Saisonvorschau: Verbandsliga Süd – 2017/18

Nachdem sich das Zusammenlegen der Spieltage in der Vergangenheit bewährt hat, treffen sich die Teams der Verbandsliga Süd am Sonntag, 29.10. – also einen Tag nach der 3. Gießener Stadtmeisterschaft – wie im vergangenen Jahr im Launsbacher Bürgerhaus nahe Gießen. In der lichtdurchfluteten Halle treten sechs Mannschaften gegeneinander an.

 

Auch in der Verbandsliga Süd werden am kommenden Sonntag endlich wieder die Kicker ausgepackt! (Foto: W. Renninger)

 

In die Verbandsliga Süd ist ordentlich Bewegung gekommen, und zwar in äußerst erfreulicher Hinsicht. Denn inzwischen gibt es mit den Youngbangers aus Balingen und dem OTC 90 Amberg II zwei reine Junioren-Teams, beim TKC Weiler kommt an der Seite von Routinier Thomas Gerst ebenfalls der Nachwuchs zum Zug. Mit Leppard United heißt der Ligabetrieb nach den Hotspurs aus Baden einen zweiten Schweizer Teilnehmer willkommen. Und Fortuna Post Göppingen ist ebenfalls eine Kraft, die es in den Vorjahren noch nicht gab: Allerdings fällt es schwer, hier von einem Neuling zu sprechen, wenn so viel Tipp-Kick-Geschichte an die Platte tritt. Zusammen mit Platzhirsch Ylipulli Gießen II kann man also sagen: Die Liga lebt!

Im ersten Teil des Textes stellen wir die Mannschaften und Spielerkader vor, im zweiten Teil gehen wir dann auf die einzelnen Partien ein. Zum Ende wagen wir noch einen Tipp, wie die Tabelle am Saisonende aussehen könnte.

 

Vereine und Spielerkader:

 

spielTrieb Ylipulli Gießen II

Michael Eggebrecht – Thorsten Eggebrecht – Eck Kegelmann – Pascal Gutzeit – Klaas Isermann


Youngbangers Balingen

Bruno Wilke – Benjamin Reindler – Sam Natke– Felix Weishaupt – Harun Malik – Junaid Malik – Paul Lotzer

 

Der Balinger Youngster Bruno Wilke (links) im Spiel gegen seinen Vereinskameraden Dawood Malik.

 

 


Fortuna Post Göppingen

Giuseppe Caudullo – Dietmar Maier – Dieter Österle – Franz Leiminger – Andreas Schüller


TKG Weiler

Thomas Gerst – Christian Schifferle – Chris Fricker – Finn Augenstein – Kain Augenstein – Phil Glauner 


Leppard United

René Gerber – Chrigu Meister – Hanspeter Conrad – Patrick Wingeier – Jérome Wingeier – Daniel Kaufmann

(Foto: W. Renninger)

Für die Leppards in der Verbandsliga Süd aktiv: René Gerber (Foto: W. Renninger)


OTC 90 Amberg III

Raphael Meier – Emilia Meier – Carmina Krätzig – Tizian Stein – Michael Janner – Julian Scharf


 

Begegnungen:

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Youngbangers Balingen

Natürlich sind in dieser Begegnung die Ylipullis aus Gießen der Favorit gegen den Nachwuchs der Headbangers. Unterschätzen sollte man die Jungs aus Balingen jedoch nicht, denn die Headbangers stehen seit jeher für eine Top-Jugendarbeit.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Fortuna Post Göppingen

Was haben die alten Meister noch oder bereits wieder drauf? Wir sind gespannt auf Caudullo, Österle, Schüller, Maier und Leiminger, sie werden gegen die Gießener sicherlich gleich auf gutem Niveau gefordert werden. Vielleicht schon ein Finale um den Aufstieg?

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – TKG Weiler

Bei Gießen sind die Eggebrecht-Brüder Michael und Thorsten aus der ersten in die zweite Mannschaft gewechselt und bringen Regionalliga-Qualitäten mit. Gegen den TKG wartet ein Härtetest.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – Leppard United

Neulinge darf man die Schweizer eigentlich nicht nennen, denn René Gerber und Chrigu Meister spielen ein Turnier nach dem anderen – letzterer kämpfte sich zuletzt sogar in die Endrunde der Süddeutschen Meisterschaft. Gießen hat mit Pascal Gutzeit selbst einen Neuling zu bieten. Sicherlich ist diese Partie eines der Schlüsselspiele um den Aufstieg.

 

Spieltrieb Ylipulli Gießen II – OTC 90 Amberg III

Wenn man an den Auftritt der Amberger Rasselbande aus dem Vorjahr denkt, kann man den Ylipullis nur den Rat geben, sich für die Begegnung warm anzuziehen. Die Ziehkinder von Thomas Krätzig lehrten den Jungs von Oberbayern München 2016 das Fürchten und trotzten ihnen ein Unentschieden ab.

 

Youngbangers Balingen – Fortuna Post Göppingen

Tipp-Kick-Generationen treffen aufeinander – wie sollte man diese Begegnung anders beschreiben. Göppingen ist im Vorfeld schwer einzuschätzen. Geht in dieser Partie was für die Youngsters aus Baden Württemberg?

 

Youngbangers Balingen – TKG Weiler

Zwar ist Thomas Gerst ein ewig junger Spieler, aber er dürfte wohl in dieser Partie der älteste sein. Seine Erfahrung wird seinem Team sicherlich helfen, aber ansonsten misst sich die Jugend miteinander: ein offenes Duell.

 

Youngbangers Balingen – OTC 90 Amberg III

Kräftemessen der beiden astreinen Jugendmannschaften des Spieltags: Nach dem coolen Auftritt des Vorjahres sind die Amberger favorisiert. Egal, wie es ausgeht: In jedem Fall geht hier die Perspektive für den Tippkick-Sport an die Platte.

 

Youngbangers Balingen – Leppard United

Die Jugend aus Balingen wird kämpfen müssen gegen die starken Schweizer. Punkte sollten möglich sein, ob es letztendlich zum Sieg reicht, wird man sehen. Die Frage wird sein: Wie ausgeglichen ist die Qualität bei United?

 

Fortuna Post Göppingen – TKG Weiler

Oesterle, Maier und Cadulla haben vor Jahren bereits 2. Liga gespielt, da könnte also Einiges gehen. Was ist noch da bei den Altmeistern und wie lange dauert es, bis sie wieder im Turniermodus ankommen?

 

Fortuna Post Göppingen – Leppard United

Das wird eine Partie mit Fragezeichen sein, denn viele Unbekannte schweben bei diesem Duell im Raum. Knackige Spiele sind zu erwarten, alles ist möglich.

 

Fortuna Post Göppingen – OTC Amberg III

Zu erwähnen ist auch, dass bei Amberg die einzigen beiden Spielerinnen der Liga antreten. Und Carmina und Emilia haben bereits im Vorjahr abgeräumt. Die Herren aus Göppingen sollten auf der Hut sein.

 

TKG Weiler – Leppard United

Zwei Aufstiegsaspiranten treten gegeneinander an. Thomas Gerst steht bei Weiler für Qualität, und auch Chris Fricker hat bei Turnieren schon auf sich aufmerksam gemacht. Sie treffen auf die Vielspieler René Gerber und Chrigu Meister. Spannend.

 

TKG Weiler – OTC Amberg III

Jugend trifft Jugend, und Thomas Gerst muss aufpassen, dass er dabei nicht alt aussieht. In diesem Duell ist alles möglich, irgendwann wird auch die Frage sein, wer Kondition und Konzentration hochhalten kann.

 

Leppard United – OTC Amberg III

Die Schweizer werden Bekanntschaft machen mit der vorbildlichen Jugendarbeit von Thomas Krätzig. Bei den Ambergern ist schon viel Spielkultur vorhanden, mal sehen, wie weit die Tippkick-Beine tragen …

 

 

Saisontipp:

  1. Leppard United
  2. spielTrieb Ylipulli Gießen II
  3. Fortuna Post Göppingen
  4. TKG Weiler
  5. OTC Amberg III
  6. Youngbangers Balingen

 

51. Süddeutsche Einzelmeisterschaft: Beni Buza holt sich den sechsten Sektionstitel!

Am 15. Oktober traf sich die Tipp-Kick-Elite zu einem weiteren Sektionsturnier in Hirschlanden mit dem Ziel, den Süddeutschen Meister 2017 zu ermitteln. Trotz einer verhältnismäßig niedrigen Teilnehmerzahl versprach das sehr gut besetzte Starterfeld ein spannendes Turnier.

(Foto: W. Renninger)

Er kann es noch immer: Beni Buza (hier bei der DEM 2017) wird erstmals Süddeutscher Einzelmeister! (Foto: W. Renninger)

 

Alle Titelträger im Überblick:

Süddeutscher Einzelmeister: Benjamin Buza (Gallus Frankfurt)

Bester U-18-Spieler: Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel)

Beste Dame: Michaela Koegel (SG Rheinland/Düsseldorf)

 

Die Vorrunde:

Um die besten 24 Teilnehmer für die Playoffs zu ermitteln wurden 10 Runden Schweizer System gespielt.

Aus dem prominenten Feld konnten sich zu Beginn viele Spitzenspieler vorne positionieren, was aber nicht bei jedem bis zum Ende halten sollte. Eine Überraschung war sicherlich, dass sich William Schwaß (Oberbayern München) bei einer seiner seltenen Turnierteilnahmen den ersten Platz nach der Vorrunde sichern konnte. Er musste sich lediglich Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) und Artur Merke (Hirschlanden) geschlagen geben.

Einen eher enttäuschenden Tag erlebten jedoch  die potentiellen Titelkandidaten Fabio de Nicolo (TKV Grönwohld) und Frank Hampel (Gallus Frankfurt). Genau wie einige der momentan groß aufspielenden Nachwuchstalente, allen voran der aktuelle deutsche Vizemeister Jakob Weber (PWR Wasseralfingen), Florian Stähle (TKC Hirschlanden) und Daniel Bialk, schafften sie es nicht, sich für die besten 24 zu qualifizieren.

Einen tollen Tag zeigte dagegen einmal mehr Peter Tuma (OTC 90 Amberg), der sich als 8. direkt für die zweite Runde der Playoffs qualifizierte.

Musste in der Vorrunde nur gegen Vincent Höhn und Artur Merke Federn lassen: William Schwaß (Foto: W. Renninger)

 

Die Playoffs

Wie oft üblich folgte auf die 10 Runden im Schweizer System ein progressives Playoff. Das bedeutete für die Plätze 1-8 eine freie Runde, während sich die Kicker auf den Plätzen 9-24 ihr Ticket für die nächste Runde erkämpfen mussten. Gespielt wurde in einem Best-of-3 Modus, bei dem 2 Siege (außer im Finale) zum Sprung in die nächste Runde benötigt werden.

Um den Einzug ins Achtelfinale:

Setzte sich gegen Lokalmatador Klaudio Lange durch: Thomas Krätzig vom OTC Amberg (Foto: W. Renninger)

Max Daub, Sebastian Baadte, Jochen Hahnel und auch Thomas Krätzig benötigten jeweils 3 Spiele, während sich Alex Beck, der spätere Sieger Beni Buza, Christoph Ihme und Jonathan Weber in zwei Partien durchsetzen konnten.

Achtelfinale:

Sebastian Baadte (hier gegen R. Schlotz) kegelte Glemsgau-Gewinner Vincent Höhn aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

Hier konnten sich lediglich Thomas Krätzig und Beni Buza (2x Sudden Death) in zwei Partien durchsetzen. In allen anderen Begegnungen benötigte der jeweilige Sieger mindestens 3 Spiele, um sich durchzusetzen. Besonders knapp war es bei Max Daub und Sebastian Baadte, die nervenstark im Sudden Death des entscheidenden Spiels zu überzeugen wussten. (Anm. des Autors: Vielen Dank an William Schwaß für das spannendste Best-of-3 Duell seit langem!)

Überraschend war, dass sich lediglich der amtierende Deutsche Meister, Philipp Baadte (Kaiserslautern), aus der Gruppe der ersten 8 der Vorrunde für das Viertelfinale qualifizieren konnte.

 

Viertelfinale:

Volle Konzentration vor dem Schuss ins Glück: Max Daub setzte sich gegen Alex Beck durch. (Foto: W. Renninger)

Im ersten Halbfinale sollten damit Max Daub und Benjamin Buza aufeinandertreffen, die sich in ihren Partien gegen Alex Beck (Frankfurt) und Sebastian Baadte (Kaiserslautern) durchsetzen konnten. Das Halbfinale komplettierten Philipp Baadte und Christoph Ihme (TKG Wolfsburg) mit Siegen über Thomas Krätzig (OTC 90 Amberg) und Jonathan Weber (PWR 78 Wasseralfingen).

 

Halbfinale:

Mit Vollgas Richtung Finale: Beni Buza wirft Ex-Mannschaftskollege Max Daub aus dem Turnier. (Foto: W. Renninger)

 

Während Beni Buza mit Max Daub keine Mühe hatte und sich souverän durchsetzen konnte, gewann Baadte beide Spiele mit jeweils einem Tor und verhinderte so nach 2014 erneut den Finaleinzug Ihmes bei einer Süddeutschen Einzelmeisterschaft.

 

Finale:

Im Finale standen sich also ein zweifacher ehemaliger und der amtierende deutsche Meister gegenüber. Entsprechend ausgeglichen gestaltete sich auch das Spiel. Die Nervosität war auf beiden Seiten zu spüren, zumal keiner der beiden Spieler bislang eine Süddeutsche für sich entscheiden konnte.

Nach den regulären 10 Minuten Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden und auch die 2×2 Minuten der Verlängerung sollten keine Entscheidung bringen.

Das bedeutete: Wiederholungsspiel. Nach bereits 14 gespielten Minuten auf Top-Niveau eine große Anstrengung für beide Spieler.

Im zweiten Spiel erwischte Baadte den besseren Start für sich. 2 frühe Tore bedeuteten die Führung für den deutschen Meister. Es schien fast so, als sei bei Buza bereits der Tank leer und die Konzentration nicht mehr auf höchstem Niveau. Doch der Fighter schickte sich an, alle Zuschauer eines Besseren zu belehren. Mit einer perfekten zweiten Hälfte inklusive zweier direkter Eckballtore kämpfte sich der Ex-Hirschlandener zurück ins Spiel und entschied letztendlich die Partie mit 5:2 zu seinen Gunsten.

 

Hier noch zwei Links auf die youtube-Videos der Finalspiele von Felix Lennemann:

Spiel 1

Spiel 2

 

Herzlichen Glückwunsch an Beni Buza vom gesamten Rundschau-Team!

Vorschau: 30. Bayerische Einzelmeisterschaft in Amberg

Am Samstag, 4. November, lädt der OTC 90 Amberg zur 30. Bayerischen Einzelmeisterschaft in das Jugendzentrum „Altes Klärwerk“ in Amberg. Eine Woche vor der WDEM bietet das Team um Vereinsboss Thomas Krätzig neben der BEM noch die Bayerische Doppel-Meisterschaft und den Thomas-Nagy-Pokal für die Ausgeschiedenen der ersten beiden Runden BEM an. Alle wichtigen Infos über die Veranstaltung gibt`s hier wieder von uns.

 

An ihm muss vorbei, wer Bayerischer Einzelmeister 2017 werden will: Titelverteidiger Peter Tuma. (Foto: W. Renninger)

 

Veranstalter:

OTC 90 Amberg

Wann:
Samstag, 04. November 2017 (9.30 Uhr!)

Titelverteidiger:
Peter Tuma (OTC 90 Amberg)

Teilnehmerbegrenzung:
48 Teilnehmer

Startgeld:

  • 9 Euro Erwachsene
  • U18 Spieler: Kostenlos

Spielort:
Jugendzentrum „Altes Klärwerk“
Bruno-Hofer-Str. 8-14
92224 Amberg

Turniermodus:

  • Gruppenmodus
  • Traditionelle 12er-Endrunde
  • Vorschlussrunde progressiv

Anmeldung:
Thomas Krätzig
Tel.: 09438-7999984
mobil und whatsapp: 01520-4399277 (Bitte nicht auf Mailbox sprechen!)
E-Mail: thomaskraetzig@gmx.de (bis Donnerstag!)

Anmeldeschluss:
Freitag, 03. November, 22:00 Uhr

 

Weitere Infos bekommt ihr auf der Homepage des OTC 90 Amberg.

 

 

 

 

Regionalliga Süd – 2017/18: Erster Spieltag komplett – Oberbayern startet mit Sieg und Niederlage

Zwei Partien haben heute den 1. Spieltag der Regionalliga Süd komplettiert. In Unterhaching trafen die Gastgeber Oberbayern München auf Erst- und Zweitvertretung der Headbangers aus dem schwäbischen Balingen. Hier die Ergebnisse des Tages und die komplette Tabelle nach dem ersten Spieltag.

 

Headbangers Balingen II – Oberbayern München: 12 – 20

 

(Foto: W. Renninger)

Im Spiel gegen Headbangers Balingen II kaum gefordert: Björn Buschmann mit 8:0 Punkten. (Foto: W. Renninger)

 

 

Oberbayern München – Headbangers Balingen I: 14 – 18

 

(Foto: W. Renninger)

Thomas Will steuerte drei Punkte zum Erfolg seiner Headbangers gegen Oberbayern München bei. (Foto: W. Renninger)

 

 

Tabelle:

 

Durch den nicht unbedingt vorhersehbaren Erfolg gegen Oberbayern hat sich die Balinger Erste den dritten Tabellenplatz noch vor den hochgehandelten Teams aus Baden und dem Rheinland geschnappt. Ebenfalls vor diesen beiden Mannschaften reihen sich die Oberbayern nach den ersten beiden Spielen der Vereinshistorie in Liga drei ein. Balingen II findet sich wie erwartet im unteren Tableau wieder.

 

Wie immer gibt`s alle Ergebnisse und die Tabelle zum Nachlesen demnächst auch wieder hier!

 

 

 

Tipp-Kicker des Monats September 2017: Jakob Weber

Eine Wahl der Superlative endete passend mit einem Sensationssieger: rekordverdächtige 78 Stimmen wurden insgesamt gezählt, 36 mal stand ein Name auf dem Stimmzettel, dessen Träger im September weder ein Turnier gewonnen noch mit einer sagenhaften Liga-Einzelbilanz aufgewartet hatte: Jakob Weber von PWR Wasseralfingen ist Tipp-Kicker des Monats September 2017!

Nach über vier Jahren zurück an der Platte: Jakob Weber, Tipp-Kicker des Monats September 2017! (Foto: W. Renninger)

 

Abstimmung:

 

Noch nie war eine Wahl zum Tipp-Kicker des Monats so von einer Veranstaltung geprägt, noch nie wurde der Verlierer eines Finals anschließend zum Kicker des Monats gekürt. Zugegeben, es war nicht irgendeine Veranstaltung und auch kein x-beliebiges Finale: Die Deutsche Einzelmeisterschaft 2017 drückte der Abstimmung ihren Stempel auf, mit Max Bartels und Fabio de Nicolo waren unter den sechs nominierten Kandidaten nur zwei Kicker, die ihre Bewerbung nicht auf der DEM abgegeben hatten. Anna Lena Neumann (Deutsche Damen-Meisterin 2017), Daniel Bialk (Deutscher U-18-Meister 2017) und Philipp Baadte (Deutscher Einzelmeister 2017) holten die Titel bei der DEM.
Wenn dann am Ende der Verlierer des Finales der DEM zum Tipp-Kicker des Monats gewählt wird, muss es sich um eine besondere Geschichte handeln. Deshalb haben wir Jakob einige Fragen gestellt. Im Interview präsentierte er sich so, wie man ihn spätestens seit der DEM auch wieder an und neben der Platte wahrnimmt: Selbstbewusst, reflektiert, einfallsreich und extrem sympathisch!

Interview:

 

–              Hallo Jakob, herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Tipp-Kicker des Monats September 2017!

Vielen Dank!

–              Mal ehrlich: Bist Du überrascht über die Wahl oder hattest Du nach deinem fulminanten Auftritt bei der DEM und der denkbar knappen 2:3 Finalniederlage gegen Philipp Baadte sogar damit gerechnet?

Bei all den anderen Tipp-Kickern, die zur Wahl standen, konnte ich nicht unbedingt damit rechnen. Es freut mich natürlich umso mehr, dass so viele in der Tipp-Kick-Gemeinschaft für mich gestimmt haben und so in gewisser Weise meine Leistung honorieren.

–              In deinen eigenen Worten: Wer ist eigentlich dieser Jakob Weber?

Jung (19), akribisch, keck, originell, begabt, willensstark, ehrgeizig, beredsam, emotional, rechthaberisch.

–              Erst in der letzten Saison hast Du bei PWR wieder komplett durchgespielt, vorher war einige Jahre nichts mehr von dir zu hören. Hattest Du einfach „die Schnauze voll“ von Tipp-Kick oder waren andere Gründe dafür ausschlaggebend?

„Die Schnauze voll“ von Tipp-Kick? Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen! Tipp-Kick war, ist und wird immer ein großes Thema für mich sein. Da gab es andere Gründe, die mich davon abgehalten haben.

–              Gab es in dieser Zeit auch Phasen, in denen Du über einen längeren Zeitraum wirklich keinen Kicker in der Hand hattest?

Im Hause Weber ist es beinahe bis vollkommen unmöglich, keine Kicker in der Hand zu haben. Aber mit der Frage sind bestimmt meine eigenen Kicker gemeint. In den Jahren ohne Turnier gab es Phasen, in denen ich meine Spieler mal mehr und mal weniger in der Hand hatte. Wenn ich genau überlege, dürfte die längste komplette Abstinenzphase beinahe ein halbes Jahr gedauert haben.

–              Erzähl doch bitte mal, wie Du selbst die DEM in Bockenem erlebt hast. Hattest Du schon vor dem Turnier ein gutes Gefühl? Ab wann hast Du dann schließlich realisiert: Das kann heute ganz weit gehen?

Donnerstagmittag saß ich noch in der Hochschule und habe in einem Tutorium neue Erstsemester betreut, da hatte ich noch kaum einen Gedanken an die DEM verloren. Auch wenn die Zeit davor relativ intensiv hinsichtlich Tipp-Kick war, ging es dann am Freitagmittag ziemlich spontan gen Norden. Nach ziemlich genau 4,5 Jahren wieder ein DTKV-Turnier zu spielen, wieder mit Bruder und Papa unterwegs zu sein – das war schon ein Erlebnis an sich. Das Finale bei der DEM zu spielen hätte ich im Vorfeld sofort unterschrieben und ist mehr, als ich mir vorgenommen hatte. Wo ich stehe, konnte ich auch nicht hundertprozentig einordnen. Wenn ich ehrlich bin: Primäres Ziel war es zunächst, Tag 2 zu erreichen; ich habe dann jeweils von Runde zu Runde gespielt. Nachdem ich an Tag 2 mal wieder schlecht gestartet bin (0:4 Punkte und eine saftige Klatsche gegen Fabio), war ich extrem fokussiert und konnte das noch ausbügeln. Dementsprechend bin ich auch mit 4:0 Punkten in die Vorschlussrunde gestartet und war voll da!

–              In der Endrunde hast Du gegen Alex Beck, Frank Hampel, Jens Foit und Patrick Malessa gekickt, die zusammen insgesamt 37 Endrunden bei Deutschen Meisterschaften auf dem Buckel haben; nur Robert von Hering war Novize wie Du, hatte allerdings im letzten Jahr schon das Tourfinale für sich entschieden. Trotzdem hast du keines der fünf Matches verloren. Musstest Du dich zwischendurch mal zwicken oder hast Du gewusst, dass Du das drauf hast?

Gegen Robert, den ich bei der DEM kennenlernen durfte, war ich der Niederlage am nächsten, weil er sich erst einige Sekunden vor Schluss eine Ecke selbst reingeschossen hat (jedoch ging auch ein unhaltbarer Torwartschuss von mir an den Pfosten 🙂 !). Es hat sich zeitweise echt surreal angefühlt, weswegen ich mich und auch ein paar wenige Tipp-Kicker verdutzt fragen musste, ob das alles gerade so passiert. Ich weiß aber natürlich, was ich kann (und was nicht). Wenn das Ganze läuft und ich mein Ding mache, kann ich alles schaffen.

–              Hand aufs Herz: Dein erster Gedanke nach dem Schlusspfiff des Finales?

5 Sekunden vor Schluss: Mist, das war’s!
3 Sekunden vor Schluss: Das ist deine Chance!
1 Sekunde vor Schluss: Geil, der sitzt!

Im allerersten Moment danach habe ich mir gedacht, wie ich den nur darüber setzen konnte. Das hat aber nur sehr kurz angehalten. Philipp war stark und er ist auch ein Typ, dem ich das sehr gönne – ich für meinen Teil war und bin froh, das geschafft zu haben. Der Nachmittag hat sich einfach extrem geil angefühlt und mein erster Gedanke war: Das will ich wieder haben!

–              Wie wichtig war es für dich, dass dein Papa Bernd und dein Bruder Jonathan dabei waren? Hat dich das zusätzlich gepusht?

Familie ist nicht das Wichtigste, sie ist alles. Nach dem Ende der Vorschlussrunde war ich abseits vom Geschehen mit meinem Papa und Jonathan alleine, da bin ich ein wenig emotional geworden (auf Details verzichte ich hier 😉 ). Sonst waren (und sind) die beiden ein riesengroßer Rückhalt für mich, insofern hat es mir natürlich geholfen, dass sie dabei waren. Zum anderen hat mich einfach das Ereignis an sich getragen, mit der großen „Tipp-Kick-Familie“ (ein großes Danke an alle – nach all der Zeit hat sich nichts geändert) Zeit zu verbringen.

–              Wie schätzt Du selbst dein Spiel ein? Wo liegen deine Stärken, wo siehst Du Schwächen?

In letzter Zeit konnte ich beobachten, dass ich zum Teil extrem schwach in Spiele starte. Ich muss danach schauen, dass ich dauerhaft über 10 Minuten an der Platte zeige, was ich alles kann. Meine technischen Fähigkeiten sind grundsolide und damit lässt sich arbeiten, doch da hat mir der ein oder andere Spieler gewiss noch etwas voraus. Wenn ich etwas erreichen will, kommt mir zugute, dass ich Ehrgeiz, Mentalität und Wille habe: Ein ums andere Mal durfte ich gegen einen Rückstand anspielen und Spiele, in denen ich punkten oder gar gewinnen musste, konnte ich zu 100 Prozent für mich entscheiden.

–              Du als Sohn des größten Spieler-Tüftlers der Szene musst es doch wissen: Braucht man Lagerspieler?

Etwas zu brauchen sehe ich als ziemlich philosophische Frage an und gerade im Tipp-Kick gibt es einige Philosophen und Philosophien. Letztendlich zählt, dass ich einen Kicker in der Hand habe, mit dem ich Dir das Zwölfeck ins Viereck knalle. Vor ein paar Monaten (als ich noch nicht mit Lagerspielern gespielt habe) hätte ich diese Frage wohl noch anders beantwortet. Hinsichtlich Reproduzierbarkeit der Schüsse sehe ich nach etwa einem dreiviertel Jahr einen kleinen, aber feinen Vorteil (der oft entscheidend sein kann) auf der Seite der Lagerspieler. Was in meinen Augen aber viel schwerer wiegt, ist der Aspekt der Wartung. Bei der DEM muss ein Fussel in meinen Spieler gekommen sein, Schraube lösen, durchpusten, Schraube anziehen und alles war wieder in Ordnung. Scheiben hätte ich nicht so schnell wieder einsetzen können. Das System Lagerspieler bringt in meinen Augen keine Nachteile, lediglich Vorteile. Wenn ich das subjektiv bewerte, sehe ich einfach mit welch einer Leidenschaft mein Papa dabei ist und wie viel Spaß ihm das Basteln macht – objektiv betrachtet ist das, was er da macht und reinsteckt, einsame Spitze und spricht für sich selbst.

–              Wenn du dein Verhältnis zu Jonathan in Sachen Tipp-Kick betrachtest, was überwiegt: Konkurrenz oder Unterstützung?

Ich denke jeder, der Geschwister hat, kennt das, dass in jüngeren Jahren das ein oder andere Mal gestritten wird, mit der Zeit reduziert sich das aber auf ein Minimum. Man kann auf jeden Fall sagen, dass wir uns nahestehen. Genauso ist es in Sachen Tipp-Kick. Im Vordergrund steht bei unseren zum Teil exzessiven Sessions (Prädikat „meistbespielteste Platte Deutschlands“) nicht mehr die Frage, wer jetzt gewonnen hat und wer der bessere Spieler ist (diese Frage können sich gerne die anderen stellen), sondern die gemeinsame Zeit, die Freude (riesengroß!) und das gegenseitige Voranbringen. Auch in der Mannschaft ist es ein Miteinander. Nachdem es letzte Saison so knapp nicht gereicht hat, ist es unser gemeinsames Ziel, den PWR in die 1. Bundesliga zu führen.  Also: Unterstützung!

–              Endspiel DEM 2018 in Berlin: Jakob Weber – Jonathan Weber. Traum oder Alptraum?

Familie Weber regiert Tipp-Kick Deutschland? Nice! Bei mir überwiegt der Traum, bei dem Gedanken an ein Duell unter Brüdern wäre das für meinen Papa aber wohl eher ein Alptraum!

 

Gewinner des Materialgutscheins:

Unter den 78 Teilnehmern der Abstimmung haben wir wieder einen Materialgutschein in Höhe von 10.- Euro verlost. Der Gewinner ist:

Frank Derkow

Herzlichen Glückwunsch von der Rundschau-Redaktion!

 

 

35. Glemsgau-Pokalturnier: Vincent Höhn setzt sich knapp gegen Mathias Hahnel durch

Zum 35. Glemsgau-Pokalturnier trafen sich am 14. Oktober 62 Tipp-Kicker aus ganz Deutschland. Im Finale standen sich Mathias Hahnel (1. TKC Kaiserslautern `86) und Vincent Höhn (Flinke Finger Bruck) gegenüber. Im Duell zwischen Erst- und Zweitligaspieler hatte am Ende Vincent Höhn mit 3:2 die Nase vorn und schnappte sich seinen insgesamt sechsten Turniersieg.

Vincent Höhn (FFB) schnappte sich im Finale gegen Mathias Hahnel seinen sechsten Turniersieg. (Foto: W. Renninger)

 

Die Wertigkeit des Traditionsturniers am Vortag der SDEM lag mit 3,41 recht hoch, ein Indiz dafür, dass doch einige Bundesligaspieler die Veranstaltung als Warm-up für das Sektionsturnier am nächsten Tag nutzten. Folgerichtig fanden sich im Tableau der Endrunde sieben Spieler aus der Beletage (Hampel, P. Baadte, Füßinger, Buza, Socha, M. Hahnel und Daub), weitere drei (Merke, S. Baadte und Bartels) mussten sich bereits vorher aus dem Wettbewerb verabschieden. Den Titel schnappte sich dann mit Vincent Höhn ein aktueller Zweitligakicker, der trotz seiner jungen Jahre seine Bundesligareife aber schon hinlänglich unter Beweis gestellt hat und wohl in jedem Team der 1. Liga willkommen wäre.

Starkicker Frank Hampel (Gallus Frankfurt) blieb als Titelverteidiger am Ende nur die Zuschauerrolle. (Foto: W. Renninger)

Für ein Novum sorgten die Macher in Hirschlanden bereits vor dem Turnier: Der angekündigte Modus wurde in dieser Form wohl bislang in keinem Turnier gespielt:

  • 10 Runden Schweizer System
  • Progressives Play-off
  • (Nicht ganz) Klassische Endrunde

In der Praxis sah das so aus, dass die ersten Acht nach dem Schweizer System direkt für eine 8er-Endrunde (zwei Gruppen mit je acht Spielern) qualifiziert waren, die Plätze 9 bis 24 spielten in Play-Offs (Best-of-3) die restlichen acht Endrundenteilnehmer aus. Um es vorwegzunehmen: der Modus wurde sicherlich nicht zum letzten Mal gespielt, die allermeisten Beteiligten äußerten sich deutlich positiv.

Direkt qualifiziert nach dem Schweizer System:

  1. Harald Füßinger
  2. Mathias Hahnel
  3. Klaudio Lange
  4. Frank Hampel
  5. William Schwaß
  6. Peter Tuma
  7. Peter Funke
  8. Vincent Höhn

 

Play-Offs:

Christoph Ihme 1:3 – 5:3 – 2:5 Marcus Socha
Max Daub 5:4 sd – 2:1 Marco Bittmann
Artur Merke 1:2 sd – 5:3 – 4:5 Florian Stähle
Kilian Weishaupt 0:8 – 4:5 sd Sebastian Wagner
Benjamin Buza 4:3 – 1:5 – 5:4 sd Felix Lennemann
Jakob Weber 6:2 – 3:0 Achim Schmidt
Daniel Bialk 3:0 – 3:1 Wolfgang Renninger
Stefan Biehl 2:3 – 2:3 Philipp Baadte

 

Endrunde Gruppe 1:

(Quelle: www.artbot.de)

 

Endrunde Gruppe 2:

(Quelle: www.artbot.de)

 

Finale:

Im Finale standen sich schließlich Vincent Höhn und Mathias Hahnel gegenüber. Höhn ging 1:0 in Führung. Zwei Aufsetzer von Hahnel zum 1:2 in Hälfte zwei konterte er cool mit zwei weiteren Treffern zum 3:2 Endstand.

(Foto: W. Renninger)

Mathias Hahnel unterlag Vincent Höhn im Finale des 35. Glemsgau-Pokalturniers knapp mit 2:3. (Foto: W. Renninger)

 

Glückwunsch an Vincent Höhn von der Rundschau-Redaktion!

Alle weiteren Zahlen rund um das Turnier und die jeweiligen Ranglistenpunkte findet ihr wie immer auf artbot!

 

 

Vorschau: 3. Gießener Stadtmeisterschaft

Am Samstag den 28.10. laden die Ylipullis Gießen wieder zur mittlerweile 3. Stadtmeisterschaft ins Mittelhessische. Alle Daten zur Veranstaltung findet ihr wie gewohnt hier!

(Foto: W. Renninger)

Ihn gilt es zu schlagen: Gallus-Kicker Michael Kaus ist Titelverteidiger in Gießen. (Foto: W. Renninger)

 

Veranstalter:

spielTrieb Ylipulli Gießen

Wann:
Samstag, 28. Oktober 2017 (10.00 Uhr!)

Titelverteidiger:
Michael Kaus (TKC Gallus Frankfurt)

Startgeld:

  • Erwachsene: 8.- Euro
  • U-18 Spieler: Kostenlos!

Spielort:
Bürgerhaus
Volpertstriesch 1
34535 Wettenberg-Launsbach

Turniermodus:

  • 10 Runden Schweizer System
  • 16er Play Offs (2 Spiele, „Gießener System“)

Anmeldung:
Torge.fahr@arcor.de

Bei Verspätung:
Jens Jepp: 0171-8100 354

Teilnehmerliste:
Gibt`s hier!

 

Wir sehen uns in Gießen!

 

 

 

Regionalliga Süd – 2017/18: Aufsteiger Amberg überrascht in Düsseldorf

Bis auf Oberbayern München sind nun auch in der Regionalliga Süd alle Clubs in die neue Spielzeit gestartet. In Düsseldorf und Gießen fanden heute jeweils drei Spiele statt. Überraschung des Spieltags: Aufsteiger OTC Amberg II, bei denen der eigentlich im Kader der Erstvertretung gemeldete Dominik Steib an der Platte stand, schlägt die hochgehandelte Zweitligareserve aus dem Rheinland überraschend deutlich und ist damit zumindest vorläufig erster Verfolger von Topfavorit Gießen.

 

Die Ergebnisse:

27. September 2017 in Balingen

Headbangers Balingen – Headbangers Balingen II  :  23-9
Keine Überraschung beim Ergebnis des internen Headbangers-Duell, das schon am 27. September stattgefunden hat. Überraschend höchstens, dass die Homscheidt-Brüder nicht gespielt haben.

(Foto: W. Renninger)

Thomas Will setzt sich mit Headbangers I im Auftaktspiel der Regionalliga Süd durch. (Foto: W. Renninger)

 

8. Oktober 2017 in Düsseldorf

SG Rheinland/Düsseldorf II – TKC 1971 Hirschlanden IV  :  25-7
Auch hier keine Überraschung, der Favorit setzt sich gegen die Schwaben standesgemäß durch.

TKC 1971 Hirschlanden IV – OTC 90 Amberg II  :  11-21
Aufsteiger Amberg bezwingt Hirschlanden deutlich, bei denen Jochen Härterich alleine sieben der insgesamt elf Punkte holt. Bei den Oberpfälzern Franz Putz ebenfalls mit 7:1 Punkten.

OTC 90 Amberg II – SG Rheinland/Düsseldorf II (H)  :  24-8
Erste Überraschung des Spieltags: Die Rheinland Reserve geht gegen den Aufsteiger deutlich baden, nur Michi Koegel kann ausgeglichen punkten. Bei Amberg Dominik Steib mit makelloser 8:0 Bilanz.

(Foto: W. Renninger)

Licht und Schatten: Mit 2:2 Punkten starten Georg Lortz und seine SG Rheinland/Düsseldorf II in die neue Saison. (Foto: W. Renninger)

 

8. Oktober 2017 in Gießen

Spieltrieb Ylipulli Gießen (H) – Baden Hotspurs  :  18-14
Im Topspiel des Tages zwischen den beiden Aufstiegsaspiranten setzen sich die Mittelhessen knapp durch. Für Gießen zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in Liga zwei.

Baden Hotspurs – TKC 91 Nürnberg  :  19-13
Die zweite Überraschung des Tages lieferten die Kicker aus der Noris: Sie verlangten dem haushohen Schweizer Favoriten alles ab und mussten sich erst im letzten Durchgang geschlagen geben.

TKC 91 Nürnberg – Spieltrieb Ylipulli Gießen (H)  :  4-28
Beim Fight gegen Baden hatten die Nürnberger wohl zu viele Körner gelassen: Gegen das beste Team der Liga gab es eine deutliche Packung. Bester Nürnberger Peter Dobler mit zwei Zählern, bei Ylipulli Christian Schäl und Jens Jepp souverän mit 8:0 Punkten.

(Foto: W. Renninger)

Klaus Höfer und Christoph Jilo sind zufrieden: 4:0 Punkte für ihre Ylipullis zum Auftakt. (Foto: W. Renninger)

 

Die vorläufige Tabelle:

 

(Grafik: www.tippkick-liga.de)

 

Die noch ausstehenden Partien des 1. Spieltags:

Oberbayern München (H) – Headbangers Balingen
Headbangers Balingen II – Oberbayern München (H)

 

Alle Ergebnisse gibt`s auch wieder zum Nachlesen auf der Ligaseite!

 

8. Gevelsberger Cult Classics: Christoph Ihme holt sich seinen dritten Turniersieg

Am 01.10.2017 fanden in Gevelsberg bereits zum achten Mal die Cult Classics statt. Nach 10 Runden im Schweizer System und einem 24er-Playoff im progressiven Modus sicherte sich Christoph Ihme von der TKG Wolfsburg erstmals den Titel vor Marcus Müller aus Waltrop. Beste Dame wurde Manuela Winter vom Gastgeber Gevelsberg, bester U-18-Spieler erneut Valentin Tenner (Platz 5) von Ylipulli Gießen.

Sieger 8. Gevelsberger Cult Classics

Die Sieger der 8. Cult Classics in Gevelsberg

In den letzten Jahren wurden die Cult Classics – ähnlich wie die meisten kleinen Turniere im Westen (Düsseldorf, Herne etc.) – hauptsächlich von Spielern der Westvereine besucht. Mittlerweile begeistern sich aber immer mehr Spieler aus anderen Sektionen für diese Veranstaltungen. Auch bei den Cult Classics waren deutlich mehr überregionale Kicker gekommen: Eine schöne Entwicklung!

Nah der Vorrunde mit 10 Runden im Schweizer System qualifizierten sich die besten 24 Spieler für die Playoffs, die im progressiven Modus (Best-of-3) ausgespielt wurden. So konnten sich Valentin Tenner (Gießen), Jens Käthner und Myrko Baumgart (beide Adersheim), André und Daniel Bialk (beide Spandau), Christoph Ihme (Wolfsburg), Andreas Gentz (Hannover) und Roberto Pulice (Gevelsberg) auf den Plätzen 1-8 über eine Pause freuen. Glückspilz Stefan Biehl von der SG Rheinland/Düsseldorf wurde 24. und konnte sich dabei nur hauchdünn über den besseren Buchholz-Wert vor Siggi Gies (Gevelsberg) für die Playoffs qualifizieren.

(Foto: W. Renninger)

Erster nach der Vorrunde, am Ende Platz 5: Valentin Tenner (Foto: W. Renninger)

In der ersten Playoff-Runde, in der jeweils die Gegner der Vorrunden-TOP-8 ermittelt wurden, gab es keine großen Überraschungen. 

Achtelfinale:

Valentin Tenner 5:1 – 3:2 Christoph Sammrei
Myrko Baumgart 4:3 – 3:7 – 4:3 Christoph Jilo
Christoph Ihme 6:3 – 4:3 Alexis Kalenzi
Andreas Gentz 7:5 – 2:1 Detlef Bastian
Jens Käthner 3:7 – 0:4 Marcus Müller
Roberto Pulice 3:4 – 5:2 – 3:4 Andreas Kröning
André Bialk 3:5 – 4:3 – 3:4 Michael Kalentzi
Daniel Bialk 4:3 SD – 3:4 SD – 3:2 Felix Lennemann

Drei der TOP-8-Spieler aus der Vorrunde mussten die Segel streichen.

Viertelfinale:

Valentin Tenner 4:1 – 5:6 SD – 1:2 Myrko Baumgart
Christoph Ihme 8:0 – 2:1 Andreas Gentz
Marcus Müller 7:5 – 5:2 Andreas Kröning
Michael Kalentzi 5:3 – 4:5 SD – 5:4 Daniel Bialk

Halbfinale:

Myrko Baumgart 1:6 – 3:5 Christoph Ihme
Marcus Müller 3:2 – 2:1 Michael Kalentzi

 

Finale:

Im Finale standen sich nach zehn Stunden schließlich Christoph Ihme aus Wolfsburg und Marcus Müller aus Waltrop gegenüber. In dem taktisch geprägten Match konnte sich Christoph am Ende mit 2:1 knapp gegen Marcus durchsetzen.

Der kritische Blick täuscht: Christoph Ihme gewinnt die 8. Cult Classics!

Glückwunsch an Christoph von der Rundschau-Redaktion!

 

 

Vorschau: 51. Süddeutsche Einzelmeisterschaft und 35. Glemsgau-Pokalturnier in Hirschlanden

Große Ereignisse werfen wieder einmal ihre Schatten voraus: Der TKC `71 Hirschlanden ist am Sonntag, 15.10.2017, Ausrichter der 51. Süddeutschen Einzelmeisterschaft. Neben dem Sektionsturnier findet am Samstag, 14.10.2017, traditionell das Glemsgau-Pokalturnier statt: in diesem Jahr bereits zum 35. Mal! Hier findet ihr wieder alle Infos rund um die beiden Turniere. Übrigens ist die SDEM das letzte Turnier, bei dem ihr noch Punkte für das Tourfinale sammeln könnt. Also, schnell anmelden!!

 

Infos:

51. Süddeutsche Einzelmeisterschaft

(Foto: W. Renninger)

Fabio De Nicolo ist amtierender Süddeutscher Meister. (Foto: W. Renninger)

 

  • Datum: Sonntag, 15.10.2017
  • Spielbeginn: 9.00 Uhr
  • Auslosung: 8.40 Uhr
  • Anmeldeschluss: Samstag, 14.10.2017, 20.00 Uhr
  • Startgeld: Erwachsene 9.- Euro / U-18 Teilnehmer 5.- Euro
  • Preise: Pokale und Urkunden
  • Modus: 10 Runden Schweizer System, danach Play-Off der 24 (bis 98 Teilnehmer) bzw. 32 (über 98 Teilnehmer) besten Spieler.
  • Turnierende: Gegen 20.00 Uhr.

 

35. Glemsgau-Pokalturnier

(Foto: W. Renninger)

Frank Hampel möchte seinen Titel beim Glemsgau-Pokal 2017 verteidigen. (Foto: W. Renninger)

 

  • Datum: Samstag, 14.10.2017
  • Spielbeginn: 11.00 Uhr
  • Auslosung: 10.40 Uhr
  • Anmeldeschluss: Samstag, 14.10.2017, 09.00 Uhr
  • Startgeld: Erwachsene 6.- Euro / U-18 Teilnehmer 3.- Euro
  • Preise: Pokale und Urkunden
  • Modus: 10 Runden Schweizer System, danach klassische Endrunde der 12 besten Spieler.

Anmeldung:

Online:

http://www.artbot.de/dtkv/sdem2017.html

http://www.artbot.de/dtkv/glemsgau_pokal2017.html

http://www.tkc71.de

Per E-Mail:

artur.merke@udo.edu

Per Post:

Andreas Sigle, Mozartweg 1, 71254 Ditzingen

 

Bei Rückfragen:

Andreas Sigle: 0172/6324748

Artur Merke: 0173/5431651

 

Alle weiteren Informationen (u.a. ein Zimmerverzeichnis, Bewirtung u.ä.) findet ihr auf www.tkc71.de.

 

Wir sehen uns bei der Süddeutschen!