelewski mit 8, Arnold Gotzhein mit 4 und Julian Meyn mit 3 Stimmen. Gerald Kretlow ging hier leer aus.
  • Obwohl kein Tipp-Kicker aus dem Süden nominiert war, beteiligten sich 10 Spieler an der Abstimmung. Die Hälfte der Süd-Stimmen bekam Arnold Gotzhein. Kristin Mozelewski und Gerald Kretlow teilten sich fast gleichauf die restlichen 5 Stimmen. Julian Meyn ging hier leer aus.
  • Der Osten wählte erwartungsgemäß fast geschlossen Kristin Mozelewski. Von 7 Stimmen gingen 6 an die Celticerin.
  • 4 Teilnehmer (davon 2 weibliche), die keiner Region zuzuordnen waren, wählten zu 100% Gerald Kretlow.
  • Die einzige in der TK-Szene bekannte weibliche Teilnehmerin wählte mit Kristin Mozelewski den einzigen weiblichen Vorschlag.
  • Insgesamt nahmen 8 in der Bundesliga gemeldete Spieler an der Wahl teil: Hier konnte sich Kristin Mozelewski mit der Hälfte aller 8 Stimmen erfolgreich durchsetzen. Zeigt sich hier etwa der versteckte Wunsch nach einer Bundesligaspielerin à la Ulrike Bogumil aus den frühen 80er Jahren?

 

1. Bundesliga – 2016/17: Celtic setzt Ausrufezeichen!

Mit mehreren Paukenschlägen startet die Tipp-Kick Bundesliga in die Saison 2016/17. Während einige Ergebnisse erwartet knapp ausfielen, dominierte insbesondere Celtic Berlin die Partien. Celtics Christian Kuch führt die Einzelwertung mit 14:2 Punkten vor seinem Mannschaftskameraden Patrick Malessa (13:3) an. Der von vielen als Meisterschaftsfavorit Nummer 1 gehandelte TKC Gallus Frankfurt startete hingegen überraschend mit zwei Niederlagen in die Runde.

 

Spieltag in Hirschlanden
K’lautern – Hirschlanden 19:13 (50:47)

Frankfurt – K’lautern 10:22 (33:40)

Hirschlanden – Frankfurt 17:15 (47:38)

Überraschend waren in Hirschlanden die Niederlagen des Titelverteidigers aus Frankfurt. Vor allem das deutliche 10:22 gegen K’lautern schmerzt dem ambitionierten Team. Die Lauterer konnten in der neuen Formation Hahnel – Baadte – König – Wagner überzeugen und vier wichtige Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen. Das Team aus Hirschlanden, welches mit Altmeister Andreas Schneider für Max Daub antrat, steht mit 2:2 Punkten gut da.

 

Spieltag in Drispenstedt

Amberg-Drispenstedt 16:16 (44:51)

Grönwohld-Amberg 17:15 (57:51)

Drispenstedt-Grönwohld 12:20 (34:50)

Keinen Sieger gab es im Duell der Aufsteiger Amberg und. In der letzten Runde konnte das Duo Krätzig/Wagner gegen Socha und Nieder ausgleichen. Auch im zweiten Spiel gegen Grönwohld waren die Oberpfälzer nah am Punktgewinn, doch ein starker Michal Zaczek sicherte seiner Mannschaft mit 6:2 Punkten den Erfolg. Im letzten Duell drehten die Halbbrüder de Nicolo und Koschenz auf Seiten der Grönwohlder auf und ließen der TFB Drispenstedt beim 20:12 keine Chance.

 

Spieltag in Berlin

Berlin – Waltrop 24:8 (55:28)

Waltrop – Jerze 17:15 (43:40)

Jerze – Berlin 11:21 (47:57)

Sehr deutlich gewannen die Berliner zunächst gegen die Preußen aus Waltrop, wobei alle Celticer positiv punkteten. Mit der Niederlage gegen Waltrop steckt der TKV Jerze schon nach dem ersten Spieltag im Abstiegskampf, welchem man gerne entgangen wäre. Im abschließenden Duell zwischen Berlin und Jerze behielten die favorisierten Hauptstädter die Oberhand.

 

Die Einzelergebnisse könnt ihr unter der Ligaseite einsehen. Der 2. Spieltag findet am 20.11. in Jerze, Waltrop und Amberg statt.

 

Saisonvorschau: 1. Bundesliga – 2016/17

Nicht nur auf Einzelturnieren wird das Tipp-Kick-Niveau immer höher, auch in der Bundesliga sind die Teams immer ausgeglichener. Nachdem sich der TKC Gallus Frankfurt I im vergangenen Jahr souverän das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal sicherte, wird es schwer, dieses Kunststück zu wiederholen. Zwar gehen die Hessen als Favorit an den Start, doch neben dem Vizemeister TKC Hirschlanden I stehen auch die jungen Wilden von Celtic Berlin I sowie der Vorjahresmeister TKV Grönwohld und der neuformierte TKC Kaiserslautern auf der Liste potenzieller Kandidaten. Hinzukommt, dass mit Drispenstedt und Amberg zwei Vereine aufgestiegen sind, die beide mit der Mischung aus Erfahrung und Talent in der Liga punkten können.

Der Deutsche Mannschaftsmeister wird wie folgt bestimmt: Zuerst spielen die neun Mannschaften der Bundesliga im Modus jeder-gegen-jeden. Daraus ergibt sich eine Tabelle, wobei die vier Bestplatzierten in einem Play-Off Wettbewerb mit Halbfinale und Finale den Champion küren. Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen steigen in die 2. Bundesliga Südwest bzw. Nordost ab. Folgende Teams kämpfen zuerst um die begehrten Play-Off Tickets:

TKC Gallus Frankfurt I

Natürlich gehen die Frankfurter als Meister ins Rennen mit dem Ziel, ihren Titel zu verteidigen. Nominell ist dies der Mannschaft auch zuzutrauen, da sie sehr ausgeglichen ist. Mit 23 Titeln bei der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie den Sektionsmeisterschaft zeigen die Jungs ihre individuelle Klasse. Insbesondere kann man bei diesem Team keine Schwachstelle ausmachen. Jeder der Aktiven kann an einem Tag 8:0 Punkte in der Bundesliga holen und so Ausrutscher der Teamkollegen wettmachen. Mit Beni Buza als Motivator verstärkte man sich vor der letzten Saison gezielt, um den Siegeswillen der Truppe zu erneuern und auf Frank Hampel sowie Alex Beck ist vor allem in knappen Spielsituationen Verlass. Michael Kaus punktet wie kein anderer mit seiner Konstanz über die letzten 25 Jahre. Die Frankfurter sind das Maß aller Dinge, nur wer sie schlägt, kann Deutscher Mannschaftsmeister werden.

Der Titelverteidiger (v.l.): Frank Hampel, Michael Kaus, Beni Buza, Alex Beck.

TKC 71 Hirschlanden I

Ebenfalls unverändert geht der schwäbische Vizemeister an den Start, jedoch stellt man nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft nur noch eine in der Bundesliga. Nichtsdestotrotz werden die Hirschlandener auch dieses Jahr um die Play-Off Tickets mitspielen. Wenn Harald Füßinger, Sieger der Einzelwertung der vergangenen Saison, Rainer Schlotz, Artur Merke und Max Daub an ihre Leistungen anknüpfen können, ist ihnen alles zuzutrauen. Alle Akteure haben die nötige Erfahrung sowie die Klasse dazu. Wenn sie insbesondere aus der letzten Finalniederlage lernen und weitere Motivation schöpfen, sehen die Chancen noch besser aus. Sollte ein Stammspieler ausfallen, könnte mit Florian Stähle ein junges Talent aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Kann Harald Füßinger (links) nochmal so eine starke Saison hinlegen und Christian Lorenzen (Celtic Berlin) hinter sich lassen?

Celtic Berlin I

Nach dem knappen Halbfinalaus in der vergangenen Saison soll dieses Jahr alles glatter laufen. Der zuletzt bei Einzelturnieren so starke Max Gottschalk ersetzt Marcel Horchert, welcher sich wieder mehr aufs Fußballspielen konzentrieren möchte. Insider hatten gemutmaßt, dass Max Clubchef Christian Lorenzen ersetzen könnte, doch die jungen Wilden können sich glücklich schätzen auf seine Erfahrung zu vertrauen. Er ist der Ruhepol der Mannschaft und hält alles zusammen. Als Gegenpol dient Patrick Malessa, der ständig „on fire“ ist und so seine Teamkameraden zu noch mehr Leistung anstachelt. Angeführt von Punktemaschine Christian Kuch werden sich die Berliner nur mit der Meisterschaft zufrieden zeigen. Insbesondere die Mischung aus Erfahrung und Talent sowie Ruhe und Extraversion spricht für die Celticer.

Celtic Berlin: ein starkes Team!

TKV Jerze I

Nachdem in der vergangenen Saison die Erwartungen in Jerze übertroffen wurden – man wollte nicht absteigen und landete in den Play-Offs – dürften in diesem Jahr die Ziele neu überdacht werden. Allerdings ist die zweite Saison für einen Aufsteiger bekanntlich ja die schwierigste. Dieses Sprichwort könnte auch auf den TKV zutreffen: Niemand wird die Truppe um Leistungsträger Christoph Ihme mehr unterschätzen. Ein weiterer Aspekt ist die Verfügbarkeit von Marcel Kreuzweiß, welcher in den letzten Monaten kaum an der Platte stand, so dass vieles vom erfahrenen Duo Hacky Jüttner und Andres Hofert abhängen wird. Ob es nochmals für Play-Offs reicht, weiß keiner. Gewinnen die Jerzer allerdings die entscheidenden Partien, haben sie nichts mit dem Abstieg zu tun.

Für Jerze (rote Trikots) wird es schwer, wieder die Play-Offs zu erreichen.

TKV Grönwohld I

Nach einer enttäuschenden Vorsaison, in der man sich nicht einmal für die Play-Offs qualifizierte, soll in diesem Anlauf alles anders werden. Angeführt von Fabio de Nicolo, welcher all seine aktuellen Ranglistenturniere in den Top 10 beendete, strebt der TKV sicher die Zurückeroberung des Meisterschaftstitels an. Außerdem stehen mit Kai Schäfer und Michal Zazcek zwei komplette Tipp-Kicker im Kader, welche an einem guten Tag zu 6 Punkten gegen jeden Gegner in der Lage sind. Abgerundet wird das Team von Marc Koschenz und damit vom wohl talentiertesten und effizientesten Tipp-Kicker im Lande. Bringt er in jedem Spiel seine Leistung, kann Grönwohld mit einem Play-Off Ticket rechnen. Sollte einer der Stammspieler ausfallen, könnten Michael Hümpel oder Martin Arp aus der zweiten Mannschaft aushelfen.

Im Tunnel mit dem Ziel Meisterschaft: Fabio de Nicolo.

TKC ´86 Kaiserslautern I

In Kaiserslautern begann die Saison mit einem doppelten Paukenschlag. Markus Meyer (tritt kürzer) und Sebastian Baadte (Auslandsaufenthalt) werden durch Florian Wagner (ehem. Hirschlanden) und Jens König (ehem. Hannover) sicherlich mehr als gleichwertig ersetzt. Obwohl beide zuvor mit ihren Mannschaften aus der Bundesliga abgestiegen sind, sind beide Kandidaten für einen Top 10 Platz in der Einzelwertung. Zudem sind auch Philipp Baadte, der deutsche Meister von 2015, und auch Mathias Hahnel echte Kaliber. Bei der Westdeutschen 2016 durfte sich Mathias endlich über den lang ersehnten großen Titel freuen. Für viele sind die Lauterer in dieser Saison die größten Konkurrenten für die Frankfurter.

Abgestiegen, aber dennoch erstklassig: Jens König.

TKC Preußen Waltrop I

Ohne Oliver Hahnel, dafür mit Arnold Gotzhein, starten die Waltroper in die neue Saison. Fraglich ist allerdings, ob Gotzhein Hahne ersetzen kann. Zwar zeigte er mit seinem Erfolg in Herne seine gute Frühform, aber Oliver Hahne war über Jahre hinweg ein Punktgarant. Also müssen die anderen Stammspieler den Verlust kompensieren. Dass Jochen Hahnel, Holger Wölk und Marcus Müller gute Bundesligaspieler sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. Mit Jerze werden die Preußen das dünn besetzte Mittelfeld der Liga bilden: Sie werden weder absteigen noch sich für die Play-Offs qualifizieren.

Preußen Waltrop mit Oli Hahne, aber ohne Marcus Müller. Wird der Altmeister doch noch zurückkehren?

TFB 77 Drispenstedt I

50 % Erfahrung + 50 % Talent könnte die Drispenstedter Erfolgsformel für den Nichtabstieg lauten. Marcus Socha und Aimé Lungela haben schon mehrfach in der Liga und auf Einzelturnieren bewiesen, dass sie in die Bundesliga gehören. Können die Talente Max Bartels und Berthold Nieder den nächsten Schritt machen und konstanter werden, ist vielleicht der Klassenerhalt drin. Insbesondere Nieder darf sich bei Niederlagen nicht unterkriegen lassen, zumal ihm die Zukunft gehört und er noch viele Titel sammeln wird. Drispenstedt muss gegen Amberg, Waltrop und Jerze punkten, um die Klasse zu halten, sonst schaut es schlecht für den Traditionsverein aus.

Berthold Nieder (links) wird Zeit gegeben, um sich zum Spitzenspieler zu entwickeln.

OTC 90 Amberg I

Nach einer sagenhaften Saison von Thomas Krätzig und Peter Tuma konnte Amberg endlich wieder in die Bundesliga aufsteigen. Doch genauso hängt im Abstiegskampf alles von diesem Duo ab. Krätzig, welcher auch die Jugendmannschaft in Amberg betreut, wird keine Probleme in der Bundesliga haben. Tuma hingegen, dessen Form von Training und Turnierbesuchen abhängt, ist beruflich in kommender Zeit sehr eingespannt, so dass er Probleme kriegen wird. Dominik Steib und Alex Kraus haben noch nicht die Konstanz für die Bundesliga, weshalb es umso wichtiger ist, dass Sebastian Wagner (ehem. Hirschlanden) sein Comeback im Trikot seines Heimatvereins gibt. Mit viel Glück ist der Klassenerhalt drin.

 

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. TKC Gallus Frankfurt I (62,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)
  3. Celtic Berlin I (14,3 %)

Wer steigt ab?

  1. TFB 77 Drispenstedt I und OTC 90 Amberg I (je 42,9 %)
  2. TKC Preußen Waltrop I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I und OTC 90 Amberg I (je 29,4 %)
  2. Celtic Berlin I (8,6 %)

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. TKC Preußen Waltrop I und TKC 71 Hirschlanden I (je 22,9 %)
  2. 1. TKC Kaiserslautern ’86 I (17,1 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Beni Buza (Frankfurt) – 29,4 %
  2. Fabio de Nicolo (Grönwohld) – 17,6 %
  3. Christian Kuch (Berlin) – 8,8 %

 

„Wird eine spannende Saison und am Ende wird Kaiserslautern Deutscher Meister!“

„Die jungen Wilden werden die Liga aufmischen! Celtic, Jerze und Drispenstedt werden den einen oder anderen nicht erwarteten Punkt holen!“

„In den Play-Offs wird es zum Finale Frankfurt gegen Kaiserslautern kommen. Hier entscheidet dann die Tagesform.“

„Die engste Saison seit Jahren steht bevor, Frankfurt favorisiert, RB Lautern unter Druck. Grönwohld wird stark zurückkommen. Schwere Saison für die Teams aus Niedersachsen.“

„Sichere Play-Off Teilnehmer: Frankfurt, Kaiserslautern und Hirschlanden. Um den 4. Platz streiten sich Berlin und Grönwohld. Absteigen werden Waltrop und Amberg.“

„Ich glaube Kaiserslautern wird Meister, jedoch nicht erster der Saison.“

 

Der erste Spieltag findet bereits am 25.09.2016 in Hirschlanden, Drispenstedt und Berlin statt. Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.

Saisonvorschau: 2. Bundesliga Nordost – 2016/17

Interessanter Dreikampf um den Aufstieg – Schafft Aufstiegsfavorit Kiel den Sprung ins Oberhaus? Welche Teams treten am Ende der Saison den Gang in die Drittklassigkeit an?

SpVgg Balltick Kiel I
Der Aufstiegsfavorit Nummer eins kommt aus dem hohen Norden – Die SpVgg Balltick Kiel I ist bereit für das Oberhaus. Die Truppe um Robert von Hering und Oliver Wegener hat in der vergangenen und in der laufenden Saison gezeigt, was sie können. Schon 4:0 Punkte stehen auf dem Konto der Nordlichter. Überzeugend konnte man gegen die Teams aus Neumünster (22:10) und Neukölln (23:9) gewinnen. Hier sollte die Mischung aus gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und Turnierteilnahmen den nötigen Erfolg bringen.

Mein Tipp: Platz 1

 

Flamengo Berlin I
Eine durchaus interessante Konstellation schicken die Bundeshauptstädter diesmal ins Rennen. Aktuell haben die Berliner 4:0 Punkte aus den Spielen gegen Celtic Berlin II und III. Gerade Knut Asmis konnte mit 14:2 Punkten glänzen. Das Team um Andreas Schalm, Knut Asmis und Sascha Kansteiner wird durch den Neu-Berliner Martin Leinz verstärkt. Zu welcher Leistung der Ex-Wolfsburger im Stande ist, zeigte er in der Saison 2014/2015, in der er überzeugende 49:15 Punkte für die Wolfsburger erspielte. Auch in Sachen Aufstieg haben die Berliner ein großes Wort mitzureden. Im Falle eines Ausrutschers der Kieler, wird die erfahrene Truppe ihre Chance zu nutzen wissen. Dennoch werden die Berliner im direkten Duell gegen die Kieler ihren Meister finden.

Mein Tipp: Platz 2

 

SG Hannover
Eine weitere interessante Mischung stellt das Team von der SG 94 Hannover. Mit Erik Overesch und Lars Tegtmeier können die Landeshauptstädter auf zwei sehr erfahrene Akteure zurückgreifen. Auf Position drei und vier finden sich Olaf Holzapfel und Fred Elesbao wieder, die ihren Teil für den Erfolg des Teams in engen Partien abrufen werden. Ähnlich wie Flamengo wird die SG auf einen Ausrutscher der Kieler hoffen. Dennoch bleibt fraglich, wie das Team den Abgang des „magischen Trios“ Jens König, Oliver Schell und Sebastian Krapoth verkraften wird…

Mein Tipp: Platz 3

 

Celtic Berlin II
Das Reserveteam von Celtic Berlin hat einen schmerzhaften Abgang zu verzeichnen. Mit Max Gottschalk hat der stärkste Spieler das Team verlassen. Für Gottschalk wird wieder Erich Peters an der Platte stehen. Es bleibt fraglich, ob das Team den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen kann. Jan Komareck steht nun in der Pflicht und muss als stärkster Spieler das Team führen. Christian Thieke und Oliver Baer vervollständigen das Team. Das Team wird die Saison auf einem Mittelfeldplatz beenden.

Mein Tipp: Platz 4

 

Germania Neukölln I
Für die Neuköllner geht es dieses Jahr in die dritte Saison in der 2. Bundesliga Nordost. Auch wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Neuköllner wieder im Mittelfeld landen. Eine personelle Veränderung gab es, für Alexander Breuß geht Eigengewächs Florian Ploner an den Start. Aktuell stehen 2:2 Punkte auf dem Konto der Berliner. Nach einer deutlichen Niederlage mit 9:23 Punkten gegen die Kieler konnten die Neuköllner mit 18:14 gegen Neumünster gewinnen. Die beiden „Oldtimer“ Yogi Marquardt und Andreas Pockrandt werden wieder eifrig auf Punktejagt gehen. Interessant wird sein, wie sich Karl-Heinz Sternberg entwickeln wird. Aktuell setzt er mit 14:2 Punkten ein großes Ausrufezeichen.

Mein Tipp: Platz 5

 

TKV Grönwohld II
Mit dem größten Kader geht die Zweitvertretung vom TKV Grönwohld an den Start. In der vergangenen Saison konnte man mit Ach und Krach den Nichtabstieg vermeiden und belegte am Ende den 7. Platz. Wenn das Team in den entscheidenden Spielen mit der Bestbesetzung an den Start geht, steht einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga Nordost nichts im Wege. Das Team hat ausreichend erfahrene Akteure, um dies zu schaffen. Sicherlich werden die Grönwohlder auch vom hohen Trainingsniveau profitieren.

Mein Tipp: Platz 6

 

Spandauer Filzteufel 09 I
Das Kollektiv um Hardy Schau und Andre Lach geht dieses Jahr ohne Erich Peters, dafür aber mit Andreas Schrödter an den Start. Detlef Schirmer vervollständigt das Team. Mit einer Menge Abstiegskampferfahrung geht das Team in die Saison. Schau und Lach sind in der Pflicht, das Team in den ausschlaggebenden Duellen zu führen und die entsprechenden Punkte zu holen. Das Team kann im Abstiegskampf nichts mehr schocken. Deshalb belegen die Filzteufel den letzten Nichtsabstiegsplatz.

Mein Tipp: Platz 7

Muss sich jetzt in der 2. Bundesliga beweisen: Andreas Schrödter

 

Celtic Berlin III:
Bereits am 29. August begann die 2. Bundesliga Nordost mit dem Spiel „Celtic Berlin III – Celtic Berlin II“. Hier musste der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost bereits zwei Niederlagen einstecken. Gerade über die 15:17 Niederlage gegen die eigene zweite Mannschaft wird man sich im Nachhinein sicherlich ärgern. Gegen die Flamengos gab es die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 6:26 etwas deutlich aus. Das Team muss sich auf die entscheidenden Spiele vorbereiten und auf Leistungsträger Julian Meyn hoffen. Dennoch werden es die Berliner sehr schwer haben.

Mein Tipp: Platz 8

 

TFC Alemannia Neumünster I
Wie alle Aufsteiger wird auch die Truppe um Routinier Mario Hinz und Andreas Hagenstein als klares Ziel den Nichtabstieg definiert haben. Das Team aus Schleswig-Holstein schnupperte in der Saison 2011/2012 bereits Zweitligaluft. Damals ging es nach dem direkten Aufstieg wieder in die Regionalliga. Ähnlich schaut es auch in dieser Saison aus. Die Alemannen absolvierten bereits zwei Spiele und verloren gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kiel (10:22). Gegen die Neuköllner musste man sich mit 14:18 knapp geschlagen geben. Vermutlich wird das Team erneut nur Zweitligaluft schnuppern dürfen.

Mein Tipp: Platz 9

 

Einschätzungen aus dem Profi-Bereich

Wer steht nach der regulären Saison auf dem ersten Platz?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (76,5 %)
  2. SG Hannover (23,5 %)

Wer steigt ab?

  1. Celtic Berlin III (52,9 %)
  2. TFC Alemannia Neumünster I (23,5 %)
  3. Spandauer Filzteufel 09 I (17,6%)

Welche Mannschaft wird uns positiv überraschen?

  1. SpVgg Balltick Kiel I (29,4 %)
  2. fünf weitere mit 11,8 %

Welche Mannschaft wird uns enttäuschen?

  1. SG Hannover (23,5 %)
  2. TKV Grönwohld II, Flamengo Berlin (17,6 %)

Wer gewinnt die Einzelwertung?

  1. Robert von Hering (Kiel) – 29,4 %
  2. Oliver Wegener (Kiel) – 23,5 %
  3. Erik Overesch (17,6 %)

 

Hier findet ihr weitere Infos und aktuelle Ergebnisse zur 2. Bundesliga Nordost

 

Wähle den Tipp-Kicker des Monats August 2016 und gewinne einen Materialgutschein!

Auch wenn der August tendenziell eine tipp-kick-arme Zeit darstellt, gab es den 2. Herner Ruhrpott-Cup und das erste Punktspiel der neuen Saison 2016/17, das interne Duell der Tipp-Kicker von Celtic Berlin in der 2. Bundesliga Nordost. Beste Chancen für die Tipp-Kicker beider Ereignisse, den Titel „Tipp-Kicker des Monats August 2016“ zu gewinnen!

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage wird ein DTKV-Materialgutschein in Höhe von 10 Euro verlost, der im MITGLIEDERSHOP oder auf Turnieren bei Bernd Weber einlösbar ist. Am Seitenende findest du das Formular für die Abstimmung.

 

Die Kandidaten:

Arnold Gotzhein (Preußen Waltrop)
Nach dem Auftaktsieg in der Endrunde des Herner Ruhrpott-Cups gegen den Bundesligaspieler M. Hahnel marschierte Arnold mit Leichtigkeit ins Finale und lies sich den Turniersieg nicht mehr nehmen.

Gerald Kretlow (Hansa Herford)
Für viele Tipp-Kicker Deutschlands ein (fast) unbekannter Spieler, dem erstmalig in seiner Karriere mit dem 6. Platz beim Herner Ruhrpott-Cup ein Top-Ergebnis gelang. Dem späteren Turniersieger Gotzhein konnte er in der Endrunde dessen einzige Niederlage beibringen.

Julian Meyn (Celtic Berlin III)
Fast ohne Training holte der Celticer 8:0 Punkte bei 22:13 Toren. Fast wäre die erste Überraschung der Saison geglückt, doch seine Mitspieler holten zusammen nur 7 Punkte.

Kristin Mozelewski (Celtic Berlin III)
Tipp-Kick-Damen in der 2. Bundesliga sind eine absolute Rarität und wenn dann Kristin mit 3:5 Punkten ein überraschend starkes Debüt feierte, ist das eine Stimme wert!

Saisonvorschau: Regionalliga Nord – 2016/17

Auch die Regionalliga Nord steht in den Startlöchern für die neue Saison. Die Liga ist gespickt mit erfahrenen Tipp-Kickern, sodass für Spannung pur gesorgt ist. In vier Quartalen wird der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nordost ausgespielt.

Nachdem Alem. Neumünster die RL Nord in Richtung 2. Bundesliga verlassen hat, ist der Zweite der Vorsaison, TFC Phöbus Cuxhaven 92, selbstverständlich ein Kandidat für die Meisterschaft.

Jedoch wird der Weg zum Meisterschaft nicht so leicht. Mit dem Absteiger TKG Adersheim um Myrko Baumgart steht ein erfahrenes Team zur Verfügung, das trotz Verlust von Peter Meier der härteste Konkurrent werden wird.

Der 2. Absteiger, TKG Wolfsburg (1), muss den Weggang von Martin Leinz in Richtung Flamengo Berlin verkraften. Dies wird das Team sicherlich schwächen, aber mit Detlef Bastian und Tobias Schleiss stehen zwei Top-Spieler an der Platte. In der Aufstiegssaison 2012/2013 belegten beide Platz 4 und 6 der Einzelwertung mit einem Schnitt von 6 Punkten. Diese Leistungen gilt es zu wiederholen bzw. zu toppen. Darüber hinaus sind dann die Spieler 3 und 4 gefordert. Die Lücke von Martin Leinz füllt Michael Lemke, der zuvor mehrere Jahre für die 2. Mannschaft spielte.

Die Wolfsburger treten in dieser Saison mit zwei Mannschaften in der RL Nord an. Die Mannschaft um Marcel Becker konnte nach dem Klassenerhalt mit Joachim Kipper einen erfahrenen Spieler mit hoher spielerischer Qualität gewinnen. Vielleicht der Garant dafür, um die knapp verlorenen Spiele der Vorsaison doch zu gewinnen und für die große Sensation zu sorgen. Hier wird das interne Wolfsburger Duell entscheiden, wer als Nummer 1 und 2 ins Rennen geht. Ob die Kaderplanung mit 4 Spielern in Team A und 6 Spielern in Team B riskant ist, wird sich zeigen.

Fortuna Düdinghausen startet ohne Dennis Schuster, dafür mit Carsten Brandes in Rennen. Nebenbei bemerkt: Sein offizieller Vereinseintritt in Düdinghausen: 29.03.1983! Sollten die Düdinghausener ihr spielerisches Potential konstant ausschöpfen und Neuzugang Carsten Brandes ebenfalls fleißig Punkte sammeln, wird auch dieses Team beim Thema Aufstieg ein Wörtchen mitreden können.

Ohne Spielerverluste in die neue Saison starten die Mannschaften SG Buxtehude/Moisburg und TKV Jerze II, wobei die Jerzer vielleicht zur großen Überraschung werden könnten, weil sie wohl kaum jemand auf dem Zettel hat. Den größten Kader stellt die SG Buxtehude/Moisburg. Abgesehen vom noch unbekannten Sören Neumann eine Mannschaft, die jederzeit jeden schlagen kann, wenn alle über sich hinauswachsen, aber leider nicht immer die nötige Konstanz zeigte und viele Punkte liegen ließ.

Pegasus 92 Hannover I ist aus der VL Nord aufgestiegen und möchte sicherlich nicht wieder dorthin zurück. In der letzten Runde treten die Hannoveraner gegen TFB 77 Drispenstedt II an, die durch den Rückzug der SG Hannover II trotz sportlichem Abstieg in der RL Nord verbleiben. Ein Blick auf die Kaderplanung der Drispenstedter könnte vermuten lassen, dass sie zum Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt werden könnten. Je nach Saisonverlauf könnte das Spiel dieser beiden sehr entscheidend sein.

 

Prognose:

TKG Adersheim: Baumgart, Käthner, Pfaff, drei Namen die schon alleine die nötigen Punkte zum Sieg holen könnten. Mit S. Becker und Saust im Kader sind viele Siege drin. Platz 1.

TFC Phöbus Cuxhaven 82: Das Duo Völlmecke+Krage wird wieder viele Punkte holen, Ferreira und Kruse sind gute Spieler, aber es reicht nur zu Platz 2.

TKC Fortuna Düdinghausen: Schuster und Stapel sind die beiden Top-Spieler. Brandes muss wieder in den Punktspielbetrieb reinkommen, Beck hat sich stark verbessert. Aber trotzdem nur Platz 3.

TKV Jerze II: Bei den vier gemeldeten Spielern auf annähernd gleichem Niveau sind keine Schwachstellen vorhanden. Gegen die ganz großen Mannschaften wird man sich aber nicht durchsetzen können. Platz 4.

TKG Wolfsburg (1): Die ehemalige Erste wird mit Bastian und Schleiss viele Punkte holen. Radmer und Lemke werden zu diversen Siegen beitragen. Ein Platz im Mittelfeld mit Platz 5.

TKG Wolfsburg (2): Mit Joachim Kipper wurde der benötigte 7-8 Punkte-Kandidat geholt. Wird er die Erwartungen bestätigen, werden sie im Vergleich zum Vorjahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Platz 6.

SG Buxtehude/Moisburg: Großer Kader, wo jeder immer für 4 Punkte gut ist. Für mehr müssen die Kicker um Guido Johannsen ihren Schnitt verbessern. Platz 7.

Pegasus 92 Hannover I: Die Hannoveraner werden sich im Duell um den Abstieg gegen Drispenstedt durchsetzen und bleiben in der Liga. Platz 8.

TFB 77 Drispenstedt II: Drispenstedt ist im Vorjahr sportlich abgestiegen und wird nun ohne hochkarätige Neuzugänge als Tabellenletzter absteigen. Platz 9.

 

Alle Ergebnisse findet ihr auf der Ligaseite.