Christoph Ihme (TKV Jerze), Tipp-Kicker des Monats Januar 2017

Die Redaktion bedankt sich bei 58 Teilnehmern, die ihre Stimmen auf 5 Kandidaten verteilen konnten. Christoph Ihme (TKV Jerze) setzte sich dabei mit 28 Stimmen klar gegen Christoph Jilo (Spieltrieb Ylipulli Gießen), der 10 Stimmen als Zweitplatzierter erhielt, durch. Die drei restlichen Kandidaten Michael Link (1.TKC ’86 Kaiserslautern), Jonathan Weber (PWR `78 Wasseralfingen) und Myrko Baumgart (TKG Adersheim) kamen zusammen auf passable 21 Stimmen. Glückwunsch, Christoph!

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wurde ein Materialgutschein für den DTKV-MITGLIEDERSHOP in Höhe von zehn Euro verlost. Die Gewinnerin ist Julia Hofert vom TKV Jerze.

Christoph spielt seit Jahren viele Turniere und hat in seiner Karriere kaum eine Sektionsmeisterschaft verpasst!

 

Porträt des Siegers:

Christoph Ihme, geboren 1994, kam durch die vom TKV Jerze veranstaltete Ferienpassaktion 2008 zum Vereins-Tipp-Kick. Die ersten Jahre seiner Tipp-Kick-Vita verliefen eher unspektakulär und wenig erfolgreich. Seit 2011 ist er mit viel Ehrgeiz und Fleiß dabei und stets bemüht, sich in allen Bereichen zu verbessern. Dafür hat er beim TKV Jerze ein ideales Klima, sehr gute Platten- und Raumbedingungen und auch die nötigen Mitstreiter für spontanes Training auch unter der Woche. Mittlerweile ist er fester Bestandteil des Vereins und unterstützt die Jerzer intern sowie extern. Ihn faszinieren beim Tipp-Kick das taktische Verhalten, die benötigte Konzentration und Kondition. Auch den familiären Charakter findet er ideal. Zudem ist Christoph ein absoluter Fan von technischem Tipp-Kick.

Christoph (hinten rechts) und seine Jungs vom TKV Jerze

Im Sommer 2016 übernahm er das Amt von Oliver Schell und lies sich zum Sektionsleiter Nord wählen und ist seit dem sehr engagiert und der neue Ansprechpartner im Norden. Bei der Frage, wo Christoph seine größten Erfolge feierte, unterscheidet er konsequent zwischen Mannschaft und Einzelturnieren. Seine größten Mannschaftserfolge feierte er sicherlich mit dem verlustpunktfreien Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2014/2015. Der darauffolgende Klassenerhalt und das sensationelle Erreichen der DMM-Playoffs und der 2. Platz bei den Pokal-Play-Offs im vergangenen Sommer waren für ihn die bedeutendsten Erfolge. Aber auch der Sieg der Einzelwertung der Verbandsliga Nord in der Saison 2011/2012 mit sportlichen 36:4 Punkten soll nicht vergessen werden. Auf Einzelturnieren feierte er 2014 den 3. Platz auf der SDEM in Erlensee. Aber auch der 3. Platz bei der Berliner-Pokalmeisterschaft im vergangenen Jahr zeigt, mit welchem Ehrgeiz Christoph beim Tipp-Kick dabei ist. Im April 2016 feierte er nach zwei verlorenen Finals seinen ersten Turniersieg auf der 26. Schleswig-Holsteiner Landesmeisterschaft. Gefolgt von seinem zweiten Turniersieg im Januar 2017 beim 2. Gevelsberger AVU-Winter-Cup wünscht er sich noch weitere Erfolge im Einzelspielbetrieb und mit der Mannschaft.

Sein größter Wunsch ist es, Tipp-Kick berühmter und der breiten Masse zugänglich zu machen. Die Frage, ob er glaubt, dass Tipp-Kick in 50 Jahren noch gespielt wird, beantwortet er mit einem „Ja“, aber nur wenn es die aktuelle Tipp-Kick Jugend dem zukünftigen Nachwuchs einfach macht und ihnen alle Tipps und Tricks zeigt.

 

Christoph ist immer für einen Spaß zu haben!

 

Eine kleine, manchmal bitte nicht ernst zu nehmende, statistische Auswertung der Stimmen ergab:

  • Bei der Wahl zum „Tipp-Kicker des Monats Januar 2017“ wurden genau 58 gültige Stimmen abgegeben, bei keiner ungültigen Stimme. Ein Wähler wählte mit seinen Initialen. Die email-Adresse, auch aus einer Verkürzung des Namens bestehend, war jedoch bekannt, so dass diese Stimme nicht für ungültig erklärt werden musste.
  • Es wählten nach Regionen: Norden (28 Stimmen), Süden (20 Stimmen), Westen (7 Stimmen) und der Osten (3 Stimmen). Den Button „Interessent“ drückte kein Teilnehmer, man ist ja schließlich irgendwie verbunden mit der Szene oder mit dem Kandidaten oder sonst irgendwie. Auch wenn man selbst einen Spieler nur alle paar Monate in die Hände nimmt.
  • 2 Kandidaten wählten übrigens mit, sich aber nicht selbst: irgendwie ein sympathischer Rekord!
  • Betrachtet man die Ergebnisse nach Regionen, weiß man, warum Christoph Ihme die Wahl gewonnen hat: In der Nordregion erhielt er von 28 Wählern 22 Stimmen, also 78%. Gleichzeitig beeindruckte er bei seinem Turniersieg in Gevelsberg die Spieler der Westregion und erhielt über 50% der von dort abgebenen Stimmen. Parallel hatten die Süd-Kandidaten Pech, dass gleich 3 interessante Kandidaten ihrer Region aufgestellt wurden. Diese teilten sich die Südstimmen dann fast brüderlich. Aus dem Süden erhielt Christoph Ihme übigens nur eine einzige Stimme und selbst diese stammt von einem „Neigschmeckten“!
  • Und zum dritten Mal in Folge erweist sich der Osten als Multikulti: 3 Stimmen für 3 verschiedene Kandidaten.
  • Gleich 6 Bundesliga-Spieler beteiligten sich an der Wahl. Kein Rekord, denn der liegt bei 11 mitwirkenden Spielern! Die 6 Bundesliga-Spieler entschieden sich zu 83% für Christoph Ihme.
  • 5 Damen nahmen an der Wahl teil und sie waren sich alle einig: sie verteilten Ihre Gunst zu 100% auf den Sieger Christoph Ihme. Christoph, was für ein Hecht, auf neudeutsch „What da fish“! Vielleicht auch ein Hecht im Karpfenteich, schließlich stammen alle 5 Damen aus dem Dunstkreis eines Vereines … Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
  • Spaßeshalber wurde mal folgender Auszählungsversuch unternommen: Jedem Kandidaten werden die Stimmen von Vereinskameraden bzw. dessen Dunstkreis entzogen. Es ist jedoch zu beachten, dass dieser Versuch fehlerbehaftet sein könnte, denn nicht jeder Abstimmende ist dem Schreiberling bekannt bzw. zuordnungsbar (was für ein Wort). Dann gestaltet sich das Ergebnis wie folgt: es verbleiben 32 Stimmen im Topf, und der Gewinner wäre mit 12 Stimmen … ach lassen wir das, der Gewinner ist und bleibt Christoph Ihme! Glückwunsch, Christoph!